1 Million für Lachappelle – Are They Nuts?

Neuer Raiffeisen-Präsident erhält durch Hintertür Salär wie Grossbanker – Dafür wäre auch UBS-Gähwiler gekommen.

Guy Lachappelle ist noch nicht einmal formell gewählt. Das passiert erst in anderthalb Monaten. Doch die Verantwortlichen der Raiffeisen Schweiz haben es geschafft, den neuen Mann bereits zu schwächen.

Gestern meldete die Sonntagszeitung, dass Lachappelle sein Millionen-Salär, das er als bisheriger Chef der Basler Kantonalbank genossen hat, auch bei der Raiffeisen behalten wird.

Dort gelten zwar die bisherigen knapp 500’000 fürs Präsidium schon als üppig. Und eine 44-Prozent-Erhöhung für den ganzen Verwaltungsrat hatte diesen Frühling die Emotionen übergehen lassen.

Also steht eher eine Senkung der Honorare für die obersten Verantwortlichen im Raum – was Interims-Präsident Pascal Gantenbein den Genossenschaftern und ihren 246 Raiffeisen-Banken-Chefs im Lande auch versprochen hatte.

Doch nun hat die Zentrale in St.Gallen um Gantenbein und Noch-CEO Patrik Gisel einen anderen Trick gefunden, wie die Sonntagszeitung erfahren hat. Man erhöht Lachappelles Pensum von 50 auf 100 Prozent – mit warmem Geldsegen.

„Lachappelle wird sich zu Beginn 100 Prozent für die neue Aufgabe engagieren“, gibt das Sonntagsblatt eine Sprecherin der Raiffeisen wider. Später könne das Pensum „tiefer liegen“.

Die Sonntagszeitung gibt darauf die Raiffeisen-Frau in indirekter Rede wider, und zwar, dass das Arbeitspensum des neuen Kapitäns selbstverständlich „einen Einfluss auf die Höhe der Vergütung“ habe.

Bequem? Mit 1 Million lässt sich’s liegen.

Auf Nachfragen bei den Kommunikationsleuten der Raiffeisen Schweiz hiess es gestern, diese Pensums- und damit Honorar-Erhöhung sei überhaupt noch nicht beschlossene Sache. Die Aussagen dazu in der Sonntagspresse seien „reine Spekulationen“.

„Die Vergütung ist noch nicht festgelegt, das Modell muss erst von der Delegiertenversammlung abgesegnet werden.“

Wann das passieren soll, ob am 10. November an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung in Brugg AG oder bei der nächsten ordentlichen Generalversammlung im kommenden Frühsommer 2019, ist nicht bekannt.

Sicher ist, dass die Präsidenten der 246 Raiffeisen-Banken, die sich am Freitag im Berner Kursaal zum grossen Strategie-Kickoff eingefunden hatten, von Lachappelles Lohnerhöhung aus der Zeitung erfuhren.

An der Freitags-Veranstaltung gab es dazu keinen Ton, wie aus der Raiffeisen zu erfahren ist. Warum nicht? Weil die Entschädigung des Verwaltungsrats nicht Teil der neuen Strategie namens Fokus 21 sei, heisst es aus der Bankenleitung.

Heute Fokus, morgen Salär: Kommunikation by Salami.

Damit hat der neue starke Mann bereits Schlagseite erhalten. Statt bei der Präsentation von Guy Lachappelle alles auf den Tisch zu legen und damit die Kontrolle über die News zu haben, gerät die Raiffeisen erneut in Rücklage und muss sich im Nachhinein erklären.

Das erinnert fatal an die Sache mit den 44 Prozent mehr Honorar für jenen VR, der die Bank während Jahren völlig unkontrolliert gelassen und damit seine Hauptaufgabe nicht wahrgenommen hatte.

Die Honorarerhöhung war 2016 für das Geschäftsjahr 2017 beschlossen worden, sie sollte mit dem Geschäftsbericht 2017 Anfang Frühling 2018 mitgeteilt werden. Als dann Ex-CEO Pierin Vincenz Ende Februar 2018 verhaftet wurde, beschloss die Raiffeisen-Spitze, den Bericht zu verschieben.

Dies allein, um die nun völlig schräg in der Landschaft stehende Honorarerhöhung für den VR irgendwie in den Griff zu kriegen.

Schliesslich beschloss man, dass Präsident Gantenbein die Bombe en passant in einer TV-Sendung an einem Montag Abend nach 22 Uhr platzen lassen würde. Vielleicht ginge das ja dann in der Nacht unter.

Selbstverständlich klappte der Plan nicht. Der Salärzuschuss für den Versager-Rat, wie es der Blick, nannte, warf hohe Wellen.

Statt daraus die Lehren zu ziehen und Guy Lachappelles One Million bei dessen Lancierung offenzulegen, müssen die 10’000 Raiffeisen-Banker, die 2 Millionen Raiffeisen-Genossenschafter und die 3 Millionen Raiffeisen-Kunden davon aus der Zeitung erfahren.

Die Raiffeisen-Verantwortlichen sagten bei Lachappelles Antritt, er sei der beste Mann für den Job. Ein Grossbanker sei schon rein vom Salär her ausserhalb der Möglichkeiten für die Genossenschaftsbank gewesen.

Nun erfährt man, dass die Raiffeisen bereit ist, dem Kantonalbanker Lachappelle eine Million zu geben. Dafür hätte man auch versuchen können, Lukas Gähwiler von der UBS zu engagieren. Am Geld wäre es nicht gelegen, wenn der Ex-UBS-Schweiz-Chef abgesagt hätte.

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72 Kommentare zu “1 Million für Lachappelle – Are They Nuts?

  1. Nach der Finanzkrise habe ich mein Depot und meine Hypotheken im Umfang eines zweistelligen Mio. Betrags zur Raiffeisen übertragen, da diese Bank für ein bodenständiges und bürgernahes Institut stand. Jetzt gehen die Assets halt weiter an eine Privatbank, bis zur nächsten Enttäuschung.

    • hihihihihihihi… sie sind soooo witzig!

      Haben Sie die Halbjahresergebnisse gesehen? Nur Zuwachs!!! Keine Kunden gehen, im Gegenteil, AuM wuchs so stark wie noch nie zuvor!

    • @Vreni-SG: Ja, da war ja auch noch die Chance auf einen Neuanfang mit neuen und guten Köpfen. Was Gantenbein hier nun veranstaltet wird viele Kunden zu diesen Schritten animieren wie Helvetia sie nun tut. Die Bankräte der Regionen täten gut daran, ein klares Zeichen zu setzen an ihr St. Galler Service Center.

  2. Was passiert wenn Bankräte z.B. der ZKB zu wenig verdienen, haben wir ja alle gesehen: 100 Mio. Busse an die USA und ein Schuldeingeständnis, dass alle Mitarbeitenden Betrüger sind.

  3. Warum wird im Falle von Lachapelle der Aufwand / mit dem eines operativen CEO’s gleichgesetzt?

    Reminder
    1) Anzahl VR Sitzungen 2017: VR gesamt: 17
    Nominations- und Vergütungsausschuss: 20, Strategie und Finanzausschuss: 6, Prüf- und Risikoausschuss: 5, Geschäftsbericht, S. 101
    17 Sitzungen pro Jahr – diese Sitzungsdichte hat ein CEO mindestens pro Woche!

    2) Der VRP Rüegg-Stürm hat nicht wegen Zeit-Mangels versagt, sondern weil er fundamentale Corporate Governance Grundsätze nicht einhielt (Kombi Vincenz und Ehefrau) und u.a. einzelne Spesenbelege ohne Begründung in der Höhe von CHF 10’000.– bewilligte . Er hat zudem versagt, weil sich die interne Revision auf die einzelnen Banken konzentrierte und nicht auf Raiffeisen Schweiz.

    Im Falle von Lachapelle sollten nicht nur die Interessen des Head-Hunters oder die bisherige Vergütung von Lachapelle berücksichtigt werden, sondern die tatsächlichen Situation und Bedürfnisse der Raiffeisen Gruppe.

    Warum soll „alles“ besser werden, nur weil ein VRP Mandat ohne Zeit-Soll formell von 50% auf 100% aufgestockt wird???

  4. Da der Hauptsitz den RBs gehoert… jemand sollte halt einfach mal einen neuen Hauptsitz gruenden und Konkurrenz schaffen… dann RBs die Moeglichkeit geben sich dem NEUEN Hauptsitz anzuschliessen.. und sich von diesem „Bullshit“ abspalten.

    • Warum Bullshit!? Mir passen die Dienstleistungen.
      Was möglich wäre, ist ein paar Leute ausmisten damit es ein wenig schlanker wird. Aber dieses Problem lässt sich in jeder Grossfirma finden.

    • Geht leider nicht. Es ist den Raiffeisenbanken verboten, auch nur ein Konto bei einer anderen Bank zu unterhalten!
      Praktisch ist ein Ausstieg unmöglich!

  5. Lieber Herr Lachappelle, Sie haben einen ganz schlechten Start vorgelegt.
    Ich erwarte von Ihnen, dass Sie sofort:
    – den Verzicht auf jegliches Gehalt über 400‘000 Franken erklären
    – Sofort die Freistellung von Gisel vollziehen
    – Die Geschäftsleitung entrümpeln
    – Raiffeisen Schweiz auf eine vernünftige Grösse zurückschrumpfen
    Sollten Sie das nicht tun, werde ich mich energisch gegen Ihre Wahl verwenden!
    Mit freundlichen Grüssen
    Verwaltungsrat Raiffeisenbank

    • Hey Sie Fake Kommentar!!! Fragen Sie bitte zuerst die anderen Raiffeisenbanken, Sie können nicht für uns alle sprechen. Wir möchten an Gisel bis Ende Jahr festhalten und Herr Lachapelle ist sehr gut gestartet. Solche Nestbeschmutzer wie Sie brauchen wir bei Raiffeisen nicht.

  6. Und immer wieder diese Unehrlichkeit, diese fehlende Transparenz. Im direkten Widerspruch zu den Werten von Raiffeisen.
    Herr Hässig, bleiben Sie dran!

  7. Raiffeisen CH wird nicht umhin kommen, einen neuen Kandidaten für das VR-Präsidium zu präsentieren. Denn VINCENZ = GISEL = GANTENBEIN = LACHAPPELLE… Nein: Diese SEILSCHAFT wollen wir nie mehr sehen!

  8. Nichts als Laiengequasel von Möchtegern-Spezialisten, die
    am liebsten alles „runtermachen“! Schämt Euch ihr anonymen
    Schreiberlinge, ihr dient der Sache wirklich nicht!

    • Gehalt wird verdoppelt auf ungefähr das dreifache, was die ZKB für ein vergleichbares Amt zahlt.
      Was genau verstehe ich da nicht richtig?

  9. 1 Million wofür? Für die Pseudo-Leitung einer unfähigen Kommunikationstruppe? Für die komplett anspruchslose Organisation von ein paar Cüpli-Veranstaltungen? Für ein paar blutleere Leitideen-Referate vor den diverseb Raiffeisen-Regionalfürsten? Für die diskrete Verwaltung einer überholten Rechtsstruktur?

  10. Offensichtlich ungeeigneter Kandidat. Es geht weiterhin nur darum, sich die eigene Tasche zu füllen!
    Nochmals neu bei Null starten. Und bitte mit einem anderen Headhunter.

  11. Nein, Lachappelle ist mit diesen Gantenbein-belasteten Vorgeschichten als VRP von RCH denkbar ungeeignet! Weitersuchen, neue Vorschläge bitte!

    • Peinlich solche Kommentare, bitte schämen Sie sich in Grund und Boden.
      Na gut, Sie befinden sich in sehr guter Gesellschaft mit weiteren solchen Nullnummern, die hier Kommentare schreiben. Ich als 100% IVler habe wenigstens Zeit hier etwas zu schreiben auf „meine“ Kosten.

    • unerhört, dann sind sie eine doppel 0 und oberpeinlich! selten so was dummes hier gelesen…

    • Mehr als Doppelt soviel Geld wie der Bankratspräsident der ZKB? Wollen Sie sich über uns lustig machen???

    • Der Bankrat der Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat einen zweiten Versuch gestartet, seine Entschädigung zu erhöhen. Nachdem er mit einem ersten Antrag bei der Geschäftsleitung des Kantonsrates abgeblitzt war, reichte er eine verbesserte Vorlage ein. Er findet sich ungerecht behandelt und arbeitet darum nur noch auf Sparflamme.

  12. 50% Pensum 500′ = 100% Pensum 1 Mio. – was stimmt daran nicht? Dass dieses Amt mindestens kurz- mittelfristig ein 100% Job ist, ist ja auch den Medien zu verdanken.

    Also über einen solchen Pipifatz zu diskutieren ist absolut sinnlos.

  13. Nachdem Lachappelle bereits innert nur einer Woche total demontiert wurde, kann ihm keine gute Zukunftsprognose (sollte er unverständlicherweise überhaupt noch zur Wahl als VRP antreten) bei Raiffeisen CH gemacht werden: Er wird das nicht lange durchhalten! (Auch er ist – Gantenbein sei Dank – zur grossen Belastung für Raiffeisen geworden…)

  14. Die HSGler habens echt drauf. Der St.Galler Wasserkopf wird weiterhin als Milchkuh gemolken. Anstatt Gisel & Co. heissen sie nun einfach Lachappelle & Co. Es lebe die HSG.

  15. Und wieder ein doppelter Knieschuss von den Raiffeisen Dilettanten in St.Gallen. Und wieder „Hinterhofgemauschel“. Dass ein VR Präsident, welcher eine dermassen geschüttelte Bankengruppe übernimmt und entsprechend zu führen hat, auch adäquat entlöhnt werden muss und dies mit 50% Pensum nicht seriös umzusetzen ist, liegt wohl auf der Hand. ABER – das muss im Vorfeld und aktiv kommuniziert werden! Welch ein Dilettant hat hier die Kommunikation zu verantworten? Unglaublich, das ist Basic der Kommunikation!
    Es ist wohl einmalig in der Geschichte, dass nachweislich, sachlich aufgezeigt, gravierende Fehler vom VR und GL (bewusst) gemacht wurden/werden – von der Aufsichtsbehörde mehrfach abgemahnt – und das Wursteln und Mauscheln geht munter weiter, ohne gravierende Konsequenzen und dies bald über Jahre. Die Nominierung des VR Präsidenten Lachappelle ist wohl die nächste Lachnummer aus dem Osten. Wie lange noch lassen sich die Eigentümer (Raiffeisen Banken) von den geldgierigen Dilettanten auf den Kopf …..n? Sorry dieser Ausdruck, aber da gehen einem die seriösen Worte aus.
    Immer dieser Aufschrei gegen Gantenbein und Konsorten – JETZT haben es die Banken (Eigentümer) in der Hand gravierenden Einfluss an den Entscheidungen vorzunehmen und wenn sie jetzt nicht aufstehen und handeln, sind sie ebenso mitschuldig. Keine Erteilung der Décharge und die Suche der Kandidaten für den VR und der GL wird von einer Task Force durchgeführt, gebildet von Bankleitern und Präsidenten der Raiffeisenbanken, welche klar Kritik an der jetzigen und vergangenen Vorgehensweise kommunizieren. Dann hat Raiffeisen eine Chance, ansonsten wird die drittgrösste Bank der Vergangenheit angehören. Und dass die Raiffeisen immer noch gute Gewinne einfährt ist einzig damit zu erklären, dass die (selbstständigen) 246 Raiffeisen Banken an der Front diese Erträge erzielen und nicht der Serviceprovider „Raiffeisen Schweiz“. JETZT steht das Vertrauen in den einzelnen Genossenschaftsbanken ebenfalls auf dem Prüfstand. Wenn sie jetzt nicht – wie bereits erwähnt – das Zepter in die Hand nehmen, dann tragen sie Mitschuld und das werden sie am Kundenabfluss schmerzhaft spüren. Denn mit den geldgierigen, profilneurotischen „Dilettanten“ aus St. Gallen (damit sind die wenigen Verantwortlichen für das Desaster gemeint) wird die Zukunft vor allem unter dem Einfluss der „Industrie 4,0“ nicht zu bewältigen sein.

  16. Soviel zum Thema Lachappelle und politisches Feingefühl. Welcher Raiffeisen-Boss nimmt Lachappelle nach solchen Lohneskapaden jetzt noch ernst?

    • Einfache Antwort: Niemand!!!

      Es ist jetzt wichtig, dass die beiden PGs sofort abtreten und die Stellvertreter ad interim übernehmen.

  17. SNB, Bericht zur Finanzstabilität 2018, Seite 24:

    „Das Verhältnis der Raiffeisenbank und der ZKB zum schweizerischen BIP ist ungefähr doppelt so gross wie dasjenige der JPMorgan Chase oder Citigroup zum BIP der USA: Der Anteil der Leverage Ratio Exposures der Schweizer Grossbanken am nationalen BIP ist sogar acht Mal grösser als bei der Grossbanken in den USA. Leverage Ratio Exposures im Verhältnis zum BIP der Schweiz bzw. der USA per Ende 2017: ZKB 27 %, Raiffeisen Gruppe 35 %, UBS 134 %, Credit Suisse 139 %; JP Morgan Chase 17 %, Bank of America 14 %, Citigroup 13 %.“

    Diesen Zahlen und nur diesen sollte uns allen: Bürger, Stakeholders und Shareholders zum Denken geben und wir müssen nicht nur bei Filz, Falz und Fisch denken, sonst würde ich mich die Frage stellen: haben wir die beste Leute On Board? Vetternwirtschaft hilf nur bestimmte Kreise….die Schweizer werden noch die Zeche irgendwann zahlen, deswegen schau mal genau was diese Firmen in der Schweiz tun. Wir haben keine Jamie Dimon, geschweige denn zwei Mal so gut… aber die mindesten Anforderungen sollten eingehalten sein. Da ein B – Team bringt C – Leute und so weiter….

  18. Dämlich… aber…
    … ob noch mehr UBS-Denken (Portierung von Gähwiler) wirklich hilfreich wäre, wage ich doch sehr zu bezweifeln, wenn man das Handeln der jetzigen GL und RAINBOW-Verantwortlichen anschaut…
    Ein Rück- resp. eben Fortschritt zum wieder genossenschaftlichen Denken ist dringend nötig!
    LH hat hier noch nie auch nur einen brauchbaren Kandidaten genannt, ist eben nicht so einfach wie nur Bashing… Dasselbe gilt auch für die Suche nach einem valablen CEO.

    • Hässig hat sich für den Job als Recherche-Journalist entschieden. Das Headhunting überlässt er anderen.

    • Dann nenne ich mal einen Namen: Lukas Hässig zum Präsidenten. Im Gegemsatz zu Lachappelle hat er:
      Einen soliden bankfachlichen Hintergrund (Banklehre vs JusStudium von GL)
      Eine Ahnung von Medien und Kommunikation
      War bei keinem Bankskandal beteiligt
      Hat einen realistischen Blick auf Gisel und Co
      Ist populär in der Bevölkerung
      Traue ich ihm zu, den Sumpf in SG aufzuräumen
      (…)
      Also: Hässig for President!
      Grüsse aus der RB!

  19. Aufpassen, dass uns der Neid nicht verführt! Bei 1 Mio Salär gehen ja rund die Hälfte für Steuern und AHV weg. Netto bleiben also 500’000, damit muss eine neue Bleibe, ein Umzug und wohl noch einiges an Aufwand bezahlt werden. Da braucht es schon fast Idealismus, um diesen Job anzutreten.

    • Oje, da hat man ja Mitleid, so ein armer Banker. Sag das mal dem Durchschnittsgenossenschafter mit 5-7 k. Monatslohn…

    • Sie haben mir überbietet! Bravo….und das ist der beste Beweis, dass in der CH langsam nur B – Leute arbeiten…schämen sie sich und ich hoffe, dass der nächste Runde von kündigungen Ihnen auch erreicht…irgendwie auch B – Leute haben ein minimal Niveau…😂😂

  20. @Saulus Paulus, Sie haben mit ihrer Bemerkung mehr als richtig getippt. Wenn man als Beispiel diese Aktion nimmt, darf man getrost fragen ob die heutige Managerbrut überhaupt Menschen aus Fleisch und Blut sind. Es macht eher den Eindruck, dass diese abgehobenen Elemente wie Maschinen funktionieren. Traurig nur, dass solche Elemente sich erst schadlos halten (legelisiertes Zugreifen), sich feiern lassen und wenns nicht gut kommt den Dampfer wechseln. Die Schweinerei welche sie angerichtet haben dürfen dann andere aufwischen

  21. Alles über 500 k für ein Vollamt ist unstatthaft und widerspricht dem Geist von Raiffeisen. Mehr Lohn als die Chefs von fenaco oder Coop – gahts no?
    Nichts begriffen, lieber VR. Wo sind die Querdenker und Bescheidenen? Angst vor Veränderung?
    Genossenschafter, steht auf! Wo sind die echten Basisvertreter? Echt schade für den Brand, so schnell gehts runter.

  22. Seit gestern gilt in St. Gallen das Burka-Verbot!

    Höchste Zeit also, dass die Raiffeisen-Tochter St. Gallen das “ Spiel mit den steigenden Ballonen“ endgültig beendet. Ansonsten bereits die nächste Therapie-Prozedur sich anbahnt die den Laden schwächt.

    Unglaublich, töricht und Verdauungs-resistent?

    • Ach was, dann wird wieder Druck auf die Delegierten gemacht und den Raiffeisenbanken mit Repression gedroht.

    • Wenn sie aufmumpfen, dann schickt ihnen die Zentrale die interne Revision vorbei mit dem Auftrag: Findet was, damit wir sie mundtot machen können.

    • Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden.

      Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.

      Johann Wolfgang von Goethe
      * 28. August 1749 † 22. März 1832

    • Oder wie mein Betreuer in meiner Psychiatrie immer zu sagen pflegt (merke, mangels eigenem Intelekt zitiere ich wieder):

      „S isch nit alles dünn was pfifft. Aber alles Dünnpfiff was Du uselosch, digge!“

  23. Ich werde den Verdacht nicht los, dass gewisse Leute bei Raiffeisen Anteile an InsideParadeplatz halten.
    Anders ist dieses hirnverbrannte Verhalten nicht erklärbar.
    1 Mio für den VRP eines Abwicklungazebtrums?! Die sind doch nicht mehr ganz sauber!

  24. Lukas Gähwiler hat ja immer noch die Möglichkeit CEO von Raiffeisen Schweiz zu werden und das mit einem maximalen Salär von 2 Mio. inkl. Bonus. Ist doch auch etwas oder?

    Und ich bin mir sicher, er würde ausgezeichnet zu Raiffeisen passen. Sehen wir mal!

    • Das stimmt. LG würde grad noch in den politischen Raiffeisen-Sumpf passen. In politischen Spielchen ist er allemal besser als in Unternehmensführung.

  25. Kurz und bündig: Tag für Tag neue Belege dafür, dass Pascal Gantenbein auf sämtlichen Kanälen heillos überfordert ist…

    • Gantenbein ist auch nicht der Mann, der mit Avaloq (Francisco Fernandez, Peter Schöpfer, …) Klartext redet und den Schaden in Rechnung stellt…