Ölriese Tamoil in Genf: Dresscode aus Mittelalter

Tankstellenfirma erzieht Schweizer Mitarbeiter – Lange Ärmel, klassische Schuhe – Bestrafung: Umziehen zuhause, Lohnausfall.

Tamoil ist ein Öl- und Benzinriese aus dem nordafrikanischen Libyen. Das Unternehmen gehört dem libyschen Staatsfonds und betreibt in mehreren Ländern Europas ein grosses Tankstellennetz.

Auch in der Schweiz. Das hiesige Headquarter ist in Genf, von wo aus die Tamoil-Mitarbeiter das Tankstellengeschäft in der Eidgenossenschaft unter dem Brand Tamoil erledigen.

Flower? Power? (Tamoil)

Ein Youtube-Video zeigt unter anderem eine Gruppe von kaum der Schule entsprungenen Männern und Frauen in einem lässigen Cabrio. Botschaft: On The Road ist das Leben cool – dank Tamoil.

We Are Young, We Are Free – solang die Kamera läuft.

Anders geht es im Innern von Tamoil Schweiz zu und her. Da gelten an vorgestern erinnernde Kleider-Vorschriften, die kaum zur modernen Schweiz passen.

Das zeigt ein Blick in ein internes Reglement von Tamoil Schweiz. Dieses regelt Personalfragen wie Krankheits-Abwesenheiten und unbezahlte Ferien.

Courant normal. Speziell wird die Sache dann aber unter „Dress Code“. An dieser Stelle tritt Unverständnis für hiesige Werte zutage.

„Professionalität des Mitarbeiters und jene der Firma“: Kleidercode (IP)

Wiederholt betont das Unternehmen die „culture d’entreprise“. Alle Mitarbeiter müssten sich „bewusst“ darüber sein, dass „leur tenue vestimentaire est un reflet de leur professionnalisme et de celui de l’entreprise Tamoil“.

Kleider als Ausdruck nicht nur der eigenen Professionalität, sondern auch jener der Firma; gemeint ist deren Herkunft.

Nichts gegen sauberes Auftreten. Im Gegenteil. Bei Tamoil geht es aber um mehr. Um die Wahrung der Kultur – jener von Libyen.

Was das Unternehmen nämlich konkret befiehlt, zeigt sich auf der nächsten Seite des „Règlement interne“ in der „Version Octobre 2017“. Da steht dann in ungeschminkter Klarheit, wie sich die Leute zu kleiden haben.

Mit konkreten Vorschriften, die man bei Unternehmen in der Schweiz und in Europa in dieser Deutlichkeit wohl nirgends findet.

Vor allem die Frauen müssen sich vorkommen wie in einem Leben in längst vergangenen Zeiten. Ihnen wird Folgendes vorgeschrieben:

„Veste ou blazer et pantalon long classique, jupe ou robe classique; Chemise ou blouse à manches longues; Chaussure classiques“.

Arme bedeckt, Beine wenn möglich auch, Schuhe am liebsten flach.

Für Mann und Frau gibts bei Tamoil zusätzlich ein in fetter Schrift mit einem „NB“ (Nota bene) versehenes Absolutverbot: „le port du jeans et les baskets est strictement interdit“.

Sneakers und Jeans nie, nie, nie. Wir sind ja hier nicht in Amerika.

Effektiv.

Was aber wirklich erstaunt, ist der letzte Passus des Personalreglements der Tamoil. Dieser führt unmissverständlich aus, was blüht beim „non-respect des dispositions du paragraphe ci-dessus“, also der „obigen Anordnungen“.

Sprich: Was einem blüht, wenn man gegen die detaillierten Kleidervorgaben verstösst. Dann wird jeder „systematisch“ zu sich nach Hause geschickt „pour changer ses vêtements en conséquence“.

Hopp, geh dich umziehen.

Die Strafmassnahme soll offensichtlich schmerzen.

„Le salaire de cet employé peut, à la discrétion de Tamoil être réduit pour le temps pendant lequel l’employé est absent de son poste de travail en raison de la décision de Tamoil de le renvoyer chez lui.“

„Der Lohn kann nach Tamoils Belieben gekürzt werden“: Ups (IP)

Freier Entscheid der Tamoil, wie viel dem Mitarbeiter für die benötigte Umzieh-Zeit vom Lohn abgezogen wird.

Das heisst dann beispielsweise: Eine Stunde zurück zum Kleider wechseln, eine Stunde für die Fahrt wieder ins Büro – ergibt bald einmal ein Minus von einem Viertel des Tageslohns.

Alternative: Bis acht Uhr abends im Tamoil-Hause die fehlenden Stunden abarbeiten.

Und das alles wegen einer Bluse mit kurzen Ärmeln oder ein paar Zentimetern Absätzen; nicht zu reden von New Balance-Turnschuhen oder einer Levis 501.

Die Pressestelle des Tamoil-Mutterhause Oilinvest hat auf Fragen per Email sowie auf einen Anruf in Holland in deren Europa-Zentrale bis jetzt nicht reagiert.

Kommentare

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  1. Holt Gaddafi zurück oder besser grabt ihn wieder aus, der hatte nicht so verrückte Ideen. Guter Rate an die Belegschaft: alle kündigen per sofort und ab morgen steht der Laden still. Libyien ist so schlimm dran wie noch nie in seiner Geschichte wie übrigens der ganze Nahe Osten, Gott war es mit den Diktatoren
    trotz allem besser.

    • Der Sohn von Gaddafi versucht in der Politik wieder Fuss zu fassen und geht juristisch gegen die Diebe des geraubten Volksvermögen vor, leider eher bescheiden da die Kolonialmächte (noch) das sagen haben. Libyen war das fortschrittlichste und weitgehend unabhängigste Land in Afrika mit dem wertvollstem Rohstoff ever, fossilem Wasser, das mag die Finanzmafia nicht und deswegen werden solche „Diktaturen“ mit Bomben demokratisiert.

  2. Welche Information möchte der Autor mit diesem Artikel genau verbreiten? Möchte er darüber informieren, dass Tamoil – wie viele anderen grossen Unternehmen auch – über einen Dresscode verfügt und dass Tamoil von seinen Angestellten verlangt, im Büro seriöse und anständige Kleidung zu tragen? Dies ist wahrlich keine neue Erkenntnis! Hat der Autor über keine anderen Themen zu berichten? Es ist doch durchaus erfreulich, dass Tamoil von seinen Angestellten ein gepflegtes Erscheinungsbild erwartet, in dem Sinne dass der gegenseitige Respekt zwischen Arbeitskollegen und Geschäftspartner aufrechterhalten wird.

  3. Das ist doch nicht schlimm, sondern nur die angewöhnungs Fase für die Zukunft.
    In 20 ig Jahren gibt es auch in der Schweiz nur noch Moscheen und ein Gesetz nahe der Sharia. Die Kultur Einfuhr aus dem Mittlerenosten ist dann mehr oder weniger realisiert. Der freie Personenverkehr vereinfacht die Ausführung gewaltig. Die, welche das Gegenteil behaupten, sind allesamt Träumer.

    PS Yasser Arafat hat vor dem Europäischen Parlement gesagt:“ wir besiegen Euch durch die Bäuche unserer Frauen „

  4. Die Zeiten, in denen sich Unternehmen ggü. Mitarbeitern noch alles erlauben dürfen, sind bald vorbei. Ab diesem Jahr kommen für 2 Babyboomer, die den Arbeitsmarkt verlassen, nur ein frischer Arbeitnehmer neu auf den Arbeitsmarkt. Und das wird so mind. 15 Jahre weitergehen, überall in Europa, USA, Asien. In ein paar Jahren werden Arbeitgeber um Arbeitnehmer betteln. Aber das ist noch nicht in allen Chefetagen angekommen. So ein Blödsinn ist nur ein Schuss ins eigene Knie.

  5. Wenn die Kleider sauber sind und die Mitarbeiter freundlich und kompetent, ist es mir völlig egal, was diese tragen.

  6. Dann war also im Mittelalter doch nicht alles schlecht ! Solche oder ähnliche Dresscodes gibt es an verschiedenen Orten und Firmen. Im Aussendienst von Banken, Versicherungen, Pharmafirmen usw. ist es immer noch üblich, ja (manchmal ungeschriebene) Regel, im Anzug und mit Krawatte zu erscheinen. Im Hochsommer darf die Krawatte gelockert werden und der Kunde kann dem Mitarbeiter erlauben, den (hoffentlich sommerlich leichten) Veston auszuziehen. Etwas mehr Stil als gelegentlich üblich schätze ich persönlich sehr. Wenn dann der Mitarbeiter auch noch kompetent ist, um so besser.

  7. Ist doch in der Bank auch nicht anders. Freizeitkleidung wie Turnschuhe, Flip-Flops und Jeans gehören nicht an den Arbeitsplatz. Was soll daran schlimm sein, wenn der Arbeitgeber auf ein gepflegtes Auftreten Wert legt?

  8. Sorry, dieser Artikel ist jetzt wirklich an den hoffentlich frisierten und adäquaten Haaren herbeigezogen…

    …bei uns gelten definitiv noch strengere Kleidervorschriften (plus persönliche Hygienevorschriften) «and what the hell» alle wissen es bei der Vertragsunterschrift und halten sich in der Regel auch daran… (vom Ma. bis GL)
    und sonst.… ab nach Hause… vorgaben umsetzen… zurückkommen und natürlich alles auf eigene Kosten (resp. Minuszeit).

    Wir sehen dies weder als diskriminieren noch als lästig an, sondern es ist eine reine Frage der Firmen und somit Aussendarstellung sowie der Betriebskultur.
    Beides würde ich bei uns als ausgesprochen gut und in Ordnung bezeichnen und wir sind doch immerhin im Top 10 Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Schweiz.

    so nebenbei… sind unsere Ärzte, die in einem Operationssaal arbeiten, Idioten?
    Nur, weil Sie die verfügten Hygienerichtlinien befolgen müssen?

  9. Es ist übrigens überliefert, dass der britische Marineoffizier morgens frisch rasiert in die Seeschlacht ging obwohl er nicht wusste ob er den Abend erlebt. Etwas Stil und Haltung schadet unserer heutigen Gesellschaft absolut nicht !

  10. Korrekte frazösische Grammatik scheint nicht die Kernkompetenz von Tamoil zu sein: „le port du jeans et les baskets est strictement interdit“

  11. Dass eine Firma einen Dress-Code erlässt finde ich weiter nicht schlimm. Im Gegensatz zum Dress-Code der Muslimas, inkl. Konvertiten, die auf das tragen eines Kopftuches in unserer Gesellschaft bestehen und damit auch bereit sind gegen Gesetze zu verstossen.

    • Die vermummten Fussballchaoten die randalieren werden hingegen meist toleriert, sind halt meist Eidgenossische Füdlibürger die nur spielen wollen oder so, denn „Dresscode der Muslimas“ hatte übrigens meine Grossmutter selig auch inne als gläubige helvetische Katholikin wohlverstanden.

  12. Und was ist das Nächste? Kopftuchpflicht?

    Seit dem Gaddafi-Theater habe ich Tamoil ohnehin immer boykottiert. Ich werde dies auch weiterhin tun. Mir ist es nämlich egal, ob jemand eine Jeans und Käppi trägt, solange er freundlich ist. Und lange Ärmel bei diesen Temperaturen ist ein Witz.

    • Es ist sowas von egal was die Mitarbeiter von Tamoil für Klamotten tragen müssen. Libyen wurde von der Moneymafia via Frankreich und Italien und deren Nato-Lakaien zerbomt und geplündert, geht ja gar nicht das ein fast unabhängiges Land seine Rohstoffe auch noch mit einem „Golddinar“ handeln will. Nebenbei, Socar und deren Shops gehört den Saudis und breiten sich immer mehr aus.

    • @anju: Sie verbreiten fake news – Socar ist aserbaidschanisch und hat mit Saudi-Arabien nichts zu tun.
      Zu Ihrer Grossmutter selig: Hat deren Mann den Rest der Gesellschaft auch zwingen wollen, den gleiche Fetzen schwarzen Stoffs überzustülpen? Kleiner Unterschiede, nicht wahr?

  13. Ist es nicht legitim, wenn ein Unternehmen gegen aussen ein einheitliches und seriöses Corporate Image abgeben will? Der genannte Dresscode gilt ja nicht für die Angestellten an der Tankstelle (die haben einen Anderen), sondern für diejenigen am Unternehmenssitz – die n.B. gut bezahlt werden und von denen man erwarten darf, dass sie sich an Vorgaben halten oder sich einen anderen (nicht arabisch geprägten) Arbeitgeber suchen. Bei der Ausgestaltung der Vorschriften für die Damen dürfte auch die „sexual harassment“ Thematik mitgespielt haben. Das ist halt die Retourkutsche, wenn sich Headquarter-Tussen zwar aufreizend kleiden, aber sich schon wegen einem Blick bei HR wegen sexueller Belästigung beschweren. So beugt man dem halt etwas vor und kann im Notfall beweisen, dass man Massnahmen – sogar bei der Bekleidung – getroffen hat. So ist das heute – leider! Insgesamt halt eine von diesen „save-my-ass“ Verordnungen …und keinen Artikel in diesem Medium wert.

    • Das ist ein Mist. Ich darf doch wohl meine Hotpants anziehen ohne das die Männer gleich das Gefühl haben dürfen, dass sie mir am Allerwertesten anfassen dürfen oder davon ausgehen können das ich mit ihnen verkehr haben muss.

    • In Genf tankt Mann bei Sammy. Garage Sammy: #beschdeTankeWoGibt. Die Tamoil beim Interconti ist einfach nur asozial, der Dresscode kommt halt 25 Jahre zu spät, wie so vieles am westlichen Zipfel.

  14. Hallo, sind wir hier beim Kassensturz gelandet? Was hat dieser Artikel zu tun mit den « Inside Paradeplatz » Kernthemen?
    Die momentan sommerliche Hitze läutet wohl das kommende Sommerloch ein.

    • Erinnert sich noch jemand an den Witz von Dresscode der UBS vor ein paar Jahren, wo auch die Farbe der Unterwäsche vorgeschrieben war? Ging lang und breit durch die Medien.

  15. Offensichtlich noch eine Firma mit Stil – Bravo. Demnächst werden wir noch von tätowierten Bankern in Jeans und lässiger Lederjacke empfangen !

  16. Immerhin: Die „Anordnungen“ fordern nur flache Schuhe, kein Kopftuch, keine Burka und keinen Vollbart. „Hopp, lass dir den Bart nachwachsen.“ Brächte Existenzprobleme. Dauert 125 Tage, bis der Bart 5 Zentimeter gewachsen ist.

  17. Gilt das selbe fuer Bankmitarbeiter an der Front. Anzug und Krawatte und sonst nach hause umziehen und nicht auf Bankenkosten……

  18. Zumindest dürfen die Männer einen Bart tragen was dannzumal in Ghadafi’s Libyen nicht empfehlenswert war. Alles halb so schlimm. Zudem, es wird ja niemand gezwungen bei Tamoil zu arbeiten – viel Lärm um Nichts, die Sauregurken-Zeit ist wohl schon angebrochen.

  19. In vielen Unternehmen gibt es Kleidervorschriften, Hemd, Krawatte, Veston usw. die Bestandteil des Arbeitsvertrages sind.
    Die Interpretation hier in Ihrem Artikel geht in die falsche Richtung und hat überhaupt nichts zu tun dass Tamoil eine arabische Firma ist.
    La culture d’enterprise heisst auch, dass man sich gegenüber dem Kunden z.B. ohne sichtbaren Tätowierungen präsentiert!
    Corporate Identity haben viele Firmen und zeigen dem Kunden, wenn man gegenübersteht.
    Tamoil zwingt ja niemanden eine Arbeitsvertrag zu unterschreiben und ich persönlich schätze es wenn ich von gepflegten Mitarbeiter bedient werde.
    PS: Habe übrigens jahrelang an einer Bedientankstelle gearbeitet

  20. Diese Manager sind unglaublich doof.
    Ein Dresscode ist sinnvoll für Mitarbeiter, die Kundenkontakte haben.
    Wenn man aber dies von allen verlangt, dann muss man auf kompetente und billigere Leute verzichten.

    • Das stimmt leider nicht.
      Wenn du im RAV angemeldet bist, bist du gezwungen zuzusagen, auch wenn es dir nicht gefällt, 4 Stunden pro Tag pendeln benötigt, usw…

  21. Leider ist es in der Schweiz ja so, dass Unternehmen gezwungen sind rigide Kleidervorschriften zu erlassen, ansonsten viele Angestellte im Sommer völlig respektlos in Strandsandalen und Shorts an der Arbeit erscheinen würden.

  22. Kultur oder Kohle – beides geht nicht! Idioten, die bei Tamoil anheuern, haben sich offenbar für das zweite entschieden.

  23. Zeit, dass man die Mitarbeiter wieder mal züchtigt!
    Recht so.
    Speziell die Damen sollte man nach Hause schicken,
    wenn sie nicht wissen, ob sie zur Arbeit gehen oder
    in den Ausgang.
    Und dies schreibe ich als Kaderfrau, die fast täglich
    dafür sorgen muss, dass die Kleidervorschriften
    bei uns eingehalten werden!

    • Ha ha, bei euch werden also die Mitarbeiter „gezüchtigt“ Wohl auch im Mittelalter stehen geblieben. Offenbar reichen gesalbte Schuhe und ein Massanzug, wie all die Blender von der Bahnhofstrasse ja zur Genüge beweisen, um als hochqualifizert durchzugehen.

  24. Ein ganz grosser Bravo an Tamoil. Eine korrekte Kleidung ist ein Ausdruck von Respekt – gegenüber Kunden und Arbeitskollegen.

    Der schleichende Einzug von Jeans, Poloshirts oder gar Sandalen im Zürcher Finanzwesen ist ein Abbild des Niedergangs dieser Branche.

    Für Tamoil sehe ich hingegen eine Zukunft!

    • Was hat eine Tankstelle mit dem Finanzwesen zu tun??

      Wenn ich an einer Tanke von einem Mitarbeiter mit Schlips bedient werden würde, müsste ich in Lachen ausbrechen. Vielleicht sollte man einfach mal nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!

      Ein sauberes Poloshirt und saubere Hosen und Turnschuhe sind dort durchaus angebracht!

      Zudem trägt TT Massanzüge – ist er deshalb besser??? Ich kann den auch herausgeputzt nicht ernst nehmen!

  25. „Kleider machen Leute“ wird sich Tamoil wohl sagen. Der libysche Arbeitgeber könnte sogar Hals-und Kopftücher vorschreiben. Nur werden auch in Genf kaum bis gar nicht Mitarbeiter gefunden welche glaubens-bedingt sich kleiden. Ausnahmen Konsulate und arab. Missionen.
    Als mittlere Tankstellen-Firma, wesentlich kleiner als SACOR aus Azerbijdjan, legt Tamoil Wert darauf, die corporate identity auf Bluse, Rocklänge und Sneakers aber null Jeans zu fixieren. Warum eigentlich nicht. Benzin/Diesel – Tanksäulen gehören sowieso bald der Vergangenheit an.