Jan Schoch zu Sex’n’Crime Bank im Ländle

Irre Szenen in Schummerlokal mit Präsident der Alpinum Bank – Drohende Anzeige, Erpressung? Schoch: „Bank räumt auf“.

Wenn dieser Titel zu vergeben wäre, der Empfänger wäre gewiss: Die Alpinum Bank ist die grosse Skandalbank des Fürstentums Liechtenstein. Diese Woche wurde der CEO geschasst, Jan Schoch, Ex-Leonteq, steigt im VR in die Hosen.

Soweit das Offizielle. Dahinter taucht ein Krimi erster Güte auf. Mit Sex, möglichem Crime, Fragen um Erpressung und einem schweigenden Mehrheitsaktionär aus Iran. Was will der mit dieser Bank?

Jan Schoch zeigt sich unberührt. Auf die Frage, was ihn zur Alpinum Bank in Vaduz treibe, hält er per Email fest:

„Mein persönlicher Eindruck: Die Bank räumt auf. Der Verwaltungsrat betreibt das mit Entschlossenheit. Eine Beteiligung steht derzeit nicht an.“

Vielleicht ist Schoch naiv. Vielleicht hört er sich zu wenig um. Jedenfalls setzt er sich mitten in ein Wespennest.

Hinter der abrupten Entlassung des CEOs von Anfang Woche stecken nämlich sich überschlagende Ereignisse von letzter Woche.

Am Donnerstag, also heute vor einer Woche, wurden die Mitarbeiter über Schoch als neuen Verwaltungsrat an einem Apero informiert. Es gab Flüssiges.

Wurde dort einem der entscheidenden Herren eine Substanz ins Glas geschüttet? Geht es um Ko-Tropfen?

Wilde Vermutung. Doch die folgenden Ereignisse führen zum Schluss, dass es bei der Alpinum und ihrer Führungsriege drunter und drüber geht.

Der Herr, dem möglicherweise etwas verabreicht wurde, ist kein anderer als der Präsident des VRs der Alpinum Bank. Dieser geniesst das Vertrauen des iranischen Hauptaktionärs.

Der Präsident der Alpinum zog nach dem Mitarbeiterevent mit drei oder vier Alpinum-Leuten eins weiter. In ein Lokal in Vaduz, wo man sich vergnügen kann.

Dort gings laut einem Insider offenbar zur Sache. Die Rede ist von unkontrollierten Aktionen im Bereich der Gürtellinie.

Eine Mitarbeiterin und der Präsident machten sich danach zusammen auf den Weg. Wohin? Zum Wohnsitz des Präsidenten, wo dessen Frau ist.

Auf der Fahrt crashten der Spitzenbanker und die Mitarbeiterin im Porsche des Manns in einen Pfosten.

Angeschlagen erreichten die beiden den Wohnsitz des Bankers. Dort kam es zu einer Kussaktion zum Abschied – vor den Augen der Ehefrau?

Das alles klingt crazy. Wäre es auch. Das tut kein normaler Mensch. Was also steckt dahinter?

Die Bank wollte sich auf Fragen nicht äussern. Laut der Quelle soll eine Mitarbeitern der Alpinum von ihren Kollegen aufgefordert worden sein, Anzeige gegen den Präsidenten einzureichen. Grund: ungebührliches Verhalten.

Warum sollen dies die Mitarbeiter wollen? Warum jemanden dazu anstacheln?

Bisher ist offenbar keine Anzeige erfolgt. Und der Präsident geniesst das Vertrauen des Mehrheitsaktionärs. Vielleicht keine Überraschung: Dessen Tochter ist die Frau des Alpinum-Präsidenten.

Nach dem wilden Donnerstag kam es rasch zur Entlassung des CEOs. Es sei „auf Basis gewisser Eigenmächtigkeiten und Abstimmungsdefizite mit dem Verwaltungsrat eine weitere, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Sinne der Bank und ihrer Eigentümer nicht möglich“.

Laut einer Alpinum-Auskunftsperson würde der geschasste CEO dies wohl nicht einfach so auf sich sitzen lassen. Die Geschichte gehe bestimmt bald weiter.

Was ist nun also Sache bei der Skandalbank Number One im Ländle? Hier muss man zurückblenden.

Es gab vor ein paar Jahren einen Kadermann, der im grossen Stil Kunden betrogen hatte. Statt den Mann anzuzeigen, kam es zu einer Vereinbarung zwischen Bank und Ex-Kader. Später schasste die Alpinum den alten CEO und holte einen neuen.

Die Polizei kam dem Deal auf die Spur und verfolgte den Kadermann. Die Frage hier lautet: Warum zeigte der alte CEO den Mann nicht einfach bei der Polizei an?

Hier denken Insider an eine mögliche Erpressung des Ex-CEOs. Dieser war Konsul für einen Auslandstaat und genoss grosses Renomée im Fürstentum.

Nun überlegt sich eine Quelle, ob der jetzt geschasste CEO Material in der Hand hat, um sich gegen seine Entlassung zu wehren.

Hauptaktionär am Rand: Sherkati, links (Bank Alpinum)

Das Kernproblem ist offenbar der Hauptaktionär. Er heisst Yousef Sherkati, macht Geschäfte mit reichen Iranern und Russen. Und das könnte den Amerikanern ein Dorn im Auge sein. Die sanktionieren den Iran.

Die Alpinum Bank wollte sich nicht äussern. Sie agiert als Korrespondenzbank für Iran-Geschäfte. Das macht sie angreifbar. Aber nicht nur sie: Laut einer Quelle könnten die Amerikaner den ganzen Finanzplatz Liechtenstein bestrafen, indem dieser vom US-Korrespondentennetz abgeschnitten würde.

Das führte vor 7 Jahren zum Untergang der Bank Wegelin. Ohne Zugang zum Dollar-Geschäft gibt es kein Banking – für niemanden.

Kommentare

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  1. ja liebe schweizer, so wie ihr euch den neid der deutschen verdient habt, haben wir wohl euren verdient. das ehrt uns. aber trotzdem: kehrt doch bitte vor eurer eigenen haustüre. oder habt ihr die letzte ubs busse schon vergessen? es gab und wird nie einen skandal geben, wo liechtenstein involviert ist und die schweiz nicht. wohl aber umgekehrt. also bitte… den ball flach halten!

  2. Sorry für die deutliche Sprache, aber soviel kann ich gar nicht essen, wie ich beim Betrachten des Gehabes der noblen Herrschaften im Vogt-Marxer-Batliner-Frick-Hasler-Ospelt-ich-bin-auch-mit-deinem-Cousin-verwandt-Ländle … könnte…!!!

    • lustig. so gehts mir, wenn ich ihren klischeeüberhäuften und subjektiven ohne jede fakten unterlegten kommentar lese…

  3. Ist das eigentlich jemals aufgeklärt worden, daß Leonteq eine eigene Aktienanleihe am Stichtag manipuliert hat, sodaß keine Zinszahlungen fällig wurden ?

  4. Foto : Dame im Schliess-Fach-Raum mit vier Rand-Figuren……

    Ich habe das Foto einem Psychologen (Physiognomie-Spezialist) ohne Text zugemailt.

    Seine Warnung: „Um Himmels Willen, Du hast doch hoffentlich nichts mit dieser Truppe zu tun?“

  5. K.O.-Tropfen? Gimme a break. Und deswegen wurde dann gleich der CEO gefeuert? Eine Story wie aus einem schlechten Film, passt aber in den heimlifeissen Zwergstaat. In der Causa Vincenz führen ja auch gewisse Spuren nach FL – genauer gesagt zur gar vornehmen Fürstenbank, wie man hört. Darum herrscht hier auch Grabesstille. Man ist peinlich berührt, aber den Fürsten gilt es nicht zu ärgern, sonst droht der am Ende wieder mit Wegzug nach Wien.

    • mich nerven zunehmend figuren, die keine ahnung haben aber die ganze welt daran teilhaben lassen. sie frau niggli sind so eine figur… wer im glashaus sitzt… sie wissen schon!

    • @schwitzerli: Willst du vielleicht noch was zum Balkan-Exposure der Alpinum sagen? Ihr bringt mich einfach zuverlässig zum Lachen, ihr vertrottelten Liechtensteiner. Danke!

    • @sandra. ach sandra… du tust mir leid. du bist einfach zu dumm für diese welt. ich glaube es nützt auch nichts, dir zu erklären, dass wenn einer besoffen einen unfall baut, das nichts mit dem finanzplatz zu tun hat. eben… einfach zu dämlich. machs gut.

  6. Liechtenstein:

    Regierungschef Hasler Adrian will mit seiner neuen Finanzplatzstrategie „Weiter so“ machen! Lächerlich. Formal, konzeptionell und inhaltlich völliger Schwachsinn. Nur Sachzwänge, Worthulsen, keine greifbaren Massnahmen, nichts Strategisches, total passiv, abgelutscht, … peinlich!

    Noch mehr Löschungen von juristischen Personen? Noch mehr Betrugsskandale durch Treuhänder? Noch mehr Sex and Crime in Banken, mit Darknet Kunden, Betrug, Geldwäsche, etc.?

    Es scheint, dass FMA in Vaduz bezüglich Alpinum Bank seit Jahren völlig versagt. Wie bei den Treuhändern. Sauberer Finanzplatz? Nur ein Schalk kann dies mit Ja beantworten.

    Und die Amerikaner drohen schon berechtigt mit dem Bannstrahl. FBI schaut aktuell genau nach Vaduz.

    Liechtenstein will die Zeichen der Zeit nicht erkennen, zu Status Quo orientiert und hat die falschen Personen in der Politik: Reformstau an allen Ecken und Enden, keine Vision, mutlos, nur Verwalten, kein Miteinander, kein Wir-Gefühl, kein Gestalten.

    Ein „Weiter so“ und der Wohlstand in FL ist definitiv Geschichte!

  7. VADUZ: Bank Alpinum wollte Veruntreuung verheimlichen
    Der Mitarbeiter der Bank Alpinum, welcher im Juni wegen Betrugs, Veruntreuung und Geldwäsche verhaftet wurde, hatte einen Vertrag mit der Bank, damit er «straffrei ausgeht».
    Dorothea Alber
    10.7.2017, 05:17 Uhr
    dalber@medienhaus.li

    Ein leitender Mitarbeiter der Bank Alpinum sitzt in Untersuchungshaft wegen Verdachts auf Betrug, Veruntreuung und Geldwäsche. Nach Recherchen von «Wirtschaft regional» gibt es zwischen der Bank Alpinum und dem verdächtigen Banker eine Vereinbarung, die ihn straffrei halten soll. Geschäftsführer Stephan Häberle bestätigt dies auf Anfrage: «In Übereinstimmung mit dem liechtensteinischen Strafgesetzbuch schloss die Bank mit dem fehlbaren Mitarbeiter einen Vertrag ab, in dem sich dieser zur vollständigen Rückzahlung des von ihm verschuldeten Schadens verpflichtet, wodurch er straffrei ausgeht.» Es handle sich dabei um eine interne Liechtensteiner Angelegenheit. Brancheninsider reden von fünf Millionen Franken Schaden. Laut Staatsanwaltschaft sind mehrere Kunden betroffen, trotzdem wollte die Bank dies offenbar ohne Anzeige regeln.

    Was wusste die Bank Alpinum?

    Das wirft eine Reihe von Fragen auf: Was wusste die Bank Alpinum? Wann wurde dieser Vertrag geschlossen? Wer hat ihn von Seiten der Geschäftsleitung unterzeichnet? Dazu kann Häberle, der die Bank erst seit Mai dieses Jahres leitet, keine Auskunft geben. Er sei darin nicht involviert gewesen. Jemand bei der Bank hat aber offenbar versucht, die mutmasslichen Verfehlungen des Verdächtigen unter Verschluss zu halten.

    Es war daher auch nicht die Bank, die den Stein bei den Behörden ins Rollen brachte: «Die Verhaftung des Mitarbeiters erfolgte nicht im Zusammenhang mit seinen Verfehlungen bei der Bank, sondern aufgrund anderer vermuteter Delikte», erklärte CEO Häberle schriftlich. Er wisse nicht, wann die Staatsanwaltschaft aktiv geworden sei. Brancheninsidern zufolge ist der Banker wegen Versicherungsbetrugs ins Visier der Ermittler geraten. Die Bank ist infolgedessen involviert worden. «Aufgrund unserer Kontrollsysteme haben wir betrügerische Verfehlungen eines Mitarbeiters aufgedeckt. Der betreffende Mitarbeiter ist umgehend fristlos entlassen worden. Kein Kunde kommt zu Schaden», erklärte Häberle.

    Staatsanwaltschaft sieht es anders

    Die Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage, dass der Geschädigte eine Vereinbarung abschliessen kann, ohne die Behörden zu informieren. Es handelt sich dabei um tätige Reue. Laut Staatsanwalt Robert Wallner liegt trotzdem kein Grund zur Strafaufhebung vor. «Die vom Beschuldigten mit seiner Arbeitgeberin abgeschlossene Vereinbarung zur Schadensgutmachung umfasst nicht den gesamten Schaden, sie ist hinsichtlich der Zahlungsfrist nicht konkret genug und sie hätte mit den einzelnen geschädigten Bankkunden abgeschlossen werden müssen», erklärt der Staatsanwalt weiter. Auch wenn die Bank zivilrechtlich für den Schaden aufkommen wird, ändere das laut Wallner nichts daran, dass die Bankkunden die unmittelbar Geschädigten waren. Ob jene davon überhaupt informiert wurden, ist nicht bekannt.

    Bei der Frage, ob die Bank gegen das Sorgfaltspflichtgesetz verstossen hat, verwies Staatsanwalt Robert Wallner an die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA). Diese wiederum wollte sich dazu nicht äussern. Die Aufsicht unterstrich lediglich, erst nach der Verhaftung des Beschuldigten von der Vereinbarung erfahren zu haben. «Im Übrigen verweisen wir auf die Strafanzeige der FMA und die laufenden Untersuchungen der Strafbehörden sowie der FMA», erklärte die Aufsicht.

    Dabei dürfte die FMA auf einige Ungereimtheiten stossen: Der ehemalige CEO der Bank, Urban Eberle, ist im April zum Vizepräsidenten des Verwaltungsrates gewählt worden. Doch die Wahl ist sistiert worden, wie ein ehemaliger Mitarbeiter erklärt. «Die Indi­zien zeigen, dass der ehemalige CEO Urban Eberle in den Fall involviert ist», schreibt «Wirtschaft regional».
    Quelle: St. Galler Tagblatt

    • Entschuldigung, aber die Vereinbarung mit dem Arbeitgeber, bei nachgewiesenem Betrug straffrei zu bleiben, wenn man den Schaden ausgleicht, wäre überall sonst in Europa juristisch nicht haltbar.
      Es besteht ja ein öffentliches Interesse an Aufklärung und Schuldfeststellung bei Straftaten viel geringerem Umfangs (hier geht es um 5 Mio CHF !).

      Ich erinnere nur an die Kassiererin bei Tengelmann in Berlin, die einen „gefundenen“ Pfandbon im Werte von EUR 1,25 in bar aus der eigenen Kasse eingelöst hat und der dann fristlos gekündigt wurde, mit anschließender Anzeige durch den Arbeitgeber.

      Sobald der Staatsanwalt Kenntnis von der Straftat erhält, muß er die Ermittlungen in Gang setzen, ganz egal, ob der Beschuldigte mit dem Geschädigten einen Stillhaltevertrag abgeschlossen hat oder nicht. Der ist für die Strafverfolgung irrelevant.

      Da müsste in Liechtenstein schon ein eigenes Gesetz dafür bestehen, daß bei einvernehmlicher Befriedigung der Ansprüche des Geschädigten der Fall automatisch für den Staat nicht mehr interessant ist. Wobei dann natürlich die Frage offenbleibt, ob Liechtenstein auch in anderen Fällen (Raiffeisen und VP) „Sonderlösungen“ beschliessen kann, die den gesetzlichen Rahmen anderer Länder oder sogar die des eigenen Landes regelmässig missachten.

  8. Typen wie Jan Schoch suhlen sich im Schmuddelkinder-Image, allerdings auf höchster Ebene, frei von jeglichen Reuegefühlen oder Gewissensbissen.
    Unter dem Motto: „Immer voll drauf !“.
    Rückschlüsse auf den ethischen Gesamtzustand des Schweizer/Liechtensteiner Bankwesens wären angebracht.
    Vor kurzem sah ich eine Karikatur im Nebelspalter, wie Banker in Nadelstreifen auf einer Bühne stehen, den Hosenladen weit geöffnet und auf die Masse der unwissenden Durchschnittsbevölkerung pieseln.
    Bildunterschrift: “ Regentropfen, die an dein Fenster klopfen.“
    Wollen wir mal hoffen, daß diese Darstellung etwas überspitzt geraten ist.

  9. FIAZ (oder wie das im Ländle auch immer heisst,
    Unfall verursacht,
    Wegbrausen,
    Mitarbeiterin.
    …schöne Liste was da auf den VRP zukommt. Natürlich gilt die Unschuldsvermutung.
    Wohl aber: wo ist die FMA?

  10. VADUZ: Betrugsfälle bei Bank Alpinum häufen sich
    Brancheninsider zeigen sich entrüstet, nachdem drei Verfahren wegen Betrugs gegen ehemalige Mitarbeiter der Bank bekannt wurden. Sie zwackten Millionen ab.
    20.10.2017, 05:19 Uhr

    Die letzten Monate waren für die Bank Alpinum keine einfachen. Drei ehemalige Mitarbeiter müssen sich vor Gericht verantworten – wegen Betrugs, Geldwäsche oder Veruntreuung. Die Reaktionen von Brancheninsidern bleiben nicht aus. Immerhin stehen insgesamt sechs Millionen Franken im Raum, die abgezwackt wurden. Eine Treuhänderin aus Vaduz, die aber nicht genannt werden will, spricht zum Beispiel von einem brisanten Skandal. Es laufe etwas falsch bei der Bank.
    Begonnen hat alles im Sommer dieses Jahres: Ein leitender Mitarbeiter der Bank Alpinum wurde wegen Verdachts auf Betrug, Veruntreuung und Geldwäsche im Juni verhaftet. Unbestätigten Informationen zufolge soll er fünf Millionen Franken veruntreut haben, um damit seinen luxuriösen Lebensstil zu finanzieren. Laut Staatsanwaltschaft sind mehrere Kunden betroffen.
    Vom Gold keine Spur
    Vor zwei Wochen musste sich ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter der Bank Alpinum vor Gericht verantworten. Er muss für drei Jahre hinter Gitter wegen Datenverarbeitungsmissbrauch. Er hatte offenbar ein E-Mail-Konto samt Passwort für einen Kunden kreiert, der im Urlaub war, und hat sich als diesen ausgegeben. In mehreren Tranchen hat er dann Zahlungen in Höhe von einer Million Franken getätigt. Mit dem Geld hat er Goldbarren, Goldmünzen und teure Uhren gekauft. Davon fehlt allerdings jede Spur. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
    Zudem läuft noch ein drittes Verfahren gegen eine ehemalige Mitarbeiterin der Bank Alpinum, die im Verdacht steht, gemeinsame Sache mit dem Verurteilten gemacht zu haben. Thema der Gerichtsverhandlung war, warum nicht bemerkt wurde, dass innerhalb kürzester Zeit Zahlungen von einer Million Franken erfolgten
    Ein Mantel des Schweigens
    Die Bank Alpinum möchte sich zu den laufenden Verfahren nicht äussern. Auch die Frage, ob die Bank ihre Sicherheitsmassnahmen erhöhen wird, blieb unbeantwortet.
    Der Bankenverband betrachtet den erneuten Vorfall als Einzelfall und sah ebenfalls von einem Statement ab. Auch die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) wollte sich auf Anfrage nicht dazu äussern. (da)

    Quelle: St. Galler Tagblatt

  11. 2019, 300 Jahre Liechtenstein:
    der Fürst lädt zum Staunen ein.
    Das Ländle und seine Skandale,
    östlich von dem Rhein – Kanale.

    Die Treuhänder fürchten schon,
    um ihren so grandiosen Lohn:
    ein US-Bann würde ja bedeuten,
    Ende Ausbeutung reicher Leuten?

    Liechtenstein steht zum Verkauf,
    denn es braucht tiefen Schnauf:
    Ausser Finanzen ist wenig da,
    Nur der Fürst reicht zum Schah.

    ORF

    • Was heisst da Spitzenbanker? Schwiegersohn vom Hauptaktionär. Keine Ausbildung für den Posten. FMA schläft….

    • Der Präsident des VRs ist der Schwiegersohn vom Hauptaktionär. Geschasst wurde aber der CEO S.H. (ex-CEO Valartis Group).
      Gemäss Geschäftsbericht 2017 ist Vater Y.S. und Tocher im VR. Aktueller Präsident ist der Schwiegersohn bzw. Gatte. Nebenbei ist das Ehepaar Partner in der gleichen Anwaltskanzlei. Ein weiterer Partner ist der ehemalige VR Präsident der Bank. The VR-Family!

      https://www.vaterland.li/liechtenstein/wirtschaft/ceo-stephan-haeberle-verlaesst-bank-alpinum;art173,373284

    • @swiss:
      Es fällt mir schwer zu glauben, das eine Person ohne akademischen Prof. Dr.-Titel, in einem VR-Mandat mehr Mist produziert, als ein hochstudierter HSG-Söhnchen (wie bei Raiff, Valartis, Saxo, Weggelin, Notenstein, CS, UBS…).
      Mal sehen, aber es muss nicht alles lusch sein, wo ein Iraner, oder dessen Schwiegersohn involviert sind.
      Übrigens gibt es nirgends so viele Damen mit Hochschulabschluss, wie im Iran, sollte das einen Orberflächen Westwelt Bürger interessieren.
      In Saudi, dürfen sie knapp Autofahren- aber letzteres Regime sind ja die guten Allianzpartner unfd Kopfabschneider, im Dienste der Globalisten.