Brexit: Always Look on the Bright Side of Life

Den Engländern steht ein goldenes Zeitalter bevor. Denn New Britannia ist unabhängig, reich, attraktiv.

„The Land Of The Free“ ist zwar marketingrechtlich im Besitz der Amerikaner.

Doch diesen Freitag, um 11 Uhr nachts UK-Zeit, werden viele Briten die Passage aus der schwülstigen Nationalhymne ihrer ehemaligen Kolonie anstimmen.

Zumindest diejenige Mehrheit der Bevölkerung, die vor 4 Jahren für den Brexit gestimmt hat.

Es ist der Beginn des zweiten Teils, bei dem es eigentlich absehbar ist, wie es ausgehen wird.

In nur elf Monaten einen Vertrag mit der EU auszuhandeln: Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Premierminister Boris Johnson hat eine Verlängerung mehr oder weniger ausgeschlossen, doch dann appellierte er neulich an den gesunden Menschenverstand – beispielsweise in der Sendung BBC Breakfast.

Johnsons Worte sollte man nie für bare Münze nehmen. Seine schlaue Taktik hat ihm zu Erfolgen verholfen: zur Wahl als Bürgermeister von London, zum Premierminister.

Johnsons Kalkül beruht auf: links antäuschen, rechts vorbeispielen; oder umgekehrt. Und so wird er auch die Crew in Brüssel schwindlig spielen.

Natürlich geht Johnson zuweilen hart gegen den Mann und an die Grenze zur Fairness.

Aber die austarierte Strategie seiner Vorgängerin Theresa May, die drei Jahre keinen Austrittsdeal Grossbritanniens mit der EU geschafft hat, kann nicht die Lösung sein.

Die Verhandlungen des Handelsabkommens zwischen Kanada und der EU bis zum Inkrafttreten dauerten acht Jahre.

Deshalb hat sich im Devisenmarkt auch ein Konsens gebildet, dass der Handelsprozess zwischen Brüssel und London in die Verlängerung gehen wird.

Und: Johnson wird schlussendlich ein gutes Ergebnis erzielen.

Entscheidend ist ein Würfel, der bereits gefallen ist: Die Ernennung von Andrew Bailey als neuer Gouverneur der Bank von England (BoE).

Baileys acht Jahre beginnen im März. Der neue Notenbankchef ist eine hervorragende Wahl, keine Taube wie seine Gegenspielerin Christine Lagarde am Steuer der EZB.

Bailey blickt auf 30 Jahre BoE zurück, unter anderem als Vizegouverneur, und er ist geradezu prädestiniert, die Bank in einer herausfordernder Zeit zu führen – etwas, was man von Frau Lagarde nicht behaupten kann.

Nicht das Lagarde inkompetent wäre, aber sie ist eine ausgemachte Taube und wird es auch bleiben.

Tauben und Falken, diese beiden komischen Vögel in der Welt der Zentralbanken, verändern sich sehr selten.

Die Ernennung einer Person für ein Spitzenamt kann auch durch die Nicht-Wahl eines anderen Kandidaten gedeutet werden.

Für viele galt Minouche Shafik – ebenfalls ehemalige Vizegouverneurin – als Favoritin, wurde aber offensichtlich wegen ihrer Brexit-kritischen Haltung nicht berücksichtig.

Die Bestätigung, wie gut Bailey ist, findet sich schon alleine in der Aussage von Gina Miller, dem Gesicht und Klägerin der Anti-Brexit-Kampagne. Miller sagte, Bailey’s Ernennung sei „skandalös“.

Mit der radikalen Kabinettsumbildung nach seiner Wahl vergangenen Juli bestätigt Johnson seinen klaren Kurs – auch wenn Bailey „offiziell“ natürlich von Schatzkanzler Sajid Javid ausgewählt worden ist.

Selbst wenn die Briten als EU-Mitglied immer ihre eigene Währung hatten, wird das Image des Pfundes ausserhalb dieses Staatenverbundes ein anderes werden.

Viele Investoren haben rein von der Wahrnehmung her ein anderes Bild von wirklich eigenständigen Währungen wie dem kanadischen Dollar oder dem thailändischen Baht als von der schwedischen Krone oder dem ungarischen Forint, deren Räume in die EU eingebunden sind.

Natürlich bleiben Bedenken, so bezüglich dem grossen Leistungsbilanzdefizit. Doch verminderte sich dieses in den letzten Quartalen auf noch 15 Milliarden Pfund im 3. Quartal 2019 (2.8% des BIP).

Zudem eröffnen sich Grossbritannien als Nicht-Mehr-Mitglied der EU völlig neue Möglichkeiten, ausländisches Kapital anzuziehen.

Die Befürchtungen wegen dem Leistungsbilanzdefizit in den vergangenen Jahren haben sich nie bewahrheitet – und werden auch in den kommenden Jahren nicht Realität.

Erträge aus Auslandinvestitionen und der Erwerb von Immobilien durch Ausländer sind zwei Beispiele, wie Geld nach Grossbritannien fliesst.

Bei den Renditen auf ihren Auslandinvestitionen sind die Briten fast Weltmeister.

Gemäss einer Untersuchung des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel erzielten sie im Zeitraum von 1975 bis 2017 einen Ertrag von durchschnittlich 10.2 Prozent pro Jahr und damit nur unwesentlich weniger als die Amerikaner (10.6 Prozent).

Im Gegensatz zu den Deutschen mit 5 Prozent. Stichwort: Stupid German Money.

Bei den Liegenschaften haben sich die Preise gemäss verschiedenen Quellen (Halifax, Nationwide) aufgrund Johnsons Brexit-Deal gegen Ende vergangenen Jahres erholt und steigen dieses Jahr um rund 2 Prozent.

Gerade der Markt für Büroimmobilien wird weiterhin für ausländische Investoren attraktiv bleiben.

Mittlerweile stammen 20 Prozent von den Chinesen und beachtliche 15 Prozent aus Südkorea. Lediglich 17 Prozent kommen von einheimischen Investoren.

Auch die Geldpolitik unter der Führung von Bailey und die relativ zum Kontinent attraktiven Zinsen werden Kapital nach Grossbritannien leiten. Das Leistungsbilanzdefizit wird in absehbarer Zeit kein Problem darstellen.

Der Austritt Englands aus der EU hat zweifellos einige Nachteile, doch die Vorteile mit dem grösseren Spielraum in der internationalen Wirtschaftspolitik überwiegen.

Und: Die Unabhängigkeit vom Brüsseler Moloch kann beflügeln und neue Welten eröffnen.

Gut, die Briten mit ihrer lächerlichen Neigung zur Nostalgie träumen noch immer vom ehemaligen Weltreich. Rhett Butler würde dazu sagen: Vom Winde verweht.

Doch sie besitzen diesen unnachahmlichen Hang zur Eigenständigkeit und zelebrieren ihn unaufhörlich in ihrer inoffiziellen Nationalhymne „Rule, Britannia!“.

Wenn sie „Britannia rule the waves“ mit Inbrunst singen, gefolgt vom nächsten, wichtigeren Satz „Britons never will be slaves“. Ergreifend.

Kommentare

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  1. Lieber Herr Jürg Mettler,
    soeben habe ich eine sehr informative Sendung der BBC verfolgen können. Die Rede war davon, wie es naheliegend sei, dass Grossbritannien dem (EWR) beitritt, dem müsste die EU aber zustimmen. Das werde die Stunde der Wahrheit für die Nomenklatura der Brüsseler Bürokratie sein usw. usf.

    M.E. wird diese Stunde schlagen, wenn Grossbritanien einen Freihandelsabkommen vorschlägt!!!. Da liegt der Hund begraben. Alle Mitgliedstaaten des EWR müssen nähmlich, die sekundären Regelungen der EU, die sich auf den Binnenmarkt beziehen, übernehmen und die binnenmarktbezogene rechtsferne Judikatur des Europäischen Gerichtshofs praktizieren.

    Ich hoffe, dass unsere Verantwortlichen in der Schweiz endlich den Mut zur Wahrheit haben und nachdenken, über einen verbesserten Freihandelsabkommen mit der EU. Die europäischen Integration des Binnenmarktes und die gemeinsame Währung schadet nämlich allen beteiligten Völkern und nützt nur dem internationalen Kapital. Davor hat die Nomenklatura der Brüsseler Bürokratie Angst und sie wird eine öffentliche Debatte nicht zulassen. Der Brexit, eingebettet in einem Freihandelsabkommen und der richtigen fiskal,- und geldpolitik könnte sich als Bombenerfolg für das britische arbeitende Volk erweisen.
    Herzlich

  2. Das Letzte was Brüssel will ist dass GB nach dem Austritt aus der EU ein „goldenes zeitalter“ erlebt. Das würde andere Länder vielleicht auf dumme Ideen bringen..
    Also werden die Eurokraten und EU-Politiker alles daran setzen den Britten Knüppel zwisdchen die Beine zu werfen.

    Affaire à suivre

  3. Für Britannien ist ein Brexit definitiv die bessere Lösung als der Verbleib in der EU – das habe ich auf dieser Plattform mehrmals dargelegt.

    Ich bin jedoch immer wieder erstaunt, wie wenig wirkliche Fakten an und für sich – auch im Finanzumfeld – bekannt sind.

    Es fängt schon mit dem ersten Satz an, Zitat:
    „„The Land Of The Free“ ist zwar marketingrechtlich im Besitz der Amerikaner.“

    Amerika nennt sich zwar sehr gerne selber so, war es jedoch keine Minute lang in dessen kurzen bisherigen Geschichte.

    Den Verträgen vom Wiener Kongress 1815 nach (ja, die Habsburger waren auch mal eine Macht…), gehört Amerika (also das Land of the free, lach!) der U.S. Corp., einer in Washington D.C. etablierten „Kolonialgebiet-Verwaltungsgesellschaft, die wiederum der englischen Krone gehört! Eine Firma also, die auf exterritorialem Gebiet (D.C.) – also Firmengelände – die kolonialen Länder namens Amerika verwaltet, resp. ausbeutet! So kommt es auch, dass der US-$ im Ursprung auf Lizenzen des Brit.£ beruht! Die Geschäfte der (engl.) Krone werden von der City of London gelenkt, die ebenfalls auf exterritorialem Gebiet steht, einen eigenen Bürgermeister hat (Lord Major), und niemals Gebiet der EU war. Genausowenig wie bspw. die Channel-Islands, die meines Wissens sogar der Queen persönlich gehören. Man könnte hier auch die BIZ, die UNO, CERN oder bspw. alle Botschaften dieser Welt nennen. Der US-Präsident ist also nicht Präsident von Amerika, sondern CEO der U.S. Corp., die die Kolonie „Amerika“ „verwaltet“!

    Für diejenigen, die es noch immer nicht verstanden haben: Donald Trump versucht den Amerikanern ihr Amerika wieder zurückzugeben, was ganz und gar nicht den Interessen des Deep State entspricht. Es gibt fast keine Firma, Institution, Regierung, Staatsbank oder NGO, die nicht vom Deep State kontrolliert wird, so natürlich auch die Bank of England. Obwohl es vom Deep State von Anfang an geplant war, dass Britannien wieder aus der EU austreten wird, so glaube ich, dass Boris Johnson den Austritt aus anderen Interessen vorantreibt. Es gilt die Pläne einer New World Order zu vereiteln, und das geht vielleicht noch besser, wenn Britannien nicht mehr Teil der EU ist. Die EU – wirtschaftlich, geistig und kulturell zerstört – wird sich dann von alleine wegdiffundieren…

    Da sich auf höherer Ebene die Machtverhältnisse verschoben haben, stehen all die Deepstatler plötzlich ohne Führung, ohne Plan und ohne Macht da. Bei manchen Deep State-Marionetten wie bspw. Nancy Pelosi, Killary Hlilton, Barack Obama, Jo Biden, Fam. Rotschild, Fam. Rockefeller, Angy Merkel (alias IM Erika), Emanuel Macron, Queen Betli die II, etc. pp. hat sich die komplette Auflösung ihres uralten Imperiums noch nicht rumgesprochen, die tun weiterhin so, als wäre noch alles beim alten. Es macht sich Verzweiflung breit und möglicherweise ist noch mit ein paar Rundumschlägen aus dieser Richtung zu rechnen – die letzten Zuckungen vor dem definitiven Niedergang eines uralten Unterdrückungssystems!

    • Können Sie konkret sagen ob Handels- über Völkerrecht steht oder umgekehrt?

      Können Sie zudem sagen wer die beiden obenstehenden Rechte garantiert / definitiv durchsetzt?

    • @Informatiker:
      Danke für die Frage, die deutlich macht, wie manipuliert alle Menschen sind.

      Unser gesamtes System wurde selbstverständlich komplett unter See-, Admirals- resp. Handelsrecht gestellt; Handelsrecht ist das was heute zählt, Handelsrecht ist eigentlich die Basis für unsere gesamte Gesetzgebung.

      All die Politmarionetten, die von Völker- oder Menschenrechte schwafeln, sind genau diejenigen, die diese eigentlich dem Handelsrecht unterwerfen wollen.

      Frage:
      Was für eine Instanz hat überhaupt die Legitimation, zu bestimmen, was ein Menschen- oder Völkerrecht ist, und wie es anzuwenden sei?

      Antwort:
      Keine! Menschen- und Völkerrechte sind gottgegeben (resp. durch die Schöpfung und deren Naturgesetze), und es zeugt von unterirdischem, menschlichem Bewusstsein, dass man den Menschen erklären muss, dass Töten, Verfolgen, Versklaven, Foltern, Vertreiben, Ausbeuten, Ausrotten, Aushungern, etc. nicht das ist, was man anderen Lebewesen antun sollte!

      Das Leben könnte so einfach und unbeschwert sein – für ALLE!

  4. Noch ein letzter Kommentar von mir zu diesem Thema (EU, -ISMUS usw.)

    Jaaaa, die Sozial- und Kommunisten werden wohl wieder kommen. Frankreich 1789 anyone?

    Aber warum?

    Gescheitert sind die Sozialisten bisher an diesem Problem:
    Sie haben versucht Strategien für KLEINGRUPPEN auf GROSSGRUPPEN anzuwenden.

    Der Mensch ist dafür bisher kognitiv nicht in der Lage.

    Aber Achtung:

    Das Internet BEHEBT dieses Problem zumindest teilweise (Der Transmitter im Kopf fehlt noch!). Die Maschine weiss jetzt recht genau über Ihre Befindlichkeiten Bescheid. Das Problem die richtige Information ZUM richtigen Zeitpunkt zu haben (typischerweise in KLEINGRUPPEN anzutreffen)…funktioniert nun plötzlich auch in GROSSGRUPPEN.

    Das, liebe Leser*innen, ist eine echte Hausnummer.

  5. Wo wir doch schon bei so schrägen Dingen wie dem Handelsrecht sind:
    Hier ein kleines Leckerli für alle Interessierten, tangiert am Rande die EU natürlich auch…

    https://www.bundestag.de/presse/hib/2015_06/380964-380964

    (…)auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zum Potsdamer Abkommen von 1945(…)

    Das Bundesverfassungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung festgestellt, dass das Völkerrechtssubjekt „Deutsches Reich“ nicht untergegangen und die Bundesrepublik Deutschland nicht sein Rechtsnachfolger, sondern mit ihm als Völkerrechtssubjekt identisch ist.

    Frei nach Loriot: Ach.

  6. GB hat gute Beziehungen zu 53 Staaten des Commonwealth
    und zu den 30 Monarchien, darunter die reichen Emirate und Japan.
    Zudem ist die Queen Staatsoberhaupt von Canada, Australien,
    Neuseeland und mehreren kleinen Staaten in der Karibik.
    Mit den USA hat GB einen starken Verbündeten.

    GB steht vor einer prosperierenden Epoche.

  7. „Darum sage ich Ihnen: Lassen Sie Europa entstehen!“

    Schön und gut. Die EU hat aber mit Europa, bis auf die Geografie, nichts zu tun.

    Die EU hat eher etwas mit NZS zu tun, welche die Montanunion hochgezogen haben…

    https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Gemeinschaft_f%C3%BCr_Kohle_und_Stahl

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stahlkrise

    „Angesichts des ruinösen Wettbewerbs und weltweiter Überkapazitäten Mitte der 1960er Jahre bildeten 31 Unternehmen der Stahlindustrie der Bundesrepublik Deutschland mit Billigung der Montanunion ein von 1967 bis 1971 bestehendes Verkaufskartell. In mehreren regionalen Stahlkontoren waren die Vertriebsorganisationen und -gesellschaften der teilnehmenden Stahlkonzerne zusammengefasst. Aufträge wurden nach einem Quotensystem auf die angeschlossenen Unternehmen verteilt.“

    Quote, Planwirtschaft…

    Genützt hats wohl nicht viel, aber jetzt darf man wieder an den alten kommunistischen Experimenten teilnehmen.

    Inhärent Inkompetent = EU

    • Laßt uns an die Stelle von Zukunftsängsten das Vordenken und Vorausplanen setzen.

      Winston Spencer Churchill (1874-1965), brit. Staatsmann; 1940-45 u. 1951-55 Premier, 1953 Nobelpr. f. Lit.

    • Hallo Daimler Sovereign 4,2 litre

      Sicherlich, Angst ist ein Energiefresser und kein Ratgeber.

      Wenn aber noch schwelende Konflikte, ungelöste Rechtssachen wie z.B. der Fortbestand des Deutschen Reiches (siehe oben) NICHT gelöst sind, ist ein sauberes Fortschreiten einfach nicht möglich.

      Und in Europa schwelen verdammt viele ungelöste Fragen/Konfilkte. Die Lichtensteiner möchten z.B. die von der ex. Tschechoslovakei beschlagnahmten Güter auch wieder zurück…

      By the way…weiss jemand konkret ob die DDR der Rechtsnachfolger von Preussen war?

      Vieleicht haben die Engländer einfach keine Lust mehr auf ungelöste Fragen…

  8. Also wenn der Markt für Büroimmobilien für ausländische Investoren attraktiv bleibt, wenn 20% der Investitionen aus China stammen, 15% aus Südkorea und 17% von inländischen Investoren … heisst das „UK takes back control“ oder ? GB ist so tief gesunken, dass GBP so billig geworden ist, dass ausländische Investoren sich günstig die Immobilien unter den Nagel reissen können, oder ? Herr Mettler, bitte, haben Sie sich etwas überlegt vor dem Schreiben, hä ?

  9. Die Zensur schlägt wieder mal zu……

    Ich schrieb Misthaufen EU nicht Haufen EU.

    Ärgerlich, diese Eingriffe die auf IP in die Kommentare stattfinden.

    • Wenn sie noch nicht wissen was ein Misthaufen ist müssen sie den Schweizerischen Bauernverband um Aufklärung bitten. EU ist ein Staatenbund von 28 europäischen Ländern!

    • @Walter Roth:
      bei mir hat’s wieder einmal der ganze Beitrag nicht durch die LH’sche Zensur geschafft.

      Womöglich denkt Herr Hässig, er müsse die Leserschaft vor der Wahrheit bewahren, da sie nicht bereit dafür ist. Womöglich hat er sogar recht damit. Und womöglich habe ich keine Lust mehr von meiner Zeit und Energie beizusteuern…

  10. Die Briten werden dies und das… Ein paar Behauptungen, ohne diese mit Substanz oder gar einem Plan zu unterlegen, ein bisschen EU-Bashing beimixen und schon ist die Gefolgschaft der Ewiggestrigen sicher. Trump, Johnson, Blocher… die Liste der Populisten mit den einfachen Lösungen ist lang. Und das Rezept: Früher war alles besser, die Zukunft und der Fortschritt sind unsere Feinde. Applaus vom Stammtisch.

    Es ist die Freiheit der Briten, aus der EU auszutreten, wie es auch unsere Freiheit ist, dem Rahmenabkommen zuzustimmen oder es abzulehnen. Wie sich das auf die jeweilige wirtschaftliche Zukunft auswirken wird, kann niemand mit Sicherheit sagen, weil es schlicht zu viele Parameter gibt, die da mitspielen. Ich empfehle denen, die’s trotzdem glauben zu wissen, ihr ganzes Geld ensprechend anzulegen, dann sind sie ja bald steinreich und vielleicht nicht mehr so unzufrieden mit der Welt…

    • „Gefolgschaft der Ewiggestrigen“

      Jo, kann man sagen. Soll ja Leute geben welche den Marx lesen UND immer noch ernst nehmen.

      Lenin liegt ja auch noch aufgebahrt da…warum wohl…

    • Dass Lemminge wie Heidi’s Peter (wie originell!) den Schalmeienklängen horch(t)en, die da den Untergang Brittaniens und wirtschaftliche Depression, gewaltige Arbeitslosigkeit und das Verarmen Englands prophezeiten, beschreibt dann wohl die „Gefolgschaft der Gut- und Besserwisser-Menschen“.

      Komisch, dass das Pfund seit dem Ende des Hin&Her um Brexit zur Stärke neigt, der Immobilienmarkt anzieht und andere Frühindikatoren die These des Autors stützen.

      Aber Peter hört lieber den Märchen der EU-Gefolgschaft zu, die zB auf den Import billiger Fachkräfte setzt und den Briten das Purgatorium wünschen, so sie denn die EU zu verlassen wagen, dieses ach so tolle & erfolgreiche „Friedensprojekt“…!

  11. Herr Mettler, wie war das nun genau mit dem Pfund? Ach ja, wir erinnern uns, am 16.12.2019 proklamierten Sie das Pfund (wohlgemerkt bei einem GBP/CHF Kurs von 1.33) als den neuen Franken: https://insideparadeplatz.ch/2019/12/16/das-pfund-der-neue-franken/
    Haben Sie sich vielleicht schon mal Gedanken gemacht, dass Sie mit Ihrem unentwegten Lobgesang auf den Brexit falsch liegen könnten? Sollten Sie jemals als Devisenhändler eigene Postionen gehalten haben, sollte Ihnen doch bekannt sein, dass man oft falsch liegen kann und seine ursprüngliche Einschätzung revidieren muss!

  12. reich bleiben vorallem die reichen.
    die armen bleiben arm, günstig und austauschbar.
    ein paradebeispiel von volksverdummung.

  13. Guter Artikel. Aber: Egal wie gut es UK nach dem Brexit gehen mag, die EU-Fan-Presse wird IMMER suggerieren, dass es ihnen schlecht geht oder in Kürze schlecht gehen werde. So wie es nach katholischer Lehre kein Heil (was immer das ist) ausserhalb dieser Kirche geben kann, so kann es für gewisse Leute kein Heil (auch hier ist unklar, was genau gemeint ist), ohne/ausserhalb EU geben. Per Definition nicht. Da kann die Realität aussehen, wie immer sie will.

    • Vice versa übrigens ganz genauso: die auguren die seit Jahrzehnten den Untergang der EU schon im nächsten Jahr Vorhersagen…

  14. BeLEAVE in Britain! Zum Thema gibt es die hervorragend gezeichnete Karikatur ‚Abandon Ship‘ von Ben Garrison, einem der wohl derzeit besten Politik-Karikaturisten.

  15. Erfrischender und ermutigender Kommentar, gratuliere. Ich kann jede einzelne Aussage nur bestätigen, das United Kingdom hat die besseren Voraussetzungen ohne Zwangsmitgliedschaft in der maroden EU. Wenn ich die deutsche Bundeskanzlerin mit ihren inhaltslosen Ansprachen höre, Macron mit seinem unregierbaren Sechseck, Italien in den letzten Zügen, usw., dann ist der Schritt absolut richtig und wäre schon längst fällig gewesen.
    Wenn jetzt die Brüsseler Gnome glauben am längeren Hebel zu sitzen, arrogant und fordernd, wird der britische Humor und Gelassenheit seine Wirkung nicht verfehlen. Johnson ist ein brillianter Taktierer, unerschrocken und furchtlos, so jemand würde unserem Land auch gut tun.
    Wünschen wir Grossbritannien eine goldene Zukunft, Unabhängigkeit und Prosperität.

  16. Wie wahr, die Briten haben eine blühende Zukunft vor sich – ganz im Gegensatz zu uns dummen Schweizern, welche sich dem EU-Moloch anbiedern und mit einer komplett inkompetenten Regierung im Klima- und Genderwahn auf wirtschaftlich düstere Zeiten zusteuern. Ohne Bankgeheimnis, ohne Präzisionsindustrie, ohne Elektrotechnik, nur mit ein paar Pharmafirmen und einem sich auflösenden Dienstleistungssektor (Stichwort: Digitalisierung), ist bei uns kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Die neue OECD-Richtlinie bzgl. die Besteuerung im Ertragsland wird die Schweiz als Konzernstandort obsolet machen. Das Banking wurde bewusst kaputt gemacht, rentiert nicht mehr und wird in wenigen Jahren auf EU-Niveau sein. Der politische Wille der Schweizer Wähler geht klar in eine links-grüne, klimahysterische und gendergetriebene Zukunft – dem Schweizer/der SchweizerIn ist die wirtschaftliche Prosperität in unserem Land vollkommen egal geworden, Hauptsache man kann 5G verhindern und seine Kleinen mit dem SUV am Freitag zur FFF-Demo karren. Wir erreichen langsam aber sicher den Zenit vollkommener Verdummung in unserem Land, wohingegen die Briten mit Beharrlichkeit und gegen massiven Widerstand aus Brüssel und seitens der linken NGO’s ihre Freiheit zurück erlangen. Wenn man mit den Briten spricht, spürt man deren Aufbruchstimmung und Begeisterung für die Zukunft. Während in der Schweiz die Lieben und Netten vom Weltuntergang und dem totalen Aussterben innerhalb der nächsten 10 Jahre schwafeln. Aber der dumme Wähler will genau dies und geht lieber mit wehenden, grünen Fahnen unter, als sich dem internationalen Wettbewerb erhobenen Hauptes zu stellen. Zeit um auszuwandern.

    • Das nennt man eine sehr feurige Offenbarungs-Rakete gegenüber dem Zustand im „Ländle“ Schweiz, welche leider sehr zutreffend ist. Was wäre zu tun und zu unternehmen? Nun, da gibt es sicher 1001 Rezepte, aber ich bediene mich nur einem, nämlich dem wünschenswerten höherem Selbstwert und -bewusstsein der CH-Bevölkerung. Gründe dazu haben wir reichlich und eines der besten Vorzeige-Beispiele ist Roger Federer. Denn er und wir CH verfügen über so viele Talente (Bildungssystem/direkte Demokratie/etc.), aber damit muss man es sich klar sein und dann muss man es unbedingt wollen. Nicht erzwingen, aber WOLLEN. RF hat es 20 Jahre vorgezeigt, was an dieser Rezepeptur wahr ist………

    • Ihnen ist bewusst, dass OECD und EU zwei unterschiedliche Organisationen sind? Inwiefern die EU am Fall des Bankgeheimnisses Schuld ist würde mich auch interessieren. Könnten sie noch ein bisschen spezifizieren mit welchen Briten sie denn gesprochen haben (in CH, London, countryside), dass sie eine Aufbruchstimmung gespürt haben?

    • Bevor Sie den Arzt aufsuchen, empfehle ich einen Blick auf die Landkarte. Die Schweiz liegt nun einmal mitten in Europa und ist umzingelt von drei mächtigen Staaten, die sich in der EU zusammengeschlossen haben.

      Wenn die Schweiz nicht kooperiert, wird sie irgendwann einen Trump aus der EU vor sich haben und was machen wir dann, wenn die Grenzen geschlossen werden, die EU keine Güter mehr durchlässt oder erhebliche Zölle erfindet.
      Wollen Sie dann eine Luftbrücke nach Kuba?

    • Interessant ist nicht nur der Kommentar Herrn Sauer, sondern auch wie viel Zustimmung er zu seinen Ausführungen erhält. Ich erlaube mir auf folgende Tatsachen hinzuweisen.
      1. Das Schweizer Bankgeheimnis war nach 1945 auch im Interesse unserer
      unmittelbaren Nachbarn, obwohl diese die damit verbundene Steuerhinterziehung ihrer Bürger nie goutieren. Aber unsere Nachbarn sagten sich, was soll es. Wichtig für uns ist, dass unsere Steuerhinterzieher als kaufmännisch aktive Leute eine Währung haben, nämlich den Schweizerfranken, der stabiler ist als unsere eigene Währung.
      Dies galt nicht nur für die Lira und den französischen Franken, sondern sogar für die DM. Vergessen wir nicht, Deutschland war geteilt! Seit 1990 und seit 2000 mit der Einführung des Euros haben wir andere Realitäten in Europa und mit der Reservewährung Euro brauchen die Italiener die Tessiner Banken nicht mehr. Die Euro-Staaten haben Steueramnestien eingeführt oder verstärkt und damit ist der Schweizer Finanzplatz in seiner alten Form nicht mehr für sie von solchem Interesse. Die Steuerhinterziehung der Bürger der Euro-Staaten wird nicht mehr übersehen, sondern sie wird aktiv bekämpft.
      2. Wer meint, er könne der EU den Zustand von der Schweizer Seite her gegenüber Europa in der Zeit von 1945 bis 1989 aufzwingen, ist ein unverbesserlicher Narr. Wer denkt, die Schweiz könne sich von der EU
      abnabeln gleich wie Neuseeland, das sich ja bekanntlich im Pazifik befindet, sollte dringend seine geographischen Kenntnisse auffrischen.
      3. Es ist nun einmal so, als Vereinsmitglied hat man mehr Macht als jeder Außenstehende, auch wenn man den Beschlüssen des Vereins zu folgen hat.
      Die Interessen von Vereinsmitglieder sind wichtiger als diejenigen der Ausstehenden. Man wird sehen, ob Großbritannien allein besser zu Wohlstand kommt. In einem Jahr wissen wir mehr, aber man darf da ruhig skeptisch sein.

    • Mit den dummen Schweizern bin ich eiverstanden.
      Eine enge Anbindung an die EU würde ich allerdings begrüssen. Und wie alle Stammtischschweizer sehe ich Vorteile in einer sozialen Gesetzgebung (die ja ohnehin von den diesen nach Jahren dann für sich reklamiert werden) …

    • @Holzermoser:
      Sie verwirren mich extremst!
      Ihre Ansichten sind derart antiquiert („umzingelt“, „Grenzen geschlossen“ etc), dass Ihnen das Attribut „Ewiggestriger“ bestens anstehen würde, das normalerweise auf rechts stehende Menschen polemisch angewandt wird. Sie aber vertreten offenbar die CO2-geschädigte Bücklingsgeneration der genderirritierten EU-phoriker ohne Rückgrat, die eher links aussen stehend die Gewalt zB einer Antifa als demokratisch betrachtet.

      Schon mal von WTO gehört? Falls nicht, schon mal gehört, dass zB Frankreich keine Waffen liefert, weil die EU über ein Land, dass solche kaufen will, ein Embargo verhängt hat?

    • „Wollen Sie dann eine Luftbrücke nach Kuba?“

      Nö. Aber ein allgmein gültiges, sauberes und eingaches Handelsrecht durchsetzen.

      Damit sich die EU ihre dümmlichen Machtspiele ans Bein streichen kann.

  17. Wirtschaftlich werden die Briten erfolgreich sein. Schade dass sie solange warten mussten. In Sachen Immigration sehe ich für die Zukunft schwarz. Die Briten müssen sich immer mehr an die Regeln ihrer zugewanderten Einwohner anpassen. In vielen grossen Städten wird das nationale Recht durch die Charia ersetzt, zumindest für Teile der Stadt. Das ist erst der Anfang.

    • Die Briten waren vor dem Beitritt zur EU nicht erfolgreich, nach dem Austritt werden sie noch weniger erfolgreich sein. Die Geschichte des Untergang des britischen Empire wird durch den „Lord of Lies“ Boris Johneson fortgeschrieben! Hinweis, vor dem Beitritt zur EU, Autowirtschaft am Boden, dank EU Mitgliedschaft und wohlwollennder deutscher Unterstützung wurden wieder Arbeitsplätze in den Industrien geschafft! Auch die „City“ wuchs erst in der EU Dekade!

  18. Die Schweiz sollte sich die Briten zum Vorbild nehmen. Nur wenn wir unabhängig über unsere Politik bestimmen können, versinkt unser Land nicht im Durchschnittssumpf der immer mehr sozialistischen EU. Mit dem Rahmenvertrag bestimmt letztlich ein EU- Gericht über alles in der Schweiz. Nur so können wir die masslose Zuwanderung in unsere Sozialsysteme, die zu kollabieren drohen, stoppen. Wenn wir diesen Vertrag unterzeichnen, ist es fertig mit der direkten Demokratie. Ein EU- Gericht kann Volksabstimmungen für ungültig erklären und unsere Gesetze jederzeit ändern. Lieber nicht!!!!

    • Ich wette, dass unser (schwacher) Bundesrat den Rahmenvertrag mit Lug und Trug durchboxen wird. Dies mit Hilfe der EU freundlichen Medien, wie z.B der NZZ und selbstverständlich dem Schweizer Fernsehen und natürlich dem EU Fanclub GLP und den Grünen.

    • Klar, die Schweiz sollte sich GB zum Vorbild nehmen, oder ? Finden Sie, die säkulare Abwertung des Pfund Sterling vs. CHF ist Hinweis auf die unterliegende Stärke der britischen Wirtschaft, oder ? Und GB ist föderalistisch organisiert mit ausgebauten Elementen der direkten Demokratie, oder ? Und die Engländer sind im Durchschnitt schlank und haben schöne Zähne, oder ?

  19. na ja, die briten sind sklaven von uns Deutschen, denn: die windsors sind Deutsche: Wetiner!!! Das baut auf bei all dem schei… mit atomarsch merkel.

    • gähn…. sie hatten schon bessere auf lagern. jetzt haben sie sich gerade als „typisch deutsch“ geoutet.. sorry… wir lieben (äh.. überlegen) sie genau deshalb

  20. Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: man sollte ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.

    Sir Winston Leonard Spencer-Churchill[1] KGOM CH PCc RA (* 30. November 1874 in Blenheim Palace, Oxfordshire; † 24. Januar 1965 in London)

  21. Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.

    Sir Winston Leonard Spencer-Churchill[1] KGOM CH PCc RA (* 30. November 1874 in Blenheim Palace, Oxfordshire; † 24. Januar 1965 in London)

  22. „Darum sage ich Ihnen: Lassen Sie Europa entstehen!“ —  Winston Churchill Rede an die akademische Jugend an der Universität Zürich, 19. September 1946, Schlusssatz, zeit.de https://www.zeit.de/reden/die_historische_rede/200115_hr_churchill1_englisch/seite-5 Original engl.: „Therefore I say to you: let Europe arise!“ – 

    Referenz: https://beruhmte-zitate.de/autoren/winston-churchill/?page=3

    Sir Winston Leonard Spencer-Churchill[1] KGOM CH PCc RA (* 30. November 1874 in Blenheim Palace, Oxfordshire; † 24. Januar1965 in London)

  23. Aha……..

    Herr Mettler, das haben sie richtig erkannt.

    Und die Folge ihrer Erkenntniss muss lauten….. das wir unser Land niemals in den Haufen EU integrieren dürfen.
    Bleiben wir mit den Engländern der EU fern.

    Bleibt noch die Frage, wie werden wir unsere Defätisten im Bundesrat los und wie unseren SNB Jordan ?

    Stellen wir Bailey’s als Direktor ein, schlechter wie Jordan kann er es nicht machen….(((-:

    Ja, der könnte ja auch gleich beide Banken verwalten.

    • Der „Haufen EU“ sind ohne E 27 Staaten die versuchen einen gemeinsamen Weg für die Zukunft zu finden. In der Schweiz hat das ca 600 Jahre gedauert. Mal ein bisschen nachdenken als plumpes Bashing zu betreiben!

    • @ Späher: Wie recht Sie doch haben. Das Denken ist allerdings nicht die Stärke von Walter Roth.

    • ..um die beiden grossen kann sich doch bald der Nachlassverwalter kümmern, desgleichen gilt für die Verwaltung der dritten “Kraft“, dem Eidgenössischen Hypothekenweltmeister.

  24. Wurde der Artikel von Boris Johnson redigiert? Auch er hat sinngemäss von der „goldenen Zukunft“ geschwafelt, die nicht eintreten wird! Das Gegenteil wird der Fall sein, zuerst werden die Leute merken dass das Lügengebilde das BJ versprochen hat nicht finanzierbar ist. Importierte Produkte das täglichen Gebrauchs werden ca 10% teurer, für die Upper class kein Problem, aber der Mittelstand und die Armen werden bluten! BJ wird die Geschichte des Britischen Empire so weiterschreiben wie bis anhin, nach unten und weniger wichtig! Auto-, Flugzeug-, Schwerindustrie alles abhängig von der EU. Auch ein Abkommen mit Trump hilft nicht, vielleicht bekommt Johnson von den USA billigeren Stahl, aber minderwertig! Man merkt dass Jürg Mettler Devisenhändler war, Betonung auf war, so wie England einmal ein Empire war!

    • Praktisch und zeitsparend, wenn man die Vorlage nehmen kann und bloss Blocher durch Johnson und GB durch CH ersetzen muss. Isn’t it, Mr. Weltuntergang?

    • Ein sehr erheiternder Beitrag. In dem Fall kann man Ihrer Meinung nach Devisen nur als Angestellter einer Bank handeln…? 🤔

    • ..um die beiden grossen kann sich doch bald der Nachlassverwalter kümmern, desgleichen gilt für die Verwaltung der dritten “Kraft“, dem Eidgenössischen Hypothekenweltmeister.

  25. Ich habe auf der Karte Great Britain schon in Great Cayman Islands umgeschrieben (ohne Schottland und Nordirland). Der Traum jeden Devisenhändlers geht in Erfüllung. TINA!

  26. Bei der Frage „wie bringen sie ihr Geld vor dem Crash in Sicherheit?“ sind sich alle Experten einig: in UK, in Pfund, Gold und Immobilien. Die Schweiz ist dank der SNB, den EU-Gläubigen und den links-grünen Schwachmaten schon längst kein Save Haven mehr.

    • Der „Haufen EU“ sind ohne E 27 Staaten die versuchen einen gemeinsamen Weg für die Zukunft zu finden. In der Schweiz hat das ca 600 Jahre gedauert. Mal ein bisschen nachdenken als plumpes Bashing zu betreiben!

    • @Späher

      Gewiss, gewiss. Wie üblich unter Führung der Grossen. Die letzten beiden Male (Napoleon, Hitler) hat‘s in Russland geendet. Superaussichten erspähen Sie da!

  27. Das Leitbild der EZB: Unser Auftrag besteht darin, den Menschen in Europa zu dienen, indem wir den Wert des Euro erhalten

    Was sind die Vorteile einer gescheiterten Einheitswährung, zu deren Erhalt sogar Negativzinsen notwendig sind?

    Ein ganzer Kontinent mit 500 Millionen Menschen in der Geiselhaft einer unsinnigen Idee aus der Wirtschaftswelt von vor drei Dekaden mit einer verurteilten Straftäterin als Zentralbankpräsidentin?

    https://www.achgut.com/artikel/unsere_teuerste_madame_lagarde

  28. Lieber Herr Jürg Mettler

    in der Tat….die Zukunft wird ausschliesslich im Rahmen multilateraler souveräner Staaten möglich sein. Das Ganze nach demokratischen Prinzipien im Rahmen einer Republik und eigener national Währung.

    https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Aussenwirtschaftspolitik_Wirtschaftliche_Zusammenarbeit/Wirtschaftsbeziehungen/brexit.html

    Freihandelsabkommen mit der EU „erfrischen“ oder Rahmenabkommen absegnen? Wir werden sehen…gemäss Aussenminister der Eidgenossenschaft hat die EU mit der Schweiz bis Mai GEDULT…..
    Herzlich