Raiffeisen-Kapitäne: Irren mit Lachappelle

Bei den Wirren um die Wahl des neuen Manns geht es nicht um graue Vergangenheit, sondern um Ehrlichkeit und Fairness.

Die Verantwortlichen der Raiffeisen Schweiz versuchen, ihren Kandidaten Guy Lachappelle mit allen Mitteln an der Delegierten-Versammlung vom 10. November durchzubringen.

Dafür organisieren sie flächendeckende „Meet&Greet“-Treffen mit dem designierten Präsidenten und bearbeiten die internen und externen Meinungsmacher.

Mit Erfolg, wie die in Finanzfragen führende NZZ heute zeigt. In einem Kommentar spricht die Zeitung von einem „Sturm im Wasserglas“, was Vorwürfe aus der Vergangenheit des neuen Raiffeisen-Spitzenmanns bei seiner Noch-Arbeitgeberin Basler Kantonalbank angeht.

„Ohne Wenn und Aber“: NZZ pro Lachappelle

„Tatsache ist, dass gegen Lachappelle absolut nichts Belastendes vorliegt“, schreibt die NZZ heute, und führt aus:

„Zum einen ist er im ASE-Fall, der immer noch die Gerichte beschäftigt, in kein Verfahren involviert. Zum anderen hat ihn die Aufsichtsbehörde Finma vor seiner Ernennung durchleuchtet und ist offensichtlich zum Schluss gekommen, dass Lachappelle ohne Wenn und Aber Gewähr für eine einwandfreie Geschäftsführung bietet.“

Damit übernimmt die NZZ eins zu eins die kommunikative Gegenoffensive der Raiffeisen Schweiz auf kritische Lachappelle-Berichte von letzter Woche. Diese drehten sich vor allem um ein Urteil des Bundesstrafgerichts zum 170 Millionen-Anlagebetrug namens ASE, bei dem Lachappelles Name oft und früh aufleuchtet.

Die NZZ geht gar so weit, dass sie warnt, ein guter Mann könnte wegen der medialen Hetzjagd für das wichtige Raiffeisen-Spitzenamt absagen. „Das würde den Neustart von Raiffeisen verzögern und ginge mit einem neuerlichen Reputationsverlust einher“, meint die Zeitung.

Tatsächlich verhält es sich genau umgekehrt. Die Verantwortlichen im Verwaltungsrat der Raiffeisen Schweiz haben einen Banker zum neuen Kapitän auserkoren, der hochgradig umstritten ist. Aber nicht wegen dem, was ihm bisher vor allem vorgeworfen wurde, nämlich seinen eigenen Spuren im Fall ASE.

Das wäre tatsächlich graue Vorzeit, die von der Finma erledigt ist. Doch bei Lachappelle geht es nicht um History, wie viele meinen, sondern um das, was er im Hier und Jetzt macht.

Und da zeigt sich: Er ist ein Mann der Betonwelt. Er blockt ab, er mauert, er prozessiert – bis zum bitteren Ende und mit dem Ziel, dass möglichst nie die ganze Wahrheit an den Tag kommt.

Kostet mich ein Lächeln: Lachappelle bis vor Bundesgericht (Foto: Xing)

Sonst könnte Lachappelle alle Einsprachen seiner Basler Kantonalbank gegen die noch letzten hängigen Verfahren rund um den Grossbetrugsfall ASE – immerhin der Madoff der Schweiz – zurückziehen und das Verdikt der ermittelnden Behörden akzeptieren.

Stattdessen hat Lachappelles Basler Kantonalbank bereits angekündigt, bis vor Bundesgericht zu gehen und die Offenlegung von Dokumenten und Berichten rund um die ASE zu verhindern.

Raiffeisen-Kreisen betonen, dass man das Verhalten der Basler KB nicht einfach Lachappelle ankreiden könne. Er selbst habe womöglich eine andere Haltung.

Mag sein. Es gibt aber einen zweiten Fall in der Gegenwart, und auch da zeigt sich Lachappelle als ein Beton-Banker, der die eigenen Interessen höher gewichtet als jene der Kleinen.

Die Rede ist vom Übernahmeangebot der Basler KB an die Minderheitsaktionäre der Bank Cler, früher Coop Bank. Dieses zeichnet sich durch einen Preis aus, der sogar unter der Bandbreite des Buchwerts liegt.

Billiger als fair: Cler-Angebot unter Buchwert (Quelle: Fairness Opinion PwC)

Will heissen: Lachappelle und seine Basler KB speisen die kleinen Aktionäre der Coop-Cler mit einem Butterbrot ab, statt sie fair zu entschädigen.

Dafür liess der VR der Bank Cler, zu dem Lachappelle nicht gehört, von der PwC – die auch bei der Raiffeisen die Revisions-Verantwortung trägt – eine Fairness Opinion erstellen. Dort erklärt die PwC in extenso, warum man die zukünftigen Dividenden als Kriterium für die Preisfixierung nimmt und nicht den Buchwert und den Markt, der das vorhandene Kapital im Marktvergleich abbildet.

Lachappelle zeigt sich somit zwei Mal in der Gegenwart als ein Banker, der sich gegen Interessen der Kleinen und gegen lückenlose Transparenz stemmt.

Zwei Anforderungen, die für den Präsidenten der Raiffeisen zentral sein sollten, erfüllt Lachappelle nicht. Warum ihn die Verantwortlichen trotzdem wollen, bleibt deren Geheimnis. Weil sie selbst kein Interesse an einer Aufklärung der ganzen Vergangenheit haben? Und die Finma das auch nicht will?

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79 Kommentare zu “Raiffeisen-Kapitäne: Irren mit Lachappelle

  1. „Das würde den Neustart von Raiffeisen verzögern und ginge mit einem neuerlichen Reputationsverlust einher“, schreibt die NZZ.

    Ja wirklich?

    Den Reputationsverlust hat Guy Lachappelle, der Mann von Gisels und Gantenbeins Gnaden, ja schon verursacht, indem er überhaupt zur Wahl steht.

    Also noch gänzlich, bevor er überhaupt in das von ihm ersehnte Amt gekommen ist.

    Man kann für die Raiffeisen und den Finanzplatz Schweiz doch wirklich nur hoffen, daß er nie in dieses Amt gelangt.

    Denn DAS gäbe einen Reputationsverlust. Und massenhaft Kontokündigungen.

    Und die NZZ sollte sich mal um ihre eigene Reputation bemühen.

    Und sich eines anständigen Journalismus befleißigen.

    Denn die Reputation als Wirtschaftsblatt leidet doch enorm, wenn man einfach quasi 1 zu 1 die PR der alten Gilde (Gisel-Gantenbein) einer wankenden Bank kritiklos publiziert und wiederkäut.

    Journalistische Qualität funktioniert anders.

  2. Warum tut sich Raiffeisen diese Diskussion überhaupt an?
    Sogar wenn man Lachappelle irgendwie durchkriegt. Die Opfer des ASE-Betrugs werden sicher keine Ruhe geben. Das Thema wird Lachappelle und Raiffeisen noch auf Jahre verfolgen. Und irgendwann muss Lachappelle dann zurücktreten.

  3. Der ASE- bzw. Lachappelle-Fall zeigt erneut, dass die FINMA unter Mark Branson nicht den Anlegerschutz in den Vordergrund stellt, sondern die Interessen der Banken.

    Weitere fragwürdige Beispiele für «Banken- bzw. Banksterschutz» durch die FINMA sind im IP-Archiv leicht identifizierbar.

  4. Nochmals war heute beim Morgenkaffee eine Stinkwut auf die NZZ-PR-Berichte auszumachen. Schon im Frühsommer versuchte der mittlerweile bekannterweise hochkant gescheiterte Pascal Gantenbein via einem NZZ-PR-Beitrag, sich für das VR-Präsidium von Raiffeisen CH zu „verkaufen“. Dieser Schuss ging ja bekanntlich perfekt nach hinten raus. Der gestrige peinliche PR-Büro-Gefälligkeitsartikel in der NZZ, mit dem Ziel, den arg angeschossenen und de facto schon „erledigten“ Lachappelle doch noch „beliebt“ zu machen belegt, dass die NZZ zum billigen PR-Blättli mutiert ist…

  5. Mein Vorschlag:

    Nehmt die martialische Magd Lena Martullo als VR Präsidentin. Die schafft mit einem 5% Pensum mehr als die jetzige Truppe. Sie wird durch den Laden Blochern, und schon nach ihrem ersten sinking Schtepp werden die Driiimers Gantenbein und Gisel friii von ihrer Anstellung sein!

  6. Raiffeisen braucht Erneuerung. Und wie Herr Hässig überzeugend darlegt, ist Lachappelle niemand, der glaubwürdig für Erneuerung stehen kann.
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er gewählt werden wird. Das wäre schlicht grobfahrlässig.

  7. Hurra, dem Hummel sei Dank, dass es den Lukas Hässig gibt. In der Tat der einzige wirklich Investigativreporter im Bankenumfeld.

    Da trauen sich viele nicht, weil das Banken bekanntermassen schnell und teure Prozesse führen. Merci Lukas Hässig für die Arbeit im Minenfeld.

    Daneben ist das Grinsen des Lachapelle einfach nur ätzend. Dieser Mann im VR – ich weg. Ich will einen echten Neuanfang, nicht einen aufgewärmten PV oder PG.

    Was auch extrem ätzend ist? Dass anscheinend meine Raiffeisen ein Schweigegebot zum Thema „Misere der RCH“. Ich habe letzte Woche nacheinander mehrere (Kader-) Personen mit Fragen zur DV Nov 18 konfrontiert.

    Aber es geschah NICHTS. Meine Fragen wurden einfach stillschweigend zu Tode geschwiegen. Aussitzen.

    Ich find es so peinlich, dass ich als Kunde und Genossenschafter KEINE Fragen stellen darf resp eine Antwort erhalte.

    Die Diskussion zu verweigern ist wohl immer die schlechteste aller Optionen. Aber genau diese Gesprächsverweigerung wird bei der RB Weissenstein ausgelebt.

    Mir ahnt schlimmes für den 10.11.2018. Wenn sich die Delegierten einfach alle nur einen neuen König à la PV wünschen, dann geht es den Bach runter.

    Ich will Offenheit und Ehrlichkeit, einen Neubeginn. Radikal anders.

    • Ich habe die gleiche Erfahrung bei meiner Bank gemacht. Wohlan, dann gibt es halt eine Rede an der GV.
      Lachappelle ist nicht gut für Raiffeisen.

  8. Viele Leser verfügen nicht über die Hintergründe zum Fall ASE-BKB-Lachappelle. Man denkt, das sei ein einfaches Ponzi-Schema gewesen. Das stimmt nicht. Das war ein ausgefeiltes System, in enger Zusammenarbeit zwischen ASE und BKB! Für die Opfer praktisch nicht erkennbar!
    Hier die Kurzfassung.
    Jedes Opfer hatte eigene Guthabenkonti bei der BKB. Diese zeigten sehr gute Renditen an und wurden den Opfern auch zugeschickt. Soweit, so gut.
    Jetzt gab es aber noch für jedes Opfer noch Fremdwährungskredite. Diese Dokumente wurden aber nie verschickt. Nota bene Kredite, die die Kunden nie beantragt hatten!
    Wie soll man dies denn erkennen?
    Und jetzt die Rolle von Lachappelle: Er war da KREDITCHEF! Er hat sich über die Kredite informiert. Aber offenbar beschlossen, das einfach weiter zu führen. Warum? Die BKB hat daran hervorragend verdient!
    Über die grauenhafte Rolle der Finma (ASE war Finma-Reguliert!) will ich hier nicht sprechen, das würde zu weit führen.
    Jetzt frage ich:
    1) Wie kann ein Lachappelle AUCH NUR AUF EINER LONG-LISTE als Kandidat genannt werden?
    2) Warum werden die Opfer im Stich gelassen und noch mit teuren Prozessen fertig gemacht – warum hilft die Finma nicht?
    3) Warum haben die Organe der BKB noch kein Berufsverbot erhalten?

    Ich schliesse mit einem AUFRUF an Raiffeisen! Distanziert Euch sofort! Wir Geschädigten werden nicht aufgeben! Wir kämpfen für die Gerechtigkeit, und wenn es Jahrzehnte dauert!

    • Genau die Rolle der FINMA müsste eigentlich aber thematisiert werden. Die Untätigkeit auf Hinweise! Die Lügengeschichten zum Sachverhalt wann die FINMA Kenntnisse hatte inkl. Berichte. Schwarzpeterspiele, Mauscheleien und Deals zwischen BKB, Auditor, FINMA und ASE-Untersuchungsbeazftragten, alles im Interessen der involvierten Organe und Aufsichten, komplett gegen die Gläubiger. Wobei die Rolle der FINMA in zweifacher Hinsicht fragwürdig ist, weil der gesetzliche Auftrag den Eigeninteressen zu Lasten der Gläubiger hintenangestellt wurde! Grundsätzlich ist die (Doppel-)Rolle der Finma ein Skandal!

  9. Was für ein erbärmliches Bild, was die NZZ hier bietet.
    Ich habe eben auch das Urteil des Bundesstrafgerichts gelesen. Das ist pures Dynamit. Es ist aus meiner Sicht höchst wahrscheinlich, dass bald eine Anklage gegen Organe der BKB folgt. Und Lachappelle war während der fraglichen Zeit dort exponiert. Es ist schlicht undenkabr, dass Lachappelle gewählt wird. Jeder Delegierter, der dies tut, muss mit einer Verantwortlichkeitsklage rechnen.
    Ich gehe davon aus, dass Raiffeisen bereits mit Hochdruck einen neuen Kandidaten sucht, die „Roadshow“ ist nur für die Show.

  10. aus https://bstger.weblaw.ch/pdf/20180820_BE_2018_4.pdf unter vielem anderen:

    „Dabei gilt der Grundsatz in dubio pro duriore. Danach ist nur nicht an die Hand zu nehmen oder einzustellen (Art. 319 Abs. 1 lit. a und b StPO), wenn es klar erscheint, dass der Sachverhalt nicht strafbar ist oder nicht bestraft werden kann.
    …..
    Das Kerngeschäft der B. AG habe eigenen Angaben gemäss im kurz- und langfristigen Ausnützen von Währungsschwankungen bestanden. Die B. AG habe damit geworben, eine Rendite von 12 – 18 % pro Jahr zu erzielen. ((sic!!))
    …..
    Die FINMA hat im Rahmen ihrer Untersuchungen unter anderem gestützt auf die bankinternen Erhebungen festgestellt, dass seit dem Jahre 2007 die Sollpositionen der B. AG-Kunden innerhalb der Bank diskutiert und die B. AG Gruppe als „auffällig“ bezeichnet worden sei. Erst am 4. August 2009 ((sic!!)) sei jedoch anlässlich einer internen Sitzung der Gesuchsgegnerin die Geschäftsbeziehung mit der B. AG diskutiert worden. ….“
    usw. usf.

    Und die Herren G. Lachappelle und Mark Branson bieten tatsächlich Gewähr für eine einwandfreie Geschäftsführung?

    Das Verhalten von BKB/GL und FINMA in der Causa „ASE“ schlägt spielend Dutzende von Geisterbahnfahrten und ist erst noch billiger für den Leser des obigen Beschlusses ….

    • @G.Eisterbahn
      Vielen Dank! Ich bin froh, dass das Thema nun wieder in der Öffentlichkeit ist.
      Vielleicht gibt es so doch noch Gerechtigkeit für die Opfer.
      Herr Lachappelle, sie haben noch nicht gewonnen! Wir werden weiter kämpfen!

  11. Gewähr für einwandfreie Geschäftsführung bietet bzw. überhaupt jemals bot. Und ich denke da nicht nur an RCH mit PV, Ceregato et al.
    Aber das ist jetzt für viele (NZZ-/Bilanz-)Journis wohl schon etwas schwierig.

    Soviel zu obigem Brüller,

    „dass Lachappelle ohne Wenn und Aber Gewähr für eine einwandfreie Geschäftsführung bietet.“

  12. Ueli Maurer heute privat in Abu Dhabi bei MbZ, Vorbereitung fuer seine Dienste nach seinem Abgang aus dem BR. Scheckbuch-…. (Maudet laesst gruessen, da war auch mehr als 50k…)

  13. Ja, die NZZ ist gerade hier in St.Gallen ein grosses „Reizthema“ geworden. Schliesslich gilt hier die NZZ als übler Wegbereiter für den nahenden Untergang des arg serbelnden St.Galler Tagblatts…
    Schon vor dem SWISSAIR-Grounding machte die NZZ eine himmeltraurige Falle. Bis wenige Stunden vor dem Desaster vermeldete das FDP-Leibblatt gebetsmühlenartig: Tutto o.k.!
    So ist es auch jetzt mit dem listigen Gisel, dem unfähigen Gantenbein, dem schwer angeschossenen Lachappelle und Konsorten: Die Lohnschreiberlinge der NZZ müssen sich den knallharten Vorwurf gefallen lassen, zumindest hier in der Stammrunde wortwörtlich als billige „Schreibnutten“ (sorry, geht nicht anders) abgekanzelt zu werden! So wird durch die NZZ die Öffentlichkeit mutwillig in die Irre geführt!

  14. Über was der Lachappelle wohl so grinst?
    Meine Vermutung: Er verlacht gerade die „Journalisten“ von der NZZ. Ernst nehmen kann man so ein Beitrag ja nicht.
    Mal sehen was passiert, wenn das Bundesgericht den Entscheid des Bundesstrafgerichts stützt. Wovon auszugehen ist.
    Warum zieht eigentlich Raiffeisen immer solche Leute an?
    Arme Raiffeisen. Nach dem Fall Vincenz rennt man nun vom Regen in die Traufe!

  15. @Daniel Müller

    Sie schreiben:
    „Die NZZ verhält sich wie die pro-republikanische Presse.“

    So ist es!

    Überrascht? Die NZZ ist doch schon lange ein Parteipamphlet der FDP.

    Und die „Erfolge“ der FDP sind ja nachgerade bekannt:
    – BR Friedrich (Rücktritt beinahe vor dem Antritt)
    – BR Kopp (Telefonat mit dem luschen Ehemann)
    – BR Villiger (Swissair lässt grüssen)
    – BR Merz (Unternehmensreform II lässt grüssen)
    – BR Schneider-Amman (Dynamik pur)
    – BR Cassis (was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?)
    – Eric Honegger (FDP Regierungsrat ZH und VRP Swissair)
    – Vreny Spörri (FDP Nationalrätin ZH und VR Swissair)
    – Walter Kielholz (FDP Sympathisant und dank 12’000 Kisten von W Buffett zu 12% Zins ging „seine“ Swiss Re nicht unter)
    und so weiter und so fort.

    Wahltag ist bekanntlich Zahltag. Ich hoffe, die Message ist klar.

  16. Ach nein, schon wieder die Lach-Nummer Lach-Appell!!

    Ja, Mutti, Namen verhunzen ist eher untere Schublade. Aber immer noch besser als
    – Kunden abzuzocken (hier gilt die Unschuldvermutung) sowie
    – sich im Interesse der Bank nicht freiwillig als VRP-Kandidat zurückzunehmen (und hier gilt -zumindest bis jetzt – definitiv die SCHULD-Vermutung).

    Also werden jetzt die devoten und gefügigen Raiffeisen Delegierten diese Licht-Gestalt (sorry, Lach-Gestalt) zum VRP wählen. Um sich dann eines unschönen Morgens verwundert die Augen zu reiben: Ihre Licht- – pardon Lach- – Gestalt wurde belangt …

    Wenn ihr die Raiffeisen unbedingt zu Fall bringen wollt, so wählt den lächerlichen Lach-Appell!

    Dann kann ich euch nur gratulieren: Der Lach-Appell wird dies, zusammen mit dem Professörchen aus Basel und dem famosen Vinzenz-Handlanger und IT-Spezialisten Gisel, mit links schaffen!

    Und ich lach-e mich halb kaputt! Denn ich habe keine Kohle bei einer Raiffeisen-Bank! (Nicht dass andere Banken wirklich besser wären … leider!)

    Denkt daran: Wer zuletzt lach-t, der lach-t am Besten!

    Darum: Viel Erfolg.Will heissen: Ich hoffe sehr, dass ich falsch liege. Nur: Ich habe schon vor Monaten prophezeit, dass GaGi noch lange bei RCH sein werden. Und das gleiche wrd für die Lach-Nummer gelten.

  17. Bildet Euch eine eigene Meinung. Geht zur Quelle. Lest das Urteil des Bundesstrafgerichts.
    https://bstger.weblaw.ch/pdf/20180820_BE_2018_4.pdf
    Da wird sauber nachgewiesen, warum ein „Dringender Tatverdacht“ gegeben ist. Und es werden detaillierte Angaben zur Geschäftsleitung einverlangt.
    Damit ist die Sache eigentlich erledigt, jede weitere Diskussion ist müssig.

  18. Unterhaltend
    Bin wieder Mal bei Inside-Paradeplatz vorbei gesurft.
    Ist recht unterhaltend, wie sich die Paradeplatz-Prokuristen ihren Frust vom Leibe schreiben und den Finanzplatz retten wollen.

  19. Lieber Guy
    Als Dein Coach hätte ich Dir geraten:
    1.) Geniesse die Zeit bei der BKB und lass Dich weiterhin als „Saubermann“ lokal feiern. Dich trifft keine Schuld, zur falschen Zeit am falschen Ort – da kann niemand etwas dafür.
    2.) Lass Dein Ego endlich im Schrank und sehe Dich als Dienstleister aller Stakeholder gegenüber.
    3.) Lerne mit Kritik leben und versuche daran zu wachsen. Kritiker entsorgen ist keine unternehmerische Leistung.
    4.) Die BKB Filialen sind nun alle modern und gemütlich, aber was wurde unternehmerisch erreicht?
    4.) Frage Dich: Wie würde ich als Genossenschafter wählen?

    • netter Versuch 🙂
      aber: der Herr ist hinter den Kulissen schon gewählt!
      und wird an Gisel festhalten!
      wetten?

  20. Das Problem liegt von Grund auf bei der FINMA, welche das Problem ASE nicht erkannte und ASE sich unterstellte, obwohl z.B. der VSV (Verband der Vermögensverwalter) ASE nicht aufnahm und dies der FINMA auch mitteilte! Somit sitzt die BKB mit Lachapelle im gleichen Boot wie die FINMA und diese stellt so natürlich Lachapelle ein gutes Zeugnis aus um sich nicht selbst zu belasten…
    Im Fall Bank Clerc muss ich Lukas Hässig widersprechen, solche Banken werden nunmal unter Buchwert gehandelt, das zeigt sich auch an der Andienungsquote von über 98 Prozent.

    • Einverstanden mit dem ersten Teil. Gar nicht einverstanden zu Bank Cler. Es gibt auch Retailbanken, die bis fast zu dem Doppelten des Buchwerts notieren (zB Zuger KB, Bündner KB). Unterschied: Diese Banken werden nicht von einem Mutterkonzern über Konzernverrechnungspreise ausgesogen. Übrigens die Preise definiert von PwC (ja, die die das Gutachten gemacht haben – Danke nochmals für die Info, Herr Hässig!) und geprüft von der EY (die Bude, wo der Boss eigene Titel für sich erfindet – auch hier Danke für die Info, Herr Hässig).
      Es ist schlicht eine kranke, kaputte Welt.
      Und dann kommt auch noch ASE-Lachappelle und sieht sich zum Raiffeisen-Boss berufen. Man weiss nicht: Soll man lachen oder heulen?!

  21. Wenn die Delegierten blind und von der NZZ ( nicht kompetent) verfuehrt Lachapelle waehlen, droht der Supergau der Raiffeisenbank Schweiz.
    Als VR Praesident kann er noch wegen seinen Hinterlassenschaften bei der BKB im Amt noch angeklagt werden.
    Das Verhalten vin Herr Lachapelle, mauert wie Beton, ist fahrlässig, Vertuschung aktuell im Gange in der Schweiz, unglaublich. Welche absolut negative Reputation aller Bankmanager aktuell.

    • Und immer wieder die Legende von Ossi Gruebel, einem Banker, der u.a. sehr genau die Bedeutung von „front running“ kannte.

  22. Meet the greed (for no good and in lack for a better candidate…)

    Ein Kandidat, der einerseits derartige Verstrickungen aufweist und andererseits einen derartigen Erklärungsbedarf hat, ist per se disqualifiziert…

  23. Herr Hässig, haben sie sich jemals mit ASE und Co. beschäftigt? Von einem Madoff der Schweiz zu sprechen, ist schlichtweg ein Witz und Hohn und Verachtung derjenigen Opfer, die bei dem grössten Fall eines Schweizer Unternehmens in den letzten 10 Jahren bis heute nicht entschädigt wurden. Und um es mal bösartig zu sagen, wie hoch ist denn der tatsächliche Schaden? Bei Behring sind es bisher 100% von rd. 800 Mio. , bei ASE sind es mal gerade 170 Mio, von denen ein erheblicher Teil zurück gezahlt wurde.

    • Lesen Sie mal das Urteil des Bindesstrafgerichts durch. Da steht Schwarz auf Weiss: „Dringender Tatverdacht“! Gegen Organe der BKB!
      Lachappelle steckt bis zum Sumpf mit drin und versucht, sich mit irgendwelchen Winkelzügen zu befreien!
      Der ist doch für Raiffeisen ungeeignet!

  24. Lachappelle = Kavanaugh der Raiffeisen?

    Die NZZ verhält sich wie die pro-republikanische Presse.

    Kavanaugh wurde mit einem Fall aus seiner Jugendzeit vor 35 Jahren konfrontiert (ob es der Wahrheit entspricht sei jetzt egal).

    Lachappelle war jedoch mitten im Berufsleben, als dies geschah!

    Kavanaugh wurde schliesslich per Macht gewählt. Darf die Raiffeisen bei Lachappelle auch machen. Allerdings sorgt sie dafür für jede Menge Lach-Apelle!

  25. Lang ist er aber hat er auch Grösse?
    Ein Manager mit einer normale Selbstwahrnehmung würde nie für dieses Amt im Anschluss an eine Reputationskrise kandidieren wenn er, wenn auch unverschuldet, im selben Boot sass, wie diese, die für den BKB-Schlamassel mit dem Job bezahlt haben.
    Herr Lachapelle niemand ist perfekt, aber es braucht auch Grösse dies einzugestehen. Es ist noch nicht zu spät, spätestens die Genossenschafter sollten das Reputationsrisiko zu verhindern wissen.

  26. „Tatsache ist dass gegen Lachappelle absolut nichts Belastendes vorliegt..“ Zitat NZZ

    Es gibt tatsächlich viele gute Argumente für und gegen Lachappelle.

    Der obige Satz der NZZ wirkt aber naiv oder korrupt / gekauft. Ich verstehe nicht, wie ein vorgeblich seröser Journalist so einen undifferenzierten Satz formulieren und veröffentlichen kann. Seit wann sind direkt Vorgesetzte nicht mehr verantwortlich? Was habe ich verpasst?

    PS:
    Praxis I: Vorgesetzte sind bei der Nicht- oder verzögerten Anzeige von Geldwäschrei-Fällen bei grossen Kunden immer involviert. (Für Kleinkunden interessieren sich die Geldwäschrei Aufsichtsbehörden sowieso nicht).

    Praxis II: Raiffeisen Schweiz schaltet bei NZZ viele Inserate u.a. die Stelleninserate.

    Praxis III: Die NZZ hat auch kurz vor dem Abgang von Rüegg-Stürm reichlich anbiedernde Texte zu dessen Gunsten veröffentlicht, obwohl das Versagen von Rüegg-Stürm damals bereits Experten sowie jedem informierten gesunden Menschen glasklar war.

    • Der NZZ Journalist sollte einfach mal kurz das Urteil des Bundesstrafgerichts durchlesen.
      Dann bricht seine Argumentation in sich zusammen.

  27. Ich muss für einmal wiedersprechen. Als Mitarbeiter der BKB kann ich bestätigen, dass G. Lachapelle einen einwandfreien Job gemacht hat. Er hat die Bank in einer Krisenzeit übernommen, und Sie zu einer modernen Kantonalbank geformt. Beim ASE-Skandal war er dabei, ja. Er war aber auch derjenige der die Sache dann gemeldet hat und Sie zur Eskalation brachte. Herr Hässig ist in diesem Artikel leider mehr ein „Hater“ als realistisch. Es gäbe in der Schweiz wenige, verfügbare Personen für den undankbaren Job bei der Raiffeissen. Lachapelle ist erfahren und wird da sicher abliefern können.

    • Ein Kollege von mir erzählte mir folgendes: auf die Frage, wie digital die BKB sei, hiess es: wir haben nun WLAN…
      Soviel zu „modern“.

    • Simon, die Frage ist nicht ob er einen guten Job gemacht hat. Perfekt ist und war auch er nicht. Das Problem ist, dass sich Raiffeisen, gar nichts leisten kann und will. Wie kann man sich da nur schon melden wenn man dabei war in irgend einer Form? Ja unverschuldet aber das waren die Kollegen Matter, Albrecht und wie sie alle heissen auch.

    • schon 2009 hat der k-tipp auf ase aufmerksam gemacht…und dann hat die ganze bank einfach weitergewurstelt. inspektorat, revision und GL haben schlicht ihre verantwortung nicht wahrgenommen.
      keiner der ase kunden hatte eine kreditlimite und lachappelle war kreditverantwortlicher…da braucht man wohl keine brille..

    • Gemeldet? Hat er denn die GWG Meldung gemacht? Natürlich nicht. Er hat weiter die Opfer gemolken mit Krediten.
      Dringender Tatverdacht bestätigt durch das Bundesstrafgericht. Was braucht es nich mehr an Argumenten?

  28. Das die Raiffeisen Oberen das Gespür für das normale Volk verloren hat, ist Unsinn: Sie haben es nie besessen!

  29. Eine einfache Frage: Würde man einen Banker einstellen, der möglicherweise in ein Rechtsverfahren verwickelt ist, bzw. sogar dem eine Anklage drohen kann? NEIN – kein qualifizierter Personalverantwortlicher würde dieses Risiko eingehen. Warum soll es für eine derart herausfordernde Position des zukünftigen Raiffeisen Schweiz CEO anders sein – eine (einfache) sachliche Frage. Und nochmals wieviel Zeit muss Lachapelle aufwenden, um (sein) das Dossier geschlossen zu halten, auch wenn es in der Verantwortung der BKB liegt? Vielleicht haben die dann gar kein so grosses Interesse das Dossier geschlossen zu halten. Und was wird dann aus Lachappelle? Hat man eigentlich nichts mehr im Hirn, um derartige Spiele auch noch gut zu heissen? Die NZZ hat ja schon mehr als genug an Renommee eingebüsst, will sie das Wenige auch noch auf das Spiel setzen? Und klönt den permanenten Rückgang der Auflagen und über das veränderten Umfeld. Ein Tipp – würde die NZZ die wirtschaftlichen Missstände aufdecken, echten investigativen Journalismus betreiben, dann könnten sie nicht nur die Auflagen steigern, sondern auch noch gutes Geld verdienen. Aber wollen die das???

    • @Mockierer das mit der Einstellung eines in ein Rechtsverfahrens verwickelten Bankers ist sicherlich richtig, nur liegt gegen Lachapelle nun einmal gar nichts vor. Er ist weder strafrechtlich noch zivilrechtlich angeklagt. Auch wenn dies H.H. und Co. nicht gefällt, er ist schlichtweg genauso einstellbar wieder jeder Andere, der den Anforderungen des Nominierungsausschusses erfüllt, gegen den nicht ermittelt wird.

    • @Habs Grüter
      Lesen Sie das Urteil des Bundesstrafgerichts! Dringender Tatverdacht!
      Lachappelle steckt bis zur Nasenspitze im ASE-Schlamm.

    • @Hans-Günter: Nein er ist eben nicht genau so einstellbar wie jeder andere sobald ein potentielles Reputationsrisiko besteht. Dass die Branche in diesem Bereich viel vorsichtiger agiert und nicht „in dubio pro reo“ mussten schon viele vor ihm mit Job und Ansehen bezahlen.
      Alle Wähler müssten sich, sollte doch noch nur die kleinste Ungereimtheit später im Amt ans Tageslicht kommen, den Vorwurf machen ebenfalls weggeschaut zu haben, wie G. Lachapelle bei USA, ASE etc.
      Und: es sind laufende Prozesse im Gang ……..

  30. Nicht nur die Gegenwart disqualifiziert G. Lachappelle, sondern eben auch die Vergangenheit. Deshalb hier nochmals kurz:

    Die seinerzeitigen ASE-Renditeversprechen von 18 % p.a. waren von allem Anfang an als Betrug(sversuch) ZWINGEND ERKENNBAR, da sie in Widerspruch zu banalen „Finance“-Erkenntnissen standen/stehen. Wenn ein angeblicher Top-Kader wie G. Lachappelle dieses Wissen nicht hatte bzw. damals eben wohl eher opportunistisch „beide Augen zudrückte“, dann bot bzw. bietet er heute kaum Gewähr für einwandfreie Geschäftsführung.

    Dass die FINMA und die Presse diesen grundlegenden Punkt ignorieren, ist irritierend, denn er gilt auch für andere Betrugsfälle mit überhöhten Renditeversprechen und Beteiligung von Schweizer Banken!

    Diese Ueberlegung gilt auch für „unerklärlich hohe“ Erträge von speziellen Bankbereichen, z.B. HFT-Devisenhandel, Libor-Erträge etc – „if you know what I mean“.

  31. Die alte Dame ist wohl schon tot.
    Ansonsten kann man analog zur Argumentation der NZZ wohl auch sagen, Al Capone sei eigentlich ein ehrenhafter Mann gewesen, dem schliesslich nur ein Steuervergehen angelastet wurde…

  32. Es scheint somit der richtige Mann für Raiffeisen Schweiz zu sein!

    Er bietet somit Garantie, dass man alles versuchen wird alles zu vertuschen was zur Ära Vincenz, Gisel, Rüegg-Stürm und Gantenbein gehört! Und wenn sie bis vor Bundesgericht gehen müssen!

    Vielleicht arbeitet Lachappelle auch nur zu einem tieferen Lohn, weil er weiss, diesen mit Privatdeals aufbessern zu können!

    • Gantenbein war nach Vincenz und Gisel… aber naja man kann sich ja alles zurechtdrehen.

  33. Unaufgeregt benennt Lukas Hässig die Sache so, wie sie ist. Informiert, clever und mit Sachverstand.
    Während die NZZ wieder einmal die Rolle der „4. Kraft“ nicht mal ansatzweise erfüllt und ein journalistisches Trauerspiel sondergleichen abliefert!
    Kein Wunder brummt das Geschäft bei Hässig während der Rest der Presse serbelt. Warum soll ich für PR-Sondermüll Geld bezahlen?

    • richtig: Fake News Media und die Leute lesen nicht, wie der Schreiber vom Beitrag „Dringender Tatverdacht von Bundesstrafgericht bejaht!“ richtig schreibt.

  34. Die Kandidatur von Lachappelle ist ein Schlag ins Gesicht für uns Genossenschafter!
    Liebe Mit-Genossen: Jetzt sind WIR gefragt! Macht Druck beim Bankleiter! Macht Druck beim Verwaltungsratspräsidenten! Schreibt eingeschriebene Briefe! Ruft an! Schreibt Mails! Geht vorbei!
    Wir dürfen uns unsere (ja, die gehört uns, nicht der Zentrale in St.Gallen!) Raiffeisen nicht kaputt machen lassen!
    Ich habe Morgen einen Termin bei meinem Bankleiter. Ich werde da energisch auf den Tisch hauen!
    Lachappelle ist inkompatibel mit unseren Werten!

    • Leider verpufft diese Energie, bis sie in St. Gallen ankommt…der Wandel muss von oben kommen, der Druck ist für die einzelnen Banken zu hoch, wenn sie sich exponieren.
      Endlich richtige Führung wählen! Aufruf an Delegierte, sich zu wehren! Wählt eine integre, christlich motivierte Persönlichkeit, die zu Raiffeisen passt!!!

    • In Solothurn kannst Du noch so viele Mails schreiben – die werden alle ignoriert. Da steht eine Wand des Schweigens. NULL Antwort.

      Als Genossenschafter und Kunde fühle ich mich da richtig verar… und frage mich, was ich da noch mache.

  35. die rolle von lachappelle und co. wird erst genau ausgeleuchtet, wenn der bericht auf dem tisch liegt. bis zu diesem zeitpunkt werden die herren von bank- und geschaeftsgeheimnis und finma geschuetzt.

  36. Langsam nervt das Ganze! Ist doch selbstverständlich das sich ein CEO hinter dem Arbeitgeber stellt und Entscheidungen trifft! Es gibt genügend Weicheier in diesen Positionen die NIE eine Entscheidung treffen und mit dem eigenen Namen dahinter stehen.

    • Ja, die Sache nervt!
      Es nervt, dass vertuscht wird!
      Es nervt, dass hier ein ungeeigneter Kandidat gepusht wird!
      Es nervt, dass die Finma ihre Arbeit nicht macht!
      Und ganz besonders nerven mich PR-Trolle!

    • @Genervter
      Bin weder ein RB Troll, noch ein Raiffeisen Schweiz Mitarbeiter und nicht mal in der Ostschweiz zu Hause sonder in der NWCH!
      Ich verfolge das Ganze aber mit grossem Interesse.
      Leider konnte ich aber von den Zigtausenden Schreiber kein einziger vernünftiger Vorschlag lesen können – nur Angriffe.
      Die Verantwortlichen sollen einfach Verantwortung übernehmen und denn Herrn Lachapelle wählen oder auch nicht. Und wenn nicht, haben diese sicher andere Kandidaten bereit, die sicher deutlich besser qualifiziert und geeignet sind und ebenfalls zur Verfügung stehen…(wer’s glaubt wird selig)

  37. Ich empfehle allen Delegierten und Medienschaffenden dringend, das Urteil des Bundesstrafgerichts zu lesen (was Hässig ja gemacht hat).
    Darin steht eindeutig, dass ein dringender Tatverdacht gegen BKB-Exponenten bejaht wird. Und gehört wohl zu diesen Exponenten?
    Raiffeisen muss sofort die Notbremse ziehen. Die Kandidatur Lachappelle ist ein Himmelfahrtskommando sondergleichen – für alle Beteiligten!

  38. Lachappelle bring alles was es braucht:
    – verheimlichen bis es nicht mehr geht
    – keine VR-Erfahrung
    – überzahlt
    – kein Aufräumer
    etc.
    Resultat: der Steuerzahler wird einmal danken, wenn die Bank gerettet werden muss. MARK MY WORDS!

  39. Da verliere ich nun endgültig den Glauben an eine positive Wendung. Back to the roots ist und bleibt das Motto. Sonst fährt Raiffeisen an die Wand. Wenn die Genossenschafter beginnen, sich abzuwenden, dann gute Nacht. Die „Hürde“ ist meistens 200 CHF…kein wirklicher Betrag.
    Endlich einen integren, christliche motivierten, erfahrenen Unternehmer mit KMU-Background an Bord holen!!! Schilling, nicht gut gemacht!

    • Ethik und Moral?
      christlich ist doch nicht zwingend – auch Atheisten können ethisch einwandfrei und interger sein!
      Doppelmoral siehe Abschnitt CVP 🙂

  40. Für die Opfer des ASE-BKB-Skandals ist das keine Graue Vergangenheit. Sondern bittere Realität. Viele Opfer leben nun von der EL!
    Herr Lachappelle steckt bis zum Hals da drin!
    Ich verlange Gerechtigkeit! Ich verlange Bestrafung! Ich verlange Entschädigung!
    Raiffeisen, eine Warnung! Legt Euch nicht mit Lachappelle ins Bett!

    • Ich möchte ja nicht gehässig sein, aber wie kann man jetzt von EL leben? Gibts keine Rente und Pension? Und schliesslich gabs doch ein Angebot der BKB? Nicht angenommen, weil nicht ausreichend oder warum? Auch bei Madoff gibts nicht alles zurück, bei Behring bisher gar nichts. Es ist nun einmal so, das in jeder Geldanlage ein Risiko steckt, das betrifft leider auch Betrügereien.

    • @Hans Günter
      Wenn die AHV und die Pension nicht reicht, dann braucht es eben Ergänzungsleistungen, kurz genannt EL. Das ist meines Wissens manchen Leuten im ASE-Fall passiert (PK-Gelder verloren, Vorsorge als Selbstständige verloren).
      Und was beim ASE-BKB-Fall geschehen ist, ist deutlich schlimmer als bei Madoff oder Behring. Hier hat die BKB aktiv mitgemacht, das war mehr als ein reines Ponzi!
      Und ich verstehe gut, dass die Opfer nun erbost darüber sind, dass ausgerechnet der Lachappelle nun zu Raiffeisen gehen soll. Bis jetzt ist der Protest noch zivilisiert, ich fürchte, dieser wird noch massiv zunehmen!

    • omerta ist wohl angepisst, weil es ihm weder in der gymer noch an irgendeine uni, vergess hsg gereicht hat.

      hihihihi 🙂 einer von denen stammtischchnurris

    • Jöö härzig @tannenhäherkräher – oberpeinlicher Versuch 😂😄. Gehörst wahrscheinlich auch dieser
      Pseudo-Elite und Selbstdarstellergilde an gell. Und ich kann dir auch beruhigt versichern dass ich als einfacher Mann des Mittelstandes ca. eine Welt mehr auf dem Kasten hab als diese HSG-Büablis. Warum fragst du jetzt wohl nervös… Weil ich kein verwöhntes Feudalherrensöhnchen bin welcher von Papi ein Firma und ein HSG-Diplömchen geschenkt bekommen hat sondern mir immer alles selber hart erarbeiten musste.
      Aber ich geb dir sogar bei etwas Recht – nicht dass du noch anfängst zu täubelen…dann muss Mami wieder kommen und dir den Schnuller geben. Mich nervt wenn diese leistungsscheuen HSG-Scharlatane meinen, sie können dem Mittelstand mit ihrer schnoddrigen schizophren Art ihre Rechte absprechen und diese mit Hilfe vom korrupten Beamtentum missachten. Und dann auch noch bei jeder Gelegenheit nach Subventionen für ihre Firmen schreien – was für Versager, was für Schl…wänze.
      PS. Übrigens war noch nie an einem Stammtisch

    • offenbar habe ich da den richtigen und vor allem wunden punkt getroffen. herrlich; nicht? 🙂 übrigens der tannenhäher ist ein vogel.

  41. offenbar ist das management der raiffeisen-gruppe aus der vergangenheit compliancemässig derart deformiert, dass es als normal erscheint, eine höchst umstrittene persönlichkeit als neuen vrp wählen zu lassen. ich frage mich nur; wann hört dieser „kindergarten“ endlich auf. was sind das für bankenexponenten und kunden in den städten und dörfern, welche da nicht einmal so richtig auf den putz hauen. oder ists wie man vermutet; die haben alle nichts zu sagen 🙂

    • Als Kleiner hast Du keine Ahnung und daher auch nichts zu melden. Nur Dein kleines Erspartes einzubringen, weil sehr viel kleine Ersparnisse zusammen dann schon ein anständig genügend Grosses für die Grossen ergeben.

    • @tannenhäher : ganz einfach, als einer von 1.2 Mio Raiffeisengenossen habe ich als einzelner zu wenig Power um etwas bewegen zu können. Da müsste der Grossteil inkl. den KMU’s mitziehen. Die Regionalfürsten wollen ja selbst Leute aus den eigenen Reihen in den VR stellen. Und um selber kräftig in diesem Servicecenter mitzuverdienen, können sie den Lohn des VRP, GL und CEO ja nicht für ein Butterbrot ausschreiben. Ergo muss einen teurer Mann / Frau her um die Entschädigungen möglichst hoch halten zu können. So hoch was die Schmerzgrenze aushält. Im Grunde ganz einfach – es geht immer über den Geldbeutel.
      Die RAINBOW-Einführung spielt hier paradoxerweise für die RCH-Fürsten da die Banken vollständig im Morast stecken und keine Zeit für anderes haben.
      Als Raiffeisenkunde freue ich mich schon auf die Zeit nach der IT-Einführung (wenn das auch immer sein mag) wenn die aber-Millionen inkl. dem irrwitzigen ARIZON (Aufbau – Verkauf – doch nicht verkaufen) via Aufschlägen im Zahlungsverkehr, höheren Hypozinsen, Kontoführungsgebühren etc. aufs Auge gedrückt werden. (ach, hat schon jemand die 2stellige Millionen SATURN-Übung zwischen ARIZON und RCH erwähnt – mich schaudert vor so viel Managementintelligenz)