Schatten über Raiffeisen-Kapitän Guy Lachappelle

In Basel unter Druck wegen Übernahme von Billig-Tocher Cler und Ponzi ASE – Headhunter-Gspusi – Neue VR-Leute: B-Liga.

Guy Lachappelle, der die grosse Raiffeisen in ruhige Gewässer führen muss, war möglicherweise bei seiner alten Basler Kantonalbank ein Auslaufmodell. Das geht aus Gesprächen hervor.

Auch die übrigen VR-Neuen der Raiffeisen Schweiz sind B-Leute. Die Anwältin blufft mit Finma-Connections, die man nicht erwähnen sollte, der IT-Mann ist unbekannt, der Finanzler hat versagt.

Sie alle schafften den Sprung ins Topgremium der Nummer 3 der Schweiz dank einem Headhunter, der nicht zu den führenden Adressen zählt. Dieser sucht nun auch den neuen CEO der Raiffeisen.

Headhunter, B-Liga: Guido Schilling

Damit legen die Neuen bei der Raiffeisen einen Fehlstart hin. Das wurde übers Wochenende klar. Vor allem die SonntagsZeitung schoss scharf auf Lachappelle und dessen Vergangenheit.

Der neue starke Mann der Raiffeisen Schweiz, die nach den Eskapaden der alten Führung dringend rigoros ausgemistet gehört, hatte seinen eigenen grossen Stresstest nicht bestanden.

2010 wurde Guy Lachappelle neuer Kreditchef der Basler KB. Die Kundin ASE, eine externe Vermögensverwalterin, stach Lachappelle ins Auge. Ob man die Position „noch im Griff“ habe.

So die SonntagsZeitung mit Verweis auf einen früheren Artikel im Tages-Anzeiger. Wer erwartete, Lachappelle hätte danach sofort bei der ASE durchgegriffen, sah sich getäuscht. Es strichen 1,5 Jahre ins Land, bis schliesslich aufgrund Externer die ASE aufflog.

Schaden: 170 Millionen. Folgen: keine für Lachappelle. Für seinen Chef Hans Rudolf Matter hingegen schon. Der wurde gefeuert und ist seither Persona non grata in Basel.

Lachappelle konnte seine Chefs im VR der Basler KB davon überzeugen, dass ihn keine Schuld treffe. Seither trägt er am Rheinknie den Namen „Teflon-Guy“.

Lachappelle hätte nun aber trotzdem wohl bald keinen Job mehr gehabt bei seiner Staatsbank. Diese plant nämlich möglicherweise eine Fusion mit der Basellandschaftlichen Kantonalbank.

Das Rennen um den CEO-Job würde wohl der junge John Häfelflinger von der BLKB machen. Guy Lachappelle wäre dann überflüssig.

Nun kann er sich elegant abseilen. Und verdient erst noch gleich viel wie zuvor. Rechnet man sein 50-Prozent-Pensum bei der Raiffeisen hoch, kommt man auf gegen 1 Million. ZKB-Präsident Müller-Ganz erhält einen Drittel.

Lachappelle brachte der Basler KB zuletzt keine Impulse mehr. Die Vollübernahme der teilkotierten Bank Cler droht sogar zur Juristenschlacht auszuarten. Lachappelle ist mit dem offerierten Preis am untersten Limit.

Neben Lachappelle geben die 4 weiteren neuen Raiffeisen-VR zu reden. Die Frau, sie heisst Karin Valenzano Rossi, ist eine Anwältin. Sie soll die Compliance stärken.

Die Raiffeisen Schweiz macht in ihrer Pressemitteilung Werbung für sie mit dem Hinweis auf die Finma. „Sie ist seit 2015 Untersuchungsbeauftragte der FINMA (…).“

Doch das sei kein Job, sondern man befinde sich einfach auf einer Liste von Anwälten, die ab und zu ein Mandat von der Bankenaufsicht erhalten würden, sagt ein Kritiker.

Diese Liste sei auf der Finma-Homepage publiziert. Als Anwalt würde man normalerweise nicht Werbung in eigener Sache damit machen.

Für mehr Finanzwissen im VR der Raiffeisen Schweiz ist Thomas Müller zuständig. Er war bei der Safra Sarasin mitten drin im Skandal um sogenannte Cum-Ex-Fonds, mit denen der deutsche Fiskus ausgetrickst wurde.

Müller musste die Fonds unter die Lupe nehmen aus Finanzsicht, bevor die Frontleute der Sarasin diese verkaufen konnten. Letzte Woche verlor die Safra Sarasin wegen der Fonds einen Prozess und muss fast 50 Millionen Euro zahlen.

Für die Informatik holt die Raiffeisen Schweiz Andrej Golop. Andrej Who? Niemand kennt ihn als Top-Mann. Er sass lange in IT-Töchtern der Swisscom – gleich wie Guy Lachappelle. Dieser hatte eine Zeitlang ein VR-Mandat bei der Swisscom IT Services Sourcing.

Schliesslich Beat Schwab, ein Ex-CS-Mann mit grosser Immobilienerfahrung. Er gilt als gut. Doch seine Immobilien-Engagements stehen im Weg. Es gibt einen Interessenkonflikt mit der Raiffeisen als Nummer 1 bei den Real-Estate-Finanzierungen.

Der neue VR startet im November, sobald die 164 Raiffeisen-Delegierten sie gewählt haben. Daran zweifelt niemand.

Headhunter Guido Schilling kann sich dann die Hände reiben. Und zum nächsten Auftrag eilen: die Suche nach einem neuen CEO für die Raiffeisen.

Dort fallen Namen, die wenig Gutes vermuten lassen. Viele No-Names sollen von Schilling geprüft werden.

Wer hat eigentlich Schilling beauftragt? Das war so: Doris Aebi, eine Kollegin von Schilling, hatte Pascal Gantenbein in den VR der Raiffeisen Schweiz gebracht.

Als Gantenbein im Frühling Interims-Präsident wurde, wollte er Aebi für die Suche nach dem definitiven Kapitän beauftragen. Das war des Guten zu viel, also nahm man Schilling. Der brachte nun seine Leute. Schilling und Lachappelle sind seit langem liiert.

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96 Kommentare zu “Schatten über Raiffeisen-Kapitän Guy Lachappelle

  1. Wenn ich zurückdenke an all die „besten“ und dann auch teuersten Bankster, welche vor gut zehn Jahren die (Finanz-)Welt an den Rand des Abgrunds getrieben haben, bin ich gerne bereit sogenanntes B-Kader zu begrüssen. Vielleicht noch nicht so bekannt, sicher motiviert und mit Erfahrung; aber auch mit einem Respekt vor der Aufgabe. Was die überhöhten Boni-Banker mit viel Vorschusslorbeeren so alles können, das habe ich vor zehn Jahren gesehen. Da kann ich aber gerne darauf verzichten. Und was ein übermächtiges Selbstbewusstsein an der rechten Stelle bei Raiffeisen so alles anrichten kann, lesen wir hier doch jeden Tag von Neuem…

  2. Ein Typ der eine Ahnung hat von IT im ganzen VR… der Rest Pfeiffen mit Altlasten. Die Baustellen bezueglich IT sind haushoch bei Raiffeisen – mit dem Potential Mrd in den Sand zu setzen. Der Gisel hat ueber ein Jahrzehnt mit der IT rumgedoktert und hunderte von Mrd verbraten. Die Leichen die dort vergraben sind kann ein einziger VR nicht finden. Rezept fuer weitere Disaster vorprogrammiert.

  3. Was ich nicht verstehe: Mit dieser Vergangenheit (ASE): wie kann man sich da nur für einen solchen Posten melden? Ist doch klar, dass man da gekreuzigt wird! Und wie kann ein Nomination-Committee einen Kandidaten mit dieser Vergangenheit nominieren?
    Dummheit und Inkompetenz wohin man blickt!
    Merke: Die meisten Geschäfte laufen besser ohne Öffentlichkeit.

    • Ganz einfach: Hybris und das Gefühl „damit kommen wir schon durch“.
      Und dann zerschellt man brutal an der Klippe InsideParadeplatz. Gewisse Leute genau wegen dieser Fehleinschätzung den Frühling auf dem Kasernenareal auf 10 qm verbracht.

  4. Gerade in der Informatik wo bei Raiffeisen alles den Bach runter geht bräuchte es jetzt jemanden der dort erfahren und sattelfest ist, das Ruder herumreissen und in der Hand behalten kann und auch das Banking aus dem Effeff kennt und nicht irgendjemand aus dem mittleren Kader aus dem Marketing. Wie kann man auf so eine Idee kommen? Dass Raiffeisen die massiven IT-Probleme in den Griff bekommt ist jetzt matchentscheidend.

    • Ein VR soll operativ in die IT eingreifen? Ich denke, die Raiffeisen hat dort schon interne wie auch externe Spezialisten am Werk.

      Und von welchen IT-Problemen sprechen Sie genau? Vom Hörensagen welche?

    • matchendscheidend wird der neue CEO
      EDV/IT dauert immer länger
      die Arbeit beginnt erst nach der Migration!

  5. Seit wann braucht eine B-Liga-Bank einen A-Liga-CEO? Der Herr Lachappelle hat genug Format, Wissen und Erfahrung für den Raiffeisen-Chefposten.

    • Thiam und Ermotti sind natürlich besser. Beide haben ihre Grossbanken zu wahren Perlen gemacht. Die Aktienkurse steigen ins unermessliche…

      Und erst der Scholl der ZKB, ein wahrer Kommunikator, Innovator und eine Persönlichkeit, die der Bürger in Zürich, ja in der ganzen Schweiz kennt.

      Und erst das Personal. Er kann begeistern.

    • Lachappelle ist ein Witz. Versteht wenig von Ethik und Moral. Stand nicht für seinen Fehler ein, bei der BKB! Von Reue und Wiedergutmachung keine Spur! Auf solche Kaderleute sollten die Banken verzichten!!!

  6. Nun, offenbar wurden einfach CVs begutachtet und nur „Koryphäen“ (=Filz) eingeladen. Obwohl meine Person da keine Rolle spielt, war es trotzdem krass, wie unprofessionell das Ganze lief. Bin Querdenker, unabhängig, VR-erfahren, CEO eines nat. Dachverbandes, BSc, und MA-Abschluss aus den USA – alles piepegal.
    Peinlich, wenn so teure Headhunter nicht liefern, nicht verstehen was es braucht, und Werte gering schätzen..

    • Wundert Sie das?
      Sie sind vermutlich kein CVP-Mitglied: Schlechte Karten
      Sind Sie nicht verzweifelt? Korrupt? Eine Quotenfrau? Irgendwie abhängig von Raiffeisen?: Dann sind Sie chancenlos.
      Solange die PGs da noch aktiv ist, will ein normaler Mensch da eh nicht rein.

  7. Herr Hässig, schlagen Sie doch mal einen valablen Kandidaten vor. Das würde ein bisschen Konstruktives in Ihre zerstörerische Seite bringen. Oder sind Sie dazu nicht fähig?

    • Toni Brunner! Ostschweizer, nicht HSG, nicht CVP, schlau, erfolgreich, Führungserfahrung, Bauer, gute Beziehungen! Lachappelle kann dann ja CEO machen!

    • Ich schlage Lukas Hässig als Vize-VRP vor. Besser als der Gantenbein könnte er es noch locker.
      Und einen zufällig ausgewählten VRP einer RB als VRP. Sicher besser als Lachappelle.
      Im Prinzip könnte man auch Leute von der Strasse nehmen. Wären wenigstens nicht vom Vincenz-Gisel Sumpf korrumpiert.

  8. Der designierte VRP Lachappelle ist offenbar bereits voll in den Hammer gelaufen. Der Fokus hat ihn mit voller Brutalität erreicht. Es ist damit zu rechnen, dass irgendwelche undichten Stellen noch einiges Unangenehmes über ihn zu berichten haben werden. Fazit: Auch sein Glücksstern dürfte bei Raiffeisen rasch verglühen…

    • Die Hunziker-Ebnetter war wenigstens noch schlau genug, rechtzeitig aufzugeben.
      Ob Lachappelle es bis zur Wahl schafft?

    • Nicht so schnell, nicht so schnell. Immerhin hat GL bei der Basler „gelernt“ wie man Probleme aussitzt, auf die lange Bank schiebt und unter den Teppich kehrt. Also ist er eigentlich die Ideallösung für RCH.

  9. Lieber LH
    Es wird Zeit die Kommentarfunktion auszuschalten, gewisse Selbstdarsteller brillieren hier tagtäglich mit Halbwissen, sie sollen sich doch zu 170chf/Stunde behandeln lassen, fertig gratis.

    • Sprechen Sie von den PR-Heinis, die im Solde finsterer Mächte hier immer mehr die Kommentarspalte zu spammen?
      Und jetzt wieder zurück zu Lachappelle und Konsorten…

  10. Ich verstehe den hass von hr hässig auf die raiffeisen nicht. Würden grossbanker präsentiert, gäbs eine negative story, werden eher unbekannte leute präsentiert, gibts es eine andere hass-story.

    Dass die cs heute in 2 finma-verfahren bezüglich geldwäscherei wiedermal eins resp. zwei auf den deckel erhalten hat, scheint keine headline wert zu sein. Da stellt sich schon etwas die frage nach unabhängigkeit…

    Für die trolle unter euch: ja, ich arbeite für eine rb, jedoch nicht für raiffeisen schweiz.

  11. Schilling ist drittklassig und völlig überfordert was dieser nennen wir ihn mal Beschaffungsauftrag angeht, der hätte den „Auftrag“ nie zugespielt bekommen dürfen. Jede noch so kleine Pfeife weiss, dass da doch mal was war mit Guy Lachappelle und ASE in Frick!

    Im grossen Stil zu bescheissen wird in der Schweiz belohnt!

    • G.L. ist auch etwas naiv. Kaum ist etwas Gras über die ASE-Sache gewachsen meldet er sich für so ein Amt. Ist doch logisch, dass das nun wieder hochkocht. Wetten, dass sich bereits ein Halbes Dutzend Geschädigte bei Hässig mit Details gemeldet haben?
      Sogar wenn die Fusion mit der BLKB kommt. Bei KBs geht das locker 2 Jahre bis zur Entscheidung. Dann 2 Jahre Integration. Und dann mit einem hübschen Bonus ab in die Pension.

  12. Die ganze Übung erinnert mich doch an die mittelalterliche Vierteilung. Ich hoffe die Esel auf der einen Seite (RCH) haben nicht genügend Zugkraft, um das Gebilde (Raiffeisen) zu zerreissen. Die Pferde auf der anderen Seite (RBs) sind rein von der Konstellation her am längeren Hebel…

    • Bitte schreiben Sie nicht weiter unter diesem Namen. Das ist nicht anständig. Besagter würde dies niemals so tun!

  13. Ich kenne Herrn Lachappelle nicht aber möchte auf etwas hinweisen.

    Er hat das „Weinstein-Auge“!

    Die meisten werden nicht viel damit anzufangen wissen.
    Dabei geht es um physiologische Ausdrucksformen des Innern. Nicht immer aber meistens.

    Menschen welche kein inneres Gleichgewicht haben zeichnen sich durch entsprechende charakterliche Eigenschaften aus.

    Dies wiederum zeigt sich immer in äusserlichen Asymmetrie!

    In alten Bruderschaften waren solche Asymmetrien gar eine Disqualifikation für die Aufnahme. In der heutigen Zeit mit Bruderschaften mit Brücken zu anderen Seiten sind diese jedoch gern gesehen.

    • Grüezi Herr Keller

      Finde Ihre Beobachtung bzgl. Asymmetrie interessant, war auch mein erster Gedanke beim Betrachten diverser Fotos. Ich gehe davon aus, dass Ihre Aussage hier (leider) überlesen wird. Vielleicht sollten anstatt Headhunter und HR-Leuten in der Zukunft Profiler als HR-Verantwortliche eingestellt werden .. oder einfach Leute mit einfachsten Menschenkenntnissen ..

      Für diejenigen hier, die Namen fordern, Dream-Team wäre Loacker/ Grübel oder aber fähige Banker aus der zweiten Stufe, die gibt es, aber wie sollen diejenigen, die einfach nach oben geschwemmt wurden, wissen, was Performer sind und andrerseits welche Pfeiffe(n) erkennen überhaupt Performer (Charakter/ Integrität, Weitsicht und Branchenkenntnisse). Ist ein Naturgesetz, Filz ‚entfilzt‘ sich nicht von alleine. Bei der RB könnten nur 2 Leute (VR) das Ganze drehen, tun Sie es, oder Sie schreiben nicht Geschichte sondern sind Geschichte ..

      Die RB hat eine neue Hymne ‚Time to .. say good by‘ .. schade um die guten Mitarbeiter und Filialen .. not your fault ..

      Hochachtungsvoll,
      Industrial

  14. …………..offenbar war von den top shots niemand an der aufgäbe interessiert. spricht ja bände ……………………….

  15. Das ganze „Auswahlverfahren“ war ja noch auf dem Mist des alten VR-Management gewachsen – wie auch die Mandatierung (wohl mit einem klaren Auftrag) and Guido Schilling. Das Resultat überrascht nicht wirklich.

    • Wieso hat man nicht die 255 Raiffeisenbanken Vorschläge machen lassen? Das wäre richtig gewesen!

  16. Nur A-Leute stellen A-Leute an. B-Leute stellen C-Leute an. C-Leute stellen D-Leute an. Gute Nacht RB. Dass sich aus den Reihen der RB-Banken niemand findet, der eine Mehrheit unter den Banken und deren Stimmen sammeln kann, bezweifle ich. Wahrscheinlich wirklich wieder ein CVP-Flickwerk. Man kennt diese Partei ja als äusserst windfähnrige Clique auf National- und Regional-Ebene. Hätte nie gedacht, dass deren Tentakeln derart weit ins CH-Business reicht.

  17. Beim Marathon in Berlin läuft Eliud Kipchoge Weltrekord.
    Das sind news… und das ist auch Weltliga!😁😁
    A, B, C – Liga, ok, aber wer in der Schweiz spielt in der Weltliga?
    Das ist die zentrale Frage, meine Damen und Herren, da die Erde durch Digitalisierung und 5G Technologien immer mehr zur globalen Nation wird, wird es wichtig in diesen Liga mindestens teilzunehmen…der rest ist zweirangig.
    Zudem, bevor Kipchoge ihre stärke und Talent zeigte ( relativ früh….) war er ein unbekannte! Das bereite somit uns keine Sorge “ unbekannte“ aber Integre Menschen in Führungsposition zu sehen…🤣🤣

  18. BKB-Tochter Cler…ist das nicht die Bank worüber Transaktionen aus dem Ausland gelaufen sind bei denen Lachapelle und FINMA bisher untätig blieben obschon man Kenntnisse davon hat, dass im Ausland gegen Firmen und Personen ermittelt wird die bei Bank Cler verkehren und die Compliance-Lücken auf dem Finanzplatz Schweiz nutzen?🤔

    Lachappelle, Branson und Co. sind anscheinend mit Wichtigerem beschäftigt…

  19. Raiffeisen ist eine B-Bank. Somit passt das neue B-Kader bestens dazu. Das einzige, das in St. Gallen A-klassig ist, ist neben der (verfilzten) HSG nur noch der FCSG.

    • Was ist denn gem. Ihrer Wahrnehmung eine A-Bank? Und gem. welchen Kriterien stufen Sie diese ein?

    • @Sherlock DB: Zu B-Banken gehören jene Banken, die nicht A-klassig sind, und mit denen ich nie Geschäfte abschliessen würde/werde, weil sie einerseits verfilzt sind, von Unfähigen geführt werden und sonst viel Unfähige in ihren Reihen haben.

  20. Die Runde ist sich heute einhellig einig: Nach dem rabenschwarzen Kapitel „Gantenbein“ haben die bei Raiffeisen CH null und nix gelernt. Das peinliche „Laientheater“ geht munter weiter. Kein Wunder, hatte der Bergler Pierin mit diesem einfach gestrickten Marionettentheater jahrelang ein denkbar einfaches Spiel!

    • Sie sind sich einHELLIG einig?

      Nun ja. Ich bin zwar mit der danach folgenden Aussage einverstanden.

      Aber die Silbe „hell“ irritiert mich bei Ihnen doch einigermassen. Da passt das dunkle und trübe Ihrer Morgenkaffees doch besser. Finsternis.

      „Hello Darkness, My Old Friend“.

  21. bald schon werden wohl die Herren von Homburger bei der Raiffeisen ein und ausgehen…und wieder im alten „Filzmodus“ (wie bei der BKB) zusammen mit der FINMA alles unter den Teppich kehren….
    der Fisch stinkt vom Kopf…der neue Bankrat der BKB scheint das begriffen zu haben. (Finma und Raiffeisen nicht)

  22. Die Aebi und der Schiling sind schlichtweg völlig überfordert und durchkämmen ihre Kartei und finden nichts als Drittliga-Amateure. Was für ein Trauerspiel, alles schon verbockt, bevor es angefangen hat. Wenn jetzt nicht ein paar integre Raiffeisen-Chefs, so es die denn noch gibt, auf die Hinterbeine stehen, kann man den Laden gleich abwickeln. Man stelle sich nur vor, was diese Gurkentruppe in der nächsten Finanz-/Hypokrise anstellen wird, mit ihren Bergen von grenzwertigen Hypotheken.

  23. Lachapelle führt eine klassische erfolgreiche Karriere der Bank Cler (ex. Bank Coop, ex. GZB), die ihn zur Muttergesellschaft BKB brachte. Immer Kopf unten behalten und Slalomfahren. Sowas ist geradezu prädestiniert, bei der Raiffeisen zu landen. Vielleicht wollte man ja nun eine schwache Crew in den VR wählen, um sie dann nach allgemeiner Beruhigung nach der Vinzenz-Zeit schnell auswechseln zu können, durch „Altgediente“ aus dem erweiterten Raiffeisenumfeld.

    • Lachapelle ist auch für den RIESEN-FLOPP des neuen Auftritts der BANK CLER verantwortlich. Die BKB als Mutterhaus hat das nicht nur abgesegnet, sondern auch den Ausschlag gegeben.

  24. Vetterliwirtschaft lässt grüssen. Somit wird sich Schilling auch die In-House Rekrutierung sichern und alle Stellen werden entweder von der Guido Schilling AG oder Humanis AG (gehört auch Schilling) übernommen… ein millionen Geschäfscht, jährlich…

  25. Nach dem nun jede Kandidatin bzw. jeder Kandidat in die Pfanne gehauen wurde, warte ich auf Vorschläge bezüglich kompetenten und unbescholtenen KandidatInnen für die CEO Stelle und für den Verwaltungsrat der Raffeisen-Bank. Es gibt ja unzählige Fachleute unter den IP-Lesern. Oder liege ich falsch?

    • Berechtigte Frage, die es in sich hat. Diese Person für höhere Aufgaben müsste allenfalls im mittleren Kader gesucht werden. Hoch oben in der Hierarchie scheinen alle vorbelastet zu sein, wie auch heute exemplarisch und facettenreich zu lesen ist.

      Arme Schweizer Bankenkultur auf ständigen Abwegen.

    • @Isaac: Statt Beleidigungen zu verbreiten, könnten Sie mal ausnahmsweise konkrete Vorschläge vorlegen. Anonym im Schutze des Bildschirms zu schiessen ist einfach….

  26. Lieber L.H… in meinem letzten Kommentar fragte ich mich, wer die 2. Liga von Streamline Bankerli ins Spiel gebracht hat. Danke.. jetzt wissen wir es. 2. Liga Headhunter für Headhunter für den Filz. Bei der Post und bei der SBB the same procedure. Wurde da eine Ausschreibung gemacht?

  27. Warum sind die Artikel von einem Einzelkämpfer hier auf einem Gratisportal durchwegs besser recherchiert und besser geschrieben als im Tagi?
    Als Abonennent stellt man sich da so seine Fragen.

    • Weil der Tagi nur noch Mainstream- und Gefälligkeitsjournalismus. Unter Supino und wittwer geht der TA gezielt und erfolgreich den Bach runter! Ende 2018 bestimmt 5% weniger Abos!

    • Systembedingt.
      By the way: Was muss die R’n können? – Finanzierung von Real Estate.
      Das ist schon alles.
      Die Vorgänger beherrschten nicht mal das.
      Jetzt genügen selbst ehemalige ASE-Skandal-Banker („Anlage Sicherheit Ertrag“ mittels Währungsgeschäften)…

    • @Tagi-Leser: Es ist ganz einfach, Herr Hässig ist ein unabhängiger Journalist und niemandem verpflichtet. Gibt es heute nur noch selten.

    • Lieber Noch-Tagi-Abonnent
      Die Tamedia kämpft mit voller Kraft gegen ihre eigenen Printprodukte. Der Verlag will Rendite und Dividenden, keinen Journalismus, der kostet ja nur. In den letzten fünf Jahren haben darum – böse gesagt – alle fähigen Journalisten den Tagi verlassen. Man denke an LH, der bis vor wenigen Jahren noch oft als Freelancer für den Tagi schrieb. Die jetzige „Redaktion Tamedia“ ist überbesetzt mit Menschen, die Mann für Mann (Frauen sind eh untervertreten) von ihrem eigenen Arbeitgeber rausgeekelt und abgeschafft werden. Darum halten sie sich lieber still, vor allem bei Inserenten.
      Ja, es ist traurig. Aber es war mit ein Grund, warum ich mein Abo gekündet hat. Firmen, die so mit ihren Mitarbeitern umgehen, unterstütze ich nicht.

  28. Werter Hr Hässig, bitte klären Sie doch mal die parteilichen Verbindungen dieser „ehrenwerten“ Damen und Herren ab und uns danach auf – ich wette, die „bürgerliche“ Partei von Grinse-Doris kommt da prominent durch…

  29. Es geht im gleichen Sumpf weiter wie vorher…..Was für eine Ansammlung von Under Achievers die hier bei RB in den Verwaltungsrat gewählt werden sollen. Und LaChapelle ist ein abgehalfterter älterer Gaul, der kaum fürs Altenteil gut wäre. Er wäre sowieso wegen der BK Fusion entsorgt worden. Und widerlich, wie sich dieser Headhunter Schilling im Sumpf bewegt. Total unprofessionell. Alles in allem jämmerlich, was hier bei Raiffeisen auftauchen wird. Hoffentlich segnen das die Regionalbanken nicht ab. Auf jeden Fall, vielen Dank LH, für das Aufzeigen dieser schmierigen Verstrickungen.

    • Na ja, wenn die A-Movie Stars der führenden Institute als Massstab herangezogen werden, ist Er ja ein richtiggehender Überflieger!

  30. Gute Recherche, Herr Hässig!
    Gerade die „Bank Cler“ Geschichte hat Fleisch am Knochen. Man lese nur den Bericht des VRs. Darin gibt es kaum verhüllte Drohungen an die Aktionäre.
    Ich bin nicht investiert, aber dieser VR verstösst aus meiner Sicht möglicherweise gegen Bestimmungen.

  31. Man lerne von einem Schreibtischtäter und Pseudo Blogger: Alles B-Leute bei Raiffeisen. Nichts neues.

    In den letzten 20 Jahren aber zur Nr. 3 geworden – ohne je irgendwelche Verluste oder Bussen bezahlt zu haben. Die KB und Grossbanken lassen aufhorchen.

    Und jetzt, durch die grösste mediale Krise ohne nennenswerte Kundenabflüsse gegangen. Stolze Zahlen. Gute Zahlen.

    Alle versagen rund um Raiffeisen – nur der Blogger vom IP ist unfehlbar und schlicht der GOTT unter seiner frustrierten Retailbanker bei UBS / CS.

    Es wird eine überraschende Wahl des neuen CEO sein. Kein Grossbanker, kein grosser Name.

    Richtig so. Die Klicks gehen zurück. Reaktion: Mehr Lärm, mehr SUN-Journalismus.

    Lächerlich. Ein C-Journalist (Pseudo) urteilt über angebliche B-Leute. Amüsant.

    • Danke für den treffenden Kommentar!

      Diese Pseudo-Negativ-Kommentare sind ja nur lächerlich…

    • Den KBlern und Grossbänkern gefällt das, darum schreiben sie auch fleissig Kommentare. Zuerst müssten diese mal die Struktur von Raiffeisen verstehen, dann würden sie auch die Tragweite dieser Wahlen kennen –> weniger als alle hier denken.

    • man mag von preisen ja halten was man mag, aber wenn sie ip einen c-journalisten nennen, was sagt das über die anderen wirtschaftsjournis aus, die keinen ‚wirtschaftjournalist des jahres‘ preis gewonnen haben? man könnte denken, ihr kommentar ist gegenstand genau jener kritik-figur, die sie selber in Anschlag bringen. anders gefragt: Wer sind denn dann die a journalisten?

    • Nur leider hat der „C-Journalist“ letzten Jahr den Preis als besten Wirtschaftsjournalisten des Jahres gewonnen, gewählt von seinen Peers. Und ich nehme an, er wird dieses Jahr Journalist des Jahres.
      Im Gegensatz dazu sind sie ja nur ein kleiner PR-Fuzzi, der selber journalistisch nichts reissen konnte (99% der PR-Heinis wären gerne Journalisten geworden/geblieben, sind aber dabei gescheitert).

    • Lieber Tiamento di Marco. Sie haben wirklich eine braune Zunge…und sind ein bezahlter Troll…Ihre geistige Umweltverschmutzung trägt zum Klimaproblem bei…zahlen Sie CO 2 Abgaben…..

    • @Tiamento di Marco
      Neben dem dass Sie grösstenteils schnoddrig qualifizierten Blödsinn schreiben beleidigen Sie Herrn Hässig nicht nur, sondern Sie tätigen Aussagen die nicht zutreffen! Nur alleine dies: Seit wann ist ein Wirtschaftsjournalist des Jahres eine C-Journalist? Welche Zeilen haben den grösseren Wahrheitsgehalt? Jene von Herrn Hässig oder die von Ihnen?

      Bezüglich Raiffeisen. Raiffeisen hat vom Versagen der Grossbanken profitiert und uns allen was vorgespielt was nicht ist. Warten wir den PV-Prozess ab, ob Raiffeisen IT-mässig noch performen kann, was die Immo-Blase bringt, was von G&G und der ganzen Seilschaft weiter noch hochgespült wird und freuen wir uns auf die nächsten Geschäftsabschlüsse und Revisionsberichte der Raiffeisen. Dann wird sich auch hier zeigen wie konsistent Ihre Aussagen sind.

    • @RBler
      Lieber RBler
      Wenn Sie den neuen Kapitän Herr Guy Lachappelle in der Raiffeisen treffen, dann wiederholen Sie doch Ihre Zeilen Wort für Wort vor Ihm.

      Toi, toi toi.

    • Was sind für Sie „gute Zahlen“?
      Ich vermute Sie eher auf der eindimensionalen Interpretationsschiene:

      Gewinn gut-alles gut?

      Oder beinhaltet Ihre Interpretation auch (Zins-)Risikowerte unter Stressbedingungen?

      Wo liegt der Leistungsausweis von RB für die letzten 10 Jahre? Sich mit der Hypowelle zu bewegen ist keine Kunst – im Unternehmer- und Anlagegeschäft ist RB tatsächlich nicht deutlich weitergekommen oder? Also wo liegt genau die unternehmerische Leistung-wie wurde dieser ungeheure, positive Reputationsschub ab 2008 genutzt?

    • @Putzfrau
      Sie scheinen weder gut putzen, noch richtig denken zu können. Sehr amüsiert bin ich, wie sich alle hier so göttlich aufregen! Ich mag das sehr. Sie männlicher Banktroll gefallen mir dabei besonders.

      Eine Auszeichnung erhalten? Wow. Was für ein Qualitätshinweis. Ich lach mich tot. Für diese Art von Berichten? (Wissen Sie by the way wieviele Auszeichnungen PV als Wirtschaftsmann und Banker erhalten hat? Sogar ganze Bücher wurden über ihn geschrieben). Wie naiv sind Sie eigentlich?

      Wahrheit interessiert niemanden. Sondern wer Recht bekommt. Und ich wette mit Ihnen eine gute Flasche Wein, dass PV straffrei weg kommt. Über Moral und Ethik geht es hier dabei nicht. Leider.

      Klar Raiffeisen hat vom Versagen der Grossbanken gelebt und lebt noch. Genau. Andersherum Raiffeisen hat vieles sehr richtig gemacht. Hat ihr Filialnetz nie für unwichtig erklärt. Sondern in schöne Banken investiert. In Qualität und gut vernetzte Banker vor Ort. Hohe Kompetenz und Eigenverantwortung vor Ort bei jeder einzelnen rechtlich autonomen Raiffeisenbank. Keine Lohnexzesse vor Ort bei den Banken. Geschäften gemäss Statuten im Geschäftskreis. Überschaubar, nah am Kunden.

      Welche IT soll denn nicht performen? Die Banken funktionieren auf dem eigenen System und auch immer wie mehr Raiffeisenbanken auf Avaloq. Was labbern Sie da? Kein Ahnung hä? Von nichts und Nullkomma nichts?

      Bei Raiffeisen gibt keine eBanking Ausfälle oder Bancomaten, die nicht gehen? Na, erkennen Sie dabei die Postfinance?

      Von welcher Immo-Blase sprechen Sie? Selbstbewohnten Wohneigentum? Wovon sprechen Sie? Was labbern Sie auch hier wieder für Unsinn und Müll.

      Die Gschäftsabschlüsse (Berichte) können Sie von jeder Raiffeisenbank einsehen, meistens auf der Website. Da herrscht Transparenz vom feinsten. Was labbern Sie hier für einen Stuss?

      Kurzum: Verblödeter Troll und Fangünstling eines Bloggers, der es gerne zu etwas mehr gebracht hätte …

    • Und doch hatte dieser C Journalist den grossen PV zum Fall gebracht.
      Ich habe fertig…LH aber nicht…so ihr RCH Fuzzies – be afraid, be very afraid…muahahaha…

    • Die eigentliche Grösse von IP, und das müssen Sie TdM als erster anerkennen, da betroffen, ist, dass IP auch feindselige und sachlich fragwürdige Conter-Kommentare wie den Ihrigen freischaltet.
      Insgesamt tut IP mehr für den Finanzplatz Schweiz durch konsequentes Aufspüren von Minderqualität, Skandalen und Skandälchen, als seine Kritiker denken, denn durch die Berichte werden Rechtstaatlichkeit und allgemeine Qualität gefördert. Oder wer will, dass der Schweizer Finanzplatz zu einem zweiten Zypern, Malta, Sienna, you name it wird?