Aufregung bei Beraterin Bain: „Bühnenstar“ vor Tür

Wechsel von EY-Partner führte vorab zu Intern-Untersuchung bei Bain&Company – Erinnerung an EYs Xmas-Party 2015 – Folgenlos.

Der Mann hat einen Schutzengel. Am Christmas-Anlass in Zürich-Oerlikon der Beratungsfirma Ernst&Young setzte sich die Assistentin auf seinen Schoss – auf der Bühne.

Lustig, daneben? Daran scheiden sich die Geister bis heute. Als letzten Herbst die Harassment-Lawine bei EY runterging, kam die Showeinlage von damals jedenfalls wieder hoch.

Für den Partner unangenehm. In seinem Team gab es zudem Kollegen, die mit Harassment-Anschuldigungen zu kämpfen hatten.

Gute Zeit zu gehen? Sicher ist: Der Partner kehrte in jenen Wochen seiner EY den Rücken und heuerte bei der deutlich kleineren Strategieberaterin Bain&Company an.

Wohl um den Wechsel nicht durch Berichte zu gefährden, mandatierte der Mann einen Zürcher Rechtsanwalt.

Der versucht seither, den Vorfall von 2015 sowie die Fragen rund um das Teammitglied zu entkräften.

Trotz den rechtlichen Bemühungen blieb unklar, warum der Partner und EY sich vorzeitig trennten. Ursprünglich war eine ordentliche Frist geplant gewesen.

Wichtiger wurde, was bei Bain&Company vorfiel, also dem neuen Arbeitsort des Beraters. Dort führte bereits die Ankündigung zu lauten Fragen.

An einem sogenannten Townhall wollten Beraterinnen von Bain wissen, wieso ihre Firma mit dem neuen Mitarbeiter den eigenen Ruf zur Debatte stelle.

Das war der Auftakt. Es folgten Mails an die zwei obersten Verantwortlichen von Bain, den globalen CEO und die weltweite Präsidentin. Warum holen wir den EY-Partner?

Die Aufregung führte laut einer Quelle zu internen Abklärungen. Die blieben folgenlos. Der Partner von EY konnte planmässig bei Bain&Company loslegen. Ein Sprecher reagierte nicht auf Fragen.

Der Anwalt des Partners wollte letzte Woche auf Anfrage nicht sofort Stellung beziehen. Er sagte, er würde das Thema mit seinem Klienten besprechen und sich „voraussichtlich am Montag“ äussern.

Hinzu fügte er: „Vorab weise ich Sie darauf hin, dass ein Berichten über meinen Klienten, dessen namentliche Erwähnung im Zusammenhang mit der früheren Anstellung bei EY und der jetzigen Position bei Bain seine Persönlichkeitsrechte verletzt,

„wobei eine Rechtfertigung für die Berichterstattung nicht vorhanden ist, zumal mein Klient keine Person des öffentlichen Interesses ist und ein solches an seinen privaten Angelegenheiten nicht besteht.“

Kommentare

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  1. Aus aktuellen Entwicklungen auf LinkedIn und Facebook schliesse ich: Da rollt ein Tsunami auf Bain & Company zu, ausgelöst durch diese völlig unverständliche Rekrutierung.
    Und das bei einer Firma, die sich gemäss Wikipedia als besonder „secretive“ und als „KGB of Consulting“ bezeichnet. https://en.wikipedia.org/wiki/Bain_%26_Company unter „Corporate Culture“.
    Also wenn der KGB in der Rekrutierung der Agenten derartig gepfuscht hätte, dann hätte die Sowjetunion den Kalten Krieg bereits in den 50ern sang- und klanglos verloren.

  2. Also ich habe folgende News: ich wurde für kommende Woche zum Gespräch eingeladen. Werde ergebnissoffen dort hin gehen. Und I will keep ya posted!

    • Die haben Angst und wollen dich nun zum Schweigen bringen! Sei bitte vorsichtig, die sind gefährlich! Bist du sicher, dass du nicht zur Unterstützung Lukas Hässig mitnehmen willst (der kommt sicher mit)?

    • Danke für die Warnung, ich nehme jemanden mit, der auch juristisch sehr versiert ist und selber 20 jährige HR Erfahrung hat. Ich werde natürlich sehr vorsichtig sein. Gleichzeitig, call me crazy, werde ich nicht aufhören, an das Gute im Menschen zu glauben!

    • Die sollten sich nicht treffen – ausser Lügen und Ausreden ist da nichts zu erwarten. Die sollten den Typen einfach raus schmeissen.
      Die jetzige Situation ist doch ein Schlag ins Gesicht für jede Frau und jeden progressiven Mann.

  3. Ist er noch in ungekündigter Stellung? Mich macht diese ganze Geschichte wirklich wütend! 🤬
    Gross von Diversity schwafeln und dann so etwas! Scheinheiliger geht es nicht!

  4. Ist doch alles LÜGE!
    Der Lapdance war doch freiwillig! Darf denn heute eine Frau nicht mehr ihrem Chef auf der Bühne auf den anschoss sitzen?! Ist doch völlig legal und üblich! Es war auch niemand betrunken!
    Und dann die Vorwürfe zum Harassment im Team: Ja was geht das denn den Chef an? Das sind doch private Angelegenheiten!
    Gut, dass es Anwälte gibt, die das richtig stellen!

    • Ich hoffe, die anderen Leser haben die Ironie in ihren Worten auch alle verstanden, Herr “Pepper“ 😂 Aber so oder ähnlich muss er sich wohl verteidigen.

    • „Völlig üblich dass eine Frau denn Chef auf den Schoss sitzt“. Vielleicht im Club Globe? Oder in einem Saloon im Wilden Westen? In amerikanischen Firmen fliegt man dafür heute fristlos raus.
      Und zum Thema „private Angelegenheiten“ empfehle ich mal den Paragraph 321a OR (Fürsorgepflicht Arbeitgeber) durchzulesen.

  5. Ich kenne nun die Hintergründe des Falls. Hätte ich noch Haare, würden diese mir zu Berge stehen. Da fehlt es an Integrität, an persönlicher Reife. Das, was man früher unter „Gewähr“ verstanden hat.
    Herr Hässig, bitte bleiben Sie hier dran!

  6. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

    Ratgeber-1.Hilfe-Good Practice

    * immer möglichst auf unmittelbarer Stufe reagieren. Handelt es sich um einen Arbeitskollegen, direkt damit konfrontieren und dokumentieren
    * Sexuelle Belästigung gibt es in diverser Ausführung. Es spielt das subjektive Empfinden eine Rolle, zB bei Anspielungen. Das heisst nicht, dass es weniger störend ist, doch ist diese Form von zB der Form zu unterscheiden, dass ich betouched oder zu Handlungen aufgefordert werde
    * Lage einordnen. Ist mein Vorgesetzter einfaches Kader, d. h. hierarchisch dem HR unterstellt oder ist der „Täter“ Vorgesetzter des HR?
    * Einer geeigneten Stelle zur Kenntnis bringen, aber im Team die Gerüchteküche nicht anheizen. Grössere Firmen haben zT diese Rolle ausgelagert, um die Hemmschwelle für eine Meldung zu verringern, zB durch Icas
    * Sich krankschreiben lassen. Wer zu stark leidet, besucht einen Arzt und lässt sich krankschreiben. Gut möglich, dass das HR bald von ganz allein reagiert. Aus ganz einfachem Anreiz, nämlich, um einen Krankentaggeldfall zu vermeiden
    * Die Krankenversicherung involvieren. Die haben Fachpersonal/case manager und sind interessiert, dass keine Krankheitsfälle entstehen
    * Das Dokumentierte und das Beweismaterial von Kennern auf Srraftatbestände prüfen lassen. Via Rechtschutzversicherung, Beratungsstellen oder Anwälte
    * Ein allfälliger Deal sorgfältig überlegen, ob Sie sich danach einsatzfähig fühlen. Nicht vorschnell eine versöhnliche Haltung an den Tag legen
    *Sich gegenüber Vertrauten öffnen. Das Umfemd aber nicht überfordern. Leute mit pers. Distanz können die Probleme besser lösen
    * Nicht vorschnell kündigen. Das hat Auswirkungen auf die Position bei RAV
    * Für sich einstehen!

  7. Wann geht es denn hierzu endlich weiter? Gibt es keine News? 90% der Leser haben doch den mutigen Aufruf der frauenpg gar nicht mit bekommen…
    Herr Hässig, bitte lassen Sie die mutigen Frauen nicht im Regen stehen!

    • Aus dem Westen nix Neues!
      Die Vogel Strauss Taktik scheint State-of-the-Art der Kommunikation, war auch bei EY Schweiz so.
      Das heisst wohl, wir sehn uns dann für einen Denkzettel vor dem Bain Hauptsitz in Zürich.

  8. Ihr tut ja so, als ob der .. ein Dämon wäre. Aber er hat doch auch:
    – Die Leute zu sich nach Hause eingeladen an Pool-Partys, auch die Frauen
    – Die N. ist freiwillig an der Feier auf seinen Schoss gesessen. Er hat sie nicht gezwungen dazu!
    – Das Umfeld von Marcel war auch für ihn nicht einfach
    – Er hat Leute gefördert, Sie nicht einfach nach Genf oder so geschickt
    Natürlich war das mit dem Harassment-Fall nicht richtig. Aber das war ja unter Stalder so und die Fälle waren viel weniger schlimm als der von SMS. Es gab ja dazu dann auch einen Event wo man sich ausgesprochen hat.
    Ihr tut hier, als wäre er ein zweiter Harvey Weinstein oder Bill Cosby. Das stimmt einfach nicht.

    • „Pool Parties mit Frauen“ – Bin sicher, dass er das gerne gemacht hat… 😂
      Und die Teilnahme war „freiwillig“? 😁
      Weiss jetzt nicht, ob deine Aussagen ihn entlasten. Klingt für mich nach einem Mega-Creep.

    • Wenn ich den Kommentar von „Ex-EY-ler“ lese, dann wird mir so einiges klar. Da scheint die Kultur von „Mad Men“ aus den 1950ern zu herrschen.

  9. Santa Clause and your CoD/ woman policy

    @Dear Mrs Gadiesh
    @Dear Mr Romney
    @To whom it may concern

    One of the things about US entreprise culture I like and embrace is the zero-tolerance policy towards non-discrimination. In avarage, US firms are, compared to Swiss firms, way ahead when it comes to this topic.

    Still, I am afraid that these lines are sometimes just created for the sake of a good reputation, for PR matters, or in order of sheer completness.

    There you are, an excerpt of your attitude towards „women empowerement“ (in german). It sounds promising, according to the Swiss website of Bain and Company:

    „Bei Bain soll jeder sein volles Potenzial ausschöpfen können. Daher fördern wir eine Unternehmenskultur, die Frauen den Weg in strategische Führungspositionen eröffnet. Mit Trainings, unserem internationalen Frauennetzwerk Women@Bain sowie individuellen Arbeitszeitmodellen unterstützen wir Sie aktiv auf allen Stufen der Karriereplanung.“

    I do not know if you are even aware of how much the decisions taken in Zurich by your human resort to hire“ Santa Clause“, the man who was dressed up like Santa and was given a lapdance by his assistant, hurts your own policy and attitude communicated, in fact renders it a pure farce!

    But since you decided to cooperate and hire Santa Clause, I don’t believe one single word of you being serious about non-discrimination! It is purely hypocrite. Why don’t you delete those lines, because: They are not true! It is a mask!

    Whatever was decisive for this decision. How can you choose a person like this for an important role in Zurich? What picture do you want to send out to women by doing so? What message do you wanna send out to women working at Bain Zurich and worldwide?

    So, please make sure to taking seriously the case of Santa Clause.

    And, since you are absolutely able to: please act now!

    Women and all men affected by some kind of sexual abuse or harassment at work: Stay strong, defend yourself and show solidarity!

    #metoo

    Yours FrauenpG, Frauen für eine progressive Gesellschaft, Valentina Welser

    Some articles about the case in the media:

    https://goingconcern.com/ey-switzerland-suspends-chief-talent-officer-accused-of-sexual-harassment/

    https://goingconcern.com/oh-look-ey-is-on-the-receiving-end-of-another-sexual-harassment-complaint/

    https://www.google.com/amp/s/m.huffpost.com/us/entry/us_5c14080ee4b009b8aea73086/amp

    https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/ey-entlasst-kadermitglied-wegen-sexueller-belastigung

    https://www.google.com/amp/s/amp.ft.com/content/344c4654-c03a-11e8-8d55-54197280d3f7

    https://act.campax.org/petitions/eytoo-time-to-clean-up-at-ey-switzerland

    https://www.google.com/amp/s/insideparadeplatz.ch/2019/01/25/ey-harassment-partner-definitiv-weg/%3fam

    https://www.google.com/amp/s
    /insideparadeplatz.ch/2019/07/01/ausmisten-bei-ey-nach-harassment/%3famp

    • Super Aktion, Valentina 👍! Erscheint das auch an anderen Orten noch?

    • Schön geschrieben und auf den Punkt gebracht. Irgendwelche Kommentare von Bain & Company? Ist diese Person bereits entfernt oder bevorzugt man das EY-Szenario?
      Fortsetzung werden wir sicher am Montag hier lesen…

    • Thank you so much for this! Today is one of the best days of my life! Finally, some justice is served.
      There is so much more to this case: This guy supported a culture of harassment and silenced anybody who resisted. After the merger of Sales-Consulting with Strategy, ALL women had to leave the organization or were sidelined because this guy cannot work together with women!
      For me he is the most dishonest person I have ever met, always pleasing his bosses and being tyrannical to people in his team. This kind of people never changes.
      He also never became partner by „honest“ means. He joined the company together with O who then ran the CS-account. O made him partner, on his own he would have never had enough sales or success.
      If Bain is willing to hear the truth about this person, they can hire an independent lawyer and this lawyer shall post an e-mail as an answer here.
      And now I am off to celebrate this! Thank you, Mr. Haessig. Thank you, Mrs. Welser.
      To all the people who defend and protect …: SHAME ON YOU! YOU ARE EVEN WORSE THAN THIS PERSON!!!
      And to the women at Bain: Be strong, fight back, defend yourselves! You deserve better than this.

    • @Solidarität:
      Danke🎩
      Gestern via :
      – FrauenpG, fb und Website
      – fb Valentina Welser
      Und ich habe es natürlich an Bain direkt gesendet sowie zB an goingconcern usw. Bin mal gespannt.
      Danke Lukas Hässig, dass Sie hier immer am Ball bleiben! Neben der Resonanz hier erhalte ich persönlich viele Zuschriften, vor allem von EY Mitarbeiterinnen. Da mir Datenschutz was bedeutet, behandle ich die Infos aber natürlich diskret!
      Carpe diem, everyone!

    • @Erfahrene Führungskraft: Bis jetzt von Bain: nichts…wahrscheinlich brauchts dazu jetzt die Anwaltskanzlei und die PR Agentur… @IP community: I’ll keep ya posted!
      @Maria: Word!

    • @FrauenPG / Valentina
      Wir müssen jetzt den Druck hoch halten, sonst passiert da gar nichts.
      Ich habe gestern mit einer ehemaligen Journalistin von 20min gesprochen. Sie hat gemeint, dass jetzt ins Sommer eine Plakataktion wie damals bei Campax https://m.youtube.com/watch?v=oxGC-gP8hOM
      sicher von Watson, 20min oder Blick.ch aufgenommen wird. Wie wäre es? Gemeinsame Aktion von Campax und FrauenpG?
      Solidarität!

    • Lukas Hässig ist eh der Einzige, der wirklich für die Opfer einsteht. Die übrigen Medien springen dann jedesmal erst ganz am Ende auf! Schau nur den EY-Fall an! Da hat Hässig ganz allein 2 Monate gekämpft, erst ganz zum Schluss ist der Tagi aufgesprungen!
      Hoffentlich dauert das diesesmal nicht wieder 2 Monate bis wir gegen die Harasser gewinnen!

    • @Valentina
      Einverstanden, Lukas Hässig leistet ganz tolle Arbeit!
      Und ich frage mich:Muss denn der Preis „sexistischstes CH Unternehmen“ wirklich zum Wanderpokal werden?
      Es gäbe nämlich auch andere, unglaubliche Geschichten, die Öffentlichkeit verdienten: Ich sage nur… Ein M schlechter, das ist imfall auch dicke Post, oder Zürcher HR Vermittlungs-Buden, die es ganz normal finden, dass man nur junge, hübsche Assistentinnen vermittelt, oder die ETH, die schon 2019 heiss für diesen Preis gehandelt wurde!

    • @FrauenpG
      Ja, das Problem ist breiter, wobei es schon Fortschritte gibt: Sogar das Malergeschäft wo meine Nachbarin arbeitet, bemüht sich sehr um weibliche Mitarbeiterinnen und hat viele Dinge verändert.
      Aber der Fall hier ist schon ganz krass und klingt wie aus einer anderen Zeit.

  10. Bei welcher Bude ist übrigens der Hauptakteur SMS untergekommen? Und wo das Mäsilein? Die beiden Unternehmen gehörten ja noch viel mehr an den Pranger!

  11. Bain hat schon im Januar genaue Hinweise erhalten. Die oberste Führung da hat ganz genau gewusst, wen sie hier angestellt hat! Ich habe die Beweise dafür schriftlich, sogar mit Empfangsbestätigung, und gebe sie wenn nötig auch Herrn Hässig, wenn jetzt Bain nicht endlich handelt!

    • Wenn das stimmt, dann sind die Empfänger der Hinweise bald auf Stellensuche. Zurecht.

    • Immer dieses Total-Versagen grosser Unternehmen in Krisen-Situationen: Erst wird das Problem nicht erkannt und ignoriert, dann wegdiskutiert. Dann folgen hektische Ausweichsmanöver mit Lügen. Und am Ende stehen alle vor einem Trümmerhaufen und Fragen sich, wie aus einem kleinen Problem eine solche Katastrophe entstehen konnte.
      Wetten, dass Bain immer noch hofft, das Problem gehe irgendwie vorbei (was es nie tut)? Die haben sicher noch nicht einmal einen guten externen PR-Berater beigezogen.

  12. Der ganze Fall ist doch zum 🤮🤮🤮
    Wieder so ein chauvinistisch-rückwärtsgewandter Laden.🤬🤬🤬
    Herr Hässig, bitte tun sie der Welt einen Gefallen und räuchern sie diesen Saustall aus.😤😤😤
    Organisiert jemand eine Demo? Ich bin sofort dabei! 🤩 Zeigen wir diesen 💩💩💩, dass wir in 2019 leben! 😈😈😈

  13. Aha, die FrauenPG mit dem „Sexistischsten Preis“ hat das Thema entdeckt. Vermutlich ist der mit dem Plakat auch schon am Thema dran. Und das mitten im Wahlkampf, wo jederzeit eine ambitionierte Politikerin auf das Thema aufspringen kann. Das wird ein spannender Sommer werden!
    Warum nur hat sich Bain dieses Problem selber geschaffen? 2019 war das doch absehbar. Wir erleben hier wieder mal ein völliges Versagen von PR und HR.
    Prognose: Wie bei EY werden am Ende die Chefs der Schweizer Ländergesellschaft alle gefeuert.
    Was ich nicht verstehe: Diese Firmen beraten für viel Geld Andere! Und begehen selber solche massiven Fehler. Kein gutes Zeichen.

    • Aufgesprungen bin ich aufs Thema schon vor 10 Jahren. Willkommen in CH, dem Gleichstellungs-Entwicklungsland! Zu welchem Zeitpunkt es wirksam wird und einschlägt, das kann am Anfang weder Frau noch Mann wissen! Offenbar hat es min. Bain immer noch nicht gemerkt, dass ein paar nette Zeilen nicht reichen, wenn im Alltag 180 Grad anders kommuniziert wird!

  14. Die Geschichte wiederholt sich. Wieder wird ein Journalist mit Anwälten angegriffen, wieder werden Frauen nicht ernst genommen.
    Die Opfer brauchen Hilfe. Und DU bist gefragt! Weisst du etwas? Kennst du Zeugen, Opfer, Namen, Details? Egal was es ist: ab damit zu Lukas Hässig.
    Wenn wir solidarisch zusammen stehen gewinnen wir!
    Vielen Dank!
    Aktivistin

    • @Orit Gadiesh, so you REALLY hire santa clause? In the middle of the summer? Is he acting in line with your gender policy or with the women development programm? Is it that you wanna see santa clause with a lap dance at your own christmas party? C’mon, I don’t get it!

    • …nun,….ein Bain-Partner in Zürich hat lustigen Namen…ob da wohl unser Lapdancer optimaler kaum reinpassen kann? Gratulation an’s Bain-HR. Gratulation auch an’s HR, welches SMS eingestellt hat, ebenso bei Mäse und bei EY, wobei, Letztgenanntes müsste seinen Chef ja selber entlassen…schwierig.

  15. Ich hab mich noch gefragt, wo der Lapdance-Man denn wieder auftauchen wird. Der hätte einen Award als grösster Vollidiot des Finanzplatzes verdient.
    Bain sollte diesen Typen sofort rausschmeissen. Soll er doch mit dem „Show me your Assets (Brüste)“-Typen zusammen eine eigene Firma gründen.
    P.S.: Mit TOR geschrieben. Klage sinnlos.

    • Der Arbeitsmarkt für Berater muss knochentrocken sein wenn sogar Leute mit solchem „Gepäck“ wieder eine Stelle finden. Früher wäre nach einem solchen Fall ein Branchenwechsel angezeigt gewesen. McDonalds oder Burgerking suchen doch immer finanzkräftige Franchise-Nehmer!

  16. Was wird Bain nun tun (Mehrfachantworten möglich)?
    A) Problem lösen – Rekrutierungsprozesse kritisch hinterfragen, aus Fehler lernen?
    B) Die Frauen, die auf das Problem hingewiesen haben und sich mutig beschwert haben gnadenlos bestrafen und fertig machen
    C) Hässig verklagen

    • Der erfahrene IP-Leser weiss:
      A) Scheidet natürlich aus. C) ist aussichtslos. Somit bleibt B). Die entlassenen Mitarbeiterinnen gehen dann natürlich zu Hässig mit Interna. Nach unendlich Ärger, monatelangen Angriffen von Hässig und einem „Marsch der Tränen“ landet man dann doch noch bei A).

    • … Wahrscheinlich wird er nach neuerlichen Vorfällen dann zum Head Women talent and development manager gekürt und sieht sich die „Assets“ dort genauer an! Das Rennen um den Preis „sexistischstes CH Unternehmen“ 2020 ist eröffnet. Geht es so weiter, so könnte aus der Auszeichnung noch glatt ein Wanderpokal werden!

  17. Genau das passiert, wenn keine saubere Due Dilligence durchgeführt wird. Spätestens bei Vorliegen von schriftlichen Beschwerden hätte man doch reagieren müssen!
    Aber vermutlich hat das Business wieder das HR übersteuert.
    Und die gleiche Bude will dann andere Firmen für viel Geld beraten…

  18. Ich sags mal so: Wer einmal verwedelt dem glaubt man nicht.

    Wir EYler kennen den aufgeblasenen Welteroberungsgockel. Er soll zu seinen Gefährten Stalder oder mit SMS aufs Kuschelboot respektive die grösste Yacht auf dem Vierwaldstätdtersee. Auf der professionellen Bühne haben derlei Qualitäten keine Chance.

    Noch heute fragen wir uns bei EY wie es möglich war, dass er seinerzeit in die Partnerschaft aufgenommen wurde. Da war wenig – vor allem heisse Luft und Papageiengepluster in feinen Sohlen. Aber feiern konnte er; muss man ihm lassen. Es gäbe einen grossartigen Bartender ab. Mit Drinxxs umherschmeissen das kann er. Vom Business jedoch hat er wenig Ahnung. Von Beratung noch weniger; viel heisser Consulting-Trash.

    • …naja,…mit dem HR bei EY ist ja alles möglich, auch wenn die Marionette damals noch nicht den Rücken von Stalder und SMS freizuhalten hatte…..Aber Lukas hat aufgeräumt in dem Schuppen, endlich. Alle weiblichen aktuellen und zukünftigen Mitarbeiterinnen bedanken sich herzlich.

  19. Kann mir auch nicht erklären, warum eine renommierte Beratung ein solches Risiko eingeht, wo v.a. auch die Leistung bei EY vom erwähnten Partner fragwürdig war.

    • Hat er eigentlich einmal in seinem Leben irgendetwas selber verkauft? Erst hat er den Umsatz gebracht und T. hat ihn was abgegeben (Package Deal). Dann M.
      Bain wird schnell merken, dass da nix da ist und nix kommt.

  20. …Hinzu fügte er: „Vorab weise ich Sie darauf hin, dass ein Berichten über meinen Klienten, dessen namentliche Erwähnung im Zusammenhang mit der früheren Anstellung bei EY und der jetzigen Position bei Bain seine Persönlichkeitsrechte verletzt,wobei eine Rechtfertigung für die Berichterstattung nicht vorhanden ist, zumal mein Klient keine Person des öffentlichen Interesses ist und ein solches an seinen privaten Angelegenheiten nicht besteht.“

    Immer wieder das selbe Spielchen; bin mir nicht sicher ob die Anwälte einfach Kasse machen wollen oder dumm sind. Wie viele Fälle braucht es noch bis auch die Anwälte lernen dass die PR mässig ein Supergau ist.

    • Siehe Harold Frey von Lenz & Staehelin, welcher die „Untersuchung“ im Assets-Fall machen sollte; für Geld macht man alles,…vor allem beide Augen zu.

  21. Einfach wirklich unglaublich, wie Mächtig dieser Berater ist. In meinem Leben habe ich wohl keine zweite Person kennengelernt, der sich so gut gegen oben verkaufen kann und seine Schäfchen unter ihm unterdrückt, Belästigungsvorwürfe im Team übergangen (auch bei anderen Senioren hatte es nie Konsequenzen). Krass nur, dass man überall reinfällt… HEAD HR’s glauben jungen Frauen halt nicht… Aber kein Wunder, dass es in seinem Team nicht sehr viele ausgehalten hat! Viel Spass liebe Bainies…

    • Es macht halt nicht jeder Frau den Mund freiwillig auf und bei einigen muss man scharf überlegen, wie das nun gemeint war.

  22. „Private Angelegenheiten“ 😜 Ja sehr Privat, wenn man vor 300 Zeugen einen Lapdance hat 😂😂😂 Der Mann sollte froh sein, dass ihn Hässig nicht mit Namen nennt!

    • Sollte es aber. Haben Sie verfolgt, was bei E&Y (hat einen solchen Fall auch nicht ernst genommen) passiert ist?
      E&Y ist natürlich happy: Aus einem E&Y-Problem ist nun ein Bain-Problem geworden.
      So zur Erinnerung was heutzutage passiert, wenn man solche Fälle nicht ernst nimmt:
      https://www.youtube.com/watch?v=XyATbZCvnwI

    • Ich find Leute immer lustig, die Artikel lesen und damit interagierenn, aber vorgeben, sich nicht zu interessieren… lol
      Und ja, offensichtlich interessierts bei Bain wirklich niemanden, wissen Sie was? Das Leitbild zur Frauenförderung…. schreddern „Sie es doch!

  23. Keine Person des öffentlichen Interesses? Und warum trat dieser Typ dann auf CNN Money Schweiz auf? Dieser Anwalt ist auch wieder dämlich!
    Und Bain ist auch nicht besonders schlau! Wie kann man sich nur freiwillig einen solchen Problemfall ins Haus holen?

    • Bereits damals beim Roland hinter den Bergen hat er angeblich tüchtig gewirkt…