Ermottis Helfer: Köppel, Ringier, Twitter

Der UBS-Chef will noch höher hinaus: Präsident des VRs der Grossbank – CEO kann sich auf mediale Karriere-Helfer verlassen.

Sergio Ermotti twittert. Das macht ihn zum Donald Trump von Swiss Banking. Und wie beim US-Spitzenpolitiker steckt auch beim UBS-Chef mehr als Unterhaltung dahinter. Es geht um die Macht.

Welche, das machte die SonntagsZeitung gestern publik. Ermottis Plan sei es, in den nächsten 12 Monaten vom operativen Spitzenstuhl in den Verwaltungsrat der UBS zu wechseln. Dort soll der Tessiner nach einer Abkühlphase Axel Weber als Präsident beerben.

Gelingt das Manöver, wäre Ermotti noch mächtiger als heute schon. Er würde dann die Nummer 1 des Finanzplatzes insgesamt für 2 Jahrzehnte dominieren. Marcel Ospel wäre eine Eintagesfliege daneben.

Dass Ermotti dies schafft, dafür stehen wichtige Helfer in den Medien bereit. Allen voran Weltwoche-Chef und SVP-Spitzenmann Roger Köppel. Köppel wollte Ermotti schon mal in den Bundesrat hieven.

Hinter der Sympathie für den Bankenchef steckt eine enge persönliche Freundschaft, wie die Köppel-Biographie von Autor Daniel Ryser zeigt. Diese erschien letztes Jahr und gab zu reden.

Unbemerkt blieb dabei, was Ryser auf Seite 214 seines Buchs schildert. „Dann klingelt (Köppels) Smartphone. Das Display zeigt den Namen ‚Sergio Ermotti‘ an. (…) Köppel steht auf und sagt: ‚Hey, ciao, wie geht’s dir?‘ Dann entschwindet er aus der Hörweite.“

Köppels „Sergio“ ist auch Dirk Schütz‘ „Sergio“. Der Chefredaktor der Manager-Zeitschrift „Bilanz“ lobt den UBS-CEO bei jeder Gelegenheit. Umgekehrt übt er scharfe Kritik an CS-Chef Tidjane Thiam.

Als kürzlich in den Medien aus dem Nichts eine Debatte über Ermottis raschen Rücktritt aufkam, stärkte Schütz Ermotti den Rücken. „Präsident Axel Weber lanciert die Nachfolgesuche für die Bankspitze. Doch das schwächt CEO Sergio Ermotti nicht“, schrieb Schütz.

Von Schütz ist es ein kleiner Sprung zu Ringier. Dem Medienhaus gehört die „Bilanz“ zur Hälfte, die andere besitzt Axel Springer, ein Erfolgsverleger aus Deutschland.

Bei Ringier hat Sergio Ermotti viel Rückhalt. Seine UBS erscheint rund um das von der Bank gesponserte Zürcher Leichtathletik-Meeting in Publireportagen, die nur bei genauem Hinsehen als gekauft erkennbar sind.

Wenn Ermotti auf den Putz hauen will, dann tut er das mit Vorliebe im Blick. Dort stauchte er vor Jahresfrist die Six zusammen, ein Gemeinschaftswerk des Finanzplatzes. Kurz darauf lag die Six ausgeweidet am Boden.

Ermottis Einfluss bei Ringier zeigt sich ganz oben im Medienhaus. Dort sitzen zwei Leute aus Ermottis engstem Umfeld: ein Berater und ein UBS-Manager.

Der Einflüsterer heisst Claudio Cisullo, ein Informatik-Unternehmer. Cisullo ging schon vor Ermotti ganz oben bei der UBS ein und aus. Doch erst nachdem Ermotti CEO geworden war, erhielt Cisullo den ganzen Einkauf der UBS als Outsourcing überlassen – zum Nulltarif. Damit konnte Cisullo aus dem Stand eine grosse Firma, die Chain IQ, gründen.

Beim zweiten UBS-Mann ganz oben bei Ringier geht es um Lukas Gähwiler. Auch er wurde bei der UBS in der Ära von Oswald Grübel in die Konzernleitung berufen. Doch es war Ermotti, der Gähwiler ermöglichte, nach seiner Zeit als Schweiz-Chef ein lukratives Amt als Chairman der neuen UBS Switzerland zu behalten.

Sowohl Gähwiler als auch Cisullo haben Sergio Ermotti somit viel zu verdanken. Bei Ringier besetzen sie 2 von 6 Stühlen im Verwaltungsrat. Ein Drittel Stimmkraft im entscheidenden Gremium des wichtigen Schweizer Medienunternehmens – für Ermotti Gold wert.

Kommentare

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  1. Der beste, der Ermotti jetzt machen könnte ist den Head quarter von Zürich nach Lugano…verschieben, so müsste gar nicht pendeln und die lokale Luftfahrt boomen lassen!
    Zürich war nur gut und diskret unter BG Era…jetzt nicht mehr…
    Oder Frankfugrt, wie von andere Prohezeit…your can make your choice…

  2. Absurder geht’s kaum; die nebulöse Schweizer Bankenwelt indirekt mit Herrn Köppel zu verbinden. Die UBS und CS vernichtet doch seit Jahrzehnen Volksvermögen – ohne Wenn und Aber – . Ich schätze die Machenschaften von IP. Es benötigt DIE ANDERE SICHTWEISE; aber Köppel der Lügen und Fake News zu bezichtigen ist völlig unakzeptabel. Die Zeitschrift ist hervorragend gemacht und recherchiert. Jeder kann sich die Meinung nach einem Artikel selbst bilden. Es wird nicht suggeriert oder gewertet.
    Und unter uns Pfarrers-Töchtern: Es gibt in der CH schon lange keine Medienvielfalt mehr; die fast linke Lügenpresse hat quasi eine Monopolstellung; heute werden Initiativen so manipuliert und viele Leute sehen dies kaum. Ich bin froh, dass es Leute wie bei IP und WW gibt; auch mag ich Brandstifter (sogenannte) die halten einem den Spiegel hin; wie z.B. Herr C. Wermuth; den könnte man doch in die Toil…spülen, aber es hilft doch zu sehen, wie abgehoben diese Leute funktionieren. Also Ball flachhalten

    • habe leider noch nicht von Herrn Köppel gelesen was nur ein wenig objektiv ist…. manipulieren, manipulieren, manipulieren…

    • @Banker: Immerhin lässt Köpel in der WW immer auch politische Gegener ohne irgendwelche Zensur zu Worte kommen. Das ist im Tagi, NZZ oder SRF schlicht undenkbar. Weiter habe ich die Sendung in Telezüri gesehen mit den beiden Ständeratskandidaten Köppel und Heer. Beide machen einen guten Eindruck. Köppel allerdings zeigt klar auf warum er in den Ständerat will: Das Rahmenabkommen darf niemals unterzeichnet werden. Die EU würde bis in den kleinsten Winkel unser Leben dominieren. Alles bei uns würde letztlich gleich wie in den EU Staaten. Es gäbe eine Angleichung und für uns heisst das klar, eine Anglichung nach unten, und zwar weit unten. Köppel will das verhindern.

  3. Die wirklichen Helfer Ermottis, die seinen Aufstieg erst ermöglichten, förderten und beschleunigten, sind ewig unerwähnt. – Schon einmal darüber nachgedacht?

  4. Ist es nicht so, dass tausende von St.Galler Bratwürsten es nicht verwinden können, das ein Nichtakademiker der mit einer Lehre das Bankgeschäft von ganz unten angefangen hat, mehr kann alls sie alle zusammen. Er wurde CEO der UBS und soll nun noch einen Stock höher steigen. Das ist denen einfach zu viel.

    • Weshalb? Verdiene mehr als Ermotti und habe nicht den ganzen Corporate-Bullshit am Hals und muss nicht in jeder „Annabelle“ erscheinen wie er, dafür trage ich das VOLLE Risiko.
      Zugegeben: Vieles, was an der HSG verzapft wird, braucht es nicht und ist oft gar hanebüchener Mist eitler Professoren.

  5. So so der böse Köppel……(((-:

    Nun ja, das ist so wie bei IP und Herrn Hässig, auch der hat so seine Kollegen die ihn informieren.

    Als Verleger einer Weltwoche hat man auch Kontakte, ja muss man die haben ….und bisweilen werden daraus Freundschaften.

    • Herrn Köppel und Information in Verbindung zu bringen ist absurd.

      Die geistigen Ergüsse des Grinsebubs, basieren leider immer nur auf seiner eigentümlichen wirren Phantasie, die er, gestärkt durch das Hecheln seiner einfältigen Gefolgs- und Gönnerschaft, einseitig zur Wahrheit erklärt.

      Verwechseln Sie bitte nicht Freundschaft mit Abhängigkeit und Zynismus mit Weitsicht.

      ^. .^
      w

    • Kleine Anmerkung:
      Eine gesunde Distanz zu Roger Köppel ist alleweil sinnvoll. Hörigkeit kann blind machen……….

      Mache dies übrigens ebenso bei Cedric Wermuth, Tamara Funiciello und Company

  6. Ich weiss gar nicht, warum immer gegen Twitter geschrieben wird. Ohne Twitter wäre Trump wohl schon lange nicht mehr Präsident. Denn nur mit Twitter kann er seine Wäler ungefiltert erreichen. Alle andern Informationen die man über ihn vernimmt sind verdreht, verfremdet und sehr vieles ist schlicht gelogen. Dank Twitter können Millionen die Politik von Trump selber beurteilen ohne das ihnen das jemand seiner Gegner zuerst erklären muss.

    • Jööööh. Sie glauben also, dass die bösen, bösen Medien vorsätzlich alle Äusserungen von DT entstellen und verzerren? Und dass der Arme im Fall recht hat? Süss. Ihren Glauben möchte ich haben, dann würde ich mich nämlich immer noch auf den Osterhasen freuen!

    • @U. Wish:
      Es sind Menschen wie Sie, die glauben, Menschen wie M. Glaser informieren sich selbständig und vergleichen ggf. ungeschnittene Originalreden mit dem verquirlten, lückenhaften Inhalt, den uns die Mainstream-Medien unisono präsentieren. M. Glaser glaubt also nicht, sondern er weiss (mehr)…

    • An Waggis und Wish: Ich glaube Trump ist ehrlicher als die linken, den Dems nahen Medien. Ich schaue oft CNN, CNBC und andere, natürlich als Ausgleich FOX. Die erstgenannten können sie mit Tagi gleichsetzen, also alles was Sozis sind ist gut. Reine politische Ideologie die vor Information kommt und da ist Trump natürlich das Feindbild weil er nicht macht was die linken Medien wollen. Nicht so wie unser Bundesrat.

  7. Gut hat die UBS wenigstens ein Presseerzeugnis auf seiner Seite. Alle andern inkl. IP dreschen seit Jahren auf die UBS ein. Kritik ist gut aber das scheint mir manchmal Hetze. Und wer steckt dahinter, das unsere einzige noch funktionierende Grossbank auch noch den Bach runter gehen soll? Typisch Schweiz würde ich da sagen. Keiner gönnt dem andern das Zahnweh.

    • Nun einzige funktionierende Grossbank ist wohl etwas hoch gegriffen; Mman sollte wohl eher sagen: wieder einigermassen funktionierende Bank welche es den obersten Entscheidungsträger immer noch erlaubt, sich schamlos die Taschen zu füllen.
      Auch Ringier würde ich nicht als „Presse“ bezeichnen, vielleicht eher als rosarotes Druckerzeugnis. Sie sehen, es gibt eben auch Personen die die UBS als eher hochnäsig und arrogant erleben, hat wohl damit zu tun, dass es keine Schweizer Bank mehr ist sondern lediglich ihren Hauptsitz hier hat, dies sicher nicht zuletzt wegen dem Marketingaspekt „Schweiz“ und der sehr laschen Kontrolle durch die FINMA.

    • …und der impliziten Gratis-Staatsgarantie durch die Schweiz, aus der nur noch irgendwo bei 15% der Aktionäre kommen (ca. 55% alleine hingegen aus USA).

  8. Sehr erstaunt mich die Tatsache, dass sich Herr Ermotti als zukünftiger VRP
    sieht. Es bestätigt mir die Weltfremdheit der ganzen Geschäftsleitung
    der UBS. Sind sie doch vor allem durch völlig überzogene Vergütungen aufgefallen.
    Ich kann beim besten Willen keinen wirklich guten neuen Geschäfts Ansatz erkennen.
    Die GL hat den Erfolg der UBS Mitarbeitenden verwaltet und für ihre persönliche
    Bereicherung genutzt. Vor allem aber fallen die negativen Aspekte wie:
    Null Impulse im Assetmanagent, Verdrängung des technologischen Wandels,
    überhöhte Gebühren in der Vermögensverwaltung, krasser Know-how Verlust der Mitarbeiter, ….. auf. Ganz zu schweigen
    von diesem Chain IQ deal der den Aktionären mehrere hundert Million
    in die Kassen gespült hat, ohne einen Franken Risiko selber zu tragen.

    Herr Ermotti hat angefangen seinen Schuldnern Gegenleistungen einzufordern.
    Das kennen wir doch aus diesen alten Filmen.

    Bei der Familie Ringier bin ich mir nicht sicher ob sie realisiert haben,
    was für Leute sie da ins Haus gelassen haben.

    • Ringier ist ja mittlerweilen eher eine Merchandising Company.

      Im Segment „anspruchsvollen Journalismus“ immer gescheitert.

  9. Den alten CEO in den Verwaltungsrat zu stecken, ist eine Spitzenidee, wenn man den Kurs komplett versenken will. Reflexartig denkt man hier an die Vertuschung der eigenen Fehler. Oder verpasse ich einen herausragenden Leistungausweis? Wenn man Ego nur als Treibstoff für den Aktienkurs verwenden könnte…

  10. Sehr spannender Artikel! Schade ist nur, dass damit die UBS auf lange Zeit hinaus stehen bleiben wird! S. Ermotti hat es geschafft die UBS in den letzten 8 Jahren auf ‚Stillstand‘ zu trimmen. Die größte Schweizer Bank verliert an Bedeutung, Marktanteilen und Ertrag! Es fehlt an Visionen, wie neue Märkte, neue Kunden akquiriert werden! Das einzige Rezept, das die Bank im Moment zu kennen scheint, sind erstens die Gebühren bestehender Kunden zu erhöhen und zweitens die eigene Belegschaft zu quälen um Kostrnzu sparen. Das Sparfieber dient aber nicht besseren Resultaten oder bessern Kosten/Ertragsverhältnissen – nein es dient einzig und alleine die exorbitant teure und nicht zwingend fähige Unternehmungsführung zu finanzieren.
    Überlegt euch bitte – wo steht die UBS im Vergleich zu US Banken? Wo im Vergleich zu kleineren Schweizer Banken? Es ist eine Schande was ein S. Ermotti und ein Axel Weber aus einer einst erfolgreichen Bank gemacht haben! Wie es scheint geht es weiter! Nur die Börse scheint zu erkennen wie es um die Zukunft der UBS steht. Der Kurs ist seit Antritt Ermotti sehr konstant und sehr konstant tief! Eine Aenderung wird wohl erst unter neuer Frührung möglich sein und genau das soll nun für Jahre verhindert werden!
    Viel Spaß – ich hab‘s gesehen.

    • Können sie mir sagen, welche andere Schweizer Bank in den letzten 10 Jahren einen besseren Leistungsausweis hat ? Alle kämpfen doch nach wie vor mit dem Schlamassel, den EWS angerichtet hat. Ermotti wird hier vieles in die Schuhe geschoben, wofür er nichts kann. Für mich ist jedenfalls die UBS ein Hoffnungsschimmer in der Schweizer Bankenwelt.

    • Werter Herr Meier, dass die Schweizer Banken bis 2008 wie ein Ferrari unterwegs waren, hatten sie v.a. der „Droge“ Bankgeheimnis zu verdanken. Diesem Bankgeheimnis lag auch keine Vision, Innovation oder was auch immer zu Grunde. Sondern nur ein „Buebetrickli“, das die anderen Länder geduldet haben…

      Jetzt haben die Banken keine „Droge“ mehr und sind, was ihrem naturell (sprich: Geschäftsmodell) entspricht, wie ein Fiat Punto unterwegs. Da nützen alle Visionen etc. nichts…

      PS: bleibt die Frage, wieso man einen Fahrer (CEO) eines FiatPuntos (UBS) wie einen F1-Fahrer entlöhnen soll…

    • @ Rasser
      EWS schnürte das Rettungspaket und verhinderte den Kollaps der UBS.
      Direktionsmitglieder der UBS trieben das Schwarzgeld-Geschäft in den USA auf die Spitze und provozierten den Steuerkrieg.
      Kurer lieferte Kundendaten an den IRS in Washington, nachdem er alle US-Kunden „auf die Strasse gestellt“ hatte.

    • B. Rasser: Hören sie bitte auf mit dieser ewigen Leier. Der Bund und die Steuerzahler haben die UBS gerettet. Sonst wäre sie hops gegangen. Seither ist sie (und die CS) nicht mehr auf Touren gekommen. Das Steuerhinterziehungsgeheimnis ist halt weg. Die UBS hat als erste Kunden und Mitarbeiter an die USA verraten. Die Manager haben ihre Haut (ihre Boni) auf Kosten der Kunden und Mitarbeiter gerettet.

  11. Herr Hässig, unsere Position zu Chain IQ ist Ihnen bekannt und sollte daher in Ihrer „Geschichte“ reflektiert werden:
    Unser Einkauf ging nicht zum „Nulltarif“ an ChainIQ. Über den Kaufpreis von ChainIQ haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

    Ausserdem haben wir uns gestern zum Artikel in der Sonntagszeitung wie folgt auf Twitter geäussert:
    @sonntagszeitung @rutishau nach Rücksprache mit @UBS_CEO zum VR Artikel. Die angeblichen Vertrauten sind ahnungslos oder erfinden Unwahrheiten. Hier wird versucht Dissens zu kreieren, den es nicht gibt. Diese Story ist schlampiger und realitätsferner Sensationsjournalismus. Ein weiterer Kommentar zum Thema Nachfolge erübrigt sich. Wir haben zu Timing und Prozess mehrfach Stellung bezogen.

    • Die UBS Medienstelle hat offenbar das bankinterne Seminar zum Thema Social Media mit Erfolg bestanden.

    • @UBS Medienstelle: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihr Kommentar nicht ironisch gemeint ist.

    • Chain IQ nicht zum Nulltarif? Echt jetzt, da mögt Ihr sogar recht haben! Ihr habt wohl noch draufgezahlt, wie man so hört. –

    • Was freue ich mich auf die GV. Mal sehen, welche Antworten man auf den Fall ChainIQ da hat. Vorsicht: Da drohen Verantwortlichkeitsklagen. Danke an IP für die Aufdeckung des Falls!

  12. Erst der Eintritt von Lidl und Aldi hat den geschützten Markt in der Schweiz aufgemischt. Das unausgesprochene Kartell nach Schweizer Art muss raschest aufgebrochen werden……..

    Jetzt bräuchten wir hier einen günstigen, nicht abgehobenen Player, der die günstigen ETF’s von Vanguard etc verkauft, nebst dem üblichen retail banking.

    Nur so kann die uns alle melkende, freche Bonuskultur dieser Versager durchkreuzt werden. Der Prunk mit all dem gestylten Designschrott plus Marmor und Kirschbaumholz und dazu das Gym für das oberste Kader soll nicht mehr vom Kunden finanziert werden.

    Wir sind doch nicht blöd……….

    • Mit dem Appenzeller Kläffer kläffe ich ganz laut mit!! Das Grundübel der Kartelle, Banken usw. sind die Bremser,sprich: Interessegemeinschaften + Politik zu vorderst etc.Es gibt viel zu viele davon, vor allem Politiker,damit das Fussvolk etwas erreichen könnte….

    • Ganz richtig.

      Die fähige Frau Marianne Wildi von der Hypothekarbank Lenzburg müsste sich endlich (noch) höhere Ziele setzen. Ihr Jahressalär von CHF 412219.- (gemäss Jahresbericht 2017) schon einmal sehr sympathisch gegenüber all den Losers unserer SMI-Grossbanken. In der IT ist sie weit voran. Im retail banking (leider) bloss lokal gut verankert.

      Jetzt müsste sie einen besten Partner suchen für das online trading schweizweit.

      Das branding inadäquat. Der etwas sperrige Namen „Hypothekarbank Lenzburg“ müsste in „Hypo Lenzburg“ unbenannt werden.

      Der Platzhirsch Swissquote braucht eine helvetische Konkurrenz auf Augenhöhe.

  13. Werter Herr Hässig, ich freue mich immer wieder über Ihre Hintergrundinformationen und v.a. auch über Berichte wie diesen, wer da mit wem verbandelt ist – ja die Schweiz ist wirklich in gewissen Kreisen ein Dorf. Übrigens achten Sie darauf, dass man gewisse Kommentar auf Ihrer Webseite nicht plötzliche zensurieren/löschen lassen möchte, wie das mit einer der beliebten Sendungen der „Anstalt“ vom 29.4.2014 im ZDF geschehen ist. Auch hier ging es um „Verbindungen“, allerdings in einem erschreckenderen Ausmass. Hier der Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=bgkPGwlKzk4
    Viel Vergnügen.

  14. Nun soll der Mann also auch noch im VR dafür sorgen, dass der Aktienkurs unten bleibt?!
    Und ja:
    Seilschaften wie aus dem letzten Jahrhundert! Und gegen die wettert doch so oft ein gewisser Roger K?!

    • Ich finde es super das er twittert. Ich will nämlich Informationen von ihm selber und nicht über ihn von Leuten, die mit ihm eine offene Rechnung haben.

  15. Schöne Retourkutsche für den gestrigen Ringier/Blickartikel, wahrscheinlich wegen EY und einfach so. Nur vertraue ich LH einfach mehr als dem Blick.

    • @Lehrling:
      Kleiner Tipp: ich würde mich bemühen, bei irgend einem Freimaurer-Lögeli unterzukommen, das ist viel effizienter als eine anstrengende Banklehre – falls Du wirklich „ganz oben“ ankommen möchtest. Damit sind Dir selbst als Quereinsteiger alle Türen und Tore geöffnet ;-).

  16. CEO’s von Grosskonzernen, inklusive Banken, verweisen oft auf den Aktienkurs ihrer Firma hin, wenn man fragt, welche Leistungen sie vollbracht haben. Nun, Ermotti kann da nichts, aber gar nichts vorweisen. Er hat auf der ganzen Linie versagt (nur Blessing mit seiner Coba performte noch katastrophaler) und sollte einfach in der Versenkung verschwinden, und nicht noch in den Olymp hinauf befördert werden. Oder spielt da das Peter-Prinzip? Anyway, in jedem Fall ist dieser Herr aus dem Tessin eine Fehlbesetzung als CEO und wäre es noch mehr als VRP. Dass er auf die erwähnte Seilschaft (Ringier – Köppel) baut, zeigt auch, wie die Schweiz immer noch tickt. Es ist alles sooooo offensichtlich. Aber Gottseidank ist man nicht gezwungen, Kunde von UBS oder von der Weltwoche oder von einem der Ringier-Blättlis zu sein.

  17. Schlussendlich entscheiden die Zahlen, sogar bei Herrn E. bei UBS mit seinen treuen und teuren PR-Gehilfen. Natürlich kann man einige Millionen rausholen, wenn man den Geringstverdienenden den Bonus drastisch kürzt oder sogar aufhebt, obwohl durch eine Bonusreduktion in den obersten Etagen der UBS Dutzende von Millionen SFr. eingespart werden könnten. Da ist diese schmalbrüstige Vermögenverwaltung in den USA mit ihren sehr grosszügig entlöhnten Chefs geradezu für eine solche Reduktion prädistiniert.
    Was aber schlimmer ist, der Marktanteil-Verlust weltweit der UBS in der Vermögenverwaltung und speziell in den USA, wo man leider nur Dutzendware grosszügig eingekauft hat.
    Dagegen wehrt man sich nicht gegen die Invasion von Black Rock, Vanguard Fonds und State Street in Europa und auch weltweit. Jeder Investor weiss, vor allem auch aus Länder mit willkürlicher Rechtsauslegung aus Asien und Lateinamerika, dass er heute in New York und London besser aufgehoben ist, als in der Schweiz, von der Kundschaft aus den Rechtsstaaten wollen wir gar nicht reden. Das schlimmste aber ist, dass die erwähnten Institutionen effizienter, professioneller und vorallem billiger verwaltet werden als die meisten Fonds hierzulande.
    Nun, die Geschäftsleitungen unserer Grossbanken, so wie sie in der Öffentlichkeit sich hervortun, sind mehr an ihren Machtspielen interessiert, als an Entwicklungen ihrer Strategien in einem erschwerten Umfeld. Die Börse antwortet darauf mit tiefen Aktienkursen.
    Ein Aktienkurs von 20 Sfr. oder sogar früher von 40 Sfr. wird wohl in den nächsten Jahren kaum erreicht werden. Dafür tun mit Kraft die obersten Herren auf unsere Politiker von der Mehrheit schimpfen, die sie vorher im übtragenen Sinn kastriert haben, ob da viel gutes daraus wird?

  18. Ich glaube kaum, dass die ausländischen Großaktionäre nach Koeppel’s Pfeife tanzen werden. Und die Bilanz ist jene Zeitschrift, welche Manager des Jahres oder Banker des Jahres mit viel Pomp publiziert, von denen einige alsdann als Blender oder Betrüger entlarvt werden. Sergio hat weiss Gottes keine tollen Leistungen erbracht. Die UBS kriecht vor allem der amerikanischen Konkurrenz meilenweit hinterher. Das Private Banking, das Prunkstück der UBS, dümpelt so vor sich hin. Der Aktienkurs ist fast 90% unter dem Höchstkurs. Also Sergio, nimm deine Millionen, welche du der UBS abgeluchst hast und lass endlich kompetentere zum Zug kommen.

  19. “Haessig schreibt. Das macht ihn zum Judas von Swiss Banking. Und wie bei Judas steckt beim Insideparadeplatzboss mehr als Unterhaltung dahinter. Er geht um die Diffamierung und boeswillige Angriffe.”
    Das Opfer heute ist Emotti, welcher um Welten faehiger und dazu noch um Welten besser aussehener und praesentierender UBS-Chef als der IP-Judas. Wen nimmt Judas als Naechsten auf die Hoerner? Ich bin gespannt.

    • Das UBS Dsaster hat käumlich etwas mit Insideparadeplatz zu tun! Die schlechte Performance der Bank und des Aktienkurses hat mit dem Unvermögen der Geschäftsleitung zu tun! Nach 8 Jahren Ermotti ist die UBS keinen Schritt weiter (vergleicht doch mal die US Banken, Black Rock etc. Aber auch die kleinen Schweizer Banken!). Der Bank fehlt es an Innovation, an klaren einfachen Zilsetzungen! Aber eben wenn nichts von der Führung kommt, wird weiter unten nichts umgesetzt. In der Bank herrscht eine Angstkultur und dies in allen Bereichen. Die Bank ist unter Ermotti und Weber zur Mittelmäßigkeit verdammt.

    • Welch bescheuerte Antwort Sie da deponieren Madame Ormond, Sie hätten besser Tee oder Kaffi getrunken als so einen Mist einzuschicken ! si tacuisses…

    • Marie-Jose zum Diktat!! Und bringen sie Kaffeee mit! Das Anschmachten von SE hört jetzt auf!!

    • @Marie-Jose Ormond:
      SE ist ein Blender, und Sie sind die typische Adressatin, bei der dieses billigste Blendertum auf Resonanz stösst. Macht nichts, Hauptsache die Hülle sieht gut aus und die Taschen sind gefüllt!

  20. Die Strategie der UBS ist schon richtig. Die Bank braucht ein Presseunternehmen das aus „bad news“ „good news“ macht und da ist ein ständig woghlgesonnener und UBS unkritischer Schütz wichtig, ebenso Blick und SoBli Journalisten die zwar von Banking und Finanzen wenig verstehen dafür aber zuverlässige Auftragsschreiber sind! Auch die Personalselektion ist in beiden Unternehmen ähnlich, UBS lässt unter anderem in Indien billig arbeiten, Ringier sucht Praktikannten die billig oder gratis arbeiten! Hannes Britschgi macht dann aus Nobodys „JournalistenInnen!“.

  21. Wieso nicht? Sergio E. ist wenigstens ein Schweizer und bringt nun wirklich alles mit. Weber hat bisher ja auch nur seine Gummihals Kollegen zum Teil mit fadenscheinigem Werdegang in den Schlüsselpositionen der Bank installiert. Und die braucht’s jetzt echt nicht wirklich.

  22. Endlich wird wieder ein Schweizer VR-Präsident einer Schweizer Grossbank!

    Was ist daran so falsch?

    Oder soll Herr Ermotti in den Bundesrat, wo er als Executivbeamter über wesentlich weniger Entscheidungskompetenzen verfügt und zudem viel weniger bewegen kann. Das Amt eines Bundesrates wird hierzulande massiv überschätzt.

    • War / ist UR nicht schweizer oder ist CS keine GB?
      Bis vor kurz war noch Tessin Norditalien oder sogar, geographisch, Afrika! Ist jetzt Tessin sogar “ Die Schweiz“ geworden?😭😭😨
      …VRP ist sclussendlich keine wichtig Position seien wir ehrlich…nur in der Schweiz kann man dann gut Parties und netzwerken, ergo viel verdienen…🤣🤣😁😉

  23. So tickt die Schweiz incorporated eben mit seinen gegenseitigen Abhängigkeiten.

    Wundern wir uns also nicht über all den Plunder im Gefälligkeits- und Konzernjournalismus ohne Relevanz und umso mehr Filz.

    Tragen wir also speziell Sorge zum unabhängigen Portal „Inside Paradeplatz“, wo beispielsweise gar auch Roger Köppel, SVP, sein Fett abbekommt.

  24. Tja, freut sicher mich, wenn ein Tessiner in die Schlagzeile ist: für einmal nicht negativ…
    Jetzt muss sich zeigen, ob auch an “ die Manschaft“ und den Aktienwert diese Machtkonzentration gefällt….bis jetzt war nicht zu spuren, aber we never know…Congratulazioni, così in alto e senza spinte…😂🤣😁

    • Genau dies ist Teil des Problems: Dinge solange drehen und verdrehen, bis oben ist was oben sein soll. Funktioniert bestens, wenn alle mitmachen und zusammenstehen, und eine gemeinsame Sache haben, gell? Aus Kritik wird Kompliment, aus Multi-Channel-Filz eine positive Schlagzeile, die den Kritiker zum Claqueur machen soll. Der Zweck heiligt die Mittel, oder wie war das beim principe von Machiavelli?

  25. Also, wenn man die Hilfe von Köppel braucht,
    der Schweizer König der Fake News und
    politischer Brandstifter No. 1, dann ist man
    aber schon eine arme S…

    • Ein abstossender Kommentar von Fritz. Wahrscheinlich ein linker Neider. Köppel hat nicht nur viel geleistet – er ist auch erfolgreich, intelligent und belesen. Dass ein Fritz diesem Unternehmer Köppel niemals das Wasser reichen kann ist offensichtlich. Und warum darf eigentlich Köppel nicht auch andere Unternehmer in der CH kennen? Ist das in linken Kreisen bereits verboten ? Das simple Feindbild von Fritz Z. zeigt jedenfalls seinen intellektueller Horizont !

    • @Merten: Köppel, erfolgreich? Wie haben sich die Auflagenzahlen entwickelt, seit er dran ist? Dann noch der Kummer mit Kummer. Ein Schuelbueb, der gerne provoziert.

    • Köppel ist echt ein Faker und sein blödes Grinsen kann nur die dümmsten Wähler ansprechen.

    • Den Kommentar von Fritz Z. finde ich geradezu nett formuliert. Jedenfalls um einiges anständiger als Köppels eigene Schreibe und seine (zum Glück raren) Auftritte im NR. Ein politischer Zeusli und Schnuderbueb von Herrlibergers Gnaden, der mit seiner grössenwahnsinnigen Ständeratskandidatur hochkant scheitern wird.

    • Merten: Die Weltwoche hat unter Köppel innert Jahren 20‘000 Exemplare weniger verkauft.

      Aktuell ist die Weltwoche mit 50’000 verkauften Ex. im Rang einer guten Zürcher Quartierzeitung. Und nein seine Angaben im Impressum sind die *gedruckten* Exemplare…

      NR Köppel von der Partei des Volches hat in Bern von allen Parlamentarier die meisten Absenzen.

      Wo ist da wer exakt erfolgreich 🤔

    • Bitte, Frau Merten, Roger Köppel mag vieles sein, aber er ist kein Unternehmer. Er ist ein Angestellter der Weltwoche Investoren, welche aus Feigheit im Anonymität bleiben.

    • naja Herr Merten: HK der WW gegen Ertrag (Inserate + Abos)
      ergeben einen ESR mit der Bitte um Begleichung via Herrliberger Poststelle.

    • @Merten
      seinen intellektuelleR Horizont? echt jetzt? Sie erwähnen etwas, dass sie nicht mal schreiben können.
      In welcher Baumschule haben sie den gesessen?

  26. Was für ein peinlicher Artikel. Nicht dieser, jener vom gestrigen Blick. LH: Schiess auf diese (Michel Ringier, und seine so called Journalisten). Bevorzugt ad hominem.

    Ich freue mich darauf.

    Drain the swamp.

  27. Wenn ich die Wahl hätte zwischen Ermotti und der gehypten (W…-)Figur Thiam, dann glasklar Ermotti. – Cisullo könnte allerdings zu einer Hypothek werden.

    • Beides Figuren und ein Witz – der eine fare belle figure und der andere fare belle parole…
      Leider kein Witz

  28. ich staune nur noch:
    seilschaften genügen,
    kompetenz ist egal.
    wir werden von loser’s
    geführt, in der politik
    und in der wirtschaft.
    selber schuld?

  29. Die beste Methode,
    um Informationen zu bekommen,
    ist die,
    selbst welche zu geben.

    Niccoló Machiavelli
    * 3. Mai 1469 † 21. Juni 1527