ZKB-Geschäftsleitung: Club der alten Herren

Alle holen Frauen an die Spitze, um ja nicht den Zeitgeist zu verletzen. Nicht so die ZKB, sie ist zuoberst grau und greis.

Die Zürcher Kantonalbank gibt zuoberst ein Bild eines verknöcherten Ladens ab. Neun Herren, einer aschfahler als der andere, zieren das Bild. Und keine einzige Frau ist dabei.

Eine Bank, wie aus Zeiten der KPDSU. Eine Führungsriege, unfähig, sich zu erneuern und zu verjüngen.

An der Spitze der ewige CEO, Martin Scholl. Seit 2007, über 12 Jahre, sitzt der Zürcher auf dem Thron bei der wichtigsten Staatsbank des Landes, kassiert Jahr für Jahr 2 Millionen und findets immer zu wenig.

Typ Vulkan? Nicht wirklich (Scholl, ZKB)

Scholl hat sein ganzes Leben lang nichts anderes gemacht als ZKB. Er war schon in der KV-Lehre dort.

Genau wie sein Stellvertreter. Der heisst Christoph Weber, leitet das Private Banking und wirkt auf dem offiziellen Foto ähnlich „viril“ wie sein Chef.

Mags authentisch (Weber, ZKB)

Weber ging dann nach der Stifti-Zeit auf Reisen, doch als es mit der Karriere draussen auf der freien Wildbahn nicht so recht klappen wollte, schenkte ihm Sankt Martin einen Platz an der ZKB-Wärme.

Seither sind die beiden ein Herz und eine Seele – und lenken die ZKB frei von irgendwelchen Herausforderungen durch aufstrebende interne Kräfte oder Kritiker im Bankrat.

Call me Knorrli (Sigg, ZKB)

Das wäre die Aufsicht der ZKB. Doch die ist mit Politikern besetzt, mit so viel Ahnung von Banking und Grossbetrieben wie ein Bäckermeister von Spitzenfussball.

Die ZKB, ein Eldorado für Eigengewächse, die’s an die Spitze geschafft haben. Dann kann ihnen nichts mehr passieren. Millionensalär, Luxus-PK, Schlafwagen-Job.

Die übrigen Herren in der Geschäftsleitung passen in dieses Bild. Sie fügen sich brav ins Gremium und warten, bis sie dann einmal noch weiter aufsteigen können. Oder sanft in die Pension gleiten.

Scholl bestimmt, Weber ein wenig, der Rest kann warten. Dafür gibts Geld – und man hat seinen Frieden. Wenig Arbeit, keine Absturzgefahren.

Und Frauen? Nicht doch. Brauchen wir hier nicht. Stören nur. ZKB, ein Relikt aus Zeiten, als auch ein Kartoffelsack Bundesrat werden konnte.

Kommentare

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  1. Die ZKB hatte mal eine Frau in der Geschäftsleitung, ist zwar schon lange her. Hanny Dalcher, Personalchefin
    Immerhin haben sie 2 Frauen im Bankrat

  2. Ich finde, der Martin Scholl macht das gut. Man schaue sich nur all die politischen und finanziellen Krisen an der anderen Banken. Die ZKB war da immer in sicheren Gewässern.

  3. Aber die Bank läuft doch gut, oder? Was soll das denn? Soll die ZKB auch noch all die weggespülten „Managerinnen“ der CS übernehmen? Kirsty, Charlotte, Pamela, Ramona, Clarissa, Lara? Gott beschütze uns vor dem Hüenervogel.

  4. Was genau ist die Kritik von L Hässig an der ZKB? Was machen die Verantwortlichen falsch? Dass sie älter werden? Sonst noch was? Natürlich noch die Forderung nach mehr Frauen, Quoten oder anderen, die macht sich immer gut. Hässig war auch schon origineller (meine ich zufriedener ZKB Kunde).

  5. Der Kantonsrat wolle offenbar den Fonds der ZKB zur Abgeltung der Staatsgarantier plündern, bzw. zweckentfremdet verwenden.

    Was für ein Seldwyla-Parlament haben wir denn da?
    https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standardfonds-fuer-zkbstaatsgarantie-soll-wieder-verschwinden/story/11202632

    Gilt das hier denn plötzlich nicht mehr??
    http://www2.zhlex.zh.ch/appl/zhlex_r.nsf/0/C98B6E8A0BAE5B87C1257ED60022D96A/$file/951.14.pdf

    Nicht so bei anderen Kantonalbanken, z.B. der St.Gallischen KB:
    https://www.gesetzessammlung.sg.ch/app/de/texts_of_law/861.2/versions/1443

  6. Zur ZKB-Realität der letzten etwa 6 Monate: In unserem Dorf, schon fast eine Stadt mit etwa 9500 Einwohnern, wurde im Sommer 19 die weit und breit einzige ZKB-Geschäftsstelle mit 2 Schaltern geschlossen. Diese war schon vorher nur noch stundenweise zugänglich, es hatte aber immer einige Wartende in der kleinen Halle. Kurz vor der Schliessung fragte ich eine Schalterangestellte, die schon lange dort amtete, wo die neue ZKB-Filiale hinkomme. Antwort: Das wisse man noch nicht, aber man suche einen Standort. Heute, Januar 2020, 6 Monate später, gibt es diesen nicht und von der ZKB hört und sieht man nichts mehr im Dorf und der Umgebung. Sucht man noch immer einen Standort ? Wohl kaum, man hatte vermutlich nicht den Mut offen zu sagen, dass die Schliessung aus Spargründen ersatzlos erfolgt. Die Raiffeisen hingegen hat nach wie vor eine schöne Zweigstelle im Dorf mit mehreren Parkplätzen für Kunden.

  7. Ubs, aber ganz schnell ein Auge auf die schweizer Versicherungsbuden werfen, da wimmelt es ja nur noch von alten, völlig überbezahlten Säcken, die einfach nicht loszulassen- aber den jüngeren Jahr für Jahr die Zukunft verbauen!

    Mann muss die ZKB Führung nicht mögen aber, die machen kontinuierlich Gewinne und geben sich- sind wir mal ehrlich, ein rel. bescheidene Gehälter, was man von den grossen 2 überhaupt nicht behaupten kann!

    Wer von der älteren Leserschaft mag sich noch an eine Frau Huber in der ZKB erinnern? ich meine diejenige, welche es als erste Frau in der Schweizer Armee nach ganz weit Oben brachte!

    Dass, das war eine Leaderin- da könnten sich diese Abzocker Rohner, Ermotti, Thiam und Co. noch eine ganz, aber ganz grosse Scheibe davon abschneiden!

  8. „…ein Relikt aus Zeiten, als auch ein Kartoffelsack Bundesrat werden konnte.“
    Hat es denn jetzt bei den Bundesratten etwas Anderes als Kartoffelsäcke bzw. Kartoffelsäckinnen?

    • Auch das Parlament ist gefüllt mit Kartoffelsäcken, daraus entsteht faule Berner Rösti.

  9. Toll, dass nicht die ZKB-Gondel über den Zürichsee das Thema das Thema ist …

    Ruedi „der Knorrli“ Sigg macht seit Jahren als CFO einen stabilen, bodenständigen, guten Job. Und Martin „kein-Vulkan“ Scholl steuert die grösste Kantonalbank sicher durch nationale und internationale Gewässer. Ohne Starallüren, ohne Egomanie und Selbstdarstellungsdran. Der authentische Christoph Weber wiederum ist ein ausgesprochener Kundenmann, der sich an vorderster Front aktiv präsentiert und (intern) sagt, was er denkt. Alle ZKB-Geschäftsleitungsmitglieder stuhlen keine älteren Mitarbeiter raus, wie dies die CS und die UBS tun. Und die ZKB stellt auch Mitarbeitende ein, die 45+ sind, wie dies CS und UBS nicht mehr tun, Drei Mal, lieber Leser, darfst du raten, welche dieser Banken sympathischer ist – auch aus anderen Gründen.

    Jetzt kommt der Clou: Die Nachfolgerin von Christoph Weber wird eine Frau werden. Wollen wir wetten? Ob das dem hässigen Lukas auch wieder einen Artikel wert ist? Man(n) und frau darf gespannt sein …

    • Ja das mit dem Einstellen von +45 kann ich als ü50 nur bestätigen. ZKB hat mir wie JB ein Angebot gemacht. Beide Banken ticken somit in diesem Bereich richtig

    • …..Projekt ZKB-Gondel über den Zürichsee ist veraltet und wird….

      bald ersetzt durch die ZKB-Bobbahn am Uetliberg….

  10. Es wäre schön, wenn das Schule macht. Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte bestehend aus erfahrenen und vertrauenswürdigen Schweizern. Dies können selbstverständlich auch Damen sein, wenn die Qualifikation gegeben ist (damit ist nicht das Geschlecht gemeint).

  11. Mir sind graue Männer wo den Job gut machen lieber, als Frauen wo nur der Quote wegen und auf „gspürmi-fühlmi“ da sind.

  12. Wer im Glashaus sitzt….
    Immer noch besser, eine „langweilige“ und dafür einigermassen solide Führung, als das was wir bei den Grossbanken sehen.

  13. Super spannende Story Hr. Hässig. Gibts wirklich nichts wichtigeres zu schreiben?? War doch ihre Schreibzeit kaum wert.
    Übrigens wie haben Sie es mit Frauen? Wär doch auch mal eine Story wert. Lassen sie doch auch vermehrt Frauen schreiben!

  14. Na ja, ich halte von der ZKB rein gar nichts. Aber in diesem Punkt finde ich sie voll sympathisch. Es braucht keine Frauen an der Spitze der Quote wegen!

  15. Anscheinend arbeitet LH nicht mit der ZKB, sonst wüsste er das dies noch eine kundenfreundliche und kompetitive Bank ist. Die Leistung der MitarbeiterInnen ist massgebend zur Beförderung. Weiter so!

  16. Die ZKB ist frei von Skandalen und ich wünschte mir eine solche Führung für die UBS und CS. Dann würde endlich Ruhe einkehren. Die ganzen Selbstdarsteller bei den Grossbanken zerstören alles, was tüchtige Mitarbeiter bei den Grossbanken leisten. Mein Vorrschlag: Die beiden Herren Scholl und Weber ersetzen Thiam und Khan.

  17. Na ja, lieber eine langweilige Truppe, die auf Kontinuität setzen als solche Luftheuler bei anderen Buden. Und, Frank und frei herausgesprochen, Frau sein alleine ist kein Qualitätsmerkmal! Grundsätzlich wählt man Frau/Mann weil diese Personen etwas können und nicht weil gerade eine Quote erfüllt werden muss oder weil man sich mit dem Prädikat Frauenförderung schmücken will. Wie bei den Männern, gibt es auch bei Frauen in solchen Positionen Nulpen!

  18. Ich mag diese unsägliche Quoten-Weiber-Diskussion nicht mehr hören uns lesen. Jobs, egal in welcher Industrie und auf welcher Hierarchiestufe sollen diejenigen bekommen, die sich am Besten qualifizieren. Das Geschlecht kann dabei keine Rolle spielen. Punkt.

  19. Hmm… naja, einen Job ohne Herausforderungen… Wenn man die Krise der letzten Jahre anschaut, finde ich diese Aussage doch eher gewagt. Dass die ZKB diese Krise überlebt hat und dabei nicht keine, aber nur sehr wenige Federn lassen musste, zeigt wohl eher, dass diese „aschfahlen und verknöcherten“ Herren halt einfach einen guten Job machen. Ein CEO, welcher die Bank sicher und unaufgeregt während 12 Jahren durch diese Zeiten lenkt, ist mir um einiges lieber, als ein Showman nach dem anderen, welche im Sinne von „nach mir die Sintflut“ nur an den eigenen Bonus denken.
    Wie wohl ausserdem bekannt sein dürfte, stehen in der Geschäftsleitung der ZKB in den nächsten Jahren einige Wechsel an. Und dort stehen einige sehr kompetente und vielversprechende Frauen in den Startlöchern. Ich freue mich schon darauf, hier dann zu lesen, dass die ZKB nun den Trend erkannt hat und Quotenfrauen pusht…

  20. An der entscheidenden Stelle der ZKB, nämlich an der Kundenfront, gibt es Frauen, die entscheiden.
    Ich hatte bei der ZKB schon 2002 wieder von electronic Banking auf händisch umgestellt, und nun ist es wieder passiert: auf zwei Zahlungsbelegen hatte ich Ziffern verwechselt. Frau Q.(Persönlichkeitsschutz) rief mich an, und nach meiner Identifikation korrigierte sie die Daten und löste die Zahlungen aus. Ich konnte das am Bancomat verifizieren. Eine Ehrenmeldung für Frau Q.und alle, welche die assistierte manuelle Zahlung als Kundenservice der ZKB erfunden haben! Dass Scholl & Cie davon nichts wissen, ist anzunehmen und auch gut so. Geführt werden muss an der Front, kassiert wird anderswo.

  21. Artikel ohne Mehrwert, gestern Frauen in der Geschäftsleitung kritisiert, die es nur schaffen weil sie Frauen sind, heute ZKB kritisiert weil es nur Männer in der Geschäftsleitung hat und sich nicht dem ‚Zeitgeist‘ unterordnet. Fähnchen im Wind sind da ja noch stabiler…..

    1) Ich möchte eine stabile, ehrliche Bank egal wer die leitet (Mann oder Frau)
    2) Wichtig ist Chancengleichheit für alle und Aufstieg nach Leistung nicht nach Geschlecht, sexueller Orientierung, Glaube oder sonst was
    3) Man sollte ehrlicherweise sagen, das Frauen und Minderheiten in der Vergangenheit benachteiligt wurden wenn es um Beförderungen und Lohn ging. Von daher finde ich es nicht ‚Zeitgeist‘ von Gleichberechtigung zu reden, sondern sollte heutzutage selbstverständlich sein. Ausser bei LH, der weder alte weisse Männer noch berufstätige Frauen zu mögen scheint 🙂

  22. A propos KPdSU: Ich stelle mir gerade die ZKB-Direktion mit Pelzmützen aufgereiht auf dem Dach des Lenin-Museums am Roten Platz in Moskau vor, wie sie die Parade abnimmt … und dann der Hang von (Früh-)Pensionären zu Modelleisenbahnen (dito Seilbähnli 😂) – passt perfekt!

  23. Bin eigentlich ganz froh, dass es Regina K. nicht (oder noch nicht?) in die GL geschafft hat. Da kann auch der Kanton froh sein und alle ZKBler. Der Götti Bonus von Scholl hat schliesslich genug lang funktioniert. Dennoch: Schaden hat sie schon einigen angerichtet.

  24. Das wundert gar nicht…die Zkb Spitze war schon immer ein sklerotischer Altherrenclub. Wir kannten ein frueheres GL Mitglied der uns eindruecklisch schilderte wie der Herr Doktor aus der GL ab freitagmittag sturzbetrunken hinter seinem Pult schwankte so dass man allfaellige Unterschriften noch fruehmorgens Ergattern musste. Aber dieser Altherrenclub darf doch dann sein Zuerisee baehnli nutzen.ein innovatives Projekt der Zkb. Welcome to the club

    • Das war andernorts nicht anders! Da ging noch die Post ab in den Büros! Wir freuen uns auf das Züriseebähnli!

  25. Hört endlich auf mit dieser dämlichen Weiberquote. Das allererste Weibsbild vor 2’000 Jahren hat schon versagt, ansonsten wären wir noch immer im Paradies! 🙂

  26. Selten einen qualitativ schlechteren, unpassenderen und inhaltsloseren Artikel gelesen als diesen. Und das will ja schon was heissen hier.
    Es gibt ja immer wieder auch mal spannendes und lustiges hier, sogar Skandälchen würden schon aufgedeckt. Aber was soll sowas? Nur weil man eine Plattform hat, sollte man seine persönliche Abneigung trotzdem noch im Griff haben – auch und gerade als Journalist….
    Ansonsten gäbe es übrigens die Möglichkeit zu einer Recherche. Z.B. zur empirischen Underperformance von Firmen mit langjährigen CEOs. Ich bin mir spontan gar nicht so sicher, ob man mit 3-Jahres-CEOs so viel besser fährt…

  27. ZKB eine geschützte Werkstatt?
    Jedem Jungen wird angeraten nach der Lehre/Ausbildung andernorts die fremde Luft zu schnuppern und sich dem rauhen Wettbewerb auszusetzen. Das stärkt das Selbstvertrauen und die Kompetenz. Auch viele private Mittel- und Grossunternehmen schicken ihre Nachfolger in den Markt und sind dann nach 5-10 Jahren im eigenen Unternehmen willkommen und bringen neue Ideen ein.
    Nicht so bei einer Staatsbank, denn auf dem sanften Ruhekîssen der Staatsgarantie lässt es sich gut leben, dank Garantie hat man ein gutes Rating und kann sich problemlos und günstig refinanzieren und seinen Mitbewerbern, ohne diese Staats-Garantie, die Margen verderben.

  28. Lieber eine langwierige Truppe mit Menschenverstand am Steuer die es im Griff hat und jährlich konstante Leistungen liefert, als eine geldgierige Schaum-, Blender-,Elbogenschläger-Truppe die nur die Zitrone zum letzten Tropfen auspresst, Tafelsilber verkauft und James Bond spielt.
    Der Aktienkurs von letzten Jahren von Grossbanken mit dem aktuellen Zeitgeist, sagt schon alles….

    • G Argusauge: Den Nagel voll auf den Kopf getroffen. Zudem gibt es auch bei der ZKB einige Frauen in oberen Führungspositionen. Sie haben die gleichen positiven Eigenschaften wie die Männergruppe und sind deshalb genau gleich „langweilig“. Die Kunden, der Kanton und die Zürcher Gemeinden danken es ihnen. Ich hoffe nur, dass die Nachfolger oder Nachfolgerinnen der GL nicht aus den Reihen der Grossbanken kommen und damit deren „Kultur“ zur ZKB transferieren.

  29. Für einmal ist die Kritik nicht angebracht und polemisch! Immerhin schafft es die ZKB im Vergleich zu anderen „big playern“ seit Jahren eine relative Konstanz in Geschäft und Reputation herzustellen. Zugegeben ist das wenig sexy, aber verlässlich. Und das ist mir, ehrlich gesagt um einiges lieber als das überhebliche, kundenferne und tw. halb-kriminelle Verhalten vieler anderer Akteure in „unseren“ Banken.

  30. Hervorragend Herr Hässig, dass sie mit dem Ausschluss von Frauen in den Geschäftsleitungen ein neues grosses Thema gefunden haben. Am Finanzplatz Zürich gibts noch viel grössere und besser bezahlte Alt-Herrenmoloche. Beispiel gefällig? – Swiss Life!

  31. Die sind mir aber immer noch lieber als die Supertypen von UBS und CS. Vielleicht ist eben das Unaufgeregte doch besser. Und die Geschlechterfrage wird sich früher oder später sowieso lösen. Ein Erzwingen bringt ja auch nichts..

  32. ZKB, ein Relikt aus Zeiten, als auch ein Kartoffelsack Bundesrat werden konnte.

    Wieso steht der Satz in der Vergangenheitsform?

    • War das nicht ein Satz von Klaus Stöhlker aus den 80er Jahren, wo er sagte, er mache auch aus einem Kartoffelsack einen FDP-Bundesrat? Herr Stöhlker, bitte korrigieren Sie mich, falls ich falsch liege!

    • @Sozialdedektiv: Dieses Bonmot wird vielmehr dem legendären PR-Profi Rudolf Farner sel. zugeschrieben und stammt aus den 60ern oder 70ern.

    • Nein, das war Rudolf „Fänsch“ Farner, der 1951 die gleichnamige PR-Agentur gründete…

  33. Gähn… LH spürt schon die Sommerflaute, weil draussen warmes Wetter ist. Die Geschichte wird durch die ständigen Wiederholungen nicht attraktiver.

  34. Aufgrund von Fotos auf die Qualitäten von Personen zu schliessen, ich weiss ja nicht… Und wenn wir schon auf diesem Niveau sind: Wie ist das schon wieder mit dem Glashaus und den Steinen? Artikel mit null Mehrwert…

  35. Die Besten sollen den Job kriegen und nicht jene, wegen einer gewissen Frauen-Hautfarbe-Randständig-Kurz- oder Langhaar-Quote. Das ewige Gejammern von wegen zu wenig von diesen und jenen Menschen in der Geschäftsleitung oder Führung ist einfach überholt! Und übrigens – nur Bauern jammern!

  36. Es stellt mich jeden Morgen wieder aufs neue auf, Ihre Art zu Schreiben und die Dinge ins blendende Licht zu rücken. Wünsche allen einen effizienten und ergiebigen Arbeitsfreitag.

  37. Man kann sich lustig machen über diese Beamten-GL. Aber immerhin verstehen die etwas vom regionalen Geschäft. Witzpotenzial hat vielmehr der Bankrat, der – zum Glück – lediglich, aber sehr teure Staffage ist. Also, Herr Hässig, bleiben Sie dran!

    • Genau so ist es. Nehmen Sie bitte mal den Bankrat der ZKB auseinander, Lukas Hässig. Das ist ja ein Gruselkabinett, mit Ausnahme von Bettina Furrer.

  38. Erinnert mich an die 80-iger Jahre bei den Grossbanken. Wundere mich seit Jahren wie die unfähigen Ex-UBS Manager bei einer ZKB in Führungsrollen bestehen können. Die Frage hat sich soeben geklärt!

  39. Seit Plauderpolitiker Silberschmidt dort den Lohn verdienten ohne zu arbeiten, ist die Bank für mich keine Alternative mehr..

  40. Wichtig ist ,dass die Bank funktioniert und ich als Kunde sehr zufrieden bin.Deshalb ist es mir Wurscht, ob Männer oder Frauen diese Bank leiten. Alles andere wäre Sexismus.