Obszöne Bankerlöhne als Symptom

10, 12, 15 Millionen für die höchsten Manager: ein Fall für die Couch – Oder Kalkül, um jedes noch so Fragwürdige zu tun?

Mein Ur-Ur-Grossvater Heinrich Fierz-Etzweiler (1806-1891), Unternehmer und Seidenhändler, war Verwaltungsrat in den Anfängen der Schweizerischen Kreditanstalt (1859–1881), von 1877–1881 auch dessen Vizepräsident und Präsident. Aber was ist aus diesem Laden geworden?

Jahreslöhne von 13 Millionen und Boni in Millionenhöhe sind weitab irgendwelcher Durchschnittseinkommen, man kann sie als Abnormität einordnen.

Abnorm wäre an sich noch keine Wertung. Sie sind aber mehr als abnorm, sie sind ungesund, denn kein Mensch kann 13 Millionen im Jahr durch Leistung verdienen, kein Mensch kann 13 Millionen im Jahr vernünftig verbrauchen, und – das kann man wohl sagen – kein wirklich anständiger Mensch könnte oder würde ein solches Honorar als verdient annehmen.

Kommentatoren verwundern sich denn auch immer wieder kopfschüttelnd, dass solche Exzesse von Aktionariat und Verwaltungsrat widerspruchslos abgenickt werden. Ist die kopfschüttelnde Verwunderung berechtigt?

Das Ungesunde und Krankhafte liegt hier im Urteilen und Bewerten, wir sind im Bereich der Psychopathologie. Wie immer bei einem abnormen medizinischen Befund stellt sich die Frage, ob das Symptom schon die ganze Krankheit sei, oder ob sich eine andere Grundursache dahinter verberge.

Um bei einem medizinischen Beispiel zu bleiben: Beim einfachen hohen Blutdruck ist das Symptom auch die Krankheit, aber hoher Blutdruck kann auch Symptom einer Nierenerkrankung sein, und die Behandlung wird ganz anders.

Um zur Psychopathologie zurückzukehren: Nach Sigmund Freud können neurotische Symptome aus verdrängten psychischen Inhalten – quasi als Abfallprodukt – entstehen. Alfred Adler hat dazu ergänzt, dass psychische Symptome nicht notwendigerweise ein „Abfallprodukt“ sein müssen, sie können durchaus einen Zweck haben, ja sie können einen Zweck geradezu durchsetzen.

Diese Adlersche Erkenntnis hat mich zur Frage gebracht: Was, wenn die obszönen Bankerhonorare nicht die Krankheit wären, sondern nur ein Symptom, hinter dem sich ein ganz anderer Zweck versteckte?

Zum Beispiel könnten solche Honorare signalisieren, dass sich gar kein anständiger Mensch melden solle, weil es nicht um verdientes Geld geht. Denn das ganz grosse Geld macht man mit Oligarchen und Drittweltpotentaten, mit Drogenhändlern und drogenproduzierenden Pharmabossen (Purdue), die den zusammengerafften Reichtum in Sicherheit bringen wollen. Kommen dazu die Bankspekulationen mit hundertfachen Hebeln.

Klar, man betreibt man auch Swiss Retail Banking, dies als Tarnung und vor allem als Rückversicherung, damit die tumben Schweizer Steuerzahler die Milliardenverluste decken, wenn mal was schiefgeht. Hat ja bisher immer gut funktioniert. Schliesslich ist man systemrelevant und die Bundesrätli bekommen bei Wohlverhalten auch immer ein Verwaltungsratssitzchen, damit das Volk bei Versagen weiter geradestehen darf.

Wenn das Geschäft mit den Drittweltpotentaten gut laufen soll, braucht es Bereitschaft zur Korruption, und genau das wird mit den obszönen Honoraren signalisiert und honoriert. Und am besten gibt man die Leitung des ganzen Schweizer Instituts auch gerade Vertretern der Drittweltpotentaten, dann ist gegenseitiges Vertrauen garantiert.

Dass damit Schweizer Solidität, soweit sie denn noch restweise vorhanden war, vor die Hunde geht, dass damit die Umgangsformen einer Bananenrepublik und einer Bananenfirma importiert werden ist in Kauf zu nehmen. Verwaltungsrat und Aktionariat nicken ab, nicht trotz der Exzesse und Auswüchse, sondern eben gerade weil diese begründet und gewollt sind. Es gibt weder was zum Verwundern, noch zum Kopfschütteln.

Übrigens habe ich die generationenlange Beziehung meiner Familie zur Crédit Suisse schon lange gekappt.

Kommentare

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  1. Dem nennt man bei der CS Bank -nebst hochgradigem Neid. Wie beim Schweiz. STAAT, -auch bei den 7 Br’s Bern 2xJ. Lohnerhöhung, für was?, sind aus VOLKSkasse, Bschiss in jeglicher Art, zb. Spesen irgendwie?, -man „auch“ keine Steuern, Bundessteuer bezahlt… Nb wenn mein Bericht -schon 3x nicht veröffentlich, tue diese Zeilen Welt.

  2. Die Schweizer Seidenhändlerdynastie erklärt uns das moralische Wirtschaften! Ui Herr Fierz, graben Sie mal in Ihren Ahnen- und Erbakten, Sie werden staunen!

    • @Ruedi Hammer – Wenn Sie persönlich werden: Grossvater und Vater dieses Fierz-Etzweiler waren 1795 Anführer im Stäfner Handel, wurden eingekerkert und erst 1798 unter dem drohenden Einmarsch der Franzosen freigelassen. In Stäfa am See steht für diese Leute immer noch ein Kettensprenger als Denkmal. Fierz-Etzweiler hatte als Seidenhändler in Mailand eine glückliche Hand (ich weiss die Details), wurde steinreich schrieb ausserdem lesenswerte Berichte über die politischen Umbrüche in Italien. Die CS-Aktien aus seinem Besitz habe ich verärgert verkauft, als sie noch 70 Franken kosteten. Sein Enkel und sein Urenkel waren beide weltberühmte Professoren für Chemie und Physik an der ETH. Ich wüsste nicht wofür ich mich schämen sollte 🙂

    • Nein Herr Dr. Fierz. Wie es ja jeder lesen kann, habe ich nicht geschrieben, Sie oder Ihre Familienangehörigen müssten sich schämen. Mein Punkt war der, dass der damalige Seidenhandel kaum nur auf Menschenliebe und auf höchstem moralischen Wirtschaften fusste. Aber das wissen Sie ja. Also bleiben Sie bitte fair!

    • @Ruedi Hammer: Sorry, Im Stäfner Handel, der von der Stadt Zürich äusserst brutal unterdrückt wurde kämpften Vater und Grossvater von Fierz-Etzweiler für bescheidene Rechte der (auch in der Textilindustrie) ausgebeuteten Landbevölkerung. Fierz-Etzweiler selber hat scharf beobachtete Aufzeichnungen über die Unabhängigkeitskämpfe in der Lombardei hinterlassen, die ein politisch-soziales Gewissen bezeugen. Vor allem hat er in der Familie den Grundsatz hinterlassen, dass ein gutes Geschäft nur eines ist, das für alle beteiligten Parteien gut ist. Übers-Ohr-hauen und Ausbeuten hat er scharf abgelehnt. Eine Dynastie hat er auch nicht begründet, die anderen Textil-Fierzen sind mit ihm nicht verwandt. Sie sind offensichtlich an der falschen Adresse 🙂 LF

    • Hu, Lukas, „ich weiss die Details“ ist insofern sehr spannend, als ich sie nicht weiss, dabei bin ich deine Tochter. Herrn Hammers Kommentar kann ich gut nachvollziehen. Kennst du Balzacs schönen Satz über die grossen Vermögen und die grossen Verbrechen? Das Problem bestand längst, als die Bank noch fest in Schweizer Händen war. Und die Steuerzahler in Mocambique leiden weit mehr darunter als du oder ich. Verdrängen kann man nicht nur individuell, sondern auch kollektiv, vielleicht noch besser. Z.B. verdrängt die Bourgeoisie die soziale Bedingtheit ihrer Existenz. Das ist nicht von mir, sondern von noch so einem Franzosen, Bourdieu. Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Es hilft niemandem, das Licht für sich zu beanspruchen und den Schatten auf andere zu projizieren. Sehr geehrter Herr Thiam: ich schäme mich für die Ausfälligkeiten meines alten Herrn. Und möchte Sie und Ihr Team dennoch bitten, die Investitionen der CS aus fossilen Brennstoffen abzuziehen und eine faire Lösung für Mocambique nicht zu bekämpfen. Danke.

  3. Nur um daran erinnert zu werden: In der Politik des ach so demokratischen Staates Schweiz laufen die gleichen Machenschaften bzgl. Löhne wie in der Wirtschaft. Das obere Kader bedient sich, obwohl die Wirtschaftlichkeit der Führung fehlt.

    Diese Parlamentarier gaben sich trotz roter Zahlen +47,5% mehr Lohn und kürzten die Sozialhilfe um -10%
    https://www.conviva-plus.ch/?page=1732&fbclid=IwAR3lkzHRViIN09gHbKkQSm8fZZp4EHBUUm5I7RnjgaPvXJso5oylnCmOBts

  4. Eine sehr zutreffende Bestandesaufnahme von aussen, vielen Dank! Leider ist es auch heute noch reines Wunschdenken, dass unsere Banken keine zweifelhaften Gelder mehr annehmen würden. Nach meiner Erfahrung gibt es sowohl an der Front als auch in der Compliance Leute, welche bei der korrekten Einschätzung der Legitimität von Geldern versagen. Entweder weil sie a) zu faul oder zu beschränkt sind oder b) weil sie wissentlich beide Augen zudrücken (es gibt tatsächlich gekaufte Compliance-Verantwortliche). Und die „Nachkontrolle“ durch interne oder externe Auditors kann man ohnehin rauchen. In über 20 Jahren habe ich es noch nie erlebt, dass die Greenhorns, welche hier bevorzugt zum Einsatz kommen, einen komplexen Fall verstanden, geschweige denn etwas aufgedeckt hätten. Eine gewollte Farce – wie die Finma.

  5. Es isch eifach gnueg mit däne usländische CEOs wo Eusi Swiss-Kultur mit dä Füess trätted und all diä tolle Swiss-Companies ruinieret.

  6. Während die CS den kleinen Mitarbeitern vorjammert, man müsse wahnsinnig sparen und deshalb Leute entlassen, gönnt sie sich stabil 1030 (TAUSENDUNDDREISSIG) Einkommensmillionäre, wie im Jahresbericht nachzulesen ist. Unverschämterweise nennen sich diese Buben dazu noch „Risk Taker“. Weiter gibt es mehrere tausend CS Managing Directors, die über eine halbe Million verdienen. Thiam und Rohner krümmen denen kein Haar, logisch. Wie verfault und verrotet ist doch die Struktur dieser Bank.
    Und wie symptomatisch ist der pubertäre Zank dieser zwei unreifen Schauspieler.
    Das soll das Top Management sein? Die ganze Welt lacht darüber.
    Schande!!

  7. Beide fristlos entlassen ohne weitere Zahlung. Wenn ein Angestellter etwas klaut, auch nur 20 Franken, wird wer fristlos entlassen. Die beiden sind verantwortlich für Milliardenbussen und schieben sich noch Millionenboni rein.

  8. Mit der heutigen Compliance, external Audit, Finma… nimmt keine Schweizer Bank mehr bewusst dodgy Kundengelder entgegen.
    Es stimmt natürlich, dass es schwieriger wurde mit Kunden Geld zu verdienen. Banken sind auch ziemlich schlechte Vermögensverwalter im Quervergleich zu anderen, unabhängigen Anbieter und da wollen Kunden bestimmt nicht zuviel bezahlen müssen. Nicht selten rupfen die Banken ihre VV-Kunden mit 2-3 %, der kleinste Teil davon ist für den Kunden sofort ersichtlich. Natürlich will der Sharholder Rendite, aber klar ist auch, dass die eher durchschnittlichen Analysten, CIO, PM-Manger und Top-Managment viel zu hohe Saläre einstreichen. Das wollen die nicht ändern, obschon der Mehrwert, den sie eigentlich erwirtschaften sollten und auch dem Kunden schulden, sehr bescheiden ist. Wären Kunden besser informiert und nicht so träge, ja dann käme Schwung in Branche!

  9. Man muss sich grundsaetzlich fragen, was die Absolventen der Wirtschafts-Unis in ihr Berufsleben mitnehmen, wird doch schon seit Jahren diese Problematik diskutiert. 1982 verdienten CEOs im Durchschnitt 18x mehr als der Durchschnittsarbeiter, 2002 waren es bereits 2’600x mehr, heute sind es auch schon mal 3-stellige Millionenhonorare. Das Kapitel ‚Ethics and Social Reponsibility‘ ist in der Fachliteratur zu finden und wird auch gelehrt. Deshalb erstaunt mich diese exzessive Entwicklung auch sehr. Offenbar versagt hier vorallem der Staat, wenn sich eine derartige Form der sozialen Ungerechtigkeit ausbreiten kann.

    • Solche Lohnexzesse sind m.E. nur eine der hässlichen Fratzen unseres sogenannt „alternativlosen“ Neoliberalismus und Raubtierkapitalismus. Auch die Schweiz ist faktisch eine Eliten-„Demokratie“ und längst oligarchisiert. Alles ist fein säuberlich kaschiert durch main-stream Medien-Schrott und Konsumillusion. Der kleine Mann darf sich gerne mal zünftig ärgern und dabei seine eigene unerfüllte Gier auf die Profiteure projizieren, nur ändern wird das nichts. Initiativ- und Referendumsrecht sind zwar lästig, sind in Konsequenz aber oft nicht mehr als ein Demokratiefeigenblatt. Dafür ist der Angstframe wenn’s drauf an kommt viel zu gross und verhindert mündige Bürger oder eben auch die eigene Gier ist dann doch verlockender.

  10. Der Autor tut so, als habe er noch nie von den Salären von Weltklasse-Spitzensportlern, Film- und Medienstars, IT-Bossen etc. gehört. Dabei weiss er genau, dass diese ein x-Faches kassieren. Es ist natürlich legitim, die Saläre der Topbanker zu kritisieren, aber die Aussage, „kein Mensch könne 13 Mio. durch Leistung verdienen“, ist frei von Substanz und blosser Linkspopulismus. Ein bekannter Nati-Spieler verdient bzw. kassiert in England um die 8 Mio. Nicht mal ein Leader oder Star, sondern einer von ca. 20 Mitspielern. Komischerweise stellt kein Linker solche Bezüge infrage, das wäre ja politisch unkorrekt. Und Federer ist sowieso ein Denkmal, also riskiert kein/e Politiker/in seine/ihre politische Karriere.

    • Links rechts oben unten.

      Ich befürworte die Horrende Saläre im Sport auch nicht. Was differenziert betrachtet werden muss ist jedoch die Verkaufskraft der Spieler. Der Leibchen Verkauf von Cristiano Ronaldo, hat innerhalb des ersten Monates praktisch die Ablösesumme gedeckt. Ja sie verdienen unglaublich viel, ja es ist nicht verhältnismässig und ja sie müssen kritisiert werden. Was Sie hier aber machen ist Ablenkungstaktik «JA ABER». Nichts Aber Manager haben zu hohe löhne Top Sportler haben zu hohe Löhne, fertig!

    • Tja, der Unterschied ist einfach: Die einen bereichern das Volk und die anderen enteignen das Volk.

  11. Klar ist: Swiss Banking ist heute nichtmehr so gewinnbringend wie vor 10 Jahren+ und wird es niemehr sein (Das Bankgeheimnis kommt niemehr zurück). Eigentlich müssten daher die Löhne an die neue Welt angepasst werden (und entsprechend sinken). Die heutigen Topmanager tun so, als ob das Banking eigentlich weiterhin so gewinnbringend wäre wie früher, nur sind halt die Zeiten abnorm und werden sich wieder normalisieren. Während dieser Zeit sollten Sie trotzdem die normalen Löhne erhalten.

    Klar ist auch, wieviel Wert die heutigen Topmanager haben: nämlich keinen. Sie schaffen es nicht die Gewinne zu verbessern. Sie lamentieren, greifen die Politiker an, greifen den Regulator an, greifen die Nationalbank an, nur die einzige logische Konsequenz von tieferen Löhnen wollen sie nicht akzeptieren. So schaffen Sie nicht nur keinen Wert, sondern vernichten viel Wert.

  12. Herrlich, ausgerechnet ein Arzt rügt Banker wegen der hohen Löhne. Das ist doch der Witz des Tages.

    Wer mit Ärzten zu tun hat weiss, dass ihnen Geld enorm wichtig ist. Warum wohl, wollen alle Spezialisten werden?

    Liebe Banker, Euer Ruf ist in den letzten 10 Jahren immer schlechter geworden und langsam solltet ihr aufwachen und etwas dagegen unternehmen.

    Back to the roots wäre kein schlechter Weg. Der Kunde muss wieder König werden. Momentan führen sich die top-Banker als Könige auf und das führt logischerweise zu Missstimmungen, zumal wir Kunden zunehmend fürs Kunde-sein bestraft werden.

    • Tip des Tages ist kein Tipp. Arzt und Banker kann man nicht vergleichen. Der von Lukas Fierz ins Auge gefasste Banker schleimt sich rücksichtslos hinauf und spielt mit fremden Geld und Risiko. Er trägt nur das Risiko, zu früh einen Hinauswurf erleben zu müssen. Doch meisten haben sie sich rechtzeitig im Einvernehmen mit den Höchsten gleich abgesichert. Alles eine Clique.

      Der Arzt, wenn nicht angestellt, muss Unternehmer sein. Niemand gibt ihm Tantièmen, höchstens mal eine Flasche Wein. Er muss seine Kosten begleichen und einen „Lohn“ haben, der ihm seine Pension sicherstellt. Also keine falschen Beurteilung des Ärzte-Einkommens. Wir sind doch im Notfall froh, einen guten Hausarzt mit einer gut ausgerüsteten Praxis zu haben. Und das hat eben seine Kosten. Stossend ist höchstens, dass der „normale Bürger“ hohe KrK-Prämien bezahlt und zu viele andere, die von aussen kommend nie etwas bezahlt haben, ohne Probleme von unserem ausgezeichnetes Gesundheitssystem Gebrauch machen können. Dies führt zu einem Druck auf die Hausärzte mit der Folge, dass wir KrK-Bezahler oft auf die Behandlung warten „dürfen“. Da liegt der Hase im Pfeffer.

    • Oh, ja, 15 Minuten beim Augenarzt schlagen schnell Mal mit 400 Stutz zu Buche. Die Abrechnung ist kaum nachvollziehbar. 20 Positionen mit vorher, nachher, erste 5 Minuten, weitere 5 Minuten, letzte 5 Minuten, ohne Patient, mit Patient, links, rechts…. Ein Graus! Von denen muss aber gar keiner über Banker schnöden!

    • @Kamber Beim Auto kostet es aber noch wesentlich mehr. Mir sind die Augen wichtiger, als das Auto. Das sind sicher nicht unangemessene Preise. Vor allem bekommt der Kunde eine Leistung dafür, nicht bei vielem von dem, was wir tun. Ich finde den Artikel von Herrn Fierz gut.

  13. Der Niedergang des CS gründet seit Herr Gut aus Zug im Grössenwahn die Bank zu einem US-Institut mutierte. Als damaliger Präsident der Handelskammer USA : Schweiz 🇨🇭 hatte er nichts Besseres zu tun als die gestandene CS in die Fänge der amerikanischen Geld-Mafia zu konvertieren. Mit First Boston und später den bankrotten Brokerhäusern gingen Milliarden verloren. Den Kriminellen Aquisitionen von US-Schwarzgeldkunden folgte schliesslich das DoJ – Verdikt „CS hat kriminell gehandelt“. Zwecks Überleben hat die Bank auf allen Sektoren deliktiert. Die Folge: jahrzehntelange Milliardenbussen! CS ist heute ein Skelett, abgehalftert, abgestraft und ohne jegliches Vertrauen! Die oberste Führung dieser Bank widerspiegelt diese Tatsachen 1:1.

    • Schoen, dass das mal einer anspricht. Der Gene Hackman (Gut sieht ja ein bisschen so aus und schauspielern konnte er fast so gut) der Schweizer Banker hat wirklich was richtig nachhaltiges eingeleitet – den permanent ruinierten Ruf der CS und die totale Abhängigkeit von ausländischen Finanzsöldnern. Stand wohl unter dem Fuchtel seiner amerikanischen Ehefrau.

    • @ Peter Ueltschi
      Huch oh je Realsozialismus puuuuuuur.
      So zur Erinnerung, die Nummer hat,
      vor 30 Jahren ihr Leben unter zurücklassen
      eines Megaschrotthaufens,das Zeitliche gesegnet.
      Der aktuelle sog. Kapitalismus innzwischen zum
      Raubritter-Kapitalismus degeneriert, hat es vor sich.
      Die Nummer Realsozialismus zurück hmmmm???
      Witzig!!! Die grosse Chance solider Kapitalismus
      ist innzwischen längst verbraten.
      Der Geldpumpe-Kapitalismus, ist der letzte Akt
      vor dem Kollaps, die Vorstuffe ins Desaster.
      Huch das gibt ein Ding. Wüsche trotzdem angenehmen schönen Abend.

  14. Wenn das mit den Milliönli in den zweistelligen Bereich geht, dann wird das denn schon langsam fragwürdig.
    Trotzdem für herausragende Führungskräfte mit herausragender Innovatiever und Unternehmerischer Leistung, kann das auch in einem höheren Einstelligen Bereich angemessen sein.Bei einem selbsthaftenden Risiko tragenden Unternehmer, ergeben sich wieder etwas andere Voraussetzungen und Gegebenheiten.
    Nun die Löhne als solche, sind in der Regel das kleinere Problem. Das tatsächlich geradezu schreiende ist der Umstand, das diese Gehälter, gar nicht soooooo selten an unfähige innkompetente Nichtsnutze ausgerichtet werden,die zu allem Übel zu oft deutlich
    mehr Abbruch anstatt Aufbauarbeit abliefern und Hinterlassen.So richtig widerlich und pervers wird es wenn so Gehälter, Kindsköpfen und Idiotten zugeschanzt werden.
    Ausgeklammert werden, in den meisten Fällen, diejenigen die das ermöglichen, die Abzoker stellen sich ja denn doch kaum selber ein.Da haben wir denn mal eine etwas breitere Masse an Klientel, deren Rolle viel zu wenig hinterfragt wird.So unter anderem auch die Rolle und Qualität von Bildungsstätten die, die jeweiligen Anwärter für Spitzenpositionen ,,ausspuken,,.
    Vorschung und Wissenschaft das ist zweifelsfrei essenziel müssen Frei und sollten unabhängig sein.
    Jedoch gerade Unfehlbarkeit und heilige Dreifaltigkeit,auch da, kann das denn doch überhand nehmen und bedenklich ausarten.
    In Sache Lehre sollten denn doch ein gewisses Mass
    an Normen, die auch dauernd, zu hinterfragen und bei Bedarf anzupassen sind,eine Selbstverständlichkeit sein.
    Innzwischen mangelt es zu oft zu bedenklich am grundsätzlich Liberalen,Gedankengut der uneingeschränkten Meinungsfreiheit und einer offenen konstruktieven Debatte und Meinungsbildung.
    Nicht nur die Schweiz, der sog. Westen allgemein, haben innzwischen ein Grundsatzproblem, sog. Eliten auf mehreren Ebenen, die überdeutlich in destruktieve Ideologie bis hien zu Dogmatismus abgleiten.
    Zu allem Übel,macht sich auch noch teilweise regelrechte Verblödung breit.
    Grins, huch Verblödung, das wird denn mal so dem einen und anderen ganz schön sauer aufstossen.
    Ob da nicht ein aufmachen der Augen und etwas vertiefteres nachdenken,angebracht währe???
    Aktuell erleben wir den Aufstieg einer de fakto absolutistisch geführten Nation (China) an die Weltspitze. Derweil geht das beste produktievste und Ervolgreichste Weltbild aller Zeiten, das Liberal- Humanistische vor die Hunde.Präzisierung nicht diese Weltbild als solches sondern,die späten Erben lassen es vor die Hunde gehen, fahren es gegen die Wand.
    Eine kaputte Gesellschaft KANN auch Wirtschaftlich nicht ervolgreich und damit human und gerecht sein.
    Längst überfällig und bitter nötig,wir brauchen bald
    eine Aufklärung 2.0 und einen umfassenden, wahrhaftigen Neoliberalismus.
    Was da innzwischen abgeht hat mit Liberalismus-Humanismus nicht mehr viel am Hut, das driftet sehr bedenklich in richtung hoch destruktievem Dogmatismus bis hien zu teilweise schierem Absolutismusgehabe.
    Da ist sehr sehr bedenklich ein möglicherweise, verheerend wirkender Schaden angerichtet.
    Wünsche schönen Tag.

  15. Jeder wusste und weiss, dass diese Lohnexzesse korrupt sind – auch die betroffenen Manager. Vor dem Ende dieser «grossartigen Manager-Periode» – dies mit manipulierter Lenkung des Volkes und der Politik – werden sich diese Manager – ein Plünderungstross der Volkswirtschaft – ausgiebigst weiter bedienen, denn sie wissen, dass diese Periode zwangsläufig ein Ende haben wird. Schlechtes Gewissen haben diese «ach so verantwortungsbewussten Führungsleute» keines, und die Couch brauchen sie auch nicht. Höchstens ein Flugzeug, ein Privat-Jet, der sie in paradiesische Regionen zu ihren Villen bringt. Fazit: Die Freie Wirtschaft ist nicht frei, sondern mit Machtpotentaten besetzt, die auch bereit sind, Macht vor Recht gelten zu lassen. Die einzige gültige Devise lautet «Lass dich nicht erwischen». So ein System nennt sich «Diktatur», durchzogen mit Korruption und flankiert von einer Günstlingswirtschaft. Was für eine grossartige Leistung eines angeblich demokratischen Staates!!!

    Schweizer Volk sagt deutlich Ja zur Abzocker-Initiative
    https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/abzocker-initiative/schweizer-volk-sagt-deutlich-ja-zur-abzocker-initiative

    Abzockerinitiative: Minder mit Beschwerde gegen Bundesrat
    https://www.handelszeitung.ch/politik/abzockerinitiative-minder-mit-beschwerde-gegen-bundesrat

    • Die Minder-Initiative war durch die Finanzindustrie schon ausgehebelt, bevor sie durch das Volk angenommen wurde.

  16. Man wollte mit der «Abzocker-Initiative» 2013 die Managerlöhne begrenzen. Aber Nationalrat und letztlich auch das Volk stimmten dagegen mit der Begründung, dies sei ein unzulässiger Eingriff in die freie Wirtschaft. Das Volk liess sich von Parteien und Wirtschaftsleuten beschwätzen und überliess den Lohnentscheid dem Aktionariat, wo die grossen Aktionäre – meist aus dem Ausland – das Sagen hatten und weiter haben. Also wurden die Managerlöhne nicht begrenzt, dafür sorgten die ausländischen Grossaktionäre, damit war die Meinung des Volkes ausgebootet. Was das für das Land hiess, ist heute nur zu deutlich sichtbar. Die Manager bedienten und bedienen sich weiter mit noch höheren Löhnen in zweistelliger Millionenhöhe. Begründung: Diese Löhne und Boni hätten sie redlich verdient, schliesslich hätten sie ja auch eine riesen Verantwortung. Selbst wenn das Unternehmen keinen nennenswerten Gewinn vorwies oder gar Miese machte, bedienten sie sich weiterhin, als hätten sie die Firma zum grossen Erfolg gebracht. Was für eine verdrehte, mit Falschheiten bestückte Welt!

    Nationalrat gegen Obergrenze für Managerlohn
    https://www.blick.ch/news/managerloehne-nationalrat-gegen-obergrenze-fuer-managerlohn-id1462753.html

    Lohnobergrenze ja – aber Aktionäre sollen selber entscheiden
    https://www.blick.ch/news/schweiz/managerloehne-lohnobergrenze-ja-aber-aktionaere-sollen-selber-entscheiden-id2420727.html

  17. Tja, die Ursache und Motor des ganzen Unsinns sind die dummen Kunden der Vermögensverwaltung. Sie zahlen 1,5% (150 Basispunkte) oder mehr Jahr für Jahr an die Banken. Dabei könnten sie auch 0,15% zahlen oder sogar weniger. Leider müssten sie einige ihrer Überzeugungen überwinden. Und dies scheint schwierig zu sein.

    Bad news: Gerade die Schweiz ist auch ein Teil des Problems! Es wird viel zu viel dem Gott der Sicherheit und Reputation geopfert. Welche Sicherheit, wenn die Kosten der Vermögensverwaltung nach fünf Jahren das Ausmass einer zypriotischen Enteignung 2013 annehmen? Sie tun es freiwillig.

    Die Steuerzahler nicht. Aber auch sie sind in einer ambivalenten Rolle. Wenn alles läuft, freuen sie sich über einen potenten Mitfinanzierer und einer spendablen Nomenklatura. Wenn es schlecht geht, sind sie mitgegangen, mitgehangen. Wollen sie natürlich nicht hören. Der Besitzer des Fluchtwagens plädiert auf unschuldig und schaut dabei ganz empört drein.

  18. Solange man Psychopathen an die Schalthebel der Macht lässt, wird sich gar nichts ändern, denn mit feinem Gespür werden sie immer ihresgleichen nach sich ziehen oder einsetzen. Übrigens könnte man, wenn man denn wollte, diese Spezies durch Gehirnscanning relativ einfach aussortieren. Diese gewissenlosen,emotionslosen,eigennützigen,kalten und berechnenden Kreaturen finden sich haufenweise oben in Konzernen, aber auch in Politik, Kirchen und Verwaltung, burnouts lassen grüssen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit, dies ist wissenschaftlich bewiesen, ist Psychopathie genetisch bedingt und nicht therapierbar.

  19. Die geschilderte Entkoppelung von Leistung und Entlöhnung ist möglich, weil über 50% der Parlamentarier Mandate von Finanz- und finanznahen Kreisen halten. Die Kontrolle solcher Exzesse ist dadurch ausgehebelt.

    Andere Länder mögen die Korruption bejammern.
    Nicht so unser Land, denn wir haben Korruption
    salonfähig gemacht, indem wir sie legalisiert haben

    Ist es ein Trost, dass uns die Geschichte vorgemacht hat, dass dekadentes Verhalten ein Vorbote des Untergangs eines Reiches ist?

    • Interessanterweise scheint das mit dem Untergang sogar zu klappen, bevor man ein Reich geworden ist. Korruption gibt es doch in der Schweizer Politik nicht, auch keine erpressbaren Politiker. Bei uns heisst das Dampfkochtopf. Zum Glück vielleicht scheint der Deckel nicht mehr ganz so hermetisch abgeschlossen zu sein, so dass von Zeit zu Zeit etwas vom unappetitlichen Brei drinnen heraussickert. Auch dank IP.

  20. sich gar kein anständiger Mensch melden solle, weil es nicht um verdientes Geld geht.“

    Wie wahr, wie wahr!
    Allerdings stehen auch an der Spitze von FINMA und BA kaum „anständigere Menschen“, trotz leicht tieferen Salären!

  21. Ich war stets erstaunt, wie Könige so leicht glauben können, es liege alles an ihnen: und wie das Volk leicht bereit ist zu glauben, an ihnen liege nichts.
    Michel de Montaigne (1533 – 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

  22. Jedermann ist bereit, seine Gesundheit, seine Ruhe und sein Leben für Ansehen und Ruhm hinzugeben, und was er da als Zahlung erhält, ist doch die unnützeste, die wertloseste, die falscheste Münze, die es gibt.
    Michel de Montaigne (1533 – 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

  23. Schweizer Banken nehmen schon seit Jahrhunderten Gelder aus zwielichtigen Quellen an und verdienten damit Geld. Im Unterschied zu heute war man damals wesentlich diskreter, aber nicht weniger rücksichtlos. Woher der Reichtum der Schweizer Unternehmerfamilien stammt will auch niemand so genau wissen. Der Unterschied zu den USA ist lediglich, dass hier alles im Geheimen abläuft und nicht darüber geredet wird. Vorneherum ist heile Welt, über das hintenherum redet der Schweizer nicht. Es ist also alles nur Heuchelei.

    • Aber wir haben doch das „schmutzige“ Geld auf ehrliche Art und Weise entgegengenommen und ehrlich nach aussen verteidigt. So wie ein Edelbordell eben seinen Kunden Diskretion zusichert und waren stolz darauf. Der brave Soldat hat dann im Militärdienst unter der Führung der Offiziere (Bankkader) geuebt, wie man das Bollwerk nach aussen verteidigt. Das waren noch Zeiten. Das ging eigentlich recht gut, bis dann der Gut die Amerikaner eingeladen hat, uns in die Bücher zu schauen. Jetzt haben wir zwar kein Geld von rufgeschädigten Glanzlichtern mehr im Tresor, dafür diese gleich in Persona in der Unternehmung.

  24. Es gibt auch Ärzte, die nach ihrer Interpretation zu viel verdienen. Z.
    B. Wenn sie Zeit haben, unreflektierte Artikel mit linksextremen Gedankengut zu verfassen. Als Mensch muss man sich anpassen können, sonst gibt es keine Evolution, bzw. man verliert den Anschluss und ist in Folge dann der Meinung, dass früher alles besser war…

  25. Die Grenze zwischen reisserisch und Wahrheit liegen sehr eng hier.

    Ich teile Ihre Meinung und gebe Ihnen recht. Doch diese Meinung ist in der Branche noch nicht sehr weit verbreitet – auch nicht in diesem Medium (mit welchem ich nicht immer übereinstimme – aber sehr schätze).

    Jetzt folgen die natürlichen „Anglo-IB“ Schuldzuweisungen, dass unser heimische Zunft das niie so gemacht hätte. Obwohl diese auch heute noch laut aufschreit, wenn ein 50 Jähriger ohne Weiterbildung, seine 250k p.a. Stelle verliert. Gspässig…

    • Erfahrung, Fachkenntnisse und gute Beziehungen sind mehr wert als jede Schulbildung, vermittelt von ideologisierten Lehrkräften mit oft geschönten Zeugnissen. Das wollten Sie doch sagen, oder?

  26. Verwaltungsräte sind auch Teil des verfilzten Systems,
    wovon sie profitieren.
    Siehe Google:
    „das Fussvolk zahlt die Zeche – Bilanz“

  27. Guter Beginn … ok, was wil er uns sagen. Dann kommt der ganze Frust und die 100-fachen Hebel inkl. alles sonst Wüste.
    Mit Leitung an Vertreter von Drittweltpotentaten geben mit Umgansgformen von Bananenrepubliken wird’s zwar lustig, jedoch auch rassistisch. Will das der „zeitweilige Nationalrat“?

  28. Credit Suisse may just be one example of the huge banking obscenity.

    Common stocks in the whole world are now worth US$68.2 trillion, but global derivative investments are valued at $542.4 trillion. If the collapse of stock markets caused a worldwide depression, imagine what the collapse of a system that is eight times bigger could do.

    Have a good day all of you. Be alert.

    • Diese Gegenüberstellung wirklich besorgniserregend. In der Zeit nach 2008 hätten die globalen Aufsichtsbehörden (insbesondere die USA) Zeit gehabt, der Einsatz dieser derivativen Instrumente zu beschneiden. Vermeintliche Absicherungsprodukte im Kasino- bzw. Crash-Modus mit Illusionscharakter.

      Das kapitalistische System a la Ponzi und Madoff soll folgedessen weiterleben, bis zum nächsten Chlapf.

    • Danke Peter Dodd. Diese Zahlen rütteln auf,falls diese denn auch stimmen. Die Verwahrlosung (inklusive diese letzten Vorkommnisse bei der Credit Suisse) im ganzen Finanzsektor ruft sprichwörtlich nach einer Neuerfindung unseres kapitalistischen Systems.

      Habe anfangs Jahr den hervorragenden Quantex Strategic Precious Metal Fund gekauft – und er hat geliefert. Hat 5 Sterne bei Morningstar! Er investiert weltweit in interessante Gold- und Silberminen. Eine Beruhigungspille, die mich etwas ruhiger schlafen lässt.

      https://www.six-group.com/exchanges/funds/security_info_en.html?id=CH0019182366CHF4

  29. Das ist ja alles schön und gut, was Sie schreiben. Nur ist dies der CS völlig egal. Die Bank ist schon lange nicht mehr Schweizerisch. Nur der wahabitische Anteil (Katar und Saudi Arabien) beträgt etwas schon einen Drittel. Für diese Leute ist die Thiam-Geschichte Peanuts. Die würden Thiam zu effektiveren Mittel raten.

  30. Welche Krankheit konnten Sie dank dieser Schreibe lindern? Legitime Kritik an exzessiven Bezügen wird durch nicht begründete Anwürfe kriminellen Handelns zugemüllt.