Ex CS-Digitalchef: Spielt Superstar, schuldet Löhne

Marco Abele, Paradeplatz-Banker, startete Fintech-Hype – Büro zu, 15 Fristlose – Jetzt zieht er „Success“-Theater unbeirrt durch.

Marco Abele hätte die CS ins Digital-Zeitalter führen sollen. Als das scheiterte, wurde Abele Fintech-Unternehmer. Seine Firma Tend versprach Normalos Happenings à la Versailles.

Nun ist Abele tief gefallen. Seine teuren Büros zwischen Paradeplatz und Schanze in der Zürcher City sind verwaist, die 15 Leute weg. Er selbst reagiert weder auf SMS noch Handy-Anrufe.

Teure Lage, gähnende Leere: Tend-Büros (IP)

Fulminant gecrasht. Ende Januar versammelte Abele ein letztes Mal seine Crew. Die Finanzierung sei leider gescheitert, das Geld sei alle.

Die Betroffenen trauten ihren Ohren nicht. Sie hatten sichere Jobs bei Banken und Tech-Firmen aufgegeben, um bei Abele einzusteigen.

Nun sassen sie nicht nur auf dem Trockenen, sondern auch auf offenen Löhnen über mehrere Monate.

Auf den Schock folgte die Wut. Manch einer der Geprellten drohte Abele mit Betreibung. Der schickte für Gespräche mit den Angestellten seine Tochter vor; die ist gut 20.

The Show must go on: Abele, Singapur (Instagram)

Derweil jettet Abele nach Singapur. Von der dortigen Fintech-Messe veröffentlicht er Fotos, mit sich und seiner „Success“-Story.

„Das ist Zürichs Fyre-Debakel“, sagt ein Betroffener in Anspielung auf ein Luxus-Happening in der Karibik, hinter dem Lug und Trug standen – und das es zu einem Netflix-Erfolg brachte.

Wenigstens ein Film: Fyre-Schimäre (Netflix)

Abele tut, als ob ihn all das nichts angehen würde. Noch besser: Er lässt seine Investoren im Glauben, dass sein Tend stetig vorankomme – und das zu einem Zeitpunkt, als er seine gesamte Crew längst fristlos entlassen hat.

„Although our review of future international launch markets for TEND is taking longer than anticipated, the app release results I have just mentioned have enabled us to settle on a shortlist of 3 markets“, steht da.

„Similarly, we’ve just participated at the Asia 2020 Conference in Singapore and the reception we received was fantastic. Expect a final decision on the next market during 2Q19.“

Die Tend-Idee, dass man als „Kleiner“ Luxus wie die Grossen geniessen könne, mache Fortschritte, so der Eindruck, den Gründer und Ex-Banker Abele mit seinem „Investors’s Update“ per 31. März erweckt.

Es seien „some great assets in recent weeks“ wie „real estate in London, Paris and Madrid“ hinzugekommen“.

Wer also noch nicht dabei sei, der könne dies nun nachholen, so Abele. „Shares in the TEND app continue to be reserved plus we have completely sold out all shares in our first wine portfolio.“

Ende Januar 15 Mitarbeiter auf die Strasse geworfen, mehrere Monate Löhne nicht bezahlt, Betreibungen vor der Tür, die Büroräume an teuerster Zürcher Lage verwaist – und gleichzeitig das eigene Unternehmen anpreisen, als ob eitler Sonnenschein herrschen würde: Wie geht so etwas?

Abele, ein Meister im Ausblenden harter Realitäten? Oder geht es um mehr?

Kamera läuft, Märchenstunde beginnt: Abele (Youtube)

Schon zu Beginn seines Unternehmertums, als der CS-Spitzenmann sich auf eigene Faust versuchte, zeichneten sich rund um den Selbstdarsteller Schwierigkeiten ab.

So scheiterte er mit dem Versuch, auf die Initial Coin Offering-Welle aufzuspringen. Die Investoren wollten nichts wissen von seinem Tend.

Abele war schlicht zu spät an den Start gegangen. Die Euphorie rund um die Krypto-Währungen und die neue Form, Investoren mit „Coins“ fürs eigene Vorhaben zu gewinnen, waren bereits abgeklungen.

Abele, der vermeintliche Intim-Kenner von Digitalisierung und Fintech-Opportunitäten, stand mit abgesägten Hosen da. Statt in sich zu gehen, machte er einfach weiter, als ob nichts gewesen wäre. Schönes neues Zürich.

Kommentare

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  1. Am Telefon klingt das so:

    „Konsument und Markt nicht reif für unsere Innovation.“

    „Abwicklung läuft auf Hochtouren.“

    „Alle haben massig Lehrgeld bezahlt, da schliesse ich mich nicht aus.“

    „Neues Projekt bereits in der Pipeline.“

    „Wir schauen jetzt alle nach vorne, die Zeit bietet phantastische
    Neu-Einstiege.“

    „Deine Einlagenforderungen und Abrechnungen bitte an unser Insolvenzbüro, damit habe ich nichts mehr zu tun.“

    • Sounds like Abele: Der Markt ist schuld und es gibt phantastische Möglichkeiten…

  2. Man kann ja mal unternehmerisch scheitern, aber diese Verhalten geht gar nicht.

    Der Typ ist in der Schweiz erledigt.

  3. „… offenen Löhnen über mehrere Monate…“

    Wer von euch bei der CS würde denn nicht sofort reagieren, wenn am Ende des Monats der Lohn nicht da ist? Wie ist sowas überhaupt möglich?

  4. Weitere 200-300 CS MD’s werden während 2019 rausgeschmiessen. Ohne Kunden bist du bei den Banken halbtot.
    Mit Kunden werden dich HR, Compliance und Revisoren zum Friedhof begleiten.

  5. „Er lässt seine Investoren im Glauben, dass sein Tend stetig vorankomme – und das zu einem Zeitpunkt, als er seine gesamte Crew längst fristlos entlassen hat.“

    Ist so ein Verhalten nicht relevant für Behörden ?

  6. Viele hier wissen nicht, worüber sie reden … TEND ist ein großartiges Konzept und eine funktionierende App. Überprüfe es einfach. Aber der Markt will es nicht. Zürich mag keine echte Innovation. Die Schweiz will keine Innovationen im Finanzbereich. Beginnen Sie besser in Palo Alto oder Asien ….

  7. Eigentümergemeinschaften an Luxusgütern wird es nie geben.
    Der Ansatz, etwas eine Zeitlang vollständig zu nutzen, ohne daß man im Verlustfall dafür geradestehen kann, ist eigentlich schon zivilrechtlich nicht positiv darstellbar.
    Keine Versicherung wird diese Risiken absichern.
    Am Ende stehen endlose Auseinandersetzungen vor Gericht („bis zum Übergabetermin war der Motor des Porsche 956 noch in Ordnung“).
    Die Bezahlung per „coin“ soll dem ganzen einen positiven Anstrich geben und die Innovation nachweisen.
    Diese Innovation existiert nicht.
    Es ist vielmehr eine Illusion.
    Tatsächlich dient es nur dazu, jungen Menschen vorzugaukeln, sie könnten tatsächlich in das Leben eintauchen, daß Ihnen tagtäglich von den Medien vorgemacht wird, mit ihren beschränkten Mitteln.
    In der Realität werden diese Menschen für Löhne, die gerade mal die Lebenshaltungskosten abdecken, in sklavenartige Beschäftigungsverhältnisse ohne Perspektive gedrängt.
    Abartig, wenn Typen wie Abele die nicht unberechtigten Sehnsüchte dieser Generation für Pseudo-Geschäftsmodelle missbrauchen will.

  8. Das Einzige, was mich bei diesem Blender überrascht ist wieviele Leute auf ihn hereinfallen und wie schnell die 4 Millionen aus dem ICO verbrannt waren.

  9. …auch als Arbeitnehmer sollte man sich halt zuerst ein Bild über den zukünftigen Arbeitgeber machen.
    Das hat glücklicherweise Manch einen schon vor gewaltigem Schaden beschützt.

    Je rühriger ein Maulwerk ist, desto schneller müssen die Alarmglocken läuten und die berühmt berüchtigte Lampe auf rot!

    Bedauerlich, für die «doch» recht gute Truppe die auf das mega Märli von Marco Abele rein viel…..

  10. Verstehe nicht dass Abele die CS verlassen hat, solche Blender haben doch bei der Bank die besten Chancen, siehe UR und TT!

  11. Er ist nicht der Erste und wird auch nicht der Letzt sein, der eine fulminante Pleite hinlegt. Viele dieser Fintechs basieren auf ein paar hübschen und farbigen PowerPoint-Slides, mehr als heisse Luft ist aber nicht dahinter! Wie bei der Subprime-Krise will niemand genau hinschauen. Auch diese Blase platzt und das Jammern beginnt!

  12. Der hat von IT, Technologie und Digitalisierung keinen blassen Schimmer – erstaunlich und bezeichnend, dass man so eine Typ bei der CS als Digital-Officer anstellt.

  13. Zugegebenermassen kann man ihm vorwerfen, dass sein aktuelles Gebaren nicht der Situation angepasst ist.
    Dass man sich jedoch am Scheitern seines Unternehmens ergötzt, ist genau eines der Probleme unserer Mentalität und Mitgrund, dass wir im Tech Umfeld weit hinter die USA und Asien zurückgefallen sind. Ein Unternehmen gründen ist immer mit Risiko verbunden. Das wussten auch die 15 Mitarbeiter. Am möglichen upside hätten sie auch gerne partizipiert. Wer nur Upside sucht und nie das Risiko mittragen möchte, sollte in den oben beschriebenen, gut bezahlten Banken Jobs bleiben. Aktienkurs sinkt, Gewinne schrumpfen und die Löhne gehen nach oben.

    • Im Grundsatz haben sie recht. Was aber er angeboten hat ist keine Innovation und schon gar kein Geschäftsmodell. Was mit harter Währung nicht funktioniert soll mit cryptos auf einmal erfolgreich sein?
      Das war von Anfang an ein Blendwerk.

  14. Er war mutig und hat es versucht. Dafür erteile ich ihm grossen Respekt. Bei Startups gibt es nur zwei Optionen: Es funktioniert oder es funktioniert nicht. Die Tend Mitarbeiter und Investoren hätten mit einem solchen Verlauf rechnen müssen.

    • Ein echter Unternehmer kommuniziert Probleme direkt und schickt nicht seine Tochter vor, wenn es schwierig wird.
      Und er reist sicher nicht an eine Messe, nachdem er gescheitert ist.
      Sondern er schaut, dass er das Problem möglichst gut lösen kann.
      Und ja, man darf scheitern. Aber bitte mit Anstand.

  15. Ja wenn die „Topshots“ von ihrem eigenen Geld und nicht an das der Bank wo der Glaube herrscht die Geldquelle versiege nie, was auf die Beine stellen geht’s schnell bachab. Bei der Bank brauchts Jahre, weil da mal viel Geld vorhanden war.

  16. Scheitern gehört zu Startups wie das Armen zur Kirche.
    Bei seinem nächsten Ding wünsche ich ihm viel Erfolg.
    Dass er 15 Freiwillige fand die mit ihm in die Zukunft gehen wollten ist eine persönliche Leistung die man erst Mal nachmachen muss.
    Dass Tend scheitert kann ich gut verstehen. Auf der Webseite muss man nach Digitalisierung mit der Lupe suchen.
    Mit einem anderen Marketingkonzept hätte er vermutlich mehr Erfolg gehabt.

  17. typisch für Blender sind Standart-Textbausteine:
    – have enabled us to settle on a shortlist of 3 markets
    – the reception we received was fantastic
    – add some great assets in recent weeks

    Nichts Konkretes.
    Dazu lässt dies auf ungenügende Englischkenntnisse schliessen.
    – we’ll be back in touch with any significant updates
    ???

    Und: was haben Weine mit Fintech zu tun?

    • Was sind Standart-Bausteine ?? Eher ungenügende Deutschkenntnisse. Wenn schon, dann Standard.

  18. Tend ist ein Idee, deren Basis die Roaring 90ies sind: Schein, Show, Glamour – typisch Banker. Das ist für die meisten vorbei und die vermeintlichen Nachfolger (Krypto-Jungs) sind schon verbrannt.
    An den vielen Misserfolgen von ex-MD der Grossbanken sieht man, wieviele die kritische Urteilsfähigkeit bzgl eigener Skills und Möglichkeiten verloren haben. Nach ein paar Jahren Unternehmersein beobachtet man: die einen scheitern, haben aber so viel Geld gemacht, dass sie halt einfach Privatier bleiben und sich „nur beschäftigt geben“. Die anderen scheitern und haben kapituliert vor ihren Hypotheken und dem Life Style, und nehmen irgendwelche subalternen Positionen an und machen auf „neue Bescheidenheit“. Ganz wenige schaffen ein neues Business, aber ans ehemalige MD-Einkommen kommen sie nicht mehr ran.

    Welcome to the new reality!

  19. gott sei dank ein tag später sonst wär der artikel glatt als aprilschmerz durch gegangen.
    tand und glitter statt success and growth, hä?
    scheinbar nimmts der markt auf und reguliert gar nichts.
    rekrutiert diese gattung chef mitarbeiter?
    nur gut. Gläubige, oder?

  20. die typische Geschichte eines Blenders, Versagers und Bluffers. Nichts anderes. Bin gespannt wann und in welchem Land er stolpert

  21. Schon verrückt wie „ehemalige Kollegen“ hier anonym kommentieren. Das man sich überhaupt mit dem Leben Anderer so beschäftigt ist einfach nur traurig.

    • eher traurig ist Ihre Einstellung:
      Da ruiniert ein Bluffer die Jobs von Mitarbeitern (ok, ihr Fehler, dass diese auf en Blender reingefallen sind), schädigt Investoren und Vermieter, und Sie halten sich über Kommentare dazu auf…
      Mehr als eigenartige Welt-Sicht!

  22. Wieder einer der Blender – und viele fallen auf ihn rein.
    Dot-com lässt grüssen. Und es werden mehr folgen.
    Jeder selbst schuld, der für einen substanzlosen Blender vieles aufgibt oder gar noch in dessen Geschäft(sreisen) investiert.

    • genau, und wieder ein Jurist bei der CS der versagt UR, Cerutti, der COO des Handels im UH JML. An die Juristen in der CS, bleibt was ihr seit und arbeitet im Legal. Alles andere überfordert Euch. Sorry aber ihr könnt das nicht!!!

  23. Wahrscheinlich wird sich sicher bald eine Autorität für diese Firma interessieren.
    Hat die CS noch mehr solche „Spitzenmänner“ abzugeben?

    • Zahllose. Und neuerdings auch viele gehypte Frauen. O-Ton einer CS-Managing Directrice, die Abeles Job übernommen hat: „Ich habe keine Ahnung von Digitalisierung.“

      Yeah, jetzt kommt es sicher gut!

    • @CS Insider
      Naja, immerhin gibt Sie zu dass Sie von Digitalisierung keine Ahnung hat… zuviele Leute reden von Digi whatever und haben weissgott was fuer Titel aber auch nicht viel Ahnung

  24. Schuld an diesem Debakel sind hauptsächlich Berater, Banken und Anwälte wie #LakesidePartner, #cvvc, #Inacta, #furrerhugi, #bankfrick, #MME etc die den ICO Hype kräftig befeuert und Tend das Geld aus den Taschen gezogen haben. Klar sind 15 Mitarbeiter für dieses Startup viel zu viel und deswegen trägt er natürlich die Hauptschuld daran, aber ohne die Befeuerung der Berater, Bänker und Anwälte hätte er erst gar nicht zu seinem Höhenflug angesetzt!

    • @ Blase: Wer trägt jetzt die Schuld zum grössten Teil? Derjenige der hauptsächlich Schuld daran ist, oder derjenige der die Hauptschuld trägt.
      Sie scheinen zumindest zu wissen, wofür Berater engagiert werden: damit man anderen die Schuld hauptsächlich in die Schuhe schieben kann.

  25. Das Problem von diesen Apps, welche sich an Möchte-Gern-Rich-Kids richten, ist eben genau das: Diejenigen, die es sich leisten können brauchen die App nicht und diejenigen, die sie gerne benutzen würden, haben die Kohle dann eben doch nicht dazu.

    Zudem wird hier einem eine Welt präsentiert, welche mit dem Alltag des grössten Teils der Bevölkerung genau soviel zu tun hat: nichts.

    Aber das kennen wir ja schon vom CS und UBS Marketing insgesamt.

  26. Abele kenne ich von seiner Zeit bei Digital Private Banking, der grandios gescheiterten Digitalinitiative der CS.

    Der gute Marco hat an zahllosen Townhalls die baldige Ablösung des CS Hosts versprochen. Immer war das eine Übung von wenigen Monaten aus seinem Mund.

    Ich dachte dann nur so: „Entweder ist UBS unglaublich unfähig, dass sowas bei denen 10 Jahre gedauert hat und Abele gleichzeitig ein Genie. Oder er ist einfach unglaublich dumm und hat keine Ahnung.“

    Ich für mich habe diese Frage lösen können…

  27. Kaum versuchen sich die MDs mal auf dem freien Markt und ausserhalb der geschützten (wenn auch unprofitable) Werkstatt einer Grossbank, bleibt jeder Erfolg aus. Ganz typisch.
    Darum sollte man per sofort die Löhne der MDs um 50 Prozent und jene der GL um 75 Prozent bei UBS und CS senken. Jede Wette: Kein Einziger würde gehen!

    • Ein Mal mehr zeigt sich wie weit Theorie und Realität auseinander liegen. 90%, so meine Einschätzung, dieser „Möchtegern-Kracks“ haben als Patrons keine Chance auf dem Markt – Sie leben allesamt in einer Fantasiewelt von Gier und glauben Götter zu sein! Sie alle beraten ihre Kunden so dass die eigenen Taschen möglichst prall gefüllt werden… und wenn es mal eng wird, oder der Ruf leidet, wird nach einem Schuldigen bei den Untergebenen gesucht oder man zieht schnell weiter zum nächsten Grosskonzern. Und dann verwundert man sich wieso die erfolgreichen Patrons so sind wie sie sind – weil sie wissen wie hart die Realität ist, mit Herzblut bei der Sache sind und weil sie die Prioritäten bei der eigenen Firma setzen vor den persönlichen Finanzen!!!

      Wie ging schon wieder ein bekannter Spruch:
      „Wer nichts wird, wird Wirt. Wer gar nichts wird, wird Gast und fällt dem Wirt zur Last. Und wem beides nicht gelungen, der macht in Versicherungen oder geht in die GL einer Grossbank.“

    • … Wir wissen es alle. Aber es ändert sich nichts. Weil diese md’s alle auch wissen. Sie machen einen Pakt… You cover me, I cover you.
      Das Swiss Banking wird in die Geschichte eingehen, wie Blackberry, nokia, kodak, swissair…. Grüezi tower, ich bitte um crashkurs….

  28. TEND war zum Scheitern verurteilt!

    Das Geschäftsmodel war ein Witz, niht nachhaltig und einfache Dinge – wie zB der Exit bei Investments – war ungeklärt.

    Dazu kam noch die absolute Arroganz, mit der Abele sich selbst feierte.

    Einzig tun mir die Angestellten leid, die nun mit ihren Familien darunter leiden müssen.

    Das ICO noch im letzten Frühjahr durchzuführen, war amateurhaft, doch alle Warnungen wurden abgewehrt.

    Holt bitte einen meiner Kommentare von anfangs letztem Jahr heraus – dieser Abgang kam mit Ansage!

    • @Aber…sehr gut beobachtet, die nächste Krise wird die Branche halbieren. Das Geld fliesst bereits seit geraumer Zeit in Richtung USA und der Finanzplatz wird künftig immer mehr an Bedeutung verlieren. Es ist eine traurige Entwicklung mit zahlreichen Geschädigten. Das schwindende Steuersubstrat lässt grüssen.