Schwyzer Finanzbude und ihr Desperado-Debakel

Grosse Versprechen, Schwyzer Sitz, teure Köpfe: Ufenau Capital Partners wollte die Gastroszene erobern. Der Plan endet im Crash.

Vor zwei Jahren verkündete eine bis dato unbekannte Ufenau Capital den Mehrheitseinstig bei einer Gastro-Kette. Desperado heisst diese, nach eigenen Angaben die führende Kette mit Tex Mex-Menüs.

Nun folgte das unrühmliche Ende. Die Desperado-Lokale überall im Land blieben geschlossen. Die Firma war Pleite.

Die Zeche zahlen die Mitarbeiter. Sie müssen um ihre noch offenen Löhne bangen, es droht der Gang aufs Arbeitsamt.

Derweil ist es bei der Schwyzer Finanzboutique grabesstill. Jetzt, da sich Fragen stellen, ist keiner erreichbar. Emails bleiben unbeantwortet.

Futter für die Presse (20 Minuten)

Ein Musterbeispiel von Investoren, die denken, sie hätten alles im Griff. Kaufen wir uns eine Tex Mex-Kette, machen wir doch mit links.

Die Geschichte beginnt 2017. Die Ufenau-Partner übernehmen von den alten Besitzern, zwei bekannten Schweizer Gastro-Entwicklern, die Desperado.

Viva México, frohlocken die Finanz-Kapitäne vom Obersee. Mit an Bord zwei Unternehmer, die sich mit eigenem Geld beteiligen und operativ die Desperado zu neuen Höhenflügen führen sollen.

Olé (Ufenau 2017)

Grosse Pläne. Der Erfolg lässt auf sich warten. Nach einem Jahr kommt es zum Führungswechsel. Die beiden Mit-Investoren, welche die Desperado gross machen sollten, verlassen das Schiff.

Das operative Steuer übernimmt eine 25jährige Betriebswirtin aus München, eine Vertraute der Ufenau-Investoren. Interimistisch, heisst es von dort.

Die Frau hat gemäss Lebenslauf null Erfahrung im Gastrogeschäft. Trotzdem setzen die Private Equity-Strippenzieher auf die junge Managerin.

Die frisch gebackene CEO gibt Interviews. Dort finden sich dann Ausführungen wie diese:

„Soziale Netzwerke finde ich extrem spannend. Im Zuge der Modernisierung und Digitalisierung unserer Marke Desperado machen wir mit der Nutzung sozialer Netzwerke gerade sehr positive Erfahrungen.“

Allgemeinplätze vom Feinsten statt einem konkreten Massnahmenplan, mit dem die junge Chefin konkret aufzeigen würde, wie sie verhindern will, dass die Desperado-Kette „desesperado“ wird.

Die Zeit drängt, die Geschäfte laufen schlecht. Der Wettbewerb im Gastroland Schweiz ist hart.

Nach einem Jahr ist die Frau aufs Mal wieder weg. Ein nächster Manager wird eingesetzt. Er muss nun sanieren.

Das Resultat kennen wir seit vorgestern. Desperado ist am Boden. Man habe „bei den zuständigen Gerichten den Konkurs beantragt“.

Von Basel bis Bern, Neuenburg bis Wiedikon: Lokal zu

Einer der beiden Verkäufer von 2017, welche die Desperado-Kette in der Schweiz auf die Beine gestellt hatten, nahm auf Anfrage Stellung.

„Herrn Fricker und mir tut es sehr leid, was mit der Desperado-Gruppe passiert ist“, meinte Urs Abegglen, wie der Gastro-Unternehmer heisst, der nun eine Hamburger-Kette betreibt.

„Vor allem sorgen wir uns um die langjährigen, treuen Mitarbeiter, welche wir in der Region Bern teilweise ins Hans im Glück zu übernehmen versuchen.“

Zum Verkauf vor 2 Jahren und der Frage, wieviel die Ufenau-Maestros damals auf den Tisch geblättert hatten, wollte der Gastro-Mann nichts sagen.

„Leider können wir Ihnen keine weiteren Auskünfte geben, da wir mit der Käuferschaft Stillschweigen vereinbart haben.“

Die Pleite der Desperado-Kette wirft ein Licht auf Private Equity. Gemeint sind Finanz-Leute, die sich zutrauen, in schwierigen Branchen zu reüssieren – mit eigenem Geld und jenem ihrer Kunden.

Wir schaffen das – nicht (Ufenau Partner)

Wohlklingende Sätze auf der Homepage sollen den Eindruck von Profis schaffen.

„Ufenau Capital Partners fokussiert sich auf Mehrheitsbeteiligungen an Dienstleistungsunternehmen in der Schweiz, Deutschland und Österreich, die in den Bereichen Business Services, Bildung & Lifestyle, Healthcare und Financial Services aktiv sind“, heisst es im aktuellen Fall.

Geredet wird von Rendite und Erfolg. „Mit einem umfassenden Kreis von namhaften und erfahrenen Industrie Partnern (Eigentümer, CEOs, CFOs) verfolgt Ufenau Capital Partners einen aktiv mehrwertschaffenden Investmentansatz auf Augenhöhe mit den Unternehmern.“

Tatsächlich haben solche Finanz-Investoren vom Geschäft, in das sie vorstossen, oft wenig bis keine Ahnung. Nicht nötig, denken sie, und heuern vermeintliche Stars fürs Operative an. Die werden’s schon richten.

Geht die Reise in die falsche Richtung, dann geraten die Financiers in ihren wohligen Büros in Panik. Rasch wechseln sie das Pferd, sprich die operative Leitung der sogenannten Portfolio-Gesellschaften.

Zum Zuge kommen nicht selten Freunde oder sonst Vertraute. Branchen-Knowhow? Nicht so wichtig. Hauptsache eng.

Am Ende geht der Laden den Bach runter. Dann schweigen alle.

Kommentare

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  1. Jeder hat schon mal gegessen und sich ein Glas Wein eingeschenkt.
    Deshalb denkt jeder, er könne sich erfolgreich in der Gastronomie bewegen.
    Eigenartig, keiner denkt, er könne sich Zahnarzt improvisieren, nur weil er Zähne im Mund hat.
    Wir kennen sie alle, diese dümmlichen Illusionisten, die mit leuchtenden Aeuglein erzählen, ihr Traum sei es, eine kleine Beiz zu führen, „weisst du, nur 7 Tische und nur ein Menü, aber vom Feinsten…“. Wenn Sie sowas hören, sofort Reissaus nehmen!

  2. Ich muss schon sagen, dass die Kommentare wirklich nicht sehr objektiv sind. Ich kenne Ufenau Capital als Investor sehr gut. Diese Firma hat einen Unheimlich guten Track Record mit einer Performance die seinesgleichen sucht. Da ist es normal, dass mal ein Investment unter vielen nicht gut läuft. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass diese Leute sehr viel Rendite für Ihre Investoren rausholen. Dass man eine 25-Jährige als CEO einsetzt, ist allerding schon eine Zumutung.

    • @henry: Wohl einer der Ufenau Partners? Die Firma wurde im Oktober 2015 gegründet. Also von einem Trackrecord zu reden, nach drei Jahren herumdümpeln und diversen Wechseln im Management / Handelsregister, inkl. diesem vor Unfähigkeit strotzdenden Entscheid mit dieser unqualifizierten jungen Dame als CEO, zeigt doch ein ganz anderes Bild, als ein nicht vorhandener Track-Record.

  3. Die Leute haben etwas gewagt und leider offenbar verloren. Sie verdienen es nicht, dass man sie so schlecht macht. Lukas Hässig ist mit seinem Start Up Inside Paradeplatz vielleicht auch noch nicht über den Berg. In seinem Büro sind, scheint es, verdächtig viele Plätze leer. Sein Geschäftsmodell ist überhaupt nicht transparent: Wir Kommentatoren, die uns unsere Finger wund schreiben, und kaum je eine Reaktion seitens von Hässig wert sind, arbeiten gratis. Vermutlich gilt dies auch für die „Publizisten“, die mehr oder weniger regelmässig Artikel schreiben. Auch für Hans scheint der Lohn dafür, dass er mit seiner Reputation diesen Blog aufwertet, eher ideeler Natur. Da und dort ein Bisschen Werbung. Doch reicht das auf die Dauer?

    • Recht haben Sie bzgl. des unternehmerischen Risikos, ohne das unsere Wirtschaft nicht funktionieren würde.

      Es ist normal, dass das eine oder andere schiefgeht.
      Während die Amis intelligent genug sind, Scheitern als normalen Teil des Unternehmerlebens zu begreifen und daraus zu lernen, lassen wir uns in der Schweiz einreden, es sei besser, das Risiko durch andere tragen zu lassen.

      Wenn diese dann und wann scheitern, giessen wir Kübel von Häme über sie aus.

      Schade, dass Sie es nicht dabei haben bewenden lassen, sondern durch Ihre Kritik an IP und LH, was Sie im ersten Teil Ihres Kommentars schrieben, ad absurdum führen.

      Ihre Kritik an IP und LH’s Geschäftsmodell wirkt sehr, sehr kleinlich und nicht glaubwürdig.

      Oder ist es für Sie ein Zeichen der Schwäche, seine Kosten im Griff zu haben?

      Sagen Sie mal, sind Sie Journalist? Wenn nein, fehlt Ihrem Kommentar die Anbieterkompetenz.

      Wenn ja, dann muss der blanke Neid aus Ihnen sprechen. Jedenfalls würde ich mir mehr Wirtschaftsjournalisten wünschen, mit dem Mut und der Schaffenskraft eines Hässigs .

      Während 90% der sich Wirtschaftsjournalisten Nennenden, sich den erfolgreichen Managern liebdienerisch anbiedern, um sich bei den ersten Problemen von ihnen zu distanzieren, leuchtet Hässig Ecken aus, in die sich z.T. ganz schräge Vögel einnisten.

      Haben Sie persönlich, Herrn Hässig schon zu seinen Recherchen z.B.im Fall Pirmin Vincenz gratuliert?

      Nein? Warum nicht? Würden Sie sich im Vergleich zum IP-Chef als eher a) mutiger, b) fähiger, c)kompetenter, beschreiben?

      Wenn ja, bin ich auf Ihre Begründung gespannt, werter Mike.

      Denn ich fürchte eher, Sie gehören zur Sorte Menschen, die Licht nicht als valables Desinfektionsmittel sehen.

  4. „Finänzler“ als Abzocker und Ummschwätzer haben noch nie etwas „Substantielles“ zu Stande gebracht, geschweige denn aufgebaut !
    Siehe auch Th. Matter zu den Industriezöllen: Keine Ahnung von der produzierenden Wirtschaft, geschweige denn von wirtschaftlichen Prouktionsabläufen.

  5. Wieder ein paar deutsche Schwätzer, die mit einem geschliffenen Mundwerk heisse Luft produzierten. Ja, die Zeche bezahlen die Angestellten. Warum zum Teufel kann man in diesem Land nicht endlich mal wieder auf eine CH-Unternehmer- und Managergeneration setzen, die Anstand, Fachwissen, gesunden Menschenverstand, emotionale Intelligenz und ein tiefes Verständnis für die hier herrschende Kultur haben? In meinem Umfeld hat es genug solche; nur sin die alle Ü50, bestens qualifiziert und deshalb auf das Abstellgleis geschoben

  6. Solange die Leute namhafte Beträge ihres eigenen Geldes investiert haben, kann man sich die meisten Vorwürfe sparen. – Und die Mitarbeiter hatten immerhin ihren Job 2 weitere Jahre.

  7. Zitat auf ucp.ch: „Wir investieren Kapital von vermögenden Privatpersonen, Unternehmerfamilien und institutionellen Anlegern aus der ganzen Welt“

    2-Minuten Faktencheck (www):
    Aktienkapital Fr. 103’000.-
    Keine Revisionsstelle
    Keine FINMA-Bewilligung
    Keine SRO-Unterstellung

    • So ein dummer Kommentar. Du hast anscheinend überhaupt keine Ahnung von Private Equity.

  8. wenn ich die galerie berühmtermeister auf der ufenau-seite sehe, bleibt nur eins: schnellstens die flucht antreten.“tuen als obber“ vom feinsten kommen die aus hamburg?

  9. ich betrete längst keine restaurants kaffee lokalen…

    von mir erwirtschaften kein umsatz oder gewinn !!!

    ende der lection…

    • Deine Deutsch-Lektionen sind aber hoffentlich noch nicht am Ende. Kann ja nur noch besser werden…

  10. Versprechungen sind ein großes Problem: Viele, vor allem wohlhabende, machen Versprechungen, und dann gibt es keine Maßnahmen in Bezug auf sie. Meiner Meinung nach ist es einfach ein „psychologischer Krieg“, aber auch der Wunsch, die eigene Macht durchzusetzen. Man denkt so, dass man mit Geld alles kaufen kann….. aber wenn sie echte Menschen treffen, voller Ideale und Werte wie wir, dann ergeben sie sich sofort, weil sie wissen, dass sie nicht gewinnen können. Ich bemerke diese Haltung in der Schweiz mehr als anderswo, aber sie ist ein kulturelles Erbe…….
    Sie verstehen nicht, dass der Schaden nicht nur dem „Betroffenen“, sondern der gesamten Gesellschaft zuzuschreiben ist, weil die Grundlagen von Vertrauen und Respekt geschwächt sind…

  11. Einmal mehr: Die Schweiz ist ein Eldorado für Finanzjongleure und Hochstapler aus dem grossen Kanton. Unsere Finanzmarktaufsicht ist einfach lachhaft!

  12. „Desperado“ war das Einzige was dieser Firma als Signatur diente. Schon die Namenswahl hätte jeden 1.Klässler vor diesen Ufenau-Desperados warnen müssen.

    Start-ups werden ab Tag eins zu Start-Downs. Und es werden zig Dutzende weitere folgen. Spekulanten, billiges Geld und dreiste Boys und Girls welche glauben noch Dümmere zu finden um ihren plumpen Versprechungen zu folgen. Die Schweiz wimmelt nur so von halsbrecherischen Parvenues, welche tagtäglich Millionen in den Sand setzen. Das Internet mit seinen duseligen Plattformen saugt unglaublich immer wieder Schmeissfliegen an, welche auf die White Collar – Bauernfänger hereinfallen.

    Der Gesetzgeber hat weder die Logistik noch die Manpower den unzähligen Wirtschafts-Verbrechern auf den Pelz zu fühlen. Deshalb!

    • Sie haben recht bis auf den letzten Satz.
      Fehlende Gesetze, Logistik und Manpower sind einfach Symptome des fehlenden politischen Willens.

      Man wollte diese liberale „Freiheit“ der White Collar bewusst und hat über viele Jahrzehnte die Gesetze und Regeln so angepasst, dass deren Verhalten nicht geahndet werden kann.

      Wenn doch ein korrupter Bundesanwalt auf öffentlichen Druck mal ein Verfahren eröffnen muss, versandet es nach Jahrzehnten der Aktenpflege.

  13. Grüezi Herr Hässig. Leben Sie in einer Luftblase, abgehoben von der inländischen Realität, dafür verbunden mit dem AfD und den deutschen Mainstream Medien ? Zum x.ten Mal: “ ……. Löhne bangen, ihnen droht der Gang aufs Arbeitsamt.“ In der Schweiz heissen die entsprechenden Stellen „RAV“.

    • @Albert:
      Sehr wichtige Bünzli-Präzisierung, nur dank Ihnen habe ich jetzt den Inhalt verstanden, gut gemacht.

    • @Albert

      Herr Kohler, in Deutschland heisst es nicht Arbeitsamt sondern Agentur für Arbeit.
      Bleiben Sie Cool und wenn Sie jemand so Emotional korrigieren sollten Sie sich besser informieren.

  14. 25jährige ohne erfahrung als geschäftsführerin.
    bei solchen gastro übernahmen spielen oft ganz
    andere überlegungen eine rolle, wie zb.
    interessante liegenschaften, die man irgendwann
    mal umnutzen kann oder teuer weiter verkaufen.
    alles andere versteht keiner. sorry.

    • Wie der Plauderi Silberschmidt, der jetzt Nationalrat FDP wurde, aber diese Partei verliert nur noch.

    • @gruselig

      Der Plauderi tingelt im Land herum und nennt sich „Start-Up-Unternehmer“. Dann ist aber jeder der eine Kebap-Bude eröffnet, auch ein „Start-Up-Unternehmer“…. tönt halt super, schwindelt aber mit dem Inhalt. Wie bei allem was so aus der Ecke A.S. kommt, ist das vor allem viel Selbstmarketing und eine ganz hohe Dosis heisse Luft. Unschön ist halt, dass es verfängt.

  15. Besser als jede Satire: Koffler, die Interim CEO, lobt immer noch realitätsfremd auf ihrem Linkedin-Profil die eigenen Leistungen als Desperada (Schreibfehler alle im Original):

    • Implemented qualitative & quantitativ KPIs, optimization & controlling of operations to quickly increase performance
    • Optimizsation of intercompany cash handling processes and cash generation by renegotiating contracts and payment periods
    • Break-even analysis of stores` openings, adjustments of opening hours & implementation of personnel planning tool
    • Executed brand Relaunch, modern interieur guideline and new F&B concept
    • Developed corporate strategy & budget 2019 together with middle management & investors

    • Sie sollte ja eigentlich bei Jordan arbeiten der produziert ja auch Geld mit heisser Luft.

      „cash generation by renegotiating contracts and payment periods“

    • geht noch weiter…. 25 und bereits auch Erfahrungen im Investmentbanking in Frankfurt UND NEW YORK gesammelt… was heisst das genau? den boys kaffee in skirt and heels gebracht???

      linkedin ist ein bisschen wie tinder…. kannst jeden schmarrn schreiben.

      ok, bei tinder interessiert der text zwar gar nicht…;-)

    • Ich weiss nicht, ob ich mich mehr für den Inhalt oder die Rechtschreibfehler fremdschämen soll?

    • @Realsatire

      wunderbar und wenigstens zwei Menschen haben ihre Microsoft Kenntnisse
      bestätigt. Na immerhin

      „Kenntnisse und Fähigkeiten
      Microsoft Office
      2 Bestätigungen für die Kenntnis Microsoft Office anzeigen“

      ich seh schon die nächste Generation Blender (m/w/d) am Horizont

    • Ein Konkurs, solange nicht betrügerisch, ist dazu da grosse Fehler abzuhaken und weiter zu schauen – für alle Beteiligten. Das Leben geht weiter, auch für die nun ehemalige Geschäftsführerin. Sie muss sich nun ebenfalls eine neue Stelle suchen, ausser die PE Fritzen stellen sie ein.
      Ich habe nicht ihr Profil angeschaut, aber falls die Zitatangaben vom Vorkommentator stimmen, tönt dies für mich eher wie der Stellenbeschrieb einer Junior Controllerin. Sorry, ausser der Strategie und dem operativen Teil (Markenauffrischung und Gastrokonzept – auf gut Deutsch) sind das Arbeiten aus dem kleinen Finanz Einmaleins. Budget und Strategie erstellen kann jedermann, der einigermassen klar im Kopf ist. Die erfolgreiche Umsetzung trennt die Streu vom Weizen oder die „Bullshitter“ von den „Performern“.
      Ich sehe allerdings keine Satire im Profilauszug, die Dame hat einfach ihre Tätigkeiten aufgelistet ohne das Ergebnis zu erwähnen….
      Aber der Vorschreiben hat auch recht: einmal mehr ein Hinweis darauf, dass die öffentlichen Lebensläufe nicht allzu Ernst genommen werden sollten.

  16. Die Ufenau Partners mit ihren Spitzenmanagern. Ein weiteres Exempel von Schwätzern aus dem grossen Kanton, die sich am oberen Zürichsee tummeln wie die Crevetten in den Antibiotika-Tümpeln von Vietnam.
    Grosse Worte, nichts dahinter. Hoffentlich treten sie bald wieder die Heimreise an.

    • Absolut richtig. Kenne ich aus der Verlags- und Druckindustrie. Eingeflogene Nullnummern aus D die alles auf den Kopf stellen, CH-Aufträge nach D vergeben und wenns brennt hauen sie wieder ab.

  17. Es gibt immer wieder solche Blender und die Leuten investieren. Ein bisschen kritisch diese beiden anschauen und dann spürt man, dass das Schleimer sind.