UBS Khan-Shop: Jetzt hagelts Blaue Briefe

Gestern gings los mit Kündigungen im Wealth Management der Nr. 1. Diese versucht, Affäre ihres Hoffnungsträgers zu beenden.

Die UBS entlässt in den diesen Tagen Dutzende oder Hunderte Mitarbeiter in der Division Global Wealth Management. Das hatte sie letzte Woche angekündigt.

Gestern erhielten die ersten Betroffenen die Kündigungsschreiben. Wer erwartete, dass es hauptsächlich teure Managing Directors trifft, die weder Kunden noch Mitarbeiter betreuen, sieht sich getäuscht.

„Die Kündigungen reichen quer durch alle Hierarchien und Teams“, sagt ein Insider. Alle müssten zittern, dass sie ihren Job bei der Grossbank verlieren würden.

Damit verpasst die UBS unter ihrem neuen Chef des Wealth Managements, Iqbal Khan, ein klares Zeichen zu setzen. Die Bank hat eine feudalistische Struktur, bei der es viele hochbezahlte Chefs gibt, die statt Kunden zu sehen Powerpoint-Folien fabrizieren.

Was dies bringen soll, ist fraglich. Statt nun vor allem bei solchen Selbstbeschäftigungs-Jobs den Rotstift anzusetzen, greifen die Unterstellten von Khan zum bekannten Rasenmäher: quer durch alle Reihen.

Damit machen sie es sich einfach. Jeder schmeisst ein paar Leute in seinem Team raus, dann herrscht wieder Ruhe.

Die Rechnung zahlen oft jene, die aufmüpfig sind, schon etwas älter – oder bei denen die Vorgesetzten wissen, dass sie sich kaum zur Wehr setzen dürften.

Das alte Trauerspiel.

Fertig Festpause: Abbau (UBS-Sitz, IP)

Als Folge bleibt die Bürokratie gross und die UBS sklerotisch. Sie ist träge, dümpelt in ihrem vermeintlichen Vorzeigebereich Private Banking seit Jahren vor sich hin, es fehlen Aufbruchstimmung und Motivationsspritze für die Tüchtigen und Innovativen.

Wohin das die Bank gebracht hat, sieht man an der Kennziffer namens Cost-Income-Ratio. Diese stellt die Ausgaben ins Verhältnis zu den Einnahmen und sagt aus, wie fit der Bereich ist.

Das Wealth Management einer Bank wie die UBS dürfte niemals mehr als ein Cost-Income von 70 Prozent haben. Doch dieses liegt bei der Nummer 1 näher bei 80.

Khan muss hier rasch eine Verbesserung hinkriegen. Wohl deshalb entlässt er nun wild die Leute. Einfach mal Kosten abschneiden, damit sehe ich auf jeden Fall gut aus – so sein Motto.

Für ihn persönlich kann es nicht schnell genug gehen. Letzte Woche ist der Krimi um seine Beschattung durch seine Ex-Kollegen bei der CS nochmals gross in die Medien gelangt.

Khan, der mit einer Strafanzeige wegen Nötigung und Bedrohung den Fall ins Rollen gebracht hatte, wurde nun von seinen Beschattern selbst mit einer Strafanzeige behelligt.

Diese wirkt zwar alles anderes als überzeugend. Jene, die beschatteten, werfen dem Opfer ihres Tuns nun vor zu übertreiben: speziell.

Doch darum gehts nicht, sondern um den Fakt, dass ein Mitglied der höchsten Führungsgruppe der wichtigsten Bank im Land strafrechtlich angezeigt worden ist.

Biz statt Spy: Khan (UBS)

Das macht die Lage für Khan und seinen neuen „Sugardaddy“, UBS-CEO Sergio Ermotti, ungemütlich. Deshalb haben sich die beiden entschieden, kein weiteres Öl mehr in die Spy-Affäre zu giessen.

Auf Fragen zur Observierung des neuen Private-Banking-Chefs wolle man nicht mehr eingehen, meinte gestern die Pressestelle.

Was genau hat es mit dem Gewaltschutz der Kantonspolizei für Khan auf sich? Wie genau lernten sich ein hoher Zürcher Justizbeamter und Khan kennen? Hier läuft ein Verfahren.

No comment. Schluss mit Spy, lautet die neue Losung, wir machen jetzt Business. Für die Mitarbeiter in Khans Bereich heisst das: Zittern vor dem Sparhammer.

Kommentare

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  1. Banken…..es ist und bleibt ein Drecksgeschäft. Machen tun sie nichts nur kassieren. Von Arbeiten….keine Ahnung.

  2. Schlimm genug, dass alle noch so kleinen MA regelmässig blütenweisse Strafregisterauszüge bringen müssen….sitzen doch die, die Strafanzeigen am Hals haben, weiter oben…

  3. Der grösste Hagel an blauen Briefen kommt dann erst noch in der Zukunft.
    Es braucht noch etwas “Geduld“ bis es soweit ist…..

  4. Ich bi de Iqbal Khan, 43, schaffe jetzt bi dä UBS. Han vorhär bi dä CS de lade gschmisse. Jetzt schmeissi alles bi dä UBS zum feinster usä. So laufts a de Bahnhofstross..

  5. Armselig vor allem das Verhalten von Ermotti. Ein anständiger Chef würde keinen Bonus nehmen. Und Weber ist UEBERFLUESSIGER Fruehstuecksdirektor!

  6. Es ist tatsächlich so, dass Mitarbeiter die heute noch bleiben durften, sind frustriert und eingeschüchtert. Das richtige Rezept für eine erfolgreiche Zukunft. Jetzt gilt Kopf runter und Maul halten. Wer heute noch bei UBS verweilt, hat keine Chance bei der Konkurrenz.

  7. 675 „Key Risk Taker“ kassieren in der UBS durchschnittlich 1.9 Mio USD (Vergütungsbericht UBS).
    🤮
    Klar, wo die blauen Briefe hin müssen.

  8. Viel wichtiger als einfach Leute zu entlassen, wäre eine neue Strategie für die global tätige UBS zu erarbeiten. Mit der Strategie de letzten 10 Jahren wird UBS (dito CS, HSBC, Barclays, Deutsche Bank) untergehen. Die Zeiten von Global Banking sind vorbei.

  9. Idiotisch ! Somit wäre die Antrittsgage für Khan auch wieder finanziert. Ethisch, moralisch fragwürdige Aktion der UBS, die ausser Frust und Angst in der Belegschaft nichts bringen wird. Reputation, die aufgebaut wurde wird mit Khan auf einen Schlag zerstört. Die Kundschaft wird es danken und das Geld abziehen.

  10. Hauptproblem: Das alte Management, etwa die obersten 4 Stufen, bleibt im Sattel und unterstützt sich gegenseitig…also ist gar nichts gelöst, ausser dass gute Leute weiter unten gehen müssen. Die Rechnung kommt später.
    Leadership Handbuch, Lektion 1.0

    PS: Habe von Herr Kahn etwas anderes erwartet..schade!

  11. Copy paste! Neues fällt diesen hoch(über)bezahlten Manager nicht ein. Die Kosten werden zwar sinken, ein Angstklima wird eingeführt, die Produktivität und Motivation wird sinken, weil sich niemand sicher sein kann, ob er nicht der nächste ist! Super gemacht?! Eigentlich müssten diese Herren das Resultat kennen, da es die Konkurrenz vorgemacht hat, im Fokus liegen jedoch nur die tieferen Kosten. Eine sehr kurzsichtige Massnahme, die früher oder später in einen weiteren Abbau münden wird. Frank und frei, wofür sind diese Positionen so hoch dotiert, wenn bis auf copy Paste Massnahmen eigentlich nichts kommt? Mein Fazit – sackschwach!!

  12. Wichtig ist in solchen Fällen, dass die Richtigen entlassen werden. Es gibt genügend Beispiele, die gezeigt haben, dass eine Firma auf rund 15% der Mitarbeiter verzichten kann ohne Schaden zu nehmen. Das würde übrigens auch für die Verwaltung gelten. Man stelle sich das Einsparungspotential in Bund und Kantonen vor ! Aber eben: Nicht querbeet entlassen, die Richtigen entlassen, die, die nicht viel gebracht haben. So eine Betriebsanalyse ist anspruchsvoll und kann mehrere Monate dauern. Ob das so läuft unter Khan ?

  13. Muss jetzt Kahn aufräumen was die 2 Nieten oberhalb in den letzten Jahren nicht fertig gebracht haben?
    Zwei schwätzer ohne Visionen oder sonst was. 3 Tafeln gute Schweizer Schoggi lassen grüssen.

  14. Das Cost/Income Ratio herunterzubringen dürfte nun doch wirklich keine Hexerei sein. Erträge zu steigern ist schwierig, also müssen die Kosten (sprich Löhne und Boni) runter. Das ginge notfalls, nach der Rasenmäher Methode,auch ohne Entlassungen.

  15. Finde ich gut dass Manager entlassen werden. Haben sich ja alle gesund gestoßen während die Aktionäre in die Röhre schauen mussten. Ein Disaster ist indessen, dass die letzte Stunde für die Nullnummer und Wertvernichter ganz oben noch nicht geschlagen hat. Es kann nur besser werden.

  16. Das heisst Mr. Khan muss die alten bestehenden Strukturen beseitigen, damit die Afrika, Asien und Amerika unabhängige Abteilungen werden und die Konzernzentrale keine Kontrolle mehr über den Laden hat. Erinnert irgendwie an die alten Kreditanstalt und die Chiasso-Affäre. Es sollte geklärt werden, ob Herr Khan wegen der Bespitzelungsaffäre noch frei handeln kann, oder in Abhängigkeiten von dunklen Mächten geraten sein könnte.
    Gunther Kropp, Basel

    • Lieber Herr Gunther Kropp, Basel

      Dunklen Mächten? Die Chiasso-Affäre? Es sollte geklärt werden? Sind Sie ein Verschwörungstheoretiker Herr Kropp? Nein?

      Sie gehören also zu diesen misstrauische Menschen, die einfach nur Transparenz fordern? In der Schweiz?

      Alles eine Frage der Definition, Gunther Kropp, was wir als „Affäre und Abhängigkeiten“ betrachten wollen! Wir Schweizer sind derzeit Zeitzeugen einer kolossalen Misswirtschaft und diese Misswirtschaft führt zu Leerbeständen auf dem Immobilienmarkt und vermindert unsere Renten! Erfolgsmodell Schweiz? Hier ein paar Zahlen und Fakten die diese und Anderen Affären blass aussehen lassen.

      Der gesamte Gebäudepark Schweiz besteht aus nahezu 2.5 Millionen.

      Erstellungswert Gebäudepark Schweiz CHF 2’540’000 Millionen

      Fast zwei Drittel aller Gebäude der Schweiz dienen hauptsächlich dem Wohnen. In der Schweiz gibt es 4.1 Mio. Wohnungen, wovon 54 % entweder 3 oder 4 Zimmer haben. Zwei Drittel aller Wohnbauten sind Einfamilienhäuser. Bei einem Erstellungswert aller Gebäuden von 2.54 Billionen, aufgeteilt auf 4.1 Millionen Wohnungen multipliziert mit den 75’323 leerstehenden Wohnungen (2018), lässt sich der finanzielle, volkswirtschaftliche Kapitalschaden auf sagenhafte CHF46.7 Milliarden aufrechnen!

      Zum vergleich: 2018 bezahlte die BV Renten von CHF 53.6 Milliarden! Es ist aber noch viel schlimmer: Der hohe (tatsächlich ist er höher) Leerwohnungsbestand vermindert unsere Kaufkraft, senkt unsere BV Renten und kostet mehr Pensionskassenbeiträge! Wir Schweizer verlieren durch viel zu hohe PK Beiträge, sie könnten um das 10 Fache reduziert werden einerseits und viel zu tiefe Renten, sie könnten verdoppelt werden andererseits, massiv an Kaufkraft.

      Unser reales pro Kopf BIP beträgt $85,157 (N°3 global), unser kaufkraftbereinigtes pro Kopf BIP ist $66,780 (N°11 global)

      Unser Kaufkraftverlust: $18,377 oder -21.6%! (um die Teuerungsrate werden wir auch betrogen, da die privaten Kopfprämien KK nicht hinzugezogen werden). Spart Teuerungsausgleich bei der AHV. Bei der PK gibt es sowieso keinen Ausgleich!

      Die Kapitalkonzentration ist einfach erdrückend; früher gab es eine Art wie investigativen Journalismus – dieser sollte wieder zu der Reputation gelangen, die er verdient hat. Andernfalls berauben wir uns wesentlicher Gedankenprozesse und verhindern eine bestmögliche Annäherung an die Wahrheit.

      Quelle:
      Projected GDP per capita Ranking (2019-2023), Statistics Time
      Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Immobilienwirtschaft der Schweiz, Dr. Peter Staub und Dr. Heinz Rütter 2015/2016
      Soziale Sicherheit, Pensionskassenstatistik: provisorische Werte 2018, Bundesamt für Statistik

      Herzliche Grüsse

    • @Hans B. Griffä 14. Januar 2020 / 15:10
      Die wird wohl in Brüssel und Washington entschieden werden.

  17. Wer nichts kann, kann wenigstens etwas: Entlassungen. Die oberste Managementebene der beiden Grossbanken, die sich effektiv wie Feudalherren (und neuerdings auch -damen) benehmen, haben keine Ahnung vom Kunden. Sie leben in ihrer Filterblase und werden von servilen Höflingen mit irgendwelchen Powerpoint-Präsentationen gefüttert, die glauben zu wissen, wie die Realität im Maschinenraum aussieht. Aufgrund dieser „Realität“ wird dann entschieden. In der realen Wirtschaft, aka Industrie, sitzt der hie und da der CEO neben dem Fliessbandmann und möchte wissen, wie und was man noch verbessern könnte. Nicht so in der Bankenwelt. Manager, die sich mal Zeit nehmen, einen halben Tag an der Front mitzuarbeiten? Fehlanzeige. Daher ist es eigentlich egal, wer bei den Grossbanken an der Spitze steht (aka liegt) – sie wissen nicht, was sie tun.

  18. Khan könnte schneller weg sein als ihm lieb ist. Die UBS hat bestimmt keine Freude daran den „Heilsbringer“ Sonntag für Sonntag auf der Frontseite der Presse zu sehen. Die Mitarbeiter haben auch längst bemerkt, dass er dasselbe erzählt wie „änet den Geleisen“…. – quasi alter Wein in neuen Schläuchen.

  19. Copy and past. Entlassungen quer Beet. Diese Methode wird seit mehr als 10 Jahren angewandt bei der UBS und anderswo.
    Bei der UBS hat diese Methode nicht zum erträumten finanziellen Erfolg verholfen. Erfolgreich war sie in all den Jahren aber damit, die jeweils übrig gebliebenen Mitarbeiter zu desmotivieren und frustrieren.
    Die wirklichen Kostenverursacher beim Posten Mitarbeiteraufwand SCHÜTZEN sich gegenseitig. Würden alle Frühstücksmanager und Direktoren OHNE Führungsverantwortung entlassen, könnte die UBS subito einen dreistelligen Betrag im Millionenbereich beim Mitarbeiteraufwand einsparen!!!
    Das Fussvolk könnte dann endlich wieder einmal seine Arbeit machen, damit der Ertrag des Unternehmens steigt.

    • Man kann ja nur hoffen, dass Herr Khan sich wenigstens die Mühe genommen hat, die Farbe seiner PowerPoint-Präsentation von blau auf rot anzupassen!

  20. Je tiefer die Lohnsumme, desto höher der Bonus. Ist doch logisch. Und was meinte Hr Grübel mal? 10 % liegen immer drin. Bei der UBS es bitzli meh.

  21. Kein Mitleid mit UBS Mitarbeitenden, die heute noch dort sind. Wers bis jetzt nicht gemerkt hat, dass er bei UBS oder CS weg muss, der wird es auch später nicht merken.

    • Als ehemaliger IB & IPS Angestellter kann ich wirklich nur noch den Kopf schütteln. Adverse Selection at its best. Gute Mitarbeiter verlassen die Firma seit Jahren und die überbezahlten (nach altem IB Lohnschema (Di=220k / ED=250k) bleiben. Weil sie niemals auch nur annähernd etwas ähnliche bezahltes finden. Bei der kleineren Konkurrenz ist auch nicht alles gut und der Lohn sicher tiefer. Jedoch wird bei Erfolg ein anständiger Bonus bezahlt. Am Schluss ist der Unterschied gar nicht so gross. Ich kann mich erinnern wie die Di und ED jeweils Sammelbestellungen über einige 1000 Flaschen Aalto und Monasterio nach Opfikon liefern liessen und die Autos im Jahrestakt ausgewechselt wurden. Wir im AD Rang mussten krüppeln und verdienten 120k mit 5k Bonus. Ich könnte das nicht mal mehr für 300k im Jahr machen, nach Opfikon zu all den Politikern und 45 jährigen, die seit 25-28 Jahren bei der UBS sind… Fonds Execution nennt sich dort Salestrading… obwohl es ja eher in die Kaste der Middleoffice Leute gehört.

  22. Was ist dass denn für eine Schande? Hat TT und UR Diesen Artikel Beauftagt?

    Unglaublich was heut zu Tage als journalismus gilt…

    Wo ist POB? Wo ist TT und wo sind Fragen zur governance? Lass mal Deine Beziehungen zur FINMA oder zur Staatsanwaltschaft spielen und schaffe Klarheit über den Fall Anstatt von der Wahren Story abzulenken….

    Mach Deinen Job! Rohner und Thiam sollten gerade stehen…

  23. „…es fehlen Aufbruchstimmung und Motivationsspritze für die Tüchtigen und Innovativen…“ – so ist es.
    Zu viele MDs, die schon sehr viel Geld für sich selbst gemacht haben aber seit langem keinen Beitrag zu UBS Gewinn leisten, sitzen noch da und fühlen sich überlegen (warum – weisst niemand, alles nur dead-weight) weil die im Maschinenraum, die Kunden betreuen und Geld einbringen, werden noch mehr gestresst durch völlig irrwitzige KPIs, Kürzungen und no-bonus. Trauerspiel, wie gesagt.

  24. Gehts noch?!?! Wurde dieser Artikel von CS gesponsert?

    Fakten zur Überwachung liegen vor… Strafanzeige gegen Khan ist demzufolge ein Witz…

    Lieber Lukas nimmt mich wunder wie viel Du für diesen Artikel bekommst??

  25. Ich komme den Eindruck nicht los – ich finde diesen Khan einfach einen Schnuderi. Und in der Art und Weise und insbesondere bzgl. Physiognomie einem ehemaligen Chef (!) von mir ähnelnd. Nach Aussen figulant erscheinend…und charakterlich vermutend miserabel!

  26. Wer jetzt noch auf dem Banken Sektor arbeitet, ist selber schuld. Kein Mitleid mit den entlassenen. Seit 2008 hätten Sie Zeit gehabt, das offensichtlich sinkende Schiff zu verlassen

  27. Einmal mehr werden die Sesselfurzer mit den hohen Gagen nicht angefasst, bei den Ameisen die den Ertrag mit den Kunden erwirtschaftet wird die Entlassungswelle angesetzt.
    Falsche Haltung jedoch immer das gleiche Spiel auch Khan hat es nicht erkannt und geschaft. lässt er sich blenden, ausmisten in der Teppichetage bringt Ertrag dort werden die hohen Salärs ausbezahlt.

  28. Bundesräte können unbehelligt auf der Strasse spazieren

    Diese Typen sieht man nie auf der Strasse?

    Wir wollen Leute die Jobs kreieren und nicht auslöschen oder gar dem Staat die Arbeitslosen aufoktroyieren

    Schande über Khan und UBS

  29. Herr Khan ist ein selbstgefälliger Narzist.

    Herr Khan fehlt die menschliche Grösse für eine derart wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe bei UBS.

    Lead this guy asap to the EXIT.

    UBS kann sich weiteres Unheil und Aerger ersparen, wenn Sie diesen Herrn rasch und elegant verabschiedet.

  30. Kündigungen querbeet haben in grossen Organisationen noch nie die gewünschten Resultate gebracht. In einem aufgeblasenen Laden wie die UBS hilft nur ein Mittel: Eine Führungsebene komplett streichen z.B. alle MD’s. Das merkt operativ niemand, weder intern noch extern und bringt sofort eine enorme Kostenreduktion.

  31. Bitte abwarten. Zuerst entlassen die Chefs ihre Unterstellten. Nach getaner Arbeit dürfen einige der überzähligen Chefs selber antraben um ihrerseits die eigene Kündigung „abzuholen“.

  32. In Tessin werden weitere 20 UBS Köpfe geschlachtet. CH Verhandlungen mit Italien sind im Sumpf und werden ewig dort bleiben. UBS (und CS) haben riesige Filialen in Mailand gebaut. Italienische Kundschaft wird dort am besten verwaltet. Kader und Angestellte sind bestimmt italiener, gegenüber CH Ex-Kollegen kosten viel weniger. Seit 2016 ist die Kundschaft Rentabilität auch geschrumpft, Spesen und Personalkosten müssen angepasst. „Valentino“ Ermotti lacht nicht mehr so laut wie früher, seinen Tessiner hochkarätigen Kumpane droht das Aus, Addio Lugano bella !

  33. Iqbal Khan soll von UBS als erster wieder an die frische Luft gesetzt werden.

    Er ist ein Schaumschläger und Wichtgtuer.

    Dr. Axel Weber / VRP UBS sollte in der Zwischenzeit realisiert haben, dass er mit Iqbal Khan einen personellen Fehlentscheid getroffen hat.

    Diesen Fehlentscheid kann er aber noch korrigieren um die Reputation von UBS zu schützen.

    • Reputation? Scherzen Sie? Um UBS Reputation kümmert sich seit langem niemand. Kurzsichtigkeit und eigene Taschen füllen weil es noch geht – das ist alles.

  34. Dass es im WM zu viele Mitarbeiter gibt (und zwar auf allen Stufen) ist kein Geheimnis und es ist auch nicht schlecht, wenn die UBS den Rotstift ansetzt. WOb die Entlassungen fair selektioniert werden, kann ich von Aussen nicht beurteilen. Ich gehe aber davon aus, dass dies unter anderem mit der Anzahl Assets zusammenhängt, welche ein Kundenberater betreut. Zudem gibt es Kundenberater die in Auslandmärkten aktiv sind, welche man nicht ausbauen kann oder ausbauen will (politische u/o regulatorische Gründe). So weit so gut. Ich befürchte aber, dass I. Khan nach dem Stellenabbau anfängt, seine eigenen Bodies von der CS einzustellen. Die sind leider nicht besser oder erfolgreicher als die UBS-ler. Die Erfahrung zeigt zudem, dass nur ein kleiner Teil der Kunden den Wechsel zur UBS mitmachen würde. Fakt wäre, dass der C/I-Ratio kurzfristig sinkt, mittelfristig aber wieder am gleichen Ort steht wie heute, nach dem Motto:
    Eine Gruppe Tauben sitzt auf dem Geländer, man klatscht in die Hände, alle Tauben fliegen auf und setzen sich wieder auf dem Geländer – einfach in einer anderen Reihenfolge.

  35. Die Gegenanzeige ist doch taktisch motiviert. Ist ja offensichtlich. Dran bleiben Hr Kahn. Sie sind en geilä Siäch.

  36. Sehr gut, raus damit!!

    „Gestern erhielten die ersten Betroffenen die Kündigungsschreiben. Wer erwartete, dass es hauptsächlich teure Managing Directors trifft, die weder Kunden noch Mitarbeiter betreuen, sieht sich getäuscht.“

  37. Ja, irgendjemand muss ja ausmisten. Und das machen eben jene am besten, die selbst Mist am Stecken haben. Sie nehmen ja auch unverschämt viel Geld dafür.

  38. Khan hat während seiner kurzen Bank-Karriere vermutlich nicht EINMAL einen Kunden gesehen. Und diese Person soll richtige strategische Entscheide fällen? Forget it!

    • Ich glaube Sie haben keine Ahnung.
      Herr Khan war bei der CS in sehr vielen Kundenmeetings aktiv dabei.
      Da offeriert er Added Value und das ist auch der Grund weswegen Laferer UR und der offensichtlich psychisch labile TT
      Ihn beneideten und zumindest TT auch fürchtete.

    • IK hat mehr Kunden gesehen als die meisten. Ich war schon in Meetings mit ihm. Er ist sehr überzeugend. Er will Geschäft machen und das mögen die unternehmerischen Kunden. Schade ist er bei der CS weg und ich noch da.

    • @Kurt + @CS RM: Ich kannte recht viele hohe Chefs, die in etlichen Kundenmeetings dabei waren. Ahnung vom Geschäft hatten sie trotzdem keine. Value added: Null. Im Gegenteil: Meine Kunden meinten meistens, ich solle diesen Lappi das nächste Mal aussen vor lassen. Es ist ein Unterschied, ob man bloss in Meetings dabei ist, oder ob man während Jahren/Jahrzehnten Kunden betreut und sich so eine treue, zufriedene (und dankbare) Kundschaft aufbaut…

    • Wenn die Courtagen im Aktienhandel wie bei der UBS ein Mehrfaches derjenigen anderer Banken betragen, wird das Geschäftemachen schwierig.

  39. Verlasse das sinkende Schiff, wer immer die könne. Idealerweise gleich weg aus der Finanzbranche! Seit Jahren immer wieder das gleiche Trauerspiel.

    ES WIRD SICH NICHT MEHR INS POSITIVE ÄNDERN!

    Entweder man verändert sich oder man wird verändert. Dieser dekadenten Branche ist nicht mehr zu helfen.

    Dem guten Iqbal Khan sollte die FINMA schon aufgrund seines eigenen Verhaltens die Gewähr für einwandfreie Geschäftsführung entziehen. Das würde den Herrn wohl mal auf den Boden der Realität zurück holen und die UBS temporär etwas zur Ruhe bringen – bis zum nächsten Sturm.

    Übrigens, die FINMA hat schon andere Banker für erheblich geringere Vergehen so abgestraft. Aber eben, der Filz reicht bis in die Aufsichtsbehörden.

    • Der letzte Satz wird gleich 2 Fragen auf: Was für ein Vergehen meinen Sie bei IK? Ich sehen ihn immer noch als Opfer, nicht als Täter.
      Und Frage 2: WEN hat die FINMA jemals abgestraft…???

  40. Igbal macht das doch was längst bei UBS nötig ist. Alles logisch. Mal schauen ob die Märkte mitmachen und es der UBS gelingt wieder Fahrt zu bekommen.

    • Logisch wäre Kosten nachhaltig zu senken, indem man in Effizienzsteigerungen investiert. Stattdessen wird wieder kurzfristig gedacht. Das ist nicht nachhaltig,denn die Arbeit bleibt trotzdem da, egal wieviele Leute sie entlassen. Die Konsequenz ist einfach, dass die Leute die bleiben, noch mehr gestresst sind.

    • @ Bänkster

      …….Ach dieser IK, dieses arme Opfer….
      Schlussendlich werden sie alle “Opfer“ ihres eigenen Kreditschneeball-Finanzsystems, diese erbärmlichen Opfer…..

  41. Herr Hässig, wollen Sie mich verarschen? Endlich räumt dort jemand die Stufen D/MD auf und Sie haben nichts besseres zu tun als Khan zu hinterfragen??

    Ach… Khan Komplex!

    • Es werden eben keine MD’s entlassen sondern die Arbeiter am Ende der Nahrungskette. Aber ich weiss, die Texte von LH sind anspruchsvoll geschrieben.

    • @ Simona

      Einfach abwarten, diese ach so “armen Opfer“ werden sich alle noch gegenseitig selbst abräumen, denn wir stehen erst vor dem Beginn der Rückabwicklung des betrügerischen Kreditschneeball-Finanzsystems, welches zuvor während vielen Jahrzehnten aufgebläht wurde. Es braucht noch etwas Geduld bis die “Korken knallen“.

  42. Das galt schon vor der Jahrtausendwende „save my as first“
    Sorry um die Doktrin Leute abzubauen stufengerecht nach unten zu delegieren, braucht es kein Millionensalär. Da muss man höchstens ein fräche Siäch ohne ein Fünkchen Sozialkompetenz sein. Aber auch die erwischt es alle einmal.
    Nur haben sich zuvor leider schon finanziell gesund gestossen.

  43. Wer die vergangene Dekade zur Vermögensbildung genutzt hat, dem muß vor der Zukunft nicht bange sein:

    Dow Jones, S&P 500: x 4
    Nasdaq: x 7

    Immerhin war man im Private Banking werktäglich von berufs wegen damit befaßt und hatte zudem Anspruch auf zinsverbilligte Mitarbeiterkredite 🙂

  44. Ja, wenn er auf der richtigen Stufe die Leute entlässt, hat das sofort grosse Auswirkungen auf das Cost-Income-Ratio. Da könnte er auf Stufe MD einfach mit dem Rasenmäher drüber, Income bricht nicht weg für die Bank, dort werden nur Kosten produziert und eben die im Artikel erwähnten Powerpoint (von den Assistenzen der MDs, da diese selbst das Powerpoint nicht bedienen können).

  45. Lieber Herr Hässig, letzte Woche haben SIE noch beklagt, dass Khan zu wenig unternehme um den Laden wieder in Fahrt zu bringen.

    Nun ergreift Khan Massnahmen, um die betriebliche Effizienz zu steigern – auch das ist in Ihren Augen wieder extrem daneben.

    Können Sie sich bitte mal entscheiden? Noch besser: machen Sie doch in diesem Forum konkrete Vorschläge, was Khan tun sollte.

    • @Max haben Sie den Bericht überhaupt gelesen und auch verstanden? LH hat doch zwischen den Zeilen geschrieben was zu tun ist

      **Damit verpasst die UBS unter ihrem neuen Chef des Wealth Managements, Iqbal Khan, ein klares Zeichen zu setzen. Die Bank hat eine feudalistische Struktur, bei der es viele hochbezahlte Chefs gibt, die statt Kunden zu sehen Powerpoint-Folien fabrizieren.
      Was dies bringen soll, ist fraglich. Statt nun vor allem bei solchen Selbstbeschäftigungs-Jobs den Rotstift anzusetzen, greifen die Unterstellten von Khan zum bekannten Rasenmäher**

      D.h. zuerst mal bei GMDs, MDs und sonstigen Frühstücksdirektoren aufräumen und schwupps…. geht‘s der UBS wieder etwas besser ;))