Die Niederlagen der Patriarchen als Gezeitenwende

Wer die triumphierenden jungen Frauen der „Operation Libero“ sieht, dem kommen die Spitzenvertreter der Schweizerischen Volkspartei (SVP) alt vor. Die Wucht der Niederlage ihrer Selbstbestimmungs-Initiative hat die SVP schwerer getroffen, als sie es nach aussen zugibt: Die Parteiführung, ein Jahr vor den Wahlen, weiss nicht mehr weiter.

Toni Brunner, das gealterte „Sünneli“ aus dem Toggenburg, ist vor der Niederlage rechtzeitig abgesprungen. Der 44jährige Ziehsohn von Christoph Blocher hielt das „Berner Haifischbecken“, in dem er selbst jahrelang selig lächelnd geschwommen ist, für nicht mehr erträglich.

Darauf begab sich Christoph Blocher in einer seiner schlechtesten Teleblocher-Sendungen über die Berner Szene „Wo jeder versucht, jeden zu ficken“ auf Heidi Z’graggen-Niveau, die einen Parteifreund „Depp“ nannte. Beide dementierten natürlich sofort, aber jeder konnte hören und sehen: Bei der SVP und ihrer neuen Seelenfreundin aus dem nur 36’000 Menschen zählenden Kanton Uri liegen die Nerven blank.

Es macht den Anschein, als würde Christoph Blocher die von ihm geschaffene „neue SVP des 20. Jahrhunderts“ aufgrund falscher Personalentscheide ebenso zerstören, wie dies mit der schweizerischen FDP in der Ära Ueli Bremi/Franz Steinegger geschehen ist. Mit ikarischem Übermut war vor dreissig Jahren die damalige „Volkspartei FDP“ von der Spitze des Erfolges abgestürzt, um erst jetzt wieder Zeichen des Lebens von sich zu geben.

Der 78jährige Christoph Blocher hat als seinen neuen Ziehsohn den Zürcher Jungverleger Roger Köppel („Weltwoche“) aufgebaut. Wie man sieht, füllt dieser mit grosser Rhetorik die Säle, bringt aber keine Stimmen. Ob der bestgewählte Schweizer Nationalrat aller Zeiten im Herbst 2019 die Erwartungen seiner Partei noch einmal erfüllt, wird sich zeigen.

Thomas Matter, ein im Auftritt, wie es dem Stil der alten Zürcher SVP entspricht, etwas unbeholfen wirkender Kleinbanker, ist für Blocher ebenfalls attraktiv als Top-Führungsnachwuchs. Matter bringt der Partei viel Geld, aber strategische Erfolge, ja nicht einmal taktische, kann er bisher nicht aufweisen.

Zauberte Blocher deshalb seine als Unternehmerin erfolgreiche Tochter Magdalena Martullo als politischen Avatar seiner selbst auf die Bühne? Martullo, welche die Ems-Aktie auf sagenhafte 700 Franken pro Stück trieb, verzeichnet in jüngster Zeit einen Absturz dieser vormaligen Traumaktie um 25%. Sie wurde nur übertroffen von ihrem Bruder Markus, der als Mehrheitsaktionär von Dottikon einen Kurssturz von 50% verkraften muss.

In beiden Fällen sind es die Späteinsteiger, die erhebliche Abschreiber verzeichnen müssen. Für die Gründungsaktionäre der Familie Blocher spielt dies eine eher geringe Rolle.

Kurzerhand, ein wirklich glaubwürdiger Nachfolger für die Parteiführung steht der SVP nicht zur Verfügung. Gerade Parteipräsident Albert Rösti, der den Kanton Bern zeit seines Lebens intellektuell nicht verlassen hat, war angedacht, um die Wählerbasis zur politischen Mitte hin zu verbreitern. Auch dieses Projekt ist abschreibungsreif.

Blocher, der einst eine 50%-Partei nach dem Vorbild der bayerischen CSU schaffen wollte, will heute den fast 30%igen Wähleranteil nur noch konsolidieren. Er beschwört „die unglaubliche Geschlossenheit“ der Partei und liegt damit nicht falsch, wenn er dies mit der schweizerischen FDP vergleicht, die von ihrem Genfer Regierungsrat Pierre Maudet an der Nase herumgeführt wird.

Blocher vergisst dabei, dass die SVP nach der Abwahl ihres Vizepräsidenten Oskar Freysinger im Wallis in der Westschweiz kaum noch vorhanden ist.

Die Niederlage der Patriarchen gegen die „Libero Girls“ geht auf zwei Entwicklungen zurück: eine nachlässige, weil aus dem Geist der Überheblichkeit gesteuerte Personalpolitik; und eine strategische Unterschätzung der EU-Behörden in Brüssel, die Österreich, Polen und jetzt England und Italien auf die Plätze verwiesen haben.

Niemand konnte ernsthaft annehmen, auf Schweizer Belange werde man in Brüssel mehr Rücksicht nehmen.

Dieser politische Bankrott der Schweiz, wie er sich im Verhalten der Parteispitzen von CVP, FDP und CVP ausdrückt, wird erst auf Zusehen hin begriffen werden. Wir sind die Maus und die EU der Elefant, daran gibt es nichts zu rütteln.

Wie die Westeuropäer und die US-Amerikaner dreissig Jahre vergeblich auf den Zusammenbruch des neuen Chinas spekuliert hatten, ist auch der mögliche Zusammenbruch der EU nur eine Chimäre. Warum? Die grossen Unternehmen der EU-Staaten können es sich gar nicht leisten, auf EU und Euro zu verzichten. Sie brauchen eine starke EU, um selber stark zu bleiben.

Das Problem der Schweiz ist nicht die Zuwanderung, denn diese ist dank der EU recht gering. Das Problem der Schweiz ist die Perspektivlosigkeit der alten politischen Eliten.

Ganz trifft dies nicht zu, denn Familie Blocher eilt ihrem Herrliberger Göttervater zu Hilfe. Die bisher nur als Verkäuferin von Basler Süsswaren bekannte Blocher-Tochter Miriam Baumann antwortet auf die Frage nach ihrer persönlichen Zukunft: „Sag niemals nie …“. Könnte die Rettung näher sein, als wir dies glauben wollen?

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44 Kommentare zu “Die Niederlagen der Patriarchen als Gezeitenwende

  1. Was unsere bisherige und auch die neue Regierung nicht sagt:
    Ja wenn man nicht einmal mit seinen Pfunden wuchern kann.Wir haben in der Schweiz 3 Mio Ausländer, die meisten aus der EU, aufgenommen und 1 Mio eingebürgert (den Eingebürgerten traue ich nicht bei Abstimmungen über die EU bzw. der Unabhängigkeit der Schweiz).Die Schweiz beschäftigt im Inland und im europ. Ausland über 5 Mio Erwerbstätige Ausländer, die mit ihrem familiären Anhang etwa 15 Mio Einwohnern entsprechen.Dass die Schweiz der grösste Importeur von EU Arbeitslosen ist, davon redet niemand.Jeder aus der EU der zu uns kommt macht DORT einen Arbeitsplatz frei und/oder reduziert die AL Quote im Entsendeland.Davon redet auch niemand.Direkte Nachbarn der Schweiz haben jetzt eine AL Quote tiefer als die Schweiz.
    Die so übertrieben propagierten flankierenden Massnahmen sind lediglich eine Propagandalüge der Linken.Wer wird denn hier flankiert geschützt? Etwa 67’000 ausländische Büezer aus Portugal, der Türkei etc.Das sind auch die, die jeweils die höchsten AL aufweisen…. und zuhause über verschwiegenen Immobilienbesitz verfügen.Nur 33’000 Schweizerbüezer auf dem Bau entfallen auf die lohngeschützte Kategorie.Und dafür machen die Levrats, Pardinis einen solchen Mais.Diesen Schweizern müsste man ganz einfach mehr bezahlen.Und NIEMAND IN DER SCHWEIZ SONST IST LOHNGESCHÜTZT.IM GEGENTEIL ALLE ANDERN (99.2%)SIND DER FREIEN KONKURRENZ AUSLÄNDISCHER LOHNUNTERBIETER AUSGESETZT.
    Meine Meinung:Wir sind überindustrialisiert (45% mehr Export als Deutschland per capita).Wir sollten schrumpfen und eine Million Ausländer HEIM SCHICKEN Dann könnte bei uns wieder alles klappen, sog. Gesundschrumpfen.

  2. Der Börsenpreis der EMS Aktien spielt für Familie Blocher nur bei der Erhebung der Vermögenssteuer eine Rolle; wer so grosse Aktien Pakete besitzt, der schaut in erster Linie auf die Dividenden und nicht so sehr auf den Tageskurs.

    Die EU wird von vielen Linken immer noch idealisiert, weil sie darin ein Vehikel sehen, um das Gutmenschentum zu verbreiten. Aber in Wirklichkeit ist die EUdSSR ein Machtinstrument der Plutokraten. Für die EU Turbos wird es ein böses Erwachen sein, wenn Leute vom Kaliber wie Viktor Orban in der EU den Ton angeben, dann wird nicht mehr alles, was aus Brüssel kommt, „super mega toll“ sein; bei den Gewerkschaften hat das Erwachen schon begonnen.

  3. Chapeaux, Herr Stöhlker! Habe nicht mehr mit einem fundierten und sinnvollen Kommentar aus Ihrer Feder gerechnet. Insbesondere auch nicht nach Ihrem Halleluja auf den schwachsinnigen Beitrag von Frau Isabel Villalon von letzter Woche. Es gibt also immer noch Hoffnung!

    P.S. Ich sehe auch so wie sie. Herr Köppel hat sich als Rohrkrepierer par Excellence geoutet. Er ist kaum in Bern präsent, niemand nimmt ihn Ernst und er wird wohl seinen Triumph vor drei Jahren kaum wiederholen können. Seine Stammwähler sterben ihm weg…. Operation Libero ist hipp.

  4. „Das Problem der Schweiz ist nicht die Zuwanderung, denn diese ist dank der EU recht gering.“
    Gering für wen? Oder im Vergleich mit was?
    Gemäss offiziellen Zahlen hatten wir von Januar bis Oktober 2018 einen Netto-Zuwachs von rund 60,000!! (Einbürgerungen logischerweise nicht als Abfluss berücksichtigt)
    https://www.sem.admin.ch/dam/data/sem/publiservice/statistik/auslaenderstatistik/monitor/2018/statistik-zuwanderung-2018-10-d.pdf
    Und was ist jetzt eigentlich mit dem Migrations PAKT?
    In 2 Wochen wird von der Schweiz eine Unterschrift erwünscht.
    https://www.svp.ch/news/artikel/medienmitteilungen/dank-der-svp-wird-der-uno-migrationspakt-wenigsten-dem-parlament-und-volk-vorgelegt/
    Solch halbpatzige Aktionen sind alles?
    Nicht im Ernst, oder?

  5. Ich sage es ja immer wieder. Die EU ist ein reiner gnadenloser Machtapparat der nun wirtschaftlich versucht die Grenzen in Europa so zu richten wie es im WR2 eigentlich vorgesehen war. Daran ändert auch die Küsse von Herrn Juncker nichts.

    Unsere Operation Libero Girlies sehen nur den vermeintlichen Wohlstand den ihnen die EU bringt, sehen aber nicht ein, dass das Ganze einzig und nur auf Pump aufgebauter Schein und Trug ist. Wie der Teufel zu Jesus sagte, ich lege dir den Reichtum der Welt zu Füssen wenn du mich anbetest. Jugendlicher Leichtsinn der uns einmal
    Kopf und Kragen kosten kann.

  6. Wenn die SVP eine Mittelstandspartei wäre, hätte sie sich schon längst mit den Krankenkassenprämien und der steuerlichen Abzockerei des Mittelstandes und der Rentner befassen müssen.
    Die SVP vertritt im wesentlichen nur die Interessen der mittleren KMU, was ihre wirtschaftspolitische Ausrichtung anbelangt.

    • Da stimmt aber im Gegensatz zu Ihnen, Herr Steiner, weiss er die Dinge auf den Punkt zu bringen, was ich bei Ihrem Kommentar etwas vermisse. Man muss mit ihm nicht einig sein aber mit seinen Beiträgen liegt er vielfach eben doch goldrichtig. Er ist der einzige seiner Garde, der öffenltich eine persönliche Meinung abgibt. Seine Kollegen sind lau und langweilig und können die Situationen auch nicht so wortgewaltig darstellen. Ohne Inhalt nur auf die Person zielen, ist leider weniger wertvoll für uns Leser.

  7. Sehr geehrter Herr Stöhlker

    Bitte sagen Sie mir, wer der arbeitende Mittelstand denn sonst wählen soll? (ich weiss, Sie gehören nicht dazu)
    Die SVP ist die einzige Partei, die die Interessen des arbeitenden Mittelstandes noch einigermassen vertritt (auch nicht immer – siehe Unternehmenssteuerreform).
    Aber die anderen Parteien sind noch viel weniger wählbar:
    1) SP + Grüne: wollen den Sozialismus – nein danke.
    2) FDP: vertritt die Interessen der Superreichen – mich erstaunt deren hoher Wähleranteil
    3) CVP: Steigbügelhalter der Linken oder analog 2) – je nach Situation
    4) Grünliberale: Amalgam aus 1) + 2)

    • Lieber DK,
      Sie stellen eine schwer zu beantwortende Frage. Wir haben jetzt erst einmal den Zerfall der alten bürgerlichen und Volksparteien erlebt, einschl. der SP. Der Schweiz bleiben zwei Wege offen: Das Bürgertum wird „grün“, wie es Kretschmann und Stuttgart vormacht. Ein Landesvater. Oder die Schweizer politische Struktur verfällt in den kommenden 20 Jahren vollends. Wie schwach sie schon geworden ist, sehen wir am Beispiel der Verhandlungsunfähigkeit mit der EU. Wir bringen kein eigenes Konzept mehr zustande; es bleibt uns nur noch das einfache Nein.
      Letzte Woche sagte mit ein älterer sehr wohlhabender Zürcher Bankier: „Die Entscheide in Bern werden immer unwichtiger. Wenn wir das Aktienkapital unserer Firmen, wie seit 60 Jahren schon, als Ausländer verkaufen, spielt das auch keine Rolle.“ Wichtig ist in seinen Augen das „deep Switzerland“, nicht mehr als zehn Persönlichkeiten, die den Kurs des Landes bestimmen. Jetzt dürfen wir alle raten, wer dazu gehört. Wen Sie wählen, ist in den kommenden Jahren sehr nebensächlich. Hans wie Heiri, Karin, Heidi und Viola. Das vorletzte Aufgebot einer einst stolzen Demokratie.

  8. Ich würde die SVP und ihre Themen noch nicht abschreiben. Herr Stöhlker wiederspricht sich in Vielem was er früher über die EU gesagt hat. Aber seis drum. Die Geschichte wird es uns eines Tages sagen wie es ausgehen wird mit der SVP. ICh bin sehr positiv für die SVP ! Die Operation Libero ist nichts anderes als ein Teil der SP und der Grünen. Man tritt lieber als Operation Libero auf denn als SP. Diese Leute haben gemerkt, dass es eine Namensänderung braucht (so wie bei den Sozialisten in Italien), weil man mit dem Sozialismus und Kommunismus nicht viel mehr als 17 – 18 % der Stimmen holen kann. Letztlich ist Operation Libero = SP und Grüne.

  9. Lieber Herr Stöhlker
    Sie finden, dass die Spitzenvertreter der Schweizerischen Volkspartei (SVP) neben den „triumphierenden jungen Frauen der Operation Libero“ alt aussähen. Das ist so. Auch wir beide sehen neben den jungen und hübschen Frauen alt aus. Das ist aber nicht der Punkt. Die Zukunft der SVP und wesensverwandter Kreise liegt nicht bei den „alten Spitzenvertretern“, sondern bei den Jungen. Schauen Sie die jungen Frauen und Männer der Jungen SVP und der Jungen FDP an, oder diejenigen der Schweizer Schüler- und Studenteninitiative (SSI). Diese Jungen wissen weiter.
    Und dann schreiben Sie von der „strategische Unterschätzung der EU-Behörden in Brüssel“. Angela Merkel sagte 2010 „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa, dann scheitert die Idee der europäischen Einigung“. Dass der Euro eine Fehlkonstruktion erster Güte ist, hat Thomas Jordan schon 17 Jahre früher in seiner Dissertation erklärt und voraus gesehen.
    Eine alte Weisheit der Dakota-Indianer sagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“ Die EU-Behörden in Brüssel überschätzen ihre strategischen Fähigkeiten und befolgen ihr eigenes Rezept „Wir besorgen eine größere Peitsche“.
    Ob die Zukunft der Schweiz bei Miriam Baumann (Basler Läckerli) oder bei Patrick Kaufmann (SSI) liegt, wissen wir beide nicht. Aber sie liegt in guten Händen, und das nicht in Brüssel.

    • Herr Geiger:
      „Ein totes Pferd lässt sich nicht mehr reiten“ – da haben Sie vollkommen recht.

      Ob sich allerding ein krankes Pferd nicht mehr kurieren und dann reiten lässt; darüber scheiden sich die Geister.
      Oder würden Sie ein Pferd mit Koliken schon zum Abschuss frei geben?

    • Lieber Prof. Geiger,
      ich wünschte, Sie hätten recht. Es ist aber nicht so. Vielmehr, nach Otto von Bismarck:

      – Wurden von 1870 bis 1970 in der Schweiz Vermögen geschaffen (einige schon früher)
      – Kamen von 1970-2000 die Vermögens-Erhalter (mir ersten grossen Niederlagen) ans Ruder
      – Treten von 2000 bis 2020 die Historiker, Soziologen, Psychiater und Psychologen an deren Stelle.
      – Und wird ab 2020 wohl der Rest der frühen Vermögen vernichtet werden.
      Schon hat der neue Kreislauf begonnen: Die Schweizer Vermögen werden geschluckt von Arabern, Asiaten, US-Amerikanern, Deutschen und Holländern. Was in unserem Land an weitreichend Neuem entsteht, ist jämmerlich gemessen an den Leistungen der Chinesen.

      Deshalb:
      – Die SVP, wo die Diadochen lauern, ist keine Lösung für die Zukunft. Martullo kann Blocher so wenig ersetzen wie Aeschi oder Köppel.
      – Die FDP von heute ist eine Fata Morgana.
      – Die SP weiss nicht mehr ein und aus.
      – Gerhard Pfister hat jetzt mit seinen beiden Bergtöchtern bewiesen, dass er es nicht kann.

      Ich gehe deshalb jetzt zum sonntäglichen Lunch und wünsche Ihnen – mit Respekt – das gleiche.

    • @ Reiter, kein Indianer.
      Guter Punkt. Nein, ich würde ein Pferd mit Koliken nicht zum Abschuss freigeben. Gemäss Tiermedizinportal kann „eine Kolik ein Anzeichen einer lebensbedrohlichen Erkrankung sein. Daher ist es notwendig, einen Tierarzt zu rufen, damit dieser die Ursache feststellen und behandeln kann“. Ich würde auch den Euro nicht zum Abschuss freigeben, sondern von einem Währungsarzt die Ursache feststellen und behandeln lassen. Das machen EU und EZB nicht. Beide verwenden Längere-Peitschen-Methoden: „ever closer“ und „whatever it takes“

  10. „Das Problem der Schweiz ist nicht die Zuwanderung, denn diese ist dank der EU recht gering.“

    Gering für wen? Oder im Vergleich mit was?

    Gemäss offiziellen Zahlen hatten wir von Januar bis Oktober 2018 einen Netto-Zuwachs von rund 60,000!! (Einbürgerungen logischerweise nicht als Abfluss berücksichtigt)
    https://www.sem.admin.ch/dam/data/sem/publiservice/statistik/auslaenderstatistik/monitor/2018/statistik-zuwanderung-2018-10-d.pdf

    Und was ist jetzt eigentlich mit dem Migrations PAKT?
    In 2 Wochen wird von der Schweiz eine Unterschrift erwünscht.

    https://www.svp.ch/news/artikel/medienmitteilungen/dank-der-svp-wird-der-uno-migrationspakt-wenigsten-dem-parlament-und-volk-vorgelegt/

    Solch halbpatzige Aktionen sind alles?
    Nicht im Ernst, oder?

  11. Ich denke, die obige Analyse trifft den Nagel auf den Kopf. Die SVP leidet ausserdem auch heute noch von der ruppigen, überheblichen Art der Parteigrössen nach dem EU-Erfolg und dem folgenden Aufstieg. Die Verunglimpfung des politischen Gegners war eine kurze Zeit lang lustig und wurde als erfrischen empfunden. Diese Zeiten sind lange vorbei. Die SVP hat sich so in eine Ecke manövriert. Schade für Herrn Rösti, ein anständiger Parteipräsident mit ungutem Erbe.

  12. Für einmal hat er recht, der Stöhlker, mit seiner Analyse. – Die hoffnungslos verschnarchte Seniorenriege der SVP ist ein politisches Auslaufmodell, mit dem beim Stimmvolk kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Taugt bloss noch als Basler-Fasnacht-Schnitzelbangg-Sujet für den nächsten Morgestraich. Vielleicht dämmert es Herrn Stöhlker allmählich, dass er mit seinem im Januar dieses Jahres auf iP angestimmten Lobpreis auf „Roger Köppel, das Genie des Schweizer Machtapparats“, mit welchem er “WeWo-Roger“als „Schweizer Diderot“ frenetisch gepriesen hat, ein klitzekleines bisschen neben den Schuhen stand …

  13. „Culture eats strategy for breakfast.“
    Peter Drucker

    Interessante Predig: passt zum graue Freitag!
    Aber Sie haben nochmals recht….ganz richtig was sie sagen.
    Tote angesagt, leben bekanntlich länger….
    we will see!

  14. So kann man sich täuschen – dass Sie es nötig haben, husch husch auf den Zug des mit über 100 Kommentaren aktivst beachteten Blogs von Frau Villalon aufzuspringen und fast schon etwas billig abzukupfern, Hr Stöhlker? Wer hätte es gedacht…?

  15. Der Göttervater wird es schon richten, dass ein Köppelähnlicher Typ ans Ruder kommt. Letzthin im Talk täglich hat ihm eine couragierte Dame gesagt, was er ist und ob er noch in den Spiegel schauen kann. Nachdem Gölä der Pfeuti mit dem grossen Maul nicht in den NR will, könnte ja Maudet angefragt werden.

  16. Guter Artikel. Seien wir ehrlich, die SVP hat seit der Abwahl von Blocher als Bundesrat nie mehr ihre Rolle gefunden und wurde zeitweise durch ihre Zwängerei extrem unsympathisch. Sie erreichte zwar viele Stimmen dank einer sehr dumm agierenden EU/Euro und Flüchtlingspolitik, und einem Bundesrat/Parlament, dass die eigene, durch viel Blut erkämpfte Souveränität hochverräterisch abschaffen will. Aber außerhalb dieser Themen kommt halt nicht viel brauchbares und es sieht so aus, als wolle die SVP diese Probleme nur bewirtschaften und nicht lösen.

    Betrifft übrigens auch die anderen Parteien, deren Agenda mich täglich weniger überzeugen, weil sie auf einem mathematisch nicht funktionierenden Geldsystem (exponentielle Funktion des Zins und Zinseszins) beruhen und daher der ganze Staat langfristig auf Sand aufgebaut ist.
    Wenn einzelne diese Probleme versuchten, wenigstens etwas zu entschärfen (Gold- und Vollgeldinitative), wurden sie von sämtlichen Parteien nicht mitgetragen. Die Parteien bieten dazu auch keine Lösungen und verbreiten noch die Lüge unser System sei stabil. Ja es ist so stabil, weshalb man zum ersten Mal seit der 5000 jährigen Zinsgeschichte Minuszinsen einführen musste, deren Auswirkungen nicht abschätzbar sind.

    Zumal Parteien selbst zum Problem wurden, weil sie nur noch die Maximierung der Stimmenzahlen im Kopf haben und die wirklichen Probleme der Bürger gänzlich ignorieren. Beispiel: Da werden ü50 oder schon ü40, gezielt wegen Gewinnmaximierung der Firmen, aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Lösung sämtlicher Parteien: keine. Dabei betrifft es jeden Bürger, der auf Arbeit angewiesen ist.
    Zahlreiche Menschen können ihre exponentiell teurer werdende Krankenkasse nicht mehr bezahlen und wandern so in Verschuldung und Verarmung. Die Lösung des Bundesrates überzeugt mich gar nicht. immerhin hat man erkannt, dass man was tun muss.

    Operation Libero ist eine NGO. Für mich ist diese Organisation und ihre eher kommunistischen Agenda sehr fragwürdig. Die Menschen mögen halt lieber einem hübschen Gesicht zuhören, als einem alten Knacker, ohne zu wissen, was für eine fragwürdige Agenda diese Organisation wirklich hat.
    Wieso will diese Organisation ungebremster Zugang von Ausländer zu unserer Wirtschaft, wenn man genau weiß, dass in 5-20 Jahren ca. 90 Prozent aller Arbeiter durch Roboter ersetzt werden? Beim Studium der Homepage viel mir auf, dass diese Organisation kein Programm anbietet, dass die echten Probleme der Schweizer Bürger löst.

    • Operation Libero ist irgendwo bei der JUSO (Jungkommunisten) anzusiedeln politisch. Operation Libero tönt einfach besser als JUSO oder SP. Inhaltlich ist es aber das gleiche. Die junge Juristin Frau Dr. Zimmermann Laura ist eine typische Cüplisozialistin, welche sehr wohlbehütet in einem wohlhabenden Elternhaus aufgewachsen ist. Der Vater ist Notar die Mutter Kindergärtnerin. Sie will unbedingt in die EU und ist eine grosse Befürworterin der Masseneinwanderung in die Schweiz. Im Prinzip ist sie sehr weit weg vom normalen Arbeiter mit einem Lohn von 7’000 CHF im Monat. Trotzdem bekommt sie vom Schweizer Fernsehen jetzt schon grosse Auftritte. Eigentlich schade, dass Frau Dr. Zimmermann sich nicht direkt zur JUSO oder SP bekennt und unter dem unverdächtigen Titel Operation Libero arbeitet. Damit soll das Volk wohl geblendet werden. Frau Dr. Zimmermann weiss ganz genau, dass sie unter JUSO oder SP nie die gleiche Wirkung erzielen würde.

  17. „Ficke“ = stibitzen, naschen, stehlen: Er hät en Öpfel gfickt. Er hät scho emaal gfickt.
    War damit Oswalds Emser Wasser gemeint?

    • Und damals mit Ebner zusammen die Anleger mit den Visionen verführt.
      Spesenfrei zeichnen geplaudert und dann Millionen rausnehmen, grauenhaft.

    • Stibitzer: Und vergiss Holenweger und Vögeli nicht. Alle zusammen mit Blocher und Ebner gleich Vontobel Connection. Ganz schlimm. Grenzwertig.
      Der Blocher war mit seiner Polterei für mich n i e glaubwürdig.

  18. Spot on Herr Stöhlker!

    Bis auf ihre Schlussfolgerung, die war enttäuschend und entblössend. Sie reklamieren die Perspektivlosigkeit der Eliten, und wer soll’s richten?

    Blocher 2.0

    Also mehr desselben.

    Perspektive geht anders.

  19. „Wir sind die Maus und die EU der Elefant, daran gibt es nichts zu rütteln.“

    Eine typische Ansicht eines Deutschen, Hr. Stöhlker. Die Ansicht wie vor 80 Jahren….

    Obwohl ich erst 50 Jahre jung bin, muss ich Ihnen sagen, den Bückling machen bringt nichts. Man muss der EU gegenüber sachlich hart auftreten (im Umgang mit den Amis sowieso, cowboy mässig zurückschiessen, sonst ist man weg, Gruss an Frau Widmer-Schlumpf).

    Hr. Stöhlker, Zahlen und Fakten sind nicht Ihre Stärke (deshalb auch kein Wort darüber), das Schweizer GDP ist rund 1/6 des Deutschen, obwohl die Schweiz Einwohner mässig 10x kleiner ist. Im Jahr 2017 gingen 3.2% der EU Exporte nach Japan, 20% in die USA und 8% an die Maus in Ihrer Terminologie. Mit 8% sind wir also ein piece of shit? Fast halb so viel wie die USA, einem 30x grösseren Land als die Maus? Hr. Stöhlker, sie wären der erste auf der Flucht wenn die Ami’s Druck machen auf die EU. Aber wir Schweizer sind ja nix. Viel Spass an der Goldküste in Ihrem Elfenbein Turm, Gruss aus dem bodenständigen Wehntal im schönen Zürcher Unterland.

    • @ Frauenversteher
      Die SVP sollte endlich davon loskommen für alles und jedes nur Schuldige im Bundesrat zu verorten oder ehemalige Bundesräte als Grund allen Übels darzustellen; für Vorgänge, denen damals nota bene sogar die SVP im Parlament zugestimmt hat.

      Das ewige Janmern wegen der Abwahl von Herrn Blocher hilft da auch nicht weiter.

      Gefragt sind Lösungen nach vorne, die umsetzbar und mehrheitsfähig sind.
      Oder wollen Sie sich lieber jahrzehntelang mit Vergangenheitsbewältigung befassen?

  20. Na na na…….. Stöhlker

    Diese Art der Unkenrufe habe ich schon derart oft gelesen…… aber natürlich, im Negativen trifft man öfters das Ziel wie anders rum.

    Aber klar, es ist kein Blocher 2.0 in Sicht, so wie es in der CSU keinen neuen Franz Josef gab.
    Solche Politiker sind wie Väter, schwer zu ersetzen.
    Köppel hätte das Zeug dazu, aber die Milliarde fehl ihm.

    Alles normale Entwicklungen.
    Trotzdem, die Zeichen in Europa zeigen auf einen neuen Konservatismus, auf Nationalstaaten und GRenzen.
    Von Le Pen, Orban, Kurz, der Pis, über die Schwedendemokraten bis zur AfD, ganz Europa schwenkt weg von Links.

    Natürlich sind die Schweizer langsam wie immer, bis hier erkannt wird was nötig ist dauerts eben länger.
    Wähler die einer „Operation Libero“ folgen sind eben ….. ja leider…. wie die Ahnungslose Kälber, die sich ihren Metzger selber suchen.

    Tötschli wie die von Libero sind für mich eher das Zeichen das Links immer verbissener um die Luftherrschaft kämpft….. weil sie erkennen das es abwärts geht.
    Gerade in meiner Firma wählen die meisten Jungen SVP, wenn diese Aussage aus denen auch oft nur schwer zu entlocken ist.
    Aber klar, die SVP erreicht nur gegen 30%….. das ist Fakt.

    Europa wird es sprengen, sollte nicht baldigst die Notbremse gezogen werden.
    Die Zeichen für einen Verfall sind deutlicher den je zu sehen. Alles redet von Europa, macht aber was ganz anderes.
    Oder wie Prof. Schachtschneider in seinen Interviews deutlich sagt, …….die EU wird vorher noch Totalitär, ja zu einer Diktatur werden. Eine in der alle 4 Jahre mal gewählt wird, aber eine Diktatur ……in der die eigenen Truppen im Inneren eingesetzt werden können, in der Zensur herrscht, das Internett nicht mehr frei ist, und politisch anders denkende zunehmenden Repressionen ausgesetzt werden.
    So wird die EU überleben, aber nur so……

    Sollte ein Währungscrash passieren, ist wohl mit deren sofortigem Ende zu rechnen, ja dann werden die Karten völlig neu gemischt.
    Leider zeigt die Geschichte das es gerade dann oft in einer Diktatur endet….. denn die Uninformierten hören dann gerne dem lautesten Schreier zu.

    Unsere Schweizer SNB tut ihr übriges um unser Land einer enormen Crashgefahr auszusetzen.
    Sollte es dazu kommen wird es hier kein Links mehr geben……. wird die Schweiz zu ihren ureigenen Werten zurückkehren, ihre Interessen wieder verteidigen.
    Dafür sorgen dann Leute wie zum Beispiel ich…… nämlich das es keine Diktatur geben, das Links keine solche errichten kann.

    ——————————————

    Fazit:
    Als man Blocher abwählte gabs massenhaft solche Unkenrufe. Heute gibt es sie wieder…….
    Toni Brunner ist abgetreten was ich mir gut erklären kann.
    Denn mit den Jahren hat er viele Schrammen abbekommen, erlebt das selbst wohl Bekannte einem in den Rücken fallen wenn es einen Vorteil verspricht.
    Hat man irgendwann genug Schrammen, geht man ganz gerne. Brunner ist auf seinem Bauernhof sicher gut aufgehoben, dort hat er mehr Lebensqualität wie in Bern bei dem amoralischen Sauhaufen.
    Ich kann ihn gut verstehen.
    Die Probleme bleiben zuverlässig bestehen denn Links löst sie nicht sondern verschlimmert sie.
    Also wird es irgendwann, wenn der Leidendruck kommt, einen lauten Knall geben und all der Unsinn von wegen Migration usw. weggeschwemmt.
    Das wird sein, wenn die „alten weissen Männer“ in der Familie von Flavia Kleiner ihre Arbeit verloren haben.

    • Super Herr Roth meinen Dank.

      Jeder sozialistische Staat wird immer diktatorisch regiert ansonsten man nicht jedem Menschen seinem freien Willen dieselbe Doktrin ins Hirn einimpfen kann. Genau dieses Fell sehen die Linken immer mehr davon schwimmen und bedienen sich neuen naiven Kanälen wie der Operation Libero. Jung dynamisch frech, aggressiv hirnlos. Und da ein Bundesrat mit vollen Hosen vor der EU winselnd. Tolle Voraussetzungen.

      Grounding Swissair. Hätte ein Bundesrat damals Rückgrat bewiesen und wäre nach Brüssel gegangen und hätte denen den Sabena Scheiss dementsprechend vor die Füsse geworfen, gäbe es unseren Nationalstolz wohl heute noch. Swissair ist ein Paradebeispiel dafür, wie man
      „die Schweiz“ im Kleinen aussaugen und kaputt machen
      kann. Sabena konnte vertraglich zugestanden ihre Verluste nach Zürich schicken. Da waren die Operation
      Libero Girls noch 10 und 11 und knapp aus dem Sandkasten.

      Ein solches Grounding droht auch der ganzen Schweiz wenn man sich mit den falschen Partnern einlässt.

  21. Genauso wie sich die Elite des Ostblocks einen Zusammenbruch der Sowjetunion nicht erlauben konnten so wenig kann sich die Elite des Westblocks einen Zusammenbruch der EU erlauben. Wie ehemals in der Sowjetunion wird auch in der EU jegliches Aufmucken der Bevölkerung oder Satelitenstaaten rücksichtslos unterdrückt (werden). Der Spuk ist erst vorbei, wenn wie bei der Sowjetunion alles und jedes in Grund und Boden gefahren ist – in der Sowjetunion waren die ersten und grössten Opfer die Satelitenstaaten.
    Im Übrigen, der Drang nach einer EU Armee und der Eifer zu mehr Überwachung und eines totalen Waffenverbots dient nicht primär dem Schutz vor dem bösen Ivan oder Terroristen – reine Augenwischerei – sondern als Machtinstrument gegen störrische Renegaten – die Niederschlagung des Prager Frühlings lässt grüssen.

    • Lasst es nicht soweit kommen!
      Referendumsformular „Nein zum Entwaffnungsdiktat der EU!“ herunterladen, unterschreiben und sofort einschicken!
      Nur noch 3 Wochen (20. Dez. 2018)!

  22. Grüezi Herr Stoehlker. Die Journalisten der Tageszeitungen haben das gleiche Sonntag abend oder Montag publiziert. Wir wissen es schon. Sie können Ihren Beitrag wieder löschen, damit es Platz gibt. Märssi.

    • Lieber Herr Burckhardt;
      Es gibt nichts zu löschen. Da das Ablaufdatum bereits überschritten wurde.
      Freundliche Grüsse
      Ihr Sünneli

    • Herr Thomas Burckhardt, wenn Sie alles so genau wissen, warum verfassen Sie denn nie einen Wissensbeitrag? Stöhlker ist brilliant und nervig zugleich aber er bringt die Dinge auf den Punkt. Können Sie das auch? Wir sind gespannt….

  23. Brillante Analyse von Herrn Stöhlker. Ich muss also schon sagen, Lukas Hässig hat hier ein echtes Dream Team zusammengetrommelt. Fantastisch. Herr Klaus J. Stöhlker, Frau Isabel Villalon, Herr Dr. Marc Meyer, Herr Georg Weidmann, Herr Marc Friedrich. Macht echt Spass.
    Leute mit Verstand und ohne Angst, jeweils heisse Themen auszulegen und zu beleuchten, ohne Rücksicht auf Verluste und obwohl es oft beinharte Kritik hagelt, teilweise auch unter der Gürtellinie, in der Sektion Kommentare.
    Ich möchte mich auf jeden Fall bei Ihnen allen bedanken.

    • Zustimmung, aber bitte den Bankenprofessor Geiger nicht vergessen!

      Stöhlker hat Stil und Esprit, und seine Analysen sind gewichtiger als vieles andere.