1% mehr Lohn für UBS, CS: Viele gehen leer aus

Einigung mit Gewerkschaft klingt besser, als sie ist: Erhöhung für 25’000 Schweizer Grossbanker landet in wenigen Taschen.

Die UBS verkündete es offiziell mit Medienmitteilung, die CS nur intern im eigenen Firmennetz. Nächstes Jahr gibt es bei jeder der zwei Grossbanken ein Prozent mehr Lohn für die Schweizer.

Viel? Nicht doch. Die Inflation für 2018 ist genau so hoch. Wenigstens fair? Auch nicht. Zumindest nicht in den Augen jener, die leer ausgehen – zum wiederholten Mal.

Das dürften Tausende sein. Es handelt sich um die Mitarbeiter ganz unten in der Hierarchie der zwei Multis und die tieferen und mittleren Kaderleute.

Sie machen das Gros in den Schweizer Einheiten von UBS und CS aus. Zusammengezählt dürften es gegen 25’000 Menschen sein.

Was haben diese 25’000 Banker bei UBS und CS von der soeben ausgehandelten 1 Prozent-Lohnerhöhung?

Wohl nicht viel. Bei der UBS sagt ein hoher Bereichsleiter, er würde das eine Lohnprozent nach seinem eigenen Empfinden verteilen. Wer hat gut gearbeitet, wer leidet unter dem Frauen-Malus, wen will man unbedingt bei der Bank behalten?

Oder umgekehrt: Auf wen kann man gerne verzichten?

Bei der CS tönt es ähnlich. Die Lohnerhöhung würde individuell verteilt, wobei der aktuelle Lohn berücksichtigt würde, wo dieser im Vergleich zu den Kollegen mit gleichen Aufgaben stünde, und wie der Markt spiele. Sprich: Wer könnte abgeworben werden, was zahlen die Anderen?

Beide Auskunftsgeber bestätigten sodann, dass längst nicht alle eine Lohnerhöhung erhalten würden. Das seien Tempi passati.

The Winner takes it All also, auch am Fuss der steilen Futterkette. Wie sich das auswirkt, brachte gestern ein UBS-Manager auf den Punkt, der nicht zur Population der Gewerkschafts-Lohnempfänger gehört, sondern von seinem höheren Rang her ausserhalb der Ein-Prozent-Erhöhung steht.

„Bei mir hat es schon seit Jahren nichts mehr gegeben“, meinte er im Gespräch. „Lohnerhöhung? Was ist das?“

Umgekehrt sieht der Befund ganz oben aus. Die UBS- und CS-CEOs erhalten regelmässig 14 respektive 10 Millionen Franken im Jahr und zählen damit zu den Höchstbezahlten Europas. Ihre Kollegen an der Spitze der französischen Grossbanken – nota bene weit erfolgreichere Institute – können von solch gefüllten eigenen Säcken nur träumen.

Die gigantischen Topsaläre stehen in scharfem Kontrast zum Preis der Aktien ihrer Firmen. Dieser könnte in einer nächsten Börsenkrise unter 10 Franken rasseln – so wie bei der Deutschen Bank bereits geschehen.

Bei der CS geben schliesslich die rund 1’000 sogenannten internen Schlüssel-Risiko-Träger zu reden, die je eine Million oder mehr im Jahr verdienen.

Zusammen kassiert diese Gruppe von CS-Auserwählten, die meist im Range eines Managing Directors sind, weit mehr als eine Milliarde als Lohn und Bonus, was entsprechend die gesamten Kosten der Bank in die Höhe treibt.

Bei ihnen ist nichts bekannt von ein Prozent und Gewerkschaften, diesen Niederungen sind sie längst entschwebt. Jahr für Jahr kassieren sie stattdessen ein Salär und einen Bonus, die auch 10 Jahre nach der grossen Krise im Quervergleich mit dem Gros der Beschäftigten herausragen.

So gibt es nichts Neues zu Weihnachten 2018. Die Feiern fürs Personal werden bei der CS und der UBS dünn, die Managing Directors bleiben weich gebettet.

Und die CS leistet sich am liebsten Glamour statt höhere Löhne für alle an der Basis. So wurde gleichzeitig mit der 1-Prozent-Erhöhung ein Deal mit Roger Federer bekannt. Die CS wird den Tennisstar und dessen eigenes Turnier in den nächsten Jahren mit Millionen überhäufen.

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45 Kommentare zu “1% mehr Lohn für UBS, CS: Viele gehen leer aus

  1. Bekannter von mir im UBS marketing hat chf 180’000 Jahresgehalt und vermutlich noch irgendwelche Boni. Er lebt ein grossartiges Luxusleben, weil er ewiger Single ist. Reicht das nicht zum Leben? Die sollen froh sein, dass sie überhaupt einen Job haben und ja nicht jammern. Mein UBS Banker hat mir bisher mit den Investements – 8% eingefahren und schafft einfach nicht mehr. Aber der Typ ist hoch bezahlt, frage mich einfach wofür. Wäre ich in meinem Beruf so „erfolgreich“ wie diese Geldberater, wäre ich sofort arbeitslos. Ich muss richtige Erfolge vorweisen, sonst gibts keine anständige Bezahlung.

  2. Verkrampfte Finger vom ständigen hohle Hand machen, ist so etwa das maximale Risiko, das die sogenannten „Risk-Takers“ eingehen. Verantwortung kann es ja nicht sein! Abkassieren ist die Kernkompetenz, liefern weniger! Da besteht doch Luft für Einsparungen.

  3. Was hier wieder bezüglich Löhnen der Bankangestellten gejammert wird, weckt wohl nirgends ausser in der gesteuerten Presse Mitleid. Die Bankangestellten in der Schweiz haben die letzten 50 Jahre weit über dem Durchschnitt verdient, oder soll ich besser sagen ihre Anwesenheit wurde vergütet? Die Löhne liegen unten etwa 20% und oben etwa 60% zu hoch. Das insbesondere im Vergleich zu den Angestellten in der Industrie, aber auch zu den europäischen Bankangestellten. Jeder soll froh sein, wenn er keine Lohn Änderungskündigung oder direkt den blauen Brief erhält. Wenn erst die völlig verkrusteten Arbeitsabläufe entrümpelt und durch digitalisiert werden, dann hat es doch für dieses relativ einfache Gebühren Geschäft viel zu viele Banken und Angestellte.

    • Na ja, vermutlich befinden Sie sich in einer Zeitkampsel gefangen. Die Vergütungen für die Normalsterblichen sind nicht mehr so wie beschrieben. Vor allem müssten Sie die Zahlen in der Industrie mal genauer unter die Lupe nehmen!

  4. Ja, wo findet den die Digitalisierung zukünftig statt. In der Realindustrie? Die macht ihre Hausaufgaben schon seit Jahrzehnten, da gibt es in der Schweiz keine grossen Überraschungen mehr. Nur Steuerhinterzieher oder sonstige Profiteure vom Schweizer Bankgeheimnis haben einen Nutzen von unseren Grossbanken. Kein normaler Mensch der nicht mindestens 1 Million netto anlegen kann geht mit irgend etwas zu einer Grossbank weil sie in allen Geschäftsbereichen massiv zu teuer sind. Warum soll ich also die Hehlergebühren für einen Millionär bezahlen? Also gibt es doch einfach viel zu viele Bankangestellte in der Schweiz. Mittelfristig sicher etwa 8000 zu viel und längerfristig wohl eher 20000. Wieso gibt es da noch Lohnerhöhungen?

  5. You know what?! Rotscher geht mir mitsamt seinem Filzball sowas am Allerwertesten vorbei. Mann-oh-Mann, der Obergähner! – Und jetzt muss ich aufs Uni-Klo.

  6. Hmmm… Wofür brauchen wir denn Gewerkschaften, wenn diese nicht mal in der Lage sind, „1 % für alle“ rauszuholen?

    • Dieser Post ist nun halt wirklich Blödsinn.

      Der Organisierungsgrad der Bankangestellten ist minimalst. Somit ein Tiger ohne Zahn, weil Verbandsbeitrag offenbar für viele zu teuer ist………

      Motto: Geiz ist geil

      Selber schuld. Chance verpasst, um bei einem Interessensvertreter solidarisch zu partizipieren.

  7. Wirklich das einzig negative an Roger Federer ist, dass er weiterhin seinen Namen für die CS hergibt. Hier wird er sehr schlecht beraten und sehr gut bezahlt. Schade Roger, Du hättest das nicht nötig.

  8. Ja was, die CS leistet sich über 1’000 Einkommensmillionäre?
    Was genau tragen denn die für „Risiken“?
    Es sind doch nur gewöhnliche Angestellte die nicht mit ihrem Privatvermögen haften und somit kein Risiko tragen?
    Sie tragen somit genau dasselbe Risiko wie alle CS Angestellten: nämlich entlassen zu werden?

    Also was soll der verlogene Zirkus?

    Mehr als eine Milliarde Franken Sparpotential?

    • Das Risiko entlassen zu werden ist bei diesen Einkommensmillionären jedoch sehr viel geringer als bei den hart arbeitenden Ameisen!

    • Ehrlicherweise ist das Entlassen werden bei einem Millionen -Einkommen viel schlimmer, der/die verliert 1 Millionen pro Jahr, der kleine Angestellte NUR 50’000.-, Also habt endlich Mitleid, unterstützt und schont diese Elite. Immerhin hilft sie mit, die Bank immer wieder in die Schlagzeilen zu bringen und damit bekannt zu machen. Und beachtet, sonst gehen diese Leute zur Konkurrenz, oder noch schlimmer erzählen all die unsauberen Geschichten der Presse.

  9. Traurig aber wahr. Wenn aber ein Quervergleich zu anderen Firmen mit ähnlichen Jobs gemacht wird, sieht es überall ziemlich gleich aus.
    Die kleinen erhalten einen feuchten Händedruck und ein Dankeschön. Viel mehr nicht.
    Wieso soll ein Bankangestellter mehr erhalten?

    Diese retten weder Leben noch machen sie etwas für die Allgemeinheit. Sie arbeiten seit Jahren dort und haben für viele Jahren auch ziemlich gut verdient.

    Mein Gedanke geht eher an die Menschen die etwas für die Allgemeinheit machen und dies für einen deutlich tieferen Lohn als irgend ein Bank Angestellter. Mein Gedanke geht an diejenigen die nicht ein Job haben im Büro mit Kaffe, sondern hart Arbeiten für viel weniger Geld als irgend ein Bank Front MA.
    Mein Gedanke geht an die Menschen die Kinder haben, ev. sogar Alleinerziehend sind und knapp durchkommen.
    Mein Gedanke geht an die Menschen die vieles oder alles im Leben wegen ein Schicksalsschlag verloren haben.

  10. „„Bei mir hat es schon seit Jahren nichts mehr gegeben“, meinte er im Gespräch. „Lohnerhöhung? Was ist das?“

    Dasselbe kann ich von meiner Rente sagen und diese ist nicht von m e i n e r Performance abhängig. LOL

    • Tschovanni…. aber bei Deiner Rente hast Du einen garantierten und unverschämt hohen Umwandlungsatz von 7.60%. Das ist Wucher pur. Dafür solltest Du Dich schämen. Empfehlung: einfach ruhig sein und weiter Deine Pizzas geniessen.

  11. Diese ist ein System – Problem oder besser gesagt eine Systemfalle…. aber der wahre „flop“ der GB heute ist die Computerpanne mit Kundendaten, or just welcome in digital era….
    Wenn CS auch den Laver Cup unterstütz ist doch gutes, oder? Wieso sollte man diese kritisieren ist mir unverständlich….

    • Wenn die CS Schranzen dann beim Tennis in den Logen Platz nehmen, dann wird aus dem Laver-Cup der Laveri-Cup.

  12. Beim Staat werden vom Personel regelmässig Lohnerhöhungen gefordert und auch erteilt. Dies obwohl man beim Staat bis heute einen sehr sicheren Job hat. Bezahlen tun diese Lohnerhöhungne genau die, welche in der Privatwirtschaft seit Jahren keine Lohnerhöhungen mehr hatten und oft um ihren Job bangen müssen. Wann wird die Lohnspirale beim Staat gestoppt ?

    • Whataboutism, lieber Ueli. Es geht hier nicht um den Staat, sondern um die Privatwirtschaft. Zum Staat äusserst du pauschale Behauptungen, ohne diese belegen zu können. Info: Viele Verwaltungen – z. B. im Kanton Zürich – machen jahrelang nur Nullrunden (nicht mal Teuerungsausgleich). Andere haben 1 Prozentchen zu verteilen, aber auch nicht für alle. Wenn Du so neidisch auf den „sicheren Job“ bist, warum bewirbst du dich nicht bei einer Gemeinde, einem Kanton oder beim Bund?

  13. In 2018 braucht ein jährliches Gehalt (Total Compensation) von Chf 250-300K keine Erhöhung. Bei CS sowohl bei UBS lebt aber Back Office Personal auf Mars, d.h. mit ein ein Drittel bis ein Viertel der obgenannten Summen.
    Die Sicherheit, die Arbeitsplätze in der Schweiz zu garantieren, ist praktisch null. Dagegen zeigen HR Experte Statistiken, die völlig unglaubwürdig sind. Wieviel verdient ein Call Center 40er Angestellter in Chiasso ? Bitte HR Experte zur Antwort !

  14. Salärerhöhungen sind bei der UBS kaum je nach der Leistung zugeteilt worden. Das interne Bewertungsystem dazu ist eine reine Alibiübung dies, weil die individuellen Salärerhöhungen in einem geschlossenen Managementgremium ausgehandelt werden.

    • Sehr geehrter Kadermann Hoch 3, CS D und MD sind oft verantwortliche Personen. Schwarze Schafe sind aber auch inbegriffen. Wenn solche Leute nicht sofort erwischen und rausgeworfen sind, da hat CS ein Problem. Der Fall „Bidzina“ bei der Genfer PB Filiale wird voraussichtlich ein Haufen Geld (60 Mio ?) kosten: dort haben alle D und MD (Compliance, Chefs) blind geschlafen; diese Herren und Frauen sollten bis zur Pensionierung kein Bonus mehr erhalten !

  15. Hier wird ein mal mehr das unschuldige Wertschöpfungsinstitut CS angegriffen. Die Taktik die Herr Hässig dabei verwendet ist diskreter als die Agentur, die mir meine Ganzkörperbehandlungs-Expertinnen vorbeischickt und dabei jedes mal einen stattlichen fünfstelligen Betrag kassiert.

    1) Wir sprechen hier von einer Lohnerhöhung. „Leer ausgehen“ ist geschickt so formuliert, dass beim low-IQ Leser „nichts erhalten“ rüber kommt. Und wer jeweils die Kommentare unter meinen vor Insider Facts-berstenden und für viele lebensverändernden Beiträgen liest, weiss dass leider noch viel intellektuelles Gesindel auf dieser Seite rum kreucht. Leer ausgehen heisst also, dass die low Performer Asseln ganz gewöhnlich wie gesetzlich vorgeschrieben ihren Lohn für die kaum bemerkenswerte Arbeit erhält.

    2) Hier wurde noch „viele“ reingepackt. Ein kleines Wort, das vom typischen low income, low testo Leser (<300K/Jahr) gerne überlesen wird, weil Ihr Gehirn nicht gewohnt ist das Wort „viel“ zu interpretieren. Das heisst also, dass viele sehr wohl eine (wenn auch unverdiente) Lohnerhöhung erhalten haben.

    3) Die UBS mit der CS zu vergleichen macht keinen Sinn. 1% sind relativ. Ich wollte mir neulich 1% mehr Lohn ausschütten lassen. Meine Haubank hat mich dann angefleht damit zu warten, weil ihre IT nicht in der Lage war diese Zahl zu interpretieren. Irgendwas von Oracle „Erweiterung der zulässigen Stellen im EBICS Tag sowieso bla bla bla nerdinerd gähn“. Ausserdem müssten sie für diese Transaktion auch den physischen Speicher drastisch erhöhen. 1% kann also vieles heissen.

    So gesehen also nicht viel Substanz in der heutigen News. Zusammengefasst: Die meisten Leute haben eine Lohnerhöhung erhalten und kann sich nun pro Quartal ein mal morgens am Bahnhof einen Automaten Kaffee rauslassen ohne die 2. Säule frühzeitig auflösen zu müssen. Ein guter Tag für die Ritzenwürmer der Gesellschaft also.

    Marcel Du Pont – Überflieger-Milliardär, Finanz Kohrriffähe, Fremdwortzerstümmler

    Werde erfolgreich, schön und reich wie ich:
    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
    https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Marcel Du Pont – Überflieger-Milliardär, Finanz Kohrriffähe, Fremdwortzerstümmler Arschloch noch vergessen mit reinzuschreiben. Hiermit getan.

    • Ich liebe Deine Relativierungen. Prozente verstehen eben nicht viele…
      Und „bla bla bla nerdinerd gähn“ ist schlicht genial 😉

    • Warum müssen wir diesen Sch…s nach längerem Unterbruch wieder ertragen? Bitte Herr Hässig!!!

    • Also Marcel, Du hast Dich mal wieder selbst übertroffen. Allerdings glaube ich nicht wirklich dass Du Reich bist, noch dass Du den Unsinn selber glaubst, den Du hier verzapfst. Sorry, echt! So viel Geschwurbel gibt doch niemand freiwillig von sich, sondern nur wenn er dafür bezahlt wird, Ich nehme an Du bist ein bezahlter Schreiberling, und wirst für jeden Tabubruch einzeln entlöhnt. Natürlich, und räume ich gerne ein, braucht man dafür eine besondere Begabung, bzw. ein paar anders gefaltete Gehirnwindungen.
      Wirklich reiche Menschen haben anderes zu tun als Du.

    • Mit Satire habt ihr Schweizer es nicht wirklich so oder?

      Ich finde seine Postings genial, da lerne ich sogar noch was 🙂

      Danke dafür!

    • @Sigb0y (oder soll man Dich Marcel nennen?),

      wenn man keine sachlichen Argumente mehr hat, holt man einfach ein Cliché aus der Schublade. Unterste Schublade. Ich hoffe, Du wirst von anderen auch auf Deine Nationalität reduziert.

  16. Klar. Als CS-Mitarbeiter wär‘ ich auch stolz auf Rotscher und demzufolge nur allzugerne bereit, auf 10% meines Lohnes zu verzichten, damit er sich vielleicht noch ein paar Mio mehr aufs Konto schieben lassen kann.

  17. Federer und Thiam vereint in den Disziplinen: Den Hals nicht voll kriegen können und den Abgang verpassen. Wobei Letzterer wäre besser gar nie angetreten.

  18. Für was mehr Lohn, UBS und CS weisen in der Schweiz 8000 Zuviel MA auf, 5000 Frontleute beider Einheiten verkaufen nur Derivative Produkte; Lohnerhöhung und Boni für das Abspitzen der Depots mit Müll ist doch ein Hohn.

  19. Fingerspitzengefühl, Sensibilitäten und Gerechtigkeitssinn gibts in diesen abgehobenen zwei Schweizer Grossbanken nicht. Treten nach unten funktioniert schnörkellos……..

    Als guten Vergleich (siehe Financial Times) zeigt sich etwa das zumindest angemessenere Salär von Laurent Bonnafé, CEO von BNP Paribas. Trotz Milliardenklage, ist Paribas viel erfolgreicher gewesen in den letzten zehn Jahren als UBS und CS.

    Zumindest verständlich sind die Topsaläre der beiden Kanadischen Grossbanken „Royal Bank of Canada“ und „Bank of Montreal“. Diese beiden gut geführten Kanadischen Banken waren die einzigen, die den Crash im Jahre 2008 ohne jegliche Schrammen überstanden haben.

    https://ig.ft.com/bank-ceo-pay/2017/

  20. 1% hört sich gut an. Nur verteilt wird’s meistens nur an die jüngeren Mitarbeiter, welche „Nachholbedarf“ haben. Dies deshalb, weil so etwas ja finanziert und gleichzeitig auch gespart werden muss. Also von Alt nach Jung. Für das Top-Management und die direkt darunter liegenden Herdentreiber gelten eigene Regeln. Ist bei unserer Versicherung genau das Gleiche. Mehr als einen feuchten Händedruck gibt’s nicht.

  21. Ist leider überall so. Auf lange Sicht zerstören solche Verhältnisse die Firmen. Gutes Beispiel ist gerade GE, einst der wertvollste Konzern, wo sich das „oberschlaue“ (alles Wahnsinns-„Cracks“… – gähn) bzw. schlicht kriminelle Top-Management mit Multimilliarden-Aktienrückkaufprogrammen (Dutzende von Milliarden) auf Kredit die EPS und somit (über die Boniprogramme) die eigenen Bezüge erhöhte, die Aktienkurse kurzfristig stützte, und gleichzeitig einen einstmals erstklassigen Konzern zu Junk-Qualität und wohl nächstens in den Bankrott getrieben haben.

  22. Endlich gehören sämtliche CS und UBS-Angestellte offiziell zu den „1 Percenters“!

    …darum geht man ja zu einer Bank arbeiten, oder?

  23. Will Roger Federer seinen Ruf ruinieren und weiterhin für die CS werben? Es ist natürlich Unsinn davon auszugehen dass bei der CS Leistungslöhne bezahlt werden. Wenn dem so wäre müsste VRP UR täglich Geld in die Bank bringen! Seit Jahren keinen Mehrwert für die Aktionäre, fast im Drei-Monate-Zykus neue Probleme, seit Jahren nur Bad News, ausser für wenige die immer mehr für gleiche Leistung bekommen. Die sogenannte Elite als Sozialhilfeempfänger!

  24. Ich kenne viele Ü50er welche über die letzten 15 Jahre KEINE Lohnerhöhung erhalten haben. Einige davon erwähnen sie seien froh nicht mit einer Lohnkürzung konfrontiert geworden sein. So sieht die Realität aus!

    • … respektive überhaupt froh, noch einen Job mit Entgelt wahrnehmen zu können…

    • Sehe kein Problem dabei, dass man den überbezahlten Tradern und im speziellen bei den Ü50er aus den goldenen Zeiten des Bankings den Lohn nicht noch weiter erhöht hat.
      Der Added Value dieser Damen und Herren ist nicht so überragend wie ihr Selbstbild vermuten lässt.