General Verschwindibus

Thomas Süssli war bei Vontobel CEO für Strukis in Asien – Im Büro war er praktisch nie – Nach 12 Monaten weg, jetzt Armeechef.

Verschlaufen war damals in der Rekrutenschule das zentrale Verb. Flucht vor sinnloser Warterei durch Versteckis.

Der neue General der Schweiz in Friedenszeiten ist ein Meister darin. Nicht in der Armee, sondern in der Privatwirtschaft.

Von dort kommt Thomas Süssli, wie der frisch gekürte Chef der Armee heisst. Das wird denn auch in der Berner Bürokratie als Plus hervorgestrichen.

Süsslis Verschlauferei war notorisch. Bei der Vontobel wurde er 2014 CEO Asien für die Strukturierte Produkte – ein Fulltime-Job, würde man meinen.

Ausgewählt hatte den neuen Manager Roger Studer himself – der Chef der damals auf Hochtouren brummenden Sparte Investment Banking der Zürcher Familienbank.

Süssli sollte für Studer in Singapur die Vontobel zur führenden Plattform für Kick-ins, Goals und andere Finanzcocktails mit lustigen Namen machen.

Call me Thommy (VBS)

Doch der Singapur-Chef hatte das Herz woanders: beim Militär. „Er war selten präsent“, sagte gestern ein Vontobel-Mann. „Die Armee war sein Ding, nicht die Bank.“

Laut der Quelle war Süssli regelmässig wochen- oder gar monatelang im Dienst. Er sei aber herausgestochen durch „äusserst herzliches Verhalten“ gegenüber allen. „Ein Sympa.“

Singapur und CEO Vontobel Asien war für Süssli wichtiges Sprungbrett. Per 2015 wurde er Vollblut-Militär: Brigadier mit Kommando Logistikbrigade.

Von da gings steil aufwärts. Drei Jahre später wurde aus dem Ein- ein Zweisterne-Gerneral. Wahl zum Divisionär.

Sanität, Generalstab, Cyber-Abwehr: Revolverfrei an Spitze

Gestern dann der Sprung an die Spitze. Armeechef. Bern staunt: Süssli, 52, einer von 18 Divisionären, hat alle Favoriten für den Job rechts überholt.

Darunter Aldo Schellenberg, ehrgeiziger Dreisterne-General im Range eines Korps-Kommandanten. Von denen gibts nur 3, einer davon ist der scheidende Armee-Chef.

Süssli strahlte bei der Vorstellung wie ein Maikäfer. Die Armee als Herzensangelegenheit; ein Bubentraum – neue Bundesrätin der Christdemokraten sei Dank.

Süsslis Verschlauf-Erfahrung im Banking müsse nicht viel heissen, meinten Gesprächspartner. Armee und Privatwirtschaft seien zwei verschiedene Planeten.

Mag sein. Trotzdem ist der kometenhafte Aufstieg des Küsnachters erstaunlich. Was genau hat er für Stricke zerrissen?

Nach Jahren bei der UBS in der Informatik mit gut klingenden Jobs, hinter denen vieles stehen kann, wurde er Teilhaber einer Beratungsfirma. Die landete schon bald bei der Swisscom und deren Tochter Comit.

Die Swisscom hatte 2005 die Comit erworben, 2007 kaufte die Tochter die Firma IFBS von „Thommy“ Suessli, wie sich der Berater und Informatiker damals noch nannte.

„IFBS beschäftigt momentan 20 Mitarbeitende, die inklusive der bestehenden Geschäftsleitung geschlossen zu Comit wechseln sollen, wie uns Thommy Suessli, Leiter Product Management bei IFBS, erklärte“, schrieb im Frühling 2007 Inside IT, ein Branchenblog.

„Mit Comit beziehungsweise Swisscom könne man nun gegenüber Kunden auf einen absolut stabilen Partner verweisen, so Suessli.“

Die Comit verschwand bald im Riesenapparat der Swisscom. Was heute von ihr noch übrig ist, bleibt das Geheimnis ein paar weniger, die sich in der Staatsfirma seit Jahren an der Macht halten können.

Bin dann mal weg: Jobwechsel am Laufband

Süssli schied bald aus. Er heuerte 2008 ein erstes Mal bei der Vontobel an. Langjährige Mitarbeiter der Zürcher Bank können sich nicht erinnern, dass sie ihn je gespürt hätten.

Das Gleiche bei der Credit Suisse, wo Süssli im 2011 landete. „Director, Head Investment Advisory International“, lautete laut CV sein Job bei der Grossbank.

Süssli wie nochmals?, fragte gestern ein Gesprächspartner, der hoch oben bei der CS war. „Sorry, nie gehört.“

Auch auf dem CS-Direktorenstuhl blieb Süssli eine überschaubare Zeit sitzen, von 2011 bis 2014.

Von da gings direkt auf den Singapur-Chefsessel – handverlesen von Investmentbank-Leiter Studer. „Ein Freundschaftsdienst“, meinte die Vontobel-Quelle.

Nun wird aus dem Verschwindibus-Banker der oberste Militär des kleinen Landes mit der „besten Armee“. Nice.

Kommentare

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  1. Wer solche Jobhüpfer – wie Süssli offensichtlich einer war – auf passablen Posten einstellt und diese mit kaum Leistung genauso passabel entlöhnt, betreibt luscheres Business. Da muss es noch tiefere Gründe haben, warum diese Leute an solche Posten kommt. Das Clientel-System lässt grüssen. „Der Herr ist mit dir .. und Du bist mit mir .. verflochtene Business-Beziehungen und faule Verfehlungen bleiben schön im Hintergrund.“

  2. Ich kenne Thomas Süssli persönlich und habe mit ihm zusammengearbeitet. Er ist eine ausgezeichnete Führungspersönlichkeit, hört zu, packt an, die Sache steht stets im Vordergrund. Zudem versteht er etwas von Informatik. Die genau richtige Wahl. Bravo Frau Bundesrätin!

  3. Ein Spitzenmann, der über sämtliche Fähigkeiten verfügt, um diesen Job erfolgreich ausüben zu können. Dies hatte er bereits in einigen seiner Kommandostufen eindrücklich beweisen.

  4. Dieser Artikel ist sehr einseitig und zeigt nicht die Wirklichkeit. Thommy Süssli war als mein Vorgesetzter im Bank Verein und später der UBS hervorragend. Er hat Zeichen gesetzt, mitgearbeitet und klare Linien verfolgt. Es war ein Freude mit ihm zu arbeiten. Auuserdem war er immer höflich und respektvoll. Ich wünsche ihm alles Gute bei der neuen Aufgabe.

  5. Wusste gar nicht, dann man bei der UBS mit 22 Jahren Director (Global Head Collateral Trading) sein kann…
    Und wieviele CEO’s gibt es eigentlich bei Vontobel? Süssli war verantwortlicher Product Manager für Investment Produkte, keine Funktion, ihn als CEO darzustellen. Mit Cyberdefense hat allerdings seine berufliche Laufbahn keine Berührungspunkte.
    Süssli macht den Eindruck eines „Wanderpreises“, der nun auf dem obersten Posten der Armee gelandet ist. Das Peter-Principle lässt wieder einmal grüssen!

  6. Süssli ist keine schlechte Wahl. Schellenberg hat sich mit diversen Vorkommnissen in der Luftwaffe schon lange ins Abseits manövriert.

  7. Auch nach dem dritten Durchlesen des Artikels über Divisionär Thomas Süssli, konnte ich den intellektuellen Mehrwert – im Beitrag von Herrn Hässig – leider nicht auffinden; liegt vermutlich an mir und meinen 1’650 Diensttagen …

    • „liegt vermutlich an mir und meinen 1’650 Diensttagen“, gut möglich. Normal ist das nicht und geht wohl an einem einst gesunden Menschen nicht spurlos vorbei 😉

  8. Thommy Süssli war als Vorgesetzer bei Vontobel eine echte Ausnahme: sympathisch, analysierend, entscheidungsfreudig. Ein Macher und ein Forderer. Ein echter Leader, der auch Potential erkannte. Ich wäre heute ohne ihn nicht da, wo ich bin. Danke Thommy.

    • Es wäre nett, wenn Sie Ihren Namen nennen könnten, alles ander ist der Sache und der Transperenz nicht förderlich, dann lassen Sie es beim nächsten Mal lieber sein.

  9. Die Schweiz würde einen Krieg wegen der Luftwaffe, den Sanis und den Logistiker verlieren. Und jetzt befördert man also einen, der mal eine Sanitätseinheit geführt hat. Da hat man also bereits die Weichen richtig gestellt. Bravo!

    • Es spielt doch keine Rolle, wer diesem Trachtenverein vorsteht. Zum Süssli passt ja auch Frau am Herd (dort würde sie eigentlich hingehören) bestens! Wichtig ist eunfach, dass für diesen Trachtenverein Jahr für Jahr Milliarden von Steuergeldern sinnlos verbraten werden. In diesem Sinne war natürlich auch Chueli-Ueli ein leuchtendes Vorbild für die Frau am Herd.

    • Verstehe auch nicht dass einer von der Sanität, Tripperfeuerwehr, etwas von Cyberattacken verstehen will. Ist er CVP-Parteigeneral?

  10. Na ja der wird die gewünschte Schiki- Micki ,,weiterentwickelte,, CH-Armee schon aufs ,,Stängeli,,
    bekommen,mehr als ein halbgares NATO-EU-Armee Detagement ist da eh nicht mehr drin.
    Na ja die geschleifte alte Armee kannte ja so einiges
    an Theater. Bezüglich eigenständiger Landesverteidigung war das strukturell wenigstens noch so in etwa brauchbar.
    Diese sog. WEA lasse das mal,das verursacht Lachanfälle.
    In Sache Landesverteidigung ausserhalb des direckt
    militärischen, grauenhaft entsetzlich das endet, im Grobraster absehbar, in einem beispiellosen Desaster.

    • Natürlich – aber wir können froh sein, dass es ein Schweizer geschafft hat. Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis ein Ausländischer Top-Shot die Armeeführung übernimmt.

  11. Mit Erfahrung aus Sanitätstruppen, fleissiger Stabsarbeit und Logistik sowie Führungs-Unterstützung an die Spitze der Armee. Diese hätte doch auch noch Kampf- und Fliegertruppen… Wo bleibt da die erforderliche Erfahrung? Hmm – Frau Amherd ist ja unkonventionell. Muss sie es auch bei der Führung „der besten Armee der Welt“ sein?

    • Bei der CS war er völlig unbedeutend und dann bei Vontobel nur ein Jahr lang „CEO Structured Products Singapore“. Sicher kein Top Manager. Background Chemielaborant, also auch kein richtiger Informatiker.

      Merkwürdige Beförderung…

    • Eine Chemielaborantenlehre bei Ciba-Geigy kann schliesslich nicht jeder Feldherr vorweisen.

    • Also kein richtiger Chemiker, kein richtiger Informatiker, kein richtiger Banker, kein richtiger Soldat, kein richtiger Mediziner – aber dafür Armeechef !

  12. Sie kommen auf die korrekte Schlussfolgerung LH, irrelevante Aufgabe innerhalb einer irrelevanten Armee.
    30 veraltete Flieger im Inventar, die Amis haben mehr davon auf einem mittleren Flugzeugträger wie die John Stennis.
    Habe fertig.

  13. Ich hätte den tüchtigen und sowieso fähigen ehemaligen Kommandant der Grenadierschule Isone, Herr Laurent Michaud zum obersten Militär ernannt, denn Herr Süssli überzeugt mich bezgl. seiner militärischen Laufbahn nicht wirklich! Trotzdem ist diesem eine Chance einzuräumen und vielleicht überrascht dieser ja dann doch noch.

  14. Ich freue mich auf den Tag, wo nicht mehr immer alles schwarz gemalt wird. Vielleicht erinnern Sie sich, dass wenn wir in der Schweiz in den neunziger Jahren in eine Rezession geschlittert waren, eine private Positiv-Propaganda gestartet wurde und wir schneller wieder raus wäre, als die anderen Länder. Vielleicht sollten wir uns wieder mal aufs Positive konzentrieren. Aber scheinbar ist es Mode zu klönen!

  15. Der Geschäftsteil von IFBS / Comit, welche bei Swisscom landete, wurden an Sungard verkauft. Sungard wurde später durch FIS aufgekauft. Also sind die ehemaligen IFBS Mitarbeiter, oder was davon noch übrig ist, bei FIS in ZH Oerlikon zu finden. Das ist kein Geheimnis, aber sie können ja nicht alles wissen Herr Hässig.

  16. Ich hatte bei der CS regelmässig mit Süssli zu tun und darf sagen, dass er nicht nur äusserst sympathisch, sondern auch scharf denkend und entscheidungsfreudig war. Alles in allem ein sehr kompetenter und motivierender Leader-Typ. Bin ja wirklich kein Fan der Wendehals-, Chlüngel- und Pöstlischieberpartei CVP (SRF, Post, Swisscom, SBB, etc.), aber mit Süssli hat Amherd die richtige Wahl getroffen.

    • Ihre Worte in Allahs Ohr!

      Der Bundesrat zwang uns schon den SBB-Meier auf. Damit die zürcher S-Bahn-Wagen bis nach Luzern?

      Hoffen wir das Beste. Bereiten wir und auf das Schlechteste vor.

  17. Er wird es Viola danken, und ein braver Befehlsempfänger sein. Somit ganz nach dem Gusto seiner Vorgesetzten. Die Armee ist seit langem ein träger Haufen mit patriarchischer Führung durch Leute, welche in der Privatwirtschaft nicht vorwärts kommen, da kommt es nicht so drauf an, wer der Oberhäuptling ist.

  18. Der Krieg ist kein Geschäft für Liebe und Nette. Die Findungskommission von Frau Bundesrätin Amherd bestand aber genau aus solchen Leuten: der Departementsvorsteherin, Frau alt NR Gabi Huber, Frau RR Metraux, Waadt (derzeit höchst unerfolgreich mit der Bekämpfung von „regelmässigen“ Raubzügen von kriegserprobten Banden auf Geldtransporter „beschäftigt“), einem Verwaltungs-Divisionär (Stoller) und zwei Sekretariatsmitarbeitern. „Kombatante“ fehlten! „Gute Nacht, beste Armee der Welt, träume süss(li)“

    • RAV und Armee wird m.W. zumindest teilweise von den identischen Steuergeldern alimentiert???

    • Das RAV wäre für den Steuerzahler aber viel günstiger!
      Jetzt hat der gute ein Leistungsloses Spitzeneinkommen ohne Mehrwert für unser Land.
      Um das zu rechtfertigen wird er sicher viele, lange Sitzungen abhalten. Mir tun jetzt schon die Hintern leid der anderen Armeekader…

  19. Kenne den Vogel auch nicht, aber Formation Igel (sich in jede Himmelsrichtung verdrücken und bücken können), wird er sicher wie alle Vontobel-Manager hervorragend intus haben.

    • Unser Land beschützen? Wohl kaum – und falls überhaupt, dann nur zu Bürozeiten. Berufsmilitärs heute sind vorallem Spitze im Kampfsaufen, Spesenreiten und Plauschheliköpterlen.

    • Wir alle haben Respekt vor denjenigen Leuten, welche unser Land verteidigen.

      Dann gibt es noch die Leute, die in die Spitze des VBS gelandet sind. Der hört der Respekt auf.

  20. 1989, mit 22 Jahren, war der sicher nicht „Director“ im konservativen Bankverein. Ansonsten fiel er auf durch endlosen Ehrgeiz und Drang nach oben mit allen möglichen Mitteln.

  21. Noch bedenklicher: Schon wieder ein Armeechef mit Herkunft und Karriere aus/in der Etappe statt aus/in der taktischen Truppe. – Geht wohl nur in Friedens- und Schönwetterzeiten. Schwach.

  22. Die Hauptaufgabe der Schweizer Armee ist der Verteidigungskampf.
    Dazu braucht es Strategie und Taktik.
    Andere Kandidaten, wie Divisionär Walser, waren dafür an Militärakademien in den USA und schlossen mit einem Master ab.
    Süssli war nie bei Kampftruppen, weshalb dessen Wahl schon überrascht.

    • Viola hat den hörigsten Kandidaten gewählt, nicht den fähigsten. Das ist die Art und Weise wie Frauen in Führungspositionen ihre Untergebenen befördern.

    • GENAU! – Beim Überfliegen des CVs bleibt das Auge hängen an „Unterstützung, Logistik, Territorial, Spital“ und dergleichen. – In den Weltkriegen nannte man solche Leute „Etappenhengste“. Das Motto dieses Offizierstyps: „Fern vom Geschütz gibt’s alte Krieger.“ – Potentielle militärische Gegner der Schweiz mögen ruhig schlafen.

    • Frau Patricia Blaeri
      Bez. hörigkeit gegenüber Frau Viola, das stimmt so nicht.
      Denn; In diesem Job muss einer nicht hörig sein, denn in diesem Job hat nicht der fast höchtste im Militär das Sagen.
      In diesem Job ist eine grundvoraussetzung dass man hörig ist. Man ist nur Ausführendes Element

    • @Blaeri
      „Eine Krähe hackt einer anderen kein Auge aus“ lautet ein Sprichwort. Bei Frauen offenbar schon!
      PS. Nebenbei bemerkt, den Namen „Blaeri“ gibt es gemäss ETV Schweiz nicht.
      Also sich mit einem falschen Namen aufspielen und auf eine existierende prominente Dame anspielen? Sehr mutig!

    • @ Maximilian: haben sie auch schon davon gehört, dass man seine Identität in den Verzeichnissen sperren kann? Willkommen in der Neuzeit!

  23. „Armee und Privatwirtschaft seien zwei verschiedene Planeten.“ Ach ja? Bisher hiess es immer das Gegenteil und man konnte im Militär z.B. Kadererfahrung sammeln nun plötztlich nicht mehr? Der Helveter bastelt sich gerne seine Argumente nach Bedarf zusammen. Es muss ja nur innerhalb der immer kürzer werdenden Aufmerksamkeitsspanne der Allgemeinheit konsistent sein, darüber hinaus interessiert es eh keinen…

    • Armee und Privatwirtschaft SIND zwei verschiedene Planeten!

      Wenn Sie in der Privatwirtschaft auf Ihre Untergebenen herumschreien laufen Ihnen diese davon.

      Alles andere ist eine jahrzehntelange Lüge.

    • @Daniel, genau so stimmt es nicht, dass militärisches Kader sich durch schreien auszeichnet. Schade um die unqualifizierte Meinung.

  24. Ich habe den Beitrag zweimal gelesen. Was will der Autor damit aussagen? Es bitz Dräck schmeisse, obwohl er weiss, dass kein Dreck zum Schmeissen da ist? Dem neuen Chef der Armee ist anscheinend nichts vorzuwerfen, also schreibt man dennoch ein wenig abfälllig über ihn? Keine Glanzleistung, Herr Hässig.

  25. Das Ding heisst Luftwaffe (nicht Flugwaffe) und Schellenberg ist mittlerweile der Chef des Kommando Operationen…
    Was ist sonst noch alles ungenau oder veraltet an diesem Artikel?

  26. Dieser Bericht entspricht überhaupt nicht meinen Erfahrungen mit der Person. Gute Führungs- und Sozialkompetenz – von Mitarbeitern, Kollegen und Kunden sehr geschätzt.

    Das Motiv dieses Beitrags ist mir etwas schleierhaft. Da gäbe es wohl deutlich „bessere“ schlechte Beispiele im Swiss Banking, welche vor allem durch Grossschwätzerei und Intrigen statt Leistung auffallen.

    • David Hassel:

      Sie schreiben treffend:
      „Gute Führungs- und Sozialkompetenz – von Mitarbeitern, Kollegen und Kunden sehr geschätzt.“

      Schön, das ist die EINE Dimension des Profils.
      Wie steht es mit der kombattanten Erfahrung? Eine Spitalkompanie ist primär eine Friedenstruppe.

      Meiner Meinung haben wir zu viele Verwaltungs-Stabs-Offiziere und zu wenig Feld-Offiziere aus dem kombattanten Bereich. Denn Entscheide zu treffen aus der Komfortzone des Bürostuhls haben nicht die gleiche Qualität wie taktische Entscheide at spot auf dem Feld.

      Dies ist keine Qualifikation zur Person Süssli, sondern eine generelle Feststellung.

    • @auf dem Feld: wir gaben ja auch nicht Krieg……und werden ihn in der konventionellen Form im zivilisierten Teil der Welt wahrscheinlich auch nicht mehr haben. Schade für Sie

  27. Schafft endlich die Armee ab! Ich habe keine Lust dauernd Milliarden in diesen, im Ernstfall untauglichen Saftladen zu verpulvern – aktuell wollen sie 15 Milliarden für neues Spielzeug.
    Da sorge ich für den Ernstfall lieber selber vor, statt mein hartverdientes Geld an diesen Kindergarten abzuliefern!

    • Sie haben recht. Die Armee ist unfähig bis auf die Knochen.
      Sie brauchte 7 Jahre um ausserhalb der Bürozeiten zwei Kampfjets flugbereit zu halten. Der zweite Weltkrieg dauerte 6 Jahre. Dümmer gehts nimmer! Schade um das viele nutzlos ausgegebene Geld.

  28. Der neue Armeechef arbeitete einmal für Vontobel, was für lh genug ist, einen hirnlosen Kommentar über ihn zu schreiben. Ich vermisse eine Wertung der militärischen Leistungen, welche zu seiner Ernennung geführt hat; lh belässt es jedoch mit einem seiner typischen Anfälle seiner Vontobel-Syndrom-Krankheit, welche unheilbar ist.
    Die Baisse bei lh geht weiter!

  29. Cool und Frauen werden gerne mal Beförderungen verweigert wegen Mutterschaftsurlaub, wenn sie denn nicht ganz rausgeschmissen werden.

    • Ach das Geheule ist nun echt lächerlich. Arme Frauen werden noch nicht mal zu Dienst/Ersatzabgabe gezwungen aber wollen Kaderpöstli bei der Armee. Gehts noch?