Credit Suisse entsetzt über Lausanner Urteil

Der Richterspruch für die Klima-Demonstranten beschert der unterlegenen Grossbank Zuspruch zweifelhafter Art.

Das hat die Schweiz noch nie gesehen: Ein Richter in Lausanne spricht zwölf junge Besetzer einer CS-Filiale frei, sie hätten im Notstand gehandelt, als sie die Filiale besetzten.

Ihr Protest gegen den Schweizer Sport-Superstar Roger Federer, der sich von der CS Group mit Millionen Franken sponsoren lässt, drückte sich aus in einem Tennisspiel in der von ihnen besetzten CS-Filiale. Sonst geschah nichts.

Die Credit Suisse ist ebenso entsetzt über den Freispruch wie die jugendlichen Besetzer darüber jubeln. Sie haben es nicht erwartet.

Jetzt wird es spannend: Der Strafrechtler Marcel Niggli zieht vom Leder gegen dieses Urteil, das niemand erwartet hat.

Er sagt: „Der Umgang mit dem Klimawandel ist eine staatliche Aufgabe, nicht eine individuelle.“ Höre ich recht?

Darf ich nun meinen SUV weiter fahren, unbesorgt per Flugzeug in alle Welt fliegen, die Sanierung meines Hauses verzögern?

Nach allen Appellen an meine Energie-Vernunft ist dies eine extrem gefährliche Aussage.

Niggli sagt weiter: „Ich darf das Recht im Namen eines Notstandes generell nur verletzen, wenn eine unmittelbare Gefahr besteht.“

Er sagt „generell“, das ist schon eine Relativierung, aber ist das Klima kein Notstand? Wir haben Januar und eine Aussentemperatur von über 10 Grad Celsius. Was machen wir im kommenden Sommer bei 35 bis 40%? Ist dies kein Notstand?

Niggli argumentiert: „Ein Richter hat sich nicht für das Gute einzusetzen, sondern für das Recht.“ Grossartig, denn schon die Heilige Inquisition der römisch-katholischen Kirche hat es als ihr Recht befunden, jeden Abweichler hinzurichten.

Und nun Nigglis Höhepunkt: „Hitler und Himmler wollten – wie die Terroristen heute – nicht die Welt kaputt machen, sie kämpften für das Gute (…).“

Derlei habe ich schon lange nicht mehr vernommen. Hitler und Himmler wollten die „Untermenschen“ in Polen, der Ukraine und Russland vernichten, um dort ihr grossdeutsches Reich aufzurichten.

Dann jammert Niggli: „Es besteht eine allgemeine Tendenz, dass sich die Justiz zunehmend für das Gute einsetzt. Das ist extrem besorgniserregend.“

Ich denke, wenn die Credit Suisse in ihrer Not derlei Verteidiger hat, kann sie gleich einpacken. Da wäre aber noch Christian Dorer, Chefredaktor des „Sonntgag-Blick“, der schreibt:

„Richter sollen richten, nicht politisieren“, und er weist auf Roger Federer hin, der twitterte: „Respekt, Bewunderung und Dank für die jugendliche Klimabewegung.“

Merke: Unsere Welt ist im Umbruch, sogar bei den Richtern. 2020 wird wunderbar.

Kommentare

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  1. Die nächste Eiszeit lässt sich auch nicht mit Tennisspielen in einer CS-Filiale oder mit Greta Thunberg aufhalten. Wir leben in der längsten Wärmeperiode der Erdgeschichte. Und auch die wird irgendwann zu Ende gehen. Hört daher bitte auch mit „Notstand“ und ähnlichem Gesülze.

  2. Herr Stöhlker
    Ich bin entzückt. Was für ein grossartiger Artikel. Bravo ! Warum schreiben Sie nicht öfters so positiv ?
    Herzlichst, Anna
    P.S. wenn Sie jetzt noch einen so prägnanten Artikel über das WEF schreiben, diesen Kosten verschlingenden Affenspielplatz, sind wir wieder im Reinen.

  3. Das Urteil ist eine Schande für die Schweiz, das „ertragsorientierte Verhalten“ von Roger Federer aber ebenso. Am liebsten wäre man – trotz erhöhtem CO2 Ausstoss – wieder ins Flugzeug gestiegen als Roger Federer auf der CS gesponserten Wand am Flughafen in Zürich die ankommenden Passagiere begrüsst hat. Wie konnte ein Top Sportler sein Gesicht für diesen Konzern preisgeben? „Preis“ hat hier wohl eine andere Bedeutung…

    • Federer hat völlig recht. Nimmt er Stellung für die CS, wird er dafür von den Medien fertig gemacht. So aber bekommt er ihre Sympathien. Warum soll er für die CS in die Bresche springen ?

  4. Das wirkliche Problem der menschgemachten Klimaerwärmung wird völlig tabuisiert. Im Jahr 1950 gab es auf dieser Welt 2,5 Milliarden Einwohner. Heute stehen wir bei 7,5 Milliarden Menschen.
    Damit ist eigentlich alles gesagt zum Thema.

  5. Der lobende Klimatwitter von Federer kommt mir ziemlich heuchlerisch, anbiedernd rüber. Für praktisch Nichts von der CS Millionen kassieren und dann die Kritiker der CS loben, das hat etwas Verlogenes. Die damalige Klimademonstration hätte wahrscheinlich genau so gut bei irgendeiner anderen Bank stattfinden können. Der CS fällt jetzt ihre Werbung mit dem Schweizer Säulenheiligen Federer auf den Kopf. Deshalb wurde sie ausgewählt.

  6. Das Urteil ist durchaus im Einklang mit sonstigen Absurditäten der Gerichtsbarkeit.

    Das Gericht hat aureichend Material für alle Ideologen von links bis rechts!

  7. wer um alles in der welt hat den öko-nörgler Stöhlker aus Deutschland in die Schweiz gelassen? täglich wird euch life aus atomarsch merkels himmelreich gezeigt, was für ein irrsinn dieöko-ddr-diktatur ist und ihr macht ein böckchen zum gärtner.

  8. Hallo Herr Stöhlker,

    Wie immer, sehr mutig ihr Kommentar.

    Ich finde das Urteil richtig. Diese jungen Menschen haben Recht, so wie wir heute leben, geht das nicht mehr.

    Was den Richter betrifft, bin ich mir nicht ganz sicher, was die Beweggründe sind.

    Zu was rechte Idioten im Stande sind, haben ein paar tausend im Stechschritt marschierende und Bücher verbrennende Vollpfosten vor ein paar Jahrzehnten bewiesen. Keine Wiederholung erwünscht.

    Fangen wir mit einem Wandel bei uns an, beim Schweizer Durchschnittsbürger…

    #Ironie off

    Hallo ich bin ein schweizerischer Homo Sapiens und ich bin ein fossiler Brennstoff Junkie. Ich fahre jeden Meter mit meinem 300PS SUV, dieses Fahrzeug repräsentiert meine sozialen Status am besten. Meine Frau hat auch ein schönes grosses Auto, wenn sie die Kinder zur Schule fährt, soll jeder auch dort, meinen sozialen Status sehen.

    Ich bin ein Fleisch Junkie, egal wo und unter welchen Bedingungen es produziert wurde und welchen Einfluss das auf das Klima hat. Mein sozialer Status diktiert, dass es jeden Tag Fleisch gibt.

    Ich bin ein gläubiger Konsumist und egal wo oder unter welchen Bedingungen mein Glück produziert wurde, werde ich auf Ewigkeit damit weitermachen. Mein Konsum und vor allem der Besitz machen mich glücklich. Die Preise finde ich in Ordnung, auch wenn ich unterdessen Kredite für das Meiste brauche.

    Ich bin ein Gratisnews Junkie und lasse mich davon beeinflussen. Ich verschenke meine Daten an jeden, der mir eine Eingabemaske anbietet und ich erlaube ihm, meine Daten auch gegen mich zu verwenden. Super, wenn ein Algorithmus dadurch irgendwann besser weiss, was ich wählen werde.

    Ich bin ein SmartPhone Junkie, ich hänge 7-12 Stunden vor dem Bildschirm, obwohl mir noch niemand aufzeigen konnte, was wirklich smart daran sein soll. Genau genommen, kann ich am Ende des Tages nicht mehr sagen, was ich den ganzen Tag am Bildschirm getan habe.

    Ich bin gegen den Klimawandel, obwohl die Fakten erdrückend sind. Ein Milliardär sagt, ich verliere durch den Klimawandel meinen sozialen Status und meine Stelle, ich glaube ihm, weil er ein wichtiger Politiker ist. Schon alleine meine Vermessenheit gegen den Klimawandel zu sein, löst keinen Zweifel an meiner Intelligenz bei mir aus.

    Ich bin Patriot und stimme gegen jeden Wandel, darauf bin ich stolz. Am Wochenende gehe ich nach Deutschland, Italien, Frankreich oder Österreich um dort einzukaufen, weil es mir in meinem Dorf zu teuer ist.

    Die Digitalisierung finde ich ganz toll, dann kann ich 15 Stunden pro Tag an meinem Handy herumspielen. Egal, ob ich meine Stelle verliere, weil ich keinen Algorithmus programmieren oder keine Drohnen fliegen kann.

    Jeder der mir – neben den von mir persönlich gewählten Vertretern – was vormachen will, bekommt meine Wut zu spüren. Selbst wenn es nur ein nettes junges Mädchen aus dem Norden ist. Die Bande von Chaoten die jeden Freitag für die Zukunft ihrer ungeborenen Kinder demonstrieren finde ich zum kotzen, sie sind eine Gefahr für meinen sozialen Status.

    Viel Spass beim Lesen.

    Herzliche Grüsse
    Niemand

  9. Und was ist, wenn demnächst ein SUV in die Luft gesprengt wird, weil diese Autos angeblich nicht gut sind für das Klima. Finden sie das auch Paletti Herr Stöhlker?

    • Ein SUV wäre vielleicht ok?

      Ob der von Stöhlker oder Roger K. rechtskonform ist, wäre anhand der Auswirkungen auf das Klima durch das Gericht zu erwägen.

    • hahaha, Stöhlker hinter dem Steuer eines grossen SUV, zum schreien, auf mehreren Kissen sitzend damit er überhaupt aus dem Fenster sieht, ich lach mit tot

  10. Niemand kann die Zukunft voraussagen. Man kann aber voraussagen, dass dass wegen der Klimaerwärmung grosse Veränderungen auf uns zukommen werden. Auch Ignoranten und Besserwisser werden immer mehr schwitzen.

    • Der Klimawandel wird ja förmlich herbei gebetet. Man ist ja schon richtig enttäuscht, dass er noch nicht mit voller Wucht zugeschlagen hat.

    • Was für Klimaerwärmung ? Gerade heute morgen war es empfindlich kühl !! Also nichts von Klimaerwärmung !!

  11. Lieber Herr Stöhlker

    Sie bezeichnen sich selbst als „Unternehmens­berater für Öffentlichkeits­bildung“. Was heisst das? Möchten Sie eine Öffentlichkeit bilden, die bereits schon so lange existiert wie die Menschheit als solches? Da kommen Sie also schon ein bisschen spät mit der Idee… Oder meinen Sie damit vielleicht eher „Meinungsbildung für die Öffentlichkeit“?

    Sie schlagen mit Ihrem Beitrag jedenfalls exakt in die selbe Kerbe wie all die gekauften Mainstream-Medien, und von denen haben wir definitiv bereits genug – genug im Sinne von „zu zahlreich“ genauso wie im Sinne von „Schnauze voll“!

    Anstatt diesen unglaublichen, verlogenen und dekadenten Klimahype noch zusätzlich zu befeuern, wäre mal eine unabhängige Analyse der Situation als solches angebracht! Bitte entschuldigen Sie den Ausdruck, aber diesbezüglich sind Sie einfach eine weitere PR-Schlampe die jahrelang vom System profitierte, und auch weiterhin die eigenen Taschen füllen will, in dem Sie einfach unvoreingenommen Systemkonformen Dreck veröffentlicht!

    Anstelle die CO2-Lügen weiterhin zu unterstreichen, wäre es für unsere Welt viel viel hilfreicher, Produkte von das Leben zerstörenden Konzernen und Kapitalsammelbecken zu boikottieren, anstatt deren Aktien im eigenen Portfolio anzuhäufen, um von der Umweltzerstörung und -Vergiftung noch persönlichen Profite herauszuschlagen!

  12. Die CS soll kein Geschrei machen wegen ein bisschen Tennis in Lausanne sondern endlich beginnen verantwortungsbewusst und dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechend zu Handeln.

  13. Lieber Herr Stöhlker

    Schön, dass es auch Ihnen zu warm ist.

    Das war doch nicht immer so, oder habe ich etwas verpasst?

  14. Der Vorteil bei den Juristen ist, dass alles „erwägt“ werden kann.

    Eine unmittelbare Bedrohung liesse sich auch daraus herleiten, dass sofort Massnahmen ergriffen werden müssten, auch wenn eine Katastrophe erst in vielen Jahren eintritt.

    Ab welchem Zeitpunkt befand sich die Titanic in einer Situation unmittelbarer Bedrohung?

  15. Ja spinnt denn der? Der Unternehmensberater Klaus J. Stöhlker? So wie er Prof. Niggli und dessen Aussage zum Recht im Nationalsozialismus zitiert, ist die Aussage von Prof. Niggli natürlich falsch. Bloss: Prof. Niggli sagt etwas ganz Anderes. Er sagt: Im Anspruch sowieso bloss das – aus ihrer Sicht – Richtige und Notwendige zu tun, unterdrückten zum Bsp Hitler und Himmler grausam unüberschaubar viele Andere.

    Der springende Punkt ist: So wie Herr Stöhlker den Prof. Niggli zitiert, so hat das zum Bsp die katholische Kirche mit Martin Luther und seinen 95 Thesen seinerzeit auch gemacht. Aus dem Zusammenhang gerissen konnte man so Luther damals und Niggli heute eine falsche Gesinnung unterschieben.

    Dabei hat Prof. Niggli absolut Recht. Wer eines Anderen Haus ohne dessen Einwilligung in Beschlag nimmt, gehört bestraft, auch wenn er aus einer noch so noblen Gesinnung heraus vorgeht. Oder was würde Herr Stöhlker dazu meinen, wenn ich bei ihm zu Hause bloss schon im Vorgarten (oder auf der Terrasse) zu campieren beginne? Aus Protest gegen seine böswillige Zitationsweise von Herrn Nigglis Aussagen? Bitte um Rückmeldung, damit ich gegebenenfalls meine Camping-Ausrüstung herrichten kann!

  16. „Niggli argumentiert: „Ein Richter hat sich nicht für das Gute einzusetzen, sondern für das Recht.“ Grossartig, denn schon die Heilige Inquisition der römisch-katholischen Kirche hat es als ihr Recht befunden, jeden Abweichler hinzurichten.“
    Jetzt verwechseln Sie aber zwei Dinge massivst, Hr Stöhlker!
    Das Recht im Satz von Niggli ist „die Rechtsprechung“, sprich die Justiz und die Gesetze! Das Recht der Kirche war eine Haltung, vermeintlich im „Recht“ zu sein und gerecht zu handeln, was weiss Gott (egal welcher Religion) nicht dasselbe ist!
    Aber wenn Sie das Urteil unterstützen, rufe ich dazu auf, an Ihrem Wohnsitz eine Klimademo mit symbolischer Autoverbrennung (natürlich Ihres!) zu veranstalten, da dieses ja mitverantwortlich ist für den Klimawandel und ich mich damit auf einen Notstand berufen darf! Einverstanden?

  17. Lieber Herr Stöhlker

    Erst vor kurzem verabschiedete Italien ein neues Gesetz, dass alle Lebensmittelhändler per Gesetz dazu zwingt, ihre unverkauften Waren nach Ladenschluss an Wohltätigkeitseinrichtungen abzugeben. Vorausgegangen war ein Urteil (2017) Italiens Oberster Gerichtshof der schrieb: „Das Recht auf Überleben wiegt stärker als das Recht auf Eigentum.“ In erster Instanz wurde der Mann nämlich zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe von 100 Euro verurteilt, als er 2011 beim Stehlen von etwas Wurst und Käse erwischt wurde.

    Ins Zentrum der Diskussion gehört m.M.n. der globale Ressourcenschutz, wir verscherbeln diesen Planeten durch Atommüll, Verbrennungsabgase, Plastikmüll, alle möglichen Chemie-und Pharmaprodukte die wir in die Umwelt bringen. Auch hinsichtlich Artensterben sind wir in der Schweiz Spitze! Junge Menschen machen sich zu Recht Sorgen. Psychologisch gelangen wir mit diesem Freispruch in einer neuen Phase, wo immer deutlicher wird wie das Eigentumsrecht in dieser Form nicht aufrecht zu erhalten sein wird. Das römische Recht hat sich auf dem gesamten Globus ausgebreitet; Privateigentum (privare = lateinisch berauben) wurde von den reinen Herstellungsgütern auch auf Schöpfungsleistungen, auf Naturgüter wie den Boden, ausgedehnt. Im Jahr 2000 wurde von der WTO festgelegt, dass sogar das Wasser ein Handelsgut sei! In den vergangenen Jahrzehnten wurde der Boden zunehmend zum beliebten Spekulationsobjekt für die kapitalistisch organisierten Pensionskassen. Diese suchen gemäss gesetzlicher Vorschrift weltweit nach sicheren Anlagen. Durch die Spekulation wird der Boden immer teurer. Die zentrale Abhängigkeit des Menschen vom Boden als Lebensgrundlage für seine Existenz, aber auch für das gesellschaftliche Leben – Wohnen, Arbeiten und Erholung – fordert dazu auf, den aktuellen Zustand „schnell“ zu überdenken. Übrigens: lesen Sie was die ROT- GRÜN Regierung Basels in diesem Zusammenhang tut:
    https://www.mieterverband.ch/mv-bs/news/2020/Regierung-schikaniert-das-Volk-und-foult-die-Demokratie.html

    Somit wäre auch das Märchen LINK vs. RECHTS usw. usf. im Praxistest widerlegt. Demnach muss Klimaschutz automatisch einem global angepackten Ressourcenschutz gekoppelt werden der eine Neugestaltung des Geldsystems und der Finanzwirtschaft unabdingbar macht, da offenkundig ist wie die Politik Machtlos und die BürgerInnen hilflos sind.

    Herzlich…

  18. Das Urteil ist ein Witz. Hoffe dass die CS dieses weiterzieht und es durch Richter, die sich nicht vom Druck der Strasse beeinflussen lassen, beurteilt wird.
    Sonst geht das Chaos los.

    • Wie weiter ziehen? Das war offenbar das Bundesgericht. Letzte Instanz.
      Die Richter dort haben (fast) immer (man kann nicht in jedem Fall nach Strassburg) recht. Ich finde, man sollte in jedem Fall die Namen und Parteizugehörigkeit der Richter nennen, damit wir Schweizer uns ein Bild von unserem „Rechtsstaat“ machen können. Es gibt dort inzwischen Richter, die es sich schön bequem eingerichtet haben …

    • Momol: Bezirksgericht. Richter ist (wegen Gschleipf) abgehalfteter ehemaliger Kantonsrichter.

    • Ich glaube, Klaus Stöhlker macht einen Witz oder will uns prüfen, ob wir immer noch bereit sind zu verteidigen, was Prof. Marcel Niggli zu recht postuliert.

      Wir stehen ja vor einem ähnlichen Problem: Mit der Diskriminierungs-Initiative. Da heisst es „Hass ist keine Meinung, sondern eine Straftat“. Droht nicht Willkür beim Bestimmen der Abgrenzung zwischen Hass und Meinung? Willkür, weil immer mehr Gericht nach politischen und nach rechtlichen Kriterien urteilen. Dieser Rechtsverluderung muss Einhalt geboten werden.

      In der Darstellung geschichtlicher Abläufe erleben wir Ähnliches: Kommunisten sind im Prinzip gut, sie gingen nur in der Anwendung der Mittel zu weit. Dass ihre Mittel, die sie angewandt haben für Machtergreifung und Machterhalt, den Nazis zum Vorbild dienten, wird unter den Tisch geschoben. Weiter: Im Bereicht der Kultur finden nicht tolerierbare Wertungen statt: Das definitiv unmoralische Verhalten der 68er in sexueller Hinsicht gegenüber Minderjährigen wird bagatellisiert, wenn nicht sogar verbrämt belobigt als „Freiheit von überholter Moral“. Und sog. Kulturapostel, Kulturschaffende und Aktivisten aller Art spenden Beifall. Wehe dem, der sich getraut, ihre Widersprüche aufzudecken. Er muss mit der Nazikeule rechnen. Das zum heutigen Zustand der Gesellschaft.

  19. Wer kommt mit zu einem Tennismatch im Lausanner Gerichtshof? Es ist straffrei, weil ja sowieso viel zu viel gerichtet wird!

  20. Grüezi Dr. Stoehlker. Ihr Beitrag ist eines Erwachsenen unwürdig. Die Benutzung von SUVs, Flugreisen usw. waren nicht Gegenstand des Verfahrens in Lausanne. Das Verfahren in Lausanne hat in dieser Hinsicht auch keine präjudizielle Wirkung. Die energetische Sanierung von Liegenschaften unterliegt besonderen Bestimmungen. Das Bundesamt für Energie hat dazu verschiedene Publikationen herausgegeben. Det chönzi go luege.

  21. Herr Stöhlker

    Wir leben hier in einer Referendumsdemokratie.
    Sie können weiter SUV fahren und Fliegen soviel Sie wollen, solange Sie den Preis (=Markt) bezahlen.

  22. Zugegeben, der Vergleich mit Hitler und Himmler ist stossend. Ansonsten muss ich Niggli jedoch recht geben! Es kann nicht sein, dass eine Besetzung im Namen des Klimaschutzes gerechtfertigt wird! Ja, Herr Stöhlker, Sie dürfen weiterhin mit ihrem SUV fahren und auch fliegen, es gibt dagegen kein Gesetz! Wir leben in einem Rechtsstaat. Unsere Gesetze und Rechte müssen geschützt werden. Ob diese Demos und das Ganze drum herum nun gerechtfertigt sind oder nicht, sie müssen im normalen legalen Rahmen stattfinden. Ansonsten enden wir in der Anarchie!

    • Gemäss Stöhlkers Logik könnte man seinen SUV in die Luft sprengen. Weil es im Namen der Klimarettung passiert, ist das so weit ok. Niemand würde dafür belangt.

  23. „Richter sollen richten, nicht politisieren“ – dem ist nichts hinzuzufügen.
    „Merke: Unsere Welt ist im Umbruch, sogar bei den Richtern. 2020 wird wunderbar.“ -von der Gesinnungsjustiz bis zur Inquisition ist es nicht mehr weit. Nach dem Haltungsjournalismus die Haltungsjustiz?

  24. CS hin oder her….In der Schweiz regiert noch nicht das Faustrecht-> Selbstjustiz! Hier muss dringend eine Revision des Urteils her…sonst haben wir ein übles Präjudiz.

  25. Auch wenn es dem Autor mit seinem Hintergrund nicht gefällt, es ist eine Tatsache, dass deutsche Rechtsprofessoren und Richter grossmehrheitlich das System Hitler unterstützten, und dies von Beginn an. Ebenso flexibel waren sie beim Wiederaufbau: Aus Nazirichtern wurden republikanische. Dasselbe im Osten mit den DDR-Richtern nach der Wende. Es soll also niemand behaupten, die Justiz sein unpolitisch und richte sich nicht nach dem Zeitgeist. Ebenso grosse Wendehälse waren die Politiker.

    • @Politische Justiz

      Ist doch völlig klar, die Justiz wird bestimmt von den politischen politischen Parteien, deren Politiker/-.innen und bezahlt vom Staat.

      Da ist doch klar das die gesamte Justiz allesamt Befangene dieses Systems sind, und ihre Gerichtsentscheide in Wahrheit ungültig sind.

      Das ist auch sehr leicht daran zu erkennen, dass diese befangenen Richter, Staats.- und Bundesanwälte nie etwas gegen das kriminelle, betrügerische, Kreditschneeball-Fianzsystem der Notenbank, Banken und des Staates unternommen haben, weil sie von diesen finanziert, und von deren “System“ auch noch “grün-gehirngewaschen“ werden.

      Für die sogenannten unaufmerksammen “Normalos“ ist halt leider alles schwer durchschaubar was für ein betrügerisches Spiel (Politik, Staat, Justiz / Medien / Banken, Notenbank, betrügerisches Kreditschneeball-Finanzsystem, unendliches Wirtschaftswachstum / Klimawandel, CO2-Lüge, CO2-Steuern) tatsächlich im Hintergrunde geführt wird.
      Es geht da gar nicht um Klimawandel, sondern nur um die Finanzen und Steuern.

      Der Klimawandel hat begonnen, als vor mehreren Jahrtausenden die kilometerdicken Eisschichten der Gletscher auf Erden begannen abzuschmelzen. Und zwar ohne menschenverursachten CO2-Ausstoss! Damals gab es noch keine Autos, Kohlekraftwerke, oder Flugzeuge (in denen Familie Federer, Politiker, Banker, Selbstbelüger, Grünwähler, Klimaschützer, “Normalos-Menschenmassen“, etc. so gerne sitzen).

      Die medien-gehirngewaschenen “Normalos“ (die grossen Massen) glauben jeden Unsinn. Das kommt davon, wenn man sich ständig unkritisch von den Systemmedien, wie TV-Glotze, Tages.- und Sonntagszeitungen, und billigem Politgeschwätz berieseln lässt.

  26. was wäre wenn andere in stöhlkers wohnung tennis spielen würden um gegen seinen
    in letzter zeit veröffentlichten unsinn zu protestieren? Das wäre wohl auch
    im sinne vieler leser von ip.

    • Das wäre in der Regel gar der grössere, echte Notstand als die angebliche Klima-Krise.
      Wenn die Leute etwas in der Klimageschichte blättern würden, dann würden sie erfahren, dass es in der Schweiz schon einiges wärmer war als heute, z.B.vor 1000 oder 2000 Jahren, als sich die Gletscher in den Alpen ganz weit zurückgezogen hatten bzw. nicht vorhanden waren. Glaziologen ziehen heutzutage aus Schweizer Gletschern hunderte von Metern über der aktuellen Baumgrenze Baumstämme und -stümpfe (abgeschliffen und deformiert), deren Alter mit der Carbon14-Methode auf 1000/2000/4000 Jahre bestimmt wurde. Die Temperatur sinkt auf Grund eines tieferen Atmosphärischen Drucks um ca. 6.5° pro 1000m Höhe. – Nun denkt mal darüber nach, was das wohl heisst!
      Die Hypothese/Theorie, dass das Spurengas CO2 der Steuerknopf des Klimas ist, ist ziemlich abenteuerlich und historisch und physikalisch widerlegt. Eine Korrelation (nicht gleich Kausalität) zwischen CO2-Gehalt der Atmosphäre und Temperaturerhöhungen auf der Erdoberfläche lässt sich bloss über kurze Zeitabschnitte „feststellen“ und das auch nur dann, wenn die gemessenen Temperaturwerte entsprechend schön „frisiert“ werden (eigentlich wissenschaftl. Betrug).
      Es wäre an der Zeit, die momentan meinungsführende „Klima-Wissenschaft“ einem gründlichen, unabhängigen Audit zu unterziehen. Je tiefer man bohrt, desto mehr Ungereimtheiten kommen zum Vorschein.

  27. Herr Stöhlker sollte aufhören, über Dinge zu schreiben, von denen er nichts versteht: Klima und Recht (neben EU/CH). Dieser Beitrag zeigt es deutlich. Er verwechselt Wetter und Klima. Er macht Temperaturprognosen für den Sommer. Er kennt die Definition von Notstand nicht. Er hat offensichtlich keine Ahnung von den Tatbeständen Hausfriedensbruch und Nötigung. Es ist sicher bequem, unbelastet von Wissen durchs Leben zu gehen und dabei erst noch reich zu werden.

  28. Die Credit Suisse ist entsetzt? Endlich treffen wir uns auf Augenhöhe!
    Wir sind das Volk und auch wir sind entsetzt .. über all das, was sich die Spitze der CS alles erlaubt!

  29. Der Autor sollte einmal recherchieren, wie erfolgreich die Römer vor zweitausend Jahren im heutigen Northumberland Reben anbauten. Kleiner Hinweis: es hat mit der Temperatur und dem Klima zu tun.

    • @Müller: sagen Sie das ja nicht laut auf der Strasse – Sie würden wohl unter Berufung auf das Lausanner Urteil wohl an der nächsten LED-Laterne aufgeknöpft; schuldig der Verbreitung von Facts, die sogar überprüfbar wären!!!

      Und somit völlig nicht en vogue in Zeiten von Greta, der Schutzheiligen aller Schulschwänzer und Ikone aller Schafe und Lemminge (zu beobachten auf den Marsch nach Davos…).

    • Im Geschichtsunterricht wurde darauf hingewiesen, dass auch in Grönland Weinbau betrieben wurde.