Berühmteste Berner Kanzlei gerät in Schusslinie

Kellerhals Carrard-Anwälte beherrschen Hauptstadt, von Politik bis Hockey.

Der wahre Filz liegt in Bern. Dort kennen sich alle, die etwas zu sagen haben, und schanzen sich gegenseitig Aufträge und Liebesdienste zu.

Im Zentrum des Mutzen-Sumpfs ist eine Anwaltskanzlei. Ihr Name: Kellerhals Carrard. Ihr Job: Berns Mächtige beschützen.

Postauto-Betrug mit 200’000 Falsch-Buchungen? Kein Problem, Kellerhals Carrard rettet Post-Präsident und Ex-CVP-Bundesrats-Aspirant Urs Schwaller.

Crypto-Leaks mit Schaden für Swiss Neutralität? Nicht verzagen, Kellerhals fragen. Die Kanzlei soll untersuchen, wer von Berns Strippenziehern was wann gewusst hat rund ums Spionieren.

Die Macht der Kellerhals-Anwälte bringt nun Links-Grün in Rage. Die wollen den Crypto-Skandal lieber selbst untersuchen – mit einer PUK.

Also schiessen sie auf die teuren Juristen. „Millionen für Gefälligkeitsgutachten“, titelte der SonntagsBlick.

Grünen-Spitzenmann Balthasar Glättli meint, dass Kellerhals ein „wesentliches Protokoll ausgeblendet“ habe.

Das stärke „sicher nicht das Vertrauen in die Crypto-Leaks-Untersuchung der gleichen Anwaltskanzlei“.

Für „wohl rund fünf bis sieben Millionen“ hätten die Kellerhals-Anwälte es nicht geschafft, ein zentrales VR-Protokoll im Postauto-Betrugsfall zu verwerten, lautet der zentrale Vorwurf des SonntagsBlicks.

Dieses zeige, dass die Obersten bei der Post ab 2013 über Gewinn-Verschiebungen im Bild waren, damit die Division Postauto maximal viel Steuergelder kassieren konnte.

Kellerhals-Partner, (Alt-)Bundesräte (IP)

Kellerhals weiss dazu nicht viel zu sagen. Aufraggeberin Post habe alle Anfragen nach Dokumenten und Auskünften „speditiv und vollständig bearbeitet“.

Darum gehts nicht. Sondern um die Frage, warum immer Kellerhals Carrard gerufen wird, wenn Bern ein Problem hat. Und wie verbandelt die Anwälte der Kanzlei sind.

Die Nähe zum Bundesrat und zur Bundesadministration soll den Kellerhals-Chefs nun selbst ungeheuer werden, behauptet eine Quelle. So habe die Kanzlei ein Foto mit Aussenminister Ignazio Cassis von der eigenen Webseite entfernt.

Falsch, meint Kellerhals-Partner Beat Brechbühl. Man habe eine neue Homepage lanciert, dabei können andere Fotos erscheinen. Extra gelöscht habe man aber nichts, auch nicht ein Bild mit Bundesrat Cassis.

Berns Filz ist eng verwoben. Ein anderer Kellerhals-Partner, Daniel Lengauer, war lange weit oben bei der Revisionsfirma KPMG. Von 1997 bis 2013 leitete der Jurist die Rechtsabteilung der KPMG.

Dann wechselte er zur Berner Kanzlei, direkt als Partner ins Oberstübli. Nun hat Lengauer mitgemacht bei der Untersuchung des Postauto-Skandals.

Doch dort steht die KPMG selbst mitten im Fokus. Sie hätte als externe Revisorin die Falsch-Buchungen erkennen müssen, zumindest stellt sich diese Frage.

Ex-KPMG-Bigshot untersucht für seine Kanzlei das Gebaren seiner früheren Firma?

Kellerhals vom Feinsten. Es geht weiter. Hans Jürg Steiner ist ein aktiver KPMG-Partner, er leitet die „Marktregion Bern-Mittelland“, wie auf der Homepage der Beraterin steht.

Steiner ist auch Präsident der „Freunde des SCB“, also des Schlittschuh-Clubs Bern, dem neben dem ZSC renommiertesten Hockey-Verein der Schweiz, der regelmässig vor 15’000 Zuschauern spielt.

Big Business. Wer ist der Präsident des SCB? Kein Anderer als Beat Brechbühl, der Oberpartner der Kellerhals Carrard-Kanzlei.

Brechbühl präsidiert auch noch den Flughafen Bern, wo nicht mehr viel geht. Das aber tut seinem Erfolg keinen Abbruch.

Wer ein Problem in Bern hat, der geht zu Brechbühls Kanzlei. Alle wissen das, bisher schwiegen sie.

Erst jetzt, da die Grünen und die Sozialdemokraten eine PUK zur Crypto AG wollen, kommt das Thema in die grosse Medien-Arena.

Kommentare

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  1. So lange sich unsere Rechtssprechung auf Handelsrecht stützt, das auf Admiralitäts- resp. Seerecht zurück geht, brauchen wir gar nicht länger über Sinn und Unsinn der Selben zu diskutieren. Es ist ein Instrumentarium der selbsternannten Eliten, sich selbst und ihre eigenen Spielchen zu schützen, und die Masse zu teilen und unter Kontrolle zu halten…

    Recht und Gerechtigkeit sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe, auch wenn beide mit den selben Füssen getreten werden…

  2. Nachdem unser Lukas die Misthaufen Raiffeisen, Credit Suisse, Julius Bär, Ernst & Young, UBS usw. aufgeräumt hat geht er nun nach Bern. Das wird ihn die nächsten 20 Jahre beschäftigen. Hoffentlich hält er durch.

  3. Beim CS Bermuda Skandal untersuchte Firma Homburger das ganze Areal.
    Ergebnis: ausser Spesen, nichts gewesen und niemand übernahm die (theoretische) Verantwortung für die in Italien verlorene (?) Daten.
    ZH Bermuda Mannschaft wurde zerfleischt und rausgeschmiessen, zehn Personen landeten auf der Strasse. Hauptverantwortung ? Niemand wusste davon, Homburger hat leider keine Elemente gefunden. R.I.P.

  4. Wir brauchen einen unabhängiges Institut, wie der Bundesrechnungshof, der permanent der Verwaltung auf die Finger Schauft. Die jetzige Finanzkontrolle ist eine lahme Ente, ohne grosse Befugnisse und deshalb unnütz.

    Dazu braucemn wir noch so eine Art Filzbarometer. der die Auftragsvergabe an Friend & Family und Parteigenossen untersucht.

    Ein Gericht, das unsere Verfassung schützt, wäre auch keine schlechte Idee. Man könnte dann dem BR auf die Finger hauen, wenn er den Volkswillen nicht umsetzt.

    • Werter PM, ich verstehe Ihren Einwand/Vorschlag, aber ich bin nicht einverstanden, dass wir eine neue Institution mit Steuergeldern finanzieren: die Verhältnisse werden sich damit nicht verbessern. Auch moralische Prinzipien – die einst Geltung hatten – genügen nicht mehr um politische Macht vor Missbrauch in Kontrolle zu halten, dazu braucht es klare Rechtsnormen und dann drakonische Strafen.

  5. Das ist dasselbe wie beim aktuellen CS-Skandal, wo die Zürcher Homburger-Anwälte anscheinend auch zweifelhaft untersuchten.

  6. Das ist ja alles so ok und verständlich; Zürich ist nicht besser; wenn ich all die Backer McK und die Fifa etc. anschaue; die Schweiz verfällt in einen Sauhaufen; geteilt in diverse Ställe der Schande.
    Was mich aber viel mehr irritiert, ist der Sachverhalt, dass der Verrat der BR SS in Davon mit der van der L VON ÜBERHAUPT KEINER PRESSE (AUSSER WW) AUFGENOMMEN WIRD. Habe SRF geschrieben; keine Reaktion

  7. Nachdem der Finanzplatz Zürich langsam aber stetig den Bach runter geht, wäre es an der Zeit, dass LH einen neuen Blog „Inside Bundesplatz“ startet. Ich wäre mega scharf drauf!

    • Das wird leider für eine Verbesserung der politischen und sozialen Verhältnisse in unserem Land nicht genügen.

  8. Da fischen sie aber wieder einmal mächtig im trüben Wasser Herr Hässig. Grössere Kanzleien haben grossen Einfluss, was ist daran neu?

  9. Die aus den USA übernommene Unsitte, verfilzte Anwaltsgrosskanzleien mit irgendwelchen Untersuchungen unter der Hand und ohne Ausschreibung zu beauftragen, gehört per sofort abgeschafft. Wenn z.B. in Zürich eine der grössten Kanzleien beauftragt wird, KITAS zu untersuchen, ist etwas faul. Wozu haben wir eigentlich Behörden, Aufsichtsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichte mit hochbezahlten Spezialisten? Den Grosskanzleien erodieren die Klienten, die auch nicht mehr bereit sind, Fantasie-Stundenansätze und palastartige Büros zu bezahlen. Deshalb müssen sich die Kellerhälse und Homburgers und andere neue Klientensegmente erschliessen, am liebsten auf Kosten der Steuerzahlenden. Beschämend.

    • Ich präzisiere: Die Auftraggeberin der bekannten (und teuren) Wirtschaftskanzlei ist das private KITA-Unternehmen Globgarden Childcare, deren Mitarbeitenden hauptsächlich im Tieflohnbereich schuften. Der klingende Name der Kanzlei an der Bahnhofstrasse soll wohl besonders Eindruck machen – auf Eltern und Aufsichtsbehörden. Ohne Zweifel wird das Resultat der privaten Untersuchung ein positives Gutachten sein, welches die Kritiker verstummen lässt. Warum ausgerechnet die Bankenkanzlei NKF besonders befähigt sein soll, die vorgeworfenen Missstände in der Kinderbetreuung zu untersuchen, bleibt ein Mysterium.

  10. „Der wahre Filz liegt in Bern“
    So ist es.

    „[Es geht] um die Frage, warum immer Kellerhals Carrard gerufen wird, wenn Bern ein Problem hat.“
    Bern hat kein Problem!
    Bern hatte und hat viele Probleme: Kopp, Villiger, Schneider-Ammann, Cassis. Sämi Schmid. Calmy-Rey, Sommaruga.
    Bern *ist* das Problem.

    • @De Börner
      Einverstanden, aber Sie haben den völlig inkompetenten und unfähigen alt BR Merz vergessen! Man könnte diesen fast als ein Schande der FdP sehen.

  11. Kein Napoleon zur Hand, nach dem Mediationsakt von 1802, der ein zweites mal die wieder unverschämt werdenden, einflussreichen Stadtberner auf Normalmass zurechtstutzte?

    Das ist bedauerlich, denn hinter dem rot-grünen, miefigen Gutmenschenlack der von anderen Ständen alimentierten Bundesstadt, die sich als Hauptstadt missversteht, lodert noch immer das Arrogante der machtbewussten Herren von Bern.

    • „Syt dihr öpper oder nämet dihr Lohn?“
      Madame de Meuron.

      C’était le bon vieux temps! Le bon peuple que nous aimions tant s’occupait si bien de nos chevaux. Et ce bon peuple nous aimait beaucoup.

  12. Rot-Grün geht es bei der PUK nur darum wieder ein paar ihrer Leute auf Kosten der Steuerzahler eine weile Beschäftigen zu können.

    Die wahren asozialen Abzocker eben.

    • Ach hör doch auf, Bericht nicht gelesen? CVP-FDP-SVP Filz in Reinkultur, aber Hauptsache die Linken sind immer an allem schuld, auch in Bern. Kein Wunder wollen die Rechten keine Puk, lieber alles unter den Teppich kehren.

  13. Man beachte auch die ungeprüften Honorarrechnungen, weil der EFK Prüfungen verweigert werden! Dies alleine schon ein Kapitel das als einzelner Fall für genügend Stoff für eine umfassende Story bietet, u.a weil diese Honorare entweder zu Lasten des Steuerzahlers oder zu Lasten von Geschädigten gehen und nicht zu Lasten der Verursacher!

  14. Das ist mehr als Filz in Bern.

    Von mir schon vor Jahren angesprochen u.a. im Zusammenhang u.a. mit Vorgängen bei der FINMA z.B. rund um den Fall Sogevalor!

    Das Bedenkliche in diesem ganzen Filz in Bern: Beweismittel verschwinden, Justizbehörden werden Unterlagen vorenthalten, mit Organen werden Deals abgeschlossen die diese vor Strafverfolgung schützen, auf Eingaben von Strafanzeigen wird verzichtet. FINMA und KC agieren statt im Interesse gegen Interessen von Gläubigern. Liquidatoren agieren gegen Interessen von Gläubigern, Gläubiger werden nicht alle gleich behandelt! Weigerung der Offenlegung von Honoraren einerseits, Weigerung gegenüber Einzelfallprüfung der Finanzkontrolle EFK andererseits! Das Komplettversagen dann noch auf Stufe Politik die als Oberaufsicht dann noch unvollständige Geschäftsberichte durchwinkt.

    Bei diesem Filz in Bern rund um die Politik und KC muss eigentlich gar nichts mehr überraschen – nicht einmal mehr wenn es mal zum grossen Knall kommt (und sich dann natürlich jeder unwissend gibt).

  15. Nachdem klar war, dass die Truppe von Kellerhals bei der Grins-Doris alles erledigt, was heikel ist, hat auch deren Freundin in Lenzburg bei der Hypi ihren Kompass neu justiert und blind auf deren ‚Beratung‘ gesetzt…eine spezielle Ableitung der Me-too…einfach nur eklig…eine Provinzpose ferngesteuert aus Bern…siehe auch die Festschrift zum Jubiläum der HBL…

    • Wie wäre es, wenn man sich mit solchen Anwürfen nicht hinter einem „alias“ verstecken würde?!

  16. Die Postverantwortlichen hatten bei der Anwaltskanzlei explizit ein GUT-Achten bestellt. Ist natürlich etwas teurer als eine gewöhnliche Abklärung von Sachverständigen, bei der das Ergebnis nicht von vorneherein feststeht.

  17. Die Liebe der Anwälte geht sogar so weit, dass die im Vergaberecht sogar absichtlich verlieren

    – sobald auf der Gegenseite nicht der Staat steht!

  18. Deep state vom schönsten, wo bleibt nur die Putzequipe die klimagretas oder die euroturbosozis können es ja wohl nicht sein!

  19. In Bundes-Bern herrscht eine grundsätzliche Kultur des Eigennutzes, Selbstverköstigung und Veternwirtschaft. Und zwar von ganz unten bis ganz nach oben.
    Bereits kassiert der durchschnittliche Beamte mehr Lohn ab ab der durchschnittliche Banker. Und schiebt dabei eine ruhige Kugel.
    Und die Allgemeinheit finanziert dies.

  20. CVP-Sumpf, ganz übel. Sauhäfeli, Saudeckeli. Die Crypto-Geschichte wurde schon einmal unter den Tisch gewischt. Hier braucht es effektiv eine PUK und nicht eine Pseudountersuchung und ein weiteres von Parteifreunden verfasstes wertloses Parteigutachten. Von wegen „unabhängige Untersuchung“. Solche Verflechtungen sind für einen Rechtsstaat eine Katastrophe und müssen dringendst unterbunden werden.

    • Bingo. Genau dort kann man rekonstruieren, dass der Relaunch der Website lange vor dem Apero mit BR Cassis stattfand.

  21. Man sagt, dass der beste Diener von Teufel Rechtsanwälte und Kanzleien seien…
    Ob das stimmt….
    Zürich gegen Bern Filz: 2 – 0!

  22. Besten Dank für den Beitrag, Herr Hässig. Für mich ist es schon lange ein Stein des Anstosses, dass der PostAutoAG Betrug – wo es immerhin um mehr als 200 Millionen Franken Steuergelder ging – bis heute nicht aufgeklärt ist, bzw. Herr u. Frau Schweizer nicht mitgeteilt wird, wer diesen Betrug eingefädelt, davon profitiert u. ggf. auch noch Boni bezogen hat. Solche „Aufklärungen“ ist man sich sonst nur aus korrupten Ländern anderer Kontinente gewohnt. Eine gesellschafts-psychologische Frage, die mich schon länger beschäftigt ist: wie ist es nur zu schaffen, dass diesbezüglich ein ganzes Volk zum Schweigen gebracht werden kann, bzw. solches Verhalten von Regierungsstellen/Verantwortlichen ohne Murren duldet? Andererseits muss man sich auch fragen, was sind das nur für Menschen, die solches ausdenken, durchführen und das Volk in die Irre führen?
    Und was den Crypto-Skandal/CIA-BND-Zusammenarbeit betrifft nur ein Wort des Gründer des österr. BA für Verfassungsschutz u. Terrorismusbekämpfung, Dr. Gert-René Polli, in einem Interview: „Seit der Regierung von BK Kohl, gab es keinen internen Regierungsbeschluss – der dann nach aussen vertreten wurde – der den Amerikanern nicht im voraus bekannt war.“ Auch das scheint offenbar die Bevölkerung nicht zu beeindrucken?

    • Systemmedien: https://swprs.org/medien-navigator/

      z.B.: Es ist einer der wichtigsten Aspekte unseres Mediensystems – und dennoch in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt: Der größte Teil der internationalen Nachrichten in all unseren Medien stammt von nur drei globalen Nachrichtenagenturen aus New York, London und Paris.

      Die Schlüsselrolle dieser Agenturen hat zur Folge, dass unsere Medien zumeist über dieselben Themen berichten und dabei sogar oftmals dieselben Formulierungen verwenden. Zudem nutzen Regierungen, Militärs und Geheimdienste die globalen Agenturen als Multiplikator für die weltweite Verbreitung ihrer Botschaften. Die transatlantische Vernetzung der etablierten Medien gewährleistet dabei, dass die gewünschte Sichtweise kaum hinterfragt wird.

      Eine Untersuchung der Syrien-Berichterstattung von je drei führenden Tageszeitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz illustriert diese Effekte deutlich: 78% aller Artikel basieren ganz oder teilweise auf Agenturmeldungen, jedoch 0% auf investigativer Recherche. Zudem sind 82% aller Kommentare und Interviews USA/NATO-freundlich, während Propaganda ausschließlich auf der Gegenseite verortet wird.

  23. Und wenn wir schon dabei sind: Dienstleistungsaufträge, die den Schwellenwert von 230’000 Franken erreichen, sind öffentlich auf simap.ch auszuschreiben! Wer hat eigentlich jemals solch eine Mandatsausschreibung auf simap gesehen oder jemals von einem Mandatszuschlag gehört?

    • Geht gar nicht, da bei viele Mandate quasi als Beratungsaufträge vergeben werden, deren Dauer erst im Verlauf des Mandates bekannt wird.

    • Schauen Sie sich den Saxerbericht von 2014 an.

      Dort darf ein Anwalt maximal 1’150 Franken pro Stunde verdienen.

      Mit ein wenig Fleiss kommen Sie als Anwalt auf 200 Stunden pro Monat.

      Insgesamt 230’000 Fr.

      Mit einer monatlichen Rechnungsstellung erübrigt sich eine Ausschreibung!

    • @peter
      in Bern ist man offenbar nicht mal in der Lage, ein Projekt aufzugleisen. Oder ist das ein Zeichen für Korruption?