1’070 CS-Risktakers garnieren 1’655 Millionen

Besondere Schicht in der Hierarchie der Credit Suisse kassiert pro Kopf 1,5 Mio. Franken – Wofür? Sparen müssen andere.

Die Credit Suisse leistet sich 1’070 sogenannte Material Risk Takers. Gemeint sind Schlüsselleute, die besonders exponiert sind und deren Lohn und Bonus deshalb separat ausgewiesen wird.

Die CS beschreibt diese Mitarbeiter in ihrem Jahresbericht als „Risikonehmer und Kaderpersonal in sensiblen Kontrollstellen“. Sie hebt damit deren besondere Bedeutung für die Bank als Ganzes hervor.

Die Besonderheit der Klasse „Material Risk Takers“ unterstreicht die CS mit deren Entschädigung. Die 1’070 Manager der Bank hatten im Geschäftsjahr 2017 insgesamt 1’655 Millionen Franken an Lohn und Bonus erhalten.

Das macht ziemlich genau im Schnitt 1,5 Millionen pro Schlüssel-Risiko-Manager. Wie die Entlöhnung im auslaufenden Jahr aussieht, wird sich im Frühling zeigen, wenn die Bank ihre Vergütung offenlegt.

Sicher ist, dass die Key Risk Takers seit Jahren gut gehalten werden. Sie erhalten ein siebenstelliges Salär inklusive Leistungskomponente.

Was die Leistung genau definiert, darüber existieren weniger Angaben. Nimmt man den Aktienkurs, dann liefert der keine Begründung für die besondere Salarierung.

Die CS-Aktie hat im 2018 40 Prozent an Wert verloren. In den drei Jahren unter der neuen Führung, mit Chefs von McKinsey und aus dem Versicherungswesen, sind es gegen 50 Prozent.

Diese haben bisher vor allem die Kosten gesenkt. Kosten heisst im Banking hauptsächlich Löhne und sonstige Entschädigungen.

Die Gesamtausgaben sanken unter CEO Tidjane Thiam von über 21 auf unter 17 Milliarden. Von den rund 4 eingesparten Milliarden geht ein grosser Teil aufs Konto der Personalaufwände.

Unangetastet blieben die hohen Entschädigungen für die Risiko-Schlüsselleute. Auch die obersten Manager erhielten weiterhin Spitzen-Saläre und -Boni.

Wo also wurde gespart?

No Limits: Sparen mit Ketchup (Bild: Heinz)

Unten und im mittleren Kader, Stupid. Die Tausenden von Mitarbeitern im Rumpf des CS-Tankers sowie deren Einpeitscher im Mittelbau sehen ihre Fixsaläre seit Jahren unverändert.

Und beim Bonus wird in den Jahresend-Gesprächen meistens rasch klar, dass die Zeiten hart und die Extrawürste kurz geworden sind.

So zeichnet sich zum Jahresausklang ein Bild bei der Nummer 2 der Schweiz, das einen Hang zum Winner-takes-it-all hat.

Wer obenaus schwingt, der kann bei der CS darauf zählen, dass er weiterhin vergoldet wird – Aktienkurs im Keller hin oder her.

Wer hingegen im grossen Ruderraum sich abmüht, sieht sich als Verlierer. Beim Lohn und Bonus. Und beim Job: Der ist gefährdet, zumindest im Hochpreisland Schweiz und solange die Strategie weiter auf Kosten fokussiert.

Kommentare

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  1. Sie sprechen immer von den hohen Boni und gleichzeitig vom Aktienkurs welcher zerfallen ist. Ich denke Sie wissen sehr wohl, dass ein grosser Teil der Boni für Kader in gesperrten Aktien (3-5 Jahre) vergütet wird welche auch an Performance Targets gebunden sind.

    Entsprechend werde diese Mitarbeiter durch den schlechten Kursverlauf „bestraft“. Für Sie ist es natürlich wesentlich interessanter bei negativem Aktienkurs den Bonus basierend auf dem ursprünglichen Kurs zu erwähnen. Auf der anderen Seite ereifern Sie sich wenn die Kurse ansteigen und Manager wie Ermotti Gewinne auf Ihren gesperrten Aktien erzielen.

    Kritische Berichterstattung erwünscht aber eine gewisse Fairness wäre auch am Platz. CS und UBS machen die Vergütungspläne und Bedingungen publik, also keinen Grund diese Details zu unterschlagen.

  2. Dass man diese MRT’s weiterhin an sich bindet ist weder schlecht noch abwägig. Verdienstvolle Mitarbeiter, Kaderleute mit sehr viel (zu viel?) Wissen über die hauseigene Bank, mit Kundenbeziehungen welche noch immer sehr wertvoll sind, setzt man nicht einfach auf die Strasse wo sie zu Feinden werden (können). So wie’s die CS macht ist nicht a Priori schlecht.

    NUR: In Zeiten wo die Bank (wiedermal!) am Felsen vorbei schrammt, k(l)eine Gewinne macht und das EK zu tief, wäre es mehr als angebracht diese Entschädigungen vorübergehend um 25-40% zu senken, nur schon um ein deutliches Zeichen zu setzen; ebenfalls vorübergehend für die VRP, VR und den CEO. Es wäre (wäre!) ein Zeichen ans eigene Personal, ein Zeichen der Vernunft, Vernhunft welche man bei der CS seit Jahren vergeblich sucht, leider.

  3. Möchte zu gerne wissen, welches Risk diese Krawattenträger denn nehmen.
    Bei dieser Gruppe handelt es sich vielmehr um Volksschmarotzer, die ohne nennenswerte Leistung einen Haufen Geld in die A…. geblasen bekommen.
    Von Risiko keine Spur. Oder musste Brady Dougan ein Risiko tragen? Er hat Millionen abgezockt und die Bank in Schieflage hinterlassen. Gekostet hat es ihn keinen Franken.
    Das einizige Risiko welches diese Typen tragen, liegt bei ihnen selber, wenn sie während dem Geldregen total ausflippen und die ganze Kohle für Konsumschund auf den Putz hauen, statt etwas für später auf die hohe Kante zu legen.

  4. Wann kommt endlich ein Gesetz, wo wir diese Finanzmafia wie in Italien haftbar machen können und natürlich den Besitz auch enteignen können? Natürlich auch alle Geschenke, Zuweisungen und Vererbungen. Sehe ja auch keinen Unterschied mehr zu Italien.

  5. Alles Durchlauferhitzer. Würde niemand merken wenn sie weg wären. Auf der Arbeitslosenkasse wären sie günstiger für uns alle. Mann muss sich mal vorstellen, für diese Mitesser und für die verschwendete Milliarde haften wir Schweizer. Einfach voll mafiös, anstatt ich zünde dir dein Restaurant an, wenn du nicht zahlst, heisst es ich gehe Konkurs, wenn du nicht positiv berichtest oder mich irgendwie gesetzlich belangst. Die Politik ist ja bis zur höchsten Stufe in dieses Schmierentheater invollviert.

  6. Na ja Geldempfänger, was Risiken sind, müssen diese Leute erst im Duden nachschlagen, übernommen haben Sie noch keines!

  7. Die CS wird doch keine 3 Jahre mehr in der jetzigen Form überleben.
    Wie in der Natur: Hat’s zuviele Parasiten stirbt der Wirt.

  8. Sind doch alles bloss arme Angestelltenwürstchen mit Gummihals und -wirbelsäule. Ich kassiere alleine an Zinsen jedes Jahr 250 Kisten und erst noch steuerfrei, dank meinen 10 Wohnsitzen und offizieller Residenz in den UAE. Wobei, für das, was diese „Risk Taker“ (welcher Bullshitter hat diesen Begriff für hochfrisierte Grottenolme erfunden? Gehört geteert und gefedert!) machen, sind sie tatsächlich massiv überbezahlt. Da müssen die „7 shrinking steps“ angewendet werden.

  9. B: Haften diese Risk Taker denn persönlich mit ihrem privaten Vermögen?
    M: Nein, es sind normale Angestellte und sie erhalten monatlich den Lohn. Vollkasko.
    B: Also ist ihr grösstes Risiko, als Angestellter gekündigt zu werden?
    M: Genau.
    B: Also haben sie dasselbe Risiko wie zum Beispiel die Putzfrau?
    M: Nein, das kleinere. Sie schützen sich ja gegenseitig, gofferdeli.
    B: Zum Glück lässt sich Lukas Hässig von Rohners Anwalts-Meute (die teuersten von Zürich) nicht unterkriegen. Auch 2019 nicht. Prost!

  10. Die letzten zwanzig Jahre haben gezeigt, dass das Top Management der CS völlig austauschbar ist – diesen Job können 1-2 Millionen Personen machen.

    Aus meiner Sicht reicht es, wenn zwei oder drei Manager über 1 Millionen verdienen (und das zum Teil performanceorientiert) und keiner mehr als 20x das Gehalt des am Niedrigverdienendsten. So war es früher in der Bankbranche und wir gehen wieder dahin zurück.

    Dies wäre super für die Zahl der Arbeitsplätze bei der Credit Suisse und auch für die Firma, da all die Manager, die nur auf Status setzen, zur Konkurrenz abwandern und die echten Talente, die einen guten Job machen wollen, bei der CS bleiben.

    Es ist Zeit für einen Verwaltungsrat, der hier mal richtig aufräumt!

  11. Die zwei CH-Banken sind entweder wertvoll oder so gut wie wertlos. Wertvoll dann, wenn das heutige Top-Management und -Kader abgesetzt werden kann. Grund: das wertvolle der beiden Banken sind die Deferred Tax Assets (DTA). Bei der UBS sind sie beinahe so hoch wie der heutige Marktwert. Eine Übernahme wäre also fast gratis (für eine profitable Firma). Wären da nicht die exorbitanten Aufwendungen für das Top-Management (Fixlohn,Boni,PK), welche heute zwangsläufig mit den sehr mediokren operativen Ergebnissen der beiden Banken im Paket mit dabei sind. Machen die beiden Banken weiter so, werden die DTA‘s kaum voll realisierbar, die Unternehmen weiter geplündert und irgendwann bald sind sie u.a. wegen den extrem hohen PK Verpflichtungen als going concern kaum mehr aufrecht zu halten. Eigentümer können an einer GV eigentlich nur eines, um den Schaden zu begrenzen: rigorose und komplette Absetzung des Top-Managements mit dem Ziel eines anschliessenden Verkaufs der Bank. Das ist nicht emotional gegen Personen der beiden Banken gemeint, sondern rein rational aus Sicht eines Investors gegeben was die Bilanz und Erfolgsrechnung der beiden Banken aussagen.

  12. Gratuliere Lukas und dem Team zur Auszeichnung „Bestes Organ für Wutbürger“. Leider reichte es in der Kategorie „Höchste Dichte an Belanglosigkeiten“ nur für Platz 3 (vor Blick und 20min)
    Wahrheitsgehalt? Recherche? Überbewertet. Wozu auch? Um dem Leser, der Leserin aus der Seele zu sprechen, muss das Geschriebene ja nicht stimmen. Sprache? Wie der Inhalt: auf möglichst tierem Niveau. Sonst versteht ja das Volch nichts mehr.
    Na dann, liebe Leser, liebe Leserinnen: Wünsche euch ein gutes 2019. Hoffe auf spannende Kommentare. Befolgt einfach die folgenden Regeln: je unqualifizierter die Aussage, desto wahrer. Je dämlicher die Wortwahl, desto besser zu lesen.

    • Publikumsbeschimpfungen waren früher auch besser. Es geht einfach alles den Bach ab, eben nicht nur die CS.

  13. Derweil rotiert Onkel Alfred im Grab wie einst die Bohrer durch den Gotthard.
    Wird Zeit, dass mal ein #CSOccupy Event stattfindet damit die Titanic auf Kurs kommt.

  14. Die CS geht mir am Arsch vorbei:
    Dort herrscht nur pure Sauerei!
    To big to fail steht im Bericht;
    da kotze ich in deren Angesicht !

    Crédit Bschiss kommt in die Jahre,
    bald landet diese auf der Bahre.
    Vor lauter Bussen und Betrügerei:
    Die Aufsicht beteiligt an Kungelei!

    Der Schweizer Bankplatz ausgedient;
    hat niemals etwas anderes verdient!
    Ueber Jahrzehnte Kunden ausgenommen:
    und spielten dabei die Oberfrommen!

    Das Verschwinden wird niemand trüben,
    der Aktienkurs kollabiert in Schüben!
    Frage: Ob die Hundertausend-Limit hält,
    ich wette dort verliert man das Hemd.

    ORF

  15. CS scheint im Zahlungsverkehr mächtig Probleme zu haben: mein Kontoübertrag per 31.12. – erfasst am 24.12. – wurde (noch) nicht ausgeführt.

    • Mein Geldbezug vom 31.12. zum Einkauf in D ist am 1.1. voll abgebucht, auch sind am 1.1. schon sämtliche Jahresabschluss-Dokumente im Onlinebanking abrufbar gewesen.

      Eventuell wurde das Valuta-datum bei ihnen auf den 3.1. gesetzt?

    • Dazu müsste vermutlich das Konto gedeckt sein! Wo nichts ist, wird auch nichts überwiesen!

  16. Hypokratie, Plutokratie!
    Was passoert, wenn der Maschinenraum (mit Null-Teuerungsausgleich) mal sreikt?
    Ob die Risk-Taker denn gewinn einfach halten können?
    Oh, hab vergessen, einige davon sind auch (ehemalige) PEPs, wie der Ex-Altbundesrat Villiger.
    Ihre overpaid Thinktanks wissen immer nen Weg, wie man das Volk für dumm verkaufen kann, darum.ist auch der Gaspreis ans Erdöl gekoppelt, wenngleich die Transportkosten nix mit einander zu tun haben.
    Ob der Preisüberwacher, od. Erdölvertreter aus dem gleichen Family clan stammen, sei dahin gestellt. Vielleich gibts bloss Gratisferien-

  17. Bitte welches Risiko nehmen denn diese Leute? Gar keines! Beim Grossteil nur hochgestochenes Gehabe und Brioni Nadelstreifenanzug mit Lackschuhen ist nicht viel los.
    Um in diesen Olymp aufzusteigen braucht es meist nur die braune Zunge oder wie lang muss sie wirklich sein?

    Den effektiven Ertrag verdienen andere

  18. Wer ist eigentlich noch so dumm und ist Kunde bei der Credit Suisse ? Anscheinend gibt es noch zuhauf Schweizerkunden, welche sich gerne für einen miesen Service königlich schröpfen lassen. Alle selber schuld. Ich bin schon lange kein CS-Kunde mehr und bereue es keinen Tag. Diese Risktakers sollen doch kassieren was sie wollen. Irgendwann ist die Credit Suisse dann total ausgelutscht und rien ne va plus.

    • Naja, sehr viele ex- Mitarbeitende sind Kunde. Weil von den Mitarbeiterkonditionen kann ich als Frühpensionierter („auf Wunsch der Bank“) ja weiterhin profitieren….Hypo und so.

  19. Das ist doch wunderbar! Eine gute Nachricht! Da ist also noch extrem viel echtes Sparpotential! Fettester Speck über wenig Fleisch! Es kann sofort und nachhaltig eine Milliarde eingespart werden und NICHTS wird nicht weiterhin so laufen wie bisher. Das heisst auch, dass es wohl weitere tausende oder ev. gar zehntausende Mitarbeiter gibt, die zwischen 500k und 1 Mio pro Jahr verdienen für einen Job, der maximal die Hälfte wert ist. Ergo: nochmals mindestens eine weitere Milliarde nachhaltig eingespart und somit den Firmenwert locker um 20 Milliarden (bei bescheidenem Multiplikator 10) erhöht. – Der Aktienkurs würde einen Turboboost erleben.
    – Dumm nur, dass das gierige Risikolosabgreif-Management mich wohlweislich in Zukunft nicht mehr als Berater engagieren würde.

  20. Ich fasse mich kurz: SAUEREI !!!

    PS: Ich bin schon lange kein Aktionär mehr. Und Kunde nur noch, weil ich zu bequem bin. Immerhin: Den grössten Teil meiner Assets habe ich nicht mehr bei der CS.

  21. „Risikonehmer und Kaderpersonal in sensiblen Kontrollstellen“.
    Hab mir fast in’s Hemd gemacht vor lachen!

    Leute, also wie es einige sehen, fehlt mindestens eine Person und gehört auch ausgewiesen, wobei schon jetzt zu sagen ist, die nimmt ja kein Risiko; die heutige Frau vom Bänkler Rohner. Sie ist ja auf der „Sponsoren“ Gehaltsliste der CS…..

  22. Und mit welchem Teil ihres Privatvermögens haften diese „Risk-Taker“? Es sieht wohl eher so aus als übernimmt die Gesellschaft das Risiko für diese „Risk-Taker“, während diese asymmetrisch von einem Allgemeingut (Geldschöpfung) profitieren. Das Risiko besteht für die allenfalls in einem goldenen Fallschirm im Falle einer Insolvenz. Es wäre an der Zeit, eine Volksinitiative gegen zu hohe Gehälter + Boni in Banken zu lancieren. Das Stimmvolk beschäftigt sich aber lieber mit Hornkühen…

    • ich gehe davon aus, dass sie, werter bärnd, bereits bei ihrem PK arbeitnehmer vorgesprochen haben, vielleicht teilen sie den eingeschriebenen brief mit uns, damit ihre entrüstung auch begründet erscheint.

    • Lieber Bärnd, das wäre schön. Geht aber nicht so einfach. Sie können den Fussballern beim FC Bayern München auch nicht mehr nur noch 100’000 Euro pros Jahr bezahlen. Dann spielt der FC nächstes Jahr in der Regionalliga.
      Etwas anderes könnte aber via Politik verändert werden: Bei Mitarbeitern, welche die Bank in die Frühpension schickt, zahlt danach die Arbeitslosenkasse ein Teil des Gehaltes (gilt als Kündigung). D.h. der Staat (sprich wir Steuerzahler)
      zahlt Geld, das die Bank nicht mehr zahlen möchte.

    • @Kurt – gerade viel Ahnung haben Sie nicht! Bei einer Frühpensionierung zahlt die ALK nichts!

  23. Wer mit Zahlen jongliert, sollte auch rechnen können, Luki:

    1‘655 Mio. für 1‘070 Material Risk Takers = 1.55 Mio. pro Risk Taker.

    Happy new Year!

  24. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht…Die CS bzw. insbesondere auch die grossgekotzten Schwätzer und Blender in der Bel Etage werden hoffentlich bald auf den Boden der Tatsachen gestellt und diese werden dannzumal (abermals hoffentlich) nicht einfach so bei einer anderen Schlufi-Bank Unterschlumpf finden können. Eines Tages wird so oder so eine diesbezügliche Entforstung erfolgen müssen, denn jeder der subalternen Angestellten muss sich durch solche unsäglichen Eskapaden definitiv blöd und vor allem verschaukelt vorkommen!

  25. Bemerkenswert dass sich unter den Zehntausenden von Mitarbeitern keine internen Kandidaten fuer den CEO Job finden, sagt eigentlich Alles ueber die (fehlende) „Unternehmenskultur“.
    Ta-consult.com

  26. „…fast auf den Punkt genau…eine Million…“
    Macht es nicht ! Man rechne:
    1655 geteilt durch 1070 = 1542 (im Schnitt)
    ‚isch ja nu…oder ebe ‚e halbe Chischte im Schnitt‘ (Differänz)
    (E so vil verdient ja mäng Eine nöd emal im Monät….LOL)

  27. Ja so geht das Spiel das Brady so gut beherrschte munter weiter. Alle Macht an Letasemua, in dem er sich einen Hofstaat von Ja-Sagern hält, die für 1 Mio pro Jahr jede Idee des grossen Häuptlings ungeachtet ihres Sinngehalts ausführen. Gedeckt von der weissen Weste, die derweil behagliche Kamingespräche führt und über die strenge Hand seiner Mutter plaudert. Schaut nicht auf den Aktienkurs! Wie bei jedem Zaubertrick soll man nicht dahin schauen wo die Wahrheit liegt sondern auf die Ablenkungen, auf die „Action“.

    Gute PR ist effektvoll, aber nur solange die Wahrheit nicht ungeschminkt und unübersehbar durchdringt. Das musste schon Comical Ali schmerzlich erfahren. Und der war wenigstens irgendwie lustig.

  28. „Material Risk Taker“ ist wohl eher ein Euphemismus für Leute, die sehr gute Kenntnisse über die noch im CS-Keller schlummernden Leichen (Thunfische u.a.) haben und deshalb ruhig gestellt werden müssen.
    „Material Secret Carriers“ wäre wohl eine passendere Bezeichnung.

  29. Danke für den Bericht, aber ganz ehrlich: pretty much standard. In welcher Firma bemüht sich der Ruderraum extremst und wird NICHT bestraft ? Eben. Das ist beim Schach nicht anders: Die Bauern werden geopfert damit der König lang lebt.

  30. Teures Investment von 1.6 Mrd, wenn man sieht, was es gebracht hat, nämlich weniger als nichts. 25% Abbauen, das gibt Sauerstom im System, und beim Rest Compensation halbieren, bleibt immer noch über eine halbe Million, und die Bank hat 1’000 mio mehr Reingewinn.

  31. Mehr als ihr Gehalt riskieren die nicht. Material Risk Taker sollte man die CS Aktionäre und Schweizer Steuerzahler nennen.

  32. Logisch wird beim Management Kollegen, mit dem man oft in Kontakt steht, weniger gespart als bei den restlichen anonymen Mitarbeitern. Dass dieses kurzfristige Denken nur zu internern Filz und Klüngelei führt und die Firma damit ihre grundlegenden wirtschaftlichen und ethischen Prinzipien verletzt ist wohl nebensächlich.

  33. Das macht im Schnitt nicht eine Million, sondern 1.5 Millionen für jeden dieser vollkommen risikolosen „Risk-Taker“ (das einzige Risiko ist, den exzessiv bezahlten Job zu verlieren, also das gleiche Risiko wie der Angestellte am Schalter oder im Back-Office).

  34. Der Aktienkurs und das Wohlergehen der CS interessiert die sogenannten „Material Risk Takers“ nicht die Bohne. Das einzige und wirklich das einzige was diese Leute interessiert wie sie am schnellsten ihre eigenen Taschen füllen können, Punkt fertig!

    • MONOPOLY – ein Spiel für Manager. Es geht schon lange nicht mehr um den Kunden und dessen Bedürfnisse. Die Manager definieren seit langer Zeit schon „Bedürfnisse“ und lassen dann ihre Drückertruppe auf die Kunden los.

    • Was Jammern Sie rum? Der neoliberale „homo oeconomicus“ ist als Wesen definiert, dass seinen eigenen Profit maximiert zum Wohl der gesamten Gesellschaft.
      Sie haben doch als Trader dieses perverse und schizophrene System jahrzehnte lang mitgetragen. Wenn Sie an der Stelle dieser „Risk Takers“ wären, hätten Sie auch nichts dagegen.
      So lange genug Leute von diesem asozialen System profitieren, wird sich nichts ändern.