ZKB schenkt Personal 40 Millionen zum Jubiläum

150 Jahre-Feier macht 5000 ZKB-Banker glücklich. Sie erhalten bis zu 12’500 Fr. Derweil zahlen immer mehr Kunden Minuszins.

Die ZKB feiert ihren runden Geburtstag. Dem Bürger schenkt sie eine Gondelbahn über den See, die von Anwohnern vor Gericht gezerrt wird. Die Gemeinden dürfen Millionen bei der Bank abholen.

Am besten haben es die Mitarbeiter. Sie erhalten ein tolles Jubiläums-Geschenk. Festangestellte kriegen einmalig zwischen 5’000 und 12’500 Franken, je nach Anzahl Dienstjahre.

Viel Geld. Die ZKB beschäftigt gut 5’000 Mitarbeiter. Nimmt man einen Durchschnitts-Betrag von 8’000 Franken, dann beläuft sich das Geschenk ans Personal zum Jubiläum auf 40 Millionen Franken.

Man hats ja. Die grösste Kantonalbank des Landes schwimmt im Geld. Soeben hat sie neue Supergewinne publiziert.

Im Wirtschaftskanton Zürich, der Lokomotive des Landes, ist die ZKB die grosse Bankenmacht. Hypotheken, Spargelder, Firmenkredite – überall liegt die ZKB vorne.

Das nennt man Wertschätzung (IP)

Sie hat in Teilen ein Monopol, jedenfalls kommt keine andere Bank am Bollwerk ZKB vorbei.

Dies hängt nicht zuletzt mit der Staatsgarantie zusammen. Im Krisenfall sind die Gelder sicher – Bürger und Steuersubstrat sei Dank.

Nun gibt die ZKB zum 150. Geburtstag allen etwas zurück: dem Steuerzahler draussen in den Gemeinden, den Besuchern am See, den eigenen Leuten.

Nur eine Gruppe geht leer aus: jene der Kunden. Sie zahlen bei der ZKB immer häufiger Minuszins.

Das hängt mit der Garantie durch den Kanton zusammen. Die ZKB gehört Zürich, sie wird regiert von den gewählten Politikern, welche die ultimative Aufsicht über die Bank haben.

Das schafft bei vielen Kunden Vertrauen. Die bringen entsprechend immer mehr Gelder zu ZKB. Diese wiederum weiss mit den Aber-Millionen nichts anzufangen und deponiert sie bei der Notenbank.

Zu minus 0,75 Prozent Strafzins.

Den drückt die ZKB-Führung inzwischen bereits über 2’000 Kunden aufs Auge. Sie zahlen die Rechnung dafür, dass die grösste Kantonalbank des Landes faktisch sagt: Wir brauchen Sie nicht.

Umgekehrt macht die Leitung nun ihren Angestellten ein Geschenk in Form eines Jubiläums-Bonus. Sie tut dies in sozialer Manier: Jeder, egal ob unten oder oben, ist gleich viel Wert.

Einzig das Dienstalter macht einen Unterschied – die älteren Mitarbeiter sind für einmal im Vorteil.

Damit setzt die ZKB einen Kontrapunkt zu den grossen Konkurrenten.

Die UBS und die CS sparen zunehmend beim Bonus für die unteren Ränge – damit fürs Spitzenpersonal bei den zwei Multis genug übrigbleibt.

Kommentare

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  1. Vintage Luke Grumpy: Einfach wieder mal den Neid der Bünzli-Schweizer etwas schüren.

    Herzliche Gratulation!

    Wie BR Furgler seelig einmal sagte: Ich muss meinen Bürotisch runterschrauben und auf dieses Niveau herunterzukommen.

  2. Absolut okay mit dem Jubiläumsbonus für die Angestellten. Das mit dem „Seilbähnli“ lasst es doch einfach sein. Kauft lieber ein paar geile Stingray’s dann könnt ihr im Sommer gemütlich um den See düsen 🙂

  3. Ich mag den Angestellten der ZKB den zusätzlichen Bonus von Herzen gönnen. Es ist tatsächlich toll, dass jeder etwas erhält. Wenn der Mittelschicht zusätzliche Liquidität zukommt, ist zudem die Wahrscheinlichkeit grösser, dass es der Realwirtschaft zugute kommt. Die „Gut-Betuchten“ haben ja schon alles und zusätzliches Geld geht dann eher mehr oder weniger gänzlich in zusätzliche Finanzanlagen.

    Dies gesagt, stimmt mich doch die Idee einer staatsgarantierten Bank, die Gemeinden und Mitarbeitern solch netten Geldregen beschert, etwas nachdenklich. Gleichzeitig ist die ZKB offiziell Too Big to Fail per Gesetz. Also Sozialismus in seiner reinsten Form. Wäre die ZKB eine rein private Institution, könnte es mich nicht weniger interessieren, was die mit ihrem überschüssigen Geld machen. Denn dann würde die ZKB ja allein das Risiko tragen bzw. ihre Aktionäre. Doch bin ich als Steuerzahlerin nicht auch ein wichtiger Stakeholder? Sollte ich da nicht gewisse Bedenken äussern, wenn ich sie habe? Mir scheint, dass diese Meldung hier bei IP etwas zu kritiklos aufgenommen wird. Es ist etwas simpel gefasst, zu glauben, man sei nur eifersüchtig auf die ZKBler und man sei deshalb kritisch. Mich dünkt es naiv, die derzeitige Entwicklung betreffend ZKB nicht in einem kritischen Licht zu sehen.

    Es ebenfalls naheliegend zu glauben, dass die ZKB nicht nur aus reiner Nächstenliebe Geld regnen lässt. Der Minuszins der SNB lastet schwer auf der Kostenseite, da werden die Banken das teure Kapital wohl lieber los. Ich kenne das gut von meinem jetzigen Arbeitsplatz.

  4. Tolle Gestik von der ZKB, vorallem, dass sie die Aufteilung nach Anzahl Dienstjahren macht. So werden endlich auch mal die treusten Mitarbeiter belohnt. Erfahrung ist eben doch noch etwas wert. Bravo.
    Und all die hier „Stänkerer“ wegen der Minuszinsen, sollen sich etwas zurückhalten, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass es sie selber gar nicht betrifft. Denn diejenigen, die hier diese Portal verfolgen, verstehen wohl auch etwas von der Markt- und Politwirtschaft, und somit auch etwas von Investitionen. Die ZKB belastet die Minuszinsen nur derjendigen Kundschaft, die kurzerhand ihr Bargeld aufgeteilt haben, und zur ZKB gebracht haben. Ansonsten aber keine Geschäfte mit der Bank tätigen. Es ist zur Zeit halt nun mal so, dass die Banken kein Passivgeld brauchen.

    • @Thuri
      Das achselzuckende „Es ist nun mal so“ höre ich oft. Trotzdem ist dieser Satz keine vernünftige Argumentation, um die gegenwärtige Entwicklung an den Finanzmärkten zu erklären. Gerade WEIL die Leute hier auf IP etwas von Markt- und Politwirtschaft verstehen, stehen sie dem neuen, noch nie da gewesenen Phänomen des „Minuszins“ kritisch gegenüber. Sei man nun ein Anhänger des Keynesianismus oder nicht (ich=nicht), glaubt doch wohl keiner der hier Anwesenden, der Negativ-Zins sei langfristig gut für die Realwirtschaft und für die Mittelschicht, oder? Übrigens sucht man den Negativ-Zins selbst in den lustigen Keynesianischen Modellen vergebens. Ich fürchte, die Endlos-Geld-Flutung in „guten“ wie in schlechten Zeiten der Märkte ist ein völlig neues Experiment der Machtausübenden (=Zentralbanken und Investmentbanken bzw. deren Besitzer). Ausgang ungewiss.

  5. Ist eine tolle Sache. Freue mich für die ZKB Mitarbeiter. Auch das die Verteilung Transparent ist und alle etwas davon haben. Was aber hier noch vergessen wird. Die ZKB Mitarbeiter werden auch sicher einen tollen Bonus dies Jahr erhalten. Ich war damals in 20 Jahre MKA und hatte so im Schnitt CHF 40’000-CHF 50’000 Bonus auch in mageren Jahren und ich war nicht Front oder in einer Führungsfunktion aber für Strategie Elemente verantwortlich. Doch wie gesagt, diese Geste finde ich toll.

  6. Diese Ausschüttung an Mitarbeiter sind OK. Besser man feiert mit Allen, statt sich der CEO die Taschen füllt. Bei der derzeitigen kalten Progression wird der Steuervogt und die AHV etwa die Hälfte dieser Prämie abkassieren.

  7. Da stellt sich natürlich die Frage, ob die 40 Mio. für die über 5000 hochmotivierten Mitarbeitenden der hinsichtlich Fixlöhnen doch bescheidenen ZKB mehr gerechtfertigt sein könnten, als die 30 Mio., welche der Aktienkursvernichter Tidjane Thiam für seine doch recht erfolglose Tätigkeit bei der Crédit Suisse vereinnahmen will.

  8. Habe auch lange bei der ZKB gearbeitet. Beim letzen Jubiläum gab es 10gr Gold (damals knapp Fr. 180.–) pro Mitarbeiter. Dieser Betrag von Fr. 12´500.– finde ich viel zu viel. Die ZKB sollte den überflüssigen Betrag der Zürcher Bevölkerung geben. Ebenfalls das Geld für die Seilbahn, die hat in Zürich sowieso keine Chance, da sie nicht nachhaltig ist. Punkt.

  9. Offensichtlich wurde das Bild mit der Prämienberechnung aus dem Intranet abfotografiert und dann Hässig zugespielt. Was sich der Mitarbeiter wohl überlegt hat? Nichts, aber auch gar nichts. Ich auf jeden Fall freue mich über die grosszügige Geste einer tollen Arbeitgeberin für alle deren Mitarbeiter. Und als Steuerzahler und Mitinhaber der ZKB beglückwünsche ich meine Bank zum Jubiläum und die exzellenten Zahlen. Gut gemacht!

  10. Sehr viele Sätze mit maximal sechs Wörtern, Trump schreibt auch so! Und jetzt, Herr Hässig? Ist Ihr Name Programm? Wäre eine ZKB mit Verlust besser? Den Mitarbeitern nichts geben, dafür den Superreichen keinen Negativzins verrechnen? Super Idee. Oder ein CEO und eine Geschäftsleitung welche immer in den Schlagzeilen ist? Ich finde die ZKB Super, kein Thiam, kein Vinzenz, Vögeli ist schon länger passé.

  11. 40 Mio…. etwa für alle? Im Ernst?!
    Das kann man sich in der Credit Suisse nicht vorstellen. Dort reicht dieser Betrag gerade einmal für 25 „Risk Taker“. Nur schon die 1030 Risk Taker kosten jährlich 1.6 Milliarden.
    40 Mio. sind da nur Chicken Shit. Also nicht wirklich ein Bericht wert auf IP.

  12. Mit Leistung hat dieses Ausgabe nichts zu tun. Völlig blödsinnig. Diese Ausgabe darf nur das Volk bestimmen. Schliesslich das Volksvermögen, dass da verschleudert werden soll!

  13. und jetzt? Freuem wir uns doch, dass diesmal die Mitarbeiter zum Zug gekommen sind und nicht nur die Manager… Lese ich gewissen Neid zwischen den Zeile, Herr Hässig?

  14. Ich sehe im Artikel nicht wie andere hier viel negativen Touch, sondern vor allem Fakten.
    Unbestritten, ZKB ist eine solide Bank, und ein guter Arbeitgeber. Aber als langjähriger Kunde habe ich schon oft auch das Gefühl, etwas „geschröpft“ zu werden.

    • Dann wechseln sie doch die Bank, Dummy! Es bestehen ja NOCH unzaehlige davon; wie lange noch?

  15. Das eigenartige ZKB Management wäre viel klüger, wenn sie ihr überschüssiges Geld in Bar bei sich aufbewahren würde, weil die
    hohen Strafagebühren bei SNB völlig unnötig und absurd sind.
    Somit könnte die ZKB auf ihre absurde Strafgebühren (sog. Minuszinsen) zugunsten der SNB wettmachen.

    • Du bist mir nun echt der grösste Hirsch; genau mit Bargeld wird den Banken die Möglichkeit entzogen, einen TEIL der Einlagen auch wieder mit einer gewinnbringenden Zinsmarge auszuleihen! Dein Vorschlag ist in etwas so produktiv, wie wenn du vorschlägst, jedem Auto ein Pferd vorzuspannen, um Benzin zu sparen!

  16. Das Kommentar von L.H. ist objektiv und korrekt.Wem dies in den falschen Hals kommt, soll die FAKTEN nennen.
    Ich bin weder ZKB-Kunde noch ZKB-Angestellten. Was mir aber gar nicht gefällt an dieser Bank: Den Negativ-Zins für gewisse Kunden (Steuerzahler und Garant für die
    ZKB-Staatsgarantie!!!) weiter zu geben.

  17. Und wie wäre es mit den jahrzehntelang treuen Kunden?! Die brachten und bringen der Bank nämlich das Geld, nicht die Mitarbeiter! Bitte den Kunden nach ihrer Banktreue die Millionen aufs Konto schieben!

    • Das ist so wohl nicht ganz richtig. Die Kunden bringen das Geld zwar, können es aber auch wieder abholen. Die Mitarbeiter arbeiten dann mit dem Geld und vermehren es so… Willkommen in der Wirtschaftslehre…

  18. Hallo Neider! Wieder mal ein schlechter Tag.
    Immer noch solide „bünzlig“ nach 150 Jahren! Das darf wirklich mit richtigem Augenmass gefeiert werden.

  19. Anstelle einer Gondelbahn wäre es vielen Menschen in unserem Dorf mit etwa 9700 Einwohnern (ganze Talschaft mit rund 5 weiteren Dörfern, insgesamt gegen 20’000 Einwohner) viel lieber, die ZKB würde endlich wieder eine Filiale eröffnen wie sie bis Sommer 19 bestand. Dann zu und es hiess, man suche einen neuen Standort. Bis heute Schweigen im Wald, keine ZKB-Informationen mehr, keine Schalter. Bitte beachten: Auch im Zeitalter des online-Bankings gibt es viele (ältere) Menschen, die ihre Geldsachen klassisch regeln. In der damaligen kleinen Schalterhalle hatte es immer einige Wartende. Soviel zur ZKB.

  20. Herr Hässig, dies wäre mal eine gute Gelegenheit gewesen, einen positiven Bericht über eine Bank zu schreiben. Was ist in der heutigen Zeit wichtiger als die Wertschätzung der Angestellten? Und soviel ich weiss, sind die Bürger am See sowie die Bürger von Zürcher Gemeinden auch ZKB-Kunden. Somit haben alle was vom 150-jährigen Jubiläum einer stabilen und vorwärtsgerichteten Bank.

  21. Super qualifizierte Leute dort. Die letzte Aktion die zu Lachen gab war, als meine Partnerin eine Steuererklärung eines reformierten Pfarrers aus Zürich bekam. War interessant, was da zu lesen war. Vermögen von chf 600’000 und Immobilien.

    Als wir es meldeten kam die lapidare Antwort: schicken sie uns die Steuererklärung einfach zurück. War der Bank völlig egal, dass wir jetzt die Vermögensverhältnisse des Pfarrers kennen.

  22. Die ZKB ist offensichtlich ein Arbeitgeber, der den Wert der Arbeit würdigt und die Mitarbeiter nicht nur mit einem Jubiläumsessen abspeist.

    Was ist daran anrüchig?

    Übrigens: der Negativzins hat nichts mit den Mitarbeitern zu tun.

    (Aber ich weiss, worauf LH auch hinaus will: auf die Staatsgarantie als „künstlichen“ Wettbewerbsvorteil; that’s another story)

  23. Es würde mich ja schon noch interessieren, ob die Ausgleichskasse diese Auszahlung tatsächlich als Dienstaltersgeschenk und somit AHV-frei taxiert (wohl eher nicht) oder nicht doch eher als AHV-pflichtigen Bonus.

    • Wer weiss, vielleicht übernimmt die ZKB in steuerpflichtigen Fall für einmal dann sogar den ganzen Beitrag?

  24. 150 Jahre-Feier macht 5000 ZKB-Banker glücklich. Sie erhalten bis zu 12’500 Fr. Derweil zahlen immer mehr Kunden Minuszins.
    Sorry, aber dieser Untertitel ist tendenziös und entspricht nicht den Tatsachen:
    1. Der Betrag ist abgestuft, alle erhalten etwas, dies aber nach Dienstalter. Die Bank möchte sich für die Loyalität der Mitarbeiter/innen bedanken – Gut So, die Beträge sind moderat und verhältnismässig, ganz im Gegensatz zu dem was bei CS und bei UBS abläuft
    2. Immer mehr Kunden müssen Negativzinsen bezahlen – hier wird nun wirklich ganz dick aufgetragen, fairerweise sollte der Autor im Artikel nennen: Wieviele nun (im Verhältnis zu allen Kunden) und ab welcher Summe?
    3. Vielleicht sollte neben Neid/Geiz/Banken runtermachen auch mal ein rein ökonomischer Gedanke Eingang in einen hoffentlich sachlichen Artikel reinkommen: Wie hoch ist die Fluktuationsrate bei der ZKB gegenüber anderen Bankenplayern? Vielleicht würde der Autor dann erkennen, dass diese 40 Mio. langfristig gut angelegtes Geld darstellen und der Betrag tiefer ist als all die Personalsuchkosten und auch internen Kosten für Neubesetzung und Einarbeitung von neuen Mitarbeiter/innen.

  25. Hätte es für die Mitarbeiter gar keine Boni gegeben wäre das natürlich auch eine reißerische Meldung. So oder so wird gemeckert.
    Ich verstehe die Aufregung nicht – ist doch schön, wenn ein Arbeitgeber sich um das Wohl auch der einfachen Mitarbeiter – bis zum Azubi – kümmert.

  26. schwacher, wenn nicht sogar schwächster artikel ever lukas hässig!

    wenn schon thema, dann die wettbewerbsverzerrende staatsgarantie oder weil nicht jedermann/-frau den gleich hohen obulus erhält. eine verpasste chance der zkb ein richtiges zeichen zu setzen

  27. Eine solch undifferenzierte Berichterstattung einfach so stehen zu lassen und mit keinem Wort die 150 an die Gemeinden/Kanton ausgeschütteten Millionen (zusätzlich zu den üblichen 350 Millionen) zu erwähnen ist schon eine Leistung für sich!
    Die ZKB ist ein hervorragender Arbeitgeber, die ihre Arbeitnehmer wertschätzt, so etwas sollte man meiner Meinung nach nicht schlecht machen.

    • Diejenigen mit den Umwandlungssätzen von 8%+??? Ich würde der Bankleitung doch einen Schoggitaler vorschlagen.

  28. Nun, man sollte wieder mal erwähnen dass die ZKB (alle Kantonalbanken) einen „Staatsauftrag“ inne haben.
    Das Geschäftsgebaren (und auch die nicht erfolgreichen Expansionen – Ausland inklusive – in der Vergangenheit) gehören nicht zu diesem recht genau definierten Auftrag.
    Eben sowenig wie ein Seilbähnli über den Zürichsee zu Werbezwecken. Auch wenn die Jünger/innen um Scholl behaupten, diese wäre durch Tickets finanziell gedeckt. Diese würde nie und nimmer selbsttragend werden.
    Man müsste hier auch genau abklären, ob diese Geschenkli an die Mitarbeiter tatsächlich ausbezahlt werden dürften.

  29. LH, das ist ja nur noch peinlich was da in letzter Zeit von Ihnen „recherchiert“ wird. Und jetzt auch noch die ZKB Fussvolk Banker. Wie kann man nur so verblendet sein.

    • LH sollte man umgehend in die Wüste schicken – schlage vor, er wird Privatsekretär von TT!

    • H-G: Ich finde den Hässig-Beitrag eine interessante Information. Nicht, dass ich den ZKB-Mitarbeitern den Zustupf neiden würde. Aber so goldig ist nun auch nicht alles bei der ZKB. Bitte meinen Kommentar oben lesen. Anderes Beispiel: Einem Verwandten empfahl die ZKB vor etwa 5 Jahren eine Anlage in einen hauseigenen Fonds mit Anleihen. Wie wir heute wissen, ist deren Rendite nur noch am Sinken, Aktien wären das Gebot der Stunde gewesen. Also: Verlust statt Gewinn. Inkompetenz ? Eigeninteresse der ZKB ? Sicher nicht im Interesse des Kunden. Soviel zur ZKB und deren Anlageempfehlungen (ich bin zum Glück nicht betroffen).

  30. Wenn man immer nur auf allen herumhackt, leidet mit der Zeit die Glaubwürdigkeit. Man hätte in diesem Fall auch einfach nur unterstreichen können, wie die ZKB tatsächlich ihren Mitarbeitenden Danke sagt, und zwar ohne kompliziertes Bewertungssystem und ohne Vergoldung der Teppichetage. Das mit den Minuszinsen gehört nicht hierher, und wenn die Kunden bereit sind, diese zu bezahlen, dann ist das so. Sie könnten mit ihrem Geld ja auch etwas anderes machen.

    • Genau! Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Manchmal dünkt mich, L H könne gar nicht anders als alles zu bemängeln. Er sieht seine Berufung darin. Es ist sein Leben.

  31. Diesem „Ass…e“ (lh) kann man es nie recht machen; entweder motzt er, weil die Manager der Banken zu viel Boni garnieren und jetzt motzt er, weil auch das Fussvolk eine Jubiläums- Ausschüttung erhält.(übrigens so üblich bei runden Jubiläen) Er ist einfach nur darauf aus, möglichst viele Klicks zu sammeln und seiner Krankheit zufolge, die Banker zu verteufeln. lh gehört in Behandlung; ich fürchte jedoch, dass es bei ihm nichts nützt.

    • Sie sagen es, wenn LH sonst nichts relevantes zu berichten hat, muss man halt die Spalten mit Schrott füllen.

    • Ja hat ihm denn die Therapie-Halbstunde bei Schawinski nix gebracht? Eher im Gegenteil 😉

  32. Der Bonus ist völlig im Rahmen, im Verlgeich zu einer CS welche dem scheidenden CEO fast die gleiche Summe in den Rachen wirft. DAS ist fragwürdig!

  33. Im Prospekt der ZKB (und so ähnlich bei einigen anderen Banken) steht jeweils
    „Abhängig von der Höhe der Guthaben kann ein Negativzins auf Guthaben (Gebühr) belastet werden. Die gültigen Konditionen können jederzeit angefragt werden.“
    Offenbar ist der Negativzins ein gut gehütetes Geheimnis, sonst würde man sich nicht so bedeckt halten.

    • Nein, denn wenn es eine fixe Regel geben würde, dann kämen massenweise zusätzliche Gelder bis zu dieser Schwelle. Deshalb muss dies jede Bank individuell ansehen, wenn sie schlau ist…. Sie sind es offenbar nicht.

  34. bänker werden bald so überflüssig wie stumpfer mainstram journalismus,
    lasst sie doch noch ein wenig malen und spielen bevor sie in ihrer
    eigenen sinnlosigkeit ertrinken.

    • Schade ist es unmöglich, für solch einfältige, wenig weitsichtige Kommentare einen „Thumb down“ zu verteilen.

  35. Lieber Herr Hässig,

    ZKB ist eine tolle Bank und ein super Arbeitgeber und für den Kanton Zürich in grosser Mehrwert, warum immer so negativ? Der Kanton Zürich profitiert von einen attraktiven Arbeitgeber und jedes Jahr fliessen Millionen an Steuereinnahmen an den Kanton.

    Warum ist es nicht positiv zu lesen, das Mitarbeiter geschätzt werden?

    Andere Mitwerber entlassen langjährige Mitarbeiter und bezahlen lieber grosszügige Abgangsentschädigungen an das Management!

    Und was haben Negativzinsen mit dem Jubiläumsbonus gemeinsam?? Nichts, es hat keine Zusammenhang, ihr Artikel ist ein Typischer Artikel für Blick und 20min…schade ist Ihre Haltung gegenüber der ZKB so negativ.

    • Ihr müsst nicht alles persönlich nehmen, liest den Artikel und zieht eure Bilanz daraus.
      Sind Zürcher alle beleidigte Leberwürste?

    • Jeder Arbeitgeber und jede/r MitarbeterIn bezahlen Steuern nicht nur die ZKB. Im Gegensatz zu der ZKB kann nicht jeder Unternehmer die Preise/Gebühren erhöhen, die müssen sich am Markt behaupten während die ZKB dank Absicherung durch den Kanton bequem im Liegestuhl liegen kann!

  36. Ist ja klar, dass die Bevölkerung und die Mitarbeiter vergoldet werden und nicht die Kunden. Diese kriegt sie ja durch die Unterstützung der krisenlden UBS und CS um sonst.

  37. Wie kann man nur immer so einen BS schreiben. Die Kunden wissen nicht, was mit ihrem Geld anzufangen und Cash kostet. Die Banken hätten eigentlich von Anfang an die Negativzinsen auf die Kunden überwälzen müssen.

  38. Jeder und Jede würde wohl- so denke ich, die bis CHF 12’500.oo nehmen wollen- da bin ich völlig schmerzfrei! Ich mag es den ZKB Beschäftigten uneingeschränkt gönnen, Punkt.
    Auf jeden Fall um ein mehrfaches gescheiter als wie die Versager Clowns der CS und UBS die sich dutzende von Millionen an Boni jährlich selbstgierig auszahlen für eine Leistung, die schlicht untragbar ist!

    Negativzinsen- auch bei CS und UBS. Aber da ist der Fall ja e schon hoffnungslos, die sind ja derart mit sich selbst beschäftigt…..

  39. Die Auszahlung geht in Ordnung. Die meisten der 5000 Begünstigten sind keine Topverdiener und machen täglich einen guten Job im Maschinenraum der Bank.

    • Die ZKB zählt dem Kanton Zürich jährlich CHF 22 Mio. als Abgeltung für die Staatsgarantie. Als AAA Bank müsste sich die ZKB fragen, ob sich diese Zahlung für eine Versicherung genannt Staatsgarantie lohnt.
      @Loomit. Was soll hier unfair sein?

  40. Ach Herr Hässig
    CS gibt das für eine Person aus. Was machen sie bloss für ein Geschrei. Loben sie lieber, dass alle Mitarbeiter unabhängig vom Rang gleich viel erhalten.

  41. Wieso kommt die ZKB nicht auf die Idee, dem Zoo und dem Kanton die Zoo-Gondelbahn Stettbach – Zoo zu schenken? Das wäre ökologisch nachhaltig und erst noch Dauerhaft in Bezug auf den Image-Effekt! Und dieses Projekt könnte mit dem Engagement der ZKB sicher wieder Fahrt aufnehmen! Die Bahn über den See braucht es ganz einfach nicht!

  42. 2‘000 Kunden von 1’000’000 (1 Mio.!) Kunden zahlen Minuszins. Ja aber hoffentlich auch!

    Diese 2‘000 von 1 Mio. sind die Instis, Multis und eine Handvoll wenige opportunistische Key Clients. So wie bei jeder anderen Bank auch.

    Darf es sein, dass sich eine Stadt oder Kanton oder ein top Corporate das Geld zu Minus auf dem Kapitalmarkt oder auf Plattformen beschafft und danach zu 0% bei den Banken anlegt? NEIN, diese Arbitrage darf nicht zugelassen werden.

  43. Riesenschweinerei aber die Politik sitzt ja in den Aufsichtsgremien und finanziert sich auf Kundenkosten willige Wähler.

    In Zeiten von Minuszinsen, sollte kein Geld pauschal verschenkt werden. Die Politik sollte eingreifen aber bloss nicht die SVP, sonst geht wieder alles schief.

  44. Und wo Herr Hässig sehen Sie nun ein Problem dabei? Dass eine Firma die Jubiläum feiert ihren Angestellten in dieser Form ihr Dankeschön ausdrückt ist doch ein netter Zug, oder nicht? Dass das Dienstalter berücksichtig wird ist doch auch ein Zeichen von Fairness. Wesentlich besser jedenfalls als das, was bei meinem Arbeitgeber abläuft. Bei uns wird dem nicht unumstrittenen abtretenden CEO buchstäblich der Hintern vergoldet und gleichzeitig ältere Arbeitnehmer mit sehr viel mehr Dienstjahren direkt dem RAV überstellt. Ein kleiner Tipp an Sie Herr Hässig: Wenn von einer Bank mal positive Zeichen gesetzt werden, lassen Sie es doch einfach zu und versuchen Sie nicht, es gleich wieder schlecht zu schreiben.

    • Den mit dem goldenen Hintern kenn ich, wir arbeiten bei derselben Bank, Kollega!
      Seien Sie ehrlich, auf der CS sind wir ganz schön neidisch auf solche Verhältnisse. Hier reisst sich eine kleine sektenhafte Clique einfach alles unter den Nagel und hat nur ein einziges Ziel: sich in 3-4 Jahren gesund stossen.

  45. der grösste teil davon kassiert ja wieder der kanton
    und der bund in form von steuern…
    ferien wären wohl sinnvoller gewesen.

  46. Nach dem lesen des Artikels ist man leicht verwirrt, was nun LH daran schlecht oder gut findet.

    Was wollen sie uns damit sagen? Wer steht heute am Pranger? Die armen Kunden, die freiwillig bei der ZKB sind? Die jungen Mitarbeiter, die nur 5000.- erhalten? Oder die 2000 Idioten die vermutlich Millionen in Cash auf einem Sparkonto parkieren, anstelle zu investieren? Pls tell us LH

  47. Artikel:
    „Dem Bürger schenkt sie eine Gondelbahn über den See“.
    Falsch, die ZKB schenkt gar nichts. Sie kupfert ein altes Projekt ab, will eine Gondelbahn bauen und 5 Jahre betreiben. Aufgrund des amateurhaften Vorgehen der ZKB ist das Projekt auf der langen Bank und wirdmöglicherweise nie realisiert. Sollte das Bähnli einmal fahren wird pro Erwachsener ein Betrag von Fr. 14 erhoben. Von Geschenk kann keine Rede sein, es dürfte einer der teuersten Fahrpreise im Kt. Zürich sein!
    Passt aber zur ZKB: wirkliche Innovation ausser Erhöhung von Gebühren und Senkung Sparzinsen, keine!

  48. Ja seit Ihr sicher das die ZKB sicher ist? Der Kanton Zürich hat keine Notenpresse…und die ZKB ist mit Ihren Engegements wie Staudämme in China usw Mega Exponiert, es gibt durchaus stimmen die Behaupten ein grosser Schaden bei der ZKB würde den Kanton gleich mit in den Abgrund reissen und Ihn Zahlungsunfähig machen…

    Der Bürger wird von A-Z verarscht. Einlagesicherung…ja schön, auch gewusst das dieses Geld nirgends bereit liegt sondern nur das Versprechen der anderen Banken ist im Fall der Fälle dann 1 Mrd zusammen auf den Tisch zu legen…

    Was glaubt ihr wie Gross ist die Chance das wenn die ersten Kippen, die anderen noch mal kurz 1 Mrd locker mache können ?

    • Was lese ich da, Staudämme in China? Dabei schreibt LH doch, die ZKB wisse nichts mit den Kundengeldern anzufangen und parkiere sie bei der SNB…

    • Natürlich hat die ZKB eine „Notenpresse“ und zwar in Form von etwa 1.2 Mio. Kantonsbewohnern, welche im Notfall vom Bürger zum Bürgen mutieren müssten. Allerdings erst, nachdem das immer noch satte EK aufgebraucht wäre.

  49. Ganz schön degeneriert, wer Kontengeld anhäuft und noch Strafzinsen abliefern muss. Solchen Bankkunden kann nicht mehr geholfen werden.
    Mit dem Kauf von GOLD sind alle „Probleme“ gelöst.
    Nur empfiehlt das halt keine Bank.
    Der jährliche Ertrag entspricht der Depotgebühr.

    • @Hubertus:

      Gold im Depot = Depotgebühr (z.B. 0.20% p.a.)
      Depotwert 20kg Gold = ca. CHF 1‘000‘000 = DG CHF 2‘000 p.a.

      Gold im Schrankfach = Schrankfachgebühr (z.B. CHF 150 p.a.)
      Fassungsvermögen 50 kg

      Noch Fragen?