Panik total: Gisel köpft Raiffeisen-Präsident

CEO des schlingernden Imperiums erzwingt Sofort-Absetzung des VR-Oberhaupts – Der wusste nichts, Gisel praktisch alles.

Patrik Gisel, 55, verrät alle, um an der Macht zu bleiben. Nachdem der CEO der Raiffeisen letzte Woche seinen Ziehvater Pierin Vincenz fallenliess, köpft er jetzt den aktuellen Präsidenten.

Johannes Rüegg-Stürm, ein unscheinbarer Mann, ist weg, wie der Tages-Anzeiger heute meldet. Patrik Gisel hat Rüegg-Stürm erfolgreich das Messer in den Rücken gerammt.

Anfang Woche sorgte Gisel im Verwaltungsrat der Raiffeisen dafür, dass Rüegg-Stürm fällt. Sogleich bekamen die Räte kalte Füsse, aus Angst, die Bombe würde auch sie mitreissen.

Rita Fuhrer, Ex-Krankenkassenfrau, Edgar Wolhauser, BDO Revisor, und Professor Franco Taisch, der sich von seiner Uni als Institutsleiter „in gegenseitigem Einverständnis“ getrennt hat, opferten panikartig ihren Präsidenten.

Der Raiffeisen-Krimi wird zum Thriller. In Sankt-Gallen kommt ein Drama Shakespearscher Dimension zum Vorschein.

Im Zentrum stehen zwei Leute: Pierin Vincenz und Patrik Gisel. Vincenz der Draufgänger, jetzt in U-Haft. Gisel wiselflinker Karrierist im hochgetunten Porsche und eigenen Privat-Flugi.

Vincenz und Gisel stehen für Raiffeisen 1999 bis 2018. Zwei Jahrzehntelang konnten die beiden operativen Spitzenleute nach Belieben profitieren – ohne Grenzen, ohne Scham.

Der Verwaltungsrat war nur Staffage. Franz Marty, ein Ex-Polit-Kassenwart des Kantons Schwyz, winkte bei ersten Betrugshinweisen auf Vincenz ein Pseudo-Gutachten von Peter Forstmoser durch.

Nachfolger Johannes Rüegg-Stürm, der ab 2011 formell die Oberverantwortung trug, agierte hilflos angesichts des asymmetrischen Machtverhältnisses.

Rüegg-Stürm wollte die Raiffeisen im 50-Prozent-Mandat lenken. Auch mit 100 Prozent wäre der HSG-Professor auf verlorenem Posten gestanden.

Das Sagen hatten und haben in der St. Galler Zentrale der Nummer 3 des helvetischen Finanzplatzes einzig und allein die operativen Chefs in der Geschäftsleitung.

Sprich der CEO. Patrik Gisel.

Gisel ist der Mann, um den es geht. Die Figur, die im Zentrum eines der grössten Wirtschaftsskandale der Schweizer Wirtschaft steht.

Chiasso reloaded, Ausgabe 2018. In den 1970ern hatte die Kreditanstalt, heute CS, im Tessin Milliardenverluste wegen Betrugs erlitten.

Bei Raiffeisen geht es um Kriminalität in der obersten Chefetage eines der angesehensten Unternehmen des Landes.

In Echtzeit fällt diese Kulisse in sich zusammen. Die Folgen des Kollapses einer Vorzeige-Institution mit 2 Millionen Schweizer Genossenschafter sind unabsehbar.

Der vermutete Betrug ganz oben zieht Kreise. Patrik Gisel war nah dran. Er verkehrte in teuren Restaurants für Meetings mit Vincenz und drei weiteren kriminell Verdächtigten, um zu feiern und zu dinieren.

Am 3. Juli 2014 sassen Gisel und Vincenz mit heute umstrittenen Figuren in einem St. Galler Gastrohaus. Die Runde liess sich gegenseitig hochleben.

Grund der ausgelassen Stimmung war der vermeintliche Erfolg mit Investnet, einem Private Equity-Vehikel, das im Zentrum der Zürcher Strafermittlungen steht, die seit einer Woche auf Hochtouren laufen.

Mit am Tisch sassen Peter Wüst, ein Ex-Valora-Chef, und Andreas Etter, ein Ostschweizer Unternehmer. Sie waren die ursprünglichen Gründer der Investnet.

Und dann war da noch ein Dritter, der bis vor kurzem kaum bekannt war. Sein Name: Beat Stocker. Seine Funktion: für Pierin Deals einfädeln.

Stocker ist die entscheidende Hinterzimmerfigur im ganzen Drama. Gleich wie Vincenz sitzt auch der Berner seit nunmehr 9 Tagen in einer Mini-Einzelzelle.

Stocker am Tisch mit Patrik Gisel, und das im Sommer 2014: Aus heutiger Sicht wird das lustige Stelldichein vor bald 4 Jahren zur schweren Hypothek für den grossen Raiffeisen-CEO.

Stocker gründete über einen ebenfalls beschuldigten Zürcher Anwalt ein geheimes Beteiligungs-Vehikel in Zug.

Er nahm Pierin Vincenz mit an Bord, gemeinsam beteiligten sich die Freunde vorab an Firmen, die sie später im Namen und mit dem Geld ihrer Auftraggeber Raiffeisen und Aduno erwarben.

Stocker war im geheimen Setup die ganze Zeit über der versteckte Mann, der die Strippen zog und die gefährliche Operation orchestrierte.

Dass sich Gisel mit Stocker Mitte 2014 gemeinsam und erst noch in aller Öffentlichkeit zeigte, ist mit dem heutigen Wissensstand heller Wahnsinn.

Damals liessen die mutmasslichen Verschwörer wenig Vorsicht walten. Sie dachten, sie würden nie entdeckt werden.

Was Gisel von Stockers Rolle genau wusste, muss sich weisen. Sicher ist, dass Stocker dabei war, als es beim Essen um ein einziges Thema ging.

Die Partnerschaft namens Investnet.

Die Beteiligungsgesellschaft der beiden Unternehmer Etter und Wüst war im Frühling 2012 eine Verbindung mit der grossen Raiffeisen eingegangen.

Die Bank versprach 100 Millionen Kapital für Investments in helvetische Startups, die Ostschweizer Gründer übernahmen die Umsetzung.

Das führte zu einem 60 Prozent Anteil von Raiffeisen an der vergrösserten Investnet und 40 Prozent für die beiden Minderheitsaktionäre.

Hinter den zwei stand noch Stocker. Er war The Hidden Third Man der Investnet.

Wusste dies Pierin Vincenz? Wusste es Patrik Gisel?

Das klären die Zürcher Kriminalermittler ab, genau deshalb behalten sie Vincenz und Stocker in Untersuchungshaft – in getrennt liegenden Gebäuden.

Wenn Vincenz und allenfalls sogar Patrik Gisel im Bild darüber waren, dass Beat Stocker – ein langjähriger Intimus von Vincenz, der Aduno und der Raiffeisen – geheimer Investnet-Aktionär war:

Dann läge eine Verschwörung zum Nachteil der Raiffeisen-Genossenschafter vor.

Das ist der Kern. Darum geht es im Fall Raiffeisen und Vincenz.

Und hier also ist mitten drin der heutige grosse Chef der dritten Kraft im Bankenland, Patrik Gisel. Er versucht, sich durch Vatermord und Präsidenten-Abschuss aus der Umklammerung zu befreien.

Als Vincenz und die Investnet-Unternehmer Wüst und Etter im Frühling 2012 ihren Deal zimmerten, wurde ein Aktionärsbindungsvertrag zwischen der Raiffeisen und Wüst/Etter unterzeichnet.

Man weiss, wer ihn auf Seiten der Raiffeisen mitunterschrieben hat. Niemand anders als Patrik Gisel.

Damit erreicht der Skandal direkt den Big Boss einer systemrelevanten Bank, die im Hypothekenmarkt die Nummer 1 ist und die bei Problemen das Land erschüttern könnte.

Das soll unbedingt vermieden werden. Deshalb wurde Präsident Rüegg-Stürm geopfert. Mit solch einer Sündenbock-Rolle wollen die Finanzmarktaufsicht Finma und Patrik Gisel den Flächenbrand bei der Raiffeisen stoppen.

Das Vorhaben könnte scheitern. Zu tief ist Patrik Gisel ins Kernstück des Skandals namens Investnet verstrickt.

Gisel wurde der erste Präsident der neuen Investnet, als die Raiffeisen im 2012 diese mehrheitlich übernahm. Er blieb dies bis 2015, als er Nachfolger von Vincenz als CEO der Raiffeisen wurde.

In dieser Zeit kam es zur Planänderung bei der Investnet. War beim Deal im 2012 die Abmachung, dass die Minderheitsaktionäre ab 2017 oder 2018 ihre 40 Prozent an die Raiffeisen verkaufen könnten, so wurde dieser Exit im 2015 plötzlich beschleunigt.

Anfang 2015 kamen die Raiffeisen und die Investnet-Minderheitsaktionäre überein, bereits jetzt ihre 40 Prozent an die Genossenschaftsbank zu verkaufen – 3 Jahre früher als einst abgemacht.

Sofort floss Geld. Viel Geld.

In insgesamt 4 Tranchen, davon zwei feste und zwei variable, würden über 30 bis maximal 100 Millionen Franken von der Raiffeisen für die noch fehlenden 40 Prozent der Investnet überwiesen.

100 Millionen für was? Welchen Wert hatte die Investnet für die Raiffeisen? Wie toll war diese Investnet?

Von Frühling bis Sommer 2015 überwies die Raiffeisen die ersten zwei Tranchen zu je 20 Millionen, total rund 40 Millionen. Der Rest würde später erfolgen und wäre in der Höhe abhängig vom zukünftigen Erfolg der Investnet.

Die Raiffeisen-Finanzabteilung unter Führung von Finanzchef Marcel Zoller, der zum engsten Kreis von Vincenz und Gisel zählt, schickte die 40 Millionen auf Konten der Investnet-Minderheitsaktionäre Wüst und Etter.

Von dort ging die Verteilaktion sogleich weiter. Wüst und Etter überwiesen je einen Drittel der von Raiffeisen erhaltenen Millionen an Beat Stocker; ihren Hidden Third Man.

Und Stocker? Der sendete wenige Tage nach Zahlungseingang jeweils Millionen an Pierin Vincenz, insgesamt laut einer Quelle 5,8 Millionen.

Genau die Hälfte dessen, was er, Stocker, kurz zuvor selbst von seinen Investnet-Partnern überwiesen erhalten hatte.

All diese Zahlungen sind vor anderthalb Jahren hier im Detail beschrieben worden. Der Bericht führte bei der Raiffeisen und der Aduno, die mit anderen Vincenz- und Stocker-Firmen belastet ist, zu Panik.

Der damals erst kurz bei Aduno aktive Pascal Niquille von der Zuger Kantonalbank stellte im VR der Aduno kritische Fragen.

Niquille hatte einen schweren Stand. Pierin Vincenz sass immer noch auf dem Präsidentenstuhl, obwohl er bei der Raiffeisen schon seit einem Jahr weg war.

Schliesslich wurde Niquille grünes Licht gegeben, ein früheres Gutachten aus der Feder des bekannten Professors Peter Forstmoser zu studieren.

Forstmoser hatte dieses im 2009 im Auftrag von Pierin Vincenz verfasst. Es ging um einen damals schon verdächtigen Vorab-Deal von Vincenz mithilfe von Stocker rund um die kleine Firma Commtrain.

Niquille fuhr im Herbst 2016, also wenige Wochen nach dem Artikel vom Juli auf dieser Seite, nach St. Gallen in die Zentrale der Raiffeisen.

Dort führte man ihn in ein abgeschottetes Zimmer und legte ihm den über 100 Seiten schweren Forstmoser-Bericht hin.

Kopieren verboten. Zeit zum Studium: 1 Stunde.

Und zwar überwacht. Roland Schaub, Ex-Rechtschef der Raiffeisen und heute Spezialvertrauter von Gisel, schaute Niquille die ganze Zeit über die Schulter.

Niquille konzentrierte sich aufs Summary von Forstmoser. Dieses sprach Vincenz trotz eklatanten Verstössen gegen gute Unternehmensleitung frei.

Grund: Es sei kein Schaden für die Aktionäre der Aduno entstanden, allen voran die Raiffeisen, die 25 Prozent am Gemeinschaftswerk hält.

Niquille zottelte wieder ab. Warum Vincenz bei Forstmoser, den er gut kannte, erst zwei Jahre nach dem privaten Fischzug mit der Commtrain ein Gutachten bestellte, blieb ungeklärt.

Wenn man es ernst meint mit einem Gutachten, dann lässt man dieses sofort erstellen – und zwar durch die involvierte Firma selbst, sprich die Aduno.

Hier aber bezahlte die Raiffeisen die Arbeit von Professor Forstmoser, der bei der Zürcher Nobelkanzlei Niederer Kraft & Frey zuoberst steht; diese gerät ihrerseits immer tiefer in den Strudel.

Ende 2016, also ein halbes Jahr, nachdem die Vorab-Deals von Vincenz und Stocker an die Öffentlichkeit gelangt waren, schlossen Niquille und Gisel das Dossier, wie die SonntagsZeitung letzte Woche berichtete.

Der Fall war erledigt.

Dachten die Verantwortlichen. Dann erschien hier im August 2017 ein nächster Artikel über Vincenz-Stocker, worauf diese mit Hilfe von Niederer Kraft & Frey am Handelsgericht Zürich eine superprovisorische Löschung erwirkten.

Der Maulkorb der höchsten Richter half nichts. Im November ging die Vincenz-Sprengladung hoch.

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146 Kommentare zu “Panik total: Gisel köpft Raiffeisen-Präsident

  1. Das Vorgehen der Akteure erinnert an den BVK-Skandal. Dort wurden die Versicherten der Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich und der Kanton Zürich geschädigt.
    Der Fall Raiffeisen tangiert jeden Genossenschafter; Substanzabfluss ohne Gegenwert (mutmasslich).

    Gruss und Dank von einem Genossenschafter…

  2. Vor Investnet war Dynapartners… auch das sollte man sich mal anschauen.

    Jedes Investment verlor in kurzer Zeit erheblich an Wert trotzdem wurde permanent Kapital nachgeschossen.

    Tönt ähnlich…

  3. Wie sich Gisel benimmt ist richtig widerlich. Gestern an der miserablen PK, bei der Gantenbein langatmig und immer wieder ins Sottern geratend versuchte, Gisel aus dem Kreuzfeuer zu nehmen, den bisherigen VRP zu loben und alles schön zu reden, machte Gisel nichts anderes als ab und zu still und leise mitzunicken. Wie ein Plastik-Dackel in der hinteren Hutablage eines alten Autos. Und so einer ist CEO der drittgrössten Bank. Wenn der Ziehsohn Gisel in all den Jahren unter Vincenz nichts bemerkt hat, ist er schon allein deshalb nicht mehr tragbar. Er war wohl zu sehr damit beschäftigt, sich die Karriereleiter hoch zu lecken. Und nun versucht er, sich am Stuhl fest zu lecken. Widerlich!

    • Und wir dämlichen Genossenschafter mussten immer wieder das Kapital der Landbänklein aufstocken. Ich habe selber drei Mal nachzahlen müssen… CHF 6000.
      Ein guter Teil der Gelder floss nach St. Gallen. Zum Teil offenbar in die Taschen der ehrenwerten Banker. Diese wurden geschützt durch nun vermutlich wertlose Gutachten. Und ja, es gilt immer noch die Unschuldsvermutung.

      Gruss aus dem Thurgau

  4. ……….Das Vorhaben könnte scheitern. Zu tief ist Patrik Gisel ins Kernstück des Skandals namens Investnet verstrickt.

    Wer Menschenkenntnisse hat liest im Gesicht von PG eine naive Bauernschlauheit – ohne die durchdachte Intelligenz – ist aber eine brauchbare Figur um in gewissen Vorgängen – sich als genialen Sieger zu sehen.

    • Jaja „Hugo“, der Name als Programm – was zeitigen denn Ihre fundierten Recherchen? Was genau möchten Sie anhand Ihrer herausragenden Kompetenz richtigstellen?

    • Haben Sie ein Problem damit, dass lichtempfindliche Stellen beleichtet werden?

    • …..„super guter“ Haudrauff-Journalismus?
      Na ja immerhin haben die Recken von IP (insbesondere Lukas Hässig) nicht ohne Risiko drauf gehauen. Die heilige Kuh Bankgeheimnis wird langsam zu einem Rindvieh, das ohne Hörner im Laufstall herum irrt. Und die Banker kommen mir vor wie Stallknechte, die den Zapfhahn an die Euter setzen um anschliessend für sich den Rahm abzuschöpfen. Dass diese Brüder die Raiffeisen Bank in den „Schorrengraben“ gerudert haben ist doch das Übel und nicht das Peitschenknallen von IP. Es ist doch höchste Zeit für etwas High noon lieber Herr Hugo. A propos Recherche, es ist bald Ostern, da können auch Sie ein paar Eier suchen mit der ausgeblasenen Stalllaterne notabene. –

  5. Der Forstenmoser was VR-Präsi von Leonteq. Raiffeisenbank ein grosser Aktionär von Leonteq. Vincenz damals CEO von Raiffeisen.
    Gisel seine Nr. 2 .
    Forstenmoser erstellt das Gutachten .

    Alles klar ???!!!!

    • Würde die Staatsanwaltschaft den Fall richtig behandeln, das Gefängnis auf dem Kasernenareal würde aus allen Nähten platzen!
      Und die Finma müsste eigentlich schon längst aktiv sein!
      Es ist ein bodenloser Skandal – man fühlt sich wie in einem korrupten Drittweltland!

    • Wow interessant. Aber wen wundern solche Geschäftspraktiken noch ernsthaft?

  6. Etter und Wüst, Gründer der Investnet – die Raiffeisenbank erklärte sich bereit, sagenhafte 100 Millionen Schweizer Franken in dieses Vehikel zu investieren.

    Geschäftszweck ? Beteiligung an „Startups“.

    Wieviele „Startups“ hatten Etter und Wüst bereits erfolgreich an die Börse gebracht ? welche hatten einen technologischen Quantensprung vollbracht ? welche einen Markt vollständig umgekrempelt ? welche wurden bereits mit Erfolg an Facebook, Amazon, Netflix, Google verkauft ?

    Antwort : Keine einzige Startup Gesellschaft.

    Und nun zur Vita der zwei „Startup“ TOP GURUS – denn nur zwei echte Gurus verdienen es, gleich 100 Kisten Franken zum Verbraten in doch sehr riskante „Startup“ Gesellschaften zu erhalten… Genossenschaftsgelder, wohlverstanden (Geld des Bauernvolches).

    TOP GURU 1 : Peter Wüst

    Generalist mit ausgesprochenen Stärken in der Strategieberatung und -umsetzung; er verfügt über grosse Erfahrung in der Erschliessung neuer Märkte und der Realisierung von Wachstums-Potenzialen. Er war erfolgreich tätig in Sanierungs- und Restrukturierungssituationen und führte zahlreiche Kauf- und Verkaufstransaktionen durch in den unterschiedlichsten Branchen (Konsumgüter, Pharma, Grosshandel, Detailhandel, Produktionsbetriebe, Medien).

    TOP GURU 2 : Andreas Etter

    Inhaber Andreas Etter Management, Verwaltungsrat mehrerer Unternehmen; war Head Client Experience Design bei der UBS, verfügt über zehn Jahre Beratungserfahrung, davon sieben Jahre bei McKinsey & Company, Zürich.

    Andreas Etter verfügt über eine langjährige Projekterfahrung in Europa und weltweit; er ist Experte für Marketing, Operations, IT und Finanz-Themen in der Automobil- und Hightech-Industrie sowie der Finanzdienstleistungsbranche. Er bringt breite Erfahrung mit in Strategieberatung und -umsetzung, Turnaround-Management, Nachfolgeregelung in mittelständischen Unternehmen sowie Begleitung von Merger & Acquisition (M&A)-Transaktionen (Sell-Side und Buy-Side) von der Vorbereitung (Ausschreibung, Due Diligence, Valuation) bis zur Nachbetreuung (Restrukturierung, Kostenmanagement, Post Merger Management).

    Quelle: http://www.investnet.net/ueber-uns/geschaeftsleitung.html

    Es kotzt mich an. Echt.

  7. Klassifikationssystem der Weltgesundheitsorganisation für narzistische Persönlichkeitsstörung. Sehen Sie selber zu welchem Ergebnis Sie kommen werden :

    Narzisstische Persönlichkeitsstörung

    A. Die allgemeinen Kriterien für eine Persönlichkeitsstörung (F60) müssen erfüllt sein.

    B. Mindestens fünf der folgenden Kriterien müssen vorhanden sein:

    1. hat ein grandioses Verständnis der eigenen Wichtigkeit (übertreibt etwa Leistungen und Talente, erwartet ohne entsprechende Leistungen als überlegen anerkannt zu werden)

    2. ist stark eingenommen von Phantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Brillanz, Schönheit oder idealer Liebe

    3. glaubt von sich, „besonders“ und einzigartig zu sein und nur von anderen besonderen oder hochgestellten Menschen (oder Institutionen) verstanden zu werden oder mit diesen verkehren zu müssen

    4. benötigt exzessive Bewunderung

    5. legt ein Anspruchsdenken an den Tag, d. h. hat übertriebene Erwartungen auf eine besonders günstige Behandlung oder automatisches Eingehen auf die eigenen Erwartungen

    6. ist in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch, d. h. zieht Nutzen aus anderen, um eigene Ziele zu erreichen

    7. zeigt einen Mangel an Empathie: ist nicht bereit, die Gefühle oder Bedürfnisse anderer zu erkennen/anzuerkennen oder sich mit ihnen zu identifizieren

    8. ist häufig neidisch auf andere oder glaubt, andere seien neidisch auf ihn

    9. zeigt arrogante, hochmütige Verhaltensweisen oder Ansichten

  8. Jammerschade ist das und ein Armutszeugnis für den Finanzplatz Schweiz. Jetzt tun wir alles, um genau dem vorzubeugen, was hier am Ende noch zelebriert wird. Genau diesen miesen und gaunerhaften Praktiken beugen wir nicht erst seit gestern vor, sondern schon seit Jahrzenten. Wir haben Gesetzte und internationale Massstäbe, welche genau diese Schurkenstücke unterbinden sollten. Wie gierig muss der Mensch sein, sich derart zu bereichern. Wie weit muss der Mensch gefallen sein, dass er glaubt, dass er nach solcher Bereicherung dieses Geld mit gutem Gewissen ausgeben kann. Wo und wie genau schaut sich dieser Mensch jeden Tag in den Spiegel. Mehr Worte erübrigen sich.

  9. Es geht verdammt nochmal nicht darum ob sie erwas wussten sondern was sie für diese Gagen hätten merken, fragen oder wissen sollen!!!!

  10. rüegg-stürm geht. stimmt so. den hat man in keiner phase seiner amtszeit gespürt. ich spreche nur aus erfahrung. weitere sind die konsequenz daraus; gell patrick 🙂

  11. Die Finma hat bei der SUPRA gezeigt, dass sie eine Interventionsequipe unterhält, die physisch tätig wird. Ich erwarte morgen früh eine Verkehrskontrolle bei der Parking-Einfahrt, welche Gisel die Schlüssel abnimmt und ihn den Porsche wenden lässt. Gleichzeitig betritt eine Frau mit Hut und Sonnenbrille durch den Hintereingang den Hauptsitz und veranlasst die Reception, die Geschäftsleitung zusammenzutrommeln: die neue Chefin mit einer Verfügung der Finma. So endet die Woche geordnet nach dem Tag der Frau.

  12. Wann hat da das letze mal ein „Spitzen-Banker“, also ein CEO/VR eines der grössten CH-Fianzinstituten, auch nur annähernd sich solchen Anschuldigen aussetzen müssen? (Scheiss „passiv“ ich weiss) …. Wuffli und Co. waren einfach „Dumm“, sich persönlich zu Bereichen, kam ja gar nicht in Frage, wieso auch, bei X Millionen Einkommen…

  13. Wo war hier die Interne Revision? Wie war deren Draht, formell und informell, zum VR?…dasselbe gilt für die Zusammenarbeit mit der externen Prüfstelle? Sehr bedenklich, dass solche Geschichten von investigativen Journalisten, d.h. Inside Paradeplatz auf den Tisch gebracht werden müssen….und die Finma?

  14. L.H. Vorschlag: Wenn dieser Kriminalroman beendet ist, nehmen Sie bitte die Fakultät Ökonomie du die Zentralbank unter die Lupe.
    Die Betrügereien als Auswirkungen des völlig falsch gelehrten Geldsystems der Fakultät Ökonomie (Steuer- und Sozialzahler-Mythos) und der Diebstahl von Volkseinkommen als Geschenk an die Privat – Aktionäre der Zentralbank, hat ein viel höheres Ausmass für eine ganze Gesellschaft als die laufende Gier Story?

  15. Lukas Hässig!
    Wieso nennen Sie nur die Symptome und nicht die Ursache?
    Wenn man sein eigenes Haus mit viel teuer Kunst ungesichert offen stehen lässt, so lädt man eben Diebe ein?
    Die Ursache der Raiffeisenkriminalgeschichte liegt demnach einige Jahre zurück. Das statutarische Verbot von Eigengeschäften, welche die Delegierten anlässlich der GV um die Jahrtausendwende bestätigt haben, wurde später von den „neuen“ Delegierten über ein Filialnetz ermöglicht!
    Die GL, VR und Delegierten von Raiffeisen Schweiz sind für mich die Türöffner, welche demokratische Entscheide mit Füssen treten?

    • Wichtige Ergänzung:

      Die Delegierten für die GV von Raiffeisen Schweiz werden NICHT von den Delegierten je Raiffeisenbank gewählt, sondern von den Mitgliedern des Regionalverbandes. Diese sind selber in der Bankführung \ -Leitung tätig – alles Salärprofiteure, logische Konsequenz: Fokus Umsatzsteigerung.

      Es existiert also ein riesen (aber leider kaum bekanntes
      ) Demokratiedefizit, weil die Deledierten je Regionalbank an der Schnittstelle zu Raiffeisen Schweiz nichts (mehr) zu sagen haben.

  16. Ein VRP der sich wochenlang scheut, vor den Medien ein Statement zu St. Pierin abzugeben, 500k für ein Teilzeit Mandat einstreicht, sich der Verantwortung offensichtlich nicht bewusst ist. Der hat sich selber geköpft, da musste Gisel nicht viel dazu tun.

  17. …an alle die hier ihr kleinkariertes Innenleben grossspurig zur Schau tragen: wer von denen hätte die Zivilcourage einen CEO oder VRP zu Senkeln, wenn er in der GL sitzend, im VR zuschauend oder als Leiter interne Revision tätig seiend solche Missstände erkennen würde? Warten wir ab, was die Ermittlungen ans Tageslicht bringen. Was nicht legitim ist, muss nicht zwingend illegal sein. Bis dahin weiterhin viel Spass beim Spotten und Besserwissen.

  18. Wunderbar was sich diese Herren alles erlauben. Uns im herzen des Emmentals hat man die Filialen geschlossen nicht einmal mehr einen Bankomaten wird uns gelassen nur weil es NICHT MEHR RENTIERT. Und diese Herren verpulvern Millionen.

  19. Ein VR-Präsident, der nichts wusste und dafür 0.5 Mio für einen 0.5-Job erhält? Warum sollte er bleiben??

    • Die Raiffeisen-Genossenschafter sollten mit einer Unterschriftensasmmlung die Forderung stellen:
      Gisel muss sofort weg

    • erstmal sollte die sache sauber aufgeklärt werden.
      zu schnell verschwunden, wird die sache wieder unter den teppich gekehrt und die hintermänner kommen günstig davon

  20. Est-ce que Inside Paradeplatz est envoyé aux rédactions romandes des quotidiens ?
    Si non, sachez que de nombreux petits coopérateurs existent en Suisse romande.

  21. Wenn Patrick Gisel nur für fünf Rappen Stolz, Stiel und Würde in sich trägt, packt er jetzt sein „Wärli“, entschuldigt sich und zieht von dannen. Diese Psychohygiene hilft ihm die restlichen Lebensjahre noch würdevoll anzugehen. Wie will Gisel ansonsten den Mitarbeitern und Kunden noch in die Augen schauen können. Fehler gibts überall, aber hinterlistig noch andere dafür opfern? Ich als Raifeisenkunde bin masslos enttäuscht. Ich erwarte nun Rettung, wo es noch was zu retten gibt.

    • Er wird am Ende wie Vasella, Vögeli oder Ospel entweder sich in seiner Villa verschanzen oder ins Ausland auswandern. Die Finma und Staatsanwaltschaft scheint ja erstaunlicherweise nichts zu unternehmen, aber seine „Überlebensdauer“ beim neuen VRP dürfte maximal 10 Sekunden sein (ausser das wäre auch so ein naiver Träumer wie Rüegg-Stürm).

  22. Es wird Zeit für weibliche Führung auf Stufe Verwaltungsrat und Geschäftsleitung. Raiffeisen sollte den Umbruch zum Aufbruch in eine neue, moderne Ära nutzen!

    • Rita Furrer hat zugeschaut. Ceregato steckt mitten drin. Filz bleibt Filz!
      Es ist Zeit, die Überreste der Ära Vincenz/Gisel aufzuräumen.

    • Das wäre keine neue Ähra sondern ein zementieren von Filz. Denn wenn jemand wegen einer dummen Quote einen Job erhält, ist das Korruption erster Güte. Es wäre sinnvoll, mit dem Kopf statt …… zu denken beim derzeitigen Frauen Hype der von den populistischen Linken propagiert wird.

    • @Görlitz: Passt wirklich. Eigentlich unqualifiziert, dafür umso höher gehypt. – Toll! Gerade noch gut für die Fasnacht.

    • Eine hervorragende Idee!
      Hilary Clinton war super.
      Die Angelika Merkel ist eine ganz tolle Wahl.
      Oh ja die Frau May ist ja auch so super gummi gut.

      Es muss unbedingt eine Frau sein.

      Ach ja stimmt. In der Wirtschaft ist das bestimmt ganz anders. Da sind die Frauen unbedingt immer besser als die Männer. Einfach so aus Prinzip.

      Eignung brauchen wir keine mehr. Das Geschlecht oder die Rasse muss stimmen. Nur halt jetzt anders.

    • Am besten eine muslimische Frau, und dazu transgender, dann käme sicher alles optimal. Ach, wären wir doch schon in diesem verheissungsvollen Zeitalter, dann wäre alles gut.

  23. Aha! Jetzt kommt’s. Die 2. Reihe der Involvierten wird aufgedeckt. Späher hat den richtigen Ansatz für die 3. Reihe gefunden. Schaut man mal bei den anderen VR-Kumpels (Helvetia usw.) findet man weitere Bande. Die (Bündner-)Truppe hat sich in der Ost-Schweiz gefunden. War da nicht auch so was in den letzen Jahren?
    Jetzt schreit man – ergreift die Flucht nach vorne (Angriff ist die beste Verteidigung). Was aber könnte noch eine These sein?:
    FINMA sieht sich nicht als Strafverfolgungsbehörde. Ist OK – kann man akzeptieren. Aber die Glaubwürdigkeit leidet. Also was tut die kluge Hausfrau: Man könnte ja den Banken (Raiffeisen) eine weitergehende Untersuchung androhen, den Betrieb lähmen und noch mehr Wirbel machen – Staub gibt’s da ja genug. Also muss die Justiz bemüht werden. Irgend ein schwaches Glied in der Kette gibt es immer. Das soll also eine Strafanzeige machen (by the way: kostet ja nichts…). Somit kann die FINMA ihr Gesicht wahren, unsere Steuergelder zahlen den Justizapparat.
    Und jetzt:
    – Die Presse ist mit Schlagzeilen versorgt, man giesst Öl ins Feuer
    – Recherchen über die öffentlichen Kanäle fördern Ungereimtheiten an den Tag
    – Fakten und Interpretationen sind tödliche Waffen. Der Ruf ist ruiniert.
    Eines wundert mich aber schon noch: Wo waren alle die Compliance, Regulatory, Rechtsanwälte, Whistle Blower, etc? Heerscharen von Kostgängern in den Finanzinstituten suchen die Schuppe des Haares in der Suppe um mit neuen Regeln diejenigen zu peinigen, die eigentlich (vielleicht auch in Naivität) das Bankgeschäft in ethisch und moralisch einwandfreier Manier betreiben wollen. Ach im Übrigen: das nennt man BoK-Management (Bank ohne Kunde). An die denkt ja niemand. Margen, Spesen, Kommissionen, E-Banking (alles selber machen). Hosen runter und noch mehr. HALLO – wo sind wir heute gelandet. Es wird Zeit, dass das Gros der Bankkunden mit seinen Beratern das Gespräch sucht.

  24. Ein Trugschluss, einer Medusa eine Schlange abzuhacken Patrik Gisel!

    Es ist unglaublich wie sie sich mit aller Kraft und Krampf an der Sptze halten wollen- sie wissen alles und sollten zumindest die Eier haben, mit sofortiger Wirkung ihren Rücktritt einzureichen- ohne Falschirm!

  25. Es ist natürlich so; Porsche, Privatflugi und weitere „Accesscoires“ kosten halt viel Geld und dafür ist manchen „simplen“ Zeitgenossen, deren Geld-Gier Lebensinhalt ist, alles recht. Irgendwann fliegen sie dann auf die Nase, in ihrer gnadenlosen Verblendung.

  26. Danke Herr Hässig. Endlich fallen die Masken dieser sauberen Herren. Hoffentlich ist das erst der Anfang. Wer meint bei anderen Banken gehe es sauber zu und her ist relativ Naiv. Ex-Bär Chef Collardi, UBS Ermotti, CS Thiam, Bad Hair Zeno von Vontobel….. und vergessen wir den Finma Chef Branson nicht. Alle aus demselben Holz geschnitzt. Und dann erst dieser Gisel…. wenn ich Raiffeisenkunde wäre, täte ich heute noch mein Anteilschein zurückgeben. Ungetreue Geschäftsführung bezüglich Vincenz, happig happig. Wer weiss was da einem als Genossenschafter noch alles an finanziellen Verpflichtungen erwartet. Ein charakterloses Team, ohne Moral und Ethik. Gier Gier und nochmals Gier. Der Schaden für die Raiffeisen, Finma und den Bankenplatz generell wird gewaltig sein, nicht nur Finanziell. Auch die Politiker die sich vehement für ein zementieren des Bankgeheimnisses für Schweizer in der Schweiz einsetzen stehen hier in der Verantwortung. Als Lobbisten Vertreter sind diese Damen und Herren mitten drin. Nur schon alleine die Tatsache dass die Aufsichtsbehörde Finma durch Bänkler mit Urteil geführt wird, spottet dem Namen Aufsichtsbehörde. Und solange unsere gewählten Lobbisten Vertreter den Staat wider besseren Wissens bei der Aufsichtsbehörde bewusst kalt stellen wird sich an diesem Korruptionsgebilde Namens Lobbismus auch nichts ändern. Sei das im Finanzwesen, der Chemie oder den Bauern. Dieser Raiffeisenskandal zeigt eigentlich nur, wie korrupt das gesamte System funktioniert.

  27. Interessanter Artikel – gut recherchiert.

    Gisel war über ein Jahrzehnt lang die rechte Hand von Vincenz, kannte persönlich Stocker, und alle involvierten Geschäftspartner, war an VR-Sitzungen dabei und wusste zudem um die „besondere“ Vertrauensstellung von Cerigato, dann

    a) ist nicht vorstellbar, dass Gisel vom stillen Verhältnis zwischen Vincenz und Stocker nicht mindestens etwas gemerkt haben sollte oder
    b) falls Gisel von alledem wider Erwarten nie was bemerkt hat, dann ist er als CEO einer Grossbank untauglich.

    • Na ja, das wird sie zwar schockieren aber die Revisoren können zwar das Tagesgeschäft analysieren und beurteilen aber für die wirklich komplexen Geschäfte da ist man dann überfordert.

      Das hat aber weniger mit der Kompetenz der Mitarbeiter zu tun, sondern eher mit dem Auftreten der Chefs. Man muss sich halt vorstellen, dass es für interne Revisoren um deren Job geht wenn man zu kritisch den Chef hinterfragt (manchmal halt auch um die eigene Existenz) und für die Externen Revisoren geht es simpel ausgedrückt um Geld.

      Allzu kritisch und vor allem auch lästig nachhacken will in dieser Konstellation nicht wirklich jemand. Die Macht der Arbeitgeber resp. Auftraggeber ist einfach zu gross.

  28. liebe leser,
    liebe genossenschaftler/innen

    was sich da abspielt ist ein ganz schlechtes bild einer elite, mit porsche und privat jet die nicht mehr zu übertreffen ist. stellen sie sich nun vor das noch zusätzlich die notenbank die vor jahren für 550 mio. chf (ehemals bank weggelin) herr humler gehörte- nun aufgelöst wird? diesen verlust haben alle kunde dieser bank zu tragen! nur die verantwortung die ist ganz nebenbei nicht bei uns kunden! Weiter hoffe ich, dass die genossenschafter/innen an den bevorstehenden gv die rechnung nicht abnehmen und zugleich eine neue bank suchen werden. nur solche massnahmen sind von gewicht alles andere ist nur ein bla bla- siehe vr mit frau fuhrer etc.!

  29. Die FINMA hat weder die Mittel noch das Personal, analog zur Autobahnpolizei zu kontrollieren, dass die unterstellten Betriebe nur legale Geschäfte machen. Das läuft anders:

    — Normalerweise erfährt es die FINMA von der Revisionsstelle, wenn es irgendwo stinkt. Die Revisionsstelle muss folglich immer dann, wenn sich Anhaltspunkte ergeben, eine Deliktsprüfung vornehmen, d.h. prüfen, ob nicht allenfalls Delikte verübt wurden.

    — Die Revisionsstelle arbeitet eng mit der internen Revision zusammen. Die interne Revision darf der Revisionsstelle Verdachtsfälle melden, aber die Revisionsstelle darf sich nicht auf die interne Revision verlassen.

    — Und nun ist bei Raiffeisen Folgendes passiert: die interne Revision hat nichts gemerkt, die externe Revision hat auch nichts gemerkt. Und dann stand in der Zeitung, dass die Oberleitung des Unternehmens in Frontrunning- und Insider-Delikte verwickelt ist. Jetzt müsste die FINMA der externen und der Internen Revision die „Kutteln putzen“: In der Zeitung steht detailliert, was gelaufen sein soll; das ergibt mindestens einen konkreten Verdacht. Warum erfahren wir solches aus der Zeitung? Warum habt ihr nichts gemerkt? Was genau hat sich zugetragen?

    — Und dann, ungefähr ein Monat später, müsste die FINMA zwei Berichte bekommen, einen von der internen und einen von der externen Revision, die beide dokumentiert schildern, was vorgefallen ist, und alle Fragen beantworten.

    So weit so nett. Trotzdem brauchte die FINMA bei Raiffeisen eineinhalb Jahre, um endlich den Stein ins Rollen zu bringen. Warum? Ging es ihr wie dem Fischer mit der Seejungfrau: halb zog sie ihn, halb sank er hin. Vieles deutet darauf hin, dass ein Systemversagen vorliegt: die interne Revision funktionierte offensichtlich nicht; die externe Revision funktionierte auch nicht; und die FINMA funktionierte ewig lange nicht und liess die Täter jahrelang ihre Spuren verwischen.

    Übrigens zwingt die FINMA Banken gelegentlich zur Anzeige; wahrscheinlich hat sie es auch hier getan. Und wie steht es mit der Revisionsstelle? Gemäss den Ergebnissen der FINMA steht eigentlich der Verdacht im Raum, dass die Revisionsberichte – Urkunden im Sinne des Strafgesetzbuches – nicht alle wahr sein können.

    • Das passt aber jetzt gar nicht in das Konzept der ewigen FINMA Basher oder? Warum erst so spät? Das kann man aber vielleicht auch so begründen, das die FINMA sich schlichtweg nicht hat vorstellen können, das sich solche Dinge bei der Reputation von PV und auch der Bank, hier nicht abspielen können. Und vielleicht war dies ja auch ein Kalkül der Seilschaft, nach dem Motto, bei den anderen brennt es jeden Tag und damit lassen sie uns in Ruhe.

    • Die externe Revision müsste man wahrscheinlich auch untersuchen. Die gehört zum St. Galler-Klüngel und hat vor wenigen Jahren das ausgeschriebene Mandat unter wahrscheinlich speziellen Umständen wieder bekommen. Die Vernetzungen zur Bank (zB PV) waren vermutlich eng. In einem solchen Fall hackt diese Revisionsfirma der Raiffeisen kein Auge aus.

  30. Das Unglück ist, dass jeder denkt, der andere ist wie er, und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt.
    Heinrich Zille

  31. Ob bei Vincenz‘ anderen Deals ebenfalls Kickbacks o. ä. geflossen sind?

    Wegelin, anyone?

    Bei 550 Mio Kaufpreis wären ein ein paar läppische Milliönchen an den grossen Dealmaker sicher dringelegen.

    • Da müssten die Geldströme bei Hummler nachgeforscht werden. Da würden wir vielleicht staunen…

  32. Und da gibt es Leute, die sich ereifern, die bürgerlichen NR zu kritisieren, die die Finma zurückbinden und evtl. neu aufstellen möchten…

    Wäre die Finma tatsächlich auch nur ein Bruchteil ihrer jährlichen Kosten wert, müsste man hier nicht spekulieren, was denn alles noch an die Oberfläche gespült wird. Nein, man hätte von den Banken und „Finanzintermediären“, die beispielsweise CHF 5.8Mio im Dreieck herum senden, längst erfahren, was denn die vertraglichen Details der Deals waren und wüsste -korrekte Geschäftsführung vorausgesetzt!- schon längst, wer wem wann wieviel wohin geschoben hat.

    Da die Finma aber unter der Führung eines LIBOR-Magiers und Freundes der Banken-Aristokratie steht, darf man sich realistischerweise auch nicht wundern, dass der Laden höchstens dazu taugt, einen ‚hochkriminellen‘ CoopBank-CEO mit einem Berufsverbot zu belegen oder eine EFG kurz vor dem Verkauf zu verwarnen.

    Eine Finma in ihrer jetzigen Form ist so nützlich gegen Betrügereien wie eine Flasche Wasser gegen einen Waldbrand.

  33. Jetzt wird auch klar, warum der Platz in St.Gallen rot sein musste. Die Führungsriege der Raiffeisen Schweiz gebärdet sich ganz nach dem Vorbild der kommunistischen Apparatschiks: Alles in die eigene Tasche und falls es brenzlig wird, die alten Kollegen liquidieren.

  34. Es zeigt sich nicht erst durch diesen Skandal, dass all diese Bankenzusammenschlüsse, Fusionen zu Großkonzernen schädlich für die Schweiz waren. Der Größenwahn hat der Schweiz nachhaltig geschadet.
    Ich fordere deshalb eine Verkleinerung aller CH-Banken auf die Größe von einer Filiale, die dann überhaupt nicht mehr Systemrelevant sind und wieder gut wirtschaften müssen. Der Staat wird dann auch nicht mehr so leicht erpressbar.

  35. Gisel betreibt einen „Selbstmord“ auf Raten und das, bis zum bitteren Ende – und das Ende wird kommen schneller als er denkt.
    Die Finma sollte ihm und dem ganzen Verwaltungsrat die Lizenz zur Führung einer Bank entziehen.
    Neue, unbelastete Köpfe sind gefragt die gewähr bieten für eine saubere und ethisch einwandfreie Geschäftsführung!

  36. Nein, das ist kein Orthografiefehler. Nach den jüngsten Entwicklungen bei Raiffeisen, finde ich diesen Namen für die Bank-Genossenschaft passender.

  37. Die Verdienste von IP und Lukas Hässig bei seiner hartnäckigen und klugen Aufdeckung der Machenschaften rund um Vincenz und Gisel sind unbestritten. Aber ein Gutachten von Prof. Forstmoser als „Pseudo-Gutachen“ abzuqualifizieren ist waghalsig. Der Unterscheid zwischen strafrechtlich relevantem und compliance-mässig problematischem Verhalten sollte nicht vermischt werden.

  38. „Rita Fuhrer, Ex-Krankenkassenfrau“ – die war doch die Regierungsrate – von Christoph’s Gnaden“ im Kanton Zürich – Herr Hässig verfolgen Sie doch mal zurück, wie die gewütet hat während ihrer Amtszeit – gedeckt durch die „Würdenträger“ von Christoph’s Club“ ! Die wohnt ja immer noch in der Filzgemeinde Pfäffikon/ZH – Ihr Angetrauter war „Vorsitzender“ der Gemeindewerke AG – angeblich im Besitz der Gemeinde Pfäffikon/ZH – verantwortlich angeblich die Werkkommission – Präsident dieser Kommission der vom Gemeinderat abgeordnete Freisinnige Gubler – der bewilligt jedes Jahr „Sanierungen“ von Werkleitungen in der Grössenordnung von einstelligen Millionenbeträgen – ohne dass diese „Sanierungen“ von irgendjemandem kontrolliert würden!
    Herr Hässig: Der wahre Filz – und Betrug an den Steuerzahlern – in der Bananenrepublik Schweiz spielt in den seit Menschengedenken vom FDP-/SVP-Filz beherrschten Landgemeinden!

    • @Schoggihaas: Klarstellung: Der wahre Filz – und Betrug an den Steuerzahlern – spielt überall egal von welcher Partei!

  39. Endlich ist Rüegg-Stürm weg. Ich hoffe, die Finma bricht die Ermittlungen gegen ihn nun nicht ab.
    Die Staatsanwaltachaft sollte dringend Schaub mal befragen. Der scheint auch mehr zu wissen. Der „Stundentricl“ spricht ja Bände.
    Ich habe auch von einem ganz komischen, privaten Link zwischen Ceregato, Schaub und Vincenz gehört.
    Ein Augiasstall! Es braucht einen Herkules, um das auszumisten! Und befremdend ist, dass nur Stocker und Vincenz im Knast sitzen!

  40. ich gehe schwer davon aus, dass gewisse steuerbehörden in gewissen gemeinden gewisse steuerdeklarationen gewisser natürlicher u iuristischer personen genauer anschauen….wenn auch nachträglich. vielleicht könnte der eine odere andere ellbogenschutz tragende überarbeitete gehülfe informierend behilflich sein. das rätselhafteste ist nach wie vir immer noch, wie diese zahlungen bei den bankinternen compliance abteilungen, die ja mit hochdekoriertesten u universitär verbildeten u praxisungebildeten schreibtischtätern dotiert sind, durchgewinkt wurden. bin mir ganz sicher, dass alle ihren bonus erhalten werden u leider keine namen bekannt werden. cetero censeo, die unschuldsvermutung gilt f alle.

  41. Normalerweise schmeisst der VR den CEO raus, aber doch nicht umgekehrt! In dieser Bank scheint die Governance in der Tat etwas „speziell“ zu sein. Aber wir können beruhigt sein, denn die FINMA untersucht. (Ironie aus)

  42. Ist jetzt ja eine chance für CVP BR.-Doris sie kann ihre Freundin die Ruoff mitnehmen und damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen! A die Frauenquote erhöhen und B vom reichen Erfahrungsschatz der Ruoff profitieren.

  43. „All diese Zahlungen sind vor anderthalb Jahren hier im Detail beschrieben worden. Der Bericht führte … zu Panik.“

    Man telefonierte: „Hey, Edgy, kümmere dich darum“, hiess es bei Raiffeisen. Und Edgy, Edgar Wohlhauser, der frühere „Leiter Untersuchungsverfahren im Rechtsdienst der Eidg. Bankenkommission“ rief seine ehemaligen Kollegen an und versicherte sie, alles sei in Ordnung. Als Raiffeisen-VR und „Präsident Prüf- und Risikoausschuss“ habe er alles im Griff.

    War es so? Es muss so gewesen sein, denn wie sonst ist zu erklären, dass die FINMA, dieses brave Aufseherlein, ein Jahr lang nichts machte? Was ist das für eine Aufsicht, welche ein Jahr lang höchstens auf den Ex-Kollegen hört, der die Seiten wechselte?

    Und was ist das für ein „Prüf- und Risikoausschuss“ bei Raiffeisen, der nichts merkt? Der es noch nicht einmal merkt, wenn er es in der Zeitung lesen kann? VR Wohlhauser ist eben als Responsabilist angestellt, als einer, der für 5% der Deliktssumme jede Verantwortung – ideell – übernimmt vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=tWiO7porlMs

  44. Zum Thema „Karrierist im hochgetunten Porsche “ …
    Porsche hat früher tolle Traktoren gebaut, deren Farbe dem des Platzes in SG entsprachen – also ist ein Panamera ebenso wie ein Cayenne oder dessen Sparversion und Audi Q5-Verschnitt Macan auch nur ein hochgetunter Traktor. Dann passt das Image doch wieder …, oder ?

  45. Gisel ist gerade dabei, sein eigenes Grab zu schaufeln. Der Ruf der Raiffeisenbank ist bereits schwer angeschlagen. Nur ein totales Ausmisten auf der Chefetage kann Schlimmeres jetzt noch verhindern. Da Raiffeisen mittlerweile systemrelevant geworden ist, ist schnelles Handeln angesagt, sonst heben die erbosten Genossenschafter ihr Geld wohl im grossen Stil ab, mit ungeahnten Folgen für die Bank und die Wirtschaft. Nicht vergessen, das Hypothekarvolumen der Raiffeisen ist auf eine beängstigte Höhe angewachsen. A drain of liquidity could be crucial…..

    • Ausmisten ist genau das Richtige.
      Ausmisten ist aber auch bei vielen Raffeisen Genossenschaften notwendig, denn die funktionieren genau wir Raiffeisen Schweiz: Vorsitzende der Bankleitung, die ihre eigenen Interessen (auch finanziell) verfolgen und als Flaschenhals zum Verwaltungsrat entsprechende Macht haben, mit gezielten Informationen den Verwaltungsrat, der immer noch aus „Laien“ besteht, die beeinflussen.

      Wann merkt der Verwaltungsrat, dass seine Verantwortung grösser ist als angenommen ?

      Wann merkt der Genossenschafter, dass sich die Bank auf seine Kosten bereichert ?

    • Ich wollte den Artikeln eigentlich nicht lesen, aber dann habe ich doch… und es ist weiterhin sehr spannend! Volle Transparenz muss sein, dass empfehle ich übrigens auch an „Mutmassliche Täter“ alles zu gestehen… ohne weitere Lügen! Somit könnten Sie ein bisschen “ Gesicht wahren“ und das Vertrauen retten. Ich glaube nicht an “ Run“ von Kunden, da die Geschichte alt ist und keine Risiko für zukunftige Geschäfte sein sollte. Die hohe des Hypotherkarvolumen könnte irgendwann ein Problem werden…aber das ist Zukunft Musik!
      Sie Sagen es: Sytemrelevant ist schon ein bedenkliches Wort geworden, aber ich sage auch schon lange, niemanden hört zu. Und hier leider, wieder der Finger gegen FINMA, die Normalerweise sehr streng sind und Tausende Anforderungen um eine einfache Fonds zu auflegen, Jahrelange Erfahrungen verlangen unsw. Und hier, eben bei Systemrelevante Bank gibt so einfach grünes Licht für ein Konstrukt, die schon von Vorne nicht passt in die einfachen Strukturen eine klassische Hypothekerbank! Dazu komm noch, dass diese Leute sehr wahrscheinlich keine Erfahrungen in PE gehabt hatte. Und PE tönt einfach, aber zum meistern braucht doch Jahrelange Erfahrung! Somit sollte auch die Politik ein bisschen mehr Klarheit verschaffen über was für Anforderungen an Systemrelevante Banken sein sollte. Nur Kapital genugt eben nicht… meinen Drei Bünde Mitglieder Ahnen drehen sich ins Grab…

    • @Ex-Banker, Hypotheken sind Fiat-Money, also keine Panik auf der Titanik. Und wohl verstanden das sind zu 99 oder sogar höher Prozent, keine Immobilien wie in den Staaten aus Karton und Bostich. Wieviel Eigenkapital muss man als Hypoverleiherbank haben?

  46. Wundersame Wertvermehrung im Juni 2015:
    Dank der Gründung der Investnet Holding AG mit einem Aktienkapital von 10 Mio. Franken stieg der Goodwill seitens Raiffeisen „automatisch“ auf schätzungsweise 75-100 Mio. Franken*. Eingebracht in die neue Holding wurde aber lediglich das bestehende Portfolio der beiden Beteiligungen Investnet AG und KMU Capital AG. Und der Anteil von Raiffeisen blieb unverändert bei 60% stehen.

    Wie tief wurde da in die Trickkiste gegriffen?
    Alles im grünen Bereich für PWC: „Nach unserer Beurteilung vermittelt die konsolidierte Jahresrechnung blablabla ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
    Finanz- und Ertragslage blablaba…“

    * vgl. Geschäftsbericht 2015 Raiffeisen Grupppe, Seite 23: „Ein wesentlicher Anteil des Goodwill-Anstiegs [ingesamt gut 200 Mio. Franken] ist ausserdem auf die Gründung der Investnet Holding AG zurückzuführen. Mit dieser Holding werden die Aktivitäten der bisherigen Gesellschaften Investnet AG und KMU Capital AG unter einem einheitlichen Dach zusammengefasst“

  47. Wieder viel Lärm um nichts, bis wenig. Mehr Geschrei und Verschwörung, als nüchterner Journalismus

    Die heutige Ausgabe der Weltwoche zeigt es eindrücklich: Journalistische Hetzjagd und Vorverurteil. Thesenjournalismus der untersten Schublade, allen voran beim Inside Paradeplatz.

    Da muss ein ganz tiefer persönlicher Hass sein, um so gegen willkürlich gegen RAIFFEISEN zu schreiben. Wollten sie Herrn Hässig nie als Journalisten anerkennen?

    Es gibt kein FALL RAIFFEISEN, höchstens einen Fall Vincenz. Und ob es zu einer Anklage überhaupt kommt, wird sich weisen.

    • Haha, ausgerechnet die WW zittieren sie. Das zeigt nur dass IP und die anderen Medien wie TA etc. recht haben. Weiter so, Herr Hässig!!

    • Es gibt, was erlaubt ist, immer noch eine kleine Mehrheit welche mit Scheuklappen durch den Alltag trotten.

      Weltwoche-Leser und -Leserinnen sind jede Woche froh und glücklich, wenn ihnen „klarer Wein“ eingeschüttet wird. Das Magazin zählt zu denjenigen welches so lange (s)eine Meinung vertritt, bis die Fakten das pure Gegenteil der Standpunkte und Fakten offenbart.

      Bei Raiffeisen dürfte dies ganz besonders der Fall werden.

    • lieber Fridli
      da täuscht Du Dich gewaltig. Als ehemaliger Raiffiseler weiss ich genau wie die Uebung jeweils funktionierte. Für praktisch jede der nun in Frage gestellten gross Einkäufe, musste jede kleine RB-Genossenschaft via Genossenschaftskapital-Erhöhung bei der Zentrale Geld nach St. Gallen schicken (wenn Du es nicht glaubst, dann schau mal die Bilanz deiner RB an. Da steigt das Beteiligunskonto jedes Jahr schön an, und das seit ca. 13 Jahren). Wenn damit werthaltige Beteiligungen gekauft worden wären, wäre das ja vollkommen in Ordnung. Aber nicht so. Das ist aktive Vernichtung des Kapitals der kleinen RB’s auf dem Lande. Und wenn dann der Oberzampano dabei auch noch gleich in die eigene Tasche wirtschaftet ist das nicht nur verwerflich, sondern ein Straftatbestand.
      Sehr viele der kleinen RB’s mussten in den letzten Jahre zudem eigene Kapitalerhöhungen durchführen um einerseits das wahnsinnige Hypo-Wachstum zu finanzieren, aber eben auch um das Geld nach St. Gallen schicken zu können. Hätten sie kein Geld nach St. Gallen schicken müssen, wären viele der durchgeführten Kapitalerhöhungen nicht nötig gewesen.
      Aber eben, das Wesen der RB ist es ja, dass kaum jemand weiss, wie die Kiste funktioniert und das zwar überall bis zuoberst. Ein idealer Nährboden für die Causa Vincenz+Konsorten. Das macht es aber um keinen Deut besser.
      Für mich ist das ganz klar nicht nur eine Causa Vincenz sondern vor allem ein Fall Raiffeisen.

    • Sie sprechen von „nüchternem Journalismus“ und nennen im nächsten Satz die Weltwoche als Referenz.
      Danke, ich habe laut und herzlich gelacht. Sie können sich setzen.

    • Im Sinne von Voltaire schön dass es hier auch eine konträre Meinung gibt. Schade nur dass sie inhaltlich absolut nichts liefern. Ein paar Brunftgeräusche in den Wald. IP hat hier über Jahre (sic!) ein in sich stimmiges Bild der Sachverhalte gezeichnet, sowohl was die Unterschlagungen, die Vetterliwirtschaft wie auch die versagende, oder besser gesagt, bewusst ausgehebelte Corporate Governance betrifft. Wenn Sie meinen das stimme alles nicht, dann bringen sie Sachargumente und zeichnen ein stimmiges Gegenbild auf.

    • Also selbst mit dem absolut oberflächlichen Wissen wie die Transaktionen gelaufen sind stinkt der Fisch am Kopf schon sehr stark.

      Die Geschäftsleitung (wo zum Geier war denn da die Revision) zu mindest in Teilen mitschuldig. Der VR hat seine Aufsichtspflichten ungenügend bis gar nicht wahrgenommen. Das hier im Moment auf Rüegg-Stürm als Vorsitzenden eingeprügelt wird ist logisch aber nicht unbedingt das ganze Bild. Die Mitglieder des so genannten Prüf- und Risikoausschusses haben ebenfalls versagt.

      Wenn man nun alles zusammennimmt, dann gibt es eine Führungskrise und damit auch einen Fall Raiffeisen.

      @L. Hässig: Das möchtegern Denglisch in den Artikeln wirkt eher peinlich als auflockernd. Bitte beenden.

    • @Friedli Banz: Habe selten im Leben einen grösseren Unsinn gelesen. Haben Sie Ihr Büro bei Raiffeisen am Roten Platz in St.Gallen?

    • Natürlich. Es gilt die Unschuldsvermutung. Das ist selbst bei einem Donald Dump der Fall. Und auch bei Vincenz. Und allen anderen.

      Aber vielleicht ist das Problem ja auch ein ganz anderes.

      Vielleicht schlägt die Moralkeule derart hart zu, weil das hart arbeitende Volk die Nase gestrichen voll hat von den unmoralisch agierenden Akteuren der Finanzbranche. Von all den raffgierigen Möchtegerns und Sonnengöttern, die denken, sie stehen über den Dingen. Die fragwürdige Deals abschliessen, um vor allem sich selbst zu bereichern. Die Millionen scheffeln auf Kosten von Tausenden die sie gleichzeitig entlassen. Oder die eben überbewertete Unternehmen, an denen sie selbst beteiligt sind, ihrem Arbeitgeber verticken und dafür auch noch zweifach entlohnt werden, durch Lohn und Bonus wie auch durch die Gewinnbeteiligung am Verkauf.

      Vincenz ist unehrlich gewesen, das ist praktisch erwiesen. Er hat seine Beteiligungen so gut wie möglich verschleiert. Allein schon das ist verwerflich und zeugt grundsätzlich von einer gewissen kriminellen Energie. Und vor allem auch von der Befürchtung, dass mit den Deals etwas nicht korrekt sein könnte. Oder zumindest, das er den Deal nicht hätte abwickeln können, wenn bekannt gewesen wäre, dass er beteiligt war. Warum sonst hätte er seine Beteiligungen verschleiern sollen?

      Auch wenn Sie das als Hexenjagd bezeichnen – erinnert mich erneut an Donald Dump – ist es allein der Hartnäckigkeit von Journalisten und Bloggern wie LH zu verdanken, dass die Justiz überhaupt etwas unternimmt. Und selbst wenn es nicht zu einer Strafanzeige kommen wird, ist die Untersuchung der Verwicklung von Vincenz in all diese Deals schon längst überfällig gewesen.

      Und das macht es sehr wohl zu einem Fall Raiffeisen. Denn sowohl Gisel wie auch der VR hätten bereits bei ersten Anzeichen eines unsauberen Geschäftsgebarens intervenieren müssen. Haben dies aber nur oberflächlich gemacht. Wenn nicht gar alles dafür getan, den Fall unter den Teppich zu kehren. Aber natürlich, auch das ist nur Spekulation.

      Es ist auch nicht zuletzt wegen der Personalie Ceregato ein Fall Raiffeisen. Ein anderes Thema, aber als Chefjuristin war sie in alle Deals involviert und hat brav alles abgesegnet, was ihr ihr Mann vorgelegt hat. Dass sie überhaupt in ihre Position gehievt wurde, von ihrem Mann, am letzten Tag vor seiner Übergabe des Zepters an Gisel, hat ebenfalls einen seltsamen Beigeschmack. Auch Spekulation. Korrekt. Aber glauben Sie allen Ernstes sie wusste nichts von seiner Beteiligung? Hätte nicht jeder neutrale Jurist spätestens an dieser Stelle etwas genauer hinaschauen müssen?

      Und bei all dem wundert es Sie jetzt tatsächlich, dass sich nun die halbe Schweiz auf Vincenz eingeschossen hat? Und Sie beziehen sich dabei auch noch auf einen Beitrag eines anderen Publizisten, Roger Köppel, der rechtspopulistische Leute wie Bannon zu sich auf die Bühnen holt und auch noch stolz darauf ist?

      Sorry, aber da wundert mich echt gar nichts mehr.

      Vielleicht wird tatsächlich eine Hexenjagd betrieben. Vieles mag Populismus sein, vieles sind nur Indizien. Einige Medien schiessen sich nur auf den aktuellen Trend ein und sind Mitläufer, andere berichten schon seit jeher kritisch.

      Was wirklich hinter der Causa Vincenz steckt muss nun die Staatsanwaltschaft klären. Und bis dahin wird eben weiter geschossen. Das war schon immer so. In allen Medien und bei allen Verlagshäusern. Bei allen möglichen Themen. Und das ist auch gut so. Dann manche Dinge kommen nur durch Provokation ans Tageslicht. Und durch Hartnäckigkeit. Auch wenn er in Verruf steht, investigativer Boulevardjournalismus hat schon so manchen Skandal aufgedeckt. Man denke nur an den bekanntesten Fall, Watergate.

      Damit jeder weiss, worum es geht: https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2018-10/artikel/eine-gemeinheit-die-weltwoche-ausgabe-10-2018.html

    • @Friedli Banz
      Es ist eigentlich kein Fall Raiffeisen. Aber Raiffeisen macht es durch das sture Festhalten an Gisel usw. zu einem Fall Raiffeisen.
      Unerklärlich, wie er sich halten kann!
      Oder gibt es da etwa eine ganze Clique, die mit abgesahnt hat? Die Staatsanwaltschaft sollte dringend sämtlich Konten aller GL- und VR-Mitglieder überprüfen. Und natürlich auch die Spesenbelege.

    • @Mike: danke für den WW Link. Ich habe grundsätzlich eine gute Meinung von Herr Köppel aber dieser Artikel war offensichtlich nicht sein bester Tag. Da schafft er es doch über gefühlte 3 Seiten eine einzige Aussage plattzudrücken: „schreibe nichts Böses über jemanden bevor er nicht durch ein ordentliches Gericht verurteilt ist“. Mal abgesehen davon dass sich Herr Köppel selber nie daran hält, als Beispiel erinnere man sich an den Fall Mörgeli gegen die Uni Zürich, ist es doch oft erst die Presse, zurecht auch vierte Gewalt des Rechtsstaates genannt, die eine strafrechtliche Untersuchung auslöst. Wie konnte Herr Köppel das bloss vergessen… Inhaltlich hat er absolut nichts geliefert zum Fall. Dafür hat er die Chance nochmals genutzt um einen unsensiblen Notenbank Chef die Absolution zu erteilen. Ja es ist nichts strafrechtliches zurückgeblieben, das liegt aber mehr an den Gesetzen als am Verhalten der Familie Hildebrandt. Jeder kleine Bankangestellte in der Schweiz muss alle Konten offenlegen, hat bei Eigengeschäften eine Haltefrist von 7 Tagen und darf gar keine Eigengeschäfte machen wenn er im Handel für die Bank tätig ist. Herr Hildebrandt (resp. seine Frau) aber macht grössere Devisengeschäfte die „zufälligerweise“ auch immer zukünftige Notenbank Beschlüsse gewinnbringend antizipierten. Und da interpretiert Herr Köppel daraus es sei nichts zurückgeblieben? Hamlet denkt das darf man durchaus auch anders sehen. Herr Köppel, ein langweiliger, inhaltsarmer Artikel, das können sie doch besser, ich glaube immer noch an sie.

    • Oh mein Gott, jetzt will sogar die Weltwoche predigen…
      Das ist nicht nur unseriös, aber sogar lächerlich: es tut mir leid für den schlauen Herausgeber. Und zu behaupten, dass in der Schweiz die Justiz funktioniert gut ist einfach lächerlich und die Beweise sind mehrfach, so viel, dass wir „einfachen und ehrliche Bürgen“ jetzt eine totale Revision von Justiz verlangen, Unabhängigkeit von Politik, eine Demokratie ist einfach so gebaut. Stöhlker schreibt besser als ich ( natürlich) über diese Thematik. Es ist einfach so, dass in der Schweiz die Wirtschaft und vor allem Banking ist heillig und „Jesus“ ist Teufel, einfach lächerlich. Und jetzt haben wir genug von diesen System. Und die mehrere Kommentaren hier beweisen das. Die Verfilzung führt zu Korruption und Manipulation….das weiss jede, aber nicht in der Schweiz Anscheinend. Das ein CEO andere externe Firmen darf haben ist auch schon Symptom von Dekadenz: wer in eigene Firma glaubt, braucht nicht extern zu Suchen. Es ist wie in eine Ehe: wenn alles gut läuft brauch man keine externe Hilfe oder Sexualhelfer. Ja, vergessen, hier ist auch die Ehe etwas nur für Dumme. Ich habe keine Vertrauen mehr in diesen Rechtstaat…es tut mir leid.

  48. Schaub ist also auch involviert. Dieser Sumpf nimmt ja unermessliche Ausmasse an.
    Gisel, Schaub – im Namen der Raiffeisen-Idee: Habt wenigstens den menschlichen Anstand, zu der Sache zu stehen und sofort die Sachen zu packen. Und nachher volle Kooperation mit den Behörden!

  49. Damit Konrad Hummler nicht plötzlich auch ins sündige Chaos des Finanzplatzes Ostschweiz gerät, bietet ihm die heutige NZZ eine ganze Seite. Er darf sich selbst als Unschulds-Engel mit Weihrauch umhüllen und uns berauschen. In rührendem Ton schwärmt er, wie ihn „seit Kindheitstagen die Musik des Johann Sebastian Bach durchs Leben begleitet“. 3x Heilig. Halleluja, Amen!
    NZZ vom 8.3.18, S.37

    • EIN PFUI FUER DIE NZZ DEN HUMMLER NOCH ZU WUERDIGEN ANSTATT IHN TOT ZU SCHWEIGEN.

    • Konrad Hummler war bis zum 9.2.2012 Verwaltungsratspräsident der NZZ und trat damals wegen der Schwierigkeiten mit den US Geschäften zurück.

  50. Es scheint so, dass im Polizeigefängnis Zürich noch Erker angebaut werden müssen, damit es genug Platz hat, um die nun vermehrt zum Vorschein kommenden Mittäter im Raiffeisen Abzock-Business längerfristig in Gewahrsam zu nehmen. Alle Unschuldigen und Nichtinformierte, bitte Hand hochheben.

  51. Der Wadenbeisser Gisel zeigt sein wahres Gesicht. Wie im Kindergarten, Schuld sind immer die anderen. Zuerst ein Blutbad anrichten und seinen eigenen A. retten, um dann am Ende auch noch zu verlieren. Hier erwarte ich, dass sich die kleinen untergebenen Regio-Bankleiterli endlich wehren und Gisel mächtig Druck machen. Der Mann ist überfällig.

    • Bauern erhebt Euch – sonst bleibt von der Genossenschaft nichts mehr übrig.
      Wäre schade für die R-Mitarbeiter. Ist nicht so einfach, eine Stelle mit Durchschnittssalär CHF 150’000.- zu finden.
      Und womöglich muss woanders härter für’s Geld gearbeitet werden.
      Der jetzige Leader ist ein Loser.
      Neue Leitung (VR&GL) oder Take-Over.

  52. Diese Ost-Schweizer Eiterbeulen;
    sind nicht zum Spassen, Heulen!
    Angezählt sind mehrere Vehikel:
    aus- und abgezählt von dem Zirkel.

    Raiffeisen kaufte eine „Notenstein“,
    und ging auch damit auf den Leim.
    Diverse Unbekannte auf der Liste :
    insgesamt eine Multimillionen Kiste!

    Der Volksmund denkt : Hohle Hand:
    Wo stieg fortwährend der Kontostand?
    In Liechtenstein war stets willkommen,
    hat erfreut heisses Geld angenommen.

    Heut erleben wir just ein Köpfe-Rollen;
    der Staatsanwalt, schöpft aus dem Vollen.
    Die Schmieren-Komödie wird noch zeigen:
    Dieser Skandal wird noch massiv steigen.

    Die Kundschaft, soll nur dosiert erreichen,
    wenn neue, schauderhafte Keller – Leichen:
    Sich hervortun, nur dank InsideParadeplatz.
    Weit mehr als ein Dutzend auf der Hatz…….

    ORF

    • Versucht’s im Gedicht, ein Fideli
      Optima Ratio, söll’s au no sii!
      Zum Lesen ist’s nicht optimal
      Wo bleibt der Reim, verdammt nochmal
      so stockt’s und bockt’s ganz grauenhaft
      Steckt ihn zum Vince in die U-Haft

  53. Von Gisel wird nichts übrig bleiben ausser das Bild eines absolut widerlichen Karrieristen, der selbst seine Oma noch verhökern würde. – Aber vielleicht setzt er sich ja nächstens irgendwohin ins Ausland ab, nach Paraguay oder so.

    • … und in Paraguay fressen ihn die Krokodile, die da in jedem Tümpel lauern.

  54. «… wollen die Finma und P. Gisel den Flächenbrand bei der Raiffeisen stoppen.»
    Und da sind allen Ernstes ein paar Journalisten samt Buchhalter Ueli der Ansicht, die (tiefschlafende) Finma sei «zu streng». Ich lach mich schlapp.
    Wenn nach dem Fall „Ra(i)ffeisen“ bloss nicht noch weitere «shit hits the fan»-Fälle auftauchen, z.B.
    – CS mit Maputo, Barofsky-Ueberraschungen etc.
    – Vontobel/Finma mit ihren Münchner Freunden
    – Bär und BC mit verschiedenen Problemchen
    – usw.

    • Ihr Irrtum ist, dass Sie glauben, die Finma käme solchen Tricksereien auf die Spur.
      Fact ist aber, dass die Finma in solchen Angelegenheiten sich eben ausschliesslich auf Checklisten und Kontrollprozesse verlässt, die automatisiert und somit standardisiert sind.
      Nützt in etwa gleich viel, wie wenn Sie einen Löwendompteur zur Bekämpfung einer Ebola-Epidemie aufbieten: GAR NICHTS!
      Get real!

    • Bei der CS bin ich sehr beruhigt:
      Fähige Führung und externe, professionelle Compliance.
      Beim Bär würde ich schon mal näher hinschauen…

  55. … und was passiert mit dem Rest der seinerzeitigen Geschäftsleitung?Oder lebten diese damals auch im Tal der Ahnungslosen?

    • Keiner in der Geschäftsleitung ist mehr tragbar. Die Alten wegen Vincenz, die Neuen wegen Gisel. Rigoros ausmisten und neu aufbauen.

    • Was hast Du denn gegen den Früchtehof? Er hat vielleicht nicht den tollsten Job dafür eine hammer Frau… Wenn er die nur halten kann; die ist nämlich nicht nur schön, sondern hat auch noch was in der Birne!

  56. Das Handeln von Herrn Gisel widerspiegelt seine Physiognomie, den Blick seiner Augen und seine ganze Körperhaltung.

    Was hat dieser Mann bis jetzt geleistet:
    – Mehr als 10 Jahre PV in den Allerwertesten gekrochen, profitiert & schmarotzt.
    – 2015 versenkt er seine Ehe (2 schulpflichtige Kinder) und lacht sich ein internes Gspusi in der Raiffeisen an.
    – Nicht fähig den Raiffeisen Tanker wieder auf Kurs zu bringen.
    – Stösst PV das Messer in den Rücken behält die Kohle und windet sich in Unwissen und Unschuld.
    – Dito nun mit Johannes Rüegg-Stürm und dies sagt über jene VR-Mitglieder und ALLE jene Personen die eine solches Vorgehen mittragen ALLES. PFUI PFUI PFUI !

    Bei Herrn Gisel sollte dringend ein Gutachten erstellt werden (bei einem Schüler mit solchen Verhaltensauffälligkeiten wäre dies schon lange geschehen und die Massnahmen wären schon lange vollzogen worden). Basierend auf bereits vorhandenen und publizierte Studien ist dieser Mann eine Problem für die Gesellschaft und die Umwelt.

    Die Scheidung ist das Beste was seiner Ex-Frau damals passieren konnte. Solche Menschen sind weder beziehungs- noch bindungsfähig und noch besitzen solche eine Empathiefähigkeit. Solche Personen sollten weder Firmen noch Menschen führen. Das was Herr Gisel mit seinem Tun & Lassen als Vater seinen schulpflichtigen Kindern vorgibt und vorlebt ist verantwortungslos (was er ist), unerträglich. Ich hoffe, dass man sich gegenüber der Ex-Frau und seinen Kinder, vor allem in der Schule, korrekt verhält.

    • Sehr gut geschrieben. Der kleine Mann im Hamsterrad eben. Seine Leistungen im Triathlon im Verhältnis zum Trainingsaufwand zeigen schon, dass er ein Lowperformer ist.

    • Wenn einige Schweizer so direkt und gut schreiben würden wie Putzfrau! Einfach super wie er der Gysel als Person beschreibt. Der Typ ist mir nie sympatisch gewesen, wie konnte er wohl so weit kommen? Hoffe nur, dass er auch seine Quittung erhält.

    • Ist ein Egoman.
      Tatsächlich ist auch seine IRONMAN-Bestzeit von über 12 Stunden äusserst schwach.
      Die besten finishen unter 8 Stunden.
      Und der wollte mal PRO werden…

    • @Putzfrau

      Ihren persönlichen Eindruck können Sie behalten, aber Physiognomik ist reiner Quatsch.

      Die Pseudo-Wissenschaft Physiognomik führte zum Beispiel dazu, dass Menschen mit grossen Nasen im 2. Weltkrieg um ihr Leben fürchten mussten.

    • @Hubertus, aber er ist doch so ein Hübscher, also mir gefällt er, immer wie aus dem Ei gepellt, perfekte Sonnenbräune und wunderschöne Zähnchen und erst sein immer aber wirklich immer perfekter Kravattenknoten, ein Beispiel sondergleichen. Ich bin richtig vernarrt in dieses hübsche Kerlchen.

  57. Und das Spirale in den Angrund gewinnt massiv am Fahrt.

    Gisel wird sich nicht halten. Eine Frage der Zeit, wann es ihn endlich erwischt. Niemand auch mit reinster Weste überlebt eine Woche Tragödie.

  58. Besten Dank an Herrn Hässig für die detailliert zusammengestellten Sachverhalte um die Akquisitionen der Raiffeisen Bank unter dem damaligen CEO Pierin Vinzenz. Falls sich die Angaben von Herrn Hässig erhärten, kann man nicht davon ausgehen, dass sein Stellvertreter Herr Gisel ahnungslos sein kann. Vieles wurde ja schon seit zwei Jahren in IP thematisiert und Raiffeisen hat nota bene mehrmals versucht Herrn Hässig bzw IP mundtot zu machen (Stichwort Cyberangriffe). Nicht wissen ist also ausgeschlossen. Unschuldsvermutung hin oder her – Herr Gisel ist als Raiffeisen-CEO nicht mehr tragbar. Ein sofortiger Rücktritt liegt eigentlich auf der Hand. Ob er sich als CEO bzw. Stellvertreter des CEOs Pieren Vinzenz der „Collusion“ (geheime Absprache) oder der „Conspiracy“ (Verschwörung) schuldig gemacht hat, werden hoffentlich die Strafverfolgungsbehörden ermitteln. So sad!

  59. Raiffeisen ist systemrelevant. Was geschieht genau, wenn nun zu viele Leute, vielleicht sogar solche in ländlichen Gebieten, das Vertrauen verlieren, und auf die nette Unterhaltung an ihrem Kässelischalter verzichten?
    „Die Folgen des Kollapses einer Vorzeige-Institution mit 2 Millionen Schweizer Genossenschafter sind unabsehbar.“ schreibt oben Lukas Hässig. Und das ist nur der Vorname. Es könnte natürlich einzelne Kässeli geben, die aufgrund der Organisation überleben. Aber wie lange? Und was passiert mit den Kassen, die erst in den letzten Jahrzehnten in städtischen Agglomerationen eröffnet haben.
    Die Führung vieler Kassen und Kässeli bedarf einer erheblichen Infrastruktur, die möglicherweise plötzlich wegfällt. Vertrauen kann man bekanntlich nicht erzwingen, und je mehr man darum buhlt, desto schneller verliert man es. Ob sich die an sich benötigten Spitzenleute für einen gefährlichen Job bei Raiffeisen entscheiden, scheint sehr fraglich.

    Wären die Ställe Augias‘ ausgemistet worden, als in dieser Kolumne die ersten deutlichen Warnzeichen zu lesen waren, hätten die Chancen zur Rettung viel besser gestanden.

  60. Wie schon bei der ’seligen‘ Swissair, scheint der Verwaltungsrat auch im Fall der Raiffeisen frei von jeglicher Ahnung vom eigentlichen Business. Immerhin tröstlich ist, dass der Raiffeisen als Gesamtes, kein Grounding droht.

    • Von Swissair und Raiffeisen — richtige Bemerkungen – da muss man nicht dringend vom Fluggeschäft im Detail ein Genie zu sein – aber wenn ordinäre kaufmännische Kenntnisse vorhanden gewesen wären – im Falle Swissair – hätte der Kollaps nie geschehen können. –
      UND als Bemerkung — ich kenne das Fluggeschäft !!
      Zur Klarheit – MIT EINER FLUGGESELLSCHAFT KANN MAN IMMER EIN KLEINES VERMÖGEN MACHEN – BEDINGUNG IST NUR – DU BRAUCHST VORHER EIN GROSSES !!

  61. Logisches und strukturiertes Vorgehen um eine Firma neu zu positionieren:
    VR inkl. VRP neu zusammensetzen, Strategie anpassen, Geschäftsleitung suchen. Das alles braucht Zeit. Die Kunst wird sein, im aktuellen Mediengewitter nicht überhastet zu agieren.

  62. Danke, werter Lukas Hässig, für das schonungslose Aufzeigen und recherchieren in dieser Sache. Du bist einer der Journalisten, welche in unserer bunten Medienwelt vorangehen.

  63. Oh Gott oh Gott, wenn das alles stimmt – und das dürfte der Fall sein, ansonsten IP per heute eine existenzbedrohende Verleumdungsklage am Hals hätte – dann gibt’s für mich nur eines:

    Geld abziehen, bevor das Kartenhaus Raiffeisen total zusammenbricht.

    Die Letzten beissen die Hunde.

  64. Ja, Gisel hat seinen Abgang verpasst. Am Schluss landet er am öffentlichen Marterpfahl. Game schon längst over, Herr Gisel!

  65. Wie immer: Alles nur Hypothesen unter der Unschuldsvermutung …

    WER könnte der Kopf und Boss dieser unsäglichen Abzocker- und Verbrecherbande sein?

    a) Der VRP a.D. in Untersuchungshaft ?
    b) Der aktuelle sportliche CEO ?
    c) Ein Mitglied des VR ?
    d) Ein guter Strohmann aus dem illusteren FinTechBankingIT Netzwerk in Panama ?

  66. Wenn er sich den letzten Funken Anstand bewahren will, soll Herr Gisel sofort zurücktreten. Alles andere ist keine Option.

  67. Lieber Patrick Gisel, wann zeigen Sie Anstand und Rückgrat und räumen Ihren Platz? Für Mitwisser vermuteter, wenn auch möglicherweise schwierig zu beweisenden, Straftaten, ist auch bei der Raiffeisen kein Platz.

  68. Da hat der Lukas ja die Kettensäge ausgepackt.

    Und der Wegelin-Deal liegt noch nicht einmal auf dem Operations-Tisch ..

  69. Nicht nur Rüegg-Stürm muss weg, auch Gisel muss weg, der ganze VR muss weg. Sie haben ihre Aufgabe nicht wahrgenommen, nichts geleistet aber Gelder kassiert! Bei der Helvetia müssten die Leute weg die PV eingestellt haben, obwohl sie wussten dass der Herr sich mit „Altlasten“ rumschlägt. Das schweizerische System von politischen Netzwerken, Freundschaftsdiensten und korrupten Verhalten ermöglicht Leuten wie PV und PG an die Pfründe zu kommen!

  70. Jetzt noch Gisel absetzen und Lady Ceregato befragen – dann mit neuen Köpfen starten und alles wird gut.

    • Neue Köpfe woher? Es braucht hier weder gescheiterte Existenzen noch Politprominenz, sondern gute Leute!

  71. Das Vincenz-Alien frisst alle auf. Es geistert durch die Raumsonde „Raiffeisen“ und schlägt erbarmungslos zu. Weiser Rat: Escape, VR, nehmt Euch in acht und zieht Leine, sonst schlägt das Monster zu.