Rolf Olmesdahl, der neue Vincenz

Nicht im Krimibereich, sondern in der Art der Dominanz: IT-Chef schwingt sich auf zum starken Mann, schlägt Avaloq in die Flucht.

Rolf Olmesdahl erzielte gestern einen grossen Sieg. Seine Raiffeisen Schweiz meldete am Abend, dass die Bank ihre Informatik und ihr Backoffice nicht an Partnerin Avaloq verkaufe, eine IT-Firma. Sondern dass man in Zukunft alles selbst mache.

Kosten: 70 Millionen. Die kommen zu 600 Millionen für das neue Avaloq und weitere Millionen für ein Hin und her hinzu, das seinesgleichen sucht. Zuerst war die ganze IT und das Backoffice an Avaloq verkauft worden, jetzt läuft der Deal genau umgekehrt.

Die Hunderten von Mitarbeitern im Raiffeisen-Backoffice und der Informatik werden ganz sturm ob den ständigen Spitzkehren ihrer obersten Chefs. Sie sind abgekoppelt von jeglicher interner Kommunikation, wurden gestern vor ein Fait accompli gesetzt. Ohnmacht macht sich breit.

Einer aber triumphiert. Olmesdahl. Der letzte grosse Mann der alten Raiffeisen-Truppe, der noch wirklich stark und unbelastet von all den Irrungen und Wirrungen dasteht.

Bild aus jungen Jahren: Bigboss Olmesdahl (LinkedIn)

Und der nun die neue Oberleitung der Raiffeisen Schweiz, Präsident Guy Lachappelle und CEO Heinz Huber, für seinen grossen Coup gewinnen konnte.

Ein neuer Vincenz am Roten Platz in der Gallus-Stadt.

Olmesdahl behält die Macht, ja, er wird nun erstmals so richtig mächtig. Unter seiner Kontrolle steht das ganze neue Avaloq für die 250 Banken verteilt in der Schweiz, die ganzen Abläufe rund um den Computer, die ganze Fabrik hinter den Schaltern und den Verkaufsberatern.

Kurz: Der Raiffeisen-Produktionsapparat mit Hunderten von Spezialisten und Arbeitsbienen hört auf das Kommando von Rolf Olmesdahl. Der zum Chief Operating Officer gekürte Manager ist der wirklich starke Mann in der Geschäftsleitung der 3. Schweizer Bankenkraft.

Wie hat der Banker, der einst bei der UBS einen wüsten Machtkampf gegen eine Frau aus dem angelsächsischen Raum verloren hatte, dann bei der Zurich in der Versenkung verschwunden war und erst dank Freund Patrik Gisel wieder einen Platz an der Sonne fand, dieses Bravourstück geschafft?

Was bedeutet Olmesdahls Sieg über die Avaloq, der mit vielen zusätzlichen Millionen zulasten der 250 Raiffeisen-Banken finanziert wird, für die ganze Gruppe?

Schliesslich: Wer hat in St.Gallen im Headquarter der Raiffeisenbank wirklich das Sagen: Sind es die Neuen, oder ist es der letzte grosse Alte – Olmesdahl?

Zunächst zur Frage, ob die 180-Grad-Wende, weg von einem Verkauf der ganzen Abwicklung und Informatik an die Avaloq hin zu vollständig autarkem Betrieb, gut oder schlecht für die Raiffeisen-Gruppe ist.

Alles umgedreht: Raiffeisen holt rein, statt dass sie auslagert (Avaloq)

Die Antwort fällt unterschiedlich aus, je nachdem, mit wem man spricht. Ein interner IT- und Operations-Experte mit viel Erfahrung auf dem Rücken sagt, er habe die Auslagerung an Avaloq schon immer falsch gefunden. Die Abhängigkeit von der Zürcher IT-Lieferantin wäre viel zu riskant gewesen.

Umgekehrt meint ein Ex-Raiffeisen-Spitzenmann, dass der Entscheid von Ex-CEO Patrik Gisel von Ende 2017, die interne Produktion und IT der Avaloq zu übertragen, vom Grundsatz her richtig gewesen sei; der Trend gehe eindeutig Richtung Outsourcing. Nur der Zeitpunkt sei kreuzfalsch gewesen. Damals lief der neue Avaloq-Computer noch überhaupt nicht rund.

Aus Avaloq-Kreisen ist schliesslich die Meinung zu hören, dass Gisel halt die Expansionsstrategie seines Vorgängers Vincenz rasch und für alle sichtbar habe beenden wollen; dazu habe auch der Komplett-Verkauf an die Avaloq gehört.

Für die grosse Wende, meint diese Quelle, sei weniger Olmesdahl entscheidend gewesen; der habe schon immer die Macht an sich reissen wollen. Vielmehr würden die beiden neuen Kapitäne Lachappelle und Huber der Welt nun beweisen wollen, dass sie besser seien für die Bankengruppe als die alte Spitzencrew.

Unbestritten ist, dass sich Huber und Lachappelle von Olmesdahl überzeugen liessen. Der Chief Operating Officer begann sein „Lobbying“ für eine eigene grosse Informatik und Backoffice-Operationen statt bei Avaloq bei sich selbst im November, als Gisel innert Tagen gehen musste.

Gisel weg, Avaloq weg (Bild: Twitter)

Die Frage ist, wie das alles geldmässig aufgehen soll. Die enge Kooperation mit der Avaloq hatte gerade als zentralen Kern, weitere Retailbanken auf die neue Plattform zu bringen. Ohne diese zusätzlichen Einnahmen rechnet sich das Ganze nicht mehr so einfach. Vielleicht erfolgt deshalb ein Extra-Abschreiber von 70 Millionen. Nachvollziehbar ist das nicht, die Raiffeisen hält sich bedeckt.

Unter dem Strich bleibt als Fazit, dass die Raiffeisen-Gruppe sich unter ihrer neuen Rennleitung entschieden hat, zurück zur Scholle zu marschieren: Sie ist autark in der ganzen Produktion; das hat seinen Preis.

Hinzu kommt die Figur Olmesdahl. Mit dem einstigen Gisel-Vertrauten ist zu rechnen. Der Manager, der 2015 von seinem Freund zur Raiffeisen geholt worden war und ergo nicht zur Vincenz-Seilschaft gehörte, wird zum einflussreichen Mann an der Spitze des ganzen Verbunds.

Kommentare

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  1. Wir sagen dem beim Morgenkaffee nebendran: Retardierendes Moment. Der Rolf gehts schlau an! Erst allen Angst machen, weil sie zu schlechteren Kondotionen zu Arizon müssen. Dann kommt der Keulenschwung mit dem Totalverkauf an Avaloq, nachdem alles aus dem Ruder ist. Und zum Schluss die unerwartete Wendung als Retter aus der Not. Jetzt sind alle gaaanz froh und dankbar. Fragt sich, ob es eine Komödie oder ein Drama ist.

  2. Ähhhm, vielleicht werde ich alt und zu dumm um diesen Text zu verstehen? Aber so wie es ausschaut ist es doch eine positive Sache, wenn die Raiffeisen die IT selbst behält. Ich kann keinerlei Nutzen sehen im Outsourcing. Absolut keinen Nutzen. So gesehen…

  3. Outsourcing is great for management.

    1. First, you do outsourcing and save a lot money short-term.
    2. Management gets a nice bonus.
    3. Then disaster after disaster happens.
    4. Management decides to insource to save a lot of money.
    5. Management gets another nice bonus.
    6. go to point 1

  4. Ohnmacht? Blödsinn! 95% der Arizon Mitarbeiter sind Rolf Olmesdahl und der neuen Raiffeisen Führung dankbar. Niemand will bei einer Zürcher Firma mit US Heuschrecke arbeiten.Und Raiffeisen verfügt wieder über eine eigene Plattform mit eigenen Spezialisten. Win/Win sagen wir dem beim Morgenkaffee.

    • Wir sagen dem beim Morgenkaffee nebendran: Retardierendes Moment. Der Rolf gehts schlau an! Erst allen Angst machen, weil sie zu schlechteren Kondotionen zu Arizon müssen. Dann kommt der Keulenschwung mit dem Totalverkauf an Avaloq, nachdem alles aus dem Ruder ist. Und zum Schluss die unerwartete Wendung als Retter aus der Not. Jetzt sind alle gaaanz froh und dankbar. Fragt sich, ob es eine Komödie oder ein Drama ist.

  5. Die CS hat im 1997 die IT auch „outgesourct“ weil es viel billiger ist, und es nicht das Kerngeschäft ist! Also IT-Servies gründen und alles raus. Im gleichen Zug noch das ganze XDG (Gebäudedienst) raus, zur MIBAG, inkl. Chefs. Die Posaunten „alle mir nach“….haha

    Dann als erstes die Chefs zurück, damit das „Knowhow“ wider im Hause ist. Drei Jahre später IT-Services aufgelöst, teile der Informatik zurück in die CS. Weil es viel zu teuer war! Fünf Jahre später, wurde ein teil davon zur Swisscom ausgelagert.
    Wenn es nicht so traurig wäre das gute Mitarbeiter nur noch als Manövriere masse fürs Management da sind wäre es zum lachen!
    Aber eben….

    • Tja, ich versuche ihre Mundart zu verstehen…
      Das Problem ist und da sind meisten Berater tätig bei outsourcing, die Berücksichtigen nur elemente erste Ordnung ( Level…) und mache ihre Kostenanalyse nach diesen Masstab. Aber sie vergessen die zweite, dritte un höhere Ordnung von Abhängigkeiten und Schlaufen, meisten gar nicht linear und schwierig zu abschätzen. Am ende, wenn man diese Faktoren berücksichtigt ist viel zu teuer gewesen…aber in zwischen ist vielleicht schon 5 Jahre vergangen und dann sind andere Leute tätig…bei insoucing dann kostet doppel soviel…
      Man kann diskutieren ob IT ist besser intern oder extern, aber das Core System gehört zu Tätigkeit…und in Zukunft noch mehr…

  6. Bin kein Fan vom ollen Olmi.

    Aber ich denke, dass der Entscheid, die Informatik unter eigener Kontrolle zu behalten, Sinn macht.

    Ganz besonders übrigens für eine Gebilde wie Raiffeisen Schweiz, die ja gemeinsame Dienstleistungen für die vielen Raiffeisenbanken verkauft – und dazu gehören bekanntlich Informatik-Dienstleistungen …

  7. Es wäre wirklich schade, die teure Entwicklung aus der Hand zu geben – zumal man diese bei Raiffeisen offensichtlich nicht nur als wertvoll, sondern auch als äussertst wertbeständig erachtet. Man hört, dass sie über ganze 10 Jahre abgeschrieben werden soll. Da wollen wir doch hoffen, dass diese Kalkulation aufgeht.

  8. Richtige Entscheidung!
    Man muss nicht Fan von Olmesdal sein. Die Entscheidung hingegen ist absolut richtig. Raiffeisen hat die Grösse, diese IT und Prozess Landschaft selbst zu betreiben und dabei die Prioritäten entsprechend selbst zu bestimmen.
    Ein externer Dienstleister wird das nie in derselben Qualität, zu diesem Preis und mit derselben Hingabe schaffen.

  9. Wie mächtig wäre die Zentrale in SG ohne Kontrolle über IT und Operations? Auf der anderen Seite vielleicht kann man SG zu einem reinen Service Center zusammen stauchen.

    Und wer hat in drei Jahren in SG die Hosen an? Der Erfolg verblasst mit den Kosten. Auf Avaloq kann man es nun auch nicht mehr beliebig lange schieben.

    Auch wenn ich die Entscheidung für sinnvoll halte. Machtpolitik wird die nächsten Jahre in SG bestimmen. Es sei den eine Hypokrise macht allen einen Strich durch die Rechnung.

    Ich wünsche der RB eine erfolgreiche Konsolidierung mit wenigen IP Schlagzeilen.

  10. Ein interner IT- und Operations-Experte mit viel Erfahrung auf dem Rücken sagt, er habe die Auslagerung an Avaloq schon immer falsch gefunden. Die Abhängigkeit von der Zürcher IT-Lieferantin wäre viel zu riskant gewesen.
    Der Entscheid von Raiffeisen Schweiz ist in diesem Fall richtig.

  11. Ja – der gute Olmesdahl: Der hatte schon beim SBV in Basel un bei der UBS immer eine grosse Klappe und den unbändigen Drang zu Macht, Einfluss und Diktatur!
    Und er weiss genau: Wer die IT und die Daten beherrscht hat die Macht über die Organisation – die Prozesse – die Menschen und die Manager, welche davon auch in den digitalen Zeiten nix kapieren!

    Das ist bei den Amerikanern so, bei den Chinesen ebenso und auch die Putin Administration hat begriffen, wie Macht und Imperialismus heute funktionieren: Big Data und digitale Systeme sind dein Freund.

    • so ein blödsinn!

      ich habe fast 10 jahre mit olmi auf der ubs gearbeitet und kann deinen kommentar überhaupt nicht bestätigen, im gegenteil!

  12. Well, was hier aber in den Hintergrund rückt: Raiffeisen ist endlich Dialba los. Sollte die Finma freuen. Und Avalog lässt sich den Exit sicher vergolden.

    • Und wer bezahlts? … natürlich die dummen Raiffeisenbanken, die es mit hohen Gebühren von den Kunden holen müssen.

    • @Fernandez: Du bist ja ein besonders kluges Köpfchen.

      Die Raiffeisen Gebühren sind mehr als human, werde Mitglied und profitiere von kostenloser Kontoführung.

    • @fernandez
      skuriler vergleich, hypothekarbank lenzburg gegen rf / etwa so aussagekräftig wie der vergleich des benzinverbrauchs zwischen einem ferrari und dem kleinen subaru

  13. Die erfolgreiche Bank der Zukunft ist ein Technologieunternehmen mit Finanzknowhow, welches in der Lage ist, es mit Fintech Unternehmen aufzunehmen und gewillt ist transformationale statt transaktionale Strukturen mit den entsprechenden Werten und der dazu passenden Unternehmenskultur zu etablieren.

    Richtiger Entscheid

  14. Ich hoffe inständig, das diese Einstellung – es in der IT lieber selber machen – noch weitere Verbreitung in den Chefetagen der Banken findet.
    Habe es nie verstanden, wie man die Entwicklung von Individualsoftware anderen als den eigenen Leuten überlassen möchte.

    • Wie wäre es damit? Du gibst mir IT, ich gebe dir Geld, und wir ignorieren den Schaden an deiner Firma. Bis dann bist du eh weg!

    • Die Anforderungen an eine Bankensoftware sind ja so was von individuell??? Nochmals; Du lässt Dir die neue Möbelgarnitur vermutlich auch nicht vom Innenarchitekt designen und von einer Premiumschreinerei zusammenleimen. IdR geht der normale Bürger in ein Möbelgeschäft und wählt dann noch Grösse und Farbe aus und das war es dann!

  15. Congratulations to Raiffeisen for taking the right step! Rolf Olmesdahl is the most transparent, open and honest person who has always demonstrated a high level of integrity in his work. The one IT manager who not only values but also demonstrates that the most important asset of any organization is its People, first!

  16. Es macht Sinn wenn ein Bank die wichtigen Services selbst betreibt. Damit hat sie Kontrolle über die Entwicklung, den Zugriff und die Kosten. Alles das ist entscheidend für die Bank.

    • Das ist doch nicht Ihr Ernst? So war es vielleicht vor 20 Jahren. Die Zukunft sieht zum Glück anders aus. Ihre Annahme ist einer der Gründe, warum Banken immer weniger profitabel werden. Die Differenzierung des Angebots von Banken entsteht sicher nicht im Angebot einfachster Basis-Produkte. Raiffeisen macht aber nichts anderes als einfachstes Banking. Dafür braucht es sicher keine selbstgemachten und selbst entwickelten IT-Systeme mehr. Und auch keine Tausenden von Mitarbeitern.

    • @Gian Roisern: Du bist wohl einer von denen, die glauben, die IT läuft von alleine? Eine Software für die RCH, UBS, CS oder was? Sei still wenn du keine Ahnung von Informatik hast.

    • @Gian Roisern: Ihre Zukunft ist wohl der Grund für unnötige Kosten an Externe, Berater etc. Bitte gehen Sie Tüten leimen!

  17. Richtige Entscheidung!

    Man schaue sich die Resultate eines Outsourcings an Avaloq bei anderen Banken an: interner know-how Totalverlust gepaart mit fragwürdiger Servicequalität, handwerklichen und inhaltlichen Fehlern, die die Kundenberater am Kunden ausbaden müssen.

    Da niemand in der Bank dann die Ursachen der Qualitätsmängel mehr beurteilen kann, ist es schwer Avaloqs inhaltliches, organisatorisches und prozessuales Missmanagement nachzuweisen und abzustellen.

    Im Rahmen fortschreitender Digitalisierung sind IT und Servicequalität entscheidende Bausteine für Differenzierung am Kunden. Innovation mit Avaloq ist teuer, Differenzierung unmöglich, da jeder eigene Versuch zu eine teuer bezahlte Entwicklungsleistung für die gesamte Avaloq Community wird.

    Wer sein Differenzierungspotenzial bewusst aufgibt für kurzfristige Bilanzoptimierung, verkauft die Zukunft der Bank für einen kurzfristigen Bonus.

    • Also bitte, Du lässt Dir Dein nächstes Auto wohl auch nicht massgeschneidert von Hand fertigen? Vielmehr beziehst Du mit Sicherheit irgendein Modell eines bekannten Anbieters und entscheidest dann noch in Eigenverantwortung, ob Du ein Automatikgetriebe und eine Klimaanlage eingebaut haben willst.

    • Who still needs (retail) banks? The only thing the ordinary citizen needs are simple and cheap banking services.

    • @ Come on
      Klar. Alle Bankkunden wollen ihr hart verdientes Geld bei nicht regulierten Nicht-Banken haben, die profitieren dann ja auch von der Einlagenversicherung, wenn dann etwas schiefgeht… Oder nicht. Hauptsache man hat mal wieder eins den Banken auf den Deckel gehauen. Einfach nur lächerlich Ihr Kommentar.

  18. Gratulation SVRB. Mit SaaS- und BPaaS-Powepoints kann man vielleicht Kleinstbänklein beeindrucken. Eine systemrelevante Bankengruppe sollte ihre IT selbst im Griff haben. Herbe Niederlage für die Avaloq nach BeKB und Sparda-SDV. Annus horribilis. No deals in 2019. Warburg Pincus wird wohl bald mal aufräumen müssen.

  19. Nun, man könnte die Raiffeisenbank mit ihrer neuen Crew auch einmal arbeiten lassen, statt laufend verzweifelt nach Gründen zu suchen, diese zu torpedieren!

    • Jawohl, da haben Sie vollkommen recht.

      Zum Glück arbeiten die Raiffeisenbank äusserst erfolgreich und geniessen weiterhin volles Vertrauen der Kunden.

  20. Die Banken zahlen und werden vor vollendete Tatsachen gestellt!
    St. Gallen befiehlt und sagt was läuft!

    Wann erwachen die Dorfkönige und Regionalfürsten endlich?
    Wann werden die Arroganz und das Machtgehabe von RCH zurückgebunden?

    Der Speaker der Banken sollte wegen Befangenheit/Hörigkeit längst ersetzt werden!
    Banken erwacht – baut RCH zurück, entgegnet der Zentralisation entschlossen!

    Wer zahlt – der befiehlt (normalerweise)

  21. Okay – der Olmesdahl ist sicher nicht das Problem. Gut, dass die RB nicht vom unfähigen avaloq-Management abhängig ist.
    Auch im neuen RB-VR hat es kein fundiertes IT-Wissen – einer hat früher bei Compaq PCs verkauft und mehr versteht der nicht.

  22. Ach Herr Hässig, hören Sie doch auf. Für die Raiffeisen ist das wirklich besser dass man das zentrale Bankensystem nicht aus der Hand gibt. Das hat auch nichts damit zu tun, dass Rolf Olmesdahl der „neue Vincenz“ sein soll. Im Gegenteil, man hat den Saudeal von 2014 nun rückgängig gemacht.

    Hier geht es auch nicht um Macht, sondern einfach was für die Raiffeisen am Besten ist, und das ist eben NICHT an die Avaloq zu verkaufen. Die neue Führung wird auch Rolf Olmesdahl nicht die Allein-Macht und Passepartout erteilen.

    Über Preise und Zahlen wird man erst in Zukunft wirklich ein Urteil bilden können.

    Die Aktion ist gut und notwendig um endlich wieder stabil zu agieren.

    • da muss ich dir Recht geben. Denn das ganze BPO-Outsourcing ist völliger Quatsch. Man muss das Know How im eigenen Hause behalten. Ist eigentlich komisch, dass das rund 7 Jahre gedauert hat, bis es langsam die Chefs der Banken kapieren.