80 Rp. für Ketchup: CS-Sparwahn At Its Worst

Bankleitung verlangt Obolus in Üetlihof-Kantine – Kein Bloomberg: Billig-Trading statt Qualität – Machtkampf Thiam vs Rohner.

Die CS-Spitze unter CEO Tidjane Thiam und Finanzchef David Mathers greift zu immer absurder anmutenden Sparmassnahmen. Neuestes Gericht aus der Küche des Duos: 80 Rappen für Ketchup.

Verfügt durch die externe Betreiberin, bezahlt von den Mitarbeitern der Credit Suisse in der Kantine für jede rote Tube, wenn sie im CS-Handelszentrum Üetlihof am Fuss des Zürcher Hausbergs Üetliberg essen gehen.

Die CS betont, die Preiserhöhung sei allein Sache der externen Betreiberin.

Die Sparmassnahme wäre zum Lachen, wenn sie nicht die Verzweiflung der CS-Führungscrew zeigen würde. Weil das Geschäft mit den Kunden schrumpft, greift diese nach jedem Sparhalm.

Kostenpflichtiges Ketchup ist dabei nur das Sinnbild. Einschneidender ist der flächendeckende Verzicht auf Bloomberg-Terminals.

Dabei handelt es sich um den Rolls-Royce des Bankings. Händler, Investment-Profis und Anlageberater der CS nutzen seit Jahrzehnten ihren Bloomberg mit den Millionen von Finanzdaten, um schneller als die Konkurrenz und besser als die Kunden zu sein.

Kein Bloomberg bedeutet für die CS-Banker wie Arbeiten ohne Hosen: Sie stehen nackt in der Landschaft und müssen selbst schauen, wie sie im Wettbewerb überleben.

Als Alternative erhalten die CS-Cracks einen Zugang zu Market Map, das ist ein Billigsystem. Für viele allerdings genügt das Angebot von Market Map, da sie die Fülle an Bloomberg-Informationen gar nie nutzten.

Doch im Vordergrund steht Anderes: Market Map ist spürbar billiger. Ein Bloomberg-Terminal kostet rund 20’000 Franken im Jahr, eine Lizenz für Market Map ist für einen Zehntel zu haben. Thomson Reuters, die Bloomberg-Direktkonkurrenz, liegt dazwischen.

Wenn die Arbeit für viele CS-Banker auch ohne Bloomberg zumutbar ist, so spricht die Sparaktion dennoch Bände über den Zustand der Nummer 2 des Finanzplatzes. Deren Spitzencrew weiss nicht mehr weiter.

Die Aktie der CS ist auf 12 Franken irgendwas gesunken und scheint sich auf diesem Niveau fürs Erste einzupendeln. Das ist neu … und erschreckend für CEO Thiam und seine Mitstreiter ganz oben.

CS für 12 Franken: Was ist nur vom einst stolzen Super-Finanztanker noch übrig geblieben? Als der CS-Titel vor 20 Jahren in seiner ersten Grosskrise der Neuzeit einst unter 20 Franken gesunken war, brach noch Panik aus.

Die Folge war ein rascher Führungswechsel: weg vom Gespann Mühlemann-Wellauer, hin zum Duo Grübel-Mack.

Nun wird ein Kurs von etwas über 10 Franken bereits als normal angesehen. War doch auch schon viel schlimmer, sagen sich wohl die Verantwortlichen.

In der Krise im Sommer vor 2 Jahren war der CS-Titel tatsächlich unter 10 Franken gekracht. Aber nur für kurze Zeit. Nun scheint ein vergleichbarer Level einfach hingenommen zu werden, als ob es sich um das Normalste der Welt handeln würde.

Oder doch nicht? Hinter den Kulissen soll angesichts des Meltdowns der CS-Aktie ein Machtkampf ausgebrochen sein. In dessen Zentrum stehen die beiden obersten Köpfe der Bank: CEO Thiam und Präsident Urs Rohner.

Der Schweizer Rohner soll dabei auf zunehmend verlorenem Posten stehen; dies, obwohl die operative Magerkost der CS hauptsächlich auf das Konto des operativen Chefs geht, also Thiam.

Doch Rohner hat zwei Probleme: Erstens muss er den Kopf hinhalten für die Wahl von Thiam zum CEO der CS vor drei Jahren, zweitens sind seine Araber-Freunde im VR weltweit in Ungnade gefallen.

Letzteres könnte sich für Rohner rächen. Der Anwalt, der seit bald 8 Jahren die CS als Verantwortlicher in letzter Instanz prägt, hatte in den Grossaktionären aus einflussreichen Saudi-Arabien-Familien und Katar stets verlässliche Freunde.

Deren Schwäche nach der grausamen Mordaffäre Khashoggi könnte Rohner zum Verhängnis werden. Zudem ziehen sie sich Schritt für Schritt von der CS zurück.

Wenn die Frage virulent werden sollte, wer die Zeche zahlen muss für die katastrophale Abstrafung der CS an der Börse, dann könnte Rohners Name fallen.

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109 Kommentare zu “80 Rp. für Ketchup: CS-Sparwahn At Its Worst

  1. Und als Kunde kann man ab ende 2018 nicht mehr mit seiner
    Kontokarte Geld am Cash Automaten beziehen! Man muss sich eine Maestro Karte für 40.- zulegen ! Eine FRECHHEIT!!!

  2. Die Geschichte mit dem Ketchup ist schlichtweg FAKE-NEWS.

    Zum Ersten ist Ketchup, genau wie Dressings, täglich frisches Brot verschiedenster Sorten und mit Obst angesetztes Wasser („Aroma“ Wasser) immer kostenlos. Und das neben den Spottpreisen für ein fantastisches Essen.

    Zum Zweiten – selbst wenn es plötzlich etwas kosten würde – die CS ist nicht die Betreiberin der Kantinen. Sie erhält kein Geld aus dem Verkauf der Mahlzeiten (nur Miete vom Betreiber), und hat keinen Einfluss auf die wirtschaftlichen Entscheidungen des Betreibers. Ganz im Gegenteil, sie subventioniert kräftig jede einzelne Mahlzeit.

    Man muss kein Fan der CS sein, aber die Kantine ist einfach top.

    Und was Bloomberg angeht: Ist bloss ein – sehr teures! – Chatprogramm für 90% der Nutzer in jeder Bank. Keiner von den Typen braucht Bloomberg. Die, die es brauchen, haben es auch immer noch.

    • Auch die Bloomberg Geschichte sind Fake News. Würde sich lohnen die Informationsquellen (speziell die in UH) zu überprüfen 😉

  3. Wirklich eine tolle Idee wäre die Boni um 90% schrumpfen, oben mehr als unten. Dann den Mitarbeitern mehr Freiheit geben und Ketchup in Flaschen gratis auf den Tisch stellen. Hätte den komischen Nebeneffekt, dass das Vertrauen von Aktionären und Kunden drastisch steigen könnte…

    • Muss der Ossi auch noch mit 100 Jahren seinen Dienst antreten?

      Armes, verwahrlostes Swiss banking ohne Ideen und Fähigkeiten.

  4. An alle im „Maschinenraum“ (ein despektierliches Wort)!

    Wer über 40 ist und noch immer dort arbeitet: genug der phantastischen Life-Work Balance mit geregelten Arbeitszeiten und oft wenig Stress gehabt – es ist an der Zeit, sich eine neue Tätigkeit ausserhalb zu suchen. Ihr wisst alle, was in ein paar Jahren auf euch zukommt.

    Aber als ich gestern wieder einmal am Paradeplatz bei der CS vorbeiging, sah ich keine demonstrierende Banker aus dem „Maschinenraum“. Ich sah Greenpeace, die dagegen demonstrierten, dass CS eine Pipeline mitfinanziere, die Urwälder und Naturparks zerstöre (also auch ihr im „Maschinenraum“ übrigens). Daher muss es euch im „Maschinenraum“ noch gut genug gehen, und das wisst ihr, sonst würdet ihr ja gegen die „Zustände“ in den Grossbanken demonstrieren. Diese Gehälter bei der Work-Life (oder doch Life-Work) Balance sind eben nur in der Finanzindustrie so. Zahlen für den Ketchup oder kein Bloomberg sind schon ok.

    • Praxis beats Theorie ! Die 40+ und mehr Mitarbeiter der CS würden sicher lieber heute als morgen den CS Dampfer verlassen. Doch nur – wohin ? Nenne mir eine Branche, die diesen Schwung an – dann sicherlich hochmotivierten – neuen Mitarbeiter bei ähnlichem Gehalt aufnehmen würde !

  5. Die Basler Fasnacht wird ab dem 11.März 2019 diese bizarre Ketchup-Geschichte sicherlich lustvoll kommentieren…….

    Kein Ruhmesblatt für diese tief gefallene Institution.

  6. Wieviel verdient ein CS Mitarbeitender auf Stufe
    Sachbearbeiter?
    Facharbeiter?
    Leiter 3?
    Leiter 2?
    Leiter 1?
    Verwaltungsrat?
    Wenn interessieren 80 Rp. bei einem Jahressalär von 140 bis 350’000 (plus Bonus) CHF? Ohne Leiter 2, 1 und Verwaltungsrat.

  7. Ihr glaubt aber wirklich auch jeden Mist, oder? Dass man für ein Essen von guter Qualität (und ja das ist durchaus auch bei einer Grosskantine wie im UH möglich) gerade mal 10.80 hinblättert verschweigt der liebe Luki bewusst. Fürs Ketchup zahlt man nicht extra, da hat Dich Deine ‚Quelle‘ sauber reingelegt. Aber bei Deiner Verzweiflung nimmst Du jeden Bockmist als bare Münze, um der CS eins rein zu drücken. Und Deine Jüngerschaft (die mich nun als blinden Zögling abstempelt) folgt Dir ohne zu überprüfen oder zu hinterfragen….bedenklich…

  8. Im Credit Suisse Jahresbericht kann man nachlesen, dass 1070 sogenannte Risk Taker Fr. 1.5 Mio im Schnitt pro Jahr verdienen. Zusammen sacken sie ein: Fr. 1.6 Mrd.
    Gleichzeitig werden grossflächig Arbeiter entlassen.

    Wohin fliesst das ganze Ketchup eigentlich?

    Wozu braucht ein Unternehmen irrwitzige 1070 Einkommensmillionäre?
    Welche Aktionäre lassen sich so etwas bieten und beschneiden sich selber um Fr. 1.6 Mrd?

  9. Einen hab ich noch für die Verschwörungstheoretiker: Es geht beim Ketchup nur darum, dass sich der Friends & Family Club weiter gegenseitig Geld zuschanzen kann. Alles Abzocker. Es geht nämlich nicht um irgendein Ketchup; es geht um Heinz Ketchup…

    Hintergrund: Heinz hat mit Kraft fusioniert. Jetzt muss schnellstmöglich viel Geld in die Kassen gespült werden, um den Synergiegewinn zu sichern. Die Strippenzieher hinter dem Deal sind Warren Buffet und Paulo Jorge Lemann (3G Capital). Der Schweiz-Brasilianer Lemann ist nicht nur eng verbandelt mit Roger Federer (war ja selber einmal Tennisspieler), sondern verdankt sein frühes Vermögen auch seinem Verkauf der Banco Garantia an die Credit Suisse im Jahre 1998. Die bezahlte einen stattlichen Betrag für eine Bank in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Aber hey, unter Freunden hilft man sich halt. Anyways. Lemann und Buffett kennen sich übrigens schon von der gemeinsamen Zeit im Verwaltungsrate von Gillette; wiederum einer der Hauptsponsoren von Federer. Na, klingelts schon!? Und Buffett hält seinerseits immer noch einen Riesenanteil an American Express. Und nun die Quizzfrage zum Abschluss: Welche Kreditkarte wurde allen CS-Mitarbeitern aufs Auge gedrückt, um intern den Kaffee am Automaten zu zahlen? Dreimal darfste raten… :-p

    Ähm, Tschuldigung. Eimol Schnitsäl Pommfritt mit e chlai Kätschöp. Dangge.

  10. Immer der gleiche Quatsch: Das Management ist verantwortlich wegen der schwachen Ergebnisse. Haben eh keinen Plan. Genau genommen ist man selber ja eh der einzige Topperformer; die Krönung Gottes Schöpfung sozusagen. Der Rest im Boot ist blind und lahm. Wenn nur alle so gut wären wie man selbst, dann hätt‘ das Unternehmen ja eh keine Probleme. Dann wären nämlich alle Konkurrenten schon längst eingestampft. Aber wegen all den anderen Pfeiffen läuft’s halt nicht rund. Drum am Besten gleich alle entlassen, oder zumindest die verdiente Gehaltskürzung auf’s Auge drücken. Je weiter oben, desto besser. Einfach ein’s muss klar sein: Das eigene Grundrecht des freien Zugangs zu Ketchup und Bloomberg darf dabei nicht angefasst werden…

    Als Noch-Kunde der CS frag ich mich schon ein Bisschen: Sind Sie sich eigentlich bewusst, welch unprofessionellen Aussenauftritt sie Ihrer Bank mit einer gewissen Regelmässigkeit auf diesem Medium verpassen? Anstatt Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit im Tagesgeschäft zu haben, widem Sie Ihre Aufmerksamkeit scheinbar lieber internen Grabenkämpfen und Ketchup Supply Chain Management. Offenbar geht es Ihnen noch viel zu gut; auch dank der üppigen Gebühren, die ich zu berappen habe. Vielleicht sollte ich langsam über Alternativen nachdenken. Immerhin gibt es noch immer 252 andere Banken in der Schweiz. Dort ist die Ketchup-Frage hoffentlich bereits geregelt…

  11. wieso soll der Ketchup gratis sein? Verdienen diese Banker so wenig um nicht mal 80 Rappen aufzuwerfen? Ketchup ist ja keine Hauptnahrung – und Ketchup wie auch PommesFrites sind eh ungesund. 80 Rappen sind noch zu billig

  12. Es wäre auch langsam Zeit. Seit Rohner am Werk ist, ist die Aktie nur gefallen. Schon über ein Jahrzeht…. Jetzt los, weg mit Rohner!

  13. Nur so eine Idee………

    An der nächsten GV der Credit Suisse sollte ein grosszügiger Produzent gratis Ketchup-Muster verteilen.

    A charity mission im Happening-Modus

  14. bloomberg, ist zu teuer, kann man vielerorts ersetzen……..aber das problem mit dem ketchup…scheint mir echt fundamental….da müssen spezialisten von Mckinsey ran.
    (das kann ja wohl für niemanden in der schweiz wirklich ein problem sein- das kantinenfutter ist ja so günstig.)

  15. Das Üetlihofgebäude, indem 6.000 (sind es noch so viele?) CS-Bänker arbeiten sollen, wurde auch schon verscherbelt.

    Das Gebäude selbst wurde im Zuge vom Verkauf von (vielen) Immos der CS 2012 für 1 Milliarde Franken an vom Norges Bank Investment Management (NBIM) übernommen.

    Die Frage bei dieser Sparmaßnahme ist natürlich eine andere als bei der Ketchup-Sparmaßnahme:

    Nämlich, ob es sinnvoll ist, Tafelsilber zu verscherbeln und dann Miete zu zahlen.

    Die SBB beispielsweise machen mit ihren Immobilien ein Bombengeschäft.

    Und anstatt Einnahmen aus Mieten zu haben muß die CS selbst Mieten zahlen.
    Und das bei der guten Entwicklung des Immomarktes Schweiz mit seinem steigenden Immopreisen und Mietpreisen.

    Zumindest die Ketchuppreise dürften nicht steigen, sofern es nicht Importware ist. Die Schweiz hatte in diesem Sommer ja bekanntlich eine gigantische Tomatenernte.

  16. Bei der CS gibt es ja wirklich andere Probleme als über Ketchup zu schreiben. Bei Bloomberg könnte man einfach die Anzahl reduzieren und nur wo wirklich notwendig beizubehalten, um die Kunden trotzdem noch professionell beraten zu können. Ging ja bei den Druckern auch. Der Aktienkurs könnte noch weiter sinken, wenn endlich die Wahrheit über den Mozambique Deal ans Licht käme.

    • Treuhandfinanzierung, die auch Boris Branson so krampfhaft zu unterdrücken sucht, weil der Abschreiber von USD 1,5 Mia weder bei der CS noch bei der VTB liegt ….. Aber vielleicht übernimmt ja der IMF/Mme Lagarde freiwillig (OC Marseille, Hildebrand, Tapie, RLD).
      https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/ploetzlich-steht-lagardes-partner-im-rampenlicht/story/25665542

      Wenn das Mosambik-Ding hochgeht, haben ein paar CS-Leute ziemlich viel Ketch-up in der Visage bzw. auf der weissen Weste. Auch Branson, der „Casanova-im-Betrieb“, darf dann wohl seine weitere Karriere überdenken ….

  17. Immer das selbe Spiel. Im Maschinenraum die Leute zu Kasse bitten (Lohnkürzungen und Entlassungen) und auf der Brücke blind im Nebel stochern während gleichzeitig gross abkassiert wird. Bei der CS die übliche Vorgehensweise. Erinnert irgendwie an die Titanic.

  18. Sparen kann er ja, der CS-CEO Thiam. Den sollte man mal nach Bern ins Bundeshaus schicken. Unsere Steuern würden tiefer sinken als die in Monaco 🙂

  19. Dann kann er seinen Kopf gleich auch noch für die Maputo-Sauerei hinhalten, deren versteckte Feinheiten Mark „Boris“ Branson gerne unter dem Teppich halten möchte.

  20. Was interessieren Ketchup und Terminals…
    Weiss jemand ob die CS Schweiz AG überhaupt noch Zugriff auf unser Vorsorgevermögen hat?

  21. Liebe CS‘ler kommt alle in die Enge. Hier gibts Ketchup, Senf und Mayonnaise à la discretion….und gratis! Und dann noch Sambal Olek, Sweet Chili Sauce, Worcester Sauce und Tabasco. Paradisische Zustände

  22. Spätestens bei Lektüre der Ketchup-Kleinlichkeit gegenüber dem eigenen Personal verliesse ich als Kunde die Bank, hätte ich sie nicht schon im letzten Jahrtausend verlassen. Denn solches lässt tief in die Gesinnung blicken.

  23. Ich bewerbe mich als Finanzchef: Ab sofort wird auch auf das Market Map verzichtet. Das ergibt natürlich eine signifikanten Einsparung (sollte mir mind. 1 Mio. CHF Bonus einbringen). Dafür sollen alle Bankberater die Swissquote-App herunterladen, die ist ja bekanntlich gratis. Das genügt vollkommen für ein professionelle Beratung…
    PS: Wie viele Katchups könnte man mit dem ZFF-Sponsoring finanzieren?

  24. Bei Löhnen, wie sie die CS zahlt, sollten doch die Angestellten noch 80 Rappen für Ketchup vermögen. Und sonst sollen sie verzichten – ist sowieso nicht gesund.
    Das ist nun wirklich kein Artikel wert!

    • Aber doch! Es ist sehr wohl einen Arikel wert!
      Es zeigt ganz genau , dass das „Verzweiflungs-entscheide“ sind. Schon oft genau so und ähnlich erlebt.
      Man meint den Esel und schlägt den Sack!

    • Es geht ja gar nicht um diese lumpigen 80 Rappen..

      Es geht um die üppig hohen Topsaläre plus Bonis, die es zu finanzieren gilt; obwohl ziemlich viel den Bach runtergeht dort………..

      Urs Rohner verdiente im letzten Jahr CHF 4 Mio. Jetzt ist ja leicht auszurechnen, wieviele Ketchup-Portionen verkauft werden müssen an sein getreues Fussvolk im Maschinenraum..

  25. Vielleicht ist die CS auch nur um das Wohl der Mitarbeiter besorgt und möchte die Konsumation von ungesundem Ketchup reduzieren 🙂

  26. Thiam hat die operative Verantwortung für das Business. Der VR müsste schon längst handeln und einen versierten Bank CEO an Board holen.
    Falls dies nicht geschieht wird Thiam die CS noch mehr an die Wand fahren.

  27. Die Benützung der Mitarbeiter WC’s wird wohl zukünftig ein 2 Fränkler kosten.

    Das neue, fantastische Leben des Lumpenproletariates.

    • Dann erwarte ich aber auch, dass der Boden wieder so gereinigt wird wie in früheren Jahren.
      Dieser wird Wochenlang nicht gereinigt. Seeehr hygienisch!

  28. Es wird bei der CS überall bei Kleinigkeiten Kosten gespart anstatt endlich einmal die Sondervergütungen (Bonus) beim VRP, CEO und Topmanagement auf ein vertretbares Niveau, angeglichen an die erwirtschafteten Erträge, anzugleichen. So würde die CS locker 1 Milliarde Franken mehr Gewinn ausweisen, die Aktien dadurch besser performen. Die in den letzten Jahren brutal gebeutelten Kapitalgeber (Aktionäre) hätten es verdient, denn schlussendlich nur dank deren Finanzierung der letzten Kapitalerhöhungen konnte die CS überleben.
    Die dadurch erlittenen immensen Verluste sind absolut unfair und sollten den Führungsorganen der CS endlich zu denken geben……

    • „Gebeutelte Aktionäre“? Denen ist ja ohnehin nicht zu helfen, denn sie hätten das Sagen zu VR und Compensation. Einige Kernaktionäre haben sich über Coco & Co gütlich getan. Die anderen haben das Weite gesucht oder es ist ihnen egal (Index Tracker).

  29. Weil das Bankgeheimnis gefallen ist, sind die hohen Erträge weggefallen.
    Die neuen Regulationen sorgen für Risikoabbau. Weniger Risiko, weniger Ertrag. Am Ende des Tages müssen auch die Grossbanken ihren
    cash flow in der neuen Konkurrenzsituation mit Fantasie für neue Geschäfte, Qualität, und mit möglichst günstigen Preisen im Markt erarbeiten.
    Das tut weh, im Vergleich zu früher. Naja, ketch up ist auch nicht gratis.

  30. Die CS Schweiz weist massiv zu viele MA auf. 35 % von 48000 im Konzern sind in der Schweiz tätig. Multipliziert man den Q.-Gwinn auf ein Jahr und stellt die 16000 Ma der Schweiz zu diesem Verhältnis, dann verdient jeder MA der Schweiz. Einheit CHF 13000 p.a., nicht nur dies, gemäss aktuellen Zahlen weist die CH Einheit 215 Mrd. assets aus, 1/7 der 1450 Mrd., auch da zeigt sich dass die CH Einheit mind. 5000 MA zu viel aufweist.

    • ???? Herr Meier, bei dem Schrott, den Sie rauslassen, sollten Sie Berater werden (oder arbeiten Sie schon für McK?).

  31. Wie sagte ein Katonalbanker zu mir, vor ca. 3 Jahren: „Ihr Depot bei der CS wird zu uns wandern, ohne das es jemand bei der CS bemerkt“. Nun bemerkt man in großem Stil, dass die Geldabflüsse, gerade von vermögenden ausländischen Kunden sehr schmerzhaft sind und versucht mit der „Ketchup-Nummer“ einen hüstel…, hüstel… vorbildlichen Ausgleich zu schaffen. Kurz auf den Punkt gebracht, wenn pubertierende Telefon-Figürchen, mehrfach Millionäre bis auf die Unterhose ausziehen wollen und sich mit dümmlichen Fragen und Antworten, blamieren, fühlt sich kein vermögender Kunde mehr wohl.

  32. Na was denn nun? Sind wir hässig, weil nicht jeder einen Bloomie hat? Einschneidend soll es sein, dass nicht alle Rolls Royce fahren – oder doch nicht, es ist ja für viele genügend und zumutbar.
    Das eigentliche Problem hier ist doch, dass ein reiner Ketchup-Artikel selbst für dieses Format zu seicht ist, deshalb noch ein paar Zeilen blabla zu Bloomberg, um zumindest den Eindruck der Seriösität zu erwecken. Wenn es keine News gibt, muss man sie sich nicht aus den Fingern saugen.

    • Eigentlich haben sie nichts verstanden, der Ketchup Fall zeigt nur explizit wie unfähig und hoffngslos dieser CEO und VR ist. Das einzige das mir Sorge macht, ist dass diese Bank eines Tages vom CH Steuerzahler gerettet werden muss.
      Diese 2 Manager sind dann sicher weg mit viel Bonus

    • Nö der Mann heisst wirklich so! Lukas Hässig.

      Der ist deswegen noch lange nicht so wie er heisst. Sonst hiesse er Lukas Gewitzt

  33. Die grosse Mehrheit der Anlageberater braucht die Datenflut von Bloomberg nicht, schon gar nicht das unendliche Palaver
    auf Bloomberg TV.
    Es ist schon richtig, Terminals einzusparen.

  34. Statt in der Kantine sollte auf die Ketchup-Tube zu druecken, sollte man mal der CS-GL etwas die Tube druecken. – Sozusagen Tubellis allenthalben, wenn auch grossspurig daherkommende bzw. -labernde.

  35. Ich würde also auch 80.– für ein Tütchen Ketchup zahlen, wenn ich wüsste, dass der Herr Rohner auch mal beim Fussvolk in der Kantine anzutreffen wäre.
    Könnte aber sein, dass er dann einen roten Fleck auf seiner weissen Weste hätte…

  36. Im Gegensatz zu den Bloomberg-Terminals dürfte das aktuelle Ketchup-Pricing in der Uetliho-Kantine die Kostenstruktur der CS nur unwesentlich entlasten. Am effektivsten wäre wohl aber die Incentivierung auf Stufe Management auf ein vernünftiges Mass zu reduzieren.

  37. „…Die CS-Spitze unter CEO Tidjane Thiam und Finanzchef David Mathers…“

    –> Dem Namen nach zwei Auswärtige. Der eine ist aus Afrika. Der andere aufgrund aus dem angelsächsischen Raum. Beide haben offenbar absolut keine Ahnung von hiesigen Gepflogenheiten. Und der Oberaufseher? Der ist dem Namen nach zwar ein hiesiger. Aber der hat wohl nichts zu sagen. Diese „CS“ ist jedoch nur ein Spiegelbild unserer „Schweizer Wirtschaft“. Wir Schweizer versagen auf der ganzen Linie und sind auf dem besten Weg, wieder zu einem armen und unbedeutenden Land zu werden. Um diesem Trend Einhalt zu gebieten müsste jeder beginnen, sich auf die eigenen Qualitäten zu besinnen, Schweizer einzustellen, mit Schweizern Informationen teilen etc.

    • Naja einige vorherigen CH VRP & CEO waren auch nicht über alle Zweifel erhaben.

      Nur einer hat den Laden aufgeräumt wie kein zweiter, und danach die andere Bank auch noch gleich saniert. Bis heute öfters in der Bahnhofstrasse anzutreffen was zeigt dass er immer noch ein sehr hohes Ansehen geniesst, zu Recht. Hat weniger mit der Nationalität zu tun als vielmehr mit Ehrlichkeit, Redlichkeit, Haltung, und Rückgrat.

      Heute alles Mangelware, hüben wie drüben. Bei der weissen Weste schon immer, bekanntermassen. Bei Letasemua ist die Lage etwas anders, im Endeffekt aber mit dem gleichen Resultat.

  38. CS Relationship Manager (damals Anlageberaters) müssen Mandate (ab Chf 3 mio.) oder Fonds verkaufen. Die restlichen Kunden (aber nicht die Superreiche) werden zentral verwaltet (Investment Consultant – RM); von Zeit zur Zeit kriegen sie teure Anlagevorschläge / Restrukturationen. Eigentlich brauchen RM‘ S kein Bloomberg mehr; Sie sind völlig auf Aktennotizen, Erfolgsstatstiken, Formalitäten, Compliance Aufgaben, Profitabilität Analysen konzentriert. Kontakte mit Kunden sind gewünscht aber sorgfältig kontrolliert (Telefonate mit sämtliche Länder, siehe Italien, sind registriert). Wer diese Musik nicht hören will ist gebeten, CS zu verlassen. Die besten Elemente sind seit Jahren schon weg; bei der Bank bleiben nur erschöpfte Pensionierende oder sehr junge unerfahrene (fleissige) RM.

  39. Für was Bedarf es eines Bloomberg – Terminals, wenn man der Kundschaft überteuerte Fonds und ruinöse strukturierte Produkte verkaufen will?

    Anscheinend werden die bei der Kundschaft verwendeten Geschäftspraktiken nun auch beim Kantineessen der Mitarbeitenden angewandt.

  40. Was zählt ist wie man sich nach oben verkauft. Immer nett sein zu seinen Vorgesetzten, alles umsetzen was sie verlangen egal wie unsinnig. Dazu die Mitarbeiter immer schön kurz halten damit sie nicht aufbegehren. Wissen um die Bankgeschäfte ist Nebensache, dafür gibt es Prozesse die irgendwelche Consultants entwickelt haben. So funktioniert die Karriere;)

  41. 80 Rp. für Ketchup in der Kantine. Welche eine Ausbeutung und Abzockerei. Schlimm!
    Wurde eigentlich auch geprüft, ob die Kantine tatsächlich von der CS betrieben wird, oder ob sich nicht jemand „eingemietet“ hat. Da Brötchen backen nun wirklich nicht zur Kernkompetenz des Hauses zählt. Und werden solche „Sparmassnahmen“ wirklich von CEO Tidjane Thiam und Finanzchef David Mathers beauftragt oder abgesegnet? Kümmern die beiden sich wirklich um die Krümel in der Kantine? Und warum sparen, dann hiesse ja, es gibt keinen Ketchup mehr – hier wäre es doch eher ein „Umsatz-Booster“, oder?

  42. Mir dreht sich der Magen, wenn ich bedenke, wie viel Ketchup die CS-ler schlucken müssen, bis die Boni von Tidjane und Urs gesichert sind. Die 0.80 reichen nie aus…. drum rauf auf 1.20! …und bei all dem Mist in dieser Bank: beim Klopapier würde auch noch was drin liegen, garantiert!

    • @ I. Diot: Stimmt, du hast recht! Sorry, habe nicht mehr daran gedacht! Immer gut, wenn Kenner nebst Ketchup auch noch ihren Senf dazu geben. Danke! 🙂

  43. Die Massnahmen sind doch gar nicht so schlecht!

    – Der Preis für das Ketchup ist der Kaufkraft des Gehalts angepasst.
    – Der Billig Bloomi widerspiegelt die Leistung des CS Handels.
    – Thiam hätte nie an diesen Platz gehört.
    – Rohner war schon zu Zeiten als General Counsel nicht wirklich tragbar.
    – Die arabischen Kollegen sind eh erstaunt, warum die ganze Welt sich wegen Kashoggi aufregt. Die tun das seit Jahren so und nun ist einmal etwas schief gelaufen und alle regen sich auf.
    – Dass der Aktienkurs tümpelt zeigt, dass selbst die grössten Investment-Banker nicht das können, was sie immer vorgeben und den Kunden als Leistung verkaufen; sprich, durch Leistung Alpha zu produzieren.

    Also, grundsätzlich alles normal.

    Wie heisst es doch so schön:
    Gestern standen wir noch am Abgrund; heute sind wir einen Schritt weiter!

  44. Man schaue sich mal die Konditionen der CS an:
    https://www.credit-suisse.com/media/assets/private-banking/docs/ch/privatkunden/konten-und-karten/konditionen-de.pdf

    Also, 0,35% fürs Depot plus 0,15% bei ausländischen Werten. Die Courtagen sind auch mehr als happig.

    Die können sehr froh sein, dass es überhaupt noch zahlende Kunden gibt. Bei einem Discount-Broker geht das ganz wesentlich günstiger. Keine Beratung? Ja, aber…langes Thema…viele ETFs nun deutlich unter 0,1%!!!
    Die Schweiz belastet noch zusätzlich eine Stempelsteuer. Auf ausländische Werte sogar verdoppelt (ins Ausland geht es heute vom Frühstückstisch aus mit wenigen Klicks).

    Das ist nicht nur teuer, das geht heute einfach gar nicht mehr. Insbesondere bei diesem tiefen Zinsniveau. Diese Gebühren konterkarieren das eigentliche Ziel des Kunden.

    Ohne Bankgeheimnis wirkt das Internetzeitalter zusehends ungehindert.

    Was sehe ich da falsch?

    • Es gibt mindestens eine Kantonalbank, die bei Wertschriftenkunden eine „flat fee“ von 0,4 % und tiefer „in Betracht zieht“, was einem Bruchteil des überrissenen CS-Tarifs entspricht.

    • Sie sehen nichts falsch. Zusätzlich zu den 0.35% Depotgebühren und 0.15% Zuschlag für Ausland nimmt die CS auch noch die Retros auf den Fonds. Die CS ist für Dumme und Faule. Der Rest der Kundschaft hat sich schon abgesetzt.

    • Seh ich genau so. Ich kenne einige Regionalbanken, welche den Kunden Depotgebühren von max. 0.15%! in Rechnung stellen. OK…dafür ist weniger Beratung dabei. Mir ist jedoch ehrliche Beratung lieber als diese lästigen Grossbanken-Verkaufsanrufe mit Pseudoberatung.

    • Ich empfehle das E-Trading von Postfinance.
      Habe letztes Jahr mein Depot von der CS dorthin transferieren lassen, und dank den 1.5 Millionen AuM komme ich nun zudem weiterhin in den Genuss einer kostenfreien Kontoführung.

    • Können Depotgebüren und sonstige Spesen bei der Steuererklärung abgezogen werden nicht als Vewaltungsaufwand? Ich denke schon 😉

  45. Und leget die 80 Rp. immer schön ins Digipigi-Kässeli. Mit der App erfreut sich dann Thiam. Wer braucht da schon Bloomberg.

  46. Das Schweizergeschäft hat ja wieder einmal den grössten Gewinn erarbeitet. Daneben verblasst das Asien- und Investmentgeschäft. Wo aber werden Arbeitsplätze gestrichen ? In der Schweiz natürlich. Fragt sich nur, wie es die Schweizerkunden mit der CS halten. Für dauernd wechselnde Berater und einen miesen Service noch viel zahlen ? Nein danke. Da ist man bei den Kantonal- und Regionalbanken besser bedient.

  47. Weitere Vorschläge:

    – Münzöffner an die Toilettentüren anbringen und jeder Toilettengang würde dann einen Franken kosten.
    – Das Toilettenpapier muss beidseitig gebraucht werden. Selbstverständlich wird nur noch einlagiges Toilettenpapier bereitgestellt um Kosten zu sparen.
    – Sämtliche Pflanzen werden entfernt um Unterhaltskosten zu sparen.
    – Es gibt kein Trinkwasser mehr und Wasserspender werden entfernt.
    – Telefone werden entfernt und die Mitarbeiter werden gebeten mit dem privaten Handy zu telefonieren (BYOD).
    – Das Rauchen während der Arbeitszeit wird verboten und alle Raucherstellen werden entfernt.
    – Allfälliges Schreibmaterial ist von zu Hause mitzubringen.
    – Ferien werden auf das gesetzliche Minimum gekürzt.
    – Dienstaltersgeschenke werden abgeschafft. Mit Ausnahme des 50jährigen Jubiläums wo es eine CS-Aktie gibt.

    Das alles gilt natürlich nur für das Fussvolk aber sicher nicht für das Management

    • Grüezi Herr Meier

      Ich musste grad laut lachen – Danke. Die Mitarbeiter der CS tun mir hingegen leid !

      Andrerseits muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass Ihre guten Vorschläge nicht die Möglichkeiten von Industrie 4.0 berücksichtigen ..

      – Toilettenbesuche werden mit einer neuen App direkt vom Lohn abgezogen, die Software nennt sich Digi-Pissi und ist bereits in Arbeit .. die entsprechende Projektleiterin wurde soeben befördert ..

      – Das Toilettenpapier ist durch die Mitarbeiter selber von zu Hause mitzubringen .. Spülen kostet extra .. (Digi-Pissi)

      – Kursangebot Toilettengang wird von unseren arabischen Freunden jeweils Montags und Freitags angeboten, das Ganze gilt nicht als Arbeitszeit sondern wird vom Urlaub abgezogen ..

      – Trinkwasser ist durch die Mitarbeiter mitzubringen .. Wassertransport in alten Schläuchen ist verboten ..

      – Mitarbeiter, die zum dritten Mal Dokumente nicht doppelseitig ausdrucken werden verwarnt, beim vierten Mal Kündigung. Ausnahme sind ü50, diese können bereits beim ersten Mal fristlos gekündigt werden ..

      – Telefonieren nur noch mit Hype ..

      – Rauchen bleibt weiterhin erlaubt, allerdings haben Raucher 4 Wochen weniger Urlaub pro Jahr ..

      – Dienstaltergeschenke beibehalten, arbeiten ja sowieso bald keine ü40 mehr dort, für 50 Jahre Dienst am Unternehmen gibt es eine thailändische Rolex mit Ersatzbatterie ..

      – Senf und Mayo kosten ab sofort 80 Rp.- .. das Besteck ist selber durch die Mitarbeiter mitzubringen .. eine Salz & Pfeffer-Steuer ist in Arbeit .. Digi-Pepper macht’s möglich ..

      Mit diesen Massnahmen sind wir sicher, dass auch TT zusätzlich eigene Aktien kaufen wird. Der Aktienkurs wird nur dann steigen, wenn der Laden verkauft wird.

      Wer immer nur am Kostenhebel schraubt, hat irgendwann keine mehr ..

      MfG Industrial

    • @Industrial: Also die Idee mit der App Digi-Pissi finde ich einfach genial: Aber ich würde die Toilettegänge wie folgt berechnen:
      – Geundgebühr zwei Franken, dann die ersten zwei Minuten je zwei Franken, jede weitere Minuten dann zehn Franken!
      – WC-Papier pro Blatt 20 Rappen wenn nicht selbst mitgebracht!
      – Der Toilettenkurs ist obligatorisch und muss in der Freizeit besucht werden. Das das gelernte auch privat verwendet werden kann, wird dem Arbeitnehmer 500 Franken dem Lohn abgezogen! Der Kurs muss jährlich wiederholt werde! Auch bei Nichtbestwhen oder bei falschem Gebrauch der Toilette!
      – Spühlen aus Hygienegründen einmal gratis!

      Mit dem eingenommenen Geld werden die Toiletten auf der Top-Management-Etage verschönert, inkl. Armaturen aus Massivgold!

  48. Ist sicher wieder so einem strebsamen Akademiker eingefallen das mit der Tube. Sicher der grosse Wurf wie früher diese Christie Roth die an allen Ecken und Enden
    als Kleinsparerin an Wasserspendern usw. aufgefallen ist.
    Dieser Tanker dümpelt schon lange im seichten Wasser.
    Solange die emsigen Bienen an der Front noch arbeiten und sich die Spitze noch bedienen kann stört den Aktienkurs doch niemanden. Echt pervers.

    • Für Pensionierte MA wurde der Bezug von Reka-Cheques verteuert.
      Es gibt nur noch eine Vergünstigung von 10%.
      Die Sparwut kennt kein Ende.
      Nur die Boni werden nicht gekürzt.

    • @Lorenzo: Pensionierte Bankmitarbeiter sollten überhaupt keine Reka-Vergünstigung haben! Die konnten während der Aktivzeit genug scheffeln.

  49. Ich lese ja gerne IP, aber so ein Aufriss wegen 0.80.- Ketchup….. mein Gott haben wir keine Echten probleme in der Teppichettage, welche publik gemacht werden sollte?

    • @Leopold: Der IP-„Aufriss“ geht über das Ketchup hinaus. Entscheidend ist die Performance des CS-Aktie. Die Sesselkleber Rohner und Thiam bleiben. Im Sport – Fussball und Eishockey – werden Nichtleistungsbringer (Versager) umgehend in die Wüste geschickt.

    • Also, als ich das letzte Mal nachgeschaut habe, war die UH-Kantine an einen externen Anbieter (SB Service?) ausgelagert. Die CS legt einzig fest, in welchem Umfang sie die Mittagsmenüs der Mitarbeitenden subventioniert. Daher halte ich als Outsider es für eher unwahrscheinlich, dass die CS sich um die Ketchuppreise in der Kantine schert…aber schön, dass es Insider gibt die keine anderen Probleme haben.

      Und was Bloomberg angeht. Die Features, welche den Datenservice teuer machen, nutzen wohl wirklich nur rund 5% der Nutzer. Bei dem Gejammer geht es in der Regel um Traderselbstverständnis à la: wer kein „Bloomi“, nicht mindestens 6 Monitore und ein Maklertelefon auf dem Tisch hat, läuft Gefahr als das erkannt zu werden, war er ist…ein überbezahlter Abwickler.
      Sont noch irgendwo ein Sack Reis umgekippt?

    • Genau, als Mitverantwortlicher der Personalrestaurants beim SBV mussten wir analoge Massnahmen
      einführen. Grund: Zahlreiche MA bestellten eine Tagessuppe zum Minipreis, bedienten sich mit mehreren Gratisbrot Scheiben, „veredelten“ diese vor Ort mit selbst mitgebrachten Zutaten. Fazit: Der Brotkonsum stieg ins Unermessliche! Vermutlich hat auch bei der CS der Ketchup Konsum einsame Rekordhöhen erreicht, dass der Betreiber der Personalrestaurants – zusammen mit generellen Spar- massnahmen ohne Qualitätseinbusse – zu diesen Massnahmen gezwungen wurde.

    • hans leopold, da haben sie absolut recht. lh/ip müsste wieder mal in die reale wirtschaft, insbondere zu den grossen, börsenkotierten unternehmen. dort wird seit jahren auf dem buckel des einfachen angestellten gespart, ganz nach dem motto „jede rappe zählt“!

    • Hans Leopold; Wenn die Meldung stimmt so zeigt diese groteske „Sparübung“ allenfalls die Verzweiflung in der Chefetage am Paradeplatz und ist natürlich berichtenswert. Stimme im übrigen LH zu, die grausame „morgenländische“ Mordaffäre Khashoggi könnte Auswirkungen nach Zürich haben. Es ist ein Nogo, wenn ein Staat seine Bürger ermordet, wo sind wir denn, ja natürlich in Saudi-Arabien mit seiner „Lumpen-Bagage“ an der Spitze!

    • Ketchup ist a) ungesund und stammt b) aus einem US-Unternehmen, deshalb ist der Aufschlag so quasi als Lenkungsabgabe zu verstehen. Ziel: Senf von Thomy statt Ketchup von Heinz.

    • wahrscheinlich kam der Einfall von externen Beratern – liessen sich dafür 100’000 bezahlen und damit wird das Nettoresultat wahrscheinlich wieder unter Null sein – alte CS Logik: Sparen koste was es wolle

    • lLernen sie erst mal lieber erst mal richtig Franken und Rappenbeträge auszuschreiben… „0.80.-„, wtf?!… falscher kann mans gar nicht schreiben

    • Nur so zum Aufschreiben:
      In der Theke/Kaffee vorne beim UH1 Personalrestaurant darf seit einigen Wochen (oder wenige Monate) jeweils bis 16 Uhr kein Alkohol ausgeschenkt werden.
      Und glaube mir, die CS ist nicht die Betreiberin von dieser Theke/Kaffee/Kiosk.
      CS bestimmt also ziemlich genau mit was wer/wann/wo im UH darf.

  50. Typisch CS, absolut. Ich esse schon seit 3 Jahren nicht mehr im UH. Die benachbarten Restaurants und Einkaufszentren sind freundlicher, besser und gleich teuer oder gar günstiger als in der CS. Schon seit längerem bedeutet Mitarbeiterrabatt in der Credit Suisse „draufzahlen“

    Das mit den Terminals ist aber nachvollziehbar. Die meisten brauchen es sowiso nicht.

  51. sollen endlich den Bericht von Neil Barofsky offenlegen. Dann können sich die Aktionäre (bzw. die Steuerzahler als zukünftige potentielle Bankretter) ein genaueres Bild machen über die Moral/Ethik, die innerhalb der CS gelebt wird.
    Auch zur Alibi-FINMA ergäben sich sicher weitere Aspekte ….

  52. Zieht den beiden Suppenkasperli die Hosen aus.
    Von Strategie und Weitblick sind die Beiden abgerückt.
    Das zeigt und zeugt diese Aktion.
    Wer bringt es endlich fertig die GV zu rocken und den Beiden Ihre Begrenztheit aufzuzeigen!

    • Gute Manager sorgen für Innovation und Wachstum. Schlechte Manager sparen einfach. Das Erste kann leider nicht jeder, das Zweite jedoch schon. Ich frage mich wieviel man McGrinsey bezahlt hat für die Idee mit dem Ketchup und nach wie vielen Jahrzehnten der Pay-Back ist.

    • Seit Thiams Amtsantritt ist die CS-Aktie mehr als 50 Prozent gefallen – noch Fragen?!
      Und wer hat Thiam mit zu verantworten? – Eben!
      Gebt den vor Inkompetenz triefenden Kasperlis Rohner und Thiam endlich die verdiente Quittung an der GV!

    • Solange die Grossaktionäre das Sagen haben, wird sich in dieser Hinsicht aber auch rein gar nichts ändern. Kleinaktionäre sind nur „Beigabe“.

    • Dass Thiam den Wert der CS Aktie um 50% runtergewirtschaftet hat, ist falsch. Erst die Ankündigung von Dougan’s Abgang hat zum Kurs Anstieg geführt. Vorher dümpelte die Aktie bei CHF 16.00 rum. Thiam’s Leistung beträgt also etwa -25%. Ebenfalls unterirdisch bei dem Lohn. Noch schlechter ist der ROI bei Rohner. Sein Lohnzahlungen muten wie Almosen an. Er erhält Geld ohne Gegenleistung.

  53. Und vor vielen Jahren verfügte Osi Grübel, dass jeder Anlageberater einen Bloomberg Anschluss verwenden müsse, sonst sei er kein Profi…….

    • Wozu denn einen Bloomberg Anschluss für jeden Berater? Sie dürfen sowieso nur das empfehlen, was auf der offiziellen Investment Committee-Empfehlungsliste steht. Wehe dem, wer abweicht! Bei Fehleinschätzungen hat diese(r) ein Problem.

    • Der Osi Grübel kommt immer noch in den Medien und sagt: „Da müssen sie misch fragen, da komme ich draus“. Das finde ich so widerlich und ekelhaft.