Corner Bank: Pfuschen, drohen, Rückzieher

Kunde kündigt BonusCard, Lugano-Bank bestätigt – Monate später Betreibungsdrohung – Kuschen nach scharfem Konter.

Die BonusCard gehört seit 2011 zur Tessiner Corner Bank mit ihrem Sitz in Lugano. Diese hat sich einen Namen gemacht als innovative Finanzgruppe mit Spezialität Kreditkarten.

Nun zeigt sich ein anderes Bild der Luganesi. Sie drohen einem ehemaligen Kunden der BonusCard mit Betreibung für erfundene Rechnungen.

Der Ex-Kunde hatte seine BonusCard aufgrund einer Aktion der Corner Bank mit den SBB. Als die Liaison zwischen Bahn und Bank zu Ende ging, kündigte der Kunde seine Kreditkarte. Eingeschrieben.

Die Bank reagierte postwendend. „Wir bestätigen Ihnen hiermit die Kündigung“, hielt sie in einem Schreiben vom 3. November 2017 fest.

Es ging um eine Visa-Kreditkarte. Der Fall schien erledigt. Doch dann geschah Eigentümliches.

Diesen Frühling erhielt der nunmehr Ex-Kunde der BonusCard, welche die Visa-Karte herausgegeben hatte, aus heiterem Himmel erneut Post.

„Rechnung Mai 2019“, war das Formular überschrieben. Für die Periode von Ende April bis Ende Mai 2019 würde der Kunde knapp 170 Franken schulden.

„Zahlbar bis 13.06.2019“, stand in fetten Lettern.

Zahlen oder Ärger: Drohbrief (BonusCard)

Unterhalb des Totals dann der erste bedrohliche Hinweis. „Letzte Mahnung“, hiess es da. Vom geschuldeten Betrag müssten nun wenigstens 150 Franken beglichen werden.

„Sollten wir nicht mindestens den genannten Betrag verbuchen können, werden wir den offenen Rechnungsbetrag an unsere Inkassoabteilung weiterleiten.“

Will heissen: Es wird rechtlich. Inkasso meint Zwang.

Der Kunde blieb gelassen. Er griff zum Hörer, quälte sich durch die automatischen Ansagen. Schliesslich hatte er einen BonusCard-Sachbearbeiter am Draht.

Der ihm bestätigte, dass es sich um ein Missverständnis handeln müsse – oder um einen Betrugsfall. Die Kündigung von November 2017 sei im System erfasst, alles in Ordnung, man müsse nichts unternehmen.

Das war am 5. Juni. Umso erstaunter war der Ex-Kunde, als er 19 Tage später, am 24. Juni 2019, einen nächsten Brief von der BonusCard vorfand. Vor allem, als der las, was ihm die Firma mitteilte.

„Sehr geehrter Herr …, Wir haben Sie mehrfach daran erinnert, dass der fällige Betrag noch nicht bei uns eingetroffen ist.

„Um eine Betreibung zu vermeiden, erwarten wir innert 10 Tagen den Ausgleich des gesamten offenen Betrags von CHF 212.95.“

Mitunterzeichnet von der Chefin des „Customer Center“ der BonusCard.ch AG.

Im Couvert fand der Ex-Kunde einen fixfertig vorgefertigten Brief, bereit zur Unterschrift. Überschrift „Zahlungsvereinbarung mit Abzahlungsverpflichtung“.

Damit hätte der Angeschriebene seine Schuld anerkannt und sich verpflichtet, diese in selbst bestimmten Raten zurückzuzahlen.

Am 1. Juli ging der Ex-Kunde in die Gegenoffensive. Er zeigte sich erstaunt über das „Geschäftsgebaren“ des Karten-Unternehmens und meinte, er würde allenfalls an die Presse gelangen.

Weil eine „öffentliche Diskussion … von übergeordnetem Interesse“ sein könnte.

Erst da reagierte die BonusCard. Per SMS bat die Firma um einen Anruf. Später folgte ein Brief. „Ab Februar 2019“ seien „mit der Original Visa Liberty Karte Contactless Transaktionen getätigt“ worden.

Keinerlei Entschuldigung (BonusCard)

Man habe sich nun aber entschieden, „Kulanz zu gewähren“. Die Forderung von gut 200 Franken sei erledigt.

Der Ex-Kunde betont, er habe seine damalige Visa-Karte zerschnitten und weggeschmissen. Er zweifelt, dass diese überhaupt für kontaktloses Zahlen ausgerüstet gewesen sei.

Die BonusCard hat auf eine Anfrage nicht reagiert.

Kommentare

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  1. Habe mit der Cornèr Karte nur miese Erfahrungen gemacht:

    – Verrechnen immer die Tages-Höchst-Währungs-Umrechnungskurse, die sie einem System entnehmen, das nicht transparent ist.Im Quervergleich hohe Kommissionen.

    – Spekulieren auf „Vergessen“ und belasten sofort die Sollzinsen.

    – Reagieren nicht auf Kündigung. Ich habe am Schluss mit denen nur noch per Einschreiben verkehrt, da sie normale Post mit Kündigung gefl. ignorieren und so die automatische Jahresgebühr-Belastung aufrechterhalten.

    – Wollten mir die Diners Club Karte im Paket anbieten. Dies per Telefon. Am Telefon habe ich deutlich NEIN gesagt. Dann erhielt ich Rechnung für Diners Karte mit Gebühr. Ich habe dann dreimal ein Mail gesandt und mehrfach diesem Call-Center angerufen, dass ich mit Diners nie einen Vertrag abgeschlossen habe. Immer wieder kam eine Mahnung, wegen Gebühren und unterlassener Kündigung. Erst nach Intervention mit eingeschriebenem Brief unter Beilage der Beweismails haben Sie reagiert.

    Alles in allem riecht dort die ganze Organisation nach System-Abzockerei. Ich habe dann zu meiner Hausbank-Karte gewechselt, wo ich nicht nur keine Gebühren habe, sondern auch noch die besseren Wechselkurse plus höhere Limite und als Kunde behandelt werde, und nicht die Frechheiten und Ignoranz frustrierter Call-Center Mitarbeiter anhören muss.

    Cornèr arbeitet mit dem Miles & More Programm zusammen und vergibt die Goldkarte mit lächerlich kleiner Limite. Für mich sind das alles Marketing-Gags.

    Zudem würde mich interessieren, wieviel Kunden dort aus dem grenznahen Italien auf Kreditkartenkonto schwarz Gelder parkieren. Auch das muss ein einträgliches Geschäft sein!

  2. Der egozentrische CEO, Vittorio Cornaro ist eine totale Fehlbesetzung für die Bank. Für seine Karriere musste er ja nichts grossartiges Leisten als Nachkömmling seiner Vorfahren. Eine solche lächerliche Dynastie kann nur im Tessin noch existieren.

    • @Fabi: Eine totale Fehlbesetzung ist wenn schon Dressman A. A total waste of oxygen, I would say.

      Ich bin schon seit ca. dreissig Jahre Kunde der Cornèr Banque und besitze zwei Kreditkarten. In all‘ den Jahren hatte ich noch nie Probleme. (Touch wood, that can change tomorrow.) Die Angestellten erlebe ich sehr hilfsbereit. (Protip: Choose the French speaking line instead of the German speaking one. Thank me later.) Vor ca. zwanzig Jahren hat man mir in Uebersee, als es mit einer Karte Probleme gab, sogar noch sehr geholfen.

      Was ich aber feststelle ist, dass – wie bereits erwähnt worden wurde – die Umrechnungskurse sehr schlecht sind. Auch wurden diverse „versteckte“ Gebühren (Einzahlung am Post, Papierrechnung) eingeführt. Das alles hat seit Amtsantritt von A begonnen. Ein ziemlich unsympathischer Zeitgenosse. Scheint von der HSG zu sein. Aber das hat man von Spuhler auch gesagt. Scheint ein Tessiner zu sein. Aber das hat man von Cassis (der mit dem Flomi-Sofa) auch gesagt.

      Ansonsten habe ich an den beiden Kreditkarten (again: touch wood) nichts auszusetzen. Die Limite brauche ich sowieso nicht. Es wird bei mir immer im voraus eingezahlt. Und die Miles & More-Karte habe ich seit Jahren nicht mehr. Jedes Reisebüro hasst die Miles (gleich welcher Provenienz) wie Pest.

  3. Was dem Kunden da passiert ist, ist heute trauriger Alltag in der Dienstleistungswüste Schweiz. Nicht nur bei der Corner Bank. Die Bürolisten, vom Chef bis zum letzten Bürogummi sind nicht mehr in der Lage, einen Sachverhalt klar zu erkennen und intelligent zu handeln. Klare Briefe oder Mails kann man heute nicht mehr erwarten. Selbst der Griff zum richtigen Blocksatz ist reine Glücksache. Was da aus unserem Dienstleistungsgewerbe, einst für seine Zuverlässigkeit gerühmt, abgesondert wird, ist nur noch trostloser Stumpfsinn. Selbst bei Banken, vor zehn, zwanzig Jahren noch die Zuverlässigkeit pur, erlebt man immer wieder Fehler und Unfähigkeit. Dass man mit einer Versicherung fünf, zehn mal hin und her schreiben muss, um in einer einfache Angelegenheit eine klare Antwort zu erhalten, oder auch nicht, ist mittlerweile der Normalfall. Trister Stumpfsinn auch in den Amtsstuben. Beispiel von heute: Ich rufe die Hauptnummer eines Amtes an. Ein automatischer Telefonbeantworter: „Die von Ihnen gewünschte Person ist zur Zeit nicht erreichbar. Bitte rufen Sie später wieder an“. Das obwohl ich keine bestimmte Person sondern die Hauptnummer angerufen habe von einem Amt, in dem mindestens ein Dutzend Personen „arbeiten“. Sehr viele Chefs sind heute intellektuell nicht mehr in der Lage, solche Unprofessionalitäten zu erkennen, geschweige denn abzustellen. Viele heutigen Chefs wären vor vierzig Jahren wahrscheinlich nichteinmal als Hundefänger angestellt worden. Die grassierende Pseudoakademisierung hinterlässt schmerzliche Lücken im Substrat der Arbeitswelt.

    • Das wirkt sich immer mehr auf die Qualität von Studienabgängern auf. In Graubünden sind kürzlich über die Hälfte der Kandidaten Durch die Anwaktsptöfung gefallen. Was vielleicht an der Zeit war. Schuld soll PISA sein,eine weitere sozialistische Errungenschaft,mit der das Bildundsniveau europaweit ausgeglichen wird um nationale Unterschiede 7nd die gesellschaftliche Benachteiligung von weniger Begabten verhindert werden soll.Gewisse Studienabgänger wären in Berufen wie Postchauffeur oder Wegmacher nützlicher für die Gesellschaft. Das ist nicht abwertend gemeint für diese Berufe,die viel wichtiger sind.als überforderte Studienabgänger.

  4. Nie mehr bei dieser Ecke Bank! Zu viele Italos und
    Inkompetente Mitarbeiter die nur Telefonist sind und
    keine Ahnung über den Kundenservice haben.

  5. Von der Cornèr weiss ich auch, dass nicht nur die Kunden sondern auch die Mitarbeiter schlecht behandelt werden. In der Filiale Zürich, wo versucht wird, Private Banking Kunden aufzubauen, die Berater am Laufmeter gekündigt wurden, nachdem sie Kunden für die Bank akquirieren konnten. Eine Zeit lang herrschte Hire and Fire Politik ! Der ehemalige Filialleiter habe sogar alle hübschen Assistentinnen belästigt.

  6. Wundert mich überhaupt nicht. Cornèr hat ihre Prozesse nicht im Griff und der Leiter Inkasso ist unfähig und arrogant dazu.

  7. Hier handelt es sich um keinen Einzelfall.
    Ich habe vor rund 3 Monaten bei Diners Club (Owner Corner Card)gekündigt. Trotz schriftlicher Bestätigung kriege ich immernoch Rechnungen…

  8. In solchen Angelegenheiten habe ich beste Erfahrungen mit „beschwerdeleicht.ch“ des Konsumentenschutzes gemacht.

    Man registriert sich dort und erfasst die Beschwerde. Zudem beschreibt man, wie der Fall geregelt werden soll (hier zum Beispiel: Annullierung der angeblichen Forderung und ein Entschuldigungsschreiben). Die Fall wird dem Beschwerde-Management (nicht einem hilflosen Callcenter-Mitarbeiter) weitergeleitet. Innert Tagen erhält man dann eine Stellungnahme bzw. die Entschuldigung. Ist man damit zufrieden, schliesst man den Fall ab. Andernfalls kann man nochmals nachhaken.

    Eine super Sache in Zeiten „anonymer“ Online-Kundenbetreuung!

  9. Leider erlebt man es immer wieder, bei verschiedenen Firmen, dass wenn man mit sog. Kundendienstleuten ein Problem besprochen hat und zugesagt wurde, das werde erledigt, man wenig später auf eine Art kontaktiert wird wie wenn nie etwas gewesen wäre. Vielleicht liegt das an Kundendienstleuten, die nichts unternehmen, die Sache einfach liegen lassen weil es ihnen stinkt. Oder diese Mitarbeiter werden intern nicht ernst genommen, man macht nach Schema F weiter, der sog. Kundendienst ist dann für die Katz. Extrem unerfreulich. Am besten alles schriftlich und eingeschrieben. Modern Times …

    • Dagegen gibt es nur ein Mittel, einen Brief schreiben: „Ordnungshalber bestätige ich mein Telefongespräch mit Ihrem …. von gestern wie folgt:…..“

      Und per Einschreiben senden. Umständlich, aber bei unserer heutigen Geschäftskultur der einzige Riegel, den man schieben kann.

  10. Man müsste sich bei der Corner Bank halt mal überlegen, was das Wort Kunde heisst. Die Zeiten, in denen man im Kartengeschäft sagen konnte: „Selig sind die dummen Kunden – denn Sie merken nicht, wenn sie über den Tisch gezogen werden!“, sind schon übermorgen vorbei.

  11. Leider kann ich zum Geschäftsgebaren mit der Bonus-Card nichts Besseres sagen:
    Mir passierte genau dasselbe, mit leicht verändertem Sachverhalt. Drohungen, Betreibungsandrohung, ungerechtfertigte Mahngebühren, etc.
    Ich schrieb dann in unmissverständlichem Ton und drohte mit strafrechtlichen Massnahmen, was die Leute letztlich zur Raison brachte.

  12. Handelt es sich hier um einen Einzelfall oder liegt bei der Corner Bank ein Systemfehler vor und dies ereignete sich tausendfach?
    Sollte ersteres der Fall sein, verdient es wirklich nicht hier auf IP eine Story daraus zu machen.

    • @ Meaga Troll paulx: Dein Kommentar ist punkto Dummheit nicht zu überbieten. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

  13. Wichtig ist der Akzent auf dem „è“ Cornèr.
    Der Name hat nichts zu tun mit dem englischen Wort für Ecke.
    Cornèr ist die Aussprache im venezianischen Dialekt des
    Familiennamens „Cornaro“, des Gründers der Bank.
    Bei Problemen kann man auch den CEO Vittorio Cornaro, Enkel des Gründers, anschreiben.

    Sergio Ermotti machte ab 1975 seine Lehre bei der Cornèr Banca.

  14. „Kulanz“ der Tessiner Kreditkartensippe.

    Es wäre spannend gewesen, wenn der versuchte Betrug von Seiten Corner Bank zur Anzeige gebracht und untersucht worden wäre, haftet doch der Bonus Card und den Vorgehen der Corner Bank ein zwiespältiger Ruf an was die Geschäftspraktiken betrifft.

  15. Bei der Cornerbank ereignet sich oft eigentümliches, ich war dort einst Kunde mit einer Ratenausfallversicherung für Arbeitslosigkeit. Als der Fall dann eintraff, behauptete die Cornerbank die Versicherungsbestimmungen hätten seit dem Abschluss (ca 5 Jahre zuvor) etwa 7 mal gewechselt, wann dies Mitgeteilt worden sein sollte konnte Cornercard nicht belegen.

    Natürlich wäre jede neue AVB zu meinen Ungunsten gewesen….

    Die Folge war eine Streitigkeit die darin mündete das die Cornerbank mehrfach Betreibungen eingeleitet hatte, welche laufend mit Rechtsvorschlag versehen wurden und obwohl immer die gerichtliche Beurteilung gefordert wurde, hatte man den Mut nie vors Gericht zu gehen, wahrscheinlich hat man gehofft mir Nachteile im Alltag zu bescheren mit der Betreibung, was teilweise auch der Fall war/ist und mich somit zur Zahlung zu nötigen.

    Ich möchte nicht Wissen wie oft unberechtigte Forderungen verbunden mit diesen Einschüchterungen erfolgreich eingetrieben werden können….

    • Gensu die fragwürdigen Geschäftspraktiken der Corner Bank. Aber Aufsicht und Politik arbeiten der Tessiner Kreditkartengang noch zu.

    • Dito. Bei einer grösseren Organisation versuchte Cornèr Banca jeweils die Gebühr für die Firmenkreditkarten zwei Mal im Jahr abzubuchen. Das führte dann jeweils zu einem „Oh sorry“ und einer Gutschriftbuchung – das ging Jahr um Jahr so…

  16. Der Begriff „Corner“ (also „Winkel“) wirkt im Zusammenhang mit einer Bank etwa genauso vertrauenserweckend wie bei einer Anwaltskanzlei.

  17. Jetzt wird’s aber langweilig…..

    Eine Bank (wären doch nur alle CH-Banken so innovativ und nachhaltig geführt wie die Cornèr Bank!), die den Fehler erkennt und das Problem pragmatisch löst und die Geschichte wird als mediales “Highlight” um das Paradeplatz-Rondell gewickelt.
    Das Kartengeschäft ist der (Bank)-Bereich, welcher sich für den Kunden technologisch am meisten “bewegt” hat, aber trotzdem immer noch eines der grössten Einfallstore für Betrug etc. bietet. Die Haltung/Steigerung der Servicequalität und Verfügbarkeit in diesem Geschäft ist sehr komplex – also Chapeau für die Luganesi, dass sie ganz vorne dabei sind! … und auch Fehler eingestehen, braucht es dann auch keinen Pressesprecher mehr….

  18. Die Ticinesi-Art um nervös auf den Markteintritt von Revolut und Co. zu reagieren, da man selbst die Digitalisierung verschlafen hat im Wohlstand.

  19. Ich würde der Bank meinen Aufwand in Rechnung stellen. Offenbar handelt es sich um ihren Fehler. Kulanz ist hier der völlig falsche Begriff.