Raiffeisen: Lachappelle gegen alte Vincenz-Gang

Präsident im Headquarter von Feinden umzingelt – Geschwächt durch neues Gerichtsurteil – Ups: Arizon geht nicht zu Avaloq.

Guy Lachappelle wollte antreten, analysieren und dann durchgreifen. Nun entwickelt sich der Film bei Raiffeisen Schweiz leicht anders.

Überraschend anders. Es ist nicht der gewählte Präsident der grossen Genossenschafts-Zentrale, der befiehlt und ausmistet.

Sondern den Ton geben weiterhin die langjährigen Verbündeten und Weggefährten von Pierin Vincenz an.

Wer hätte das gedacht? Da spricht die Schweiz seit einem Jahr vom Augiasstall von St. Gallen, und nun zeigt sich, dass die Widerstandskräfte zuoberst in der Too-Big-To-Fail-Bank viel stärker sind als weitherum angenommen.

Damit verzögert sich der Neuanfang beim drittwichtigsten Institut des Landes. Die Zentrale der heterogenen Bankengruppe mit ihren 250 einzelnen Genossenschaften und der Marktführerschaft bei den Hypotheken hat ihren Neuanfang noch nicht geschafft.

Home Alone? (Bild: Xing)

Lachappelle scheint gelähmt. Statt eine eigene Beratungsfirma zu wählen, die ihn unterstützt, überlässt er diesen wichtigen Entscheid den Regions-Fürsten. Diese wählten soeben ein Mini-Büro, das sie vom grossen Strategietag 2015 her kennen.

Mosers hoch im Kurs (Bild: AM4change)

Das sind die Berater jener Leute, die mit Vincenz die Raiffeisen anderthalb Jahrzehnte lang kontrollierten.

Neuanfang ginge anders. Doch Lachappelle scheint sich nicht durchsetzen zu können. Bei Arizon, der IT-Tochter von Raiffeisen und Avaloq, fallen die Würfel auch überraschend.

Die Arizon sollte an die IT-Firma Avaloq gehen, welche für die Raiffeisen-Gruppe eine komplett neue Informatik gebaut hat.

Jetzt haben die Parteien auf Wunsch der Raiffeisen Schweiz den Verkauf einer Mehrheit an Arizon, ihrem gemeinsamen Joint venture, nochmals thematisiert.

Und es zeichnet sich ab, dass die Raiffeisen Schweiz ihre Arizon-Aktien nicht an die Avaloq verkaufen will. Möglicherweise wollen die Raiffeisen-Chefs den Einfluss auf die wichtige IT und deren Betrieb doch nicht vorschnell aus den Händen geben.

Der damalige Verkaufsentscheid war stets fragwürdig. Warum will die Raiffeisen ihre Aktien an Arizon verkaufen, bevor das Avaloq-System überhaupt richtig läuft?

Was genau hinter der 180-Grad-Wende steckt, bleibt unklar. Eine Sprecherin der Raiffeisen wollte sich nicht zum Thema äussern, auch bei der Avaloq hielt man sich bedeckt. Man würde sich nicht zu „Gerüchten“ äussern

Dass der Stop des Arizon-Verkaufs bereits auf eine Intervention von Guy Lachappelle als neuem offiziellen Kapitän des Raiffeisen-Verbunds zurückgeht, ist wenig wahrscheinlich. Dafür steht Lachappelle zu wenig lange auf der Brücke.

Und hier geht es um eine strategische Weichenstellung, welche zeitlichen Vorlauf und detailliertes Wissen benötigt.

Also dürfte auch dieser Entscheid von der alten Vincenz-Clique beschlossen worden sein. Lachappelle ist wohl von dieser zuletzt ins Boot geholt worden.

Die Episode zeigt, wie schwach die Machtbasis von Lachappelle im Genossenschafts-Hauptsitz in St.Gallen noch ist. Lachappelle wäre angewiesen auf Leute, denen er vertrauen kann.

Statt dessen sieht es sich umzingelt von langjährigen Spitzenkadern, die ihren Aufstieg allesamt in der langen Ära von Vincenz und dessen Stellvertreters Patrik Gisel geschafft hatten.

Umso wichtiger wäre, dass Lachappelle als Person und von seiner Karriere her eine lupenreine Position hätte. Genau das verhindert seine eigene Vergangenheit.

Diese sieht seit Freitag noch etwas düsterer aus. Ein Gericht im Kanton Aargau gab Kunden recht, die mit dem Betrugsvehikel ASE Geld verloren hatten.

Die Richter zwingen die Aargauer Ermittler, ein Strafverfahren gegen die Basler Kantonalbank als Depotbank der ASE zu führen.

Der Chef der Basler KB war bis kürzlich Guy Lachappelle. Der wollte mit seinen Anwälten eine Ausweitung der Ermittlungen auf Strafrechtliches vermeiden und engagierte dafür die wohl teuersten Anwälte der Schweiz, jene der Zürcher Kanzlei Homburger.

Nun erlitten diese vor dem Gericht im Mittelland eine Kanterniederlage. Das Verdikt sagt in für solche Urteile einzigartig unverblümter Sprache, dass die Strafbehörden endlich abzuklären hätten, ob die Basler Kantonalbank wider besseres Wissen lange auf eine Geldwäscherei-Meldung verzichtet hätten.

Für Guy Lachappelle entwickelt sich damit der 170-Millionen-Betrugsfall ASE immer mehr zum Albtraum; dies nur wenige Wochen nach seinen hoch und heilig gemachten Versprechen, wonach ihn die noch laufenden ASE-Ermittlungen nach menschlichem Ermessen nicht mehr tangieren würden. Ein Monat im Amt, sieht alles anders aus. Wie war diese Fehleinschätzung nur möglich?

Kommentare

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  1. Lachappelle hat nur noch kurz Zeit, die Strippenzieher der Gisel/Vincenz Zeit zu entfernen. Ich helfe ihm gerne dabei:
    1. Schaub: Der Mann verkörpert wie niemand sonst die Ära Vincenz. Er ist ja auch auf das engste mit der Familie Vincenz verbunden. Der Mann hat Einfluss, über die PR und das Legal, welches er kontrolliert
    2. Poerschke: Ein bedingungsloser Soldat erst von Vincenz, dann von Gisel. Der Mann ist gerissen und verzweifelt – der versucht, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen!
    3. Auer: Zwar lame Duck, aber trotzdem
    Wenn diese 3 Individuen weg sind, dann ist schon mal die Hälfte der Arbeit vollzogen!

  2. Wetten, das Guy, der Messias mit der Augenhöhe, nicht sein volles Jahresgehalt bzw. seinen Jahresabgriff von CHF 750k beziehen wird. Da ist schon vorher Übungsabbruch. – Alle anderen gefälligst weiterhin Hülsen einsammeln!

  3. Raiffeisen ist toll, darum laufen die Geschäfte auch wie geschmiert. Net New Assets, Hypotheken etc. – dieses Jahr wird wieder fantastisch. Vielen Dank den vielen Kinden, die auf Raiffeisen zählen!

  4. Für mich ist Guy schon fertig. Er hat es versäumt, am ersten Arbeitstag die ganze obere PV Mannschaft vor die Tür zu setzen. Unglaublich, dass er diese Chance verpasst hat. Die Banken laufen auch ohne diese Typen. Aber er hat in Basel schon gezeigt, dass er ein Zauderer ist. Das Elend nimmt kein Ende. Guy muss weg. Und der neue brave CEO wird auch daran versagen. Sorry aber wenn ich in die Schlacht ziehe, dann nur mit meinen eigenen Offizieren. Von Führung hat der Guy scheinbar auch keine Ahnung. Also nochmals von vorne: neuer VRP und neuer CEO mit Angriffslust.

  5. Raffeisen ist sowas von liquidiert – das Volk will es einfach nicht glauben… denn sie hängen alle am Hypo-Topf dieser Bank-Organisation.
    Lachapelle steckt mit beiden Füssen im ASE Sumpf; der Skandal nimmt weiter seinen iuristischen Lauf und wird möglicherweise in 48 Monaten zu seiner Veruteilung führen.
    Das ganze VR und Management-Komplott in St. Gallen wird unbeschadet weitergehen … die kapieren das erst, wenn sie möglicherweise einmal keine Kunden mehr haben

    • „So was von liquidiert“? Vielleicht sollte der Kommentarschreiben mal nachlesen, was seine Aussage bedeutet…

    • Der Kunenzufluss hält an, Raiffeisen ist und bleibt die besten Bank in der Schweiz. Vielen Dank den 10-tausenden Mitarbeitern, die tagtäglich einen solchen super Job machen!

  6. Diese üble ASE-Sache mit der BKB unter Führung von G. Lachappelle dürfte noch zu einem argen Klotz am Bein werden. Ich habe nicht begriffen, weshalb die Raiffeisenleute resp. der VR Herrn Lachappelle mit so einer Hypothek anheuerten. Man musste wohl um jeden Preis und schnell einen Präsidenten finden. Wenn das nur gut kommt. Wenn nicht, geht der Raiffeisen-Krimi weiter.

  7. Die fudibürger verarschen einander ,das ganze Land ist so aufgebaut ,keine Kontrolle,paar wenigen profitieren das volk istbstink dumm !

  8. Ich gewinne den Eindruck, dass es keinen ausreichend guten Kandidaten gibt ausser vielleicht die Wutschreiber selber, die offensichtlich genau die Probleme und Lösungen erkennen. Vielleicht noch die Whistleblower, die herzergreifend darlegen, dass nur auf Druck und mit vollem ekel finanziell profitiert haben. Sollen wir diesen Wutschreiber oder Whistleblowern nicht die Leitung der RCH überlassen wollen, so ist doch die einzige Option, dieses führungslose, von Pirianern umwobene Bankkonstrukt aufzubrechen und in andere Bankorganisationen zu integrieren.
    Eine reizende Idee ist dabei die Fusion mit der CS oder der GAM. Dann hätte diese Institute endlich wieder eine starke Klientel im Heimmarkt und könnten ihre wahren Probleme weiter auf Jahrzehnte in Reorganisationen parken. Vielleicht bringt dann die CS als Zückerli Hollywood nach St. Gallen?

    • alt Wutschreiber rocco scheint das richtige Profil zu haben für höhere Aufgaben.

      Er ist geläutert und voller Elan. Dazuhin ein anpackender Ideengeber mit strategischen und visionären Kenntnissen.

  9. Raiffeisenbank will einfach nichts dazulernen – dies ist auch bei den Kleinstfilialen so. Arrogante Unter-unter-Filialleiter versuchen mit Belastungen der Jahresgebühr ihrer V-Karte Geld einzufordern.
    Dem Kunden werden einfach Jahresbeträge sfr 40.– für die V-Karte (von der Raiffeisen entworfene Karte die wie die Maestro funktioniert) – aufs Konto getickt, obwohl der Kunde diese Karte gar nicht will und der Betrag wird nicht storniert.
    Anscheinend will man so vom Kunden die verjubelten Milliarden von EX-CEO Vinzenz wieder reinbringen.

  10. AM4change u.a.: „Wir sind die Fahnenträger und Dirigenten und Coaches und Spezialisten und Lotsen und Strategen etc etc. der essentiellen Veränderungen unserer Kunden.“

    Es gab mal eine Zeit da mussten VP’s, VR’s, CEO’s und Konsorten „mehr leisten“ und dies bei weniger Lohn und Honorar. Und vor allen: Sie konnten glaubwürdig selber hin stehen und haben Verantwortung übernommen.

    Heute verdienen diese teils abstossende Saläre und haben für jede Aufgabe einen PR-Büttel, Comm-Fuzzy, Beratungsheini, und einen Juristen und Coach der denen, wie einem Lehrling, das Händchen hält.

  11. Alles ganz im Sinne der FINMA… wenn da nur nicht Obergericht und EFD wären, die im Wege stehen den Fall ASE nicht unter den Teppich zu kehren.

    Man erkundige sich bei der Staatsanwaltschaft wie es im Falle ASE dazu kam, dass von Seiten FINMA verlangte Maulkörbe von Seiten Staatsanwaltschaft verfügt wurden.

    Von Unabhängigkeit der Staatsanwaltschaft keine Rede!

  12. RK (ehemals Chef des RAILab) und Chef-Einflüsterer von P.Gisel müsste als erster bei RaiffeisenCH hinterfragt werden. Der Rest ergibt sich dann von selbst…

  13. Der Huber wird‘s richten!

    Man kann getrost davon ausgehen, dass es in der Raiffeisen ähnlich weitergehen wird wie in den letzten Jahren, sowohl zu Lande wie auch in der Zentrale. Zu viele profitieren davon. Einzig die separaten Eigengeschäfte werden wohl weniger. Es ist herzig, wie die kleinen Genossenschafter draussen ihre Fürsten unterstützen und nicht sehen, was nicht sein darf.

  14. Lachappelle ist bereits geschwächt durch seine Vergangenheit bei der BKB. Wenn Lachappelle bei der Raiffeisen überleben will, so sollte er so schnell wie möglich
    tabula rasa machen und die alte Garde der Aera Vincenz und Gisel durch neue Leute ersetzen. Ob er das allerdings fertigbringt, da setze ich doch ein Fragezeichen.

  15. GL ist bedingt durch seine Vergangenheit bei der BKB ein schwacher Präsident! Die Regionalfürsten wissen sehr wohl dass GL möglicherweise nicht lange im Amt ist, da wollen sie lieber mitstrippen, auch wenn ihnen die Kompetenz fehlt! Die RB wird noch lange nicht zur Tagesordnung übergehen!

    • Die Regionalfürsten werden dafür besorgt sein, dass GL erst in den Ausstand, dann ganz austreten treten muss.

    • Der schwachen GL wurde ja ganz bewusst von Seiten FINMA ‚mitinstalliert‘! Gibt es doch so einiges das man auch gerade von Seiten der FINMA noch unter den Teppich kehren muss. Man darf gespannt sein, was die Justizbehörden in den Fällen BKB/ASE – RB/Vincenz an den Tag fördern. Da aus meiner Sicht die FINMA bewusst Einflussnahme genommen hat, nicht nur was die Person Lachappelle betrifft, sondern auch im Falle ASE auf die Staatsanwaltschaft, wäre folgerichtig nach dem Obergerichtsentscheid den Fall der Staatsanwaltschaft zu entziehen und der Bundesanwaltschaft / fedpol zuzuführen.

    • regionalfürsten; die haben doch überhaupt nichts zu melden. aber das wissen wir seit vielen, vielen jahren:)

  16. Vor der alten Clique muss niemand Angst haben – da ist keine starke Person darunter. Sonst hätten sie ja Vincenz in Zaum halten können! Und ausserdem zittern alle heftig um ihre Posten …

  17. RCH kann Arizon gar nicht verkaufen da die Software noch so voller Fehler ist, dass dies eine Drittfirma im Rahmen eines SLA gar nicht übernehmen würde (ausser RCH würde jährlich einen Blankocheck ausstellen) und im Saturnprojekt (auseinanderdividieren der Leistungen zwischen RCH und ARIZON / Avaloq) haben sich Gräben in Millionenhöhe aufgetan. Fragt sich nur noch, wie lange Warburg zuschaut. Aber für Fernandez dürfte der Case (vorerst) aufgegangen sein: Ende Jahr wird komplett eingeführt, Avaloq hat seine Pflicht gem. ABV erfüllt, muss nichts mehr nachliefern sondern darf jetzt jährlich eine Rechnung für Lizenzen im 2stelligen Mio. Höhe an RCH senden: RBs please insert coin.

  18. Vor zwei Jahrzehnten habe ich in einer „St. Galler-Chrüngel-Bude“ in leitender Stellung gearbeitet. Nach einem Jahr habe ich das Handtuch geworfen – es war kein Ankommen, als Zürcher den „St. Galler-Chrüngel-Saustall“ aufzräumen. Die Locals haben gut zusammengespannt und keine Veränderungen / Verbesserungen zugelassen.
    Das steht noch viel Arbeit an – den „Tip an Guy“ befolgen, sonst floppt alles.

  19. Nun gilt es, trotz aller Bedenken den neuen Kräften Vertrauen zu schenken und zukunftsorientiert das Programm „Back to the Roots“ umzusetzen. Gerne helfe ich dabei mit mit der Erfahrung aus ein paar Jahrzehnten werteorientierter Führung. Bescheidenheit, Kundenorientierung und Ehrlichkeit machen den Unterschied.

    • Ihre „neuen Kräfte“ sind alte die schon einen Haufen Werte zerstört haben.
      Sie haben sicher das richtige Therapieangebot für die neue Führung.

  20. supergau bei raiffeisen; hat doch kurt siedler in der zentralschweizer-zeitung letzte woche berichtet, dass bei raiffeisen für die zukunft alles gut angebahnt sei, nun dieses; das sagen haben unverändert die alten kämpen. der neue vrp ist aus alten restanzen so stark angeschlagen, dass er kaum noch im sessel zu bleiben vermag, der neue ceo ist ein stiller weicher welcher kaum ordnung schaffen kann. es staatsbänkli hat andere dimensionen als die nummer drei. und zu guter letzt hat man noch das „renommierte“ office moser beauftragt. ich frage mich nur eines; kann man diese organisation ernst nehmen? da hat finma auf zeit hin ordentlich zu tun. schade, schade, schade 🙂

  21. Das ist wohl eine typische rhetorische Frage! Trotzdem, die Antwort gibt ein Gleichnis: Solange nicht das gesamte Krebsgeschwür und die Ableger (Metastasen) vom befallenen Körper entfernt sind, solange bestimmt der Krebs den Körper. Hätte die Raiffeisen Banken den schwierigen, radikalen Weg gewählt – wie es von Vielen bereits im Vorfeld gefordert wurde – wäre man bestimmt auf den Weg der Gesundung. Vielleicht würde es länger dauern, vermutlich hätte man noch keinen VR-Präsidenten und auch noch keinen neuen CEO, aber man hätte den Reinigungsprozess auf sehr guten Weg gebracht. Übrigens welch Banause hat tatsächlich gedacht, dass bei einem hängigen (Straf-/Verfahren) kein Risiko besteht die Verantwortlichen zu belangen? Herr Lachappelle wohl am wenigsten, sonst hätte er keine derartigen Geschütze aufgefahren. Dass Herr Gantenbein schlicht in jeder Beziehung rein sachlich versagt hat und man diesem noch weiterhin eine Plattform gewährt hat, ist nun im Nachhinein bewahrheitet und zum Weinen. Solange nicht die gesamte Geschäftsleitung plus die verantwortlichen Bereichs- und Abteilungsleiter auf die Strasse gestellt werden, wird sich bei Raiffeisen nichts Wesentliches ändern und Herrn Hässig plus wenigen anderen mutigen Journalisten werden die Negativberichte über Raiffeisen nicht ausgehen! Schade, denn die Bank hatte das Rezept für eine Genossenschaftserfolgsgeschichte gehabt – eigentlich hätte sie es noch immer, wenn ……

  22. Hat die Homburger für die Chause Lachappelle nur Hamburger geschickt?

    Egal. So können wir hoffen, dass die ASL Geschichte nochmals etwas genauer angeschaut wird.

  23. Meine Glaskugel sagt mir, dass die Güllentrinker wieder einmal empört sein werden.

    Aber was nützt es?

    Gleich wenig wie die gefühlt letzten 10’000 Posts …

  24. «Wir sind unabhängige Berater mit vielschichtiger Erfahrung in …»
    Mit der Raiffeisengruppe als Kunden machen die Mosers zwangsläufig «vielschichtige» Erfahrungen, und zwar im eher negativen Sinn von
    «verschachtelt», «verwickelt», «tricky», «vertrackt», «prekär», «schwer verständlich».
    Ist wohl auch zwangsläufig die Spezialität der beiden Starberater.

    https://www.openthesaurus.de/synonyme/vielschichtig

    Wie lange will sich Raiffeisen eigentlich den Chefkoordinator und „Schl…sch……“ Kurt Sidler noch leisten?

    • Herrliches Beispiel für ‚Politschpiiik‘ , was die
      Mosers da als Eigenwebung servieren.

    • Starberater??? Auch die werden (wie Sterne) implodieren und zu weissen Zwergen werden… Zu Nobodys.

  25. Raiffeisen ohne Ende.
    Die „dritte Kraft“ im Lande kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Der Vincenz – Virus scheint sich dermassen tief bei den Entscheidungs-Trägern der 2. und 3. Stufe sich eingefressen haben, dass wir noch auf Monate, wenn nicht Jahre, hinaus mit diesem Uebel herumschlagen müssen.
    Die sture Grossmanns-Sucht aus St. Gallen birgt die Gefahr, dass früher oder später der Gesetzgeber Ordnung schaffen muss. Wie viel Schuld die nahe HSG dabei mitträgt wird die Zukunft zeigen. Eine total widerliche Geschichte, wie man sie nur in einer Bananen-Republik vermuten könnte.

  26. Lachappelle sollte jetzt etwas Schnell- und Sprungkraft trainieren. So schnell kann er gar nicht „absecklen“, dass ihn die BKB-Vergangenheit nicht mit Riesenschritten einholen würde. Der Witz des Jahres 2019 könnte sein, wenn wir alle auf einmal begreifen, was der Clown mit „auf Augenhöhe“ gemeint haben könnte: wäre doch der Hammer, wenn PV UND Lachappelle es ernsthaft mit den Strafbehörden zu tun hätten, auf Augenhöhe eben. (Im Club würde noch der 3-Äffchen-Mann mit Flieger und Fleischkappe fehlen.)

  27. Artikel auf IP vom 12.11.2018 «Nordkorea in Brugg-Windisch» – Mein Kommentar vom 12. November 2018:

    «Wahrlich ein anschauliches Beispiel – Raiffeisen, durchdrungen von feudalen Strukturen.

    Aufstieg von PV und PG war möglich durch ein System von Treueschwüren: Die Vasallen (Regionalfürsten) haben nun ihren Herren ausgetauscht. Die Geschichte wiederholt sich.»

  28. Guy, ein guter Rat! Schmeiss diese gesamte Vincenz-Clique in der GL per sofort raus! Die werden sonst gegen Dich intrigieren, die kämpfen nämlich um ihre berufliche Existenz!

    • Stimmt genau, diese festgefahrenen Strukturen können nur mit erheblichem Aufwand weggesprengt werden. Ich beneide weder den neuen VRP noch den CEO.

      Solange die Regionalfürsten in der Suppe rühren – gibts NO Neustart. Sie sind ein Teil des verkrusteten Systems und somit eine wesentliche Grösse des Problems. Man ist schnell einmal – in den Augen dieser feudalen Herren – ein Nestbeschmutzer; nur die Regionalfürsten kennen Raiffeisen und erklären den ausgebildeten Bänklern die Bankenwelt 😲 sie sagen – was man man ‚ sagen ‚ darf. Kritik wird strikte unterdrückt.

  29. Das ist in St.Gallen längst bekannt: Der Raiffeisen CH – Augiasstall im Headquarter St.Gallen ist immer noch mit „Spitzeln“ und Claqueuren der Vincenz- Garde durchsetzt. Ob Lachappelle da der richtige Mann ist???

    • Nein ist er nicht! Jetzt kommen ihm, der Staatsanwaltschaft und der Finma noch EFD und Gerichte in die Quere im Falle ASE!