Duo Khan-Ermotti zementiert den Stillstand

Kein Big Bang, sondern Kosmetik und Copy-Paste von CS: Strategie kann UBS-Privatebanking nicht befeuern. Trauerspiel.

Sergio Ermotti hat in seinen 8 CEO-Jahren vor allem eines optimiert: seinen eigenen Lohn. 14 Millionen im Jahr dafür, dass die UBS bei Aktienkurs und Gewinn dümpelt, sind einzigartig.

Mit der Verpflichtung von Iqbal Khan sollte es endlich aufwärts gehen in der zentralen Division des Finanzmultis, dem weltweiten Private Banking. Gestern war D-Day. Und das Resultat?

Nichts. Ein paar Personalien, ein wenig Abbau, ein bisschen Umbau. Klarer Aufbruch, frische Köpfe, eine neue Idee? Fehlanzeige.

Das ist noch weniger, als man für den schlechtesten Fall erwarten konnte. Khan entpuppt sich als braver Gefolgsmann von Chef Ermotti. Und der will seine letzten CEO-Jahre in Ruhe geniessen.

Bei rekordhohem Lohn und möglichst wenig Stress und Herausforderungen. Eine unsägliche Geschichte.

Die UBS ist die einzige wirklich grosse, weltumspannende und stabile Schweizer Bank, die von einstmals fünf helvetischen Grossbanken noch übrig geblieben ist.

Und nun gibt sie unter ihrem Langzeit-Chef Ermotti jeglichen Anspruch auf eine globale Führungsrolle auf.

Man kann es kaum glauben. Da lanciert Goldman Sachs mit „Marcus“ eine spannende Offensive ins Geschäft mit allen Kleinkunden rund um den Erdball; da wird JP Morgan unter ihrem Legenden-CEO Jamie Dimon immer grösser und erfolgreicher.

Da geben Neo-Banken wie Revolut Vollgas, Facebook mit Libra ebenso. Und die UBS, die weltweit grösste, beste, tollste Bank für alle Vermögenden dieses Planeten, mit 2’500 Milliarden verwalteten Geldern von Privatkunden?

Sie dreht ein wenig an ihren internen Stellschrauben. What the F…? Die oberste Führung macht es sich derweil bequem.

Ermotti sitzt so sicher im Sattel wie kein anderer CEO einer grossen Schweizer Unternehmung, umgeben von Ja-Sagern und „Spitzen-“Managern, die in anderen Banken auf 3. Hierarchiestufe steckenbleiben würden.

Nichtssagendes statt Vorwärts-Innovation (UBS)

Khan war die letzte Hoffnung auf Umkehr, auf Dynamisierung. Er hatte mit dem Beschattungskrimi bei seiner Ex-Firma CS einiges überstanden, sein Ruf war umstritten – was einem die nötige Gelassenheit geben kann, Unpopuläres zu beschliessen.

Das hätte geheissen, mehrere der bisherigen Führungskräfte im weltweiten Wealth Management der UBS mit neuen, hungrigen und mutigen Managern zu ersetzen.

Nun muss gerade mal einer über die Klinge springen, und das ist erst noch der am wenigsten Geschmeidige der ganze Truppe: Christian Wiesendanger.

Alle Anderen – von Christine Novakovic (in etwas weniger umfassender Rolle) bis Josef Stadler (mit etwas fokussierterer Aufgabe) – bleiben zuoberst und kassieren weitere zwei bis drei Jahre viel Geld.

Verpasste Chance vom Feinsten. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass die UBS unter ihrem obersten Mann Sergio Ermotti zu einer todlangweiligen, dümpelnden Gross-Unternehmung geworden ist, dann ist dieser nun auch noch geliefert worden:

Mit der rein kosmetischen „Strategie“ von Ermottis neuem Liebling Iqbal Khan. Das Memo, das die UBS-Belegschaft gestern erhielt und welches die Massnahmen schilderte, spricht Bände.

Das beginnt schon bei der Überschrift. „Elevating our clients and our business“, lautet diese. Nichtssagender geht kaum.

Es folgen Plattitüden über die Welt und die Wirtschaft. „This new decade will be one of transformation“ oder „We have everything we need to succeed“. Gleich unkonkret wie „increasing time spent with clients“.

Letzteres aber in fett im Memorandum, damit auch jeder dies beherzigt. Eine Ansammlung von Allgemeinplätzen.

Die Investoren reagierten entsprechend. Zwar stieg die UBS-Aktie gestern um gut zweieinhalb Prozent, doch das Gleiche tat jene der CS. Also kein Aufwind.

Dabei wäre ein solcher dringend nötig. Die UBS ist seit der Grossen Finanzkrise von 2007 an der Börse auf einen Drittel ihres einstigen Werts gefallen: von 150 Milliarden auf noch 50 Milliarden.

Die JP Morgan war damals ebenfalls rund 150 Milliarden wert. Bei ihr ging die Reise in die umgekehrte Richtung, nach oben. Heute gehört die US-Bank mit 500 Milliarden zu den bedeutendsten Unternehmen der Welt.

Jamie Dimon könnte die UBS unter Sergio Ermotti bald einmal aus dem Portemonnaie erwerben. Zwei, drei Jahresgewinne wären genug für die einstmals glänzende Schweizer Finanzgruppe.

Kommentare

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  1. This new decade…wenn der Oberbanker die Jahrzehnte mit Nullerjahren eröffnet, wie zählt die Koriphäe denn die Fränkli – etwa 0 = 1? Dann soll er solcherlei Geschwurbel doch besser lassen.

  2. Kahn war, ist und bleibt zwar ein schöner Strahlemann aber gleichzeitig auch ein Luftheuler. Er hatte Glück bei der CS und jetzt wo Können gefragt ist, zeigt sich, dass er nichts drauf hat.

  3. Gier frisst Hirn. Sieht man auch bei der SwissLife und ihren Projekten. Leidtragend immer die ü50, die dafür entlassen werden.

  4. Ich finde Ermotti macht alles prima. Keine Pleite, kein Unterstützungskredit vom Staat, keine Staatspleite. Arbeitskräfte eingespart oder zumindest optimiert. Ersteres gilt auch fürs persönliche Gehalt, letzteres kann mann diesbezüglich nicht behaupten. Aber egal. Die UBS ist meist aus den Schlagzeilen, ein paar uneinsichtige Finanzbeamte in Frankreich betätigen sich noch als Wadelbeisser. Gehr auch vorbei, zumindest gegen Aushändigung eines Schecks (ist ja nicht sein Geld). Was will man mehr? Die höchst verdiente Rente ist nahe.

  5. Wie alle Spediteure den grossen Projekten nachjagen und das Kisten- und Kastengeschaft verschmähen, jagen die UBS und CS den Reichsten dieser Welt nach. Dabei gewinnt nur Einer, der Beste. Wir dürfen wohl annehmen, dass die UBS zu den Verlierern gehört. Denn das Sichtbare ist die Manifestation des Unsichtbaren.

  6. Da wurde dem armen Schlucker Tim Cook von Apple der Bonus für das Jahr 2019 von 12.0 auf 7.7 Mio $ gekürzt, obwohl der Aktienkurs sich im vergangenen Jahr beinahe verdoppelt hat. Diese Sorgen haben Ermotti & Co. in ihrer geschützten Werkstatt nicht.

  7. Es gibt nur eins: Sofort Lukas Hässig in die Chefetage der UBS hieven! Er weiss immer wo und was zu tun ist! Er weiss auch, wie man die UBS-Aktie in kürzester Zeit auf mindestens 120.- bringt, damit sie gleich viel wert ist wie Dimons Club. Das würde er sogar mit Negativzinsen, unerbittlicher Regulation, ohne Leute zu entlassen (kritisiert das ja ständig, wenn es doch passiert) und Margendruck ohne Ende schaffen. Die Bankenwelt wartet nur so auf diesen Tausendsassa, der es so viel besser weiss und es auch ganz sicher für maximal 120’000.- im Jahr machen würde. Er weiss sogar, dass die Welt am 31.12. untergehen sollte und weiss als Einziger auf der Wekt, dass die Börsen auch wieder Mal krachen werden! Wer hätte das denn gedacht?!? Warum nur schreibt er nur ständig besserwisserisch. Go for it! Lukas for President!

  8. Diese ganzen Bankenfuzzis braucht es gar nicht.Gold hat seit 2000 pro Jahr 14% an Wert zugenommen.Seit 1971 1428% in US$.Hört doch auf mit der Wichtigtuerei.Es braucht sie nicht, die ca. 1500 Einkommensmillionäre im Bankenplatz.

  9. Ihr Schweizer seid naiv. Das ist zwar irgendwo süss und niedlich, aber andererseits auch traurig.

    Was wollt ihr denn mit diesen ehemaligen Dinosauriern CS & UBS? Wacht doch endlich auf aus Eurer Traumwelt, liebe Eidgenossen!!

    Die Zeiten, in denen ihr agressiven Raubbau am Steuersubstrat anderer Länder betreiben (heisst: Schwarzgeld teuer horten) konntet, sind AUS UND VORBEI. Heute herscht auch im Schweizer Banking Wettbewerb. International! Und da könnt ihr einfach nicht mit halten. Nicht ohne den Standortvortel „Schwarzgeld horten“.

    Kein Mensch braucht heute mehr diese Hunderten von Filialen mit Bank“beratern“, die eh keine Ahnung haben. Genauso wenig wie die unzählgen Reisebüros, dies in Eurem Ländle noch gibt.

    Die heutige Generation bucht online. Macht Banking & Investmententscheidungen online. Wer braucht noch einen Private Banker??

    • Du bist vermutlich aus Deutschland. Oder? Falls ja, würde ich zuerst vor der eigenen Haustüre kehren. Was ihr In der EU als Banken bezeichnet, verdient nicht Mal den Namen… Am Tropf der EZB hängen und gleichzeitig eine grosse Klappe haben, passt aber bestens…

    • Sie habe eine Ahnung.. Wenn die Millionen haben und das Geld nicht rausblasen wollen, dann wollen Sie wohl investieren. Ev. Sogar so, dass ihre Nachkommen auch was davon haben. Würden Sie diese Entscheidung alleine machen wollen oder würden Sie Rat suchen?

  10. Beide, Ermotti und Khan sind keine Leader!
    Was Ermotti macht ist ganz einfach auf den Punkit gebracht, seit Jahren eine Horde von Günstlingen um sich innerhalb der UBS aufgebaut, die ihn als „schützen“- und er sich schon 100 Mio. einsreichen konnte.

    Darum auch Khan…., aber auch er ist Nichts und Niemand braucht Nichts, ausser für Absichten wie obig beschrieben.

    Nun ja, ist ja des Aktionärs Schuld, wenn er UBS oder CS Titel besitzt….

  11. Stellt Euch vor, wie die armen Kunden mit Händen und Füssen von Investitionen in Private Equity, strukturierte Produkte und nachhaltige Anlagen gehindert wurden … was für ein Scheiss. Man hat sie auf den Knien angefleht, in das Zeugs zu investieren. Das Vieh wollte nicht saufen! Das wars. Jetzt, wo die Dämme fallen, werden sie in Massen in diese Kategorien investieren. Hauptsache, sie dürfen endlich auch die „House-View“ (wieder: was für ein Wort!) replizieren.

    Jeder halbwegs vernünftige Investor tendiert zum Gegenteil der jeweiligen sehr konsisten formulierten „House-View“ und ist damit meist erfolgreicher.

  12. Möchten Sie in einem solchen hierarchischen Machtapparat junge hungrige oder einem wohlgesinnte zufriedene Manager unter Ihnen in Anbetracht dessen, dass Sie wohl nirgendwo sonst ein so hohes Salär kriegen?
    Das Wohl der Bank und der Kunden steht schon lange nicht mehr im Vordergrund…

  13. Für mich gehören die Manager der Versicherungen und Banken, sowie die meisten Politiker, ALLE hinter Schloss und Riegel!

  14. Mal alle wieder sehr negativ hier. Es sind die richtigen Schritte: Fokus mehr auf die Front und die gesamten Globalen Bereiche zurück fahren. Dazu schlankere Linien um besser Entscheidungen treffen zu können. Neue und sehr gute Leute ins EC geholt, die den Unterschied machen werden. Das Einzige was bemängelt werden kann, ist dass dieses Co-Heading nur Zeit und Energie von Iqbal stiehlt. Er ist extrem erfrischend und tut der UBS sehr gut.

    In short: it will be epic!

    • Welche neuen Leute im EC? die dezentralisierung hatten wir vor 8 Jahren bereits einmal also was ist hier neu???? Sorry you dreamer

    • Kuhnert, Janoudi, Marxer, Grob…Alles Leute, die führen können und endlich dürfen… Gut für die Kultur!

  15. Einfach bedauerlich, dass man heute immer noch glaubt, das Heil liegt darin, wenn ein externer Top-Manager (e.g. Thiam etc.) engagiert wird, dass dieser einen lahmenden Elefanten innerhalb kürzester Zeit zu einem Muskelprotz machen kann!

    Wie lange wird es noch gehen, bis die Schweizer Banken verstehen, dass sie als Ganzes auf dem Weltmarkt operieren müssen z.B. ein gemeinsames Back-Office mit z.B. Computer-Center im Gotthard, das auf Client-Basis genutzt wird, zu bauen. Der Kostenblock der Schweizer Bank ist zu hoch und die Performance der Kundenportfeuilles zu tief! Das führt zur Talfahrt!

  16. Mal schauen was die UBS so anstellt. Modern und fortschrittlich stelle ich mir anders vor. Es muss jedoch angefügt werden, dass das UBS Cardcenter einige spannende Projekte hat und diese gegebenenfalls wirklich etwas bewegen könnten.

    Immer daran denken: Die Bank der Masse verfügt über das beste Ökosystem. Dafür benötig es die besten APIs und diese versucht das Cardcenter zu basteln. Immerhin hat die Masse der Menschen überhaupt den Wohlstand der wenigen ermöglicht. Damit lässt sich mit geringer Transaktionskosten (nicht verwechseln mit Zahlungstransaktionen) deutlich mehr verdienen als mit den den High Net Worths.

    Alibaba, Google, Amazon und Co haben es vorgemacht. Die US Banken versuchen es bereits – siehe JP Morgan. Nur die Europäischen Banken sind noch im Dornröschenschlaf.

  17. Es geht um die Karriere und ums Geld, nicht um die Zukunft der Bank oder der Schweiz als Private Banking Hub. Oben wird man absahnen wie gewöhnlich, unten im Maschinenraum wird man „einsparen“, kürzen und entlassen wie gewöhnlich. Haben Sie etwas anderes erwarten? Sind Sie so naiv?

  18. Der Bank fehlt eine umfassende und zukunftsweisende Strategie. Das Geschäftsfeld nur auf die Super-Reichen auszurichten ist der komplett falsche Weg.
    Auch wenn ich mich wiederhole: Die traurigen Gestalten Ermotti und Weber müssen dringend ersetzt werden, ansonsten sehe ich für die UBS schwarz.

  19. „We have outstanding thought leadership, unmatched client access…“ „…position us for even greater success in the years ahead.“

    Professionelles Marketing-Sprech ohne Inhalt & Sinn!
    Kann man 1:1 verwenden in jeder Müllentsorgung, Metzgerei, Schlüsseldienst, Kläranlage oder auch bei der Polizei.

    Nur das mit dem „even greater success“ im Zusammenhang mit der UBS krieg ich auch nach minutenlangem Hämmern mit dem Kopf auf die Tischplatte nicht in meinen Kopf!?!
    Sorry, Sertscho!

    • „thought leadership“ ???
      Wer denn? Und warum/woher?
      Die Top Etagen unserer Banken haben weder Erziehung, Wissen, Kultur noch eigene Denkfähigkeit!
      Mühlemann versuchte es mal mit einem Buch. Das war immerhin eine halbwegs eigene Anstrengung. Die heutigen Losers sind geistige Leerstellen.

    • Thought leadership? War das nicht zu Khan’s Zeit das EY-Motto?

      Tatsächlich steckt hinter diesem Typen nur heisse Luft!

  20. Lange nichtssagende Floskeln von Hrn Hässig. Ich frage mich schon lange warum Herr Hässig nicht schon lange in der UBS oder CS Spitze arbeitet. Er weiss alles besser.
    Wieso er immer die Ami-Banken als großes Beispiel nimmt dürfte ebenso fragwürdig sein. Vielleicht kann er mal die Geschäftspraktiken dieser Banken unter die Lupe nehmen. Aber nein, in der Schweiz immer alles schlecht reden, da ist er stark.

    • @Runi
      Schreib Du was positives über die Schweizer Banken. Wenn ich ein Review mache über die letzten 5 Jahre kommt mir nichts positives im Sinn. Sie sind in keiner Weise besser geworden, siehe Aktienwert an.
      Ach ja, die Banken haben hunderte wenn nicht tausende auf die Strasse gesetzt. Kannst Du dies als positiv bewerten?
      Leider war das ganze CH Finanz System nur auf eine Lüge aufgebaut (Bankgeheimnis).
      Jetzt bricht das ganze System in sich ein und die führende Köpfe kassieren ab.

    • Wieso er die ami banken als beispiel nimmt,??? Schauen sie doch einmal die entwicklung deren share price an dass wissen sie es!!

  21. Dass Khan und Wiesendanger nicht unbedingt gut miteinander funktionieren würden, war schon klar. Ansonsten sind die Massnahmen kurzfristig wohl auch nicht daneben. Es muss nicht immer der „grosse Wurf“ sein.

    Ob sie das Problem der UBS (Margenzerfall, Kostenbasis, Kundenorientierung) lösen, steht auf einem anderen Blatt.

  22. Stillstand im wahren Sinne ist es nicht gerade. Vielmehr werden Konzepte einfach neu angewendet ob diese nun jetzt bei der alten Firma erfolgreich waren oder nicht spielt keine Rolle.

    Genau die Rolle von Khan im Spyskandal sollte nun auch die UBS genauer untersuchen. Da hat einer im Management eine Strafanzeige, es gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung, an der „Backe“ und die UBS äussert sich nicht. Wenn etwas an der Sache dran ist, besonders der Punkt der Nötigung, dann steht der Tanker ‚UBS‘ vor grösseren Stürmen als im lieb ist.

  23. Guter Artikel.
    Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie die Schweiz mit überbezahlten Blindgängern wie Ermotti umgeht. Warum haben die grossen Aktionäre diese Geduld. Warum bezahlen sie dermassen lächerliche Löhne?
    Sind sie zu feige oder einfach zu anspruchslos? Für mich ein grosses Misterium!

  24. Lustiger Artikel:
    Wäre der grosse Kahlschlag gekommen, wäre geklagt worden. Nun passiert fast nichts (nur „kosmetische Strategie“) und dies ist auch nie gut.

  25. Sehr zweifelhafte Massnahmen, die da proklamiert werden. Ob das aber den Sinn erfüllt darf bezweifelt werden.

    Aber wenigstens hat es mal den Richtigen (CHW) getroffen beim Umbau. Würde mich allerdings nicht wundern, wenn das McK Netzwerk ihn wieder auffängt.

    17 Köpfe im Executive Committee, wenn ich richtig gezählt habe. Das macht 17 Stäbe, die jeden Monat tracken, planen und ppt Schlachten vorbereiten. So sieht Einsparung aus?

    Mehr Zeit mit Kunden hört sich im Prinzip gut an, heisst aber auf deutsch: Weniger Kunden pro Kundenberater – eine Effizienzsteigerung? Richtig ist der Zusammenhang, dass mehr Kundenkontakte auch mehr Umsatz bringt, aber es müssen sinnvolle Kundenkontakte im Kontext sein. Nur mehr Zeit gibt lediglich mehr Kaffee und Golfrunden.

    Produktefabrik statt zentral radikaler zu kürzen in die Regionen, die ihrerseits einzelne Funktionen wieder aufblasen werden. Teile der Funktionen in die IB – so kann man auch Personalkosten verschieben – kommt aber über IB Preise und mehr Koordinationsaufwand alles wieder zurück.

    Fazit: So werkelt nur jemand, der eine Show abzieht. Funktionen von links nach rechts verteilen und die erste Ebene aufblähen, um sich Gefolgsleute zu kaufen mag eine Weile blenden, eine Strategie ist das allerdings nicht.

  26. Ein weiterer Sesselfurzer in den Reihen der Führung nicht bewegen nur nicken und es sich gutgehen lassen am Schluss noch das hohe Salär einstecken und sich zur nächsten Bank schleichen.
    Wann stehen die Aktionäre auf und erteilen den Herren den Laufpass?
    Es ist zum schreien für all das gute Personal bei der UBS

  27. Jetzt wo der Khan angezeigt wurde durch Schultze & Schultze und er in einem Strafverfahren enden kann, sollte er doch per sofort freigestellt werden oder gelten da andere Massstäbe als bei normalen Mitarbeitern?

  28. Absolut tolle Strategie – für externe Vermögensverwalter! Sleeping beauty bleibt im Tiefschlaf und liefert wie 2019 mediokere Vermögensverwaltungsresultate. Dank des tollen UBS-Fim-offerings profitiert zumindest diese Abteilung! Besten Dank Sergio und Iqbal!

  29. War etwas anderes von IK zu erwarten als copy-paste. Immerhin kam gestern eine klare Ansage von der UBS an die Aktionäre:

    Liebe Aktionäre, wir garantieren Ihnen weiterhin einen Aktienkurs auf grottentiefen Niveau. Diese Garantie darf sie auch etwas kosten, nämlich hohe Boni für uns! Wir danken ihnen für ihre nibelungenartige Treue!

  30. Herr Motti schaute immer nur für seinen Geldbeutel, das Personal ist nur ein Unkostenfaktor. Da will er noch seinen Rivalen aus dem Süden übertreffen.

  31. UBS soll diesen Wichtigtuer Iqbal Khan als ersten an die frische Luft setzen um Ihre Reputation zu schützen.

    Iqbal Khan bringt der UBS nur Unheil.

    Detektei hat jetzt Strafanzeige gegen Iqbal Khan eingereicht.

    Wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein.

    Dies hat wohl niemand Iqbal Khan als Kind beigebracht.

    • Wenn Iqbal die gleichen Standards anwendet wir als CEO IWM bei CS muss er als Angezeigter nun sein Personalkonto auflösen und kommt als unerwünschter Kunde auf die schwarze Liste

    • Lead Mr Iqbal Khan to the Exit and give him a free oneway ticket in cape caneveral / florida to the moon.

      We don‘t need such bankers in Switzerland.

  32. Treten an Ort – oder vielmehr ‚ein Schritt vorwärts, zwei zurück‘ : mehr bringt Ermotti nicht zustande. Es ist Zeit, dass er ersetzt wird ! Aber durch wen ? Intern drängt sich kein Kandidat auf. Auch Kahn hat gestern gezeigt, dass ihm die Weitsicht und der Mut fehlt und dass er nicht für grössere Aufgaben geeignet ist. Dass es an der Spitze der UBS zu einem solchen Vakuum gekommen ist, haben sowohl Ermotti wie auch der VR zu verantworten.

    • Kahn soll es beim FC Bayern richten, nach 2 Jahren Einarbeitung.

      Khan hat einfach das operative Verständnis für das Geschäft nicht, noch strategisches know-how. Was will man von einem Wirtschaftsprüfer auch erwarten? Erbsen zählen und abnicken von Ergebnissen, die Andere erdacht und erschaffen haben.