Unwürdiges Ende für unglaubliche CS-Posse

Weisse Weste Rohner hatte nach Attacken von Thiams Freunden keine andere Wahl, als CEO in die Wüste zu schicken.

Wenn es nicht um die immer noch zweitgrösste, systemrelevante Bank der Schweiz ginge, wäre es höchste Zeit, aus diesem Schlamassel einen Schwank zu machen. Ein Bühnenstück, einen Film, mit dem Arbeitstitel: Deppen dirigieren und intrigieren.

Wird Tidjane Thiam Urs Rohner aussitzen oder umgekehrt? Bleiben beide? Gehen beide? Feuert Rohner Thiam? Als VR-Präsident dürfte er das. Stellt Thiam Rohner in den Senkel und lässt ihn als Lame Duck noch seine restliche Amtszeit absitzen?

Die Corporate Communication der gebeutelten Bank hatte sicherlich schon alle möglichen Wordings gebastelt. Für alle vier denkbaren Fälle. Plus den fünften, dass eine Entscheidung aufgeschoben wird.

Nun konnte sie die Variante „Thiam ist gefeuert worden, natürlich im gegenseitigen Einvernehmen“ abspulen.

Alle Varianten wurden auch in den Medien durchgespielt. Da man nichts Genaues weiss und nur den feuchten Finger in die Luft halten kann, ging einmal Thiam als Sieger aus dem „High Noon“ hervor, einmal Rohner. Je nachdem. Kann man so oder so sehen.

Als Sieger vom Platz geht die NZZ. Sie legte sich schon relativ früh fest und forderte den Abgang Thiams.

Der Tages-Anzeiger, Pardon, Tamedia, verflixt, TX, lag mal wieder falsch. Thiam habe den Machtkampf für sich entschieden, wollte der Konzern wissen, und noch gestern liess er die Gründe anführen, wieso der CEO bleiben werde.

Dumm gelaufen auch für die „Weltwoche“. In guter Tradition hatte sie gerade, nach einem einfühlsamen Interview mit Thiam, eine Lobesarie auf den Bankenführer angestimmt, ihn als unschuldig Verfolgten dargestellt, gar Rassismus in den Vorwürfen gegen ihn gewittert.

Und zwack, weg ist er. Das erinnert an die grossartige Titelgeschichte „La crise n’existe pas“, ein Loblied auf die wiedererstarkte UBS.

Erschienen an dem Tag, als die Bank einräumen musste, im Steuerstreit mit den USA ein existenzielles Problem zu haben.

Der Sieger des Machtkampfs steht fest. Der Verlierer schon seit Langem. Nämlich die Credit Suisse.

Als sie sich in den USA der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig erklären musste und mit 2,6 Milliarden Franken mit Abstand die grösste Busse zahlte, hätte der damalige CEO Brady Dougan die Verantwortung übernehmen und gehen müssen. Falls er dazu nicht bereit gewesen wäre, hätte der VR-Präsident Rohner ihn feuern müssen.

Aber das konnte Rohner nicht, weil er selbst mit seiner grossartigen Strategie, im Parlament eine Lex USA, die in Wirklichkeit eine Lex CS gewesen wäre, verabschieden zu lassen, krachend gescheitert war. Also wäre damals schon ein Doppelrücktritt das Mindeste gewesen.

Stattdessen guckte sich Rohner ohne Beauty Contest, ohne das übliche Prozedere bei der Besetzung eines dermassen wichtigen Postens Tidjane Thiam als neuen CEO aus. Und geriet wieder in die gleiche Klemme.

Nachdem Thiam alle in ihn gesetzten Hoffnungen nicht erfüllte, den Aktienkurs nochmals fast halbierte und sämtliche selbst angekündigten Gewinnziele verfehlte. Aber offensichtlich haben die Unterstützer Thiams zu viel Gas gegeben.

Wie der muntere Finanzblog „The Market“ enthüllte, haben sich mehrere Aktionäre an den Verwaltungsrat der CS gewandt. Dabei haben sie Thiam den Rücken gestärkt, die Bespitzelungsaffäre als lokales Zürcher Kleinthema abgetischt und sogar von Rohner verlangt, dass er sich ein weiteres Mal klar hinter seinen CEO stellen solle. Oder aber mit Konsequenzen rechnen müsse.

Zunächst: Endlich einmal werden Aktionäre öffentlich und ausserhalb der Generalversammlung aktiv.

Während an der GV sich ja nur Kleinaktionäre zu Wort melden, um den Saal zu unterhalten oder zu langweilen, während alle Entscheidungen schon längst getroffen sind, kann man es doch als eher unüblich bezeichnen, dass sich ein Aktionär schriftlich an den Kommunikationschef und Thiam-Vertrauten in der CS wendet und auch dafür sorgt, dass das Schreiben durchsickert.

An starken Worten liess es David Herro, Fonds-Manager von Harris Associates, dem mit 8,4 Prozent mit Abstand grössten Einzelaktionär, nicht fehlen.

„Wir stellen fest, dass Herr Rohner offenbar versucht, Herrn Thiam aus seiner Position zu entfernen. Deshalb verlangen wir vom Verwaltungsrat, Urs Rohner mit sofortiger Wirkung zu ersetzen, wenn dieser nicht in der Lage ist, Tidjane Thiam als CEO öffentlich zu unterstützen.“

So legt er im Gespräch mit „The Market“ auf seine „hundertprozentige Unterstützung“ Thiams, die er schon bei Bloomberg versichert hatte, noch einen drauf, und fügt drohend hinzu:

„Und wenn der Verwaltungsrat nicht entsprechend handelt, werden wir nach anderen Wegen suchen, um Herrn Rohner aus seinem Amt als VR-Präsident entfernen zu lassen.“

Das nennt man mal eine klare Ansage. Etwas unklar bleibt höchstens, wie denn Rohner jetzt mit sofortiger Wirkung ersetzt, beziehungsweise entfernt werden könnte.

Sollte es tief vergraben irgendwo nicht Sonderbestimmungen bei der CS geben, kann nur eine GV einen VR-Präsidenten abwählen. Das VR-Gremium kann ihn höchstens vom Präsidentenstuhl kippen, aber nicht aus dem VR.

Dieses Privileg ist normalerweise der Aktionärsversammlung vorbehalten, die ja auch einmal jährlich den VR wählt, respektive seine Mitglieder bestätigt.

Vielleicht ist Herro nicht mit den Finessen des Schweizer Aktienrechts vertraut. Sein Appell an die übrigen Verwaltungsräte, Rohner sofort zu ersetzen, sollte der nicht ein klares Bekenntnis zu Thiam abgeben, dürfte nicht mehr als eine Drohgebärde sein. Ebenfalls die finstere Ankündigung, notfalls auch nach anderen Wegen zu suchen, um Rohner zu feuern.

Wenn jemand etwas tut, was er nicht öffentlich tun müsste und dabei noch dem doch wohl auch von ihm dieses Jahr wiedergewählten VR-Präsidenten dermassen an den Karren fährt, muss man sich natürlich fragen, was die Absicht dahinter ist.

Wer ohne Not und absichtlich auf diversen Plattformen seine Meinung kund tut, dass Thiam ein toller CEO sei und Rohner das gefälligst auch klar sagen solle, sonst kracht’s, hätte das ja auch im kleinen Kreis klarmachen können.

Die Beeinflussung der öffentlichen Meinung spielte in diesem Machtkampf zwischen Thiam und Rohner nun wirklich keine Rolle.

Es ist klar, dass diese öffentliche Parteinahme des Grossaktionärs nur in Absprache mit Thiam erfolgt sein kann. Offensichtlich hat hier aber der ausländische Grossaktionär nicht nur das Schweizer Aktienrecht, sondern auch die Schweizer Mentalität nicht verstanden.

Denn hätte es vorher vielleicht noch die Variante gegeben, sich in einem Agreement darauf zu einigen, dass CEO und VR-Präsident bleiben, war nach diesen Drohungen klar: Es gibt nur noch er oder ich. Genauer: er oder wir.

Denn es wurde ja nicht nur Rohner, sondern der gesamte VR unter Druck gesetzt. Und der reagierte, wie es zu erwarten war, wenn nur einer der Beteiligten den anderen feuern kann. Man scharte sich notgedrungen hinter den zögerlichen Präsidenten und zeigte Einigkeit nach aussen.

Ein unwürdiges Ende für diese unglaubliche Posse einer Grossbank. So wie sie mit einer stümperhaften Beschattung begann, die von „Inside Paradeplatz“ aufgedeckt wurde, so endet sie damit, dass ausgerechnet die Unterstützer von Thiam mit ihrem Auftritt in „The Market“ seinen Sturz besiegelten.

Aber immerhin: Jetzt hat die Bank Gelegenheit, sich um ein paar wichtigere Dinge als die Folgen eines Nachbarschaftsstreits zu kümmern. Zum Beispiel um den Aktienkurs. Den Gewinn. Die Zukunft. Denn das war bislang den meisten Bankenlenkern in der Teppichetage der CS eher egal.

Kommentare

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  1. Und was nach TT? Gottstein, der noch vergangene Woche neben TT servil in die Kamera gelächelt hat. Ein Mann dessen bedeutendste Charaktereigenschaft Unterwürfigkeit ist. David Herro kennt die Probleme. TT hat einige davon erledigt, Gottstein wird der schmunzelnde Abstauber sein. Was Herro nicht kennt ist das Sprichwort: Der Fisch stinkt vom Kopf her, und der Kopf ist UR der durch zuverlässiges und ständiges Versagen brilliert! UR hätte gehen müssen. TT noch bis 2021 und dann auch die Wappenscheibe geben!

  2. Könnte es doch sein, dass die internationale Finanzriege die CS für ihre luschen Geschäfte unter den Nagel reissen will oder wollte?

  3. „Sollte es tief vergraben irgendwo nicht Sonderbestimmungen bei der CS geben, kann nur eine GV einen VR-Präsidenten abwählen.“
    Stimmt nicht ganz: Es gibt noch den „Sensemann“ aber den wünscht man nicht mal dem ärgsten Feind.

  4. afrikaner, inder und demnächst kosovarische araber on top of things

    von der geachteten bünzlischwitz zum schmierigen blackrockbordell,
    moderner, hipper und vorallem von allen guten geistern verlassen.

  5. Was die CS nach den Jahren des Niedergangs braucht, ist ein Verwaltungsrat, in dem Bankkompetenzwissen vorhanden ist der auch Werte wie Integrität, Ethik und Verantwortung vorlebt. Leider hatten wir das in den letzten 25 Jahren nicht mehr. Der Niedergang begann schon früh unter Rainer E. Gut mit der Akquise der SVB und dem missratenen Übernahmeversucht der SBG. Seither kennt die CS-Aktie nur noch eine Richtung. Ich frage mich, ob ich die Rückkehr zur Vernunft in den nächsten 25 Jahren noch erleben werde.

  6. Was hier mehr oder weniger öffentlich geworden ist, läuft in ähnlichem, manchmal etwas kleineren und alternativ auch etwas anderer Art und Umfang in einigen resp. zu vielen Unternehmungen.

    So lange wir vermeintlich charismatische Führungspersonen auf solchen Positionen haben, welche dann ihre narzisstisch-egomanischen Züge rücksichtlos ausleben, so lange brauchen wir uns nicht über Niedergänge wie das „Swiss Banking“ wundern. Dabei sind all diese C-Levels inkl. ihren Günstlingen nichts als simple Arbeitnehmer!

    Dann wären da noch die Verwaltungsräte. Meist nicht als ein Haufen, sich gegenseitig portierende und mandatszuschanzende Filz-Kollegen mit einer unterirdischen Fach- und Sachkompetenz und ähnlich übersteigerten Entschädigungen.

    Doch was wäre die Lösung? Sehr einfach! Entweder wir ändern das System dahingehend, dass wir wieder vernünftige Persönlichkeiten auf C-Level und VR hinbekommen, wir ändern das System, so dass wir Fehlbesetzungen viel rascher, einfacher und konsequenter entfernen können – oder, wir gehen zum guten alten Unternehmertum zurück, wo der Patron die Risiken für nahezu alle seine Entscheiden tragen musste.

    Aber eben, wer hat schon ein Interesse ein marodes System zu verändern, von welchem man seinen grossen persönlichen Nutzen zieht?

  7. Der Witz ist, dass allen noch viel Geld hintennach geworfen wird, Business as usual. Scheinbar verdient man mit Unfähigkeit viel Geld.

  8. Ich bin ganz ihrer Meinung. Unser Finanzsystem ist total marode. Zuerst dachte ich dass durch einen schwarzen Schwan Effekt in China (Coronavirus), sich dieser Prozess beschleunigen würde. Aber dies ist gar nicht möglich, da jedes Anzeichen eines Crashes durch die Nationalbanken weltweit aufgefangen wird. Somit ist es unmöglich vorherzusagen, wann ein Zusammenbruch stattfinden wird. Dies kann noch 10, 20 oder 100 Jahre so weiter dauern. Oder eine gröbere Naturkatastrophe wird dies verhindern.

  9. Thiam wollte ja eigentlich Rohner als VRP beerben. Gottseidank wird es nun nicht mehr dazu kommen. Oder so hoffen wir wenigstens, dass dieses Thema mit Thiam auch vom Tisch ist!

  10. Wieder typisch Weltwoche, stets gegen Ausländer hetzen und dem schlimmen, charakterlosen, abzockenden TT Lobhudeln. Erstaunte mich aber nicht von diesem Besitzer kommt nur Häme.

  11. Ihnen ist – wie auch schon David Herro – wohl entgangen, dass die Ernennung oder Abberufung von Mitgliedern der GL gemäss CH-Aktienrecht Aufgabe des VR und nicht der GV und schon gar nicht von einzelnen Aktionären ist. Daher hat sich dieser Harris Associates Portfolio Manager nicht in das Thema einzumischen. Wenn er mit dem Entscheid des VR nicht einverstanden ist, kann er dies an der GV traktandieren und dem VR allenfalls seine Stimme bei der Wiederwahl verweigern.

  12. Gott sie dank, TT ist weg, WW wird 2021 folgen. Ende 2019 wurden auch einige unfähige kleine Diktatoren weggeschmiessen. Beim PB ist die Kommandokette kürzer und gesunder geworden, ex-MD „à la Mussolini“ (bis Frühling Garden Leave) dürfen wohl zur UBS bewerben.

    • Sie vergessen aber, dass TT den BK hatte. Der machte 1/5 aus. KB und DF zusammen wären ein gutes Duo, FG und HJ eher nicht.

      Haben sie denn mal den Vorschau FR gemacht? Dann würden sie bessere ZK haben.

  13. Um die Bank neu aufzugleisen müssen jetzt noch dringend die Günstlinge von Thiam wie Gishen entlassen werden. Wahrscheinlich werden die jetzt von selber gehen, sonst muss man aber knallhart durchgreifen. Diese unsägliche Entourage muss weg, und der VR muss Gottstein dazu Rückendeckung geben. Sonst werden ihm diese Leute in den Rücken schiessen, abgesehen davon dass einige absolut inkompetent und unfähig sind. Und nachher soll bitte der VR, welcher alles so weit hat kommen lassen und zugeschaut hat, auch neuen, unbelasteten Kräften Platz machen.

  14. Zitat:“..Offensichtlich hat hier aber der ausländische Grossaktionär nicht nur das Schweizer Aktienrecht,sondern auch die CH-Mentalität nicht verstanden.. .“
    Dieser ausländische (USA) Grossaktionär, VR bei der CS, aber heisst:

    DAVID HRRO, Fonds-Manager von Harris Associates (USA)

    Dieser muss an nächster GV, Donnerstag 30.April, als VR abgewählt werden!
    David Herro hat öffentlich nicht nur dem ganzen VR gedroht sondern diesen auch erpresst.(Wenn ihr (Der VR) das nicht macht dann werden wir..)

    Absolut unwürdig, unterste Schublade und (!) klagbar. Solche Typen sind in der Schweiz nicht erwünscht, schon gar nicht willkommen. Wäre ja noch schöner wenn solches Gedankengut jetzt schon wieder auflebt bei der CreditSpy, wo doch alle dachten, endlich ist solches bei der CS jetzt vorbei..

    • Schon interessant, welche Tiefflieger hier kommentieren und halsen. Weder ein David Hrro noch ein David Herro sind im VR der CS. Aber ich sag’s ja immer, das Schweizer Banking geht ganz allgemein den Bach runter, nicht nur, was die Kenntnisse über Eigenkapital betrifft.

    • swiss bängking…. wenn schon herr zeyer.

      ja, das mit ihrer tieffliegerei….ubs swissair bundesrat etc.
      vielleicht kleben sie ja noch in einer welt von vorgestern fest, aber
      die angelsachen sind jetzt ihre eigene steuerinsel, deren erschaffenes steuerparadies ’swizterland‘ hat ihren dienst soweit getan.

      facebook, appel,amazon, softbank etc. kaufen heute jede beliebige
      swissbank mit dem dreck unter ihren fingernägeln….
      da war doch dieser schon lange in die wüste geschickte sozi mit seiner oralkavalarie, der das weltumspannende schweizer bankgeheimniss übernacht den bach runterschickte))))) das war unter hildebrennt äh brand, natürlich.

      ihre braucht keine neuen jets ihr habt ziegen kühe käse und den kleinen
      jordan für den hildebrand, laut insider talks, schon ein feines pältzchen bei blackrock reserviert haben soll…..times are changeing mr.zeyer

  15. Der Schaden ist da. Aber wieso ist Helvetien zu Bananistan geworden, so dass dies machbar geworden ist? Weshalb muss eine Misere Jahre und länger dauern?

  16. Sehr geehrter Herr Zeyer

    Macht es noch Sinn sich in vielen Details zu verlieren, und sich den Kopf zu zerbrechen über diese Banker ?

    Wohl kaum, denn die Banken und Notenbanken betreiben ein Kreditschneeball-Finanzsystem, das irgendwann zusammenbrechen wird, und die Teilnehmer im Dominoeffekt umhauen wird. Entfliehen wird kaum einer können.
    Nichts ist gelöst, man wird weiter wursteln wie bisher, bis zum bitteren Ende, wo sie dann die Flügel strecken werden.
    Retten sollten wir die deshalb schon gar nicht!

    Zukunft gibt’s da keine mehr, siehe auch Bericht von Egon von Greyerz
    vom 7.2.2020, http://www.goldseiten.de:

    “Inflate and die“- Aktieneinbruch und Goldwelle in den Startlöchern

    • @Torpedo

      Wir sind an einem äusserst wichtigen Punkt angelangt: Und gerade hier zeigt sich, dass Sie vollkommen entgleist sind. Sie verlinken eine Seite die der österreichischen Nationalökonomie sehr nahe steht. Das ist eine DenkSchule die noch nicht einmal den Unterschied zwischen Leihe und Kredit verstanden hat und einen Wettbewerb der „Zentralbanken und Währungen“ postuliert!

      „Banken und Notenbanken betreiben ein Kreditschneeball-Finanzsystem, das irgendwann zusammenbrechen wird, und die Teilnehmer im Dominoeffekt umhauen wird.“

      Sehen Sie den Widerspruch? Noch einen Hinweis zur SNB und Geldsystem die zu einer Versachlichung führen der Diskussion führen kann, ohne sich dabei den Hintern festzunageln, um Angst vor den nächsten MEGA-CRASH.

      Die SNB kauft Devisen und bezahlt mit CHF. Solange die CHF drucken kann, wird dieses Spiel funktionieren. Ob es gut ausgeht, hängt davon ab, wie sich diese Devisen wertmässig entwickeln…Wenn Sie das Geldsystem ergebnisoffen untersuchen, merken Sie vielleicht, dass die Fehler, welche Sie dem jetzigen System ankreiden in Wahrheit zum einen durch Betrug am System entstanden sind und zum anderen durch reale Umverteilung durch Ausnutzung (Fiskal,- Lohnpolitik). Für beides kann das System nichts dafür.
      Herzlich

    • Das haben wir nach dem Abgang von Pierin Vinzenz auch gedacht und Patrick Gisel hat uns die Zeit weiterhin vertrieben.

      Aber mit Steigeisen über den Parkett zu laufen, dass war schon eine ganz eigene Liga der Arroganz unserer Majestät.

      UBS und Julius Bär werden die Lücken schnell füllen auch die Swiss Life hat noch Berge von Leichen im Keller.

      Gute Unterhaltung!!

    • Schauen Sie sich mal an, was Lukas Hässig auf den entsprechenden Gedanken von Herrn Geiger antwortet!

      🙂

  17. Sehr schön geschrieben.

    Und nun bitte nach vorne schauen!

    Bin gespannt, wen sich LH als Nächstes vornimmt.

  18. Rohner weiss wo sich alle „Skeletons in the Closet“ von Credit Suisse befinden. System Relevant – ehm Ja klar. Und Tschuess Thiam.

  19. So ist es, der VRP bzw. besser gesagt der gesamte VR, hatte kaum mehr eine andere Wahl. Aber ist es vielleicht hat möglich, dass man diese Entscheidung mit den öffentlich vorgetragenen Drohungen herbeiführen wollte? Anyway, das zu glauben, wäre die Gerüchteküche zu befeuern.Wichtig ist dass die CS wieder Handlungsfreiheit gewonnen hat, und noch wichtiger, dass der VR ein klares Signal gesetzt hat, dass er eine Angstkultur nicht duldet , weder bei sich selbst, noch bei der Mitarbeitern dieser Firma.
    Ein wichtiger Beitrag für die Kultur, den Anstand und das soziale Klima.
    LH hat auch einen wichtigen Beitrag geleistet, diese Beschattungen an das Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Niemals einschüchtern lassen (und natürlich selbst auch nicht einschüchtern).
    Die Dinge entwickeln sich jetzt vielleicht sogar in die richtige Richtung.

  20. Diese „unglaubliche (CS-)Posse“ konnte so oder so kein „würdiges Ende“ finden. Was soll also dieser Titel???

    Es wäre spannender, wenn Sie und Lukas Hässig endlich CS- bzw. FINMA-Pendenzen wie

    – „tuna loans“ der CS an Mosambik
    – „Dakota access pipeline loans“ der CS
    – Barofsky Report zur CS
    – etc.

    ins Fadenkreuz nähmen, immer unter Berücksichtigung der FINMA-Rolle.

  21. Ein guter Tag für den Bankenplatz Schweiz. Hoffen wir, der Neue schafft es, die CS wieder dahin zu bringen, wo wir sie sehen möchten. Für die Reputation der Schweiz in der Welt wäre es ein wichtiger Schritt. Ich hoffe, dass die abstossende Abzockerei in den Teppichetagen endlich aufhört, es ist einfach nur widerlich, was da abgeht. Nur schon, weil diese Bank vom Steuerzahler gerettet werden müsste.

  22. Ui, und was macht denn der TT mit seiner Villa, wenn er gar keine Arbeit mehr hat? Und macht er beim RAV auch das Fussballer-Trickli mit den 70 %?

    • Der kriegt noch Millionen reingeschoben als Abfindung statt eingeklagt für seine Fehlleistungen dann schickt er den Privatchauffeur aufs RAV statt die Schweiz zu verlassen.

  23. ganz in cs manier duerfte tt mit abschlussbonien überhäuft werden.
    schweigegeld für den untätigen vr.
    zahlen müssen es die aktionäre und mitarbeiter. der vrp lässt sich ja den
    lohn bar auszahlen. ganz in rohners
    credo. geld für mich risiko für die anderen.
    herr rohner, sie sind einer der überflüssigsten wirtschaftsführer der ch.

    • Für mich sind gewisse Herren/Damen alles anatomische Wunder.Wie kann man ohne Rückgrat so lange auf einem Chef/VR-Sessel sitzen?Man müsste einmal ein solches Exemplar ausstopfen und im Naturhistorischen Museum ausstellen..