Rosengartentunnel – ein selbstverliebtes Strassenprojekt

Zürich will für Unsummen einen unnützen Tunnel bauen, der nur wenigen nützt. Dabei gäbe es dort Bedarf, wo wirkliche Staus sind.

Wer im Kanton Zürich unterwegs ist, Verkehrsmittel benutzt und zwischendurch Radio mit Staumeldungen hört, der erkennt, wo die Verkehrsprobleme und Staus zu suchen sind.

Rund um Zürich wird die dringend notwendige Oberlandautobahn in der Planungsphase liegengelassen, die Entlastung des Brüttiseller Kreuz mit der Glatttalautobahn kommt nicht voran, das gesamte Glatttal und Oberland bis Winterthur ist tagtäglich ebenso im Stau blockiert wie die Zufahrten zur Stadt Zürich am Schöneich, bei der Brunau und beim Hardturm.

Und es sind nicht etwa bloss die Autos, die im Stau stehen. Es sind dies auch die Busse des öffentlichen Verkehrs, welche stundenlang in den Strassen blockiert sind.

Die Regierung des Kantons will nun mit Eintausendeinhundert Millionen Schweizer Franken (1,1 Milliarden oder ausgeschrieben eine 11 mit 8 Nullen) am Rosengarten, quasi mitten in der Stadt, einen Tunnel bauen.

Wer die Strasse kennt weiss, dass die Anwohner des einen Kilometer langen Abschnitts regelmässig auf einen zwar dichten, aber durchaus flüssig fahrenden Verkehr schauen. Es ist zum Vergleich in etwa dieselbe Verkehrsmenge, wie sie auch täglich über die Quaibrücke rollt.

Rund ums Brüttiseller Kreuz jedoch wohnen Zehntausende von Menschen, und die Verkehrsmenge ist ein Dreifaches der Rosengartenstrasse. Wo bleibt hier die Untertunnelung?

Und um beim Zahlenvergleich zu bleiben: Mit der NEAT (57 Kilometer Eisenbahntunnel) wurde durch schwierigste Gesteinsschichten, die für ganz Europa wichtige Nord-Südverbindung für 17 Milliarden erstellt.

Der Rosengartentunnel beginnt nicht da, wo der Verkehr staut. Sondern mittendrin, mit einer völlig abstrusen Verkehrsführung, und er endet zudem auch wieder mittendrin.

Der Mehrwert für den Verkehr im Kanton Zürich ist nicht zu erkennen, wenige Anwohner profitieren von insbesondere massiven Wertsteigerungen auf ihren Liegenschaften, und die finanziellen Mittel, die für dieses selbstverliebte Strassenprojekt verwendet werden, fehlen anderswo.

Und auch wenn es der Strassenkasse des Kantons offensichtlich derart gut geht, dass man übermütig unnütze Tunnels erstellen kann, so ist es doch an den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern so zu korrigieren, dass Strassen dort erstellt werden, wo sie einen Mehrwert für viele Menschen generieren. Als Idee käme mir da noch der Seetunnel vom Brüttiseller Kreuz in die Brunau in den Sinn.

Bruno Sauter war bis letztes Jahr Chef des kantonalen Amts für Wirtschaft und Arbeit und somit ein Spitzenmann jener Kantonalzürcher Direktion, welche den Rosengartentunnel erarbeitet und nun an die Urne gebracht hat.

Kommentare

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  1. Für lediglich 1.5 bis 2 Mia CHF liesse sich in Basel die S-Bahn ausbauen, inkl. eines Stadttunnels und der Unterquerung des Rheines. Da fragt man sich schon, warum a) in Zürich soviel Geld vorhanden ist und natürlich b) woran es wieder einmal in der Provinz klemmt.

  2. Das Projekt dient einzig dazu, gewissen Immo-Spekulanten massive Gewinne zu verschaffen, wenn die Quartierliegenschaften bei Annahme um 50% plus steigen!
    Der bald fertige Nordring mit 2×3 Spuren wird den Verkehr problemlos schlucken können, und das wird die Rosengartenstrasse zusätzlich entlasten, die ja schon heute weniger Verkehrsaufkommen hat als noch vor 10 Jahren.
    Aber wie im Text erwähnt: wer mal wirklich ein verkehrstechnisches „Puff“ sondergleichen erleben will, soll ab 15Uhr mal vom Autobahnende Uster/Aathal bis Hinwil fahren, um zu sehen, was für ein Chaos die Grünen und Linken angerichtet haben mit ihrer Weigerung, die Oberlandautobahn-Lücke endlich fertig zu stellen!!! Aber CO2 zieht ja als Argument nur dann, wenn es einem hilft; ansonsten wird der Stau einfach negiert und totgeschwiegen. Ganz abgesehen von den Unmengen CO2, die beim Bau eines Rosengartentunnels durch all den verbauten Beton verursacht wird…!

  3. Wie war das genau: FDP Politikerin mit-initiiert und profitiert indem ihr Mehrfamilienhaus dann nach dem Bau ein mehrfaches Wert ist… ging irgendwie ganz vergessen 😉

  4. Nicht nur selbst verliebt 1.1Milliarden Buchstäblich Verlochen Dann haben die noch eine sehr hohe Meinung von sich Die Politiker wollen Ja die Auto aus der Stadt Verbannen 2xNein Sowieso vrechheit die Steuergelder buchstäblich In der Wind schiessen Bravo Hr Estermann

  5. Abgesehen davon, dass mir die Kehrtwende dieses Herrn so gar nicht einleuchtet; wenn man von Geldverschwendung reden kann, dann wohl bei der Schöneich-Überdeckung, welche eine halbe Milliarde kostet und absolut nichts bringt, ausser dass ein paar Hundert Einwohner nachher etwas schöner dort wohnen, worauf auch wie gewohnt die Immobilienpreise steigen dürften und die Leute sich was anderes suchen müssen (s. Weststrasse etc.).

  6. Unsere ach so liberale Regierungsrätin Walker Späh profitiert da kräftig mit. Auch sie ist Eigentümerin einer Immobilie im Rosengartenperimeter. Deftiger Wertzuwachs auf privater Immobilie plus feudale kantonal Renten sichern der Dame auch nach ihrer aktiven Zeit die täglichen Besuche beim Frisör.

    • Bei den Renditen besucht der Coiffeur die Frau Späh. Täglich. 😊

      Die Wertzuwächse der Immobilien müssten abgeschöpft werden, dann stimmte auch die Rechnung für die Bürger.
      Im Übrigen ist der Rosengartentunnel eine gute Idee und steht auch anderen Projekten überhaupt nicht im Wege. Zürich ist reich genug.

  7. Interessanter wäre gewesen, von Herr Sauter zu erfahren, welcher Anteil des Bauvolumens in Zürich ’nicht korrekt vergeben‘ und damit ‚überteuert‘ ist?

    In Graubünden war der vom Steuerzahler zuviel gezahlte Anteil im Fall Quadroni 30%!

    Ein Bauvolumen von 200 Mio war betroffen, die Strafe durch die WEKO für die Unternehmen aber nur 11 Mio.

    Die Lösung dieses Problems wird also nur zum Schein gemacht.

  8. Soviel Geld für das Auslaufmodell Auto an diesem Ort aus dem Fenster zu schmeissen ist schlichtweg hirnverbrannt. Habe bereits ein NEIN in die Urne gelegt.

  9. Ich habe nichts gegen den Ausbau der Trams, diese Strasse hat schon heute den Platz dafür. Ich habe nicht mal was gegen den Tunnel, aber bei 90% Quell- und Zielverkehr von der Stadt soll das Zürich Stadt bitte Auch selber Zahlen. 10 Jahre die Hälfte für Kultur ausgeben und 10 Jahre die eingesammelten Bussen dafür verwenden und der Tunnel ist an seiner Eröffnung bezahlt.

  10. Ein Hinne-Nache-Höseler erster Güte! Jahrelang den Kopf genickt ohne Rückgrat. Und kaum aus der Behörde ausgetreten, endlich mal seine Meinung kundtun. Extrem glaubwürdig!

  11. Bruno Sauter hat Recht!
    Die 1`100`000`000 CHF, am Ende wohl wieder 1,5 Milliarden, werden besser anders wo eingesetzt.
    Allerdings, ich muss es doch sagen, Herr Sauter hat doch jahrelang gerade an diesem Tunnel gearbeitet, früher beim Staat. Warum erst jetzt reklamieren?? Aber besser spät als gar nie..

  12. Als (nicht unmittelbarer) Anwohner würde mir schon vor der Baustelle grauen. Die Kosten sind niemals mit dem Nutzen aufzuwiegen. Das fertige Projekt würde keines der Probleme lösen.
    Sprich: Nein, einfach nein.

  13. Wer sagt denn, dass es schlussendlich nicht einiges mehr
    kosten wird. Wir kennen ja aus der Vergangenheit, dass die Behörden sich gerne verkalkulieren. Ich bin entschieden gegen den Bau dieses Tunnels. Wie Herr Sauter richtig analysiert, gibt es verkehrstechnisch virl wichtigere Probleme zu lösen wie z.B. das unsägliche Brüttiseller Kreuz, das täglich Staus verursacht.

    • Ich schätze, die Sache würde uns mindestens 500mio mehr kosten als budgetiert – nehme Wetten an!!!

  14. „Auch B.W, Präsident des Quartiervereins Wipkingen ist froh, dass in Sachen Rosengarten-Projekt endlich etwas geht: «Das ist eine einmalige Chance für unser Quartier.»“

    http://archive.is/96POK

    Ist das nicht derjenige, welcher in der Presse schon gegen das Swissmill-Silo gewütet hat?

    Ein ganz „spezieller“ Lobbyist mit direktem Draht zum Stadtrat.
    http://archive.is/Kjf8F

  15. Sie vergleichen also Nationalstrassen (vom Bund geplant) mit der Rosengartenstrasse? Mit Verlaub: Es riecht etwas nach persönlicher Abrechnung. Die Überbauung einer Kantonsstrasse ist Sache des Kantons und m.E. absolut sinnvoll (oder fahren Sie gerne da durch)? Weder das Brüttiseller Kreuz noch das Hinwiler Drama haben damit was zu tun. Nur schon die Tatsache, dass man am Status der Hardbrücke als Provisorium festhält, ist einfach nur absurd. Wie so vieles, was ich so im Generellen über die Verkehrsplanung in Zürich lese. Schämen Sie sich Politiker eigentlich auch manchmal darüber, dass Sie Menschen für dumm verkaufen wollen? Mir ist egal, was Sie mit Ihrer Chefin für einen Zwist hatten. Mir und dem Rest der Zürcher Bevölkerung auch. Kommen Sie darüber hinweg. Grüsse.

  16. Muss weh tun, so ein verletztes Ego… Wenn jemand selbstverliebt ist, dann wohl Bruno Sauter. Und so kompetent er in Wirtschaftsfragen auch sein mag: Als Verkehrsexperte hat er sich bisher ja wohl noch nie hervorgetan. Seine Argumente sehe ich als Ingenieur nun wirklich nicht und Herr Sauter hat sich ja schon früher gerne aufgespielt.

  17. Ihr Statement kann man mehrheitlich unterstüzen, Herr Sauter.

    Was ich noch immer nicht verstehe ist, dass Verkehrskozepte in der CH offenbar weder Gemeinde- noch Kantonsübergreifend geplant und lanciert werden. Die Nordumfahrung von Zürich ist das beste Beispiel dafür:

    Vor ca. 20 Jahren wurde der Bareggtunnel von 2 auf 3 Röhren erweitert. Kaum eröffnet, hat sich der neuralgische Staupunkt von Wettingen/Baden/Dättwil zum nächsten Nadelöhr, dem Gubrist, verlagert. Die Eröffnung der ZH-Westumfahrung ein paar Jahre später gab dem Gubrist dann noch den Rest! Deshalb ist unsere föderale Verkehrkonzeptpflästerlipolitik nun inzwischen beim Gubrist-Ausbau angelangt. Ist die Gubrist-Erweiterung abgeschlossen, wird das Nadelöhr weiter wandern und seinen Schaden in Seebach/Brüttisellen und in der anderen Richtung beim Autobahnkreuz Wettswil anrichten.

    Ist die CH unfähig ein ganzheitliches Verkehrskonzept auf die Beine zu stellen, oder wäre das einfach zu günstig und daher für die gesamte Tiefbaubranche uninteressant?

    Die tausenden von Staustunden täglich sind nicht nur zum Umwelt-, sondern auch zum Wirtschaftsproblem geworden. Macht nichts, der Steuerzahler kommt ja jeweils für alles auf!

    • Ja die CH ist tatsächlich unfähig. 1984 lehnte das Schweizer Stimmvolk die „Gesamtverkehrskonzeption“ ab.

  18. … ein Spitzenmann jener Kantonalzürcher Direktion, welche den Rosengartentunnel erarbeitet hat … Frage? Warum zieht er erst jetzt hier auf IP die NOtbremse? Telezüri hätte sich gefreut über so einen talk-Gast in dieser unsäglichen Planungsphase. Ex-Lohnbezüger als Chef des kantonalen Amts für Wirtschaft und Arbeit macht hier Wind als Berater. Wie beratungsresistent war Herr Sauter in den Jahren auf seinem Sessel, gerade in Staufragen und zu Staulösungen?
    NB: „Unser täglicher Stau“ an den genannten Orten müsste nicht sein. Aber je nach Departements Chefin wird versucht die PKW „zu vergrämen“ in der (etwas naiven) Hoffnung künftige S-Bahnnutzer zu generieren … Bund und Züri verrückt. Dieser R-Tunnel klar auch.

    • Berater ist heutzugate ein Euphemismus für Langzeitarbeitslosen. Herr Sauter ist Opfer seiner eingenen Regulierungen. Er ist in seinem „Profil“ gefangen und kann nirgends quer unterkommen, darum berät er jetzt links und rechts und haut herum.
      Zum Tunnel, man sagt, dass das Projekt mindestens 40 Jahre alt ist, endlich tut sich was. 1.1 ist nichts für die Stadt, die Nationalbank hat letztes Jahr 50 Gewinn gemacht. Klares Ja!

  19. Auch wenn dieser Tunnel alles andere als das gelbe vom Ei ist, werde ich diesem zustimmen. Auf einen Seetunnel oder eine sonstige Verbindung der verschiedenen Autobahnenden können Sie in dieser links-grünen Stadt noch bis zum Sankt-Nimmerleinstag warten. Eine perfekte Lösung für den Strassenverkehr (ob mit Verbrennungsmotor oder elektrisch betrieben) wird es sowieso nie geben. Machen Sie sich keine Illusionen. Solche Autobahnverbindungen wären sowieso noch viel teurer.
    Zu den Kosten: es gibt sehr viele weitere Bereiche, bei denen sinnlos grosse Beträge ausgegeben werden. Es gäbe noch viel Sparpotenzial, mit denen ein Teil der Kosten für dieses Projekt bereits finanziert wären.
    Ich nehme lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach (sich lieber mit etwas Kleinem und sicher Erreichbarem zufrieden geben , als etwas Größeres und Wertvolleres zu wollen, dessen Erreichbarkeit nicht sicher ist).

    • Klein? Eben gerade nicht! Überrissen ist der Tunnel, für viel zu wenig Nutzen! Er verbaut nachhaltige, günstige und rasch umsetzbare Lösungen: Temporeduktion, Zebrastreifen, Lichtsignalanlagen Lastwagen-Nachtfahrverbot.

  20. Ich habe Herrn Sauter in all den Jahren als kompetenten Wirtschaftsfachmann wahrgenommen. Was er aber hier vom Stapel lässt, überrascht mich: wie die linken Gegner führt er die Stimmbevölkerung hinters Licht. Die 1.1 Mia beinhalten auch 2 wichtige Tramlinien, die den HB entlasten werden und fast doppelt so viele Passagiere befördern können. Der Mehrwert für den ÖV blendet er einfach aus.

  21. Bruno Sauter vergisst: in den genannten Kosten ist die neue Tramlinie Albisriederplatz – Milchbuck (ca. 3.1 km) inbegriffen (Details nachstehend). Er vermengt: Glatttalautobahn, Oberlandautobahn, Seetunnel einerseits und andererseits Rosengartentunnel haben punkto Finanzierung nichts miteinander zu tun; erstere sind Projekte des Bundes, bezahlt aus der Spezialfinanzierung Strasse des Bundes, das letztere ist ein Projekt den Kantons, finanziert aus dem kantonalen Strassenfonds und aus dem Verkehrsfonds. Details: Tunnel 579.5 Mio, Tramstrecke 165 Mio, Strassenmassnahmen 43.9 Mio, Projektierung, Bauleitung 140.5 Mio (Tram und Tunnel), Land 86 Mio, Reserven 85 Mio.

  22. Die Stadt Zürich hat sich damals mit dem Y verkehrsmässig der europäischen Lächerlichkeit preisgegeben (Deutsche damals: Nein, ich fahre nie durch die Schweiz nach Süden, Zürich ist doch die einzige Stadt, in welcher der gesamte Verkehr querdurch geführt wird).
    Ein verqueres Loch für den Individualverkehr? Ist sicher nicht zukunftsweisend.

  23. Wer’s verbockt hat muss das zurückbauen – basta – Kosten hin Kosten her

    Sonst geht’s wie – scheiss gebaut – scheiss egal – nach mir die

    Ein wuchtiges JA für den Tunnel

    Alle wollen etwas dazu sagen aber die Betroffenen hört niemand.

    Dankeschön

  24. In den 70-er-Jahren hat der Souverän das Y per Volksentscheid bewilligt. Der Schöneichtunnel und die Sihl-Hochstrasse wurden dann auch gebaut. Auch das Gessner-Allee-Parkhaus wurde abgebrochen …. was fehlt ist einzig das Verbindungsstück !
    Ich könnte mir vorstellen, dass Dieses für wesentlich weniger als 1.1 Mia. realisiert werden könnte.

    Es geht halt nicht um die Verflüssigung des Individualverkehrs !

  25. Da sind knallharte Eigeninteressen, die da mitspielen! Allen voran, Carmen Walker-Spä- die Immobilie genau dort besitzt und sich dadurch eine enorme Wertsteigerung schon vor der Vollendung dieses Bauprojektes einstreichen kann!

    Genau solche Politiker gehören neutralisiert und dürfen in keinster Weise dazu Partei einnehmen!

  26. Walker-Späh hat natürlich auch Eigeninteressen um ihr Häuschen noch teurer zu vermieten am Rosengarten.
    IP darf das ja glaube ich nicht mehr schreiben weil sont die Späh ihre Kamphunde losschickt….

    • Mann muss auch diese Null Nummer Politikerin die völlig überbezahlt wird, nicht mögen. Fakt ist:
      …..das die hat keine menschlichen Kampfhunde hat- da und dort gesellen sich Warmduscher um sie!
      Auf im Ansatz zubeissen, reagiert sie sehr schnell gereitzt. Sie ist recht schwach, nur in der Gruppe mit „grossem Maul“ anzutreffen und verfügt zudem über ein doch sehr bescheidenes Allgemeinwissen….

      Testet es mal aus, sie ist oft an der Bahnhofstrasse anzutreffen. Verwickelt sie in ein Gespräch und ihr werdet ganz schnell herausfinden, wie man sie an die Wand spielen könnte.

  27. Der Vergleich hinkt hinterher – bei Schwamendingen wurde auch der Teilabschnitte überdacht – auch hier mit enormen Kosten. Aber die Aufwertung wird für Zürich viel höher sein. Aber Neider gibt es überall. Darum JA zum Projekt. Das kommt gut!

  28. Der Rosengartentunnel ist das Stuttgart 21 von Zürich. Nutzlos, teuer, ewige Baustelle(buchstäblich). Ein paar Liegenschaften werden an Wert gewinnen, der Steuerzahler legt ein Vielfaches für diesen Unfug hin. Deshalb ein klares NEIN! zu diesem Projekt.

    • Sie und auch Herr Sauter verkennen völlig, dass das Rosengartenprojekt ein dringend notwendiges ÖV-Projekt ist. Es entlastet den völlig überlasteten ÖV-Knoten am HB, bindet den Bahnhof Hardbrücke besser ins ÖV-Netz ein, bringt eine Direktverbindung zwischen den Wachstumsgebieten Zürich Nord und Zürich West und verdoppelt die ÖV-Kapazität in diesem Gebiet. Damit das möglich ist, braucht es den Tunnel, um oberirdisch den Platz frei zu machen für den ÖV-Ausbau und gleichzeitig die Erreichbarkeit der Stadt sicherzustellen. Und es war immer die Linke, die eine Aufwertung dieses Gebietes wollte. Jetzt soll diese kommen und es ist wieder nicht recht? 2 x JA zur wohl einmaligen Chance am Rosengarten!

  29. Wachstum in einem begrenzten Raum hat ihren Preis.
    Die Schweiz belegt innzwisch in Sache Pro-Kopf Infrastrukturkosten weltweit einen Spitzenplatz.
    Was Unterscheidet zb.die Aglomeration Zürich von
    einer Megacyti in China?
    In China wurden die Megacytis nach dem platt machen der alten rückständigen Strukturen praktisch von Null auf neu geplant und aufgebaut.Anders in der Schweiz hier ervolgt das Wachstum auf den Flächen einer bereits hochwertigen Infrastruktur.Das verteuert die
    die Infrastruktur bis zum Exzess. Dieser Tunnel ist dafür ein explizites Beispiel.
    Sicher mit diesem Tunnel werden die umliegenden Liegenschaften aufgewertet, schön für die Liegenschaftenbesitzer, gar nicht so schön für die Schweizer Volkswirtschaft.Wer kann sich denn die aufgewerteten Liegenschaften noch leisten? Logo der Mehrwert ergibt sich jeweils bei einer Handänderung.
    Der effektieve Nutzwert steigt nur bescheiden der
    Handelswert explodiert, soooo funktioniert Marktbedingte Geldschöpfung.Von wegen die Bösen Zentralbanken und ungedekte Geldschöpfung.
    Es stellt sich zunehmend die Frage wie lange und in welchem Ausmass kann sich die Schweiz ihr etwas Spezielles mit ,,Ewigen,,Immobilienhypotheken finanziertes Wachstum noch leisten?
    Klaft da nicht längst eine Megalücke zwischen real erwirtschaftetem Ertrag und verbuchtem Kapital?
    Das kann man verkürzt mit dem Kürzel in den Ruin
    wachsen zusammenfassen. Dann ist da noch ein Zusatz-Ding so ein teurer Tunnel generiert Logo Umsatz und der wird wiederum als BIP Wachstum ausgewiesen.
    Ob die etablierten Ökonomen sich all dieser Zusammenhänge so bewusst sind ? Erhebliche Zweifel sind nicht von der Hand zu weisen.
    Zumindes sind auch nur ansatzweise Warnungen in Richtung, die Schweiz wirtschaftet sich in den Ruin,
    kaum bis NULL vernehmbar,die ,,Gegenfraktion,, ist dafür um so lauter. Auf ein weiter wachsendes ,,Luft-BIP,, Gott erhalts,damit das den Tisch noch lange mit Speis und Trank deckt. En guete. Noch schönen erkenntnisreichen Tag, mit viel Spass.

  30. Superkommentar. Da der ganze Kanton abstimmen kann, habe ich keine Zweifel, dass dieser Schwachsinn abgelehnt wird.

  31. Immerhin unsere FDP Regierungsrätin wird sich freuen. Bauunternehmer können sich gesundstossen und vermutlich müssen wir für das Projekt noch viele Ausländische Fachkräfte in die Schweiz holen das freut auch Grün Links. In ein paar Jahren fahren alle Elektrisch und das lärm Problem hat sich gelöst bevor der Tunnel fertig ist. Stimmbürger ihr seit wirklich selber schuld! Steuererhöhungen lassen jetzt schon grüssen.

  32. ich kenne Herrn Sauter persönlich. Guter Mann! Bodigen wir diesen Irrsinn an der Urne. Zürich verdient besseres! und ja – endlich Tunnel an der richtigen Stelle! Jemand sollte den Grünen mal vorrechnen wie umweltschädlich es ist, wenn zehntausende Autofahrer jeden Tag im Stau stehen oder mühselig Parkplätze suchen. und nein – das Fahrrad ist nicht das Verkehrsmittel der Zukunft!

  33. Als Berater für urbane Strassenführung etc. weiss Herr Sauter auch, dass der Vergleich zwischen Rosengarten und Brüttiseller Kreuz hinkt. Er vergleicht Ungleiches.

    Denn Nähe und Dichte zum Verkehrsfluss sind beim Rosengarten um Faktoren grösser als „Rund ums Brüttiseller Kreuz“. Zudem ist das Hinterland vom Rosengarten durch und durch urban; nicht so in dieser Intensität rund ums Brüttiseller Kreuz, wo sich noch Grünflächen finden.

    Wenn Sie die Parameter „Nähe zur Strasse“ und „Bevölkerungsdichte bezüglich Abstand zur Strasse“ nehmen sieht Ihre Rechnung völlig anders aus.

    Die gleiche Problematik stellte sich damals bei der Überdachung der Flughafenautobahn bei Opfikon. Dadurch konnten die Emissionen massiv eingeschränkt werden.

  34. Herr Sauter……

    Ich finde es sehr gut jemanden wie Sie hier zu hören.

    Ich bin zwar nur ….ein gelegentlich nach Zürich fahrender, aber auch ich finde es immer Nervenaufreibend.
    Und wenn, dann fahre ich nur noch von 9-11 und 2-4°°, zu allen anderen Zeiten ……..)))-:

    Und ja, ich staune auch oft darüber was wo gebaut wird, wie lange es dauert und warum an der anderen Ecke viele Jahre nichts geht.
    Klar, die Politik ist dabei eben ein langsam laufender Prozess….

    Dieser Tunnel mag ja angebracht sein…… aber in der Reihenfolge sicher kaum so dringlich wie andere Probleme.

    Und da die Grünen ja Flächendeckend von Tempo 30 Träumen…… wie stehen den die zu solchen neuen Auto-Projekten ?

    1.1 Milliarden für so ein Teilstück…. ist schon eine gigantische Zahl.

    Nun ja, Politik ist mehr mein Gebiet ….wie der Strassenbau in Städten.
    Weiss man um das wirken von Walker Späh, wird einem daher manches schneller klar.
    Und dort steckt das Problem verborgen, in den Eitelkeiten einer maximal ….mittelmässigen Politikerin.
    Da werden Denkmäler gebaut die ein Leistungsausweis sein sollen…. wo es keinen gibt.

    ——————–
    Beispiel:
    Hier in der Region St. Gallen wurde vor 25 Jahren ein Seewasserwerk gebaut, von dem die darin tätigen ( unter der Hand ) sogar selber meinten ……das alte von 1949 hätte vollauf genügt. Redundanz war angesagt…. nun hat man das Werk von 1949 aber abgebrochen ???

    Klar, die entstandene Überkapazität jedenfalls musste unterhalten und bezahlt werden.

    Damals munkelte man in den am neuen Werk mitarbeitenden Ingenieurskreisen, …..dass neue Seewasserwerk sei eben das Denkmal des betreffenden Stadtbeauftragten, unnötig aber sehr schön. Viele Bürger der Region haben es bis Heute besichtigt.
    Einmal in seiner Karriere wollte der Mann ein solches Projekt durchziehen.

    Beim Tunnel in Zürich ist es womöglich genuso……

  35. Fake News: Der Betrag von 1,1 Mrd. ist für das Gesamtprojekt inkl. zwei neuen Tramlinien, welche die Mehr-Mobilität (Bevölkerungswachstum) abfangen und Zürich HB entlasten sollen.

  36. Sehr schöne Sachbegründung die zeigt dass Zürich eine völlig abstruse Verkehrspolitik verfolgt…es gäbe viel wichtigere Projekte die hier auch detailliert erwähnt werden.super Beitrag!

    • Ein Mann, der nicht in der Lage war, sein eigenes Amt korrekt zu leiten, schlägt nun offenbar in blinder Wut um sich. Er greift ein Projekt an, von dem er auch keine Ahnung hat. Es gibt viele weitere Umfahrungsprojekte im Kanton Zürich, welche auch mit dem Rosengartenprojekt allesamt umgesetzt werden können, denn im Strassenfonds sind genügend Gelder vorhanden. Zudem kostet der Tunnel nicht 1,1 Mia. Franken – das sind schlicht Fakenews. Die Baukosten für den Tunnel betragen 579,5 Mio, jene für die beiden Tramstrecken 165 Mio., Strassenmassnahmen (Gestaltung von Plätzen) kosten 43,9 Mio., Projektierung/Bauleitung/Nebenkosten betragen 140,5 Mio (für Tram und Tunnel), Landerwerb 86 Mio. (Landerwerb, Landbeanspruchungen und weitere Entschädigungen inkl. Erwerb unbebauter Flächen, Inkonvenienzentschädigungen und Entschädigungen für vorübergehende Beanspruchungen (z.B. für Installationsplätze).“ und 85 Mio. sind Reserven eingeplant.

      Und all jene, die es nötig haben, anonym Kommentare abzugeben (wie viele hier), nehme ich sowieso nicht ernst.

    • Ach Patrick, so ein Schwachsinn! Es gibt wohl nichts Anonymeres als einen Meier?

    • Patrick Meierli….

      Und ….ändert ihre Aufstellung etwas daran das am Ende 1.1 Milliarden in der Kasse fehlen werden ?

      Und Sauter hat Amt hin oder her ein Recht seine Meinung zu sagen. Er tut das hier bei IP angemessen und Sachlich.

      Sie hingegen spielen auf seine Persönlichkeit… und das hat ein „Gschmäckli“.

  37. Lieber Herr Sauter, vielen Dank, Sie sprechen mir aus dem Herzen.
    Rosengartentunnel: Nannte man früher solche Projekte nicht „Städtische Sündenfälle“?
    Meine Stimme geht nur an den Seetunnel.
    In anderen Städten wäre ein Seetunnel Wollishofen – Zürichhorn längst realisiert. Wo ein Wille ist, ist ein Weg!

  38. Eigentlich war ich voll für das Rosengartenprojekt, Kosten hin oder her. Einfach zur Beruhigung der Gemüter.
    Die Ueberlegungen von Sauter sind jedoch nicht von der Hand zu weisen. Wir haben die Wahl.

  39. @ Bruno Sauter: Wo Sie recht haben, haben Sie recht! Es ist zu hoffen, dass an der Urne dieses unsägliche Projekt hochkant abgelehnt wird!

  40. Chapeau Herr Sauter für diesen hervorragenden Beitrag! Die federführende Regierungsrätin will den heutigen Schandfleck einfach im Berg vergraben. Für die Autofahrer wird keine Verbesserung erreicht, denn die heutigen Flaschenhälse bleiben bestehen. Profitieren werden einige wenige private Liegenschafts-BesitzerInnen, aber für die grosse Mehrheit der Menschen im betroffenen Quartier (Wipkingen hat so viele Einwohner wie die Stadt Aarau) bedeutet der Milliardenbau in erster Linie:

    . Mehr als 8 Jahre unvorstellbaren Bauverkehr (900 000 Tonnen Aushub), Lärm, Dreck, Abgase, Feinstaub.

    . Drei Megabaustellen am Bucheggplatz (Grünzone am Käferberg), am Milchbuck (im Irchelpark) und am Wipkingerplatz.

    . Riesige Materialdepots in den Innenhöfen von Wohnsiedlungen.

    . Abriss von 12 bewohnten Häuserblöcken.

    . Jahrelanger Schleichverkehr und Umfahrungen durch Schulwege und Fussgängerzone mit Cafés und Wochenmarkt.

    Nein zu diesem Unsinn, der eine abstruse Verkehrsplanung aus den 1970er-Jahren auf weitere Jahrzehnte zementiert. Es gibt wesentlich intelligentere Alternativen!

    • Für die Anwohner bedeutet es vor allem:
      Sie „dürfen“ den Ausbau mit Steuergeld bezahlen.
      sie „dürfen“ den Umbau Tag und Nacht „miterleben“
      sie „dürfen“ dann zusehen wie, sobald die Arbeiten abgeschlossen sind ein Haus nach dem anderen eingerüstet und Luxussaniert wird
      sie „dürfen“ sich dann eine neue bezahlbare Wohnung suchen (irgendwo, aber sicher nicht mehr so zentral – Lärm und Abgase werden sie aber wieder haben – denn sonst gibts nichts bezahlbares)

  41. Bruno Sauter hat recht. Mit so viel Geld kann man viele gescheite Sachen machen, man kann die 1,1 Milliarden auch einsparen. Aber einen solchen Tunnel darf man nicht bauen.

  42. Die Zeit, die ein Mensch im Durchschnitt bereit ist, für den Arbeitsweg aufzuwenden liegt bei ca. einer 3/4 Stunde.

    Dies ist seit 2000 Jahren so!

    Mehr Strassen gibt ‚in the long run‘ längere Wege bei identischer Zeit und damit wieder mehr Verkehr.

    Die Aussage im Artikel heisst u.a. – mehr Zersiedelung!

  43. Gestern konnte man bei der Seilbahn Rigiblick zwei Polizisten beobachten, die die Flyer gegen den Rosengartentunnel von öffentlichen Geländern abgeschnitten habe.

    Für mich ein Zeichen, dass die Sicherheit in Zürich gewährleistet ist!

    • Komisch die Linksextremen Flyer hängen tagelang ungestört rum (ausser ein Bürger nimmt sich der Sache an)
      Scheint als arbeite die Polizei in politischem Auftrag in Zürich?

    • @Gnomes of Zurich:
      Tja, auch profane Bänker benötigen Verkehrswege um ins Office zu gelangen, aus dem sie dann ander Leute Geld gassi führen gehen können…

  44. Dieses Projekt ist einfach ein Wahnsinn. Der Wahnsinn von klein Napoleonin. Wieviele Millionen Mehrwert ihrer Bude pro hundert Millionen verbratene Steuergelder?
    Wie hiess der damalige Artikel von Frau Villalon hier auf IP schon wieder? Die Rosengartenstrasse liegt in Guadalajara. Wie recht Sie damit hatte.