US-Lobby-Agentur will Schweizer zu EU-Fans machen

Beeinflusst Abstimmung zu Rahmenvertrag – Bundesbern arbeitet verdeckt für EU – Roger Köppel tritt dagegen an.

Das politische Jahr könnte dramatischer nicht beginnen. Roger Köppel, der immer schon ein wenig schneller war als die meisten seiner Kollegen, will Zürcher SVP-Ständerat werden und hat sich mit seiner Kandidatur vor den SVP-Altpolitiker Alfred Heer gesetzt, der nun entscheiden muss, ob er mit Hilfe seiner Partei gegen Köppel antreten soll.

Köppels für viele überraschende Kandidatur hat den Segen von Christoph Blocher, der in den letzten Jahren mit Alfred Heer wenig anzufangen wusste. Blocher, der in den letzten Jahren die SVP-Altherren-Riege systematisch abgebaut hat, sieht in Roger Köppel einen politischen Ziehsohn, an dem sich auch Blocher-Tochter Magdalena Martullo messen lassen muss.

Köppel setzt auf volles Risiko. Er wirbt nicht mit Verkehrspolitik oder Altersrenten, sondern hat die EU und deren Einfluss auf die Schweiz zu seinem Thema gemacht. Er sagt Nein zu einem schleichenden oder offenen EU-Beitritt der Schweiz, die im Augenblick Gefahr läuft, sich wie ein Stück Zucker im europäischen Kaffee aufzulösen.

Die Spitzen der Europäischen Union in Brüssel wünschen sich dringend einen Rahmenvertrag mit der Schweiz. Diese Einbindung der reichen Schweiz in die von Krisen geschüttelte EU würde in der ganzen Welt als Zeichen verstanden, dass der Staatenverbund samt Euro halten wird. Sie hat deshalb der Schweiz auch sechs Monate Zeit gegeben, um das eigene Volk von den Vorteilen des Rahmenvertrags zu überzeugen.

Sicher sind die EU-Behörden nicht, dass der Bundesrat dies mit eigenen Mitteln schaffen wird. Sie hat daher die Brüsseler PR-Firma Steptoe & Johnson LLP, die dort an der renommierten Avenue Louise 489 sitzt, beauftragt, mit geeigneten Veranstaltungen in der Schweiz die kommende Abstimmung zu beeinflussen.

Diese Beeinflussung von aussen, wie sie auch im Falle von Wladimir Putin zugunsten von Donald Trump zu massiven Diskussionen geführt hat, ist mehr als unschön, weil die Autonomie des Schweizer Stimmbürgers infrage gestellt wird.

Steptoe, die sich nun auch in der Schweiz als „influencer“ bemerkbar macht, ist eine in Washington D.C. ansässige Lobbying-Agentur, die weltweit die Interessen ihrer Klienten durchsetzt („vigorous“).

Der Projektleiter Schweiz heisst Jean Russotto und sitzt im Brüsseler Büro des Unternehmens. Er organisiert die Anlässe der EU in der Schweiz, von denen bisher niemand weiss, wie viele es schon gab oder in den kommenden Monaten noch geben wird.

An die Grenze der Unverständlichkeit geht es, wenn schon diesen Samstag, dem 5. Januar 2019, ein solcher Anlass im Walliser Edelkurort Verbier im eleganten Konferenzzentrum Saint-Marc um 17.30 Uhr beginnt und dort massgebliche Vertreter des Schweizer Staates offiziell auftreten, um die politischen Anliegen der EU gegenüber der Schweiz verständlicher zu machen. Mit dabei:

Staatssekretär Roberto Balzaretti, operativer Leiter des Aussendepartements in Bern; er wird diese Konferenz mit einer 15minütigen Ansprache zum Dossier EU-Schweiz eröffnen.

Alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ist angekündigt, um dann dazu eine erste Stellungnahme abzugeben.

Ein alter Bekannter der Schweizer Diplomaten, der frühere EU-Diplomat David O’Sullivan; er wird weitere Erklärungen abgeben, wie sich das Verhältnis der Schweiz zur EU bis zum Jahr 2020 entwickeln kann („… une Vision de ce que devrait être la place de la Suisse au sein de l’UE …“)

Unter der Leitung von Romain Clivaz, Radio Télévision Suisse Romande (RTS), wird dann eine öffentliche Diskussion stattfinden, die mit einem Dîner aller Beteiligten im Chalet d’Adrien in Verbier enden wird.

Wohlgemerkt, das Ganze ist eine PR-Veranstaltung der EU in der Schweiz, ausgelöst durch eine PR-Agentur in Brüssel, wo sich eine alt Bundesrätin und ein Staatssekretär zum Dienstleister Brüsseler Interessen machen.

Ob die Schweiz sich mehr noch als bisher in den Bannkreis einer EU begeben soll, deren letzter voll funktionsfähiger grösserer Staat nur Deutschland ist, wird demnächst das Schweizer Volk entscheiden können.

Sicher ist, dass der gescheiterte Aussenminister Didier Burkhalter (FDP) das Schweizer Volk in dieser Sache ebenso hinters Licht geführt hat, wie dies soeben das Team Cassis/Balzaretti tut.

Die Schweiz wird sich damit dem Europäischen Gerichtshof unterwerfen. Unserem Volk streut man auf dessen eigene Steuerkosten seit Jahren Sand in die Augen.

Die Schweiz überwacht sich nicht selber, sondern die EU-Kommission wird dies tun.

Es ist unverständlich, dass die Schweiz als Drittstaat jede Facette der Personenfreizügigkeit (Unionsbürgerschaft, Entsenderrecht) übernehmen soll.

Weshalb gibt die EU derart viel Geld aus, um den Schweizer Stimmbürger vor der Abstimmung über das Rahmenabkommen in ihrem Sinn zu beeinflussen?

Sie verspricht sich davon einen Gewinn. Wer in der Schweiz daraus einen Gewinn ziehen wird, ist fraglich.

Roger Köppel zieht jetzt als Ritter der fröhlichen Gestalt mit gezogenem Schwert in die Schlacht gegen derlei Manipulationen. Es wird sich bald zeigen, ob das Zürcher Volk ihm mehr vertraut als den grauen Hintertür-Politikern der EU und seines eigenen Landes.

Kommentare

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  1. Wer streicht der Altbundesrätin Ihr Ruhegehalt? Da Sie ja für ausländische Organisationen arbeitet, hat Sie kein Recht mehr auf Schweizer Ruhegehalt vom Schweizer Steuerzahler sauer verdientes Geld als Steuer an den Staat in den Sack der Ex Bundesräting. Der Hr. Calzaretti sollte ebenfalls von den Lohnlisten des Bundes sofort gestrichen werden. Das ist Landesverrat.

  2. Es sind ja soviele Banker (Angestellte)hier, die Zusammenhänge begreifen sollten, und begreifen sollten worum es wirklich geht.Es geht um die Plünderung der Schweiz, von aussen durch die EU (Kohäsionsmilliarden, Asylwesen, Grenzgänger, Rimessen ins Ausland, 16 Milliardenschaden jährlich lt. HSG etc) und von innen.Dazu muss ich ja wohl keine Details nennen.

  3. Hat Herr Stöhlker nun ein offizielles PR-Mandat von Herrn Köppen erhalten um seine penibel schlechte Performance in Bern zu kaschieren? Selbst SVP Parlamentarier haben die Schnauze voll vom Teilzeit-Nationalrat aus Küsnacht. Das Manöver mit der Ständeratskandidatur droht zum Rohkrepierer zu werden….

  4. Die top Spießer der Welt haben gesprochen das die Schweiz ein Polizei Staat ist realisieren diese langweiler nicht !

  5. Einen Vertrag unterschreiben, in welchem die Schweiz jede Aenderung der EU ohne Diskussion nachvollziehen muss, ist doch wohl der grösste Schwachsinn. Unionsbürgerschaft und Europäische Bankenunion lässt grüssen. Dagegen sind die 60 Milliarden Risiko zur Rettung der UBS Peanuts.

    • Mein Lieber,
      Das ist im EWR längst realisiert.Norwegen nennt man „Faxdemokratie“.Weshalb? Sobald eine Faxinstruktion aus Brüssel eintrifft, muss realisiert werden. Die aber lachen sich kaputt, den sie haben (noch)Oel und all die Gratisfische um die Lofoten herum.Wir haben gar nichts, deshalb die Schweiz ohne EU. Allerdings haben wir mehr als eine Million Ausländer, teils obskurer Herkunft eingebürgert.Ob die schweizerisch stimmen werden, bezweifle ich sehr.

  6. Immer wieder schade, wenn Artikel mit solch wichtigen Themen durch inhaltslosen Quatsch ruiniert werden. Wann und wie hat Putin Trumps Wahl beeinflusst? Der Autor warnt for EU Propaganda, ist aber selbst Opfer der US/EU Propaganda. Schade.

  7. Weshalb ist die SVP gegen einen Rahmenvertrag mit der EU, aber für Freihandelsverträge? Der Rahmenvertrag unterliegt einer politisch kontrollierten und trabnsparenten Gerichtsbarkeit, d.h. der politisch-gesellschaftlichen und juristischen Kontrolle. Freihandelsabkommen besitzen hingegen eine völlig intransparente, rein ökonomisch-neoliberale Schiedsgerichtsbarkeit. Dies entspricht der Strategie Blochers: Die demokratisch-politisch legitimierte und gesetzlich limitierte Staats-Macht soll zugunsten der willkürlichen Wirtschafts-Macht eines Kreises von Oligarcho-Plutokraten weichen. Der bisherige liberale, demokratische Staat soll einer darwinistischen Marktgesellschaft à la USA untergebuttert werden. Blochers Drehbuch: How Wall Street Destroys Main Street Switzerland. Gute Nacht!

    • @Herbert Anneler

      Klar, dahinter stehen ureigene Einzelinteressen, damit man ihnen nicht in die Karten schaut.

      Sie predigen Marktwirtschaft und sind gegen Transparenz. Dabei machen sie hintenherum Preisabsprachen und pushen mit Informationsvorsprung Aktien aus dem eigenen „circle“ (mit PK-Geldern) etc. etc.
      Hinzu kommt die Verbreitung von Fake News und die sog. psychologische „Abstimmungsführung“, dezentral organisiert mit je eigenem Auftrag – wie in Russland.

      Wer’s als Mittelständler immer noch nicht glaubt, den verweise ich auf die entsprechenden Untersuchungsberichte der Justiz.

      Bürgerliche Doppelmoral in Reinkultur!
      Aber eben: die Wähler sind ja naiv wie Lämmer!

    • Ja, Hr Anneler, genau! Und vergessen wir nicht Blocher’s Schuld am Klimawandel, am Aussterben der Nashörner und seine Verantwortlichkeit für den Great Pacific Garbage Patch!

  8. Und welche EU-Institution soll diese Veranstaltungen denn genau finanzieren?
    Herr Stöhlker, Sie tragen hier die Beweislast, wenn Sie via EU-Öffentlichkeitsgesetz entsprechende Dokumente finden, nur zu: https://www.asktheeu.org/de
    Bis dann würde ich mal sagen: Fake News.

  9. Eindrücklich, dass die im Artikel
    erwöhnte skandalöse Einflussnahme
    weder in der NZZ noch im Tagesanzeiger
    einer Erwähnung wert scheint.

  10. Ein weiterer kleiner Mosaikstein im Feldzug der US- und EU-Imperialisten: Es passt natürlich in die seit gut 20 Jahren laufende politische Kampagne diverser ausländischer Organisationen, die Bürger und die direkte Demokratie in der Schweiz zu zerschlagen. US-Dollar und Euros aus der Brüsseler PR- und Polit-Propaganda für Häppli- und Dinner-Events in der Schweiz.
    Die ganze Geschichte hat schon 1990 mit der Unterwanderung diverser Schweizer Finanzunternehmen (Bankverein, UBS, SIX Fin. …) über die Digitalisierung und amerikanische „IT-Berater“ ihren Anfang genommen. Da hatte ich an diversen „Projektmeetings“ immer wieder über die PR-Argumentation so mancher verdeckter CIA und NSA MA gestaunt … Es war wohl klar, dass ich immer wieder durch „unpassende Fragen“ aufgefallen bin und nach einer sehr persönlichen Aussprache mit einem „US PR Projekt-Berater“ am nächsten Tag eine „neue Herausforderung …“ antreten durfte… Der US- und EU-PR-Machtapparat lässt grüssen!

  11. Ueli Maurer wird nachverhandeln und denen in Brüssel schon sagen, wo’s lang geht!
    Er hat ja genug Trümpfe in der Hand: Börsenzulassung für EU-Aktien aufheben und die Durchfahrt durch die Schweiz für EU Lastwagen verbieten! Die werden noch auf die Welt kommen!

    • Gotthardsperre ist absolut genial! Wir könnten im Extremfall zudem auch noch den Rhein, die Rhone und den Inn stauen!

  12. Nach einem Wochenende ohne Lukas Hässig durfte Herr Stöhlker mit seinem Roger-Köppel-PR-Artikel immerhin bis jetzt – Montagvormittag – 112 Kommentare verzeichnen. Das ist sicher ein Erfolg für die Herren Stöhlker und Köppel, aber wenn das jetzt zur Regel wird, dann driftet „Inside Paradeplatz“ in eine Richtung, die ich – und offenbar auch einige andere Nutzer – nicht mehr goutieren. Dann werden hier die Spalten nur noch von Wutbürgern und St.-Petersburger-Trollen gefüllt und das wäre schade.

    • Ach ja? Sie gehören also zu der Sorte Schneeflocken, denen es nicht komisch erscheint, dass Balzaretti und Calmy Rey sich für eine von Brüssel finanzierte und von einer US-Lobby-Agentur ausgerichtete Kampagne hergeben?
      Dann wünsche ich Ihnen ein weiterhin frohes Leben im Einhornland, wo es Feenstaub regnet…

    • @ turi cum
      Die Entscheidungsträger, wohnhaft auf der Achse Zollikon bis Stäfa, überschätzen sich masslos. Es sind ja 90% Finanzheinis.

      Die grössten Wertschöpfungsbeiträge in diesem Land aber stammen aus anderen Regionen: Die Romandie mit Nestlé u.a., die Regio Basel mit Novartis, Roche, Clariant etc. sowie ABB in Baden. Andere kommen dazu. Nicht zu unterschätzen Genève mit multinationalen KMU’s. Offenbar geht es euch am Arsch vorbei wie diese denken. Eure Welt ist enorm klein und entsprechend die Gesinnung.

      Meine lieben Züricher Schnorri: der Finanzplatz erbringt nicht einen Bruchteil der Wertschöpfung dieser international vernetzten, innovativen industriellen Unternehmen der Realwirtschaft. Wenn die Ihre Schwerpunkt-Aktivitäten ausserhalb der Schweiz verlegen, sinkt unser Globalisierungsindex von 86 auf 40, die Innovationsführerschaft verlieren wir und ebenso die Teilhabe an internationalen Forschungsprogrammen.

      Sollte dieser ewige Zick-Zack-Kurs i.S. EU/EWR/Freihandelsabkommen etc.etc. hier nicht endlich politisch gelöst werden, dann werden diese CH-Multis Entscheide treffen, sodass ihr nur noch wie Gnomen in Schockstarre verharrt.

  13. Sensationel ihr Schreiben, die Politiker haben die hosen voll
    Cassis/Balzaretti solte man auf den Mond befördern inklusiv dieverse Politiker.

    • Jawohl, Herr Stölker, toller Bericht, gratulation zum russischen Weihnachtsfest.

  14. ja … ja … und der alte Klaus Stöhlker macht PR für den jungen Roger Köppel und die SVP.
    Wie hoch war die Honorarrechnung für diesen Artikel Herr Stöhlker?

    • Dies ist offensichtlich.
      90% der Kommentare hier sind SVP-lastig.
      Dies bei 30% Wähleranteil.
      Preisfrage: Wo steht IP (Inside Paradeplatz)?

  15. Ich danke Ihnen von Herzen Herr Hässig für diesen Beitrag, ich bin kein Fan von Hr. Köppel und nein ganz sicher nicht kein Fan von der SVP, aber ich bin ein Fan von der Schweiz. Schauen wir nach England, nach ein paar Jahren falscher Politik mit viel Lobbygeld hat es auch Frau May begriffen und macht jetzt Politik für Ihr Volk, unsere Politiker sollten das ebenfalls tun, nur leider geht es bei uns ebenfalls um viel Geld – ja, von Seiten der EU wird kräftig bezahlt wenn man ja und amen sagt, Politiker in der EU verdienen sich dumm und dämlich und das Volk leidet im Sinne der EU und der Politiker die nichts dagegen unternehmen.

  16. Bitte keine Polit-Werbung auf IP!

    Ausserdem wissen wir längst, dass jeder überall lobbyiert. 1291-Schweizer sind da auch sehr skrupellos, wenn es um ihre Interessen geht!

  17. ja wirklich schade für uns, dass nicht Sie, Herr Stöhlker, diesen Auftrag erhalten haben. Aber Sie hätten ihn doch sicherlich abgelehnt!

  18. Wenn die EU letztlich das Sagen hat in der Schweiz, wird sie uns den andern Ländern in allen Belangen gleichstellen. Das heisst, es wird eine Nivellierung geben und ganz klar für uns eine Nivellierung nach unten. Arbeits- Sozial- Wirtschafts und alle andern Gesetze werden gleich wie in der EU. Wie man da freiwillig mitmachen kann ist mir völlig schleierhaft.

    • Liebe Manuela, ja mir ist das auch völlig schleierhaft, wie man da mitmachen kann. Es gibt m.E. nur wenige Motive: entweder man zieht durch eine Annäherung/Beitritt zur EU einen persönlichen finanziellen Vorteil oder man gehört in den Topf der globalistisch/internationalistisch angehauchten Tagträumer welche die Realität ausblenden, oder dann zu jener kleineren elitären Gruppe, welche – aus einem persönlichen Vorteil – absichtlich den Bürgern die Wahrheit verschleiert: ganz nach dem Juncker’schen Vorbild…..“wenn keine Reaktion kommt, machen wir einfach weiter.“ Ich verfolge das politische Geschehen der letzten 50 Jahre aufmerksam und stelle immer wieder entsetzt fest, wie die grosse, still vor sich hin dösende Schafherde, belogen, betrogen und in kriegerische Auseinandersetzungen geführt wird ohne gross zu murren. Das EU-Friedensprojekt ist seit dem völkerrechtswidrigen Jugoslawienkrieg, wo übrigens gelogen wurde, dass sich die Balken biegen, oder den Vorkommnissen in der Ukraine, zur Farce geworden. Oder das durch den Euro geschaffene Desaster in Griechenland, Italien, Portugal und Spanien… …ja, „blühende Wiesen“ sehen anders aus!
      Übrigens haben Sie noch etwas vergessen: mit einem EU-Beitritt beträgt dann der Minderst-Mehrwertsteuersatz 15% und mit in Brüssel beschlossenen/erlassenen Gesetzen würde dann auch ein Mitspracherecht
      den Rhein hinunter schwimmen. Und mit unserer Neutralität wäre Schluss, den die EU beinhaltet auch ein „militärisches Projekt“. Nochmals: es ist mir auch schleierhaft, wie Menschen derart leichtfertig unsere direkte Demokratie aufs Spiel setzen können?

  19. Bravo Herr Stöhlker!
    Das muss veröffentlicht werden. Und dann wird es auch keine Mehrheiten für diesen EU-Unfug beim Stimmvolk geben!

  20. ich habe keine angst vor der eu.
    ist immerhin der einzige garant,
    dass es so lange keinen krieg
    gegeben hat, in europa.
    mal schauen, wenn der schweiz
    gleich ergeht, wie den briten.
    ob man dann hier noch so ein
    grosses maul hat, wenn man
    weniger exportieren kann.
    köppel interessiert niemanden,
    predigt wasser und sauft wein.
    gegen ausländer, selber ex
    deutscher und mit einer ausländerin
    verheiratet.
    im übrigen lasse ich mir den mund
    nicht verbieten, bin uralter schweizer
    und habe keine angst vor der eu
    oder vor den deutschen oder so.

    • @freddy:
      ich habe vor Leuten wie Ihnen mehr Angst als vor Freddy Krüger…
      Ernsthaft: „garant, dass es so lange keinen krieg gegeben hat, in europa“???
      Wow, in welcher Höhle muss man denn leben, dass man solche Märchen im 2019 noch glaubt?
      Oder glauben Sie auch an die „weapons of mass destruction“ als Ursache für den Irak-Krieg? An den friedliebenden Islam? An Wilhelm Tell?

    • @freddy
      „..wenn man weniger exportieren kann.“
      …haben wir weniger Lohn oder werden arbeitslos und haben dadurch weniger Geld.

      Wenn wir uns der EU unterwerfen haben wir ebenfalls weniger Geld und mehr Arbeitslose (EU-angepasstes Lohnniveau plus EU-Arbeiter in der Schweiz).
      … ABER wir können immer noch alles andere SELBST BESTIMMEN!

      Es geht doch nicht nur um Geld – Freiheit ist das Schlagwort!

  21. Der Fehler am Ganzen ist, dass uns Blocher vom EWR abhalten konnte. Ihm verdanken wir allesamt die Gesetzesnachzüge, die Forderungen nach einem Rahmenvertrag und noch mehr ungerechtfertigte Forderungen aus Brüssel. Währenddessen den Mitgliedern des EWR solches erspart wird, mühen wir uns Schweizer fast jährlich mit Abstimmungskämpfen gegen oder für Brüssel ab. Ich glaube, dass alles wurde absichtlich gemacht, dass das Problem der EU von einer bestimmten Partei noch über Jahre weiterbewirtschaftet werden kann. Durch den EWR-Beitritt hätten wir uns aller derzeitigen Probleme mit Brüssel entledigt. Davor hatte Blocher Angst, denn sein Wahlkampfthema wäre weggefallen. Das wäre echt schlimm gewesen für seine Partei.

    • @ Felix Raschle

      Der EWR ist für die SVP ein rotes Tuch. Sie sagen es: aus heutiger Sicht wäre eine Mitgliedschaft im EWR gegenüber dem komplizierten und komplexen Vertragsgebilde unter dem Titel die Bilateralen einfacher gewesen.

      Aber da bei der SVP Herr Blocher als Heiliger behandelt wird, ist es klar, dass der EWR ein Tabu bleibt.

  22. Sehr geehrter Herr Stöhlker

    Die Eliten der Welt versuchen mit mehr oder weniger Glück Ihren Einfluss in den jeweiligen Staaten zur Geltung zu bringen oder zu verlängern. Sei dies mit PR Kampagnen oder anderen Aktionen. Verschiedene Weltverbesserer versuchen aktiv mit Millionen in das Geschick verschiedener Nationen, gemäss ihren Vorstellungen, wie die Zukünftige Gesellschaft auszusehen hat zu formen. Angeführt wird diese durch zwei Garden. Die eine will mittels IT, die zweite durch politische Einflüsse.

    Der Sozialistische Grundgedanke nach einem Erfülltem Leben, regulierte den liberalen Kapitalismus, der die Technologische Entwicklung vorangetrieben hat. Die Eliten der Welt müssen sich zwischen den beiden Welten Soz-Kap entscheiden. Ein Dritter weg ist nicht in Sicht. Obwohl doch! Die neue Generation von jungen Menschen tickt anders. Diese Menschen sind unsere Hoffnung, sie werden es besser machen. Eine eigenständige Schweiz ist ein Zeichen der Vielfalt welche dies unterstreicht.

    Mit Freundlichen Grüssen

    Frederick Klerken

    • Klerken……………..

      nein eben nicht, die jungen Menschen glauben zu grossen Teilen noch das was Sozis ihnen eintrichtern.

      Und in Sache Propaganda sind die Sozis die wahren Meister.
      Nun ja, sie haben ja auch das süsseste aller Gifte im Arsenal, das Versprechen „es ginge wenn man nur wollte“.

      Das die Jugend etwas besser macht, ist eine Geschichtlich vielfach widerlegte Illusion.
      Nein, die Jugend kann sich leicht begeistern, aber leider fehlt ihr dabei der Horizont, weshalb sie sehr viele Fehler weiderholt die „ältere“ nicht noch einmal machen würden.
      Und die Jugend ist in ihrem Elan oft auch Arrogant, Besserwisserisch, Indoktriniert und glaubt die alten seien Bremser für ihre Träume, denn ihnen gehöre ja die Zukunft.

      Nun ja, das tut sie auch, aber erst wenn sie selber einen Horizint „erlebt“ haben.
      Nein ……die Jugend sollte Politisch und Gesellschaftlich kein zu grosses Gewicht erhalten, sowas taten keine der uns bekannten Kulturen je, niemand gab der „Unerfahrenheit“ ein besonderes Gewicht in Entscheidungsprozessen.

      Warum zog die Hitlerjugend 1945 noch begeistert in den Kampf….????
      Genau, sie waren Jung, von den Sozis indoktriniert, begeisterungsfähig und sie glaubten das ihr jugendlicher Elan etwas bewirken könne.
      Die Sozis damals wollten immer die Jugend als Kampforganisationen benutzen, im Krieg; die heute, in der Politik.

      Also, der „Leichtsinn“ der Jugend, der durchaus auch erfrischend sein kann, birgt auch eine Gefahr….. ist keine sichere Hoffnung für die Zukunft.

      Wir alten sollten die Jugend nicht Entscheiden lassen, sie aber gut erziehen, ihnen erklären wie viele Fehler in unserer Zeit gemacht wurden, wie oft aus guten Vorsätzen Probleme entstanden.

    • Frederik Klerken:

      Sie vergessen, dass die „Eliten“ die Schweiz reich gemacht haben.
      Offensichtlich haben Sie ein Leistungsdefizit, das Sie mit biligem Neid kompensieren möchten.

  23. Die EU?
    Nein, es ist der Deutsche Imperialismus, der sich wieder mal, jetzt endgültig, zur Europäischen Grossmacht mit weltweitem Einfluss machen will.
    Was wir sehen, ist das altbekannt Muster deutsche Unterwanderung, wie es bereits Georg Sylvester Viereck in seinem Buch „Spreading Germs of Hate“, New York 1930, für den 1. Weltkrieg beschrieben hatte.
    Und Sayers / Kahn in ihrem Buch für den 2. WK: https://archive.org/details/SabotageTheSecretWarAgainstAmerica
    Die deutsche Unterwanderung findet ja nicht nur an der Spitze statt, sondern auf ganz breiter gesellschaftlicher Ebene.

    • Eigentlich nur dort, wo die Dummschwätzer bequem in ihrer Muttersprache auftreten können und sie auf naive Unterwürflinge treffen, die sich ihnen anpassen, also eigentlich nur in der (Deutsch-)Schweiz…

    • Ja, einerseits die Deutschen, andererseits aber auch die Froschis, ähem die Grande Nation

  24. Steptoe & Johnson ist eine Anwaltskanzlei und kein PR Büro. Jean Rusotto vertritt seit Jahren die Interessen der Schweiz und nicht die der EU.
    Bitte besser recherchieren Herr Stölker.

    • Warum wollen denn plötzlich alle Ausländer den Schweizern die EU schmackhaft machen? Sehen Sie denn nicht, wie diese Annektion der dummen Schweizer geplant ist? Mit Erpressung und Nötigung soll unsere Souveränität und Demokratie begraben werden. Es geht doch nicht um Steptoe & Johnson. Es geht um die Art und Weise, wie wir hinterrücks übers Ohr gehauen werden sollen. Stölker argumentiert mit Argumenten und nicht mit Ideologie, wie Sie das vielleicht gerne hätten. Ein einig Volk von Brüder……………….(Sie sind aber keiner davon)

    • 1. „PR-Büro“ (mit „Binde Strich“)
      2. Die Anwaltskanzlei macht klar PR.

      Zitat aus der NZZ vom 2.2.2015, Artikel „Millionen für Schweizer Lobbying bei der EU“:

      „Die (Schweizer) Banken arbeiten mit der großen Kanzlei Steptoe & Johnson zusammen, zu der auch die zwei Grandseigneurs der Schweizer Berater in Brüssel gehören: Jean Russotto vertritt die Bankiervereinigung, Alexis Lautenberg, einst Schweizer Botschafter in Brüssel, leitet den Swiss Finance Council. “

      Das heißt, diese PR-Kanzlei macht PR für Schweizer Banken in Brüssel.
      Und umgekehrt in der Schweiz PR für Brüssel bzw. Rahmenvertrag usw.

      Schweizer Großbanken zahlen der PR-Anwaltskanzlei (ja, PR und Anwaltskanzlei widersprechen sich nicht!) also Geld.

      Und Brüssel (die EU) zahlt der PR-Anwaltskanzlei auch Geld.

      Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    • So,so, Herr Stöhlker! Gegen die EU ist schon richtig aber, bitte, ein bisschen Seriositaet.
      Kiki

  25. „Das politische Jahr könnte dramatischer nicht beginnen !“ Roger Köppel, der Weisse Ritter tritt auf den Plan ! Ta, ta, ta, taa !!! – Ach Herr Stöhlker ! So viel heisse Luft ! Immer dasselbe krampfhafte Aufblasen eines Mückenfurzes zum Megaskandal ! Immer dasselbe, etwas läppische, bombastische Abfeiern Ihrer immergleichen Politheroen. Genau wie es weiland Ihr publizistisches Vorbild Markus Somm, der weitherum für seine notorisch alarmistische Schreibe belächelte und mittlerweile abgesetzte Chefredaktor der Basler Zeitung gehalten hat. Einfach nur langweilig ! Einfach nur stier ! Gähn !

  26. Es ist unfaßbar, daß es mittlerweile so viele Schweizer gibt, die ihren Sonderstatus, ihre Unabhängigkeit, ihren Wohlstand und ihre 700-jährige Geschichte für ein Butterbrot verkaufen wollen.
    Mir fällt nur noch das Märchen von „Hans im Glück“ dazu ein, wo der Hans, im Besitz eines Goldklumpens, diesen gegen immer geringwertigere Güter eintauscht, bis er am Ende mit leeren Händen dasteht.
    Das ist wohl das Schicksal der Schweiz.
    Eine junge Anwältin (30), die auch ein Jahr in den USA studierte, sagte gestern bei einem Vortrag in Zürich, daß mit der weiteren Öffnung der Schweiz hin zu Europa nicht nur wirtschaftliche Vorteile für beide Seiten erwachsen würden, sondern sich die etwas verstaubten und verkrusteten Ansichten der „alten“ Eidgenossenschaft zugunsten von Gendervielfalt, Klimabewusstsein und aktiver Migrationspolitik auflösen müssten.

    Vierhundert Zuhörer applaudierten, darunter 90% junge Schweizer.

    Gegen diese neue Geisteskrankheit des Volkes wird auch ein noch so gut argumentierender Roger Köppel nicht ankommen.

    Wessen Gehirn zwischen 14 und 20 mit soviel Müll aus kostenlosen Tageszeitungen durchspült wurde, der ist für spätere Einsichten nur noch in geringem Umfang empfänglich.

    So wird die Schweiz aus dem Innern zum EU-Ableger.

    • Sehr teeffend formuliert! Es ist genau diese Manipulation der Massen, die mich extrem stört – wie Lemminge stürzen sich die Menschen hirnlos und kollektiv über die Klippen.

      „Gut geschluckt am Morgen und ein Tag ohne Sorgen“, singt Udo Lindenberg treffend. Die Volksverblödung (aktive und passive) ist ein innerer, nicht zu unterschätzender Feind.

      Aber solange wir noch trockenen Fusses auf der schmelzenden Eisscholle ‚Wohlstand‘ sitzen, müssen wir ja unser Hirn ja nicht einschalten und können uns ja eingehend mit der ach so nötigen Genderthematik befassen!

      Quo vadis, Confoederatio Helvetica!?

    • Sie sind ja ein vorbildlicher Wilhelm Tell. Wer anders denkt ist geisteskrank.

    • @Hu Stucki

      Ihnen scheint nicht aufgefallen zu sein, daß es nicht um Andersdenkende geht, sondern um Individuen, die jeden aufgetischten Unsinn, und sei er noch so abwegig, vorbehaltlos verinnerlichen. Denken Sie nur mal an die dritte öffentliche Toilette, die man in Zürich nun für ca. 0,01% der Bevölkerung plant, an die Kosten und den Nutzen für Menschen, deren Geschlecht nicht eindeutig spezifizierbar sein soll. Deutschland gibt Milliarden für den Klimaschutz aus, kann aber nur 5% seiner CO2-Emissionen einsparen, und ist letztendlich auch nur für 0,0135% des weltweiten CO2-Ausstosses verantwortlich. Währenddessen bauen die Chinesen das 600. Kohlekraftwerk in zwei Jahren. Oder die Willkommenskultur, mittlerweile auch in der Schweiz angekommen. Wollen Sie jährlich 60 Millionen Analphabeten unter Vollpension beherbergen ? Diese Menschen sitzen teilweise auf gepackten Koffern, und Tunesien nutzt die Gelegenheit und leert die Staatsgefängnisse und Irrenanstalten.

      Das ist keine andere Denkweise, das ist Wahnsinn im Quadrat !

      Und im übrigen, Wilhelm Tell war kein toleranter Utopist, sondern ein Bewahrer seines Heimatlandes. Was meinen Sie, würde ein Wilhelm Tell aus dem 15. Jahrhundert zur Schweiz 2019 sagen ?

      Der wäre wohl eher mit seiner Armbrust in Brüssel unterwegs.

      Oder frei nach Schiller:
      „Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen. Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft.“

      „Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern. In keiner Not uns trennen und Gefahr.“

      „Wir sind ein Volk, und einig wollen wir handeln.“

      Freiheit als Folge nationaler Einigkeit, und nicht Unfreiheit und Verelendung, weil man jahrelang jeden globalen Blödsinn mitgemacht hat.

      So versteh ich meinen Schiller, und anders kann man den Tell auch heute nicht uminterpretieren.

    • Wilhelm Tell wäre heute sicher kein weichgespülter Waschlappen, der jeden vorgekauten Mist gutheissen würde, damit er seine innere Ruhe hat. Wilhelm Tell fühlte Verantwortung für sein Land, und bot Strömungen aus dem Ausland mannhaft die Stirn, ganz gleichgültig, wie groß und mächtig der Gessler daherkam.

      Und er wollte partout den aufgestellten Hut einfach nicht grüssen.

      Wikipedia:
      Ein Gesslerhut ist redensartlich eine Einrichtung, deren einzig sinnfälliger Zweck die öffentliche Erzwingung untertänigen Verhaltens ist.

      Na, Stucki, was hat denn der Gesslerhut mit dem Klimawandel zu tun ?
      Dämmerts ?

  27. Klaus Stöhlker – Roger Köppel ist kaum „Ritter der fröhlichen Gestalt“ – so verbissen so rechthaberisch und verkniffen ist kein anderer Schweizer Politiker. Dass Sie die EU verteufeln …geschenkt. Dass ein Köppel als Ständerat hofiert werden soll ist banal. Was hat der Mann als Nationalrat geleistet ? Seine Treffen mit Bannon / Sarrazin (Gipfeli-Treffen der freien Rede) – sein Spaziergang mit Rechtsradikalen durch Chemnitz – seine Dauerabwesenheit in Bern (wofür er dennoch Diäten kassiert) u.a. mehr. Nicht wählbar.

    • Dass der Köppel für den Ständerat kandidiert, zeigt, dass er etwa so sendebewusst ist und von allen guten Geistern verlassen wie der Blocher. Aber auch so realitätsfern – der Blocher ist mittlerweile einfach nur noch ein alter Sacke, verkalkt und völlig alterstarrsinnig und er weiss ganz genau, dass er es in diesem Leben nicht mehr schaffen wird, die Mission „ich rette die Schweiz“ zu erfüllen. Weil seine Zeit langsam, aber immer sicherer abläuft. Also muss der Köppel a d’Seck. Der soll jetzt bitteschön doch einfach mal den Kanton Zürich retten und wenn ihm dieses Gesellenstück gelingt, darf er dann als rechter Oberschenkel der grossen Vorsitzenden MM MagdulloMagdaleneli am Katzentischchen hocken und deren Auftrag, die Schweiz vor der EU zu retten, erfüllen. Und dazu noch zusammen mit dem Freysinger die Schweiz als System überall im Ausland bei den braunen Iditioten schlecht reden. Bereits der Blocher und der Ueli Maurer haben seinerzeit den Grind ganz tüchtig angeschlagen. Und diese beiden waren im Vergleich zu Köppel geradezu stinknormale, politisch brave Bubis. Ich schliesse jedenfalls eine Wette auf eine Kiste besten Champagner ab, dass der Köppel kein Ständerat wird.

  28. Langfristig können wir nur hoffen, dass die EU überlebt und stärker wird und ein Gegenwicht zu den anderen regionalen Super-Mächten China/Südostasien und Americas bildet. Echt selbstständige Nationalstaaten ohne Schutzschirm einer Super-Macht wird es nicht mehr geben.

    • Sehe ich anders, alles was groß ist, zerkleinert sich meist auch sehr schnell wieder. Da die Schweiz künstlich geschwächt wurde/wird, (Armee zerkleinert, Bankenplatz quasi zerstört, der Franken von der SNB geschwächt wird, Industrie weggeoutsourct, Souveränität abgegeben) ist sie schon gezwungen, den Schutzschirm einer Supermacht zu suchen. Doch wenn man diese Punkte nicht gezielt geschwächt hätte, sehe es anders aus.

      Die Schweiz könnte sich alleine durch das Gelände militärisch so aufstellen, dass sie für jeden Angreifer uneinnehmbar wird – kostet halt was. Laut CIA hat die Schweiz 3.5 Millionen wehrfähige Schweizer Bürger, wenn man alle nimmt, hätten wir die größere Armee als aktuell China!
      Die Industrie hat man durch teilweise übertriebene Gesetze aus dem Land vertrieben und man nichts dafür getan, dass die Industrie in diesem Land überlebt, geschweige denn vor Verkäufe ins Ausland geschützt. Und was Banken anbelangt, sollte man die Großbanken aus dem Land werfen und mit einem neuen Geldsystem und neuen Regeln ein ganz neues System beginnen, dass wirklich Stabilität und Sicherheit garantiert. Die Steuervermeidung als Geschäft hielt ich nie für besonders Sinnvoll.

      Der aktuelle Schutzschirm ist sowieso nicht die EU, sondern die USA. Die EU ist selbst ein schwacher Vasall der Amis. Militärisch ist die EU (auf die Fläche gerechnet) noch schwächer als die Schweiz. Wirtschaftlich ist die EU mit den vielen schwachen Staaten anfälliger auf jede Krise als wir.

      In der Vergangenheit waren Imperien meist verhältnismäßig kleine Länder. Ich denke da an den Vatikan, Venedig, Niederlanden und Briten. Wieso soll nicht mal die Schweiz das Imperium sein? Unsere Werte sind viel sympathischer und bringen der Menschheit mehr als russische, chinesische, EU oder die der Amis.

    • … noch ein Wort zum Rahmenabkommen: angsichts der Härte, schon fast Brutaliät der EU gegenüber den Briten glaube ich nicht mehr, dass wir mit Nachverhandlungen eine Verbesserung erreichen.

    • Die EU wird nie ein Gegengewicht zu den USA sein. Die EU wurde von der CIA begründet Und finanziert. Europa ist eine Provinz der USA und die EU erlaubt es, diese Provinz leichter zu regieren. Gleichzeitig geht es darum, einen Block gegen die UdSSR zu bilden.

  29. Jawohl, alt-BR Burkhalter ist gescheitert, er hat ja auch vor den damals kommenden Problemen Reissaus genommen. Ausserdem hat er naiv oder wissentlich dem Volk nicht die Wahrheit gesagt betreffend kommende institutionelle Einbindung der Schweiz und EU-Gerichtsbarkeit. Die SP alt-BRin Calmy Rey war schon immer eine EU-Freundin, vermutlich ist sie auch bei der NEBS dabei. Also nicht verwunderlich, dass sie in Verbier ihr EU-Süppchen wieder aufwärmen will. Kühlen Kopf bewahren ist jetzt die Devise. Und: Die Botschaft hören wir wohl, allein uns fehlt der Glaube, leicht abgewandelt.

  30. Das absolut skandalöse ist, dass alle unsere Medien darüber keine einzige Meldung machen. Das ist ja wie in einem zentralistischen Staat, z.b. Türkei, Syrien etc. und zeigt, dassuns unsere Regierung verkaufen will. Aber da habt ihr die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
    Wetten dass……..

    • Lügenpressenhasser: Stimmt, immerhin hat es IP gebracht und ich nehme an, auch die Weltwoche wird es bringen. Das zeigt, dass neben der sog. Mainstreampresse solche kritischeren Medien dringend nötig sind. Gerade IP hat ja schon einiges ans Tageslicht gebracht, das sonst diskret abgetaucht wäre.

  31. Es ist ja wie in der Ukraine, wo sich NGO’s an den Zügeln der Nato und der EU, mit Unerstützung des Soros-Clan für eine attlantische Abhängigkeit ins Zeug legen. Das Resultat ist Regime Change, Kriegstreiberei, Verarmung und eine hochkorrupte Regierung. Wehret den Anfängen! Keine Einflussnhme von AUSSEN. Wir sorgen selber für Ordnung und ich gehe davon aus, dass wir, die Stimmbürger unabhängig und mindestens so moralisch handeln wie die EU-Kommission und der EuGH zusammen.

    • Wenn ich die Leser-Kommentare so lese, scheint mir die Soros-Organisation „Operation Libero“ schon recht aktiv zu sein hier im Forum.

  32. Ausländische Beeinflussungsversuche sind grundsätzlich zum Scheitern verurteilt. Irgendwie wirken sie zumeist hilflos. Allein, der Umstand, dass sich Roger Köppel dagegen wehrt ist kaum erstaunlich, wehrt er sich ja gegen alles, was als weltoffen oder liberal verstanden werden könnte. „Lobbying“ ist zwar ein englischer Begriff, aber in „Bundesbern“ kein Fremdwort. Es soll sogar SVP Lobbyisten geben. Ein probates Mittel gegen fremde Einflüsse ist übrigens Eine Mauer. Sie hat sich ja auch in China bewährt! (Es ist zwar ein paar Jahre her. Die geistige Heimat für ewig Gestrige.)

  33. Die erste Frage, die sich die Leute bei Calmy-Reys Auftritt stellen werden: Was? Isch scho Fasnacht?

  34. Ich finde es toll, dass die EU-Lobby aus dem Ausland gesteuert wird und dies immer offensichtlicher wird!

    Das Schweizer Volk liegt vielleicht nicht immer richtig mit Ihren Entscheidungen, ist aber ausserordentlich bauernschlau, was der Sinn einer Sache und der Zeitgeist des Volkes angeht. Je mehr wir angelogen werden, desto mehr entscheiden wir aus dem Bauch, weil das Bauchgefühl Lügen und Halbwahrheiten besser entlarven kann als jede analytische Logik. In diesem Sinne: Wir sind auf viel besserem Weg, unsere Freiheiten zu behalten, als wir denken. Dank auch an Roger Köppel, dass er sich gerade jetzt positioniert – für unser Land, für unsere Freiheit und für unser langfristiges Wohlergehen.

    PS: Ich bin nicht überall ein SVP-Fan. Aber ein Schweiz-Fan!

  35. Es ist äusserst zweifelhaft, dass die EU eine solche Veranstaltung finanziert. Etwas mehr Recherche zu diesem Punkt wäre wünschenswert.

    Steptoe&Johnson ist keine PR Agentur, sondern eine US Rechtsanwaltskanzlei, die in Brüssel einen Ableger unterhält. Russotto, der dieser Kanzlei angehört, ist wohl der amtsälteste “informelle” CH Diplomat in Brüssel. Er organisiert solche EU-CH Happenings schon seit den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts, sowohl in Brüssel als auch in der Schweiz.

    Diese Suppe ist also weniger heiß als dargestellt.

    • Erinnert an Fake news light Cocktail, aufgepeppt mit populistischen Ingredienzen. Mal so, mal so… Ziel: Verunsicherung nicht informierter Leser.

  36. Ja Danke Herr Stölker dass Sie sich als PR-Beauftrager vom Jefe von Herrliberg outen (wieviel Honorar gibts) und seine Lügen- und Verschwörungsmärchen weiterverbreiten. Also heisst: im Jahr 2019 mit den NR-und SR-Wahlen wird die SVP die ganze Schweiz zumüllem mit diesem Märchen.

    • H. K.: Ob das ein Märchen ist, wird sich noch zeigen. Der 1. April ist noch fern. Sollten solche Veranstaltungen weiter stattfinden, so erwarte ich eine Berichterstattung in den Medien, z.B. im SF oder im Tages Anzeiger, der NZZ. Die Sache ist zu wichtig um einfach übergangen zu werden.

    • Stimmt genau. Und dann schreibt der Autor auch noch von sich „Unternehmesberater für Öffentlichkeitsbildung“. Klingelts? So wie es aussieht kann man niemandem mehr trauen.

  37. Bravo Herr Stölker. Dass Politiker und Bundesbeamte sich da von einer privaten Organisation einspannen lassen zeigt, wie weit die EU schon in Bern Einfluss nimmt. Hoffentlich kann man das noch verhindern. Warum man kein Wort über diesen interessanten Artikel in andern Medien lesen kann, scheint mir auch erstaunlich.

  38. Roger Köppel bekundete öffentlich, dass zu seiner Intimsphäre seine Kontoauszüge gehören. Pfui Teufel, aber in seinem Schlafzimmer kann er machen, was er will, wenn alle damit einverstanden sind.

    Er befürchtet und jammert, hetzt und klagt, wütet und provoziert gegen sein Schreckgespenst EU, die unsere Heimat samt Heidi und Alpöhi fressen bzw. in Wasser auflösen und schlucken wolle.

    OK, jeder hat seine weichen Stellen. Dass aber derselbe Köppel keine Probleme damit hat, dass die USA
    — Schweizer Banken in der Schweiz Geschäfte mit Personen in der Schweiz verbieten,
    — Bankorganen in der Schweiz mit Strafverfahren drohen, wenn ihre Arbeitgeberinnen die Verbote missachten,
    — Personen und Unternehmen in der Schweiz Geschäfte mit Unternehmen im Ausland verbieten und ihnen mit Strafen drohen,
    ganz egal, dass diese Geschäfte nach hiesigem und europäischem Recht legal sind,
    das zeigt, dass man zu Köppel nur sagen kann: „you dreamer, du, wechsle die Pillen.“

    • Seppli…………..

      Sie Untertan, bitte zeigen sie uns doch erst mal ihre Kontoauszüge und schreiben sie gleich dazu, wie viel sie verdienen und wie viel davon sie in Puff tragen.

      Nur mal so für die Transparenz….(-:

    • @Seppli
      Das es jeweils von DC eins aufs Dach gibt haben sich CH-Banken wie ebenso Bundesbern höchst selbst zuzuschreiben. Wie war das jetzt nochmals? WKII und Onkel Adolf. Wer machte die goldenen Gschäfte mit Ihm? Die Amis sagten im Anschluss des Kriegsendes und vor allem wegen der goldenen (Gold)Geschäfte selber das die Eidgenossen sehr gute Verhandler sind, deswegen ist damals auch nicht allzuviel geschehen, obschon die USA der Schweiz ganz anderes Übel angedeihen lassen wollte. Neutralität nach Geldvetiens Bauart heisst nämlich nicht, da halten wir uns mal vornehm raus, sondern wir machen ganz neutral und der Neutralität verpflichet, mit jedem Drecksack Geschäfte.

      Die beiden CH-Grossbanken haben in den USA mehr Angestellte als in der CH und das ist Fakt seit etwa Anfang der Nuller Jahre. Leider dachten die Zentralen in ZH und BS „schlauer“ als der IRS zu sein, oder dass Schweizer Gesetze (Strafrahmen) auch in den USA gelten würden. Ist etwa so wie der Touri im Ausland der glaubt, dass er nach wie vor den Gesetzen seines Heimatlandes unterstehen würde. Seit Brady’s Geständnis wissen wir dass dem nicht so ist.

      Interessant in diesem Zusammenhang ist aber, dass sich die CS, rsp. Brady als Capo einer speziellen Organisation outete. Diese Paragrahen (Auslandsstraftaten) kennt auch das CH StGb. Anstatt dieses anzuwenden frohlockte EWS dass die Regierung froh sei, dass man sich endlich geeinigt habe. Somit wissen wir auch, dass in der Schweiz ab einer gewissen ökonomischen Grösse die eigenen Gesetze nicht gelten.

      Das ist wohl die endgültige Offenbarung, dass Geldvetien nichts anderes als eine Bananenrepublik ist. Die Analogie zu lateinamerikanischen Bananenrepubliken ist folgende: dort passiert auch nur wirklich etwas, wenn DC es befiehlt.

      Im Zusammenhang mit der EU, so könnte man doch wirklich offizell beitreten, denn das Ammenmärchen von Freiheit, Demokratie und restlichem Gedöhns ist 2019 endgültig etwas abgedroschen und unsere „Volksvertreter“ möchten dass insgeheim ja auch schon ganz, ganz lange. Warum bloss sind diese „Volksvertreter“ nicht in der Lage das offen zu deklarieren? Das würde uns nähmlich Geld, Zeit und diese äzenden Hirnwaschversuche erparen und endlich mal Transparenz schaffen. Vielleicht derart viel Transparenz, dass div. Hanslis, Sepplis, Heiris etc. mit der Mistgabel und ev. auch gröberem Gerät vor dem Bundeshaus stehen würden. Vielleicht nicht einmal um den Beitritt zu verhindern, sondern um die längst abhanden gekommene Demokratie und Freiheit wieder herzustellen (zu versuchen).

  39. Wir lassen uns von der EU nicht einseifen. Ein EU Beitritt steht ausser Frage. Wer will denn sehenden Auges in so eine zerrüttete Familie einheiraten? Sicher niemand, welcher seine Sinne beisammen hat. Da kann die EU noch soviele „amerikanische Hausierer“ vorbeischicken!

  40. Hallo?!!!
    (Hallo von einem Befürworter des Bilateralismus mit der EU – kein EU-Freund.)

    Wo bleibt denn da das Demokatie-Verständnis? Zur Mechanik der Demokratie?
    Die genannten Exponenten sind doch mehrheitlich vom Volk oder Parlament gewählte Politiker. Die sind also hinterhältig und wollen dem Land nur Schlechtes?
    Sollen sie nicht aus ihrer Sicht eine Auslegeordnung machen können? Chancen und Risiken darstellen? Positionsbezüge offenlegen?
    Der (auch durch die SVP) informierte Wähler kann danach eine Lagebeurteilung machen und dann entscheiden.
    Frage an Klaus Stöhlker: Hätten Sie ein solches Mandat abgelehnt?

    • NO EU……

      Und warum gibt es in den USA denn ein Russia-Gate ?

      Das hat doch bloss der demoktratischen Meinungsfindung gedient oder ?

      Also ich persönlich finde es absolut unangebracht das die EU uns ihre Knechte schickt damit wir richtig wählen gehen.
      Freie Bürger brauchen sowas nicht.

  41. Gähn, gähn, gähn. Ich will auf IP keine Politpropaganda von angsterfüllten alten Männern lesen, sondern Storys zum Bankenplatz Schweiz.

  42. Wie bereits mehrfach erwähnt, haben die wahren Liberalen und Bürgerlichen in diesem Land nichts mehr zu sagen (dafür den Staat mit ihren Steuern zu über 80% zu finanzieren). Eine echte Klepto-Ochlokratie eben.

    Die europhilen Ökos und Linken haben zusammen mit den etatistischen Pseudobürgerlichen schon länger eine Mehrheit im Parlament und ihre bildungsferne Wählerinnenschaft, die man in der Privatwirtschaft zu nichts gebrauchen kann, haben ein vitales Interesse an einer steigenden Staatsquote.

    Geistes“wissenschaftler, Psychologinnen, Lehrer, „Bildung“(sbürokratie); Sozial“arbeiter“, „N“GO’s und die ganzen Abzocker-„Künstler“/ Subventions-„Kulturellen“ sowie Dauerstudenten und Berufspolitiker. Die ganze subventionierte Presse und geschützte Werkstätte SRG „abzockeridée suisse“ – all die Beamten, Juristen und staatliche geschützten Werkstätten von SBB, Post, SUVA sowie dem quasi-kommunistischen Gesundheitswesen.

    All die leben als echt asoziale Abzocker ein Leben lang auf Kosten der Steuer- und Zwangsgebührenzahler – also einer kleinen Minderheit von vielleicht 20-30% der Bevölkerung.

    Solange nicht nur die das Sagen haben, die ihre Ergüsse an der Urne auch selber zu finanzieren haben, kann man nicht von einer Demokratie reden.

    Da die Abzocker und Schmarotzer bereits eine Mehrheit haben, wird sich bis zum nächsten Bürgerkrieg auch nichts mehr ändern.

    • Danke für Ihre üblichen Ergüsse. Diesmal wieder auf IP. Das Leben kann manchmal schon trostlos, öde und einsam sein.

    • Glücklicherweise gibts copy-paste, gell Laura.
      Jetzt sollte Ihnen noch jemand beistehen, der das alles irgendwie sinnvoll aneinander reiht oder auf die Reihe kriegt 😉
      …wird schon noch werden…

    • Rogerli und Glättiseli…….

      Trotzdem hat Stern in allem recht was sie schreibt, auch wenn Sie das langweilig finden.
      ich selber muss mit meinen Steuern etwas finanzieren, nein nicht etwas, sondern diese Brut in Bern die mein Land mit meinen Steuergeldern zerstören wollen.

      Unionsbürgerrecht, Migrationspakt, Flüchtlingspakt, EU-Gerichtshof, das alles sind Sargnägel für freie und Freiheitlichen lebende und denkende Eidgenossen.
      Und diese Dinge werden dazu führen das wir bald die selben Gesetze haben wie in Frankreich und Deutschland. Zensurgesetze nämlich. Bei Trump wittert man eine Gefahr für die Demokratie, aber wenn Masssche Zensurgesetze die freie Rede strafbar machen, dann sieht man in unseren Journalistenkreisen keinerlei Gefahr.

      Es sind eben nahezu alle Ruchlose Schreiberlinge ohne jeden Charakter, ohne Rückgrat, ohne Moral….. Pack eben.

      Warum unsere Linken so fleissig in die Katastrophe laufen, hier kann man einige Erklärungen für deren Idiotisches Weltbild finden.

      https://www.novo-argumente.com/artikel/erosion_der_buergerrechte.

      „Paternalismus“ ist das „Gift“ mit dem unsere Linken ….wie auch die in Europa, unsere Gesellschaft abschaffen wollen.

    • Herausragender Beitrag.
      25% der Bevölkerung schaffen einen echten Mehrwert, damit sich die übrigen 75% (gehirngewaschene Kulturbanausen) ihre weltfremden Utopien in aller Ruhe zusammenreimen können.
      Inkl. Klimawandel, Gendervielfalt und Einwanderungswahn.
      Und dann noch von direkter Demokratie reden wollen, wenn in Bern Volksentscheide umgedeutet und verändert umgesetzt werden, siehe Selbstbestimmungsinitiative.
      Wie sagte es noch die Pressesprecherin des Schweizer Fernsehens, kurz vor der Billag-Umfrage: “ Wenn die Finanzierung nicht gesichert ist, wird die SRG das Programm wohl einstellen müssen.“
      Man arbeitet auch in der Schweiz neuerdings mit Erpressung und Nötigung.
      Kein Wunder, der jahrelange Druck aus Brüssel wird mit selbiger Münze ans Volk weitergereicht.

    • Ach @Walterli Roth – die wahnsinnige Wut und den blinden Hass die Laura in all ihren Kommentaren auf den verschiedenen Netzwerken auf alles was irgendwie nach Staat (und Demokratie) schleudert erinnert mich voll und ganz an Ihre Verblendung. Wie Ihnen schon mal jemand auf IP schrieb, es gab und gibt in der Schweiz noch nie eine linke Revolution. Auch wenn Sie sie immer herbeireden. Sie haben ja auch einst alle Bloggs und Medienhäusern mit ihrem Gedankengut vollgemüllt. Wie viele von diesen Medienhäuser drucken heute noch Ihre Kommentare ab? Darf ich raten?

    • Laura Stern hat schon recht.Leider ist die Aufzählung all der Schandtaten der classe politique unvollständig.Ich bin jetzt auf Seite sieben (dicht beschrieben) meines Tagesbuchs der Sauereien dieses Staats.

  43. Tja die Schweizer ein Volk das immer Andere braucht um zu entscheiden. Wie viele Ausländische CEO haben wir hier ?
    Auch in Gerichtsentscheiden wollen wir lieber Strasbourg als CH.

    Denke die Schweiz könnte viel an Kosten sparen wenn wir alle unter
    Vormundschaft stellen würden, damit könnten wir die Bürokratie ausbauen, mehr macht dem Beamtentum und schlussendlich die Wahlen und Abstimmungen abschaffen. Nur noch Grüne und Linke in Berner Parlament. Und wir könnten uns mit der gewonnen Zeit an Multikulti erfreuen und auch das Auto verbannen und uns auf dem Oeko Trip erfreuen. Die Auferstehung der DDR so nach dem Motto lieber Honegger als Tell

  44. Sind wir ehrlich, die Gesellschaft ist schlichtweg zu dumm, ignorant und kurzssichtig, um diese Zusammenhänge noch zu erkennen.

    Die Verblödung durch Massenmedien (Ringier, Tamedia, SRG, NZZ, Tagi), Internet, Smartphones, Social Media und belanglosem Konsum ist bereits zu weit fortgeschritten.

    Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis unsere soziale, mediale und politische Möchtegern Elite, das bekommt, was sie will: Teil vom Grossen Ganzen, noch mehr Staat, höhere Beamten Löhne und schlussendlich Abschaffung der lästigen direkten Demokratie.

    Trotzdem löblich von Roger Köppel; auch wenn seine SVP Leuten zwischenzeitlich bereits ebenfalls viel zu selbstgefällig geworden sind.

    • Werter Herr Wecker, zur „dummen, ignoranten und kurzsichtigen Gesellschaft“ und zur „Verblödung der Massen“ folgendes:
      1) Die Medien, als vierte Gewalt, haben gerade in unserer direkten Demokratie eine verantwortungsvolle und wichtige Rolle. Eine repräsentative Umfrage 2015 in der „Zeit“ ergab, dass immerhin 60% der Befragten wenig oder kein Vertrauen mehr in die Medien haben und der Beeinflussungscharakter der Leitmedien ist ja in zahlreichen empirischen Studien zu wichtigen Themen immer wieder nachgewiesen worden, z.B. zu: Kosovo, Irak, Afghanistan, Ukraine…usw.
      In diesem Sinne möchte ich Ihre „dumme und verblödete Masse“ entlasten, denn diese ist auf eine korrekte und wahrhafte Berichterstattung angewiesen. Ohne diese kann keine Demokratie funktionieren, dass müssen sich die Medien hinter die Ohren schreiben. Wer – wenn schon – in dieser Situation „verblödet und dumm ist“ überlasse ich nun Ihnen.
      2) Wenn sich nun eine einflussreiche, finanzstarke ausländische Meinungsmacht durch eine US-PR-Agenture – die ja in politischen PR-Aktionen äusserst geübt sind, wie jedermann spätestens seit der „Brutkasten-Lüge“ wissen sollte – in unsere inneren Angelegenheiten zur Beeinflussung der Bürger einmischt, und dies zugelassen wird, so ist ein Tiefpunkt in unserer Demokratie gekommen und ausnahmslos jedem Stimmbürger sollten da die Alarmglocken klingeln.

    • Wie und wo machen Sie sich denn schlau, Herr Wecker?
      Offenbar in einer eigenen unterirdischen Bubble, sonst würde Ihnen doch nie und nimmer ein solch „brillanter“ Weckruf gelingen!

    • Roger…………..

      Da stimme ich ihnen leider zu.

      Liest man die Kommentare, findet man 2/3 Idiotisches von Leuten mit 0-Ahnung.

      Alle haben sie eine Meinung, …..der aber kein Horizont und kein Wissen gegenübersteht.

    • @ Roger Der Wecker

      Wissen Sie was direkte Demokratie auch ist?
      Dass man so einen Käse zusammenschreiben kann wie Sie.
      Seien Sie froh haben wir immer noch den Wettbewerb der Ideen, dank den „Linken“.
      Wenn es nach Ihnen ginge hätten wir Zensur.

  45. Das grenzt für mich an Landesverrat! Der Beamte von Bern muss sofort freigestellt werden.
    Das ist ja fast wie in Amerika; und da lästern die Politiker noch über Putin. Es ist sehr gut ,dass der Herr Köppel aufschreit und das Schweizer-Volk informiert!!
    HERR KLAUS J. STÖLKER ich ziehe den Hut für diesen Artikel und sage Ihnen danke! Hoffentlich sind noch mehr aufrechte Politiker mit Rückgrat für uns da.
    Es wird eventuell auch „GELB-WESTEN“ benötigen, denn so weit sind wir schon!

  46. Roger Köppel hat am 1. Jänner von Christoph Blocher das Präsidium des Komitees EU-No übernommen. Damit ist er verantwortlich für das wichtigste politische Thema des Jahres 2019, und der Jahre danach. Für seine Mission darf er zurzeit optimistisch sein. Das Risiko, dass sich die Schweiz “wie ein Stück Zucker im europäischen Kaffee auflöst“, scheint im Moment eher gering.

    Die Spitzen der Europäischen Union in Brüssel möchten die gesunde Schweiz in ihrem Krankenbett aufnehmen. Dass dieses Ansinnen von den Schweizerinnen und Schweizer nicht mit Begeisterung begrüsst wird, ist nachvollziehbar. Die Idee der Brüsseler Bürokratie, mit Hilfe einer Brüsseler PR-Firma die irgendwann kommende Abstimmung in der Schweiz zu beeinflussen, dürfte auf fruchtbaren Boden fallen. Allerdings nicht für Brüssel, sondern für die Schweiz. Wenn die Schweizer Stimmbürger etwas nicht goutieren, sind es genau solche politischen Spielchen.

    Bisher oblag es vor allem economiesuisse, der Bevölkerung den „Rahmenvertrag“ schmackhaft zu machen. Die gut sechzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dachverbandes, der „die Interessen der wettbewerbsorientierten, international vernetzten und verantwortungsbewussten Schweizer Wirtschaft“ vertritt, werden nicht traurig sein, dass sie bei der undankbaren Propaganda für den „Rahmenvertrag“ die Rolle des Schwarzen Peters mit einer Brüsseler PR-Firma teilen können.

    • War aber so mit der Parteileitung m.W.offiziell nicht abgesprochen, sondern wohl eine informelle Order aus Herrliberg.
      Ist das basis-demokratisch oder eher direkt-demokratisch?

  47. Sehr geehrter Herr Stöhlker
    In meiner Wahrnehmung fahren Sie bezüglich CH/EU seit einiger Zeit einen Zick-Zack-Kurs, gleich einem Fuchs, der seine Spur immer wieder verwedelt.

    Zur Achterbahn Ihrer Argumente darf ich drei Ihrer Statements herausgreifen:
    So schrieben Sie am 29.11.2018 unter dem Titel: «Die Niederlagen der Patriarchen als Gezeitenwende»
    Quote
    Die grossen Unternehmen der EU-Staaten können es sich gar nicht leisten, auf EU und Euro zu verzichten. Sie brauchen eine starke EU, um selber stark zu bleiben.
    Das Problem der Schweiz ist nicht die Zuwanderung, denn diese ist dank der EU recht gering. Das Problem der Schweiz ist die Perspektivlosigkeit der alten politischen Eliten.
    Unquote

    Sodann schrieben Sie am 6.12.2018 unter dem Titel: «Stunde der Not kommt rascher als erwartet – dann wird Martullo-Blocher Landesmutter»:
    quote
    Die Schweiz ist im Begriff, was nicht alle glauben mögen, sich in Brüssel gewaltig den Kopf anzuschlagen, weil die EU stärker ist, als die Schweizer Öffentlichkeit dies wahrhaben möchte. Der Aberglaube, die EU samt Euro würden demnächst zusammenbrechen, beflügelt auch den neuen feminisierten Bundesrat.
    unquote

    Und in diesem Standpunktartikel vom 4.1.2019 schreiben Sie u.a.:
    quote
    Die Schweiz wird sich damit dem Europäischen Gerichtshof unterwerfen. Unserem Volk streut man auf dessen eigene Steuerkosten seit Jahren Sand in die Augen.
    Die Schweiz überwacht sich nicht selber, sondern die EU-Kommission wird dies tun.
    Es ist unverständlich, dass die Schweiz als Drittstaat jede Facette der Personenfreizügigkeit (Unionsbürgerschaft, Entsenderrecht) übernehmen soll.
    unquote

    Meine Fragen:
    Wo stehen Sie denn?
    Einerseits weisen Sie am 29.11.2018 darauf hin, dass die Zuwanderung dank der EU recht gering sei. Am 6.12.2018 erwähnen Sie, dass es ein Aberglaube sei, anzunehmen, dass die EU samt Euro zusammenbreche. Und schliesslich finden Sie es unverständlich (5.1.2019), dass die Schweiz als Drittstaat jede Facette der PFZ übernehmen soll.

    Damit zeigen Sie m.E.nichts mehr auf als die gegenwärtige PATT-Situation, lebhaft und bildlich beschrieben, mit der Ihnen eigenen Dramaturgie.
    In dieser Quadratur des Kreises ist auch der Bundesrat gefangen. Im Unterschied zu Ihnen muss er entscheiden, und zwar im Rahmen der direkten Demokratie.

    Ihrer Achterbahnfahrt in dieser Thematik entnehme ich, dass auch Sie keinen Lösungsvorschlag hätten. Oder sehen Sie Ihre Aufgabe als Kritiker darin, Sowohl-als-Auch Dramaturgie zu betreiben? Auf welcher Seite stehen Sie denn? Glauben Sie denn, dass eine Nachverhandlung mit dem Zweihänder etwas bringt?

    • Kann mich der Analyse von F.H. nur anschliessen: Tief im Herzen drückt Herr Stöhlker dem Köppel die Daumen, dass er die Schweiz von Gestern, in die Herr Stöhlker vor mehr als 50 Jahren eingewandert ist, rettet, zugleich sagen ihm Kopf- und Bauchgefühl, dass das eine sinnlose Rückzugsschlacht ist, denn als eines der globalisiertesten Länder der Welt kann sich die Schweiz einen Dauerstreit mit der EU nicht leisten. Auch die Hoffnung auf einen Zerfall der EU ist müssig. Schon die Sowjetunion hoffte auf einen Zerfall der USA. Es kam anders.

    • Super recherchiert! Danke, dass sie diesem alten Fuchs auf die Spur gekommen sind!!!
      Wahrscheinlich weiß er heute nicht mehr was er gestern gesagt hat!!! Traurig aber wahr!
      Solche alte Füchse dürften keine Plattform mehr erhalten im „Inside Paradeplatz“!
      Eine aufgebrachte Stimmbürgerin

    • Belege sind doch immer am Besten. Wenn der Leser gebildet und kritisch ist, dann verpufft auch die schönste „Öffentlichkeitsbildung“. Oder ist es tatsächlich reines heute hü und morgen hott Gedankenmäandern?

    • @Sozialdetektiv: der Vergleich Sowjetunion/USA ist nicht unrichtig, nur verwechseln Sie die Vorzeichen. Für die Schweiz wäre es durchaus eine Strategie, den kommenden Umbruch in der EU versuchen auszusitzen. Die Zeichen sind unübersehbar (Brexit, Italienpleite, Griechenland in der Depression, aufkommender Populismus, inkl. Phänomene wie Gilets Jaunes). Eine nächste Rezession oder Finanzkrise wird das Gebilde in dieser Form nicht überleben. Wer jedoch auf einen kommenden Konjunkturboom und ein Auswachsen der Probleme der EU setzen will, für den ist die Annäherung an Europa, zuerst mit Rahmenabkommen, später Vollbeitritt ein valables Szenario. Ich persönlich würde heute auf Abwarten setzen.

    • Lieber F.H.,
      gerne antworte ich Ihnen: Wenn sie meine Artikel regelmässig lesen, werden Sie rasch erkennen, wo sich Lösungen abzeichnen oder wohin die Entwicklung geht. Ich will meinen Lesern das Selberdenken nicht ganz abnehmen.
      Ich fahre argumentativ auch nicht Achterbahn, sondern verdeutliche, wo die diversen Parteiungen stehen und was sie tun.
      Eine Frage, die niemand beantworten kann, ist die des Timings. Die zunehmende Unsicherheit kann als Beschleuniger dienen.
      Am meisten denke ich über potentielle Gewinner und Verlierer nach, denn damit schütze ich im besten Fall meine und andere Familien.

    • Sehr geehrter Herr Stöhlker

      Ich lese alle Ihre Artikel nicht nur mit Interesse, sondern mit Engagement seit Beginn hier auf IP regelmässig und sehr genau. Auch ich bemühe mich, in meiner Kritik, hart an der Sache dran zu bleiben. Wobei ich Kritik von Bashing unterscheide, was in den Kommentaren hier auf IP nicht immer richtungsgetrennt verläuft.

      Ich finde, dass es Ihr gutes Recht ist, Parteiungen aufzuzeigen und über potentielle Gewinner und Verlierer (eben z.B. A- und B-Schweizer) nachzudenken. Und darin sind Sie Meister Ihres Fachs.

      Sie zeigen auf, beschönigen nichts und halten den Spiegel vor.
      Auf BEIDE Seiten.

      Immer in der Hoffnung, dass die Leser hier auf IP selber weiter denken oder nachdenken. Was- wie die Kommentare hier zeigen – nicht durchwegs zutrifft.

      Als „Executiver“ a.D. (infolge regulärer Pensionierung) suche ich immer auch nach Ansätzen wie derlei Gedanken umgesetzt werden könnten, und ich suche dann nach konkreten und expliziten Lösungsansätzen in dieser Kritik.
      Ist dieser Anspruch denn unverhältnismässig?
      mfg.
      F.H.

  48. Gut zu wissen, dass mit solchen Lobbyorganisationen gearbeitet wird, um die Meinung zu drehen. Mein bereits sehr geringer Respekt vor der EU, wird so noch ein wenig mehr verschlechtert.

    Wie wäre es, wenn die Schweiz mal eine Lobbyveranstaltung in der EU macht, wo wir der EU verklickern, dass sie dringend Reformen einführen müssen? Zum Beispiel wäre die direkte Demokratie zu allen wichtigen Themen einzuführen. Und wenn die plutokratischen EU-Präsidenten, Außenminister, Kommissare usw. ausnahmsweise direkt vom Volk gewählt würden, wäre dies ein netter Anfang – der jedoch nie kommen wird.
    Dann müsste man noch den gescheiterten Euro geregelt absetzen und die Landesgrenzen der Beitrittsnationen müssten wieder wieder kontrolliert werden. Und dann könnte man sich auf Freihandel konzentrieren und die Gebäude in Brüssel usw. abreissen – weil es sie nicht braucht.

    Fact ist, die EU ist so gut wie am Ende, will dies jedoch nicht wahrhaben. Dies haben der Brexit, die eindeutig EU- und Eurofeindlichen Wahlen in zahlreichen Ländern, und jetzt die Demonstrationen in Frankreich gezeigt, die sich in andere EU-Länder ausgeweitet haben.

    Die unsympathische Erpressung der EU mit der Anerkennung unserer Börse ist ein weiteres Beispiel, wieso ich mit der EU (abgesehen von Handel) keinen einzigen Vertrag unterzeichnen würde und auch keine Ostmilliarden ausschütten. Hätte die Regierung Eier, würde man sämtliche Verträge kündigen, die unsere Souveränität schwächen.

  49. Die Auftritte im Nationalrat zeugen von seinem Charakter, nie was von Anstand und Respekt mitbekommen. Passt zwar zur SVP aber glaube, auch dort wird er langsam zum Problem.

  50. Und die SNB?

    Sie kauft hunderte Milliarden Euro.Weshalb wohl?

    Es ist die schleichende Einführung des Euro.

    Marc Meyer

    • wer hat den Ihren Titel zu verantworten, Herr Doktor?
      Die Namen der Institution, des Referenten und des Ko-Referenten wären interessant.
      Ok, man kann den Titel ja auch kaufen…

    • Sie haben vollkommen Recht. Wenn sonst nichts geht, wird über die finanzielle Bande gespielt. Das SNB Volumen ist grösser wie der Lake Tahoe, der Mindestreservesatz hingegen ein Lacher gegenüber der FED.

      Apropos Volksabstimmungen, seit Nein zu EWR und zum gerechten Anteil am Produktiviätsgewinn (Ferienbezug) offensichtlich nur brunzdumme Verliererpositionen.

  51. Also bevor ich bei einer Abstimmung ein JA für die EU in Erwägung ziehen würde, will ich mindestens ein Galadinner mit Unterhaltungsprogramm zu welchem die EU mich offiziell einlädt geniessen. Da sie das kaum tut, kann ich getrost bei meinem NEIN bleiben.

  52. Sehr geehrter Herr Stöhlker,
    für Ihre Ausführungen danke ich Ihnen bestens. Dazu folgendes:
    1) heute soll in Verbier die Diskussion über das Rahmenabkommen eröffnet werden, organisiert vom Brüsseler Büro der US-PR-Agentur Steptoe & Johnson LLP, im Auftrag der EU. Dies unter Mitwirkung von Schweizer Politikern wie Roberto Balzaretti und der ehem. BR Micheline Calmy-Rey.
    2) Eine der wichtigsten Voraussetzungen unserer Demokratie ist, dass die damit eröffnete Diskussion nicht von finanzstarken, einflussreichen politischen, ökonomischen und ausländischen Interessengruppen entstellt, eingeengt und vorgegeben wird. Dass sich Schweizer Politiker von einer ausländischen PR-Agentur im Auftrag der EU einspannen lassen braucht wohl keinen Kommentar und wird hoffentlich von den Stimmbürgern auch so wahrgenommen und dann entsprechend honoriert werden. Wenn unser einmalig und vorbildlich organisiertes Staatswesen nicht zu einem Schatten von Grossindustrie und finanzstarken ausländischen Kräften absinken soll, so sind unsere Stimmbürger in erster Linie vollumfänglich darüber zu informieren, dass hier „ausländische Kräfte“ bei der Abstimmungsbeeinflussung mitwirken. Und ich gehe davon aus, dass zu dieser Beeinflussung wieder die „Angstmacherei“ vor einem Nein als das beliebteste Mittel eingesetzt werden dürfte. Und dass unsere direkte Demokratie den politischen Eliten anderer Länder stets ein Dorn im Auge gewesen ist, kann man als Allgemeinwissen ja voraussetzen.
    3) Bei einer Annahme des Rahmenvertrages, hätte die CH EU-Recht betr. des Binnenmarktes automatisch zu übernehmen, Streitigkeiten endeten vor dem EU-Gerichtshof und ergänzende Einzelheiten der PF müssten übernommen werden: über diese objektiven Wirklichkeiten sind nun die Stimmbürger aufzuklären. In einem kürzlich in der NZZ erschienenem Beitrag ist dies treffend umschrieben worden als „faktisch ein EU-Mitgliedsstaat o h n e Stimmrecht.“ Dass unsere „Funktionseliten“ und auch die Medien – wenigstens teilweise – nicht in der Lage sind die Bedeutung dieser Abstimmung unmissverständlich zu erklären, zeigt ja die Geschichte über Volksabstimmungen deutlich. D.h. dass nun bei einer möglichen Volksabstimmung alle wichtigen Informationen, sachlich, vollständig und nicht entstellt den so geforderten Stimmbürgern zur Verfügung gestellt werden müssen, damit diese ihre Interessen auch wahrnehmen können. Eine der übelsten Formen der Machtausübung ist es natürlich, gerade dies zu verhindern.
    4) Ebenso wichtig bei einer allfälligen Abstimmung, ist das Thema „Freiheit und Vielfalt“: z.Zt. wird unsere Freiheit von äusseren Machtansprüchen bedroht die da heissen, EU, Internationalisten, Globalisten..usw. Wir sollten weiterhin den Mut haben zur eigenen Lebensgestaltung, wissend dass Glück o h n e Freiheit nicht zu haben ist und dass diese Freiheit verschwindet, wenn wir sie nicht wahrnehmen und dass diese Freiheit auch Problematisches beinhaltet, das wir s e l b s t verantworten und beantworten müssen. Ich hoffe, die Stimmbürger halten es mit Mathias Claudius: „Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.“

  53. Nachdem Südeuropa durch die – rückblickend betrachtet – wohl bewußt gesetzten Fehlanreize der Niedrigzinsen im Rahmen der Einführung der schädlichen Einheitswährung Euro ruiniert wurde, ist die EU stets auf der Suche nach neuen Zahlmeistern, von denen umverteilt werden kann, um auf diese Weise die Folgen von zwei Dekaden Desaster und Mißwirtschaft abfedern zu helfen.

    Siehe nur aktuell die Idee einer EU – Arbeitslosenversicherung:

    https://www.huffingtonpost.de/entry/juncker-fordert-eu-arbeitslosenversicherung_de_5c304f7ce4b0bcb4c25bdbc9

    • Was kostet uns der Euro?

      a) Muß Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen?

      Ein ganz klares Nein !!!

      Der Maastrichter- Vertrag verbietet ausdrücklich, daß die Eurpäische Union oder die anderen EU- Partner für die Schulden eines Mitgliedstaates haften.

      Mit den Stabilitätskriterien des Vertrages und dem Stabilitätspakt wird von vornherein sichergestellt, daß die Nettoneuverschuldung auf unter 3% des Bruttoinlandsprodukts begrenzt wird.

      Die Euro-Teilnehmerstaaten werden daher auf Dauer ohne Probleme ihren Schuldendienst leisten können. Eine Überschuldung eines Euro-Teilnehmerstaats kann daher von vornherein ausgeschlossen werden.

    • Was kostet uns der Euro?: Die Länder der EU brechen laufend die Kriterien, die sie sich selbst gegeben haben. Und die EU-Kommission nickt, aber nicht bei allen…. nein, so funktioniert das nicht. Und der Euro auf Dauer in der heutigen Form auch nicht.

    • @ Was kostet uns der Euro?

      5. Januar 2019 / 18:27
      ——————————

      Richtig, solche Dinge sagen uns die immer, uns nahezu immer stellen sich diese Dinge als falsch heraus.

      Wer das alles mitverfolgte, der reibt sich nur noch die verwundert Augen wenn er sieht wie es gerade auch von Deutschlands Linken alles in den Abfalleimer für die Versprechungen von Gestern gekippt wird.

      Alleine schon das was sie uns in Erinnerung rufen, sollte genügen um für alle Zeiten die Finger vom Moloch EU zu lassen.

  54. Köppel ist ein selbstverliebter Showmaster, kein Politiker.

    Inszeniere ein Problem, um dessen Lösung zu verkaufen.

    Deshalb wird er bestimmt mit Bravour gewählt.

  55. Brillanter Artikel! Bravo Herr Stölker. Wir brauchen mehr davon obwohl ich nicht glaube, dass der Schweizer Souverän sich von EU PR Agenten hinter’s Licht führen lässt. On vera . . .

    • Ich fürchte leider, dass es zuviele hohlköpfige Schafe gibt, die der PR auf den Leim gehen werden. – Und Wermuth, (Arbeitgeber-)Vogt, ein paar Berner SP- und FDP-Ziegen und andere Hülseler werden dann bei Projer wieder eine tolle Plattform finden, ihren Schwachsinn beim Propagandasender „Service Public“ loszuwerden. Traurig.

  56. Wenn sich die Schweiz von der EU ausplündern lassen will – sich von undemokratischen Mitgliedsstaaten der EU vorführen und vorschreiben lassen will, dann nur zu. UK ist bereit Millarden zu bezahlen um aus diesem Verein wieder rauszukommen. Die Schweiz hat in Ihrer Geschichte ganz andere Erpressungen überstanden – bei der Schweizer Bürger alles gegeben und riskiert haben (https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Barth).

    Warum ein solch hohes Gut, wie selbstbestimmte Freiheit auch nur ansatzweise zur Diskussion stellen?

    Lauten, hinterlistigen und agressiven Attacken einfach aus dem Weg gehen, denn sie sind eine Plage für die Menschen.

  57. Herr Stöhlker,

    Ich bin geteilter Meinung über Ihren Artikel.

    Es ist in Ordnung (und für mich sogar eine interessante neue Erkenntnis), über den Versuch der Ausseneinflussnahme durch Steptoe & Johnson zu informieren und dies zu bewerten. Ich frage mich nur, was Ihr wirkliches Ziel mit diesem Artikel ist?

    Obwohl es ein- und ausgehend um Köppel geht, ist bei mir inagesamt nur Ihre „Werbetrommel“ für die Veranstaltung vom 5.1. im Wallis hängen geblieben (mitsamt ihres Line-ups). Und da Sie Kommunikationsprofi sind, dürfte das ein gezielt erwirkter Effekt gewesen sein. Bei mir hinterlässt das ein „Geschmäckle“ der Einflussnahme…

  58. Wenn die letzten Abstimmungen oder deren Umsetzung beobachtet wird, dann kann das nur beunruhigen. Wir haben es auf allen Seiten mit „Kampfstimmenden“ zu tun. Bei den Rechten gibt es die Informierten umd die Profiteure, bei den Linken die Kurzsichtigen und die Versager. Es ist klar, dass sich das verdummende Volk vor der ersten Gruppe mehr fürchtet als vor der zweiten.

  59. Dies wird Garantiert scheitern. Mit dem aktuellen Chaos in der EU sind sogar die Welschen dagegen, obwohl diese kulturell viel näher von den Franzosen sind als die Deutschschweizer von den Deutschen.

    Der angebliche Einfluss von Putin auf die US-Wahlen ist immer nichts mehr als eine Verschwörungstheorie der Demokraten. Wenn Russland die US Politik beeinflussen wollte, hätte er einfach die Clinton Foundation finanziert, wie es die Schweiz auch gemacht hat.
    Es wäre jedenfalls viel effizienter, als auf einem Kandidat zu setzen, von dem alle gesagt haben, dass er keine Chance hat.

  60. Na da müssen wir doch wegen Einmischung die EU sanktionieren. Vermögenswerte von EU Bürgern und Konzernen/Firmen in der Schweiz vorsorglich arretieren. Juncker und Konsorten auf die Schwarze Liste!

    • Die Kommentare -und Standpunktausrichtung ist jedenfalls nicht das, was die Bevölkerung in der Breite denkt.

  61. Sowie Erdogan hier nicht auftreten soll, muss es ausländischen Organisationen nicht erlaubt sein, sich hier politisch zu betätigen. Wir brauchen keine Propaganda von aussen.

  62. Bitte veröffentlicht frühzeitig jeden Anlass in der Schweiz durch diese hinterhältige, antidemokratische PR Agentur.

  63. Festzuhalten bleibt: die Beeinflusser kommen aus Washington, nicht aus Russland.

    Wo die Massenmedien gesteuert werden, handelt es sich nicht um Demokratien, weil das Wahlvolk keine wahre Information mehr erhält.

    Wehrt Euch, Schweizer!

  64. Wer in der Schweiz einen Gewinn ziehen wird? wer wohl? Die ganzen Schaumschläger in Bern. Angefangen beim Apéro-EDA und aufgehört bei den feinen Herren der economiesuisse.
    Nennt sich Filzokratie.

    Hanebüchend. Einfach knallhart am Volk vorbei lobbyiert. Happy landing,
    Brüssel und Konsorten. Das Erwachen wird unschön sein.

  65. Dieses verrottete Konstrukt EU wird die kommende Rezession nicht überleben. Wie das 1000 jährige Reich und die Sowjetunion wird die EU auf dem Müllhaufen der Geschichte landen. Und das ist gut so.

    • Will heissen, Europa braucht keine von den anglo-amerikanischen Mächten konstruierte EU, sondern eine selbstgewählte ständige Zusammenarbeit der europäischen Länder, wozu ohne weiteres auch das osteuropäisch-asiatische Russland hinzugenommen werden kann. Ohne Zweifel sollten wirtschaftliche, gesetzliche und gesellschaftliche Bereiche gemeinsam vereinheitlicht werden. Das würde das eine oder andere Vorgehen vereinheitlichen und für alle leichter machen. Es gibt aber auch kein Zweifel darüber, dass bei solchen Prozessen jeder mal da und dort Federn lassen muss zugunsten neu gewonnener Synergien. Diese Vorgänge müssen die Europäer untereinander festlegen und nicht sich von Fremdmächten zu deren Gunsten aufzwingen lassen. Europa muss sich neu erfinden – und zwar zu seinen Gunsten im Sinne der europäischen Interessen. Die anglo-amerikanischen Mächte haben dazu nichts zu melden und bleiben draussen.

  66. Danke für diesen wichtigen und aufschlussreichen Bericht. Das tragische ist ja das die sogenannte und selbsternannte vierte Kraft lieber über normale kommende Schneefälle schreibt als über so wichtige Themen. Das ist der eigentliche Skandal. Trump hat recht mit der Fake Presse. Sie lügt nicht, aber sie lässt Themen einfach weg.

  67. Rumpelstilzchen 2.0

    Heut lob ich (die Vorteile des Vertrages)
    Morgen lüg ich (die Nachteile des Vertrages)
    und übermorgen hol ich mir den Orden (beim Juncker)
    Ach wie gut ist, dass niemand weiss,
    dass Kriecherlein von Bern ich heiss !

  68. Regt sich hier Stöhlker auf, weil er diesen Auftrag nicht selber erhalten hat??? Ein Schelm, wer Böses denkt…

  69. So, so, die „Spitzen der Europäischen Union in Brüssel wünschen sich dringend einen Rahmenvertrag mit der Schweiz.“
    Da ist wohl mächtig Dampf im Kessel der EU, die ohne diesen Rahmenvertrag mit der Schweiz ihres Lebens nicht mehr froh wird?!? Wer sind denn diese „Spitzen“ und warum sollten die sich einen feuchten Kehricht um die Schweiz sorgen?? Fakt ist doch eher, dass die EU die Sonderrolle der Schweiz mit ihren unzähligen bilateralen Verträgen leid ist. Wegen jeder kleinen technischen Neuerung müssen die Verträge mit grossem Aufwand erneuert werden und dann von 24 EU-Staaten beschlossen werden. DAS ist es, was den „Spitzen der EU“ mächtig auf den Zeiger geht.
    Wenn Köppel, Blocher und Co. wieder einmal die um die Eigenständigkeit der Schweiz besorgten Einpeitscher geben, „vergessen“ sie leider dabei zu erwähnen, dass bei einem Scheitern des Rahmenabkommens die EU im äussersten Fall bedauernd mit den Schultern zuckt, während der Schweizer Büezer traurig seinem Arbeitsplatz hinterherwinkt. Immerhin ist der Büezer dann „frei“.
    Sollen wir vielleicht am Ende auch noch glauben, dass Köppel, Blocher und Co. das Schicksal des Schweizer Arbeitslosen teilen würden??