59 und 20 Jahre Raiffeisen: Raus

In Winterthur haut der Chef mit eiserner Faust Kosten aus der Rechnung. Gleich vier Mitarbeiter wurden entlassen.

Die Raiffeisen ist anders. Menschlicher. Dachte man. Nun wird man eines Besseren belehrt. Zumindest in Winterthur.

Dort hat die Zentrale der Genossenschaftsgruppe eine Niederlassung. Es handelt sich also nicht um eine formell eigenständige Raiffeisenbank, wie es noch gut 200 im Land gibt.

Sondern um eine der Halbdutzend Niederlassungen, die direkt an St.Gallen, wo die Raiffeisen Schweiz ihren Sitz hat, angehängt ist.

In dieser Niederlassung Winterthur ist es letzte Woche zum grossen Knall gekommen. Gleich vier Raiffeisen-Mitarbeiter haben die Kündigung erhalten.

Getroffen hat es zwei Ältere, die beide schon seit Urzeiten für die Bank gearbeitet haben. Sie sind 58 und 59 Jahre alt – jetzt sind sie weg.

Aus. Vorbei.

Der Chef von Winterthur, ein Mann mit der obligaten roten Krawatte auf dem Foto im Netz, wollte sich nicht zu den Rausschmissen äussern.

Er verwies an St.Gallen. Dort meinte eine Sprecherin gestern Abend: „Raiffeisen Schweiz kommentiert Anfragen zu Anstellungsverhältnissen einzelner Mitarbeitenden nicht.“

Nix Christmas (Raiffeisen St.Gallen)

Man sei aber vorbildlich, wenn es um Entlassungen ginge.

„Mitarbeitende, die vom Stellenabbau im Zusammenhang mit dem Effizienzprogramm betroffen sind, profitieren von den Leistungen eines Sozialplans, der mit der Personalkommission und dem Schweizerischen Bankenpersonalverband erarbeitet wurde.“

„Dieser Sozialplan sieht unter anderem vom Alter und Dienstalter abhängige Leistungen wie Einmalzahlungen und unterstützende Beratungen (Outplacements bzw. Coaching) vor. Betroffenen ab dem Alter 58 steht die Option der Frühpensionierung zur Verfügung.“

Neben den beiden knapp 60jährigen, die es soeben in Winterthur getroffen hat, gab es letzte Woche zwei weitere Kündigungen:

Eine für eine Frau, die nach einem Burnout ins Büro zurückgekehrt war, eine zweite für einen Jungen, der jemanden im Sabbatical vertreten hatte.

Nun landete er auf der Strasse: kein Bedarf mehr.

Der Abbau läuft unter RaiFit. So heisst das Sparprogramm, das die Raiffeisen-Gruppe in diesen Wochen durchführt. Es geht um Kosteneinsparungen über rund 100 Millionen.

Raiffeisen Schweiz-CEO Heinz Huber lässt überall Plakate aufhängen. Auf denen steht: „Wir brauchen Dich.“

Trau mir (RCH)

Anfang April versuchte der neue operative Steuermann in einem Video-Auftritt die Gemüter zu beruhigen. „Wir haben von 200 Stellen gesprochen, das ist im Sinne einer Obergrenze zu verstehen“, meinte Huber.

Den Betroffenen hilft das wenig. Sie haben 15, 20 Jahre für die Raiffeisen gearbeitet. Nun sind sie wenige Jahre vor der Pensionierung. Statt wie anhin ins Büro zu gehen, reihen sie sich im Arbeitsamt ein. Oder fristen Contre-coeur ein Frührentner-Dasein.

Die 100 Millionen Sparübung entspricht 200 Menschen, die ausscheiden. Einige kündigen selbst, andere können vorzeitig in Rente gehen. Viele müssen sich neu orientieren.

Am stärksten herausgefordert sind die rund 2’000 Mitarbeiter in der Zentrale St.Gallen. Diese galt unter Ex-CEO Pierin Vincenz als sakrosankt.

Nun wird sie zum Pool für Entlassungen. CEO Huber und sein Chef, Raiffeisen Schweiz-Präsident Guy Lachappelle, haben den Fürsten draussen in den Tälern und Regionen versprochen, dass sie die Burg in der Gallus-Stadt schleifen würden.

Jetzt schreitet Duo Lachappelle-Huber zur Tat. Winterthur, eine Niederlassug, die von St.Gallen aus regiert wird, weist den Weg. Er führt für die Betroffenen kurz vor Weihachten in unsicheres Gelände.

Kommentare

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  1. Andere Stadt, anderes Pech: Basler Versicherung Outsourcing nach Indien: Kostet nur 19 Stellen. Die übrigen 10 gingen einfach freiwillig.

  2. Also ich wäre hoch erfreut, würde mir der Arbeitgeber mit 59 oder 60 noch eine fette Abgangsentschädigung zahlen oder mir die PK vergolden, um mich in Frührente zu schicken.

    Ich plane nämlich seit Jahren – ich bin 50 Jahre alt – mit spätestens 60 Jahren zu hören. Der Druck in meiner Branche ist einfach zu hoch, um noch viel länger mit der Power und der Effizienz eines 30jährigen mithalten zu können. Und nur noch die Jahre absitzen, kann bekanntlich ziemlich ins Auge gehen.

    Berufserfahrung ist zwar gut, aber die Jungen machen ihre Unerfahrenheit einfach mit noch mehr Einsatz und Effizienz wieder gut. Und das noch wesentlich billiger. Auch wenn sie vielleicht die eine oder andere Ehrenrunde drehen. Zählen tut am Ende nur das Resultat.

    Wer in einem Job arbeitet, der zwischen CHF 120’000 und CHF 150’000 Jahresgehalt generiert und nicht fähig ist, seinen Verbrauch und seine Sparquote so zu setzen, dass er mit 60 Jahren hören könnte, dem kann ich nicht mehr helfen. Selber schuld. Denn so privilegiert sind nicht alle.

    Ich verlasse mich in Gelddingen nie auf andere. Schon gar nicht darauf, dass ich über 60 Jahren noch Arbeit erhalte und auch noch dafür bezahlt werde.

    Falls es mich allerdings früher erwischt, müsste auch ich mich noch zur Decke strecken…. Allerdings rechne ich nicht damit, denn wir ersaufen regelrecht in Arbeit. Und nein, wir sind nur beschränkt von der allgemeinen Wirtschaftslage abhängig.

  3. Gemessen am Genossenschaftsgedanke, der Grösse von Raiffeisen (10′ MA) und vor allem am propagierten Image erwarte ich, dass für

    Mitarbeiter ab 55+ & 20 Jahre Loyalität

    Alternative interne Beschäftigungsmöglichkeiten gesucht, resp. angeboten werden.

    Bei aktuellen Arbeitsmarkt ist für diese Mitarbeiter die Chance wieder einen Job zu finden nahe bei Null eben u.a. auch wegen der 20jährigen Raiffeisentreue.

    PS: Kündigungen Kurz vor Weihnachten sind immer eine Sauerei.

  4. „Die Raiffeisen ist anders. Menschlicher.“

    Das „menschlichste“ an einer Firma sind stets die Menschen welche sie frisst und deren Zeit sie stiehlt.

    Immerhin.

  5. Danke Inside das ihr auch mal an uns Mitarbeiter denkt. Seit Heinz Huber am Ball ist wird nur noch wild um sich geschlagen. Es werden langjährige Mitarbeiter entlassen die jahrelang minimum 50 Stunden in der Woche gearbeitet haben und Lohn für 42h erhalten haben. Und das warum? um die Boni sowie die Abgeltungen des oberen Kaders zu finanzieren. Als danke an die Mitarbeiter für ihr tolle arbeit werden Weihnachtsessen und Ferien gestrichen.

  6. Ich bin 60., seit 39 Jahren in einer Firma (nicht Finanzbranche) und muss weg. Fachkräftemangel, das Unwort des Jahres 2019.

  7. an alle, die hier so hochnäsig schreiben, die alten leisten nichts mehr. die alten halten nicht mehr mit. die alten sind zu teuer!

    wenn ich in der zeitung lesen muss, dass 20- bis 25-jährige nach einem fachhochschulabschluss mit chf 85’000 starten, dann frag ich mich, wer hier teuer ist!

    denkt mal über eure nase hinaus nach!

    ihr jungen fachhochschulabgänger – keine ahnung vom arbeiten! nur excell files im kopf! keine ahnung wie an der front gearbeitet wird, aber hier grosse reden schwingen.

    achtung auch eventuelle andere gute bezahlt bänkler meine ich damit!

    und das im text geschrieben wird: die niederlassung winterthur verweist nach st. gallen und st. gallen, typischerweise, wir geben keine antwort. zeigt doch einiges von arroganz, wie mit älteren mitarbeiten umgegangen wird! Ihr hr-leute lernt doch endlich einfach, offen zu kommunizieren.

    oder der junge der einen vertritt, dass dieser zum sabbatical fahren darf, wird auf die strasse geworfen. zeugt von intolerabler hochnäsigkeit – unvergleichbar!

    ich habe vernommen, dass solche jungen „schnufer“, die sich in raiffeisen klein einheiten als mitglieder der geschfätsleitung titulierten. waren kaum aus der lehre und rutschten in diese so genannte geschäftsleitung und sind dort eine „one-man-show“. diese sind inklusive lehre 13 jahre bei der raiffeisen und ein / zwei jahre in dies er geschäftsleitung und dürfen schon mit gut 33 altersjahren ein sabbatical einziehen. diese leute sind in diesem fall nicht zu teuer? 3-monate bezahlter urlaub und dafür müssen sie nur 10 ihrer ferientage geben? hochgrädige arroganz!

    alt gediente werden ausgemuster knapp vor der pensionierung, dass die feine raiffeisen ja nicht zu viel rente aus der pensionskasse zahlen muss! sie schicken lieber ihrer lokal-könige in den sabbatical und sind diese zurück, fahren sie in den frühzeitigen ruhestand mit einem guten polster in der pensionskasse! das ist nicht teuer? wie? «ICH GLAUBE, MAN MUSS «BÄNKER SEIN, DAS ZU VERSTEHEN!»

    herren und damen bankleiter, herren und damen abteilungsleiter wie wäre es, wenn sie in ihren einheiten mit einem jahressalär von chf 130’000 leben würden? ihr übernehmt ja keine verantwortung, man schiebt ja alles ab. sparmassnahmen. also bitte bei euch zuerst – nicht immer eine grosse „gugge“ führen! in der führungsetage hocken und keine ahnung, was vorne an der front verlangt wird. keine ahnung mit was sich die kundenberater auseinandersetzen müssen. nur für das in eurem glaszimmer hocken und euch mit power-point präsentationen herumschlagen, da seid ihr ein grosses stück überbezahlt! man kann ja nichts anderes erwarten von hochschulabgängern, die direkt in die führung katapultiert werden!

    gross von sozial kompetenz und emphatie labbern und sich dagegen verhalten und sich narzisstisch aufführen! schöne rorbilder. Arme bankenwelt – keine wunder hat diese einen solch schlechten ruf.

    das gleiche gilt für die herren und damen in st. gallen. lieber mit dicken schlitten herumkurven. macht sich ja viel viel besser als sich mit genügsamkeit und verzicht profilieren

    keine kenntnis von menschlichkeit! und ganz klassisch extra und bewusst vor weihnachten kündigungen aussprechen. in den medien dann ganz erstaunt sein, wenn sich die gefeuerten in ihrem elend erschiessen, hängen oder amok laufen. leiter treffen diese amokläufer dann immer wieder die falschen!

    es ist einfach traurig, wie sich hier teils leute abschätzig über die entlassenen ältern äussern! es wird diese hoffentlich auch einmal entsprechend treffen!

    es wird die zeit kommen, dass man sich wieder einmal gegenseitig die köpfe einschlägt. ich möchte das nicht erleben müssen. EIN ALTER!

  8. Unerträgliche Tagesmeldungen:
    – CS
    – ü50-Entlassungen
    – Kahn
    – Thiam
    – Rohner wW
    – UBS
    Gibt’s auch echte News? Also spannend?

  9. “Raiffeisen kommentiert Anfragen zu Anstellungsverhältnissen einzelner
    Mitarbeiter nicht“…….

    Das verwundert nicht, aber vielleicht sind sie auch eher darauf spezialisiert, Anfragen über Untersuchungshäftlingen zu kommentieren.

  10. Prof. Uschi Backes-Gellner UZH – Personal“ökonomie“:
    Entlasse Junge, weil noch kein Bonding/Erfahrung zur Firma
    Entlasse Alte, weil mehr Fokus auf Privatleben, daher weniger Benefit für company

    – Blödsinn

  11. RaiFit. Es geht nur um Befehlsgehorsam, und „Abnickfitness“. Also: Schlechte alte hierarchische Managementkultur. Dies funktioniert, aber nur mit durchschnittlichen ängstlichen Angestellten.

  12. Die genauen Umstände kennt man zwar nicht, aber auf den ersten Blick hat das sehr wenig mit sozialer Fürsorgepflicht des Arbeitgebers zu tun. Traurig, dass Raiffeisen ständig tiefer fällt.

    • Was für eine Fürsorgepflicht? Aber bitte, nur weil man alt ist hat man kein Recht auf Arbeit.

  13. wissen sie, warum die Leute entlassen worden sind? Nein. Wissen Sie, ob man Ihnen neue Jobs im Hause Raiffeisen, irgendwo in der Schweiz, angeboten haben und sie dankend abgelehnt haben? Nein. Wissen Sie, ob man Ihnen eine grosszügige Abfindung angeboten hat? Nein Das einzige was sie wissen, ist die Kündigung und das wars. Sehr schwache Leistung. Ach so, zum mutmassen. Überbrückungszahlung zzgl. PK Zuschuss und dann noch zwei Jahre Arbeitslosigkeit, falls gewünscht. So ein Leben hätte ich auch gerne.

  14. @immo Spezialist: ein Träumer ist der, der die bäume in den Himmel wachsen sieht und sich dabei nix denkt. Die Immobilienfonds haben heute eine Prämie zum NAV von 30% und mehr. Vor 20 Jahren hatten seinen Discount von 20% – die Wahrheit liegt wohl in der Mitte.
    Die Zinsen werden steigen, müssen, und es herrscht ein Überangebot an Immobilien, ausser an Toplagen. Und btw: die NAVs sind auch zu hoch, da mit den nicht nachhaltig niedrigen Zinsen bewertet, in der Ertragswertmethode. Aber ich will nicht zu technisch werden…denken Sie nach, Träumer!

  15. Ich glaube, viele von hier sind noch nicht in der schönen neuen Welt angekommen. Was zählt ist nicht die Loyalität der Arbeitnehmer gegenüber ihrem Arbeitgeber.
    Umsatz, Gewinn und Kosteneinsparungen sind die drei Haupthemen. Wenn möglich wird der Arbeitnehmer durch einen Automaten ersetzt mit dem Ziel, die Firma endlich 7/24 laufen lassen zu können.
    Menschliche Arbeitskraft ist da eher ein Störfaktor – auf unterer Ebene natürlich nur. Je höher man schaut, desto unentbehrlicher werden die Mitarbeiter.

  16. Alle meine Freunde 50 Plus haben so viel Kohle verdient, die müssen nicht mehr arbeiten.

    Als Banker mit ü50 muss man ausgesorgt haben, sonst hat man sein Geld schlecht verwaltet.

    • Müssen vermutlich nicht, aber wollen. Und wenn ein Arbeitgeber fpr dich entscheidet, dass es dich nicht mehr braucht ist es etwas anderes als wenn man selbst entscheidet zu gehen. Fpr die Psyche ein bedeutender Unterschied. Den aber nur jemans versteht, der schon mal unfreiwillig auf die strasse gesetzt wurde.

  17. Eine Lösung für die Raiffeisenbanken, die der „Zentrale“ in St. Gallen gehören (also nicht selbstständige Genossen-schaften sind) harrt noch immer der Lösung. Eine solche ist noch immer nicht in Sicht!

    Winterthur ist eine dieser, direkt von St. Gallen abhängige
    Bank …

  18. Raiffeisen
    Es wird immer ein Theater gemacht wenn Bankangestellte mit 58 und Älter die Kündigung bekommen.
    Denn; Als Bankangestellter ist das ein Geschenk.
    Diese Kündigungen werden auf einer Bank Groszügig gehandhabt.
    Und die Gehälter auf einer Bank sind ja nicht ohne.
    Wenn einer in diesem Alter ich schreibe es jetzt mal so ( Auf die Strasse Gestellt wird ),ist das halb so schlimm.
    Wie oben erwähnt mit diesen Gehältern kann mann wenn man wollte einiges Ansparen. Und die Pensionskassen sind in Banken auch nicht ohne.
    Das Argumnet der einzelnen nicht mehr Gebraucht zu werden ist eine Kopfsache.
    Ich kann mir auch gut vorstellen dass mann in diesem Alter nach so vielen Dienstjahren festgefahren ist.
    Selber Schuld. Mann sollte halt ab und zu über die eigenen Bücher gehen.
    Wenn ich das lese RAV Sozial Hilfe eines Bankangestellten in diesem Alter, nach so vielen Dienstjahren,kommt mir fast die Galle hoch.

  19. Was wir momentan beobachten können, ist lediglich der Anfang vom Ende.

    Unser illegales Finanz-Schneeballsystem hat sein Ende erreicht, selbst wenn wir uns auf den Kopf stellen. Das letzte was dann abgebaut wird, werden wohl die Boni derjenigen sein, die meinen etwas Besseres zu sein als alle anderen…

  20. Das Geldsystem ist nicht nach dem Sinn und Zweck der Geldschöpfung organisiert. Die Geldschöpfung erfüllt eine Treuhandfunktion zwischen Investition und Konsum (Leistungsnachfrage) und Begünstigte (Leistungserbringer), ohne Forderungen und Verpflichtungen, ohne Delkredererisiko und ohne jegliche Verzinsung. Die Investition muss im zeitverlauf amortisiert werden.
    Eine Bank = eine Währung! Die Banken sind reine Finanzgesellschaften. Raiffeisen ist eine Finanzgesellschaft wie alle anderen auch. Beratungen für die Guthaben aus nicht getilgten Schulden. Ist nicht mehr zeitgemäss, kann der Roboter besser!
    Die Geldschöpfung enthält die Bereiche Wirtschaft, Staat und Soziales. In Umlage (Ausgaben) werden Wirtschaftseinnahmen, welche wieder an die Berechtigten umgelegt werden. Die Umlage der anteiligen Wirtschaftseinnahmen aus Staats- und Sozialausgaben inkl. Gesundheit stammen von der Geldschöpfung und müssen direkt an die Berechtigten und nicht als Betrugsversion über die Erwerbseinkommen, umgelegt werden. Damit wurde der Zahler Virus infiziert und wirkt enorm. Die Zukunft sichern, heisst die Gegenwart verstehen. Grundsicherung, wahlweise ob mit oder ohne Erwerbsarbeit steckt in den Preisen der Leistung! Selbst die kapitalgedeckte Vorsorge (nach indiv. Einkommen) muss zuerst geschöpft werden und zirkuliert in Umlage. Die Jungen wie die Alten bezahlen keinen Rappen, es ist die Geldschöpfung zur Abdeckung der Bedürfnisse mittels gegenseitiger Leistung, ob mit oder ohne Erwerbsarbeit.
    Es braucht weder Steuer- noch Finanzberatung nur eine korrekte Geldumlageorganisation, fernab von jeden Spielvarianten für unnötige Arbeitsplätze. Die Zeit ist reif, den Denkapparat zu aktivieren und die Betrügereien aus Regierungen und Medien zu erkennen.
    Die Dummheit nicht zu verwechseln mit dumm (Adjektiv) steht vor der Sonne und wirft nur einen Schatten auf den Geist!

    • Was soll denn das?!
      Verstehen Sie, was Sie da von sich geben?
      Lesen Sie sich einfach gerne?
      Makro-Oekonom können Sie nicht sein.
      Sie erlauben mir, Sie zu zitieren:
      „Die Dummheit nicht zu verwechseln mit dumm (Adjektiv) steht vor der Sonne und wirft nur einen Schatten auf den Geist!“
      Aha!

    • @ Georg Bender

      Eigentlich müssten Sie von Kreditsystem und Kreditschöpfung (Schuldenschöpfung!) sprechen und nicht von Geldsystem.
      Geld gibt es sozusagen im Bankensystem nicht mehr. Dafür aber viele Zahlen (Buchungen) für die das Geld fehlt.
      Die Notenbanken vervielfachen ihre Schulden-Währungen (ohne Arbeit/Leistung zu erbringen) monatlich um viele Miliarden nach belieben. Die arbeitende Bevölkerung muss aber monatlich eine Leistung erbringen um einige Tausender zu erhalten.
      Sie können ja selbst beobachten, dass durch die ständige Kreditschöpfung die Kaufkraft der Menschenmassen ständig sinkt. Krankenkassenprämien, Baulandpreise, Immobilienpreise, Wohnungsmieten, Rohstoffpreise,….für alles muss man gegenüber vor 50 Jahren, praktisch jährlich, immer mehr von diesen beliebig vermehrbaren “Papiernoten“ (die im Volksmunde als Geld bezeichnet werden), hinblättern.
      Das was Sie als Geld bezeichnen ist in Wahrheit Kredit (Schulden!), verliert regelmässig an Kaufkraft, und ist tatsächlich wertloses Falschgeld, und somit Betrug.

      Wenn Sie von Geld sprechen, dann lernen Sie bitte zuerst mal wie Geld entsteht, und was ist überhaupt Geld und welche Eigenschaften Geld aufweisen muss, um den Namen Geld tragen zu können; und was nicht Geld ist.

      Der ehemalige Bankier J.P.Morgan erklärte: “Gold ist Geld, und sonst nichts“.

      Wer Geld verstehen will muss Gold verstehen.

      Vielleicht glauben Sie einer der gescheiten Zaubermänner zu sein, der glaubt ein “Geld-perpedo-mobile“ erfunden zu haben.
      Ihre erwähnte Geldumlageorganisation müsste somit, mit der Bezeichnung Schuldenumlageorganisation betitelt werden, und erinnert doch sehr an sozialistische “Planwirtschaftumverteilungssorganisation“.
      Sollten Sie Ihren Denkapparat nicht doch nochmals aktivieren?

  21. Diejenigen Mitarbeiter welche mindestens 58 sind, können sich ja in die Frühpensionierung retten. Rente zwar gekürzt, aber vielleicht gibt es eine zusätzliche Überbrückungsrente bis zur AHV. Ja, man muss sich wahrscheinlich finanziell einschränken, aber zum Leben sollte es allemal ausreichen. Diese Leute haben noch Glück.

    Wer aber zwischen 50 und 58 entlassen wird, ist nicht zu beneiden. Keine Rente, nur das PK-Guthaben auf Freizügigkeitskonto überwiesen, über welches man erst ab 60 verfügen kann und das kaum zum Leben reichen wird. Und bis dann? Wer keine neue Stelle findet wird ausgesteuert und ein Fürsorgefall.

    • So ist es, und mit 60 muss man die PK-Gelder beziehen und dem Sozialamt als Rückzahlung für die Sozialhilfe abgeben. Die Vorsorge, die für das Alter gemeint war, ist erzwungenermassen schon längst verbrannt worden.

  22. Über 50 Jährige sollten nicht gekündigt werden dürfen. Der Staat sollte da eine Gesetzesvorlage machen, besonders sollte dies für grosse Unternehmen gelten, bei welchen die in den obersten Rängen einfach abartig viel verdienen und sie sogar bei Gewinn abbauen.

    • Grüezi

      Ein hehrer Gedanken, der Sie ehrt ..

      Leider wäre es dann so, dass genau wegen dem ‚Kündigungs-Schutz‘ für ü50 die meisten Firmen keine ü50 mehr einstellen würden. Ausser man ist Bundesrat, dann ist man für AHV-Alter 70 Jahre, wohlgemerkt, kein Problem, da kommt bei ü50 Arbeitslosigkeit einfach nochmal +5 Jahre aus einem anderen Kässeli dazu. Politiker, Mänätscher und andere Korephäen, alles lineare Denker und Schiffschaukelbremser ..

      Die Frage ist somit, wie schätzen wir wieder ü50, das hat auch mit unserem Vorsorgeprofil zu tun. Schlussendlich wird man es nicht so einfach regeln können, sondern wer den ü50 nicht ehrt, hat die neue Generation verdient.

      Wir haben ein einfaches Problem, Leistungs-Prinzip, weniger Pfeiffen am Drücker und dafür Fähige mit Charakter. Schlechte Nachrichten, das System ist schon lange gekippt und zweitklassige Leute stellen sicherlich keine erstklassigen Leute ein .. und wenn, dann war es Zufall .. eine einfache Erklärung, warum wir heute da sind, wo wir sind ..

      Der Wettbewerbsdruck kennt nur eine Richtung,

      Viele Grüsse
      Industrial

      P.S: Ich stelle auch gerne ü60 ein, vor allem wenn diese bald die einzigen sind,
      die noch wissen, was wo wie geht. Das setzt voraus, dass man weiss, was jemand wo können muss .. dann sind wir wieder bei den Pfeiffen, die sich anmassen etwas beurteilen zu können.

  23. verstehe die aufregung jetzt gar nicht.. das ist business as usual… in der Arbeitswelt. denke das hier sogar „noch“ ein hervorragender sozialplan zum tragen kommt. ganz ehrlich, lieber jetzt in „vegoldete“ frühpension als in 10 jahren regulär in pension und arm wie ne kirchenmaus und nix mehr im portemonnaie…

    • Na ja, ihr Kommentar zeugt von einer gewissen Ignoranz. So lange Sie nicht betroffen sind, können Sie solch grosse Töne spucken. Noch lange nicht alle Mitarbeiter von Banken garnieren fürstliche Entlöhnungen und haben fett ausgestattete Pensionskassen. Ihre Worte sind einfach Hohn und Spott. Sie sollten sich schämen!

    • @rausch, und sie sollten lernen zu lesen… da ist nichts von hohn und spott.. schauen sie einfach ihren eigenen umwandlungssatz in der pk an (übe die letzten 10 jahre) und dann wissen sie genau was ich meine. ich bin 56 und arbeite gerne und sehe wie viele meiner Kolleginnen freiwillig gehen und sich vergolden lassen.. auch nicht topverdiener. einfach weil sie müde sind und jammern, weil viele von ihnen nie das gemacht haben woran sie spass hatten, ausser hüsli, 2 autos, etc. und somit immer am abzahlen für nix und wieder nix… und ich verbitte mir diese „gerechtigkeitshochmoralischen worte“ die sie am ende ihres comments über mich abgeben. sie sollten sich schämen, ihre ansichten als DIE moral anzusehen.

  24. Was soll dieses Gejammer? In diesem Alter mit einer super Entschaedigung in Fruerente ist doch top. Ich wuenschte das fuer mich.

  25. ..und wann hört die Menschheit endlich auf noch mehr Menschen zu produzieren?
    Mann muss nicht Hellseher sein um zu verstehen, dass es noch in diesem Jahrhundert zu einer totalen, globalen Katastrophe kommt..oder glaubt ihr im Ernst, dass die 20-30% der Menschen welche noch Arbeit haben für den Rest Sorgen wird?

    • @Albert Einstein.
      Der Planet Erde ist aus der Sicht des Einzelnen riesengross nur sehr wenige haben die Möglichkeit
      je den ganzen wenigstens im Grobraster zu sehen.
      Trotzdem grenzenlos ist der noch lange nicht auch die Resourcen sind von A-Z begrenzt.
      Na ja so Dinge passen eben nicht in jede Hirnschale.
      Anfang der 80 iger Jahre wurde die Mengenlehre an den Volksschulen eingeführt.Das Ziel war ein Verständnis für den Begriff Menge im Verhältnis zu anderen Faktoren zu fördern. Nach 2 Jahren wurde das wieder aus dem Lehrplan gestrichen.Der Grund alle die Lehrer die Schüler und die Eltern waren hoffnungslos übervordert.Eindeutig ein versagen der Pädagigik resp. der verständlichen Wissensvermittlung.Soweit mir bekannt,( lasse mich gerne Korrigieren) ist das auch an den höheren Lehranstallten kaum ein breiteres Thema.
      Das hat schon seinen Grund, warum auch grosse Teile, von Hochschulabsolventen mit dem Begriff Menge im Verhältnis zu anderen Faktoren wenig anfangen können,
      und gar nich soooo selten und zu oft hanebüchenen Schwachsinn in die Welt setzen. Ein Beispiel Megalacher, der Strom kommt aus der Steckdose, dann existiert da noch verschwommen etwas von Generatoren,
      und damit ist der Horizont voll ausgereitzt.
      Mit der ,,Kette,, Energiemenge X umgewandelt in Strom,abzüglich Übertragungs und Umwandlungsverluste, ergibt am Ende der ,,Kette,, effektiev verfügbare Menge an nutzbarer Energie. Das gleiche gilt auch für die Menge an Menschen im Ableich zum tatsächlich an verfügbarem auf dem Planeten ergänzt um den Faktor Zeit usw. Was soll ich da weiter wenn es dann um den Abgeleich von verfügbarem und gewünschten an Mengen geht ist der ,,Offen,, voll am Ende,dann kommt dann noch der Saber von es bitzli weniger von dem und diesem und dann geht das,na ja oder eben auch nicht.Ab da muss man das Thema wechseln, vom Wetter reden oder Megalacher vom Klima oder der heiligen Greta,(= wiederlicher so mehr oder weniger Kindsmissbrauch.) weil kein rational denkender Mensch, auf dauer so viel Schwachsinn bewusst mittragen KANN.

  26. Geniessen ü50 Mitarbeiter etwa Kündigungsschutz?!? Man könnte es fast meinen hier!

    Leistung zählt und nicht das Alter. Wenn jemand mit ü50 durch seine Erfahrung nicht punkten kann, dann ist er selber Schuld. Wer nicht geht mit der Zeit, geht mit der Zeit…

    • @Binsenweisheit: du gehst also davon aus, dass ü50 generell keine Leistung mehr bringen? Das ist mal wieder so eine saublöde Bemerkung, dass sie eigentlich gar nicht kommentiert werden sollte, aber als ü60 macht mich dies wütend, und glaub mir, ich kann mit Erfahrung und Leistung noch immer punkten. Könntest jederzeit meine Vorgesetzten fragen. Hoffe, dies gelingt dir auch mal, wenn du die 50 erreichst.

    • ist jetzt ein bisschen zu einfach gedacht…. wird aber sehr gerne als grund angegeben, ein schelm wer böses hinter ihrem post vermutet. sie vergessen die tatsache, dass ältere arbeitnehmer sehr hohe kosten mit sich bringen (sozialversicherungssystem) und das ist der wahre grund. jungspunde wissen nicht automatisch mehr als ältere.. oft ist das gegenteil fakt

    • Ich hoffe, dass die Person, welche hinter „Binsenweisheit“ steht, nicht in leitender Funktion ist, denn solche Worte und Sätze zu finden, vermute ich mal stark, dass nebst einem Hirn auch das Gefühl für Menschen als auch das Image der Firma von sehr hoher Bedeutung sind und vorhanden sein sollten/müssen. Aber der letzte Teil fehlt definitiv der Person“Binsenweisheit“ nun ja, very sad but existing

    • 100% einverstanden.

      Ergänzung:
      „Erfahrung“ ist nicht so einfach mittels Excel-Tabellen quantifizierbar und zeigt sich vor allem in speziellen Situationen.

      50+ sollten auch bereit sein, allenfalls auf Privilegien / Kaderpositionen zu verzichten. Also Einbussen bei Status und Lohn in kauf zu nehmen – bei den 50+ Mitarbeitern gibt es riesige Unterschiede bezüglich Leistung & Erfahrung.

      Raiffeisen dürfte auch ein Interesse daran haben, langjährige Mitarbeiter nicht einfach so zu entlassen, wegen der Signalwirkung an die übrigen Mitarbeiter: Unternehmenskultur, Loyalität, Motivation usw.

    • Ja, Leistung muss zählen, Punkt. Vielfach sind die Entlassungsgründe jedoch nicht in der individuellen Leistung zu suchen. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass in den aktuellen Zeiten des permanenten „Change Managements“, viele Mitarbeiter im Zeitraum von ca. 10 Jahren mindestens einmal überflüssig werden, unbesehen der individuellen Leistung. Dazu kommen viele Fälle, wo zB nach einem Chefwechsel „die Chemie“ nicht stimmte, respektive der Neue seine eigene Seilschaft inthronisiert.
      Ü50 haben dann in der Schweiz (zT auch imAusland) grösste Schwierigkeiten eine Stelle zu finden. Die Worte „adäquate Stelle“ habe ich damit bewusst nicht verwendet.

  27. Ich habe lange bei Raiffeisen gearbeitet, vielfältiger Job, man kannte die Kunden
    Noch,keine überrissenen Löhne, solide
    Pensionskasse, was aber mich nun
    Massiv enttäuscht hat sind die
    Machenschaften von Vinzenz und.Co.

    • @Vreni, du Kafitante…

      ..gehörst offenbar auch zu den Ewiggestrigen, die das unrühmliche Geschäftsgebaren von Pierin gerne vergessen machen würde. Das Du nichts von dem enormen Reputationsschaden aus der Ära Vinzenz mitbekommen hast, lässt eigentlich nur den Rückschluss zu, dass Du entweder eine Ignorantin oder aber einfach leicht unterbelichtet bist. Raiffeisen wäre möglicherweise gut beraten, Dich ebenfalls zu entsorgen.

    • raiffeisen hat mich schon vor jahren zur steueroptimierung animiert. ich werde mein erstgespärch als möglicher kunde am limmatquai nie vergessen, ab diesem zeitpunkt habe ich dieser bank nie vertraut und mache heute noch einen riesen bogen darum, ich mag diese betriebskultur nicht

    • Raiffeisen hat nur Geld verdient, noch nie einen Verlust eingefahren in über 100 Jahren. Jährlich werden Rekordwerte publiziert. Die Mitbewerber zittern vor Angst!

  28. So what? Inzw. ganz normales daily business bei Raiffeisen… Ich habe mich als ü50 für eine Stelle bei denen in St. Gallen beworben, vorallem, um vor grösseren Wertschriften- und Hypo-Abläufen zu sehen, ob ich noch bei der richtigen Bank bin. Die Antwort habe ich prompt erhalten; sie decken das Anforderungsprofil ab, aber wir haben zuviele gute Bewerber/-innen und können sie deshalb nicht weiter berücksichtigten. Resultat; die Stelle ist bis heute ausgeschrieben und ich habe alle Positionen bei Raiffeisen gekündigt. Mit so „alten“ Kunden wollen die eh nichts mehr zu tun haben…

  29. Ich würde jubeln!! Diese Leute leisten nicht mehr sehr viel und erhalten dine Abgangsentschädigung, mit welcher sie gut überbrücken können.
    Hoffentlich geht es mir irgendwann mal gleich!!

    Interessanter wäre ein Bericht zur Übernahme des Bankhaus Jungholzes (Schwarzgeld-Hub) durch die regionale Alpha Rheintal Bank. Stört dies die Kundschaft aus dem Rheintal nicht!?!?

    • Die Alpha Rheintal Bank setzt sich und ihre Kunden einem hohen Risiko im grenzüberschreitenden Geschäft aus. Sogar wir Mitarbeiter haben das Gefühl, jetzt ist jemand grössenwahnsinnig! Es ist mir persönlich nicht mehr wohl, ich glaube ich künde bald, bevor die Bombe platzt. Mir tun die Kunden leid…

    • Fritsche, kennen Sie diese Leute? Oder woher wissen Sie, dass sie nicht mehr sehr viel leisten? Und ob die Abgangsentschädigung so üppig ist, dass sie für mehrere Jahre reicht, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.

      Aber ich wünsche Ihnen, dass Ihr Wunsch in Erfüllung geht. Vielleicht ändern Sie dann ja Ihre Meinung.

    • @Bernecker: Da haben Sie recht, ich und meine Frau machen und wirklich Sorgen. Auch in meinem Bekanntenkreis wurde bereits darüber diskutiert. Wir holen bereits Offerten von anderen Banken ein, von denen haben wir ja zum Glück viele in der Region. Die Alpha Rheintal Bank gräbt sich ihr eigenes Grab mit dieser Strategie.

    • Hallo?!
      Sie wünschen sich was?
      Noch so gerne – ich wünsche Ihnen, dass Ihr sehnlichster Wunsch bereits vor 45 in Erfüllung geht. Dann haben Sie bis zur Pensionierung wenigstens genügend Zeit zum Nachdenken…

  30. Fachkräftemangel versus Sparwahn überall. Geht mir irgendwie einfach nicht auf. Irgendwo leben wir in einem schizophrenen Welt.

    • Schizophre Welt?
      Ob man Orientierungslosigkeit, Planlosigkeit,Perspektieflosigkeit und Chaotentum als schizophren einordnen kann und soll?
      Ein dickes Alarmzeichen ist es allemal.
      Chaos ist zumeist der Vorläufer eines Desaters,
      wenn die pluss Substanz aufgebraucht ist, wird das kritisch. Wenn die Billanz in rot ausfällt dann wars das, aus die Maus.
      Es gibt 4 Billanzebenen.
      1. Die Individuelle.
      2. Die Betriebs.
      3. Die Nationale.
      4. Die Globale Billanz
      Sind ALLE in der Brutomasse zusammengefasst rot, dann
      wars das,final aus die Maus!

  31. ja ja, der Herr K. …. nur schwer zu ertragen der Herr…

    aber freuen wir uns doch, bis die Immo-Blase platzt! Dann wird’s auch für eine Knoblauchzwiebel ungemütlich… sehr ungemütlich sogar!

    • @Immo Spezialist:
      Ist dies die pauschale Ablenkung vom Problem, die Sie Ihren Kunden ebenfalls vermitteln?

      In nicht allzu ferner Zukunft werden wir sicher herausfinden, wer jetzt der eigentliche Träumer ist…

  32. Nichts Neues. Raiffeisen sagt, „wir brauchen Dich“, UBS sagt, „die Mitarbeiter sind unser höchstes Gut“. Beide werfen die Leute raus, vor allem Ü 50. PK Prämien sparen. Man muss kein Sozi sein und das daneben zu finden.

  33. Die wussten ja schon lange, dass was kommen könnte. Jeden und jede in diesem Business kann es treffen. Plan B? Oder sind die dann wirklich zu nichts mehr zu gebrauchen? Angespartes Vermögen? Frühpensionierung und dann nochmals ran.
    Ohne die konkreten Verhältnisse jedes einzelnen Betroffenen zu kennen, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Die Pfeile sind zu sehr und zu allgemein auf den Arbeitgeber gerichtet.

    • @ Rückbauer…….

      Zu einem gewissen Umfang kann ich die Position verstehen.
      Denn es waren diese Banker die mich als Handwerker lange Jahre nur belächelten.

      Sie hatten einen Fitnessraum, eine Cafeteria, einen 13-ten und sogar 14-ten. Sie machten ihren Gruppenanlass im Sterne-Restaurant, flogen zum Einkaufen mal eben nach New-York.
      Sie konnten Ferien machen wann sie wollten, hatten günstige Hypos als die noch 6% kosteten.

      Wir Handwerker hatten sowas nicht, wir waren die ganz unten, wir mussten Arbeiten.
      Wollten wir eine Hypothek, galten wir als erhöhtes Risiko, wir die Trottel in der Werkstatt.
      Deren Kinder mussten in die Kanti, sonst drohte die Maximalstraffe…… eine Lehre.

      Tja, nun wären sie froh um unsere Solidarität.
      Aber so mancher erinnert sich eben noch an………….

      Leider weiss ich auch nicht ob deren Abstimmungsverhalten sich nun verändert hat…… die müssten eigentlich SVP wählen…… finden das aber wohl oftmals unschicklich, sie die doch Multikulti sind oder waren.

  34. Huber und Lachappelle sind doch Schmarotzer auf dem Buckel der Mitarbeiter und kennen nichts. Gescheiterte von der Kantonalbanken die Ihren Kopf retten konnten. Diese Herren gehören in die Wüste geschickt.
    Eine Frechheit sondergleichen……

  35. ist doch längst üblich – viele der heutigen Führungskräfte lassen einfach Respekt, Anstand und Menschlichkeit vermissen – traurig, aber wahr.

  36. Sorry, aber die „Alten“ hatten genug Zeit, sich selber zu sanieren und sich vorzubereiten, auf einen früheren Abgang.
    Und wer das nicht gemacht hat, ist selber Schuld.
    Wenn ein „Alter“ 2.5 mal soviel kostet, wie ein „Junger“, dann ist die Rechnung für einen Chef schnell gemacht.
    Zumal viele „Alten“ ab 50zig, das Gefühl haben, sich nicht mehr weiterbilden zu müssen und den Schongang einlegen, bis zur Pensionierung.
    Sollen die Jungen zeigen, was sie drauf haben und die „Alten“ müssen halt den eigenen Haushalt finanziell anpassen oder anderswo arbeiten gehen.
    Wie viele andere auch, in der heutigen Zeit.

    • Viel Glück wenn Sie mal über 50 sind und dann gemäss Politik bis 67 arbeiten sollten, Cheers

    • 50 reicht, denn 50 in Worten ist fünfzig. Da brauchen Sie das «-zig» nicht noch extra anzuhängen. Äxgüsi übrigens, wenn ich gerade Sie herausgepflückt habe, aber dieses unmögliche «-zig»- und «-ig»-Angehänge verbreitet sich im Schriftverkehr aktuell wie ein Virus. End es ist definitiv kein Dienst an der Lesbarkeit von Texten. Schade, denn inhaltlich gehe ich mit Ihrem Beitrag grundsätzlich einig.

    • Nun ja…… Richard Meyer.

      Sie finden also, dass wenn die „Alten“ mit 50-ig so viel mehr Kosten, dann müssen die eben mit Arbeitslosigkeit leben lernen, sich einschränken, ihren Kindern das Taschengeld kürzen, den betagten Eltern die Unterstützung streichen, usw.

      Ja OK, dann hätten ihre Eltern aber Sie auch mit 18 auf die Strasse stellen sollen, denn man kann ja Arbeiten gehen.

      Ich finde zudem, meine Krankenkasse sollte nur noch für mich da sein, nicht auch für Sie, denn Sie kosten einfach zu viel, sterben sie doch besser sofort damit sie mich nicht belasten.

  37. Ich verstehe das ständige Gejammere hier auf IP über Entlassungen von Ü50 Mitarbeitern nicht.

    Hier sind doch genau die Kreise unterwegs die stetige Verschärfungen von ALV und Sozialhilfe gutheissen mit der Begründung, dass jeder einen Job findet der nicht zu faul zum arbeiten ist.

    Und gerade Banker sollten doch verstehen wie der Markt funktioniert, so mancher KMU-Besitzer musste sich genau von solchen Typen die jetzt entlassen werden, vorrechnen lassen, dass er ein zu hohes Risiko für einen Kredit ist.

    Wo ist das Problem?

    • MF es ist interessant wie sie auf Grund eines Mitarbeiters in einer gewissen Industrie,in diesem Falle Finanzindustrie, die Behauptung aufstellen wie diese person politisch tickt und was sie zu einzelnen Vorlagen abstimmen.
      Sind sind ein typischer reaktionärer Linkspopulist. Ihre Argumente greifen nicht, sie sind schlicht und ergreifend plakativ. Solche Schubladisierungen bedürfen einer wirklich sehr ausgewogenen Verstandesleistung.

    • @M.F.: Ich stimme dem Beitrag voll und ganz zu. Es geht aus dem Artikel auch nicht hervor, ob es die älteren Mitarbeiter auch verdient gemacht haben oder nur die Zeit abgesessen haben – im ersten Fall ist es bedauerlich, im zweiten Fall jedoch zu begrüssen. Raiffeisen darf sich nicht dazu äussern – es gelten diesbezüglich auch gesetzliche Bestimmungen. Wenn die Raiffeisen den geforderten Neustart macht, muss sie sich auch von Non- und Slow-Performern trennen ansonsten ist sie in- und extern unglaubwürdig. Eine finanziell abgefederte Frühpensionierung ist eine gute Lösung, viel andere Arbeitnehmer/innen würde diese mit Handkuss nehmen wenn sie diese angeboten bekämen – was leider in anderen Branchen sehr oft nicht der Fall ist. Falls der Artikel einen generell erweiterten Kündigungsschutz für ältere Mitarbeiter/innen fordern würde, wäre die Sache etwas anderes – allerdings wäre dann der Bürger und der Gesetzgeber gefordert, nicht aber ein einzelner Arbeitgeber. So muss ich leider annehmen, dass nur das Thema „Raiffeisen“ bei IP immer wieder von Neuem aufgekocht werden muss ohne dass wirklich relevante News kommen.

    • Sie haben recht.
      Es trifft nun genau jene, welche die Einführung der PK und damit der Kastration der AHV zugestimmt haben.

      Nun erleben Sie selbst wie schnell man aus diesem bequemen, bürgerlichen Träumchen erwacht.
      Mal schauen ob sie es noch lustig finden wie man sie im RAV als „Kunden“ behandelt.

    • @ M.F. ……..

      Blödsinn.

      Ich selber war auch immer für Verschärfungen, denn wir werden da vor allem ausgenutzt.
      Ich als Steuerzahler finanziere diejenigen die nicht wollen und meist stammen sie nicht aus der Schweiz.

      Ja unser Land zieht wie ein Magnet diejenigen an, die nur wegen dieser Sozialleistungen überhaupt hier sind.

      Würden in den Genuss dieser Leistungen nur Schweizer kommen die mindestens vorher mal 20 Jahre eingezahlt haben, ich würde gerne diese Leistungen erhöhen.

      Also, wenn wir da eines Tages eine Trennlinie zwischen wirklich berechtigten Schweizern und anderen ziehen können….. gebe ich sehr gerne mehr.
      Aber so lange diese Leistungen für „die Schweizer“ erhöht werden ……und sie dann zu 95% von Eritreern bezogen werden…. NEIN.

    • Wie alt sind Sie? Haben Sie vorgesorgt? Dann wünsche ich Ihnen ein langes und unbeschwertes Leben.

  38. Schon zu Zeiten meiner Ausbildung zum Bankkaufmann war es so, daß zur Personalreduzierung eine Stelle vor Ort entfiel, jedoch in einer anderen Filiale eine gleichwertige Stelle zur Verfügung stand, wo die Entfernung zum bisherigen Arbeitsort auf jeden Fall einen Umzug notwendig machte.

    Wenn der oder die Betroffene infolge familiären Bindungen, eigene Immobilie vor Ort oder anderen Gründen wie beabsichtigt nicht den Umzug vornahm, verschwand diese von der Lohnliste der Bank.

    Das ist nun schon fast 30 Jahre her ….