Swiss Life Knall: Geliebte von Schweiz-Chef weg

Stabschefin von Markus Leibundgut muss nun doch Versicherer verlassen – Kapitän Dörig, CEO Frost: Totale Fehleinschätzung.

Markus Leibundgut und seine langjährige Stabschefin sind ein Liebespaar. Das machte die Swiss Life-Führung vor Wochenfrist intern bekannt. Und dachte, durch eine Verschiebung der Frau sei das Thema vom Tisch.

Eine kolossale Fehleinschätzung, wie sich nun zeigt. Mit dem Schritt wurde die Sache nämlich erst recht zum Thema. In diesen Minuten informiert die Lebensversicherung ihr Personal, dass die Frau das Unternehmen verlässt.

Der Vorfall habe „intern Gerüchte und heftige Diskussionen“ ausgelöst. „Wir sind deshalb zusammen mit … im Interesse der Swiss Life zum Schluss gekommen, dass sie ihren beruflichen Weg jetzt ausserhalb des Unternehmens weiterverfolgen wird.“

Die Trennung von der Partnerin des Schweiz-Chefs bedeutet mit Blick auf die oberste Führung der Swiss Life eine 180-Grad-Wende.

Geht schon: Dörig

Noch am Montag waren Präsident Rolf Dörig, CEO Patrick Frost, der Gruppen-Kommunikationschef sowie das Liebespaar selbst der Meinung, die simple Quer-Verschiebung der Frau sei genug, um das Problem zu lösen.

Jetzt, da Dörig und Frost zum Schluss gekommen sind, sich von der Frau zu trennen, wird eine zentrale Frage noch viel lauter gestellt, nämlich:

Wie konnte den hoch bezahlten Spitzenleuten und ihrem Kommunikationsleiter, der die Frau bei sich in der Abteilung aufgenommen hätte, eine derartige Falscheinschätzung der Lage unterlaufen?

Find’s Ok: Frost

Wie sind diese „Cracks“ überhaupt auf die Idee gekommen, die Mitarbeiter der Swiss Life würden eine solche „Mogelpackung“ für Ok befinden?

Die Swiss Life macht dazu folgende Aussagen in ihrer internen Kommunikaton von heute Nachmittag:

„Uns war selbstverständlich klar, dass diese Situation keine reine Privatangelegenheit sein konnte.

„Zu exponiert ist die Rolle eines CEO, klar auch unsere Governance, wenn es darum geht, bezüglich Vorgesetztenverhältnis und Umgang mit Mitarbeitenden Klarheit zu schaffen.“

Soweit, so selbstverständlich. What else?

Umso fragwürdiger, warum CEO und Präsident die Affäre, bei der die Unterstellte unter der Schirmherrschaft ihres mächtigen Geliebten steil nach oben geschossen war, noch letzte Woche völlig anders lösen wollten.

Happy Landing: Schweiz-Chef (planespotters.net)

Das ist der zentrale Punkt, nicht die Liebe zwischen Chef und Mitarbeiterin. Selten lagen Machtgefälle und potenzielle Konflikte zwischen privaten und Business-Interessen klarer auf dem Tisch.

Dass Schweiz-Lenker Markus Leibundgut und seine Partnerin gerne ihre wichtigen und gut entlöhnten Jobs bei der Firma behalten möchten, ist naheliegend. Jeder soll für seine Interessen kämpfen können.

Wie aber konnten CEO Frost und Präsident Dörig ihren Segen geben? Und erst noch mittels Murks, bei dem die Frau vom fachlichen Auftrag her weiter in den Schweiz-Bereich ihres Geliebten hinein rapportiert? So war der neue Setup nämlich geplant.

Auf Wolke 7: Leibundgut

Die oberste Swiss Life-Führung war bei ihrem Entscheid von letzter Woche – man kann es nicht anders einordnen – von allen guten Geistern verlassen.

Um dies zu untermauern, muss man die erste Mitteilung zuhanden dess Swiss Life-Personals nochmals zur Hand nehmen. Mit ihr hatte die Firma die interne Verschiebung der Frau vergangenen Mittwoch angekündigt.

Dort stand: „Um die Unabhängigkeit zu wahren und die Fähigkeiten von … weiter bestmöglich für Swiss Life einzubringen, war es uns als Arbeitgeberin ein Anliegen, eine transparente und klare Lösung zu finden.

„Mit der personellen Eingliederung von … bei der Gruppe im Bereich von (der Kommunikation, AdR) ist sichergestellt, dass keine Interessenkonflikte entstehen.“

„Unabhängigkeit wahren“ und „keine Interessenkonflikte“: Das sind die entscheidenden Wörter in diesem Fall.

Da macht eine um fast 20 Jahre jüngere Frau im Vorzimmer des grossen Schweiz-CEOs einer börsenkotierten Finanzunternehmung im Expresstempo Karriere, und die Kapitäne befinden, es gebe keine „Interessenkonflikte“, da die Frau das Büro wechsle?

Die Swiss Life-Führung mit dem in den Medien hochgelobten Dörig und Frost entpuppt sich als ein Männer-Duo mit mangelhaftem Menschenverstand und schrägem Kompass in fundamentalen Fragen.

Junge Geliebte, mächtiger Boss, direkte Unterstellung, völlige Abhängigkeit, rasante Karriere: alles kein Problem?

Auf der Swiss Life-Homepage findet sich zuvorderst gar ein Video, auf dem die Frau ihren Schweiz-Leiter anhimmelt.

Der Versicherer würde wohl sagen: Immerhin sind wir schnell über die Bücher gegangen, nun ist die Frau ja weg.

Damit machen es sich die Verantwortlichen zu einfach. Wegen der Zukunft.

Wie will Schweiz-Chef Leibundgut nach dieser Affäre die Tausenden von Swiss Life-Angestellten unter seinem Kommando noch von sich und seinem Kurs überzeugen?

Wer in der Crew und im Management soll dem Big Boss noch glauben, dass er fair und ohne auf den eigenen Vorteil bedacht Leute nach Leistung und nicht nach irgendeinem Separat-Nutzen befördert?

Dazu passt eine Episode. Auch sie unterminiert die Glaubwürdigkeit des hohen Managers.

Leibundgut hatte Anfang 2019 vor rund 2’000 Mitarbeitern an einer internen Jahresauftakt-Veranstaltung seine langjährige Ehefrau in den höchsten Tönen gelobt. Sie habe ihm immer die Stange gehalten.

Ein halbes Jahr später, im Juli, sollen dann Leibundgut und die junge Stabschefin laut eigenen Aussagen ein Liebespaar geworden sei.

Im September meldete Leibundgut dies schliesslich seinem Vorgesetzten, Swiss Life-CEO Frost.

Der zeitliche Ablauf wirkt nicht überzeugend. Es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Liebesgeschichte so abgespielt hat.

Selbst dann bleibt die Frage: Wie um Himmels Willen sind Präsident und CEO dieser stolzen Finanzfirma auf die unmögliche Idee gekommen, mit so einer Geschichte über die Runden zu kommen, ohne einen klaren Schnitt zu vollziehen? Auf welchem Stern leben diese Persönlichkeiten?

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Ich frage mich: War Herr Leibundgut auch auf Wolke 7 und sein Verstand nur noch bei seiner Geliebten, als seine „Untergebenen“, Top Generalagenten in den Wind schossen??????????

  2. McDonald’s CEO stolpert über Liebesbeziehung

    Zitat Stellungnahme des Aufsichtsrats:
    „Der Vorstandsvorsitzende der Schnellrestaurantkette McDonald’s ist wegen einer Beziehung mit einer ihm dienstlich unterstellten Person entlassen worden. Mit der Beziehung habe Steve Easterbrook „schlechtes Urteilsvermögen“ an den Tag gelegt und gegen Vorschriften der Firma verstoßen, begründete McDonald’s am Sonntag die Entscheidung des Aufsichtsrats.“

    Der Fall bei der SwissLife ist durch die fragwürdigen Beförderungen extremer . Aber Vorstand und VR einer Versicherung, die unsere Pensionen durch sorgfältiges Agieren sichern soll, sehen darin in der ersten Reaktion vorige Woche kein Problem!!
    Mindestens der CEO muss sofort gehen – ohne Goldenen Handschlag

  3. Eigentlich unfassbare Inkompetenz. Die drei Herren auf den Bildern bekommen Millionen fürs Versagen!
    Bitte zurücktreten und den goldenen Fallschirm spenden. An besten an die ü50 die diese drei Herren auf die Strasse stellten!

  4. Bitte zurücktreten und das OHNE Fallschirm!
    Ich hoffe Sie, können Ihrer Frau und Kinder noch in die Augen schauen. Und ich hoffe Ihre Frau wird Ihnen das letzte Hemd nehmen und Sie fallen lassen. So wie Sie viele Mitarbeiter fallen liessen!

  5. Und bevor Sie gehen HH Leibundgut und Frost. Erzählen Sie bitte noch IP wie die Kosten und Pannen mit Inventx aus dem Ruder laufen und wie viele MA Sie dafür opferten um die Kosten zu kaschieren!

  6. Als Frau und Mitarbeiterin bei Swiss Life finde ich das Vorgehen von der obersten Leitung von Swiss Life absolut befremdlich und beleidigend und da bin ich bei Swiss Life nicht alleine!
    Ich hoffe inständig, dass es ein Einlenken gibt und ein solcher Machtmissbrauch nicht durchkommt.

  7. Schlimm, dass Frauen auf solche Blender reinfallen.
    Ich frage mich, wie die Ehefrau jnd Kinder darauf reagieren.
    Aber ehrlich, wer will so einen Typen noch anschauen!?

  8. Naja…Früher gab es Patrons und Chefs mit Charakter….heute gibt es Mänätscher bei denen das eigene Wohl höchste Priorität hat ungeachtet Familie, Mitarbeiter, Firma, usw. Hauptsache Firmenwagen, grosses Handy und Hemden mit Manchettenknöpfen und gestickten Initialen.
    Und immer bestrebt hauptsächlich für sich selbst da zu sein.

  9. Leider darf ich als Insider nicht sagen was in dieser Firma abgeht. Die Fassade bröckelt überall und zuviel Know-how wurde schon auf die Strasse gestellt. Vorallem ü50. Aber darüber berichtet niemand.

  10. Sehr geehrte Herren in der Chefetage der SwissLife. Ihr habt jegliches Vertrauen und Glaubwürdigkeit verspielt!
    Wenn man nich weiss, wie schnell ihr Leute entlässt die jahrelang dieser Firma gedient haben, dann ist das nur noch peinlich und unwürdig. Zurücktreten und nehmt wie immer den goldenen, unverdienten, Fallschirm mit.

  11. Schon interessant. Eigentlich müsste der CEO abtreten.
    Was ist nur mit der SwissLfe los?
    Peinlichkeiten in der Chefetage, dann das Debakel mit Manor, zusätzlich entlässt diese Firma laufend ü50 und langjährige MA.
    Wo sie Spitze sind? Bei Rentenkürzungen sind sie immer die Ersten und bei üppigen Lohnerhöhungen in der Chefetage!
    Wer die Kommentare in anderen Tageszeitungen gelesen hat reibt sich nur noch die Augen.
    Immer wieder erstaunlich was sich heutige Manager erlauben können.

  12. Den Fehler machten die Jäuptlinge, ausbaden muss es nun die im Artikel beschriebene Frau. Haben diesen Herren nun das Gefühl, dass diese Vorgehensweise keinen Anlass für Gesprächsstoff bietet? Mist bauen und Dritte ziehen die Arschkarte, das scheint die Managerphilosopie der heutigen Zeit in der Schweiz zu sein! Seltsam!

  13. Die Einschätzung dieser Liebesbeziehung durch hoch oben erinnert mich an die damalige Lagebeurteilung im Fall AWD und Maschmeyer!

  14. Swiss Life sucht seit 26.10.19 einen Compliance Officer.https://www.jobs.ch/de/stellenangebote/detail/9300952/ Sein Vorgänger war offensichtlich einer der wenigen der Rückgrat und keine Geliebte in petto hat.

    @Herr Patrick Frost: Ihre Worte im COC von Swisslife „Korrektes und integres Verhalten ist dabei eine UNVERZICHTBARE ANFORDERUNG.“ Dies Anforderung gilt offenbar nur für sein „Geliebte“ aber nicht für Hr. Leibundgut.

  15. Solche Personalkonstellationen führen fast immer im näheren Umfeld zu Problemen. Sie gehen selten gut. Aus eigener Erfahrung konnte ich die Situation in einer kleineren Firma beobachten, in der die Frau des CEO ebenfalls angestellt war. Die Frau nahm sich Sonderrechte heraus. Das führte zu Parteienbildung, Intrigen, Spannungen. Schlussendlich musste sie gehen und ein sehr professioneller Mitarbeiter leider ebenfalls, der sich dagegen exponiert hatte. Die Problematik sollte eigentlich auch den Swiss Life Oberen bekannt sein.

  16. Armer Chef! Hat jemand an ihn, das wahre Opfer gedacht? Da hat einer einen ausnehmend hohen IQ und gutes Auskommen. Und was muss man annehmen? Dass er von einer Vorzimmerdame auf Körper und den unwiderstehlichen Silberblick reduziert wird. Das nenne ich doch sexistisch und ironisch, wenn einem Vorgesetzten nur aufgrund seines guten Aussehens Liebe in Aussicht gestellt wird. Hat schon jemand daran gedacht, wie sich der an Leib und Gut Ausgenützte sich eines Tages fühlen muss, wenn auch ihm klar geworden sein wird, dass Schönheit vergeht, Charakter aber bleibt? Eben!

  17. Es ist immer wieder lustig, die Kommentare hier zu lesen… Vor wenigen Tagen war in den Kommentaren zu lesen, dass die Frau sicher keine Leistung bringe, keine Qualifikationen habe und anderen Kandidaten gegenüber den Vorrang erhielte.
    Heute nun liest man in den Kommentaren, dass die arme Frau nun über die Klippe springen musste, um den bösen Manager zu schützen.
    Herrlich, wie all die Schäfchen blind ihrem Herrn Hässig nachlaufen…

    • Sandro, Sie haben offensichtlich Mühe mit Meinungsvielfalt.
      Haben Sie schon an eine Sektenführerlaufbahn gedacht? Die lieben es, wie Sie, Menschen als Schafe zu bezeichnen.

  18. Auch in Deutschland gab es das Thema im Kleinen. Dort hat ein hoher Vertriebsdirektor seine 15 Jahre jüngere Geliebte zur Leiterin seines Büros gemacht. Hohes Gehalt und Sondervergünstigungen inklusive. Der Frau unliebsame Kollegen wurden gekündigt oder gemobbt. In die Frau wurden teure Managementschulungen investiert. Die blöden waren die Kolleginnen, die sich nicht auf den Chef einliessen und so nicht gefördert wurden.

    • Bei dem Chef würde ich die Nichtgeförderten nicht bemitleiden, sondern beglückwünschen.

    • Schicken Sie doch einfach Namen und Details an Lukas Hässig. Wie man sieht, passiert dann schnell etwas.

  19. Also logisch wäre, dass der CEO gehen müsste. Er hat schliesslich die Vorbildfunktion und nun keine Glaubwürdigkeit mehr. Nun wurde à-la CS-Management gehandelt und das involvierte Bauernopfer erbracht. Tut mir leid für die horizontal talentierte Geliebte.

  20. Leibundgut und weitere hohe Vorgesetzte der Swiss Life machen unnachvollziehbaren Sch.., und gehen muss die Frau? Kann mir das einer erklären?

    Warum tragen nicht diese Manager ihre angebliche Verantwortung, für die sie grosszügig entschädigt werden, und machen sich aus dem Staub???

    • Hallo Max
      Habe noch keinen Manager getroffen der Verantwortung für sein Handeln übernahm, sondern nur Verantwortung seinem Portemonnaie gegenüber. Gleiche bzw. ähnliche Geschichte wie bei Raiffeisen Duo PV und PG

    • Weil die meisten Mänätscher, die es bis zuoberst schaffen, Meister im Delegieren sind, auch und besonders ihrer Verantwortung. Fragen Sie bei Kielholz, Wellauer und Konsorten nach.

  21. Das letzte Wort im Artikel ist der springende Punkt – und passt eigentlich überhaupt micht: Denn „Persönlichkeiten“ sind die involvierten Personen definitiv nicht…. Ich würde die alle in eine viel tiefere Schublade einstufen.

  22. Also ich würde das nicht machen, weil man hinterher das Gerede aushalten muss. Mit etwas etwas Verstand kann man ja schon vorab erkennen, dasS dies nicht gut kommt. Jetzt wurde das Problem gelöst, und wieder mal auf Kosten von Gefühlen, Gesichtswahrung usw. Grossfirmen sind einfach ein vermintes Gelände, aber manche arbeiten halt dort weil die Saläre attraktiv sind.
    Hohes Salör = Ansehen = Neider und Einsamkeit = gestörte Zwischenmenschliche Beziehungen.
    Sonst noch Fragen ?

  23. Also ich hätte die Dame behalten und den Dämel Leibundgut ersetzt.
    Im übrigen möchte ich lieber nicht wissen, auf Grund welcher echter Leistungen (garantiert Fehlanzeige) oder schlicht welcher Kriterien angestellte Schauspieler wie Frost, Dörig etc. in ihre Positionen gerutscht sind…

    • Nein, beide gehören weg! Die Dame aus dem Norden sowieso, den Posten können auch hiesige erledigen!

    • Leistungen?

      Sie haben ein Netzwerk von einflussreichen Buddies aufgebaut. In der Zunft, im Militär, im Lion’s / Rotary / whatever Club. Und dabei haben sie sich auch mal in der (nicht olympischen aber potentiell einträglichen) Disziplin Ass Kissing bewährt.

  24. Einfach nur diletantisch, diese McKinsey-Manager (selfische Bimbeli-Verwalter, mit Hirn in Hose, haben voll zurück gerudert)!!!
    Auch er ist nicht mehr tragbar, wie auch die gesamte Führungs Crew.
    Sowas Von diletantisch-

    • Junge, Junge, das ist nicht einfach ein „Ator“, sondern das ist der Investigativ-Journalist Herr Hässig. Dank ihm werden den Schlingeln eingermassen auf die Finger geschaut!

  25. Auch diese Entscheidung ist typisch für den Altherrenclub Swiss Life. Wie kann es denn sein, dass es im Jahr 2020 (!) noch keine Frau in der Geschäftsleitung von SwissLife sitzt? Aber dann kommt es halt so: die Alpha Männchen schützen sich gegenseitig und die Frau auf tieferer Stufe muss über die Klinge springen. Dabei trägt Leibundgut mit Machtposition die Hauptverantwortung. Er müsste auf jeden Fall weg sein. Wie bequem ist es da Teil des Altherrenclubs zu sein, wo man sich gegenseitig nicht weh macht.
    Was für ein Gegensatz zu den Werten, welche die SwissLife regelmässig werbewirksam nach aussen posaunt. Hoffentlich wachen Mitarbeiter und Kunden auf und wehren sich!

  26. Vertrauen und Respekt hat Leibundgut verspielt. Das Bauernopfer schnell gefunden. Noch heute Nachmittag hat er an einem Kaderanlass erklärt, sie werde in die Swisslife-Gruppe versetzt. So schnell kann’s ändern..

  27. Diese Typen haben allesamt kein normales Empfinden für alles was nicht mit Zahlen zu tun hat. Meistens werden sie ja auch durch McK dressiert und abgerichtet, Was für Leute. Wie golden ist der Fallschirm für die deutsche Sozialstudierte ausgefallen?

  28. als hamburger stelle großmäulig, des hamburgers liebste tätigkeit, fest, daß mein leserbrief wunder bewirkt hat. die “dame“ ist weg!!! erwarte von swiss life angemessene gratifikation.

  29. Scheint die haben aus dem Fall CS
    gelernt und umgehend entsprecend reagiert.
    Der ganze Rest ausserhalb der Bude
    mit den beiden ist Privatangelegenheit. Punkt.

    • ..reagiert ja, aber meines Erachtens nicht konsequent! Die „Dame“ wurde quasi als „Bauer“ geopfert, damit der „König“ das Matt abwehren konnte. Letztendlich hat der CEO der Stabschefin den geschenkten Karrieresprung erst ermöglicht und wollte das im Nachhinein mit einer Wegbeförderung auch noch kaschieren. Fair wäre also gewesen, Beide aus dem Unternehmen zu verbannen. Aber wer weiss, vielleicht kommt der CEO noch zur Einsicht, das Unternehmen freiwillig zu verlassen. Zu Mal seine Reputation als Führungskraft, gegenüber seinen DU’s sowie Mitarbeitenden eine herbe Bruchlandung erlitten hat. Ich in seiner Haut könnte mich nicht mehr im Unternehmen zeigen, geschweige denn als „Vorbild“ und „Patron“ seiner Gefolgschaft vorstehen.

    • An Headhunterin: schauen Sie sich das Foto von Leibundgut an. – So schauen echte Führungspersönlichkeiten aus (der Wäsche)!
      🤣😜🤣😫🤐

  30. Herr Leibundgut ist als CEO absolut nicht mehr tragbar. Glaubwürdigkeit, Professionalität, Integrität sowie jegliche Sympathie ist schlicht nicht mehr vorhanden…

    • Super Frage, danke… Denn darauf wäre die Führung der SWISSLIFE, inkl. dem gesamten VR, gar niemals gekommen.

    • Eine wahnsinnig gute Frage!! BEIDE sollten gehen. Aber wir leben halt immer noch in der alten grauen Herren-Steinzeit. Falls es die GROSSE LIEBE ist, okay – dann werden wir sicher die einvernehmliche Scheidung von Leibundgut und die Vermählung mit einer 20 Jahre Jüngeren in Kürze miterleben dürfen.
      Arme arme Ehefrau, deren Leben erst einmal zerstört sein dürfte, und arme SwissLife Mitarbeiter….
      ABER liebe Männer es besteht Hoffnung: Wenn mehr Frauen in die Teppich-Etage kämen, dann steigen ja vielleicht auch wieder Eure Express-Karrierechancen – schon mal daran gedacht?

    • @Immer noch Steinzeit hier

      Sie schreiben:
      „Liebe Männer es besteht Hoffnung: Wenn mehr Frauen in die Teppich-Etage kämen, dann steigen ja vielleicht auch wieder Eure Express-Karrierechancen.“

      Ich bin ein Mann. Also per Definition nicht hell in der Birne. Darum meine Frage:

      Meinen Sie etwa, dass auch _wir_ uns hochschlafen könnten?

      PS: Ist noch ein Job in einer Swiss Life Einheit zu vergeben, der von einer Frau geführt wird?

    • Ganz einfach!
      Sie geht zwar weg von dieser Firma, wird aber durch die Beziehungen der obersten Etage in einer anderen Firma untergebracht. Dies nota bene mit mindestens gleichem Gehalt. Eine so lautlose Verschiebung wäre bei Herrn Leibundgut nicht möglich gewesen.

  31. Früher wären die mit einer solchen Sauerei durchgekommen. Aber die haben halt nicht mit dem „H-Faktor“ gerechnet (Hässig-Faktor). Ein typisches Problem bei den Bossen von Vasella, Vincenz, Thiam, Stalder bis jetzt eben zu Frost.
    Leibundgut hätte von Beginn weg für klare Verhältnisse sorgen sollen. Wie kann man nur so blöd sein? Der Frau Pädagogin kann man ja noch zugestehen, dass sie offensichtlich unreif ist und auch keine Ahnung hat. Aber Leibundgut ist nicht mehr tragbar.

    • Der H-Faktor ist wesentlich dafür, dass Qualität als solche gewahrt wird, und Verstösse Publizität und ggf. Implikationen nach sich ziehen. Der LH macht mehr für die Demokratie und ihr wesentliches Auseinandersetzen zur Qualitätssicherung als der ganze Staatsfunk zusammen. (Nur mit den fremden Lobby-Schreiberlingen sollte er etwas vorsichtiger sein, auch wenn ich ihm die clicks doppelt gönne).