Kahlschlag bei Blackrock

Von einst 15 Cracks bei den iShares-Fonds sind fast alle weg – Gender-Wahnsinn unter neuer Schweiz-Chefin Staub-Bisang.

Blackrock ist mehr, als der Name sagt. Das US-Finanzunternehmen ist ein Gigant. Mit 6’000 Milliarden hält die Firma doppelt so viele Kundenvermögen wie die UBS.

Seit einiger Zeit ist Blackrock jedoch in der Krise, die Aktie crashte. Nun machen Massenabgänge bei der Schweizer Blackrock die Runde. Finews hat darüber bereits berichtet.

Der Aderlass beim hiesigen Ableger ist ebenso gross, wie die ganze Firma bedeutungsvoll ist. Offenbar geht bei Blackrock nichts im kleinen Stil.

Von den bisherigen 15 Leuten im Bereich der iShares – das ist die Erfolgs-Palette von Anlagefonds der Blackrock – ist praktisch keiner mehr an Bord.

Sechs Leute mit Erfahrung und gutem Ruf haben dem Finanzunternehmen unter Führung des bekannten Larry Fink in den letzten Wochen und Monaten den Rücken gekehrt.

Sie reagierten damit auf den Abgang von Christian Gast, dem Mann, der Blackrock und ihre iShares-Produktelinie zuvor in jahrelanger Arbeit zum Erfolg gebracht hatte.

Auf Gast folgte ein Manager namens Ed Gordon. Der kam von aussen, von der UBS, wo seine weitere Karriere möglicherweise nicht klar gewesen war.

Sicher ist: Gordon, der nun die iShares-Erfolgsgeschichte in der Schweiz weiterschreiben muss, stammt nicht aus dem Geschäft. Er ist ein Private Banker, kein Fondmanager oder Produkteverkäufer.

Unter ihm sind nur ganz wenige der alten Mannschaft geblieben. Und dies vor allem Frauen mit teilweise wenig überzeugendem Trackrecord.

Schlimmer noch: Das Verhältnis von Front-Verkäufern und Backoffice-Administratoren hat sich verschlechtert. Fielen unter dem alten Chef Gast auf total 15 Sales-Leute 11 an der Front, so sind von den momentan 8 Teammitgliedern 4 im Backoffice.

Eine Sprecherin meinte, dass die Wechsel der Kaderleute zu Konkurrenten zeigen würden, dass bei Blackrock gute Leute arbeiteten. Ebenso würden Top-Spezialisten bei Blackrock anheuern.

Der derzeitige Bestand sei nur vorübergehend. Der Plan sei, in den nächsten Wochen und Monaten wieder auf 14 Leute zu kommen. Bereits jüngst habe man jemanden von aussen verpflichtet.

Die personellen Turbulenzen werfen ein Schlaglicht auf den neuen Boss. Es ist eine Frau: Mirjam Staub-Bisang, Partnerin des einst bekannten Gründers der Bank am Bellevue, Martin Bisang.

Versierte Finanzchefin oder Poster-Girl? Staub-Bisang (Punktmagazin.ch)

Staub-Bisang übernahm die Leitung von Blackrock Schweiz letzten November. Nun sprechen Kritiker von Gender-Wahn unter der neuen Chefin. Unter ihr würden vor allem „schlecht qualifizierte Frauen“ Karriere machen, meint eine Auskunftsperson.

Die Blackrock-Spitzenfrau sei letztes Jahr nur darum zu ihrer neuen Stelle gekommen, weil ganz oben in der Blackrock-Hierarchie laut und deutlich der Ruf nach einer Frau als CEO Schweiz ergangen sei.

Staub-Bisang schrieb für das Punkt-Magazin eine regelmässige Kolumne. In einem Beitrag zur Frauenförderung führte sie vor einiger Zeit aus, warum Frauen es weniger einfach hätten, an die Spitze zu gelangen.

„Neulich diskutierte ich mit zwei gestandenen Schweizer Wirtschaftskapitänen die ‚brennende‘ Frauenfrage: Warum schaffen es so wenige Frauen aus eigener Kraft in Führungspositionen? ‚Die Frauen sind stutenbissig und mobben sich gegenseitig, statt sich zu unterstützen‘, war das Verdikt der Herren. ‚Sie sind nicht loyal‘, war meine Antwort.“

Das habe den Kollegen die Sprache verschlagen, fuhr Staub-Bisang in ihrem Essay für das Finanzmagazin fort. „Entsetzt schauten sie mich an. ‚Nicht blind loyal, meine ich. Deshalb eignen sie sich nicht für Seilschaften, die in männerdominierten Industrien den Weg in die Führungsetage ebnen.‘ Schweigen.“

Kommentare

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  1. Männer sind eher rational und Frauen eher Emotional (die Ausnahme bestätigt die Regel). In einer Führungsposition braucht man einen rationalen „Macher Typ“ und keine Borderline Zicke, weil letzteres in einer Mobbing-Intrige-Katastrophe endet.

    All die Frauenförderer sollten doch eine eigene Firma gründen oder eine bestehende Firma kaufen und dann nur noch Frauen als CEO einstellen, anstatt Quoten zu fordern. Wenn sie mit dieser Personalpolitik erfolgreich sind, dann werden viele dem Beispiel folgen und wenn sie scheitern, dann haben sie ihr eigenes Geld in den Sand gesetzt.

  2. Schon schlimm, wenn gierige Quotenhühner sich schon gegenseitig, mobben, die Federn ausreissen, bis sie plut gerupft dastehen, und gar nicht erkennen, dass sie sich letztlich nur um Falschgeld streiten, das durch ein Kreditschneeball-Finanzsystem und unendlicher Bankbilanzverlängerungen entstanden ist.
    Was Unwissenheit, Schul.- und Medien-Gehirnwäsche, und Unfähigkeit alles bewirken kann. ??
    Wenn Egoismus und Gier zum Geschäftsmodell werden passt das ja sehr gut zu
    Rothschild und Blackrock.
    Vielleicht sollten sich Quotenhühner mal in der Realwirtschaft bewerben.

  3. 2 Infos zu Ed Gordon:
    – er stand bei der UBS definitiv mit dem Rücken zur Wand.
    – er hat gewisse Ladies auch schon bei der UBS stark gefördert, als Beobachter war dies teilweise absurd und nicht nachvollziehbar.
    Trotzdem möchte ich über Ihn als Manager nichts schlechtes sagen. Vielleicht hätte ich in seiner Position Vieles gleich gemacht 😉

  4. seit wann muss man für den Vetrieb von ETS`s irgendeine Ahnung von der Materie haben? Der oder die können genauso gut vorher Waschmaschinen oder Thermowischer verkauft haben, das ist absolut nichts anderes. Wenn sich das Blackrock leisten kann, why not.

  5. Blackrock: Da hockt doch dieser nachgewiesenermassen tricksende ehemalige SNB-Chef ganz oben und zu Hause hilft ihm die reichste Franzosen-Frau beim Geschäftlimachen.

    • Meinen Sie: Margarita Louis-Dreyfuss? Sie lebt in Zollikon (und Davos), offenbar als Zarin an der Golfküste.

  6. Nachdem „Dave“ Blumer und Galeristinnen-Gatte Philipp Hildebrand (stimmt, der hatte ja auch mal noch einen Job) bei der Bude untergekommen sind ist relativ absehbar, welchen Geistes Kind diese Firma ist und wie wichtig ihr die Schweiz ist…

  7. Stinkt ja fürchterlich nach überschüssig und sinnlos gelagertem ü50-Testosteron hier im Kommentatorenraum. Geht mal duschen.

    • @schwarzer rock, was für ein comment, sie sollten vielleicht mehr farbe tragen, schwarz macht fahl und depressiv.. oder in ihrem fall, negativ geladen

  8. Staub-Bisang hat nichts mit Management-Qualität zu tun. Sie ist eine Quotenfrau bei Blackrock und jetzt schadet sie als diese dem Unternehmen. Bravo. Schönes Beispiel, was Quotenfrauen ohne Qualifikation anrichten.

  9. Die Asiaten krümmen sich den Bauch vor lachen. In Westeuropa verpassen wir, vor lauter Gender- und Diversitywahnsinn auf Gedeih und Verderben, den Anschluss total und schaffen uns selber ab.
    Aber so ist das wohl, wenn man auf der Maslow-Pyramide zuoberst ist und nicht mehr weiter weiss.

    • die asiaten krümmen sich schon lange vor lachen… und profitieren von unserem langsamen niedergang, für sie gilt es nur abzuwarten.. wir sind wie die fliege im netz.. strampel…strampel.. die spinne weiss das es kein entrinnen mehr gibt.

  10. Zitat „warum Frauen es weniger einfach hätten, an die Spitze zu gelangen.“

    Nun, man vergleiche einmal die Studienrichtungen in denen Frauen überwiegen mit dem Werdegang der Firmenlenker. Und schon ist die Frage beantwortet. Aber natürlich nicht im Sinne der Kampfemanzen.

    • Ahahah…schauen wir die Qualifikationen von CEOs und dann merken wir, was sie sagen ein Witz ist….Wie wenn qualifikationen und Erfolg als Spitzen – Manager etwas zu tun hätten: zero Korrelation, Sir. Schauen wir die Erfolgreichste weltweit, oder gibt eine Studium die Prädestiniert zu führen wäre? Nein, sicher nicht…es gibt doch Menschen Qualität wie Intelligenz (nicht immer notwendig…) aber sicher Schlau zu sein, Political correct und Menschenfreundlich (nicht immer wahr eigentlich…) der rest ist „frutta mista di mare“….und irrelevant!
      In Ausland dann zählen auch Mut, Transparenz, Charisma und Weitsichtigkeit immer mehr eine Rolle aber vor allem „die besten der beste“ wollen immer ein Kriterium erfüllt haben: „Integrität!“: Aufgrund dieses Merkmal und auch die Äusserlichkeiten (immer wichtig…) qualifiziert sich, soviel wir kennen, die Frau Bisang-Staub vollständig für diesen Job!

    • @ Der Satiriker
      Der Name ist wohl Programm bei Ihnen: Ihr Beitrag ist wirklich Satire!! Ich nehme an, das ist gewollt…

  11. kein mann hat es je ganz aus eigener kraft, seilschaften und loyalität (in welche etage auch immer) geschafft. und wenn man sich ansieht wie viele berater den herren zur seite stehen um sie bei ihrer verantwortungsvollen aufgabe zu unterstützen, etablierte entscheidungen zu treffen .. da verstehe ich die aufregung nicht. methoden haben kein geschlecht.

    schön ist doch nur kein kaputtes system zu unterstützen sondern statt dessen ganz neu ein integres aufzubauen – im wissen darum dass menschen menschlich handeln werden

  12. Der Schweizer Blackrock Ableger ist ja für die globale Tätigkeit des Unternehmens komplett irrelevant. Da bietet es sich an, hier die Quotenfrau zu platzieren. Wo wenig Einfluss möglich ist, kann wenig Schaden angerichtet werden. Leider sind auch die guten Unternehmen – wie Blackrock – gezwungen, diesen Tanz mitzutanzen. Zahlreiche (nördliche) Pensionsfonds würden ihnen sonst die Gelder verweigern.

  13. Hehe, Frau Staub-Bisang, Sie haben sicher recht, profitieren aber selbst von sehr viel Förderung. 😏

    • Wie konnte so jemand Chefin von Blackrock CH werden? Was macht die den lieben langen Tag?

  14. Vor lauter Frauen – Power, sieht Staub-Bisang den Puck nicht mehr.

    Der totale Feminismus – Aufhol-Wahn zeigt beispielhaft, wie selbst Premium-Firmen wie Blackrock den Anschluss verpassen. Frauen ohne das nötige Rüstzeug und fehlender Praxis-Erfahrung, tut man keinen Gefallen, wenn diese in „geschützten Werkstätten“ erst das Schwimmen lernen müssen.

    Viva Hallenbad!

  15. Offenbar bin ich, gemäss dem verlinkten Artikel, eine Frau, oder ein Zwitter. Und nicht der einzige in meinem Bekanntenkreis.

    🤷‍♂️

    • Zumindest Blackrock reicht es. Übrigens: Ich fordere als Quotenmann mein VR-Präsidenten-Ämtli und zwar subito!

  16. Ishares in der Schweiz ist derart winzig im Vergleich zur weltweiten Grösse von Blackrock, dass durch diese Abgänge in der Schweiz keiner hinguckt.

  17. Es scheint, dass imm mehr unfähige Manager hohe Positionen bekleiden. Von Sozialkompetenz und Motivationslehre keine Ahnung. Der Finanzplatz zeigt immer mehr negative Begleiterscheinungen und die Politiker und Steuerämter vergraulen sogar noch ausländische Kunden. Sie helfen sogar ausländischen Steuerämtern, sachgerechte Eingaben in der CH zu machen und ausländische Kunden blosszustellen. Es fehlen überall intelligente Charakterköpfe mit Weitsicht und aufrechtem Gang. Unsere linken Staatsumbauer freut das natürlich ungemein !

    • Gäll lieber die IV Bezüger als Verbrecher hinstellen. Betrug ist Betrug. Ob auf der Einnahmenseite oder der Ausgabenseite. Aber das ist einigen rechten Bösmenschen schon immer sch… Egal gewesen. Wie Ihnen auch. Auch das Bankgeheimnis für Schweizer ist nichts anderes als ein staatliches Absegnen eines Verbrechens: Betrug. Aber eben, den rechten Bösmenschen ist alles zuwider was mit Ehrlichkeit, Moral, Ethik, Empathie zu tun hat. Herzloses, unmoralisches Pack. Schön ist am ganzen nur, das auch Ihresgleichen im kommenden Klimawandel untergehen werdet. Das beruhigt mich als linker Gutmensch enorm. Darum: Ihre Meinung zum Thema Gerechtigkeit interessiert nur Leute Ihres Schlages: Mafiabosse, Bankmänätschär, Abzocker. Kurz: der Abschaum des Kapitalismus. Schöner Abend noch.

    • @ Linker Gutmensch

      Aber klar: all die Linken sind Gutmenschen und all die Rechten sind Bösmenschen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Glück und Erfolg mit Ihrer einfältigen Lebenseinstellung. Lustig, dass diese Wertungen immer nur von den Linken kommen… go figure!

  18. Kein Problem, gurlte Sales werden immer gesucht, sogar 3 Countryhead stellen sind momentan in Zurich offen