CS und UBS bei Job-Abbau unter Druck

Ausland-Konkurrenten zerschlagen ihre Backoffices, Zehntausende von Mitarbeitern landen auf der Strasse – Ziehen Schweizer 2020 nach?

Sergio Ermotti und Tidjane Thiam betonen, ihre Banken seien für die Zukunft gerüstet. Es brauche keinen grossen Stellenabbau.

Nun steigt der Druck. Im Ausland setzen viele Konkurrenten das Job-Messer an. Morgan Stanley, Deutsche Bank, HSBC in England: Sie alle bauen Zehntausende von Stellen ab.

Nur die CS und die UBS haben das nicht nötig: Wie geht das? Stehen die zwei Schweizer Finanzmultis so viel solider in der Landschaft? Haben sie ihre Hausaufgaben längst erledigt?

Das suggerieren die Zahlen. Die UBS als grösste Schweizer Bank hat in diesem Jahr im Vergleich zu ihren europäischen Counterparts praktisch nicht gekürzt.

Nur 0,3 Prozent aller Arbeitsplätze sind bei der Nummer 1 des helvetischen Finanzplatzes im 2019 verschwunden, zeigte die Financial Times kürzlich in einer Grafik.

Alle entlassen, nur die UBS nicht: Really? (FT)

Ganz anders die Deutsche Bank. Bei ihr haben die Zuständigen seit Januar Abbau-Programme im Umfang von fast 20 Prozent angekündigt.

Jeder 5. Job bei der „Deutschen“ verschwindet. Die Italiener folgen. Der Chef der Unicredit, wo Sergio Ermotti einst seine Karriere lanciert hatte, gab vor kurzem einen Personalabbau von mehr als 8 Prozent bekannt.

Weitere Grosshäuser in Europas Geldgeschäft schwingen die Job-Axt. Die Commerzbank plant gemäss Financial Times Personal-Kürzungen über knapp 9 Prozent, bei der spanischen Caixa sind es mehr als 5 Prozent.

Jetzt folgen sogar die Amerikaner. Heute früh meldet die Financial Times einen Abbau bei Morgan Stanley. 1’500 Jobs bei der US-Bank sollen weltweit verschwinden.

Dabei haben die amerikanischen Banken den Europäern längst den Rang abgelaufen. Ihre Aktien schossen hoch, ihre Geschäfte florierten, während Europas Bankenchefs immer nur jammerten und wehklagten.

Wenn also sogar die erfolgreichen US-Banken kürzen und abbauen: Stehen dann die grossen Schweizer Häuser effektiv gut da?

Kein Druck zum Handeln?

Noch brennt alles: Paradeplatz (IP)

Die Realität ist eine andere. Die UBS und die CS liegen im Wettbewerb weit zurück. Sie haben viel zu wenig aus ihrer führenden Position im Geschäft mit den Reichen gemacht.

Hinzu kommen Umwälzungen. Europas Vermögende wollen ihre Gelder in ihrer Heimat haben statt auf einem offengelegten, negativ verzinsten Schweizer Konto.

Beide helvetischen Grossbanken haben bisher nur eine Antwort auf die veränderte Landschaft: sparen. Sie tun dies versteckt und ständig.

Leute fliegen raus – täglich. Nur spricht keiner davon.

Es handelt sich um das grösste laufende Abbauprogramm ohne Namen und News. Alles im Fluss, heisst es dazu von der Kommandobrücke lapidar.

Wer zieht? (IP)

Der stille Abbau könnte 2020 zu einem offenen, scharfen werden. Die Ausländer machen’s vor. Nun wäre es für Ermotti und Thiam wohl einfacher hinzustehen und laut auszusprechen, was leise längst passiert, nämlich: Jetzt müssen wir halt auch.

Für die Schweiz und ihr Finanzzentrum Zürich würde in diesem Fall das kommende Jahr zur Zäsur. Allein bei der CS und der UBS könnte es je zu einem Job-Abbau in vierstelliger Höhe kommen.

Kommentare

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  1. Mit den arroganten und selbstgefälligen Typen habe ich überhaupt kein Erbarmen. Ein grosser Teil sind sowieso blutige Quereinsteiger und wissen nicht einmal, wie man „Akkreditiv“ schreibt. Im Anzügli vom „Herren-Globus“ den verlängerten Arm vom Steueramt (oder der Finma) spielen, das ist alles, was die Damen und Herren können. Für den Rest wird nach oben geschaut… gegen die Decke (oder den Himmel).

    Tut mir leid, es so zu sagen: Aber ich freue mich auf jeden dieser faulen Kerle, welche hinausgestuhlt werden.

    • @Kurt: das Stichwort „Akkreditiv“ gefällt mir. Genau DORT hat’s viel zu viele VP’s! Und mit VP meine ich nicht „Vice President“ sondern Vollpfosten.
      Halten sich für den Nabel der Welt, sind effektiv nur Hosenscheisser und stehlen der Bank jeden Monat legal viel Geld, indem sie ihr Salär annehmen (statt zurückzubezahlen).
      Genau die müsste man auf die Strasse stellen oder nach Indien / Polen outsourcen, wobei ich mir des Unrechts, welches man diesen Ländern damit antun würde, bewusst bin.

  2. Wenn die Credit Suisse etwas abbauen kann sind es die 1030 Einkommensmillionäre. Die kosten allein schon 1.6 Milliarden Franken, steht im Jahresbericht.
    Wozu braucht diese Bank absurde 1030 „Risk Taker“ und stellt gleichzeitig einfache Arbeiter auf die Strasse? Lügt ihnen vor man müsse sparen?
    Wozu denn? Für die Risk Taker etwa?

    Die Krankheit der Credit Suisse:
    Auf 5 Arbeiter stösst sich 1 DIR/MDIR gesund. Es wimmelt von überzähligen Chefs.

    Man spricht immer mehr darüber.

  3. Na ja, eigentlich nichts Neues. Leute werden entlassen um Kosten zu sparen. Ich frage mich, wofür braucht man dann die hochbezahlten Manager? Leute auf die Strasse zu stellen ist nicht schwierig und zeugt von wenig Kreativität und deutet darauf hin, dass diese Typen keinen Plan haben. Wofür erhalten diese Typen die hohe Entlöhnung, für solche Massnahmen reicht ein Nasaäffchen aus. Da wäre doch ein massives Sparpotential in diesen Kreisen auszumachen! Wozu die Heerscharen von MD‘s und MDI‘s beschäftigen, wenn nichts kommt. Bei einem Kundenberater der die Zahlen nicht bring und die Ziele verfehlt, wird nicht so lange zugeschaut wie bei dieser Kaste!

  4. Man schau die Seite der SNB an; noch 520 mrd Asset von ausländischen Kunden, -7%, das gleiche bei Privatkunden mit Domizil Schweiz, bei einem Abfluss von weiteren 150 mrd chf im Segment wo Banken viel Kommissionen generieren, ist ein weitere Abbau von mind. 20000 auf dem Bankenplatz Schweiz unausweichlich.

  5. Die grossen Pleitewellen beginnen erst gegen Ende 2020/2021.

    Spätestens gegen Ende Jahr 2020 werden überal massive Entlassungswellen, ja wahrscheinlich regelrechte Entlassungstsunamis folgen.

    Es geht dann vorraussichtlich nicht mehr um tausende, oder 10’000, sondern um mehrere 100’000 Arbeitsplätze in Europa. Die Abwärtsspirale wird dann regelrecht zu drehen beginnen und sich beschleunigen. Es steht ein regelrechtes Erdbeben bevor, auch in der Schweiz.
    Spätestens 2021 werden Suppenküchen Hochkonjunktur bekommen, sodass die Politiker/ innen weiche Knie bekommen werden. Die Hirne sind ja bereits vom vielen “Fiatmoney“ aufgeweicht.

  6. Man könnte auch in der Führungsetage von CS, UBS usw. die noch verbliebenen Schweizer gegen Deutsche auswechseln.

    Sie wären mit einem Bruchteil der Vergütungen nicht nur zufrieden sondern glücklich.

    Schlimmer als die Ermotti mit den Italo-Wurzeln oder die Thiams mit den Elfenbeinküste-Wurzeln wird es vermutlich nicht.

  7. Herr Häsin, was ist Ihnen eigentlich lieber? Massiven Personalabbau oder scheibchenweise oder pleite gehen. Sie tun so, als wenn man massiv Personal abbaut und gleichzeitig meckern Sie, das dies nicht geschieht. Ja , was denn nun? Sicherlich ist es alles andere als schön, mit 55+ auf die Strasse gestellt zu werden. Nur haben sie sich mal mit Fakten beschäftigt oder nur mit dem öden Geplärre derjenigen, die in der Schweiz immer noch das Paradies auf Erden sehen und ihre Pfründe verloren haben. So wie billige Hypothek, Konto umsonst, dann noch ein wenig Verein hier oder dort etc.? Nein, haben sie sicherlich nicht, weil die Wirklichkeit wohl ein wenig anderst aussieht.

    Widerlegen Sie doch meine Meinung durch Fakten. Erstellen Sie von den 55+ doch einmal alle Einnahmen nach der Kündigung, angefangen von Abbaubank über BVG, Einmalzahlungen in die AHV und Abfindungen. Dann kommt noch hinzu, was die RAV bezahlt und der evtl. neue Job. Und dann kann man mit ihren Behauptungen etwas anfangen. Dies wäre dann nicht mehr populistisch sondern eine Faktenlage, die auch der soviel gescholtenen Politik zu mehr Durchblick verhelfen könnte

  8. „..nur spricht keiner davon“ – ?

    Lieber Herr Hässig

    Machen Sie bitte diesbezüglich eine Pause! – Ihr beliebtestes Thema ist sicher im Januar auch noch aktuell.

  9. Bänkler Strategien sind ja dazu da, um ihre Nutzlosigkeit innerhalb der Bank als Managerli rechtfertigen zu können- drumm schleichen diese in den vielen Gängen immer mal wieder mit dicker Agenda oder sonstigem Müll rumm!

    Wie dem auch immer, zusammenfassend hat dieser Bericht viele Argumente welche nicht von der Hand zu weisen sind….
    Ein sehr grosser Stellenabbau in Raten wird bei beiden genannten CH banken unumgänglich-sicher kommen obschon, eine Deutsche Bank als Referenz heran zu ziehen ist gelinde gesagte, aufstossend…..!

  10. Trifft es nur das Finanzgewerbe?
    Nein das läuft quer durch die gesamte Volkswirtschaft.
    Da wurden auf breiter Front quer durch die ganze Volkswirtschaft Kapazitäten aufgebaut die sind schlicht nicht mehr zu halten.
    Dürfte etwas ungemühtlich werden mittel und längerfristig.
    Ob die Links-Grünen Ideen das auf breiter Front frei werdene Arbeitkräftepotential absorbieren können?
    Wohl eher nicht.
    Wenn da auch bei den sog. Bürgerlichen Wirtschaftskreisen die brauchbaren solideren Ideen ausgehen, dann kann man sich sicher sein. Die Stunde der finalen ,,Wahrheit,, rückt immer näher.
    Kommt noch dazu die Wirkung der Geldpumpe verliert
    mit Riesenschritten an Wirkung, die Negatifzinsen sind
    ein Symptom, das offenbar nur wenige geschnallt haben.

  11. Die EZB givt vor was zu tun ist und die Schweizerische Nationalbank zieht nach.
    Mich uerrascht nichts mehr.
    Pro Jahr mindestens 3 neue Strategien von CS, UBS, Raiffeisen.
    Spesen und nochmals Spesenverechnungen an die Konteninhaber.
    Habe ichbin Spanien bei Banco Santander und BBVS alles nicht

    • @jdjb. na ja also spanische banken stehen kurz vorm platzen.. oder sind noch immer unter aufsicht des Staates (seit 2008) vielleicht sollten die spesen da auch von den kontoinhabern verlangt werden.

    • Spanische Banken? Kontoführungsgebühren? Extrem hoch, europäisch an der Spitze. Eine Gutschrift SEPA, ja Gutschrift, kostet minimal EUR 18.–.
      Und weiter: Die halten sich weder an Gesetze noch AGB noch Vereinbarungen. Wild West quasi. Wie will man sich dagegen wehren, wenn alle zusammenhalten? Ein Konsumentenschutz ist praktisch inexistent.

  12. Was ist jetzt eigentlich die Message?
    Klagen auf IP wenn die Banken abbauen?
    Oder jetzt klagen, dass sie es nicht tun?

    Es sollte ja jedem klar sein, dass die Banken abbauen (müssen). Es braucht viele Angestellte in Banken nicht mehr. Digitalisierung, Kostendruck, AI & ML.

  13. 8000 Inder arbeiten für die CS. Die kamen nicht dazu, sondern haben in der Schweiz jemanden ersetzt.

    Da Arbeitszeugnisse in Polen erstellt werden wurde auch hier schon gespart.

    So sieht es in Wahrheit aus.

    • Können Sie mir kurz und bündig erklären was der intellektuelle added value war, um CH-Menschen in einer CH-Bank durch Inder zu ersetzen. Dieselbe Frage stellt sich mir beim Thema „Arbeitszeugnis“ made in Poland für einen Mitarbeiter in z.B. St. Moritz aktiv waren.
      Danke für Ihre klärenden Worte.
      Gruss
      Gerhard

    • @Gerhard. Die Antwort ist kurz. Neo-Banker aus dem Ausland versuchen mit schlauen Lösungen ihren CV zu schmücken und sind bevor das Resultat ihres Wirkens bei CH Banken klar ist, schon wieder weg. Ganz nach dem Motto: Nein, dass war ein anderer.

      CS und UBS ruhen sich auf dem Erfolg vergangener Banker aus und meinen mit massenweisen Anstellungen von Lokals Erfolg zu haben. Management und Mitarbeiter sind nur noch am Luftschlösser bauen. Viel Erfolg. Ich komme dann zur Insolvenzveranstaltung von CS und UBS. Das geht nicht mehr lange gut. Vergesst nicht die Billionen von Assets gehören den Kunden, nicht der Bank und Kunden haben Alternativen.

    • schon klar, aber bei jeder Kritik
      sollte auch ein „warum“ gesagt werden. Hochpreisland Schweiz heisst das „warum“.
      Und warum? Nicht die Löhne, denn die erhöhen sich erst nach den Basen wie Lebenshaltungskosten. Und warum das? Der Staat ist Preistreiber Nummer 1!!
      Man denke nur an all die täglichen Kosten bei welchen der Staat seine „Finger“ drin hat… usw.

    • Würden Sie je mit einer indischen Rakete zum Mond fliegen? Oder mit einer italienischen? Aber billiger ist diese Rakete gewiss.

    • @Roebi
      Mit einer Italienischen sofort, sofern die Astronauten auch alles Italiener sind (die Selbstmordrate als auch die Anzahl Lebensmüder ist in Italien immer noch relativ klein).

  14. Ich überlege folgendes : auswandern nach Deutschland 🇩🇪 Schriften abmelden Pensionskassen Geld
    Vorbeiziehen und das Leben geniessen.

    • Für die EU gibt’s kein PK-Geld, da muss man schon etwas weiter wegziehen – z.B. Asien, Ozeanien, Amerika.

    • Nach D??? Man liegt, wie man sich bettet.

      Wenn Sie wirklich darauf vertrauen, dass der Bankdaten-CD-Hehler Borjans und die SF-Schuh-tweetende Saskia die Vermögenssteuer nicht anvisieren, hab ich nur eine Frage: wovon träumen Sie nachts?

    • @Rogue: Wieso soll es in der EU kein PK-Geld geben? Natürlich gibt es das, wenn man sich in der Schweiz abmeldet.
      Die Idee von Oberholzer ist eine gute, das werden sich in Zukunft noch mehr Leute überlegen.

    • Frau Merkel wird Sie mit offenen Armen und Blumenstrauss empfangen, wenn sie schon wieder ein “Treuhandkonto“ für einen “Migranten“ eröffnen kann.

    • Bin schon seit 25+ Jahren in Kalifornien. $1 Dollar McD Menu wenns mal schlecht laeuft. Sonst Steaks and Lobster. Werde mit 65 CH AHV Minimal Rente beantragen und bekomme CHF 300 pro Monat. Jedem das seine – Suum cuique

    • @Stefan
      Ausbezahlt wird nur der überobligatorische Teil, das BVG-Guthaben müssen Sie in eine Auffangeinrichtung in der Schweiz überführen, da in Deutschland eine entsprechende Versicherungspflicht besteht.

  15. btw, die geschäfte der amibanken florieren auch wegen der extrem hohen privaten schulden (kreditkarten, studenloans) die auf grund der zinsen von bis zu 20% und mehr % ohne grossen aufwand wundersame unendlich wiederkehrende erträge für die banken generieren.

    • Oder florieren sie z.B. auch weil die das frühere Geschäft der Schweizer Banken mit dem Segen des Staates konkurrenzlos weiterführen können?

    • @alles wird gut, ja da natürlich auch, trotzdem ein Hauptgeschäft ist die kreditvergabe an private, das haut so richtig rein in kasse

  16. Bei der CS hat’s noch sehr viel Potential zum Abbauen, nur müssten endlich die richtigen Knülche auf die Strasse gestellt werden (The POSTMAN always rings twice, na, klingelt’s wohl bei meinen ehemaligen Kollegen?)!
    Abgebaut resp. geleert wird nur im Maschinenraum, die Nichtsnutze, sprich Führungskörper, vegetieren weiter ohne Aufgaben dahin und sind bis zur Pension gesetzt!
    Auf einen „Dossierchlopfer“ hat’s drei bis vier „Kontrolleure“, jeder schlauer als der andere, eine Ineffizienz zum Heulen!
    Habe die Hoffnung längst verloren, dass es mal die richtigen trifft.
    Very sad and very DISCREPANT.

    • OMG, Dossier- und Briefkontrolleure! Lächerliche unbrauchbare Typen ohne jegliche Fachkenntnisse, aber super vernetzt, sie schimpfen immer über die Bank und ihren Chef. Vorneherum sooo freundlich und hintenherum versuchen den Chef und die Kollegen anzuschwärzen. Da gibt es wahnsinnige Intelligenzbestien unter den AkademikerInnen, seltsamerweise schaffen sie es einmal die Chefin und das nächste Mal den Chef los zu werden. Da gibt es Teams des Grauens, zumindest haben sie teilweise bekommen was sie verdient haben: Versetzung in den Uetlihof unter dem Dach mit Tausenden weiteren Mitarbeitern. Übrigens kontrolliert werden nur jene, die man loswerden möchte. Die Arbeitsqualität mancher anderer MA und Studenten ist grauenhaft.

    • Es sieht so aus, als bliebe der Typus männlich-aus-der-inner-CH-Armee-Offizier-Buddy-Seilschaft verschont, und einverstanden, es gibt zu viele davon, aber auch dort langsam ziehen die Inder ein. Wenn der Anführer der Seilschaft gespickt wird, trifft es die ganze Länge. Ergo, es sind nicht die Inder, die die Probleme zementieren, im Gegenteil! Inder hin oder her, diese Type müssen raus.

  17. Wie Sie geschrieben haben, haben die beiden Grossbanken seit der Finanzkrise flächendeckend tausende ü55jährige entlassen oder in die Frühpensionierung genötigt. Dies alles unter dem Radar der naiven Medien oder des impotenten Bankpersonalverbandes, der sich lieber um LBGT-Anliegen kümmert als um alte Bänkler.
    Ihr Bericht bringt eigentlich nichts Neues. Im 2020 geht es weiter wie bislang: Man spart sich zu Tode. Der letzte soll einfach das Licht noch Löschen.

    • Dies alles unter dem Radar der naiven Medien. ….

      Die naiven Medien sind von den Bankern finanziert……….somit sind sie unter dem Radar der Banken!!!!
      Da darf man natürlich nichts Negatives über die Banken schreiben, sonst.. ……..

    • @Torpedo
      Man sieht sich selbst nicht unter dem eigenen Radar?
      Ist ja auch gar nicht wirklich nötig, wenn man weiss, wo man steht.

  18. Um (mehr) Gewinn zu erzielen müssen auch CS und UBS die Kosten massiv senken.
    Zahlungsverkehr, Cash Counter und ganze Filialen werden innerhalb 2021 verschwinden. Scuol, Delemont, Mendrisio usw gehoeren der Vergangenheit.
    Fuer Raiffeisen und Kantonalbanken wird endlich einfacher, Neukunden zu gewinnen.
    Einfach gesagt, was haben UBS und CS mit der Schweiz zu tun ? Fussballmannschaft, Weltklasse, Roger Federer oder White Thurf zu finanzieren ist eine reine Alibiuebung.

  19. lieber lh
    der Bankenplatz zürich hat schon längst auf die Veränderungen reagiert. ich glaube eine cs oder ubs mit der aufgeblasenen db zu vergleichen ist an den haaren herbeigezogen.

    • Genau so ist es. CS, UBS und die anderen Banken bauen seit 10 Jahren massiv Stellen ab. Dies geschieht häppchenweise, damit es nicht zu grosse Schlagzeilen macht bzw. nicht so auffällt.

    • Und trotzdem verharrt die CI-Ratio bei der CS auf hohem Niveau, weil die Chefs um TT und UR die Einsparungen im Maschinenraum als erhöhte Boni gleich in die eigene Tasche stecken.

  20. Die „Managerkaste“ besteht offensichtlich zum Grossteil aus Bürokraten und Administratoren, die keine unternehmerischen Fähigkeiten mehr haben. Kontrollwahn und rücksichtslose Habgier sind dafür umso mehr vorhanden.

    • 11:45 ist schon längst vorüber und niemand kümmerts, ausser die, die über 50 sind und rausgestellt wurden. Das Beste wäre,dass das gesamte Bankpersonal in den Ausstand treten würde. Mal sehen wie die “ Ermotti,s“ und Gefolge den Laden am laufen lassen können. Mit x-Millionen Jahreslohn dürfte dies sicher kein Problem darstellen. Gewisse Banken haben null Sozialkompetenz, es sind die Totengräber der arbeitenden, langjährigen Mitarbeiter und es hat sich nichts geändert in den letzten 30 Jahren, ausboten und tschüss….enough is enough !

  21. Nur Lukas schafft es in einem einzigen Artikel UBS und CS dafür zu kritisieren dass sie keinen Massenabbau veranstalten (wie die Konkurenz), nur um einen Absatz später zu kritisieren das Schweizer Banken doch Leute entlassen…..

    • Genau so ist es. CS, UBS und die anderen Banken bauen seit 10 Jahren massiv Stellen ab. Dies geschieht häppchenweise, damit es nicht zu grosse Schlagzeilen macht bzw. nicht so auffällt.

  22. Wenn die Banken nicht geschaft haben eine neue Dynamik zu entwickelt in dieser “ finanzielle Eldoradozeit“, dann sind verurteilt zu verschwinden….nur job cut bringt unsicherheit und keine neue Perspektiven….Amen

  23. Das ist doch bekannt, dass die beiden nie die Wahrheit sagen. Bald tönt es wieder anders, zuerst muss der Millionenbonus auf dem Konto sein.

    • Damit man sich im oberen Kader die Bonis noch zusichern kann, entlässt man die “Würste“ unten. Das sorgt für die nötige Liquidität für den “Boniweihnachtsmann“.

  24. Es ist anders rum. Die anderen Banken haben Millarden in ihre IT investiert und diese modernisiert. CS und UBS dümpeln immer noch mit Mainframe Anwendungen von anno 1970/1980er vor sich hin, aufgepeppt mit hübschen (naja) Fassaden auf dem Web und in Apps. UBS steht ein wenig besser da, aber nicht viel. Vor allem haben bei UBS IT jetzt ex IT Chefs von CS das sagen, was nur schon deshalb absurd ist, weil sie bei CS nichts auf die Reihe kriegten. Mit diesem Wissen können wir sehr einfach vorhersagen wohin die Reise führt.

    • @watson.
      Die Mainframe-Anwendungen der CS sind in sehr gutem Zustand. Die CS hat da auch sehr viel investiert.
      Die CS lagert die IT schon seit Jahren wo möglich nach Indien aus und das Back-Office nach Polen. Die Kohäsionsmilliarde der Schweiz ist somit gut angelegt, zwar nicht für die Schweizer aber für die CS.

    • @ex.cs-it-ler
      na ja weiss jetzt nicht woher oder wann sie da in der it gearbeitet haben. ich habe andere erfahrungen gemacht.

    • Ich habe von 1999 – 2016 bei der CS IT gearbeitet. Der Mainframe ist wirklich in sehr gutem Zustand. Bei PL1 wurde bspw. mit Projekt EPLI (Enterprise Compiler, vor ca. 12 Jahren) viel investiert und modernisiert.

    • @ex.cs-it-ler
      ah… dann jetzt wohl bei der ubs 🙂 also ich würde jetzt auf jemanden tippen den ich sogar noch kenne…

    • @ex cs it ja der EPLI. Das war noch ein richtiges Glanzstück! Man hat damals allen ernstes behauptet PLI sei eine Zukunftssprache und hat den Leuten Kurse und Zertifikate aufgedängt. Nutzen: Null.

      Für alle die es nicht verstehen: es wurde das alte Chasis mit einem baugleichen „refurbished“ Modell ersetzt. Bestenfalls kann man von einer werterhaltenden Massnahme sprechen, eine Investition in die Zukunft war es nicht.