Wegen Collardi: Spitzen-Banker verlassen Pictet

Umstrittener Superboss füllt Zürcher Sitz der Nobelbank mit Buddies von CS und Bär – Pictet-Seniors: Nicht mehr unsere Bank.

Patrick Prinz war 17 Jahre und 7 Monate bei der „Banque Pictet & Cie SA“. Nun ist er weg, weg von „seiner“ Bank, seinem Leben.

Prinz ist nicht irgendein Pictet-Mann. Er war Chef UHNWI und Family Offices sowie Leiter für Teile des Marktes Deutschland. Prinz betreute also die Reichen unter den Reichen der Pictet-Kunden.

Prinz geht, weil er seine Bank nicht wiedererkennt. Woran er gaubte, nämlich an Zurückhaltung, Dienst am Kunden und eine gewisse Bescheidenheit, sieht er mit Füssen getreten.

So sagen es Leute, die den scheidenden Pictet-Senior kennen. Er selbst nimmt keine Stellung.

Die Gesprächspartner nennen auch den Grund für den überraschenden, einschneidenden Abgang. Er trägt einen Namen: Boris Collardi.

Der Mann, der mit Ausnahme von Iqbal Khan mehr zu reden gibt auf dem Finanzplatz als alle Anderen. Der Wolf im Schafspelz des Swiss Private Bankings.

Collardi, der Bär-Eroberer. Collardi, der Tutti-Finanzmann. Collardi, der Bonus-Maximierer.

Der Secondo mit der erstaunlichsten Karriere der Industrie sprang nahtlos von Bär zu Pictet. Dort hat er in den letzten Monaten seine Buddies von früher angeheuert: von der CS und von Bär.

Nicht ein paar wenige, nicht ein paar Auserwählte. Sondern ganze Heerscharen. Sie folgen dem Ruf ihres Leitwolfs in Teams oder als Einzelner – in der Hoffnung auf weiterhin gute Geschäfte mit viel Bonus.

Collardi spielt das Spiel der guten alten Zeiten. Er implantiert seine Berater am neuen Ort, worauf diese dann das Kommando übernehmen. Schon bald ist nichts mehr wie vorher. Die einstige Kultur verschwindet, die neue nimmt Überhand.

Bei Kultur à la Collardi heisst das: Wir bolzen, was das Zeug hält. Nach uns kümmert uns nicht gross.

So war es bei der Julius Bär. Die Bank muss nun unter neuer Führung schwere Altlasten bereinigen. Der Prozess der Genesung dauert lang.

Liebhaber von Collardis Vollgas-Banking sehens anders. Der Franco-Italo sei der letzte Unternehmer-Banker, der nicht den Schwanz vor Risiken einziehe. Überall sonst: Hosenscheisser-Compliance-Managerlis.

Collardis Kollegen ganz oben bei Pictet finden ihren Turbo-Mann genau den Richtigen. Sie lassen ihm freie Hand für dessen Husarenritt.

Allez, Boris, allez! (FuW)

Diese Woche sagte der Chefpartner der Pictets in der Finanz und Wirtschaft, dass die Genfer Nobelbank in Zürich auf 250 Mitarbeiter hochschnellen wolle. Plus 50 Prozent.

Das Kommando zum Sturm auf Zürich hat Boris Collardi. Der fühlt sich in seinem Element.

Nachdem er schon bei Bär nur eine Richtung gekannt hatte – mehr, mehr, mehr -, darf er nun auch als einer von 8 Partnern mit dem Boliden durch die Zwinglistadt rasen.

Pictet gibt damit zu, dass die Bank den Anschluss verpasst hat. In Zürich blieb das Edelhaus von der Rhone im Wettstreit mit Vontobel und Bär zurück.

Das Gleiche war in Asien der Fall, auch dort sausten die Bären und die Cracks von der Familienbank den Genfern um die Ohren. Und auch in Fernost hoffen sie nun darauf, dank Collardi den Anschluss an die Konkurrenz zu schaffen.

Finde die Unterschiede (Pictet)

Freie Bahn für Neo-Partner Collardi. Der platzt fast vor Glück. Die 50 Millionen, die er in seinen 9 Bär-Jahren einsteckte, sind ein Klacks zu dem, was er als Pictet-Partner hereinholen kann. Da reden wir von 30 Millionen und mehr – im Jahr.

So macht Collardi, was er immer getan hat. Er holt seine Leute, die sollen mit ihm die Welt erobern. Seniors wie der Ultra-Kunden-Berater fühlen sich dabei offensichtlich nicht wohl. Ernüchtert verlassen sie das Pictet-Schiff.

Laut Insidern ist UHNWI-Chef Prinz, der bei den Kunden einen phänomenalen Ruf geniesst, nicht der einzige langjährige Berater, der die Pictet in Zürich verlässt. „Es sind einige, die keine Lust auf Collardis Truppe haben“, sagt ein Gesprächspartner.

Kommentare

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  1. Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt, dass der Typus Banker wie ihn Herr Collardi verkörpert immer noch nachgefragt wird. Sie fallen wie Heuschrecken ein, garnieren ab, ziehen ab und hinterlassen verbrannte Erde. Zurück bleibt in der Regel ein Scherbenhaufen und ungelöste Probleme. Die Suppe müssen dann jene auslöffeln die zurückbleiben, die Zeche zahlen die normalen Mitarbeiter und eben auch die Kunden! Das kann man eigentlich nicht wirklich wollen?!

  2. Wāhrend 1990-2018 hat ein UHNWI Berater jāhrlich mindestens Chf 1mio verdient.
    Gibt es noch Argumente zu diskutieren ?
    Champagne, Porsche, Afrika Ferien, Swimming Pool, Ross fūr die Tochter …
    weiter darf man nicht eingehen … oder ?

  3. Pictet hat das einzige richtige getan. Mit Boris Collardi kann Pictet wieder wachsen. Die Bank war im Private Banking absolut katastrophal und brauchte einen dringenden Neustart. Es gibt keinen besseren als Boris Collardi fuer diese Aufgabe. Alle Neider kennen nur die Halbwahrheiten. Am besten wuerde Pictet Julius Baer übernehmen und all die unfähigen Leute dort auf die Strasse stellen.

  4. Wo wurde Collardi sozialisiert? In der Credit Suisse natürlich, wo Arroganz und wenig soziales Verhalten zum guten Ton in der Führungsriege gehören. Kaum eine Karriere in der CS ohne diese Fähigkeiten. Selbst ein einfacher, ungebildeter Bauer wird mit diesen Charaktermerkmalen in der CS Millionen verdienen.

  5. … Khan genauso wie Collardi? Sind es nicht die selben Rezepte? Oder wo ist denn der Unterschied? Magier? Ich denke die ganz grossen Margen sind doch einfach nicht mehr. Und wo sie doch noch sind, dort ist’s eben so wie bei Collardi. Und eben auch bei Khan?

  6. Collardi ist ein intellektueller“ no-event“. Man muss ihn einfach ignorieren. Alles andere ist freie Publicity für ihn. Das ist genau, was er beabsichtigt.

  7. Spiegelbild der Schweiz. Man siehe hier nur die Kommentare: Secondo, Italo Franz Emporkömmling, usw. Ein verbittertes Land mit frustrierten rassistischen Eidgenossen, welches seinen Untergang relativ bald entgegen sehen wird. Ich freue mich.

    • Ich bin mit dir einig, aus dem Text kann man viel Neid lesen. Mir gefällt die latent abschätzige Art mit der permanent über Boris Collardi geurteilt wird auch nicht.

      Danach hört die Einigkeit mit dir leider auf. Die Globalkritik an der Schweiz und all ihrer Einwohner ist unter aller Sau und dass du den Untergang wünscht setzt der Sache noch die Krone auf. Ich kann nur sagen für dein Anliegen (für das ich wie gesagt Verständnis habe) ist dein Kommentar zu 100% kontraproduktiv.

    • Hat doch nichts mit Verbitterung zu tun. Mehr mit der Offenheit gegenüber Minderheiten usw. Gleichzeitig steht uns zu, unsere eigene Meinung in unserem Heimatland zu äussern, gegenüber Mitbewohnern und Zuzüger in unsere schöne Schweiz, die wenig bis nichts dazu beigetragen haben. Ich spreche vom Beitrag mehrerer Generationen. Habe selber in vielen Ländern der Welt gelebt und war immer 100% der Ausländer. Mach mal in Dubai, Peking, Moskau oder USA das Maul auf als Ausländer!

    • @Secondo

      Ihr Satz:
      „Ich freue mich.“

      ja, wirklich sehr frustriert & sogar trotzig. leider.

    • @Secondo mit Herz.
      Tja wenn Sie sich freuen wollen.
      Dann müssen Sie denn mal rechtzeitig verduften.
      Warum?
      Ganz einfach wenn Sie bleiben gehen Sie MIT den
      ,,frustrierten,rassistischen,Eidgenossen,,
      in den Untergang.
      Hmmmm (Ihr Zitat: ,,Ich freue mich,, Zitat Ende.) echt Untergangsgeil oder was? Und das mit Herz?

    • Ihr Kommentar könnte besser nicht sein. Er kondensiert das Problem auf ein Gefühl dem sich beide Seiten delektieren:

      Missgunst. Schämen Sie sich denn nicht sich für den Untergang eines anderen oder gar eines Landes zu freuen?

      Schämen Sie sich!

    • Du weisser Secondo mobilisiere all jene die gleich denken und fühlen. Das würde die SCHWEIZ so entlasten, dass der Dein vorhergesehner Untergang abgewendet werden kann. Die Verbitterkeit würde dem Wohlgefühl der dadurch neu erhaltenen Steuersenkungen (Wegfall der Krankenkassen-, Miet-, Krippe, etc Vergünstigungen) weichen. Die Eidgensossen würden wieder sein „ein“ Volk aus…
      Die Eidgenossen waren schon immer „Multi-Kulti“. Das ist auch unsere Stärke und unsere Schwäche. Aber „and Säck“ kennt jeder.

  8. Patrick Prinz lernte ich als hochanständigen und integeren Banker kennen. Schade für die Pictet, dass Patrick die Bank verlässt. Und meine Hochachtung an Patrick, dass er diesen Schritt gegangen ist. Ich bin überzeugt, dass er bald wieder eine Stelle findet. Oder er könnte sich auch zur Ruhe setzen. Jedenfalls zeigt er duch diesen Schritt Rückgrat und verdient unseren Respekt.

    Hoffentlich werden die Pictets sich mit dieser Lusche Kollarti eine blutige Nase einfangen. Diese geldmotivierte Type ist mir unsympathisch!

  9. Nach meinem Vorstellungsgespräch bei R.Best war mir klar, dass Pictet eine sehr konservative Schweizer Privatbank war. Grundsätzlich sehr gut. Wieso ging Pictet dem Collardi auf den Leim? Als Kunde wäre ich jetzt weg. Den Mann habe ich bei UBS und CS erlebt. Zum Glück ging ich nicht zu Pictet. Sogar Bär ist heute wieder attraktive als Arbeitgeber. Echt bedenklich!

    • Ist mir jetzt voellig neu, dass Collardi mal bei der UBS war. Sie haben ihn dort getroffen. Wann war das denn?

  10. Mit Patrick Prinz erhält die Julius Bär einen hervorragenden Mann – intelligent, fleissig und bescheiden. Wenn die Pictet solche Leute vergrault, steht es da nicht zum Besten.

  11. Der Boris soll jährlich CHF 30’000’000 verdienen?! Und die anderen 6 Bankerclowns auch?

    Sorry…aber wie blöd muss ein vermögender Kunde sein um bei dieser Bank sein Geld zu deponieren und sich dann täglich über die Gebühren melken zu lassen? OK..im Gegenzug wird er einmal im Jahr zu einem Essen und einem Golfturnier eingeladen.

    Wird Zeit, dass diese Banken endlich verschwinden.

    • Collardi, wohlgemerkt nur einer der vielen Pictet Partner, verdient alleine über 30 Millionen.

      Vontobel schmeisst gestern ne opulente Banker-Party im Kaufleuten wo sich alle gegenseitig auf die Schulter klopfen, teuren Champagner trinken und von den riesigen Buffets schlemmen. Das Ganze verursacht ganz sicher einen hohen 6-stelligen Betrag an Kosten, finanziert durch die hohen Margen der Strukturierten Produkte ihrer ahnungslosen Kunden.

      Quo-vadis Swiss Banking?

  12. Ich denke diese Art des Bankings läuft in der Schweiz nicht mehr. Höchstens in Delaware. Dafür hat EWS gesorgt. Es ist die typische Mutlosigkeit der Schweizer die uns um dieses Business gebracht hat. Pictet kommt zu spät und wird nur ins offene Trommelfeuer laufen.

    • Ich nehme an, dass Sie schon wissen, was Sie schreiben. Delaware ist kein Bankenplatz. Bitte keine Fake News, es reicht, wenn dies Präs. Trump tut. Im Übrigen wird es nicht wahrer, wenn es immer wieder schreibt!

    • „Es ist die typische Mutlosigkeit der Schweizer die uns um dieses Business gebracht hat.“ ich würde sagen, es war der Mut und die Gier, die uns dieses Business gebracht hat. Und es war die Lethargie und Feistigkeit der anderen Länder, dass dies so lange funktionierte. Und es war nicht EWS, sondern die U.S.A., die dieser Schlaumeierei ein (Teil-)Ende gemacht haben. Wobei der Markt für anständiges Privatbanking bei dem quant easing existiert und wächst.

    • @Nick Bock-Gertner
      Falsch! Es sind die Typen mit einem n am Ende des Names z.B. Goldman welche der ganzen Welt drohen, sie verklagen, Milliarden Bussen abkassieren und dann genau dieses Model in Ihrem Delaware 1:1 zelebrieren!
      Oder glaubst Du im Ernst dieser Clown im Weissen Haus wird von den Eingeborenen manipuliert?

    • @ Peter

      Was Heinz schreibt. Zu Delaware. Dort geht es nicht ums Banking. Sondern um die laschen gesetzlichen Transparenzvorschriften. Die Offenlegung der WBs findet in DE nur sehr beschränkt statt. Deshalb werden dort Briefkastenfirmen gegründet, welche dann Konten eröffnen ohne durchleuchtet zu werden. Die WBs bleiben im Hintergrund!

    • Wäre es schlimm, wenn die Schweizer Banken zu normalen Abstand finden würden? Ohne Schwarz- und Graugelder?

      Mir wäre es lieber, die hellsten Köpfe dieses Landes finden lebensrettende Arzneien als dunkel Schatzinseln für Despoten und Schlaumeier.

    • @Peter / zu Delaware:

      Es ist DAS Steuerhinterzieherparadies.

      Lauter Briefkastenfirmen.

      Und darunter auch massenhaft Finanzfirmen.

      Die USA zeigen aufs Ausland wie etwa die Schweiz, dabei ist Delaware in allen Punkten um Lichtjahre schlimmer.

      Und die Schweiz liefert brav via AIA (automatischen Informationsaustausch den USA alle Daten) und was passiert mit Delaware und Co? Es gibt keine Daten an die Schweiz heraus!

      https://www.handelszeitung.ch/politik/us-konten-bleiben-geheim

  13. “ The executive is, first of all, expected to get the right things done. And this is simply saying that he is expected to be effective!“
    Peter Drucker

    Tja, man kann alles über den Collardi sagen, aber er ist der Mass der Dinge in Zürich, auf den Finanzplatz geworden….er lässt hinter sich die viele noch bestbezahlte wie SE, TT unsw….bei ZS sind wir nicht sicher, da er sehr Still ist…und stille Wasser sind tief….irgendwie hat de Boris geschafft von Stift zu Meister….ob das endet gut, wissen wir noch nicht….aber was bei Pictet jetzt passiert ist keine gute Omen für stärke des Sektors…ins gegenteil…

  14. Das mit den Hosenscheisser-Compliance-Managerlis ist natürlich schon richtig aber die haben in den Banken nichts zu sagen, was gut und schlecht ist wird an ganz andern Orten entschieden. Ich kann die Philosophie von Picet nicht verstehen. Eine Bank die auf dem Platz Genf einen hervorragenden Ruf geniesst schmückt sich in Zürich mit einem solchen Showtalent, wenn das nur nicht schrecklich enden wird!

    • Wir brauchen Collardi nicht mehr in Zürich, der hat schon zu viele Millionen eingesteckt. In Genf spielt es keine Rolle, die verlieren dann noch mehr mit der Litcoin Firma, wenn die Bewilligung erteilt wird.

  15. Ich ärgere mich täglich, wie solche Leute immer wieder neue Stellen kriegen und das endlose Spiel weitertreiben. Eine Schande für alle Verantwortlichen.

  16. Wenn Du einen guten Kunden verlierst, brauchst Du zehn neue Kunden um den gleichen Kosten/Nutzen Effekt zu generieren. Bei Mitarbeitern ist es ähnlich. Wer die langjährigen, erfahrenen und mit allen Wassern gewaschenen Mitarbeiter vergrault, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Laden irgendwann bachab geht. Pictet scheint mit Vollgas darauf hinzusteuern. Sie vergessen nämlich eines. Die wirklich guten Kunden wollen Vertrauen zum Kundenberater und keine Schaumschläger. Vertrauen aber kann nur über die Jahre aufgebaut werden.

    • Tja wo gibt es dann noch solche Banken, welche die Kundenberater nicht auswechseln wie die Unterwäsche ? Vertrauen aufbauen ist im Finanzbusiness ein Unwort. Abzocken und das schnelle Geld machen ist angesagt. Jedem Bankdirektörli seinen Ferrari. Und das muss ja jemand bezahlen.

    • „… wirklich guten Kunden wollen Vertrauen…“, oder, erklauben Sie mir zu ergänzen: Kundenberater, die ihnen helfen, ihr dreckiges Geschäft zu verstecken…Und von denen gibt es anscheinend viele, seien es Kunden oder Kundenberater…

  17. Ja gut: anspruchsvolle Kunden stören bei der Arbeit ja nur.

    Richtig Kohle macht man ja eh nur mit den Kunden, die sich vor Transparenz fürchten.

    Da ist es schon ok, wenn diese Nerd-Berater die anspruchsvollen Kunden gleich mitnehmen.

    Danach herrscht freie Bahn für die Gebühren-Schinder. Juhui!

  18. Die Pictets sind völlige Banausen und von allen guten Geistern verlassen. Sie fallen auf den grössten italo-französischen inflationierten Emporkömmling ohne viel Gewissen und Moral herein. das wird unweigerlich böse enden, vielleicht gelingt dem Boris diesmal der Absprung nicht rechtzeitig.

    • Interessant wäre mal zu nennen, wer dem „italo-französischen inflationierten Emporkömmling“ als Vorbild/Mentor diente…Wetten, es waren „schweizerisch-eidgenössisch inflationierte Emporkömmlinge“?

    • „sie fallen auf den grössten italo-französischen inflationierten Emporkömmling ohne viel Gewissen und Moral herein…“ Muss das sein? Was haben der Charakter und das Geschäftsgebaren von dieser Person mit seiner „italo-französischen“ Herkunft zu tun und ist er deshalb ein „Emporkömmling“? Sorry, das ist Rassismus aus der untersten Schublade und total deplaziert. Wenn er Bünzli heissen würde und Schweizer wäre, würden Sie das dann auch schreiben? Man kann über diese Figur denken, was man will, aber muss deshalb nicht gleich alle Italiener und Franzosen in den gleichen Topf werfen!

  19. Ich sehs schon kommen: Pictet wird in ein paar Jahren in Grund und Boden geklagt, weil sie krumme Geschäfte mit Steuerflüchtlingen und Afrikanischen Despoten getrieben haben, während Boris sich mit ein paar Hundert Millionen abgeseilt hat und in der Karibik am Strand liegt.

  20. Der Erfolgshunger der Secondos, man findet ihn immer noch, bei Banken und Versicherungen. Und im Autogeschäft. Also überall dort, wo nur die heisse Luft zählt, welche zu einem bestimmten Moment in möglichst hohem Volumen produziert werden kann…danach die Sintflut, mir egal.

    Wir als Gesellschaft sind selber schuld, wenn wir in den beiden erstgenannten Branchen eine solche Kultur zulassen.

    Anstatt zu schimpfen sollten wir diesen Erfolgshunger und diesen Fokus auf das Wesentliche als Vorbild nehmen, ihn mit Intelligenz und Verantwortung verbinden und so die Banken, Versicherungen, die ganze politisch korrekte Schlafmützenschweiz mutig vorwärts bringen.

    • Bei Ihnen bedeutet wohl Secondo Mensch 2ter Wahl. Das entlarvt Sie als neidischen Rassisten. Ich würde mich schämen so etwas zu schreiben. Abgesehen davon ist Collardi sicher nicht der typische Secondo. In den von Ihnen genannten Branchen tummeln sich genug Menschen 1ter Wahl, die ethisch/moralisch an die Standards vieler Secondos nicht heran kommen. Sie gehören vermutlich dazu.

    • Dagobert, du disqualifizierst dich mit deiner Rassismuskeule schon von selbst. Deinen weiteren Text muss man dann gar nicht mehr lesen!

    • Daniele Della Rocca, dein wahrer Name klingt vermutlich eher wie Meier oder Müller, sonst würdest du nicht so einen Mist schreiben.

  21. Collardi, Ermotti und sämtliche obersten der Bankenindustrie kommen, blenden, zocken ab und gehen nach wenigen Jahren, warum – weil alle diese Sacko-Blender-Showmaster von Privatbanking keine Ahnung haben, noch nie neue Kunden holen musten, geschweige nie Kunden selber verwaltet haben. Der Return on Investment dieser Blender wiederspiegelt sich in der Aktie. In der Industrie hätten diese Abzocker keine Chance zu arbeiten. Reiche, erfolgreiche Industrielle übergeben nie ihr Vermögen den Banken zur Verwaltung.

    • @Meier Max: es gibt viele IP-Leser, die über solche Sacko-Blender-Showmaster herziehen &/oder kritisieren. Klar, nicht jeder kann ein O. Grübel sein (übrigens für mich einer der besten Banker!!), aber… anstatt dauernd zu kritisieren und in IP zu schreiben, was für Flaschen diese Leute sind, wäre es doch nun mal an der Zeit, dass zum Beispiel Sie, Herr Meier Max, sich mal als CEO bewerben und mit Ihren Erfahrungen ALLES besser machen, oder? Geben Sie sich, und alle anderen, doch einen Ruck… and just do it! Dann schaun mer mal, was Ihr „Return on Investment“ macht. Wa meinsch???

    • @ Change the Management

      Du bist ein unglaublicher Dummschwätzer! Warum sollte sich der werte Kollege „meier Max“ als CEO bewerben? Er würde selbstverständlich nicht mal in Betracht kommen, denn er hat nicht die notwendigen Beziehungen um in so eine Stelle zu kommen. Und darum bleibt ihm, und den meisten von uns, nicht anderes übrig als die Faust im Sack zu machen!

    • Ich Meier Max bin im VV Geschäft, tätige ausschliesslich Direktanlagen und weise Gebühren in der Grössenordnung von 70 % weniger auf die die Banken. Ich bin finanziell abgesichert, bin auf niemand angewiesen und kann mir deshalb es leisten, aus dem Vollen solche Berichte zu schreiben. Ich war immer mich selbst und schaute schon vor 20 Jahren, dass ich von keinem Chef Blender abhängig war, Pech für die meisten der 19000 Frontleute in der Schweiz, 1/4 wird entlassen und steht in der Kollone beim Raf an.

    • @Benny Fuchs, Nationalökonom
      Oh Mann-oh-Mann… dann schau mal, dass du nicht den Krampf in deinen Fäustchten bekommst. Schönes Wochenende… du Dummschwätzer

  22. „ … der letzte Unternehmer-Banker ..““

    Bitte nicht! Allein das zu Übernehmen ist Mithilfe zum ungeheuerlich falschen Wortverständnis.

    Pictet wird es noch bitter bereuen, den Zauberlehrling angestellt zu haben. Die späteren Altlasten wird Pictet wie Bär, wie einen Minenteppich, nicht mehr loswerden.

  23. Die Pictet heuerte Collardi an und er war kein unbeschriebenes Blatt. Folglich wollte sich Pictet neu orientieren. Also Collardi tut was er tun muss und für was er angeheuert wurde.

    • Vermutlich haben Sie Recht. Das würde bedeuten, dass Pictet rational gehandelt hat. Wenn sie rational gehandelt haben sollten, was wäre ein Motiv? Mir fällt nur Gier oder Verzweifelung ein. Wobei die alte Pictet nicht unbedingt als Obergierlapp zu sehen gewesen wäre.