McKinsey überall: Lässt Migros zur Ader

US-Beraterin stösst sich gesund mit Projekt CREED – Dieses läuft seit bald 4 Jahren, ufert aus – Migros-Boss liebt seine Mackies.

Bosse lieben McKinsey. Jetzt nicht mehr nur am Paradeplatz, sondern auch am Limmatplatz. Dort, wo die Zürcher Redlight-Meile Langstrasse endet und der Orange Riese seinen Hochhausturm hat.

Im Innern thronen die Fürsten der Konzernleitung der grössten Schweizer Genossenschaft mit über 100’000 Mitarbeitern. Einer von ihnen heisst Beat Zahnd, Chef Handelsdepartement.

Zahnd ist in diesen Wochen besonders gefordert. Er muss für die Migros-Töchter Globus und Interio eine Käuferin finden. Die Migros muss sparen und fokussieren.

Zahnd zur Seite steht seit Jahr und Tag ein jugendlich wirkender Berater. Er heisst Daniel Läubli und ist ein Partner von McKinsey Schweiz. Läublis Spezialgebiet: Grossverteiler.

Gestatten: Läubli (McKinsey)

So wie die Migros. Für McKinsey-Mann Läubli ist die Verpflegerin der Nation eine Goldgrube. Er und seine Beratungsfirma verdienen Jahr für Jahr Millionen mit der Gruppe.

Zu reden gibt McKinsey bei Migros, weil mit dem Verkauf von Globus und weiteren Töchtern ein Projekt zum Vorschein kommt, das eigentlich längst beendet sein sollte – aber immer weiterläuft.

Es heisst CREED und wurde 2016 gestartet. Ziel von CREED: Die Firmen in der Sparte Handel von Migros-Spitzenmann Zahnd unter die Lupe nehmen und entscheiden, was noch zum Konzern passt und was nicht.

McKinsey-Mann Läubli konnte sich die Hände reiben. Ein Traumauftrag. Er und seine Leute machten sich ans Werk. Seither lassen sie eine Initiative nach der anderen vom Stapel.

Hauptsache, die Uhr läuft und die Kasse klingelt. Kaum ein Meeting, an dem nicht auch die McKinsey-Berater mitdebattieren. Selbst wenn es um reines Tagesgeschäft geht.

So läuft das in der Beraterbranche. Auftrag schnappen, Manpower losschicken, Kunde abhängig machen.

Meisterhaft. Dabei war CREED, das Projekt zur sogenannten Portfoliobereinigung, wie es im Jargon heisst, simpel und einfach. Die Frage lautete: Was rentiert, wo verlieren wir?

Dafür braucht es nicht jahrelange Beraterarbeit. Eine saubere Analyse genügt, mit einem Bericht und einer Empfehlung. Dann kann der Kunde entscheiden.

Doch dann hätte McKinsey ja nichts mehr zu tun. Also macht bleibt man dran, erfindet stets neue Probleme, schafft Baustellen, die man dann mit eigenem Personal – den Beratern – zu lösen verspricht.

Dabei kommen laut einem Insider Leute von McKinsey zum Einsatz, die kaum gross Ahnung hätten von der Migros und ihrem Geschäft. Erfahrung im Retail-Business? Fehlanzeige.

Die Kosten für die Externen schiessen durch die Decke. Bei den Internen wird umgekehrt gespart. Projektmitarbeiter fest auf die Payroll nehmen ist bei der Migros fast schon eine Herkulesübung.

Wo ist mein Läubli? (Zahnd)

Wieso lässt die Migros-Spitze der McKinsey derart freie Hand? Warum macht sich der Konzern mit dem grossen orangen „M“ abhängig von den Beratern?

Die Antwort könnte bei Chef Zahnd liegen. Der war vor seiner Berufung in die Zentrale am Limmatplatz zuständig für die Genossenschaft Aare.

Und wer war damals Zahnds Intimus? Daniel Läubli, Partner Retail bei McKinsey Schweiz. Der Kreis schliesst sich: Treue stärkt alte Freundschaften.

Kommentare

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  1. Ist die Migros Genossenschaft führungsmässig so schwach geworden, dass sie alle organisatorischen Anpassungen nur noch über Dritte umsetzen lassen kann? Was ist aus Duttweiler & Co. geworden?
    Es sollten langsam aber sicher wieder leitende Mitarbeitende gefragt sein, die Verantwortung und Veränderung selbstständig angehen wollen und gleichzeitig eine soziale Führerschaft begünstigen.

  2. Der Unternehmensberater und der Schäfer

    Neben den harten Fakten wollen wir mit dieser Humor-Rubrik zu etwas Aufheiterung beitragen. Wollen Sie einen Controller-Witz oder etwas Lustiges aus dem Controller-Alltag der CP-Controller-Community vorstellen, dann können Sie hier ihren Eintrag erstellen.
    Neuer Eintrag

    Ein Schäfer steht mutterseelenallein auf seiner Wiese und hütet seine Schafe. Plötzlich tauchte in einer großen Staubwolke ein nagelneuer Cherokee Jeep auf und hält direkt neben ihm. Der Fahrer des Jeep, ein junger Mann in Brioni Anzug, Cerrutti Schuhen, RayBan Sonnenbrille und einer YSL Krawatte, steigt aus und fragt ihn: „Wenn ich errate, wie viele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eines?“

    Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe und sagt ruhig: „Einverstanden.“

    Der junge Mann parkt den Jeep, verbindet sein Notebook mit dem SatellitenHandy, geht im Internet auf eine NASASeite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS Satelliten- Navigationssystems, öffnet eine Datenbank und 60 Excel-Tabellen mit einer Unmenge Formeln. Schließlich druckt er einen 150-seitigen Bericht auf einem HighTech-Minidrucker aus, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt: „Sie haben exakt 1586 Schafe.“

    Der Schäfer sagt: „ Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus.“
    Der junge Mann nimmt ein Tier und lädt es in den Jeep.

    Der Schäfer schaut ihm zu und sagt: „Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das Tier dann zurück?“
    Der junge Mann antwortet: „Klar, warum nicht.“

    Der Schäfer sagt: „Sie sind Unternehmensberater.“

    „Das ist richtig, woher wissen Sie das?“, will der junge Mann wissen.

    „Sehr einfach“, sagt der Schäfer, „Erstens kommen Sie hierher, obwohl Sie niemand gerufen hat, zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung haben dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß, und drittens haben Sie nicht die geringste Ahnung von dem, was ich hier mache!

    So, und jetzt hätte ich gerne meinen Schäferhund zurück.“

    Erstellt von (Name): Sarah Depold
    Quelle: http://www.little-idiot.de (G. Stepken)

  3. „Es heisst CREED und wurde 2016 gestartet. Ziel von CREED: Die Firmen in der Sparte Handel von Migros-Spitzenmann Zahnd unter die Lupe nehmen und entscheiden, was noch zum Konzern passt und was nicht.“

    Es ist schon einigermassen verrückt. Da hat man hoch bezahlte Manager, die nicht einmal in der Lage sind, selber zu entscheiden was noch zum Konzern passt und was nicht.

  4. Oh schreck, nicht nur bei den Banken haben sich diese Zecken eingenistet.

    Aber warum braucht so ein gutbezahlter Mänäger wie der Zahnd einen Junior von Mäc Kinsi? Ist der Zahnd wohl falsch auf seinem Posten?

    Wenn ich so Sachen lese, dann kann ich ja mit gutem Gewissen bei Aldi und Lidl einkaufen.

  5. Mc Grinsey welche durch das Hunter Strategie Papier (Kosten = 100Mio) die Swissair zum grounden gebracht haben.
    Habt ihr noch Frage? glaube nicht oder?

  6. Der Dutti hätte gewusst, wie man dieses Milchbubi richtig einsetzt: Wischer und Schrubber, das Lager aufputzen.
    Aber die Geschäfte von Dutti sind auch gelaufen, seine Nachfolger können und wollen offenbar nicht mehr wirtschaften.
    Das einzige, das in dem Geschäft von Zahnd läuft ist doch der Denner. Und das ist ganz sicher nicht der Verdienst von Zahnd und seiner Beratertruppe! Der Rest des Portfolios ist doch ein Bild des Grauens, von einem weit unter Potenzial laufenden E-Commerce über völlig heruntergewirtschaftete, abgegranzte Möbelhäuser bis zum erfolglosesesten Luxuskaufhaus Europas (Globus).

  7. Aus einem McKinsey-Bericht nach einem Besuch bei den Berliner Philharmonikern
    1. In einigen Partien wird zuviel wiederholt. Die Partituren sollten daraufhin gründlich durchgearbeitet werden. Es dient keinem sinnvollen Zweck, wenn das Horn eine Passage wiederholt, mit der sich bereits die Geigen beschäftigt haben. Werden alle überflüssigen Passagen eliminiert, dann dauert das Konzert, das jetzt zwei Stunden in Anspruch nimmt, nur noch schätzungsweise zwanzig Minuten, so dass die Pause wegfallen kann.

    2. Die zwölf Geigen spielen alle dasselbe. Das ist unnötige Doppelarbeit. Diese Gruppe sollte drastisch verkleinert werden. Falls eine größere Lautstärke erwünscht ist, läßt sich das durch eine elektronische Anlage erreichen.

    3. Die vier Oboisten haben sehr lange nichts zu tun. Die Nummer sollte gekürzt und die Arbeit gleichmäßig auf das ganze Orchester verteilt werden, damit Arbeitsspitzen vermieden werden.

    4. Der Dirigent streitet die Berechtigung dieser Empfehlungen nicht ab, fürchtet jedoch, die Einnahmen könnten zurückgehen. In diesem unwahrscheinlichen Fall sollte es möglich sein, Teile des Konzertsaals zu schließen.

  8. Völlig bekloppt. Dann in Firmen aus dem Ausland wie OBI Millionen reinbuttern und die Systemzentrale in Schaffhausen haut das Geld zum Fenster raus. An Unfähigkeit kaum mehr zu überbieten. Vetternwirtschaft bis zum Erbrechen!

    • Gut, die Migros hat ja bisher bei sämtlichen Auslandsgeschäften kläglich versagt. Als Beispiel aus der Vergangenheit möchte das Erlebnis in der Türkei in Erinnerung gerufen werden. Die Markenrechte blieben auf der Strecke, irgendwelche schmuddeligen Geschäfte, die nichts mit der Migros mehr zu tun haben, dürfen sich in der Türkei nach wie vor mit dem Migros Namen und Logo schmücken. Pffff!

  9. Und ich war der Meinung, Migros gehört uns. Aber hintenrum mc. Kinsey. So ist das! Ich werde nicht mehr 80%Migroskundin sein. Ich kürze das auf ein Minimum. Kein Wunder, läuft der Kundenstrom nach Deutschland. Mir tun die Mitarbeiter leid. Schande über die Führung. Schämt Euch Ihr Schmarotzer!

  10. In der aktuellen Firma hat man vor 2 Jahren ein Team (2 Personen) aufgelöst und outgesourct. McKinsey hat unseren (angelsächsischen) Manager sinngemäss erzählt „wir haben jahrelang Erfahrung das machen wir aus dem effeff.“ Nun ist diese Arbeit im Ausland. Hatte zuerst 5 Mitarbeitende plus einen Vorgesetzten, der wiederum eng mit denen (die ja besonders billig sind) zusammenarbeitet und funktionieren tat es nie wirklich.

    Polen ist langsam zu teuer um weiter interessant zu sein, in Bukarest findet man offenbar die Leute (noch) nicht, zurücknehmen wollen es eben genau diese Manager (noch) nicht, also hat man es teilweise (…) weiter nach Indien outgesourct. Das Ganze (war in Zürich ein 2er Team) ist jetzt so unübersichtlich das niemand genau weiss an wenn man sich eigentlich konkret halten kann und die Inder decken uns seit einem Jahr mit Fragen ein. Weil die erstens offenbar nicht selbständig arbeiten können und zweitens bei Fragen eine Servicezeit einhalten müssen. Die sie offenbar mit etwas kurligen Antworten oder Gegenfragen herauszögern können.

    Also suchen unsere MA hier tagtäglich einen anderen Weg wie man die Arbeit des ursprünglichen 2er Teams überbrücken kann. Der ist natürlich immer etwas komplizierter und umständlicher, weil gar nicht vorgesehen. Das zieht wieder andere Fragen wie z. B. Compliance, Tax oder SOX an. Von kurzen Wegen wollen wir gar nicht erst sprechen. Hauptsache McKinsey hat outgesourct und unsere (angelsächsischen) Manager haben (natürlich zusammen mit McKinsey) einen Bonus für’s outsourcen kassiert.

  11. Ach je und immer wieder die SNB, die Banken, Minuszinsen Gebüren usw.
    Der Kernhintergrund und Ursache ist die faktisch gegen die die Wand gefahrene Realwirtschaft.
    Was unterscheidet 1929 zu 2008?
    1929 wurde der Geldhan umgehend zugedreht, innert 6 Monaten rollte eine Pleitewelle rund um den Globus.
    Damals kam es auch in der Schweiz, grossflächig zu Pleiten und Zwangsversteigerungen.Die Banken kratzten zusammen was über Versteigerungen noch herausholbar war.
    Seit 2008 wird die 180 Grad Gegenstrategie gefahren, das heisst auf biegen und brechen, wird Geld in den
    Kreislauf gedrückt.
    Wo liegt der Unterschied?
    1929 ein sehr schnelles sterben.
    2008 ein sehr langsames,gestrektes hinausgezögertes sterben.
    Und die mehr oder weniger verantwortlichen, DIE sind mit ihrem Latein längst am Ende und wissen nicht mehr wie weiter,Gebastel so weit das Auge riecht, von Finanz über Realwirtschaft bis sehr weit in den Breich Politik. Sicher nicht so erbaulich eine (entschuldigung) verdammt miese Angelegenheit.

  12. Hatte leider schon viel zu viel zu tun mit McKinsey in meinem beruflichen Leben. McKinsey ist für mich wie ein Leiden. Wenn du es einmal hast, wirst du es nie mehr los. Das hat mit ihrem gigantischen Netzwerk zu tun, das die gesamte westliche Welt umfasst. Der Schaden der McKinsey in den Unternehmungen angerichtet hatte, als ich dabei war, war immer irreparabel einschneidend. McKinsey zieht immer den gleichen Schlag von Managern (und Heuschrecken) an. Alleine schon das verändert die Unternehmenskultur gewaltig, nachhaltig und extrem negativ. Immerhin existieren die Firmen noch. Das ist doch schon mal etwas, und nicht selbstverständlich. Denn am Wohle der Firma als solches hat McKinsey meiner Meinung nach nicht wirklich ein Interesse.

    • Warum, warum, warum kommen solche Leute immer wieder in Unternehmungen rein? Warum gibt es keine bodenständigen Schweizer Manager mehr? Nun gut, das Stichwort „Netzwerk“, ja. Bereits die angeblichen „Universitäten“ wie die „Handelsschule St. Gallen oben auf dem Rosenhügel“ gehören diesem Netzewerk an. Den jungen werden irgendwelche idiotischen Theorien eingetrichtert, welche diese dann offenbar unüberlegt übernehmen und leben. Aber trotzdem – die grosse Mehrheit hat doch nicht den Verstand verloren. Und trotzdem geht die Wirtschaft wegen solchen Maden den Bach runter….

  13. Ob Creed- oder Greed! Beratungsfirmen wie
    Mc Kinsey, Boston Consulting etc etc. geben sich
    in vielen DH Unternehmungen die Klinke in die Hand.
    Kader-/Fachleute in den Firmen helfen mit,
    die Youngster der Beratungs Untern. auszubilden!
    Verwunderlich ist, dass die Migros,
    immer und immer wieder und oft viel zu l a n g e
    und für viel Geld, Beratungs Firmen engagiert.
    und viele Kaderleute machen vermutlich „die Faust im Sack“

    • Der wird auch kaum auf McKinsey setzen. Das ist eigentlich ein klares Zeichen, wie kompetent und selbstbewusst ein Manager ist.

  14. Ja, die Geschichte rund um Globus, Schild, Depot, Interio etc. hat ein Gschmäckle…
    Erst die Firmen runterwirtschaften, dann auf Kosten des Orangen M fit machen für den Verkauf und dann günstig übernehmen und wenn alles klappt, die Immobilien reinziehen. Ich hoffe da kommt irgendwann alles auf den Tisch und die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen.

    • Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber in der Schweiz sind die Wirtschafskriminellen, ähhhh die Geschäftsführer grosser Konzerne, ja geschützt…

    • Dutti hat seinerzeit die Migros an die Genossenschafter verschenkt. Das war damals gut gemeint, hat aber inzwischen dazu geführt, das die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. Ich hab auch noch irgendwo einen Anteilschein von Fr. 10 in einer Schublade. Aber was soll ich mit dem bewirken? Es ist praktisch unmöglich, genügend Genossenschafter zusammen zu bringen um erfolgreich etwas unternehmen zu können. Jemand hat das mal versucht und ist gescheitert. Heute müsste man es allenfalls über die sozialen Medien versuchen.

  15. Wenn es bloss nur McK wäre… 😉 Wir haben alle Beratungshäuser im Angebot! Migros ist eben ein Vollsortimenter!

  16. Dass hochgelobte und viel verdienende CEO’s überhaupt McKinsey brauchen um fest zu stellen, was rendiert und was nicht?? Dies müssten sie doch selbst wissen, jetzt und sofort sofern der Saftladen richtig organisiert ist/wäre.

    Überal wo diese US-Firma gerufen wird ist das oberste Management schlicht überfordert.

    • Und warum ist McKinsey dann seit Langem schwer erfolgreich wenn es angeblich nix bringt? Ist ja nicht erst seit gestern im Geschäft und auch um einiges profitabler als wework und ähnlicher Schwachsinn.

    • Definiere mal schwer erfolgreich?
      Wenn Firmen herunterwirtschaftet werden damit man sich ein „nach Auftrag“ garantieren kann die Definition von erfolgreich ist?
      Dann sind diese erfolgreich.

      Wenn wir aber eher davon ausgehen dass die Firma XY nach Einsatz von MCK wieder fit da stehen sollte. Dann ist die Aussage das MCK eher nicht erfolgreich ist.

      MCK wird von den Managern eingesetzt die keine Ahnung haben und die Verantwortung nicht übernehmen können und wollen.

    • @5vor12

      Netzwerk! Eine Hand wäscht die andere! Das System ist so aufgebaut! Na… Fällt der Groschen? Oder noch nicht!?

  17. Kann man sich vorstellen, dass ein Bill Gates, ein Richard Branson, eine Magdalena Martullo, tausende erfolgreicher KMU-Inhaber und ähnlich kompetente Unternehmer, sich McKinsey ins Haus holen? Nein? Eben!

    Schlaues Geschäftsmodell haben diese Berater.
    Bei der Swissair und der Winterthur hatten sie schon keine Ahnung, aber viel zu sagen.

    Das alte Bild stimmt: Keine Uhr dabei, nach der Zeit fragen, ungefragt quittieren und dafür Rechnung stellen.

    Man sollte Manager die sich diese Leute ins Haus holen, mit 50% an Beraterkosten partizipieren lassen. Wetten, dass sich das positiv auf das Wahrnehmen ihrer Verantwortung auswirken würde?

  18. Haha. „CREED“. Klingt wie eine geheime US-militärische Operation in Afghanistan. Dieser Trend von wegen externe Berater engagieren sehe ich als innenpolitische Strategie der Chef-Etage, Risiko zu vermeiden und möglichst keine Verantwortung zu übernehmen. Wenn der McKinsey etwas entscheidet, sei es gescheit oder nicht, trägt dann der die Verantwortung. Kein „Chef“ wird den Kopf hinhalten müssen, wenn’s schief läuft. Die hohen Gagen der McKinseys beinhalten dann gleichzeitig diese Prämie des „Schuld sein, wenn’s doch nicht klappen sollte“. Das ist für sie auch in Ordnung, denn sie sind dann ja schon längst wieder weg. Der Trend ist für mich keine Überraschung, kein Risiko eingehen und keine Verantwortung zu übernehmen scheint mir sehr gut zu unserer heutigen Zeit zu passen.

  19. War vor Jahren Mitarbeiter einer CH Airline. Die McKinsey boys, Roland Berger, Bains usw. gaben sich die Klinke in die Hand. Was daraus resultierte wissen wir.
    Bei McK hatte ich mit so vielen greenhorns zu tun, dass ich mich dazu verstieg, auf company Briefpapier Rechnungen an McK zu schicken für: „Beratungshonorar für Ausbildung von Beratern“ mit den Namen der unfähigen McK boys. Das hat geholfen. Wobei, schief gelaufen ist das Ganze eh.

  20. Einfach unsäglich, diese McK-Truppe und dann das Bubi Läubli als Oberberater. Kenne diese präpotenten Besserwisser aus eigener elendiglicher Erfahrung. Die Migros- Führung kann offensichtlich nicht viel, ab zum Coop, aber da hockt ja die unselige Leuthart auf dem Tron, das wird auch nicht lange gut gehen. Siehe Post, SBB und SRG und bald auch Swisscom alles im ehemaligen Verantwortungsbereich der Grinsdoris.

  21. Man muss McKinsey aufrichtig gratulieren, dass es ihnen immer wieder gelingt, solche Strategie-Behinderte zu finden. Sei es Julius Bär (gestern) oder Migros (heute), da fragt man sich, für was die überhaupt ein Top-Management haben. Das ist doch deren ureigenste Aufgabe. Ronaldo zieht ja auch keinen anderen Top-Scorer bei, der für ihn die Tore schiesst. Völlig useless! Als Eigentümer, Aktionär oder Genossenschafter würde ich mir an die eigene Nase fassen und mich fragen, weshalb ich solch eine Stolpertruppe einsetze…

  22. Lukas Hässig – haben Sie grad einen neuen Fall aufgedeckt?
    Ja wo leben wir denn eigentlich! Auch wenn es sich noch nicht rumgesprochen hat, die Säuhäfeli-Säudeckeli-Spielchen, auf die wir ja alle so lange so stolz waren, sind seit geraumer Zeit sogar riskant!

  23. McKinsey kommt immer dann zum Zug, wenn sich die CEOs nicht trauen, selber Mitarbeiter zu entlassen.

    Eigentlich könnte man McK als „Entlassungs-Unternehmensberatung“ betiteln. Mit Unternehmensberatung hat das wenig zu tun.

  24. Empfindsame bitte überspringen,zum nächsten Beitrag.
    Scheint bei McKinsey ist eine ,,Erbsünde,, am wirken.
    Wer etwas recheriert findet interessantes,Geburtsjahr 1926. Die 1920 Jahre waren vor allem in den USA Boomzeiten, na ja Geschichtskundige wissen wie das ausging, mit all dem was dann als verheerende Nachwehen volgte.Offenbar haben die schon damals ihre Kunden nicht so exzellent beraten. Möglicheweise weiss da jemand anderes mehr, was damals gelaufen ist?
    Das Problem sind die zeitgenössischen CEO, die zunehmend ihre Aufgaben nicht mehr im Griff haben,
    schlicht übervordert sind.Na ja Beterprinzip DAS ist und wirkt zeitlos.Trotzdem, sicher früher war noch lange nicht alles besser,etwas mehr von denen mit nüchternem Sachverstand, gab es zweifelsfrei.
    Die haben denn auch mal,wenn das mit so McKinsey und Co zu bunt wurde, auch mal auf den Tisch gehauen und raus.
    Wann sollten die Alarmglocken mit so Beratungshelden
    in Stellung gebracht werden?
    Wenn die Wesentliches und nicht Wesentliches nicht mehr auseinanderhalten und sich mit Pinatz beschäftigen und darauf herumreiten.Wenn der Kaffebohnen-Einkaufspreis für den Pausenkaffee,auf der Einsparpotentialliste auftaucht, oder in der Produktions und Logistik, Geistesgrössen mit Stoppuhren herumschwirren,hmmmmm? Ab da müsste ein CEO
    so langsam etwas hellhöriger werden.Aber eben wenn der
    noch blöder als die Beraterblödmänner ist, dann wird das kritisch bis verheerend hoffnungslos.
    Wie das aktuell ist? Bin nicht mehr Insider,die HSG war mal Schweizweit für so Stoppuhr und anderen Schwachsinn bekannt.
    Grins fleissig Fünfräppler aufsammeln und gleichzeitig
    fliegen die Hunderternötli frischfröhlich an den Hoolköpfen vorbei, direkt in die Massen-Verbrennung.
    Nun liebe CEO damit sollte im Grobraster die Sache klar sein.Wenn der Kaffe-Bohnenpreis und Stoppuhren vor allem im vorderen Teil der Massnahmenliste auftaucht,so etwas gehört wenn überhaupt, ganz ans Ende,DANN wauuuu volle auf den Tisch und raus.
    Grins,noch alle Hühneraugen unbeschädigt, wenn nicht
    selber schuld, Warnung am Anfang beachten.
    Allen übrigen viel Spass und freundliche Grüsse.

    • Ganz ehrlich: Viele Kommentare hier sind inspirierend, aber Ihre sind transzendental 👍🏻 eine neue Kunstform. Die Vong-Sprache (Halo, I bims) war mal ein Anfang, mündete in den Malapropismus und wird nun von Ihnen auf eine neue Stufe gehoben 🙌🏻 ich verpasse keinen Kommentar von Ihnen — wirklich wahr ✌🏻

    • Jürg Mettler.
      Mich hat das eben vor lachen vom Stuhl gehauen.
      Ja bitte wenn Sie das als Kunst einstufen wollen
      Ihr gutes Recht.
      Scheint Sie stehen auf moderne Kunst.
      Bei Zeitgenössischer Kunst weiss man auch
      nicht mehr was die denn ausdrücken soll,
      was denn die Botschaft sein soll.
      Zwingt Sie ja niemand zum Kunstkonsum, wo liegt das Problem? Freundliche Grüsse

    • @Jörg Mettler
      Der legendäre ,,duti,, hatte das voll
      im Griff,das war ein exzellenter Logistiker
      der hatte das voll drauf mit Ökonomie.
      Kennen Sie die Geschichte der Migros.
      Zufall, habe das gelesen 60 Jahre Migros.
      Der dreht sich entsetzt in seinem Grabe.

  25. „mit Speck fängt man die Mäuse?“

    Die MIGROS als Genossenschaft wird – wie jedes Jahr – ihre Genossenschafter-Abstimmung durchführen lassen. Als Danke-Schön für das Retournieren der Stimm-Karte erhält der Genossenschafter eine Billig-Schokolade aus Eigenproduktion.

    Diese Hokus-Pokus-Uebung aus dem Headquarter ist reinste Augenwischerei, sie dient ausschliesslich dazu die ’sogenannten Genossenschafter‘ vorzuführen!

    Das Geldverlochen hat bei Migros schon längstens Einzug gehalten. Regions-Tätschmeister (selbsternannte Könige) à la Piller sind keine Einzelfälle. Die McKinsey-Uebungen mit Dutzenden von Millionen Honorar-Abzockungen zeigen 1:1 auf was aus diesem einstmaligen Vorzeige-Konzern geworden ist.

    Rundum-Abmagerungs-Kuren beim Personal ist bei der Migros längstens eingezogen. McKinsey – Programm total, wie überall und zum Schaden der grossen Gemeinschaft; der ArbeitnehmerInnen.

    Wer heut McKinsey zu sich ruft : nährt sich von dünner Luft!

  26. Besser kann man die Situation nicht beschreiben. Bravo.
    Berater ohne profunde Branchenkenntnisse können nur theoretisches Wissen einbringen und allgemeine Ratschläge geben, keine auf das Unternehmen zugeschnittene Lösung.

  27. Wofür soll ein sogenannter Spitzenmanager einen hohen Lohn (+Boni) erhalten? Für’s Selberdenken und Selbermachen. Auch für’s Entscheiden und Hinstehen, wenn es Unangenehmes zu verkünden gibt. Sich einfach Mackies oder andere „Strategie-Berater“ ins Haus zu holen ist ziemlich dürftig.

    Unter solchen Chefs würde ich das Unternehmen freiwillig verlassen und nicht zuwarten bis die nächste Beraterbombe einschlägt, während der Anstifter feig in Deckung geht.

  28. Fehlt der heutigen Migros ein Mann mit Visionen? Ein Chef der Gottlieb Duttweilers Grundsätze noch versteht? Ein KV-Lehrling im Abschlussjahr sollte in der Lage sein zu beurteilen ob Globus, Migrol etc. ein rentables Asset darstellen. Ein Buchhalter würde die Aufgabe locker und kosteneffizienter schaffen als externe Berater.

  29. Verstehe nicht, weshalb man ständig die Dienstleistungen von diesen Beratern sucht. Ich lese NUR negatives über diese Firma (auch in internationalen Medien und besonders in USA). Und trotzdem kriegen diese McKinsey ständig die grössten Aufträge… sind unsere Top Manager derart dumm?

  30. Sollte wohl renamed werden in Projekt „Greed“. Es ist immer noch erstaunlich wie es möglich ist, dass diese mäcki’s sich einnisten

  31. Im Ernst? Dann dauert’s noch eine handvoll Jahre bis ein Mackie sich mit seinem Klüngel an die Spitze der Migros setzt, mit einer abstrusen Strategie gegen die Wand donnert und der orange Riese sich zwangsweise unter die Ägide von Aldi Süd begibt. Sounds familiar?

  32. Sehr geehrter Herr Hässig

    Vor ca. 20 Jahren hatte ich in einem Vortrag an der ETH Zürich erklärt, wie McKinsey (und andere grosse Beratungsfirmen) funktionieren. Nämlich das, was Sie oben mit folgenden Worten beschrieben haben:

    „Also bleibt man dran, erfindet stets neue Probleme, schafft Baustellen, die man dann mit eigenem Personal – den Beratern – zu lösen verspricht.

    Dabei kommen laut einem Insider Leute von McKinsey zum Einsatz, die kaum gross Ahnung hätten von der Migros und ihrem Geschäft. Erfahrung im Retail-Business? Fehlanzeige.“

    Danke, dass Sie es wieder einmal gesagt (bzw. geschrieben) haben. Man kann es gar nicht oft genug wiederholen.

    • Gut gesagt und es kann hinzugefügt werden, dass keines der Unternehmen dank dieses renommierten Unternehmens zu einem „Prototyp zum Nachahmen“ in allen Bereichen geworden ist. Schließlich haben die Manager, die diese Mandate vergeben, andere Interessen: vielleicht verstehen sie das Geschäft nicht oder sind vielleicht nicht auf interne Unterwürfigkeit angewiesen. Warum also so viel für MDs und GMDs in GB soviel zu bezahlen? Es wird ein Rätsel in dieser seltsamen und defätistischen Religion bleiben….die besten Modelle sind diejenigen, die ihr inneres Wissen und ihre List auf die Besitzer oder ihre Nachkommen wie z.B. Lidl oder Aldi stützen…Migros von Duttweiler war auch so…jetzt geht es ihnen noch gut, aber es fehlt ihnen (wie der Coop….) das „feu sacré“ von Duttweiler…ohne dass nichts getan wird, tatsächlich wird zurückgebunden.
      Letzter Gedanke: Aber wie denken sie, dass sie wettbewerbsfähig sind, die besten, wenn sie alle das Gleiche tun wie „Copy and Paste“ in einem hart umkämpften Geschäft und reduzierten Margen?

  33. McKinsey kann man ja durchaus einmal engagieren – Einmal – kurz und bündig um eine Entscheidung zu forcieren

    Diese kochen aber nur mit Wasser und bringen in der Regel leider nichts oder nur Unruhe

    Die Entscheidungsschwachen Chefs müssen trotz ihres überhöhten Gehaltes nicht entscheiden und geben denn FührungsStab aus der Hand

    Auf diese Chefs gilt es zu verzichten

    Oder der Verwaltungsrat hat einfach seine Arbeit nicht gemacht

    Wenn gar nicht funktioniert setzt man eine McKinsey Person ins Unternehmen. Vorher wird aber ganz schön abgezockt

    Auf diese Leute kann man ruhig verzichten

    • Bei den ersten fünf Abschnitten war ich echt gerührt über soviel unwissende Naivität. Da glaubt noch jemand an den Storch.

    • McKinsey = vom Strampler direkt in den 2-Reiher. Weltfremde Theoretiker mit null Praxis-Erfahrung. HSG-ler kaum besser…

  34. Wieder ein Manager, der völlig überfordert erscheint und in seiner Überforderung auf Berater setzt. Diese nutzen die Überforderung aus.
    Wie läufts eigentlich mit dem Globus Verkauf? Da hört man auch nichts mehr.

    • Keine Angst. Berninghaus – Zahnds Vorgänger beim Dept Handel – steht mit Signa Retail in den Startlöchern.
      Zuerst hat Berninghaus auf Kosten der Migros die Firmen aufgebaut – jetzt holt er sie für Schnäppchenpreise zur Signa. So bereits mit dem ProBikeShop geschehen. Beim Globus hört man ähnliches.

  35. McKinsey – der Witz mit den Hirten sagt alles:

    Vor einem Schäfer mit einer riesigen Schafherde hält ein teurer Sportwagen.

    Ein junger Mann im Maßanzug steigt aus und macht dem Schäfer ein Angebot: „Wenn ich ihnen sage, wie viele Schafe sie haben, darf ich mir dann ein Schaf nehmen?“
    Der verdutzte Schäfer geht darauf ein.

    Der junge Mann verbindet sein Notebook mit dem Handy, klinkt sich in die NASA-Seite , scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS-Navigationssystems und kommt nach längerem Hin- und Herrechnen auf seiner Datenbank zu einem Ergebnis:

    „Sie haben 832 Schafe“.

    „Richtig“, sagt der Schäfer. Doch als sich der junge Mann ein Tier greift, macht ihm der Schäfer ein Angebot: „Wenn ich auf Anhieb ihren Beruf errate, bekomme ich dann das Tier zurück“.
    Der junge Mann geht darauf ein.

    „Sie sind Unternehmensberater“, sagt der Schäfer prompt. Der junge Mann ist verblüfft: „Wie haben Sie das erraten?“ „Ganz einfach“, erklärt der Schäfer:

    „Erstens: Sie sind gekommen, ohne dass ich Sie gerufen habe.

    Zweitens: Sie haben mir nichts gesagt, was ich nicht schon selber wusste.

    Drittens: Was Sie sich da gegriffen haben, ist kein Schaf, sondern mein Schäferhund.

  36. Unsere Migros. An jeder Ecke hat sie in den letzten Jahren mitgemischt, überall ihre Käppi verteilt, manch ein bodenständiges KMU zum Verzweifeln gebracht. Die Schweiz, ein Migrosland.

    Jetzt geht die Rechnung nicht mehr auf. Man musste in den letzten Jahren kein Detailhandelsexperte sein um zu merken, irgendwas läuft da schief, unkontrolliert, vielleicht eher testosterongetrieben als betriebwirtschaftlich fundiert.

    Jetzt ist diese unsägliche Beratertruppe an Bord und infiltriert unsere Migros mit viel Nichtwissen, Geschwurbel und gesalzenen Rechnungen. Diese Kosten finden wir dann auf unseren Produkten-Mehrpreis oder Minderqualität.

    Macht sie das zusammen mit diesen Führungspersonen, welche das Fiasko verursacht, geschwiegen und profitiert haben?

    Bye bye Migrosland, ich gehe jetzt zum Coop.

    • …und sie sind ganz ehrlich der Meinung, dass bei Coop keine Beratungsfirma agiert?
      Es darf gelacht werden!

  37. Das ist das Geschäftsmodell aller Beratungen. McK ist darin einfach sehr gut. Schlimm ist es für die Angestellten, denen offenbar keine strategischen Kompetenzen zugetraut werden. Und niemand macht einen anderen zum Multimillionär ohne Eigennutz.

  38. McKinsey spedieren und es sind schon Millionen gespart. Ob Globus und co rentiert sollte sich eigentlich aus deren Geschäftsbericht hervorgehen? Und jetzt wird mit grossem Aufwand und vermutlich unter Verlust verkauft, um in ein paar Jahren McKinsey anzuheuern etwas Globus artiges zu kaufen, weil man diversifizieren muss! Das sind doch Strategie-beschäftigungsspiele für s Management.Und beim kauf ist es doppelt so interessant, den da kan McKinsey dies „integrieren“ und ganz viele Folien produzieren.

  39. Da die MCK anscheinend sehr gut unterwegs sind, können sie ja nicht alles falsch machen, sie sind ja in einem freien Markt tätig. Immerhin werden sie ja von den Aktionären (oder Genossenschafter) jeweils fürstlich für Ihre Tätigkeit bezahlt. Oder sollte ich sagen bezahlt dafür, dass sie für Topmanager intern und extern den „Sündenbock“ hergeben?
    Da die Manager, die MCK jeweils buchen nicht persönlich für deren Dienstleistung bezahlen wage ich die Prognose, dass das Geschäft von MCK auch weiterhin florieren wird.

    Meine private Schlussfolgerung: da nur unfähige Manager Strategie- oder Restrukturierungsconsultants (für Umsetzung) benötigen, steht es in der Schweiz (nicht nur bei Migros) miserabel um die Qualität der sogenannten Topmanager. Eigentümer: nehmt eureTopmanager mehr in die Pflicht und zwingt sie diese Kernarbeit von Topmanagern selbst zu machen UND wirklich Verantwortung zu tragen!

  40. Und die „Erfolge“ der Beratertruppe sieht man in den Zahlen, die in diesem Bereich jedes Jahr schlechter werden. Quelle: Migros
    Sofort den Auftrag beenden. Dann sind wenigstens die Millionen für die Berater eingespart!

  41. Mc Kinsey kostet Unsummen von Geld und bringt vielfach rein gar nichts. Topmanager, die eine solche Beratungsfirma anheuern sind unfähig, wichtige Probleme selber zu lösen, sitzen daher am falschen Platz und müssten rasch möglichst ersetzt werden!