UBS-Präsident Weber gerät massiv unter Druck

Zusammen mit CEO Ermotti und Rechtschef Diethelm verrannt in Schwarzgeld-Frankreich – Investoren wollen Lösung.

Als Axel Weber im 2012 das Präsidentensteuer bei der UBS von Alt-Finanzminister Kaspar Villiger übernahm, erhielt er zum Start zwei Dinge: einen CEO namens Sergio Ermotti und eine Antrittsprämie von 200’000 UBS-Aktien.

Die hatten einen Wert von über 2 Millionen Franken. Ein Jahr später verkaufte Weber die Hälfte des geschenkten Pakets gleich wieder. Gutschrift auf sein Konto: 1,8 Millionen.

Fast der Preis der 200’000 Stück. Aber es blieben ja noch 100’000. Guter Deal. Auch sonst kam Weber auf die Rechnung. Er erhielt Jahr für Jahr 6 Millionen.

Wofür? Ein paar Sitzungen mit dem Verwaltungsrat, viele Gespräche, Reisen vornehmlich in der First Class, üppige Essen, teure Hotels. Seine Frau begleitete ihn oft.

Weber hatte das grosse Los gezogen. Wäre der Ex-Präsident der Bundesbank bei der Deutschen Bank gelandet, wie das ursprünglich sein Karriereplan gewesen war, hätte er nie so viel Geld für so wenig Stress erhalten.

Nun aber muss Weber enormen Druck aushalten. Zum ersten Mal seit 7 Jahren, als er als oberster Kapitän der UBS die Brücke des Finanztankers erklommen hat, muss der Deutsche beweisen, dass etwas in ihm steckt.

Die UBS ist auf Eisberg-Kurs. Nochmals, schon wieder. Nach dem 50-Milliarden-Desaster vor über 10 Jahren in den USA hat sich der Schweizer Superkahn nun in französischen Gewässern verirrt.

40’000 Frankreich-Kundennamen landen in Paris, und dort läuft ein Strafprozess, den die UBS in erster Runde haushoch verloren hat.

In den USA drohen weitere Niederlagen vor Gericht, wie der Tages-Anzeiger berichtet. Die Rechnung könnte insgesamt in die Milliarden gehen, zur Seite gelegt hat die UBS viel weniger.

Es droht ein Desaster erster Güte. Weber muss eingreifen. Die operative Führung unter CEO Ermotti und seinem Rechtschef, Markus Diethelm, hat die Lage nicht mehr im Griff.

Das zeigt allein der Aktienkurs. Die UBS-Aktie kostet noch 11 Franken. Und jeden Tag werden es weniger. Die CS, die auch nicht brilliert, zieht davon.

Axel Weber hat als Präsident in Krisenzeiten die Aufgabe, das Steuer herumzureissen. Er muss sicherstellen, dass das Schiff nicht in Schieflage gerat.

Dafür muss er nun sorgen. Und zwar, indem er eine neue operative Führung einsetzt und diese schnell das Urteil von Paris akzeptiert.

Nun so kehrt Ruhe ein. Nur so kann die UBS wieder nach vorn schauen. Stop digging when you are in a hole.

Der Aktienkurs würde bei einer Absetzung von Ermotti und Diethelm und einem Ende des Schreckens in Frankreich einen Sprung machen – nach oben. Die UBS, der weltgrösste Geldverwalter, wäre wieder da.

Weber weiss da. „Er ist der Einzige der drei Verantwortlichen, der fähig ist, eigene Fehler zuzugeben“, sagt ein Insider.

Ermotti und Diethlem weisen jede Kritik von sich. Wir haben alles richtig gemacht, die Franzosen sind die Übeltäter, sie führen einen politischen Prozess.

Und das Bundesgericht in Lausanne, das die Lage der UBS mit dem 40’000er Freipass verschlechterte? Auch nur böse Politik.

So Ermotti und Diethelm. Egal, was man davon hält: Es taugt nichts. Die UBS ist, wo sie ist: in der Misere.

Deshalb Weber. Er muss das Steuer nun selbst ergreifen, es herumreissen, die UBS in ruhige Gewässer führen. Danach kann er von Bord gehen.

Tut dies Weber? Sicher ist, zumindest aufgrund der Auskünfte des Insiders: Weber weiss, was es geschlagen hat. „Er ist extrem nervös“, sagt die Quelle.

Das Problem ist, dass die Ausführungen der obersten UBS-Verantwortlichen rund um Frankreich nicht überzeugen. Sie betonen, es habe keinen Deal gegeben, der für sie annehmbar gewesen sei.

Wirklich nicht?

Die HSBS Schweiz hat die Chance ergriffen, als eine französische Gesetzesänderung es ihr ermöglichte, statt strafrechtlich schuldig zu werden sich von den Sünden des Schwarzgelds freizukaufen.

Die HSBC liess sich das nicht zwei Mal sagen. Sie zahlte 300 Millionen – und schritt in die Zukunft.

Man sagt, ursprünglich habe der Preis bei 50 Millionen gelegen. Also waren die 300 Millionen ein Vielfaches.

Unschön. Dafür ging das Leben für die HSBC weiter. Die UBS entschied sich unter Führung von Ermotti und Diethelm und mit dem Segen des VRs, angeführt von Präsident Weber, anders.

Wir zeigen den Franzosen, was in uns steckt. Man sprach einst von ein paar Hundert Millionen Euro Strafe, welche die UBS hätte zahlen müssen. Doch weil sie sich auch hätte schuldig bekennen müssen, war dies kein Weg.

Dann aber, unter der Loi Sapin, wäre ein Ablassdeal möglich. Nun aber stieg der Preis – gleich wie bei der HSBC. Bei der UBS sprach man von 1,7 Millionen Euro.

Viel Geld? Schon. Im Vergleich zu jetzt aber wenig. Allein der Pariser Strafprozess liegt – Stand heute – bei 4,5 Milliarden Euro.

Viel kostspieliger ist die Unsicherheit. Sie lähmt die Bank – auf Monate, auf Jahre.

Zur eigenen Verteidigung machte Diethelm zwei bemerkenswerte Aussagen. Die erste stammt von März 2017, widergegeben in der Finanz und Wirtschaft.

„Nach Angaben des französischen ‚Le Journal du Dimanche‘ hat UBS einen Vergleichsvorschlag der Behörden über 1,1 Mrd. € abgelehnt“, stand da. Und weiter:

„Den General Counsel der UBS, Markus Diethelm, zitiert die Zeitung mit der Aussage, ‚eine solche Summe ist undenkbar‘, sowohl angesichts der Handlungen der UBS als auch angesichts der Vergleiche, die UBS bereits mit anderen Ländern erzielt habe. ‚Dies ist absolut kein Marktpreis‘, kommentierte der UBS-Chefjurist gegenüber der Zeitung die Vergleichsforderung.“

Gemäss diesem Artikel bestätigte also Diethelm, dass es von den Franzosen ein Angebot für eine aussergerichtliche Einigung gegeben habe. Was er mit „Marktpreis“ meint, bleibt sein Geheimnis.

Vor 3 Monaten, an der Generalversammlung der UBS, machte dann Diethelm rund um Frankreich, welches das beherrschende Thema für die Aktionäre war, gemäss NZZ folgende Aussage:

„Auf Fragen von Aktionären zum Urteil in Frankreich führte UBS-Chefjurist Markus Diethelm aus, dass der Fall im Detail analysiert werde. Er betonte, dass ein Vergleich über 1,1 Mrd. € nie auf dem Tisch gelegen habe.“

Und weiter gemäss NZZ: „In den vergangenen Wochen gab es Spekulationen, wonach die UBS Angebote für einen solchen Vergleich abgelehnt hat. Nach damaligem französischem Recht habe es überhaupt keine Möglichkeit eines solchen Vergleichs ohne Schuldeingeständnis gegeben, betonte Diethelm.“

Was stimmt nun? Im Journal du Dimanche hiess es mit Bezug auf Diethelm, dass die 1,1 Milliarden Euro eine Summe seien, die „undenkbar“ seien. Das würde heissen, dass diese Summe zumindest gefordert wurde. Ob sie „auf dem Tisch“ gelegen habe, ist semantisch.

Anfang Mai meinte dann Diethelm vor den Aktionären, also den Besitzern der Bank, dass es „nach damaligem französischen Recht“ gar keinen Deal „ohne Schuldeingeständnis“ als Möglichkeit gegeben habe. Was er nicht sagte ist, ob die UBS wie die HSBC einen – teuren – Deal unter dem neuen Loi Sapin angeboten erhalten habe.

Behandelten die Franzosen die HSBC Schweiz und UBS unterschiedlich? Haben sie der HSBC-Tochter einen Freikauf ohne Strafrechts-Stempel ermöglich, der UBS aber nicht? Die Loi Sapin war im November 2016 vom französischen Parlament verabschieder worden. Im März 2017 meinte Diethelm, die Offerte der Franzosen sei „absolut kein Marktpreis“.

Gab es also doch eine Offerte im Winter/Frühling 2017, welche die UBS vom Strafrechts-Haken befreit hätte? War sie in den Augen von Diethelm, seinem Chef Ermotti und dessen Boss Weber einfach zu teuer?Wenn ja: zu teuer für wen? Für die Aktionäre? Für die Manager? Für die Schweiz?

Kommentare

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  1. Typisches Schweizer-Bünzli Denken !
    Schuld sind hier nicht die Verantwortlichen der UBS – NEIN, die wahren Schuldigen, respektive Landesverräter sitzen in Lausanne, ein Klüngelhaufen erster Klasse, welcher seit Jahrenund Jahrzehnten Verfahren verschleppt, Verfahrensfehler am Laufmeter produziert und hier in deisem Fall der Schweiz als Nation auf den Kopf scheisst !!
    Glauben Sie im Ernst, dass im umgekehretn Falle, F-Gerichte z.B. eine der Rothschild Banken so behandelt hätte ?
    Aber nocheinmal, wie oft erwähnt, dem CH-Volk fehlt es an „stance“, an Selbstvertrauen und foremost an realem Denkvermögen, man kann ihnen alles „verkaufen“, den Klimawandel, die Vogelgrippe, die Schweinegrippe, den angeblichen Dieselskandal, Raaasenmuuus, Feminismuuus, den SVP-Hass, usw.usw.
    GET REAL – buckel-up !

    PS: NO UBS-connection what so ever

  2. „Jetzt gehts rund“, sprach der Papagai, als er im Ventilator verschwand. Der grosse Sturm kommt noch.

  3. Insider, nahe bei Ermotti, sollen sich seit längerer Zeit über den mutmasslich bescheidenen IQ des weitum überschätzten Narzissten entsetzt geben. Der überbezahlte Innovationsverhinderer also doch nur ein Schönling ohne Tiefgang? Der Graben zwischen Anspruch und Leistung des Arroganten lassen diese Möglichkeit zumindest nicht aus der Luft gegriffen erscheinen.
    Teilschuld bei der willfährigen, liebdienerischen Wirtschaftspresse hierzulande? Nach Mühlemann, Ospel, Wellauer, Ackermann,Vinzenz und anderen als Lichtfiguren gezeichneten Raffzähnen mit falsch eingestelltem Wertekompass, muss auch das in Erwägung gezogen werden.

  4. Was unterscheidet Ospel von Weber: Rein gar nichts! Es sind Abzocker übelster Sorte ohne jede Leistung. Allein die Tatsache, dass Thomas Borer die Hände im Spiel gehabt hat bei der Nomination von Weber spricht Bände. Spedieren wir ihn sobald als möglich dorthin wo er hergelaufen ist

    • Ich bezahl ihm noch den one-way Flug nach Berlin mit der Swiss natürlich Holzklasse oder bei dem Gewicht vielleicht besser in der Mitte des Frachtraumes.

  5. Alles im Leben hat seine Logik.
    Dieses hanebüchende Urteil kommt nicht einfach so.

    Die Gewaltentrennung in der Schweiz existiert nicht. Die Richter in Lausanne folgen der Direktive von weiter oben: möglichst „sauber“ in die EU beitreten, wenn die UBS dabei der Preis des Ablasshandels ist, so geschehe es.

    Dass dabei das Schweizer Volk auch auf der Strecke bleiben wird, wurde vergessen.

    • Frau Villalon ist mindestens eine Kandidatin für CEO Office….vielleicht sogar für VR der Bank…das kann nicht schaden…ich habe noch keine Richter gesehen, die eine Firma in Konkurs treiben….nicht einmal Enron und Worldcom, aber haben viele Top Manager gesehen die das tun. Somit ist die Kausalkette einfach ungekehrt…Enron, Worldcom, Lehman, Gam, Ubs und Cs würde eben von falschen Strategien und Pseudo Stars nach unten getrieben nicht die Justiz ist Schuld, sondern falsche Anreizsystemen und kulante Aktionärsgruppenman.
      Diese Krise seit 2007 hat mehr als 200 Mrd. Für die Schweizer Wirtschaft gekostet…was ein Richter verursachen kann ist denn peanuts in Vergleich.

    • Internationale Verträge müssen von Schweizer Gerichten neutral beurteilt werden, sonst kommt wieder das Geschrei nach fremden Richtern.

  6. Meine Millionen habe ich mir redlich verdient! Ich trage schliesslich die ganze Verantwortung für den Laden. Ohne mich hätte sich der Aktienkurs der UBS niemals so gut entwickelt wie in den letzten Jahren. Meiner Persönlichkeit, meinem Wissen und meiner Erfahrung schenkt man weltweit Vertrauen. Ich bin jeden Rappen restlos wert!

  7. Immerhin muss man sehen, dass das kürzliche fatale und selbstmörderische Bundesgerichtsurteil zum 40’000-Datentransfer nach F knapp ausgefallen ist, ausgerechnet wegen dem Ja eines SVP-Bundesrichters. Der Mann war sich wohl der Tragweite seines Ja nicht bewusst. Vom grünen und roten Bundesrichter konnte man nichts anderes erwarten. Nun haben wir also eine Einladung an andere Länder zu Kundendaten-Fischzügen bei CH-Banken. Naiverweise ermahnte das BuGer die Franzosen noch, die Daten ja nicht für den weiteren Prozess gegen die UBS zu verwenden, das sei verboten. Da lachen ja die Hühner. Mit Sicherheit werden diese Daten illegalerweise verwendet, es geht nämlich um 5 Milliarden Euro ! Und die lassen die Franzosen nicht sausen. Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Mezger selber …

    • Bundesrichter Donzallaz muss sich wenigsten keine Sorgen um seine Wiederwahl in 2020 machen. Mit Unterstützung von Rot-Grün wird er das locker schaffen. Honi soit qui mal y pense…
      Im Übrigen glaubt das Bundesgericht offenbar noch an den Storch. Ein Grossteil der 45000 vom Bundesgericht verprellten UBS Kunden wird nicht zögern, gegen die Bank auszusagen und der frz. Staat wird Ihnen dabei als Belohnung möglicherweise noch einen Steuer-Ablass gewähren.

    • Meister Adebar: Gut möglich, dass Herr SVP-Bundesrichter Donzallaz das nächste Mal genau von den Roten und Grünen gewählt wird. Und zwar nur schon um der SVP eins ans Schienbein zu geben. Einige CVPler und BDPler lassen sich auch noch in diese Intrige einbinden. Die Blaupause dazu lieferte CVP-Parteichef Darbellay mit NR Hämmerle von der SP und einer späteren BRin gegen Ende 2007.

  8. Bad Bank – Good Bank. Hätte man schon vor 10 Jahren machen müssen. Bad Bank hermetisch abriegeln und abwickeln. Man hat heute null Ahnung wie gross die Bad Bank UBS oder CS heute ist. Diese Assets sind bei der UBS und CS mit den guten Assets vermischt. Sie generieren mitunter „Profit“, der für die Bonuszahlungen herangezogen wurden. Man könnte auch von einer fragwürdigen Geschäftsführung sprechen.

  9. Auf die UBS werden noch mehr Klagen kommen! Kann mir bitte jemand erklären Wie ist es möglich, dass man UBS Frankreich Kundschaft Konti in Deutschland findet ??

  10. Warum sollten die Götter des UBS-Olymps nicht die schönen, ihnen gewährten Boni geniessen statt über Rückstellungen und eigene Fehleinschätzungen zu sinnieren oder gar zurückzutreten?
    Wir könnten aber schon mal unser persönliches Sparkonto äufnen um die zur Finanzierung der nächsten Bankenrettung notwendigerweise steigenden Steuerrechnungen zu stemmen. Wer sonst löst den gordischen Knoten oder finanziert das ganze?

  11. Vergessen wir nicht: Es war dasselbe Führungs-Gespann, dass der Uni in Zürich für 100 Mio ein ‚Center for Economics in Society‘ gestiftet hat. Wer vom „Marktpreis“ für „Schwarzgeldsünden“ spricht, hat in der Tat noch etwas Forschung über die ‚Gesellschaft‘ vor sich.

    • Nicht das Führungsgremium sonder die Aktionäre haben die 100 Mio gestiftet. Und indirekt auch der Steuerzahler, da die 100 Mio steuerlich. absetzbar waren.

  12. Dem äusseren Erscheinen nach hat sich VRP Weber bei der UBS sehr gut entwickelt, im Gegensatz zum Aktienkurs}

  13. Es ist schlicht eine Schande wie eine Grossbank wie die UBS mit dem ganzen Finanzplatz Schweiz umgeht … Reputation etc. Hier müsste ganz klar auch die Politik ausnahmsweise eingreifen und wie heisst es schön: Der Fisch stinkt im Kopf her (oder für die internationalen Leser) The fish rots from the head! Aus diesem Grund müssten die Hauptverantwortliche alle bis Ende Jahr gehen!! Jeder weiterer Tag ist ein verlorener Tag … und wer zahlt das? Ihr dürft 3x raten.
    Sie werden ja keine Sozialhilfeempfänger, wie 55 Jahre alte RMs/Bänker die keinen Job mehr in der Schweiz finden. Also, liebes Management, geht mit Gott, aber geht!

  14. Vor einer Stunde:
    Sammelklage gegen UBS
    Google:
    „Devisenkartell, UBS und vier weitere Banken verklagt“

  15. Bei der UBS gibt es nur eine Lösung:
    VRP und CEO weg.
    Beide haben ihre Inkompetenz in den letzten Jahren nachhaltig bewiesen und gewaltige Werte vernichtet.
    Man hätte die UBS vor gut 10 Jahren eben doch Konkurs gehen lassen sollen.
    „Systemrelevanz“ (?) hin oder her.

  16. Bin auch immer wieder erstaunt, wie die teuersten und besten Rechtsberater eine Rechtslage dermassen falsch beurteilen können! Rechtliche Detailfragen sind in diesem Zusammenhang geschenkt! Kaum vorstellbar, welch‘ superteure Anwälte und Beratungsbüros die UBS wohl vorab beraten haben…Jeder Autospengler müsste in einem solchen Fall die Rechnung abschreiben!

  17. Ja es ist halt so! Die sogenannte (heutigen!) Banker sind halt nicht wirklich Wirtschaftsführer, welche insbesondere di Volkswirtschaftliche Verantwortung wahrnehmen können/wollen! Sie sind sich von allem Anfang gewohnt (und auch entsprechend getrimmt worden) insbesondere auf ihren Geldbeutel hin zu arbeiten. Es braucht hierzu eine bestimmte Arroganz und vor allem eine unverschämte Verlogenheit, ansonsten man diese Jobs gar nicht erst annehmen bzw. anstreben würde! Kohle und nochmals Kohl ist deren absolutes Mantra.

  18. „“Sicher ist, zumindest aufgrund der Auskünfte des Insiders: Weber weiss, was es geschlagen hat. „Er ist extrem nervös“, sagt die Quelle.““
    mit CHF 6 mio. bazzen in der tasche p.a. kümmert es weber keine minute, wie es der UBS ergeht. die aktionäre WOLLEN ihm ja CHF 6 mio. p.a. unbedingt bedingungslos zahlen für seine vorzüglichen leistungen. wo ist denn eigentlich das problem? leider konnte mir das bis dato noch niemand abschliessend erklären.

    • @ rk:
      Ich, Gelmotti, rate Ihnen: halten Sie den Mund und die Aktien. Das reicht!
      Tja, „die Aktionäre“ sind nicht die (verbliebenen) Kleinaktionäre, die über Jahre nur Verluste eingefahren haben.
      Die unpersönlichen „Institutionellen“ sind entscheidend – sie haben nur auf kurzfristigen Bonus und Dividende zu schauen! Sie kassieren ja schliesslich auch – in ihren Institutionen.

    • Völlig richtig, Weber ist tiefenentspannt, völlig egal was passiert, weil sein Rettungspolster weit über 25 Mio CHF sind.. Weber ist durch und dreimal chemisch gereinigt.

  19. Mich nimmt in der nicht enden wollenden Sommerflaute nur eines wunder: Wo steckt MdP? Mal wieder einen gepfefferten Kommentar von dem Schnurri wär kän Seich!

    • Ich habe ja schon mehrfach gemutmasst, dass MdP mit Pier-In V. identisch ist.
      Wenn wir wissen, wo der sich umetreibt, wissen wir auch, was mit Marcel the Parcel los ist.

  20. Über das Vorgehen i.S. Frankreich kann man zu Recht geteilter Ansicht sein. Nun aber in Panik einen Strategiewechsel zu machen und irgendeinen schlechten Deal abschliessen, wäre sicherlich nicht der richtige Ansatz.

    Die Leistungsschwäche von Ermotti zeigt sich an anderen Orten, wo die Bank geschäftlich keine klare STrategie hat und recht erfolglos agiert. Er ist nicht die Person, die die Bank vorwärts bringen wird. Die starke Bonusfixierung ist schon einen schlechte Ausgangslage für eine gute nachhaltige Chefleistung.

    Axel Weber hat bisher geschlafen und das goldene Leben genossen. Warum sollte sich das ändern? Er ist Schönredner und Politbeamter, kein Unternehmer.

  21. Es geschieht nur, was wir seit Jahren als Mitarbeiter vorhergesagt haben. Die Manager arbeiten fröhlich weiter und ignorieren sämtliche Zeichen des Eisberges. Mir der Lieferung der Daten, werden Dutzende Kundenberater ins Visier kommen. Die Ehemaligen werden singen um ihre Haut zu retten. Frankreich ist immer noch in der EU und niemand braucht einen Haftbefehl da draussen. Fazit; Frankreich ist erst der Anfang.

  22. Jedes Kind weiss heute, wie und warum man Flaschen entsorgen muss. Offenbar lernt man dies aber an den Hochschulen nicht, dort gibt es nur Abzockerkurse fuer angehende Banker! Etwas Nachhilfe fuer die korrekte und zeitgemaesse Flaschenentsorgung waere bei der UBS mehr als angebracht.

    • Ermotti hat eine Banklehre gemacht, wurde Bankfachexperte und machte noch ein Advanced Management Program. Nicht einmal einen MBA hat er. Aber das ist in einem von Seilschaften bestimmten System auch nicht nötig.

    • Als würde ein MBA-Abschluss bessere Aussichten bringen. McK & Co haben ja genügend davon und das Gegenteil bewiesen.

  23. Die Finma oder der Bundesrat muss einschreiten. Wieso kassieren diese Blender solche Summen ohne Leistung? Wenn Weber/Ermotti den Aktienkurs der UBS verdoppelt hätten, könnten Sie gerne jeder 100 Mio. bekommen, aber so?

    Die Vergütung scheint mir grösstenteils unabhägig von der Leistung. Diese Diskrepanz zwischen Vergütung und Leistung lähmt unser ganzes Wirtschaftssystem.

    • Die FINMA und der Bundesrat sind Teil des UBS-Problems. Bundesrat und FINMA sprachen sich diesbezüglich ab, dass man die Machenschaften der UBS nicht verfolgen will. Eine Krähe hackt der Anderen keine Auge aus, entsprechend hat man sozusagen eine Pattsituation hervorgerufen durch Bundesrat und Aufsichtsbehörde. Der Skandal ist, dass die UBS für Ihre Machenschaften versucht noch andere Schweizer Banken und die Politik in Sippenhaft zu nehmen. Dass sich dabei bürgerliche Politiker effektiv noch in Sippenhaft nehmen lassen, muss schon gar nicht mehr überraschen, muss man doch vom eigenen Versagen möglichst medienwirksam ablenken. Ein weiterer Skandal ist eigentlich auch darin zu sehen, dass Bundesrat und FINMA trotz Hinweisen keine Untersuchungen gegen UBS angestrebt haben, obwohl diese Hinweise auch dahingehend waren, dass neben den Machenschaften betreffend Beihilfe zur Steuerhinterziehung auch die Eidg. Steuerverwaltung im Rahmen von MWSt und Zollabgaben, also der Schweizer Staat selber auch betrogen wurde. Aber hier war anscheinend die Abwägung Pro bzw. Contra UBS die Politik zum Ergebnis Pro UBS gekommen und alles, aber wirklich auch alles unter den Teppich zu kehren. So weit so gut, wären die Hinweise, Fakten und Aussagen nicht speziell in Frankreich gelandet bzw. hätte der franz. Fiskus und die Justizbehörden die Sachverhalte aufgegriffen und aufgearbeitet. Hierbei muss man nun zum Schluss kommen, der franz. Fiskus und die franz. Justizbehörden haben keinen schlechten Job gemacht, steht doch die UBS an allen Fronten mit dem Rücken zur Wand. Das Gegenteil haben die UBS-Verantwortlichen gemacht: UBS VR unter VRP Weber und CEO Ermotti haben es auf fahrlässige Art und Weise verpasst, die Machenschaften aufzuarbeiten und die Chance ausgeschlagen in Frankreich die Angelegenheit mit einem Vergleich beizulegen. Nur alleine diese zwei Punkte sind eigentlich Gründe dafür, dass Weber, Ermotti und Diethelm untragbar sind. Noch zur FINMA: Wie soll eine FINMA aktiv werden, die Personen trotz fragwürdiger Machenschaften unbehelligt lässt? Nein, die FINMA ist ein ‚Dealmaker‘ der jeweils ‚Deals‘ in der Form aushandelt, dass die Rolle der FINMA selber nicht Fragen aufwirft bzw. sich angreifbar macht.

    • Die bescheurten Aktionaere sollten endlich aufwachen und die beiden Herren entlassen, gemaestet sind sie.

    • Sie meinen die FINMA, deren Mitarbeiter teilweise frisch von der Hochschule kommen, keine Produktkenntnisse haben, keine Bank etc. von innen gesehen haben, die aber dem Markt sagt, wie ihr Geschäft funktioniert oder darauf spekulieren, dass irgendwann einer ihre Kunden Ihnen ein tolles Jobangebote unterbreitet? Mhhh bestimmt und der Papst ist ne Frau..

    • Es ist schon interessant, wie viele in diesem Blog sich über die Höhe der Entschädigungen der Geschäftsleitung und des VR-P der UBS enervieren, ohne dass Sie vermutlich Aktionäre sind. Dabei gilt folgendes: Der VR schlägt die Vergütung der GL vor. Über diesen Vorschlag beschliessen die Firmeneigentümer (Aktionäre) an der GV. An der GV beschliessen die Eigentümer auch über die Entschädigung des VR und der Wahl oder Abwahl dessen Mitglieder.

      Als Nicht-Aktionär müssten Vergütungsfragen der UBS nicht weiter interessieren. Dies geht nur die Besitzer etwas an.

      Wäre ich allerdings UBS-Aktionär wäre ich überhaupt nicht mit diesen überrissenen Entschädigungen einverstanden, zumal ich als Eigentümer durch den tiefen Aktienkurs geschädigt wäre. Nur eben, als Nicht-Eigentümer geht mich dies nichts an.

  24. Glaubt denn wirklich jemand im Ernst, dass nach Zahlung der 4.5 Milliarden Ruhe herrschen wird? Die Zahlung wird Trittbrettfahrer anziehen wie das Licht die Motten, die Büchse der Pandora wäre geöffnet.

    • Und das ist richtig so! Macht endlich Schluss mit kriminellen Handlungen und hört auf der Schweiz zu schaden.

    • Die Büchse ist bereits offen. Finews schreibt heute über die Vice Chairman, welche man nicht loswerden kann. Offensichtlich wissen die zuviel. Da gibt es aber mindestens noch zwei Stufen darunter, mit Kader und Mitarbeiter mit „Spezialwissen“. Die Vergangenheit ist noch lange nicht bewältigt.

    • Es gibt bereits heute Gerüchte, dass im Rahmen des Revisionsverfahrens die Summe inzwischen um mehrere hundert Millionen in die Höhe geschossen ist, da die UBS-Gegenpartei, sprich der franz. Fiskus auch nicht schläft und aufgerüstet hat. Wieso wohl hat UBS massiv Respekt vor dem Sachverhalt, dass die zehntausenden Kundendaten dem Fiskus weiteres Beweismaterial in die Hände gibt? Diesbezüglich dürfte es auch ‚Wunschdenken‘ sein, dass die Kundendaten nicht zu Beweiszweck herangezogen werden. Wieso sollte man dies auch dem franz. Fiskus untersagen, liegt es doch am Kläger alles nur erdenkliche Beweismaterial gegen den Beklagten einzureichen, damit dieser sich nicht mir erfundenen Ausreden oder fragwürdigen Aussagen aus der Affäre ziehen kann. Alles in allem bleibt der Punkt: Die UBS hat die Weissgeldstrategie der Schweizer Banken ‚unterlaufen‘ und war der Meinung, diese Machenschaften wären ein geschickter Schachzug u.a. auch gegen die direkt Konkurrenz auf dem Finanzplatz. Wieso man nun die UBS für dieses bewusst gewählte Vorgehen noch verteidigen soll, kann ich nicht nachvollziehen.

    • Und die SVP ist aktiv an diesem dreckigen Spiel beteiligt. Wer heute noch SVP wählt, ist selber schuld.

    • Roman: Richtig gesagt, die berühmte Büchse der Pandora ist geöffnet, die Einladung an weitere Staaten zu Kundendaten-Fischzügen bei unseren Banken ausgesprochen. Dank einem skandalösen BuGer-Entscheid, den ein SVP-Bundesrichter aus der Westschweiz ermöglich hat. Während in den USA einer sagt „America first“, heisst es in Bern und Lausanne „Switzerland last“.

    • @ Frust

      Alle Parteien, von Links / Grün, durch die Mitte bis ganz Rechts, sind und waren Förderer und Unterstützer des Dreckspiels !
      Alle Parteien sind Befürworter des Kreditschneeball-Finanzsyszems des Bankenkartells.
      Alle Parteien befürworten, das Geld nicht durch Arbeit und Leistung, sondern durch Kredit und systematische Bankbilanzverlaengerungen entsteht.

      Richtig wäre, wenn zuerst die Arbeit / Leistung erbracht wird, und dann erfogt der Lohn dafür (das Geld)!
      Beim jetzigen System ist es genau umgekehrt. Die Banken erzeugen Kredit durch Falschgeld, ohne wirklich eine (Arbeit / Leistung zu erbringen. Und dazu kassieren sie auch noch Zins und Zinseszinsen Quartalsweise, Neuerdings haben sie auch noch Negativzins-Diebstahl eingeführt !

      Geld kann nur durch Arbeit und Leistung erzeugt werden.

      Durch Kredit mittels endloser Bankbilanzverlaengerungen entstehen nur Falschgeld und endlose Schuldenberge, die dann auch noch mit Wucherzinsen bedient werden sollen. Eigentlich wäre das Wort „Schutzgelderpressung“ die bessere Bezeichnung für diese Wucherzinszahlungen.

      Deshalb wäre nötig, das diese sorgenannten etablierten Parteien samt ihren Filzpolitikern/-.innen allesamt,
      verschwinden. Wir benötigen einen massiv abgespeckten Staat, mit größtmöglicher Freiheit für Menschen.
      Desweiteren ist nachhaltiges und werthaltiger Geld nötig für die Zukunft.
      Nicht Falschgeld durch Kredite (Mindestreserve-Banking /Giralgeldschoepfung), wie jetzt.

      Dann können solche Zombiebanken, die ganze Volkswirtschaften in den Abgrund reissen, gar nicht mehr entstehen !

  25. Lukas Hässig schreibt:
    > Nun aber muss Weber enormen Druck aushalten.
    > Zum ersten Mal seit […] er als oberster Kapitän der UBS
    > die Brücke des Finanztankers erklommen hat,
    > muss der Deutsche beweisen, dass etwas in ihm steckt.

    Herr Hässig, ich bitte Sie!

    Dass etwas in ihm steckt ist offensichtlich. Man sieht es an seinem Format an. Oder müsste dies eher „an seiner Figur“ heissen? Deutse Sprak, swere Sprak! Jedenfalls 90-60-90 is‘ nich‘!

    Allein, die Frage stellt sich: Was steckt denn da drin?
    Pfälzer Saumagen?
    Verschwurbelte nichtssagende Sätze, mithin auch „heisse Luft“ genannt? Was nicht völlig wäre bei einem Mann aus Dem Grossen Kanton…

    Also, Herr Weber: Dann zeigen Sie mal, was Sie können: Präsentieren Sie einen _valablen_ neuen CEO. Und einen vertretbaren neuen Chief Legal.

    Mit valabel meine ich: Keinen blässlichen Blessing. Keinen Ex-McKinsey Schwätzer. Und keinen Ex-McDonalds Hamburger-Brater, oder schlimmer noch, Be-Rater.

  26. Den COO’s der ausländischen Entities der UBS muss langsam der Kragen platzen. Fast sämtliche Schadenersatzzahlungen der letzten 15 Jahren wurde durch die Einheit Schweiz verursacht. Knapp 1/4 der Asset mit 1/3 der MA vom Konzern der UBS sind in der Schweiz tätig. Für mich ist es mit der UBS gelaufen, Sitz wird ins Ausland verlegt bzw. die UBS ist mit einer Marktkapitalisierung von jetzt unter 45 MRD zum Uebernahmekandidat geworden, Ende 2020 wird die UBS ganz neu aufgestellt sein.

  27. Wenn ich mir den aktuellen Börsenkurs CHF 11,22 in diesem Moment anschaue, dann überkommt mich der Zorn. Was haben diese Versager in der obersten Geschäftsleitung schon auf die Reihe gebracht, ausser ihre Millionen Boni abkassiert? Ich frage mich für was? Der Bund kann schon mal die nötigen Milliarden bereitstellen für eine nächste Rettung der UBS. Was für ein Desaster für die UBS und den Bankenplatz Schweiz!

    • @ Peperoni

      Anscheinend sind Sie zornig darüber das der UBS-AKTIENKURS abgestürzt ist.

      Vielleicht wäre es besser gewesen Peperonis zu kaufen, wie UBS-AKTIEN.

      Mit Peperonis verhungert man wenigstens nicht, mit UBS-Aktien aber schon bald.

      Lieber CHF 11.22 pro Stück bar auf die Hand, wie den Boni-Abzockern noch länger zuschauen, und dann bei „0“ aussteigen!

      „SORRY“, Wir würden Euch ja gerne gute Gewinne gönnen, aber jetzt heisst es nur noch rette sich wer kann!
      Von CHF11.22 bis zum Bail-in ist kein weiter Weg mehr!

      Nicht vergessen, Youtube-Videos von Dr. Markus Krall anschauen reicht aus…..

    • Peperoni: Fairerweise muss man aber sehen, dass es sich bei dieser Franzosensache wieder um eine Altlast handelt aus der Ospel-/Kurer-Zeit. Die haben Ermotti und Weber geerbt. Und bekanntlich sind ja all diese Herren und noch einige mehr aus der Zeit mit ihren Millionen unbehelligt entschwunden.

  28. Der grösste Fehler war, dass damals die UBS mit Bundesgelder gerettet wurde. Die Folgen sehen wir heute: CEO’s die punkto abkassieren den Hals nicht voll kriegen können; eine Arroganz sondergleichen an den Tag legen, da sie ja im Notfall wieder mit Staatsgeldern der der Sch… geholt werden; führungsmässig absolute Pfeifen sind, weil ihnen offensichtlich keine Strategie für eine Zukunft als anständige Bank haben; dafür das Personal würgen und entlassen um einen Pseudoerfolg auszuweisen.

  29. Der VR unter VRP Axel Weber und CE0 Serrgio Ermotti hätten klar die Aufgabe gehabt, die Causa „UBS Genève“ aufzuarbeiten, wo das frühere Management die ganzen Machenschaften bezüglich aktiver Beihilfe zur Steuerhinterziehung aufgegleist hat! Beim Punkt, dass die Poklitik, angefangen beim Bundesrat, zusammen mit der FINMA bei den UBS-Machenschaften vordergründig fährt man wie alle anderen Banken eine Weissgeldstrategie, im Hintergrund aber versucht man möglichst viele Kunden zur UBS zu locken, da hätte es einiges aufzuarbeiten gegeben. Die Politik und FINMA entschlossen sich trotz ihnen vorliegender Hinweise zum Nichtstun. Die UBS dann anscheinend auch, nur so kann sich das fahrlässige Handeln der UBS in Sachen Frankreich erklären – die Quittung vor der ich vor Jahren schon gewarnt hatte (Bumerang aus Frankreich) erfolgte dann auch noch. Was mich aber nun am meisten nervt ist der Punkt, dass nun bürgerliche Politiker wie die Herren Aeschi, Matter und Co. die über Jahre zum Sachverhalt schwiegen, dass man bei Bund und Aufsichtsbehörde den Fall UBS unter den Teppich kehrte, sich jetzt empört zeigen. Genau diese Politiker sind mit ein Grund, dass die Causa UBS/Frankreich überhaupt vor Gericht landete! Es wäre also gar nicht so schlecht, wenn die Empörten, die sich nun als Heilige und Kämpfer für den Finanzplatz Schweiz geben, erst mal vor der eigenen Haustüre wischen würden, denn sie waren und sind Teil des Problems!

    • Aeschi und Matter sind Mitglieder einer rechtspopulistischen Partei, mit „bürgerlich“ hat das nichts zu tun.

  30. Immer gleiche nichts bringende Vorwürfe!

    Wofür? Ein paar Sitzungen mit dem Verwaltungsrat, viele Gespräche, Reisen vornehmlich in der First Class, üppige Essen, teure Hotels. Seine Frau begleitete ihn oft.
    Soll er tägliche VR Sitzungen haben
    Soll er keine Gespräche führen
    Soll er nicht reisen oder möglichst mit easy Jet
    Soll er Wurst und Brot essen mit Kunden
    Soll er in Absteigen übernachten
    Sie sehen wie unnütz ihre Bemerkungen sind.

    Dann der Aktienkurs den sie immer wieder so gerne erwähnen. „Die CS zieht davon“
    Ich weiss nicht welche Kurse sie anschauen.
    Schauen sie alle europäischen Banken an!
    Oder wollen sie wieder die US Banken als Masstab nehmen? Haben sie die Banken Debakel vergessen?

    Also immer wieder alter Wein als Schlagzeilen.
    Vielleicht müssen Sie sich mal ins Spiel bringen. Dann würde alles besser.

    • Nein, Weber, Ermotti etc. sollen gar nichts tun. Ich schlage vor, ihnen den doppelten Zapfen zu geben – unter der Bedingung, dass sie daheim bleiben. (Aktienrechtlich kann man das drehen.)

  31. Wenn man sich bewusst mit „Nickern“ und “Ja-(-Ver)Sagern” umgibt, wie dies bei den drei Herren der Fall ist, verliert man den Boden unter den Füssen und glaubt man hat immer Recht. Was dann folgt sehen wir exemplarisch bei der UBS. Die CS wird mit UR und TT folgen. Die Bären wahrscheinlich auch.

  32. Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich immer wieder Manager von Grossbanken massiv selbst überschätzen. Nachdem die Führung vor 10 Jahren die UBS an die Wand gefahren haben, ist nun das heutige Management auf dem besten Weg, die Bank in den Sand zu setzen.

  33. In 2011 Minimalanforderungen waren: IB reduzieren, und Strafprozesse minimieren, spricht Bussen minimieren….Bussen haben bekanntlich kein Marktpreis….ob das erreicht ist., lässt man bei der Aktienkurs lesen.
    Ein implizite Ziel war auch Aufbau der „neue Bank“ und vor allem ein stark „Wealth Management“ business….alles nicht erreicht in unseren Augen…
    Mein Gott 10 Jahre Zeit gehabt, keine peanunts…wenn FB, Google, Huawei, Samsung in wenige Jahren Weltstars geworden sind…jetzt spricht auch Finews von ein „neue Anfang“….aber leider zu spät…sind die drei die richtige? Muss ich zum Glück nicht entscheiden… hat die schweizer Politik und SNB ( als Staatgarant) einfach zugeschaut? Haben die Aktionären geschlaffen oder falsche Hoffnungen gehabt?
    Unsere Meinung nach alles das zutrifft. Und Managerspeck auch nicht richtig abgebaut, wie Finews berichtet… Amen.

  34. Das Banken-Mikado des 21. Jahrhunderts:

    WAS DIE DEUTSCHE BANK MIT JOE (SEPP) ACKERMANN ANGERICHTET HAT WIDERFÄHRT NUN DER UBS MIT IHREM DEUTSCHEN WEBER.

    O:O

    (FRÜHER DER „HINWEIS“ FÜR EINE TOILETTE) -:)

    • @ Last Warning

      SCHAUEN Sie sich doch mal das Desaster und den Aktienkurs der Deutschen Bank an.

      Dort sieht’s doch nicht besser aus wie UBS und CS.

      Eigentlich müsste man die Frage eher umkehren: „Was hat Ackermann mit der Deutschen Bank angerichtet?“

      SCHAUEN Sie sich ausserdem die YouTube-Videos von Dr. Markus Krall an! Empfehlenswert!
      Es dürfte bald massivst krachen bei den Bankenzombies!
      Gehen Sie schon heute in Deckung für’s Finale Abschieds-Schuldenfeuerwerk.

      Übrigens, Bankenrettungen wird’s nicht mehr geben können!! Die Zeiten sind endgültig vorbei!!!!!!!

  35. Eine globale Konzern-Strategie – sie funktioniert nicht! Rechtsfälle ohne Ende – die UBS wird geschleift. Eine Geschäftsleitung – nur Trader, Mck-Berater, blasse Typen, aber keine Kundenleute, Dealmaker. Ein Hofstaat an teuren Generaldirektoren und Direktoren – sie wollen um keinen Preis eine Veränderung, sondern Geld, nur Geld.

    Der Versuch der Bank, nach 2009 wieder zu einer guten Firma zu werden, ist gescheitert. Es ist die KULTUR, die sich NiCHT verändert hat! Nur abgedroschene PR nach innen und aussen, und selbst garnieren, das kann nicht gutgehen. Ermotti ist der Lage nicht gewachsen, die Mannschaft frustriert, wer kann, sucht das Weite! Die UBS hat keine Seele mehr, und handfeste strategische und betriebswirtschaftliche Themen.

    Normale Menschen- ja, normale Menschen müssen ans Steuer und einen Neuanfang machen. Weber, du gescheiter Alleskönner: Zeig was du kannst, und dann geh!

  36. Einen gute Morgen Herr Hässig.

    Zum trurigen Aufstieg und Niedergang
    der Bank haben Sie das nötige bereits
    geschrieben.

    Für das Zitat von Will Rogers bedanke ich mich besonders. In der Sammlung seiner
    Zitate habe ich einige gefunden, die den
    Tag versüssen.

  37. In den unteren Etagen würden die Leute auf die Straße gestellt. In der Teppichetage wird nichts unternommen da es ein richtiger Filz ist.
    Abkassieren beginnt bei Weber mit Salär von 6 Millionen und Spesen was ein normale Person nicht versteht. Aufräumen ist angesagt und etwas schnell bis in das mittlere Management denn es sind alle gleich. Personal wird auf Kosten der Teppichetage abgebaut, Spesen für Kunden herauf geschraubt. Dies ist leider das einzige das die Herren beherrschen.

  38. Off-Topic: UBS Kunden haben Minus Zinsen auf dem Konto. Haben das die Herren in den Teppichetagen, die ja so schnell mal 6 Mio. pro Jahr verdienen, auch ?

  39. Aus Ermotti wird ‚WErwottmi?‘!
    Für einen Schnäppchenpreis von 14 Mio. pro Jahr zu haben!!! Profil: Fokussierung auf Politiker-, Richter- und ältere-Mitarbeiter Bashing, Talent für taktische/strategische Fehleinschätzungen, grosse Erfahrungen in Niederlagen (Waterloo in Paris, Lausanne), katastrophale Personalauswahl (Markus Diethelm, Sabine Keller-Busse etc.). Interessenten melden sich bei Spielcasino UBS.
    Tja, einmal mehr zeigt sich: Hochmut kommt vor dem Fall!!!

  40. Milliardenverluste, Millionenboni: Finanzplatz Schweiz zerlegt sich in die Atome. Happy Birthday Lukas Hässig, alles Gute, suchen Sie sich einen neuen Job.

  41. Die Grossaktionäre sind die Wurzel dieser drei Schuldigen: Die Decharge wurde an der GV verweigert, eben wegen diesem Frankreich-Risiko und anstatt alle drei damals zu entlassen, lässt man sie weiter machen. Jetzt ist wohl genug und die drei zeigen Charakter (haben sie einen?) und treten zurück – dann kann es nur noch besser werden.

  42. Weber könne Fehler zugeben?

    Weber behauptete als Chef der Deutschen Bundesbank, die Zentralbsnken müssten ihre Schulden nie zurückzahlen.

    Er verwechselt also links und rechts der Zentralbankbilanz genauso wie SNB-Jordan.

    Diesen Fehler konnte er bis heute nicht zugeben.

    Zu peinlich.

    Marc Meyer

  43. Das Grossbank Management erwartet vom Volk noch Mitleid und Verständnis für Ihre Situation.

    Niemand – wirklich niemand hat mit diesen Grossbankvertretern Mitleid oder Verständnis.

    Es ist auch in der Politik niemand mehr bereit fuer diese Grossbanken den Kopf hinzuhalten.

  44. UBS und CS haben rein gar nichts aus den Finanzkrisen gelernt.

    Sie treten wieder mit Ihrer gnadenlosen Arroganz, Selbstgefälligkeit und Selbstbeweihräucherung auf und zeigen keinerlei Einsicht noch Demut für das Debakel, welches Sie angerichtet haben.

    Die einzige Sprache, welche Sie verstehen ist, wenn man Gelder systematisch bei UBS und CS abzieht und zu solideren Banken transferiert.

    • Sie haben leider recht. Gut gebildet und überheblich also das typische Banker Image. Jede Superausbildung bringt nichts denn die Überheblichkeit führt zu Übermut und zu dummen Fehlentscheid. Meiner Meinung nach ist dies ein generelles Bankingproblem. Personen mit Alexithymie machen im Banking Karriere und die Anderen haben das Nachsehen.

    • Solange die Grossaktionäre diesem herumwursteln und dem „sich grosszügigen Selbstbelohen“ zu sehen wird sich NIE etwas ändern.
      Eine Frage: Was ist mit der verweigerten Dechargeerteilung an der GV? Davon redet auch niemand mehr obwohl diese immer noch im Raume steht. Dieses Management hat kein Rückgrat und hofft dass es bald wieder Frühling wird weil dann die Boni für sie wieder grosszügig fliessen werden.

    • @ Isaac

      Das ist genau so wie Sie schreiben. Sichere Banken gibt es nicht, weil diese Banken ein Kreditschneeball-Finanzsystem betreiben mit minimalster Mindestreserve. Kollabiert eine Bank entsteht der Dominoeffekt, und andere werden mit in den Abgrund gerissen.

      Deshalb gibt es werthaltiges und nachhaltiges Geld, und das heisst Abschied nehmen vom Bankenkartell, und echtes Geld besorgen!
      Bankkontoguthaben und Falschgeldpapiernoten eintauschen in ECHTGELD.