Wolf vom Zuger-Seeli: 5 Jahre Knast?

Telefon-Hai verramschte Rentnern gehypte Amvac Pharma-Aktien – Konkurs, jetzt Prozess – UBS schaute bis zuletzt weg.

C., 47, gibt sich stets locker. Er läuft durch Zürichs Strassen, als wäre nichts geschehen. Trifft man ihn, schenkt er einem als erstes eine Flasche Wein.

Nun könnte Schluss sein mit cool und lässig. C. drohen laut Anklage 5 Jahre Knast. Er steht zusammen mit der Gründerin und Chefin der Firma Amvac in Zug vor den Gerichtsschranken.

Die Frau, 47, eine Wirtin aus Ungarn, gründete das Pharma-Unternehmen. Zusammen mit C. und weiteren Aktienverkäufern drehte sie Aktien ihrer Amvac unbedarften Kleinaktionären an.

Darunter viele Pensionierte. Die zahlten 3,50 Franken pro Titel, davon flossen 2,10 Franken an C. und weitere Telefon-Haifische.

Versprochen wurde ein baldiger Börsengang. Basis seien Topkunden wie Novartis. Amvac habe geniale Erfindungen, stehe vor dem Durchbruch.

Die Sparer liessen sich bezirzen. Einige überwiesen 100’000 Franken und mehr den windigen Verkäufern.

71 Seiten dicke Post: Anklage im Betrugsfall Amvac (IP)

Auf über 70 Seiten rollt die Zuger Staatsanwaltschaft den Fall im Detail auf. Ihre Anklage vom 29. August dieses Jahres fasst sie zusammen unter:

„Gewerbsmässiger Betrug und Wucher zum Nachteil der Geschädigten der Amvac AG, begangen durch unwahre Risikodarstellung und div. ‚Scalping‘-Mechanismen beim Aktienverkauf gegenüber nicht-professionellen Anlegern.“

Scalping meint, dass Profis eine unbekannte Klein-Aktie Amateuren schmackhaft machen, indem sie denen das Blaue vom Himmel versprechen. Beissen die an, schnellt der Kurs nach oben.

Nun steigen die Profis aus, der Kurs bricht ein, die naiven Investoren sitzen auf Non-Valeurs und blasen Trübsal.

So geschehen bei der Amvac. Zu deren propagierten Impfstoff Gynevac hält die Staatsanwaltschaft Zug fest: „Die Amvac AG erzielte zwischen 2005 und 2016 nie wesentliche Fortschritte bei der Entwicklung.“

Zum zweiten Impfstoff namens Sendai meint die Behörde in ihrer Anklage: „(…) Forschungen der Amvac (…) waren von 2007 bis 2016 stets in der präklinischen Phase.“

Und zum Impfstoff Malp2 schliesslich schreiben die Ermittler: „Die Kommerzialisierung eines Impfstoffs war (…) nicht nur höchst unsicher, sondern lag auch in ferner Zukunft.“

Fast nur heisse Luft. Und doch priesen die Verkäufer unter dem Kommando von C. und weiteren die Aktie der Amvac an als Hot Stock.

Die Investoren kauften wie wild. Auf fünf Konten der Firmengründerin bei der UBS gingen laut Anklage 55 Millionen „an Deliktserlösen“ ein. Sprich: Gelder von in die Irre geführten Anlegern.

Der Blick schrieb vor Jahresfrist gar von Verlusten für die Kleinanleger von „knapp 70 Millionen Franken“.

Laut einer Handelszeitungs-Story von Ende 2017 habe die UBS als Hauptbank der Amvac-Gründerin lange zugeschaut.

„Noch im Frühjahr 2015 überweist Amvac über ihr UBS-Firmenkonto, auf Anweisung der Chefin, ‚ausstehende Boni‘ an die Präsidentin von gegen 200’000 Franken.“

Dies „zum Zeitpunkt, als Amvac-Revisorin KPMG ihr Mandat aus ‚Reputationsgründen‘ auf Empfehlung der Risikoabteilung niedergelegt“ habe.

Die Zeitung druckte eine Textnachricht der Amvac-Chefin an einen ihrer Aktienverkäufer ab, welche die UBS in ein schummriges Licht rückte.

„(…) ubs hat eh schon Probleme wegen der Höhe der Provisionen!!!! Und ich habe kein_e Lust darauf, dass sie mir das Konto kündigen! Keine andere Bank würde das so·mitmachen, darum!“

Die Handelszeitung berichtete damals von einer Strafanzeige gegen die UBS durch geprellte Anleger. Das Verfahren wurde zur Seite gelegt, bis die Hauptsache gegen die Beschuldigten vor dem Richter wäre.

Die Hauptangeklagte lebte offenbar in Saus und Braus. Jedenfalls geht das aus Luxusobjekten hervor, welche die Polizei bei ihr beschlagnahmte.

Hot Schlitten statt Hot Stock: Bentley (Wikipedia)

Bentley Intercontinental (sic!) GT Speed, Mercedes Benz SL 500, Volvo XC 60: Die drei Autos erzielten einen Erlös von 150’000 Franken, das Geld landete in der Gerichtskasse.

Weiter fanden die Ermittler Uhren von Hublot und Chanel, Ketten von Chanel und Gucci, Etuis von Louis Vuitton.

Sodann eine Briefmarkensammlung, Fremdwährungen, eine Sportpistole der Marke Walther, 3 Pistolenmagazine, eine Rolex Oyster, eine Halskette Bulgari.

Die Schweizer Behörden konnten Land und Häuser in Ungarn mit einer Verkaufssperre belegen. In der Heimat der Ex-Wirtin stiessen sie auf eine „Tulpenvilla“, welche die Hauptangeklagte für 1,1 Millionen Franken umgebaut hatte.

Wolf vom Seeli: C. in ZH-City (IP)

Die Telefonverkäufer von C. und einer zweiten solchen Firma hatten grosses Interesse, die Amvac-Aktien um jeden Preis „dummen“ Anlegern anzudrehen.

„Die Telefonkäufer wurden primär provisionsabhängig bezahlt: wer nichts verkaufte, verdiente max. CHF 1’000.00 pro Monat und konnte damit kein Einkommen erzielen, welches über den (sic!) Schweizer Existenzminima lag“, steht in der Anklage.

Als die Amvac nach der Intervention der UBS vor 4 Jahren rasch unterging und im Konkurs landete, hagelte es Strafanzeigen. Die sollen nun zu happigen Gefängnisstrafen führen – schliesslich gehe es um happige Delikte.

„Objektiv wiegen die Straftaten (…) aufgrund des aussergewöhnlich hohen Deliktbetrags und den zahlreichen, teilweise auch erkennbar älteren, besonders verletzlichen Geschädigten äusserst schwer“, befindet die Zuger Staatsanwaltschaft in ihrem Anklagedokument.

Für die Telefonverkäufer werden „Berufsverbote“ beantragt, ebenso für C. und einen weiteren Finanzmann, der wie C. eine Art „Drückerkolonne“ führte.

Dieser soll 4,5 Jahre ins Gefängnis. Dies wäre neben den 7 Jahren für die Hauptbeschuldigte und den 5 Jahren für C. die dritte lange Haftstrafe.

Daneben scheinen die fünfeinhalb Jahre für Dieter Behring mit seinem 800 Millionen-Loch fast Peanuts.

Kommentare

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  1. „Der Investmentbanker“ C. zieht schon seit 15 Jahren durch Zürich und zieht den Leuten das Geld aus der Tasche, die Finma ist seit Jahren informiert, die Staatsanwaltschaft auch – nichts passiert.
    Die Finma ist informiert, es passiert – nichts. Und wahrscheinlich wird in den nächsten 10 Jahren auch nichts passieren. Die Schweiz ist ein Paradies für Kleinbetrüger.

  2. Ich habe bereits 2010 und noch einmal Jahre vor der offiziellen Pleite vor der Amvac gewarnt. Die Mechanismen sind immer die gleichen:

    „Zunächst reichlich fliessendes Geld lockt naturgemäss Trittbrettfahrer an. So werden immer wieder gerade Aktien von Biotech-Firmen durch verschiedene Vermittlern unbedarften Anlegern direkt zum Kauf empfohlen. Man spricht zu Recht verächtlich vom Graumarkt. Die Provisionsjäger reden dann meist von Evaluation des Börsengangs oder ähnlichen Sprechblasen. Solche Geschäfte gehen bei Biotech-Titeln fast zwangsläufig in die Hose.

    Exemplarisch sei hier die Firma Amvac genannt. Sie versuchte ein Jahrzehnt lang, ihre Aktien an den Mann zu bringen. Eine Zulassung für ein Medikament konnte Amvac nur im Kaukasus, in Georgien, vorweisen. In den Verwaltungsrat berief man prominente Namen, um sich den Anschein der Seriosität zu erkaufen. In der Entwicklung tat sich aber so gut wie nichts. Dann war Amvac pleite und alle Anleger verloren ihr Geld.

    Investoren sollten immer darauf achten, welche Erfolge ein Biotechunternehmen in der Vergangenheit vorzuweisen hat und nicht auf vollmundige Versprechungen hören. Dabei ist aufgrund der komplexen Materie der Rat eines echten Biotech-Fachmanns um vieles wichtiger als der eines Bankers. Wer diese elementaren Vorsichtsmassnahmen umsetzt, findet dennoch sehr vielversprechende Anlagemöglichkeiten.“

    So warne ich die Anlegergemeinde in meinen eigenen Börsenratgebern (u.a. „Wie rette ich mein Geld“). Aber leider lassen sich auch so manche Experten „zukaufen“ oder bestenfalls „blenden“.

    Robert Jakob

  3. Hier scheint eine Begriffsverwirrung zu sein, denn was die Angeklagten machten war:

    FRONTRUNNING
    (man kauft bevor man den Wert durch falsche Geschichten oder
    Insiderwissen boosted und verkauft in den fälschlicherweise
    steigenden Wert)
    und nicht:

    SCALPING
    (shortest description: Buy the Bid and sell the Ask (almost) at the
    same time)
    Dieser Begriff stammt von den Trading Floors aus Chicago (CBOT & CME), wo gewiefte Floor-Trader’s mit dieser Methode Riesengewinne machten oder verloren.
    Es gab sogar mehrere Tradingschulen, wo Scalping gegen hohe Gebühren erlernt werden konnte.
    Die berühmteste war die von Sid Katz.

    Heute ist dies nur noch mit HFT-Computern möglich, welche bis zu 250 trades pro Minute tätigen, denn das menschliche Auge kann die Bewegungen der Preise in aktiven Märkten nur noch teilweise wahrnehmen.
    Trotzdem haben auch diese Boutique- oder Robo-Trading Firmen heftigste Verluste hinnehmen müssen und über 60% von ihnen sind bereits nicht mehr existent.
    Zudem überwachen auch dort immer noch Menschen die Aktivitäten der
    0/1 Idioten (Computer), dies wird erst mit den kommenden Quantum-Computern ändern.

    TR
    Former Floor Trader

  4. Dieses „Scalping“ (oben beschrieben) ist eine tückische Sache. Es wurde und wird auch von anderen Halunken gemacht, z.T. ebenfalls mit Sitz im Kanton Zug. Das Vorgehen ist hoch professionell, der Speck, der einem durch den Mund gezogen wird, riecht prächtig. Da hilft nur extremes Misstrauen und pingelige Recherche im www. Beim geringsten Zweifel: Hände weg.

    • Leider werden in der Schweiz solche Leute zu wenig konsequent und hart angegangen. Die Arglist muss nachgewiesen werden. Solange dieses Schlupfloch bzw. Diese Lücke besteht, können diese Personen agieren und einen immensen Schaden anrichten. Befürchten müssen sie wenig. Hier muss definitiv ein Riegel vorgeschoben werden und harte Strafen gesprochen werden!

      https://www.google.ch/amp/s/www.srf.ch/article/3135238/amp

    • Hans G.: Richtig. Ich gehe allerdings davon aus, dass beim Scalping immer Arglist vorliegt. Ob das die Richter auch so sehen, bleibe dahingestellt. Diese Betrugshalunken haben wahrscheinlich raffinierte Advokaten zur Hand.

  5. «Mein Hund muss nicht bei Fuss gehen und Männchen machen. Das tun bereits die Verkäuferinnen in meinen Lieblingsgeschäften.» Mein Lieblingszitat von C.

  6. Diese Telefonverkäufer, die Anlageprodukte verschachern, sind bemitleidenswert. Sie haben oftmals keine entsprechende Ausbildung, Sucht- & Psychische Probleme und einen katastrophalen Lebenslauf, daher würden sie bei einer seriösen Firma niemals einen Job bekommen (von WC putzen u.ä. mal abgesehen). Aber sie wollen ganz schnell, ganz reich werden. Da bleiben nicht viele Alternativen übrig.

  7. Hoffe auf Urteil, und auf Vormundschaft für die vielen dummen Anleger – wer immer noch aus Geldgier auf solche Spielchen hereinfällt ist selber schuld.

    • Zur Kenntnisnahme: „Deine Banker-Kollegen“ bei der UBS selber haben auch ihren Kunden Amvac-Aktien ins Depot gelegt! Die UBS will aber diesen Sachverhalt, da teilweise auch noch nach Hinweise bei UBS und FINMA eingegangen waren, unter dem Mäntelchen des Schweigens halten! Lieber noch kommuniziert VRP Weber, dass man Kunden vor Betrug versucht zu schützen – wenn es jedoch darum geht selber Drehscheibe in einem riesigen Betrug zu sein, herrscht todesstille und VRP sowie CEO tauchen weg. Das grosse Geschäft für die UBS war ja, man hatte sowohl die Broker-Konten, Amvac-Konten, Konten der Amvac-Organe. D.H. man schob Teile der Investorengelder bankintern hin- und her und hatte sogar vor Augen welche horrenden Summen zu Brokern und Organen flossen und welche minimalen Summen selber bei Amvac blieb. Also es liegen viele Fahrlässigkeiten bei der UBS selber vor und die FINMA bleibt offensichtlich auch untätig weil man selber auch auf der ganzen Linie versagt hat. Der Fall Amvac ist ein Musterbeispiel was schief läuft auf dem Finanzplatz u.a. weil man Support leistet und die Aufsichtsbehörde eher mit versagen glänzt als den gesetzlichen Auftrag zu erfüllen.

  8. Gratulationen@
    #FINMA @FINMA_media
    @UBSschweiz @UBS_CEO
    durch deren Untätigkeit Investoren mit #Amvac-Aktien unnötig um Millionen betrogen werden konnten!
    💪auch @ParlCH + @efd_dff

  9. Wie wäre es sich noch um den Punkt der Kommunikation zwischen der UBS und der FINMA im Detail anzunehmen?

    Interessant sollten die zig Monate Untätigkeit der FINMA sein während dieser noch zig Millionen Investorengelder eingesammelt und veruntreut wurden!

    Ebenso interessant sollte der Aspekt sein, dass zu diesem Zeitpunkt auch noch locker UBS-Angestellte als Verkäufer von Amvac-Aktien die eigenen UBS-Kunden, teils UBS-Aktionäre „abzockten“. So viel zum Thema zu welchem UBS-VRP Weber kommunizierte, dass ein wichtiger Punkt sei, dass die UBS ihre Kunden schütze. Zum Fall Amvac und dass man UBS-intern Kunden sowohl wertlose Aktien ins Depot legte und den Beschuldigten nicht nachging blieb der Grossmäulige Weber aber dann stumm!

    Glücklicherweise kann die UBS ja auf das Versagen der Finma zählen – sprich die beiden Versager schützen sich gegenseitig zu Lasten der geprellten Investoren!

    Dabei ist die Rolle welche die Finma einnimmt besonders zu hinterfragen, wäre es doch der gesetzliche Auftrag die Interessen der geschädigten Investoren zu schützen! UBS/FINMA als Paradebeispiel einer unsäglichen Söihäfeli/Söideckeli-Politik auf dem Finanzplatz Schweiz bei welcher die Oberaufsicht, sprich die Damen und Herren Politiker wegschauen!

  10. Immer wieder dasselbe. Ich kann nicht verstehen dass man im Leben Erfolg hat, mit Ausdauer, Können und Fleiss. Dann schmeisst man seine Ersparnisse einem windigen Telefonverkäufer in den Rachen.
    Wie emotional und irrational doch der Mensch ist, Erbarmen ist kaum angebracht, höchstens Mitleid.

    • sogar UBS-Leute verhökerten den eigenen Kunden – Teile davon UBS-Aktionäre Amvac-Aktien.

      Weber und Ermotti wollen dies unter dem Mäntelchen des Schweigens halten.

      Dabei erzählt Weber noch gerne wie die UBS doch bemüht ist, Kunden zu schützen. Nur eben leere Worte: Gab es doch auch noch Transaktionen mit Amvac-Aktien nach dem Zeitpunkt der ersten Intervention der FINMA bei der UBS!

      Fragen Sie mal wie viele Millionen noch über die UBS flossen nach Kenntnisnahme der FINMA und nach erster Kontaktaufnahne der FINMA mit der UBS!

      Eine Frage die eigentlich die Medien auch stellen müssten! Dies da es Umgereimtheiten bei UBS und FINMA gab – dies zum Nachteil von zig Investoren die man wegen Fahrlässigkeiten von Seiten UBS und FINMA gegen die Wand fahren liess. Bedenklich dabei die Rolle der FINMA deren gesetzlicher Auftrag es wäre gerade dies zu verhindern. Zu dumm nur ist Bransons‘ Truppe zu überfordert und korrupt!

  11. Der Investmentbanker

    Er ist Finanzspezialist und 35 Jahre alt. Er heisst C. und versteuerte im vergangenen Jahr ein Einkommen von rund zwei Millionen Franken. Wie lebt es sich als Erfolgsmensch?

    Ein Sternstunde der Weltwoche-Berichterstattung – immer wieder ein Genuss zu lesen…

  12. Endlich kommt der Fall ins Rollen, höchste Zeit! Herr … und seine Zürcher Firma Global Equity Associates (GEA) kommen hoffentlich auch noch zum Handkuss, alles andere wäre ein Witz.

    • Typischer Arbeitstag bei GEA:
      Am morgen etwas telefonieren – gab’s nen fetten Abschluss sofort Pforten zu und Schämpis zum Apéro und spätestens 12:30 kleiner Spaziergang zum flüssigen Lunch im Gärtli vom Baur au Lac. Anschliessend – etwas kolumbianisch – Verschiebung zwecks Verlustierung mit netten Damen. Wer dann noch mochte, ging noch schnell zum kleinen Nachtessen bei Aurelio … . Noch Fragen ?

  13. Ach je die Naiven sterben offensichtlich nie aus.
    Am Telefon Finanzprodukte kaufen?
    Na ja allenfalls niedrigpreisige Konsumgüter mehr nicht.
    Interessant auch die denn doch ansehnlichen Summen die da im Spiel sind.Das eine UBS offenbar erst nach,(steht zu vermuten) Intervention von Geschädigten die Reissleine zog, na ja vertrauensbildend ist das den wohl kaum. Zweifelsfrei eine Bank ist und soll nicht der Vormund der Kunden sein.Etwas mehr sorgfalt im Interesse der Kunden währe denn doch wünschenswert.
    Wenn da etwas verdrehtes im Busch ist etwas näher hiensehen, könnte denn doch nicht schaden.
    Da fragt man sich denn doch, läuft das Bankgeschäft innzwischen sooo schlecht, das die erheblich in den Risikobereich hinein Arbeiten ,,müssen,,?

  14. Für mich unbegreiflich, wie man als Anleger solche Papiere kaufen kann. Und die Rolle der UBS scheint mir ebenso unbegreiflich zu sein.

  15. Lukas Hässig: Was im Bericht noch fehlt sind die Rollen der FINMA und der UBS – beide in mehr als fragwürdigen Rollen!

    Die UBS: ohne Konsequenzen!

    Ohne Konsequenzen u.a. weil die FINMA einmal mehr eine ganz traurige Rolle abgab und mit Nichtstun glänzte – Nichtstun das notabene dazu führte, dass es viele Amvac- Geschädigte gibt, deren Schaden man hätte vermeiden können – man muss eher sagen müssen!

    Die FINMA unter FINMA-Direktor Mark Branson duckt sich hier ja wieder weg, ist doch der Fall Amvac ein weiteres Beispiel für das Versagen der Finma und die grosse Klappe von Mark Branson (heisst Luft von wegen seriöser Arbeit)!

  16. Lieber Herr Hässig, nennen Sie doch bitte das Kind beim Namen. C. hat auf dem Finanzplatz Zürich in den letzten 15 Jahren verbrannte Erde hinterlassen. IPCO, Amvac, Stemergie Biotechnology, Alternative Capital Partners etc.. Ueberall hatte er seine Finger im Spiel. Zurück blieben Hunderte geprellte Anleger.

  17. Schweinereien auf der ganzen Linie aber heute kaufen die dummen Bitchcoins und merken nicht, dass diese wertlos sind und die Gründung der Libra in Genf ist völlig absurd.

    • Herr echt zum Schreien
      Ist es; wenn ich lese dass Sie nicht einmal Bitcoin richtig schreiben können. ( Bitchcoins ).
      Was Sie betreiben ist Bitcoin rep. Kryptowähungen Basching.
      Es ist ja nicht das erste mal dass Sie Schreien.
      Solange man mit Kryptowährungen Geld Verdient, sind sie eben nicht Wertlos. Trotzdem Kryptowährungen Spekulativer Natur sind.
      PS: Sie sollten ohnehin Ihr Schreien unterlassen.
      Sind Sie zu feige sich namentlich erkennen zu geben?

    • oje galliker. Geh mal wieder zu Deinem Teletext zurück. Bitch-coin war sarkastisch. Und Basching (an Dich gerichtet) ist eigentlich Bashing. Dass so Einer wie Du Bitschcoin verteidigt… echt zum Schreien hat recht. Shitcoin – genauso wie Geld – leitet seinen Wert vom Glauben der Menschen an seinen zukünftigen Wert rrlativ zu anderen finanziellen Vermögensaufbewahrungsartrn ab. Shitcoin ist insofern speziell, als dass ihm Leute ein potentiell signifikantes Zahlungsmittelpotential attestieren. Aber im Endeffekt fehlen Indizien, dass wenigstens teilweise alles so kommt wie erhofft. Es gibt kein besseres Beispiel für heisse Luft (und kompletter Verschwendung von Energie) als Shitcoin.

    • Nun ja, die Amvac wurde von M gegründet. Diese Dame hat ihre Aktien, die sie für Fr. 0.01 bezogen hat, über GEA und weitere Telefonverkäufer zu Fr. 3.50 verkauft. Dabei hat der Telefonverkäufer 60% bekommen und Frau M 40% für sich behalten. Bei der Amvac ist nie ein Franken angekommen. Wie man sieht, sind auch die Frauen nicht besser.

  18. Ich hoffe C. und seine Freunde müssen nun endlich für den angerichteten Schaden zahlen. Die operieren seit Jahren mehrere Firmen welche immer wieder Aktien an ahnungslose Anleger verkaufen. Es kann nicht sein, dass unsere Justiz hier nicht durchgreift und Herr C jeden Tag im Baur au Lac mit den Geldern der Geschädigten Mittagessen geht.

  19. Die Telefonverkäufer sterben nie aus. Seit einigen Jahren ist auch die Belvoir Group, welche sich neu Venstone getauft hat, mit einem Modell unterwegs, allerdings im Private Equity Bereich, aber mit aggressiven Telefonverkäufern. Diese stammen meist aus Südosteuropa und riechen den schnellen Zahltag, ohne grosse Ausbildung. Ethik haben sie vom Elternhaus auch nicht mit auf den Weg bekommen.

  20. Wusste gar nicht, dass es einen Bentley Intercontinental gibt, muss eine limitierte Sonderedition des Bentley Continental sein? Made my day.

  21. Herrliches Pump and Dump wie in den besten Allfinanz – Strukturvertriebszeiten!