Raiffeisen spickt à gogo 50+ mit 20+ Dienstjahren

Neue Führung stellt mit Sparprogramm RAIfit jeden Zehnten raus – Basis blutet, Chefs bleiben – Anlagebereich: Halb-Dutzend weg.

Guy Lachappelle wurde vor einem Jahr zum Präsidenten der Raiffeisen-Gruppe gewählt. Kaum im Amt, kürte Lachappelle, der von der Basler Kantonalbank kam, Heinz Huber.

Auch Huber war ein Kantonalbanker, CEO bei der Thurgauer Staatsbank. Seither lenken also zwei Spitzenkräfte von der „Konkurrenz“ den Tanker Raiffeisen.

Nun, 12 Monate nach dem Startschuss, zeigen sich die Resultate. Sie sind wenig berauschend. In der Mannschaft in St.Gallen, wo „Mutter“ Raiffeisen Schweiz haust, herrscht Ernüchterung.

Grund: RAIfit. So heisst das Sparprogramm von Duo Lachappelle-Huber. Es müssen 10 Prozent der Kosten eingespart werden.

Wie? In bester Rasenmäher-Manier. Die Berater von Roland Berger, eine Firma mit Herkunft Deutschland, sind nur dem Schein nach wichtig.

Egal, was die Berger-Leute empfehlen, die Würfel sind längst gefallen. Leute müssen weg, damit ab 2020 die Gewinne wieder sprudeln.

Für besondere Aufregung sorgt das Vorgehen, weil die Zeche laut Insidern einseitig berappt würde. Unten und in der Mitte von Raiffeisen Schweiz würden Mitarbeiter rausfliegen oder in Frühpension landen.

Am Ziel: Lachappelle, Presidente (IP)

Oben hingegen blieben die vielen Chefs in ihren Ämtern. „Der Wasserkopf ist gross wie eh und je“, so eine Auskunftsperson.

Die Raiffeisen versprach für heute Antworten. In knapp 2 Wochen ist der grosse Kongress mit den Delegierten aller 250 Raiffeisen-Banken im Land.

Laut den Kritikern würden sich die Vorgesetzten ohne Rücksicht auf Alter und Zugehörigkeits-Zeit an den Abbau machen.

50jährige und Ältere würden ebenso entlassen wie Mitarbeiter, die schon 20, 25 oder 30 Jahre für die Raiffeisen Schweiz gearbeitet hätten.

Querbeet würden in diesen Wochen und Monaten Blaue Briefe verschickt, je nach Dienstalter gebe es ein paar Monate Zusatzlöhne – danach hiesse es: ab aufs Arbeitsamt.

Im Anlagegeschäft zeigt sich dieser in der Geschichte der Raiffeisen-Gruppe einzigartige Abbau exemplarisch.

Ausgerechnet in einem Bereich, der laut der neuen Führung besonders wichtig sei für die Zukunft der Dritten Kraft im Land, haben seit Sommer viele Raiffeisen-Banker ihre Stelle verloren.

Insgesamt sei ein halbes Dutzend Angestellte seit August von Bord gegangen, sagt eine Auskunftsperson. Dies alles sei Teil von RAIfit, dem Sanierungsprogramm.

Unter jenen, die es im Anlagebereich der St.Galler Raiffeisen-Zentrale getroffen habe, sei einer im Alter von 52 Jahren und ein Zweiter im Alter von 54 Jahren. Letzterer habe über zwei Jahrzehnte für die Raiffeisen-Gruppe gearbeitet.

Bei den Betroffenen handelt es sich um Gekündigte. Laut der Quelle kämen 5 Eigenkündigungen seit August hinzu.

Die Entlassungs- und Kündigungswelle der letzten 8 Wochen stünde in direktem Widerspruch zum Ausbau-Motto für den Anlagebereich, mit dem die Kompetenz im Geschäft mit Wertpapier-Beratung gestärkt werden solle.

Die laute Kritik an RAIfit zielt auf Präsident Lachappelle und CEO Huber. Die beiden obersten Köpfe der Raiffeisen-Gruppe würden rund 3 Millionen für die Berater von Roland Berger ausgeben. Selbst würde sie sich auch schauen: Lachappelle habe soeben sein Büro verschönern lassen.

Derweil versucht der CEO von Lachappelles Gnaden, Heinz Huber, an sogenannten „Kaminfeuergesprächen“ die Truppe zu motivieren. Dafür lässt Huber überall am Hauptsitz Plakate mit der Überschrift „Wir brauchen dich“ aufhängen.

Motivation per Slogan, gleichzeitig wird jeder Zehnte entlassen, statt dass Alternativen wie Teilzeit und Lohnreduktion geprüft würden. Die zwei Kantonalbanker entpuppen sich als gnadenloses Peitschen-Duo.

Kommentare

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    • Das machen sie auch… Im Ausland.
      Die Schweiz ist zu teuer und wir verlieren damit unsere Attraktivität. Immobilienpreise, Löhne, Krankenkassenprämien, Lebensmittelpreise, usw… müssen runter, dann werden wir wieder kompetitiv sein.

  1. Vermutlich sind gerade diese 50+ Mitarbeitenden sowie diese 20+ Sesselhocker nicht gerade die dynamischen Arbeitstiere. Ich würde auch dort abbauen.

    • Ich habe selten so einen Blödsinn gelesen. Hat das nicht mit Diskriminierung zu tun? Welche Strafnorm ist hier anwendbar!?

    • Als ehemaliger Mitarbeiter (IT) und somit Insider kann ich diese Aussage nur bestätigen. Sad but true

  2. Grüezi Herr Hässig ! Sie benutzen im Titel den Ausdruck „Spickt à gogo“. Was meinen Sie damit genau ? Ich konnte den Ausdruck im Duden nicht finden. Vielen Dank für deine Bemühungen!!

  3. Vor 10 Jahren waren es Frauen und Frauenquoten, anschliessend kam die LGBT Bewegung. Diese beiden Gruppen sind heute privilegiert, bzw. normale Arbeitnehmer sind leicht diskriminiert gegenüber ihnen. Die Problematik 50+ ist allerdings eine grössere, welche nicht von einem Betrieb / den Betrieben sondern von der Gesellschaft/Politik gelöst werden muss. In 5 bis 10 Jahre wird es hier gesetzliche Quoten für 50+ geben für Firmen mit >10’000 Mitarbeitern. Spätestens wenn die grossen Banken anfangen im grossen Stil die teuren 50+ abzubauen, wird man realisieren, dass die neuen Kosten für die Gesellschaft gar nicht tragbar sind.

    • Das Hauptproblem ist der Lohn der Ü50. Frauen und LGBT verdienen normalerweise nicht mehr als andere. Bei Ü50 ist es klar der Fall.
      Wenn nan den Firmen zwingt, Ü50 anzustellen, wird es für einen deutlich kleineren Lohn.

  4. Die behäbigen 50+, welche schon 20 Jahre im selben Job rumhängen und nur noch auf ihre Maximierung ihrer eignen Pension achten,sind einfach nicht agil genug für die moderne Welt. Hier ist Flexibilität, Innovation und Einsatz gefordert.
    Es ist keine Option hier auf Bestandswahrung zu machen und auf Nummmer sicher zu gehen. Solche Leute sind für eine Firma wie Totholz und Balast, den man loswerden muss.
    Firmen sind keine sozialen Einrichtungen. Dafür gibt es den Staat.

    • re Chop Chop
      So einen Schrott habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Schämen sie sich Chop Chop!

    • Das kann nur von einem unterbelichteten zeitgenossen kommen. Genau das läuft falsch. Treue und Loalität zählt nichts mehr. Nur das eigene. Der Staat soll sich drum kümmern. Ich bin 59 Jahre alt und habe meine Stelle durch Umstrukturierung verloren. Und bin nun der dumme. Jeden Monat der Kampf und keine Aussicht auf eine neue Anstellung. Wie lange schaut Herr Schweizer noch diesem Treiben zu. Erbärmlich.. Und der Schweiz unwürdig. Wer bezahlt das ganze.. Der Arbeitslose über 50. Danke Ihr Egoisten.

    • Ihr Beitrag ist pure Diskriminierung gegenüber älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber solche Aussagen sind m.E. strafrechtlich relevant.

      Sollte sich der Inhalt des entsprechenden IP-Beitrags bestätigen, dann hätte diese Bankengruppe ein ziemlich grosses Problem. Ich glaube kaum, dass die Verantwortlichen so unsensibel mit diesem Thema umgehen und die Raiffeisen-Werte derart verraten würden.

      Über solche Beiträge muss ich jedoch nur schmunzeln … jeder von uns wird ja irgendwann zu den Ü50 gehören. Selbst unter den U50 (Altersgruppe 16 – 50) findet man ja nicht nur ‚berufliche Spitzensportler‘.
      Das hat mit dem Alter, dem Geschlecht, der Hautfarbe, der Religion etc. sehr wenig zu tun.

      Selbst die beiden Spitzenkräfte der besagten Bankengruppe sind ja schon weit jenseits der Ü50-Grenze …

    • Was will man von einem mit einem solchen Nick schon besonderes erwarten. Hat keine Ahnung, ist dumm und meint, falls er überhaupt jung ist, er wird nie alt. Wünsche dir, dass du nie alt wirst, und falls doch, dass man dich dann auch wie Totholz behandelt!

  5. Welche Qualifikation ausser Rasen mähen haben die Herren eigentlich? Wirklich sinnvolle Ideen sehe ich weder bei der Raiffeisen noch bei einer anderen Bank. Selbst in der Privatwirtschaft bist du ein super CEO wenn Du Immobilien verkaufst und Leute entlässt. Das machst du 5 Jahre und dann gehst du in den Ruhestand, weil du hast ja Millionen Cash-Flow generiert und bekommst eine dicke Abfindung. Toll. Dafür muss ich nichts können und nichts leisten und bekomme Millionen. Wo kann ich mich bewerben – ich bin sicher, das kann ich auch!

  6. Überall das Gleiche!
    Die Bank wird mehr und mehr digitalisiert und es braucht weniger Leute.
    Die Bank Industrie ist eine enorme Blase in der Schweiz und diese platzt jetzt.
    Damit werden Mitarbeiter entlassen, vorzugsweise Ü50, weil diese die teuersten sind. Logisch….
    Es läuft gleichzeitig eine Konsolidierung der Banken Industrie: Banken kaufen sich gegenseitig und fusionieren.
    In der IT und in der Autoindustrie läuft das gleiche.

  7. Chaot Lachapelle, auf der selben Schiene wie bei der Basler KB!
    Der eine oder andere verdiente Investmentbanker hat halt eine eigene Meinung, dass zeichnet ihn auch aus.
    Bei „Guy“ leider an der falschen Adresse; Anzeichen von Narzismus und Selbstüberschätzung dulden keine Widerrede, also weg mit nicht kommoden Oldies!
    Mein Spruch: LaChapelle ne sera jamais un cathédral!
    Weder in Basel noch in St. Gallen.
    In diesem Sinne allen noch viel Spass mit Entertainer „Guy“!

  8. Einfach nur peinlich, was die Schreiberlinge und vermeintlichen Besserwisser hier von sich geben. Hauptsache man gibt noch seinen Senf dazu, obwohl man weder informiert noch betroffen ist. Raiffeisen macht das, was sie muss und das wird sie in eine sichere Zukunft führen.
    Wisst ihr nichts besseres als immer alles in den Dreck zu ziehen???

    • Aber aber. Warum so emotional? Sichere Zukunft? Ist sie denn aktuell nicht sicher? Und nur in SG oder schweizweit? Einerlei. Letztes Jahr wurden Beruhigungspillen benötigt, die RCH die nötige Ruhe verschafften. Das wurde geschafft. Und wie. Bzw. mit wem. Zumindest für Huber gilt, dass er so viel Initiative und Gestaltungswillen besitzt wie ein Bunker. Das war schon bei der TKB so. Beamtenmikado eben. Beim Ausführen von Befehlen zeigte er sich aber schon stets erbarmungslos. Deshalb der Abbau. Schöne neue Raiffeisenwelt.

    • Entschuldigung, aber ein derartiges Vorgehen entspricht nicht dem was ich mir unter Schweiz vorstelle, nämlich eine Sozialverantwortung von Unternehmen. Wenn ich das nicht haben möchte, kann ich auch in China arbeiten. Gleichzeitig zeigt es die Inkompetenz der Manager. Ich stelle nur Mitarbeiter ab 45 ein. Das lohnt sich, diese sind viel motivierter und verfügen über viel grössere Erfahrung – gerade in der IT. Was soll ich mit Ausländern um die 25 die mich nur die Hälfte kosten und mich das doppelte bis dreifache an Aufwand kosten und deren Arbeitseinstellung ähnlich dem Aufenthalt in einem Freizeitpark sind? Und dann soll ich diese auch noch in bestehende Projekte einarbeiten? Oder einem gestandenen Unternehmer mit 50 sagen, er wird jetzt vom neuen Projektmanager aus Indien mit 24 betreut? Das ist doch lächerlich – so verstehe ich Schweizer Qualität in meinem Unternehmen nicht. Deshalb sortiere ich nach Alter aus – und alles unter 35 ist für mich uninteressant. Im Umkehrschluss: Das Verhalten der Raiffeisenmanager ist und derjenigen die keine Ü50 einstellen ist glatte Inkompetenz, weil noch nichteinmal die Grundzüge einer Kosten- Nutzenrechnung verstanden werden, sondern nur auf kurzfristigen Cash-Flow geachtet wird.

  9. In korrekter Umsetzung der vom Staat delegierten Geldschöpfung als Treuhandfunktion, erwachsen keine Forderungen und Verpflichtungen, keine Liquidität- und Eigenmittelerfordernisse, keine Verzinsung (Schuld und Guthaben) und natürlich kein Delkredererisiko.
    Aus der Geldschöpfung selbst, darf für die Geldschöpfer keine Gewinne für Renditeparasiten erwachsen; denn diese müssen zur Vernichtung der faul gewordenen Geldschöpfung verwendet werden.
    Man muss nicht um die Ecken herum denken, sondern einfach nur logisch. Die Geldschöpfung ist keine Theorie, sondern gelebte Praxis. Leider ist die Organisation nicht im Sinn und Zweck der Geldschöpfung umgesetzt, sondern dient dem Slogan: „Brot und Spiele“ wie im Mittelalter, nicht mit Tieren etc. sondern nur mit Geld!

    Raiffeisen ist eine Finanzgesellschaft, keine Bank, wie jede andere auch. Sie verleugnet die Herkunft und den Sinn der Raiffeisen-Ideologie. Diese Ideologie wurde von den Medien, in Unkenntnis, was Geld eigentlich bedeutet, geradezu vernichtet. Die Umsetzer sind immer noch am Werk!

  10. So lange man die Arbeitgeber generell nicht in die Pflicht nimmt, wird sich an dieser Situation niemals etwas ändern!

    Firmen stellen MA ein oder entlassen sie, je nach Geschäftslage und/oder Strategie. Auch Saison-Angestellte in Hotels z.B. werden am Saison-Ende dem RAV übergeben, um sie dann in der neuen Saison wieder anzustellen! Und dieses unsägliche Verhalten wird noch extra gefördert, da – angeblich wegen der Export- und Tourismusindustrie – der Wert des CH-Franken runtergeprügelt, und dadurch der gesamten Allgemeinheit Kaufkraftverlust in Milliardenhöhe zugeführt wird!

    Unsere Wirtschaft motzt wenn sie die erforderlichen Arbeitskräfte nicht rekrutieren kann, kümmert sich jedoch einen Deut um diejenigen, die nicht mehr gebraucht werden. Das alles geschieht zu Lasten der Allgemeinheit. Man verkauft uns das als kapitalistische „Notwendigkeit“, in Tat und Wahrheit ist dieses Verhalten jedoch zu tiefts sozialistisch, da die Kosten schön der Allgemeinheit aufgebrummt werden.

    So möchte ich auch mal arbeiten: Gewinne in den eigenen Sack, Personalaufwendungen der Allgemeinheit aufbürden!

    Anstatt die Wirtschaft mal in die Pflicht zu nehmen, stimmen wir solch absurden Dinge zu wie Frauenquote, Erhöhung Rentenalter, Rentenkürzung (Umwandlungssatz, Minuszinsen), Aussteuerung bei RAV, um an das Sozialamt weitergereicht zu werden, etc. Und dank dem „wunderbaren“ Teile u. Herrsche-Gedankengut prügeln die Arbeitenden noch auf die Arbeitslosen ein, bezeichnet sie als unfähig, selber schuld, Schmarotzer, etc.! Sind wir eigenltich wirklich so unterbelichtet?

    Genau betrachtet ist der arbeitende Teil der Bevölkerung sowohl der Wirtschaft wie auch dem Väterchen Staat – sorry für den Kraftausdruck – scheissegal! Aber wehe einer von uns kann seine KK-Prämie nicht mehr berappen oder die Steuern nicht mehr fristgerecht begleichen! Man landet im übertragenen Sinne wie im Mittelalter auf dem Scheiterhaufen der Gesellschaft.

    Nun, wir Dummköpfe lassen das alles freiwillig mit uns manchen – geht ja auch gut, jedenfalls so lange man vom System noch gebraucht wird. Der Mensch ist eine der dümmsten Spezies die es überhaupt gibt, doch haben wir gleichzeitig das Gefühl, dass wir so unendlich intelligent und überlegen sind…

    • Genau auf den Punkt gebracht so ist es in der Schweiz. Leider sind die meisten Personen in der Schweiz immer noch im Tiefschlaf oder träumen vor sich hin.

  11. Das sagt ja viel über die Fähigkeit von Lachkappelle und Huber aus. Um 10 % einzusparen brauchen sie Berater? 10 % geht mit reiner Prozessoptimierung ganz einfach immer. In anderen Worten, völlig unfäiges Duo mit viel zu viel Entschädigung, denn Lohn kann man das ja nicht nennen.

    • Vergessen wird jedoch das die Berater sehr viel Geld kosten. Dies könnte man sich sparen wenn man schon sparen will.

  12. problematische doppelfunktion von lachapelle als vrp und ceo. heinz hat bis dato gezeigt, dass er nur auf dem organigramm existiert. jetzt ist das klumpenrisiko nicht wie früher beim ceo (pierin) sondern bei lachapelle. nichts gelernt. helikopter; rasch da, viel staub, nichts weiter. raiffeisenbänkler; aufgepasst, lasst euch nicht bei lebendigem leib das fell über die ohren ziehen. das sind zwei nomaden; die kommen und gehen (werden gegangen) 🙂

    • Wäre nicht nur wegen seinem Alter angezeigt, dass er gehen muss, sondern vor allem als Der Einflüsterer von Gysel und Innovations-Killer…6stelliges Sparpotential…immerhin.

  13. Überall dasselbe Prozedere; die Job-Hopper hüpfen von Bank zu Bank, bringen aber keine neuen Ideen, sondern holzen mit der grossen Axt vor allem an der Basis alles ab. Das Resultat: Die Kosten gehen kurzfristig runter. Neue Kunden; keine und nach 2 Jahren sind diese „Heiler“ wieder weg; dafür steigt die Kundenzahl beim RAV. Wann lernt Mann/Frau endlich aus den Fehlern?

    • Na wen wundert’s? Diesen Schmarren lehrt man doch an den Schweizer Fachhochschulen unter der Bezeichnung „Betriebswirtschaftslehre“.

  14. War von diesem Kantonalbänker Lachkapelle anderes zu erwarten? Von seinem Adlatus Porsche-Huber wohl auch nicht – der wird immer schön mit dem Schwanz wedeln und tun und lassen, was Kantonalbänker Lachkapelle anordnet!

    • Genau gleich wie vorher Gisel bei Vinzenz. Auf diesem Gehaltsniveau schein der Charakter grundsätzlich nicht mehr existent zu sein.

  15. Wie war den das?

    Haben da nicht viele (auch hier) geschrieben wie gut doch die RAI ist, und wie böse die CS, UBS und Co

    • @Peter Lustig: Raiffeisen ist auch die besten Bank, darum mistet sie den Saustall ja auch aus – nicht wie die anderen Banken.

    • Wenn man die Bilanzsumme und die Anzahl Mitarbeiter berücksichtigt, ist die Raiffeisen viel viel böser!

    • @Vreni sg
      Ja genau sie mistes aus aber bei den falschen… das Managament muss ausgewechselt werden…. Haben Sie überhaupt eine Ahnung von der Raiffeisen ? Oder arbeiten Sie womöglich in einem Staatsinstitut?

  16. Wo bleiben die Genossenschafter und die übrigen Mitarbeiter? Wenn man sich nicht zur Wehr setzt, wird man vom Filz überfahren und entsorgt.Helvetier wacht mal endlich auf!!! Es braucht einen gewaltigen Tsunami, um diese Profiteure wegzuspülen.

    • Die Genossenschafter wollten genau dieses Vorgehen, ausmisten im Saustall. Das wird nun gemacht. Ich finde dies toll, im Sinne von uns Kunden und Genossenschaftern.

  17. Lieber Herr Hässig: Der Inhalt Ihres Artikels korrespondiert irgendwie nicht mit der Überschrift. Wenn „à gogo“ gekündigt würde, müssten IMHO die effektive Zahl mehrere Dutzend und nicht lediglich ein halbes Dutzend Mitarbeiter involvieren!

    • So wie ich das verstehe wurden 6 Personen gekündigt, wovon 2 Ü50 sind. 5 weitere Personen haben selber gekündigt.

  18. Man hätte das Programm „RAIfit“ des Peitschenduos lieber
    „LACHfit und HUfit“ betiteln sollen.
    Traurig für die betroffenen Angestellten,die sich schon Jahrzehnte für diese Bank den Hintern aufgerissen haben.
    Es zeigt sich hier wieder einmal exemplarisch, dass sich Treue zu einem Arbeitgeber in den meisten Fällen nicht lohnt.

    • Also ob sich jemand in der Raiffeisen „ZENTRALE“ je den Hintern aufgerissen hat, bezweifle ich doch sehr! Da kann man ja heute noch die ruhigste Kugel in der Ostschweiz schieben. Im Verglich zur Raiffeisen Zentrale herrscht ja sogar auf dem Strassenverkehrsamt Dynamik!

  19. Lachapelle und Huber ein weiteres ideenloses Management-Team. Gibt‘s denn nirgends mehr Führungskräfte, die von Banking etwas verstehen. CS, UBS, Schwyz und nun Raiffeisen demonstrieren, dass sie ausser Abbau und Boniabsicherung nicht viel vom Bankgeschäft verstehen! Innovation ein Fremdwort. Da werden laufend neue Geschäftsmodelle entwickelt, die schon zu Beginn nichts taugen. Ihr „Mänätscher“ seid derzeit euer Geld nicht wert und die Bonis schon gar nicht!

  20. Lachapelle ist kein grosser Banker. Er ist Manager und Manager suchen vielfach die einfachsten und nicht die mittelfristig besten Lösungen.

    Jungen Bankkundenberatern traue ich grundsätzlich weniger als den erfahrenen Älteren. Bin auch bei der Raiffeisen habe aber einen älteren Berater verlangt und auch erhalten.

  21. Die beiden Führungsleute weisen charakterliche Defizite auf. Selber lassen sie es sich gut gehen, verschönern ihr Büro und gleichzeitig entlassen sie langjährige Mitarbeiter. Gleichzeitig lassen sie Plakate aufhängen mit dem Sprüchlein „wir brauchen dich“.

    • Surprised anyone?
      Frei nach Adenauer („Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?“) wundern sich nur Leute über solche Aussagen, die auch noch an den Storch oder den Samichlaus glauben.

      Abgesehen davon: Sergio, Örs, Axel und Tidjane leben Glaubwürdigkeit, courtesy of FINMA, ja täglich vor – warum also sollten Lachapelle und Huber sich daran kein Beispiel nehmen?

  22. Die GL hat halt erkannt, dass sich die ganze Übung verselbständigt. Es gehen neben den „Geplanten“ vor allem auch die Guten mit Perspektive. Die Verbleibenden müssen nun irgendwie bei Laune gehalten werden. Deswegen auch die peinlichen Plakate.

  23. Der Abbau von Personal auf dem Bankenplatz geht unwillkürlich weiter, es werden mind. 20 000 bis 25000 noch abgebaut. Der nächste Gau der den Abbau beschläunigt ist das Auffliegen der Retrozessionen. Auch ist das Wissen der 19000 Frontleute auf dem Bankenplatz Schweiz auf einem sehr mässigen Niveau, Kunden wissen das und bleiben sehr passiv.

    • @meierMax: Korrekt. Dies lässt sich nachrechnen: Ausgehend von einem Ziel-Cost-Income-Ratio von max 65% und der Tatsache, dass die Personalkosten rund 60% des Kostenblockes ausmachen, sind bei etwa konstanten Erträgen (aber schrumpfenden Margen) tatsächlich obigen Zahlen zu erwarten. Wenn man es intelligent angeht, so lässt sich der Abbau – dank momentan noch recht deftigen Margen – sogar einigermassen sozialverträglich und verantwortungsvoll machen. Voraussetzung ist aber, dass die überbezahlten Manager der oberen Führungsstufen die Not der Stunde erkennen und ebenso auf einen Grossteil ihrer horrenden und nicht zu rechtfertigenden Bezüge verzichten. Leider ist beides nicht gegeben.

    • Dass die Front-Bänker nichts können ist allgemein bekannt. Hat eigentlich sich der Sakko-Blender (ehemals Notenstein) wieder irgendwo reinschleimen können?

    • Das Auffligen von Retrozessionen??? Das Kapitil ist schon lange Vergangenheit und längst geregelt. (Finanzmarktaufsicht)
      Betrf. Frontleute gebe ich Ihnen recht. Die Leute müssen auch nichts mehr wissen, da sie genau das verkaufen müssen, was Ihnen von oben befohlen wird.
      Kunden, die etwas von Anlagen verstehen, haben das schon lange selber an die Hand genommen und ihre Depots an Banken übertragen, die günstige Courtagenkonditionen anbieten. Pro Börsenauftrag zwischen 30.- bis Fr. 100.- !!
      Viele Kunden sind auch bei Privaten Vermögensverwaltern, da haben sie wenigstens immer den gleichen Betreuer und es ist auch nicht teuerer, als bei einer Bank.
      Ja und dann sind halt noch eine Vielzahle von Kunden, die den Banken treu ergeben sind……, es kümmert sie nicht, es interessiert sie nicht, aber unzufrieden sind. Einfach zu bequem, es zu unternehmen.

    • Sakko-Blender? Mit dem Sakko nach Monakko?

      Hoffentlich von Brioni! Denn: Je weniger Imhalt, desto eleganter die Form!

  24. Warum gibt es keine Initiative, die die steigenden PK Beiträge für Aeltere angreift?

    Außerdem sollten Loehne für Aeltere sinken können. Das ist Aufgabe der Banken.