Vincenz in Kapstadt, Huber im Porsche

Ex-Raiffeisen-CEO düst im Edelweiss-Ferienbomber an die Sonne, Nachfolger Heinz Huber im 911er ins Headquarter – Fit&ready?

Pierin Vincenz erholt sich von den Strapazen der Einvernahmen. Vor Wochenfrist nahm er die Maschine der Edelweiss ins südafrikanische Kapstadt. Er zeigt sich öffentlich für ein Leben danach.

Der „Anti-Vincenz“ (Blick) düst derweil im 911er Porsche durch die Landschaft. Heinz Huber heisst er, seit Dienstag ist er der Nach-Nachfolger von Vincenz. Dazwischen war Patrik Gisel.

Huber soll bodenständig sein, meinte 20 Minuten; und auch ein „Wiederkäuer“, der Wichtiges stets vier Mal sagt.

Vincenz im Helikopter, Gisel im Aerostar, Huber im Porsche: Wirds besser in St.Gallen?

Die Bilanz meint heute: „Der Noch-Chef der Thurgauer Kantonalbank ist ein solider Schaffer mit konventionellem CV: UBS, CS.“

Bei Hubers Wahl hob die Raiffeisen dessen Informatik-Erfahrung hervor; dies mit Blick auf Avaloq, die neue Raiffeisen-Software für weit über 500 Millionen Franken, die endlich laufen sollte.

Welche Erfahrung bringt der neue Raiffeisen-Spitzenmann für Computer und Systeme wirklich mit?

Huber, 54, war Anfang der Nullerjahre bei einem englischen IT-Konzern, danach versuchte er sich kurz als Gründer und Unternehmer einer eigenen IT-Firma.

Bei beiden Aufgaben handelte es sich um simple Datenverarbeitung. Es ging um Dokumente scannen und darum, elektronisch Ordnung ins Büro zu bringen.

Kein Vergleich zur Aufgabe, bei der Raiffeisen-Gruppe mit ihren 250 Banken eine neue Informatik einzuführen, die nicht nur laufen muss, sondern den Genossenschaftsriesen auch dynamisiert.

Hier sprechen wir von einem Mammut-Projekt, das die Zukunft der Raiffeisen ausmacht. Der von Präsident Guy Lachappelle in der SonntagsZeitung propagierte Handy-Verkauf ist nichts daneben.

Schafft Huber, die Raiffeisen unter Avaloq stabil und effizient zu führen? Ist er der Richtige, um die Raiffeisen mit ihrer neuen Software agiler, solider und freundlicher zu machen?

Nach seinem Kurzversuch auf der freien Unternehmer-Wildbahn schlüpfte Huber wieder unter die warme Angestellten-Decke. Nun aber ganz oben.

Er wurde 2007 Mitglied er Geschäftsleitung der Thurgauer Kantonalbank, einer nicht sehr grossen Staatsbank im Osten des Landes.

2014 putschte Huber seinen Vorgesetzten weg und wurde selbst CEO. Und nun macht er einen Sprung von 870’000 Franken auf 1,5 Millionen – Faktor 2.

Trotz dem stolzen Salär spielt Huber nur die zweite Geige im Raiffeisen-Konzert. Guy Lachappelle, der Präsident, drückte das Chairman-Honorar von 500’000 auf 750’000 Franken hoch. Plus 50 Prozent.

Bei Huber gehts in die umgekehrte Richtung: Vincenz verdiente 2 Millionen, Gisel 1,8 Millionen. Bei Huber sind es noch 1,5 Millionen – sowie 500’000 für die Pensionskasse, so wie bei den Vorgängern.

„Auf Augenhöhe“, nennt dies Lachappelle, und Huber findet’s Ok. Er müsse von Lachappelle in den nächsten Monaten „auf Speed“ gebracht werden, sagt ein Vertrauter des Präsidenten.

Die Kommentare in den Medien und hier waren Huber wohlgesonnen. Raiffeisen – Back to the Roots, so die Hoffnung, die viele mit Huber hegen. Passt der Porsche? Einer geht ja, denkt manch einer.

Kommentare

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  1. Sicherlich ist es nicht gerade „umsturzmässig falsch“, einen farblich dezenten, Spoiler-losen 911er (was ich zumindest für Herrn Huber annehme…) zu fahren. Trotzdem sollte Heinz Huber aufpassen, NIEMALS so grossspurig und grobklotzig wie Vincenz und Gisel daherzukommen. Deren Auftritte (So wie letzten Freitagabend so um 20h herum der befremdliche Auftritt vom just gefeuerten Gisel im „Baratella“ in St.Gallen) haben immer wieder kräftiges Kopfschütteln ausgelöst!

    • So ein Quatsch, Vincenz wurde von allen bejubelt, von ALLEN! Auch von den Mötzlern hier…

  2. Häääää? Diese Rechnung verstehe ich nicht – für 100% mehr Pensum nur 50% mehr Lohn!?

    „Guy Lachappelle, der Präsident, drückte das Chairman-Honorar von 500’000 auf 750’000 Franken hoch. Plus 50 Prozent.“

  3. Zugegebenermassen komme ich wohl zu spät, als dass es noch viele Leute lesen würden …

    Dennoch: Ich kann nur staunen, wie provinziell und neidzerfressen viele Leute auf diesem Forum offensichtlich sein müssen. Ein Porsche 911 ist zwar nicht ganz billig. Aber jemand, der seit Jahren einen Topjob in der CH-Finanzindustrie bekleidet, sollte sich einen 911er sehr wohl leisten können. Zumal er ja auf Raten gekauft sein könnte. Oder eine Occasion sein könnte.

    Zugegeben, besonders geschickt mag es nicht gewesen sein, dass er mit einem 911er aufgekreuzt ist. Aber die weit verbreitete Neidkultur in unserem Land ist dennoch erschreckend. Hier dazu noch eine persönliche Randnotiz.

    Ca. 20 Jahre lang fuhr ich Volvo. Eines der grösseren Modelle. Dann stieg ich auf Mercedes um, wohl verstanden auf ein kleineres Modell. Und schon ging’s los: Ist bei Euch der Wohlstand ausgebrochen?

    Hier die Fakten: Der gewählte Mercedes war deutlich günstiger als der Volvo, kostete weniger Versicherungsprämie und weniger Verkehrsabgabe.

    Und ehe ich’s vergesse: Er braucht auch weniger Saft …

    PS: Thanks to Janis Joplin for a truly great song!

  4. Nun, alle diese Herren, Vinzenz, Gisel, Huber, dürften über gewisse finanzielle Mittel verfügen und sich das Beschriebene leisten können. Eine andere Frage ist, ob man das dann auch muss. Der Chef einer kleinen Kantonalbank im superteuren Porsche ? Ist das ein gutes Signal ? Mich beschleicht da ein leicht mulmiges Gefühl. Das riecht nach „mehr Schein als Sein“, nach Angeberei. Hoffentlich irre ich mich.

  5. Ein Porsche 911 ist heute in Sachen Status und Aussenwirkung in etwa so effektiv wie ein VW Touran….zum Glück hat sich der Huber nicht das „Fortgeschrittenen-Mäntelchen“ angezogen und kreuzt mit einem Tesla vor, wie es mittlerweile so mancher möchtegern-eco-progressiv-digitalisiert-sein Bänkeler in Züri macht.

  6. Ich verstehe den Neid nicht.
    Es wird meines Wissens niemand gezwungen sein Vermögen in Form eines Zahlungsversprechens bei einer Bank zu halten und kenne auch noch niemanden der zu einer Hypothek gezwungen wurde.
    Edelmetalle und schuldenfreie Immobilien / Mietwohnung bieten sich in dieser Situation doch bestens dafür an.

  7. 1 Porsche geht ja noch. Wenn es unbedingt sein muss.
    RB hat sich erfolgreich gegen den Kandidaten Barend Fruithof entschieden.
    Fruithof wäre nicht mit 1 Porsche aufgefahren, sondern mit mehreren. Er hat als gelernter Landwirt den Credit Suisse Buben gezeigt, wie Blöffen geht. Jeden Wochentag ein anderer Porsche, dazu Audi und Bentley, Mercedes war auch mal. Nur auf dem Kundenparkplatz, als einziger. Damit alle es sehen. Die Mitarbeiter hatten Freude daran und verzichteten gern auf den Bonus.

    Barend Fruithof wird eher nicht mehr auf dem Finanzplatz Schweiz aufkreuzen.

    • Mit dem vielen CS Geld konnte sich Fruithof diese lächerlichen Protzkarren kaufen.
      Auch fette Uhren, teuer wie ein Auto.

      Nicht mit Geld zu kaufen: Stil, Bildung, Manieren.

    • @priceless

      Barend hat keine Bildung?

      Hallo?!

      Einbildung ist auch eine Form von Bildung!

  8. Eeek, dieser Huber ist bereits ins erste Fettnäpchen getreten! Warum muss das ein Porsche 911 sein? Geht’s nicht ein bisschen bescheidener? Der Typ ist bei mir soeben unten durch!

    • Die ganz heissen fahren mit dem Twingo vor und haben den Merz und Porsche nicht etwa zuhause in der Villa-Dreifachgarage, nein, in einer Fremdgarage parkiert. Das Dumme ist nur, dass die Meisten das nicht wollen, denn sie müssen zur Stärkung des schwachen Ichs allen zeigen, dass sie einen langen Pinsel haben. Bei Huber ist das (noch?) nicht der Fall. Kein Problem, wenn er einen Porsche fährt und einen guten Job macht. Von mir aus kann er dann auch einen Ferrari fahren.

  9. Schon der Gisel ist auf Kosten der Genossenschafter Porsche gefahren – die Geschichte wiederholt sich!
    Frage: Wieviel hat Dekan Traber damals genommen? Der erfolgreicher und kompetenter – von Ethik ganz zu schweigen – war als Vincenz, Gisel, Lachappelle und Huber zusammengenommen?
    Es gibt hier eine Kultur der Selbstbedienung, gepaart mit moralischem Bankrott und sehr mässigen Erfolg!

  10. Lukas Hässig ist nur hässig, weil er für dieses mal die falschen Insights erhalten und damit weit am Ziel vorbeigeschossen hat. Den neuen CEO also nicht im Vorfeld nennen konnte.
    Dafür schiesst er wie üblich aus vollen Rohren gegen alles und jeden. Hauptsache despektierlich, diffamierend und haltlos. Skrupellos und menschenverachtend. Dieser Journalismus ist nur noch peinlich. Lukas Hässig, können Sie morgens noch in den Spiegel schauen ohne sich dabei zu übergeben. Oder haben Sie deswegen alle Spiegel im Badezimmer demontiert?

    • Ich finde, der Hässig ist in diesem Fall eher nett. Andere Bosse beten doch jeden Sonntag für eine solche Begleitung.
      Meine Einschätzung als ziemlich erfolgreicher Exportunternehmer: NIEMALS Geschäfte machen mit Bankern, Anwälten oder Treuhändern, die Sportwagen fahren.
      Das ist nämlich mein Geld als Kunde, das da verbraten wird.
      Ich sehe auch nicht ein, warum irgendjemand ohne unternehmerisches Risiko mehr als 500`000 Franken pro Jahr verdienen soll.
      Huber, Lachappelle und Co. sind nämlich immer noch Angestellte.

    • Feudalherren-Troll? Seriöser Journalismus ist eben gerade nicht sich von dieser unsäglichen Selbstbedienungsgang korrumpieren zu lassen sondern gnadenlos die Fakten aufzuzeigen. Mich als Noch-Genossenschaftler interessiert es schon wie der Neue aufkreuzt – und nach bescheiden & demütig sieht das ja nicht sonderlich aus. Und mir macht’s auch nicht aus wenn jemand wo wirklich etwas geleistet hat, sich ein schönes Wägeli leisten kann. Bei dieser Pseudo-Elite in der Wirtschaft ist dies schlicht nicht klar ersichtlich und intrigieren sich z’Leiterli hoch. Die Allermeisten sind Wichtigtuer die wirklich von wenig bis gar nichts eine Ahnung haben und von einem Neo-Feudalismus profitieren.

      Die Frage mit dem Spiegel musst du dir ganz bestimmt selber stellen, Embassy-Joggel.

    • Mir ist der Journalismus von LH lieber als der vom Inseratevolumen abhängige Einheitsbrei.

  11. Besser wird es bei Raiffeisen erst, wenn die Genossenschaften ihrer Serviceeinheit Raiffeisen Schweiz unmissverständlich zu verstehen geben, wer das Sagen hat und das ein Direktor von Raiffeisen Schweiz in keiner Weise zu vergleichen ist, mit einem CEO einer Bank. Aber da ist der Zug vermutlich schon wieder abgefahren. Nicht nur der Lohn und der Porsche Hubers und seine angebliche IT Erfahrung geben zu denken, sondern auch wie er als bodenständiger solider Schaffer verkauft wird. Und bei Lachappelle ist die Frage, ob das Pflegeheim seiner Frau in Deutschland ein Reputationsrisiko ist, nicht geklärt. An der letzten Bundestagssitzung wurde thematisiert, dass Pflegeheime in Deutschland in die Hände privater Investoren geraten sind und den Staat teuer zu stehen kommen. Wann und mit was für Geld hat Lachappelles Frau das Pflegeheim erworben? Ein Carry Trade mit billigem Kredit gekauft und todsicherer Rendite auf dem Buckel der Pflegebedürftigen? Welche Rendite wirft das Pflegeheim für die Investorin ab?

  12. Na und! Auch wenn ich mir einen 911er nicht leisten mag, ist es trotzdem ein schönes Auto und den mag ich Herrn Hiber auch gönnen. Im Gegensatz zubandet es Autos, ist ein Porsche auch relativ wertstabil!

  13. …wenn er so kein Blender ist, warum schreibt er dann auf seinem linkedin Profil „graduated from Harvard“ nachdem er dort bloss ein teures einmonatiges Progrämmli gemacht hat?

    • Ist nicht Ihr Ernst!? Da haben die aber tatsächlich einen ganz kleinen … eingestellt.

    • Habe selber sowohl Studium wie auch Exexutive Training in den USA.

      Der Begriff ‚graduated‘ ist meines Erachtens klar falsch, da er sich auf einen Studienabschluss bezieht. ‚He graduated from Harvard‘ bedeutet, dass jemand in Harvard studiert und zum Beispiel einen MBA erlangt hat (und nicht einen Kurs von ein paar Wochen, den jeder besteht). Passender wäre wohl ‚attended‘ oder ähnlich.

      Ein gefährliches Schmücken mit fremden Federn (vor allem, wenn man in einer exponierten Rolle ist).

      Aber heute versucht ja auch jeder Fachhochschul-Absolvent krampfhaft den Eindruck zu erwecken, er wäre an einer Uni gewesen, weil er natürlich genau weiss, dass die Abschlüsse nicht ebenbürtig sind.

    • Hayek sen. meinte einmal zu mir, bevor er sich selbst mit einer ganzen Reihe „Dr. h.c“ schmücken konnte, ob ich es denn nötig hätte, als ich einmal, im von ihm mitunterzeichneten Briefverkehr mit grossgekotzten Lawyers einer Talent-Agency mit schönen Titeln, auch mal meinen echten „Dr.“ (nota bene nicht von einer Käseuni) vor den Namen setzte. Auf der Karte stand er jedenfalls nicht. Vorher hat das im Konzern gar niemand gewusst, ausser vielleicht die HR-Abteilung…

    • @Schratter

      Ich hoffe, dass Sie als Person absolut nichts mit der neuen Raiffeisenführung zu tun haben oder haben werden.

    • Stimmt die FH und Uni Abschluesse sind nicht ebenbuertig… der FH Abschluss zaehlt mehr… sieht man auch daran dass FH Absolventen mehr verdienen nach dem STudium.
      Graduated from…. ist klar Etikettenschwindel.

    • @JowBlow

      Direkt nach dem Studium vielleicht, weil Ausbildung näher an Praxis (vorab Lehre) ist. Gleichzeitig bleiben die Türen aber für hochbezahlte interessante Jobs fast ausschliesslich verschlossen.
      .

  14. Schnelle Fahrzeuge haben den Vorteil, Dich dahinzubringen bevor du vergessen hast wo Du hin willst !
    Die Potenz wird auch nicht besser, das weiss ich aus eigener Erfahrung.

  15. Bedeutet dies, dass Huber selber Auto fährt und sich nicht wie Vincenz und Gisel chauffieren lässt?

    Hoffentlich findet man eine neue Aufgabe für den Chauffeur und muss ihn nicht entlassen. Böse Zungen behaupten sogar, dass der Chauffeur sogar eine Prokura hatte.

  16. Raiffeisen könnte Handy’s verkaufen, oder Umzüge organisieren, der neue VR bringt wirklich schon gewaltige Umwälzungen. Als weitere Ideen, in den (zu grossen) Eingangshallen der Raiffeisenbanken: Ständer für Mickymaus und Gala Heftli, zudem noch Sugus und Kaugummi. Das gibt Umsatz und macht die Kunden froh, was will man sonst in einer Bank?

  17. Grüezi Hr Hässig. Es ist interessant zum wissen, dass er im Edelweiss-Ferienbomber an die Sonne düst. Herr Hässig, wem wollen Sie mit dieser Sprache anbiedern ? Blick-Leser ? Blick-Journalisten ? Junge KV- & Bankangestellte, die sich damit zu überbieten versuchen, wer den geilsten Släng hat ? Hässig, dafür sind Sie zu alt, oder ? Benutzen Sie einen Schreibstil für berufstätige Erwachsene, please.

  18. Aber, aber, dieser Post ist nun wahrlich keine Glanzleistung, Herr Hässig!

    Ein Porsche. Na und. Ein Massenprodukt und passt zur Lohnhöhe. Der normale Bürobüezer fährt mit seinem Skoda ins Büro, Herr H. Huber halt mit seinem Porsche.

    Viel wichtiger erscheint mir, was H. H. im Büro zu leisten vermag. Die Raiffeisen hat Probleme en masse dies es dringend zu lösen gibt. Das IT-Debakel um Rainbow, das aus meiner Sicht völlig aus dem Ruder gelaufene Hypothekargeschäft mit nicht unwesentlichem Abschreibungspotential und die Zukunft des Bankings grundsätzlich, wie wir es heute kennen. Es könnte nämlich durchaus sein, dass wenn Avaloq endlich sauber läuft, niemand mehr Avaloq braucht. Und die Bank drumherum auch nicht. Das Banking wird sich grundlegend verändern. Der Personalbestand wird sich auf längere Frist auf einen Zehntel des heutigen Bestandes reduzieren und vorwiegend aus IT-Leuten und Mathematikern bestehen, auch die Gebäude und die Infrastuktur wird es nicht mehr brauchen.

    Zwar nicht heute, aber in naher Zukunft. Schneller als mancher liebhaben oder glauben will. Die grossen Neuen stehen schon in den Startlöchern….

  19. Es tut dem abgehobenen Swiss Banking nicht schlecht, dass mal ein CEO und erst noch ein Schweizer kommt, der die Bodenhaftung und den Bezug zum Bankgeschäft noch hat und nicht nur mit HSG und Doktor Titeli glänzt. Porsche hin oder her Hässig. Guten Start Herr Huber!

    • Von wegen nicht „abgehoben“! Die Saläre in dieser Sparte sind allesamt abgehoben, ein paar hundert Tausend mehr oder weniger.
      Habe erst vor ein paar Jahren wegen dieser exorbitanten Löhnen und Boni zur Raiffeisenbank gewechselt, nur um zu spät zu bemerken, dass ich vom Regen in die Traufe geraten bin.

    • CEO Huber hat einen anderen Werdegang gewählt –
      ABER zu meinem Leidwesen ging er auch er durch die üblichen Gehirnwäschen für MBA et al.
      Studien und Weiterbildungen bei Rochester, Harvard und (last AND least) auch die HSG mit ihren wenig praxistauglichen Proffessoren (sie Prof. Dr. Gantenbein).

      Ich habe 3 Kollegen und Freunde erlebt, welche solche HSG – Addons machten. Die wurden anscheinend alle gebrochen und zusammengesetzt. Der Mensch vorher war komplett different vom Mensch nachher. Furchtbare Transformation zu Unmenschen.
      Da Porsche-Huber erst letztes Jahr in HSG war, wird sich die Wirkung erst noch zeigen.

      Ich traue dem neuen Führungsduo nicht. Der eine von ASE permanent gewuält, dem anderen fehlt schlicht die Erfahrung und das Format eine 10x grössere Bude zu leider.

      Da auch in meiner Raiffeisen (fusioniert und dank neuem Chef der Wurm drin ist) habe ich meinen Anteil verkauft und bin bis auf weiteres Minimalkunde – nix mehr mit Genossenschafter.

      Ich kann das was bei Raifeisen Schweiz und Weissenstein passiert nicht mehr verantworten. Grobe Mängel von oben bis unten,

      Das werden Lchappele und sein Diener Huber nie in den Griff kriegen – die lokalen Genossenschaften haben nämlich alle ihre eigenen Prinzen und Fürsten. Im Geiste des Vinzenz! Und diesen Stall muss man gründlich ausmisten.

  20. Offenbar sucht, irgendwie verständlicherweise, der Pierin Vincenz weit, weit weg ein neues Domizil. In der Schweiz ist es ja für ihn nach seinem gesellschaftlichen Totalabsturz äusserst unbehaglich geworden. (Im Ausland kennt ihn ja keine Mensch…)

  21. Vinzenz in Kapstadt, Südafrika ?

    Ferien ? Oder nach ein paar obligaten Tagen auf einer Straussenfarm
    (um abzulenken) Weiterreise nach Mauritius, dem Offshore Zentrum
    im indischen Ozean ? Ein Klassiker, übrigens.

    Es gilt, wie immer, die Unschuldsvermutung.

  22. Was will man dazu sagen, immer die gleichen Tugenden, alles Drei Wetter Taft Blender die nie Kunden betreuen mussten. Ein Indiz mehr – FINGER WEG VON BANKAKTIEN – die naiven machen Moyenne of Moyenne und kaufen bis zum Nimmerleinstag.

    • Ist der Sakko-Blender eigentlich noch bei Vontobel oder hat man dort gemerkt, dass er weder Fach- noch Sach- noch Führungs- noch Sozialkompetenz hat?

  23. Er wird bestimmt mit seinem „100 Days“ Ding ankommen. Und in jedem dritten Telefonat ruft er dann im Januar noch dass er gerade angefangen hat.

    • Völlig einverstanden, aber wohin soll man denn noch gehen? Sind doch inzwischen alle Banken die selben Halsabschneider!

  24. Hallo Herr Hässig
    Ihre Berichterstattung ist langsam nur noch peinlich!
    Sie sollten sich beim Blick als Redaktor für Themen im Bereich Glanz & Gloria bewerben.

    • Euch zwei gab es wohl bei der letzten Ausverkaufsrunde noch auf dem Wühltisch zu ergattern.

  25. Es fehlt noch imme Einer der die Anlageseite in Schwung bringt!
    für mich kein Problem, falls sowas überhaupt gefragt ist.
    ich fahre kleinen Suzuki 4×4 🙂

  26. eine firma aufbauen kann herr huber offenbar nicht, sonst hätte er seine it-firma bestimmt nicht aufgegeben. graue mäuse fallen oft mit teuren sportwagen auf, weil man sie sonst, als persönlichkeit, nicht zur kenntnis nimmt. kenner wissen über den boris collardi vorfall von damals bescheid, als er als ganz junger, am ersten tag mit dem dicken ferrari in den innenhof fuhr und sofort von walter kielholz gerügt wurde, er solle das gefälligst lassen. intelligent für huber wäre jetzt, zu beginn, gewesen, wenn er mit einer gewissen demut und understatement aufgetreten wäre wäre aber offenbar lernen diese herren wirklich nie etwas dazu, oder verstehen die wirkung beim personal und bei den kunden nicht. was hat die raiffeisen bloss für pr-berater, die das nicht erkennen und ihn nicht darauf vorbereiten? das wäre eigentlich deren aufgabe aber viele imageberater trauen sich nicht zu intervenieren, weil dann das mandat zur diskussion stehen könnte. fairerweise muss man auch erwähnen, dass die grossen pr-agenturen der schweiz gerne journalisten einstellen, die keine ahnung von echter imageberatung haben. man hat früher über die manager berichtet, auch kritisch und jetzt sollen sie genau diese manager gut beraten. fast unmöglich, wie die praxis immer wieder zeigt. die raiffeisen täte langsam gut daran, sich echte sparringpartner ins haus zu holen die sich trauen, das management in imagefragen konsequent zu beraten und auch dem ceo die leviten zu lesen, weil die meist wenig gespür für diese themen haben. einige ceos mögen das gar nicht und kündigen dann das mandat, weil sie eigentlich jemanden an ihrer seite haben wollen, die ihre aktivitäten loben und die person, statt das unternehmen pushen. quasi eigen-pr auf kosten der firma.

    • Also wieder so ein Besserwisser!! Ohje, was für ein Kommentar. Daraus lässt sich schliessen; Sie währen jedenfalls definitiv der Falsche für diese Position gewesen. Frage mich, wer hier wohl die graue Maus ist. Sie oder der neue CEO!!!

  27. Lasst diesen Mann seinen neuen Job antreten und zeigen was er kann. Back to the roots Raiffeisen. Rückbau des St. Galler-Molochs soll für die neuen beiden Führer im Vordergrund stehen.

    Ob er im Porsche, mit der Bahn, mit dem Fahrrad oder mit einem Traktor vorfährt, spielt beim Teutates keine Rolle.

    • Du lesen viel Asterix un Obelix, stimmts….

      Deine Fahrzeugaufzählung gefällt mir, aber leider fehlt ein Wagen zum Abtransport der unzähligen Kader die im abgrundtiefen Sumpf in St. Güllen verborgen liegen.

      Die Regionalfürsten und Dorfkönige haben nun „alibimässig“ ihr Gewissen ruhig gestellt; sie befürchten, dass eine echte und schonungslose „Revolution die eigenen Kinder auffressen könnte“.

  28. Porsche, mal das richtige Fahrzeug hat er schon. Die soliden Bauergenossenschafter mit ihren alten 4-Gang-Japanern wirds freuen.

  29. Nun ja … ob Porsche oder nicht: dies interessiert mich herzlich wenig, soviel Neidkultur . Interessieren tut mich aber sehr wohl, ob H. Huber es schafft, Raiffeisen aus der doofen Ecke zu manövrieren.
    Also gebt ihm doch die notwendige und zustehende Zeit !
    Und lasst doch den geifernden und neidischen Verweis auf seinen Porsche.

  30. Liebe Journalisten
    Ich habe keine Ahnung ob Hr. Huber gut oder schlecht ist. Aber…
    Ich glaube seriöser Journalismus geht minim anders! Was spielt der Porsche für eine Rolle? Ihr Artikel ist sehr reisserisch und fördert eigenlich nur Vorverurteilung. Fakten wie Zahlen oder Leistung oder Missleistung sollten doch im Vordergrund stehen. Der Porsche hat damit wohl extrem wenig zu tun.
    Ferner überlegen Sie sich mal, wenn Sie nur aufgrund Ihres Hobbys vorverurteilt werden, was würden Sie empfinden?

    • Sie sind scheinbar auch ein Unbrauchbarer. Gute Führung hat auch mit dem Setzen von Zeichen/Symbolen/Vorbildern zu tun, zur Orientierung der ganzen Mannschaft darüber, wie der Chef tickt. Bloss Reden schwingen oder (je nach Begabung) faseln ist oft völlig unglaubwürdig. An den Taten wird man (an)erkannt und gemessen! Was glauben Sie, was die RCH-Belegschaft dachte, als der neue CEO mit dem 911er auffuhr, und wie sich diese Tatsache wie ein Lauffeuer in der „Bude“ ausbreitete (und bei LH in der Inbox landete): „Hey, häsch gseh, dä Huäbär isch au mit äm Porsche iigfahrä!“ Was denken sich wohl die einfachen RCH-Angestellten? (Gleicher Clown wie Gisel?) Zeigt doch, dass Huber nicht viel von echter Führung versteht. Wie kann man nur so bescheuert sein, zum Arbeitsbeginn ein solches Zeichen zu setzen?! Gleich mal ein kommunikatives Eigengoal geschossen, statt den Zug zu nehmen. Gut gemacht, Huber! – Hoffentlich lässt dann dereinst der VR, wenn der Huber gegangen wird, seinen Schreibtisch in den Hof stellen und anzünden. Das wäre dann einmal klare Kommunikation an die Belegschaft!

  31. hier beginnts doch schon. back to the future. lektion 1 in solchen ausgangslagen; fingerspitzengefühl, fingerspitzengefühl und fingerspitzengefühl. diese lektion hat heinz bereits verschlafen. hoffentlich wacht er noch rechtzeitig auf. es reicht, wenns draussen neblig ist.
    gutes weekend; spannend wird’s jetzt erst recht 🙂

  32. Black Friday bei Inside? der Informationsgehalt des heutigen Blogs ist heute eher dürftig.
    Soll Herr Huber mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren? Ich meine, wegen eines Porsches dreht sich doch heute kein Mensch mehr um…

  33. wer interessiert raiffeisen?
    schöne buchgewinne,
    die bald reelle verluste sein können.
    clowns und harry potter.
    bieder und 911.
    da lachen ja die hühner.

  34. Einen Porsche zu fahren ist gibt keine Hinweise auf Managementfähigkeiten. Weder in die eine, noch in die andere Richtung. Hässig weiss eigentlich nichts über Huber. Macht auch nichts: die Wahl ist getroffen und es hilft nicht, aus den Nichts herumzumäkeln. Lässt Lachappelle und Huber den Job tun. Dann sehen wir weiter.

    • SChnauz, Schnauze voll von Job machen lassen. Das hat ja die ex Führungscrew eindrücklich bewiesen, Jahrelang und unverblümt inkl. krummer Geschäfte und abzocke.
      Nein wir wollen Profis mit Leistungsausweis und keine nochmaligen Experimente

  35. „Die Bilanz meint heute: Der Noch-Chef …. blablabla“

    Ist das die Postille, die
    – Pierin Vincenz und Boris Collardi wiederholt in den Banker-Olymp erhob?
    – Urs Schwarzenbach jahrelang CHF 1,5 Mia Vermögen zutraute?
    – Mark Branson als „Tough Cop“ charakterisierte?
    – etc. etc.

  36. Der Huber wäre wohl am besten mit einem ausgedienten Traktor beim HQ vorgefahren und alles wäre in bester Ordnung. Unabhängig ob Hr. H. die Fähigkeiten besitzt oder nicht – das SwissBanking ist auf dem absteigenden Ast. Digitalisierung der Banken wird uns oftmals mit einem aufgehübschten ebanking angepriesen. Grau mellierte Herren im VR – welche zu Hause kein Wlan selbständig installieren können, entscheiden über die digitale Zukunft. Angebote von Firmen wie Revolut werden Banken wie Raiffeisen das Lebenselixiert nehmen – es ist nur eine Zeitfrage.

    • Na ja Herr Schenket, wer glaubt wird selig. Revolution ist auch nur so günstig, weil das Geschäftsmodell auf der Ausnützung der Angestellten oder jene die es werden wollen beruht. Super! Wie viele Kunden muss ein Aspirant nochmals bringen, bevor Er/Sie überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch kommt? Super Modell. Digitalisierung ist zwar schön und gut, nur sollte Sie dem Menschen dienen und nicht umgekehrt, dass der Mensch zu Sklaven der Maschine wird!

  37. Der ungeschlagene „Oberneider“ Lukas Hässig kann einfach nicht verstehen, dass andere Leute sich Helikopterflüge, Privatflugzeug oder einen Porsche 911 leisten können und auch wollen. Wenn diese Leute dann noch aus dem Bankfach sind, lupft es ihm den Deckel augenblicklich. Ein armer Mensch, bedenkliches Niveau und zu stur, um einem neuernannten Chef der Raiffeisen Zeit zur Bewährung zu geben. Nein, Hässig versucht Huber „plattzumachen“, bevor er angefangen hat, dort zu arbeiten. Er wird die Quittung dafür eines Tages erhalten!!

    • Huber ist schon platt. Schauen wir einmal, was bei der TKB nun an Müll zum Vorschein kommt.

  38. Nachdem Vincenz‘ „Auftrittsversuche“ in und um St.Gallen (beim „Köbi“, im „Wienerberg“ und so…) nach seiner Haftentlassung völlig „in die Hosen gegangen“ sind, ist es vielleicht doch besser, inkognito in Kapstadt die Sonne zu geniessen…

  39. Ob Huber die Aufgabe bewaeltigen kann ist wirklich eine offene Frage. Nebenbei zu erwaehnen, dass er im Porsche von A nach B faehrt ist aber voellig unnoetig und Boulevard Journalismus pur. Wenn jemand es sich leisten kann und will darf er sich wohl noch einen Porsche leisten. Typisch Schweizerisch;
    “Uii der faehrt ja Porsche – Der ist ja abgehoben”

    • aber süsch heisst’s aube o no ‚jeeedem Ooorsch sei Pooorsch…‘ 😉

      Also lasst den Mann seinen Job machen, ob neben, unter, oder über dem la Chapelle ist sooo was von Wurscht – wenn die beiden schlau sind, dann schauen die schleunigst, dass sie als Team blendend funzen – die Zeit der Primadonnen ist hoffentlich vorbei, ob bei Raiffeisen, oder anderswo!

      Ahh noch @ M. Schenker: Muss einer der für Strategie, Konzept und Umsetzung der IT verantwortlich ist, tatsächlich zu Hause ein WLan (oder, von dem her, sonst was) aufsetzen können??!? What a Bullsh!it…
      Er muss die richtigen Fragen stellen können. Zudem dürfte es bei der Raffiise vorher ja auch nicht an Spezialisten und Experten gemangelt haben, ohne dass die das sauber auf die Reihe gekriegt hätten, oder?

      Hässig’s auf-Vorrat-umme-Disserei geit so öppis vo uf e Wecker… Göht einisch zu Eurer Bahnhofstroos-Blase e chli uuse u machet’s es Bitzeli besser Hässig… u süsch bliibet eifach bi de unkommentierte Fakte, gäuit…

  40. Grundsätzlich finde ich Porsche fahren nicht verwerflich. Ist ein gutes zuverlässiges Auto mit ausgereifter Technik und high class German Engineering. Dennoch… wenn ich im Blickfeld des öffentlichen Interesses stehe (zum Glück bin ich es nicht), würde ich mich wohl etwas zurückhalten und einen Schritt voraus denken um mich angreifbar zu machen.

  41. Dass Heinz Huber (übermütig geworden?) mit einem 911-er Porsche herum kurvt und so höchst befremdliche Signale aussendet, irritiert doch schon gewaltig. Offenbar hat auch er seine Hormone nicht so ganz im Griff…