Headhunter preist Polen-Mech als Ingenieur an

Freizügigkeit schafft Personalvermittlern neues Eldorado – Familiennachzug im Expresstempo – Was taugen Auslandtitel?

Der Mann aus Ostpolen wird als Spitzenarbeiter für die Schweizer Industrie dargestellt. „Ingenieur Werkzeugkonstruktion“, steht gross unter dem Logo des Stellenvermittlers.

Es folgt der schulische Werdegang. „High School“ in Schweisstechnik, „Bachelor in Mechanical Engineering“, schliesslich „Master in Mechanical Engineering“.

Auch aus der Praxis hat der Bürger aus Polen, der sich via Headhunter um eine Anstellung in der Schweiz bemüht, auf dem Papier viel vorzuweisen.

Mehrere Jahre im „Werkzeugbau“, zuvor noch mehr Jahre als „Konstrukteur“ und „Programmierer“.

Fremdsprachen fehlen nicht im CV. Englisch könne der Mann, deutsch geht so, aber da sei er am „lernen“. Noch spanisch: „GK“ steht da, Grundkenntnisse vermutlich.

Der Stellenvermittler empfiehlt den Kandidaten wärmstens für Ingenieurs-Positionen in der Schweiz. „Herr … hat ein Studium in Mechanical Engineering“, führt er unter „Empfehlung“ aus.

Das Problem: In der Praxis hat der Mann kaum als Ingenieur gearbeitet. Er war nicht in der Planung, nicht am Rechnen.

Sondern er sass die meiste Zeit an der Maschine. „Rund viereinhalb Jahre war er in der Auslegung von Werkzeugen tätig, u.a. für Bearbeitungs- und Schweisswerkzeuge“, hält der Vermittler fest.

„Für diese erstellte er auch die entsprechenden CAM-Programme für die Fertigung.“

Mit anderen Worten: Es geht um einen Programmierer und Werkzeug-Mechaniker. Allerdings hat er einen Ingenieur-Masters in der Tasche.

Der Widerspruch ist keiner in vielen Ländern Europas. Weil das Bildungssystem fast alle zur Matura und dann an eine Universität führt, haben die meisten hochtrabend klingende Abschlüsse in der Tasche.

Umgekehrt die Schweiz. Hier wird im Alter von 12 hart gesiebt. Ein Viertel schafft es ins Gymnasium, der Rest landet auf dem Weg Richtung Berufslehre.

Wer später den Knopf auftut, bildet sich an einer Fachhochschule zu einem Spezialisten mit Ingenieur- oder Ökonomie-Fachgebiet weiter.

Es sind zwei unterschiedliche Welten. Mit der Durchlässigkeit für Arbeiter zwischen EU und Schweiz werden die Grenzen aufgelöst.

Für den Headhunter bedeutet es das Eldorado. Er kann in ganz Europa nach günstigen Arbeitskräften für Schweizer Firmen rekrutieren.

Zudem verdient er viel Geld pro Vermittlung. Für den Kandidaten aus Polen sieht er ein Jahressalär von gut 84’000 Franken vor, das entspricht pro Monat 7’000 Franken – ein Vielfaches für einen Ingenieursjob in weiten Teilen der EU.

Entsprechend greift der Headhunter tief in die sprachliche Empfehlungskiste. „Herr … ist ein gewinnender Mann mit positiver und bodenständiger Einstellung“, schmückt er seinen Kandidaten als Person.

Ziel: Job im „gelobten“ Land (IP)

Für den Stellenbewerber aus Polen wäre eine Anstellung in der Schweiz ein Traumlos. Sein Ziel ist es, hier mit der ganzen Familie zu leben.

„Herr … möchte sich dauerhaft mit der Familie in der Schweiz niederlassen (d.h. mit der Frau und zwei Kleinkindern“).

So sehen es die Verträge mit der EU vor. Es sei auch dringend nötig für die Schweiz, heisst es aus Wirtschaft und Medien. Das Land leide unter vielen Jobs und wenig Interessenten, wie die neu eingeführte Stellenmeldepflicht zeige.

Nur: Wie fair ist der Wettbewerb zwischen hier Ausgebildeten und Uni-Absolventen aus der EU? Wie leicht darf sich ein Ingenieur Ingenieur nennen? Und warum bildet das Land nicht genügend eigene Informatiker, Ärzte und Biologen aus?

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Hallo,
    dieser Artikel geht leider wirklich an der Realität vorbei.
    Schaut euch doch wirklich mal die Fakten an bevor ihr hier euch wieder selbst lobt wie toll das Schweizer System ist.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Abiturientenquote_und_Studienanf%C3%A4ngerquote#International

    Die Schweiz hat mit 18% Studienabgängern leicht mehr Studierte als Polen (16%). Deutschland liegt bei 15% und Dänemark bei 20%.

    Also bitte mal nicht so viel Blödsinn behaupten.

    Ziemlich unnötiger Artikel!

  2. Es kann ja gut sein, dass der Ostpole was kann. Die hohlen Phrasentitel sagen darüber aber gar nichts aus. Unser Sohn ist Grafiker. Als er eine Stelle suchte, da verlangten die möglichen Arbeitgeber zur Probe ein Werbekonzept mit Illustrationsskizzen für eine imaginäre Aufgabe ! Arbeitsaufwand einige Stunden. Also: Man stelle diesem „Ingenieur“ entsprechende Aufgaben, dann sieht man was in ihm steckt und was nicht.

    • Es ist auf jeden Fall sehr vorbildlich, wenn solche Aufgaben gestellt werden, die BewerberInnen werden nach ihrem Koennen beurteilt und nicht nach ihrem Verkaufstalent. Denn finden sich heute besonders in grafischen Berufen sehr viele ‚KuenstlerInnen‘ die vorallem gut ‚choene schnorre‘ und/oder huebsch aussehen, fachlich aber total inkompetent sind.

    • Pelikan: Sie haben recht. Allerdings gibt es ja noch den Lebenslauf (an welchen Stellen wie lange) und Zeugnisse sowie Diplome der einschlägigen Schulen. Da sieht man schon mal, was einer substantiell mitbringt. Das Problem ist für den Bewerber allerdings, dass er für die geleistete Probearbeit nichts bekommt, keinen Rappen und ev. auch die Stelle nicht. Das scheint mir nicht in Ordnung, vielleicht wird die Arbeit ungefragt weiterverwendet. Es gibt bekanntlich nichts, das es nicht gibt.

  3. Headhunter profitieren ebenfalls von eingewanderten „Fachkräften“, die im Gegensatz zu den hiesigen oft über keine genügende Praxis und Ausbildung verfügen. Schon gar nicht Praxis nach Schweizer Standard. Angepriesen werden sie aber wie Ausgebildete nach Schweizer Standard; bzw. wird das Dossier mit z.T. ungeprüften Unterlagen aufgepeppt.

    Hier noch ein Praxisbeispiel:
    Die ohnehin schon sattsam verdienenden baunahen Gewerbler und Gärtner etc. stellen u.a.auch ungelernte oder angelernte ausländische „Facharbeiter“ ein. Diese werden in der Offerte z.B. als Fachkräfte aufgeführt mit entsprechendem CH-Stundenlohn.

    Offeriert wird dann zum Schweizer Lohnniveau, wobei der Patron dann den „Einwandererbonus“ einsteckt und dem angelernten, bzw. ungelernten einen unter dem CH-Niveau liegenden Lohn auszahlt.

    Somit profitieren der Headhunter wie auch der Gewerbler vom „Einwanderungsbonus“; für beide eine win-win.

    Für den Auftraggeber und Bauherrn jedoch eine Qualitätseinbusse.

  4. Die Schweiz hat ein sehr gutes Modell. Wenn wir uns weiter in Richtung „alle ins Gymi“ entwickeln, werden wir bald keine guten Handwerker mehr haben.
    Schaut doch mal nach England oder die USA? Dort gibt es fast nur „Angelernte“ aber einen Beruf erlernen die wenigsten.
    Ich sehr kein Problem darin, dass es nicht alle ins Gymi schaffen. Die wenigen guten Handwerker werden sich in Zukunft eine goldene Nase verdienen, denn es hat immer weniger von denen.

    • Grüezi. Aufgrund Ihres Eintrages vermute ich, dass Sie eine Lehre als Sanitärinstallateur machen, oder ? Ich meine, wenn zu Hause am Freitag abend um 23 Uhr der Wasserhahn explodiert und Wasser rausströmt, dann braucht man jemand der weisswasmusmack, oder ? Und das muss bezahlt werden, oder ?

  5. Ich bin seit 19 Jahren in der Schweiz. Mir ist nicht aufgefallen das hier die besser ausgebildeten Leute arbeiten. Mein peinlicher Diplomarbeitsbetreuer studierte an der ETH. Einer meiner schwächsten Vorgestzten an der HSG. Natürlich gab es auch Gegenbeispiele. Ich habe Lehre und ich habe studiert. Es ist immer der einzelne und nicht die Herkunft. Aber ja euer Schulsystem ist hart. Bringt es was?

    • Woooow: Der Artikel greift ein Phänomen auf, das man seit Langem beobachten kann: Die zunehmend schwurbligen Berufsbezeichnungen in Stelleninseraten. Es ist schon fast amüsant, die zu lesen. Sie sind vorwiegend in Englisch, kommen hochgestochen daher, keiner versteht sie. Schliesslich merkt man, dass es sich um einen simplen Aussendienstmitarbeiter oder Hauswart handelt, der gesucht wird (nur nebenbei: Nichts gegen Aussendienstmitarbeiter oder Hauswarte, im Gegenteil !).

  6. Es grüßt die EU-Gleichmacherei via Bologna-Reform.

    Und die Schweizer machen den Unsinn – wieder einmal mehr – mit.

    Auf der anderen Seite:
    Warum nicht mal nen polnischen Mech gleich als Bankchef nehmen wenn der Kopfjäger („headhunter“) ihn schön verpackt hat?

    Schlimmer als Ermotti, Thiam, Vincenz und Co. kann das auch nicht werden.

    Eher besser.

  7. Deutsche, Polen, Portugiesen usw. usf. machen die Arbeit viel billiger.

    Die Frage ist nur:

    Was macht man mit den Schweizern dann?

    • Warum erwartet ein Schweizer eigentlich, dass ihm mehr Lohn zusteht als einem Deutschen, Polen oder Portugiesen? Nur weil er Schweizer ist? Und welcher Kunde zahlt dafür?

  8. Liebe Gastgeber ( anders darf ich mich ja als Nichtschweizer ja wohl nicht nennen – obwohl ich fließend 3 Ihrer 4 Landessprachen spreche….), ich unterlasse aus zeitlichen Gründen , zu kommentieren , dass die Kommentare hier ohnehin unabhängig vom Thema, am Ende immer in den latenten Rassismus ( oder ist es Furcht) abdriften ( gerne auch durch die Wortwahl der „Redaktion“ hier angeregt ) . Aber an alle Kommentare , welche sich hier über mangelnde Deutschkenntnisse des „bösen Polen“ auslassen : wieviele der über 750.000 Schweizer , die im Ausland leben , sprechen denn die jeweilige Landessprache dort ( beispielsweise in Asien )?! Wieviel Schweizer sprechen denn zumindest 2 Ihrer offiziell 4 eigenen Landessprachen fließend ? Wie wäre es , wenn Sie als Schweizer nur noch mit Leuten handeln und leben, die Schwyzerdütsch reden ( am besten noch alle Ausprägungen fließend) ? Wäre doch alles viel überschaubarer und die Schweizer wären ganz unter sich und auch viel reicher und müssten sich auch keine Sorge mehr um Ihre Altersvorsorge machen …. die Grundbesitzer können endlich wieder Kartoffeln auf Ihrem Land anpflanzen anstatt Überbauungen bauen und zu einträglichen Mieten an englischsprachige ( oder vielleicht sogar polnisch oder russisch Sprechende vermieten zu müssen ). Die Schweizer Industrie müsste nur noch für den Schweizer Markt produzieren und die Schweizer Finanzwelt nur noch das Geld der Urschweizer verwalten . Umweltschonender würde es auch werden, denn Es bräuchte weder Swiss , Helvetic oder Edelweiß , alle Reiseziele wären bequem per SBB oder Postbus erreichbar …. Sie haben es selber in der Hand , erst Recht mit der direkten Demokratie! Aber dann haben Sie auch den Mut von Tell und ziehen Sie es konsequent und global durch : Swixit – Austritt aus der Restlichen Welt ! Respekt- und Hochachtungsvoll , ein demütiger Gast ( der im Gegensatz zu tausenden Originalschweizern und sogar auf deutsch in Schweizer Geschäften einkaufen geht und sich nicht an der Grenze in stundenlange Schlangen einreiht , um seine Tax Free Einkäufe in die Schweiz einzuführen ….. ) .

    • Sie sind nichts weiter als ein Profiteur ohne Anstand. Ich habe mir gerade überlegt, ob Sie nicht eventuell wieder in ihr Heimatland zurückkehren könnten.

    • Sie ein demütiger Gast, kaum zu glauben!! Sobald wir uns Schweizer über den unkontrollierten Zuzug von Ausländern beschweren holt man einfach die Rassismus Etikette hervor und will uns weis machen, dass wir Schweizer ein störrisches Volk sind, das sich auf Rosinen picken spezialisiert hat. Man stelle sich vor in unseren Nachbarländern würden soviele Ausländer wie bei uns wohnen, ein Riesenradau wäre das Resultat.

    • Danke für diese wahren Worte. Die Schweiz würde ohne ihre Ausländer brachliegendem Ackerland gleichen.

    • shame on u gaststeuerzahler, wieso so verbittert?… was hält sie hier…? von mir aus kann man sofort alle verträge mit der eu auflösen und alle (die an diese verträge gebunden sind) rausschmeissen. ich habe mit arbeitnehmern aus drittstaaten und ch die in drittstaaten arbeiten zu tun, keine hat sich jemals so negativ geäussert (anders darf ich mich als nichtschweizer ja wohl nicht nennen) man geht dann eifach oder wird gegangen, ich glaube sie würden es z.b. in den staaten keinen monat überleben, diese arroganz die sie an den tag legen ist beschämend.. für sie!

    • Herr Zimmerli, .Die Schweiz hat ja sogar ( im Gegensatz zu den EU Naxhbarländern) , eine Kontrolle über den Zuzug ! Ohne Job kein keine Aufenthaltsbewilligung und wenn man den Job verliert , auch nur begrenzte Absicherung ! Das alles ist auch ok und jedem klar , wenn er sich auf das vermeintliche „Schlaraffenland“ einlässt . That’s the Deal ! Ich selber bin auf „Einladung“ eines Schweizer Unternehmens rekrutiert worden , weil ich neben eines international anerkannten Abschlusses auch noch 2 der Landessprachen fließend und Italienisch ok beherrsche und anscheinend keine Schweizer zu finden waren, die bei gleicher Qualifikation, 2 der Landessprachen fließend sprechen – obwohl ich auch für Schweizer Verhältnisse gut bezahlt werde. Es spricht auch ganz und gar nichts Gegen einen gesunden und selbstverständlichen Nationalismus , aber wenn dieser sich (auch nur im Sprachgebrauch ) über andere Nationalitäten erhebt und ohne Not vom eigentlichen Sachverhalt, nämlichen der Headhunter Problematik (in diesem Fall), sofort wieder auf die Ausländer losgeht…. Dann zeigt es einen latenten „Rassismus“… schade ! Denn , die Schweiz , als Nicht-EU Mitglied hat immer noch alle Möglichkeiten, das alles unaufgeregt und „neutral“ zu regeln ( Kanada und Australien , werden als tolerant und Liberale und multikulturelle Länder gelobt, obwohl (oder weil?!) diese strenge ( aber klare) Einwanderungskontrollen haben. Sie als stimmberechtigter Bürger haben es doch in der Hand !
      PS : Der Uhrzeit nach zu urteilen , zu welchen die Mehrzahl der Kommentare hier veröffentlicht werden , scheinen sehr viele Schweizer Arbeitnehmer entweder total für ihren Job überqualifiziert oder dank der Ausländer , die für Sie arbeiten zu sein ….

    • Die Rassismus-Keule langweilt.

      Es nutzt sich ab.

      Es hat durchaus seine Berechtigung, darüber zu debattieren, ob die vielgepriesene Einwanderung in dem gegenwärtigen Ausmaß auch Nachteile mit sich bringt und ob die Personenfreizügigkeit so ein Segen ist wie immer gepriesen von SP-BDP-FDP-EVP-Grünen-CVP-usw.

      Es gibt Untersuchungen, daß die Einwanderung nicht nur Segen ist; selbst links der Mitte angesiedelte Medien debattieren inzwischen darüber:
      https://www.schweizamwochenende.ch/meinung/die-verklaerte-zuwanderung-die-bip-pro-kopf-luege-131055713

      Zudem kommt es auch drauf an, wer einwandert (Qualifikation) und aus welchem kulturellem Umfeld.

      Schon die Unterschiede zwischen deutscher und schweizerischer Mentalität sind enorm. Noch anders sieht es aus mit Leuten, die aus Ländern des arabischen Raums usw. kommen.

      Natürlich freut sich die Wirtschaft über billige Arbeitskräfte. Aber das ist nicht die einzig „zulässige“ Sicht in einer Debatte.

    • Die Arroganz von vielen mir bekannten Ausländern ist sehr abstossend, genauso wie ihr schweizfeindlicher Kommentar. Es gibt viele Flüge täglich ab Kloten.

  9. Vor allem arbeiten im HR Bereich 95% Frauen. Diese haben in der Norm praktisch null Ahnung der Technik. Was zählt für diese Damen ist nicht das technische Know-How, sondern die Kommunikation und ihre eigene Gefühle zum Kandidat.
    Das führt selbstverständlich zu katastrophalen Fehlbesetzungen.
    Was sonst kann man erwarten.

    • An Evil Russian Hacker. Es wundert mich, dass Sie als ‚Russe‘ die Homosexuellen ausgelassen haben. Was Sie da rauslassen nennt sich Diskriminierung. Und vom amerikanischen Bildungssystem haben Sie offensichtlich auch keine Ahnung. Bestimmt haben Sie den ‚Master of Frustration‘.

  10. Vor allem „Master“ Titel sind wertlos. Der Titel ist nicht offiziell anerkannt.
    Ich kenne eine Frau, die auf ihrem Titel ganz stolz war: Ein Master in Musiktherapie.
    Sowas wie „Feminist dance therapy“. Die Amerikaner lachen sich tot über solche pseudo-Ausbildungen…
    So „Master in …“ heißt so gut wie „keine Ausbildung“ in…

  11. Wie schön ist es, dass ich im AHV-Alter bin! Mir tun diejenigen Schweizer (ich sage bewusst Schweizer) leid, die täglich zur Arbeit fahren und natürlich auch die Jungen (Schweizer und hier geborene Ausländer!!!)die das Leben noch vor sich haben. Aber sowohl die Alten wie die Jungen Schweizer haben es in der Hand, mit dem Stimmzettel die richtige Antwort zu geben! Wenn sie den ständigen Drohungen der Grosskonzerne glauben und nachgeben, d.h. so stimmen, wie diese vorschlagen, dann sind sie selber schuld müssen sich nachher nicht beklagen.
    P.S. Ich habe kürzlich das erste Mal in meinem Leben links abgestimmt, nicht aus Überzeugung sondern siehe oben!

  12. Ex-UDSSR hatte top Ingenieure. Der wird vermutlich einen besseren Job machen als die meisten Schweizer, hat ja auch den Jackpot in seinem Fall geholt. Was ich vorallem hier in den Kommentaren sehe, sind Einheimische, die sich selbst überschätzen. Entweder man ist motiviert und liefert, oder eben nicht. Mit Nationalismus ernährt man keine Familie, aber die Realität wird die Leute schon noch einholen.

  13. Das zieht sich doch längst durch die gesamte
    ,,Entwicklung,,der Schweiz von den einfacheren Berufen
    bis zur HTL Bildung und Ausbildung.
    Die Schweiz lebt noch, wie lange noch??? von der geerbten Substanz.
    Was vor so rund 50 Jahren an der Basis begann hat sich längst bis an die Spitze ,,durchgefressen,, ein schleichender Niedergang.
    Die Bruttovolumina an Wirtschaftsgeschehen sind durchaus noch vorhanden. Derweil sind Innovation und
    Produktivität schleichend auf dem Rückzug, das zieht sich durch die gesamte Wirtschaft.Der Standort Schweiz
    ist ein teures Pflaster mit einer durchschnittlich zb.
    Europäischen oder Globalen produktivität ist das nicht zu halten.Der innzwischen uneingeschränkte Zugriff auf
    Migranten hat den sanften Zwang in richtung innovatieve Produktivitätssteigerung faktisch ausgehebelt.Letztlich muss alles erwirtschaftet werden.Dazu braucht es vor allem Hirn.Leider bedenklich da klemmt es leider immer öfter auf der ganzen Linie.Wahrscheinlich unumkehrbar geht das gegen die Wand.Eine Frage der Zeit,dann wird die Schweiz zum
    Auswandererland.Nicht heute nicht morgen jedoch übermorgen, wenn das im Tiefpunkt angekommen ist.
    Ausbaden müssen es die Enkel.

  14. Einerseits bedenklich, andererseits selber Schuld. Da wird überall gespart, qualifizierte Angestellte ü50 abgebaut da sie zu teuer, zu langsam oder was auch immer sind. Dann werden solche Highflyers mit herausgeputztem CV angestellt und oh weh, dann stellt sich so was heraus. Da wird der klare Blick vor lauter Spar- und Jugendwahn getrübt und am Schluss drauf gelegt! Man hätte die Qualität im Hause und hat sie wegrationalisiert – der Kunde wird es danken und in ein Hoch auf unsere Führungselite einstimmen!

    • Sie vergessen, dass in grösseren Firmen die Firmenführung und mittleres Kader vorallem Konkurrenz von unten fürchtet. Mitarbeiter mit Erfahrung, ü50, holen keine Luftblasen für die Wasserwaage. Zudem ist die Qualifikation fürs Kader beim Entscheid weniger wichtig als die Frage, ob er ins Team passt. Was darunter zu verstehen ist, weiss jeder, der in der Mühle war.

  15. Der Hochmut, daraus diesem Artikel und vielen Kommentaren spricht ist genau das, was uns den Untergang bringen könnte. Haben das Gefühl, seien die Grössten, dabei ist die Gesellschaft übersättigt. Wehe das Gejammer wenn die Krise beziehungsweise Rezession kommt! Memmenhaft. Die unnützen Diplomträger sind oft Schweizer. Wetten, der Pole hat mehr auf dem Kasten als die Schweizer Diplomierten, diese Theroretiker?

  16. „Liberale (d.h. in Westeuropa: Linke und Links“liberale“)sind Leute, die ihre Feinde mehr lieben als ihre Freunde, die jede andere Kultur der eigenen vorziehen, die sich für Erfolge schämen, aber nicht für Niederlagen, die Profit verachten und Leistung bestrafen.“ Don Winslow, amerik. Krimiautor

  17. Ja ja, immer noch mehr Ausländer bei uns einstellen. Ja, ja, die meisten haben akademische Abschlüsse und alles sind super Fachexperten auf dem Papier. In der Realität taugen die meist nichts…

    • Warum tun Sie es dann alle ? Verstehe ich nicht ? Ohne Job gibt es keine Aufenthaltsbewilligung ….Ohne Aufwnthaltsbewilligung kein Schweizer Bankkonto ( zumindest nicht , wenn man nicht die Privatbanking Kriterien erfüllt )…. ohne Schweizer Bankkonto gibt es keinen Schweizer Mietvertrag ( von Schweizer Vermietern) … ohne Mietvertrag keine Aufwntahltsbewilligung etc. ….. Und wer nicht lang genug eingezahlt hat , hat auch keinen Anspruch auf ALV … eigentlich alles deutlich kontrollierter als in der EU ! Aber dann gäbe es ja auch keine Sündenböcke / Ablenkungsmanöver mehr ! Müsste doch heute eigentlich möglich sein, mal zu simulieren, wie eine total abgeschottete Schweiz mit ausschließlich reinrassigen Schweizern ( sprich nur mit nachweisbaren Nachkommenaus den Gründungsjahren der Föderation ) in den nächsten 50 Jahren aussehen wird …. Selbstverständlich, dann auch unter Ausweisung sämtlicher Unternehmen, die nicht in der Schweiz produzieren und der Sperrung sämtlicher Geldzuflüsse , die nicht in oder aus der Schweiz generiert wurden !

  18. Das Problem existiert nicht nur in der Schweizer Industrie. Schon mal die SRF Tagesschau oder den Börsenbericht angeschaut? Lauter Experten aus Germany und noch viel schlimmer, teilweise nehmen die sogar zu typischen CH-Problemen Stellung obwohl sie meines Erachtens oft keinen blassen Schimmer haben wie das bei uns in der Realität aussieht. Aber eben, viele wichtige Stellen sind bald nur noch von Ausländern besetzt und ich frage mich ganz ehrlich wie lange das Schweizer Volk diesem Treiben noch zuschaut.

    • Was wollen wir machen? Ich sehe keine Lösung. Wir brauchen einen Leithammel, der uns aus dieser Misesre rausholt!

    • Als einer der eingekauften ‚Experten‘ aus den Norden: Meine Erfahrung ist: Es stellt sich halt auch fast kein Schweizer öffentlich vor ein Mikrophon, wenn er nicht mindestens einen fünfstelligen Vorteil daraus direkt oder indirekt ziehen kann oder einen Lobbyisten im Hintergrund hat, mit dem er verbandelt ist. Muss irgendwas mit der Neutralität zu tun haben, schätze ich.

    • An erster Stelle steht die Rhetorik und weit hinten kommt der Sachverstand.
      Bei Unglücksfällen und Verbrechen werden gewöhnlich Nachbarn als Augenzeugen interviewt,

    • Mit der insinuierten Besetzung wichtiger Stellen durch Ausländer bin ich nicht ganz dabei:
      – Swatch
      – Stadler
      – Pilatus
      – Ems
      – etc.
      sind alles CH-Unternehmen in Schweizer Besitz und teils CH-Führung.
      Was Banken betrifft:
      Eine CH-Führung als CEO (UBS) oder VRP (CS) garantiert keine Erfolge. Aus Aktionärssicht ist das Gegenteil der Fall.
      Das macht Nestlé mit einem Schaffer als CEO bedeutend besser.

    • @Hubertus
      Nestlé ist ein Pro Forma Schweizerunternehmen. In erster Linie ist Nestlé ein global tätiger katholischer Elitekonzern, wo man wirklich nur den Besten die sich auf jeder Stufe bewährt haben und dem Konzern verschrieben sind, die Macht überlässt und auch das eher im Sinne von Primus inter pares. Schon irgendwie bewundernswert in seiner Beständigkeit und Weitsicht.

  19. Na ja, wir wollten es ja so! In allen Kommentarspalten unserer Medien empören sich die Leute ob all dieser Ungleichheiten. Seit der unsäglichen und mit manipulativen Versprechen des BR „gewonnenen“ PFZ-Abstimmung, hatten wir mehrmals die Möglichkeit die PFZ einzuschränken. Doch dies wurde vom Volk mit jeweils hohen NEIN-Anteilen mehrfach verworfen. Dem durchschnittlichen Schweizer Arbeitssklaven kann ich darum nur sagen: SELBER SCHULD! Ich für meinen Teil habe dies bereits vor über 20 Jahren vorausgesehen und mich in jungen Jahren (und bereits als Vizedirektor) gegen eine aussichtsreiche Bankerkarriere entschieden und mich stattdessen selbständig gemacht. Nun bin ich komplett unabhängig und kann auch nicht von jungen „Fachkräften“ aufgrund meines ü50er-Status auf die Strasse gestellt werden. Wir Schweizer Stimmbürger hätten es in unserer Hand, die Rahmenbedingungen für unseren Nachwuchs optimal zu gestalten – tun es aber nicht. Lieber ergötzen wir uns ob der Greta-gesteuerten Klima“katastrophe“ und ergeben uns in der uns typischen Opferrolle. Wie sagte einst ein ultralinker Kulturpapst? Die Schweiz schafft sich ab – wie wahr!

    • Berni, ich weiss nicht, ob es mit „Abstimmungen“ eine Wende geben kann. Ich weiss nicht einmal, ob die Abstimmungsresultate nicht gefälscht sind…

    • @Nachgefragt: Ich beschäftige keine Ausländer in meinem „Betrieb“, welcher aber auch nicht der Norm entspricht. Ich arbeite vornehmlich alleine und beziehe notwendige, externe Dienstleistungen von SCHWEIZER Firmen mit SCHWEIZER Personal. Ist dann nicht ganz billig, aber Geiz macht nicht geil sondern einfach nur unsympathisch. Und meine langjährigen Kunden sind rundum happy mit meinen Services. Mittlerweile merken auch jüngere Kundensegmente, dass ein alternativer – sprich: Nicht-Banken-Service – über vielfältige Vorteile verfügt. Dabei bin ich kein Zauberer im Finanzwesen, sondern formuliere ganz bescheidene, aber dennoch nicht einfach zu realisierende Ziele: Der langfristige und generationenübergreifende Vermögenserhalt. Bringen die meisten Banken nicht auf die Reihe, denn die haben keinerlei Ahnung vom z.B. internationalen Erbrecht, etc., etc.. Leider macht sich die Schweiz ihren Finanzplatz zusehends kaputt – EWS sei Dank! Aber wie in meinem Eingangsartikel bereits erwähnt, WIR WOLLEN ES JA SO!

  20. ACHTUNG:

    Ich habe aufgrund der Zusammenarbeit und aufgrund von Recherchen/Dossier eines Headhunters einen Private Banker eingestellt.

    Es stellte sich einige Wochen nach Einstellung heraus, dass dieser Private Banker sein letztes Arbeitszeugnis gefälscht hatte.
    Dies aufgrund eines Anrufs seines ehemaligen Chefs und Gegenüberstellung des effektiven Arbeitszeugnisses mit dem gefälschten. Es stellte sich weiter heraus, dass der „Kandidat“ sich nach Büroschluss bei seinem ehemaligen Arbeitgeber die notwendigen Hilfsmittel aneignete, um ein gefälschtes Arbeitszeugnis zu erstellen (Direktionspapier, Faksimile-Unterschrift etc. etc.). Als ich den betreffenden mit dem Outcome konfrontierte legte er sofort ein Geständnis ab.

    Aufgrund dieser Situation erfolgte dann logischerweise die fristlose Auflösung des Arbeitsverhältnisses.

    Ich konfrontierte sodann den betreffenden Headhunter mit der Situation und erhielt folgende Antwort:
    Es sei nicht üblich, dass Originalzeugnisse vorgelegt würden.
    Man stütze sich ab auf die vorgelegten Arbeits- und Ausbildungszeugnisse. Dies sei quasi Berufsstandard.

    Da kann ich nur sagen: Hände weg, wenn dies in dieser Gilde Berufsstandard ist. Wer sein Geld so einfach verdient macht seinen Job nicht!
    Ich habe in der Folge nur noch selbst recherchiert innerhalb meines Netzwerks und bin damit gut gefahren.

    • Ja gut, also das ist in der Tat eine weitverbreitete Praxis mit den Fälschungen. Originalzeugnisse werden weder bei Stellenvermittlern noch bei Direktbewerbungen eingesehen!

    • Nun könnte man sagen: Es gibt eine Probezeit, dann stellt sich heraus, ob er / sie ihren Job ausführen kann oder nicht. Insofern wär das Papier dann egal.

    • Zu den Fakten:

      SIE haben angerufen. Nicht umgekehrt -das wäre eine Straftat.

      Ein GF hat wichtigeres zu tun als lustige Gspröchli mit komplett Fremden zu führen

      SIE haben ohne Einwilligung des AN ein AZ erhalten: wiederum eine Straftat.

      Arbeitszeugnisse in Originalform stellte man in den 1970gern zu. Das hörte rasch auf weil Arbeitgeber diese nicht zurückschickten. SIE meinen immer noch das dies im 2019 (!!) Standart ist 😂😂😂

      SIE haben keine Referenzauskünfte eingeholt.

      SIE sind der Clown der sich mit einem Bankangestellten schmücken wollte.

      Tun Sie hier nicht so wichtig, weil SIE komplett versagt haben

    • Offenbar haben Sie sich ja auch blenden lassen und den/die Kerl*in eingestellt. Selber schuld. Von jemandem, der in einer Position ist wie Sie, hätte ich bessere Menschenkenntnis erwartet. Meiner Erfahrung nach kommen Blender in der Regel gut unter und werden öfter gestützt. Manchmal bemerken die Verantwortlichen den Betrug, aber es wird vertuscht, denn ein Skandal will niemand. Nur wenn der Betrüger wirklich zu dick aufgetragen hat und die fachlichen Kompetenzen für alle offensichtlich fehlen, müssen die Verantwortlichen wirklich handeln. Das jedoch versuchen sie natürlich weitestgehend zu verhindern. Das ist dann eine Win-win-Situation!

    • @ Michael

      Es freut mich, dass ich Sie am Zentralnerv getroffen habe.
      Offensichtlich sind Sie betroffen!

      Zu Ihrer Schreibe:
      Zunächst müssen Sie lesen bevor Sie bellen; sonst würden Sie nicht einen solchen Stuss daher schreiben. Lesen und dann Verstehen (wollen) ist die Reihenfolge. Zumindest in intelligenten Kreisen.

      Seriöse Personalvermittler, bzw. Headhunter die diesen Namen verdienen holen Referenzen ein und lassen sich das Originalzeugnis anlässlich der mündlichen Gespräche vorlegen; dann kann es der Kandidat wieder mitnehmen. Sodann finden Querabgleiche statt.

      Aufgrund Ihrer komischen Sätze muss ich annehmen, dass genau Sie zu jener Art von Personalvermittlern gehören, die nicht nur schludrig recherchieren, sondern dafür auch noch einen Jahreslohn abzocken.

      Auf solche Blender können wir definitiv verzichten!

      SIE versauen mit Ihrem primitiven Gebaren den Ruf der übrigen seriösen Mitbewerber in ihrem Métier.

      Und genau für solche Typen, die in diesem Milieu beheimatet sind wie Sie ist jeder Franken einer zu viel.

      Personalvermittler, die keinen Schimmer von der Praxis haben und nie eine Führungsposition inne hatten und zudem nicht einmal den Berufsstandard kennen sind Hochstapler, die niemand einstellen würde. Daher landen sie als selbständige Berater.

    • Zukunft: nope. Weit entfernt von HR Tätigkeiten. Aber mit gesunder Aversion gegenüber Mitmenschen die sich überall und ungefragt wichtig machen müssen.

      Wie hier ihr Geschichtlein in dem Sie sich als armes armes Opfer hinstellen wo Sie doch so toll und wichtig sind.

      Sind sie aber nicht. Sorry.

    • @ Michael

      Ihre verbale Selbstdarstellung hier entlarvt sie als das was sie sind: ein Aufschneider mit Ego-Problem.

      Sie geben Faktenwissen vor, ohne einen blassen Schimmer davon zu haben. Bluff gehört zu ihrem Geschäftsmodell.

      Repräsentativ für jene Art von Beratern, die sonst nirgendwo in der Praxis unterkommen.

    • Michael:

      Meinen Sie im Ernst, man müsse Sie fragen, um hier einen Kommentar abzugeben.
      Und dann geben Sie Faktenwissen vor, ohne den Sachverhalt zu kennen.

      Sie sind eine Witznummer oder haben etwas geraucht!

  21. ich finde folgenden Satz des Headhunters bedenklicher:

    (…) derzeit ist er am Deutsch lernen (…) 😉

    und: man müsste die ganze Jobbeschreibung sehen um ein Urteil zu fällen. Vielleicht ist der versierte Praktiker in diesem Falle viel sinnvoller als der reine Akademiker.

    • Der Praktiver ist bestimmt sinnvoller in den meisten Fällen. Aber wer die Ausbildung oder die ganze Lebenseinstellung in Polen kennt, der weiss, das die Qualität hinten und vorne nicht mit unserer vergleichbar ist!

    • Ja gut, also klauen tun die Polen nicht. Diese Witze finde ich ein bisschen daneben. Aber neben profitieren wollen sie nicht sehr viel mehr in der Schweiz (genauso wie diverse andere Eingereiste). Auch die Qualität stimmt einfach nicht.

  22. Ich erinnere mich an 1997 bei HWV-Studium: Da konnte im Rahmen des „Erasmus“-Programms Stunden-Austausch gemacht werden. Das Bild war immer dasselbe:
    Die CH-HWV’ler die ins Ausland gingen, besuchten die ansässigen Unis ein paar mal, dann gingen Sie noch an die Prüfungen und schmunzelten über das
    angetroffene Niveau. Wenn die Pendant aus dem Auslang zu uns an die HWV gekommen sind: Kaum KV 2. Lehrjahr Niveau. War nur noch lachhaft. Die sind
    dann oft gar nicht mehr in die Killerfächer gekommen. Sondern nur etwas Psychologie etc. Gleichzeit hat die HWV versucht im Rahmen von Bologna
    Reform den Master für uns HWV’ler rauszuholen. Europa hat da aber schon diktiert, dass es Bachelor ist. Nicht mehr.

    Da fragt man sich dann halt schon wieso wir in der Schweiz uns das noch antun. Heute ist alles komplett verwässert. Eine Uni dort, ein Titel
    da…. lachhaft.

    Das daraus resultierende Problem: Die CH-Marke verliert an Wert. Ganz ehrlich, es ist doch immer häufiger so, dass noch „Swiss-Label“ draufsteht,
    (natürlich auch swiss priced) aber die gelieferte Qualität bestenfalls europäisches Mittelmass ist. Aber eben, so lange Bern der EU hintererlechzt ist da nichts zu erwarten.

    Ausbaden tun – wie so oft – wir das.

  23. Die Schwierigkeit mit der Suche nach Leuten mit erforderlichem Bildungsniveau ist enorm.
    Ja wie denn, wenn die Verantwortlichen selbst ein Manko aufweisen. Beginnen wir doch mit dem Bundesrat! Z.B. bezahlen wir Krankenkassenpraemien im „Solidarprinzip“, aber dass Patienten in Privatkliniken ein x-faches an Kosten verursachen und deshalb die Praemien massiv steigen, zumal Spezialkliniken auch von zahlreichen auslaendischen gut betuchten Patienten besetzt werden! Oder ein anderes Beispiel, die Radio- und TV-Gebuehr, so muss jeder Haushalt „solidarisch“ diese Gebuehr bezahlen, dass aber nun die Kinos, wie auch die Printpresse, am eingehen sind, das schien den Bundesrat (aber auch 70% der Schweizer) nicht zu kuemmern, er kann sich offenbar
    nicht vorstellen, dass auch Privathaushalte ein Budget haben, so gehen die 360 Franken fuer Kulturelles oder Zeitungsabos nun ans
    Schweizer Fernsehen, obwohl kein TV im Haushalt vorhanden (die rund 8000 Diplomaten in der Schweiz muessen das natuerlich nicht
    bezahlen).

    Als drittes Beispiel, da quatscht der Bundesrat ueber die Klimaveraenderung, gleichzeitig sollen die Strassen verbreitert werden, damit SUVs mehr Platz haben. Wuerde ein Kind derart Widerspruechliches rauslassen, landet’s beim Psychologen!
    Aehnliches mit der Aussage die Schweiz sei das Wasserschloss Europas, so eine ex-Bundesraetin, das war einmal! Die Doubs z.B. ist praktisch ausgetrocknet! Solche Leute bestimmen ueber unser Bildungssystem!

  24. Die Personenfreizügigkeit ist unser finanzieller und kultureller Ruin. Leider will das die Mehrheit nicht wahrhaben. Wirklich leid tun mir unsere Kinder und die nächsten Generationen. Sie werden die Verlierergeneration schlichtweg sein.

    • Wie kann es nur sein, dass die Mehrheit der Schweizer so dumm und verblendet ist?

    • Ich sage immer, zum Glück haben die Jungen nichts anderes gekannt. Für sie ist das die Normalität.

  25. Naja. Wie sieht das in 10 Jahren aus? Wer Polen repräsentativ für überbewertete Diplome sieht, könnte von der Realität bestraft werden. Generell geht es in Polen massiv aufwärts, bei uns massiv abwärts.

    • Es ist nicht ein „Polen-Problem“, sondern ein „Schweiz-Problem“. Zum einen muss man bei uns einfach mehr leisten, um an ein Diplom zu erhalten. Zum anderen ist es beinahe überall anders viel einfacher.

      Der Vorredner Heinz oben hat es treffend beschrieben: ein FH-Abschluss (Bachelor) bei uns ist meist schwieriger zu erlangen as ein Uni-Abschluss (Master) im Ausland.

      Anderes Beispiel: In den USA kann man mit einem Bachelor direkt doktorieren. Bei uns muss man erst einen Master machen.

      Weiteres Beispiel: Es tummeln sich viele angebliche Doktoren der Rechtswissenschaftenn aus den USA auf dem Arbeitsmarkt herum. Wenn man einen „Dr.“ sieht, der ein „JD“-Studium abgeschlossen hat, dann handelt es sich um einen Anwalt, nicht jedoch um einen Doktor in unserem Verständnis. Ein US-amerikanischer Dr.-Titel ist ein „JSD“.

      Und dann noch ein makaberes Beispiel: ich kennen einen Herrn aus den UK, der dort einen Bachelor-Abschluss machte. Er ist nun an der Texas University Professor.

      Das alles kann man doch nicht ernst nehmen… Warum sind wir Schweizer so dumm und machen es den Schelmen aus dem Ausland nicht gleich? Resp. warum stellen Schweizer Firmen nicht Schweizer Arbeitnehmer ein? – Et voila, weil sich einige wenige Manängerlis auf Kosten der grossen Mehrheit bereichert.

    • Wie wäre es mit einer Entschuldigung, auch das spricht für sich. (Wer sich nach 17 Minuten bereits beschwert das ein Kommentar nicht freigeschaltet wird soll doch bitte ein anderes bzw. kostenpflichtiges Medium konsumieren oder falls kein Geld oder zu geizig alternativ auf 20min.ch ausweichen).

  26. Wie gehz eigentlich dem Ermotti? Herr Motti? Wermotti? Gelmotti? Schon lange nichz mehr von ihm gehört.

    Oder gar dem Wintsents, dem Unschuldigen? Was mach der Staazanwalt? Est-ce que il dit seulement Bressel? En lieu de coffrer?

  27. Ein einfacher Sachverhalt offenbart die Qualität dieses Artikels besser als alles andere: ein Bachelor of Applied Science (former HWV) schafft die einfache Rechenaufgabe nicht, aus einer Jahressalärangabe den dazugehörigen Monatslohn zu ermitteln. 84000 durch 13 ist wohl kaum 7000, Herr Bachelor of HWV.
    Was bedeuten Titel? Das ist eine sehr gute Frage, und sie gilt auch für gewisse Abschlüsse hierzulande.
    Einen Dipl. Ing. als Mech zu bezeichnen, ist einfach nichts weiter als arrogant. Nichts weiter als anmassend ist auch,
    sich über etwas auszulassen, von dem man nun wirklich und offensichtlich keine Ahnung hat. Was weiss der Herr Bachelor
    wohl über Werkzeugkonstruktion und mechanische Bearbeitung?
    Das ist billige Marktschreierei und nicht Journalismus, Herr Bachelor. Kommentar eines seriösen Dr. phil. nat. / Dipl. Physikers mit 24 Jahren Industriepraxis als Entwicklungsleiter und CEO.

    • Also in den naturwissenschaftlichen Fächern sie die Uni-Absolventen aus Polen oftmals sehr gut. Das ist einfach so. Allerdings fehlt ihnen das logische und selbständige Denken. Die folgen einfach den Anweisungen und Checklisten. Ist aber nicht nur in Polen so, sondern auch in vielen anderen Ländern.

    • Rechen Sie mal: 1 1/2 Hühner legen in 1 1/2 Tagen 1 1/2 Eier. Wieviele Eier legt ein Huhn pro Tag? Sie haben 10 Minuten. Es lockt die Stelle als Telefonistin in einer Schweizer Firma mit deutschem Chef.

  28. Wenn das Gras „ennet“ des Zauns grüner ist und der Prophet im eigenen Land nichts gilt. Die Schweizer sind Paradebeispiel für Erwähntes. Im Banking liessen wir uns über den Tisch ziehen. In der Industrie werden wir ständig Opfer von Unzulänglichkeiten – siehe Pilatus Werke. Und von unseren „Bürgerlichen Parteien“ können wir nur Würmer sehen. Mein Gott – wo ist der „common sense“ geblieben oder wie wurden wir Opfer von Rattenfängern.

  29. Das ist ein Beispiel von vielen. Alle haben etwas gemeinsam. Es zeigt wie viele der angeblich guten und feinen Headhunter Arbeitskräfte „verkaufen“. Ich beziehe mich auf meine akutelle Erfahrung, ich bin mich auch grad am Bewerben auf dem Arbeitsmarkt. Und habe auch die Zusammenarbeit mit möglichen Headhunter geprüft. Es kommt gut, weil ich „noch“ gefragt und sehr gut ausgebildet bin. Ich weiss aber, dass ältere Kolleginnen und Kollegen hart um Anschluss kämpfen. Meine Empfehlung für hier Ausgebildete ist ganz einfach. Such dir Headhunter mit einem Mandat und nicht mehr als zwei Headhunter auf einmal. Triff diese und prüfe, ob die Chemie stimmt zwischen dir und dem Headhunter. Wenn’s für beide passt, wird dich der Headhuter auch platzieren können – früher oder später. Und lass die Finger von Inseraten von Headhunter und Stellenvermittlern. Es ist verlorene Zeit und Mühe, sich auf solche Inserate zu bewerben. Vergiss nicht, du bist nicht BittstellerIn sondern ArbeitnehmerIn mit Kompetenz, weil du dich seit Jahren auch regelmässig weiterbildest. Das solltest du dir auch gelegentlich vor Augen führen.

    • Stellenvermittler ist wohl für die meisten unter uns der passendere Begriff…

  30. Wir arbeiten seit Jahren mit Ostländern. Ganze Bücher könnten wir schreiben über das einhalten von Versprechen, über die Produkte die ab und zu TOP sind ,dann auch wieder einmal nicht unserem Schema entsprechen. Was fast alle da drüben brauchen ist ein Kindermädchen! Das Arbeiten haben sie wahrlich nicht erfunden.
    Das unsere Industrien Billigpersonal suchen ist allen klar. Gute qualifizierte Mitarbeiter werden sie da drüben relativ wenig finden.

  31. Jeder aus dem Osten ist ein „Ingenieur“, das ist einfach so bei denen. Dabei ist jeder, welcher bei uns eine vierjährige Lehre gemacht hat, besser. Heute zählen leider nur noch irgendwelche Phantasietitel, ist ja bei den Banklis nicht anderes. Auch bei der Informatik ist dasselbe Elend. Nur daran ist nicht die PFZ schuld, sondern die Heerscharen von HR-Heinis, welche diese Leute rekrutieren, weil angeblich billiger.

    • Vor allem, HR Leute haben normalerweise null technische Ausbildung. Häufig sind sie kaum fähig, Mails richtig zu versenden.

    • Hoi,
      Ich bin Ingenieur aus Osten und mache die Projekte besser als die Schwiizer. Das ist auch nicht so schwer. Die Schwiizer denken, die sind die beste, aber die Wahrheit ist etwas anderes. Die Schwiizer sind sehr unkorrekte Menschen, die hassen Ausländer und wollen nur nehmen und nichts geben. Trauriges Volk für 21. Jahrhundert.

      Lassen Sie die Osten wachsen!!!

  32. Kommt noch hinzu, dass in den HR-Abteilungen und auch bei Headhuntern und anderen Recruitern ständig mehr Mitarbeitende aus dem grossen Kanton arbeiten. Diese kennen das CH-Bildungssystem nicht und versuchen lieber Gleichgesinnte Zuwanderer zu platzieren. Für uns Einheimischen bleibt immer weniger Platz, sei es für Jobs, auf den Strassen, zum Wohnen oder im Zug.

    • Und wir Deppen in der Schweiz haben das selbst verschuldet (resp. die Generation vor uns) und wir finden keinen Ausweg. Wir haben das Kämpfen verlernt. Allerdings kommt hinzu, dass der Schweizer von Natur aus dumm ist. Warum? Statt dass wir zusammenhalten, bekämpfen wir uns gegenseitig!

    • @Benny Fuchs,
      Das Problem seit Ihr Nationalökonomen welche das Märchen der freien Markwirtschaft predigen und ein Wirtschaftssystem instaliert habt, welches die Umwelt und Menschen ausbeutet für billigen Plastikschrott. Ihr habt diese Ideologie Mehrheitsfähig gemacht. Der Egoismus des Einzelnen soll auf wunderbare Weise zum Wohle der Gemeinschaft dienen.
      So ein Blödsinn.

  33. Meine Beobachtung in den letzten 10 Jahren sind, dass auf dem Perron am Morgen immer noch gleichviele stehen, der Anteil Schweizerdeutsch sprechender Leute jedoch massiv abgenommen hat. Aber solche Feststellungen darf man ja aus politischen Gründen gar nicht mehr äussern. Bedenklich.

    • Diese Zwangsverschwiegenheit muss durchbrochen werden. Es ist der erste Schritt, unsere Freiheit zurückzugewinnen! Leute, hört auf alles schönzureden und „politisch korrekt“ auszudrücken! Nennt die Probleme beim Namen. Bravo Pendler, deine Beobachtungen teile ich!

    • Es spricht doch kein Mensch mehr auf einem Perron! Schauen doch alle in ihr Handy! Wohl ein Geschichtchen erfunden lieber Pendler…

  34. Es ist schon länger klar, dass Schweizer Behörden und Unternehmen in der Schweiz aufgewachsene und ausgebildete Personen benachteiligen und von denen Qualifikationen verlangen, welche bei aus dem Ausland stammenden Personen nie verlangt (oder auch nur wirklich geprüft werden).
    Ausserdem hat der Schweizer noch erschwernisse bei verschiedenen sozialen Anforderungen, die bei Ausländern nicht anfallen. Er muss für die Pension z.B. deutlich mehr zurücklegen in seinem Arbeitsleben, als jemand aus Ostpolen.
    Auch im Ausland werden Schweizer Ausbildungen praktisch kaum honoriert. Deshalb ist der Schweizer mittlerweile zweite Wahl. Im eigenen Land, wie auch im Ausland.
    Aber man darf sich natürlich auch weiterhin abmühen für nichts ohne zu murren, weil man ist ja Schweizer und das gehört sich so.

    • Die Ideologie dahinter ist das Märchen der freien Marktwirtschaft. Im Kapitalismus ist es nur konsequent wenn die billigsten Arbeiteter die Jobs bekommen. Wenn die Firmen dann konkurs gehen werden Sie ja eh gerettet vom Staat.
      Ein bisschen Kommunismus sei gegönnt- aber nur für die Reichen.

  35. ja so ist das, und dann kommt das chaos im betrieb, wir kennen das doch aus der it bei den banken. 2 masterabschlüsse (z.b. aus australien öpö) ein wahnsinns cv aber wenns ums arbeiten geht.. kennt mann/frau vorwiegend das nichtstun oder delegieren, am liebsten an einen untergebenen dummen ch-er

  36. hahahaha, das kenne ich nur zu gut aus Johnson&Johnson Zeiten wie auch bei DePuy Synthes
    auf dem Papier Weltmeister haben aber keine Ahnung von Zeichnungen lesen, Form- und Lagetoleranzen geschweige den Prüf- und Messmittel
    läuft bei uns in der CH

  37. „Umgekehrt die Schweiz. Hier wird im Alter von 12 hart gesiebt. Ein Viertel schafft es ins Gymnasium, der Rest landet auf dem Weg Richtung Berufslehre. Wer später den Knopf auftut, bildet sich an einer Fachhochschule zu einem Spezialisten mit Ingenieur- oder Ökonomie-Fachgebiet weiter.“ – das ist fast schon beleidigend für jeden der eine Berufslehre absolviert. Das Gymnasium ist nicht das ultimative und absolute Ziel, entsprechend „schafft“ es auch nicht nur ein Viertel. Weiter hat es auch absolut nichts damit zu tun, ob jemand „den Knopf auftut“ – das impliziert ja beinahe dass man vorher geistig benachteiligt war. Meiner Meinung nach wird mit diesen zwei Sätzen ein zentraler Vorteil des Schweizer Bildungsmodels schlechtgeredet, als wäre eine rein akademische Ausbildung das Mass aller Dinge. Einfach unschön.

  38. Jaja:
    Noch ist Polen nicht verloren.
    Und klar:
    Ein Schweizer Ingenieur findet sich nicht für den Mechanikerlohn von CHF 84’000.-. Kann ja kaum die Miete bezahlt werden mit. Geschweige denn eine ganze Familie.

  39. Bereits mehrere Handwerker gesehen, die als ETH-Absolventen verkauft haben.
    Niemand hat nachgeprüft. Kein Wunder, die „HR-Spezialisten“ sitzen ja in Polen.
    Besonders im Management ist es weit verbreitet. Schweizer Unternehmen sind in der Regel gut organisiert und der Manager (mit „ETH-Titel“) muss nichts anderes tun, als „mach es endlich“ …

  40. unsere akademiker haben ja sich ja auch nur
    durch die prüfungen gemogelt bis zum diplom.

    die meisten haben keine ahnung von praktischer
    arbeit und auch in der theorie hapert es auch
    ganz schön.

    also, hans wie heiri.

    der pole hat wenigstens praktische erfahrung.

  41. Ein echtes Problem, welches sich zusehends verstärkt, wenn in den HR-Abteilungen auch immer mehr Personen arbeiten, die unser duales Bildungssystem nicht kennen und zu schätzen wissen…

    • Habe aus eigener Erfahrung die Beobachtung machen können, dass dies vielfach bei Stellenvermittlern und im HR Bereich sehr viele Ausländer oder Personen mit Migrationshintergrund hat.
      Die Schweiz mit ihren Besonderheiten interessiert im internationalem Umfeld niemand. Schweizer Qualität, das war einmal, ist heute aber Geschichte und keiner bezahlt dafür mehr.
      HR, IT und Engineering Positionen sind heute international – der Stellenmarkt ist auch dementsprechend international. Dafür sind Schweizer nicht vorbereitet, die denken immer noch, die Schweiz sei der Maßstab der Dinge.

  42. Mann Lukas, nimm doch hier einen Deutschen, einen Engländer oder einen Ami als Beispiel. Das sind diejenigen, die hier genau so und in Faktor 100 die Führungsstellen und wirkungsvollen Rollen in schon längst nicht mehr “unseren” Schweizer Unternehmen einnehmen. Du und die Meisten verpassEn da seit 30 Jahren etwas…. Und dem Angelsachsen, der Deutsch konsequent ignoriert, werden nie fehlende Deutschkenntnisse angekreidet…. Völlig am falschen Ort gesucht, Dein Beispiel und das wahre Problem nicht erkannt!
    LG

    • Mann McMeier! Sei mal bitte nicht so engstirnig! Wir leben schließlich im Jahr 2019 und haben volle Globalisierung! Da braucht’s halt nun mal gute top Manager aus dem Ausland, England, USA, Deutschland etc.! Einfach Leute, die im Ausland top ausgebildet sind, mehrere Sprachen sprechen und nicht immer nur vor Ort in der Schweiz gelebt haben! Oder willst Du, dass wir hier alle voll gegen die Wand fahren?

  43. Und die Schweiz arbeitet fleissig daran da aufzuholen.

    Schliesslich soll nach dem Willen des Bundesrates jeder eine Lehre machen können, egal wie untauglich er ist. Und so wird das Niveau alle paar Jahre weiter runtergeschraubt.

    Ich spreche aus Erfahrung als „Berufsbildner“, auch bekannt als Lehrmeister

  44. Das ist ein schlechter Witz, dass jetzt lauter halbgebildete Polen mit vorgeschobenen Scheinargumenten zu uns kommen plus riesen Familiennachzug und keiner spricht deutsch. Liegt alles am kranken Schweizer System, welches dazu führt dass wir eine niedrige Geburtenrate und Gymnasiastenrate haben. Die Schweizer Politiker sind einfach viel zu alt und weltfremd und verschliessen die Augen vor den Tatsachen.

  45. Im HR arbeiten auch immer mehr Ausländer, welche das Schweizer Bildungssystem mit Lehre nur vom Hörensagen her kennen und lieber ihren Landleute aus der Heimat einen gut bezahlten Job in der Schweiz verschaffen.

  46. Lol, bei der letzten Pisa-Studie schneidet die Schweiz gerade mal 2 Punkte besser ab als Polen und landet genauso wie diese im europ. Mittelfeld:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ergebnis-Tabellen_der_PISA-Studien
    Der polnische Ingenieur wird auch schnell merken, dass er sich in der Schweiz mit einem normalen Akademikergehalt im Gegendatz zur Heimat kein Einfamilienhaus leisten kann, sondern sein Dasein in so einem trostlosen Wohnblock fristen muss und die Waschmaschine mit den Nachbarn teilen muss.

    • Sie vergessen dabei: Mit AHV und Pensionskasse lässt sichs in Polen viel besser leben als hier. Die Möglichkeit hat der Schweizer nicht, er muss sich für die Pensionierung mehr beiseite legen und kann sich heute kaum mehr ein Haus leisten – weder während beruflicher Tätigkeit noch in der Pension.
      Als Schweizer bist du so oder so der Angeschissene.

    • @marie curie, ja wenn wunderts.. was habe ich heute gelesen, von 21 kindern die heute ihren ersten kinsgitag hatten, konnten gerade mal 2 deutch ??? ähhh. da sind wir ja mit 2 pisapunkten vorsprung noch richtig gut..

  47. Man staunt immer wieder, wie gewisse Headhunter 08/15 Software-Tester vom Subkontinent über das Drittstaatenkontingent einfliegen lassen können. Da wird ziemlich Schindluderei betrieben.
    Die Berufsbezeichnung ‚Ingenieur‘ war mal sehr angesehen. In heutigen Zeiten, wo die Installation eines Vogelhäuschens als ‚Projekt‘ verkauft wird, schipft sich jeder ‚Engineer‘, der nur einen Hammer verletzungsfrei bedienen kann.

    • Boeing stellte für die Entwicklung der 737 MAX „Ingenieure“ an – für USD 9 pro Stunde.
      Das Resultat kennt man. Leider haben wir mittlerweile in Europa denselben Bullshit wie in den USA…

  48. Mag mich noch erinnern in den 70ziger Jahren haben auch viele Ingenieure und Titelträger aus der Tschechoslowakei ihr Diplom zwischen Wien und der Schweiz irgendwo verloren.

    Früher war’s klar: Eidg. Matur zur Uni, Berufslehre dann allenfalls HTL, HWV oder Weiterbildung, Meisterprüfung usw. that’s it. Die Bologna Reform hat einen undurchsichtigen Dschungel hervorgebracht. Ein Diplom, dazu ein eitler Gockel und eine grosse Klappe und der gleich qualifizierte Schweizer hat das Nachsehen. Warum? Weil auch in den
    meisten HR Abteilungen Nicht-Schweizer sitzen.

  49. Das kennen wir in der Bankbranche gut: Einen Master in Banking & Finance, aber von nix eine Ahnung. Unsere Banklehrlinge sind dagegen top und auch willens sich Mühe zu geben. Das kann man bei vielen der Polnischen Kollegen, ob in Polen oder schon in der Schweiz bei weitem nicht sagen. Auch die Fluktation ist enorm. Ich rede hier als Direktbetroffener und kenn die Situation aus meinem täglichen Arbeitsalltag.

    • In der Bank hat jeder eine Chance. Besonders im Private Banking sammeln sich Vögel aller Nationen an und finden ein Habitat. Prototypisch ist der bestqualifizierte Staccato-Deutsche, der in allen Abteilungen zu finden ist. Und am Russendesk z.B. stöckeln vorwiegend Soviettussis herum, die neben oft guten Russischkenntnissen in der Regel auch äusserlich überzeugen.

  50. Grüezi Hr Lukas; wie geht die Geschichte weiter ? An welchem Punkt wird evident, dass das im Inserat Versprochene nicht den Tatsachen entspricht ? Der Artikel ist doch nicht fertiggeschrieben, oder ? Ich meine, Sie können doch den Artikel nicht ohne Pointe publizieren, oder ? Und was sind die Konsequenzen für den Headhunter ? Der könnte doch haftbar werden, oder ?

  51. Das kenne ich auch von Deutschen. Super Abschluss, grosse Klappe aber keine Ahnung. Diese Leute ersetzen meist 50 Jährige, die 10x mehr draufhaben, als die Studierten aus dem Ausland.
    Kein Wunder nimmt die Schweizer Qualität immer mehr ab.

  52. Direkt gesagt, will eine Pfeife eine andere Pfeife platzieren! Bei solchen Headhuntern kann man sich das Geld gut sparen. Schweizer Unternehmen wären gut bedient sich unter solchen Umständen auf dem heimischen Markt umzusehen. Ein ü50 ist dann plötzlich wieder bestens qualifiziert und auch nicht zu teuer!

  53. Lieber Herr Hässig,

    Eine sehr interessante Frage, welche Sie hier stellen und trotzdem schaut die Politik zu. Mit anderen Worten: unsere eigenen Kinder haben auf Grund der Höhe der Eintrittsschwelle ins Gymnasium die geringeren Chancen auf einen gut bezahlten Job, als gleichaltrige Bewerberber aus dem Ausland.

    Wer dann mit Absolventen und Doktoranden ausländischer Universitäten zu tun hat, merkt vielfach: die kochen definitiv auch nur mit Wasser. In wenigen Fällen ist trotz hochdekoriertem CV nicht mal Wasser drin.

    Ist es die Schweizer Bescheidenheit, die uns dazu treibt von unseren Kinden mehr zu verlangen, als wir dies bei Ausländern tun? Oder sind wir villeicht doch ein wenig masochistisch veranlagt?

  54. Kennt man ddoch auch von Deutschen, wie sich die anpreisen, CVs schreiben, aber wenig bringen! In Finanzkreisen gut zu sehen!

  55. Das ist ein Nullartikel!

    Offen ist:
    – Arbeitet der Mann als überqualifizierte Arbeitskraft, weil er nichts ädaquates bekam?
    – Wird jeder Pipiberuf in Polen an einer Uni gelernt? Die Matura in Finnland und Nordmazedonien schaffen 97%, also alle ausser Sonderschüler, weil die Definition der Matura von der schweizerischen stark abweicht, nicht weil dort der Durchschnitts-IQ 160 beträgt.

    Was sicher ein Problem ist, wenn HR angestellt wird, welches das schweizerische Schulsystem nicht kennt (tut CH-HR auch nicht). Oder die deutschen Eltern, welche ihr Kind im Gymnasium sehen wollen, obwohl das deutsche Gymnasium eher Sekundarstufe A und Kantonsschule bedeutet, und man in Deutschland blamiert wird, wenn das Kind nicht ins Gymnasium kommt.

    Man soll sich einen Titel-Übersetzer zulegen. Oder Probezeit gewähren.

    Interessanterweise toleriert niemand einen Quereinsteiger als Arzt oder Chirurgen. 😉

  56. In der EU besitzen > 90 Prozent eine „Matura“ und in der Schweiz wird den Jungen jede Chance genommen sich später innerhalb dieser EU und sogar in der Schweiz beruflich zu behaupten, d.h. eine adequate Stelle zu finden. Wenn ich ein Politiker wäre (übrigens jeder Couleur) würde ich mich schämen unseren eigenen jungen Menschen die Chancengleichheit im europäischen und globalen Kampf um Stellen und Posten durch den angewandten „Numerus Clausus“ unnötig zu erschweren oder sogar zu verunmöglichen! Der angewandte Ansatz der harten Selektion ab 12 Jahren geht wahrscheinlich auf das 19. Jahrhundert zurück als unsere Elite noch Fabrikarbeiter brauchte und keine Akademiker. Heute in der globalisierten Welt tickt die Uhr leider anders!

    • Die Meldepflicht (die nicht eingehalten wird) gilt auch nicht für solche Jobs sondern beschränkt sich ausschliesslich auf den Tieflohnbereich wie Landwirtschaft, Bau, Service, Gärtner und dergleichen…

  57. Sogar die Steine wissen es wie es in der Schweiz läuft… Für den Profit wird aber alles, alles, alles geopfert… Schweiz. Jugend, Schweiz. Arbeitnehmer/innen, Alte, Kranke etc. – Hauptsache am Schluss stimmt die Rechnung für „die Wirtschaft“…
    Und das (ganz) verblödete Stimmvolk: Stimmt dem noch zu oder stimmt nicht ab…

  58. ja genau auf solche warten wir händeringend, wenn er dann mal da ist und wieder rausfliegt aus dem Job sind ja die Sozialinstitutionen grosszügig und wir finanzieren das ganze noch. Super

    • Immer wieder spannend, wie die ach so gebildeten Banker (waren sicher alle im Gymi) Parolen schwingen, als sässen sie am Stammtisch in einer Innerschweizer Kneippe. Fehlt nur noch der Chrigi.

  59. Ist doch nur fair: Als nächstes werden also auch Halter von Titeln im Lohn gedumpt.

    Ich habe keinerlei Bedauern und heisse diese Leute willkommen.

  60. Lukas, schön und gut dein Text – was ist deine Kritik dazu? Hier fehlt deine Meinung, welche fehlt? Wer ist schuld an dieser Situation, Ueli und Co. Oder die Firmen oder gar die schlechte Bildung in CH?

    • Die SVP auch, sie spart bei den Bildungskosten, damit mehr ungebildete SVP wählen.

  61. Was soll das? Ist etwa ein Ingenieursdiplom aus anderen Ländern nichts wert, nur weil dort ein anderes Bildungssystem herrscht? So ein Studium muss man zuerst absolvieren und bestehen! Wir reden hier nicht über gekaufte Diplomen, sondern über erarbeitete und verdiente Diplomen.

    Sie haben irgendwas aufgeschnappt und schreiben darüber, ohne eine Ahnung davon zu haben.

    Die Frage wäre eher: Wieso stellen die liebe Arbeitgeber keine hiesige Ingenieure ein? Weil zu teuer oder weil sie den Hals nicht vollkriegen und lieber auf günstigere Alternative ausweichen? Wieso sind die erfahrene und ältere Ingenieure plötzlich nichts mehr wert? Ist das etwa die Schuld der Ausländer, EU, etc? You name it!
    Zuerst immer schön vor der eigenen Haustüre kehren liebe Personalchefs und Unternehmer!

    • Gwunderi, hast du auch schon MA angestellt? Falls ja, erinnere dich doch mal an die vielen Bewerbungen, welche gut und spannend auf dich wirkten bis und mit Vertragsunterzeichnung.

    • Ich möchte keinesfalls respektlos klingen. Es geht hierbei nicht um was mehr Wert hat, sondern um Systeme. Fakt ist, dass bspw. FH Ing. aus Deutschland, nicht in der Lage sind Berechnungen durchzuführen, welche für ein CH FH Ing. selbstverständlich sind. Ing. aus Frankreich – wenn sie nicht an einer top Universität ausgebildet worden sind – bewegen sich auf dem Niveau von guten CH Lehrabgängern. Dasselbe gilt für indische IT Spezialisten mit Bachelor Abschluss. Ausländische Studenten, die an der ETH studieren wollen, müssen oftmals ein Zwischenjahr dranhängen, weil bspw. ein deutsches Abi nicht einer CH Matur entspricht – darum schicken einige verängstige D Eltern ihren Nachwuchs an grenznahen Schulen, damit sie nicht durch die „Mühlen“ einer Matur müssen und trotzdem an einer CH Uni studieren können.

      Das Problem liegt an der altbekannten helvetischen Selbstkasteiung. In allem der Musterschüler sein und sich dann noch aktiv abwerten, wenn es die Situation nicht mal erfordert.

    • @Schar

      Ja, habe ich und gute Erfahrungen damit gemacht. Muss man halt richtig selektionieren und die Headhunters vergessen.

      @SunRay

      Nicht alle sind so bescheiden, wie Sie meinen. Unsere hiesige Wirtschaftskapitäne sind die Bescheidenheit in Person 😩. Zudem war die Frage weshalb man die erfahrene und ältere Ingenieure nicht einstellt?

    • @Gwunderi
      Ich kann Ihnen das gerne aus meiner Sicht beantworten. Als Geschäftsführer einer KMU mit rund 100 relativ jungen Mitarbeitern, suchen wir händeringend nach erfahrnen, gut ausgebildeten schweizer Mitarbeitern, explizit ab 35 und auch 50+. Das Salär ist meist kein Thema, die höheren Sozialkosten bezahlen wir gerne, weil wir uns einen Mehrwert versprechen und eine gute Durchmischung anstreben.

      In einem Zeitraum von 24 Monaten konnten wir 5 gut qualifizierte Mitarbeiter gewinnen, die damals alle über 50 Jahre alt waren. Leider wurden wir von allen enttäuscht und dies aufgrund ihres Verhaltens. Ich beobachtete bei diesen Mitarbeitern dieselbe Vorgehensweise:
      Nach Eintritt, Einführung Prozesse etc. Wird das Programm „Eigene Agenda“ aktiviert oder man kann es auch „Ich weiss es besser und ich mach eh was ich will“ nennen, d.h es wird ohne Rücksicht auf bestehende Regeln, Strukturen drauflos gearbeitet, statt ihre Erfahrung in die Gruppe einzubringen, zwingen sie diese der Gruppe auf. Diese Personen wahren allesamt der Kategorie „High Maintenance“ zuzuordnen und dementsprechend schwierig zu führen, viel schwieriger als die jüngeren Mitarbeiter. Wie erwähnt, sind das MEINE Erfahrungen und absolut nicht repräsentativ. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben und eher zurückhaltend mit der Rekrutierung von 50+ sind, was sehr schade ist. Meine berufliche Entwicklung habe ich, zum grossen Teil, dieser Altersgruppe zu verdanken!

  62. Es werden auch auf CEO-Ebene ausländische Leute platziert, deren Qualifikation bloss eine gestrickte Heldenlegende ist. Siehe Thiam und andere. Zum Heulen.

  63. Wir haben blind auf die Politik gehört und wollten es so. De facto ist es eine Verdrängung der Einheimischen auf dem Arbeitsmarkt. Der damit einkehrende Dichtestress, Wohnraumverknappung etc. wird totgeschwiegen und alles schön geredet. Fachkräfte scheint es nur noch im Ausland zu geben. Hoffe, beim nächsten Börsenhusten wandern diese Leute dann artig wieder zurück in die Heimat.

  64. Dr. Dr. h.c. Stephan Thalmann … selber schuld, wenn wir brave CH Büezer nicht auch in die Titelkiste greifen.

    Denn ein selbstverliehener Dr. ist grundsätzlich nicht strafbar (übrigens genau so wie Lügen im CH Recht nicht strafbar ist!).

    Selbst ein Bündner Bischof hat das mal herausgefunden und jahrelang genutzt.

    Hilfe nötig?
    https://title-town.de/