Gisel führt Raiffeisen-VR an Nase herum

Geheimbeziehung zu Ex-Verwaltungsrätin der Genossen-Bank – Husch-Husch-Rücktritt: „Privatgründe“ – Entlässt VR Gisel heute?

Grosse Aufregung am Freitag in St.Gallen. Der Blick will wissen, wann Raiffeisen-CEO Patrik Gisel mit einer Verwaltungsrätin der Bank eine Liebesbeziehung begonnen hat.

Die Frage ist wichtig, weil die Frau Gisels Chefin ist. Sie gab Ende April 2018 nach nur 1 Jahr im VR der Raiffeisen Schweiz ihren Rücktritt bekannt – „aus persönlichen Gründen“.

Gisel hatte dem VR der Raiffeisen Schweiz nichts von seiner Liebschaft zur Frau gesagt. Es handelt sich um Laurence de la Serna, wie gestern die SonntagsZeitung publik gemacht hat.

Der VR der Raiffeisen Schweiz, der nächsten Samstag die 164 Delegierten der Raiffeisen von einem neuen Präsidenten und einem Rechenschaftsbericht überzeugen muss, fiel aus allen Wolken.

Dort wusste man null und nichts über die Liaison von Gisel mit der VR-Frau, die erst seit diesem Sommer nicht mehr im Amt ist.

„Raiffeisen Schweiz ist erst vor kurzem über diese Beziehung in Kenntnis gesetzt worden“, sagte gestern eine Sprecherin der drittgrössten Bankengruppe des Landes. „Weiter kommentiert Raiffeisen Schweiz Ihre Anfrage nicht.“

Ein Vertrauter von Gisel betonte gestern, Gisel habe erst „nach deren Ausscheiden“ mit Frau de la Serna eine Beziehung begonnen. „Gisel lud de la Serna ans Filmfestival in Locarno im August ein“, sagt die Auskunftsperson. „Er meinte, sie gefalle ihm.“

Eine andere Quelle sagt, Gisel habe im März gegenüber Freunden gesagt, er habe sich verliebt. Damals meinte er, er treffe seine Freundin in Crans-Montana. De la Serna ist aus der Romandie.

Die Aargauer Zeitung meldete Ende März, Gisel habe sich von seiner alten Freundin getrennt, die bei Raiffeisen arbeitet. Es handelte sich um die Assistentin eines Geschäftsleitungskollegen Gisels.

Die Anfrage des Blicks vom Freitag und der Bericht in der SonntagsZeitung haben das Verhältnis zwischen dem Verwaltungsrat der Raiffeisen Schweiz und deren CEO Gisel beschädigt.

Die Verwaltungsräte, welche von Gesetzes wegen die Oberaufsicht über die Bank haben, fühlen sich von ihrem operativen Spitzenmann hintergangen.

Diesem haben sie zuvor die Stange gehalten und sind nach dessen Pfeife getanzt. Als die Zürcher Fahnder Gisels Vorgänger Pierin Vincenz Ende Februar verhaftet hatten, gaben die Verwaltungsräte Gisel grünes Licht, um im Namen der Raiffeisen Schweiz eine Strafanzeige gegen Vincenz einzureichen.

Ebenfalls unterstützten die Verwaltungsräte ihren CEO Anfang März, als dieser zusammen mit seinen Kollegen der operativen Führung den Präsidenten des Aufsichtsgremiums loswerden wollten. So gelang es, die Kritik auf den rausgeschmissenen Kapitän und den verhafteten Ex-CEO zu lenken.

Nun erfahren die übrig gebliebenen Verwaltungsräte, dass Gisel in jener Zeit mit amourösen Liebschaften beschäftigt gewesen sein könnte. Gisel bestreitet dies. Die Beziehung habe erst später begonnen.

Gisel liiert mit Ex-Verwaltungsrätin – das bringt alle alten Themen rund um Interessenkonflikte und verantwortungsvolles Handeln wieder hoch. Die Beziehung zwischen Vorgänger Vincenz und der Rechtschefin der Raiffeisen Schweiz steht am Anfang der ganzen Raiffeisen-Krise.

Couldn’t care less, sagt sich Gisel. Er ging die neue Beziehung mit einer Ex-Vorgesetzten ein, als ob dies keine Rolle spielen würde.

Die Raiffeisen-Verwaltungsräte diskutierten über das Wochenende, wie sie mit der Krise umgehen sollen. Eine sofortige Absetzung von Gisel als CEO wurde nicht ausgeschlossen.

Offiziell will Gisel bis Ende Jahr bleiben. Derzeit verhandeln die Anwälte der Raiffeisen Schweiz und die Rechtsvertreter von Noch-CEO Gisel dessen Abgangs-Modalitäten, sagt eine Quelle.

Im VR haben mit Thomas Rauber, einem CVP-Politiker, und Rolf Walker, einem Ernst&Young-Revisor, zwei frische Kräfte das Zepter übernommen. Sie müssen entscheiden, wie die Raiffeisen Schweiz den Fall Gisel lösen will.

Die Beziehung von Gisel zu einer Ex-Verwaltungsrätin ist in den Augen vieler Raiffeisen-Kritiker ein neuer Tiefpunkt im Skandal. „Was überlegt sich dieser Mann?“, fragt eine Quelle.

Gisel hat in den letzten zwei CEO-Jahren jährlich rund 2,5 Millionen Franken von der Raiffeisen Schweiz erhalten. Ingesamt hat er in seinen 18 Jahren bei der Bank wohl gegen 40 Millionen kassiert.

Nach seinem Antritt als CEO im Herbst 2015 kokettierte Gisel in Interviews mit Extrem-Wettkämpfen, wofür er viel Zeit in Fitnessstudios verbringe. Später wurde bekannt, dass Raiffeisen Gisels Flugstunden in dessen Privatmaschine finanzierte.

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98 Kommentare zu “Gisel führt Raiffeisen-VR an Nase herum

  1. Wie heisst es doch gleich? Die Basis soll so gut sein wie ihre Führung/Leitung!
    Wenn das stimmt leidet die Raiffeisenbank unter ihrem eigenen Inhalt d.h. dort arbeiten engros Menschen mit Persönlichkeitsstörungen. Deshalb benötigt diese Bank Behandlung auf allen Ebenen! Nur, wer verordnet diese?

  2. Ich frage mich als Zweites, wie die Dame als Geschäftsleiterin eines „Büdelis“ mit CHF 30 mio Umsatz in den VR einer Bankengruppe kommt, deren Bilanzsumme 25% der UBS ausmacht.

  3. Ehrlich gesagt: Was soll’s?? Ist das ein Verbrechen? Das ist doch Sensationslüsternheit der Presse, nichts anderes. Nur noch peinlich wenn man die Blätter nur noch mit solchem Stuss füllen kann.

  4. Zwei Tage später ist auch „die Redaktion dieser Zeitung“ von der Werdstrasse aufgewacht:
    https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standardvertrauen-zerstoert-raiffeisen-will-dass-gisel-vorzeitig-den-chefstuhl-raeumt-raiffeisen-will-interne-strukturen-reformieren/story/30641420
    Vermutlich hat sich die Speerspitze des Investigativjournalismus erst das OK von Raiffeisen holen müssen („Nein, nein, wir inserieren immer noch weiter bei Ihnen, Sie dürfen das ruhig schreiben, wir mögen den PG nämlich auch nicht mehr so schampar“).

  5. Schon noch auffällig, dass das biedere Städtchen St.Gallen (Raiffeisen CH sei „Dank“!) derart notorische Schürzenjäger wie den Pierin V. und den Patrik G. hervorzubringen vermochten. Offenbar ist es denen allmählich dermassen wohl geworden, dass sie ständig auf der Suche nach einem standesgemässen „Zeitvertreib“ waren…

  6. Unglaubliche Führungsschwäche des Raiffeisen VR. Die sofortige Entlassung aller Versager ist überfällig. Und keine Angst: Der Laden läuft ohne diese Hochflieger besser als zuvor. Die Machtstrukturen der Raiffeisen sollten gründlich überarbeitet werden und weitere personelle Konsequenzen müssen folgen. Dieser Reinigungsprozess muss aber intern erfolgen und dies muss schnell und schonungslos geschehen. Als Raiffeisen-Genossenschafter komme ich mir vor wie als Bürger einer Bananenrepublik.

  7. Zukunft

    Für einmal dürfte Raiffeisen Schweiz sogar dankbar für den Artikel sein, weil er extrem von den aktuellen Problemen ablenkt z.B. die praktischen Demokratiedefizite und die anstehende Delegiertenversammlung: die alte Garde sorgt für eine Neuwahl von leider!! Gleichgesinnten und somit Kontinuität. Das Wahlverfahren ist nicht öffentlich. Gute Voraussetzungen für die Decharche und die Wahl von Lachapelle.

  8. Herr Gantenbein, Sie haben nun die allerletzte Chance verpasst, endlich einmal Charakterstärke und „Rücken“ zu zeigen. Spätestens gestern Montag hätten Sie Herrn Gisel subito, per Express mit einem Riesenknall rausspedieren müssen. Durch Ihre anhaltende, verantwortungslose Untätigkeit haben Sie bleibend zementiert, was man Ihnen schon seit etlichen Monaten unüberhörbar vorwirft: UNFÄHIGKEIT, NAIVITÄT und UNGLAUBLICHE FÜHRUNGSSCHWÄCHE… (Selbstverständlich bringen Sie bei weitem nicht einmal das Rüstzeug für ein „gewöhnliches“ VR-Mitglied mit!)

  9. All diese zu Recht empörten Kommentare nützen leider wenig, so lange man nicht versteht, was das für Typen sind. wenn man sich mit der Typologie von Zerstörer befasst, weiss man was abgeht. Und von denen gibt es in den Chefetagen und Parteigremien haufenweise, eine riesige Liste liesse sich ohne Mühe aufstellen. Viele haben schon riesige Schädeen angerichtet, andere sind noch dabei.

  10. Nana, jetzt lasst aber gut sein. Alles natürlich. Bei dieser Spezies folgt eben der Geschlechtstrieb der Geltungssucht. Geile Siech! Bin richtig neidisch. Das hab ich mein Leben lang versucht, aber nicht zustande gebracht.

    • @Rückbauer
      Denke ich auch, ein Nebeneffekt von extremen Ehrgeiz, den ich selber aber nicht teile.

  11. Woher kommt den diese künstliche Blondine, in einen solchen VR?
    HSG-Tante, Grosskundin (wie bei Thiams Papa, der Rohstoff-König und Präsident), oder Tochter von Beruf?
    Egal, Hauptsache beide vie Zaster, für wenig Leistung. Irgendwie verdienen sie sich. Der Vinzens war ja auch hinter jedem Rock hergejagt, denn arbeiten mussten ja andere, die keine Zeit zum Röckejagen hatten.
    Wetten, er hat den Pilot gespielt, um.sie zu beeindrucken? Peinlich… never f… the office, diletants!

  12. „..Offiziell will Gisel bis Ende Jahr bleiben. Derzeit verhandeln die Anwälte der Raiffeisen Schweiz und die Rechtsvertreter von Noch-CEO Gisel dessen Abgangs-Modalitäten..“

    Verhandeln???
    Was gibt’s da noch zu „verhandeln“? Gisel wurde damals als CEO eingesetzt, bestätigt und jetzt (endlich!!) wird er eben nicht mehr gewählt, Punkt. Erwartet Gisel etwa noch einen „goldenen Falschirm“ oder paar Millionen für sein sehr teures Hobby Privatfliegerei?

    Über diese RAFFeisen kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln, über die eidg. FINMA ebenfalls:
    Seit bekannt wurde, dass eben diese Finma sich zu fürstlichen Essen und Reisli einladen lässt von Banken, die sie ja eigentlich kontrollieren muss, müsste, sollte,n (!!) gehört diese Behörde versenkt. Der Finanzminister SVP Ueli Maurer, der rein administrativ ja das Sagen dort hätte, hat Führungsanspruch längst verloren..

  13. Gisel sollte man sofort rauswerfen, ohne einen Rappen Abfindung. Das ist glaube ich unbestritten.
    Wichtiger aber ist, dass der Rest der Geschäftsleitung ebenfalls hochkant rausgeworfen wird.
    Poerschke, Auer, Burn, Brügger, Hodel, Ohlmensdahl, Schaub: Alles kleine Gisels.
    Und ASE-Lachappelle sollte sein Amt gar nie antreten!
    Die sollen meinetwegen im Gastrobereich weiter arbeiten. In der Finanzbranche haben die nichts mehr verloren.
    Was treibt hier eigentlich die Finma?

    • HSG Dal Santo (interne Blümchen-Revisoren) raportiert an den VR, da will man nicht in Ungnade fallen. Ich glaube der macht auf den Filialen einen auf good, nice guy, um die St. Galler Führungslosigkeit zu kaschieren.
      War ja schon bei Vontobel der Super Micro-Manager. Kein Wunder übernimmt Vontobel diese Schrott-Notenstein, LaRoche, Ex Wegelin Hinterwäldler Crap-Bank, zum überhöhten Preis. Gisel konnte sein Gesicht wahren, wäre der super Velo-Rennfahrer nicht über seinen eigenen Güngeltrieb gestolpert. Aber klar, bei Kaptain Jack (mit Flugi) reicht er bis zum Boden, da kanns auch mal ein Vaccuum in der Oberstube geben 😉

  14. Möchte nicht altklug wirken. Aber ich habe im Mai meine Geschäftsbeziehungen mit Raiffeisen aufgelöst, weil ich davon ausging, dass alles nur noch schlimmer wird. Und es wurde. Und es wird noch. Die Raiffeisengruppe muss jetzt kommissarisch von der Firma geführt werden. Alleine kommt sie nie mehr aus dem Sumpf.

  15. Sehr verehrte Damen und Herren

    Ich muss es gleich vorweg nehmen: Ich bin empört! Mein innerer Druck ist schon lange nicht mehr bei Hektopascal (hPa), sondern bei Gigapascal GPa). Wobei das Giga hier für einmal nicht für Gisel-Gantenbein steht!

    Es ist unerhört, wie Sie, Herr Hässig, und Ihre ganze IP-Sekte hier über unseren äusserts fähigen und geschätzten CEO, Herrn Dr. Gisel, herziehen.

    Selbstverständlich wusste Herr Dr. Gisel nichts, aber auch rein gar nichts. Wie sollte er denn als CEO auch wissen, dass Madame de la Serna etwas mit der Raiffeisen Schweiz zu tun haben könnte? Und sogar deren Verwaltungsrat angehört? Ich bitte Sie! Es ist doch nachgerade bekannt, dass Herr Dr. Gisel nichts weiss und den Rest schon lange vergessen hat.

    Hochachtungsvoll, Ihr P. Gantenbein, uVRP RCH

    PS: „VRP“ steht für VerwaltungsRatsPräsident. Das „u“ können Sie sich hoffentlich denken …

  16. Na ja, stellen wir doch mal die Gretchenfrage! Hat das Verhältnis vor oder nach Ihrem Rücktritt begonnen. Im ersten Fall wäre es wirklich einfach saudumm gewesen, im zweiten Fall der ganze Artikel eine Luftnummer!

  17. Und die Raiffeisen finanziert noch diesen Narzissmus jährlich mit CHF 2 Mio.:

    Zitat Bilanz: Auch drei Autos stehen in seiner Garage, unter anderem ein Porsche GT3 RS, ein Rennwagen, der auch für die ­Strasse zugelassen ist. Damit geht er auf die Rennstrecke, meist auf die Nürburgring-Nordschleife, wo er inzwischen über 1000 Runden, rund 22’000 Kilometer, abgespult hat.

    Zitat IP: Nach seinem Antritt als CEO im Herbst 2015 kokettierte Gisel in Interviews mit Extrem-Wettkämpfen, wofür er viel Zeit in Fitnessstudios verbringe.

    Zitat IP: Später wurde bekannt, dass Raiffeisen Gisels Flugstunden in dessen Privatmaschine finanzierte.

    Was erhalten jene die ein solches Treiben und Verhalten zulassen und eigentlich ahnden müssten ?

    • Sie profitieren auch natürlich, hoher Lohn, hohe Boni, Geschäftsauto womöglich, günstigere Finanzierung der Liegenschaft, gegenseitige Auftragsvergabe, … Eine Hand wäscht die andere!

  18. „Gisel habe sich von seiner alten Freundin getrennt, die bei Raiffeisen arbeitet.“

    Die Frau wird schwer beleidigt sein. Freundlicher wäre da „Ex-Freundin“ gewesen.

  19. supergeil. das ist ja nicht neu dass dieser verwaltungsrat nichts gewusst hat: auch von sodom und gomorra nichts oder wenn patrick ein fröilein da capo kennengelernt hat. jööööö. lachnummer total; die nummer drei im swiss banking ist ein narrenschiff. peinlich über peinlich; als ob die in der dritten primaklasse ausgemustert worden sind. liebe kunden; bitte wegen spass- und lachverletzungen anschnallen :):):):

  20. Diese Vetternwirtschaft mit Beziehungen hin und her auf oberster Stufe hört anscheinend überhaupt nicht mehr auf. Wird immer schlimmer bei Raiffeisen.

  21. Nette Geschichte! Gefällt mir!

    Der Gisel lässt nichts aus. Aber weil der ja von nichts etwas weiss, und zudem keinerlei Gespür oder Sensibilität für irgendetwas hat, kann man ihm auch keinen Strick drehen. Ich kenne ihn nur von Podiumsdiskussionen, aber von allen CEO, die ich persönlich kenne gehört er bestimmt zu jenen, die die dünnsten Brettchen bohren.

  22. Es ist eine Unverschämtheit, was hier abgeht. OR 337 gibt es genau für solche Fälle.
    Er kann ja dann versuchen, vor Arbeitsgericht zu klagen. Viel Glück.

  23. Raiffeisen, oder das Tollhaus am roten Platz. Der gute PG konnte sich nicht mal an die goldene Regel halten: Tauche nie deinen Füller in Firmentinte.

  24. Was überlegt sich dieser Mann?“, fragt eine Quelle (aus dem text).
    was hat sich diese frau damals überlegt???? frage ich mich als frau :-)…….

  25. Schön, endlich kommt auch dies zum Vorschein!
    Nur: Gisel und Vincenz sind eben nicht die einzigen Top-Mitglieder, die innerhalb von Raiffeisen (Neben-)Beziehungen pflegten. Meines Erachtens dürfte genau diese Tatsache dazu geführt haben, dass vieles unter den Tisch gekehrt wurde; man wird voneinander abhängig und hält sich die Treue.
    Lachhaft ist eigentlich nur, dass Raiffeisen derzeit immer noch zu Gisel hält und sogar noch über seine Abgangsmodalitäten (m.a.W. Abgangszahlung) diskutiert. Eine Lachnummer par ex­cel­lence!

  26. Die Addition vom monatlichen frei verfügbaren Bruttogegenwert der Arbeit, für eine willkürliche gewählte Periode ist schlicht und einfach Idiotie PUR!
    Im Geldkreislauf zirkuliert immer dasselbe Geldguthaben aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankeigengeschäften (verfassungswidrig wegen Wettbewerbsvorteil)!
    Würden die Journalisten, das Geldsystem verstehen, könnten sie die Sektenbrüder aus der Fakultät Ökonomie und SNB, welche immer noch straffrei die Betrugslehrmeinung verbreiten dürfen, wonach die Banken, Kundenguthaben für ihre Kreditvergaben und Eigengeschäfte verwenden, massregeln. Der Virus Zahler-Mythos ist die infizierte Folgeerscheinung dieser Betrugslehrmeinung!
    Dieser Betrug hat ein viel grössere Auswirkung auf die Menschheit, als die Spiele rund um Gisel!

  27. Weiss nicht was ihr alle habt: Das nenne ich enge Zusammenarbeit und reger Austausch zwischen operativer und strategischer Führung!

  28. Louis de Funès war ein begnadeter Schauspieler. Ein grosser der damaligen Zeit. Sie Hr. Gisel wären als Schauspieler ebenfalls eine Topadresse. Die Vielfalt der Rollen die sie spielen, einfach genial.
    Als Turmspringer/Autorennfahrer/Pilot und Triathlonathlet ist auf sportlichem Gebiet fast alles abgedeckt. In der Liebe haben sie auch einiges drauf und wahrscheinlich noch einige Pfeile im Köcher. Ach ja, bei Raiffeisen spielten sie zuletzt die Hauptrolle und konnten viele begeistern. Die paar wenigen Eskapaden gehören für einen Schauspieler einfach dazu. Aber wehe, wenn die Verführungskünste nicht mehr ziehen. Dann beginnt der Abstieg aus dem Olymp und für Raiffeisen endet hoffentlich die Tragödie.

  29. Es zeichnet sich immer noch deutlicher ab, was seit etlichen Monaten in St.Gallen überall gemunkelt wurde: Gisel konnte mit dem total überforderten, unfähigen Gantenbein tun und lassen, was er nur wollte… Umso rascher sollte jetzt der Rest-VR durchgreifen und Gisel definitiv hochkant rauswerfen!!!

  30. Ich fasse Herrn Gisels Aktivitäten zusammen: Flugstunden nehmen, mit dem eigenen Jet rumfliegen, im Hyatt in Zürich übernachten, Schäferstündchen, Kurz-Sitzungen zu IT-Fragen, Training im Fitness-Studio etc… wahrlich ein hartes Manager-Dasein

  31. Warum soll da etwas verhandelt werden? Sein Vertrag endet doch sowieso Ende Jahr. Das Gesetz würde eine fristlose Entlassung zulassen. Aber noch den November und Dezember zu bezahlen wird wohl nicht viel teurer sein als das ganze juristisch Gezankel nachher.

    Sobald seine Kündigungsfrist abgelaufen ist, sollte Raiffeisen Schweiz ihn belangen. Leider wird das nicht geschehen, denn dann müsste der Verwaltungsrat ja eingestehen, dass er völlig versagt hat (was er ja auch hat)!

    Aber eines hat uns die Geschichte gelernt: Wir brauchen ein überarbeitetes Gesellschaftsrecht, welches versagende Verwaltlngsräte in die Pflicht nehmen und büssen und verurteilen kann, wie das in anderen Ländern wie USA und England der Fall ist. Dann werden die Verwaltunsräge darüber nachdenken, ob sie nur essen und trinken wollen an der Versammlung, oder sich eben auch mit der Materie befassen wollen.

  32. Also wenn ihm der VR Flugstunden bewilligt,
    dann macht das ohne Geliebte keinen Sinn.
    Er kann doch nichts dafür dass die Schöne zufällig
    noch VR war. VR zu sein gehört doch zu den Menschenrechten, odrrrr?

  33. Überschrift der Aargauer Zeitung vom 29.03.2018:

    „Liebespaare bei Raiffeisen gaben zu reden – jetzt kappt Chef Gisel seine Beziehung“.

    Soviel also dazu.

  34. Das alte Rom war im Vergleich zum Raiffeisenhaufen ein Vorbild an Tugendhaftigkeit und Good Governance.

    Und diese Bank soll sogar systemrelevant
    sein ?

    Gnade Dir, oh Helvetia.

  35. Ich weiss nicht, wie Gisel tickt. Aber wenn er tickt, dann ist’s eine Zeitbombe. Das wusste schon Emil.

    Also: GISEL RAUS! NULL-KOMMA-SOFORT!

  36. Ceo bei Jean wie bitte? Eindeutig eine echte sachverständige Highflyering… ich bin mir sicher sie ist nicht wegen der Quote VR geworden. Und sie hat ihren Sachverstand sowie die in dieser Position notwendige Menschenkenntnis unter Beweis gestellt. Lol…

  37. „…Derzeit verhandeln die Anwälte der Raiffeisen Schweiz und die Rechtsvertreter von Noch-CEO Gisel dessen Abgangs-Modalitäten, sagt eine Quelle….

    ABER HALLO! Was für eine Abgangsentschädigung? Das Bürchschen sollte eher der Raiffeisen eine Entschädigung bezahlen! Einmal mehr zeigt sich wie naiv die „Schweizer Wirtschaft“ ist. Den Oberen wird gegeben, selbst wenn sie noch unfähig sind. Der einfache Mitarbeiter wird auf die Strasse gestellt und das war’s!

  38. Artikel in Finews v. 22.8.18 Ueberschrift: “Ich bin voll im Saft“ lässt für die Zukunft noch einiges erwarten. Wer kennt das Pflichtenheft von Hr. Gisel?

  39. Sensationell dumm – Gysel gehört schon lange gefeuert. Ich würde die Rechtsabteilung instruieren zu studieren, wie man die claw-back Klausel einsetzen kann um möglichst viel von den 40 Mio von diesem unnützen Manager wieder zurück zu holen.

  40. Hr. Gisel steht für Unfähigkeit und Inkompetenz. Das ist meine subjektive Wahrnehmung und hat nur mit dem Business zu tun. Diese Ansicht ist keine neue Erkenntnis.

    • er nicht. Auch Regel Nr. 2 ist ihm offensichtlich unbekannt:

      „If it floats, FLIES or f…., don’t buy – just rent!“

      Aber bei Bruchpilot Gisel erstaunt das nicht.

  41. Es ist tragisch, dass der Vincenz-Ziehsohn Gisel noch viele weitere Monate nach dem Platzen des Vincenz-Skandals bei Raiffeisen CH weiterwursteln konnte. Das war nur möglich, weil der VR mit irgendwelchen unfähigen Marionetten besetzt war!

    • @Eine Schande: Ja, ein absoluter Skandal. Dass ist wohl nicht ein VR, sondern ein SSR (Schlemmer- und Saufrat). Darum dauern die Sitzungen nur 15 Minuten, denn dann muss man eben in den Esssaal!

  42. mir wurde schon öfter gesagt, dass in der Zentrale dort Zustände wie im Tierreich herrschen. Und weil viele nur so denken, kommt fast niemand mehr zum schaffen.

  43. Zuerst mal zu Laurence de la Serna: nicht mehr ganz taufrisch, aber immer noch eine gute Partie. Etwas unverständlich, dass sie was mit einem Loser wie Gisel macht, aber schliesslich machte dies auch Madonna oder Heide Klum mit ihrem Fitness Trainer.

    Und zu Gisel selbst: zur Lachnummer verkommen. Wir werden ihn schon bald in der Ü60-Ausgabe von Ninja Warrior Switzerland sehen, wo er sich mit ein paar Ex-Bodybuildern messen kann (bitte, bitte, zieh dir zumindest ein Muscle-Shirt an!).

    Und zuletzt noch was zu Marcel du Pont: Er schrieb am 22.9.2016: „Gerade erst letzte Woche hatte ich Kanye West in die Schweiz eingeladen und ihn mit zu Herzog & de Meuron geschleppt. Ich hab ihm eingeredet, dass er eine eigene Möbel Linie lancieren soll, und das am besten via „aussergewöhnlicher“ Zusammenarbeit mit einem renommierten Namen. Davon lesen werdet Ihr erst in Wochen oder Monaten – dann, wenn der Profit Zug längst abgefahren ist.“
    Und was konnte man jetzt, vor kurzem, in allen Zeitungen lesen? „Rap-Superstar Kanye West träumt von einer «Zukunft, die in den Büros von Herzog & de Meuron entworfen» “ oder „Rapper Kanye West (41) zieht es immer wieder in die Schweiz. Der Ehemann von Reality-Star Kim Kardashian (38) hält sich derzeit in Basel auf, wie ein Selfie mit dem Schweizer Star-Architekten Jacques Herzog (Herzog & de Meuron) zeigt. «Herr West ist zur Zeit in Basel und hat unserem Office einen Besuch abgestattet», „

    • @g.isel
      ihnen reicht es, dass ein artikel das wort „frau“ enthält um ihre textbausteine abzusetzen.
      selbstmitleidige männer sind doch alle so…..

    • Was ist denn das für ein Ton!!! Anstand hat noch niemandem geschadet. Also achte bitte auf Deine Wortwahl!!
      Männer sind kein Deut besser!!

    • @g.isela. Ich weiss, Frauen hören das nicht gerne, vorallem diejenigen, die sich durch meine Worte ertappt fühlen. Natürlich gilt das nicht für alle aber auf die jungen Assistentinnen muss man schon aufpassen, denn die verwechseln den Arbeitsplatz gerne mal mit einer Partnerbörse. Ist ja menschlich. Kenne selber solche Frauen – leider – die wirklich gar nichts im Kopf haben, als den angestrebten Luxus und die Männer, die ihn finanzieren sollen. Und von denen gibt es sehr viele bei uns.
      und zur @FraumitAbitionen: Die Männer nehmen sich natürlich diese jungen Frauen, weil die durch etwas Geld massiv beeinflussbar sind. Kenne genügend Herren, die das am Paradeplatz genau so tun. WErden die Damen zu fordernd, landen sie wieder auf der Strasse. Also, alles gut.

  44. Was gibt es da noch über Abgangskonditionen zu verhandeln?? Wenn die Vorwürfe sich als wahr bestätigen ist m.E. eine sofortige Entlassung mit Schadenersatz wegen vorsätzlichem Vertrauens- und Rechtsmissbrauch die einzig richtige Konsequenz.
    Unglaublich wie bei der RB jeder schaltet und waltet als wäre es eine Privatangelegenheit! …und was kommt als nächstes ?!

  45. Was muss eigentlich Gisel noch alles anstellen, bis auch der Dümmste aller Verwaltungsräte der Raiffeisen „den Braten schmeckt“. Dieser Mann gehört schon lange mit Schimpf und Schande fristlos entlassen; Verfehlungen dazu gibt es zu Hauf! Macht endlich etwas und zwar gründlich! Mistet den „Saustall“ aus, inkl. aller Gisel Groupies!

  46. Was dem FINMA-„Chef“ Branson recht ist,

    (( https://insideparadeplatz.ch/2017/04/06/finma-chef-branson-der-casanova-im-betriebe/ ))

    darf dem guten Patrik Gisel wohl billig sein; oder doch nicht?

    PS: Ein neuer VRP bzw. CEO könnte ohne grossen Nachteil auch erst in einigen Jahren gewählt werden, weil die lokalen Raiffeisenbanken ganz gut ohne auskommen. Die letzten Jahre mit den Nullnummern GiGa, Rüegg-Stürm, „lovely Rita“ zeigten dies.

  47. Wäre die Angelegenheit nicht dermassen ernst und vorbelastet, könnte man darüber lachen. So aber muss man sich fragen, was im Kopf des Patrik Gisel eigentlich vorgeht. Sollte der VR von Raiffeisen dieses Verhalten durchwinken, verstehe ich die Welt nicht mehr. Eine belastbare Vertrauensbasis zwischen operativer und strategischer Führung sieht anders aus…

  48. In anderen Laendern waere Gisel schon laengst bedrängt. Die Liebelei mit Laurence ist hingegen im Verhaaltnis zum ganzen Rest seines Suendenregisters irrelevant.

  49. Abgangs-Modalitäten für Gisel?
    Der Typ gehört sofort auf die Strasse gestellt, ohne weitere Entschädigungen.
    Gisel (und sein Vorgänger) gelten als bestes Beispiel, die CH-Bankenbranche noch tiefer in den Abgrund zu ziehen.
    Das kommt beim Normalverdiener seeehr schlecht an.

    • @Hubertus: Ich bin auch ihrer Meinung und somit sollte Artikel 337 OR angewandt warden: Eine fristlose Kündigung ist nur aus wichtigem Grund zulässig. Ein wichtiger Grund ist dann gegeben, wenn dem Kündigenden die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nach Treu und Glauben nicht mehr zugemutet werden kann.

  50. Also diese Laurence ist ja wirklich hübsch. Endlich hat ein Mann die Gelegenheit sich seinen Bonus zu verdienen.

    Was ist das bloss für ein Saftladen?!

  51. Nun ist es am Verwaltungsrat, dass Gisel PER SOFORT nicht mehr länger allen eiskalt auf der Nase herumtanzen kann!

    • Raus mit dem Mann! Er passt wirklich zu Vincenz und dessen Führungskultur:
      Kein Gespür für Governance und öffentlichen Anstand.
      Gibt ev. die Gelegenheit zur Ueberprüfung, ob man den Mann ohne Abgangs-Bonus in die Wüste schicken kann. Oder ev. mit dem Handgeld für einen Kurs in Corporate Governance?

    • @Tollhaus Raiffeisen CH: Angeblich stört es den Verwaltungsrat nicht, dass Gisel ihnen eiskalt auf der Nase herumtanzt. Denn wenn es sie stören würde, dann ware Gisel schon lange nicht mehr da! Ist ja eigentlich logisch!

      Warum sich der Verwaltungsrat eiskalt auf der Nase rumtanzen lässt, ist einfach zu erklären: Sie haben nicht den Mut sich gegen ihren Untergebenen (!!) zu wehren! Somit ist dieser Verwaltungsrat eine reine Alibi-Truppe die nicht fähig ist, ihre Aufgaben wahr zu nehmen!

      Dass dieser Verwatlungsrat für das permanennte Versagen und Missachtung seiner Aufsichtspflichten noch Geld bekommt ist ein weiterer Skandal!

      Und die Delegierten, die lassen sich von St. Gallen einschüchtern anstatt auch ihre Verantwortung wahr zu nehmen.

      Fazit: Totales Versagen auf allen Ebenen!

      Denn nur das hat ermöglicht, was passiert ist!

  52. Bei der Raiffeisen hat es eine lange Tradition, dass Mitarbeiter das Bett mit dem Chef teilen. Warum wird diese (noch nicht so alte) Raiffeisen-Tradition allgemein akzeptiert, aber bei der Stufe GL/VR in Frage gestellt?
    Ich verstehe die Aufregung nicht.

    • Hallo Max,

      Sehr gut. Wir müssen die alten Traditionnen pflegen. Wie, zum Beispiel, die Neutralität.

      Kiki,
      PS. Es ist noch besser, wenn die Tradition Aubade trägt.

  53. Gisel muss sofort entfernt werden.
    Aber vergessen wir nicht die „2. Ebene“: Auer, Poerschke, Burn, Brügger: Alle kommen aus diesem Gisel-Vincenz Kuchen. Und bei den Bereichsleitern sieht es nicht besser aus.

  54. Das wäre DIE Chance für den überforderten Gantenbein, sich mittels sofortigem Rauswurf von Gisel noch ein Notprofil zu geben…

    • weshalb denn ein (temporäres) „notprofil geben? er erhält ja seine apanage gleichwohl und die HSG bezahlt ihn auch noch, so what? ist eh alles bald geschichte und interessiert niemanden, da 2/3 der Schweizer davon nichts wissen und sich die kundenabgänge bei der RB im promille bereich halten. das ist courant normal in der ehrenwerten CH.

    • @rk: Wofür bezahlt die HSG den Gantenbein? Affiliert ist er jedenfalls mit der Uni Basel.

    • Gantenbein erteilt Vorlesungen an der HSG. Qualität ist mässig. Es gibt aber wesentlich Schlimmeres (u.a. Rüegg-Stürm).

  55. Der polyamore Patrick Gisel scheint – gleich seinem Ziehvater – stark von seiner Libido gesteuert. Irgendwie vermisse ich bei besagtem Protagonisten eine Lernkurve, obwohl ich ihm privat natürlich nur das Beste wünsche – eine neue und erfüllende Liebesbeziehung inklusive. Nur auf der operativen Brücke von Raiffeisen hat er inzwischen definitiv nichts mehr verloren.

  56. Wiederholung der monatelangen Forderung: Heute innert Stunden Gisel fristlos feuern; der hat schon längst bei Raiffeisen CH gar nix mehr verloren!

  57. Da muss jetzt endlich einer diesen Saustall ausmisten und den Sumpf trocken legen. Lachappelle ist mit seiner dubiosen Vergangenheit sicher nicht der Richtige dafür.

    Aber sollte diese Geschichte wahr sein, dann müsste Gisel wirklich per sofort abgesetz werden.

    Am besten reaktiviert man wieder einmal Oswald Grübel der hier aufräumen kann. Ich denke, dass er dies in eins bis zwei Jahren schafft und dann an neue Leute übergeben kann.

  58. Ich glaub dem Gisel kein Wort!
    Der wechselt permanent die Story! Erst war er der beste und engste Freund von Vincenz! Dann war er plötzlich nicht mehr befreundet! Erst wusste er alles zu Raiffeisen – dann hat er keine Ahnung mehr!
    Wie ein Aal schlängelt sich dieser Mann durch das Leben!
    Raus, fristlos! Keinen Rappen Bonus!
    Ich werde jede Firma boykottieren, wo der je wieder auftaucht!