Ueli Maurer-Darling macht Finma zum Schosshündli

Daniela Stoffel, neue Staatssekretärin, war mit Maurer bei Trump – Sie und ihr Boyfriend steuern den Finanzminister nach Belieben.

Gestern war Ueli Maurers grosser Tag. Empfang bei Donald Trump. Nach 40 Minuten Kurztalk Eintrag Maurers in Trumps Gästebuch: 13 Wörter, 3 Fehler.

„Präsident Switzerland“ Mister Maurer blamiert sich und sein schönes Land. Für einmal konnte ihm sein Darling nicht helfen.

„Withe House“, „Togethe“, „Präsident“: Aber schöne Handschrift (EFD-Twitter)

Diese heisst Daniela Stoffel, seit kurzem Finanz-Staatssekretärin. Auch sie sass mit ihrem Chef Maurer im Weissen Haus beim Grossen Donald. Was sie dort genau verloren hatte, war dem Tages-Anzeiger heute früh nicht klar.

Äh, was macht sie schon wieder? (Tages-Anzeiger)

Die Antwort ist einfach. Der Ueli reist fast nie mehr ohne die Daniela. Und beide nehmen praktisch immer ihren Peter mit.

Peter Minder, Ex-Fünfkämpfer, dann TV-Star, nun seit Jahren des SVP-Spitzenmanns Sprachrohr. Kommunikationschef Minder rückt Bundesrat Mauer ins rechte Licht. Oder auch in ein wenig günstiges, so wie gestern nach der Trump-Sause im CNN-Interview.

Kan ju Ingliisch? (Youtube, CNN)

Daneben hat er eine Liebe. Sie heisst Daniela Stoffel. Und so kam eins zum anderen. Sprecher Minder hat das Ohr von Minister Maurer, der holt Liebling Stoffel.

Stoffel in Action (Blockchainfs)

Dreierbande vom Feinsten. Courant normal in Bern.

Doch was die Bundeshauptstadt in Atem hält, ist, dass sich hier eine enge Seilschaft gebildet hat, die viel Aufbauarbeit und Knowhow der letzten Jahre zerschlägt.

Und nun offenbar kurz davorsteht, die Finma, also die wichtige Bankenaufsicht, zu bändigen und an die kurze Leine zu nehmen.

Auf Druck von Maurer hat der Bundesrat kürzlich entschieden, die Kompetenzen der Finma zu beschneiden. Statt hart durchzugreifen soll die Finma zum Schosshündchen des Finanzplatzes werden.

Maurer will das so. Stoffel führt den Plan aus. Und Freund Minder wird dann das Ergebnis hell und leuchtend twittern.

Dabei ist es eine Tragödie im Schatten der Berner Lauben.

Was auf dem Spiel steht, zeigt sich eindrücklich im SIF. Das Kürzel steht für Staatssekretariat für internationale Finanzfragen und wurde 2010 im Zuge der US-Steuerangriffe zur Abwehr geschaffen.

Im SIF landeten einige der gescheitesten Finanzköpfe Berns. Alexander Karrer, der im Fall UBS, die das Bankgeheimnis auf dem Gewissen hat, lautstark gewarnt hatte, gehört dazu. Ebenso René Weber, ein langjähriger Finanz-Spitzenbeamter mit viel Wissen und weltweiten Beziehungen.

Nun sind die alten, weisen Finanz-Männer bei Ueli Maurer in Ungnade gefallen. Sie müssen machtlos zusehen, wie Maurers neuer Stern, die wie eine Rakete hochgeschossene Daniela Stoffel, sie kaltstellt.

Die zwei Schlachtrösser der Berner Finanzhierarchie, Karrer und Weber, beide mit jahrzehntelanger Erfahrung und hohem Ansehen bei den Entscheidungsträgern in der Beamtenhierarchie:

Abgesägt, abgesetzt, abgetaucht.

Karrer hat schon aufgegeben. Vor wenigen Wochen hat der Top-Beamte, der in der Szene mit Abstand bekannteste Finanz-Diplomat, den die Schweiz je hatte, seinen Abschied im SIF auf Ende 2019 bekanntgegeben.

Karrer lässt sich vorzeitig pensionieren. Er streckt die Waffen, ist zermürbt, mag nicht mehr kämpfen und sich auflehnen gegen die Machtspiele der neuen Chefin Stoffel.

Der zweite starke Mann, René Weber, darf nichts mehr sagen. Er hat einen Aufpasser zur Seite bekommen: einen eigenen Mitarbeiter, der auf Befehl der grossen Stoffel den einst mächtigen Weber stillhalten muss.

Kein Ton nach aussen, keine Interviews, keine Statements. Schweigen.

So läuft das. Stoffel befiehlt, die Seniors können abdampfen. Als starke Nummer 2 könnte Stoffel die SVP-Frau Alexandra Baumann des gleichnamigen SVP-Politikers aus dem Thurgau auf den Schild heben.

Stoffel hatte Baumann bereits diesen Frühling im SIF installiert. Nun rechnen Insider damit, dass Baumann bald noch mehr Macht und Aufgaben von Stoffel zugesprochen erhält.

Ein Sprecher des Finanzdepartments bestätigte den vorzeitigen Abgang von Spitzen-Funktionär Alexander Karrer.

„Um eine lückenlose Nachfolge sicherzustellen, ist die Ausschreibung der Stelle für die Abteilungsleitung Finanzsysteme & Finanzmärkte (Nachfolge A. Karrer) per Ende April lanciert worden.“

Zum Vorgehen und den Machtspielen rund um die neue Finanz-Befehlshaberin Stoffel hielt sich der Sprecher bedeckt. „Persönliche Entscheide von Mitarbeitenden kommentieren wir nicht.“

Sicher ist: Talk of the Town sind Maurer, Minder und Stoffel. Die Dreierbande, die die Trutzburg Bankenaufsicht schleift, das Finanz-Staatssekretariat zerlegt und sich mit Show-Einlagen im West Wing schmückt: New Bern, Old Ueli.

Kommentare

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  1. Sehr geehrte Frau Niggli
    @Leser

    Spielt es eine Rolle? Wir sprechen hier über einem Bundespräsidenten und Finanzminister der offenbar nicht weiss, dass Steuern dem Staat, Sozialabgaben aber den Versicherten gehören und dass man deshalb die zusätzlichen Sozialabgaben nicht mit den fehlenden Steuereinnahmen verrechnen können. Ausgerechnet ein SVP-Bundesrat hat den finanziellen Erfolg seiner Steuervorlage von einer massiven Zunahme der Einwanderung abhängig gemacht. Der mediale Auftritt und die mangelnden Sprachkenntnissen machen mir keine Sorgen. Nein. Sogen bereitet mir die Tatsache, dass gerade Maurers Rechnung zeigt, dass sich die Schweiz im Standortwettbewerb zu Tode siegt und den eigenen Wohlstand gefährdet. Das ist das Resultat einer rechtsnationalen und von Partikularinteressen durchtränkten Gesinnung und Politik die mittelfristig die indigene Bevölkerung teuer zu stehen kommen wird. Die Reallöhne sind um 0,4% gesunken trotz Hochkonjunktur!

  2. Sehr geehrter Herr Hässig

    Der „Züri-OST“ (ZH Oberland)entnehme ich folgende Meldung zur Begleitung von Ueli Maurer nach Washington:

    „Begleitet wird Maurer von der obersten Handelsdiplomatin, Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch.“

    Dagegen schreiben Sie, dass Ueli Maurer von Daniela Stoffel begleitet wurde. Und benützen diese Aussage einmal mehr, um Frau Stoffel zu diskreditieren.

    Haben Sie denn die Hinweise Ihrer „Informanten“ auch verifiziert?

    • @Leser: Lesen scheint ja eine Wahnsinnskompetenz von Ihnen zu sein. Im Artikel von Lukas Hässig steht deutsch und deutlich, dass die Information aus dem Tages-Anzeiger stammt, mit Link auf den Onlineartikel und untermauert mit einem Bildausschnitt aus der Tagesausgabe vom 17.5.2019. Dieselbe Information findet sich übrigens auch in der NZZ:

      Maurer wurde von den Staatssekretärinnen Gabrielle Ineichen-Fleisch (Seco, Handelsfragen) und Daniela Stoffel (EFD, internationale Finanzfragen) sowie vom Schweizer Botschafter in den USA, Martin Dahinden, an das Treffen begleitet.
      (NZZ Online, 16.5.2019)

      Wohl alles fake news für Sie. Dann lesen Sie doch einfach weiterhin Ihr Käseblatt.

    • Danke, Frau Niggli, für die unverkennbare Belehrung.

      Die NZZ ist da ja offenbar die vertrauenswürdigere Quelle. Übrigens gibt es beim EDA auch noch einen unaufgeregten Bericht und auch dort ist nichts erwähnt.

      Und wenn es so war wie sie sagen, dann war die Delegation ja goldrichtig zusammengestellt. Denn ein offizieller Besuch in die USA ohne mit den «second linern» die CH-Position i.S. Banken/Finanzaufsicht/internationales Finanzthemen kurz anzusprechen wäre unprofessionell.

      Allerdings ist die «Berichterstattung» von IP so rübergekommen als ob Herr Maurer nur mit Frau Stoffel (die im Artikel von Herrn Hässig als „Darling“ bezeichnet wird) hingereist wäre. Dem ist ja gemäss Ihren Recherchen, Frau Niggli, offenbar nicht so.

      Somit ist die Sache aus meiner Sicht geklärt.

      mfG
      Leser (ohne grauen Star!)

  3. Die wirkliche Tiefe des desolaten Zustandes der CH-Politik und CH-PolitikerInnen übersteigt fast alle gedanklichen Grenzen, die wir uns vorstellen können. Das fällt nachweisbar einem immer grösser werdenden Teil unserer Gesellschaft zunehmend schwer, was auf wachsende Regression im Bildungswesen und auch auf zunehmende Beinflussung ihrer Realitätswahrnehmung hindeutet, gepaart mit einem ebenfalls profunden historischen Nichtwissen. Es sieht nicht gut aus für Land und indigene Bevölkerung.

  4. Das sagt einiges ueber die schweizer Politik aus.

    Vermutlich waren alle verfuegbaren UebersetzerInnen ueber 45 und, da die Bundesraete so versessen auf die
    Digitalisierung sind, konnten diese nicht gefunden werden, weil digital aussortiert. Dann passiert es eben… Und es ist doch gut, dass man sieht und hoert wieviel von der steten Selbstbeweihraeucherung wirklich dran ist.

  5. Hätte es eine freie Kopf Wahl gegeben, Ueli Maurer wäre nie Bundesrat geworden. Hätte das Parlament nicht den Zweitbesten gewählt, wäre die SVP aus der Regierung ausgetreten. Damit wäre das Konkordanz System zu Ende gewesen. Nach dem Besten scheint nun endgültig auch der Zweitbeste nicht befähigt zu sein, Bundesrat zu sein. Was keine Zürcherin, keinen Zürcher überraschen kann. Immerhin hat er in Zürich, Stadt und Kanton, jede Kopf Wahl verloren.

  6. Ich bin so Glücklich ,dass ich nicht der einzige bin der unsere Regierung für einen m…… Verein hält der nicht die besten Fähigkeiten besitzt.

  7. Die grösste Niete ist der Pressesprecher, der Herr Minder! In solch wichtigen Momenten lässt man sich doch die Fragen vorher schriftlich geben, dann ist genügend Zeit, um sich eine valable Antwort zu überlegen. Der Ueli liess sich von einer schnell sprechenden Reporterin überrennen. Dumm gelaufen, versaut von einen angeblichen Medienprofi.

    • Dieses Interview gab Ueli der Präsident nicht der NZZ oder dem Hinwiler Boten, bei denen man vorher einen Fragenkatalog hätte verlangen können, sondern CNN.

      Nein, nein, die SVP hat schon recht: die Eliten versagen völlig. Echte Patrioten finden, dass unser Land viel Besseres verdient hätte und vor allem braucht. Stattdessen haben wir Tricklibrüeder mit beschränkten Fähigkeiten, welche – genau wie Strache des in Österreich wollte – Köpfe gegen Lakaien austauschen.

      Am besten war Folgendes: Auf die Frage nach seiner Botschaft an Trump sagte unser Ueli: „That was not concrete. That’s nothing for the publicity.“ Die Amerikaner verstanden: „Das war nicht konkret. Das ist nichts für die Werbung.“ Häh???

  8. Dieses Interview ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Es zeigt, dass offenbar die SVP ein Englischproblem hat. Schon Martullo Blocher glänzt mit EnglischDinglisch…Dass noch Live eine schweizerdeutsche Stimme reinmischt und BR Maurer mit no comment antwortet, ist für unsere Nation oberpeinlich.Die Connection mit Stoffel und Ihrem Twitter Gatten zeigt auch eine „serielle Ansammlung von Inkompetenz“. Dass sie altbewährte Finanzleute hinausmobben, wie peinlich. Es ist gut, dass uns IP auf dem laufenden hält.

  9. Dies war in der Tat gestern leider eine schlechte Vorstellung von Ueli Maurer auf CNN – bei weltweiter Verbreitung…. Aus meiner Sicht waren nicht die englische Sprachkenntnisse das Hauptproblem, sondern die Tatsache, dass ihm die korrekten Antworten aus dem Off zugeflüstert wurden. Jeder der Schweizerdeutsch versteht, konnte dies hören. Es zeugte nicht von Dossierfestigkeit unseres Bundespräsidenten. Dazu kommen noch die Schreibfehler im offiziellen Gästebuch des Weissen Hauses. Schade, dass dies so in die Hose ging…. War wohl eine Stufe zu anspruchsvoll für Ueli Maurer. KKS als ausgebildete Dolmetscherin hätte den Job wohl souverän über die Bühne gebracht.

  10. Die FINMA wird in die geschchtli Buchlein als „Der Diener zweier Herren“ eingehen….vielleicht noch mehr! Ihre Mandat wird weder geübt noch durchgesetzt: Goldoni sei Schuld….

    • Die Finma beschäftigt rund 500 Leute. Journalisten müssten doch endlich recherchieren, was diese 500 Leute tagein-tagaus machen. Wem genau die Finma unterstellt ist, dem Bundesrat, dem EFD, der CS oder der UBS. Bis jetzt weiss man nur, dass sie ein zahnloser Papiertiger ist, teilfinanziert durch die Grossbanken.

  11. Man darf annehmen, dass sich Trump bei Maurer dafür bedankt hat, dass die “Schweizer“ Banken so viele “US-Subprime-Papiere“ abgekauft haben, und anschliessend auch noch so grosszügige Milliarden an Bussgeldern an die US-Gängster bezahlt haben.
    Wahrscheinlich dürfte er den Ueli noch gefragt haben, ob die SNB ihre Bilanz, nicht noch ein bisschen mehr verlängern könnte, um weitere “US-Papierchen zu kaufen.
    In den letzten Sekunden des Gespräches dürfte es wohl noch ums nächste “Abzockergeschäft“ gegangen sein : Die Neuen Kampfjets.
    Wahrscheinlich studieren die “Amigängster“ schon jetzt am nächsten Plan herum, wie man die Schweizer Politik, und ihre Steuerzahler nochmals ausnehmen kann.

    Natürlich nicht zu vergessen, der “Prestigeauftritt“ für Eidgenossen Ueli, er durfte wenigstens lächelnd vor dem weissen Haus, neben “GREAT-DONALD“ seine Milchzähnchen der internationalen Presse präsentieren.

    Danke Herr Bundespräsident, dass ist grosse Schweizer Politik !
    …Made in USA! ….für Eidgenossen,..die Rechnung folgt später.

  12. Der Donald fühlte sich wohl geschmeichelt von Uelis Dichtungen, da er selber auch nicht besser orthographiert in seinen Twitters .. für einmal geniale Aussenpolitik made in Bern !

  13. Typisches Duckmäusertum der CH-Politiker. Warum sprechen sie nicht einfach in ihrer Muttersprache? Für alle anderen ist dies selbstverständlich, nur die Schweizerlis machen sich zur Schnecke und meinen, sie müssten die Sprache ihres Partners verstehen und sprechen. Dafür gibts Dolmetscher.

  14. Uff! Der Ueli S-toffelt mit M-inderem English nach Waschingten, um dort beim grossen Zampano zur Befehlsausgabe anzutreten!
    Und halt eben:
    Wie jede/r seine 15 Min. Welt-Aufmerksamkeit einziehen kann, darf er sich offenbar auch mit 30 Min. Peinlichkeiten bekleckern. Nur sollte es nicht gerade bei der Repräsentation von Switzerländ sein!

  15. Hier werden nun also die FINMA-Guys über den Klee gelobt, um ein wenig SVP-Bashing zu betreiben. Was trifft hier nun eher zu: „Wendehals“ oder „der Zweck heiligt die Mittel“?

  16. Together Ahead? Warum schreibt UM in das Gästebuch den Corporate Slogan der RUAG? Hat er den Departementswechsel verpasst?

  17. Wenn der grösste Dummkopf der Dumpfbacken-Nation ruft – dann hat Chueli-Ueli bzw. Ueli der Dummkopf nichts Gescheiteres zu tun, als auf Kosten der Zwangssteuerzahler schnell ins Dumpfbacken-Land zu jetten um nach dem Chinesen auch noch Trumpel i. d.. A…. zu kriechen!

    • Wenn man schon keine Ahnung vom wirtschaftlichen und politischen Geschäft hat, wäre es angebracht die Klappe zu halten und nicht solchen primitiven Blödsinn zu schreiben.

    • Und dann der Chueli-Ueli gar nicht versteht wie ihm geschieht. Sorry I kann nicht verstehen.

    • Hätten die Dumpfbacken zusammen mit den Brits und Russen den
      „böhmischen“ Gefreiten Adolf nicht gebodigt, gäbe es heute die
      selbständige Schweiz gar nicht. Diese wäre der Südgau des
      Dritten Reiches.

    • Keine drei Worte mit dem Einen noch dem Anderen geredet und schon ist Guguseli klar, dass das Dummköpfe sind.
      Wer mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, der zeigt mit mindestens 3 Fingern auf sich selbst. Probiers mal. Und noch einer: wenn ein Dummkopf einem anderen Dummkopf austeilt, heisst das noch lange nicht das es stimmt – Guguseli 🙂

  18. Wahrscheinlich jeder in der CH hätte eine bessere Konversation auf Englisch mit Trump hingekriegt – mit dem Unterschied – Maurer repräsentiert unser Land als Bundesrat!! Vielleicht inskünftig mal ein Satz Englisch bei den Bundesrat Hearings einbauen. Es könnte ja sein, dass der Bundesrat während seiner Amtszeit mal mit dieser Sprache in Kontakt kommt.
    Dies und der Eintrag im Gästebuch sind so peinlich für die Schweiz! Ich schäme mich so….

  19. Lasst doch einmal unseren Bundespräsidenten in Ruhe. Ich habe ihn am letzten Dienstag in Warschau mit dem polnischen Präsidenten Duda erlebt und die Rede (auf Englisch) war sehr gut. Selbst aus dem Stehgreif wegen einer etwas wackligen Brücke im Saal hat Hr. Maurer auf Englisch super (und ohne Vorlage) reagiert. Ich würde gerne Donald Trump sehen wenn er Deutsch schreibt oder sogar spricht!!

  20. Super recherchiert, lieber LH, die Vorstellung von Ueli the Präsident, kann an Peinlichkeit nicht überboten werden. Vielleicht sollten Maurer und die ganzen SVP Tiefflieger wie Martullo („you sleeper…you“) mal einen Englischkurs belegen. Sie beschmutzen mit Ihrer fehlenden Globalbildung und Ihren englischen Lückenkenntnissen die Reputation unseres Landes, welche international sehr gut ist. Dass Maurer die besten Finanzleute kaltstellt und durch eine weitere geistige Tieffliegerin der SVP in Figura von Stoffel und Ihrem Twitter Gatten sich beraten lässt: wie peinlich. Die fünfte Kolonne der SVP schlägt zu. Es gibt jetzt neben dem legendären Film von Martullo Blocher (Führungskultur EMS Chemie) auch das Kurzinterview auf CNN mit our Präsident Ueli, wo er auf die Fragen der CNN Frau nur leer schluckt und sich auf Schweizerdeutsch einflüstern lässt, um dann am Schluss zu kommentieren….“No comment“). Schlimm ist, dass Ueli the Präsident sich mit derartig profilgeilen Beratern und Beraterinnen umgeben muss. Gut, dass Sie s aufdecken…bleiben Sie dran…und der Spruch von Ruag ist noch das Hinwiler Krönli drauf…

    • Wurden Sie beim Schweizer Vorzeigekonzern Ems Chemie wegen ungenügender Leistung gefeuert?

  21. Da stellt sich eigentlich nur eine Frage: Wo ist das Parlament, das solches duldet. Wahrscheinlich hecheln die Parlamentarier/innen lieber der heiligen Greta hinterher. Das gibt mehr Publizität, zeigt aber gleichzeitig, dass sie unfähig sind, Politik für das Land zu machen. Ja vieles stinkt in diesem Land und wie heisst es so schön , der Fisch……

  22. Das arrogante Machtgehabe im Bundesrat ist nich mehr zu ertragen, denn die ganze Truppe ist unfähig „unser“ Lande zu dessen Wohl zu führen. Was Maurer anbelangt, reiht sich dessen dummes Gerede nahtlos an seine Zerschlagung der Schweizerarmee. Will heissen: Wer einen Ueli Maurer hat, braucht keine GSoA mehr!

    Wenn wundert es dabei, dass der unbescholtene Schweizer nun auch noch entwaffnet werden soll. Die haben schiss vor einem bewaffneten Aufstand. Wir hatten die letzten gut 700 Jahre kein Problem mit Waffen, denn die hat man einfach Zuhause und fühlt sich wohl dabei. Erst der unsägliche Bundesrat Koller hat seinerzeit angefangen künstlich eines herbei zu geifern.

  23. Das Drama ist, dass eine solche Konstellation bereits einmal in den Abgrund geführt hat: damals, als Hansruedi Merz von Liesel Meierhans und Tanja Kocher, beide mit keinerlei Erfahrung in Finanzwesen und Finanzdiplomatie und ohne internationales Gespür und Netzwerk, ferngesteuert wurde, was zu massivsten Fehleinschätzungen und letztlich zur Totalkapitulation in 2008-9 in Sachen USA führte. Ein weiteres Desaster bei der UBS-Rettung blieb uns dann wegen eines „Zufalls“ erspart.

  24. Es ward der Yogibär 1, der lud Yogibär 2 ein und schnurstracks mit Bundesrat-Jet oder mind. First Class flog Yogibär 2 über den Teich. 40 Minuten gegenseitiger Lobhudelei, da flog Yogibär 2 frohgelaunt wieder zurück. Natürlich nicht, ohne vorher noch seine ausgezeichneten Englischkenntnisse im Gästebuch zu präsentieren.
    Herr Maurer hat sicher, wie die meisten der obersten Kader, ein Studium mit „Summa cum laude“ abgeschlossen. Dazu noch mind. ein halbes Dutzend weiterer Papierli. Die sehen alle ganz schön aus, so gerahmt, an der Wand. Aber wenn’s darauf ankommt, haben mich noch die wenigsten überzeugt. Es wäre mal an der Zeit, dass wir uns wieder auf unsere Schweizer Werte konzentrieren und die belohnen, die ab der Lehre, täglich in unteren Rängen mit Disziplin, Fleiss und Engagement für eine Firma arbeiten. Diese mögen vielleicht kein Studium absolviert haben, aber so blamabel in Englisch auf internationalem Parkett habe ich noch keinen erlebt. Oder war Herr Maurer womöglich mehr Groupie als Bundesrat der vor lauter Freude zum Kinde wurde…. ich weiss es nicht… aber wundern tut mich gar nichts mehr.

    • Nicht jeder hat das Zeug für das Amt des Bundesrates oder Bundespräsidenten. Man könnte über acht Millionen Schweizer Bürger etwas negatives finden oder schreiben. Wenn wir Schweizer nur immer rot und negative sehen, werden wir bald eine Volksdepression erleben. Machen wir es besser, stehen als Bürger zusammen und packen gemeinsam für die Zukunft an. Das Leben ist zu kurz um nur immer negativ zu sein.

  25. Tatsächlich ist die Konstellation Maurer/Stoffel/Minder kritisch zu hinterfragen. Noch viel mehr ist aber eine Reform der FINMA dringender denn je. Dieser aufgeblähte und ineffiziente Moloch ist nicht nur einer Demokratie unwürdig (de facto Legislative, Exekutive und Judikative vereint), sondern beschäftigt sich hauptsächlich (und meistens erst im Nachhinein) mit für die meisten Banken unnötigen oder zumindest übertriebenen Regulatorien und Lapalien. Präventive Wirkung – wie z.B. die Verhinderung von all den publik gewordenen Skandalen und Gesetzesverstössen diverser Institute (v.a. den Grossbanken inkl. Raiffeisen sowie international tätigen Banken) – hat deren bisherige Aktivität offensichtlich nur eine geringe. Somit gehört dieses Amt entschlackt und fokussiert. Die Politik ist seit Langem gefordert – im welcher Personenkonstellation Massnahmen umgesetzt werden, ist dabei eigentlich egal.

  26. Wachsweich hat sich UM ja bereits gegenüber China und Polen gezeigt.
    Wachsweich lässt er sich von seinen Beratern formen.

    Ev. wäre es günstiger ein Päckchen FIMO als BP zu haben.

  27. Nun es ist schon lange bekannt, dass die SVP weder schreiben noch lesen kann, die SP kann nicht rechnen, die CVP ist katholischer als der Papst, die FDP sind die Edelsklaven der Wirtschaft und die Grünen wollen, dass wir in Höhlen leben und keine Tiere töten und kein Feuer machen (wegen des Feinstaubs). Wir sind selber schuld, wenn wir solche Pfeifen wählen.
    Ueli M. hat ja immer gesagt, dass die Schweiz die beste Armee hat, von Rechtschreibung und Englisch hat er nichts gesagt.
    Die Finma war schon immer ein zahnloser Papiertiger, der die grossen Banken schützt, die kleinen Fintechs „stranguliert“ und die Betrüger und Abzocker gewähren lässt (z. B. Aktienvermittler, die sich Private Equity nennen).
    Auch das „Gemauschel“ in Bern ist nichts Neues: sogar um Töffli zu fahren muss man eine Prüfung bestehen, aber Politiker, Beamter und Verwaltungsrat kann jeder auch ohne Kompetenz und Qualifikation werden.

    • Von welcher Partei waren die Bundesräte Ritschard und Stich als Finanzminister Mitglied? Warum hat die Stadt Zürich wegen ihrer langjährigen SP Herrschaft nicht Konkurs angemeldet? Trotz stärkstem sozialen Wohungsbau in der Schweiz gehts es der Stadt Zürich besser als der Stadt Genf.
      Ein Beispiel aus dem Ausland. Das rote Wien hat die preiswertesten Sozialwohnungen in Europa und Wien ist an der Spitze aller Weltstädte, wo die höchste Lebensqualität sich befindet (laut Geschäftsleute-Bibel Mercer und dem sehr kapitalistischen Magazin Economist).

  28. Und immer mit dabei, der IT-Guru der Nation, Ruedi Noser, kennt keine Grenzen, ob Blockchain, Patienten-Dossier,…er erblödet sich ohne Rücksicht auf Verluste. Hauptsache dabei…nur noch peinlich.

    • Der Ruedi will halt eben mal den Job vom Ueli. Resp er will ums Verr… in den Bundesrat. Hat er schon mal versucht, grausam abgesackt, aber der kommt wieder. Und wenn er zur SVP wechseln muss.
      Das Lebensziel von Ruedi überall n der D-Prominenz ist klar ein Sitz im Bundesrat – dann könnte noch mehr gschummelt und gebogen werden.
      Viele unserer Politiker sind für die Ämter, in welche sie gewählt werden, zu limitiert. Das Peters Prinzip in der Politik: Immer eine Stufe zielen als man leisten kann. Diese Demokratur der Lustigen und Verfilzten ist nur noch peinlich.

  29. Bei allem Respekt gegenüber BR Maurer, aber gleich 3 Fehler in einem Gästebuch geht nun absolut ganz und gar nicht!
    Herr BR Maurer ziehen Sie die Konsequenzen und treten Sie ab, habe fertig!

    • Reminder:
      Der Text ist in English.

      Ueli Maurer hätte auch Deutsch schreiben dürfen, hat sich jedoch angepasst – typisch Schweizer eben.

      Maurer ist nicht als Englisch-Lehrer in die USA gereist.

    • Umgekehrt ist es statt peinlich dann sympathisch, wenn Staatsoberhäupter bei Besuchen in der Schweiz schon gar nicht erst versuchen, sich in einer unserer Landessprachen auszudrücken.

  30. Läck ist dieser Präsident Switzerländ peinlich, CNN Interview zum Fremdschämen. Eine Schande für die Schweiz. Es sollte eine Peinlichkeitsprüfung für Bundesräte eingeführt werden.

    • Nach JSA nun Hanf-Ueli…Schweizer Repräsentanten können so schlecht Englisch, es ist unfassbar. Ich meinte zu wissen das Parmelin, immerhin Wirtschaftsminister, gar keins spricht. Dies müsste in einem internationalen Kontext eine Muss-Kriterium sein. In der realen Wirtschaft ist es allemal so, dass Du ohne English keine Kaffeemaschine mehr bedienen darfst. Deshalb sag ich: English now! Hanf-Ueli und Parmelin ab zu Inlingua

    • Ich interpretiere Ihren Beitrag so, dass wir Schweizer uns noch kleiner geben sollten, als wir sind, dass der internationale Goldstandard in Schlauheit, Sprache, Stil und Kommunikation in Washington definiert werde. Sind Sie denn noch bei Sinnen? Anders als Sie, leidet Bundespräsident Maurer nicht an Minderwertigkeitskomplexen. Starke Persönlichkeiten treten meist auch natürlich auf. Nur die kleinkarierten Binnenbürger, die Kraft ein paar Auslandsreisen, glauben, Sie wüssten, wie es in der grossen, weiten Welt zu-und hergeht, sind peinlich darauf bedacht, gut zu scheinen, statt gut zu wirken. Maurer wirkt für die Schweiz gut. Es sind ganz bestimmt nicht ein paar überbezahlte, bildungsarme Nadelstreifenträger von Bhf.-Strasse und Mythenquai, denen ein Urteil darüber zusteht, wie sich der Vertreter des einzigen direktdemokratischen Landes der Welt angesichts Mächtiger zu geben hat. Wenn Sie das wollen, wandern Sie nach Brüssel, Berlin oder Wien aus!

  31. Die Finma etwas aufzuwischen ist sicher kein Fehler. Der Besen sollte bei Branson beginnen. Die Finma hat sich im Detaildickicht verlaufen anstatt sich um die wirklichen Risiken und Probleme des Finanzplatzes zu kümmern (siehe CS, Raiffeisen, UBS, JB). Sie gängelt lieber auf der Stufe von lächerlichen Regulatorien, welche weder Kunden, Banken noch der Volkswirtschaft irgendeinen Nutzen bringen. Punkt.

  32. „Kommunikationschef Minder rückt Bundesrat Mauer ins rechte Licht.“

    Ja, wie auch im gestrigen CNN Interview peinlichst berührt und mit ungläubigem Kopfschütteln zur Kenntnis genommen werden durfte.