Vorzeige-Mann Peter Spuhler holt Pleite-Doris

Eisenbahn-Pionier verspielt sein grossartiges Image durch Wahl der Ex-Post- und SBB-Ministerin in VR – Vetterli vom Feinsten.

Peter Spuhler hebt ab. Der vermeintlich letzte Wirtschafts-Triumphator des Landes, der trotz Geld und Macht mit beiden Füssen am Boden geblieben ist, verliert den Bezug zum guten Verhalten.

Soeben machte Spuhler bekannt, dass er Doris Leuthard in den Verwaltungsrat seiner an der Börse kotierten Stadler Rail berufen würde.

Das ist unverständlich. Wo bleibt Spuhlers legendäres Gefühl für die Stimmung im Volk? Hat Spuhler sein gutes Bauchgefühl verloren?

Doris Leuthard war nicht einfach eine Bundesrätin von der CVP. Sondern sie leitete das UVEK, also das Departement mit Post, SBB und Medien.

Bei der Post wusste Leuthard frühzeitig von den Problemen in der Sparte Postauto. Dort durften ab 2011/12 keine Extragewinne mehr anfallen.

Um trotzdem gut zu verdienen, bauten die Verantwortlichen ein Betrugssystem mit 200’000 Fehlbuchungen.

Duschen mit Doris – und Peter (Twitter)

Als SBB-Ministerin musste Leuthard sicherstellen, dass sie den richtigen CEO hat und die Bahnen mit vernünftigem Geldeinsatz hohe Qualität liefern.

Heute stehen die SBB mit riesigen Problemen da, ihre frisch bestellten Züge laufen nicht richtig, es kam zu einem tragischen Unglücksfall, der CEO, ein Ex-McKinsey-Mann, zieht unverrichteter Dinge von dannen.

Das ginge aus Sicht von Doris Leuthard alles noch. Kann mich als Ministerin ja nicht um jedes Detail kümmern, muss auch noch ans nächste Treffen mit meinen Kollegen in Brüssel und Paris.

Mag sein. Doch eines ist wirklich problematisch und kann nicht vom Tisch gewischt werden. Leuthard war während ihrer UVEK-Zeit die ultimative Entscheiderin über neue Züge. Wer kommt zum Handkuss, wenn die SBB einen Milliardenauftrag vergeben?

Peter Spuhler vielleicht? Der Mann machte aus seiner Mini-Bude einen Börsenkonzern. Er selbst sitzt heute auf Milliarden, die er in andere Firmen investiert und immer vermögender wird – wenns gut läuft.

Um so weit zu kommen, musste Spuhler seine Stadler-Züge verkaufen können. Und weil das Zugs-Business weitgehend in staatlicher Hand ist, brauchte er den Support der Regierenden.

Mein Freund Alex (Belarus News)

In Weissrussland gelang ihm dies perfekt. Dort war sich Spuhler nicht zu schade, mit dem Herrscher, einem umstrittenen Machtmann, die Hand in einem goldenen Saal zu schütteln.

Geld stinkt nicht.

In der Schweiz läuft dies dezenter. Im Kern aber gleich. Peter braucht Doris, dann gibts Kohle.

Nun ist Zeit für Dank.

Peter, der Spuhler, holt Doris, die Leuthard, in den VR der grossen Stadler. Für die Ex-Politikerin ein Traummandat. Sie wird nicht nur reich, sondern bleibt auch wichtig.

Für Spuhler ist Leuthard vielleicht auch für zukünftige Aufträge aus Bern zentral. Leuthard hat beste Beziehungen zur SBB und ins Bahn-Ministerium.

Vetterliwirtschaft, Swiss made. Als Moritz Leuenberger, ein SP-Mann an der Spitze des UVEK, in den VR der Baufirma Implenia ging, gabs einen Aufschrei – und später eine Gesetzesvorlage. Fliegende Wechsel sollten verboten werden.

Das passierte nicht, Ständerat sei Dank.

Leuenberger wurde trotzdem nicht happy, heute ist er Komödiant im Bernhard-Theater.

Doris Leuthard, die Frau aus dem Aargau, ist aus anderem Holz geschnitzt. Sie sitzt nicht nur neu bei Spuhler, sondern ist auch schon bei Coop im VR.

Wer ist dort der grosse Strippenzieher? Freund Hansueli Loosli, seines Zeichens auch VR-Präsident der Swisscom. Und wer hat bei der halbstaatlichen Swisscom das letzte Machtwort? Das UVEK.

Kommentare

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  1. Die Euroturbos sind am Werk

    Sollen die Schweizer Steuerbürger Kohäsionsmillarden an den Osten “blechen“, damit die Stadler-Rail seine Züge liefern darf?

    Werden am Europaforum Luzern die Geschäfte verhandelt von den Euroturbos?

  2. Bekanntlich hat der clevere Spuhler die Firma Ernst Stadler AG, Fabrik für elektrische Fahrzeuge, von seinem Ex-Schwiegervater übernommen. Diese war ursprünglich in Freienbach SZ domiziliert. Ernst Stadler gab seinen Feldbahn-Lökeli noch Namen wie „Heidi“ etc. Wer weiss, vielleicht erinnert sich Spuhler an diese Tradition und wird in naher Zukunft eine Zugkomposition „Doris“ durchs Schweizerland kurven.

  3. Eine Hand wäscht die Andere und keine wird sauber davon
    Hilfst Du mir, dann helfe ich Dir… ist immer so gewesen
    und immer so sein, noch Fragen ?

  4. Der Entwurf zum neuen Beschaffungsrecht wurde mit Unterschrift von Doris Leuthard zu einem Korruptionsfördergesetz.

    Man muss dazu wissen, dass die Eignungskriterien und die Technischen Spezifikationen (beides sind MUSS-Kriterien) von den Behörden unabhängig von ihrer Sinnhaftigkeit festgelegt werden dürfen

    Bundesverwaltungsgericht und Bundesgericht prüfen diese MUSS-Kriterien aber nur bei ihnen genehmen Firmen.

    Siehe Art. 21:

    Art. 21 Freihändiges Verfahren

    1 Im freihändigen Verfahren vergibt die Auftraggeberin einen öffentlichen Auftrag direkt ohne Ausschreibung. Die Auftraggeberin ist berechtigt, Vergleichsofferten einzuholen und Verhandlungen durchzuführen.

    2 Die Auftraggeberin kann einen Auftrag unabhängig vom Schwellenwert freihändig vergeben, wenn eine der nachstehenden Voraussetzungen erfüllt ist:

    a. Es gehen im offenen Verfahren, im selektiven Verfahren oder im Einladungsverfahren keine Angebote oder keine Teilnahmeanträge ein, kein Angebot entspricht den wesentlichen Anforderungen der Ausschreibung oder den technischen Spezifikationen oder es erfüllt keine Anbieterin die Eignungskriterien.

  5. Angeblich habe sie Ihren Rücktritt nicht mit Johann Niklaus Schneider Ammann abgesprochen, behauptete sie damals.

    Die einzig plausible Erklärung ist, dass sie zum Rücktritt gezwungen wurde, da sie doch selbst sehr überrascht schien.

    Ich erinnere mich noch, das just zur Wahl von Schneider Ammann, die Ammann-Gruppe wegen Offshore-Konten in Verruf geriet.

    Gut, dass sich nachher herausgestellt hat, dass es auch legale Offshore-Konten gibt!

    Ich behaupte mal frech, dass der Rücktritt von Schneider-Ammann mir zu verdanken ist.

  6. In den nächsten paar Jahren werden es sich die SBB zweimal überlegen, bevor sie wieder bei Stadler Bestellungen aufgeben.
    Dass die ziemlich ordinäre, aargauer Provinz-Advokatin mit ihrem alt-BR-Titel in Zentralasien, Afrika und Südamerika aber für Spuhler vielleicht Türen öffnen kann, ist durchaus möglich und das Kalkül von Spuhler.

  7. Und was ist mit dem Postskandal. Eigentlich müsste man Doris kritisieren, sie hat die oberste Verantwortung für diesen massiven Betrug. Das sollte von unabhängigen Stellen angeschaut werden.

  8. Lieber Herr Hässig, das ist nun aber wirklich ein Griff in die unterste Schublade. Und das Kommentatoren die Schweiz mit China vergleichen, zeigt ihren hohen persönlichen Frustrationsgrad und lässt kein positives Gefühl für die Zukunft der Schweiz mit solchen Leuten aufkommen.

  9. Sehr gut zum Foto „mein Freund Alex“ passt auch „mein Freund Barend“.

    Ein weiterer guter Freund von Spuhler: Raiffeisen-Vincenz. Der wird sicher nächstens noch Stadler VR.

    Spuhler verkörperte schon immer Filz in Reinkultur.

  10. Bin bisher ein Fan von Spuhler und Stadler, aber diese Wahl betrachte ich als einen grossen Fehler. Stadler wurde von der SBB bis jetzt gar nicht bevorzugt, im Gegenteil. Aber mit einer Leuthard im VR, die ja heute vorsichtig formuliert einen recht angeschlagenen Ruf hat, wird die Erreichung von neuen Bestellungen noch schwieriger. Jeder Auftrag hätte doch mit Recht ein starkes Güüli nach Korruption.

  11. Frau Leuthard war ja damals vehemente Befürworterin der Kohäsionsmilliarden an den Osten. Da können natürlich einige Zugskomponenten in den Osten geliefert werden im Gegengeschäft.

    Eine Hand wäscht die andere, und die Schweizer Steuerbürger sollen blechen.
    Die Einen machen Gewinne, und die Anderen werden enteignet. Das passt so gut zum Artikel 26 der Bundesverfassung /Eigentumsgarantie!

    Für solche Beträge und Zweckentfremdung von Steuergeldern, müsste mal dringend eine Volks-Abstimmung erfolgen.

    Dazu wäre auch mal nötig, dass die Politik den Wählern und Steuerzahlern detailiert erklärt was mit diesen Geldern genau geschieht.

    Desweiteren hätten wir gerne vom Bundestrat Auskunft darüber, welche Gegenleistung die Steuerbürger dafür erhalten; – oder sind es nur Erpressungsgelder und Korruptionsmilliarden?

    Bekanntlich gibts ja bereits wieder eine neue Kohäsionsmilliarde an den Osten, es sollen diesmal sogar über 1’300 Millionen CHF überwiesen werden, was ist die GEGENLEISTUNG dafür für die Menschen in der Schweiz?

    Wenn unsere Steuererklärungen peinlichst genau kontrolliert werden, dann müssen wir peinlichst genau vom Staat erfahren, wofür die Steuergelder ausgegeben werden.

    Vor allem haben wir ein Anrecht darauf, dass die Gelder zu unseren Gunsten ausgegeben werden. Wir sind nämlich nicht Steuerpflichtig für Ausgeaben in den anderen Ländern!

    Die Bundespolitik in Bern betreibt glasklar Missbrauch und Zweckentfremdung von Steuergeldern.

    Der Bund hat doch selbst noch hohe Schulden, die er zuerst begleichen müsste, und dann könnte man mit diesen Milliarden auch ein wenig die Löcher in der AHV stopfen, um die Menschen vor der Altersarmut zu bewahren.

    Diesen Politikern und Politparteien geht es gar nicht um das Wohl der Menschen in der Schweiz!

    Es ist nötig, dass sich die Menschen gegen eine solche Politik endlich erheben!

  12. PS Leuten wie Herrn Spuhler und anderen wenigen Exporteuren mit politischem Einfluss haben wir das Schlamassel mit den Negativzinsen zu verdanken, welches unser Zinsgeschäft kaputtmacht und die Bevölkerung um ihre BVG-Renten und ihre Ersparnisse bringt. Die staatlich geförderten überzogenen Renditen werden dann verwendet, um solche Pöstchen zu alimentieren. S-Häfeli/S-Deckeli. Nur weil diese Gruppe zusammen mit den Touristikern die beste Lobby hat, musss man das nicht länger tolerieren. Es gibt noch andere, viel wichtigere Wirtschaftszweige und es gibt die veräppelte Bevölkerung. Es reicht, Zinsen zurück und SERV kann man auch gleich abschaffen.

    • Gut, daß Spuhler,der öffentlich Blocher kritisierte und sich für EU-Annäherung starkmachte, nicht noch Bundesrat wurde.

      Gut, daß er den Ball flach-halten mußte, nachdem er schamvoll aus der UBS-Führung zurücktreten müßte im Zuge der UBS-Krise, die auch er mit-zu-verantworten hatte.

      Er wäre in politischer Hinsicht eine männliche Eveline Widmer-Schlumpf geworden.
      Oder ein Sämi Schmid, der öffentlich ächzte, er hätte „ein manchmal schwieriges Verhältnis zu seiner eigenen Partei“.

  13. Ich finde es schon seltsam, in jedem anderen Land der Welt unterstützt und fördert die Politik die eigene Wirtschaft und Unternehmen. Bei uns geht das natürlich nicht, da sollen alle die gleichen Chancen haben und dürfen nicht mit der Politik „verbändelt“ sein. Was wir als Vetterli Wirtschaft verstehen ist in jedem anderen Staat aktive Wirtschaftsförderung. Z. Bsp. die Chinesen lachen doch über uns, weil wir auf Geschäfte verzichten, welche durch Staatliche Hilfe zustande gekommen wären. Irgendwann ist die Wirtschaft am A…. aber wir können dann wenigstens sagen, „Wir waren immer fair und haben uns an unsere eigenen Spielregeln gehalten“

    • Sorry Roli. Das ist m.E. Quatsch mit Soße. Gerade weil wir in der Schweiz recht seriös Wirtschaften, haben wir uns bislang von anderen Ländern abgehoben. Auch die sog. Vetterliwirtschaft resp. der Inzuchtverein von Militär, Wirtschaft und Politik stirbt langsam – unter anderem dank des Erstarkens der Grünen – langsam und unaufhaltsam aus. Ich gebe D.L. bei P.S. max. 2 Jahre

  14. ich meinte, dass herr spuhler in der politik war, um sich die exportrisikogarantie (vom steuerzahler garantiert) nach seinen gunsten zu formen. war sein ziel erreicht, war er von der politik weg….

  15. Oh Gott etwas schlimmeres als die Grinsetante in einem VR kann man sich nun wirklich kaum mehr vorstellen. Ausser sie muss nur repräsentieren und mit Kunden essen gehen, das kann sie wahrscheinlich gut. Wirtschaftlich bleibt sonst ziemlich sicher ein Trümmerhaufen übrig wie bei den meisten anderen Politikern auch, sobald sie etwas anfassen. Spuhler ist auf dem Weg, seinen Betrieb an die Wand zu fahren wenn er nicht aufpasst.

    • Täuschen Sie sich bloss nicht in Leuthard.
      Sie ist eine ausgebuffte, reine Machterhalmaschine in eigener Sache.
      Die Ellbogen mit Rasierklingen bestückt, das Fletschen der Zähne vom Grossteil der Schweizer lange als Lachen und Lächeln missverstanden, diese Frau kennt vor allem ihren Vorteil.
      Wer je erlebt hat, wie sie den weiblichen Silberrücken an jedem politischen Anlass gegeben hat, wird diese Frau mit dem unterirdischen Leistungsausweis als Bundesrätin, auch als mutmasslich unfähige Fachfrau aber begabte Strippenzieherin nie mehr unterschätzen.

  16. All die negativen Kommentare sind mir unverständlich. Ich bin sehr stolz, dass eine Schweizer Firma Eisenbahnen exportiert und dies trotz mächtiger Konkurrenz aus dem Ausland. D. Leuthard wird sicher nicht für strategische oder technische Fragen benötigt, also no worry. In der Aktie ist doch viel Phantasie drin. Stadler Rail setzt auf Wasserstoff, ist sogar in Amerika und neuestens auch in Taiwan präsent. Und sobald in Kalimantan die neue Hauptstadt von Indonesien gebaut wird, ergeben sich in Zusammenarbeit mit diesem riesigen Land unendliche Möglichkeiten. Vetterli-Wirtschaft hin oder her, die Konkurrenz funktioniert nicht anders, im Gegenteil.

    • Was für eine Moral. Die Vetterli Wirtschaft haben wir ja bei den Banken erlebt. Mit fast keinen Folgen oder?

    • An Theo Müller. Danke für Ihren sachlichen und auf wirtschaftlichen Fakten basierten Kommentar. Stadler Rail ist eine hervorragende Firma mit vielen neu erhaltenen, grossen Aufträgen in letzter Zeit und guter Führung. Vor allem deshalb ist der Aktienkurs in kurzer Zeit von rund CHF 42 auf fast CHF 49 geklettert mit erfreulichen weiteren Aussichten. Auch die Dividenden dürften sehr beachtlich ausfallen in den nächsten Jahren.

  17. Ich weiss auch nicht wie Herr Spuhler auf so eine Idee kommt. Für Frau Leuthard und den Stadler-VR ist zu hoffen, dass sie dort kritischer agiert als im UVEK. Der 200 Millionen Subventionsbetrug bei der Postauto AG unter der Lieblings-Managerin von Frau Leuthard, S. Ruoff, ist in lebhafter Erinnerung. BRin Leuthard hat sich offensichtlich nie gewundert über die tollen Postautogewinne und die abenteuerlichen Investitionen von Frau Ruoff mit dem ertrogenen Geld. Bei der Swissair hatten wir einen Abnicker-VR, der offensichtlich die richtigen Fragen nicht stellte. Das Ergebnis ist bekannt. Immerhin hat es bei Stadler ja noch 7 andere VR. Das lässt hoffen für Herrn Spuhler und sein Lebenswerk.

  18. Ich denke, dass „Dusch-Doris“ als sehr teurer Briefkasten zum Berner Filz verwendet wird. Fach- und Sachkenntnis im Bahngeschäft ist dazu nicht erforderlich.

    • Tschovanni: Genau das wird es sein. Die Alt-BRin kennt alle wichtigen Leute bei den SBB und im Departement. Das wird für Herrn Spuhler zählen, das kann Zugang und Aufträge ergeben. Insofern kann man Herrn Spuhler verstehen. Das Ganze hat aber doch ein leichtes Vetterli-Wirtschafts-Gerüchle …

  19. Die ex.-Bundesrätin und Kontaktlinseträgerin hat doch schon damals in den Parlamentssitzungen mit ihren Kontaktlinsen, immer zum SVP-Nationalrat rübergeschiehlt und geblinzelt.

  20. Tja wer aich schon Hochgeduscht hat ist sich halt für nichts zu Schade…ob mqn Donald wohl gewählt hätte
    Mit dem Solgan Shower with Donald 😂😂

  21. Ja Danke Peter Spuhler, genauso läuft Korruption in der schönen Schweiz! Direkt schmieren darf man ja nicht, daher verspricht man schönes extrem überbezahltes VR-Mandat nach der politischen Karriere und Herr Spuhler hat das nun eingelöst. Gab ja früher extrem schöne SBB-Aufträge über Hunderte von Zügen. Das ist nun die schöne Bezahlung dafür! Wegen den Fähigkeiten nimmt kein vernünftiger Mensch die liebe Frau Leuthard!

    Sagte schon immer, wenn man in der Ukraine was will, muss man das Geld vorab dem Präsidenten auf ein schönes Bankkonto auf den Bahamas überweisen. Wenn man früher was wollte in den USA, ein paar Millionen zur Clinton-Foundation! Wenn man in der Schweiz was will, verspricht man nach der Karriere ein schönes überdotiertes VR-Mandatchen. Der Beweis wurde jetzt ja heute wieder erbracht.

    Habe heute morgen als erste meine paar wenigen Stadler Aktien über Bord geschmissen. So nicht.

  22. Super, Doris und Peter! Ich freue mich, Sie am Place du Luxembourg(Brussel) auf einer Terrase zu treffen. Place du Luxembourg steht inmitten des Machtzentrum der Europäischen Union: Berlaymont-, Justus Lipsius-, Paul-Henri Spaak-Gebäude…und die Schweizerische Botschaft sind in der Nähe.

    PS. Nicht Paris aber Brussel hat die besten Restautants in Europa.

    • Hallo Tempoperso,

      Ich sehe, Du bist auch ein „Coinnaisseur“. Morgen besuchen mich alte Freunde aus Davos: ich lade sie zum Essen auf dem Place Sainte-Catherine (Brussel) ein. „Lekkere mosselen uit Zeeland(LN), mit echten belgischen Frites und viel Bier“.
      Gruss,
      A Swiss on the road.

  23. Das Muster ist bekannt: Erst ein politisches Amts anstreben und danach mit Pöstli abkassieren. So füllt man sich auch als Niete ordentlich die Taschen, ohne dass man sich jemals in der Privatwirtschaft hätte bewähren müssen. Dazu kassiert Sie als Exbundesrätin auch noch eine Lebenslange Rente von 225k auf Kosten der Steuerzahler. Einfach nur dégoutant!

  24. Mit der Bratwurst in den Zug: Bell – Wurst – Rätin war 💯% nachvollziehbar . Passt auch prima zur Hallwilersee Alt Bundesrätin! Jetzt noch zum Spuhler, ich weiss nicht. Ich hätte gewartet bis Herr Cassis im Dezember frei wird. Er hätte diesen Job 1000mal besser verdient. Ehrlicher aufgestellt und mit Connections nach Italien. Dort liegen Eisenbahn-Budgets im Multimillionen-Bereich vor. Der Doris-Geruch wirkt abgetakelt 😡 und riecht stark nach: „cherchez la femme!“

  25. Wer räumt wohl den Sessel im VR bei Stadler wenn
    Andreas Meyer zur Verfügung steht? Oder wird dann
    der VR einfach vergrössert?

  26. Polit-VR: IT-Legende Noser (CS), Pepsodent-Leuthard (Coop, Stadler) u.a.
    Hermann Josef Abs, deutscher Bankier:
    „Was ist der Unterschied zwischen einer Hundehütte und einem Aufsichtsrat ? Die Hundehütte ist für den Hund, der Aufsichtsrat ist für die Katz.“

  27. Akuter Korruptionsverdacht! Exakt so belohnt der Filz politische Entscheidungsträger für ihre treuen Dienste.

    Während der Ausübung des politischen Mandates werden massgeblich Entscheide beeinflusst und getroffen, die erhebliche, teils massive Vorteile für gewisse Firmen / Personen bringen. Das kann alles legal und im besten Interesse der Steuerzahler und Bürger erfolgen – oftmals tut es dies aber nicht.

    Ein direkter persönlicher Vorteil für den Politiker ist zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht nachweisbar. Einige Jahre später nach Ausscheiden aus der Politik werden diese Personen aber durch lukrative Jöblis in Verwaltungsräten, mit Beratermandaten etc. für ihre treuen Dienste nachträglich belohnt.

    Falls D. Leuthard an Entscheiden mitgewirkt hat, die auch nur ansatzweise einen positiven Effekt auf Stadler Rail hatten, direkt oder auch indirekt, dann stellt ein solches Mandat eine offensichtliche, nachträgliche Belohnung dar und ist aus meiner Sicht ein klarer Fall von Korruption. Nur schon das Anbieten und die Annahme dieses Mandats reicht völlig aus und ist skandalös. Das tut man einfach nicht! Punkt.

    Falls unschuldig (und ja, die Unschuldsvermutung ist sinnvoll, richtig und wichtig) ist es mir wirklich absolut unerklärlich, wieso Fr. Leuthard dies nicht selber einsieht und solche Mandate aus Prinzip strikt ablehnt. Mit der Zeit scheint das Feingefühl und der moralische Kompass komplett verloren zu gehen…

    Wieso gibt es nur noch wenige, die das auch so sehen?
    Wohin steuern wir als Gesellschaft, wenn solches handeln normal wird? Liege ich falsch? Kann man dieses Verhalten rational auf andere Weise interpretieren? Wie?

  28. Das ist hat typisch CVP, schon früher dir ex BR Ruth Metzler ging nach dem BR in Spitalrat um Kohle zu machen, Sitzungen kurz vor Mittag bis kurz in Mittag rein damit nicht ein halber sondern ein ganzer Tag verrechnet werden kann, dann das Desaster bei Orascom mit allen Problemen in Andermatt, dort ging Sie dann von Bord.
    Jetzt die Leuthard mit allen Skandalen, erst bei Postauto die gute Frau Rouff schützen bis zum geht nicht mehr dann angeblich von nichts wissen, ausrede kann sich nicht um jedes Detail kümmern! Tja wenn nicht, dann sollte sie weniger Mandate annehmen und die wo Sie hat wissen wie der Hase läuft, aber klar nicht so wichtig Hauptsache wenig Arbeit für viel Kohle, ausbaden kann es ja der Büetzer. Der H.U Losli war Chf bei Coop und dann wurde er VRP bei Swisscom so hat Frau Leuthard für Ihn geschaut und nun hat er Sie bei Coop reingbracht, geht ja nur ums abkassieren und nicht um Fachkompetenz! Eine hand wäscht bekanntlich die andere. Wetten wäre P.V noch an der Macht bei Raiffeisen wäre dort auch noch ein Plätzchen für Doris.

    • Guten Tag Frau Trudi
      Sie haben ja nicht unrecht mit Ihrem Kommentar.
      Auf der anderen Seite so läuft es in der Wirtschaft.
      In der Privat Wirtschaft und Bundes Wirtschaft.
      Herr Spuhler hat sich schon längstens eine Rechfertigung Ausgedacht.
      Denn; Ich bin Übezeugt dass sich Herr Spuhler zu disem Fall äussern wird.

  29. Wie viele Beweise braucht es noch, dass die Politik, besser noch, klar denkende Bürger endlich einen Schlussstrich ziehen? Es ist NICHT Aufgabe der öffentlichen Hand, Unternehmen zu führen. Dass kann sie nachweislich nicht. Die Politik hat die Rahmenbedingungen festzulegen und klare Leistungsaufträge zu vergeben. Der Rest besorgt der Markt. Dieser kennt sich in solchen Dingen besser aus. Die Privatwirtschaft ist auch nicht korrupter als die öffentliche Hand.
    Doris hat’s wieder einmal bewiesen.

    Mir graut, wenn sich die ersten rot-grünen Ex-Politiker nach ihrem Wirken in der Regierung zu Unternehmer*Innen und VR*Innen aufschwingen werden.

  30. Es ist jämmerlich zu sehen, wie opportunistisch Spuhler und auch Leuthard sind. Spuhler verspielt sein bis anhin gutes Image. Er hat ja auch die Partnerin von Vinzenz notfallmässig angestellt und wird zur Auffangstation für Bundesräte und Banker. Wie peinlich!! Und dass Leuthard beim Post Skandal schwer drinhängt, ist offensichtlich. Es zeigt auch, dass Frauen genauso opportunistisch und korrupt sind. CVP und SVP lassen grüssen.

  31. Man kann auf Leuthard schiessen, wie man will. Das beeindruckt weder Peter Spuhler noch Leuthard. Leuthard will viel Geld verdienen und wird Spuhler mit ihren Kontakten weitere Staatsaufträge bringen.

    Spuhler muss Aufträge ran karren, sonst bewegt sich die Aktie nicht. Leuthard wird die Vetterliwirtschaft blühen lassen, sie ist schliesslich in der CVP.

    • Es ist ja schön zum Schmunzeln, zuerst heisst es, wenn die neuen Züge von Stadler bestellt worden wären wären sie schon längst fehlerfrei im Einsatz!
      Nun soll es so auch nicht in Ordnung sein!! was jetzt????

    • watch out, der isone grenadier spuhler wird mittels “BVG mundgerechten” dividendenzahlungen schon schauen, dass der inst. CH PK bagholder in corpore nicht in verkaufslaune verfällt.

  32. Wow, das hätte ich von einem Mann mit Spuhlers Intellekt nicht erwartet. Sonnenkönigin Leuthard hat mit FABI die Bürger verblendet, mit SBB-Meyer das Niveau der SBB erheblich gesenkt, beim Postautoskandal Fakten jahrelang verheimlicht und auch sonst nicht durch Leistung überzeugt. Eigentlich untragbar. Diese Person ist eigentlich für Positionen in der Privatwirtschaft untragbar, ausser man erhofft sich Aufträge durch Filz und Verbandelungen.

    • Dorin Leuthard- eine Blendgranate aus dem Bilderbuch! Entlarv und abgehalftert. Was Mr. Spuhler wohl geritten hat, das er einen solchen Entscheid machte wird sein Geheimnis bleiben, aber, der ihn in der Tragweite noch einholen wird…. Sehr seltsam, bei genauer Betrachtung.

  33. Dieser Entscheid ist wirklich nicht nachvollziehbar. Madame ist weg vom Fenster, ihr Protégé der nichts-
    wissende CEO ebenfalls. Darum werden diese mit Sicherheit keinen Einfluss mehr bei der nächsten Rollmaterial Bestellung der SBB haben. Schade, auch bei mir hat Peter Spuhler mit diesem Personalentscheid einen Tolggen im Reinheft gebucht. Aber als Aktionär kann ich ja dann mein Unwille bei der Abstimmung zeigen.

  34. Anfang Jahr wurde auch Barbara Egger in den VR von Stadler Rail gewählt. Die war vorher etwa 20 Jahre SP-Regierungsrätin im Kanton Bern und für den Verkehr zuständig. Als Kantonsvertreterin war sie auch im BLS VR…

  35. Ja, ja Herr Haessig, auch in der Schweiz herrscht das Tango-Korrupti-Fieber, welches jetzt sogar bei Stadler einzieht. Spuhler hat ja darin “einschlaegige Erfahrungen” sammeln koennen bei der Akquisition von Auftraegen fuer seine “Zuegli”! Viel Geld/und oder lukerative Poestli fuer Nieten und Laien sind da an der Tagesordnung.

  36. Nun ja, auf Doris im Verwaltungsrat hätte ich verzichtet.

    Da macht er einen Missgriff der den Leuten aufzeigt wie es eben funktioniert….. im System.
    Wäre es Sepp Blatter der sich mit Doris ins Bett legt, gäbs nun ellenlange Polemiken dazu.

    Als Politiker sollte Spuhler wissen wie die Öffentlichkeit tickt und das die auch Teil seines Geschäftes ist.

    Zitat :
    In Weissrussland gelang ihm dies perfekt. Dort war sich Spuhler nicht zu schade, mit dem Herrscher, einem umstrittenen Machtmann, die Hand in einem goldenen Saal zu schütteln.
    —————————–

    In der Sache würde ich Spuhler aber nicht kritisieren. Seine Mitarbeiter sind froh wenn der Betrieb Aufträge hat.
    Und Geschäfte machen und sich um Politik der Abhnehmerländer zu kümmern, wie soll das gehen.
    Muss Spuhler nun Klimahysteriker befriedigen, Menschenrechtler besänftigen, oder Inside Paradeplatz fragen wenn er irgendwo Züge verkaufen möchte ?

    Nein, er macht Geschäfte und das tut er sehr gut.
    Gut für unser Land, auch dann wenn er sie in den Korrupten Saftladen Ukraine verkauft.

    Ob ein Selenski oder Poroschenko korrupt sind und man mit ihnen Geschäfte machen darf…… nein, da die hohe Moral vorzuteuschen, das kann nicht seine Aufgabe sein.

    Ich Frage mich ob Dorisli wirklich die Fähigkeiten hat um in seinem Verwaltungsrat von Nutzen zu sein………. oder ob das eben nur ein Postengeschacher ist um deren Beziehungen zu be-nutzen.

    Auch das gehört zum Metier……. wird aber niemanden freuen.

    • Die „guten“ Geschäfte macht er mit „sich selber“ (woher kommt die Kraft????), dann gehts via leasing-deals an die Endabnehmer. W. Roth: sehen Sie das Risiko solcher BIZ’s nicht. Bitte weniger SVP Blablabla.

  37. Ich habe die Aktien nie gekauft, seine Machenschaften mit der privaten Vorzahlung an potentielle Käufer sind nicht seriös, die Toiletten in seinen Zügen immer defekt. Und jetzt noch Doris in den VR.

  38. Das andere aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Matthäus 22.39

    Solange ein alt Bundesrat eine Rente (220 000) vom Staat erhält, dürfen seine Einkünfte nicht höher als 440 000 Franken sein.

    Frage : Wieviel verdient Frau Leuthard mit ihren VR Mandaten ?
    Da ist sicher noch Luft nach oben……..

  39. An den Entscheiden der so tollen Doris L. werden wir auch künftig zu leiden haben. Zum Beispiel, wenn die von ihr eingeleitete Energiewende nicht funktionieren und sauteuer wird.

  40. Es ist nicht das einzige Problem bei Spuhler. Er unterschätzt massiv die Anforderungen, welche die Kotierung an der Börse mit sich bringt und holt sich nicht das nötige Knowhow. Die Familienanwältin aus dem Aargau ist nicht die enzige Poltikerin auf dem VR. Der Filz lässt grüssen. Spuhler wird es noch einmal schwer bereuen, dass er seine Firma nicht professionaliert.

  41. Man könnte bei diesem Text auf die Idee kommen, dass Lukas Hässig ein persönliches Problem mit Doris Leuthard hat. Im Nachhinein wissen es alle besser. War Doris Leuthard bis zu Ihrem Abgang nicht die beliebteste Bundesrätin? Jetzt ist sie bekanntlich nicht mehr im Amt. Direkte Vorteile kann Peter Spuhler nicht daraus ziehen, ist er doch bei den Fernverkehrszügen unterlegen. Soll sie nun in ihrem Alter gar nichts mehr machen? Und weshalb sollen wir die eigene Industrie im Land schlecht reden.

  42. So viel weibliche kompetenz…um den sieges-zug zu perfektionieren empfehlen sich dringend noch frauenquoten (-> short stadler)

    • Das stimmt leider mit der Korruption fast so wie in Italien Ich Vertraute früher
      Peter Spuhler,aber heute bin ich froh ,dass er nicht Bundesrat wurde.

  43. Finde dies eine gute Wahl. Doris Leuthard ist sehr kompetent. Das man hier ihr die Schuld gibt was falsch lief im UVEK früher finde ich nicht fair. Sorry

  44. Aber, aber Peter Spuhler: Ab nun Säuhäfeli – Säudeckeli ausgerechnet mit der angeschossenen, angezählten „Grinsdoris“?

  45. Auf Schleuderkurs

    N​i​​​​​​​​c​​​​ht eine «fehlerhafte Organisation des Konzerns», sondern «kollektives menschliches Versagen» habe zur unrechtmässigen Buchungspraxis im Post-Konzern geführt. So lautet das Fazit des Gutachtens, das Verwaltungsratspräsid​​​​​​​​​​​​​​​​​​ent Urs Schwaller (CVP) in Auftrag gegeben hat. Man kann es als Beruhigungspille für die Öffentlichkeit auffassen. «Ein an sich funktionierendes System» sei durch ein paar Übeltäter ausgenutzt worden, die nun zur Verantwortung gezogen.

    • @ sparschwein: ich gehe mit Ihnen völlig einig. Umso weniger verstehe ich, warum man nicht eine gute Frau gewählt hat.

  46. Passt doch dass Spuhler Sünneli-Doris in den VR holt die hat gute Kontakte zur CVP Mafia im Bundeshaus. Vermutlich wird 2021 auch SBB-Chef Grinsmeier bei Stadler Rail landen! Sünneli-Doris und Grinsmeier ist eines gemeinsam, sie hinterlassen Scherbenhaufen. Korruption, Missmanagement! Stadler interessiert das nicht, er will den Zugang zum Filz in Bern sichern und da sind CVP Leute Spietze!

    • “Grinstanten“ und “Augenverdreherinnnen“ unternehmen alles, damit sie nicht im Eros-Center landen.