Die absehbaren Entwicklungen der Finanz- und Währungsmärkte

Auf Zinssenkung folgt Quantitative Easing – Währungskollaps, zuvor Aktien, Gold, Kryptos durch Decke – Franken: goldähnlich.

Weltweit sieht die Zukunft so aus: Das Federal Reserve Board wird ab Herbst den Zinssatz in 25 Basispunkt-Schritten senken und das Quantitative Easing (Kauf von US-Staatsanleihen) wieder aufnehmen.

Die Staats-, Wirtschafts- und Privatverschuldung der USA wird weiter ansteigen. Der US-Dollar wird absichtlich geschwächt, um im Handelskrieg besser zu reüssieren.

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nicht einmal an Zinserhöhungen denken, sondern signalisiert eine Wiederaufnahme des Quantitative Easing und eine oder mehrere Zinssenkungen ab Herbst.

Beide Währungsblöcke streben nach Währungsvorteilen durch Schwächung ihrer Währungen und sind zudem auch angesichts ihrer Staats-, Wirtschafts- und Privatschulden ausserstande und unwillig, höhere Zinsen durchzusetzen.

Japan zieht voll mit, ist sogar ein Vorreiter, und wenige Nationen werden eine andere Währungs- und Verschuldungspolitik praktizieren können oder wollen. Das weltweite Währungssystem steuert auf einen Zusammenbruch hin, wahrscheinlich ausgelöst durch ein de facto Schuldenmoratorium der USA.

Bis zu diesem Zeitpunkt werden immer steigende Geldmengen – auch angesichts der zunehmend defensiven Haltung der Notenbank mittels Ausweitung der Negativzinspraxis – zu immer steigenden Aktien-, Obligationen-, Immobilien-, Gold/Silber- und Kryptowährungspreisen führen (Asset inflation), ein weltweiter Anlagenotstand.

Die Aussichten für die Schweiz: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird weiterhin versuchen, trotz der absehbaren weltweiten Währungs- und Verschuldungspolitik der führenden Nationen eine Aufwertung des Schweizer Frankens im Interesse der Tourismus- und Exportindustrie zu verhindern und zu diesem Zweck in wieder steigendem Ausmasse Fremdwährungen kaufen, bis zum Punkt (der vielleicht etwa 300 bis 500 Milliarden weiter oben als heute liegt), an dem die Ausdehnung der SNB-Bilanz an nationale und internationale Akzeptanzgrenzen stösst.

Insbesondere dürften letztere durch unfreundliche Interventionen der USA und der EU festgelegt werden, auch wenn die SNB durch die Bildung beispielsweise eines Staatsfonds ihre eigene Bilanz mindestens visuell entlastet.

Was so oder so passiert ist, dass der Franken gegenüber den wichtigsten Währungen trotz aller Bemühungen eine unaufhaltsame Wertsteigerung erlebt, und je mehr die Finanzwelt dies realisiert, desto grösser wird der Zustrom in den goldähnlichen (dann!) Franken.

Umso dramatischer wird der Anlagenotstand in der Schweiz. Und die Asset Inflation in der Schweiz. Und umso billiger werden Kapital und dessen Preis, der Zins.

Negativzinsen werden in der Schweiz zum Normalfall, die Banken nehmen kein Geld mehr an ausser für den Zahlungsverkehr, das schweizerische Bankenwesen kollabiert.

Zusammengefasst heisst das: Das weltweite Währungs- und Bankensystem wird zusammen mit führenden Staaten nach wenigen weiteren Jahren gigantischer Asset Inflation in eine fundamentale Krise mit enormen negativen Auswirkungen auf den Lebensstandard und die produktiven Kapazitäten der Völker der „entwickelten“ Nationen schlittern, mit noch nie in einem derartigen Ausmass gesehenen sozialen und politischen Umwälzungen.

Kommentare

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  1. Geld, Schulden & Bitcoins sind keine Realwerte, Gold auch nur bedingt.

    Die Schulden gehören jemanden und bestimmen damit nur, wer Macht ausüben kann.

    Per Gesetz könnte man einfach alles auf Null setzen und die Welt steht noch genau gleich da.

    Klar benötigen einige dann ein/zwei Glas Whiskey, aber dann geht es weiter.

    In der Realwirtschaft produzieren wir etliche Dinge, die kein Mensch und schon gar nicht in dieser Menge wirklich benötigt – zumindest in der Schweiz.

    Ich würde als Politiker darauf achten, welche Güter wirklich notwendig sind und dann deren Produktion möglichst in der Schweiz sicherzustellen.

    Eine eigene Energieversorgung ohne Öl gehört ebenso dazu wie saubere Lebensmittel, eine einfache Gesundheitsvorsorge, einfacher Wohnraum usw.

    Vielleicht kann man ja hierfür u.a. eine „Bedingungslose Grundbeschäftigung“ durch den Staat garantieren.

    • @Klaus Marte

      Eine differenzierende Betrachtung ist angebracht, um einfache und populäre Fehlinterpretationen zu vermeiden, der „wer Macht ausüben kann“, zu seinem Vorteil erbahrmungslos ausnutzt. Wir Schweizer sind ein Volk von Hirten (von Natur Feige) mit einer primitiven juristischen Kultur ausgestattet.

      ZITAT von: (ich war damals dabei 2009)

      Carsten Maschmeyer, damals Vewaltungsrat von Swiss Life:

      „Wir stehen vor dem grössten Boom, den unsere Branche je erreicht hat: die Verlagerung der staatlichen zur privaten Altersvorsorge ist ein Wachstumsmarkt über Jahrzehnte… Man kann zwar nicht überblicken, wie sich der Anstieg der privaten Altersvorsorge präzise ausgestaltet. Es ist jedoch so, als ob wir auf einer Ölquelle sitzen. Sie ist angebohrt, sie ist riesig gross und sie wird sprudeln.“

      @Klaus Marte, ich rate Ihnen sich ergebnis offen mit der Materie auseinanderzusetzen. Enteignung, Kapitalmärkte, Innovationen usw. sind Nebelpetarden die ad hoc produziert werden von voll Profis.

      Es werden Altenquotienten generiert, um die Dramatik der Entwicklung (AHV) wissenschaftlich zu untermauern. Mit dem Altenquotienten wird die Anzahl der Menschen, die älter als 65 sind, ins Verhältnis gesetzt zu den Menschen im Arbeitsalter von 20 bis 65 Jahren. Für dieses Verhältnis wird prognostiziert, dass es von heute etwa drei zu eins auf 1,5 zu eins im Jahr 2030 sinken wird. Damit wird suggeriert, dass ein Erwerbstätiger die Rente für 1,5 Rentner aufbringen muss. Aus den demografischen Veränderungen soll ein Sachzwang konstruiert werden, der als einzig vernünftige Lösung die 100% Umstellung auf eine Kapital gedeckte Rente zulässt.

      Zu Ihrer Enteignung These (die seit Jahren im vollem Gange):

      UWS ü.Teil Senkung zwischen 2010 – 2018:

      SBB 2010 6,52% 2016 5,02% –21%
      Post 2010 6,47% 2016 5,05% –18%
      Bühler 2010 6,65% 2016 5,30% –17%
      Symova 2010 6,65% 2016 5,02% –15%
      Publica 2010 6,53% 2016 5,05% –14%
      Kanton AG 2010 6,80% 2016 5,50% –14%
      Implenia 2013 6,52% 2016 5,17% –14%
      RUAG 2010 6,80% 2016 5,22% –14%
      Oerlikon- 2010 6,50% 2016 5,10% –13%
      Novartis 2011 6,10% 2016 5,25% –13%

      Der frühere Preisüberwacher und SP-Nationalrat Rudolf Strahm deckt auf, wie leichtfertig und unkritisch grosse Medien Gefälligkeitsgutachten einer Lobby weiterverbreiten. Nacheinander veröffentlichten seit Februar 2018 Bankiervereinigung, Swisscanto (Zürcher Kantonalbank), Credit Suisse und jüngst die UBS ihre interessenorientierten „Studien“ zu den Altersrenten. Ihr Tenor schürt generelle Verunsicherung. Was besonders auffällt:

      -Grosse Medien kolportierten diese Gefälligkeitsstudien, ohne Stellungnahmen und Gegendarstellungen, zum Beispiel beim Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, einzuholen;

      -Grosse Medien verzichteten meist darauf, die Interessenlage der Urheber transparent zu machen.

      Wenn es um die Altersvorsorge geht, wiederholt sich die Geschichte. Bereits bei der Einführung der AHV 1947 hatten die grossen Banken und die Privatassekuranz vereint mit dem Zürcher Freisinn unsere AHV als staatliche Altersvorsorge bekämpft. Die damalige Kampforganisation gegen die AHV-Einführung war der „Elefantenclub“, daraus entstand später die staatsfeindliche Organisation „Trumpf Buur“.

      Die Banken strebten stets eine privatisierte Altersvorsorge an. Auch heute profiliert sich die Neue Zürcher Zeitung erneut als Kampfblatt gegen den Rentenkompromiss.

      AHV schlecht reden – so läuft die subtile Meinungsbeeinflussung. Nach der erstmaligen, grossen AHV-Prognose einer Expertengruppe des Bundes von 1995 (der sog. IDA-Fiso-Studie) wäre die AHV bereits vor dreizehn Jahren pleite gegangen.

      Bezüglich 2. Säule sind die Zahlen von Rudolf Strahm niederschmätternd. Jeder siebte Franken der Renten- und Kapitalleistungen der Zweiten Säule versickert in der Kostenfalle der Vermögensanlagen und der Kassenverwaltungen. Niemand schafft Transparenz. Das BSV und die OAK haben es bisher verpasst, diese jährlichen Gesamtkosten pro Versicherten oder in Prozent des Anlagekapitals für jede Kasse einzeln mit einer Kennziffer transparent aufzulisten und einen Kosten-Rendite-Vergleich der PK-Anlagen zu publizieren. Die Datensätze wären heute vorhanden. Das Preis- und Kostenbewusstsein ist auch in der Bundesbürokratie noch entwicklungsfähig!

      Beitrag von Rudolf Strahm wurde als Kolumne im Tages-Anzeiger, im Bund und auf TA-Online vom 13. Juni 2017 veröffentlicht.

      Ich empfehle auch diese Studie von Josef Hunkeler:

      https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/2-Saule-Ruf-nach-tieferen-Renten-als-Panikmache-entlarvt

      Dazu noch dieses Problem:

      https://www.handelszeitung.ch/konjunktur/kleiner-tipp-rechnen-sie-mit-einem-immobilien-crash

      und jetzt vergleichen Sie es mit diesen Zahlen:

      https://www.svit.ch/de/news/deutlich-mehr-leere-mietwohnungen

      -Rolle der Revisionsgesellschaften (meist Big-4), die die Aufwertungen abzeichnen um das Mandat abzusichern
      – Rolle der Immobilienschatzern, meist in enger Abhängigkeit zu Banken oder Bauträgern (oder gar beiden)
      – Rolle von IAZI und Wüest & Partner; Brandbeschleuniger der Blase im bei selbstbewohnten Objekten
      – Die SNB, die sich völlig verrannt hat, aber eisern an ihrem Kurs festhält und auf ein Wunder hofft
      – Die Abhängigen Medien (zB Linie Ringier-UBS) die die ganze Katastrophe vertuscht und klein redet
      – Die gekauften Politiker, die das kaputte System mittels mieser Tricks (Eigenmietwert zur Subventionierung der Banken, PK Bezüge etc.) gesundbeten

      Die ständigen Steuererleichterungen der vergangenen Jahrzehnte für Unternehmen und Kapitaleinkommensbezieher haben diese Umverteilung von fleissig auf reich enorm verstärkt. Bleiben die Steuerregelungen so wie sie sind, wird sich daran auch in kommenden Generationen nichts ändern und die arbeitende Bevölkerung wird den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum sehr bald zu spüren bekommen…

  2. Nennen Sie es doch einfach beim Namen:

    Die USA haben die Finanzkrise ausgelöst, und die Welt mit Ramschhypotheken-Fonds bedient u.a. via europäische Banken.

    Die Tiefzinspolitik der Notenbanken war die Folge davon.

    Diese Tiefzinspolitik ist auch heute noch aktiv.

    Und der durch Präsident Trump provozierte Handelskrieg hat der Börse noch den Rest gegeben.

    Nochmals: die Verursacher dieser Misere sind die USA, bzw. die republikanischen Präsidenten. Punkt.

  3. Als absoluter Nichtswisser habe ich unser Geld und Wirtschaftsystem als normaler Bankkunde und Konsument beobachtet. Im Alter von ca. 55 Jahren habe ich mal bei einer Familienrunde das Wort Kapitalistischer Kommunismus erfunden und in die Diskussionsrunde geworfen. Ich wurde ausgelacht! Heute sehe ich nach China! Danach kommt mir ein Buch in die Hand….. Karl Marx – aktueller denn je, nur richtig zu lesen und auch richtig zu verstehen – ja das ist schwer!

    • Nennen sie es doch viel einfacher „Feudalkommunismus“.

      Die geknechteten und ausgebeuteten Landarbeiter aus dem Hinterland China’s werden ihnen dankbar sein.

  4. Falsch
    Was und wie viel da in einem Computer an Geld herum schwirrt ist egal.
    Sobald die USA die Annahmen von ihren $ nicht mehr erzwingen kann, ist fertig. Dann bricht die Versorgung zusammen, danach herrscht Chaos. Solange das nicht passiert geht die Show weiter = mal rauf mal runter, aber plus minus läuft alles wie gehabt.
    Staatsverschuldung der USA völlig irrelevant, wenn aber die Navy die $ Abnahme nicht mehr erzwingen kann, ist finito. Deshalb rüsten auch alle US Regierungen schön weiter, weil es bleit ihnen keine Wahl. Die Dollar Deckung entspricht der Militärmacht, Fed Zahlen das ist Show für den Plebs.

  5. @F.H.
    „Wenn dies so ist, dann stellt sich die Frage, wer denn die Hauptakteure dahinter sind. Ich vermute, es sind WENIGE. Und diese WENIGEN dominieren das internationale Finanzsystem – auch politisch.“

    Sicherlich die Königsfrage in diesem Kontext. Wie wir alle seit Jahrzehnten beobachten können, werden weite Teile der Realwirtschaft, Bildung, Wohnungsmarkt, Gesundheit, – und Sozialsysteme den Anforderungen der Finanzwirtschaft geopfert. Private Equity, Hedge Fonds, Banken, Versicherungen, PK, Vermögende Kapitaleinkommenbezüger (als Seilschaften) bedienen sich von Politiker, Publizisten, Lobbyisten und willfährige Professoren. Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung ist Ideologie und Seele zugleich der Neoliberalen die eine marktradikale Selbstimmunisierungsideologie mit totalitären Charakters ist.

  6. @Hans von Atzigen

    Äpfel mit Birnen zu vergleichen, bedeutet, einen unpassenden Vergleich zu ziehen.

    Die „Neoliberale“ zerstören Millionen Menschen die Arbeit, drängen sie in minderwertige und schlecht bezahlte und prekäre Arbeit. Die Ausplünderung der Gesellschaften und die Eigentumsübertragung des gesellschaftlichen Reichtums an Private stehen im Zentrum ihres Interesses. Sie können das gerade HIER UND JETZT bei uns in der Schweiz verfolgen. Die Demokratie auf der Grundlage der Volkssouveränität ist den „Neoliberalen“ zuwider. Sie wird solange toleriert, als DER SOUVERÄN“ nicht gegen seine Fremdsteuerung durch die Techniken der Bewusstseinsindustrie, seine Unterwerfung unter die Maximen der eigentumsbasierten Profitmehrung aufbegehrt.

  7. Unter der Voraussetzung, dass die SNB ihre Devisenanlagen sofort in physische Gold- und Silberbarren umgetauscht hätte, könnte – NACH GESUNDEM MENSCHENVERSTAND – einem goldähnlichen CHF zugestimmt werden. (J. P. Morgan 1837 – 1913: Nur Gold und Silber (Argent) ist Geld, alles andere ist Kredit)! Die «Doktoren» der SNB betätigen sich aber lieber als Hedge-Fonds Manager und kaufen – MIT UNSEREM VOLKSVERMÖGEN – Papier und WERTLOSE Aktien von Apple, Microsoft, Amazon, Facebook usw. und treiben diese wertlosen Papiere in unerkannte Höhen an den Aktienmärkten! Siehe Position 2:17 von “The REAL Reason Why Stocks Haven’t Collapsed! SECRET They Don’t Want You To Know!” unter Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=knP46vFilOY
    Es darf davon ausgegangen werden, dass dies wahrscheinlich eine absichtliche Taktik der narzisstischen Jungs unserer SNB darstellt, unser Volk zu VERNICHTEN. Siehe Position 5:31von «Ist Geld in der Schweiz und im Franken wirklich sicher?» unter Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=b5olcSsInOA
    Hier sei auch darauf hingewiesen, dass der SNB ROTH seinerzeit die Hälfte unseres Goldes verhökerte, das Fenster öffnete und 80’000 Millionen unseres Volksvermögens zum Fenster hinausschmiss – dies GANZ OHNE dafür JE zur Rechenschaft gezogen zu werden!
    LEUTE ICH FRAGE EUCH: Wie lange wollt ihr euch von diesen Brüdern und Verrätern, welche ihr eigenes Süppchen köcheln, ABER NICHT ZU UNSEREM VORTEIL, noch ausnehmen und terrorisieren lassen?
    LEUTE ICH FRAGE EUCH: Wie lange zögert ihr, euch noch aus dem Papier zu verabschieden und in wahres «Geld» zu investieren?
    LEUTE ICH FRAGE EUCH: Seid ihr euch überhaupt bewusst, dass im Verhältnis 9-mal mehr Silber als Gold gefördert wird? Das historische Preisverhältnis zwischen Silber und Gold 16:1 beträgt! In den letzten 20 Jahren das durchschnittliche Preisverhältnis zwischen Silber und Gold 55:1 betrug und gegenwärtig das Preisverhältnis zwischen Gold und Silber 88:1 gehandelt wird?
    Siehe Position 0:19 von «Why the Gold to Silver Ratio Really Matters — Saving Money!!!” unter Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=kVVSpa62PBM
    LEUTE ICH FRAGE EUCH: Seid ihr euch überhaupt bewusst, dass Silber beim kommenden Kollaps mit Gold Parität erlangen wird und somit ein unglaubliches Aufwertungspotential darstellt? Aber Achtung der Barren muss physisch vorhanden sein, weil die Brüder DENSELBEN Papierbarren an 10’000 andere Leute verhökern, um den Preis nach unten zu manipulieren und wenn die Leute den Barren einfordern werden, kein Silber (Argent) vorhanden sein wird?
    LEUTE ICH FRAGE EUCH: Glaubt ihr wirklich, dass die narzisstischen «Doktoren» der SNB tatsächlich so blöd seien und das wertlose Papier nicht in Barren umtauschten? Aber diese Barren werden durch andere WASSERDICHTE Brüder verwaltet, welche unsere Freunde NICHT sind.
    Aber der Kollaps kommt, noch vielschneller als erwartet und wird die Schweiz gerade wegen «unserer» narzisstischen Jungs nicht verschonen, siehe: «Wann kommt der Crash, Markus Krall? Wie sichert man sein Geld?» unter Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=ztfnluDkO2A

    • @R.Blaser
      Wuff, hau den Lukas!
      Wohl nicht sooo bewandert in Ökonomie und vor
      allem in Wirtschaftsgeschichte.
      1929 Fakt galt auch in den USA die Golddeckung
      des US-Dollar. Die Wirtschaft ist trotzdem
      abgestürzt.Das hat das Zoken an den Börsen am Kapitalmarkt,genau wie heute auch nicht verhindert.
      Der Neubeginn aus der Kriese basierte NICHT auf
      Basis des Goldes,das wurde einfach eingesammelt
      und dafür zusätzliche Dollar nicht aus dem Gold
      nein auch aus dem NICHTS Geschöpft.
      Das im Privatbesitz gehaltene Gold hat und konnnte
      die damalige US-Wirtschaft auch nicht wieder auf die Beine stellen.
      Das Entscheidende, diese Geldschöpfung ervolgte in Kombination mit einem Realwirtschaftsprogramm.
      Von Infrastruktur bis und mit Kredite zur Unterstützung von real produzierenden Unternehmungen.
      Anderes Beispiel das Programm Erhard sog. D-Wirtschaftswunder UND war da Gold im Spiel,
      lachhaft, das konfiszierten die Sieger,logo zu recht.
      Was ist der Unterschied 1929 und heute???
      1929 konnte die US-Notenbank kein zusätzliches Geld
      schöpfen die sog. Golddeckung liess das nicht zu.
      Tja innert 6. Monaten stürzte die gesamte Weltwirtschaft ab= grosse Depression.
      Und Heute??? Wird das Gegenteil gefahren= volle Pulle
      angeworfenen Geldpumpe, was ist der Unterschied.
      1929 wirkte der ,,Bazillus,, sehr schnell.
      Heute mit der Geldspritze erzeugt das,ein wie lange noch, offen, ein langes Siechtum.
      Das Ende bleibt sich gleich= Kollaps einfach mit
      entsprechend umfangreicheren Dimensionen.
      Noch so nebenbei so ein neues Roswelt-Programm,
      können sie mit oder ohne Gold auch vergessen,
      dafür sind die entsprechenden Voraussetzungen nicht
      mehr vorhanden gegeben.
      Das läuft alles in Richtung massiever fundamentaler
      Umwälzungen,eine umfassende Megakorrektur, Zeitenwende!!! Der masslos herausgeforderte Markt=ein
      nicht aushebelbares Naturgesetz, wird es wieder zurechtbiegen. Na ja mit sehr unschönen Begleiterscheinungen.Gruss vom Imperium Romanum.
      Schon damals hat die gegen die Wand gefahrene Wirtschaft, dieses längst verblichene Imperium in Ruinen verwandelt.
      Freundliche Grüsse

    • @It’s me, Mario & Hans von Atzigen:
      Voten werden BESTENS verdankt und mein gesunder Menschenverstand teilt mir mit, dass Papier, PAPIER sei, Edelmetall aber eine VERSICHERUNG. Um das zu verstehen, brauche ich kein Diplom in Ökonomie oder Wirtschaftsgeschichte!
      Siehe auch:
      “Silver vs. The World” (Demonocracy: Exter’s Inverted Pyramid):
      https://www.youtube.com/watch?v=5JT0Kq01CFg
      und
      Professor Bocker: „Das Ende der Papierwährung ist nah“ – So können Sie sich schützen!
      https://www.youtube.com/watch?v=gJIK02D1D7w
      und
      Marktexperte Saiger: „Dow: 5.000 – Gold: 5.000“
      https://www.youtube.com/watch?v=q2nMCz6FdcA
      und
      KenFM im Gespräch mit: Ernst Wolff („Finanz-Tsunami“)
      https://www.youtube.com/watch?v=SSBqeOLs_ds
      Und hier noch:
      WIE DIE Deutschen DIE SCHULDEN EUROPAS SCHULTERN WERDEN:
      Megacrash – Die große Enteignung kommt (Günter Hannich)
      Siehe Position 41:57 von Link:
      https://www.youtube.com/watch?v=dEB0gflU4qQ&t=2025s
      und
      TABU STAATSBANKROTT – Wie rette ich mein Geld? – Michael Grandt
      Siehe Position 25:27 von Link:
      https://www.youtube.com/watch?v=qOkeAghOjtw

    • Frage an Sie: steigt der Goldpreis oder entwerten sich die Währungen=Entwertung der Kaufkraft?

    • @ It’s me, Mario
      Hier vielleicht noch eine SCHEUE Bemerkung des YouTube «Akademikers». Haben Sie den KLEINEN Unterschied zwischen Million, Milliarde, Billion und Billiarde bereits bemerkt oder schlummern Sie noch weiter??
      Hiermit der kleine Unterschied am Beispiel von Sekunden erläutert:
      1 Million (= 1’000 x 1’000 = 1’000’000 =106) (US = 1 Million)
      1 MILLION SEKUNDEN = 16’666,666 Minuten =277,77776 Stunden oder = 11,574073 TAGE
      1 Milliarde (= 1’000 x 1 Million = 1’000’000’000 = 109) (US = 1 Billion)
      1’000 Millionen = 1 MILLIARDE SEKUNDEN = 31,709789 JAHRE
      1 Billion (= 1’000 x 1 Milliarde = 1’000’000’000’000 = 1012) (US = 1 Trillion)
      1’000 Milliarden = 1 BILLION SEKUNDEN = 31’709,789 JAHRE
      1 Billiarde (= 1’000 x 1 Billion =1’000’000’000’000’000 = 1015) (US = 1 Quadrillion)
      1’000 Billionen = 1 BILLIARDE SEKUNDEN = 31’709’789 JAHRE
      DIE SCHULDEN DER USA BETRAGEN GEGENWÄRTIG 2,5 BILLIARDEN ODER FAST 80 MILLIONEN JAHRE AN SEKUNDEN!
      Diese Schulden können nur durch eine HYPERINFLATION oder durch KRIEG getilgt werden.
      Bisher haben es die USA immer geschafft, den Konkurs abzuwenden, indem sie die Länder, welche nicht mehr bereit waren, ihre Bodenschätze gegen WERTLOSES, grün bedrucktes Papier herauszurücken – ohne Mandat, nota bene – in die Steinzeit zurück zu bomben.
      Man braucht nicht studiert zu haben, um zu erkennen, dass der US$ UNWEIGERLICH kollabieren wird!
      Der Kollaps des US$ wird – weltweit – einen Papiertsunami UNVORSTELLBAREN Ausmasses auslösen.
      Wenn die Leute merken werden, was auf sie zukommt, werden die Preise für Gold und Silber abheben wie eine Rakete, bzw. gegen Papier nicht mehr erhältlich sein!
      Wenn der $ kollabiert, wird dies auf alle Fälle auch eine weltweite HYPERINFLATION verursachen!
      (1923 hat in der Weimarer Republik, ZUM BEISPIEL, ein Frühstücksei oder eine Briefmarke VOR dem Kollaps 3 Pfennige gekostet und NACH dem Kollaps 10 Milliarden)!
      Es darf davon ausgegangen werden, dass in der Folge Unruhen ausbrechen werden und in den meisten Ländern die Polizei überfordert sein wird, die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten.
      Jedenfalls kann gegenwärtig 1 kg Silber unter CHF 600 gekauft werden, wird aber nach dem Kollaps teuer als Gold (CHF 42’000) gehandelt werden!
      Siehe auch:
      “Why the Air Is About to Come Out of America’s Bubble Economy – Peter Schiff”:
      https://www.youtube.com/watch?v=03Ke9rIYGsc
      und
      «Get far away from USA…its collapse will be messy: Jeff Berwick”:
      https://www.youtube.com/watch?v=5zD7xR0DGuE

    • @ Platon:
      Votum wird verdankt! NATÜRLICH BEIDES! Dies, weil zwischen Million, Milliarde, Billion und Billiarde ein kleiner Unterschied besteht, dies am Beispiel von Sekunden erläutert:
      1 MILLION (= 1’000 x 1’000 = 1’000’000 =10hoch6) (US = 1 Million)
      1 MILLION SEKUNDEN = 16’666,666 Minuten =277,77776 Stunden oder = 11,574073 TAGE.
      1 MILLIARDE (= 1’000 x 1 Million = 1’000’000’000 = 10hoch9) (US = 1 Billion).
      1’000 Millionen = 1 MILLIARDE SEKUNDEN = 31,709789 JAHRE.
      1 BILLION (= 1’000 x 1 Milliarde = 1’000’000’000’000 = 10hoch12) (US = 1 Trillion)
      1’000 Milliarden = 1 BILLION SEKUNDEN = 31’709,789 JAHRE.
      1 BILLIARDE (= 1’000 x 1 Billion =1’000’000’000’000’000 = 10hoch15) (US = 1 Quadrillion)
      1’000 Billionen = 1 BILLIARDE SEKUNDEN = 31’709’789 JAHRE.
      DIE SCHULDEN DER USA BETRAGEN GEGENWÄRTIG 2,5 BILLIARDEN ODER FAST 80 MILLIONEN JAHRE AN SEKUNDEN!
      Diese Schulden können nur durch eine HYPERINFLATION oder durch KRIEG getilgt werden.
      Bisher haben es die USA immer geschafft, den Konkurs abzuwenden, indem sie die Länder, welche nicht mehr bereit waren, ihre Bodenschätze gegen WERTLOSES, grün bedrucktes Papier herauszurücken – OHNE MANDAT, nota bene – in die Steinzeit zurück zu bomben.
      (PS: Ich bin KEIN Feind der USA und habe 10 Jahre lang für die Electro-Motive Division, EMD, der General Motors Corporation, GMC, jetzt Electro-Motive Diesel, EMD, in La Grange, westlich von Chicago als District Engineer for the Middle East, gearbeitet, aber damals hatten sich die USA noch nicht MUTIERT).
      Man braucht nicht studiert zu haben, um zu erkennen, dass der US$ UNWEIGERLICH und UNABWENDBAR kollabieren wird!
      Der Kollaps des US$ wird – weltweit – einen Papiertsunami UNVORSTELLBAREN Ausmasses auslösen.
      WENN DIE LEUTE MERKEN WERDEN, WAS AUF SIE ZUKOMMT, WERDEN DIE PREISE FÜR GOLD UND SILBER ABHEBEN WIE EINE RAKETE, BZW. GEGEN PAPIER nicht mehr erhältlich sein und wenn der US$ kollabiert, wird dies AUF ALLE FÄLLE eine weltweite HYPERINFLATION verursachen, dies auch hier in der Schweiz!
      (1923 HAT IN DER WEIMARER REPUBLIK, ZUM BEISPIEL, EIN FRÜHSTÜCKSEI ODER EINE BRIEFMARKE VOR DEM KOLLAPS 3 PFENNIGE GEKOSTET UND NACH DEM KOLLAPS 10 MILLIARDEN)!
      Es darf davon ausgegangen werden, dass in der Folge Unruhen ausbrechen werden und in den meisten Ländern die Polizei überfordert sein wird, die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten.
      Jedenfalls kann gegenwärtig 1 kg Silber unter CHF 600 gekauft werden, wird aber nach dem Kollaps teuer als Gold (gegenwärtig CHF 47’573) gehandelt werden!
      Wer jetzt sein Vermögen nicht aus dem Papier rettet – ABER SUBITO – wird den Reichtum aller seiner Vorfahren und Nachkommen ganz einfach verspekulieren!
      Siehe auch:
      “Why the Air Is About to Come Out of America’s Bubble Economy – Peter Schiff”:
      https://www.youtube.com/watch?v=03Ke9rIYGsc
      und
      «Get far away from USA…its collapse will be messy: Jeff Berwick”:
      https://www.youtube.com/watch?v=5zD7xR0DGuE

  8. Nun ist ja dem Dümmsten Ökonom klar, weshalb gerade die Abschaffung der Golddeckung der Währungen den unverantwortlichen Nationalbanker Tür und Tor für ihre Allmachts- und Spieltheorien geöffnet hat. Diese Herren sind doch ernsthaft der Meinung, Schulden müssen nie mehr zurückbezahlt werden.
    Es wird Zeit, dass den Bürge(r)n wieder die Handlungskompetenz zurückgegeben wird und man diese Spielsuchtökonomen samt Politiker in die Wüste geschickt wird.

  9. Herr Ableggen,
    Herzlichen Dank für die klaren Worte und dass Sie sich so stark „aus dem Fenster“ lehnten. Leicht überspitzt, pointiert, aber Richtung stimmt, BRAVO.
    Von Politikern, BRP an abwärts, ist leider nichts zu erwarten. Die haben die nächste Wahl vor Augen und Angst paar Stimmen zu verlieren. Die wechseln Richtung und Aussagen mehrmals wöchentlich um sich der allg. Stimmungslage „anzupassen“, resp. noch eine Wahlstimme zu holen, nur ihre Wahl/Macht vor Augen, grässlich.

  10. 1. Wenn alle wichtigen Währungen abgewertet werden, ändert sich am Austauschwert dieser Währungen untereinander nichts. Der Schaden für die Exportindustrie ist gering.
    2. Quantitative Easing schadet der Währung nicht. Der Wert eines Frankens bleibt in der Schweiz ein Franken, unabhängig davon, wie sehr die SNB ihre Bilanz noch verlängert. Für den Wert des Frankens im Ausland siehe Ziff. 1.
    3. Die Verbilligung des Geldes durch Zinssenkungen und Negativzinsen bewirkt zum einen, dass der Staat weniger Schuldzinsen zahlen muss, was als Nebenwirkung zwar auch die Steuerzahler, ob Unternehmer oder Privatperson, entlastet. Voraussichtlich wird der Staat seine Schulden nie zurückzahlen, d.h. die Nationalbank wird sie ihm erlassen.
    4. In der Privatwirtschaft bewirkt die Verbilligung des Geldes, dass mehr investiert wird und dass Privathaushalte weniger Hypothekarzinsen bzw. Mieten zahlen müssen. Auf der anderen Seite hat die Verbilligung des Geldes jedoch zur Folge, dass unsere Ersparnisse, zu denen auch die Renten gehören, praktisch zugunsten des Staatshaushaltes enteignet werden.
    5. Inflationäre Wirkung hat die Verbilligung des Geldes in den Bereichen, in die das billige Geld direkt oder indirekt fliesst, also zur Zeit, nebst den Ausgaben der öffentlichen Hand, v.a. bei Immobilien und Aktien. Reine Konsumkredite werden, trotz des billigen Geldes, kaum vergeben.
    6. Die Wiedereinführung von Zöllen hat dämpfenden Einfluss auf die Exportmärkte. In Ländern mit einer wichtigen Exportwirtschaft ist deshalb zunächst mit einer Rezession zu rechnen. Dadurch werden die Sachwerte, wie Immobilienpreise, Aktienwerte, Gold, etc. massiv sinken, ebenso die Inflation. Die Wirtschaft wird sich wieder mehr auf den Binnenmarkt einstellen. Die ideologisch motivierten Globalisierungsträume werden einen Dämpfer erhalten.

  11. @Abegglen: „Was so oder so passiert ist, dass der Franken gegenüber den wichtigsten Währungen trotz aller Bemühungen eine unaufhaltsame Wertsteigerung erlebt, und je mehr die Finanzwelt dies realisiert, desto grösser wird der Zustrom in den goldähnlichen (dann!) Franken.“

    Tut mir leid, lieber Herr Abegglen, aber ich muss es sagen: So einen Blödsinn habe ich selten gelesen. Sie haben ganz entschieden die Fundamentals of Economics NICHT begriffen.

    Die SNB, gepusht vom Parlament, den Lobbys sowie einer bestimmten PR-Agentur (jaja, da ominöse „Büro F.“) schwächt den den Franken indem sie massenweisen euro kauft.

    Wenn der euro abstürzt, dann können wir – versuchen – die SNB zu rekapitalisieren. Und all‘ die PK- und 3.-Säule-Guthaben sind dann futsch.

    Weil der Franken dann wertlos sein wird!

    Im internationalen Zahlungsverkehr ist der Franken als sicherer Hafen sowieso total irrelevant, macht er doch lediglich ca. 2 % aus.

    Auch der ständige Fokus auf die EZB und den euro ist absolut dümmlich: Den euro interessiert ausserhalb der Eurozone niemanden. Die Musik spielt im $ und im Yen. Für die Schweizer KMUs, welche erfolgreich die Wertschöpfungskette hochgeklettert sind (so wie z.B. die Ems-Chemie) sind euro und Eurozone gleichermassen unbedeutend. Diese Unternehmen exportieren v.a. nach Uebersee und der Handel findet in $ statt.

    Kommt hinzu, dass die Eurozone seit Beginn am kränkeln ist. Nun hat im grossen Kanton auch schon die Rezession begonnen.

    Mit der Schwächung des Frankens werden wir in der Schweiz auch eine rasant steigende Inflation haben. Bei gewissen Sachen hat es bereits begonnen, bei anderen wird die Bevölkerung durch die Systemmedien subtil konditioniert. Bald wird z.B. die Milch 3 Rp. mehr kosten (wegen Greta und Bio). Die einzigen, welche von diesem Chaos profitieren werden, sind die Bauern (Roundup, Fonds für Elementarschäden, John Deere sei Dank).

    Der beste Rat ist jetzt, weg vom Franken, entweder ins Gold oder in den Yen. Goldmünzen wären wahrscheinlich am besten.

    Protip: Gerne empfehle ich Ihnen die Lektüre der täglichen Depesche von Bruno Bertez. (Thank me later.)

  12. Nun, das ist die interlektuelle Sicht und die Kräfte wirken ja schon länger, eben halt in Zeitlupe, deswegen wir/ihr/und die anderen das nicht so direkt mitbekommen.

    „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“, in der realen Welt passieren dann immer ganz andere Dinge.

    – CHF und Gold überschiessen sehe ich eher nicht, meine Charts/Daten sagen was anderes.
    – Asset Inflation in USA & Dollar Stärke – definitiv
    – Money Crisis 2021 – klar, die Menschen verlieren das Vertrauen

    Das Problem ist dann eher der starke Dollar.

    Zurück zur interlektuellen Sicht:
    Schweiz wird auf die nächsten 10 Jahre von der EU aufgefressen.

    • „Die Schweiz wird in den nächsten 10 Jahre von der EU aufgefressen“. So lange brauchen Sie nicht zu warten. Die Schweiz wird, mit dem Segen der Mehrheit des BR, der Bundesparlamentarier der SP, der Grünen, der CVP und der BDP, von Economie Suisse und deren Willensvollstreckern im BR, Keller-Sutter und Cassis, und der gleichgeschalteten linken Medien, schon nach den Nationalratswahlen, spätestens 2020, per EU Rahmenvertrag von der EU aufgefressen. Wer den genannten Parteien eine einzige Stimme gibt, muss wissen, dass er damit unwiderruflich dem Anschluss der Schweiz an die EU zustimmt.

  13. In den USA und GB fiel heute 14.8. die Rendite für Staatsanleihen
    mit einer Laufzeit von 10 Jahren unter die Rendite von Anleihen
    mit 2 Jahren Laufzeit.
    In den USA hat sich der Zinsabstand als verlässlicher Rezessions-
    Indikator erwiesen.
    Zuletzt war die US-Zinskurve vor der Finanzkrise im 2007 invers.

  14. Was bedeutet schon Geld?

    Ein Mensch ist erfolgreich,
    wenn er zwischen Aufstehen
    und Schlafengehen das tut,
    was ihm gefällt.

    Bob Dylan

  15. Deshalb GOLD ! Die Währungen nähern sich wie schon so oft in der Geschichte ihrem echten Wert – von Null, gut sichtbar beim Euro. Gold in Euro beim neuen Höchststand. So sicher wär ich mir auch beim Fränkli nicht, wenn die Anleger dereinst die massive Überbewertung realisieren wird es wie ein Lemming den anderen folgen !

    • @ knallfrosch

      Derjenige, der sich Knallfrosch nennt, ist kein Knallfrosch !

      Auch die Fränkli-Noten werden irgendwann zu Klopapier.
      Auf keiner dieser “Noten“ steht deshalb das Wort “Geld“ drauf.

      Dafür steht: Banknoten sind strafrechtlich geschützt.

      (Wahrscheinich wird man “Bilanzverlängerung“ auch bald strafrechtlich schützen lassen.)

      Auf der 20-ziger und auf der 200-er Note ist das Wort “Jordan“ handgeschrieben zu erkennen.

      Vielleicht ist das der Name des Flusses, über den die Notenbank, dann mal gekippt wird, wenn die Bilanz dann genügend schwer ist.

      Man kann ja zuvor noch eine neue Spezialgesetzliche AG gründen, und das Gold und andere “Sachwerte“ in die neue spez.g. AG rüberschieben, bevor die alte AG über den Jordan gekippt wird.

      In der Baubranche ist das ein schon öfters praktizierter Vorgang.

  16. Sie sprechen von einem Anlagenotstand obwohl der Franken und die Aktien mittelfristig weiter steigen sollen. (gem. Ihrer Prognose) Diesen Punkt verstehe ich nicht ganz bzw. widerspricht sich doch.

  17. Da sieht man was passiert, wenn Zentralbanken nicht mehr unabhängig sind und sich in den einseitigen Dienst von Wirtschaft und Staat stellen. Der Negativzins wird auch bewirken, dass immer mehr Geld auf kurzfristigen Konten landet. Bei den langfristigen „Spar“-konten hat man ja keinen echten Zinsvorteil mehr. Zudem müssen noch Fristen eingehalten werden. Das bedeutet dann, dass bei den Banken die Risiken enorm steigen, da jeder per E-Banking das Geld per sofort wegtransferieren kann – ohne Kündigungsfristen einhalten zu müssen..

  18. Nüchtern,sicher unerfreuliche knallharte Analyse.
    Mal abwarten wie lange sich bei den ausländischen
    Anlegern das Bild vom ,,harten,, CH-Franken noch hält?
    Noch kann die Wechselkursschwächung den Export stützen.
    Wie lange das noch funktioniert ist offen.
    Wenn sich auch noch die letzte ,,Solvenz,, der Kunden
    als Volge der horrenden Globalen Überschuldung in Luft auflöst, dann wars das, dann wird auch der CH-Franken
    seinen Hart-Nimbus verlieren.Die sich wie im Artikel richtig prognostizierte Kriese wird die Schweiz da sollte sich niemand Illusionen hiengeben, ausserordentlich hart heimsuchen.
    Einen wie hohen Anteil an Erwerbslosen verkraftet das
    koststspilige ,,Sondermodell,, Schweiz eine der teuersten Pro-Kopf Infrastrukturen Weltweit.
    Wie lange funktioniert das mit dem ,,Ewigen,,Hypothekenmodell Private und Gewerbliche noch.Das mit dem ,,harten,, Franken könnte sich schneller als uns allen lieb sein kann in Luft auflösen.Die Schweiz lebt zunehmend von ihrer vormals
    erheblich überdurchschnittlich soliden Vergangenheit,
    der geerbten Substanz. Da hat sich die Schweiz vor allem in den Brutovolumina an Gesamtwirtschaftstätigkeit erheblich Übernommen.
    Ob dieses Gesamtvolumen gehalten werden kann?
    Da sind ganz grosse Fragezeichen angebracht.

  19. Ha, ich gebe ihnen recht.

    wer die letzten 30 Jahre mitverfolgt hat, kann nicht zu einem anderen Schluss kommen.

    Und natürlich wird der Franken dann Theoretisch enorm steigen…. bevor auch er zusammenbricht.
    Dessen Aufwertung wird nur ein Strohfeuer sein…. das heisst, er wird ja nicht aufwerten, die anderen werden ins Bodenlose fallen, ein kleiner aber wichtiger Unterschied.

    Es glaube nur niemand, dass wir das mit den ungeheuren Schulden unserer SNB von dann vielleicht 1.5 Billionen, die sie Herr Abegglen hier prophezeien, überstehen werden.

    Nein wir werden genauso in den Crash gezogen wie alle anderen auch, denn unsere SNB hat die Chance verspielt die wir mit unserer Wirtschaft und dem gesunden Franken einmal hatten.

    Und Herr Abegglen……… sie denken auch an einen Staatsfonds, ich muss also an ihrem Geldverstand zweifeln.

    Wie kann man mit „faulen Papieren“ einen Staatsfonds gründen, gerade auch, wenn man diese faulen EURO-Staatsanleihen mit Schulden bei den Schweizer Banken aufgekauft hat, Stichwort Sichtguthaben?

    Die NB muss irgendwann diese Papiere abverkaufen um Banken wie der CS, UBS und vielen weiteren ihre Sichtguthaben auszuzahlen ?

    Die werden wohl kaum so Dumm sein und stattdessen faule Papiere in Zahlung nehmen.

    Zudem, einen Staatsfonds mit faulen papieren gründen….. bringt das was ?
    Und wie könnte die SNB diese Papiere abgeben und aus der Bilanz ausbuchen ?

  20. Sehr geehrter Herr Walter Abegglen

    Sie schreiben: „Die absehbaren Entwicklungen der Finanz- und Währungsmärkte“.

    Ist das so? Sind es „Märkte“ oder „Umverteilungsstrukturen“? Wir schreiben das Jahr 2019 und reden noch immer über Symptome und blenden die Ursachen aus? Wie ist das möglich?

    Zur Erinnerung:
    40 bis 50% des täglichen Umsatzes an der NYSE und der LSE wird von Hedgefonds getätigt. Mehr als 50% der Umsätze mit Krediten für Unternehmensübernahmen (leveraged loans), 20 bis 30% der Umsätze mit Zinsderivaten (CDS), etwa 80% der Umsätze mit Notleidenden Krediten in den USA und 15% aller globalen Devisenumsätze werden von Hedgefonds getätigt.

    Mit „Märkte“ hat das nichts zu tun und Realwirtschaft schon gar nicht. Wertzuwachs findet ebenso wie die Vernichtung von Werten nur in der Realwirtschaft statt.

    Um hier eine Umkehr einzuleiten muss endlich das im globalen Finanzsektor vagabundierende Kapital durch angepasste Besteuerung herangezogen werden. Diese sog. „Märkte“ trockenlegen, indem man u.a. die Rentensysteme aus dem Kapitaldeckungsverfahren herausnimmt und in einer solidarisch über Umlage finanzierten Rente wieder einfliessen zu lassen. Wenn es der Finanzwirtschaft weiter gelingt, Beiträge für die Vorsorge-Rentenversicherung in Investmentfonds umzuleiten, so generiert und garantiert dieser Kapitalzufluss (Ölquelle ähnlich) und die Verwaltung dieser Summe Honorare in Milliardenhöhe für die damit beglückten „Märkte“.

    • @Platon

      Danke, sie sehen dies vollständig richtig. James Tobin (1918–2002) wollte seinerzeit eine Finanztransaktionssteuer einführen. Gerade diese Hedge-Funds würden ihr Tun zu spüren bekommen

      Auf diese Tobin-Steuer müsste man auch heute dringend aufbauen. Diese sogenannten „Märkte“ sind ausser Rand und Band geraten.

      Auch die extrem teuren Rentensysteme müssten vom Kapitaldeckungsverfahren herausgenommen werden und in ein solidarisches Umlagesystem geleitet werden.

      Gerne hätte ich von Herrn Abegglen mehr dazu gelesen.

    • Danke für ihre wertvolle Ergänzung. Sie blicken durch „Platon“ mit ihrer Analyse. Sie schreiben hier all das dazu, was Herr Abegglen leider verpasst hat zu schreiben.

      Sein Beitrag trotzdem lesenswert.

    • Dear Platon
      Meinen Ritterschlag und Respekt für ihre grossartige Analyse.

      Sie Benennen in verständlichen Sätzen, wo der Wurm drinnsteckt.

    • @Platon
      Neoliberal?
      Was das Zeitgenössische geschehen mit dem klassischen wahrhaftigen Liberalen Weltbild noch am Hut hat
      können offenbar jene,die den Begriff in die Debatte
      einbringen nicht so recht definieren.
      Da sind wir denn doch immer weniger zu übersehen
      in einem sicher etwas abweichenden zum Original,
      Wirtschaftlich Neofeudalismus gelandet.
      In anderen Bereichen sind auch immer deutlicher
      Neoabsolutistische Dogmatistische Tendenzen erkennbar.
      Na ja das Liberal-Humanistische Weltbild ist nun einmal eine eher anspruchsvollere Weltsicht.
      Zu viele verwechseln Liberal mit Schrankenlosigkeit.
      Da ist nun einmal deutlich mehr im Liberalen Weltbild auch rationale Vernunft Mass und Verantwortung.

    • @ Platon

      Ich bin mit Ihnen einverstanden, dass die sog. „Finanzmärkte“ gar nicht existieren und schon gar nicht mehr – und dies seit Jahrzehnten – einen Bezug zur Realwirtschaft haben.

      Daher nochmals Ihre Worte (Beginn Zitat Platon):
      „40 bis 50% des täglichen Umsatzes an der NYSE und der LSE wird von Hedgefonds getätigt. Mehr als 50% der Umsätze mit Krediten für Unternehmensübernahmen (leveraged loans), 20 bis 30% der Umsätze mit Zinsderivaten (CDS), etwa 80% der Umsätze mit Notleidenden Krediten in den USA und 15% aller globalen Devisenumsätze werden von Hedgefonds getätigt.“(Ende Zitat Platon)

      Wenn dies so ist, dann stellt sich die Frage, wer denn die Hauptakteure dahinter sind. Ich vermute, es sind WENIGE. Und diese WENIGEN dominieren das internationale Finanzsystem – auch politisch.

      Daher finde auch ich eine Tobin-Steuer theoretisch einen prüfenswerten Ansatz. Diese müsste dann allerdings die Hauptakteure erfassen, also vor allem die Hedge Funds. Lässt sich dies durchsetzen? – Wohl kaum. Gibt es andere Lösungsansätze?
      Daher

    • Fakt ist, dass immer die aktuelle Generation an Arbeitenden die aktuelle Generation der Rentenempfänger versorgt.

      Ob dies durch ein Umlageverfahren oder über den Umweg eines kapitalgedeckten Verfahrens geht, ändert nichts.

      Mit dem kapitalgedeckten Verfahren können die Arbeitenden auch in anderen Länder wohnen.

      Die Frage ist, ob die das vielleicht irgendwann nicht mehr möchten?

      Und klar, die Verwaltung des Kapitalverfahrens kostet Rente, ginge aber auch anders billiger als durch die Abschaffung des Verfahrens.

    • Wollte man das Kapitalverfahren durch ein Umlageverfahren ersetzen, müsste man konsequenterweise auch alle Kapitalbesitzer enteignen.

      Ich kann mir meine Pensionskasse ja auszahlen lassen und eine Anlage kaufen.

      Hier eine Unterscheidung zu machen, scheint mir nicht gerechtfertigt.

    • Stimmt die Zustimmungsrate zu diesem Eintrag von Platon?

      Das würde bedeuten, dass ein Grossteil der Leserschaft einer Umverteilung bei der Rente zustimmen würde!

      Angesichts der Tatsache, dass ein Grossteil der sogenannten Leistungsträger eher Betrugsträger sind (VW, SAP, GE, Novartis, Facebook, Walderwyss uvam) wäre das in Ordnung.

      Dennoch sollte auch der Betrug endlich aufhören und das scheint nur durch Redimensionierung obiger Firmen möglich.

  21. Zum Thema „Währungskollabs“

    Ein komisches Wort.

    Den Wert einer Währung bestimmt wie oben erwähnt immer noch die Nachfrage. Es hilft auch, wenn die Zentralbank ein positives Eigenkapital ausweist – zumindest aus kosmetischen Gründen.

    Die Staatsverschuldung an sich hat damit rein rechnerisch nichts zu tun. Wenn ein Land Bankrott ginge und also einen privatrechtlichen Schuldenschnitt beschliessen würde, dann würden die Anleger – also auch Zentralbanken Geld verlieren. Darum legt die SNB sinnigerweise nicht ihr ganzes Geld bei einem einzigen fremden Staat an. Die SNB kauft auch nicht Anleihen des (eigenen) Schweizer Staates.

    Ein Problem sind eher die immer mächtiger werdenden Konzerne, also privatrechtliche Milliardenfinanzströme sowie zunehmende politische Kriege also auch Währungskriege (siehe politische Isolation Venezuelas).

    Wenn ein Staat eben die eigenen Schulden mit Neuem Geld der Zentralbank zu zahlen versuchen würde, dann käme vor einem Kollabs die Hyperinflation. Eine weitere Gefahr sind wie erwähnt politische Interventionen anderer Staaten sowie die Finanzströme (Macht) von Grosskonzernen.

    Das Wort Währungskollabs ist unspezifisch und speziell für die Schweizer Situation nicht geeignet – ausser für Angstmacher- und Wichtigtuerei.

    PS: Der Artikel an sich ist aber sehr interessant und lesenswert.

    Ich bin Zeit- und Augenzeuge einer Hyperinflation.

    • Nachtrag Hyperinflation:
      Diese fand vor einigen Jahrzehnten in einem asiatischen Land statt. Darum habe ich mich mit deren Ursachen und Folgen befasst.

      Ich werde auf jeden Fall Schweizer Franken halten – welche Währung sonst?

    • @ Frage Währungkollaps….

      Dank unserer SNB sind wir mit dem Schweizer Franken mittlerweile auch nur noch ein Finanz Jongleur unter anderen, und dazu noch ein sehr grosser.

      Also wer glaubt das die Franken besser sind, der geht ein hohes Risiko sein.

      Wer sicher sein möchte, sollte Gold kaufen.

      Landbesitz ist auch sehr gut, allerdings kann man das nicht „Transportieren“ und ist so den Massnahen einer taumelnden Regierung ausgeliefert.

      Währungskrise oder Hyperinflation……
      War das im Zuge der Asienkrise von 1997 ?

    • Kollabieren als Verb schreibt sich mit „b“.
      Der Kollaps als Nomen mit „p“.
      Das alte Latein lässt grüssen

  22. Na dann, Prost Mahlzeit!

    Haben Sie einen Rat für die Schweizer Banken, wie sie sich vor dem beschriebenen Kollaps schützen könnten oder wie sie ihn allenfalls hinauszögern könnten?

    Wie lautet Ihr Rat für die KMU und für die einfachen Bürger?

    • Investieren Sie in nachhaltige Dinge: In sich selbst, Ihre Familie, Ihre Zukunft.

      Bilden Sie sich weiter, belegen Sie Kurse, geniessen Sie Ihr Leben und leben Sie gesund. Kaufen Sie sich schöne Dinge, reduzieren Sie Ihre Schulden. Das selbe gilt auch für Ihre Familie.

      Legen Sie sich schlaue Vorräte an, wenn eine Krise ausbrechen sollte. Intensivieren Sie den Zusammenhalt mit der Nachbarschaft. Wählen Sie Leute, welche Individualrechte und Freiheit wirklich stärken wollen – die gibt es in allen Parteien. Seien Sie wachsam, ohne paranoid zu werden.

      Treiben Sie etwas Sport, lernen Sie eine Kampfsportart, lernen Sie schiessen und kaufen Sie sich eine Faustfeuerwaffe (9×19 aufwärts) und Munition. Lernen Sie Fischen, Jagen und Sammeln. Lernen Sie, Dinge selbst zu bauen, zu flicken.

      Erfreuen Sie sich an dem, wer Sie sind, was Sie können, und was Sie haben. Erwarten Sie den Knall, seien Sie vorbereitet. Das entspannt.

    • Bullfrog….

      warum wollen sie einen Rat von anderen haben ?

      Sie sind kein Kind mehr, also denken sie selber nach und handeln sie für sich ganz alleine.
      Müssen bei ihnen Staat und „Experten“ immer Vorspuren ?

      Nein, niemand wird ihnen da Raten können, denn es gälte aus 1000 Meinungen die richtige herauszufiltern.
      Das aber kann nur der Zufall……… Sie nicht.

    • @Seppi
      Danke für Ihre Ratschläge. Klingt alles ganz vernünftig.

      Auch wenn wir vom Thema abschweifen, möchte ich zu Ihrem Rat fischen, jagen und sammeln zu lernen, drei Dinge anmerken:

      1. Ich selber ernähre mich seit Jahren vegan und bin sehr zufrieden damit. Also kommt für mich persönlich nur sammeln in Frage, es sei denn, es wäre tatsächlich eine Frage des schieren Überlebens.

      2. Ich bezweifle stark, dass mit fischen, jagen und sammeln der tägliche Energiebedarf von 7-8 Mio. Menschen gedeckt werden kann. Sehen Sie sich doch an, was von unseren Wäldern und somit von unserem Wild-Bestand übrig geblieben ist. Das hier ist ja nicht Kanada. Fischknusperli (Egli-Filets) wurden für das kantonale Jodlerfest in Brienz diesen Sommer beispielsweise aus Russland importiert. Ich bin mir auch hier nicht sicher, dass der Fischbestand für alle Bürger reichen würde. Und mit sammeln kommen wir wahrscheinlich auch nicht auf unsere 2’000 kcal oder wie viel auch immer wir täglich brauchen, es könnte höchstens als Ergänzung dienen. Meine Empfehlung würde lauten zu lernen, Kartoffeln, Roggen und Mais anzupflanzen. Und allenfalls Vorräte anzulegen.

      3. Im Hinblick auf eine wirkliche Notsituation nach einem Systemzusammenbruch werde es in Betracht ziehen, schiessen zu lernen. Doch nicht, um auf Tiere zu schiessen. Entschuldigen Sie meine Offenheit.

    • @Seppi

      toller Beitrag! Genauso ist es! Die „Finanzmärkte oder die sog. Finanzindustrie mit ihren Finanzinnovationen“ operieren seit den 80er des letzten Jahrhundert mit Drohkulissen – „There is no Alternative.“ (Margret Thatcher). Der Staat und seine Institutionen haben dem Markt zu dienen. Es war und ist die grosse Leistung der Neoliberalen, den (Ökonomismus) als die neue Religion im Alltagsbewusstsein der Menschen verankert zu haben. Die Neoliberalen wollen einen anderen Staat. Sie bekämpfen den Sozialstaat und die demokratische Partizipation der Bürger – besonders – hier in der Schweiz können wir das seit Jahrzehnten beobachten.

    • An Seppi. Tönt alles gut. Wenn aber ein Kollaps kommt muss mit Unruhen gerecht werden. Unsere Versorgung wird zusammenbrechen. Banden werden durch unsere Städte und Dörfer ziehen.

  23. Das trifft leider zu. Politisch will niemand den ersten Stein werfen, und für wirtschaftliche Auswirkungen gerade stehen. Die Wirtschaft ist längst global und so stark verbunden, dass eine Weltregion nicht ohne inakzeptable Konsequenzen ausscheren kann und will. Es ist wie vor der Weltwirtschaftskrise 1929. Nur noch viel grösser.

    • @ Seppi

      Das Ganze könnt man zusammenfassen und schreiben:

      “Werden Sie Selbstversorger!“
      =============================

      Das kann man nur empfehlen.

  24. Danke dass Sie sich mit dieser klaren Ansage aus dem Fenster gelehnt haben. Sinkender Lebensstandard heisst für mich aber auch Preiszerfall der folgen wird. Wie gewonnen so zerronnen. So oder so scheint es mittelfristig ungemütlich zu werden.

  25. Eine Bankbilanz ist per se schon relativ illiquide.
    Der Negativzins könnte bald dazu führen, dass Bargeld bezogen und irgendwo gehortet wird. Ein solcher Run könnte dann die Banken in die Enge treiben ausser sie kann sich irgendwie refinanzieren.

    • @Gonzo der Grosse.
      irgendwie refinanzieren?
      DAS ist doch längst voll auf Fahrt= Geldpumpe.

  26. In China gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Zinsspanne von 300 Basispunkten:

    https://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/gefahr-fuer-chinas-banken-viererbande-a-917422.html

    Daraus resultiren die hohen Gewinne von chinesischen Banken:

    https://www.boerse.de/fundamental-analyse/Industrial-und-Commercial-Bank-of-China-Aktie/CNE1000003G1

    https://www.boerse.de/fundamental-analyse/Bank-of-China-Aktie/CNE1000001Z5

    https://www.boerse.de/fundamental-analyse/China-Construction-Bank-Aktie/CNE1000002H1

    https://www.boerse.de/aktien/Agricultural-Bank-of-China-Aktie/CNE100000Q43_boerse,1

    Jedermann ist frei, seine Guthaben in Renminbi zu führen, die in Frankfurt gehandelt werden:

    http://www.bankofchina.com/de/de/aboutus/ab3/201306/t20130618_2366590.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Renminbi

    http://www.shibor.org/shibor/web/html/index_e.html

    Eine Geldpolitik des Niedergangs und der Verwässerung, wie sie im Westen üblich geworden ist, ist dort nicht absehbar.

    Hingegen wird China die USA in der nächsten Dekade an Wirtschaftsleistung überholen.

    Man bedenke das Kapital, das zukünftig noch notwendig ist, dies zu erreichen.

    Eine weitere relativ stabile zinstragende Währung eines Millardenvolkes mit starkem wirtschaftlichen Wachstum ist die indische Rupie:

    https://www.boerse.de/devisen/EUR-INR/EU0001458320

    Bedenken Sie auch, daß eine wirtschaftlich stark expandierende Volkswirtschaft temporäre Verluste aus wirtschaftlichen Krisen dadurch ausgleichen kann, daß es aus diesen herauswächst und überkompensiert, was dem Westen durch die bereits erreichte hohe Verschuldung und dem anämischen Wirtschaftswachstum nicht mehr möglich ist.

    • In Indien war ich, aus China habe ich eine Verwandte.

      Beide Länder stehen immer am Rande des Abgrundes.
      Chinas Regierung weiss darum, aber wir Europäer verherrlichen dieses Land ungerechtfertigter Weise.

      Eine sichere und langfristig stabile Währung kann es nur geben wenn man Wirtschaftlich und Gesellschaftlich gesund ist und auf starken Füssen steht.
      Das China ständig den Renminbi ( Volkswährung ) abwertet und manipuliert ist kein Zeichen guter Gesundheit.
      Der Yu-An ist eigentlich die Münze des Renminbi und heisst quasi „eine Runde“, also dies und das kostet eine „Runde Münze“, einen Yuan…….

      China ist ein Drittweltland welches gerade den Sprung zum Zweitweltland machen möchte.
      Und es ist ein Land welches gewaltige Massen an Menschen hat die versorgt sein wollen.
      Ein Land mit offiziell 100 Millionen, realistisch gesehen eher 200 Millionen Wanderarbeiter hat, also Working-Poors die keine feste Stelle haben, die von Tag zu Tag und Monat zu Monat schauen was sich ergibt und die oft Unterbeschäftigt sind.

      Wenn China die nicht beschäftigen kann, und das könnte dann passieren wenn sie ihre Differenzen mit den USA nicht beilegen können, dann haben sie ein riesen Problem.

      Und man sollte nicht vergessen das die Löhne in China trotzdem in den letzten 20 Jahren stark gestiegen sind.
      Der Lohn kann Heute gut und gerne 4-5 mal höher sein wie vor 20 Jahren.

      Bei Indien ist es das selbe.

      Ungeheure Massen die einer immer noch vergleichsweise sehr dünnen Mittel und Oberschicht gegenüberstehen.

      In Indien ist es aber nicht das selbe, denn viele Inder leben auf dem Land, sie sind genügsamer wie die Chinesen …..denen von der Partei vorgebetet wird was einem Werktätigen alles zustehen sollte.
      In Indien gibt es ein Kastensystem welches die Menschen zudem in genau der Position hält in die sie geboren wurden.
      Wer als Haridschan ( nach Gandhi Gotteskind, nach Kastentradition „Unberührbarer“ ) geboren wurde, der ist obendrein auch noch selber schuld, der hat in seinen X Vorleben ein schlechtes Karma aufgebaut.
      Wenn Indiens Unterklasse-Gruppen irgendwann einmal so gebildet sind das sie den Kasten-Unfug begreifen, wird aus Indien ein soziales Pulverfass.

      In Indien findet man Hotels wir im Paradies, und ganze reihen Lepröser die vor den Tempeln sitzen und sich ein paar „Paisa“ Allmosengeld erhoffen.

    • @ Modern Monetary Theorie

      Weshalb ist denn der sogenannte alte “Westen“ komplett verschuldet ?

      -Weil das angebliche “Geld“ nur Kredit ist, und nur durch Kredite entsteht!
      -Wie entstehen die Schuldenberge? – Eben, nicht durch Geld, sondern durch
      Kredit! Und das Geld für die Kredite gibt es nicht, die Banken haben es
      nicht! Selbst für die Kontoguthaben fehlt den Banken das Geld!
      -Wie entsteht das angebliche “Geld“ für die Zinsen und Zinseszinsen? – Es
      entsteht auch nur durch neue Kredite.

      Es kann somit alles immer nur durch neue Kredite finanziert werden, aber nie wirklich bezahlt werden! Den Banken fehlt das Geld!

      Somit war von vornherein immer völlig glasklar, dass die Schuldenberge nie zurückbezahlt werden können, sondern weltweit immer nur grösser werden!

      In Wahrheit wird nie bezahlt, sondern immer nur finanziert mit neuen Krediten!

      Somit sollte jetzt Jedem klar sein, dass es sich beim Finanzsystem der Notenbanken, Banken und Staaten um ein Kreditscheeball-Finanzsystem handelt. Ein geplantes ständiges Aufschuldungssystem aus dem das Bankenkartell (seit das Finanzsystem eingerichtet wurde), Zinsen und Zinseszinsen (Schutzgeldgebühren) herauspresst.
      Ein glasklares Betrugsystem!

      Wenn man jetzt Negativzinsen einführt, dann ist das nichts anderes wie Diebstahl von den Kontoguthaben der Unternehmen und der arbeitenden Bevölkerung, welche ihre Guthaben (im Gegensatz zu den Banken) durch LEISTUNG ERARBEITET HABEN! Letztlich auch wieder Betrug!

      Auch in China und Indien wird nur ein systematisches Aufschuldungssystem betrieben, welches zu einem späteren Zeitpunkt wieder zusammenkrachen wird.

      Durch Schuldentürme entstehen letztlich für die Menschenmassen kein Wohlstand, sondern Armut. Die gehirngewaschene Bevölkerung bleibt samt ihren unwissenden Politikern auf den Schuldenbergen sitzen. Sie sind die sogenannten Konsumenten und Verbraucher die dann ihren “Zweck“ erfüllt haben; nämlich der Hochfinanzoligarchie als Zinssklaven zu dienen.

      Das was Banken und Notenbanken erzeugen ist kein Geld, sondern Kredit.
      Kredit ist nicht Geld, sondern Schulden = Falschgeld! L

      Geld entsteht nicht durch Schulden, sondern nur durch:

      Arbeit (LEISTUNG!) = LOHN !
      ==========================

      Die Banker wollen aber keine Arbeit (Leistung) erbringen. Deshalb bieten sie den Staaten, Unternehmen und Privatpersonen Kreditverträge (die sozusagen kaum mit Geld gedeckt sind!) gegen Wucherzinsen an.
      Wenn die Kredite dann auf Konten “gutgeschrieben“ werden, dann erfolgte keine Geldzahlung, sondern wertlose Zahleneintragungen (heisse Luft) auf Bankkonten.

      Es war doch schon vor vielen Jahrzehnten völlig klar, dass ein solch unseriöses und unglaubwürdiges System irgendwann kollabiert. Wir stehen nahe davor. Verantwortlich dafür sind das Bankenkartell, und die Politik.
      Die gehirngewaschene, unwissende Bevölkerung sind die Belogenen und Betrogenen.

      Wenn man Bankern, Notenbankern, Politikern, Ökonomen, Professoren, Medien und der Bevölkerung bisher erklären wollte, das es sich beim Finanzsystem um ein betrügerisches, verbrecherisches kriminelles Kreditschneeballsystem handelt, stiess man auf taube Ohren, und wurde abgelehnt! Eigenartiges Verhalten!!

      Ist ein umdenken zu erkennen? Seit Ihr jetzt endlich bereit für ein Umdenken, ihr Politiker, Finanzprofessoren, Ökonomen, Banker, Notenbanker und Systemmedienvertreter auf dieser Erdkugel…? Es wäre höchste Zeit zuzugeben, dass der Karren bereits tief im Dreck steckt, und es höchste Zeit ist umzudenken!

      Weiter Lügen bringt nichts! Auch in der DDR mussten die Lügner damals plötzlich feststellen, dass das Staatsgebilde keine Existenzberechtigung hatte, und müssten die Schranken für die Menschenmassen öffnen.

      Die Menschen brauchen keine Staatsgebilde, welche der Bevölkerung ein betrügerisches Zahlungsmittel aufzwingen auf Erden! Menschen und Märkte sollen selbst entscheiden was sie als Zahlungsmittel akzeptieren.

    • @ Torpedo:

      Deutschland vor 45 Jahren (Arbeitslosenrate 2,7%):

      https://www.dailymotion.com/video/x6dy0iy

      _

      „In der Absatzregion Asien-Pazifik wurden 2018 mit 943.473 verkauften Mercedes-Benz Pkw mehr Fahrzeuge als je zuvor in einem Jahr an Kunden ausgeliefert (+7,8%). China war dabei erneut der größte Absatzmarkt des Unternehmens – nicht nur in der Region Asien-Pazifik, sondern auch weltweit. Im vergangenen Jahr wurden dort 652.996 Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden übergeben. Die Strategie „Made in China, for China“ hat damit auch in 2018 mit einer Steigerung von 11,1% Mercedes-Benz zu einem neuen Verkaufsbestwert verholfen.“

      https://www.daimler.com/investoren/berichte-news/finanznachrichten/mercedes-benz-absatz-2018.html

      20 Jahre zuvor: 14.000 Pkw (Seite 57)

      https://www.daimler.com/dokumente/investoren/berichte/geschaeftsberichte/daimlerchrysler/daimler-ir-geschaeftsbericht-1998.pdf

  27. Tja…endlich jemanden hat kapiert, obwohl diese nur die Halbe – Geschichte ist…der rest werden sie in den nächsten 100 Jahren irgendwo und irgendwann lesen …nicht aber in der Schweiz natürlich: man hat dort die Wahrheit nicht gern, zu Leicht…die Lügen sind schwer wie Bergen…fait vos jeux mensieurs und dames…rien ne va plus!😁😊

  28. Man wundert sich: UST werden von der US Regierung herausgegeben und sollten ursprünglich dazu dienen, Geld im privaten Geldmarkt aufzunehmen, direkt Monetsierung durch das Fed war ausgeschlossen.
    Nun werden die UST vom Fed, ebenfalls der US Regierung angehörend, direkt aufgekauft. Somit sind die USA bei sich selbst verschuldet. Löst man eine UST (ein Wertpapier der USA) erhält man dafür USD (auch ein Wertpapier der USA).
    Wenn ich mir selbst Geld leihe, kann ich das unbeschränkt tun.

  29. Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
    aber nicht für jedermanns Gier.

    Mahatma Gandhi
    * 2. Oktober 1869 † 30. Januar 1948

    • Nichts gegen M.Gandhi.
      Seit seinem Todestag sind 71 Jahre
      vergangen die Weltbevölkerung hat sich
      rund verdoppelt. Der Planet ist NICHT
      grösser geworden.
      Wohl nicht so gut invormiert zu oft
      müssen die Armen zum nackten Überleben,
      viel zu viel Biosphäre zerstören.
      Tja könnte ja sein, der Gandhi, würde der
      noch leben, dann würde der für eine
      angemessene Reproduktionskontrolle eintreten.
      Muss ja nicht KÖNNTE aber sein.

  30. Die einen faszinieren Finanzkrisen und entsprechende Szenarien, andre machen diese vor allem unsicher.

    Reminder:
    Von der letzten Finanzkrisen haben einige AKTIVE Akteure (also nicht die systematischen Begünstigen) sehr profitiert. Anleger die in der Krise NICHT verkaufen mussten, haben auch mehrheitlich profitiert (ausser u.a. in der Bankenbranche). Langfristig sind Aktien auch für Laien welche diversifizieren rentabel (auch wenn die Finanzdienstleister jeweils kräftig mitverdienen).

    Das „Krisendahergerede“ bringt uns nichts.

    PS: Seit der letzten Finanzkrise wird vor der neuen Krise gewarnt. Also falsch ist das sicher nicht.

    • Wirtschaftliche Krisen und die damit einhergehende Unterbewertung von Vermögensgütern aller Art waren bisher stets Chancen für den, der diese zu nutzen verstanden hat:

      1982, 1987, 1993, 1998, 2003, 2009, 2011, 2016 …

  31. Lieber Herr Abegglen,
    es ist grossartig, dass gerade Sie sich wieder einmal zu Wort melden. Wie recht Sie haben! Nur unabhängige und erfahrene Profis, wie Sie immer einer gewesen sind, können die kommende Entwicklung der Finanzmärkte richtig beschreiben. Privatbanken, Nationalbanken, Staatsbeamte und Politiker sind zu sehr abhängig von Erfolgen, die keine sind. Das Volk wird der Verlierer sein.

    • Alles ganz richtig gesagt Herr Stoehlker mit den „Erfolgen“ die keine sind.

      Die UBS gibt heute die historische Marschrichtung vor. Die Märkte sind im Überdruss von Luftschloss-Aktien mit zuvielen Baustellen und einem Stapel von Fragezeichen.

      Echte Wertschöpfung sieht doch wirklich anders aus.

    • @ boom & bust

      In Ihrer Aufzählung fehlt das Jahr 1929 !

      Sie können sicher sein, dass der kommende “Crash“ noch wesentlich schwieriger wird wie damals 1929. Die von Ihnen aufgezählten Jahre mit “Minicrashs“ werden ein “Nichts“ sein, gegen das was noch kommt!!

      Es wartet sozusagen ein riesiges Erdbeben, welches einen für die unvorbereiteten Menschenmassen, grauenhaften, riesigen “Finanz Tsunami“ auslösen wird, der eine abschliessende, schockierende Ebbe hinterlassen wird. Die Welt wird danach eine ganz andere sein wie zuvor!

      Die feige Politik, Medien und das Bankenkartell verheimlichen möglichst alles, bis es mächtig krachen wird.
      Die Politik verhält sich nicht nur feige, sie ist absolut unfähig die Probleme zuzugeben und zu lösen. Der Grossteil der Politiker beschäftigt sich nicht mit den wahren Problemen. Es sind grösstenteils billige Lobbysten und Karrieristen, ohne Qualität und wirkliches Verantwortungsgefühl für die Menschen.
      Schon vor langer Zeit, hätten sie die Weichen anders stellen müssen. Der “Schulden-Zug“ aufs Abstellgleis, hat schon lange Fahrt aufgenommen, und dürfte kaum noch zu bremsen sein, da er immer schneller wird.

    • Herr Stoehlker,

      Sie sind ebenso ein ausgewiesener Fachmann. Im aktuellen Finanzsystem in der Endphase (historisch, alleine schon an der extrem langen Laufzeit zu erkennen) braucht es jetzt diejenigen Leute mit der längsten Erfahrung.

      Die (meist besitzlosen) Akademiker, mit den sehr guten Uni Noten, am Finanzschaltpult der Nation, werden nichts dazu beitragen, Ihr und mein Vermögen schützen zu helfen. Das müssen wir alleine tun. Wie das geht, lernen wir u.a. auch auf insideparadeplatz.ch … 😉

  32. Sie strömen ja über von Positivität :-))
    Auf jeden Fall sollte man als Mensch mit einem derartigen Zukunftsszenario dringend einen anderen Halt als Geld im Leben suchen…

    • Trefflich!
      Eine andere Religion vielleicht?
      Oder was würden Sie raten, rsp wo halten Sie sich fest?
      Wie sehen Sie sich vor in Anbetracht dieser Wetterprognose, die einen Hurrikan ankündet?

  33. Es wird höchste Zeit, dass wir uns mit Geldtheorie einmal genauer auseinandersetzen.

    Wir dürfen nicht mehr autoritätsgläubig den Notenbankpräsidenten einfach alles glauben.

    Die kochen auch nur mit Wasser und erzählen uns Märchen.

    Geldpolitik betrifft uns alle und wir müssen nun endlich einmal eine offene und breite Diskussion darüber führen.

    In der Geldtheorie gibt es sehr viele Irrtümer.

    Wollen wir alle Opfer dieser Irrtümer werden?

    (Bis zu den „grössten sozialen und politischen Umwälzungen“? Was heisst das übrigens?).

    Marc Meyer

    • „die Notenbankpräsidenten kochen auch nur mit Wasser“
      stimmt,
      aber sie haben die besseren Pfannen!

    • @ Herr Meyer…..

      Genau der Satz ist mir auch sofort ins Auge gesprungen.

      Zitat:
      (Bis zu den „grössten sozialen und politischen Umwälzungen“?
      —————–
      Das heisst, bis die unteren Schichten, also die Massen für alles gehaftet und gebüsst haben….. oder diese Massen auf die Strassen gehen und mit der Politik samt dem Finanzsektor aufräumen.

      Ich als Libertär / Konservativer bin weder gegen Kapitalbesitzer noch die Finanzwirtschaft, aber gegen den Missbrauch dieser Instrumente allemal.

    • von Ihnen endlich ein kommentar zur sache; kurz und mit zukunftsgerichtetem blick.

    • Ich muss Ihnen beipflichten. Alle Bürger sollten sich über die Geldpolitik informieren, es handelt sich letztendlich um das Vermögen des Volkes.

      Jene „Umwälzung“, von der Sie sprechen, könnte die neue Form eines totalitären Sozialismus sein. Die Übernahme des Staates dessen, was noch vom Kapitalismus übrig geblieben ist. Der absolute Albtraum derjenigen, die die Freiheit als das höchste Gut eines Menschen betrachten.

      Der Game-Plan lautet: Lasst das Volk glauben, beim kommenden Zusammenbruch handle es sich um „Marktversagen“. Gleich wie bei der letzten Finanzkrise, die nie nachhaltig gelöst wurde. Auf diese Weise kann dem Kapitalismus die Schuld zugeschoben werden. Die Antwort darauf wird noch mehr Sozialismus sein. Der Staat und sein Apparatus wird noch mächtiger. Weil die Schäfchen/Bürger sich nicht gross mit Makroökonomie und Geldpolitik auseinandersetzen, wird sich lediglich eine kleine Gruppe von Leuten bewusst sein, dass die kommende Krise, gleich wie die letzte Krise 2008, durch Manipulation der Märkte, bzw. Geld-SOZIALISMUS überhaupt erst zustande kam. Ich hoffe sehr, dass ich mich irre mit dieser Einschätzung!

      Als Reminder: Lassen Sie sich nicht durch die Mainstream-Medien verwirren. Sozialismus wird langfristig immer scheitern. Der Kapitalismus steht für Freiheit und Eigenverantwortung. Alles andere wird und kann uns nicht weiterbringen.

    • @Marc Meyer
      Einen vom Realwirtschaftsergebnis unabhängigen Geldwert gibt es nicht,egal wie ausgefallen, oder was auch immer ein Geldkonstrukt beinhaltet.
      Ach ja das mit den Edelmetallen und dergleichen.
      Deren ,,Wert,, ergibt sich aus dem Nachfrage, Handelswert.Was Zb.Gold von Deviesen und Währungen unterscheidet, diese ,,Werte,, sind an keine Volkswirtschaft gebunden.
      Das mit dem sog.inneren Wert ist zumindest sehr schwankend.Auch der sog. innere Wert ist ein Nachfrage-Angebotswert. Ansonsten, Träumereien sind ein jeder,em ihr, sein gutes Freiheitsrecht.

    • Ja stimmt

      Aber das Wasser verdampft auch dort, bis nichts mehr übrig ist und wir alle auf dem Trockenen sitzen.

      MM

    • @ Marc Meyer Dr.

      Herr Marc Meyer,

      Wie Sie schreiben, gibt es in der Geldtheorie viele Irrtümer.

      Wenn Sie so gerne über Geldtheorie sprechen, dann erklären Sie doch mal bitte hier ganz einfach, wie Geld nach Ihrer Ansicht entstehen sollte, und was für einen Zweck, Geld Ihrer Ansicht nach erfüllen sollte!

      Gerne erwarten wir Ihre geschätzte Nachricht, für den von Ihnen geforderten Diskussionsbeginn.