Saudi-Arabien: Erst Business, dann Moral

Laut Afghanistanexperte Reinhard Erös waren Saudi-Arabien und Pakistan nach dem Abzug der Sowjettruppen Gründer und Motor des Taliban-Regimes. Ohne die massive finanzielle, ideologische und politisch-diplomatische Unterstützung durch Saudi-Arabien und Pakistan hätte es nie ein Taliban-Regime in Afghanistan gegeben und wird es dort auch in Zukunft nicht geben.

Islamistische Terroristen entführten am 11. September 2001 mehrere Flugzeuge und steuerten zwei von ihnen in die beiden Türme des World Trade Centers in New York. Knapp 3’000 Menschen wurden getötet. 15 der 19 Selbstmordattentäter waren saudische Staatsbürger. Im Anschluss wurde Afghanistan bombardiert.

Wichtig zu wissen ist, dass bei keinem der Anschläge vor und nach dem 11. September, egal ob in Nairobi, Daressalam, Madrid, London oder Bali, ein Afghane beteiligt war. Dennoch hat der damalige Verteidigungsminister Deutschlands 2002 verzapft, dass „Deutschlands Sicherheit auch am Hindukusch verteidigt wird“.

Heute wissen wir, dass diese Aussage entweder Schwachsinn war als oder Fake News bewertet werden kann. Abertausende Soldaten wurden von Politikern in einen niemals zu gewinnenden Krieg gehetzt und sind schwer traumatisiert oder, noch schlimmer, überhaupt nicht mehr zurückgekehrt. Die Politiker, die diesen Irrsinn zu verantworten haben, sollten sich in Grund und Boden schämen.

Etwas mehr als ein Jahrzehnt nach 9/11 überrannte der Islamische Staat (IS) Teile des Irak und Syriens, verbreitete Angst und Schrecken und löste eine gigantische Flüchtlingswelle aus. Die Stadt Raqqa galt als Zentrale des „Islamischen Staates“.

Dort herrschte das knallharte Recht der Scharia. Menschen wurden unter anderem ausgepeitscht, gekreuzigt und enthauptet. Die dortige Religionspolizei agierte streng nach saudischem Vorbild, und alle zwölf Scharia-Richter waren anscheinend Saudis. Kamel Daoud schrieb im November 2015 in der New York Times: „Daesh (IS) hat eine Mutter: die Invasion des Irak. Aber er hat auch einen Vater: Saudi-Arabien und seinen religiös-industriellen Komplex. Solange man diesen Fakt nicht verstanden hat, mögen Schlachten gewonnen werden, aber der Krieg wird verloren.“

Ein von Saudi-Arabien geführtes Militärbündnis, zu dem auch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Ägypten, Bahrain, Jordanien, Kuwait, Marokko, der Senegal und der Sudan gehören, bekämpfen seit 2015 die vom Iran unterstützten schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen. In dem Land herrscht eine humanitäre Katastrophe. Die Vereinten Nationen haben diese sogar als derzeit schlimmste weltweit eingestuft. Drei Viertel der Bevölkerung (22 Millionen Menschen) sind auf fremde Hilfe angewiesen, sieben Millionen Menschen haben nicht einmal genug zu essen.

Der UN-Koordinator Jamie McGoldrick sprach bereits im Dezember 2017 von einem sinnlosen und absurden Krieg. Insgesamt sind mehr als 10’000 Menschen in dem Krieg umgekommen. Rund zwei Millionen wurden vertrieben. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis sich die Menschen auf den Weg nach Europa machen.

Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Katar und Bahrain werden ihre muslimischen Brüder und Schwestern aus dem Jemen wohl genauso wenig in grossem Stil aufnehmen wie die syrischen Flüchtlinge, denn sie halten sie schlicht und einfach für ein Sicherheitsrisiko.

Deutschen Unternehmen und vielen Politikern, welche gerne den Moralapostel geben und sich auf christliche oder sozialdemokratische Werte berufen, ist all das offensichtlich vollkommen egal. Erst der Fall des in den USA lebenden Journalisten Jamal Khashoggi lässt die Diskussion nicht mehr unterdrücken.

Heute bezweifelt niemand mehr, dass er Opfer eines saudischen Killerkommandos im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul wurde. Bis zu dem jetzigen berechtigten medialen Aufschrei war zahlreichen deutschen Unternehmen und Politikern das Gebaren Saudi Arabiens offensichtlich herzlich egal. Warum?

Saudi-Arabien, der Wüstenstaat mit seinen knapp 34 Millionen Einwohnern, erstreckt sich über den Grossteil der Arabischen Halbinsel und grenzt an das Rote Meer und den Persischen Golf. Kein Mensch würde sich um das Land scheren, hätte es nicht das schwarze Gold.

Das Land ist auf Grund seiner Ölexporte eines der reichsten Länder der Welt und wegen seiner noch immer gigantischen Ölvorkommen interessant für die westliche Welt und China.

Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Wüstenstaat bestehen bereits seit 1954 bilaterale Beziehungen, denn Saudi Arabien ist Big Business für Deutschland. 2017 exportierte Deutschland Waren im Volumen von 6’598 Milliarden Euro und importierte Waren im Volumen von 802 Millionen Euro.

Als Öllieferant ist Saudi Arabien eher unwichtig. Mit einer Million Tonnen lag es 2017 lediglich auf Rang 10. Russland lieferte 33 mal mehr nach Deutschland.

2012 war Saudi-Arabien der weltweit grösste Abnehmer deutscher Rüstungsexporte. Heute ist Saudi-Arabien der zweitbeste Kunde (nach Algerien mit einen Wert von 741,3 Millionen Euro) der deutschen Rüstungsindustrie.

Von Januar bis September dieses Jahres wurden Ausfuhrgenehmigungen im Volumen von 416 Millionen Euro erteilt. Des Weiteren erhält Saudi-Arabien Rüstungsgüter, die von multinationalen europäischen Konzernen gefertigt werden, wie zum Beispiel den Eurofighter. Dessen Luft-Boden-Raketen stammen von MBDA – einem Konzern, der auch in Deutschland produziert.

Der Export des Radarsystems „Cobra“ – einer deutsch-französischen Koproduktion – wurde 2018 durch den Bundessicherheitsrat genehmigt, dem neben der Bundeskanzlerin Angela Merkel auch der Aussenminister und der Wirtschaftsminister angehören. Unverständlicherweise haben sogenannte Christ- und Sozialdemokraten nicht nur über Jahrzehnte Waffenlieferungen an das Regime in Riad genehmigt, sondern auch Produktionsgenehmigungen erteilt, die nicht wieder rückgängig gemacht werden können.

2008 erhielt Saudi-Arabien die Lizenz, Sturmgewehre des Modells G36 zu produzieren, die eigentlich für den Eigenbedarf der Polizei und des saudischen Militärs gedacht waren. Nun sind diese Waffen allerdings im Jemen-Konflikt aufgetaucht. Für passende Munition ist ebenfalls gesorgt. Seit 2016 betreibt ein Joint Venture aus dem deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall und dem südafrikanischen Unternehmen Denel eine Munitionsfabrik in Saudi-Arabien.

All das erklärt auch, warum der Obermoralapostel und seines Zeichens Bundesaussenminister Heiko Maas vor Saudi Arabien zu Kreuze gekrochen ist. Er hat sich für die Aussagen seines Vorgängers und SPD-Parteikollegen Sigmar Gabriel („politisches Abenteurertum“, „brandgefährliche Entwicklung“) mit folgenden Worten bei einem Auftritt in New York entschuldigt:

„In den zurückliegenden Monaten hat es in unseren Beziehungen Missverständnisse gegeben, die in scharfem Kontrast zu unseren sonst starken strategischen Verbindungen mit dem Königreich Saudi-Arabien stehen. Und wir bedauern das aufrichtig.“

Spätestens nach dieser Aussage sollte es Herr Maas tunlichst unterlassen, in irgendeiner Form in moralischen Dingen zu belehren. Denn entweder ist er ein Heuchler oder nicht mehr bei Sinnen. Egal, ob das eine oder andere der Fall ist, beides macht ihn als Bundesaussenminister untragbar.

Ein noch grösserer Komiker ist der Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer (CDU). In ihrem Koalitionsvertrag hatte die grosse Koalition auch versprochen, die geltenden Grundsätze für Rüstungsexporte aus dem Jahr 2000 nicht zu verwässern, sondern stattdessen zu schärfen. Pfeiffer findet diese bereits heute als viel zu restriktiv. Für ihn sind Rüstungsexporte ein legitimes, sinnvolles und notwendiges Instrument der Aussen- und Sicherheitspolitik. Er behauptet: „Bei allen Ausfuhrgenehmigungen werden aussen-, sicherheits- und menschenrechtspolitische Aspekte sorgfältig abgewogen.“

Wie kann man so etwas behaupten und dann Waffenlieferungen an Saudi Arabien seit Jahren für gut heissen? Wie er morgens noch in den Spiegel schauen kann, ist schleierhaft.

Untragbar ist die ekelhafte Heuchelei der CDU. Während der Flüchtlingskrise wurde die fragwürdige Grenzöffnung immer mit dem christlichen „C“ der CDU gerechtfertigt. Christen machen aber keinesfalls Geschäfte mit Menschen, die alles verachten, wofür das Christentum steht, und sie genehmigen erst recht keine Waffenlieferungen in Regionen, welche einem Pulverfass gleichen.

Von den USA und ihrem Präsidenten Trump dürfte das Regime aus Riad keinen sonderlichen Gegenwind erwarten. Im April dieses Jahres besiegelten die USA den Verkauf von Artilleriesystemen im Wert von 1,31 Milliarden Dollar. Präsident Trump verkündete sogar, dass man den Saudis Waffen für mehr als 100 Milliarden Dollar verkaufen werde.

Trumps geschäftliche Verbindungen mit Saudi-Arabien sind über Jahrzehnte belegt. 1991 verkaufte Trump für 20 Millionen Dollar eine Luxusjacht an Prinz Alwaleed bin Talal. Offensichtlich war er damals auf Grund eines gescheiterten Casino-Projekts etwas „short on cash“.

Ein paar Jahre später investierte der saudische Prinz in Trumps Plaza Hotel. Trump verkaufte 2001 die 45. Etage im Trump World Tower in New York für 4,5 Millionen Dollar an die saudische Regierung. Im Februar dieses Jahres verkaufte Prinz Nawaf bin Sultan Abdulaziz al-Saud ein zuvor erworbenes Luxus-Apartment in einem Trump-Gebäude in der Manhattaner Westside für 36 Millionen Dollar.

Eine saudische Lobbyorganisation gab letztes Jahr im Auftrag ihrer Regierung 270’000 Dollar in Trumps Hotel in Washington DC für Unterkunft und Verpflegung aus. Laut „Washington Post“ kam die Delegation aus Saudi Arabien mit dem heiklen Auftrag, gegen ein Gesetz zu lobbyieren, das es Opfern des Terroranschlags von 9/11 erlaubt hätte, die saudische Regierung zu verklagen. Als dies an das Licht der Öffentlichkeit trat, war ein grösserer Teil der US-Bevölkerung nicht gerade entzückt darüber.

Wir müssen unverzüglich die irrsinnige Aufrüstung der arabischen Halbinsel stoppen. Ansonsten brauchen wir uns über die nächste Flüchtlingskrise nicht wundern. Sollten all die Anschuldigungen im Fall Khashoggi tatsächlich der Wahrheit entsprechen, dann müssen alle demokratischen Länder unverzüglich den Kontakt zu Saudi-Arabien abbrechen, bis zur völligen Aufklärung des Verbrechens und Bestrafung der Täter und ihrer Auftraggeber.

Heuchler wie Maas, Pfeiffer und viele andere müssen unverzüglich zurücktreten. Botschafter und Konsule mit all ihren Angestellten müssen ausgewiesen werden. Alle Vermögen der Verantwortlichen dieses Verbrechens müssen eingefroren werden. Es müssen Einreiseverbote in die EU und alle Länder, in denen Menschenrechte und Pressefreiheit nur einigermassen etwas bedeuten, für die Verantwortlichen dieses Verbrechens erteilt werden.

Ferner muss man ein Wirtschaftsembargo, wie die USA gegen Kuba verhängt hat, implementieren. Dies wird jedoch nicht geschehen, denn die Devise lautet: Erst Business, dann Moral. Ausserdem ist Kuba ja auch wesentlich gefährlicher für die westliche Welt als Saudi Arabien, nicht wahr?

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44 Kommentare zu “Saudi-Arabien: Erst Business, dann Moral

  1. Vor diesem Hintergrund wird die Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran und gegen Russland schon viel verständlicher. Das von den USA aufgeblasene Wirtschaftssystem würde ohne antagonistische Frontlinien womöglich zusammenfallen.

  2. Auch wenn dieser Bericht nur etwas an der Oberfläche kratzt und z.T. wichtige Zusammenhänge weglässt, wird unweigerlich sichtbar, in was für einer verlogenen und heuchlerischen Welt wir leben:

    Werden in Jemen – oder auch anderswo – tausende Zivilisten zerbomt, erschossen, hingerichtet, (v)erhungert, vergewaltigt, ausgebeutet, ist das in unseren MS-Medien – falls überhaupt – maximal einen 5-Zeiler wert. Wird ein westlicher Journalist hingegen, der die verlogenen MS-Medien repräsentiert, umgelassen, geht ein riesengrosser Aufschrei durch die globale Medienlandschaft, und es wird lauthals nach Vergeltung geschriehen.

    So lange die wahabitischen Kopfabschneider Erdöl liefern, und dafür auch gerne in Form von Kriegsgerät, Munition und Waffen entschädigt werden, ist die Welt in Ordnung. Auch dass das Kriegsgerät dann an Zivilbevölkerungen „ausprobiert“ wird, scheint niemanden gross zu stören – die MS-Medien schon gar nicht, aber wehe die Messerfuchtler von Saudi trennen einem einzelnen westlichen und lebenden Menschen den Kopf ab… dann ist einfach fertig mit lustig! Also noch heuchlerischer geht es nun wirklich nicht!

    Werte leser und Stimmbürger, dies ist genau das kranke Verständnis über Menschen- und Völkerrechte, das man auch stark in der EU pflegt, und nun ebenfalls in der CH am 25. September als alternativlose Notwendigkeit einführen will! Die SVP repräsentiert in keiner Art und Weise die Anliegen des kleinen Mannes oder der kleinen „Männin“ – um politisch korrekt zu bleiben ;-), auch nicht der KMUs – wie sie sich selbst gerne darstellt, sondern ausschliesslich für das Grosskapital, aber im Fall Selbstbestimmungsinitiative hat sie leider absolut recht! Alle anderen Parteien sind diesbezüglich Hösis und Speichellecker des nichtgewählten, nicht demokratisch legitimierten Vereins in Brüssel, der das Ziel hat, Europa, seine Wurzeln und seine kulturelle Vielfalt zu zerstören und in einen Überwachungs-Superstaat mit willenlosen Arbeits- und Konsumsklaven zu überführen, unter der Führung einer korrupten EU-Kommission, deren politische Legitimation schlicht und einfach inexistent ist!

    • Grüezi Frau. Sie verwenden in Ihrem Beitrag den Ausdruck „Hösis“. Was meinen Sie damit ? Meinen Sie „Ösis“ (der Ausdruck, den Ihr Leibblatt („Blick“) für die Beschreibung der österreichischen Staatsbürger verwendet) ? Oder ist das etwas zum Essen ?

  3. Der einzige westliche Staatsmann, der die Gefahr aus der arabischen Halbinsel erkannt hat ist Putin. Auch wenn sich Europa furchtbar ernst nimmt, die europäische Grenze ist für Putin ein Nebenschauplatz.
    Die Zukunft Russlands entscheidet sich an seiner Südgrenze – tausende Kilometer entlang islamischer/islamistischer Länder, unkontrollierbar. Die einzige Chance ist das Übel direkt an der Wurzel zu packen. Deshalb v.a. die hervorragend durchgeführte Intervention in Syrien.

  4. Grüezi Hr Friedrich. Der Neuigkeitsgehalt Ihres Beitrages ist nahe null. Moralisieren in Bezug auf Waffenexporte lassen Sie bleiben. Ueber die vergangenen Jahrzehnte waren es ausschliesslich Linke, die in dieser Hinsicht Vorstösse zum Masshalten lancierten (ohne wesentliche Wirkung). Verkaufen Sie sich nicht als Besserwisser & Saubermann mit den hehren Prinzipien im hehren Vaterland. Publizieren Sie in Deutschland und lassen Sie uns in Ruhe (oder haben Sie eine hidden Agenda (die Schweiz in die EU zu lotsen – wer ist der Auftraggeber? ) ? ).

    • @Ernst Hofer = @Karl Baumann

      Kann ein wenig Regen denn so grantig
      machen ? Dachten Sie etwa, dass der
      Sommer ewig dauert ?

  5. Genau, und Schweizer Politiker und Amtsinhaber lassen sich auch gerne kaufen von den Scheichs am Golf. Siehe Maudet, dem, so munkelte man hier in Dubai schon vor dem Auffliegen der Affaere, ein „Beratervertrag“ mit ca. 1 Mo pro Monat angeboten wurde. (Das ist etwa 25% dessen, was ein gewisser Tony Blair an gleicher Stelle abkassiert, monatlich.) Ist ja klar, in Evian ist quasi das zweite HQ (Haben einen rundumgesicherten Riesen-Palast-Campus dort) der Abu Dhabi Familie und Genf ist der Logistik- und Vergnuegungsstandort von Mai bis Oktober fuer viele Familien- und Regierungsmitglieder. Da waere es doch gut, wenn man viele Dinge in Genf einfach „regeln“ koennte (z.B. das Tragen von automatischen Waffen, Verkehrs- und andere Delikte etc.)… Die Schweiz hat sich schon lange verkauft.

  6. August 2015 : 1,3 Millionen (angebliche) Flüchtlinge – die grösste Völkerwanderung seit der geschichtlichen Frühzeit, trampeln sämtliche Grenzen von Griechenland bis Deutschland nieder. 75 % davon männlich, im Soldatenalter, streng islamisch, mit starkem Sexualtrieb (Sex vor der Ehe ist in der islamischen Gesellschaft tabu) und wenig bis gar keiner Achtung vor dem Wesen „Frau“ (der Koran beschreibt die Frau als eine Mischung zwischen Sexspielzeug und Arbeitssklavin).

    Erdogan, der Islamist – hat das Einfallstor nach Europa weit aufgesperrt. Er hat grosses Interesse, dass Kerneuropa noch eine Spur islamischer wird. Er schliesst die Pforte erst, nachdem die zahnlose, völlig überraschte EU, Milliarden-zahlungen an die Türkei leistet. Die steinreichen Emirate am Golf, das grosse Sauudi Arabien nehmen dabei keine syrischen, afghanischen, irakischen, iranischen, pakistanischen, usbekischen, tadschikischen, uigurischen „Flüchtlinge“ auf. Sie wissen warum : Junge Islamisten, im wehrfähigen Alter, sind eine grosse Gefahr für die Ölmonarchien – man schiebt das Problem lieber nach Europa ab, verspricht dafür 200 Moscheen in Deutschland zu bauen – streng salafistisch/wahabitisch natürlich.

    Mutti Merkel gefällt sich in der Rolle der grossen Humanistin, lässt die islamische Invasion zu – das deutsche Grundgesetz ist plötzlich ein feuchter Lappen. Deutschland als Opfer seiner Führung, schon wieder. Das Volk gelähmt, es will nicht als fremdenfeindlich dastehen, man könnte sonst wieder als Nazi gelten. Obama, selber mit islamischen Wurzeln ausgestattet, schaut derweilen entspannt zu, wie in Raqqa, Syrien, der IS ein Schreckensregime sondergleichen einführt : Steinigungen, Enthauptungen, Amputationen, Massenverbrennungen in Käfigen, das Halten von Jesidischen Sexsklavinnen nur ein Detail am Rande dieses Wahnsinns. Die „westlichen“ Mächte (USA, England, Frankreich, Deutschland, Israel, Saudi Arabien) wollen den starren Holzpflock von Assad loswerden – derjenige, der mit eiserner Hand das Zusammenleben von Sunniten, Schiiten, Alawiten, Jesiden, Christen und Drusen in Sirien garantiert. Nebenbei ein enger Allierter Russlands ist und ein grosses Hindernis für eine Milliarden Gaspipeline von Qatar nach Europa darstellt, dem Untergang Gazproms sozusagen im Wege stehend (also der Tankstellenkasse Russlands). Knallharte wirtschaftliche Interessen also, vermischt mit geopolitischem Wahnsinn.

    Die westlichen Grossmächte nehmen dabei ein IS Grosskalifat in Syrien gern als Kollateralschaden zur Kenntnis. No problem.

    Doch alles kommt anders. Russlands Präsident Putin greift ein, bombt den IS in die Vorsteinzeit zurück und ermöglicht eine fast vollständige Rückeroberung Syriens durch den Holzpflock Assad. Plötzlich feiern die Christen Weihnachten in der Kathedrale von Aleppo – befreit von ihren sunnitischen Peinigern (dies wird jedoch in der westlichen Presse nicht an die grosse Glocke gehängt, schliesslich ist man ja dem progressiv links-islamischen Gutmenschentum verpflichtet, deren Elite von den Open Society Stiftungen des Herrn George Soros üppig entlöhnt werden).

    Derweil sich in Deutschland, Frankreich, Schweden, England, Spanien die Meldungen von islamistischen Attentaten häufen : Nizza (Boulevard des Anglais), Berlin (Weihnachtsmarkt), Barcelona (Las Ramblas), Stockholm (Ahlens Warenhaus), London (Westminster), Manchester (Ariana Grande Konzert) : unschuldige Europäer, auch viele Kinder, werden mit Lastwagen überfahren, niedergestochen, regelrecht abgeschlachtet. Alles im Namen Allahs des Barmherzigen.
    Viele der Attentate werden dabei von den im Sommer 2015 aufgenommenen Flüchtlingen geplant, unterstützt und begangen. Humanismus sei Dank überzieht eine Masse von Betonböller und Hindernissen nun die Zufahrten zu den historischen Plätzen, Rathäusern, Parlamenten und Haupt- einkaufsstrassen Europas. Sie wollten Brücken, keine Mauern.

    Syriens Assad zu stürzen, die Gaspipeline nach Europa, all diese Hirngespinnste der westlichen Führung sind verflogen. Jedoch blieben die 1,3 Millionen islamischen Männer in Europa.

    Das Wort Massenvergewaltigung wird plötzlich Realität – wie neulich in Freiburg im Breisgau (zeitweise 15 islamische Männer, 7 davon syrische Flüchtlinge, vergewaltigen ein 18 jähriges deutsches Mädchen in einem Park).

    Messerstechereien in deutschen Grosstädten zwischen arabischen Clans sind plötzlich auch wöchentlich ein Thema.

    Taharrush Gamea, der Sexualangriff aus der Masse heraus auf deutsche Frauen und Mädchen, wie in Köln anlässlich der Sylvesterfeierlichkeiten geschehen, ist kein ägyptisches Phänomen mehr, sondern eine echt deutsche Angelegenheit.

    Derweilen die Sozialämter von Athen bis nach Tröllhattan unter der Last der Ausgaben für den Unterhalt der doch sehr arbeitsscheuen Jünglinge aus Arabien ächzen. Das Geld wird üppig ausgegeben für echte Nichtsnutze, während der Durchschnittseuropäer zur (Steuer) Ader gelassen wird.

    Als krönende Zusammenfassung darf man dann lesen, dass Europa plötzlich von Populismus und rechter Gefahr heimgesucht werde. Die Gefahr lauert in der Tat im polarisierenden links-rechts Denken, welches das hauptsächlich angewandte Denkschema der Eliten ist, um ihre angestammten Wählerklientel bei der Stange zu halten.

    Europa, oder soll man schon das von der italienischen Journalistin Oriana Fallaci geprägte Wort „Eurabien“ gebrauchen – Europa, inklusive der Schweiz : Verarscht.

    • Grüezi Frau. Dasselbe in gleichen oder ähnlichen Worten haben wir schon mehrfach gelesen (Hinterherbesserwissermoralpredigten). Aber märssi für die Bestätigung.

    • Guten Tag du Energieberaterin. Wie meinen Sie „Mutti Merkel“ ? Haben wir schon mal gehört. Und der Rest Ihres Beitrages ist auch weitgehend nachgeplappert, also gar kein Beitrag, eine Null. Und der Vulgärausdruck am Ende – wollen Sie damit Ihre Volksnähe demonstrieren ?

    • @Karl Baumann

      Schön, dass Sie schon alles gehört und gelesen haben. Eine Frage : Haben Sie
      heute Ihre Ritalintablette schon bekommen ?

    • Hallo Karl Baumann, bist du derjenige, mit dem ich in die Baumschule ging? Hat Dir heute wieder ein Hund beinchenhebend an deinen Stamm „pisslet“?

    • Stimme dem Autor des Artikel 100% zu. Diese Die Afghanistan Agenda wurde gefahren damit überhaupt Kriege im Irak, Lybien, Syrien, möglich wurden. Das ist eine neue Form vom Imperialismus. Oder ist die Zeit vorbei weil wir Menschen zivilisierter sind als die Menschen in Afghanistan und dem Irak?
      Komisch nur, dass ein Land wie Saudi Arabien, wo es Frauen nicht mal erlaubt ist Auto zu fahren, die extremistisches Gedankengut in die weite Welt verbreitet so von den westlichen Mächten chauffiert wird. Stattdessen werden Kriege angezettelt und zum Schluss beschweren sich solche Menschen wie Frau @Energieberaterin darüber warum Ausländer nach Europa kommen.

      Eigentlich braucht es nicht viel Gehirnschmalz um diese Vorgänge zu verstehen. Frau @Energieberaterin, weshalb sind Sie nicht an einer “Root Cause Analyse” interessiert ?

    • Frau Energieberatein, so viele Floskeln Ihrerseits, alles könnte ich wiederlegen. Aber eine Frage: Was ist der Unterschied von einem deutschen der in der Schweiz zum Arbeiten kommt und einem Iraker der eine Existenz in Deutschland aufbauen möchte?
      Jetzt sind Sie Mundtod! Denken Sie etwas darüber nach.

    • @petervomdach

      Der Deutsche ist ein Europäer und jemand der im Geiste des Christentums oder der europäischen Aufklärung aufgewachsen ist.
      Der Iraker ist ein Muslim. Dies dürfte der grösste Unterschied sein – und der reicht mir.

      Muss ich als Europäerin den Islam akzeptieren und über mich ergehen lassen ? Nein, muss ich nicht. Tut es etwa der Islam etwa mit anderen Religionen ? Nein. Apostasie wird sogar mit dem Tod bestraft im Islam.

      Muss ich jeden Araber und Afrikaner in mein Land lassen, in mein Haus ? Nein, muss ich nicht. Muss mich jeder Araber und Afrikaner zu sich ins Land lassen ? Nein. Ebenfalls nicht.

      Islamische Einwanderung in Massen gefährdet uns – wie sich ja bestens jeden Tag beweisen lässt : Gestern haben 5 Afghanen ein geistig behindertes Mädchen (15) in München vergewaltigt.

      Wie der ägyptische Publizist Hamed Abdel Samad treffend bemerkte : „der Islam ist kein Teil von Deutschland, aus einem einfachen Grund. Weil er sich niemals als ein Teil von Irgendetwas gesehen hat. Der Islam will das grosse Ganze sein, das alles von oben bestimmt, und alles andere muss sich unterordnen.“

      Nein. Mich können Sie nicht überzeugen, dass ein Iraker einem Deutschen gleichzusetzen ist.

      Und wenn wir gleich dabei sind. „Es gibt keinen moderaten Islam. Islam ist Islam.“ Das sage nicht ich, sondern der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der wird es wohl wissen.

    • @karl baumann alias petervomdach:
      unterm dach würde es Ihnen nicht so in die grauen zellen reinschiffen, aber wenn Sie meinen, von da oben den überblick zu haben, bitteschön!
      falls trotzdem interesse besteht, sich über die religion des friedens zu informieren: https://www.youtube.com/watch?v=jYCDuBuDlgI

    • Bravo! Haben wir aber schon einmal gehört. Haben Sie auch Beiträge mit erkennbar originärer intellektuellen Komponente, hä ?

  7. Besten Dank für Ihren guten Beitrag, Herr Friedrich. Daraus kann man nur noch schliessen, dass Politik eigentlich nicht die Lösung, sondern das grosse Problem in den verschiedensten Bereichen unseres Zusammenlebens darstellt. Das gilt übrigens auch für unser Land. Und wenn ich die Leserkommentare in verschiedenen MMS lese, bekomme ich den Eindruck, dass die einzigen, welche das noch nicht begriffen haben, unsere Politiker sind. Mit dem Mord an Kashoggi hat sich nun für einen kurzen Moment den Menschen plötzlich das Fenster zu einer unheimlichen staatliche Parallelwelt geöffnet, die übrigens nicht nur auf den saudischen Staat zu beschränken ist, und die nun nicht mehr geleugnet werden kann. Auch werden hier natürlich unsere christlich-abendländischen Werte auf das gröbste missachtet. Wieviele Mordversuche sind auf Fidel Castro versucht worden? Wer wirkte im Hintergrund der ungeklärten Todesfällen/Tötungsdelikte von Uwe Barschel, William Colby, Dag Hammarskjöld, General Schneider, Olof Palme…usw. Es ist der schaurige Blick in eine Welt, in der Andersartigkeit und abweichende Gesinnung, je nach Tragweite, unweigerlich mit dem Tod bestraft wird.

  8. Solange in der muslimischen Welt nicht ein Luther auftaucht, wird sie im tiefen Mittelalter stecken bleiben. Nicht wahr, überall auf der Welt, wo Islamisten gleich welcher Couleur am Drücker sind, herrscht noch Mittelalter. Das gilt aber auch für Rom. Die Verlogenheit der Katholischen Kirche mit ihrer römischen Kurie kennt bis heute keine Grenzen. Die Religionen kommen den Geschäftsmachern sehr gelegen, seit Jahrhunderten. Und umgekehrt. Da spielt es letztlich keine Rolle, ob Katholiken oder Muslime dahinter stecken. Nur die Methoden sind anders. Deshalb befürchte ich, dass Marc Friedrichs Kritik ins Leere geht, ein „frommer Wunsch“ bleibt, leider, Marc Friedrichs Kritik „in Gottes Ohr“. Letztlich bleibt die Hoffnung, dass sich innerhalb der steinernen Religionen Leute mit Presslufthämmern finden. Sonst wird sich nichts ändern. Nur freie Leute haben die Mut, Kritik zu üben und Dinge zu bewegen.
    Doch noch zu Maas: Dieser Konfirmand kommt mir vor, wie wenn er vor seiner künftigen Schwiegermutter stehen würde. Der Gabriel war da weit gewichtiger, aber er war wohl zu frei und ehrlich.

    • Was hat Luther eigentlich gemacht? Schwachsinn – die Urchristen kommen aus Syrien und Rom und Luther haben jeweils ihre eigenen Taschen mit Geld gefüllt. Oder behaupten Sie die Römer bzw. Katholiken und die evangelikalischen Christen sind die besseren Menschen? Unter diesen besseren Menschen war der erste und zweite Weltkrieg überhaupt möglich. Ich habe nirgends mitbekommen, dass die Kirchen dagegen etwas getan haben, obwohl sie so viel Macht besitzen. Weder heute, siehe Irak Krieg bzw. gestern.
      Die Kirchen nutzen aber teilweise diese Kriege um missonarisch aktiv (freie Kirchen) zu werden. Kleinkinder und Waisen werden gethrillt und ihnen erklärt warum bei ihnen Krieg herscht – nämlich, dass sie die falsche Religion haben.

    • Du Rückbauer. Angenommen (1): du hast ein Salär von CHF 120’000 (2): du könntest dein Salär verdreifachen durch Waffenverkäufe an ein Land, das einen strengen Islam als Staatsreligion pflegt und im Verdacht steht, widerrechtliche Kriege zu führen und Terror zu finanzieren – würdest du da nein sagen ?

    • Arndt Koole: Ja, ich würde nein sagen, auch wenn ich weniger als 120’000.– verdienen würde. Ich habe in meinem langen Leben viel gearbeitet und genug Geld verdient. Ich habe regulären Militärdienst geleistet und mein Gesuch auf waffenlosen Dienst wurde bewilligt. –
      In Antibes haben wir dereinst mit dem Segelschiff neben einer 30-Meter-Motorjacht gelegen. Am Morgen wurden wir durch Helikopterlärm geweckt. Es war Adnan Khashoggi, der Onkel, welcher auf dem Schiff Wohnsitz hatte. Es war unter Liberia ausgeflaggt. Wir haben das Treiben auf dem Schiff mit Abscheu verfolgt. Das war vor seinem neuen Schiff Nabila, das er Trump verkaufte.

  9. Bezeichnend auch, daß unter Rot-Grün in Deutschland die Waffenexporte explodierten.

    Ausgerechnet.

    Und auch die zähnefletschenden EmanzInnen und Emanzeriche, die scheinen sich für Frauenrechte und Meschenrechte in solchen Ländern nicht einen Deut zu interessieren: http://schweizblog.ch/saudi-arabien-und-usa-warum-keifen-die-emanzen-nicht-mal/

    Gibt ja gutes Geld für Waffen.

    Und in der Schweiz werden die eigenen Bürger entwaffnet, indem immer mehr EU-„Recht“ eingeführt wird bzw. übernommen wird.

    Und als ob es irrsinniger nicht ginge, verkauft man via Ruag und Co. Waffen an Saudi-Arabien und Co.

    Doppelmoral und Irrsinn.

    • Ja, das ist so, werter Remo. Hat nicht der „grüne Turnschuh-Fischer“ für den Jugoslawien-Krieg geworben und der „rote Gerhard“ öffentlich eingestanden, ja, er wisse, dass dieser Krieg gegen das Völkerrecht geführt worden sei. Aber allmählich, so scheint es, dass die gutmütigen Lämmer erkennen, wem sie auf den Leim gekrochen sind.

    • …deshalb: SBI unbedingt ablehnen, damit wenigstens wir als die moralischen Hohepriester der Weltpolitik noch behaupten können, wir würden uns an alle internationalen Verträge halten!

      Wer Ironie oder Sarkasmus findet, darf ihn behalten!

  10. Was in Saudi Arabien los ist, wissen wir alle Medien sei Dank doch schon seit Jahren. Wie auch die Wechselwirtschaft (Abhängigkeit) Saudi Arabien/USA. Das man absichtlich oder nicht noch viel zu wenig thematisiert hat. Dabei steht diese Wechselwirtschaft ganz am Anfang des Dilemmas. Das Parlament in der Schweiz hat kurz vor der schrecklichen Tat um Khashoggi Waffenlieferungen nach Saudi Arabien genehmigt. Die extrem heuchlerische Ausrede dieses Parlaments, wir haben vorher eben von nichts gewusst, kennt spätestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges auch jeder. Aus rein moralischer Sicht sind alle Politiker die dafür gestimmt haben nicht mehr wählbar. Weder in Bern noch in ihren Kantonen. Aus Business Sicht wird die Fussballweltmeisterschaft 2030 wohl in Saudi Arabien stattfinden.

  11. Jaja, ein Artikel., der das Kind beim Namen nennt und hoffentlich bei möglichst vielen Menschen zum Denken anregt. Die globale politische Entwicklung ist viel komplizierter als eine einfache oft einseitige Diskussion resp. Sichtweise rund um typisch schweizerische Anliegen wie Werte- und Helfersyndrom….

  12. Kann man nur hoffen, dass die Parteien der Berliner CDU/SPD-Groko bei der nächsten Landtagswahl in Hessen dermassen abgestraft werden, dass es auch im Bund zu einem Neuanfang kommt. Dort heisst ja Regieren nur noch sesselkebend von Tag zu Tag überleben, quasi kurz vorm Polit-Burnout🤕

    • Wer soll „Neuanfang“ sein ? AfD-Leute, die i.a. aus der gleichen Kaste stammen wie CDU/CSU: (1): Beamte & Berufspolitiker (2): ein paar, die sich in der freien Wirtschaft versucht hatten und Konkurs gefallen sind (3): Pegida-Reste, wegen Körperverletzung und Betrug vorbestraft (4): Loners. Oder ein Mosaik aus Grüne, Linke, FDP, FW, „Uebrige“ + AfD ? Wie würden Sie eine Verhandlung führen mit Dr. Curio ?

  13. Die Rolle Saudi Arabiens im Zusammenhang mit 9/11 ist nach wie vor (bewusst?) ungeklärt. Ob und wie die Terroristen von den Saudis direkt oder indirekt unterstützt wurden, war Gegenstand einer Untersuchung, die aber bis dato nicht richtig voran kam:

    https://www.focus.de/politik/ausland/saudi-arabien-mitglied-der-9-11-kommission-sieht-klare-beweise-fuer-verwicklung_id_5529187.html

    Um so erstaunlicher, dass Trump nun mit einem „Gegner“, dessen Rolle im Zusammenhang mit 9/11 nach wie vor ungeklärt ist, einen Waffendeal von 350 Mrd. abschliesst.
    Welche weiteren Nah-Ost-Interessen stehen dahinter? Welche Rolle spielt dabei Israel?

  14. ISIS entstand unter der Ägide von Obama.

    Obama wiederum wurde vom Saudi Prinz Al-Waleed aufgebaut und eingesetzt. (Abhängigkeiten waren auch bei den Clintons und der Bush-Familie gegeben)

    Ein Mitarbeiter von Al-Waleed sagte Richard Branson schon 2003!, dass Obama Präsident werden wird.
    https://archive.is/xcI38

    ABER letztes Jahr gab es in Saudi Arabien einen Putsch indem man Al-Waleed entmachtete.

    Und wo stand Khashoggi? Er begleitete Bin Ladin, sein Onkel war der grösste Waffendealer der Welt und er war Meinungsmacher für Al-Waleed.

  15. Politiker sind Schauspieler, die ihre Rolle so sehr verinnerlicht haben, dass sie gar nicht mehr merken, wie grotesk ihre Darstellung ist. Die grossen Familien – mit noch grösseren Aktienpakete – sind die Entscheidungsträger, die restlichen 8 Milliarden Menschen sind das Publikum und manchmal auch die Statisten.