Privatermittler im Fall Khan begeht Suizid

Bindeglied zwischen CS-Sicherheitsdienst und Detektiv-Kanzlei nahm sich letzte Woche das Leben – Sah Existenz bedroht.

T. stand zwischen der Credit Suisse und der kleinen Firma Investigo in Otelfingen, welche Iqbal Khan ausspionierte.

Nun hat sich T. das Leben genommen. Letzten Dienstag, eine Woche, nachdem die Bewachung von Khan an der Fraumünsterstrasse in Zürich aufgeflogen war, erschoss er sich.

Der Sicherheitsexperte mit einer Einmannfirma sah laut einer Quelle seine berufliche Existenz gefährdet. Er dachte, die Credit Suisse würde nun dafür sorgen, dass er als Mitschuldiger und Versager dastünde.

Den Auftrag für die Verfolgung von Khan hatte der Mann vom CS-Sicherheitschef erhalten. Von wem dieser bankintern mandatiert worden war, ist Gegenstand einer CS-Untersuchung. Diese könnte von der Bank in Kürze offengelegt werden.

T., der mit einer Partnerin zusammenlebt und in der Branche der Sicherheits- und Überwachungsleute einen guten Ruf genoss, heuerte für die Überwachung von Khan die Firma Investigo an.

Das KMU geriet in die Schlagzeilen, nachdem die CS den Namen der Minifirma den Medien genannt hatte.

Agenten der Investigo fuhren am Dienstag vor 2 Wochen – am 17. September – Khan bis in die Zürcher City nach. Dort kam es zu einem Handgemenge zwischen Khan und dem Sicherheitsmann der Investigo.

Zuvor hatte Khan die Observierung entdeckt und ein Handyfoto vom Nummernschild seines Häschers geschossen.

Sicherheitsexperte T. – der Zwischenmann – erfuhr rasch vom Auffliegen des Detektivs der Investigo. Er war der Ansprechpartner der Detektei.

Deren Ermittler setzten ihn ins Bild. Khan, die Zielperson, habe sie überrascht, sie seien vom Banker enttarnt worden, liessen sie T. wissen.

Der musste nun schnellstmöglich seine Auftraggeberin, die CS, informieren und ihr beichten, dass die Operation Khan gescheitert wäre.

T. tat dies bei seiner Kontaktperson auf Seiten der Grossbank, dem Chef der CS-Sicherheitsabteilung.

In der Zwischenzeit schritt Khan zur Tat. Er reichte bei der Polizei Strafanzeige ein.

Und der ahnungslose Khan suchte Hilfe … beim CS-Sicherheitschef. Der versprach dem Ex-CS-Star, der immer noch auf der Lohnliste der Bank stand, ihm mit seinen Leuten zur Seite zu stehen.

Aufgrund Khans Handyfoto mit der Autonummer konnte die Polizei derweil die Privatermittler dingfest machen. Sie steckte diese ins Gefängnis.

Sie schwiegen.

Am Mittwoch, 18. September, rief der Anwalt von T. bei den Zürcher Ermittlungsbehörden an. Man könne helfen beim Aufdecken des Falls Khan.

Im Gegenzug, so der Anwalt zum Staatsanwalt, wolle er die Zusicherung der Behörde, dass sein Klient freies Geleit erhalte.

Die Staatsanwaltschaft meinte, sie sei nicht am Zwischenmann interessiert. Sondern an der tatsächlichen Auftraggeberin.

Der Anwalt und T. nahmen darauf Kontakt mit der Credit Suisse und deren Sicherheitschef auf. Zusammen stellten sie sich der Polizei.

Die Justizbehörden erachteten den Fall soweit als geklärt. Sie entliessen die verhafteten Ermittler der Firma Investigo aus der Haft.

Erst jetzt lief die Sache für T. aus dem Ruder. Dabei war am Auftrag der Credit Suisse zu Beginn gar nichts Aussergewöhnliches.

Die beschriebene Kette – von einer Auftraggeberin über einen Mittelsmann bis zur Sicherheitsfirma, die dann die operative Überwachung durchführt – gilt als normales Vorgehen, heisst es in der Branche.

Ein Bindeglied zwischen Auftraggeberin und Zielperson sei Usus, damit die Frontleute nichts vom wahren Auftraggeber wüssten und umgekehrt der Auftraggeber nicht im Bild sei, wie die Privatermittler vorgehen würden.

Für T. endete der Fall Khan in einer persönlichen Krise. Der Sicherheitsmann mit seiner Kleinfirma geriet in einen Strudel, aus dem er keinen Ausweg mehr sah.

Am Dienstag, 24. September, eine Woche nach dem Auffliegen der Operation Khan, gab die CS den Medien Ausschnitte eines Memos der Sicherheitsfirma Investigo.

Sie tat dies in der Absicht, sich selbst aus der medialen Schusslinie zu nehmen. Im Teil-Memo stand, die CS habe professionell gehandelt.

Wenig später landete der Name von T. ebenfalls bei Journalisten. Laut einem Gesprächspartner hatte die CS oder jemand anders den Medien den Namen des Zwischenmanns im Fall Khan genannt.

Wenige Minuten nach den ersten Medienanrufen nahm sich T. das Leben. Gegenüber Vertrauten hatte er zuvor gesagt, dass er befürchten würde, die CS würde allen in den Fall Khan Involvierten das Leben schwer machen.

Laut der Quelle gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Credit Suisse T. bedrängt hätte, nachdem die Operation Khan aufgeflogen war.

„T. fühlte sich einfach schuldig, dass die ganze Aktion in sich zusammengefallen war“, meinte die Auskunftsperson.

Der Sicherheitsmann habe hohe Ansprüche an sich und seine Arbeit gehabt. „Er hat die Aufträge immer minutiös vorbereitet und jedes Detail hundertfach hinterfragt und korrigiert.“

Kommentare

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  1. Es ist nicht unüblich,dass Kaderleute, welche abgeworben wurden, observiert werden. Dies ist auch nicht illegal. Warum der Mittelsmann derart unter Druck geriet, ist schwer zu erklären. Es scheint mir, dass da ein paar wesentliche Infos fehlen.Die Detektei, welche den Auftrag ausführte handelte dilettantisch, klar, aber jeder Sicherheitsberater kann mal eine falsche Wahl treffen. Ich habe Hunderte von Einsätzen geplant und koordiniert.Grundsätzlich minimiert man die Risiken, doch ausschliessen kann man sie nie. Die ganze Geschichte wirft sehr viele Fragen auf. Dies betrifft auch die Informationspolitik der CS. Gemäss den branchenüblichen Verträgen gibt es absolute Geheimhaltungspflicht, welche meist nur durch einen richterlich Beschluss ausser Kraft gesetzt werden kann.

  2. „Er hat die Aufträge immer minutiös vorbereitet und jedes Detail hundertfach hinterfragt und korrigiert.“ Aha, und dann hat er ein paar Hinterhof-Schlägertypen auf den Fall angesetzt?

  3. Obs wirklich Suizid war, bleibt dahingestellt. Erinnert mich an den Fall Epstein, wo auch ungewisse Kräfte mit im Spiel waren, könnte auch bei der CS der Fall sein.
    Die Führung (VRP und CEO)bieten aus meiner Sicht keine Gewähr mehr für eine ordnungsgemässe Geschäftsführung, wenn nicht formell, dann zumindest aus ethischer Sicht.

  4. Irgendwie berührt mich dieser Artikel. T hat überreagiert und eine Lösung für sich gewählt, die angesichts seiner relativen Unwichtigkeit schwer verständlich ist. Man sollte Rohner und Konsorten dazu verdonnern, das Bild von T. als Bildschirmhintergrund in ihren Smartphones mit sich tragen zu müssen.

  5. Tragisch.

    Nun denn. Das Verhalten der Credit Suisse ist seit ca 15 Jahren so und wird auch so bleiben. Drohen und verleumden gehören zur Geschäftpolitik der Credit Suisse wie auch Unterstützen der Polizei (Südamerika). Mal sind es einige hundert Tausend US$ and anderes mal ein sehr hoher 2-stelliger Millionenbetrag. Das ist die CS.

  6. Die Banker verdienen zig Millionen und leben äusserst feudal, u.a. mit der Begründung, dass sie angeblich so viel Verantwortung hätten – dabei führen sie so ein Affentheater auf!
    Dieser Mittelsmann hat sich hingegen wirklich verantwortlich gefühlt. Leider seine Konsequenz absolut tragisch und total unnötig.
    Bleibt zu hoffen, dass die sensationsgeilen Medien den Mittelsmann nicht so bald ausfindig und öffentlich machen können, seine Angehörigen Ruhe zur Trauer & Verarbeitung erhalten.

    • Die Banker…ja alle 40’000 Mitarbeiter der CS verdienen Millionen…erst denken, dann mitheulen, danke

  7. grüezi. traurig, dass sich ein mensch das leben nahm wegen cs affäre khan.
    denke thiam + rohner sollten die sessel räumen und nicht die 2 untergebenen.
    lt. insider gab der unsymphatische und nie lächelnde thiam den auftrag zur überwachung von khan !!! thiam hat die cs ab der börse ins tief gebracht also herr rohner hat den falschen mann geholt…

  8. Besser könnte man einen Krimi nicht erfinden. Das dabei ein nomaler Büezer fürs Grosskapital stirbt ist selbstredend. Ähnliches passiert wohl täglich irgendwo auf dieser Erde. Da,ist man ausgesprochen froh, wenn man weiss, das man nichts, weiss. RIP armer Kleinunternehmer, ansonsten business as usual. Ich denke ich werde mein 30 Jährigea Konto, bei einer dieser beiden Banken nun definitiv auflösen.

  9. Vor allem dieser Herr Rohner ist mir ein Dorn im Auge. Dieser Mann muss weg und das so schnell wie nur möglich. Die CS hat ihn nicht nötig. Also weg mit ihm.

  10. Zufälligerweise stirbt das einzige Bindeglied die eine Mitschuld der CS bestätigen kann und es sieht für alle wie ein Selbstmord aus. Damit wird der Fall rasch zu den Akten gelegt und es herrscht wieder Ruhe.

    • What’s worse thiam knowing or not knowing what his report is up too? Absolute clowns. This guy POB dosn’t go to toilet without informing his boss AND peers. That’s how you become a COO Hope someone makes a movie and gives the profit to the poor family

  11. Mit Verlaub:

    Da hat der Medienhype auch noch das seine dazu beigetragen.
    Der anonyme Mob hat dann noch den Rest gegeben und richtet unbarmherzig.
    Die Sensationspresse hat doch einen Ehrenkodex oder irre ich mich?

  12. Ossi Grübel als CEO wusste auch nicht, was Adoboli in London trieb. Aber als verantwortungsvoller Leader hat er sofort die Schuld auf sich genommen. Das Kasperlitheater bei der CS und nun das Bauernopfer Bouée vorzuschieben, ist unwürdig für den Werkplatz Schweiz und zeigt einmal mehr charakterliche Defizite von UR und TT.

    • Wo ist der Bundesrat? Die CS wird von uns gestützt wenn sie Bach abgeht. Das bedeutet das dieser Schutz auch Pflichten verlangt,der BR ist nun in der Verantwortung und muss für uns alle durchgreifen. Das gilt nicht nur für die CS sondern auch für die UBS. Wir Steuerzahler tragen die ganze Verantwortung, somit haben wir auch ein Mitsprache Recht. Nun wird es Zeit das wieder CH im VR sitzen und die Banken leiten. Auch die exorbitanten Löhne dieser Angestellten (CEO und all die andern sowie der VP).

  13. Im Grunde genommen haben wir hier gewisse Ähnlichkeiten wie in Sizilien.
    Nur hier sprechen wir nicht von Palermo oder Corleone sondern CH bzw. Zürich.

    Ich schäme mich hierfür geglaubt zu haben das wir CH besser sind als alle anderen.

    Ein Mensch ist gestorben und die Finma macht kein Schritt?
    Das ganze System ist KORRUPT!

    • Das sage ich schon seit 20 Jahren. Wenn wir wüssten was da alles läuft im Land der reichen und mächtigen, käme Herr H. gar nicht mehr nach mit dem Artikel schreiben.

  14. Wozu braucht eine Schweizer Bank eigentlich eine hauseigene Verhör- und Bespitzelungsabteilung? Damit zwielichtige Pseudo-Chefs dort „verdächtige“ Mitarbeiter anschwärzen können, die kritische Fragen stellen? Eine Art private Strafverfolgungsbehörde? Kann man das totalitär nennen?

    Kann man sich vorstellen, wie diese harten Buben des hauseigenen Secret Service den Zwischenman unter Druck setzen?

    Wird die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft mit diesen harten CS Buben „reden“ oder kuscht auch sie vor der CS?
    Es geht hier um einen Toten, R.I.P. †

  15. Leider muss ich T recht geben. Die CS hätte ihn fertig gemacht. Die Kultur in dieser Bank ist die MD’s um jeden Preis zu schützen. MD’s welche vor Zeugen (weil seine Jacke runtergefallen ist ?!) einen Mitarbeiter drangsalieren, dürfen monatelang weiter arbeiten und werden mit einem „Lobhudel“ E-Mail verabschiedet. Ein normaler Mitarbeiter müsste fristlos gehen. Andere MD’s sind in Mobingfälle verstrickt und auch ihnen passiert nichts. Jedoch werden die betroffenen Mitarbeiter 2 Mte später „gerifft“. gemäss HR kann man nichts machen, es sei eine Reorg.!?. Also T hat dies wohl so eingeschätzt und heute wird man sehen wer die Gewinner und Verlierer sind. ( RIB T, mein Aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen von T)

  16. Was sind das alles für Schwachköpfe die die die CS noch ins Verderben führen werden. Hoffentlich wachen deren Kunden jetzt auf und kehren der Bank den Rücken zu.

  17. Ein ehem. Söldner aus dem Nachrichtendienst? CS hat dutzende solcher US-Doppelbürger an Board.
    Usus, wie bei JFK: Reisst die Kette, richte ein Bindeglied und die Rückfolge-Kette ist ganz gebrochen. Der Verbrecher (Auftraggeber) ist unschuldig.
    Kennen wir alles seit George Weisshaupt Washington. Dahinter ständig die selben Logen-Brüder-
    Die überbezahlten Banker haben Tausende auf dem Gewissen. Ins Gras müssen immer andere beissen. Dutzende Millionen sind offenbar nicht genug, für die weissen Westen Hosenscheisser. Freue mich auf den System-Crash. Mal sehen, wie Euer Schutz ohne Strom funktioniert, und ob Euch die bezahlten Mittelsmänner (Söldner) für wertlose Schuldscheine die Pantoffeln retten. Man sieht es schon bei den Saudis, bei denen ihr Milliarden wascht/ abgreift, wie ihre Söldner davon höseln.
    Alle sind nun unschuldig, aber es zeigt gleichzeitig die fehlenden Führungattribute und den schädigen Charakter.

  18. Herr Khan und Herr Thiam haben erfolgreich bewiesen, dass im Fall IQ und EQ weit auseinander klaffen – in Wahrheit sind beide white collar Fragwürdige, die der Belegschaft (Bespitzelung eigener Mitarbeiter ist unter dem Vorwand „regulatorischer Erfordernisse“ Gang und Gäbe), dem Unternehmen (für das sie eigentlich angestellt wären) und der Allgemeinheit (Ruf des Finanzplatzes) unschätzbaren Schaden zugefügt haben- vielleicht sollten diese Herren sich überlegen, ob ihre Arbeit für die Gesellschaft zumutbar ist…

  19. This is what happen when a bank like Credit Suisse hike foreigner like Iqbal or Thiam at the direction. They have no ethics in the country they are from.
    Poor people mentally.

    • Eigentlich sollten Sie diesen Post auf schweizerdeutsch aufsetzen, Christian, sonst könnte man noch darauf kommen, Sie seien kein waschechter Eidgenosse. A propos Eidgenosse, was halten Sie eigentlich von Joe Ackermann?

    • Iqbal migrated to Switzerland when he was only 12! The man is by all means „Swiss“!!

  20. Herr Hässig. Ihr Blog wird sogar im Zerohedge.com erwähnt. Das wird heute Clicks geben. Ich gratuliere. CS, a failed company? Dictator…ah director? Go home …. Schande Herr Rohner. Schämen Sie sich!

  21. Feiglinge! Leute ohne Stolz und Ehre die Verantwortung als Chefs von dem Laden nicht war nehmen und nicht in der Lage sind für den Imageverlust gerade zu stehen!
    Haben an der Konzernspitze nichts verloren!

  22. Erstaunlich ist, dass die mittelalterlichen Methoden des „Bauernopfers“ anscheinend bis heute andauern und dies trotz sozialer Netzwerke, die dies erschweren/verhindern sollten. Wer glaubt schon, dass der COO der CS ein persönliches Interesse gehabt haben könnte Khan zu beschatten, ohne einen (zwei) direkten Auftrag von ganz oben erhalten zu haben? Wer so was auch nur annähernd glaubt, glaubt zwangsläufig immer noch an den Storch und an den Weihnachtsmann.

  23. Mein aufrichtiges Beileid für T. Falls es Suizid war, leider äusserst unnötig.

    Seit Beginn verfolge ich diese Story in den Medien. Zuerst amüsierte sich mich. Unfähige Detektive, Nachbarstreit, Bäume und so, eigentlich auch lustig.

    Nun hat sie eine äusserst traurige Wende genommen. Suizid wäre die beste Variante dass anderes nicht hochkommt. T wusste ja auch einiges.

    Es wäre jetzt schön einen Sherlock Holmes zu haben, der diesen ganzen Skandal und den Krimi löst. Sehr verworren.

    Thiam und Kahn haben aber jetzt endgültig einen Reputationschaden, diese Geschichte bleibt hängen, es gab einen Toten. Somit haben die CS und die UBS 2 Topmanager, die dubios wirken und Einer davon ist fragwürdig (aber die Vorverurteilung von Thiam ist auch nicht korrekt, auch Kahn hat gute Motive). Ich würde diesen Herren jedenfalls keineswegs blind vertrauen.

    Diese Story ist ungeklärt.

  24. All die CS Mitarbeiter fühlen sich veräppelt wenn nicht einmal die CS Geschäftsleitung die Gesetze einhalten. Wo ist da die Finma? Der Auftraggeber der Detektei wird hoffentlich für immer ein schlechtes Gewissen haben.

  25. Man hätte einfach nicht die Billigvariante nehmen sollen sondern das Luxuspackage mit mindestens 4 Observierern um einen Typen vom Kaliber Khan zu überwachen, der bekannterweise doch ein ziemlich aufmerksamer Zeitgenosse ist.
    .
    Für einen vifen Topmann kann man nicht mit einer Dilettantendetektei auffahren, sondern da brauchts eher Typus hartgesottene Agenten. Aber das wäre dann eine Budgetfrage gewesen. Man hätts auch ganz sein lassen können…wäre wohl für alle Beteiligten am besten gewesen
    .
    Traurig, dass T. dafür mit seinem Leben bezahlt hat.
    R.I.P.

  26. ich hoffe die Verantwortlichen der CS übernehmen sämtliche Kosten der Beisetzung des Mannes der sich erschossen hat und bezahlen noch ein Schmerzensgeld an die Familie in der Höhe ihres Bonuses, alles andere wäre in meinen Augen schamlos.

    Jetzt sollen sie die Verantwortung übernehmen und nachher abdanken.

    Eine totale Katastrophe das es soweit kommen musste. Ich wünsche der Familie viel Kraft in dieser schlimmen Zeit.

    • Das sind Externe die nicht unters CS Reglement fallen. Daher sorry keine Extrazahlung.
      Umgekehrt hat sich der CEO durch sein absolut sauberes Verhalten als extrem würdig erwiesen und einen doppelten Bonus verdient;))))))

  27. Das geht nun zu weit. Der Sicherheitsmann T. hatte wohl private und geschäftliche Probleme, dass er zur Tat schritt. Das würde ich nun sicher nicht der CS in die Schuhe schieben. Wenn einer angeschlagen und labil ist, kann ihm so eine Geschichte den Rest geben. Aber die Schuld liegt nicht bei der CS, so viel muss man klarstellen bei aller Tragik.

    • R.I.P, T. De mortuis nil nisi bene.
      Ein Suizid mit Waffe ist absolut gewollt, kein Signal. Aber ein Suizid hat IMMER mehrere Gründe, denn sonst wäre die Hälfte der Menschheit suizidal, wenn es denn ein Grund ist, sich wegen „Gefährdung der berufl. Existenz“ umzubringen. Deshalb kann man die CS als solche wirklich nicht drankriegen- moralische Verkommenheit ist an sich nicht strafbar.

    • Blödsinn! Jeder, der sich mit der CS anlegt, oder sie in deren Augen schädigt, wird fertig gemacht. Es wird alles dafür getan, dass er keinen Auftrag und/oder keine Anstellung mehr erhält. Sporadisch lässt sie überprüfen, ob ihr vermeintlicher Gegner doch wieder auf die Beine gekommen ist und falls ja, wird dies wieder drangsaliert. Der lange Arm reicht überall hin.

  28. Ist man sich da sicher, dass er sich selber erschoss?

    Aber wie auch immer: Ich denke jetzt ist genug mit dem Schwarzpeter-Spiel.
    Die Herren sollten sich bei der Nase nehmen. Sie müssen sich auf jeden Fall den Vorwurf gefallen lassen, dass auch ihr Handeln am Ende dazu beigetragen hat, dass es einen Toten gab.

    Die involvierten Institute und der Finanzplatz Schweiz hat nur eine Chance, einen Rest des Rufes zu bewahren, wenn alle Involvierten zurücktreten oder sich anderweitig orientieren und für Erwachsene Leute Platz machen.

  29. In Afrika und auf anderen Kontinenten hat die CS hunderte, wenn nicht tausende gefährdet! Von diesen erfährt man nichts, es gehört ja zum „Business as usual.“ Und das Departement of Justice (DoJ) in Washington nennt die CS kriminell.

    Der in die ganze Welt gehende Aufschrei erfolgt endlich, wenn sich ein ehrbarer kleiner Auftragnehmer dieser Organisation
    in Zürich Suizid begeht.

    Fazit : „Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht!“ Für mich ist diese tragische Geschichte aus der Teppich-Etage das Signal, dass diesem Laden das Ablauf-Datum angekommen ist.

    Den Hinterbliebenen mein aufrichtiges Beileid.

  30. Eine etwas widersprüchliche Begründung. Ein Vermittler vermittelt nur, er kann und braucht Beschattungsaktionen daher nicht 100x durchdenken, das Doing liegt ja extern bei der Sicherheitsfirma.

    So tragisch die Geschichte ist, irgendwo bleibt ein flaues Gefühl.

  31. Selbstmord… ist so klar wie der Osterhase…

    Warum ich nicht daran glaube: So wie jeder Arzt seine „Leichen im Keller, jeder Pilot (früher) seine Schrecksekunde. so macht auch jeder Sicherheitsspezialist zwei drei grobe Schnitzer in seiner Karriere… und in ernsthaften Sicherheitskarrieren lässt sich dies nicht vermeiden… 100% gibt es nicht… der T. hat sich garantiert nicht deswegen umgebracht… da steckt mehr dahinter…

    PS: Solche teile wie dieses (http://www.imfdb.org/wiki/File:ShooterPistols2.JPG) soll es nicht nur in hollywood geben… hab ich gelesen

    • Sicherheitsspezialist? Hoeren Sie mir auf mit solchen Spruechen. In der Schweiz hat kaum einer der sich so nennt eine Lehre bestanden. Dass die sich als Sicherheitsspezialisten oder gar Detektive bezeichnen koennen ist das Problem der schweiz. Gesetzgebung. Das sind die Leute die moegliche IV-Betrueger ausspionieren. Man darf sich gar nicht vorstellen was da an Geld aus dem Fenster hinaus geworfen wird…

  32. Anlässe für Seppuku:
    Zum einen vermied es Schande, wenn man während einer Schlacht dem Gegner in die Hände fiel und Kriegsgefangener wurde. Des Weiteren konnte es beim Tod des Herren (Daimyō) ausgeführt werden, oder man protestierte mithilfe des Seppuku gegen einen irrenden Vorgesetzten.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Seppuku

  33. Traurige, verkehrte Welt. Ein kleiner, unbedeutender Mittelsmann fühlt sich für das Geschehene schuldig und begeht Selbstmord, weil er seine Existenz bedroht sieht. Obwohl er nichts getan hat. Währenddessen keiner, wirklich kein einziger der involvierten Akteure der Führungsriege, die für diese kindische Peinlichkeit verantwortlich sind und deren Existenz dank den zig Millionen, die sie jährlich kassieren, nicht im geringsten bedroht ist, auch nur das geringste Pflichtgefühl, Verantwortungsgefühl, Schuldgefühl, ja nicht einmal Schamgefühl zu besitzen scheinen. Ganz zu schweigen von Anstand.

  34. Meine Sympathie für die Idee der schönen Juso-Prädidentin, Ronja Jansen, die Verstaatlichung der Grossbanken ins Auge zu fassen, wächst. Auch wenn nichts besser würde.

  35. Was für eine widerwärtige Schmierenkomödie. Das ist nun entgültig das Ende von Swiss Banking. Aber es war abzusehen. Das Krebsgeschwür der rückratlosen Karrieristen hat dieses Institut moralisch komplett ausgehöhlt. Khan und Tiam sind nur die Spitze des Eisberges.

  36. Und jetzt auch noch ein Selbstmord eines Zeugen… Man fühlt sich wie in einem ganz billigen Trash-Krimi! Thiam, Rohner! Sofort raus! Und zwar Morgen!

    • Diesen tragischen Vorfall zu nutzen, um einmal mehr (ja Du schreibst hier seit Jahren mit Deiner umlautlosen Tastatur) auf die CS einzuhauen ist sowas von scheinheilig – schon der Bericht ist jenseits von jedem bisschen Anstand. Entfernt doch wenigstens die Kommentarfunktion!

  37. Macht ist stärker als Recht und Geld regiert die Welt.

    Traurig das dieses zuerst lachthafte Schauspiel Menschenleben opfern musste.

    Thiam,Khan,Rohner & co werden ihre schlaflose Nächte haben, und das ist auch gut so!

  38. Ein Rat an alle „Security“ und „Detektiv“- Firmen in Zürich: einfach in Zukunft keine Überwachungsaufträge von Banken an ihre Ex Bankmitarbeiter mehr annehmen. Im Jahr 2019 ist das eh ein niederträchtiges peinliche Geschäft mit so etwas Geld zu verdienen. Die Detektive können von mir aus untreue Schweizer Ehemänner mit ihren Gespielinnen oder Kaufhausdiebe ausspionieren – aber bitte hört auf damit armen unschuldige Bankleuten mit Kameras hinterherzuspionieren. Rohner und Thiam sollen ihren verdammten Job machen und den Aktienkurs der CS hochbringen anstatt wertvolle Arbeitszeit mit so Kindergarten-Spionage zu vergeuden.

  39. Es ist mehr als traurig, dass jemand in dieser Schmierenkomödie sein Leben gelassen hat.
    Bis jetzt wird aber nur immer die CS als der Sündenbock hingestellt aber hat sich schon einmal jemand gefragt wieso und für was man Khan eigentlich 4 Millionen Antrittsgeld bezahlt hat? Nach unserem Wissensstand war Khan doch frei und arbeitsrechtlich verfügbar. Khan wird bei der UBS aber nur erfolgreich sein, wenn er es schafft neue Gelder zur UBS zu holen, wie macht man das am einfachsten, man bleibt im Kontakt mit ehemalige Mitarbeiter bzw. Kundenbetreuer und versucht diesen die UBS als neuen Arbeitgeber schmackhaft zu machen.
    Die CS hat sicherlich nicht sehr geschickt in dieser Angelegenheit agiert und bei der angeblichen Beschattung ist einiges schief und definitiv aus dem Ruder gelaufen. Eines ist aber sicherlich klar, die CS traute Khan etwas zu, dessen Hintergrund wir aber bis heute nicht kennen, genau sowenig kennen wir den wahren Hintergrund des Zerwürfnisses zwischen Thiam und Khan.
    Sicherlich die Professionalität der Kommunikation der CS lässt mehr als zu wünschen übrig. Aber auch die von Khan ist mehr als fragwürdig!
    Man kann eigentlich nur hoffen, dass die beiden Herren nach diesem tragischen Vorfall in sich gehen und sich in Zukunft professioneller verhalten.
    Den Hinterbliebenen wünsche ich viel Kraft in dieser sehr schweren Zeit.

  40. Kein Zufall.
    Die Geschichte mit dieser Erzählung ist nicht zu glauben.
    Da wurde der Rost entfernt, um weiteres zu vermeiden.
    Die Geschichte ist noch lange nicht durch.

  41. Traurig. Ein Leben zerstört. Und die direkt Beteiligten kommen ungeschoren davon.
    Was bin ich froh, dass ich mit dieser Firma nichts mehr zu tun habe.

  42. „Er dachte, die Credit Suisse würde nun dafür sorgen, dass er als Mitschuldiger und Versager dastünde.“

    Damit lag er sicher nicht falsch.

    • es wäre nicht das erste mal, dass aus dem credit-suisse-umfeld von verwaltungsrat, management oder rechtsabteilung massive drohungen im rahmen zukünftiger geschäftlicher und privater nachteile auch an personen ausserhalb der grossbank ausgesprochen wurden.

    • Seltsam bis jetzt wurden nur Mutmassungen und Schilderungen der Presse geäussert – hauptsächlich basierend auf dem Geschreibsel eines Bloggers.
      Dieses Schicksal ist tragisch genug. Einen Selbstmord ohne genauere Hintergründe für ein paar Klicks mehr öffentlich breit zu treten ist schlichtweg pietätslos.

    • @ Stefan, if you call use a public telephone and be careful what you say! OK?
      Could be an internal number of Ringier.
      We go then a „Käffchen?“ drink.

  43. Suizide als Todesursache wird in den Medien selten bis nicht erwähnt, weil es oft Nachahmer gibt, vor allem wenn Prominente sich das Leben nehmen.

    Suizid ist meiner Meinung nach ein Menschenrecht.

    Aber, Suizid hat nichts Cooles

    und sollte niemals wegen eines einzelnen Ereignisses oder einer kurzen schlechten Phase im Leben in Erwägung gezogen werden. Schlechte Phasen ziehen vorbei – wie ein nebliger kalter Winter. Holt Euch allenfalls Rat bei einem Arzt oder bei Freunden!

  44. So unnötig und traurig: ein Leben zu geben wegen zwei von Testosteron gesteuerten Angestellten- Millionarios.
    Aber: es ist auch nicht deren Schuld.
    Mein Beileid an die Trauernden.

  45. Mein herzliches Beileid an Familie, Freunde & Verwandte.

    Unglaublich traurig zu lesen, dass wegen diesen abgehobenen, überbezahlten und nutzlosen Personen der CS ein Leben gelassen wurde.

    Shame on CS!

  46. Die Frage die sich hier stellt und leider nie beantwortet werden kann ist, wie gross der moderne Journalismus seinen Anteil dabei hatte!

  47. This is truly mental. For someone to commit suicide over this girls fight is beyond belief.

    I personally don’t see what all the dram is. After all a senior executive was followed and was smart enough to see it happening.

  48. Mein herzliches Beileid und Mitgefühl an die Hinterbliebenen und Freunde dieses Mannes! Dass er keinen anderen Ausweg aus dieser Situation erkennen konnte stimmt mich sehr traurig und nachdenklich.

  49. Wer sterben gelernt hat, ist ein freier Mensch.
    Michel de Montaigne (1533 – 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

    • @The Real Marcel du Pont, ich rate Ihnen dringendst an die richtigen Medikamente in der vorgesehenen Dosierung zu nehmen, was Sie jetzt wieder für einen empathielosen Scheiss von sich gegeben haben, zeigt Ihren wahren für mich sehr erbärmlichen Charakterzug, gehen Sie zu einem Psychiater und lassen Sie sich helfen.

  50. It’s such a DISGRACE! The CS CEO has to take RESPONSIBILITY and must RESIGN. There is no way around it. Wie in einem Bananenstaat. Wir haben Vertraege mit Non-Compete Klauseln. Das reicht voellig. Das sind primitive Methoden, die dem Anspruch der Verhaeltnismaessigkeit nicht im Ansatz entsprechen. Ich bin einfach nur noch angewidert. Shame on CS. Ich ziehe ab, was ich dort habe. Rote Linie ueberschritten.

    • CS: Roger Federer repräsentiert uns als Markenbotschafter ideal. Wir teilen eine gemeinsame Herkunft, gemeinsame Werte und eine gemeinsamen Denkweise.
      Konsequenzen ziehen, Herr Federer!
      Die Rolle von Khan ist mehr als suspekt; auch dieser ist nicht tragbar für eine UBS.
      Bauernopfer Bouee muss gehen – und Thiam und Rohner? Beide sind untragbar geworden und müssten den Hut nehmen, aber beide sind wohl sehr ‚machtgeil‘!

  51. Und Rohner, Thiam, Bouée mit all den involvierten Buddies und diese Typen bleiben im Amt, lächeln wie immer in Kamera, garnieren weiterhin die Kohle für ihr Treiben und fahren den Ruf der Schweiz ins Bodenlose.

    Anscheinend hat sich am Paradeplatz eine wertlose Parallelgesellschaft eingenistet.

    • Sorry für die Ergänzung, aber „Wäwertelose und rücksichtslose Kultur“ wäre treffender gewesen.

  52. Meine Worte und Warnung vor den Machenschaften der Credit Suisse:

    Ist etwas faul bei der Geschäftstätigkeit der Credit Suisse und man stellt diest fest, schreckt man vor gar nichts zurück! Das ‚Geschäftsmodell Drohung und Nötigung‘ wird ausgepackt und sowohl mit privaten und geschäftlichen Nachteilen gedroht!

    Dieses Geschäftsmodell wird auch seit jeher von VRP Urs Rohner geschützt!

    • @ D.S
      Bei der erdrückenden Mehrheit der Banken und Kapitalgesellschaften,gibt es so mehr oder weniger faules.Na ja logo Ausnahmen gibt es immer.
      Da sind sich offenbar die wenigsten bewusst, wir leben
      mit einer risigen Geldblase.Auf diesem Hintergrund zu glauben es gäbe da noch viele Banken, die nicht über einen mehr oder weniger grossen Anteil an fauligem verfügen, ist denn doch naiv.
      Dazu ist alles Global verbandelt und verschachtelt,
      in dem ganzen Kuchen hat kaum noch jemand den Überblick.Auf so einem Hintergrund ist fast alles möglich. Das kann auch hoch solide gegebenenfalls in
      einen Strudel reissen,auch aufgrund von Verwerfungen die ausserhalb des direkten Einflussbereiches liegen.

  53. Die einzige Weisheit,
    die wir erwerben können,
    ist die Weisheit der Demut:

    Demut ist ohne Ende.

    Thomas Stearns Eliot
    * 26. September 1888 † 4. Januar 1965

    • Wer zwischen CS und Otelfingen steht ist ein Dilettant. Da gibt es andere Kaliber in der Branche. Die CS muss im Thema auch „tagelang“ nachsitzen … (NB: der Vermittler hat sich aus etwas rausgenommen wo er nie hingehört hatte.)