Post-Chefs machen seit Jahren Luxus-Asien-Reisli

Vietnam-Party mit 100 Staats-Kadern, vom Blick aufgedeckt, ist Spitze des Eisbergs – Ex-CEO Ruoff dabei – Stets in Business-Class gereist.

Die Party der Post-Chefs auf dem Dach eines Vergnügungsclubs in der Hauptstadt von Vietnam, wie sie der Blick in Bild und Ton offenlegt, ist eine von vielen Pleasure-Trips der Staatsmanager.

Pöstler in Stimmung: Party in Vietnam (Quelle: Blick)

Laut einer Quelle sollen der Leiter der Swiss Post Solutions (SPS), eine Tochter der 100prozentigen Staatsfirma Post, und ihre Kader in den letzten Jahren wiederholt nach Asien geflogen sein. Dort hat die SPS Geschäftsinteressen.

Die Flüge für die Post-Spitzenbeamten, die im Unterschied zu den normalen Angestellten wie Pöstler und Postauto-Fahrer üppig verdienen, fanden nicht in der Economy-Klasse statt. Vielmehr sollen die Kader-Pöstler laut der Quelle stets Business-Class geflogen sein.

Entsprechend hoch sind die Reisekosten. Die Trips nach Fernost der Post-Chefs gingen in die Hunderttausende von Franken – über die Jahre gar in die Millionen.

Alle für einen: mich – Post-Spitzenmann Vollmer (Post)

Angeführt wurden die Schweizer Post-Delegationen jeweils von SPS-Leiter Jörg Vollmer. Dieser gehört zu den wichtigsten Post-Chefs. Mit von der Partie soll gelegentlich auch seine Chefin gewesen sein, Susanne Ruoff.

Unter Ruoff geriet der Staatsriese in schwere Turbulenzen. Fahnder deckten einen 100-Millionen-Betrugsskandal mit erschlichenen Subventionen für die Tochter Postauto auf. Ruoff musste gehen, die Kriminalbehörden sind am Ermitteln.

Umso unverständlicher ist die Party-Reise der Chefs von Tochter Post Solutions. „Pöstler staunen: Chefs auf Luxusreise nach Vietnam – für 200’000 Franken“; solche Headlines bringen die Post erneut in Verruf.

Da helfen offizielle Beschwichtigungen wenig. Das Budget sei bei der diesjährigen Reise von Januar nicht höher gewesen als in früheren Jahren, meinte ein Sprecher. Wo liegt das Problem?

Offenbar haben die Post-Verantwortlichen nicht begriffen, was es geschlagen hat. Bei ihrer Postauto-Tochter hatte die Buchhaltung 200’000 Belege gefälscht – unter den Augen von Revisorin KPMG.

Die Politiker in Bern laufen nun Sturm. Sie wollen sich das Image von Aufräumern geben – schliesslich sind im Herbst nationale Wahlen.

Ob sie mehr als nur laut schimpfen, bleibt abzuwarten. Bis jetzt sind Post-Präsident Urs Schwaller, CVP, und seine wichtigsten Verbündeten ungeschoren durch den grossen Skandal gekommen.

Die Vietnam-Party könnte jedoch zum Waterloo für die Post-Bosse werden. Das Versprechen von Schwaller und seinen Mitstreitern, dass sie die Krise ernst nehmen und eine neue Kultur beim Staatsriesen schaffen würden, hat auf einen Schlag massiv an Glaubwürdigkeit verloren.

Den Postauto-Fahrern strichen die Oberchefs die Vergütung für geschäftsbedingte Wartezeiten an den Wendepunkten, bei den Managern der Swiss Post Solutions mit ihrem globalen Touch und den grossen Plänen kennen die Ausgaben für Vergnügungsreisen keine Grenzen.

Ein einzigartiger Beziehungsfilz mit Selbstbedienungsmentalität kommt zum Vorschein. Ins Bild passt, dass der Chef für die Region Asien bei der Swiss Post Solutions seine Frau bei Google platzieren konnte – dies jedenfalls behauptet die Auskunftsperson. Google, das ist eine der wichtigsten Kundinnen von SPS. Die Posttochter betreibt das interne Post-Büro von Google in Singapur.

Was die Post in Asien verloren hat, ist schleierhaft. Die dortigen Erfolge seien „überschaubar“, sagt eine andere Quelle. Die Post ist dort aktiv über eine Fremdfirma namens Drake Business Services Asia. Warum sie nicht unter dem eigenen Namen auftritt, ist unklar.

Möglicherweise wollen die Post-Manager nicht, dass die Berner Politik genauer hinschaut, wo überall auf der Welt sich der Gelbe Riese ausbreitet.

So oder so steigt der Druck. Nach den höchsten Steuerbeamten, die sich jährlich zur zweitägigen Luxus-Fete treffen, bei dem der offizielle Teil nur 3 Stunden in Anspruch nimmt, sind nun Freuden-Reisli ins ferne Asien bei der Post zum Vorschein gekommen. Die Beamten sind auf dem besten Weg, die Bonus-Banker als abgehobene Kaste zu entthronen.

Kommentare

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  1. da schreit man Klimaschutz,Klimaschutz und die Ex-Verantwortliche der Post, Departement von Grins-Doris, hat der Schweiz CO2 Abgaben verschrieben mit den Worten …“es muss im Portemonnaie weh tun“ u.a.Aber ihre hochgestochenen CVP Untergebenen wie Schwaller, Ruoff etc. machen seit Jahren
    blödsinnigen CO2-Ausstoss vom Feinsten um auch den Steuerzahler noch um Millionen zu betrügen durch ihre 2-tägigen Asien-Luxux-Reislis, und dies seit Jahren.
    Sie fliegen zudem in der Business-Klass was bedeutet, das Flugbillet kostet so um 3.600.– pro Person
    Übrigens gibt es 56 Büros der SPS Swiss Post Solutions alleine in NY. Von welchem Bundesrat hat eigentlich SPS die Bewilligung überall auf der Welt Büros zu eröffnen? In der Schweiz werden laufend Poststellen geschlossen. Was für ein Irrsinn.

  2. Und der CVP Chef Pfister posaunt in Land hinaus, dass es seine Partei sei, die Schweiz zusammenhält. Ein klarer Fall von Realitätsverweigerung.

  3. Es ist einfach zum kotzen wie viel Achtung die Chefs noch von den Mitarbeitern haben. Da wurde 2016 das Druckzentrum der UBS zu SPS, mit fadenscheinigen Einsparungen, ausgelagert. Es gibt dort Mitarbeiter, die in 1 1/2 Jahren bereits drei Lohnkürzungen erfahren durften. Die Chefs verprassen 200’000.– Franken für Ihre Reisli. Wo ist denn da die Normalität dieser Leute. Das ist doch einfach ein Schlag ins Gesicht dieser MA’s. Da muss man sich doch nicht wundern, wenn die meisten kündigen oder keine Motivation zeigen. Lieber stempeln als in so einem Idiotenladen arbeiten. Früher war einer der Chefs Maschinenverkäufer und konnte dann einen Aufstieg machen. Scheinbar ist nun der Grössenwahn eingekehrt und es fehlt ihnen ein Zacken in der Krone. Es wäre wikrlich schön wenn in all diesen Firmen wieder mal etwas Normalität einkehren würde.

    • Ebenfalls als einstiger ubs/sps’ler geht es mir heute wieder sehr gut. Ich bin froh nicht mehr bei dieser Firma arbeiten zu müssen. Das Leben hat wieder einen Sinn. Einfach pure lebensqualität.

  4. Also ich habe bei dieser tolle firma gearbeitet, und ich bin froh nicht mehr dort zu arbeiten, 1.5 jahre die ich verschwendet habe!! Mein Freund arbeitet noch da, und er wird jeden tag frustrierter…. er wartet seit 1 Mt. auf das Zwischenzeugnis um eine neue stelle zu suchen. An den MA sparen sie und die gehen fett feiern??? Alle sollte man kündigen!! Kann doch nicht sein??? Moderner Sklavenhandel nenn ich das!!!!! Soöange die Zahlen stimmen alles gut. Und das grösste war, laut den chefen verdienen wir ja zu viel… ich habe 4000 brutto verdient!! Nie könnte man eine familie so ernähren!! Und ja also bei die Paketpost wechselt ihre MA wie unterwäsche👌🏻👌🏻

  5. Also ich finds gut wenn es sich ein paar Stützen der Gesellschaft gut gehen lassen. Ein bischen Spass muss sein. Ausserdem, verglichen mit der Schweiz, ist Vietnam vermutlich wesentlich billiger.

    Ausserdem, wer sagt denn, dass Normalsterbliche das alles geniesen könnten, auf dem Niveau (und ich rechne mich selbst mit dazu) hat man doch gar nichts davon, wenn man Businessclass reist oder ins Luxushotel geht.

    Drittens, das Ganze ist Wirtschaftsförderung vom Feinsten. Eine klassische winwin Situation. Die Vietnamesen würden sicherlich ganz schön dumm aus der Wäsche gucken, wenn ausgabe- und spendierfreudige Gaeste wegblieben.

  6. Warum überrascht mich das nicht?Bei uns wird alles abgewürgt.Keine Piquetzulagen,etc.Wir arbeiten jeden Tag 10/11 Std.Ist schon so,solange wir die Pakete bringen ist ja alles gut.Hauptsache unsere Bosse haben es schön und können auf Reisen.Warum künden wohl so viele Leute?Sie haven es immer noch nicht gemerkt oder wollen es nicht merken.Ich bin 58 Jahre alt aber in so einem Betrieb,mit solchen Auswüchsen und Unterdrückungen habe ich noch nie gearbeitet.

    • Tinel: Stimmt, diese Ex-BRin aus dem Land des Lächelns ist die letztendliche politische Verantwortliche, übrigens auch für die Postauto AG-Affäre mit einem Bilanzbetrug von mindestens 100 Millionen CHF. Erstaunlich wie das alles ruhig über die Bühne geht. Sind wir Schweizer nicht nette Leute ?

  7. Das Kadertreffen der SPS war etwas unsensibel. Zudem frage ich mich, was 100 Kader zwei Tage lang an einem Ort machen, was man nicht auch lokal / regional in kleineren Kadermeetings hätte erledigen können, ohne um den halben Globus zu fliegen. Da kommt nichts Produktives raus. Ergo ist es leider klar als „Social Event“ zu taxieren und das liegt bei einem Staatsbetrieb nicht drin.

  8. ich wette in vietnam fliesst nicht mehr als 2% des gesamten umsatzes von swiss post solutions. 90% des managements ist in der schweiz. das geschehene wäre das gleiche wie wenn die oberste führungsriege von google ihr kick off in der mongolei machen würde. die kosten, egal ob eco oder business sind schwer zu rechtfertigen. und doch ist es menschlich. ohne governance und strikte kontrolle laufen solche sachen rasch aus dem ruder. und wenn man damit durchkommt, hebt man ab. das treffen im jahr drauf hätte dann in thailand stattgefunden. mit voucher für flatrate ausgang …. wenns niemand merkt, also würde auch gerne in dem saustall arbeiten wollen

  9. ein chinesisches sprichwort lautet , man kann im leben alles erlernen, nur eines nicht, das hat man,CHRAKTER,und für die meisten dieser so genannten führungkräfte ja, was soll man da noch gross dazu sagen.

  10. Was hier endlich an die Oberfläche kommt ist Dekadenz, Vetterliwirtschaft, Schummeleien und Betrügereien übelster Art. Aber im Endstadium eines Landes immer sichtbar. Das alte, dekadente Rom lässt grüssen!
    Gleiche Dekadenz sieht/sah man bei der heiligen CH-Armee: Oberste Chefs beim Golfen mit Freundinen mit Armeehelis extra eingeflogen, oberster Chef lässt sich in VR der Swiss wählen mit Hilfe der Politik usw. Diese Selbstbedienungsmentalität ist natürlich auch bei den Politikern gang und gäbe, zB. poltender NR Giezendanger (SVP!) lässt sich 1 Million von einer kleinen Krankenkasse ausbezahlen (Zurückgewiesen durch Behörden), oder exBR Schneider-Ammann (FDP!!) bunkert 500 Millionen (!!) in Luxenburg, genehmigt duch Steuerbehörden Kt. Bern! Bakschisch, Schieber, Clans wie in der Ukraine oder mitten in Afrika, aber HIER in der Schweiz, und alle findens OK. Die Schweiz ist auf dem absteigenden Ast, Abstellgleis, von innen morsch, faul und dekadent durch und durch. Happy day und viel Glück..

  11. Die Schweizer müssen sich wagen auf die Strasse zu gehen wie in Frankreich und überall auf der Welt.
    Sonst geht dies immer weiter bis dato.

  12. Zur Info an alle die noch mehr wissen möchten:
    Ein Buisness Flug nach Vietnam Ho Chi Minh Stadt kostet pro Person mindestens:
    3500Fr.
    Wenn alle 200 Kader aus der Schweiz oder EU sind oder egal von wo macht dies 200×3500= 700 000 Fr.
    700000 sFr nur der Flug und dann noch die ganze Feier macht mindestens 1’000000 SFr.

    • Memet: Sicher, die offiziell angegebenen 200’000.- müssen deutlich zu tief sein für 100 Teilnehmer (oben steht 100, nicht 200, aber vielleicht sind mit 100 nur die CH-Teilnehmer gemeint). Es sei denn, alle asiatischen Teilnehmer seien per Velo angereist:-). Bei 100 wären das 2000.-/Teilnehmer, bei 200 die Hälfte, inkl. Reise, Verpflegung, Hotel und Unterhaltung. Das geht nicht auf. Umso schlimmer: der verschleuderte, pardon, investierte Betrag muss viel höher sein. So gingen die Damen Ruoff/Leuthard mit unserem Geld um mit Billigung des VR unter CVP-Schwaller. Je mehr man hinter die Kulissen dieses Berner Land des Lächelns schaut, desto mehr Ungfreutes kommt hervor.

  13. Das ist typisch Post… uns Paketpöstlern wird immer wie mehr Arbeit gegeben… mieser Lohn… und vorallem werden wir mit der Arbeitszeit beschiesen. Überall wird vei uns ein gespart und oben wir das eingesparte wieder blödsinnig raus geworfen.
    Liebe Postleitung mit Euren hohen Löhnen… und tollen Gewinnbeteiligung… denkt mal an uns die Euch die ganze Kohle zuarbeiten.
    Ein älterer Paketpöstler

  14. Da kann man sich nur schämen, da werden die Pöstler gejagt und müssen sogar ausstempeln zum auf das Wc zu gehen. Ehemalige Briefzustellerin

  15. Das erste Bild zeigt alles und das zweite Bild erklärt alles. Diese halbstaatlichen Betriebe sind nichts anderes als Selbstbedienungsläden für selbsternannte „Cracks“. Solche Reisen, Partys und andere Nonsens Events zur Teamförderung gehören zur Tagesordnung. Völlig abgehobener Blödsinn.

  16. Dumm und Dümmer! Absolut nichts dazugelernt… Hier muss mit dem eisernen Besen ausgemistet werden!! Gaht’s no?!

  17. Die politisch Verantwortliche für diese neue Steuergeldverschleuderung ebenso wie für den Postautoskandal ist die CVP-Alt-BRin Leuthard, die immer lächelte und immer salopp ans Werk ging. Wahrscheinlich etwas zu salopp.

  18. Ein dicker Hund ! Wo eigentlich bleibt die Politik ? Wann endlich wird dieser famose Herr Schwaller aus dem Verkehr gezogen ? Tricksen und prassen, absahnen und schamlose Selbstbedienung, wohin man blickt. Schmu, Schiebung und Schwindel ringsum. – Bleibt die Hoffnung, dass der Stimmbürger mit einem nicht allzu kurzen Gedächtnis gesegnet sei und den die Misere verantwortlichen Parteien, samt ihren Vertretern bei den Wahlen im Herbst die verdiente Quittung erteilen möge.

  19. Ich finde die Kader hätten ein Postautoreisli in der Schweiz machen können. Eine solche Flugreise für nur 2 Tage ist völlig daneben.

    • Keine Angst,die meisten von ihnen haben diese Abzock-Reise von dort als Ferienreise weitergezogen.
      Das ist absoluter Machtmisbrauch.

  20. Halli galli auf Kosten der Arbeiter. Dazu werden die Gebühren erholt, Bravo. Was passiert noch mit unseren hart verdienten Geldern. Hoffe nur das da mal gehandelt wird. Wir müssen bald jeden Rappen kehren um über die Runden zu kommen und jede Erhöhung irgendwo einsparen und da wird jahrelang gefeiert. Bravo, hoffe es wird noch mehr aufgedeckt und endlich gehandelt.

  21. Ich 70 Jahre alt sämtliche Rechnungen bezahlt. Bin nie auf die Idee gekommen mit fremden Geld Leute einzuladen. Da hab ich wohl etwas falsch gemacht. Trotz allem ich kann noch am Morgen in den Spiegel schauen und da erscheint nicht Frau Ruof nun die hat wohl alle Spiegel abmontiert.

  22. Mich würde einmal interessieren ob die Swiss Post Solutions, die hauptsächlich im Ausland tätig ist, überhaupt Gewinne macht oder auch von der Schweizerischen Post quersubventioniert wird. Ich glaube es ist Zweiteres.

    • Dieses „Unternehmen“ wird 100%ig quersubventioniert. Dem globalen Wettbewerb ausgesetzt ist es ein Fliegenschiss.

  23. Für solche Reisli bleibt genug Geld, die Poststelle im Dorf bleibt aber geschlossen und ich muss mich im Coop Pronto Postschalter rum ärgern. Der Schwaller ist eben ein Duckmäuschen und räumt den Saustall nicht auf. Lieber Firlefanz mit Drohnen und Gruppenreisli nach Vietnam bezahlen.

  24. Und die Grinsdoris ist am Plättlilegen, was sie vermutlich auch nicht kann. Jetzt muss sie dringend mit dem Tesla rumkurven, um all das CO2, dass ihre Postkader in die Luft blasen, wieder zu kompensieren. Heil dir Helvetia, hast noch die CVP, ja !!!!

  25. Schade kann ich nur sagen als ehemalige Postangestellte die in einer Postfamilie aufgewachsen ist. Es wird länger je mehr untere Schichten geben in der Schweiz.. Frage nur wohin es führt… Arbeitslose, Sozialhilfebezüger…denen Managern soll es guttun, ich hätte kein gutes Gewissen…

    • War schon immer da. Nur schauten – die oft ausländischen Reinigugsäfte – beim Staubsaugen nicht unter den Teppich. War angeblich Füllstoff.

  26. Und dies und alle krummen Dinge welche beim Staat mit unseren Steuergeldern gemacht werden, sind nur diejenigen Sachen welche an’s Licht kommen. Interessant wäre, solche Machenschaften welche dem Steuerzahler nicht bekannt sind……
    Zum kotzen!!!

  27. Die Post in unserem Dorf wurde kürzlich geschlossen. Wir sollen nun in den Dorfladen gehen. Die nächste Post ist 10 km weit weg, mit den OeV heisst das 1x umsteigen und 40 Minuten Fahrzeit. So geht es vielen, welche nicht in der Stadt wohnen. Aber wir sind selber schuld, die Service Public Initiative wurde vom Volk abgelehnt. Der Schweizer stimmt immer gegen seine eigenen Interessen. Nun können sich die Postlis in der Teppichetage ein schönes Leben gönnen und Doris wird vermutlich bald einmal ein Verwaltungsratspöstli bei der Post bekommen.

  28. Die Schweiz befindet sich in einem Strudel der Korruption.
    Anzustreben ist eine völlige Neuordnung im politischen und wirtschaftlichen Bereich.
    Es ist nicht mehr hinnehmbar, daß Politikerinnen wie z.B. Sommaruga den Spielraum für sozial schwache Schweizer kürzen wollen und ihre Weltoffenheit für Schweizfremde und ihre eigene Klientel immer großzügiger auslegen.
    Allein das Zögern der Staatsanwaltschaft im Fall Raiffeisen spricht Bände.
    Der Fall Maudet ist mittlerweile ein Fanal für nicht mehr handlungsfähige Kontroll-Instanzen.
    Der Subventionsbetrug eines staatsnahen Konzerns mit Postautos ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs. Eine Vietnam-Reise auf Business-class Niveau hat mit dem Geschäftszweck einer weitgehend innerschweizerisch tätigen Unternehmung rein gar nichts mehr zu tun.
    Es muß sofort ein Umdenken stattfinden, ansonsten driftet die Schweiz in eine vormittelalterliche Feudalgesellschaft.
    Es ist kaum jemanden zu erklären, eine fiktive Wohnsteuer auf Eigentum bezahlen zu müssen, 600 Franken billag und den Detektiv im Vorgarten bei AHV-Bezug, wenn die Spitze der Gesellschaft täglich mit vollen Händen aus dem Gemeinschaftstopf Unsummen veruntreut.

  29. Können Sie mir eine Firma sagen, wo das Kader für Geschäftsreisen nach Übersee nicht Business fliegt? Bei vielen Banken ist für das oberste Kader sogar First Standard. Nicht dass das gutzuheissen wäre, aber Business ist doch normal. Davon abgesehen ist die Post zu einem absoluten Sauladen verkommen (das betrifft NICHT die einfachen Angestellten, aber die Leitung und der CVP-Filz) und es muss dort jetzt dringend aufgeräumt werden, die Altlasten müssen radikal bereinigt werden. Da gibt es sicher noch einige Leichen im Keller.

  30. Schwaller: in anderen Ländern hätte so einer den Rücktritt gegeben, der scheint hier einfach aussitzen zu wollen und weiter abkassieren. Hoffentlich wird er nicht mehr in den Nationalrat gewählt.

    • Was ist jetzt los? Ist ja nur ein Europäer auf dem Bild… Am Besten gleich das Gala Center schliessen, oder?

  31. Verstaatlicht die Post. Überall werden Poststellen geschlossen und vom
    Erspartem fahren die Bosse mit Ihren Vertrauten in südliche Gefilde
    zum Feiern. Natürlich in der Buisnessclasse. Solchen Leute sollte man
    kündigen. Da ging wirklich die Post ab.
    Schämt Euch.

    • Könnt drei mal raten…auch wenns gerichtlich geregelt werden sollte,was diese Truppe unter Führung eines CVP Politikers veranstalteten.
      Die geben sich alle die Hände!

  32. Nun ist wohl allen klar, dass Schwaller diesen Laden absolut nicht im Griff hat. Eigentlich keine Ueberraschumg. Seine einzige Qualifikation damit er dieses Präsidium bekam ist CVP Nationalrat. Da dürfen wir uns nicht wundern wenn ab Stufe CEO die Sau rausgelassen wird. Nichts begriffen diese Damen und Herren…

    • Mir wird echt schlecht. Das künstliche Grinsen von BR verdeckt den Stinkefinger gegenüber den Pöstlern und den Steuerzahlern. Es ist dem Filz eifach egal. Sie schaden der Demokratie, der Glaubwürdigkeit und halten sich gegenseitig den Eg zu üppigen Töpfen frei. Ultimate shame on them….

  33. Was macht die CH Post in Asien? Frankreich könnte man noch verstehen….aber Asien? Hat die schweizerische Post eine Auftrag dazu? Ich habe gemeint, die Post ist für die Schweiz. Hier gibt genug Problemen….und die Leistungen weden immer reduziert…
    Langsam fühle ich mich wirklich ein voll Idiot: alle essen und trinken, reisen haben Parties auf Kosten der Allgemeinheit Firmen auch, da diese Kosten indirekt wenige Steuern für den Staat sind oder lokal Konsum haben…)… und ich, wie andere ehrliche Menschen arbeiten mit reduzierte Kosten und sogar gratis für die Gesellschaft und man gönnt sich nicht….ich kenne auch top qualifizierte Leute, die für Arbeit Europa Weit geflogen sind in Economy class und billig Übernachtet haben, obwohl die Firma sehr Erfolgreich war ( vielleicht auch deswegen…nicht vergessen die tugend der Reichtum à la Buffett oder Kamprad…) … na besser nicht denken, aber bevor die Leistungen in meine Region noch weiter reduziert wird, sollte man doch wissen, was die Post in Vietnam vor hat?😶😢😢😤

    • Zum Beispiel werden in Vietnam unleserliche Adressen von Schweizer (!) Briefen entziffert. Wahrscheinlich Von Nordvietnamesen, die früher als billige Arbeitskräfte in die DDR geholt wurden und wieder zurückgekehrt sind. Warum nicht im (zweiten) Arbeitsmarkt in der Schweiz? – Weil dann keine Chefreisli anfallen, denk!!!

    • Die Swiss Post Solutions ist im Ausland dick im Geschäft und bietet Mailroom Sdrvices an. Quasi die interne Postverteilung also für Firmen, z.B in New York etc.
      In unserem Dorf wird dafür am Sa/So nicht einmal der Briefkasten geleert.

    • Kann ich Ihnen sagen: Wenn die Maschine eine Adresse nicht entziffern kann, wird diese (wahrscheinlich ein Bild davon) an einen Menschen in Vietnam geschickt!

      Ich sage es ja: Digitalisierung = Inderisierung + Vietnamisierung

  34. Hmmm, die Post scheint einer richtiger ‚Sauladen‘ zu sein. Liebe CVPler, so lange Personen wie Schwaller solche Aktionen tolerieren, dürft ihr euch nicht über schwindenden Rückhalt in der Bevölkerung beklagen. Auch wenn diese Reise im „Budget“ war, war das eine sehr dumme Aktion, vor allem da es sich um einen Bundesbetrieb handelt. Schickt endlich Schwaller in die Wüste und mit ihm alle, welche den Laden Post nicht im Griff haben. Zudem bin ich froh, dass die immer lächelnde Lady nicht mehr im Bundesrat ist (hat ja immer die schützende Hand darüber gehalten). Noch dümmer ist jedoch jene Person, welche Fotos dieser Party ins Netz gestellt haben. Wirklich dämlich!!!

    • Welcome in tec Time! 😁😁😁
      Man muss bewusst sein, dass heute nicht nur theoretisch aber auch sehr praktisch überall eine Photografiert sei kann… wenn ich war in eine berühmte Lokal in Ausland, weit weg vor Augen, schon vor Jahren, habe ich mich gefragt, was wäre wenn ich gerade photografiert werde, wenn ich eine Bier trinke, oder mit eine Frau lache ( die anderen denken sofort dann an flirten…)… und das überall, auch in Taxi, Hotel…deswegen weichen Super Reiche für ihre parties, business und sonst auf Schiffe oder Insel….das beschränkt natürlich unsere Freiheit… und das ist ein Paradox der Technologie…aber eben als Volksvertreter, Business Person, sollte man am alle diese kleine Dinge denken, persönliches Risiko Management…wie kann man eine Firma führen, wenn schon selber nicht im Griff hast? Natürlich mun mass nicht übertreiben…und weiterhin leben…aber bewusst sein schon…die Leute leben einfach in Träume und müssen noch begreifen, was tec wirklich ist…. neue Analphabeten, welcome in third millennium…
      Ich freue mich an diese Foto! 🤣🤣😁

  35. …und wie immer – CVP Schwaller als Post VRP wird ganz bestimmt aufräumen – versprochen! Spätrömische Dekadenz in Reinkultur!

    • Irgendjemand wir über die Klinge springen müssen – als Beuernopfer sozusagen. Aber sich nicht „König“ Schwaller, der schon beim Postautoskandal „aufräumte“ und sich damit in Sicherheit brachte.

      Gut hat er es nie zum Bundesrat gebracht …

  36. Chef sofort entlassen, Reise dem mitgereisten Kader in Rechnung stellen! Das gleiche gilt auch für den Anlass der kantonalen Steuerdirektoren!
    P.S. Für 2 Tage nach Vietnam, wie verträgt sich das mit dem CO2 Ausstoss, Thema Erdwerwärmung, Klimaveränderung? Streikverbot/Notenabzug bei den Jungen, Konsequenzen bei den Alten keine!

    • @Rentner: „wie verträgt sich das mit dem CO2 Ausstoss, Thema Erdwerwärmung, Klimaveränderung?“
      Seit wann muss sich das für unsere classe politique vertragen??? Die sind doch nicht gewählt, um sich selber an das zu halten, was sie für uns in Gesetze giessen!

      Mann kann es anders wirklich nicht mehr anders sagen:
      WER WÄHLT EIGENTLICH DIESE CVP???

      Als freiheitlich oder liberal Denkender stehen einem die FDP oder die SVP zur Auswahl, als Snowflake, Etatist oder Linker wählt man wohl die SP oder GP und als Wankelmütiger hat man dann noch GLP oder BDP.
      Leider weiss ich auch nach Jahren noch nicht, wozu eine Partei gut ist, die sich unablässig als „bürgerlich“ bezeichnet, jedoch im Parlament in den allermeisten Fällen unisono mit der SP stimmt!
      Insofern passt wenigstens das C im Parteinamen, da ja auch im Rom immer wieder behauptet wird, Kindsmissbrauch gebe es in der Kirche nicht, und trotzdem lesen wir fast monatlich darüber.

  37. 200’000 Belege gefälscht, Tricksereien, Luxus-Reisli etc. Post – Synonym für Skandale ohne Ende.
    Fazit: SMW. Schaller muss weg!

    Der Freiburger war 2007 und 2009 Bundesratskandidat. Er und Maudet Schweizer Landesvater! Heil Dir Helvetia

  38. Werter Herr Hässig, vielen Dank für die Aufklärung. Da mögen sich viele auch bei uns die berechtigte Frage stellen, warum wohl eine Vielzahl von Bürgern, den „Eliten“ allmählich das Vertrauen entziehen und in Protestparteien abwandern oder gänzliche Abstinenz vor der Politik betreiben (v.a. ja im Ausland)?

    Liebe Mitbürger, seid achtsam vor dem Unmut der in Euch aufsteigt und sprecht doch diesen falschen Eliten Euer Vertrauen ab und zwar nicht nur durch Worte, sondern auch durch Eure Taten.

    Persönlich werde ich keinem CVP-Politiker die Stimme geben, bis dieses ganze Post-/PostAutoAG-Debakel nicht restlos aufgeklärt ist. Und zwar müssten folgende Punkte klar beantwortet werden:
    1) Wer ist für das Debakel verantwortlich, d.h. wer ist auf diese Betrugsidee gekommen?
    2) Sind durch die geschönten Betriebsergebnisse auch entsprechende Boni geflossen? Wenn ja, an wen und wieviel?

    • Ich würde zuerst meinen Verstand brauchen, bevor ich so etwas schreibe. Wer war für die Post bis 2010 verantwortlich? Manchmal ist Denken nicht so schlecht. Aber ich weiss es ist halt Glückssache und könnte auch noch weh tun!

  39. Ja, eben: in Frankreich demonstrieren die Leute mit Gelbwesten, während in der Schweiz die Leute Manager ein Partyleben geniessen lassen!

    Bankster, SwissAir-Manager, Ospel, Dougan, Post-Manager, …

    Keine harte Arbeit, aber gutes Absahnen. Die Folgen baden die Anderen aus.

    Wir Schweizer sind echt ein Volk von Masochisten und Schafen! Wie lange noch?

    • Wir Schweizer sind echt ein Volk von Masochisten und Schafen! Wie lange noch?

      Genau solange, wie dieser Jahrhundert-Skandal nicht aufgearbeitet worden ist:

      Supreme Court of Georgia No. 18-12751 (January 25, 2019)

      https://www.gsw-global-consult.com/

    • Auf Immer und Ewig. Die Schweiz war schon immer 1/10 Pariziat und 9/10 Knechte und Mägde. Auch die Glanzzeiten der Eidgenossenschaft war so geprägt. Das Patriziat nahm die Gulden, die Knechte schlugen und hauten sich hochprofessionell auf den Schlachtfeldern ( wahrscheinlich war damals schon das Ego und der Fleiss zur beruflichen Weiterbildung vorhanden).

      Hat sich bis jetzt nicht verändert, global sind wir immer noch wegen unserer Beflissenheit, Diensteifer berüchtigt – nicht wegen irgendeiner Form von besonderer Intelligenz.

  40. Wen wundert es das auch nach den Banken der Staat auf Bürgerskosten lebt in Saus und Braus. Sei es die Steuerbehörde oder wer auch immer ; Taschenfüllen und brauchen so lange es hat. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken. Es kann ja sein dass es die Kinder dieser Gruppen wieder ausgleichen mit der Teilnahme an den Klimastreiks was Ihre Alten verpollern, verfliegen und verfahren.

  41. Früher hiess es, schlimmer geht’s nimmer. Heute jedoch heisst es, schlimmer geht‘s immer.
    Das, was LH jeweils aufdeckt, sind nur die Spitzen der dreckigen (!) Eisberge.

  42. Jo und mit ein paar gekauften Häslis lässt’s sich noch viel gemütlicher feiern. An alle Banker-basher: wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein. Sind doch alle gleich!

  43. Können wir bei Musk nicht ein paar Reisli zum Mars buchen? Es gibt da beim Staat und bei vielen Firmen in der Schweiz viele angestellte Selbstbediener, die doch bitte so ein Erstklass-Reisli auch noch als Incentive reinziehen sollten.

  44. Beim Bund muss der Sumpf trocken gelegt werden. Erst Postauto, Asien reise, Armee Spesen bis zum abwinken, Bundespolizei Kader wo Dienstauto für Privatfahrten nutzt zum tanken oder Autowäsche 300km
    rechtfertigt. Ruag, SBB wo Aufträge an Freund vergibt.
    Quali system wo ihren Beamten automatisch mehr Lohn gibt.
    Und da jammern sie, wir brauchen noch mehr Beamte weil sie so überlastet sind. Himmelswillen wenn alle ihre eigene Arbeit machen würden ( und nicht am „pläuschlen“ wären) hätten sie sicher mehr als genug Beamte. Jeder kostet ja Steuergeld ( die verstehen ja auch zu feiern auf Staatskosten)

  45. Pascal Koradi, ex Finanzchef der Ruoff-Post und ex CEO der Aargauischen Kantonalbank zum Postautobschiss: „Habe nichts von illegalen Manipulationen gewusst“.

    Und genau dieser Pascal Koradi hat auf den 1. Januar 2019 einen neuen Job: Dozent und Projektleiter Hochschule Luzern – Wirtschaft, Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ.

    „Jeder nimmt die Farbe seiner Umwelt an“ – es lässt sich mutmassen, ob Koradi oder die Hochschule Luzern?

    • Vielleicht unterrichtet er eben gerade wie solche Machenschaften ablaufen. Hat ja riesige Erfahrung darin.

  46. Dummerweise hat der vormallige Swiss Post Solutions, Frank Marthaler, Ferien in Vietnam gemacht und nebenbei diese Firma gekauft…
    In Deutschland hat er eine Direktmarketing Firma gekauft -später hat man dann gemerkt, dass es eine Druckerei war…
    Diese hat man später mit einem Millionenverlust weiterverkauft an eine andere Post (Österreich)…
    Alles unter dem Grinsmarichen…
    Bitte nicht ärgern – das hat alles Tradition.

    • Die haben schlechte Firmen gekauft in der halben Welt. Das sollte mal untersucht werden….

  47. All die Heuchler & Selbstbediener im Kader sollte man einfach mal den Lohn um 30% kürzen! Den des VR gleich mal fürs Jahr um 100%. Skandalös.

  48. verantwortlich sind deren politischen vorgesetzten!
    hat man diese schon zur rechenschaft gezogen?
    staatliche oder halbstaatliche unternehmen dürfen
    sowas gar nicht.