Die deutsche Auto-Wirtschaft ist in der Rezession

Wenn Deutschland hustet, kriegt die Schweiz eine Lungenentzündung – Husten tut das Nachbarland, und wie.

Jetzt ist es amtlich. Die fetten Jahre sind endgültig vorbei. Der Höhenflug von Deutschlands Schlüsselindustrie – der Automobilindustrie — ist beendet. Ein Zyklus neigt sich dem Ende entgegen. Deutschlands Autobauer sind nach zahlreichen Jahren des Jubelns mittlerweile knallhart auf dem Boden der Realität gelandet.

Alleine die Dieselaffäre hat den VW-Konzern bereits 28 Milliarden Euro gekostet. Geld, das der Konzern in Kürze bitter benötigen würde. Von dem globalen Reputationsverlust ganz zu schweigen. Auch beim schwäbischen Automobilhersteller Daimler stehen die Zeichen auf Sturm – der Gewinn ist um ein Drittel eingebrochen.

Die Dieselaffäre, die neuen Abgasmessungen (WLTP -Worldwide harmonized Light vehicles Test) und folglich höhere Steuern sowie die lahmende Auslandsnachfrage — insbesondere auf dem wichtigsten Markt China — haben den Höhenflug der deutschen Autoindustrie unschön beendet.

Laut dem Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) sank der Output der PKW-Produktion im Januar 2019 kräftig um sage und schreibe 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 367’300 Einheiten. Seit dem dritten Monat in Folge geht es abwärts – und zwar mit fast 20 Prozent.

Eine heftige Rezession des Kernsektors der deutschen Industrie ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Spätestens jetzt stehen die Autobauer vor gravierenden Problemen.

Die Entwicklung der PKW-Produktion in Deutschland anhand der unbereinigten Originaldaten (rot) und des 12 Monate gleitenden Durchschnitt (schwarz) seit Januar 1985 im Chart. Im Januar 2019 sank die PKW-Produktion in Deutschland um -19,0% zum Vorjahresmonat, auf 367’300 Einheiten. Deutlich sieht man, wie die schwarze Linie (gleitender Durchschnitt) in Richtung Süden kippt.

Bei der PKW-Produktion ging es im letzten Quartal 2018 um 13,2 Prozent abwärts im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im Gesamtjahr 2018 wurden 5’118 Millionen PKW gebaut. Für 2018 ist ein Rückgang um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Doch nicht nur der schwache deutsche Markt mit seiner hysterischen Dieseldebatte macht den Herstellern zu schaffen. Global sinkt die Nachfrage nach Autos „Made in Germany“ drastisch.

Im Januar 2019 sanken die PKW-Exporte um 20,3 Prozent auf 285’800 Einheiten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Von einer kleinen Delle kann in Anbetracht dieser Zahlen keiner mehr sprechen. Jetzt beginnt sich die einseitig auf Export und kontinuierliches Wachstum ausgelegte Strategie der Autoindustrie zu rächen.

Sollte Donald Trump den Wirtschaftskrieg mit China weiter forcieren, würde dies erhebliche Konsequenzen für deutsche Autobauer haben, denn die grossen und teuren, in China beliebten Geländewagen von Mercedes (Tuscaloosa) und BMW (Spartanburg) werden grösstenteils in den USA gefertigt.

Sollte Trump obendrein dann noch Fahrzeuge „Made in Germany“ mit Zöllen belegen, sieht es für die Premiumhersteller ganz bitter aus. Bekanntlich wird am meisten Geld pro Auto (bei Audi, BMW, Daimler und Porsche) mit den teuren Fahrzeugen der Ober- und Luxusklasse verdient. Diese Fahrzeuge werden jedoch grösstenteils eben nicht in den USA produziert.

Die Entwicklung der PKW-Produktion in Deutschland von 1957 bis 2018 im Chart. 2018 ging es um -9,4 % zum Vorjahr abwärts, auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 2009.

Fakt ist: Die deutsche Automobilindustrie ist elementar für das Land. Sie ist verantwortlich für 876’000 Beschäftigte, einen Umsatz von 331,2 Milliarden Euro und für 21 Prozent der Bruttowertschöpfung der deutschen Industrie.

Der Exportumsatz betrug 234,2 Milliarden Euro. Der Nettoexportüberschuss bei PKW und dazugehörigen Ersatzteilen betrug 119,8 Mrd. Euro. (Alle Zahlen für das Jahr 2017. Für 2018 liegen noch keine Zahlen vor).

Die Rezession der Autobauer wird sich auch auf andere Branchen ausweiten. Dies haben wir 2008 und 2009 bereits erlebt. Sollten wir abermals diesen Dominoeffekt erleben, wird dieser wesentlich heftiger werden als vor 10 Jahren, denn heute haben viele mit der Automobilindustrie verbundene Firmen nicht die Kapitalpuffer wie 2008.

Sollten die deutschen Autobauer obendrein noch den Anschluss an das 21. Jahrhundert endgültig verpassen, entbehren die Konsequenzen für das Land jeglicher Vorstellungskraft. Aus Wolfsburg wird dann ganz schnell Detroit 2.0.

Italien befindet sich, wie von uns erwartet, bereits in einer Rezession und wird aus dieser auch zeitnah nicht mehr herauskommen. Mit dem voraussichtlich ungeordneten Brexit im Rücken und weiter aufkommenden wirtschaftlichen Turbulenzen werden die EU-Länder sukzessive in die Rezession rutschen – diese wird auch vor Deutschland nicht Halt machen.

Es ist Zeit, dass Realität einzieht. Wenn bereits andere versuchen, unsere Schlüsselindustrie zu schädigen, dann sollten wir wenigstens eben dies unterlassen.

Sollten die deutschen Autobauer noch wesentlich heftiger in die Bredouille kommen, dann wird sich noch manch einer in diesem Lande schwer wundern. Ob die EU und der Euro eine zweite Rezession mit einem deflationären Schock innerhalb von 10 Jahren überleben wird, bezweifeln wir stark.

Kommentare

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  1. Ergänzend wäre anzufügen, wie dieses von Herrn Friedrich aufgenommene Thema in den Medien behandelt wird.
    Nämlich sehr zurückhaltend bis gar nicht.
    Es mag nur ein kleines Mosaiksteinchen im Gesamtbild sein, aber früher wurde die zentrale Schlüsselindustrie Deutschlands auch zentral in den Medien plaziert.
    Wenn 2006 in Ingolstadt das A6-Band vierzig Sekunden Verspätung hatte, kam eine Sondermeldung im Radio (Tagesverlust: 1,4 Mio Euro).
    Wenn heute die Audi-Mitarbeiter drei Wochen in den unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden, und das Band stillsteht, so erfährt man eigentlich nur davon, wenn man einen Verwandten hat, der direkt im Werk beschäftigt ist.
    Allein im November 2018 entstanden Milliardenverluste allein in der A3, A4 und A6 Produktion, von dem maximalen Chaos bei den Zulieferern (Elring-Klinger, Leoni, Continental) ganz zu schweigen.

  2. Guten Tag Herr Peter Meier,

    Sie schreiben am 11. Februar 2019 / 09:57
    „@Platon: besten Dank für Ihren Kommentar vom 8. Februar. Noch folgendes zur EU: anhand von deklassifizierten Regierungsdokumenten welche durch Joshua Paul, einem Forscher de Georgetown University in Washington, gefunden wurden berichtete schliesslich der bekannte brit. Ökonom Ambrose Evans-Pritchard, dass der europäische Einigungsprozess von der CIA-Organisation American Committee for a United Europe (ACUE) vorangetrieben und mit hohen Millionen-Beträgen finanziert worden ist.
    https://www.telegraph.co.uk/business/2016/04/27/the-european-union-always-was-a-cia-project-as-brexiteers-discov/
    Ende Zitat.

    Da Ihr Beispiel mit Japan 1 zu 1 auf Europa (Ihr Beitrag vom 11.Februar) übertragen werden kann – zu Recht – poste ich das zu oberst. Und das ist keine Verschwörung, sondern ganz klar eine gezielte Herbeiführung von Sachzwängen die zum Desaster geführt haben. Auch die Finanzkrise ab 2007 wurde von den Zentralbanken mit starken Zinserhöhungen seit dem Jahr 2005 ausgelöst. Von den dafür Verantwortlichen hat also jeder die Immobilienkrise kommen sehen, denn Zinserhöhungen treffen nun einmal den Immobilienmarkt ganz besonders. Mit der Agendapolitik in Deutschland gleich nach der Einführung des EURO wurden durch Lohndumping und Sozialabbau die Exporte in die Eurostaaten hochgetrieben und die Handelspartner im Euroraum zwangsverschuldet, denn die deutschen Überschüsse waren/sind deren Handelsdefizite. Der Finanzbetrugskrise folgte die Eurokrise. Das war reine Absicht. Und wie immer in der Geschichte sollen es die Deutschen gewesen sein? Nein. Die arbeitende Bevölkerung Deutschlands ist Opfer Nr. 1. Ein abgekartetes Spiel der Neoliberalen, die den Deutschen alle Schuld an den Verheerungen der neoliberalen Politik aufladen wollen. Und die Schweiz? Ich sehe auf Grund der unverantwortlichen Geldpolitik der SNB SCHWARZ!

    Die Geschichtsschreibung ist keine exakte Wissenschaft, sondern sie unterliegt einem fortlaufenden Prozess der Ausdifferenzierung, der Weiterentwicklung und des Hinterfragens. Es gibt Wirtschafts-Historiker die an Grundlagenforschung i.S. ökonomischen/geldpolitischen Ereignissen unmittelbar nach dem 1.ersten Weltkrieg (Weimar) bis Ausbruch des 2zweiten Weltkrieg seit Jahren intensiv arbeiten. Sehr bald werden die Früchte dieser immenser Arbeit geerntet.

  3. Guter Artikel, Herr Friedrich !

    In ein paar wesentlichen Punkten betreffend Diesel liegen Sie allerdings falsch !

    Moderne Diesel (Einspritzer) wurden klar nicht von der deutschen Automobil-Industrie erfunden, das Ganze kam aus Nord-Italien und auch die Franzosen haben wesentlich mehr zur Diesel Abgas-Reinigung beigetragen, als die DE-Automobil-Industrie. Es war die DE-Automobil-Industrie und ihre Lobby (- Politik), die den Diesel als Allerheilmittel für niedrigen Verbrauch und hohes Drehmoment, z.B auch der SUV-Wahn, genutzt hat.

    Je höher die Einspritzdrücke bei Diesel, desto kleiner die Partikel und je höher NOx und Konsorten. Wenn moderne Diesel so sauber sein sollen, warum gibt es dann nicht unisono eine einzige Abgas-Norm, die für Benziner und für Diesel gelten müssten?

    Der VW-Skandal war das Eine, der nächste Diesel-Skandal steht uns bevor, nämlich, dass Diesel-Pkw (Ad-Blue) um Faktor 20 bis 30 zu wenig Harnstoff einspritzen, von kalten Temperaturen im Betrieb müssen wir nicht mal sprechen.

    Deutsche Automobil-Industrie und ihre Lobby ist Verblödung ‘hoch drei’, angeblich Premium, wenn überall in Europa Zulieferer mit billigen zweitklassigen Mitarbeitern angeblich ‘Fortschritt’ produzieren. Die netten Werbe-Post mit E-Mobilen werden diese Industrie nicht retten, man ist schon vor Jahren fett geworden und lebt nur noch vom Namen.
    Toyota beherrscht Voll-Hybride schon seit 1994, Honda hat kurz darauf mit Mild-hybriden nachgezogen. Deutsche Hybride sind Lachnummern, viel zu kompliziert und so wird es nichts mit der Überwindung der ‘Economy of Scales’, klassische Betriebswirtschaftslehre. Die Süd-Koreaner sollte man auch nicht unterschätzen, jeder der was von Operations versteht, wird Ihnen bestätigen, das von von Süd-Korea bessere Qualität vom Band rollt, als was aus Germanien kommt !

    Proletarier die Proll-Kisten für Proletarier herstellen ..
    Die teuren DE-Hersteller sehen ihr Seelenheil im Plug-In Hybriden, der nächste Beschiss. Ein Porsche Panamera mit einem Plug-In Hybriden und einer Batterie, die 80 km rein elektrische Fahrweise zulässt. Mehr als 12 Liter Verbrauch Benzin auf 100km ist normal, im Fahrbetrieb erst 80 km rein elektrisch schleichen und dann 20 km mit Benziner fahren, raus kommt ein Durchschnittsverbrauch von 3.2 l pro 100 km – alle doof, ausser mich ?

    Technologie-Führer Deutschland ? Sicherlich nicht, Mercedes und andere haben sich am Diesel-Benziner versucht, anscheinend schafft es aber nur Mazda, sowas serienreif auf die Strasse zu kriegen. Skyactive-Motoren Mazda sind serienreif !

    Auch E-Mobilität (nicht die Marktpenetration wie vorhergesagt) auch hier ist die DE-Automobil-Industrie ganz weit hinten. Wie erklären Sie sich, dass sich Bosch in Europa (ohne Subventionen) klamm heimlich aus der Akku-Produktion verabschiedet hat. Namhafte Akku-Hersteller kommen aus Japan, Südkorea und Amerika, aber definitiv nicht aus Europa.

    Autos sind ein emotionales Thema, da kann und wird es schon mal sein, dass die Mehrheit Looser-Kisten fährt. Erste Qualität lommt aus Japan Lexus/ Toyota, Honda, Subaru und dann andere, aus Süd-Korea kommt auch Top-Technik und Qualität, die haben von denen gelernt, die nicht einfach buchhalterisch eine Automobil-Firma führen.

    Wer in Automobil-Aktien investieren will, sollte besser verstehen, wer wie aufgestellt ist ..

    Beste Grüsse,
    Industrial

    P.S: VW-Diesel sauber ? Das meinen Sie doch nicht ernsthaft ? Oder fahren Sie so eine Kiste ?

    • Die Verarschung des Volkes durch die Autobosse und ihre Vasallen-Regierung hat groteske Züge angenommen. – Da haben’s die Amis, wie meistens in solchen Sachen, besser gemacht.
      Ja, da kann man nur sagen: Vorsprung durch Beschiss!

    • @ Industrial……

      Warum sind dann die Franzosendiesel schmutziger wie die Deutschen ?
      Bitte erklären sie mir das doch mal.

      Die Realität ist das die genauso Tricksen müssen weil sie sonst nicht durch die Kontrolle kommen.
      Misst man sie, und das hat man getan, sind sie schmutziger wie die Deutschen, aber einen Skandal gabs bislang nicht.

      Franzosen und Autos….. Boah, nie wieder ein Franzose, ich hatte das Vergnügen.
      Und gerade aktuell auch noch das mit dem E-Auto ZOE der innert 2 Jahren schon 2 mal liegen blieb.
      Viel Schnickschnack und wenig Qalität.

    • Zu den Fakten: Diesel verbrauchen weniger Treibstoff, ergo wird weniger CO2 produziert. Darum wurde der Diesel in D so gepushed. Nun soll er bekanntlich ausrangiert werden.
      Voll- oder Mild-Hybrid, die laufen nur ein paar km elektrisch. Mehr Energie lässt sich mit Rekuperation gar nicht gewinnen.
      Deutsche Hybride eine Lachnummer? Der E-Motor ist in den Antriebsstrang eingebaut. Einfacher geht’s wohl kaum.
      Wer will, der soll sich einen Japaner oder Süd-Koreaner kaufen. Ich bleibe beim Original mit dem Stern. Mechanisch, optisch und haptisch wirklich Premium. Auch noch nach 20 Jahren.

  4. Ein Kolumnist/Analyst, der IP mindestens würdig ist – nicht wie die womöglich eine politische Agenda ausübende Villalon mit ihrem Gestänker. Die Spreu trennt sich vom Weizen, Lukas Hässig!

    • Motzen oder still und leise gehen?
      Reaktionen als sei man persönlich angegangen.
      Gehen Sie spazieren – schauen Sie Ihrer Familie – kaufen Sie einen Hund – allenfalls lesen Sie mal ein Buch.

      Wer überall seinen Senf dazu gibt – ist selbst ein Würstchen
      viell Glück

    • Nachtragende Langweiler wie Sie haben es wohl nicht einfach im Leben.

      Von wegen Gestänker. Hat die besagte Frau Villalon nicht in einem sehr fundierten Beitrag vor einigen Wochen nicht auf die wirtschaftliche
      Abkühlung Deutschlands (und der Weltkonjunktur) hingewiesen. Sie lesen wohl sehr selektiv und wollen hier auf Polemik machen und Zwiespalt unter den IP Beitragenden säen.

      Ich finde, dass die Qualität aller Personen, welche auf IP Standpunkte publizieren, echt gut ist. Mein Dank dafür !

    • @Heinzli: nichts da mit Zwietracht streuen. Das ist meine Meinung und weniger menschenverachtend als defy Beitrag von Villalon. Zuerst anti-Russland, jetzt gegen Asylbewerber. Die ganze Palette wird offenbar abgearbeitet. Fehlt noch ein feministischer Beitrag. Das Argumentarium und die ThemenwHö dieser Person ist wenig inspirierend und folgt ausgetrampelten Pfaden. Vielleicht sollte sie es beim Ingenieurberuf belassen, nicht jedermann ist dazu berufen, gut zu schreiben.

    • Herr Weingart hat recht. Die Qualität von Frau Villalons Artikel würde nicht mal für den Nebelspalter reichen.
      Einfach nur peinlich für IP!

    • Stimmt, nicht jedermann ist berufen, gut zu schreiben. Vor allem @Robert Weingart ist so ein jedermann, der den Beitrag hier über die deutsche Konjunktur von Herrn Friedrich benutzt, um gegen eine andere Autorin Stimmung zu machen.

      Get a life somewhere, man.

    • @Swissey: Sie geben doch auch ihren „Senf“ dazu und damit ist ihr Argument ad absurdum geführt.

      @Swisscowboy: Gähn.

  5. Wurde auch Zeit und endlich eine gute Nachricht. Die deutsche Autoindustrie hat der gesamten deutschen Politik, Stichwort: Andreas Scheuer und Angela Merkel, einen Nasenring verpasst und sie zu «gang go» degradiert. Ohne China würde die deutsche Autoindustrie doch weiter frisch, fröhlich ihre «Dreckschleudern» bauen. «Weil alles andere unmöglich ist.» Die Welt geht ja erst nach der Ära der heutigen «Silberrücken» zum Teufel.

    Die EU von heute ist doch nur eine EU der Grosskonzerne. Camden, New Jersey ist auch die unsere Zukunft. Das Ende dieser EU ist schon längst überfällig. Vielleicht können wir danach eine Welt für die Menschen bauen.

    • Sie haben absolut recht. Die EU ist nicht Europa. Schon gar kein Friedensprojekt, denn der war vorher da. Die Wurzel war die Wirtschaftsunion EWR und dient dazu den Multis den Export von Güter und den Import von billigen Arbeitskräften zu erleichtern.
      Deutschland ist das beste Beispiel. Die Binnenwirtschaft ist tot. Das Land ist abhängig von wenigen Exportfirmen.

  6. Das ganze mit Diesel, nicht Diesel, doch Benziner nein lieber Elektorautos mit Kohlestrom, gibt doch unglaubliche Verunsicherungen. Fahrverbot für gewisse Typen in gewissen Städten. Einfach unglaublich, wie unsere Politik sich überall einmischt und ständig werden neue Theorien verzapft. Ich bin dieser ideologischen und besserwisserischen Kirchen- und Glaubensgenossen derartig überdrüssig. Die Folgen müssen schlussendlich alle tragen.

  7. Es kam ja auch kaum mehr etwas Innovatives von dieser Seite. Nur Bschiss mit Abgasen und grosse, spritfressende Karrossen die heute nicht mehr gefragt sind. Tesla & Co. haben dem D-Einheitsbrei längst den Rang abgelaufen. Das liegt nicht an Trump, sondern am Markt, an Angebot und Nachfrage. Sogar Toyota hat seit 10 Jahren die innovativeren Produkte.

  8. Inzwischen haben vermutlich viele gemerkt, dass andre auch gute Autos bauen, ebenso gute wie die Deutschen, nur günstiger. Die Zeiten sind vorbei wo man sagte, wer ein stabiles Auto will, muss einen Mercedes oder BMW kaufen. Als ehemaliger Mercedesfahrer habe ich persönlich ungute Erfahrungen mit der Kundenpflege durch den hiesigen Importeur gemacht. Das nahm mir die Lust auf einen Neukauf dieser Marke. Es ist jetzt eine andere. Vielleicht ging es anderen ebenso, das rächt sich eines Tages.

  9. Gähn…
    Wie lange prophezeien diese Propheten jetzt schon den grossen Knall?
    5 Jahre?
    oder gar seit 2008?

    Nichts gegen Kritik, aber die zwei Jungs verdienen sich mit ihrer Panikmache seit Jahren eine goldene Nase.
    Solche Analysten hätte ich längst gefeuert.

    • Die beiden prophezeihen nicht den grossen Knall, sondern den Niedergang des Geldsystems. Ob mit Knall oder langsam, das lassen sie offen. – Sind Nullzinsen bei 2% Inflation (oder eher mehr) nicht schon ein Niedergang? Nicht der Reichen, wohlvermerkt, des Mittelstandes! Sind Null- oder Minuszinsen nicht schon eine Kapitulation des (kapitalistischen Schuldgeld-) Systems?
      Es ist interessant, das 2011 geschriebene Buch „Der grösste Raubzug der Gesichte“ heute zu lesen und die darin gemachten Zukunftsprognosen mit der heuigen Situation zu vergleichen.

  10. Wieder mal ein Thema, welches die Unfähigkeit der Menschheit zeigt, global, international und nachhaltig zu agieren. Einzelinteressen und Machthunger mit all seinen Facetten gepaart mit Gier werden uns in Wellen treffen, solange wir derart falsch motiviert werden.

  11. Die deutsche Politik tut unter dem Druck der Grünen PArtei im Moment sehr vieles, um die deutsche Autoindustrie nachhaltig zu schwächen. Deshalb selber Schuld und kein Mitleid.

  12. Tja, Ideologische Verblendung ist mit Vernunft nicht zu erreichen.
    Und Deutschland ist ideologisch Verblendet.
    Dort zählen Argumente kaum noch, die Wissenschaft wird ignoriert wo sie etwas anderes sagt.
    Seit 30 Jahren wird der Januar kälter, sagt die Wissenschaft.
    Die Klimahysteriker erreicht das nicht, ja die sagen uns das eben gerade die allgemeine Klimaerwärmung diesen Schneereichen Januar hervorbrachte.
    Die selben Ideologen erklären uns immer noch das die Eisbären bald aussterben werden, dabei sagen und die Zahlen der Eisbärzählungen von 1965 ( 6000 Eisbären ) und um 2015 mit 30ooo Eisbären, etwas völlig anderes.
    Alleine, das beeindruckt diese Lügenbolde nicht.

    Alles in Deutschland ist mittlerweile krankhaft.
    Ich erkläre den Deutschen seit 30 Jahren das sie ihre Demokratie schleichend verlieren, Resultat…. ungläubiges Staunen. Nun sind sie in der Endphase angekommen und es ist nicht mehr zu leugnen.

    Aber eben, die Grünen und Sozis leben in anderen Welten, sie sind über weite Strecken ungebildet, Diskussionen mit ihnen unmöglich, denn Fakten werden negiert, Wissenschaft verleugnet, und wenn man ihnen dennoch Fakten vorhält, werden sie aggressiv.
    Das hindert die Linken jedoch nicht daran zum Englisch lernen nach Malawi zu fliegen…. deren Links Eltern finden das „im Rahmen“…. kämpfen aber gegen unser Auto, das Freiheitssymbol der Arbeiter.

    Die Deutschen Autobauer stellen die besten Diesel her die es je gab, was aber die Ideologen nicht daran hindert die Autobauer weiter zu kujonieren.
    Als ich ein Schulkind war, gabs fast nur Taxis von Mercedes.
    Gelbe Wagen mit 2 Litermotor mit 60 Ps. und vielleicht 1300 kg Gewicht.
    Sie stiessen umgefähr 30-40 mal so viel Schadstoffe aus wie heutige Dieselautos …..die allerdings ca. 1800 kg wiegen, 2 Liter Motoren haben, aber 200 Ps. leisten.
    Die ungeheuren Fortschritte in der Motorentechnik bleiben einfach unerwähnt….. klar, das Ziel ist eine Gesellschaft ohne privaten Autobesitz.
    Wenn Ideologen sich solche Ziele setzen, sind Fortschritte in der Motorentechnik nur gerade eine lästige Verzögerung bei deren Umsetzung, ja sogar das Elektroauto wird irgendwann zum Ziel von Verboten werden, denn Fortschritt der zu einer neuen Akzeptanz von Individualverkehr führt, ist generell unerwünscht….. bei den linken Vorbetern.

    Nun ja, wir die wir hier solche Artikel lesen, wir wissen wie das endet.
    In einem Deutschland welches zur Bedeutungslosigkeit absinkt und dabei auch noch „mindestens zu einer weichen“ Diktatur wird und dabei ganz Europa mitreisst. Denn die Ideologen wollen ja die ganze Welt zum „Glück“ zwingen…. Sie sind darum auch weit näher mit „denen“ Verwandt die sie ständig so heftig ablehnen.

    Tja, ich kann kaum noch anders als einen Crash zu befürworten, aber es muss ein extrem schlimmer werden.
    Nur er kann die Menschen wieder normal machen, Geistig gesunden lassen.
    Sicher ist das aber nicht, denn in der Geschichte war das Resultat solcher Dinge oft noch eine Verschlechterung…. anstatt Heilung.

    • Ich war schon tief im Norden und habe die Auswirkungen des Klimawandels gesehen – vermutlich im Gegensatz zu Ihnen. Soviel zu den Fakten. Sie brauchen übrigens nicht so weit zu gehen, besuchen sie mal den Rhonegletscher im Sommer. Aber an der Wahrheit sind Sie womöglich gar nicht interessiert. Die Länge Ihrer Ausführungen macht den Blödsinn übrigens auch nicht besser. Nicht alle lassen sich von Traktaten einlullen.

    • Seufz. Herr Roth, ich habe Ihnen doch gesagt, dass Sie Ihre Medikamente jeden Morgen nehmen sollen. JE-DEN Morgen!

    • Weingart………

      Lesen sie einfach was Wissenschaftlich belegt ist und sie werden der Wahrheit ziemlich viel näher kommen.

      Die Gletscher begannen übrigens viel früher zu schmelzen wie die IPCC NARREN UND DAS WEISMACHEN WOLLEN.
      Nämlich schon vor 1850… und teils kann man es sogar mit sehr frühen Reiseberichten und einigen der ersten Fotos auch bildlich belegen.

      Der Januar wird seit 30 Jahren kälter, das zeigen uns die Messungen und Statistiken daraus.
      Die Sonne steuert auf ein Solares-Minimum zu, und das verheisst ein kühleres Klima, denn die Erde wird von der Sonne warm gehalten.
      Allerdings ist die Erde auch ein Wärmespeicher, deswegen wissen wir noch nicht genau wie schnell die Erde auf das solare Minimum reagiert.

      Wir wissen überhaupt noch so manches nicht wirklich.

      Hören sie sich mal die Rede des Norwegischen Nobelpreisträgers in Physick an, er heisst Ivar Giaever und hat sich damit beschäftigt wie wir Daten erheben, seit wann wir das tun und ob wir es korrekt machen. ( mit Deutschen Untertiteln )

      https://www.youtube.com/watch?v=V6beNHuDBmc

      Und er fragt die Klimahysteriker, ob wir überhaupt wissen wie das Ideale Klima auf der Erde aussieht.
      Ist es das extrem Grüne bei 460 ppm Co2. oder das weniger Grüne und kältere bei 160ppm Co2, alles schon dagewesen. Heute haben wir um 260ppm Co2. wären also in der Mitte.
      Bei unter 130 streben die Pflanzen und damit auch die Menschen, den Co2 ist Pflanzennahrung.

      Als Al-Gore seinen ersten Film vorstellte hielt ich den auch noch für sehr gut, ich kannte den ja noch als US-Vice, mittlerweile haben ich deren Lügenkonstrukte mehr wie satt.
      Alleine schon die „E-Mail Affaire von vor ca. 15 Jahren, bei der sich viele dieser dubiosen Klimaideologen selber entlarvten, sollte jedem zur Abschreckung genügen.

      Die Klimaerwärmung die wir Menschen verursacht haben sollen….. die streite ich ab, den Klimawandel nicht, den gibt es seit 4 Milliarden Jahren.
      Die Menschen haben eine höhere Sphäre der Gedanken Welt erreicht, manche sagen sie seien Vernunftbegabt.
      Aber diese Denkleistungen bringen uns auch dazu das wir offenbar immer an etwas glauben müssen.
      Früher waren es faktisch nur die Religionen, heute ist das Thema stark rückläufig, dafür glauben wir nun andere Dinge, unter anderem an die menschengemachte Klimaerwärmung.
      Wir Menschen sind Klug …. und trotzdem Einfältig.

    • @ Weingart……….

      übrigens das Eis im Norden.

      Wenn sie sich damit beschäftigen, werden sie erkennen das das Meereis stark zugenommen hat.
      Aber das tut es eben seit Millionen Jahren nicht am Nord und Südpol, es existiert da eine gewisse
      Wechselwirkung.
      Es gibt meist nicht an beiden Pollen viel Eis.

      Ach ja Dr Bergmann…. bei Ihnen nützen Medis eh nichts mehr…. narren brauchen einen Glauben, an was auch immer, bei den einen an den Sozialismus, bei anderen halt die Klimaerwärmung, auch wenn die Messdaten seit 20 Jahren keine Erwärmung mehr belegen können. (((-:

    • Herr Roth, Ihr Beitrag ist 100% richtig bis auf ein kleines Detail: Die besten Diesel sind aus Frankreich (dci von Renault oder HDI von Peugeot-Citroën), nicht aus Deutschland…
      Für den Rest haben Sie 120% Recht!

  13. Die hysterische Dieseldebatte mit Fahrverboten etc. wird von der Politik noch befeuert. Macron will die Nordstream Gasleitung bodigen. AKWs werden abgeschaltet, Kohlekraftwerke folgen später. Klimaziele gehen über alles. Der Bundesverkehrsminister will 10 Millionen E-Autos bis 2030. Der Strom dazu kommt von irgendwo, von polnischen Kohlekraftwerken z.B. All das passt nicht zusammen und kann 1:1 auf die desaströse deutsche Politik zurückgeführt werden.

  14. Man bekommt was man verdient. Die Arroganz von VW im Umgang mit Schweizerkunden bei der Dieselaffäre ist nicht zu doppeln. Musste das Auto in die Garage für den Software Update bringen, habe Probleme in gewissen Städten in Deutschland etc… dafür habe ich Fr. 100 als Gutschein erhalten.
    Fazit: Nach vielen Jahren guter Kunde bei Audi werde ich nie mehr ein Auto von diesem Konzern kaufen.

    • @ banker: Bei allem Respekt, aber da sind Sie wohl zu einem guten Teil selber schuld. Die Schweizer Importeure haben in den letzten Jahrzehnten nicht Millionen, sondern Milliarden an ihren treuen (meines Erachtens leider dummen) Kunden verdient.
      Ich kaufe meine Autos konsequent nur im Ausland!

    • @ Banke…………
      kaufen sie halt einen anderen.

      Aber sehen sie sich die Statistiken an, sie werden keinen saubereren Diesel finden.

      Die Franzosen werden kaum mit dem Thema in Verbindung gebracht, dessen Regierung würde sich vermutlich vor die Autobauer stellen.
      Das ändert aber nichts daran das Franzosendiesel technisch weniger fortgeschritten und weit weniger sauber sind.
      Dort wird noch viel mehr getrickst.
      Die Deutschen Linken …. schweigen.

      Das selbe mit jedem anderen Autobauer, kaum einer kann mit Deutschen Dieselmotoren mithalten, …..was ein Grund sein mag, das sie die ganze Hysterie in Deutschland mit einem wohlwollenden Lächeln mitverfolgen.
      Da wird gerade eine starke Konkurrenz ausgeschaltet, eine die auch noch gut für die Umwelt ist.

      Aber eben der Feinstaub…… dabei kommen ca. 17% des Feinstaubes nur schon vor der Ernte in der Landwirtschaft.
      Tja, bauen wir halt flächendeckend Treibhäuser mit Feinstaubfilter….(((-:

      Aber eben, anstatt sich über den Rückgang der Bevölkerung zu freuen, was die einzige echte Lösung der Menschheitsprobleme wäre, flutet Europa seine Gesellschaften mit Menschen die solche Themen …NULL… interessieren.
      Aber eben, die Grünen und Sozis meinen damit ein Wählerpotential zu bekommen, und das ist vermutlich auch der wahre Grund für das alles.

      Es geht nicht um Autos und Umwelt
      …. sondern um MACHT.

    • Dem kann ich mich nur anschliessen. Stundensätze von CHF 190 (MB) sind völlig abgehoben und dienen nur der Finanzierung der Glaspaläste. Da mache ich längst nicht mehr mit.

    • @Walter Roth
      Sie haben keine Ahnung von Technik, Politik und Deutscher Mafia:
      1. Die deutschen Automobil-Bescheisser brauchen AD-blue, die Italiener nicht, warum wohl? Weil mit dieser Technik Hardware pro Fahrzeug von gut 1’000 Euro eingespart werden. Mit diesem Beschiss haben sie seit über 10 Jahren Milliarden eingespart.
      2. Preisabsprachen und Wettbewerbsverzerrung: Der AD-blue Tank darf höchstens 5 Liter gross sein, so haben sich die 3 Deutschen abgesprochen. Die entsprechenden folgen kennen sie ja, falls nicht, informieren Sie sich und dann werden sie bald feststellen wofür AD Blue wirklich da ist und den Zusammenhang vom Dieselgate, welcher die DEUTSCHEN verursacht und entfacht haben.
      3. Über alle die gefakten Testberichte und fehlerhaften Verbrauchszahlen in den Prospekten der VW-Audi Gesellschaft mag ich gar nicht anfangen.
      4. Manipulation und Kauf von Medienleuten und Medien selber (siehe nur als kleines Beispiel Blick). Ständig in jeder möglichen Werbung present sein und etwas vorgaukeln.
      Die 35 Milliarden Kosten und Bussen für VW und Dieselgate ist viel zu gering. Der durch diese Weise ergaunerte Gewinn von VW ist viel viel höher. Ich hoffe dass sie noch lange bluten werden und hunderte von Milliarden Eure Strafe bezahlen müssen.
      Mit 4. ist die Deutsche Gaunerliste noch lange nicht abgeschlossen…

    • @ Peterli Müller….

      Die üblichen Behauptungen ohne Grundlage.

      Ad-Blue ist nur ein kleiner Nebenschauplatz.
      Besser wäre es Die Normen einfach mal von einem Praktiker entwickeln zu lassen, dann müsste man auch nicht etwas erfüllen was so schnell nicht geht.
      Eine Autogeneration bemisst sich eben in Jahren…. und darum braucht das eben auch Zeit.
      Zudem, die Kunden kaufen immer noch Wagen die leisten, nicht flüstern.
      Und sogar bei den Batteriemodellen wie Tesla, die kaufen diese sogenannten Umweltbewussten weil sie extrem viel leisten.
      Eine kleinere Batterie und weniger Spurtstärke täten es auch. Ich hab sie gefahren, den Tesla, Zoe usw.

      Es gibt keine besseren Autos wie die Deutschen und Japanischen….. von ein paar sehr teuren Exoten abgesehen.
      Das die Ideologisierte Politik ständig neue unrealistische Abgasgrenzen erlässt, ist deren völliger Ahnungslosigkeit was Motorenbau angeht, geschuldet.
      Würde da mal wieder Vernunft einkehren, es gäbe keinerlei Grund um beim Abgastest zu schummeln.
      Leider haben die Autobauer nicht genug darauf geachtet was für politische Pfeifen in Berlin walten, sind oft zu sehr mit dem Wind „gefahren“…

      Wenn sie mir einen saubereren Dieselmotor wie den Deutschen zeigen können, nur zu…..

      Sie schwafeln da einfach was daher, Begründen können sie es nicht. Hauptsache die Konzerne sind schuld, eben die gute alte Leier der Dauerneider.

      Die Amis bauen schon gar keine Dieselmotoren mehr, die haben diese Technik vollkommen verschlafen.
      Die Japaner sind da auch nur spärlich vertreten oder haben den Diesel sogar schon ganz aufgegeben.
      Trotzdem wird gerade der Diesel die Zukunft sein, denn er ist besser geeignet Dauerleistungen zu erbringen die der Benziner.
      Gerade auch der Schwerverkehr kann ohne ihn nicht funktionieren. In der Landwirtschaft hat man schon vor 60 Jahren versucht Traktoren mit Benziner zu bauen, sie sind nahezu alle verschwunden.

      Der Unsinn von der „Klimaerwärmung“ sollte nicht dazu führen eine ganze Industrie mit über 800ooo Arbeitsplätzen zu zerstören.
      Wissenschaftlich gesehen bewegen wir uns auf eine Kältephase zu, denn die Sonne steuert auf ein Solares Minimum zu, was Abkühlung bedeutet.
      Die Statistiken zeigen seit 20 Jahren keine Erwärmung mehr, dafür hat der IPCC seine Messmethoden einfach schon mehrmals „Aktualisiert“ damit man doch noch eine Erwärmung ausweisen können soll.

      Nur aufgrund eines „Glaubens“ an die „Erwärmung“ zerstört Deutschland sich selber, die Amis lachen sich eins und die Chinesen planen schon den Markt mit ihren 3.Klasswagen zu fluten.

      Bravo Europa, bei Bürgern wie Peter Müller braucht es keine Feinde mehr….. wir erledigen uns selber.

    • @banker, zum einen waren/sind Sie kein Kunde bei Audi, sondern der des Importeurs oder Autohauses.

      Zum anderen könnte ich jetzt auch sagen, dass ich jahrzehntelang ein treuer Kunde meiner Bank war. Und jetzt gibts null Zinsen und sogar erhöhte Gebühren. Na, Banker, welchen Mehrwert bietet mir Ihr Berufszweig denn in der aktuellen Zeit?

  15. Beim Lesen des allmählichen Niederganges der deutschen Wirtschaft, kommt mir eine anderer Niedergang in den Sinn: derjenigen Japans. Gegen Ende der 80er Jahre ist Japan auf dem Weg gewesen, das US-BIP zu überholen, überal stand „Made in Japan“, heute heisst es „Made in China“. Der Ökonom Prof. Richard Werner, ein Kenner des Zentralbanken-Systems, schildert in einem interessanten Gespräch mit den DWN Nr. 66, Januar 2019, wie die Fed ihrem Aussen-Vasallen, der japanischen Zentralbank befahl eine Wirtschaftskrise in Japan auszulösen. In dem Buch „Princes of the Yen“ ist das Vorgehen detailliert beschrieben: erst ist eine Immobilienblase erzeugt worden, welch in den 90er Jahren, zum Platzen gebracht wurde, anschliessend folgte die bekannt Rezession und die japanische Wirtschaft ist den Wünschen der Fed entsprechend umgebaut worden. Nun sind die USA zufrieden und es folgen die nächsten unliebsamen Wettbewerber: Deutschland und China. Zu Deutschland sagt er: „Gegen Deutschland verwendet Amerika die vom CIA-Agenten Jean Monet gegründete EU – eine Zwischenstation vor seinem Endziel der undemokratischen Vereinigten Staaten von Europa.“
    Ja, ein Schelm wer da Böses denkt.

    • Ach Herr Peter Meier, teilen Sie doch bitte Ihre Verschwörungstheorien unter Ihresgleichen und verschonen Sie uns damit hier auf IP.

    • Guten Tag Herr Peter Meier,

      Richtig. Die Bank von Japan gilt seit 1945 als Filiale der FED. Es ist sehr subtil. Dem Publikum wird in den Medien der niedrige Nominalzins der Bank von Japan vorgezeigt (kann man auch bei uns beobachten). Von Neoliberalen wird behauptet, all dies reiche nicht aus, um die Wirtschaft zu beleben. Und die Menschen glauben das. Um die Stagnation der japanischen Ökonomie zu überwinden, müsste nur die Deflation der Vermögenswerte durch steigende Löhne beendet werden. Und da schliesst sich der Kreis. So wie in Deutschland die Löhne nicht steigen dürfen, um stattdessen mit Sparpolitik Griechenland, Spanien, Portugal und Italien in die Deflation zu treiben, so durften in Japan die Löhne nicht steigen, um die Vermögensanlagen in Immobilien und Aktien im Preis verfallen zu lassen. Wenn man sich eine Vorstellung von der japanischen Deflation machen will, könnten wir uns vorstellen ein Haus, heute für 1 Mio CHF/Euro gekauft, ist nach drei Jahrzehnten nur noch 250.000 CHF/Euro wert, mit allen Hypotheken tief im roten Bereich. Genau diese Entwicklung ist für den Euroraum/Schweiz geplant, daher ist das Beispiel Japan so wichtig. Uns hier wird ganz besonders treffen.

    • @Trader,

      Leider lässt sich das, was Sie – natürlich ohne jeden Gegen-Beweis, als Unsinn & Verschwörung abqualifizieren – mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerkes beweisen!

    • Jupp ao ist es. Die Vorgänge in Jaoan sind 100% belegt. Sehr interessante Lektüre, für Leute die die Wirtschaftshintergründe nicht nur azs dem BLICK kennen. Die offizielke Handwlsjrieg mit China sollten auch blinde Marktbeobachter mitbekommen. Das alleine wird ja wohl aber nicht ausreichen. Deshalb läuft da wohl jetzt schon einiges auf hochtouren.

    • @Trader:
      Vor ein paar Jahren antwortete der japanische – ich glaube Wirtschaftsminister – in einem Interview auf die Frage, weshalb Japan denn sein ganzes Finanzsystem so einfach „verscherble“, mit: „Was würden Sie denn tun, wenn Sie mit einer „Erdbebenmaschine“ bedroht würden“?.

      Kann man alles nachlesen und herausfinden, aber wozu auch die Mühe, ist ja eh alles Verschwörungstheorie, nicht wahr, Trader?

    • Was Japan und Deutschland gemeinsam haben, ist die katastrophale Demografie. In Japan war der Kollaps vielleicht 30 Jahren früher als in Deutschland, weil das Baby Boom in Japan meistens vor dem 2. Weltkrieg stattgefunden hat.

    • @Platon: besten Dank für Ihren Kommentar vom 8. Februar. Noch folgendes zur EU: anhand von deklassifizierten Regierungsdokumenten welche durch Joshua Paul, einem Forscher de Georgetown University in Washington, gefunden wurden berichtete schliesslich der bekannte brit. Ökonom Ambrose Evans-Pritchard, dass der europäische Einigungsprozess von der CIA-Organisation American Committee for a United Europe (ACUE) vorangetrieben und mit hohen Millionen-Beträgen finanziert worden ist.
      https://www.telegraph.co.uk/business/2016/04/27/the-european-union-always-was-a-cia-project-as-brexiteers-discov/