Holt Mirabaud Zürich den „Playboy“ von HSBC?

Roger Lehmann könnte neuer Zürich-Chef der Genfer Privatbank werden – Diese dementiert Gerücht nicht – Strategie? Nebel.

Nicolas Mirabaud ist der nächste Mirabaud in der langen Geschichte der Genfer Privatbank. Nun bestimmt der junge Partner, wer in Zürich das Steuer übernimmt. „In due course“ würde der Neue bekannt, sagte er gestern auf Anfrage.

Die Frage an ihn lautete, ob Roger Lehmann der neue Zürich-Chef sein würde. Nicolas Mirabaud konnte oder wollte dies nicht dementieren.

Roger Who?, könnte man einwenden. Doch Roger Lehmann ist kein unbeschriebenes Blatt. Finews meldete soeben dessen Abgang bei der HSBC Schweiz. Wohin es Lehmann zieht, liess das Portal offen.

Gruppenbild mit Herrn: Lehmann, Party

Nun könnte Lehmanns nächste Station die Mirabaud in Zürich sein. Dort braucht es frischen Wind. Die Bank will wachsen, mit neuen Kunden, frischen Geldern, mehr Vermögen zum Verwalten.

Ob Lehmann dafür der Richtige ist? Bisher machte der Banker vor allem mit Frauengeschichten auf sich aufmerksam.

Lehmann war liiert mit Raquel Lehmann, die dann beim Medien-Tycoon Jürg Marquard landete. Umgekehrt schnappte sich Roger Lehmann die verwitwete Banker-Erbin Carolina Müller-Möhl.

Die Ex und ihr Tycoon: Marquard, Raquel

Danach ging das Wechselspiel weiter. Müller-Möhl sprang zu Raymond Bär, dem Erben der Julius Bär, bei welcher er weiterhin Ehrenpräsident ist.

Derweil Roger Lehmann einem seiner Kunden die Ehefrau ausspannte. Die Rede ist vom deutschen Erben des Voith-Imperiums. Voith ist eine bekannte Industriegruppe im Nachbarland.

Andreas Knapp Voith, der seine Ehefrau an Banker Lehmann verlor, bestätigte dies im August vor 3 Jahren.

Vor dem Bruch: Knapp Voith, Ex-Gemahlin

Geschichten, die das Leben schreibt; vor allem jenes der Schickeria, die sich gerne in St. Moritz bewegt – so wie der vermögende Erbe Knapp Voith.

Mitten drin der Party-Banker Roger Lehmann. Wäre Lehmann der Richtige, um bei Mirabaud für frischen Wind zu sorgen?

Bei der HSBC hatte Lehmann den Ruf eines Manns mit guten Beziehungen zu reichen Kunden. Umgekehrt gaben Wutausbrüche im Personal zu reden.

Vor ein paar Monaten begann Lehmann in seinen Kreisen, von der Genfer Mirabaud zu schwärmen. Dessen neues Aushängeschild Nicolas Mirabaud meinte gestern, die Bank sei gut aufgestellt für die Zukunft.

In Basel habe man ausgebaut, indem man in das „prestigious historical building, the ‚Hardhof'“ gezogen sei. In Luxemburg, wo die Mirabaud ihre Europa-Aktivitäten zentralisiert, gehe „our development (…) well“.

Und in Zürich habe es nach der Kündigung von René Hermann als bisherigem Chef „no particular staff turnover “ gegeben.

Ein Mirabaud-Insider spricht hingegen von drei bis vier Kundenberatern, die in Zürich die Mirabaud kürzlich verlassen hätten. Zudem sei die Strategie unklar.

„Wie Mirabaud aus eigener Kraft grosse neue Kundenvermögen an Land ziehen will, ist völlig schleierhaft“, sagt die Auskunftsperson.

Der langjährige CEO Antonio Palma, ein Spanier, könnte die Mirabaud im nächsten Jahr, nach dem grossen Jubiläum der Bank, verlassen.

Nächste Chefin der Nobelbank? Vial, Mirabaud-Erbin

Folgen würde vermutlich eine Frau aus einem anderen Zweig der Familie. Camille Vial heisst sie, eine hochstudierte Frau, die allerdings nicht im Private Banking gross geworden ist.

Sie müsste das Dilemma jeder Schweizer Privatbank in den Griff kriegen. Wie die steigenden Kosten mit neuen Erträgen ausgleichen? Die Antwort im Moment lautet: mit frischen Kräften. So wie bald Roger Lehmann in Zürich?

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18 Kommentare zu “Holt Mirabaud Zürich den „Playboy“ von HSBC?

  1. Ach…Gossip…wieso so gegen eine Person schiessen bei einer heisse Sommer….mit stilvolle und charmante Frauen??
    Hier, kein Gossip: interessante Film und Leute, Emotionen, Parties….und niemanden hat über die Nachfolger von Chatrian gesprochen….wenn jemanden aus diese “ Teich“ genug von diesen Theater hätte, könnte eventuel in die Film Branche ziehen, wo auch schöne und internationale Frauen treffen kann…wieso nur diese Banking Theater? Tja, ein bisschen know braucht doch…🤣🤣

  2. Seien wir doch mal ehrlich:

    Der Typ sieht gut aus, hat einen guten Job und Erfolg bei Frauen.

    Gönnen wir ihm doch einfach den Spass!

  3. Das obere Foto spricht Bände 😀 Lehmann möchte gerne „Mann von Welt“ spielen. Dies ist aber in seinem Fall sehr schwierig, da er erstens schon per Geburt nicht aus einer „Familie von Welt“ stammt und zweitens: wenn einer mit Jeans das Hemd in der Hose trägt und dann noch mit Gurt, dann lachen einfach nur noch alle. Sein Kleidungsstil zeigt, woher er herkommt. Dort wo er hinmöchte, wird er nie ankommen….

  4. Hm, von seiner Raquel für den unheimlich virilen Marquard verlassen, von Caroline einen Bären aufgebunden gekriegt und von Frau Voith geangelt, weil wohl nicht wie deren Ex unterwegs wie Ötzi als Rotkäppchen verkleidet…!
    Was für eine Karriere – als Casanova offenbar ähnlich erfolgreich wie als CEO…

  5. Hauptsache er hat die Haare schön. – Man scheint sich bankübergreifend 3x die Woche beim Frisör zu treffen, gell Sergio.

  6. Der neue Direktor sollte eim vom SVP sein, weil nur der SVP seztt sich bedingungslos für ums Schweizer ein !!

  7. Udo Jürgens für Arme, schöne Föhnfrisur, muss man im Jahre 2018 zuerst noch finden (wir sind ja nicht in Mecklenburg-Vorpommern)..

  8. Ein Freund fragte mich vor 3 Jahren: denke über einen Wechsel zu Mirabaud nach. Meine Antwort: Lass das lieber bleiben, keine gute Entscheidung. Er wechselte trotzdem, wegen des Geldes. Ein knappes Jahr danach wechselte er wieder und meinte zu mir: hätte ich doch bloss auf Dich gehört. Es soll wohl nicht so toll gewesen sein.

  9. was genau machen eigentlich noch die privatbanker?
    jetzt wo geldwäsche vorbei ist und sie nicht mehr bankiers sind sonder angestellte von ihrer ag?
    schmuggeln von kunst und edelsteinen?
    was wollen die anders beraten, als die anderen banker?

  10. Der „Toyboy“ soll doch einmal etwas eigenes Geld in die Hand nehmen und etwas selbst aufbauen, statt immer andere zu nutzen.

  11. Es ist interessant nein sogar spannend besser gesagt traurig, wie viele Non-Valeur auf GD Stufe sich gegenseitig austauschen. Im besten Falle erscheinen diese Sacko Blender nach max. 2 Jahren wieder bei Ins. Parade oder sonst wo in den Medien, dass sie sich erneut via Steigbügel woanders engagieren. Jeder in der Bankenbranche der noch nie Kunden holen bzw betreuen musste, ist von vornherein ein prophezeiter Rohrkrepierer auf MD oder GL Stufe. Roger Federer würde sein Vermögen aber nie von diesen Versagern verwalten lassen, dass weiss ich aus sehr gut informierten Kreisen.

    • Federer ist wohl aufgrund des Werbevertrags sowieso an die CS gebunden für die Verwaltung. Wundere mich seit der Finanzkrise, dass er sich und seinen Ruf für dieses Institut hergibt.

    • Es ist wirklich erstaunlich wie sich diese nichts könnenden Blender über Jahre hindurch durchmogeln können. Der Sakko-Blender der ehemaligen Notenstein-Filiale ist ein gutes Beispiel. Mal schauen ob er sich bei Vontobel wieder mehr als zwei Jahre durchmogeln kann.
      A….kriecherei kann ja zu Karriere führen, wie wir es bei der ZKB sehen können. Aber es ist trotzdem erstaunlich wie sich Leute, welche weder Fach- noch Sach- noch Führungs- noch Sozialkompetenz haben so lange halten können. Angeblich ist guten Blenden besser für die Karriere als etwas können und gute Arbeit zu liefern.