Gisel will weg: Penthouse in Erlenbach zum Kauf

Luxus-Dachwohnung mit Riesenterrasse auf Zürichsee im Homegate – Raiffeisen-CEO kaufte für 5 Mio – New Life.

Patrick Gisel, der Ex-Raiffeisenchef, geht seinen neuen Weg. Der führt ihn zum Sport und weg von Zürich.

In seinem Facebook zeigt sich Gisel als Marathonläufer statt mit seinem Flugzeug. Und auf Homegate verkauft er seine Luxuswohnung in Erlenbach an der Zürcher Goldküste.

Die Wohnung ganz oben mit grosser Terrasse, viel Seeblick, Piano und einer Art Andy Warhol, der vier Mal Gisels Konterfei zeigt, ist im Verkauf.

Der Deal läuft über jene Agentur, bei der Gisel vor wenigen Jahren die Immobilie für rund 5 Millionen gekauft hatte. Was er nun dafür will, ist unbekannt. Den Preis gibts auf Anfrage.

Gisel will weg. Er schied bei der Raiffeisen zuletzt vorzeitig aus, nachdem seine neue Beziehung bekannt geworden war. Bei der Frau handelt es sich um eine Ex-Verwaltungsrätin der Raiffeisen.

Der CEO und seine Quasi-Chefin ein Paar – das war selbst den geduldigen Genossenschaftern etwas zu viel des Guten.

Gisel scheint den Schlag locker wegzustecken. Er zeigt sich seinen „Fans“ im Facebook als harter Renner, der weitermacht.

Seite umblättern, neues Kapitel anfangen, so die Botschaft. Dazu passt der Auszug aus Erlenbach, vielleicht wird Gisel in die Romandie ziehen, wo seine Partnerin lebt, eine Unternehmerin.

Wie es mit Gisel beruflich weitergeht, hängt von den weiteren Untersuchungen rund um die Raiffeisen und deren Ex-Chef und Gisel-Vorgänger Pierin Vincenz ab.

Bei der Raiffeisen heisst es stets, dass Gisel nichts zu befürchten hätte. Die schweren Vorwürfe würden sich einzig gegen Vincenz richten, sonst gegen niemand.

Dem entspricht die Lage bei den Strafverfolgern. Diese haben Gisel zu Beginn ihrer Untersuchung stundenlang befragt. Doch dass Gisel auch noch ins Strafverfahren gerät, dafür gibt es keine Anzeichen.

Für Gisel würde das heissen, dass er nach seinem Wegzug aus dem reichen, aber ziemlich ruhigen Erlenbach und dem zuletzt abrupten Abgang bei „seiner“ Raiffeisen beruflich etwas Neues weg vom Medien-Hotspot Zürich anpacken könnte.

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

51 Kommentare zu “Gisel will weg: Penthouse in Erlenbach zum Kauf

  1. Ich habe besagte Wohnung auf Homegate angeschaut und muss bemängeln, dass noch niemand das Flügerlibild („Two broken back to life“) über dem Kamin erwähnt hat. Ebenso wenig fanden die migros-orangen Gardinen Erwähnung oder die scheussliche Küche. Es ist wie bei einem Unfall, Wegschauen geht nicht. Und so nebenbei fragt man sich, wie man so viel Geld für so viel Hässlichkeit ausgeben kann. Vermutlich hatten auch die Innenarchitekten Pamir und Augenbinde auf.

  2. Wenn ein Makler sagt ‚Wohnfläche 280m2‘ dann dürfte die Nettowohnflächefläche bei ca. 230m2 liegen. Und pro m2 NWF bekommt Hr. Gisler max. 15‘000.-, somit ist diese Wohnung zwischen 3 und 3.5 Mio. wert.

  3. Es wäre schön, wenn vor Jahresende auch noch die anderen Altlasten aus der Ära Vincenz/Gisel rausgeworfen werden: Insbesondere Poerschke & Schaub. Dann dieser IT-Sumpf. Und dann bitte auch auf der Bereichsleiterebene kräftig auslichten. Ziel: Bis Ende 2019 mindestens 50% ausgetauscht.

    • Absolut richtig notiert.
      Warum man den „Zahlenakrobaten-Poerschke“ und den „Sugardaddy-Schaub“ noch nicht hochkannt rausgeworfen hat, ist unerklärlich.
      Aber man hat ja auch ASE-Teflon-Guy zum neuen VRP bestimmt, CVP-Gehrig ermittelt und sogar der Vertuschungs-Gantenbein ist auch noch da. Es geht also alles weiter wie gehabt.

  4. Nach Durchsicht der untenstehenden Kommentare wird zweifelsfrei klar: Dem Gisel weint in St.Gallen nach seinem notfallmässigen Rauswurf bei Raiffeisen CH keiner auch nur eine Träne nach. Auch Gisel hat zusammenfassend nur verbrannte Erde hinterlassen. Gisel’s Karriere hat somit wie auch diejenigen von Vincenz, Mätzler, Stocker, Rüegg-Stürm, Zoller etc. ein unrühmliches, unehrenhaftes Ende gefunden. Kein Wunder, sucht Gisel nun das Weite und will – in alter Manier – seine Wohnung maximal profitabel umsturzmässig verscherbeln… Der Vincenz wird es ja kaum damit bewenden lassen, als alleinig verantwortlich gewesen zu sein!

    • Tja – hoffentlich packt der Vincenz aus und detailliert, wer was bekommen hat – ex VR und GL RBCH / Avaloq- Gang…

  5. Gisel wird auch fluchen. Beauftragt man nicht Walde & Partner, um diskret eine Wohnung loszuwerden? Und dann publizieren der Immo-Makler Fotos mit dem Portrait des Besitzers. Und deratig viel Herumstehendes, dass sich der Betrachter unwillkürlich Fragen stellen muss.
    Lieber Herr Walde, das war nun aber eine ganz schwache Leistung.

    • Unterdessen hat Walde reagiert und das fragliche Foto entfernt. Trotzdem nicht besonders professionell.
      Es werden nun sicher viele „Katastrophentouristen ohne Kaufabsicht“ das Objekt besichtigen wollen.
      Nicht gut.

    • Die wollen doch zeigen, wie erfolgreich sie sind mit und einem bekannten Namen werben. Neben Walde gibts mit Engel & Völkers einen weiteren überteuerten Anbieter und wenn man besonders teuer kaufen will, geht man zu Ginesta Immobilien. Bei den 3en geht man auf Nummer sicher, eine überteuerte Wohnung zu erhalten.

  6. Schlimm, diese Fotos auf Homegate.
    Die Wohnung sieht klinisch aus, kein Leben, kein nichts. Ganz schlimm auch das „Lesezimmer“ mit den falschen Buchdeckeln. Und das 4-Fach Portrait des Hausherrn, welches peinlich wirkt.

  7. Homegate hat heute ziemlich viel Zusatz-Traffic erhalten…
    Sorry, Guys, wer kauft sich solchen Schrott zu solchen Preisen?

    • Kurze Antwort: Niemand. Das Objekt wird für maximal 3 Mio über den Tisch gehen. Wenn Gisel & Walde Glück haben.

  8. Ein vierfacher Gisel an der Wand? Ernsthaft?!?!?

    Dann schlag ich TV 3+ (oder wer auch immer das Format zeigt) vor, im 2019 ein Grufti-Bachelor zu senden – den selbstverliebten Egomanen mit dem Intellekt einer Kellertür hätten wir ja bereits gefunden!

  9. Wieher!

    Sind Sie denn sicher, Herr Hässig, dass das Andy-Warhol-Style-Bild vier Mal Gisels Konterfei zeigt? Und nicht etwas desjenige von ET? Oder Yoda?

    Egal. DIe Geschichte zeigt einmal mehr, wie nützlich die Fähigkeit, weg zu sehen, sein kann. Und natürlich ein schlechtes Gedächtnis. Ich kann nur hoffen, dass Herr Gisel nicht an Altzersheimer (oder so) leidet. Sonst verläuft er sich noch beim nächsten Marathon. Oder er küsst gar die falsche Frau …

  10. Zum Glück verkauft er nur das Penthouse und nicht auch noch seine Pantyhose, comme ils disent. (Oder ist die im Preis inbegriffen?)

  11. … und die leeren Buchrücken im „Lesezimmer“ … f… ridiculous …
    Die Küche: nie gebraucht. Die Bilder zeigen die Wohnung einer Person ohne Inhalte, eines Möchtegerns.

  12. Ob PG den Schlag, wie oben geschrieben, locker wegsteckt?

    Kaum wenn man bestimmte Studien liest:
    Zudem, auf der psychischen Ebene kann, gemäss Studien, Leistungssport dazu dienen, das Selbstbewusstsein zu steigern, Misserfolge in anderen Bereichen zu kompensieren und der Bewältigung von Problemen auszuweichen. Die völlige körperliche Erschöpfung wird häufig angestrebt und als Erfolgserlebnis gewertet.
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Exzessives_Sporttreiben

    Man merke: Ist der Chef oder Kollege mehr beim Sport als im Büro . . . .

  13. Über Jahre vom System PV profitieren und ihm nun alles anzuhängen ist ja wirklich einfach. Wird interessant sein zu sehen wenn PV aus seinem „schwarzen Büchlein“ plaudert, bzw. sein Anwalt sich dieser Profiteure, Windschattenfahrer, Höbeler etc. annimmt.

    Dieser Mann privat, beruflich, persönlich alles verloren. Da nützt auch all die Kohle nichts mehr. Und Mitgefühl oder Empathie stehen nur seiner Familie sowie seiner Kinder zu.

    Keiner hat ihn gezwungen beim PV-Geschäftsmodell auch ohne Erinnerungsvermögen mitzumachen alles hinzunehmen, nichts zu hinterfragen, Monat für Monat Lohn, Spesen zu beziehen und sich offensichtlich private Flugstunden von Raiffeisen bezahlen zu lassen um anschliessend in seine „Fussstapfen“ treten zu dürfen.

    Zudem wäre es auch mal an der Zeit jene Personen zu würdigen die im St. Galler Selbstbedienungsladen nicht die Hand aufgehalten haben und nicht den Bückling gemacht haben und sich an die Vorgaben, Best Practice usw. gehalten haben und gegangen sind.

  14. Aha, die Assets werden liqudiert. Könnte es sein, dass er gewisse Tragbarkeitsregeln bei den Hypothekarkrediten nicht mehr erfüllt?

  15. Ein Selbstdarsteller, das ist er und nichts anderes. Diese Typen gibts heute leider wie Sand am Meer. P.V. war ein „Blender“ und mittelmässiger „Showmaster“! Beide sind aus dem gleichen Holz geschnitzt? Holz kann bekanntlich „wurmstichig“ werden und es kann zudem „verfaulen“
    Wer aber glaubt, der P.G. wäre letztendlich über eine Affäre gestolpert, dürfte sich irren. Er steckt m.E. tief im St. Galler-Ra(i)ffeisen-Morast und hat noch allerhand Unerfreuliches zu erwarten. Aber er ist ja überzeugt zu wissen, dass er nichts Wissen wollte. Es gilt die Unschuldsvermutung.
    #in dubio pro reo#

  16. ..sieht eher nach einer Flucht aus haha!
    Vielleicht ist doch noch irgendwo ein Hund begraben man weiss ja nie! Und deshalb bevor es zu spät ist und Eigentum vom Schweizer Beamtenherr konfisziert wird – besser lautlos verschwinden am besten gleich ins Ausland!
    Brasilien wäre sehr geeignet! Gute Reise wünschen wir!

    • Ich kann Sie beruhigen. Er war in St.Gallen kaum anwesend. Manchmal wurde er in Zürich am Limmatquai gesichtet. Sonst war er eher beim Sport, mit seinen „Freunden“ unterwegs.
      Effektiv hatte er kaum einen 50% Job. Der Wechsel zum Frührentnerdasein wird ihm sehr leicht fallen.

  17. Mit Gisels Hut auf, würde mich ja ärgern, dass der besagte Makler (Firma W… & P…., Zollikon) mich via diesem pseudo-Warhol geoutet hat. Nicht sehr professionell…

    • Immobilienmakler waren halt nie die gescheitesten
      ihrer Schulklasse.
      Ein Wunder haben Sie nicht ein Bild von Dr. G. und sein neues Gspusi veröffentlicht.

  18. Hahaha. Ich kann nicht aufhören zu lachen. Gisel im Warhol Stil. Sein eigenes Konterfei kann sich ein Weltstar von Format wie eine Tina Turner in die eigene Hütte hängen. Aber einer wie … Tut mir leid … Kann nicht schreiben … muss lachen …

    • Ich würde nicht lachen…keine Schadenfreude, das ist der beste Beweis für Intelligenz…. und das sagt gerade ein Idiot…
      Es ist verständlich diesen Schritt….aber der Beigeschmack bleibt tief drin: mehr als 10 Jahre hat das ganze Kabarett der “ beste Trio“ in der Schweiz gedauert. Viele haben gewusst, zugeschaut, nicht gesagt…schweigen ist nicht immer der beste Mittel….und wenn jemanden, nur eine hätte interveniert, dann musste nicht der Giselle das Haus verkaufen um ihre Gesicht zu wahren…
      Meine Grossmutter hat mir immer geflustert: wer die Berge magt oder Sport treibt, kann nicht Dumm sein…aber bekanntlich Mutig muss sein…vor allen in ein Welt von Schafe…😢😢

  19. Rechnen wir mal: 280 qm Wohnfläche. Mal 12‘000 pro Quadratmeter (wer mehr zahlt, der sollte sich zum eigenen Schutz bei der KESB melden). Ergibt 3.36. Dann noch 140 für die Terrasse. 3,5 könnte ein fairer Preis sein.
    Aber ich würde noch 0,3 abziehen, weil der Innenausbau mir nicht gefällt. Plus 0,2 weniger weil kaum marktgängig. Also 3,0 Mio.
    Schauen wir mal, wie lange das auf dem Markt ist.

    • Sie vergessen die Flecken an der Fassade von all den faulen Tomaten, Eiern und sonstigen Wurfgegenständen, die ihm die Nachbarschaft und andere verdienterweise zukommen haben lassen…

  20. Meine Wette gilt: der Appartements-Verkauf wird OHNE Grundstückgewinn-Steuer erfolgen. Solche Objekte sind zahlreich auf dem Markt. Soeben wurde in einer Nachbargemeinde von Erlenbach ein ähnliches Objekt von Ginesta, nach 8 Monate Wartedauer, mit 20 0/0 Preisnachlass verkauft. Betongold ist nicht mehr en Vogue!

  21. Wie kann man so blöd sein, seine Visage 4x an die Wand zu hängen. Vor allem wenn man -wie in caso – kein Adonis ist.
    Die Wohnung dürfte sich als schwer verkäuflich erweisen. Und ob die neue Herzensdame an einem Langzeitarbeitslosen (das ist doch die realistische berufliche Perspektive) noch interessiert ist?
    Und vielleicht schaut dann die Staatsanwaltschaft doch noch genauer hin?

  22. Ist es so sicher, dass Gisel eine „saubere Weste“ gegenüber Raiffeisen CH hat? Wie wäre es mit einer allfälligen „Verkaufssperre“ im Grundbuch von Erlenbach, bis sich die Lage geklärt hat?

    • Auch nach unserer Auffassung sollte dem Verkauf mittels Grundbuch-Sperre vorläufig dringend der Riegel geschoben werden! Gisel war ja der ewige Co-Pilot von Vincenz und hat alle Untaten untätig miterlebt…

    • Da bin ich ganz anderer Meinung! Es braucht keine Verkaufssperre, sondern eine Kontensperrung. Dieses Objekt wird bei der aktuellen Marktlage eh Jahre auf dem Markt sein und vermutlich wird es mehrere Maklerwechwel geben. Es ist im Sinne der Gläubiger, dass diese Verkaufsphase möglichst früh startet.

  23. Wer auf die Welt kommt, baut ein neues Haus.
    Er geht und läßt es einem zweiten;
    der wird sich’s anders zubereiten,
    und niemand baut es aus.

    Johann Wolfgang von Goethe
    * 28. August 1749 † 22. März 1832